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	<title>Maxar &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Maxar &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>FFG: Österreichs größtes Weltraumunternehmen erweitert seine Produktion</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ffg-oesterreichs-groesstes-weltraumunternehmen-erweitert-seine-produktion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Apr 2024 21:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Raumfahrttechnologie von Beyond Gravity Austria ist stark nachgefragt. Die Produktion von Steuermechanismen für elektrische Satellitentriebwerke wird am Hauptstandort in Wien-Meidling ausgebaut. Mit einem Großauftrag und weiteren Einzelaufträgen im Gesamtumfang von über 24 Millionen Euro ist die Gesamtzahl der bisher von Kund:innen bestellten Weltraummechanismen auf rund 100 Stück gestiegen. Eine Presseaussendung der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG. Quelle: [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Raumfahrttechnologie von Beyond Gravity Austria ist stark nachgefragt. Die Produktion von Steuermechanismen für elektrische Satellitentriebwerke wird am Hauptstandort in Wien-Meidling ausgebaut. Mit einem Großauftrag und weiteren Einzelaufträgen im Gesamtumfang von über 24 Millionen Euro ist die Gesamtzahl der bisher von Kund:innen bestellten Weltraummechanismen auf rund 100 Stück gestiegen. Eine Presseaussendung der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG 5. April 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">5. April 2024 &#8211; Satelliten im Weltall sind für eine moderne Gesellschaft unverzichtbar und bringen etwa Internet in entlegene Regionen. Große Telekomsatelliten setzen immer öfter elektrische Triebwerke ein, um ihre genaue Position im All zu erreichen und zu halten. Gesteuert werden diese Triebwerke über spezielle Mechanismen.<br>„Mit rund hundert Bestellungen sind wir in Wien mittlerweile der weltweit größte Hersteller von Steuermechanismen für elektrische Satellitentriebwerke“, sagt Kurt Kober, Geschäftsführer von Beyond Gravity Austria (vormals RUAG Space Austria), Österreichs größtem Raumfahrtzulieferer.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verdoppelung der Produktionsfläche</strong><br>Zu den Kund:innen zählen europäische und US-amerikanische Satellitenbauer.<br>„Unsere Produkte sind stark nachgefragt bei Satellitenbauern weltweit. Wir erweitern daher unsere Produktion und verdoppeln die Reinraumfläche von 100 auf 200 Quadratmeter“, sagt Wolfgang Pawlinetz, Leiter des Thermal- und Mechanismengeschäfts von Beyond Gravity Austria.<br>Im Reinraum werden unter hohen Reinheitsbedingungen die Weltraumprodukte gefertigt. Mit dem Ausbau werden rund zehn neue Arbeitsplätze geschaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Satelliten nutzen zunehmend elektrische Triebwerke</strong><br>Satelliten verwenden statt chemischer Triebwerke zunehmend elektrische Triebwerke, bei denen ionisierte Gase durch starke elektrische Felder beschleunigt werden. Für die Steuerung dieser elektrischen Satellitentriebwerke werden präzise Mechanismen benötigt. Ihre Energie beziehen die Triebwerke über große Solarpaneele.<br>Im Vakuum des Weltraums funktionieren herkömmliche Flugzeugantriebe nicht, daher werden gemäß Rückstoß-Prinzip oft chemische oder effizientere elektrische Ionen-Triebwerke eingesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weltgrößter Steuermechanismus für elektrisches Satellitentriebwerk</strong><br>In Wien wird von Beyond Gravity auch der weltweit größte Steuerungsmechanismus für elektrische Satellitentriebwerke gebaut. Der Mechanismus wird für die künftige NASA-Raumstation Lunar Gateway verwendet werden. Kunde ist der US-amerikanische Satellitenhersteller Maxar. Die Auslieferung des Steuermechanismus ist für Ende 2025 geplant.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wertvolle Unterstützung durch nationale Raumfahrtagentur</strong><br>Steuermechanismen für elektrische Satellitentriebwerke werden von Beyond Gravity in Wien seit über 25 Jahren entwickelt und hergestellt. Ein Aushängeschild ist etwa das von Beyond Gravity gebaute Lenksystem für die europäisch-japanische Merkursonde BepiColombo, die 2025 ihren Zielplaneten Merkur erreichen wird.<br>„Seit Beginn wurde diese Produktlinie durch die österreichische Mitgliedschaft in der ESA, mit Mitteln aus dem Klimaschutzministerium und begleitet durch die <a href="https://www.ffg.at/ffg/alr" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Agentur für Luft- und Raumfahrt der FFG</a> unterstützt“, sagt Karin Tausz, Geschäftsführerin der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG.<br>„Die Effekte sind genau wie in der Österreichischen Weltraumstrategie vorgesehen. Wir legen mit der Finanzierung von Technologieentwicklungsprojekten am Anfang einen wichtigen Grundstein, woraus dann über die Beteiligung an unterschiedlichen ESA-Programmen eine wettbewerbsfähige Produktlinie für verschiedene Missionen entwickelt wird. Diese Produkte sind nun weltweit nachgefragt und schaffen eine hohe Wertschöpfung und nachhaltige Arbeitsplätze in Österreich“, so Karin Tausz.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Beyond Gravity Austria ist Österreichs größter Weltraumzulieferer</strong><br>Beyond Gravity Austria ist mit rund 50 Millionen Euro Umsatz (2023) und rund 240 Mitarbeitenden das größte österreichische Weltraumtechnikunternehmen. Das Hochtechnologieunternehmen rüstet weltweit Satelliten und Trägerraketen mit Elektronik, Mechanik und Thermalisolation aus und hat eine Exportquote von rund 100 Prozent. Die Firma ist in Europa Marktführer bei Navigationsempfängern, Thermalisolation und Triebwerkssteuerungsmechanismen für Satelliten sowie in den USA für Spezialtransportsysteme für große Satelliten. Als Spin-off der Weltraumaktivitäten produziert das Unternehmen auch Thermalisolation für Anwendungen auf der Erde, zum Beispiel für Magnetresonanztomographen in der Medizintechnik.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Beyond Gravity:</strong><br><a href="https://www.beyondgravity.com/en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Beyond Gravity</a> mit Hauptsitz in Zürich, Schweiz, verbindet jahrzehntelange Erfahrung und bewährte Qualität mit Agilität, Schnelligkeit und Innovation.