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	<title>Mecklenburg-Vorpommern &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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		<title>Gründerzentrum für Start-ups mit Raumfahrtbezug kommt nach Wismar</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jun 2024 20:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Meyer: ESA Business Incubation Centre (BIC) Northern Germany siedelt sich an – Land unterstützt Start-ups. Eine Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit der Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern. Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit der Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern 6. Juni 2024. 6. Juni 2024 &#8211; Wirtschaftsminister Reinhard Meyer hat am Donnerstag (6. [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Meyer: ESA Business Incubation Centre (BIC) Northern Germany siedelt sich an – Land unterstützt Start-ups. Eine Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit der Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit der Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern 6. Juni 2024.</p>



<p>6. Juni 2024 &#8211; Wirtschaftsminister Reinhard Meyer hat am Donnerstag (6. Juni 2024) auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) in Berlin die Neuansiedlung eines Gründerzentrums für Start-ups mit Raumfahrtbezug in Wismar angekündigt. „Mecklenburg-Vorpommern kann auf eine lange Luftfahrtgeschichte und -tradition zurückblicken. Anknüpfend an diese Tradition hat sich das Land nach der Wende erneut zu einem attraktiven Standort für die Luft- und Raumfahrtbranche entwickelt. Jetzt geht es einen weiteren Schritt voran &#8211; das ESA Business Incubation Centre (BIC) Northern Germany wird sich in Wismar mit einem Gründerzentrum ansiedeln. So können künftig Start-ups mit Raumfahrtbezug, die in Mecklenburg-Vorpommern gründen, in enger Zusammenarbeit mit der Hochschule Wismar durch den Innovationsport Wismar sowie der Forschungs-GmbH Wismar administrativ, geschäftlich und technisch unterstützt werden“, sagte der Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Reinhard Meyer.</p>



<p><strong>Mecklenburg-Vorpommern stellt 150.000 Euro bereit</strong><br>Der Raumfahrtinkubator ESA BIC Northern Germany der Europäischen Weltraumorganisation ESA ist eines von 29 Zentren für Unternehmensgründungen in Europa. Das Supportprogramm wurde mit dem Ziel aufgesetzt, Start-ups den Zugang zu den ESA-Förderprogrammen zu erleichtern. Das Ziel des ESA BIC Northern Germany ist es, herausragende Gründerinnen und Gründer dabei zu unterstützen, ihre Ideen mit potenziellem Raumfahrtbezug in die Tat umzusetzen und gemeinsam erfolgreiche Unternehmen aufzubauen. Hierbei werden (in einem wettbewerblichen Verfahren ausgewählte) Raumfahrt-Spin-offs durch besondere infrastrukturelle Rahmenbedingungen unterstützt (beispielsweise durch gezieltes Coaching, Workshops, Zugang zu Netzwerken) und Interessierten aus den anderen Technologiesektoren der Weg in die Raumfahrt erleichtert (Spin-in). Für die Umsetzung hat die ESA die Anwendungszentrum GmbH Oberpfaffenhofen (AZO) beauftragt.</p>



<p>Start-ups, die es in das ESA BIC Booster Programm schaffen, erhalten neben der fachlichen Unterstützung bei der Umsetzung ihres Vorhabens eine finanzielle Unterstützung für Sachausgaben in Höhe von 50.000 Euro, davon werden 25.000 Euro in Form eines Preisgeldes ausgelobt. Das Wirtschaftsministerium stellt hierfür für die Dauer von drei Jahren finanzielle Mittel bereit. Pro Jahr können zwei Sieger aus Mecklenburg-Vorpommern geehrt werden mit einem jährlichen Mittelvolumen aus Landesmitteln in Höhe von 50.000 Euro. „Mit dem neuen Standort leisten wir einen Beitrag zur Umsetzung der in 2023 von der Bundesregierung verabschiedeten neuen Raumfahrtstrategie, die insbesondere privatwirtschaftliche Initiativen in der Raumfahrt in den Fokus nimmt. Die Raumfahrttechnologie ist ein wachsender Wirtschaftsfaktor, auch in Mecklenburg-Vorpommern. Gemeinsam mit den Unternehmen ist es möglich, den Weltraum zu erforschen, die Umweltveränderungen auf der Erde im Blick zu halten und die Infrastruktur für die Satellitenkommunikation und -navigation bereitzustellen. Diese Zukunftsthemen wollen wir unterstützen“, sagte Meyer.</p>



