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	<title>MAPHEUS &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>MAPHEUS &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>DLR: Erfolgreicher Erstflug von „RED KITE“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Nov 2023 22:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Leistungsstarker Raketenmotor für Höhenforschungsmissionen qualifiziert. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR 20. November 2023. 20. November 2023 &#8211; Höhenforschungsraketen benötigen leistungsfähige Raketenmotoren, um das Weltall zu erreichen und anschließend vor dem Wiedereintritt in die Erdatmosphäre für mehrere Minuten in Schwerelosigkeit zurück zur Erde zu fallen. In einem gemeinsamen Entwicklungsprojekt [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading" id="leistungsstarker-raketenmotor-fur-hohenforschungsmissionen-qualifiziert-eine-pressemitteilung-des-deutschen-zentrums-fur-luft-und-raumfahrt-dlr--1f3a26f3-7516-4274-8699-686ea000cc40">Leistungsstarker Raketenmotor für Höhenforschungsmissionen qualifiziert. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: DLR 20. November 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ForschungsraketevorErstflugMBDAAndes2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die „RED KITE“ auf dem Startplatz in Andøya. (Bild: MBDA/Andes)" data-rl_caption="" title="Die „RED KITE“ auf dem Startplatz in Andøya. (Bild: MBDA/Andes)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ForschungsraketevorErstflugMBDAAndes26.jpg" alt="Die „RED KITE“ auf dem Startplatz in Andøya. (Bild: MBDA/Andes)" class="wp-image-133758"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Die „RED KITE“ auf dem Startplatz in Andøya. (Bild: MBDA/Andes)</figcaption></figure>



<p>20. November 2023 &#8211; Höhenforschungsraketen benötigen leistungsfähige Raketenmotoren, um das Weltall zu erreichen und anschließend vor dem Wiedereintritt in die Erdatmosphäre für mehrere Minuten in Schwerelosigkeit zurück zur Erde zu fallen. In einem gemeinsamen Entwicklungsprojekt des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit Bayern-Chemie ist es nun gelungen einen neuen Raketenmotor der Eintonnen-Klasse zu entwickeln und zu qualifizieren. Am 13. November 2023 startete die Mobile Raketenbasis (MORABA) des DLR die erste Forschungsrakete, angetrieben von einer einstufigen „RED KITE“ (übersetzt „Roter Milan“) vom Startplatz Andøya Space im Norden Norwegens. Mit einer Gesamtlänge von 6,6 Metern und einer Startmasse von 1,5 Tonnen erreichte das Vehikel den Scheitelpunkt der Flugbahn in 71 Kilometern Höhe. Im Aufstieg erreichte die Rakete eine maximale Fluggeschwindigkeit von 5.150 Kilometer pro Stunde, was einer Machzahl von knapp 5 entspricht. Anschließend fiel die Forschungsrakete rund 60 Kilometer entfernt zum Startpunkt in den Atlantischen Ozean. Umfangreiche Messdaten wurden während des Fluges an die Bodenstation übertragen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AufderStartrampeAndoyaMBDAAndes2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Mit einer Gesamtlänge von 6,6 Metern und einer Startmasse von 1,5 Tonnen steht die Forschungsrakete samt neuem „RED KITE“-Raketenmotor auf der Startrampe. (Bild: MBDA/Andes)" data-rl_caption="" title="Mit einer Gesamtlänge von 6,6 Metern und einer Startmasse von 1,5 Tonnen steht die Forschungsrakete samt neuem „RED KITE“-Raketenmotor auf der Startrampe. (Bild: MBDA/Andes)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="390" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AufderStartrampeAndoyaMBDAAndes26.jpg" alt="Mit einer Gesamtlänge von 6,6 Metern und einer Startmasse von 1,5 Tonnen steht die Forschungsrakete samt neuem „RED KITE“-Raketenmotor auf der Startrampe. (Bild: MBDA/Andes)" class="wp-image-133756" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AufderStartrampeAndoyaMBDAAndes26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AufderStartrampeAndoyaMBDAAndes26-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Mit einer Gesamtlänge von 6,6 Metern und einer Startmasse von 1,5 Tonnen steht die Forschungsrakete samt neuem „RED KITE“-Raketenmotor auf der Startrampe. (Bild: MBDA/Andes)</figcaption></figure>



<p>„Wir freuen uns über die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Bayern-Chemie. Mit RED KITE steht der internationalen Forschungsgemeinschaft nun ein neuer, leistungsstarker Raketenmotor für Höhenforschungsmissionen zur Verfügung“, sagt Dr. Anke Pagels-Kerp, DLR-Bereichsvorständin Raumfahrt, anlässlich des gelungenen Erstflugs. „Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen wie der Forschung unter Schwerelosigkeit, Atmosphärenphysik, Über- und Hyperschalltechnologien oder neuen Raumfahrttechnologien haben jetzt verbesserte Möglichkeiten, Höhenforschungsraketen als kostengünstige und flexible Forschungs- und Erprobungsplattform zu nutzen.“</p>



<p>Der Geschäftsführer der Bayern-Chemie, Dr. Wolfgang Rieck, freute sich sehr über den erfolgreichen Test: „Respekt und Gratulation an das Projektteam für diese Topleistung. Wir sind alle stolz auf den gemeinsamen Erfolg und freuen uns darauf, die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem DLR in der Serienfertigung fortzusetzen.“</p>