<br>Rund 1600 Mitarbeitende an 14 Standorten in sieben Ländern (Schweiz, Schweden, Österreich, Deutschland, Portugal, USA und Finnland) entwickeln und fertigen Produkte für Satelliten und Trägerraketen.<br>Beyond Gravity ist der bevorzugte Lieferant von Strukturen für alle Arten von Trägerraketen und führend bei ausgewählten Satellitenprodukten, insbesondere für Satellitenkonstellationen im New Space Markt.<br>2023 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von rund 383 Millionen Schweizer Franken.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16595.msg560745#msg560745" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Beyond Gravity (vormals RUAG)</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Jena-Optronik: Sternsensoren für Raumsonde „Psyche&#8220;</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/jena-optronik-sternsensoren-fuer-raumsonde-psyche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Oct 2023 21:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jena-Optronik lieferte Sternsensoren für die Raumsonde „Psyche&#8220; an den amerikanischen Raumfahrtkonzern Maxar. Eine Presseinformation der Jena-Optronik GmbH. Quelle: Jena-Optronik GmbH 13. Oktober 2023. 13. Oktober 2023 &#8211; Zwei Sternsensoren vom Typ ASTRO APS der Jena-Optronik GmbH werden an Bord der von Maxar Technologies gebauten Raumsonde „Psyche&#8220;, den Weg zum gleichnamigen Metall-Asteroiden zwischen Mars und Jupiter [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading" id="jenaoptronik-lieferte-sternsensoren-fur-die-raumsonde-psyche-an-den-amerikanischen-raumfahrtkonzern-maxar-eine-presseinformation-der-jenaoptronik-gmbh--9d65573e-dbee-4992-b259-6715346303c7">Jena-Optronik lieferte Sternsensoren für die Raumsonde „Psyche&#8220; an den amerikanischen Raumfahrtkonzern Maxar. Eine Presseinformation der Jena-Optronik GmbH.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Jena-Optronik GmbH 13. Oktober 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SternsensorASTROAPSimReinraum01JO2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Sternsensor ASTRO APS im Reinraum. (Bild: Jena-Optronik)" data-rl_caption="" title="Sternsensor ASTRO APS im Reinraum. (Bild: Jena-Optronik)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SternsensorASTROAPSimReinraum01JO26.jpg" alt="Sternsensor ASTRO APS im Reinraum. (Bild: Jena-Optronik)" class="wp-image-132210"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Sternsensor ASTRO APS im Reinraum. (Bild: Jena-Optronik)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">13. Oktober 2023 &#8211; Zwei Sternsensoren vom Typ ASTRO APS der Jena-Optronik GmbH werden an Bord der von Maxar Technologies gebauten Raumsonde „Psyche&#8220;, den Weg zum gleichnamigen Metall-Asteroiden zwischen Mars und Jupiter leiten. Die spektakuläre Erkundungsmission soll Rückschlüsse auf die Entwicklungen unseres Sonnensystems und so auch die Entstehung der Erde geben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Unsere Sensoren fliegen dorthin, wo noch nie zuvor jemand gewesen ist,&#8220; erläutert Peter Kapell, Geschäftsführer der Jena-Optronik. „Wir bedanken uns bei Maxar für das entgegengebrachte Vertrauen und die Möglichkeit zur Beteiligung an dieser wegweisenden Mission. Wir arbeiten seit über einem Jahrzehnt erfolgreich zusammen und sind stolz darauf, mit unseren Produkten das Maxar-Team und deren Missionen unterstützen zu können.&#8220;</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PsycheDSOCNASAJPLCaltechpd1k5.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Raumsonde „Psyche&quot; im Reinraum. (Bild: NASAJPL-Caltech)" data-rl_caption="" title="Raumsonde „Psyche&quot; im Reinraum. (Bild: NASAJPL-Caltech)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PsycheDSOCNASAJPLCaltechpd26.jpg" alt="Raumsonde „Psyche&quot; im Reinraum. (Bild: NASAJPL-Caltech)" class="wp-image-132208"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Raumsonde „Psyche&#8220; im Reinraum. (Bild: NASAJPL-Caltech)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Psyche ist die erste Mission in die Tiefen unseres Universums, bei welcher ASTRO APS Sternsensoren eingesetzt werden. Maxar arbeitet bei der Raumsonde zusammen mit der Arizona State University&#8217;s School of Earth and Space Exploration und dem NASA Jet Propulsion Laboratory. Die Mission zur Erkundung des Himmelskörpers, welcher im Gegensatz zu derzeit bekannten Asteroiden nicht aus Gesteinen oder Eis, sondern aus Metall bestehen soll, wurde erfolgreich am 13. Oktober 2023 um 16:19 Uhr ins All gestartet. Die Ankunft bei Psyche ist für 2029 geplant</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15696.msg554760#msg554760" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Psyche-Mission auf Falcon Heavy (B1064.4,B1079.1,B1065.4)</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Intelsat-Satellit Galaxy 37/Horizons-4 erfolgreich gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/intelsat-satellit-galaxy-37-horizons-4-erfolgreich-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Aug 2023 08:05:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Falcon-9-Rakete bringt Kommunikationssatelliten von der Cape Canaveral Space Force Station in Florida aus ins All. Eine Pressemitteilung von Intelsat. Quelle: Intelsat 3. August 2023. McLean, Virginia –(BUSINESS WIRE)– Intelsat, Betreiber eines der weltweit größten integrierten satellitengestützten und terrestrischen Netzwerke und führender Anbieter von Inflight Connectivity (IFC), gab jetzt den erfolgreichen Start des Satelliten Galaxy 37/Horizons-4 [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/intelsat-satellit-galaxy-37-horizons-4-erfolgreich-gestartet/" data-wpel-link="internal">Intelsat-Satellit Galaxy 37/Horizons-4 erfolgreich gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Falcon-9-Rakete bringt Kommunikationssatelliten von der Cape Canaveral Space Force Station in Florida aus ins All. Eine Pressemitteilung von Intelsat.