<p><strong>Luft- und Raumfahrtindustrie in Mecklenburg-Vorpommern</strong><br>Derzeit sind im Land etwa 30 Unternehmen mit rund 800 Mitarbeitenden in der Fertigung von Zulieferteilen und im ingenieurtechnischen Bereich, hauptsächlich für den europäischen Flugzeughersteller Airbus, tätig. Zu den Produkten gehören unter anderem die Beschichtung von Einzelteilen, Brandgassensoren, Spezialschläuche und Spezialvorrichtungen für die Montage bis hin zu speziellen Forschungs- und Entwicklungsaufgaben. Ausgehend von der günstigen regionalen Lage zum Luftfahrtzentrum Hamburg, unterstützt durch gezielte Ansiedlungsbegleitung in Kontakt mit Airbus, haben sich in den letzten Jahren etliche mittelständische Zulieferer direkt oder als Tochterfirmen in Mecklenburg-Vorpommern angesiedelt. Die Branche profitiert zudem von Kooperationen mit den Maschinen- und Ingenieurtechnischen Bereichen der Universität Rostock, der Hochschule Wismar und der Fachhochschule Stralsund.</p>



<p>Die luftfahrtorientierten Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern haben sich außerdem zu einem Branchennetzwerk Luft- und Raumfahrt zusammengeschlossen. Das Netzwerk bündelt die unternehmerischen Aktivitäten, um regional und international den Anschluss an die europäischen Entwicklungen zu halten. Mit der Einbindung der Unternehmen aus MV unter dem Dach der Hanse-Aerospace e.V. hat das Netzwerk einen international renommierten Partner, von dem die Unternehmen aus dem Nordosten in dieser komplexen Branche profitieren. Der Hanse-Aerospace e.V. ist der größte deutsche Verband von klein- und mittelständischen Unternehmen (KMU) der Luft- und Raumfahrtindustrie in Deutschland.</p>



<p><strong>Informationen zur ILA Berlin 2024</strong><br>Die ILA Berlin ist eine der führenden Luft- und Raumfahrtausstellungen in der Welt, die eine breite Palette von Teilnehmern aus der zivilen und militärischen Luftfahrt, der Raumfahrt, der Verteidigungsindustrie und der Sicherheitstechnik anzieht. Die Messe ist führend in den Bereichen Innovation, neue Technologie und Nachhaltigkeit und bringt alle zwei Jahre die weltweite Luft- und Raumfahrt in die Mitte Europas. In diesem Jahr findet sie vom 5. bis 9. Juni 2024 statt. Zu der letzten Messe, die im Jahr 2022 stattgefunden hat, kamen 72.500 Fach- und Privatbesucher zu den insgesamt 550 Ausstellern aus 80 Ländern.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3426.msg562523#msg562523" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Auftakt für die Umsetzung der neuen Dauerausstellung im Historisch-Technischen Museum Peenemünde</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/auftakt-fuer-die-umsetzung-der-neuen-dauerausstellung-im-historisch-technischen-museum-peenemuende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jan 2023 20:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 12. Januar 2023 hat im Historisch-Technischen Museum Peenemünde (HTM) die Umsetzungsphase für eine neue Dauerausstellung begonnen. Eine Presseinformation des HTM Peenemünde. Quelle: HTM Peenemünde 12. Januar 2023. 12. Januar 2023 &#8211; Nach intensiven Vorbereitungen und einem europaweiten Ausschreibungsverfahren haben das Museum, die DBCO GmbH aus Münster und die res d Design und Architektur GmbH [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Am 12. Januar 2023 hat im Historisch-Technischen Museum Peenemünde (HTM) die Umsetzungsphase für eine neue Dauerausstellung begonnen. Eine Presseinformation des HTM Peenemünde.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: HTM Peenemünde 12. Januar 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Vertragsunterzeichnung12012023HTMPeenmuende2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Vertragsunterzeichnung im HTM Peenemünde. (Bild: HTM Peenemünde)" data-rl_caption="" title="Vertragsunterzeichnung im HTM Peenemünde. (Bild: HTM Peenemünde)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Vertragsunterzeichnung12012023HTMPeenmuende26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Vertragsunterzeichnung im HTM Peenemünde. (Bild: HTM Peenemünde)</figcaption></figure>



