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	<title>MEV-1 &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>MEV-1 &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Intelsat verlängert die Lebensdauer weiterer Satelliten mit Mission Extension Vehicles</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/intelsat-verlaengert-die-lebensdauer-weiterer-satelliten-mit-mission-extension-vehicles/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 May 2024 20:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Weitere Unterstützung für Intelsat IS-10-02 und Intelsat 901 (IS-901). Eine Pressemitteilung von Intelsat. Quelle: Intelsat via Business Wire 23. Mai 2024. McLean, Virginia –(BUSINESS WIRE)– Intelsat, Betreiber eines der weltweit größten integrierten satellitengestützten und terrestrischen Netzwerke und führender Anbieter von Konnektivität an Bord (IFC), wird dank des Erfolgs des innovativen Mission Extension Vehicle (MEV) von [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Weitere Unterstützung für Intelsat IS-10-02 und Intelsat 901 (IS-901). Eine Pressemitteilung von Intelsat.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Intelsat via Business Wire 23. Mai 2024.</p>



<p>McLean, Virginia –(BUSINESS WIRE)– <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/intelsat/" data-wpel-link="internal">Intelsat</a>, Betreiber eines der weltweit größten integrierten satellitengestützten und terrestrischen Netzwerke und führender Anbieter von Konnektivität an Bord (IFC), wird dank des Erfolgs des innovativen Mission Extension Vehicle (MEV) von Northrop Grumman, das dem geosynchronen Satelliten Intelsat 10-02 (IS-10-02) eine erwartete zusätzliche Lebensdauer von neun Jahren verleihen wird, Kunden auf drei Kontinenten zusätzliche zuverlässige Breitband-, Videoübertragungs- und mobile Satellitendienste bieten.</p>



<p>Geosynchrone Satelliten in der Erdumlaufbahn (GEO) haben eine durchschnittliche Lebensdauer von etwa 15 bis 20 Jahren, bevor ihnen der Treibstoff ausgeht. Intelsat wurde 2020 der erste Satellitenbetreiber, der sich zum Einsatz von zwei MEVs von Northrop Grumman verpflichtete, um die Lebensdauer eines ansonsten gesunden Satelliten zu verlängern. Beide MEVs haben ihre Aufgabe erfolgreich erfüllt und es IS-10-02 und Intelsat 901 (IS-901) ermöglicht, fünf Jahre lang über die erwartete Lebensdauer des Satelliten hinaus zu arbeiten. Im Rahmen von Ergänzungen zu den ursprünglichen Verträgen mit SpaceLogistics LLC von Northrop Grumman werden beide MEVs noch mehrere Jahre im Weltraum bleiben, um die Intelsat-Satelliten zu versorgen, so dass sie länger in Betrieb bleiben können.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Am Ende des aktuellen Wartungszeitraums wird MEV-1 den Satelliten IS-901 in den GEO-Friedhof entlassen und dann einen anderen Intelsat-Satelliten bedienen. </li>



<li>MEV-2 wird an Intelsats aktuellem Träger IS-10-02 angedockt bleiben und die Lebensdauer um mehrere Jahre verlängern – und damit den Service gegenüber dem ursprünglichen Vertrag fast verdoppeln. Der Satellit IS-10-02 wurde von Airbus Defense &amp; Space hergestellt, im Juni 2004 gestartet und im August 2004 in Betrieb genommen. Die Kapazität des Satelliten wird mit Telenor Satellite geteilt. Heute trägt MEV-2 dazu bei, die Lebensdauer von IS-10-02 zu verlängern, so dass der Satellit unseren Kunden in ganz Europa, im Nahen Osten, in Afrika und in Südamerika weiterhin hochwertige Medienverbreitungs- und Breitbanddienste bieten kann. IS-10-02 ist ein Schlüsselsatellit in der Intelsat-Telenor-Satellitenvideo-Nachbarschaft, der mehr als 900 Kanäle an fast 18 Millionen Fernsehhaushalte in Europa überträgt.</li>
</ul>