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Intelsat 3. August 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Galaxy37causewayDSC89652k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Falcon-9-Rakete startet mit Galaxy 37/Horizons-4. (Bild: via Business Wire)" data-rl_caption="" title="Falcon-9-Rakete startet mit Galaxy 37/Horizons-4. (Bild: via Business Wire)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Galaxy37causewayDSC896526.jpg" alt="Falcon-9-Rakete startet mit Galaxy 37/Horizons-4. (Bild: via Business Wire)" class="wp-image-129576"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Falcon-9-Rakete startet mit Galaxy 37/Horizons-4. (Bild: via Business Wire)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">McLean, Virginia –(BUSINESS WIRE)– Intelsat, Betreiber eines der weltweit größten integrierten satellitengestützten und terrestrischen Netzwerke und führender Anbieter von Inflight Connectivity (IFC), gab jetzt den erfolgreichen Start des Satelliten Galaxy 37/Horizons-4 (G-37/H-4) bekannt, was einen neuen Rekord für die kommerzielle Satellitenindustrie darstellt, da innerhalb von nur 10 Monaten acht geostationäre Satelliten ins All gebracht wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">“Mit diesem Start vollenden wir unseren umfassenden Plan zur Erneuerung der Galaxy-Flotte, den wir vor etwa 10 Monaten begonnen haben&#8220;, sagte Intelsat-CEO Dave Wajsgras. &#8222;Dieser Meilenstein ist nun Teil des 40 Jahre dauernden Galaxy-Erbes &#8211; Satelliten, auf die sich unsere Kunden in Nordamerika seit Jahrzehnten verlassen. Er markiert zugleich das 20-jährige Jubiläum unserer JSAT-Partnerschaft. Dieses Joint Venture hat die beiden Unternehmen in die Lage versetzt, mehr Kunden an mehr Orten weltweit zu betreuen.”</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der von Maxar hergestellte Satellit startete an Bord einer SpaceX-Rakete vom Typ Falcon 9 von der Cape Canaveral Space Force Station in Florida um 1:00 Uhr EDT (US-Ostküsten-Sommerzeit). G-37/H-4 trennte sich um 1:33 Uhr EDT von der Trägerrakete, und Intelsat bestätigte den Empfang seiner Signale um 1:37 Uhr EDT.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zuge der Aufnahme des Regelbetriebs im Laufe dieses Jahres wird G-37/H-4 auf 127 Grad West positioniert und ein breites Spektrum an Diensten und Abdeckungsgebieten zur Verfügung stellen. Die C-Band-Nutzlast von G-37 wird Kapazitäten für nordamerikanische Kunden in den Bereichen Fernsehen und Telekommunikation schaffen. Die Ku-Band-Nutzlast von H-4 wird Kontinuität für unsere Mobilitäts-, Netzwerk- und US-Regierungskunden gewährleisten. Sie wird gemeinsam von Intelsat und JSAT International, der US-Tochtergesellschaft der SKY Perfect JSAT Corporation, betrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Intelsat</strong><br>Das globale Expertenteam von Intelsat konzentriert sich darauf, Regierungen, Nichtregierungsorganisationen und kommerziellen Kunden über das globale Netzwerk der nächsten Generation des Unternehmens und seine Managed Services eine nahtlose und sichere satellitengestützte Kommunikation zur Verfügung zu stellen. Durch den Betrieb einer der weltweit größten und modernsten Satellitenflotten und Konnektivitätsinfrastrukturen überbrückt Intelsat die digitale Kluft und ermöglicht es Menschen und ihren Tools, über Ozeane hinweg zu sprechen, über Kontinente hinweg zu sehen und durch den Himmel zu hören, um zu kommunizieren, zu kooperieren und zusammenzuleben. Seit seiner Gründung vor sechs Jahrzehnten ist das Unternehmen ein Synonym für die „Ersten“ der Satellitenbranche im Dienste seiner Kunden und des Planeten. Die Mitglieder des Intelsat-Teams stützen sich auf ein Erbe der Innovation und konzentrieren sich auf die Bewältigung einer neuen Generation von Herausforderungen. Sie haben nun die „nächsten Ersten“ im Weltraum im Visier, während sie die Branche umkrempeln und bei der digitalen Transformation der Branche führend sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über SKY Perfect JSAT</strong><br>Die SKY Perfect JSAT Corporation ist mit einer Flotte von 16 Satelliten der größte Satellitenbetreiber in Asien und der einzige japanische Anbieter von Mehrkanal-Pay-TV-Übertragungen und Satellitenkommunikationsdiensten. SKY Perfect JSAT stellt über die Plattform &#8222;SKY PerfecTV!&#8220;, die mit insgesamt rund 2,8 Millionen Abonnenten die umfangreichste in Japan ist, ein breites Unterhaltungsangebot zur Verfügung. Die Satellitenkommunikationsdienste von SKY Perfect JSAT decken Asien, den Indischen Ozean, den Nahen Osten, den Pazifischen Ozean und Nordamerika ab und spielen eine wichtige Rolle bei der Unterstützung von Kommunikations-Infrastrukturen für Mobilfunk-Backhaul-Netze, Behörden, die Luftfahrt, den Seeverkehr, die Öl- und Gasindustrie sowie den Bereich Disaster Recovery. Weitere Informationen finden Sie unter <a href="https://www.skyperfectjsat.space/?lang=en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.skyperfectjsat.space/?lang=en</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19914.msg552120#msg552120" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Galaxy-37 auf Falcon 9</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/intelsat-satellit-galaxy-37-horizons-4-erfolgreich-gestartet/" data-wpel-link="internal">Intelsat-Satellit Galaxy 37/Horizons-4 erfolgreich gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jena-Optronik GmbH soll Sternsensoren für neue LEO-Plattform von Maxar liefern</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/jena-optronik-gmbh-soll-sternsensoren-fuer-neue-leo-plattform-von-maxar-liefern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Dec 2022 08:55:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Maxar beauftragt Jena-Optronik GmbH mit der Lieferung von ASTRO CL Sternsensoren für neue Satellitenplattform im niedrigen Erdorbit (LEO). Eine Presseinformation der Jena-Optronik GmbH. Quelle: Jena-Optronik GmbH 13. Dezember 2022. 