<p>Die hohe Leistungsfähigkeit der RED KITE ermöglicht konkret erweiterte Nutzlastkapazitäten im Vergleich zu den bisher in Europa durchgeführten Schwerelosigkeitsforschungsprogrammen. Die in Deutschland erstmalig verantwortete Gesamtsystemauslegung in der Größenordnung von einer Tonne Festtreibstoff ist ein wesentlicher Schritt verbunden mit einer erheblichen Fähigkeitssteigerung in der Raketentechnologie. Der Motor wurde für den Einsatz vornehmlich als Boosterstufe von mehrstufigen Forschungsraketen konzipiert. Die gut 900 Kilogramm Komposittreibstoff brennen innerhalb von zwölf Sekunden ab und liefern den notwendigen hohen Startschub für Forschungsraketen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/StartREDKITEAndoyaMBDAAndes2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Am 13. November 2023 startete die Mobile Raketenbasis (MORABA) des DLR die Forschungsrakete, angetrieben von einer einstufigen „RED KITE“ (übersetzt „Roter Milan“) vom Startplatz Andøya Space im Norden Norwegens. (Bild: MBDA/Andes)" data-rl_caption="" title="Am 13. November 2023 startete die Mobile Raketenbasis (MORABA) des DLR die Forschungsrakete, angetrieben von einer einstufigen „RED KITE“ (übersetzt „Roter Milan“) vom Startplatz Andøya Space im Norden Norwegens. (Bild: MBDA/Andes)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="260" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/StartREDKITEAndoyaMBDAAndes26.jpg" alt="Am 13. November 2023 startete die Mobile Raketenbasis (MORABA) des DLR die Forschungsrakete, angetrieben von einer einstufigen „RED KITE“ (übersetzt „Roter Milan“) vom Startplatz Andøya Space im Norden Norwegens. (Bild: MBDA/Andes)" class="wp-image-133760" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/StartREDKITEAndoyaMBDAAndes26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/StartREDKITEAndoyaMBDAAndes26-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/StartREDKITEAndoyaMBDAAndes26-100x100.jpg 100w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/StartREDKITEAndoyaMBDAAndes26-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Am 13. November 2023 startete die Mobile Raketenbasis (MORABA) des DLR die Forschungsrakete, angetrieben von einer einstufigen „RED KITE“ (übersetzt „Roter Milan“) vom Startplatz Andøya Space im Norden Norwegens. (Bild: MBDA/Andes)</figcaption></figure>



<p><strong>Erstflug und erstes Experiment an Bord</strong><br>Während der Mission SOAR (Single Stage Operational Assessment of Red Kite) wurde nicht nur der neue Raketenmotor erfolgreich im Flug erprobt, sondern der Testflug hatte bereits eine wissenschaftliche Nutzlast des DLR-Instituts für Aerodynamik und Strömungstechnik sowie des DLR-Instituts für Bauweisen und Strukturtechnologie an Bord. Bei dem Experiment APEX-TD (Air Breathing Propulsion Experiment – Technology Demonstrator) wurde die Durchströmung eines sogenannten Überschall-Verbrennungsantriebes untersucht, sowie passende Thermalschutzkonzepte erprobt. Die gesammelten Daten werden nun im Detail ausgewertet.</p>



<p>Das DLR beauftragte die Firma Bayern-Chemie Ende 2019 mit der Entwicklung und Fertigung eines Feststoff-Motors der Eintonnen-Klasse. Die Abteilung MORABA der DLR-Einrichtung Raumflugbetrieb und Astronautentraining verantwortete neben der Integration des RED KITE Motors in ein flugfähiges Vehikel ebenso den On-board Computer der Rakete, die Bahnverfolgung mittels DLR-eigenem Radar, sowie die Missionsplanung, wozu auch umfangreiche Flugdynamik-Berechnungen gehören. Zusammen mit dem Startplatzbetreiber Andøya Space, der unter anderem für die Flugsicherheit verantwortlich war, gelang die erfolgreiche Qualifikation des Feststoffmotors. Dieser wird im nächsten Schritt bereits im Februar 2024 als zweistufige Höhenforschungsrakete für das MAPHEUS-Programm des DLR zur Forschung in Schwerelosigkeit in den Regelbetrieb gehen. In einer zweistufigen Konfiguration ergibt sich mit RED KITE die Möglichkeit mehr als 400 Kilogramm Nutzlast verschiedener Experimente auf mindestens 250 Kilometer Höhe zu bringen. MAPHEUS-14 wird dann unter anderem mit einem 3D-Druck-Experiment in Schwerelosigkeit an die erfolgreiche Flugreihe von DLR-Höhenforschungsraketen anknüpfen.</p>



<p><strong>Startvideo von MBDA Deutschland:</strong><br><a href="https://www.mbda-deutschland.de/wp-content/uploads/2023/11/Andoya_MBDA_2160p_200MB.mp4" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.mbda-deutschland.de/wp-content/uploads/2023/11/Andoya_MBDA_2160p_200MB.mp4</a></p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4100.msg556308#msg556308" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Höhenforschungsraketen</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Mal-Aktion: Kinder gestalten Logo für eine Raketen-Mission</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mal-aktion-kinder-gestalten-logo-fuer-eine-raketen-mission/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Feb 2023 09:44:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Logo startet an der Spitze einer DLR-Forschungsrakete in den Weltraum. Kinder in Grundschulen, Horten und Kitas können teilnehmen &#8211; gemeinsame Aktion von DLR und Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR 22. Februar 2023. 22. Februar 2023 &#8211; Kitas, Horte und Grundschulen in Deutschland [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Logo startet an der Spitze einer DLR-Forschungsrakete in den Weltraum. Kinder in Grundschulen, Horten und Kitas können teilnehmen &#8211; gemeinsame Aktion von DLR und Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: DLR 22. Februar 2023.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MissionslogogesuchtChWehrerStiftungHausderkleinenForscher.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Missionslogo gesucht. (Bild: Christoph Wehrer / Stiftung Haus der kleinen Forscher)" data-rl_caption="" title="Missionslogo gesucht. (Bild: Christoph Wehrer / Stiftung Haus der kleinen Forscher)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MissionslogogesuchtChWehrerStiftungHausderkleinenForscher60.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Missionslogo gesucht. (Bild: Christoph Wehrer / Stiftung Haus der kleinen Forscher)</figcaption></figure>



<p>22. Februar 2023 &#8211; Kitas, Horte und Grundschulen in Deutschland sind eingeladen, unter dem Motto „Abenteuer Weltall – komm mit!“ am 13. Juni den „Tag der kleinen Forscher“ zu feiern. Dazu hat die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ mit Unterstützung durch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Material mit Forschungsideen und kindgerechtem Wissen rund um das Thema Weltall zusammengestellt. Erzieherinnen und Erzieher sowie Grundschullehrkräfte können das Material über einen Link kostenfrei beziehen.</p>