<p>„Als größter Satellitenbetreiber im geosynchronen Orbit hat sich Intelsat stets für einen kontinuierlichen, zuverlässigen Service und eine führende Rolle bei der Förderung nachhaltiger Raumfahrtaktivitäten eingesetzt“, sagte Jean-Luc Froeliger, SVP Space Systems bei Intelsat. „Intelsat verfolgt weiterhin innovative Ansätze, um die Lebensdauer seiner Satelliten in der Umlaufbahn zu verlängern und gleichzeitig die Branche zusammenzubringen, um den Informationsaustausch und die Zusammenarbeit in einem schwierigen regulatorischen Umfeld zu fördern, um einen nachhaltigen Umgang mit der Ressource Weltraum zu erreichen.“</p>



<p>Diese Verlängerung ist eine hervorragende Nachricht für unsere vielen Kunden in ganz Europa und im Nahen Osten, die über THOR 10-02 versorgt werden“, sagte Morten Tengs, CEO von Telenor Satellite. „Wir sind stolz auf die Ausfallsicherheit unseres Dienstes, und durch die Verlängerung der Lebensdauer des Satelliten können wir die Kontinuität und den problemlosen Betrieb über mehrere Jahre hinweg sicherstellen.</p>



<p><strong>MEV-Hintergrund</strong><br>Im Jahr 2020 dockte MEV-1 erfolgreich an den Satelliten IS-901 an, einen Hochleistungssatelliten, dem der Treibstoff ausgegangen war. Dies war das erste Mal, dass zwei kommerzielle Raumfahrzeuge angedockt haben und mit der Missionserweiterung im GEO begannen. Das Manöver im Weltraum richtete IS-901 auf Zielantennen auf der Erde aus und verlängerte seine Lebensdauer um weitere fünf Jahre.</p>



<p>Im Jahr 2021 wurde dieses Kunststück mit einem zweiten MEV-2 wiederholt, der <a href="https://www.raumfahrer.net/mev-2-erfolgreich-an-intelsat-10-02-angedockt/" data-wpel-link="internal">an den Satelliten IS-10-02 andockte</a>. Im Gegensatz zum ersten Andocken, das in einer Friedhofsumlaufbahn einige hundert Kilometer über aktiven Satelliten stattfand, dockte MEV-2 diesmal an IS-10-02 in seiner ursprünglichen Umlaufbahn an und vermied so eine Unterbrechung der Dienste für die Kunden, so dass zum ersten Mal ein kommerzieller Satellit im GEO in der Umlaufbahn gewartet wurde.</p>



<p><strong>Über Intelsat</strong><br>Das globale Team von Intelsat konzentriert sich darauf, Regierungen, Nichtregierungsorganisationen und kommerziellen Kunden über das globale Netzwerk der nächsten Generation und Managed Services eine nahtlose und sichere satellitengestützte Kommunikation zur Verfügung zu stellen. Durch den Betrieb einer der weltweit größten und modernsten Satellitenflotten und Konnektivitäts-Infrastrukturen überbrückt Intelsat die digitale Kluft und ermöglicht es Menschen und ihren Tools, über Ozeane hinweg zu sprechen, über Kontinente hinweg zu sehen und durch den Himmel zu hören, um zu kommunizieren, zu kooperieren und zusammenzuleben. Seit seiner Gründung vor sechs Jahrzehnten ist das Unternehmen ein Synonym für die „Ersten“ der Satellitenbranche im Dienste seiner Kunden und des Planeten. Die Mitglieder des Intelsat -Teams stützen sich auf ein Erbe der Innovation und konzentrieren sich auf die Bewältigung einer neuen Generation von Herausforderungen. Sie haben nun die „nächsten Ersten“ im Weltraum im Visier, während sie die Branche umkrempeln und bei der digitalen Transformation der Branche führend sind.</p>