13. Dezember 2022 &#8211; Mit dem ASTRO CL wird zukünftig das kleinste Mitglied der Jena-Optronik Sternsensorfamilie auf der neuen LEO-Plattform von Maxar eingesetzt. Jeder Satellit wird [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/jena-optronik-gmbh-soll-sternsensoren-fuer-neue-leo-plattform-von-maxar-liefern/" data-wpel-link="internal">Jena-Optronik GmbH soll Sternsensoren für neue LEO-Plattform von Maxar liefern</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Maxar beauftragt Jena-Optronik GmbH mit der Lieferung von ASTRO CL Sternsensoren für neue Satellitenplattform im niedrigen Erdorbit (LEO). Eine Presseinformation der Jena-Optronik GmbH.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Jena-Optronik GmbH 13. Dezember 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ASTRO-CL_Jena-Optronik.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Sternsensor ASTRO CL. (Bild: Jena-Optronik GmbH)" data-rl_caption="" title="Sternsensor ASTRO CL. (Bild: Jena-Optronik GmbH)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ASTRO-CL_Jena-Optronik_26q.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Sternsensor ASTRO CL. (Bild: Jena-Optronik GmbH)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">13. Dezember 2022 &#8211; Mit dem ASTRO CL wird zukünftig das kleinste Mitglied der Jena-Optronik Sternsensorfamilie auf der neuen LEO-Plattform von Maxar eingesetzt. Jeder Satellit wird mit jeweils zwei ASTRO CL Sensoren ausgestattet, welche die Lageregelung dieser Satelliten unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir freuen uns sehr, dass unser ASTRO CL von Maxar ausgewählt wurde,“ erläutert Steffen Schwarz, Vertriebsleiter der Jena-Optronik.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das neueste Produkt des erfolgreichen ASTRO Sternsensor Portfolios ist bedeutend kleiner als die bisherigen Mitglieder der Produktlinie, erreicht aber eine vergleichbar hohe Leistungsfähigkeit. Der ASTRO CL ist auf hohe Stückzahlen und eine schnelle, sowie hocheffiziente Herstellung ausgelegt.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ASTRO-CL_Test-Schwingstand_Jena-Optronik.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Fit fürs All: ASTRO CL Sternsensoren auf einem Schwingstand im Reinraum der Jena-Optronik. (Bild: Jena-Optronik GmbH)" data-rl_caption="" title="Fit fürs All: ASTRO CL Sternsensoren auf einem Schwingstand im Reinraum der Jena-Optronik. (Bild: Jena-Optronik GmbH)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ASTRO-CL_Test-Schwingstand_Jena-Optronik_26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Fit fürs All: ASTRO CL Sternsensoren auf einem Schwingstand im Reinraum der Jena-Optronik. (Bild: Jena-Optronik GmbH)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Dank einer neu etablierten Fertigungslinie können wir den ASTRO CL Sternsensor in Kleinserie produzieren. So kann die Jena-Optronik nun mehrere hundert dieser Sensoren in wenigen Monaten fertigen und fit fürs All machen. Zum Vergleich: Unser ASTRO APS hatte seinen Jungfernflug im Jahr 2013. Er ist einer der weltweit meist genutzten Sternsensoren und in naher Zukunft werden wir Seriennummer 500 erreichen,“ ergänzt Schwarz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der neue ASTRO CL ist ein extrem kompakter, leichter und strahlungsharter optischer Kopf, der das Lage- und Bahnregelungssystem (eng.: Attitude Determination and Control System) von Satelliten und Raumfahrzeugen unterstützt. Neben der Anwendung als Lageregelungssensor bei Kleinsatelliten, wird der ASTRO CL auch bei neuen Konstellationen und Megakonstellationen, sowie auf Satelliten der Mikro- und Nanoklasse, zum Einsatz kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19695.msg542065#msg542065" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Jena-Optronik GmbH</a></li>
</ul>
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		<title>Technik aus Österreich für die nächste NASA-Weltraumstation Gateway</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/technik-aus-oesterreich-fuer-die-naechste-nasa-weltraumstation-gateway/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Nov 2022 10:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Constellation]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Artemis]]></category>
		<category><![CDATA[Beyond Gravity Austria]]></category>
		<category><![CDATA[Lunar Gateway]]></category>
		<category><![CDATA[Maxar]]></category>
		<category><![CDATA[Mondorbitstation]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[PPE]]></category>
		<category><![CDATA[RUAG Space]]></category>
		<category><![CDATA[TTTech]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Österreichs größtes Weltraumunternehmen, Beyond Gravity Austria, liefert den weltweit größten elektrischen Satellitenantriebsmechanismus. Verwendet wird dieser in einem Modul der NASA-Weltraumstation Gateway. Eine Medieninformation der Beyond Gravity Austria GmbH. Quelle: Beyond Gravity Austria GmbH 14. November 2022. 14. November 2022 &#8211; Diesen Mittwoch, 16. November, ist der Raketenstart der Artemis I Mission geplant. Ebenfalls im Rahmen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Österreichs größtes Weltraumunternehmen, Beyond Gravity Austria, liefert den weltweit größten elektrischen Satellitenantriebsmechanismus. Verwendet wird dieser in einem Modul der NASA-Weltraumstation Gateway. Eine Medieninformation der Beyond Gravity Austria GmbH.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Beyond Gravity Austria GmbH 14. November 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/iac5_gateway_ppehalo_000.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Energie- und Antriebselement von Gateway mit seinem solarelektrischen Antriebssystem in Aktion (künstlerische Darstellung). (Bild: Maxar)" data-rl_caption="" title="Das Energie- und Antriebselement von Gateway mit seinem solarelektrischen Antriebssystem in Aktion (künstlerische Darstellung). (Bild: Maxar)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/iac5_gateway_ppehalo_000_260.