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	<title>McNaught &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>McNaught &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>McNaught fotografiert McNaught</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mcnaught-fotografiert-mcnaught/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Jan 2007 12:27:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[freiäugig]]></category>
		<category><![CDATA[Komet]]></category>
		<category><![CDATA[McNaught]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Komet McNaught hat mittlerweile die Sonne umrundet und ist jetzt auf der Südhalbkugel der Erde sichtbar. Es liegen bereits zahlreiche Fotos vor, darunter auch von seinem Entdecker Robert McNaught selbst. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Siding Spring Observatory/Planetary Society. Der erst Mitte letzten Jahres aufgetauchte Komet C/2006 P1 &#8222;McNaught&#8220; hat seine Begegnung mit [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der Komet McNaught hat mittlerweile die Sonne umrundet und ist jetzt auf der Südhalbkugel der Erde sichtbar. Es liegen bereits zahlreiche Fotos vor, darunter auch von seinem Entdecker Robert McNaught selbst.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Siding Spring Observatory/Planetary Society.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der erst Mitte letzten Jahres aufgetauchte Komet C/2006 P1 &#8222;McNaught&#8220; hat seine Begegnung mit der Sonne heil überstanden und entfernt sich jetzt wieder. Bedingt durch seine Flugbahn ist er auf der Nordhalbkugel der Erde nicht mehr sichtbar und auch nicht mehr im Blickfeld von SOHO (Raumfahrer.net <a href="https://www.raumfahrer.net/mcnaught-hellster-komet-seit-ueber-40-jahren/" data-wpel-link="internal">berichtete</a>), dafür aber nun auf der Südhalbkugel.  <br>Auf der Südhalbkugel liegt bekanntlich auch Australien, und dort wohnt der Mann, der den Kometen als Erster entdeckte und ihm seinen Namen gab: Robert H. McNaught. Es erscheint passend, dass ausgerechnet ihm auch einige der wohl schönsten Fotos des Kometen überhaupt gelungen sind.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21012007132752_small_1.jpg" alt="Robert McNaught/Siding Spring Oberservatory" width="546" height="364"/><figcaption>
Bild des Kometen McNaught, aufgenommen am 20. Januar von  seinem Entdecker Robert McNaught (Australien).
<br>
(Bild: Robert H. McNaught/Siding Spring Oberservatory)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zwar ist der Komet jetzt nicht mehr so hell wie vor und während seiner nächsten Annäherung an die Sonne und dürfte rasch wieder verblassen, aber dafür kommt nun sein beeindruckender Schweif voll zur Geltung: Er breitet sich in einem Winkel von bislang etwa 90 Grad aus und zeigt unterschiedlich helle &#8222;Strahlen&#8220;, was ihn einem japanischen Fächer ähneln lässt. Die &#8222;Strahlen&#8220; lassen darauf schließen, dass die Aktivität des Kometenkerns unter dem Einfluss der wachsenden Sonneneinstrahlung nicht gleichmäßig ansteigend verlaufen ist, sondern periodisch an- und abschwellend. Und da der Schweif eines Kometen zu einem beliebigen Zeitpunkt stets von der Sonne weg zeigt, lässt sich an der fächerartigen Form von McNaughts Schweif auch sehr schön der Verlauf der Sonnenumrundung ablesen: Im ungefähren Schnittpunkt der Schweif-&#8222;Strahlen&#8220; kann man sich die Sonne vorstellen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21012007132752_small_2.jpg" alt="Roberto Solans" width="550" height="366"/><figcaption>
McNaught am 18. Januar am Abendhimmel über den Anden, aufgenommen von Roberto Solans aus Argentinien. 