<p>Ein besonderes Highlight ist eine Mal-Aktion: Die jungen Forschenden gestalten ihr eigenes Missionslogo für eine echte Forschungsrakete des DLR. Also an die Stifte, fertig, los! Die Teilnahme ist bis zum 15. April 2023 möglich. Weitere Informationen gibt es unter <a href="https://web.archive.org/web/20231024044130/https://www.mintmachtage.de/mitforschen/mal-aktion" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.tag-der-kleinen-forscher.de/mitforschen/mal-aktion</a>. Der Flug aller eingegangenen Missionslogos ins All mit einer MAPHEUS-Rakete ist für Mai geplant.</p>



<p>„Missionslogos zeigen oft auf einen Blick die Ziele einer Raumfahrtmission. Bei dieser spannenden Mal-Aktion entsteht die Mission in den Köpfen der Kinder. Der Kreativität sind also keine Grenzen gesetzt“, erklärt Dr. Christoph Pawek, Vorstandsbeauftragter für Nachwuchsförderung im DLR.</p>



<p><strong>Von der Erde bis zum Mars</strong><br>„Sobald es draußen dunkel wird, suchen Kinder oft den Mond am Himmel. Dann fragen sie sich: Warum ist der Mond mal hell erleuchtet und riesengroß, mal nur halb und manchmal überhaupt nicht am Himmel zu sehen?“, sagt Michael Fritz, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Haus der kleinen Forscher. „Ich lade alle Kitas, Horte und Grundschulen ein, diesen Fragen auf den Grund zu gehen, gemeinsam zu philosophieren und das Abenteuer Weltall zu erleben.“</p>



<p>Die Aktionsmaterialien für eine entdeckungsreiche Reise Richtung Mars werden in diesem Jahr vom „Wissenschaftsjahr 2023 – Unser Universum“ gefördert. Der Tag der kleinen Forscher ist ein bundesweiter Mitmachtag. Er widmet sich jedes Jahr einem Thema rund um Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik (MINT) und Nachhaltigkeit.</p>



<p><strong>Über MAPHEUS</strong><br>Das MAPHEUS-Höhenforschungsprogramm (Materialphysikalische Experimente unter Schwerelosigkeit) wird bereits seit mehr als zehn Jahren durchgeführt. Der jährliche Flug, vorbereitet und durchgeführt durch die Abteilung Mobile Raketenbasis (MORABA) der DLR-Einrichtung Raumflugbetrieb und Astronautentraining, ermöglicht den Wissenschaftlern einen unabhängigen und regelmäßigen Zugang zu Experimenten in Schwerelosigkeit. Dabei gehen in diesem Programm Fortschritte in Messtechniken und die Realisierung hochentwickelter Flughardware Hand in Hand. Experimentschwerpunkte sind der Einfluss der Schwerelosigkeit auf biologische Systeme sowie Untersuchungen materialphysikalischer Prozesse mit Hilfe von Mikrogravitationsbedingungen.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4903.msg545044#msg545044" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Terminvorschau auf Veranstaltungen</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Software von adesso fliegt mit DLR ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/software-von-adesso-fliegt-mit-dlr-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Oct 2022 13:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[MAPHEUS 12]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>adesso-Software findet sich mittlerweile schon fast überall in Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung. Im All war adesso-Code aber noch nie. Das hat sich mit dem Start der Forschungsrakete MAPHEUS-12 schlagartig geändert: Heute Morgen ist die Rakete nach einer rund 15-minütigen Mission im Weltraum erfolgreich und unbeschadet wieder zur Raketenbasis ESRANGE im nordschwedischen Kiruna zurückgekehrt. Eine Pressemitteilung [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/software-von-adesso-fliegt-mit-dlr-ins-all/" data-wpel-link="internal">Software von adesso fliegt mit DLR ins All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">adesso-Software findet sich mittlerweile schon fast überall in Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung. Im All war adesso-Code aber noch nie. Das hat sich mit dem Start der Forschungsrakete MAPHEUS-12 schlagartig geändert: Heute Morgen ist die Rakete nach einer rund 15-minütigen Mission im Weltraum erfolgreich und unbeschadet wieder zur Raketenbasis ESRANGE im nordschwedischen Kiruna zurückgekehrt. Eine Pressemitteilung der adesso SE Dortmund.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: adesso SE 21. Oktober 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/mapheus12vorbereitungsphase1dlr.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Startvorbereitung mit der Rakete für die MAPHEUS-12-Mission. (Bild: DLR)" data-rl_caption="" title="Startvorbereitung mit der Rakete für die MAPHEUS-12-Mission. (Bild: DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/mapheus12vorbereitungsphase1dlr26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Startvorbereitung mit der Rakete für die MAPHEUS-12-Mission. (Bild: DLR)</figcaption></figure>



<p>21. Oktober 2022 &#8211; Der Einsatz von adesso-Software im All ist der Startschuss für eine Kooperation mit dem DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin im Rahmen des Höhenforschungsraketenprogramms MAPHEUS.</p>



<p>Das Forschungsraketenprogramm MAPHEUS des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) führt materialphysikalische und biologische Experimente unter Schwerelosigkeit im Weltraum durch. Jährlich startet das DLR eine MAPHEUS-Forschungsrakete, die bis zu 260 Kilometer Höhe erreicht und damit an die sechs Minuten Schwerelosigkeit ermöglicht, bevor sie wieder in die Erdatmosphäre eintritt. Durch die jährlichen MAPHEUS-Flüge besteht die Möglichkeit, eine Experimentanlage auf unterschiedlichen Flügen mit verschiedenen Proben zu bestücken und dadurch eine Vielzahl an wissenschaftlichen Resultaten zu gewinnen.</p>



<p>Bei der diesjährigen <a href="https://www.raumfahrer.net/nervenzellen-im-all-experimente-und-ein-spion-in-schwerelosigkeit/" data-wpel-link="internal">MAPHEUS-12-Mission</a> fungiert adesso erstmals als IT-Kooperationspartner des DLR und war beim Start der Rakete heute auf der schwedischen Raketenbasis ESRANGE mit von der Partie. adesso lieferte für ein Experiment der heute Morgen erfolgreich absolvierten MAPHEUS-12-Mission die komplette Software-Infrastruktur für das Teilexperiment „Exp.007/Blofeld“. Dieses war gemeinsam mit den anderen materialphysikalischen und biologischen Experimenten rund sechs Minuten der Schwerelosigkeit im All ausgesetzt.</p>