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Energie- und Antriebselement von Gateway mit seinem solarelektrischen Antriebssystem in Aktion (künstlerische Darstellung). (Bild: Maxar)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">14. November 2022 &#8211; Diesen Mittwoch, 16. November, ist der Raketenstart der Artemis I Mission geplant. Ebenfalls im Rahmen des NASA Artemis Programms geplant ist ab Ende 2024 die Weltraumstation Gateway. Das Gateway wird die erste Raumstation der Menschheit in einer Mondumlaufbahn sein und bemannte und unbemannte Missionen zur Mondoberfläche und zum Mars unterstützen. Die NASA beauftragte den US-Satellitenbauer Maxar mit der Herstellung eines Energie- und Antriebselements für das Gateway. Für diesen solarelektrischen Ionenantrieb entwickelt und baut Beyond Gravity Austria (vormals RUAG Space) in Wien die für die Steuerung notwendigen Mechanismen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weltweit größter Steuerungsmechanismus für elektrische Triebwerke</strong><br>„Wir werden den weltweit größten Steuerungsmechanismus liefern, der speziell für die Haupt-Hochleistungstriebwerke des Antriebsmoduls des NASA Gateway entwickelt wurde. Dieser Mechanismus ermöglicht es, die Schubrichtung der sehr großen elektrischen Triebwerke sowohl für präzise Manöver, als auch für weitreichende Bahnänderungen um den Mond während der Lebensdauer des Gateways korrekt auszurichten“, so Manfred Sust, Geschäftsführer von Beyond Gravity Austria. Das Unternehmen wird den Mechanismus an das US-Unternehmen Maxar in Palo Alto, Kalifornien, liefern. Das Energie- und Antriebselement für das Gateway versorgt die Weltraumstation mit Energie und Schub für Manöver um den Mond und für den Transit zwischen verschiedenen Umlaufbahnen. „Dieses Gateway-Modul ist das leistungsstärkste Raumfahrzeug mit solarelektrischem Antrieb, das jemals geflogen sein wird“, sagt Manfred Sust.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/NASA_PPE_Update_1.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Energie- und Antriebselement von Gateway mit seinem solarelektrischen Antriebssystem. (Bild: Maxar)" data-rl_caption="" title="Energie- und Antriebselement von Gateway mit seinem solarelektrischen Antriebssystem. (Bild: Maxar)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/NASA_PPE_Update_1_260.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Energie- und Antriebselement von Gateway mit seinem solarelektrischen Antriebssystem. (Bild: Maxar)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Modulare Mechanismen</strong><br>Beyond Gravity verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Bau von Steuerungsmechanismen speziell für elektrische Satellitenantriebssysteme und liefert zwei- und dreiachsige Mechanismen für verschiedene Missionen. „Unsere Mechanismen sind modular und können an unterschiedliche Anforderungen und Triebwerke angepasst werden. Das ist einer der größten Vorteile für unsere Kunden“, sagt Sust. Für das NASA Gateway liefert Beyond Gravity Austria zudem gemeinsam mit dem Wiener Unternehmen TTTech die Netzwerkelektronik für die Weltraumstation; diese werden im Energie- und Antriebselement (Power and Propulsion Element – PPE) von Maxar und im Wohn- und Logistik-Außenposten HALO (Habitation and Logistics Outpost) von Northrop Grumman eingesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Beyond Gravity Austria ist Österreichs größter Weltraumzulieferer</strong><br>Beyond Gravity Austria (vormals RUAG Space Austria) mit Sitz in Wien-Meidling ist mit rund 46 Millionen Euro Umsatz (2021) und etwa 230 Mitarbeitenden das größte österreichische Weltraumtechnikunternehmen. Das Hochtechnologieunternehmen rüstet weltweit Satelliten und Trägerraketen mit Elektronik, Mechanik und Thermalisolation aus und hat eine Exportquote von rund 100 Prozent. Die Firma ist in Europa Marktführer bei Navigationsempfängern und Thermalisolation für Satelliten. Die meisten Satelliten und Raumsonden der ESA werden mit Thermalschutzhüllen von Beyond Gravity Austria ausgerüstet. Als Spin-off der Weltraumaktivitäten produziert das Unternehmen auch Thermalisolation für Anwendungen auf der Erde, zum Beispiel in der Medizintechnik (Magnetresonanztomographen).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Beyond Gravity: 1600 Mitarbeitende an 12 Standorten</strong><br>Beyond Gravity mit Hauptsitz in Zürich, Schweiz, verbindet jahrzehntelange Erfahrung und bewährte Qualität mit Agilität, Schnelligkeit und Innovation. Rund 1600 Mitarbeitende an 12 Standorten in sechs Ländern (Schweiz, Schweden, Österreich, Deutschland, USA und Finnland) entwickeln und fertigen Produkte für Satelliten und Trägerraketen. Beyond Gravity ist der bevorzugte Lieferant von Strukturen für alle Arten von Trägerraketen und führend bei ausgewählten Satellitenprodukten, insbesondere für Satellitenkonstellationen im New Space Markt. 2021 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von rund 319 Millionen Schweizer Franken. Mehr Informationen unter: <a href="https://www.beyondgravity.com/en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.beyondgravity.com</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16595.msg540272#msg540272" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Beyond Gravity (vormals RUAG)</a></li>
</ul>
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		<title>Eutelsat QUANTUM und Star One D2 in GTO gebracht</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/eutelsat-quantum-und-star-one-d2-in-gto-gebracht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jul 2021 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[Maxar]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[VA254]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sechste erfolgreiche Mission für Arianespace 2021. Das Unternehmen hat mit Ariane 5 zwei Telekommunikationssatelliten für die Betreiber Embratel und Eutelsat im Orbit positioniert. Mit dem Start im Auftrag seiner beiden ältesten Kunden bestätigt Arianespace sein umfassendes Engagement für den Erfolg der Betreiber, die ihr Vertrauen in das Unternehmen setzen. Bei ihrem 110. Start – dem [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Sechste erfolgreiche Mission für Arianespace 2021. Das Unternehmen hat mit Ariane 5 zwei Telekommunikationssatelliten für die Betreiber Embratel und Eutelsat im Orbit positioniert. Mit dem Start im Auftrag seiner beiden ältesten Kunden bestätigt Arianespace sein umfassendes Engagement für den Erfolg der Betreiber, die ihr Vertrauen in das Unternehmen setzen. Bei ihrem 110. Start – dem ersten im Jahr 2021 – hat Ariane 5 ihre außerordentliche Zuverlässigkeit erneut unter Beweis gestellt. Eine Pressemitteilung der ArianeGroup.