<p>12. Januar 2023 &#8211; Nach intensiven Vorbereitungen und einem europaweiten Ausschreibungsverfahren haben das Museum, die DBCO GmbH aus Münster und die res d Design und Architektur GmbH aus Köln einen Generalplanungsvertrag für alle Baumaßnahmen und Gestaltungleistungen unterzeichnet.</p>



<p>Die Neugestaltung wird mit 10 Millionen Euro aus Landes- und Bundesmitteln gefördert. Zu diesem Anlass war die Landesregierung durch Bettina Martin, Ministerin für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten des Landes Mecklenburg-Vorpommern zugegen. Ministerin Martin erklärt dazu:</p>



<p>„Das HTM-Peenemünde ist ein wichtiger Ort der Auseinandersetzung mit der ambivalenten deutschen Geschichte. Hier wurden zwischen 1936 und 1945 mit Zwangsarbeit Vernichtungswaffen konzipiert und hergestellt. Dieser Ort hat viele Menschen das Leben gekostet. Erst später wurden die hier entwickelten Technologien auch für friedliche Zwecke verwendet. Um dem Anspruch der kritischen Auseinandersetzung künftig noch besser gerecht zu werden, ist die Neugestaltung der Dauerausstellung mit modernen Methoden der Museumspädagogik sowie innovativer Besucherführung und der Aufnahme von aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen notwendig. Rund um die schwierige Geschichte Peenemündes wird hier bis zum Frühjahr 2027 eine zeitgemäße Dauerausstellung entwickelt, die alle Facetten dieses Ortes zeigt. Die Geschichte dieses Ausstellungsortes selbst ist widersprüchlich und immer wieder kontrovers diskutiert worden. Mit der umfassenden Neugestaltung der Ausstellung stellen wir die Auseinandersetzung mit der Geschichte Peenemündes im dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte neu auf. Ich wünsche allen Beteiligten viel Erfolg bei dieser großen Aufgabe.&#8220;</p>



<p>Mit der Neugestaltung beginnt eine wichtige Phase in der Weiterentwicklung des Museums, welches seit seiner Eröffnung im Jahr 1991 bereits über 6,5 Millionen internationale Besucher begrüßen konnte. Es dokumentiert die Geschichte der Peenemünder Versuchsanstalten zwischen 1936 und 1945. In den vergangenen Jahren hat das HTM neue Perspektiven auf die Geschichte entwickelt. Im Mittelpunkt stehen der historische Ort und die gesellschaftlichen Strukturen, innerhalb derer er aufgebaut und betrieben wurde. Die noch sichtbaren Gebäude und Objekte sind dabei der Ausgangspunkt der Betrachtung. Durch sie werden Umfang und Aufwand der Vorhaben deutlich. Das Erkenntnisinteresse liegt aber auf den Akteuren vor Ort und ihren Handlungen. Sowohl der Ort selbst wie auch die dort Arbeitenden, insbesondere die Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, waren Ressourcen für die Rüstungsprojekte. Der enorme Einsatz von Material, Personal und Finanzen lenkt den Blick konsequenterweise auf übergeordnete Fragestellungen.</p>



<p>Die Geschichte der Rüstung für den Zweiten Weltkrieg soll in der neuen Dauerausstellung auch in darüber hinausreichende Strukturen der Moderne eingeordnet werden. Indem die technischen und kulturellen Kontinuitäten von Peenemünde in der Nachkriegszeit vorgestellt werden, wird die Bedeutung von technischen &#8222;Innovationen&#8220; für moderne Gesellschaften diskutiert. Auch die im Laufe der Jahrzehnte sich wandelnden Interpretationen Peenemündes werden ein Thema sein.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7133.msg543248#msg543248" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Historisch-Technisches Museum Peenemünde &#8211; HTM</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/auftakt-fuer-die-umsetzung-der-neuen-dauerausstellung-im-historisch-technischen-museum-peenemuende/" data-wpel-link="internal">Auftakt für die Umsetzung der neuen Dauerausstellung im Historisch-Technischen Museum Peenemünde</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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