<p>Forschungsgegenstand des Experiments „007/Blofeld“ sind chipgesicherte kryptografische Operationen, die vor allem die Validität von Sensordaten im All betreffen. Die Absicherung von Sensordaten in Raumfahrzeugen und in „Lebenserhaltungssystemen“ (Ökosystemen) im All nimmt eine immer größere Rolle in der Weltraumforschung ein. Dabei kommt dem Thema IT-Security und Datenverschlüsselung, einem weiteren Spezialgebiet von adesso, eine entscheidende Bedeutung zu: So konnte im Experiment „007/Blofeld“ zum ersten Mal eine Methode (ein Softwaremodul) zur „Beweiswerterhaltung“ (Datenvalidität) per elektronischer Signatur und Verschlüsselung von wissenschaftlichen Sensordaten unter Weltraumbedingungen mit Unterstützung von adesso getestet werden.</p>



<p>Dr. Jens Hauslage, Gravitationsbiologe am DLR Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin, beschreibt die Herausforderung für Datensicherheit im Weltraum: „Für den Betrieb von Lebenserhaltungssystemen und Raumfahrzeugen im Weltall sind sichere Datenverbindungen eine notwendige Grundlage. Nur valide Messwerte können einen Langzeitbetrieb von Raumstationen und Lebenserhaltungssystemen sichern und sie gegen Manipulationen schützen. Die wissenschaftliche Kooperation mit adesso, dessen Experten über profunde IT-Security-Expertise verfügen, ermöglicht es uns, die sichere Authentisierung und verschlüsselte Kommunikation zum ersten Mal im Weltraum zu testen und Erfahrungen für zukünftige Missionen zu sammeln.“</p>



<p>Konkret greift für den Versuch „007/Blofeld“ ein implementierter „Spion“-Chip verschlüsselte Temperaturdaten ab. Dieses Experiment soll zeigen, dass selbst abgehörte Daten für den Spion nicht zu verwenden sind und die Daten für den Empfänger valide bleiben. Christian Kahlo, Softwareexperte bei adesso, hat die Softwarearchitektur für das MAPHEUS-12-Experiment „007/Blofeld“ federführend entwickelt. Er sieht in den ersten Schritten bei der DLR-Mission eine gute Basis für den Aufbau einer eigenen Experteneinheit bei adesso: „Mit unserem ersten Weltraumprojekt sammeln wir wertvolle Erfahrungen für die Planung unseres neuen Geschäftssegments ‚adesso Aerospace‘. Hier möchten wir uns als IT-Forschungspartner für den Einsatz von Softwareanwendungen in der Luft- und Raumfahrt zukünftig etablieren.“</p>