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ArianeGroup.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/va254lancementArianeGroup.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/va254lancementArianeGroup260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Ariane 5 startet zur Mission VA254. (Bild: ArianeGroup)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am Freitag den 30. Juli zwischen 21:00 und 22:30 Uhr UTC, hat Ariane 5 mit dem Flug VA254 vom Raumfahrtzentrum in Französisch-Guayana (CSG) aus erfolgreich zwei Satelliten in den Orbit befördert: den von Maxar Technologies für den brasilianischen Betreiber Embratel gebauten Star One D2 und EUTELSAT QUANTUM, der mit Airbus Defence and Space und der europäischen Weltraumorganisation ESA für Eutelsat entwickelt wurde. „Arianespace ist erfreut, mit diesem neuen Erfolg der Ariane 5 – dem ersten im Jahr 2021 – zwei seiner ältesten Kunden zu unterstützen, die Betreiber Embratel und Eutelsat“, erklärte Stéphane Israël, CEO von Arianespace. „Diese Mission mit zwei äußerst innovativen Satelliten an Bord, die von Maxar Technologies beziehungsweise Airbus Defence and Space gebaut wurden, demonstriert einmal mehr die Wettbewerbsfähigkeit und Zuverlässigkeit unserer Startlösungen im Dienst unserer Kunden. Wir sind entschlossen, ihre Zufriedenheit mit unseren derzeitigen Trägerraketen Ariane 5, Sojus und Vega, sowie mit den künftigen Versionen Ariane 6 und Vega C auch weiterhin zu verbessern.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">Star One D2 ist ein leistungsstarker Mehrzweck-Satellit mit Ku-, Ka-, C- und X-Band-Transpondern. Dadurch kann er die Breitbandabdeckung auf Regionen in Mittel- und Südamerika ausdehnen und zusätzlich eine aktualisierte Nutzlast im X-Band zur staatlichen Nutzung in der Atlantikregion bereitstellen. Der auf der bewährten Plattform der Klasse 1300 von Maxar im Werk des Unternehmens in Palo Alto, Kalifornien aufgebaute Star One D2 wird den Zugang zu qualitativ hochwertigen Services für die Parabol-Flotte in Brasilien, Pay-TV, Übertragungsnetze für Mobiltelefone, Daten, Video und Internet für Unternehmen und Regierungsorganisationen verbessern. Der Satellit EUTELSAT QUANTUM wurde im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft zwischen der Europäischen Weltraumorganisation ESA, dem Betreiber Eutelsat und Airbus Defence and Space entwickelt. Aufgrund seiner softwarebasierten Auslegung, wird EUTELSAT QUANTUM der weltweit erste universelle Satellit sein, der sich jederzeit an die Kundenanforderungen anpassen lässt. Er ist mit einer elektronisch schwenkbaren Empfangsantenne ausgestattet und arbeitet im Ku- Band mit acht unabhängigen, rekonfigurierbaren Beams. Diese Konfiguration erlaubt dem Betreiber, die Radio-Frequenzbeams im Orbit über dem Abdeckungsgebiet zu rekonfigurieren – ein beispielloses Flexibilitätsmerkmal in Bezug auf Datendienste, Regierungsstellen und Mobilitätsdienste.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Geschäftsbeziehungen zwischen Arianespace und den Betreibern Embratel und Eutelsat bestehen bereits seit mehr als drei Jahrzehnten und haben sich im Laufe der Zeit intensiviert. Seit der ersten Mission für Embratel im Jahr 1985 hat Arianespace die gesamte Flotte des brasilianischen Betreibers, also 12 Satelliten, gestartet. Der internationale Betreiber Eutelsat hat Arianespace seit 1983 insgesamt 36 Satelliten anvertraut. Die für diesen Flug erforderliche Leistung der Trägerrakete betrug 10.515 Kilogramm, davon 9.651 Kilogramm für die beiden Nutzlasten. Ariane 5 wurde zudem mit einer kryogenen Oberstufe, der sogenannten ESC-D ausgestattet, deren Tanks für diese Mission verlängert wurden, wodurch die Gesamt-Startmasse der Stufe 19 Tonnen betrug. „Zu sehen, wie die Ariane 5 vom Raumfahrtzentrum in Französisch-Guayana abhebt, gerade jetzt wo Europa seinen Weltraumaktivitäten vor allem im Bereich Trägerraketen neuen Auftrieb verleihen möchte, ist ein starkes Symbol“, freute sich André-Hubert Roussel, CEO von ArianeGroup. „Glückwünsche an die Teams von ArianeGroup und Arianespace sowie an alle unsere Partner, die in einer perfekt verlaufenen Kampagne erneut ihre große Professionalität unter Beweis gestellt haben. Unser fundiertes Know-how wird gleichermaßen zum Erfolg der Ariane 6 beitragen, deren Flugmodell derzeit in unseren Werken in Frankreich und Deutschland integriert wird.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">ArianeGroup ist Hauptauftragnehmer für die Entwicklung und die Produktion der Trägerraketen Ariane 5 und Ariane 6. Das Unternehmen steht an der Spitze eines Industrienetzwerks, das mehr als 600 Unternehmen (darunter 350 kleine und mittelständische Unternehmen) umfasst. ArianeGroup koordiniert die gesamte industrielle Lieferkette für die Ariane 5 – von Studien, über die Leistungsoptimierung und die Produktion bis hin zur Lieferung missionsspezifischer Daten und Software. Diese Kette umfasst Ausrüstung und Strukturen, Triebwerksfertigung, die Integration der einzelnen Stufen sowie die Integration der Trägerrakete in Französisch-Guayana. ArianeGroup stellt ihrer Tochtergesellschaft Arianespace die Trägerraketen flugbereit auf dem Startplatz zur Verfügung; Arianespace führt den Flug ab dem Start im Auftrag ihrer Kunden durch. Ariane 5 ist ein Programm der Europäischen Weltraumorganisation ESA, das in einer Kooperation von öffentlichen Institutionen und der Industrie durchgeführt wird. Die von Arianespace kommerzialisierten und betriebenen Ariane-5-Starts erfolgen mit Unterstützung durch die Teams der französischen Raumfahrtagentur CNES vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kennzahlen des Starts</strong></p>