<br>
(Bild: Roberto Solans)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Als i-Tüpfelchen des McNaught-Hypes kann man demnächst mit Kometenfotos vom Mars rechnen: Die eifrigen Marsroboter <i>Spirit</i> und <i>Opportunity</i> wurden so programmiert, dass sie ebenfalls Bilder des Kometen aufnehmen sollen. Die sehr dünne Marsatmosphäre bietet natürlich hervorragende Beobachtungsvoraussetzungen &#8211; die größere Entfernung des Mars&#8216; zur Sonne und die anzunehmende Nicht-Eignung der Roverkameras für derartige Bilder sprechen eher dagegen. Man kann auf die Fotos gespannt sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Fotos:       
       
</p>



<ul class="wp-block-list"><li> <s>Robert McNaughts Bilder von &#8222;seinem&#8220; Kometen (engl.)</s></li><li><a rel="noopener noreferrer follow" href="https://spaceweather.com/comets/gallery_mcnaught_page12.htm" target="_blank" data-wpel-link="external">Galerie der Webseite www.spaceweather.com &#8211; siehe oben die &#8222;Pages&#8220;-Links für weitere Fotos (engl.)</a></li><li><s>Robert H. McNaught vor dem Siding-Spring-Observatorium</s></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">[Edit: Zwei der Links nicht mehr aufrufbar]
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			</item>
		<item>
		<title>McNaught &#8211; hellster Komet seit über 40 Jahren</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mcnaught-hellster-komet-seit-ueber-40-jahren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jan 2007 14:08:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[freiäugig]]></category>
		<category><![CDATA[Komet]]></category>
		<category><![CDATA[McNaught]]></category>
		<category><![CDATA[SOHO]]></category>
		<category><![CDATA[STEREO]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Überraschung ist ihm gelungen: Anders als jahrhundertelang bekannte Kometen wie Halley wurde McNaught erst letzten Sommer entdeckt. Und er wurde auch noch so hell, dass ihn außer SOHO und STEREO selbst irdische Beobachter bei Tageslicht sehen konnten. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: SOHO/Space.com. Das Weltraum-Sonnenobservatorium SOHO hat schon über 1.200 Kometen gesichtet, die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Überraschung ist ihm gelungen: Anders als jahrhundertelang bekannte Kometen wie Halley wurde McNaught erst letzten Sommer entdeckt. Und er wurde auch noch so hell, dass ihn außer SOHO und STEREO selbst irdische Beobachter bei Tageslicht sehen konnten.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: SOHO/Space.com.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Weltraum-Sonnenobservatorium <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Solar_and_Heliospheric_Observatory" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"><i>SOHO</i></a> hat schon über 1.200 Kometen gesichtet, die innerhalb der Erdbahn an der Sonne vorbei schossen (oder von einer Protuberanz in ihre Bestandteile zerlegt wurden). <i>SOHOs</i> hoch empfindliches Teleskop <i>LASCO C3</i> wurde entwickelt, um die Sonnenkorona zu untersuchen und dabei auch kleine, lichtschwache Objekte noch erkennen zu können. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17012007150847_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17012007150847_small_1.jpg" alt="SOHO/NASA/ESA " width="260"/></a><figcaption>
McNaught blendet SOHO: Der Komet und sein Schweif waren für die empfindliche LASCO-C3-Kamera einfach zu hell. 
<br>
(Bild: SOHO/NASA/ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In den letzten Tagen schoss nun ein Objekt durch <i>LASCOs</i> Sichtfeld, das für das Instrument bei Weitem zu hell war: Der Komet C/2006 P1, besser bekannt als &#8222;McNaught&#8220;. Zuvor war er schon monatelang von der Erde aus beobachtet worden und hatte sich seit Anfang des Jahres zu einem Objekt von beeindruckender Helligkeit entwickelt, das zuletzt sogar bei Tageslicht am Himmel sichtbar war. Tausende von Hobbyastronomen auf der nördlichen Erdhalbkugel freuten sich darüber, waren gleichzeitig aber auch frustriert, dass der Komet so nahe bei der Sonne stand &#8211; in die man ja tunlichst nicht hinein sehen sollte. Also blieben nur die etwa 45 Minuten Beobachtungszeit zwischen Sonnenuntergang und McNaught-Untergang. Oder man musste sich einen Berg, ein hohes Gebäude oder einen Baum suchen, der das Sonnenlicht abschirmte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann war McNaught von der nördlichen Halbkugel aus nicht mehr zu sehen. Dafür schlug nun <i>SOHOs</i> Stunde. Und auch das erst im Oktober gestartete neue Weltraum-Sonnenobservatorium <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/STEREO" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"><i>STEREO</i></a>, genauer gesagt <i>STEREO-B</i> (B wie Behind) öffnete sein Teleskopauge erstmals vor ein paar Tagen und damit gerade rechtzeitig, um ein Bild von McNaught zu machen. Auch die Optik von <i>STEREO-B</i> war mit McNaughts Helligkeit überfordert.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17012007150847_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17012007150847_small_2.jpg" alt="SECCHI/H1-1B (NRL/UB/RAL/CSL) " width="260"/></a><figcaption>
Auch für das Instrument SECCHI/HI von STEREO-B war McNaught zu hell: Der Kometenkern, ganz rechts im Bild, sättigt den Kamerachip derart, dass dieser eine vertikale helle Linie produziert. 