<p>Das DLR-Höhenforschungsraketenprogramm MAPHEUS steht unter der Gesamtleitung des Instituts für Materialphysik im Weltraum des DLR Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt.</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4100.msg539292#msg539292" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Höhenforschungsraketen</a></li></ul>
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		<title>Nervenzellen im All: Experimente und ein „Spion“ in Schwerelosigkeit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nervenzellen-im-all-experimente-und-ein-spion-in-schwerelosigkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Oct 2022 12:44:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>DLR-Höhenforschungsrakete MAPHEUS-12 hat sieben Experimente für rund sechs Minuten in die Schwerelosigkeit gebracht. Die 1,6 Tonnen schwere Rakete hob vom Startplatz ESRANGE in Nordschweden ab und erreichte eine Höhe von 260 Kilometern. Mit an Bord waren Versuche mit den Schwerpunkten der Gravitationsbiologie und Materialphysik. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">DLR-Höhenforschungsrakete MAPHEUS-12 hat sieben Experimente für rund sechs Minuten in die Schwerelosigkeit gebracht. Die 1,6 Tonnen schwere Rakete hob vom Startplatz ESRANGE in Nordschweden ab und erreichte eine Höhe von 260 Kilometern. Mit an Bord waren Versuche mit den Schwerpunkten der Gravitationsbiologie und Materialphysik. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: DLR 21. Oktober 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MAPHEUS12StartDLRCCBYNCND302k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="MAPHEUS 12 beim Start. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-rl_caption="" title="MAPHEUS 12 beim Start. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MAPHEUS12StartDLRCCBYNCND3026.jpg" alt=""/></a><figcaption>MAPHEUS 12 beim Start. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p>Am 21. Oktober 2022 um 9:25 Uhr startete die Forschungsrakete MAPHEUS-12 des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) von der schwedischen Raketenbasis ESRANGE nahe Kiruna. Sie erreichte eine Höhe von rund 260 Kilometern und segelte dann an einem Fallschirm zurück zur Erde. Mit an Bord erstmals Nervenzellen mit Blick auf deren abweichende elektrische Signale in Schwerelosigkeit. Zudem untersuchte das Forschungsteam im Zusammenhang mit der Entstehung von Krebs, wie sich die Polarität von Zellen unter „Zero-G“ verhält. Einen Testlauf unter Weltraumbedingungen gab es mit dem Flug für neuartige Solarzellen ebenso wie für eine Verschlüsselungstechnik, die zukünftig Daten von Lebenserhaltungssystemen und Raumfahrzeugen schützen soll. Erstmals kam eine wiederverwendbare Zündeinheit in der Oberstufe zum Einsatz.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MAPHEUS12aufderStartrampeDLRCCBYNCND302k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="MAPHEUS 12 auf der Startrampe. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-rl_caption="" title="MAPHEUS 12 auf der Startrampe. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MAPHEUS12aufderStartrampeDLRCCBYNCND3026.jpg" alt=""/></a><figcaption>MAPHEUS 12 auf der Startrampe. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p>„Mit MAPHEUS-12 haben wir ein äußerst vielseitiges Experimentpaket für rund sechs Minuten in die Schwerelosigkeit des nahen Weltraums befördert und anschließend sicher geborgen“, sagt der wissenschaftliche Projektleiter der Mission Prof. Thomas Voigtmann vom DLR-Institut für Materialphysik im Weltraum. „Wir sind froh die sensiblen Nervenzellen, Meeresorganismen und Materialexperimente in gutem Zustand nach idealem Flug zurück auf der Erde zu haben.“ Nach ihrem 15-minütigem Flug landete die Nutzlast sanft per Fallschirm rund 70 Kilometer vom Startplatz entfernt in der nordschwedischen Tundra. Anschließend flog ein Bergungsteam zur Landestelle und transportierte die Nutzlast am Hubschrauber hängend zurück zur Startbasis. Dort begann direkt die Sicherung der gesammelten Daten.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ServicemodulMAPHEUS12DLRCCBYNCND302k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Servicemodul von MAPHEUS 12. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-rl_caption="" title="Servicemodul von MAPHEUS 12. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ServicemodulMAPHEUS12DLRCCBYNCND3026.jpg" alt=""/></a><figcaption>Servicemodul von MAPHEUS 12. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p><strong>Upgrade an Forschungsrakete und Bodenstation</strong><br>Die 11,5 Meter lange und mehr als 1,6 Tonnen schwere Rakete ist bereits die zwölfte, die im Rahmen der MAPHEUS-Experimentreihe erfolgreich von der Abteilung Mobile Raketenbasis (MORABA) der DLR Einrichtung Raumflugbetrieb und Astronautentraining gestartet wurde. „Diesmal hatte die zweistufige Rakete erstmals ein neues Service-Modul an Bord, das eine zehnmal schnellere Kommunikation mit der Bodenstation und präzisere Lageinformationen mit komplett neu gestalteter Elektronik, Mechanik und Software bietet“, erklärt MORABA-Projektleiter Alexander Kallenbach. „Das neue Modul dient nun als Basis für die weitere Entwicklungen in Richtung intelligenter on-board Systeme, die im MAPHEUS-D Projekt geplant sind.“ Zudem kam bei MAPHEUS-12 erstmals eine wiederaufbereitete Zündeinheit bei der Oberstufe zum Einsatz, die bereits an Bord von MAPHEUS-9 geflogen war. Am Boden kam mit der Mission erstmals ein neuartiges Telemetrie-System zum Einsatz. Dieses ermöglicht die an verschiedenen Bodenstationen empfangenen Signale der Rakete direkt an die jeweiligen Steuerungskonsolen für Experimente und Supportsysteme zu verteilen. Diese neue Entwicklung basiert auf Komponenten des Holistic Control Centers (HCC), welches eine moderne, flexible und Service-orientierte Infrastruktur für alle künftigen Raumflugmissionen am Deutschen Raumfahrt-Kontrollzentrum (GSOC) bieten wird. &#8222;Wir sind begeistert, dass die Software jetzt erfolgreich Ihren &#8218;Jungfernflug&#8216; absolvieren konnte&#8220;, freut sich Prof. Felix Huber, Leiter der DLR Einrichtung Raumflugbetrieb und Astronautentraining. &#8222;Dieser Erfolg gibt dem HCC-Konzept den nötigen Schub, nun bald auch bei orbitalen Missionen genutzt zu werden.&#8220;</p>



<p><strong>Premiere: Neuronale Netzwerke in Schwerelosigkeit</strong><br>Ihren „Jungfernflug“ erlebten auch die Nervenzellen an Bord von MAPHEUS-12. Diese konnten während des Kurzzeitraumfluges direkt auf elektrophysiologischer Ebene untersucht werden. Das neuronale Netzwerk des Experiments MEA (Multi-Elektroden-Array) besteht dabei aus kultivierten Primärneuronen, die sich über zwei Chips verteilen. Diese finden in einer vakuumdichten Kammer bei 37 Grad Celsius ideale Lebensbedingungen vor. „Während des Fluges konnten die Aktionspotentiale einzelner neuronaler Zellen sowie die Aktivität des gesamten Netzwerks aufgezeichnet werden“, berichtet Dr. Christian Liemersdorf vom DLR-Institut für Luft- und Raufahrtmedizin. Aktionspotentiale sind die elektrischen Signale, die zwischen Neuronen im Gehirn und dem zentralen Nervensystem ausgetauscht werden. Die Schwerelosigkeit steht im Verdacht, Einfluss auf die neuronalen Verbindungen im Gehirn zu nehmen. „Vermutlich ist dies ein wesentlicher Grund, warum Astronautinnen und Astronauten während ihres Aufenthalts im Weltall oftmals unter gewissen kognitiven Einschränkungen leiden“, ergänzt Liemersdorf. „Wir werten die gesammelten Daten nun detailliert aus, um diese möglichen Zusammenhänge genauer zu verstehen.“ Wegen der Empfindlichkeit der Neuronen war es bisher nicht möglich auf der Internationalen Raumstation ISS mit diesen zu experimentieren.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ExperimentGraviPlaxDLRCCBYNCND302k.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Experiment GraviPlax. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-rl_caption="" title="Experiment GraviPlax. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ExperimentGraviPlaxDLRCCBYNCND3026.jpg" alt=""/></a><figcaption>Experiment GraviPlax. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p><strong>Zusammenhänge von Krebs, Zell-Polarität und Schwerelosigkeit</strong><br>Der nur 0,5 Millimeter kleine Meeresorganismus Trichoplax adhaerens – das einfachste mehrzellige Lebewesen der Welt – kann zwischen oben und unten unterscheiden und damit Schwerkraft wahrnehmen. Rund 450 Exemplare dieser Kleinstlebewesen, die lediglich aus einem oberen und einem unteren Zell-Epithelium bestehen, flogen im Experiment GraviPlax mit MAPHEUS-12 ins All. Im Interesse des internationalen Forschungsteams steht, wie der Organismus genetisch auf die Schwerelosigkeit reagiert und wie sich daraus etwas über die Mechanismen der Krebsentwicklung lernen lässt. „Trichoplax adhaerens besitzt alle wichtigen Gengruppen, die mit dem Verlust der Polarität und damit der Ausbildung von Krebszellen in Zusammenhang gebracht werden können“, erklärt Dr. Jens Hauslage vom Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin. Damit lassen sich Erkenntnisse auch auf höhere Organismen übertragen. Die finalen Auswertungen der Proben werden in den nächsten Wochen im Labor in Hannover stattfinden. Nun wollen die Forschungspartner des DLR, der Tierärztlichen Hochschule Hannover (TiHo) und der australischen La Trobe Universität in Melbourne noch genauer verstehen welchen Einfluss die Gravitation auf die Ausbildung von Polarität und deren evolutiven Einfluss hat.</p>