<div class="wp-block-advgb-list"><ul class="advgblist-e8187157-8382-4e75-a962-2c8264846deb advgb-list advgb-list-controls-play"><li>330. Start von Arianespace </li><li>947. und 948. von Arianespace gestarteter Satellit</li><li>110. Start der Ariane 5 vom CSG aus</li><li>6. Start für Arianespace in 2021. Der Start erfolgte am Freitag den 30. Juli 2021 vom Ariane-5- Startkomplex in Kourou (Französisch-Guayana) um 17:00 Uhr bis 17:39 Uhr, Ortszeit Washington, D.C., 18:00 Uhr bis 18:39 Uhr, Ortszeit Kourou, 21:00 Uhr bis 21:39 Uhr, Koordinierte Weltzeit (UTC), 23:00 Uhr bis 23:39 Uhr, Ortszeit Paris, zwischen 30. u. 31. Juli, 06:00 Uhr bis 06:39 Uhr, Ortszeit Tokio, 31. Juli. Die erforderliche Gesamtleistung betrug: 10.515 kg.</li><li>85. erfolgreicher Start in Folge mit dem Vulcain®- 2-Triebwerk</li><li>110. erfolgreicher Start in Folge mit EAP-Feststoffstufen </li><li>150. erfolgreicher Start in Folge mit dem HM7B- Triebwerk</li></ul></div>
<style type="text/css" class="advgb-blocks-styles-renderer">.wp-block-advgb-list ul.advgblist-e8187157-8382-4e75-a962-2c8264846deb > li{font-size:16px;}.wp-block-advgb-list ul.advgblist-e8187157-8382-4e75-a962-2c8264846deb > li{padding-left:18px;margin-left:0;}.wp-block-advgb-list ul.advgblist-e8187157-8382-4e75-a962-2c8264846deb > li:before{font-size:16px;color:#ff0000;line-height:18px;margin:2px;padding:2px;margin-left:-20px}</style><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/eutelsat-quantum-und-star-one-d2-in-gto-gebracht/" data-wpel-link="internal">Eutelsat QUANTUM und Star One D2 in GTO gebracht</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<title>SpaceX startet Sirius SXM 8</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/spacex-startet-sirius-sxm-8/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Patrick Schemel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Jun 2021 16:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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		<category><![CDATA[SSL 1300]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=81022</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nachdem das US-amerikanische Unternehmen SpaceX am vergangenen Freitag bereits eine unbemannte Dragon-Versorgungskapsel erfolgreich zur ISS beförderte, erfolgte schon am heutigen Sonntag um 6:26 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit der nächste Start einer Falcon 9 von Startrampe LC-40 der Cape Canaveral Space Force Station in Florida, USA. An Bord befand sich der rund 7.000 Kilogramm schwere Satellit Sirius [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/spacex-startet-sirius-sxm-8/" data-wpel-link="internal">SpaceX startet Sirius SXM 8</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nachdem das US-amerikanische Unternehmen SpaceX am vergangenen Freitag bereits eine unbemannte Dragon-Versorgungskapsel erfolgreich zur ISS beförderte, erfolgte schon am heutigen Sonntag um 6:26 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit der nächste Start einer Falcon 9 von Startrampe LC-40 der Cape Canaveral Space Force Station in Florida, USA. An Bord befand sich der rund 7.000 Kilogramm schwere Satellit Sirius SXM 8 des US-amerikanischen Satellitenradio-Anbieters Sirius XM.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Betrag von Patrick Schemel. Quelle: Maxar, SpaceX.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20210606F9SiriusSXM8Liftoff.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Falcon-9-Start am 6. Juni 2021. (Bild: Webcast SpaceX)" data-rl_caption="" title="Falcon-9-Start am 6. Juni 2021. (Bild: Webcast SpaceX)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20210606F9SiriusSXM8Liftoff26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Falcon-9-Start am 6. Juni 2021<br>(Bild: Webcast SpaceX)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Wie bei SpaceX mittlerweile allgemein üblich, war die Erststufe bereits zuvor bei anderen Missionen eingesetzt worden. Die hier genutzte Stufe, B1061, wurde zuvor bereits für den Start der bemannten Dragon-Missionen Crew-1 (15. November 2020) und Crew-2 (23.April 2021) eingesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der transportierte Satellit wurde von Maxar Technologies hergestellt und basiert auf dem Maxar-1300-Satellitenbus. Gemeinsam mit dem baugleichen SXM 7, der im Dezember 2020 auf einer Falcon 9 gestartet worden war, hätten sie die Aufgabe der alternden Satelliten XM-3 und XM-4 (gestartet 2005 bzw. 2006 auf Zenit) übernehmen sollen, das von Sirius XM angebotene Satellitenradio-Programm auszustrahlen. Jedoch traten bei SXM 7 nur Tage nach dem Start Probleme auf, welche dazu führten, dass das Unternehmen diesen Satelliten den Versicherungen als verloren meldete. Es wurde zwar nie öffentlich gemacht, was genau zum Verlust des Satelliten führte, dass man nun jedoch seinen Zwilling SXM 8 startete, deutet darauf hin, dass die Ursache intern bekannt und abgestellt wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Startfenster für den 6. Juni 2021 war zwar 1:59 Stunden lang, was man aber durch ein Abheben direkt zu Beginn des Fensters nicht ausreizte. 153 Sekunden lang feuerten die neun Merlin-1D-Triebwerke der Erststufe und brachten die Rakete auf rund 7.700 km/h, bevor die Trennung von der zweiten Stufe erfolgte. Nur acht Sekunden danach zündete das einzelne Triebwerk der zweiten Stufe und 3:23 Minuten nach dem Start wurde die Nutzlast-Verkleidung (die ihren ersten Einsatz absolvierte) abgeworfen. Knappe fünf Minuten später erfolgte die Abschaltung des Zweitstufen-Triebwerks, dicht gefolgt (bei T+8:40 Minuten) von der erfolgreichen Landung der Erststufe auf dem Drohnenschiff „Just Read the Instructions“ (eine Anspielung auf den Kult-Zyklus des schottischen Autors Iain M. Banks) im atlantischen Ozean. Die zweite Stufe zündete unterdessen etwas über 26 Minuten nach dem Abheben erneut für 44 Sekunden, um SXM 8 auf den gewünschten geostationären Transferorbit zu bringen. Mit dem Aussetzen des Satelliten bei T+31:42 Minuten endete die Pflicht für die Falcon 9, die somit bereits 18 erfolgreiche Starts allein für dieses Jahr verbuchen kann.</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18678.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SXM-8 auf Falcon 9 (B1061.3)</a></li></ul>
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		<title>Mission von WorldView 4 vermutlich zu Ende</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mission-von-worldview-4-vermutlich-zu-ende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jan 2019 09:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[GeoEye 2]]></category>