<p><strong>Anmerkung der RN-Redaktion:</strong><br>THOR 10-02 ist Telnors Bezeichnung für Intelsat 10-02.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17826.msg561830#msg561830" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Intelsat</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>MEV mit Technik von Jena-Optronik an Bord gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mev-mit-technik-von-jena-optronik-an-bord-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Oct 2019 08:43:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Andockmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[Jena Optronik]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[MEV-1]]></category>
		<category><![CDATA[RVS 3000-3D]]></category>
		<category><![CDATA[Satellitenservice]]></category>
		<category><![CDATA[Servicemission]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das „Mission-Extension Vehicle&#8220; (kurz: MEV) des amerikanischen Technologiekonzerns Northrop Grumman ist mit neuester Sensortechnologie aus Jena auf dem Weg ins All. Ein neues Kamerasystem und ein neuer Sensor der Jena-Optronik GmbH sind im Rahmen dieser weltweit ersten kommerziellen In-Orbit Servicemission im geostationären Orbit auf ihrem Jungfernflug. Eine Presseinformation der Jena-Optronik GmbH. Quelle: Jena-Optronik GmbH. Jena [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das „Mission-Extension Vehicle&#8220; (kurz: MEV) des amerikanischen Technologiekonzerns Northrop Grumman ist mit neuester Sensortechnologie aus Jena auf dem Weg ins All. Ein neues Kamerasystem und ein neuer Sensor der Jena-Optronik GmbH sind im Rahmen dieser weltweit ersten kommerziellen In-Orbit Servicemission im geostationären Orbit auf ihrem Jungfernflug. Eine Presseinformation der Jena-Optronik GmbH.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Jena-Optronik GmbH.</p>



<p>Jena 10. Oktober 2019 &#8211; Die Mission zur Verlängerung der Lebensdauer geostationärer Satelliten stellt einen Meilenstein der Raumfahrt dar, denn ein solches Manöver ist bisher noch nie erfolgt. MEV wird an den jeweiligen Satelliten andocken und dessen Steuerung übernehmen. Der hohe technische Anspruch entsteht dabei aus der Notwendigkeit einer kontrollierten Annäherung aus 40.000 Metern und dem anschließenden vollautomatischem Docking im Zentimeterbereich. Nach Erreichen der endgültigen Lebenszeit des Satelliten soll MEV abdocken und das Andockmanöver wiederholen können. Die Fähigkeit des An- und Abdockens an ausgediente Satelliten wird zukünftig neue Missionen &#8211; wie etwa Wartung und Zusammenbau im All – ermöglichen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10102019104332_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10102019104332_small_1.jpg" alt="Jena-Optronik GmbH" width="260"/></a><figcaption>
RVS3000-3D 
<br>
(Bild: Jena-Optronik GmbH)
</figcaption></figure></div>



<p>Der Rendezvous- und Docking Sensor RVS 3000-3D des Thüringer Raumfahrtunternehmens Jena-Optronik GmbH unterstützt die Mission. Dieses Lidar-basierte System (Lidar: englische Abkürzung für light detection and ranging) beinhaltet leistungsstarke Algorithmen zur 3D-Bildverarbeitung im Fern- sowie Nahbereich und ist eine Weiterentwicklung des flugerprobten RVS 3000. Der neue Sensor kann auch sogenannte unvorbereitete Weltraumobjekte ansteuern, d.h. Satelliten die bisher nicht für das Andocken vorgesehen waren. Für den Sensor besteht die Herausforderung darin, hochgenaue Messungen gegen diffuse Flächen&nbsp; und somit jedes Material auf dem Satelliten durchzuführen. Der RVS 3000-3D wird der erste Lidar sein, welcher 3D Scans von einem Satelliten im geostationären Orbit &#8211; also in ca. 36.000 km Höhe über der Erde – liefert. </p>



<p>„Missionen, welche bis vor wenigen Jahren nicht vorstellbar und Science-Fiction waren, rücken in greifbare Nähe. Wir sind stolz auf unseren RVS3000-3D und die Beteiligung an MEV. Das Projekt markiert den Beginn einer neuen Ära der Raumfahrt hin zu autonom arbeitenden Vehikeln welche Satelliten im Orbit reparieren oder ganze Raumschiffe im Orbit zusammenbauen&#8220;, erläutert Dr. Sebastian Dochow, Abteilungsleiter Lidare bei Jena-Optronik GmbH. „Das gesamte Lidar-Team bedankt sich bei Northrop Grumman für das entgegengebrachte Vertrauen und die Zusammenarbeit in den letzten Jahren! Wir wissen, dass der Weg nicht immer einfach war, und wir sind stolz darauf ein neues Zeitalter der Raumfahrtgeschichte begleiten zu dürfen. Wir wünschen viel Erfolg bei der Demonstration dieser Technologie!&#8220; </p>