<p><strong>Ein Spion reist huckepack</strong><br>Huckepack auf der GraviPlax-Platine reist der Versuchsaufbau des Experiments 007/Blofeld, bei dem gemeinsam mit dem Industriepartner adesso SE die Sicherheit verschlüsselter Sensor-Datenströme unter Weltraumbedingungen getestet wird. „In Raumfahrzeugen und Lebenserhaltungssystemen nimmt der Betrieb und die Überwachung von Umwelt- und Vitalparametern eine immer größere Rolle ein. Dabei ist nicht nur eine abhörsichere Verbindung zu den Sensoren, sondern auch die Validität der Daten besonders wichtig.“, erklärt Software Architekt Christian Kahlo. Für den Versuch greift ein implementierter „Spion“-Chip verschlüsselte Temperaturdaten ab. Dieses Experiment soll zeigen, das selbst abgehörte Daten für den Spion nicht zu verwenden sind und die Daten für den Empfänger valide bleiben.</p>



<p><strong>Weitere Experimente</strong><br>Darüber hinaus wird im Experiment RAMSES gemeinsam mit der Universität Konstanz in einem Analogsystem die gerichtete Bewegung von Bakterien untersucht, was zukünftig einmal hilfreich bei der gezielten Einbringung pharmazeutischer Wirkstoffe sein könnte. Im Projekt SVALIN analysiert ein Forschungsteam der TU München federführend wie die Umgebungsbedingungen im All neuartige auf MAPHEUS-12 montierte Solarzellen beeinflussen. Gemeinsam mit dem Leibniz-Institut für neue Materialien wird im Experiment SOMEX/ARNIM-II die Agglomeration von Gold-Nanoteilchen in Schwerelosigkeit mit Blick auf zukünftige Anwendungen in der Mikroelektronik untersucht.</p>



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		<title>MAPHEUS-9: Schwerelose Plattentiere &#8211; Wie beeinflusst Gravitation genetische Informationen?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mapheus-9-schwerelose-plattentiere-wie-beeinflusst-gravitation-genetische-informationen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Jan 2022 13:55:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astrobiologie/Leben]]></category>
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<h4 class="wp-block-heading" id="die-dlr-hohenforschungsrakete-mapheus-9-hat-am-29-januar-2022-vier-experimente-fur-rund-sechs-minuten-in-die-schwerelosigkeit-gebracht-die-1-7-tonnen-schwere-rakete-hob-vom-startplatz-esrange-in-nordschweden-ab-und-erreichte-eine-hohe-von-254-kilometern-mit-an-bord-waren-versuche-aus-den-bereichen-der-werkstoffforschung-und-fertigungstechnologie-granulatphysik-und-gravitationsbiologie-eine-pressemitteilung-des-deutschen-zentrums-fur-luft-und-raumfahrt-dlr">Die DLR-Höhenforschungsrakete MAPHEUS-9 hat am 29. Januar 2022 vier Experimente für rund sechs Minuten in die Schwerelosigkeit gebracht. Die 1,7 Tonnen schwere Rakete hob vom Startplatz ESRANGE in Nordschweden ab und erreichte eine Höhe von 254 Kilometern. Mit an Bord waren Versuche aus den Bereichen der Werkstoffforschung und Fertigungstechnologie, Granulatphysik und Gravitationsbiologie. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: DLR.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PlattentierTieraerztlicheHSHannoverBSchierwater.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PlattentierTieraerztlicheHSHannoverBSchierwater26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Plattentier auf dem Weg in die Schwerelosigkeit. (Bild: Tierärztliche Hochschule Hannover/Bernd Schierwater)</figcaption></figure></div>



<p>31. Januar 2022 &#8211; Normalerweise mögen es Plattentiere schon etwas wärmer. Für die Wissenschaft hat es das einfachste mehrzellige Tier der Welt nach Nordschweden verschlagen – und von dort aus für kurze Zeit in die Schwerelosigkeit. An Bord der Höhenforschungsrakete MAPHEUS-9 des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hoben die Meeresorganismen am 29. Januar 2022 erfolgreich vom Raketenstartplatz ESRANGE (European Space and Sounding Rocket Range) ab. Auch drei weitere Experimente aus dem Bereich der Physik, Werkstoffforschung und Fertigungstechnologie konnten sich über sechs Minuten und zehn Sekunden in Schwerelosigkeit freuen.</p>



<p>Die 11,7 Meter lange Rakete mit einem Startgewicht von 1,7 Tonnen erreichte in den knapp 15 Minuten zwischen Start und Landung eine maximale Höhe von 254 Kilometern. Die Nutzlast mit den wissenschaftlichen Experimenten flog nach dem Abtrennen der Booster eine Höhenparabel. Sie landete gebremst durch einen Fallschirm und wurde per Helikopter geborgen. Die Abteilung Mobile Raketenbasis (MORABA) des DLR hat die Flugkampagne vorbereitet und durchgeführt. Außerdem stellt sie Bergungssystem, Service-Modul, Kaltgaskontrollsystem, Trenn- und Zündsysteme, Telemetrie-Station, Startrampe und die Raketenhardware bereit.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TeamMAPHEUS9KampagDLRThomasSchleussCCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TeamMAPHEUS9KampagDLRThomasSchleussCCBYNCND3026.jpg" alt=""/></a><figcaption>Team der MAPHEUS-9-Kampagne. (Bild: DLR/ThomasSchleuß (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure></div>