		<category><![CDATA[Gyroskop]]></category>
		<category><![CDATA[Lockheed Martin]]></category>
		<category><![CDATA[Maxar]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der eigentlich agile kommerzielle Erdbeobachter WorldView 4 hat offenbar ein massives Problem mit seinen Stellkreiseln. Der Fehler wird noch untersucht, Maxar, der Betreiber des Satelliten rechnet aber damit, den Satelliten nicht mehr sinnvoll einsetzen zu können. Ein Beitrag von Axel Nantes; Quelle: DigitalGlobe, Lockheed Martin, Maxar. WorldView 4, gebaut von Lockheed Martin, kreist erst seit [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der eigentlich agile kommerzielle Erdbeobachter WorldView 4 hat offenbar ein massives Problem mit seinen Stellkreiseln. Der Fehler wird noch untersucht, Maxar, der Betreiber des Satelliten rechnet aber damit, den Satelliten nicht mehr sinnvoll einsetzen zu können.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Nantes; Quelle: DigitalGlobe, Lockheed Martin, Maxar.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/WV4artDigitalGlobe.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="WorldView 4" data-rl_caption="" title="WorldView 4" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/WV4artDigitalGlobe260.jpg" alt=""/></a><figcaption>WorldView 4 &#8211; Illustration<br>(Bild: DigitalGlobe)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.raumfahrer.net/av-062-worldview-4-und-cubesats-gestartet/" data-wpel-link="internal">WorldView 4</a>, gebaut von Lockheed Martin, kreist erst seit dem 11. November 2016 um die Erde. Beim Entwurf des auf dem Bus LM-900 basierenden und mit Stellkreiseln (control moment gyros, CMGs) von Honeywell ausgerüsteten Raumfahrzeugs war eine Auslegungsbetriebsdauer von sieben Jahren zu Grunde gelegt worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die GeoEye Inc. hatte den Satelliten im Jahr 2010 als GeoEye 2 bei Lockheed Martin bestellt. Nach dem Zusammenschluss der GeoEye Inc. mit DigitalGlobe im Jahre 2013 wurde das Raumfahrzeug zunächst eingelagert, bevor es schließlich Ende 2016 für DigitalGlobe in den Weltraum transportiert wurde. Der Technologiekonzern Maxar, in dem DigitalGlobe zwischenzeitlich aufging, meldete am 7. Januar 2019 nach nur rund zwei Jahren Einsatz, wegen des Verlustes der Stabilisierungsmöglichkeit um eine seiner Achsen könne man Worldview 4 nicht mehr zur Erdbeobachtung einzusetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Maxar berichtete außerdem, es sei bereits versucht worden, das Problem an Bord von WorldView 4 zu lösen. Die entsprechenden Versuche hätten bislang jedoch keinen Erfolg gezeitigt. Man denke, dass man den Satelliten wahrscheinlich nicht mehr in Betrieb nehmen könnte und erwarte nicht, dass er noch einmal im Stande sein wird, brauchbares Bildmaterial zu liefern. Zentrale Eigenschaft des Satelliten war, unter Zuhilfenahme seiner CMGs mit ihren schwenkbaren Rotationsachsen zügige Änderungen seiner Ausrichtung beim Wechsel von Beobachtungszielen am Boden ausführen zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der in einen Sicherheitsmodus mit einem Zustand eingeschränkter Aktivität und definiertem Kommunikationsverhalten versetzte Satellit ist nach Angaben von Maxar unter regelmäßiger Beobachtung. WorldView 4 hatte eine Startmasse von rund 2.087 Kilogramm. Sein Durchmesser liegt bei rund 2,5 Metern, seine Bauhöhe beträgt rund 5,3 Meter. Seine fünf Solarzellenausleger haben Abmessungen von jeweils 1,17 auf 2,01 Meter und geben dem Satelliten eine Spannweite von etwa 7,9 Metern.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/WorldView4BeautyLockheedMartin1500.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="World View 4" data-rl_caption="" title="World View 4" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/WorldView4BeautyLockheedMartin260.jpg" alt=""/></a><figcaption>WorldView 4 beim Hersteller<br>(Bild: Lockheed Martin)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ob es gelingt, ein Deorbiting des Satelliten durchzuführen, wie es die Planungen für eine reguläre Außerbetriebsetzung vorsahen, bleibt abzuwarten. Der Treibstoff für die kleinen Lagekorrektur- und Bahnanpassungstriebwerke an Bord &#8211; zwölf jeweils einen Newton starke Einstofftriebwerke des Typs MR-106L von Aerojet Rocketdyne, in denen Hydrazin katalytisch zersetzt wird &#8211; war für zehn Jahre Beobachtungsbetrieb bemessen worden. Über genug Treibstoff sollte der Satellit also verfügen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Gründer und technische Leiter des Satellitennutzers DigitalGlobe, Dr. Walter Scott, schrieb in einem Firmenblog zum regulären Betriebsende von WorldView 4, dass Satellitencontroller den Satelliten außer Betrieb nehmen würden, wenn der Satellit das Ende seiner Lebensdauer erreiche und der Treibstoff zur Neige gehe. Der restliche Treibstoff werde dann verwendet, um die Flugbahn bis zu einem Punkt abzusenken, an dem der Satellit wieder in die Erdatmosphäre eintrete und dabei zerstört werde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Versichert ist WorldView 4 mit 183 Millionen US-Dollar. Maxar teilte mit, man werde entsprechend der Regularien der abgeschlossenen Police die gesamte Versicherungssumme für den Verlust beanspruchen. Den Buchwert des Satelliten und für seinen Betrieb erforderlichen Inventars beziffert Maxar auf 155 Millionen US-Dollar. Für das Finanzjahr 2018 nennt Maxar Einnahmen von rund 85 Millionen US-Dollar, die man durch den Einsatz des Satelliten realisieren konnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">WorldView 4 alias GeoEye 2 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 41.848 und als COSPAR-Objekt 2016-067A. Derzeit bewegt er sich auf einer 97,9 Grad gegen den Erdäquator geneigten Bahn in Höhen zwischen 615 und 626 Kilometern um die Erde und braucht dabei für einen Umlauf rund 97 Minuten.</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14551.msg441569#msg441569" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">WorldView 4 auf Atlas V 401 AV-062</a></li></ul>
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