<p>Neben dem LIDAR stellt Jena-Optronik zwei Sternsensoren vom Typ ASTRO APS und die Neuentwicklung Visible Sensor Suite (kurz: VSS) bei, welche auf MEV seine Premiere im All hat. </p>



<p>Bei der VSS handelt es sich um ein sog. Navigationskamerasystem, welches aus drei Kamerapaaren besteht. Diese werden durch eine Elektronikbox ergänzt, welche die Kameras mit Spannung versorgt, synchronisiert sowie Telekommandos und Telemetire übersetzt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10102019104332_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10102019104332_small_2.jpg" alt="Jena-Optronik GmbH" width="260"/></a><figcaption>
Visible Sensor Suite 
<br>
(Bild: Jena-Optronik GmbH)
</figcaption></figure></div>



<p>Der on-board Computer des MEV verwendet die von der VSS aufgenommen Bilder während des Annäherungsvorganges zur Entfernungsmessung im Bereich von 40.000 Metern bis zu 50 Zentimetern, also bis zum Docking. Dabei decken zwei der drei Kamerapaare unterschiedliche Entfernungsbereiche ab. Das dritte Kamerapaar ist aus Redundanzgründen an Bord und bietet zudem die Möglichkeit zur visuellen Überwachung des Manövers. </p>



<p>Die VSS Kameras verwenden als erstes Jena-Optronik Produkt einen Bildsensor einer neuen Generation hoch effizienter und gleichzeitig hoch integrierter Komponenten. Damit ließ sich ein vergleichsweise kompaktes und leichtgewichtiges Design realisieren. Im Rahmen der anschließenden Qualifikation, hierbei werden die Bedingungen beim Raketenstart und im All simuliert, demonstrierte die VSS Robustheit und Stabilität. Auf MEV wird die Visible Sensor Suite nun erstmals ihre Leistungsfähigkeit im Weltraum unter Beweis stellen. </p>



<p>„In 2 Jahren Entwicklungszeit waren insgesamt 93 Kolleginnen und Kollegen von der Skizze über Design, Entwicklung, Aufbau, Test und Qualifikation an VSS beteiligt. Ohne deren großes Engagement in Verbindung mit einer außergewöhnlichen Identifikation mit dem Projekt wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen. Vielen Dank! Dieser gilt auch unserem Kunden für die hochproduktive Zusammenarbeit. Zu jeder Zeit standen Ansprechpartner zur Verfügung, so dass technische und organisatorische Themen stets in einer entspannten und konstruktiven Atmosphäre geklärt werden konnten&#8220;, fasst Richard Würl, VSS Projektleiter bei Jena-Optronik, die Arbeit im MEV Projekt zusammen. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Chrunitschew baut, Eutelsat ordert Proton Medium</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/chrunitschew-baut-eutelsat-ordert-proton-medium/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Oct 2016 16:15:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus Defence and Space]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[Breeze-M]]></category>
		<category><![CDATA[Chrunitschew]]></category>
		<category><![CDATA[Eutelsat]]></category>
		<category><![CDATA[EUTELSAT 5 West B]]></category>
		<category><![CDATA[Geostar]]></category>
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		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[MEV-1]]></category>
		<category><![CDATA[Proton]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der in Reston in den USA ansässige Startanbieter International Launch Services, abgekürzt ILS, meldete am 12. Oktober 2016 eine neue Beauftragung durch den europäischen Kommunikationssatellitenbetreiber Eutelsat mit Sitz in Paris. Dieser orderte Starts auf einer Proton-M mit Breeze-M-Oberstufe und auf einer Proton Medium. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Chrunitschew, Eutelsat, ILS. Auf der bisher [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/chrunitschew-baut-eutelsat-ordert-proton-medium/" data-wpel-link="internal">Chrunitschew baut, Eutelsat ordert Proton Medium</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der in Reston in den USA ansässige Startanbieter International Launch Services, abgekürzt ILS, meldete am 12. Oktober 2016 eine neue Beauftragung durch den europäischen Kommunikationssatellitenbetreiber Eutelsat mit Sitz in Paris. Dieser orderte Starts auf einer Proton-M mit Breeze-M-Oberstufe und auf einer Proton Medium.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: Chrunitschew, Eutelsat, ILS.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/qkr3ey8eo95ylroxigqgorbitalatk.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/qkr3ey8eo95ylroxigqgorbitalatk260.jpg" alt="EUTELSAT 5 West B über der Erde - Illustration
(Bild: Orbital ATK)"/></a><figcaption>EUTELSAT 5 West B über der Erde &#8211; Illustration<br>(Bild: Orbital ATK)</figcaption></figure></div>