<p><strong>GraviPlax: Wie formte die Gravitation das Aussehen von Zellen und Organismen?</strong><br>Trotz ihres einfachen Aufbaus können Plattentiere – Trichoplax adherens – zwischen oben und unten unterscheiden, also Schwerkraft wahrnehmen. Rund 450 Exemplare dieser nur 0,5 Millimeter großen Meeresorganismen waren an Bord der MAPHEUS-9-Mission. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler interessierten sich vor allem dafür, wie sich die Schwerelosigkeit auf die Plattentiere auswirkt. „Wir schauen uns die genetischen Reaktionen der Organismen in Schwerelosigkeit an. Besonderes Augenmerk richten wir auf die Gengruppen, die für die Polarität, also den Aufbau unserer Zellen im Körper, verantwortlich sind. Die Polarität geht bei der Entstehung von Krebs verloren“, fasst Gravitationsbiologe Dr. Jens Hauslage vom DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin zusammen. Im Projekt GraviPlax (Gravitation/Trichoplax) arbeitet das DLR mit Teams der Tierärztlichen Hochschule Hannover (TiHo) und der australischen La Trobe Universität in Melbourne eng zusammen. Diese führen die molekularbiologischen Analysen durch, um die Auswirkungen auf die Zellen genau nachzuvollziehen. Die winzigen Organismen haben alle wichtigen Gengruppen, die notwendig sind, um diese grundlegenden Mechanismen zu untersuchen und besser zu verstehen.</p>



<p><strong>GRASCHA: Wie erhalten Granulate ihre Eigenschaften?</strong><br>Granulate sind körnige Feststoffe wie beispielsweise Pulver, Erdboden oder Kies. Ihre physikalischen Eigenschaften lassen sich nicht so einfach verstehen. Denn sie hängen entscheidend davon ab, wie eng ein Granulat aufgeschüttet oder in der Fachsprache „gepackt“ ist und wie verdichtet beziehungsweise komprimiert es ist. Im Experiment GRASCHA (GRAnular Sound CHAracterization oder GRAnulat SCHAll) dienen kugelförmige Teilchen aus Glas mit Durchmessern von drei bis vier Millimetern als Granulat. Mit ihrer Hilfe will das wissenschaftliche Team bestehende und neue Theorien testen, die den Verlust der mechanischen Stabilität von Granulat-Packungen erklären. „Wir haben die Chance, grundsätzlich zu verstehen, wie Granulate ihre Eigenschaften erhalten“, erklärt DLR-Forscher Dr. Karsten Tell vom Institut für Materialphysik im Weltraum. „Wichtig ist das unter anderem im Bereich der Geophysik. Wenn man zum Beispiel verstehen will, warum der Erdboden manchmal plötzlich anfängt zu rutschen. Er besteht aus lauter festen Teilchen. Geringe Änderungen in deren Anordnung können dazu führen, dass sich der Erdboden nicht mehr fest verhält, sondern eher wie eine Flüssigkeit.“ Neben Erdrutschen ließen sich mit diesem Wissen auch Lawinen besser erklären. Die Erkenntnisse können zudem für die chemische und pharmazeutische Industrie interessant sein. Denn dort finden oft pulverförmigen Stoffe Verwendung, die man verfahrenstechnisch möglichst gut verarbeiten, fördern und vermischen will. Gleiches gilt für Sand und Zement in der Bauindustrie. Die Phase der Schwerelosigkeit während des MAPHEUS-9-Flugs erlaubte es, die Teilchen des Granulats so locker anzuordnen, dass sie gerade noch Kontakt miteinander hatten. Auf der Erde lässt sich dieser Zustand aufgrund der Schwerkraft und des hydrostatischen Drucks nicht herstellen. Bei der kleinsten Vibration verliert die Granulat-Packung in der Schwerelosigkeit ihre Stabilität – in der Fachsprache als Schermodul bezeichnet. Genau dieser Vorgang interessiert die Forschenden am meisten. Um ihn zu untersuchen, messen sie die Geschwindigkeit von Schall- und Scherwellen. Daraus geht hervor, wie schnell der Schermodul absinkt, wenn der Packungsdruck verringert wird.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MAPHEUS9bereitDLRAlexanderKallenbachCCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MAPHEUS9bereitDLRAlexanderKallenbachCCBYNCND3026.jpg" alt=""/></a><figcaption>MAPHEUS-9 fertig für den Start. (Bild: DLR/Alexander Kallenbach (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure></div>



<p><strong>MARS: 3D-Druck mit Pulvern in Schwerelosigkeit</strong><br>Zum dritten Mal machte sich das MARS-Experiment (Metallbasierte Additive Fertigung für Raumfahrt- und Schwerelosigkeitsanwendungen) auf die kurze Reise ins All. Im Fokus standen weitere Arbeiten, um 3D-Druck vor allem mit pulverförmigen Substanzen unter Schwerelosigkeit zu erforschen. Ein erstes Werkstück aus metallischem Massivglas hatte das DLR-Team vom Institut für Materialphysik im Weltraum bereits bei den vorangegangenen Flügen hergestellt. Nun galt es, den Prozess weiter zu optimieren: „Die Herausforderung besteht vor allem darin, das Pulver in kurzer Zeit unter Schwerelosigkeit oder bei wenig Gravitation gleichmäßig auf die Oberfläche aufzutragen“, beschreibt DLR-Forscherin Mélanie Clozel. „Mit jedem Flug unseres Experiments in die Schwerelosigkeit haben wir die Möglichkeit, unsere Ansätze weiterzuentwickeln, zu testen und so unser Know-how zu vergrößern.“ Metallisches Massivglas zeichnet sich durch seine hohe Festigkeit und Korrosionsbeständigkeit aus. Beides sind wichtige Eigenschaften für den Einsatz im Weltraum. In Zukunft könnten mit 3D-Druck Komponenten auch direkt im All gefertigt werden, zum Beispiel auf Raumstationen. Auf der Oberfläche von Mond oder Mars könnte auch Regolith – pulverförmigem Gesteinsstaub – verwendet werden, um beispielsweise Bauteile herzustellen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Mapheus9hebtabDLRThomasSchleussCCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Mapheus9hebtabDLRThomasSchleussCCBYNCND3026.jpg" alt=""/></a><figcaption>MAPHEUS-9 hebt ab. (Bild: DLR/ThomasSchleuß (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure></div>