<br>
(Bild: SECCHI/HI-1B (NRL/UB/RAL/CSL) )
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Anders als zum Beispiel Halley und Tempel-1 ist McNaught kein altbekannter Komet, dessen Entdecker längst verstorben und dessen Wiederkunft schon zur Routine geworden ist. McNaught wurde erst am 7. August 2006 von dem britisch-australischen Astronomen Robert H. McNaught vom Siding Spring Observatory in New South Wales (Australien) entdeckt. Damals war der Komet noch ein sehr schwaches Objekt der Magnitude 17,3 und damit 25.000-mal schwächer als ein Objekt, das ein Mensch am nächtlichen Himmel gerade noch sehen kann. Robert McNaught ist zwar ein leidenschaftlicher Kometenjäger &#8211; dieser Komet ist bereits der 31. Himmelskörper, der seinen Namen trägt &#8211; sieht seine Entdeckung aber dennoch recht gelassen. Er sagt: &#8222;Es ist weitgehend Zufall, wer einen Kometen als Erster sieht&#8220; und verweist statt dessen auf Programmierer der Universität von Arizona, die die Bildauswertungssoftware geschrieben haben, mit der er den Kometen letztlich entdeckt hat. Die Entdeckung geschah im Rahmen eines Programms zur Suche nach Objekten, die der Erde in Zukunft gefährlich nahe kommen könnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass McNaught sich zu einem Objekt von solcher Helligkeit entwickeln würde, war nicht von Anfang an zu erwarten. Erst als wiederholte Beobachtungen und Berechnungen zeigten, dass er sich noch innerhalb der Merkurbahn an der Sonne vorbei bewegen und diese ihm somit kräftig &#8222;einheizen&#8220; würde, konnten die Wissenschaftler sich denken, dass die Show wohl ziemlich spektakulär werden würde. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17012007150847_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17012007150847_small_3.jpg" alt="Giuseppe Menardi" width="260"/></a><figcaption>
Dieses wunderschöne Bild von McNaught am Abendhimmel über einem Berg gelang dem Italiener Giuseppe Menardi. 
<br>
(Bild: Alessandro Dimai &amp; Giuseppe Menardi/Associazione Astronomica Cortina)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Magnituden-Skala, mit der Astronomen die Helligkeit von Himmelskörpern beschreiben, hat eine logarithmische Aufteilung. Objekte mit Magnituden von großen positiven Zahlen sind sehr dunkel und mit bloßem Auge am Nachthimmel nicht zu erkennen. Dies ist erst ab Magnituden um Null herum der Fall. Sirius, der hellste Stern am Himmel, hat eine Magnitude von -1,4. Wirklich helle Objekte, die noch bei Tageslicht zu erkennen sind, haben negative Magnituden mit hohen Beträgen, wie etwa der Mond (-12,7) oder die Sonne (-26,7). McNaught hat bisher eine maximale Helligkeit von ca. -5 erreicht und war damit das hellste Objekt, dass <i>SOHO</i> überhaupt jemals beobachtet hat. Man muss in der Geschichte der Kometenbeobachtung weit zurück gehen, um einen noch helleren Kometen zu finden: Das war Ikeya-Seki, der 1965 eine Magnitude von -7 erreichte &#8211; und wohl auch nur deshalb, weil er während der Sonnenumrundung in drei Teile zerbrach, was die Helligkeit von Kometen gewöhnlich vorübergehend start erhöht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlerweile kann McNaught von der südlichen Erdhalbkugel aus beobachtet werden, wie er wieder in den fernen Weltraum entschwindet. Allerdings wird erwartet, dass seine Helligkeit nun rasch nachlässt, da er sich von der Sonne entfernt und deren Einfluss somit wieder schwindet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Videos:</p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://images.raumfahrer.net/videos/mcnaught_soho_med.mpeg" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SOHO-Video von McNaught, mittlere Auflösung (MPEG 2 MB)</a></li><li><a href="https://images.raumfahrer.net/videos/mcnaught_soho_small.mov" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SOHO-Video von McNaught, kleine Auflösung (Quicktime 350 KB)</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/mcnaught-hellster-komet-seit-ueber-40-jahren/" data-wpel-link="internal">McNaught &#8211; hellster Komet seit über 40 Jahren</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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