<p><strong>SOMEX: Weiche Materie unter der Laser-Lupe</strong><br>Die Experiment-Plattform SOMEX (SOft Matter EXperiments) ermöglicht unterschiedliche Versuche mit weicher Materie in der Schwerelosigkeit. Auch sie war bei der Flugkampagne MAPHEUS-9 erneut mit dabei. Unter weicher Materie versteht man eine Vielzahl von Materialien, die aus zwei Phasen bestehen. Sie befinden sich zwischen den Aggregatzuständen fest und flüssig. Dazu zählen zum Beispiel Gele und zähflüssige Flüssigkeiten wie Seife oder Farbe, Granulate, Schäume und auch biologische Zellen. Mit Hilfe von Lasermessverfahren sind die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dieses Mal zwei physikalischen Phänomenen auf die Spur gegangen: Mit Hilfe von künstlichen Mikroschwimmern wollen die Forschenden Bewegungseffekte besser verstehen, wie man sie von lebenden Organismen kennt. Dazu zählt beispielsweise die Schwarmbildung von Bakterien. Sie nutzten dazu winzig kleine Glaskügelchen, die in einem Lösungsmittel schwammen. Diese waren mit einer Beschichtung versehen, die Licht sehr stark absorbiert. Bestrahlt man die Glaskügelchen mit einem Laser, nehmen sie das Licht beziehungsweise die Wärmeenergie auf und bewegen sich. Außerdem untersuchten sie – ergänzend zum Experiment GRASCHA – ebenfalls Granulate: Im Mittelpunkt stand auch hier die Frage, wie sich die einzelnen Partikel des Granulats bewegen. So lassen sich auf experimentellem Weg neue Erkenntnisse über die Struktur und Dynamik solcher Systeme gewinnen und mit theoretischen Modellen vergleichen.</p>



<p><strong>Über MAPHEUS:</strong><br>Das MAPHEUS-Höhenforschungsprogramm (MAterialPHysikalische Experimente Unter Schwerelosigkeit) des DLR-Instituts für Materialphysik im Weltraum wird bereits seit 13 Jahren durchgeführt. Es ermöglicht Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern innerhalb und außerhalb des DLR einen unabhängigen und regelmäßigen Zugang zu Experimenten in Schwerelosigkeit. Dabei gehen Fortschritte im Bereich der Messtechnik und die Realisierung hochentwickelter Flughardware Hand in Hand mit richtungsweisenden Experimenten im Bereich der Material- und Lebenswissenschaften. Aufgrund der Corona-Pandemie mussten die geplanten Flüge umgestellt werden: Die Kampagne 11 fand im Mai 2021 statt, gefolgt von der Kampagne 10 im Dezember 2021. Angetrieben wurde die Höhenforschungsrakete zum dritten Mal von einer IM-IM-Konfiguration. IM steht für Improved Malemute und bezeichnet den zivil genutzten Feststoffmotor der militärischen Boden-Luft-Rakete PATRIOT PAC-2.</p>



<figure class="wp-block-video"><video controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/startmapheus9DLRCCBYNCND30.mp4"></video><figcaption>Video: Start der MAPHEUS-9-Rakete<br>Ein spannender Morgen in der nordschwedischen Idylle: Am 29. Januar 2022 hob die DLR-Höhenforschungsrakete mit vier Experimenten ab für ihren rund 15-minütigen Flug. (Video: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



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<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4100.msg526599#msg526599" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Hoehenforschungsraketen</a></li></ul>
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		<title>Mapheus: Experimente unter Schwerelosigkeit (Update)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 18:16:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wissenschaftler vom DLR werden mit vier Experimenten an Bord der Forschungsrakete Mapheus 3 Stoßprozesse sowie das Verhalten von flüssigen Metallen in der Schwerelosigkeit untersucht. UPDATE: Der Start wurde verschoben. Ein Beitrag von Simon Plasger. Quelle: DLR. Vertont von Peter Rittinger. Nachdem es zunächst mit hoher Beschleunigung hinauf geht, können anschließend innerhalb von dreieinhalb Minuten verschiedene [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Wissenschaftler vom DLR werden mit vier Experimenten an Bord der Forschungsrakete Mapheus 3 Stoßprozesse sowie das Verhalten von flüssigen Metallen in der Schwerelosigkeit untersucht. UPDATE: Der Start wurde verschoben.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Simon Plasger. Quelle: DLR. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-11-30-81193.mp3"></audio></figure>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-7624983b"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29112011191616_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29112011191616_small_1.jpg" alt="DLR" width="260"/></a><figcaption>
Vorbereitungsarbeiten am MEGraMa-M-Experiment 
<br>
(Bild: DLR)
</figcaption></figure>



<p>Nachdem es zunächst mit hoher Beschleunigung hinauf geht, können anschließend innerhalb von dreieinhalb Minuten verschiedene Experimente kräftefrei ausgeführt werden. Dabei wird die Schwerelosigkeit genutzt, um ungewollte Einflüsse auf die Experimente auszuschließen, welche im Labor auf der Erde auftreten würden. Zur Restschwerkraft im Inneren der Rakete sagte Raumfahrtingenieur Josef Ettl, dass ein Ball über 500 Sekunden brauchen würde, um aus einem Meter Höhe den Boden zu erreichen. </p>



<p>Ein Experiment an Bord, das MEGraMa-M (Magnetically Excited Granula Matter on Mapheus) getauft wurde, untersucht beispielsweise das Stoßverhalten von Granulat. Dazu werden kugelförmige Teile mit einem Durchmesser unter einem Millimeter zwischen vier Magneten positioniert, welche die Kügelchen im Flug beschleunigen. Durch Videoaufnahmen wird dann genauer bestimmt werden können, wie viel Energie diese Teilchen durch den Aufprall auf andere Teilchen bzw. die Außenwände des Experiments verlieren. </p>



<p><strong>UPDATE: </strong>Der Start musste auf nächstes Jahr verschoben werden. Im Frühjahr soll es losgehen. 
<br>
<strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3365" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">DLR</a></li></ul>
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