<p>Auf der bisher schon oft geflogenen Variante, der Proton-M mit Breeze-M-Oberstufe, soll EUTELSAT 5 West B ins All gelangen. Das neue Raumfahrzeug mit einer voraussichtlichen Startmasse im Bereich von drei Tonnen basiert auf einem GEOStar genannten Satellitenbus von Orbital ATK und wird mit einer Kommunikationsnutzlast von Airbus Defence and Space ausgerüstet. Es ist zur Positionierung bei 5 Grad West im Geostationären Orbit (GEO) gedacht.</p>



<p>EUTELSAT 5 West B wird voraussichtlich zusammen mit einem von Orbital ATK entwickelten Spezialsatelliten gestartet werden. Der Spezialsatellit hört auf den Namen Mission Extension Vehicle 1 (MEV 1) und ist dafür gedacht, Satelliten mit zur Neige gehenden Treibstoffreserven zunächst eine Missionsverlängerung und später einen sicheren Transport in einen Friedhofsorbit zu ermöglichen.</p>



<p><strong>Eutelsat setzt auf Bewährtes und auf Neues</strong><br>Der Start von EUTELSAT 5 West B und des MEV 1 vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan ist derzeit für das vierte Quartal 2018 geplant.</p>



<p>Welches Eutelsat-Raumfahrzeug auf der bestellten Proton Medium fliegen wird wurde bisher nicht bekannt. Mitgeteilt wurde allerdings, dass mit dem entsprechenden Start, der ebenfalls von Baikonur aus erfolgen und auf der Startrampe 81/24 beginnen soll, 2019 oder 2020 zu rechnen sei.</p>



<p>Beide Starts werden laut ILS im Rahmen einer Sammelbestellung durch Eutelsat von Oktober 2015 abgewickelt. Die Vereinbarung über mehrere Starts, Multi-Launch Agreement (MLA) genannt, ermöglicht Eutelsat laut ILS Planungsflexibilität bei gleichzeitig garantiertem Zugang zum Weltraum über einen Zeitraum von sieben Jahren. Der erste im Rahmen dieser Vereinbarung abgewickelte Start war der von EUTELSAT 9B am <a href="https://www.raumfahrer.net/proton-m-bringt-eutelsat-9b-mit-edrs-a-ins-all/" data-wpel-link="internal">29. Januar 2016</a>.</p>



<p><strong>Kleinere Raketen, größere Stufen</strong><br>Die neue Trägerrakete Proton Medium war zusammen mit einer weiteren neuen Variante namens Proton Light im September 2016 in Paris auf der World Satellite Business Week vorgestellt worden. Beide Varianten sind ohne Oberstufe im Gegensatz zur Proton-M zweistufig und werden die Breeze-M als Oberstufe nutzen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/ProtonProtonMedProtonLightils.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/ProtonProtonMedProtonLightils260.jpg" alt="Unterschiede der Varianten Proton-M, Proton Medium und Proton Light
(Bild: ILS)"/></a><figcaption>Unterschiede der Varianten Proton-M, <br>Proton Medium und Proton Light<br>(Bild: ILS)</figcaption></figure></div>



<p>Die Proton Medium wird eine gegenüber der Proton-M verlängerte erste Stufe aufweisen und als zweite Stufe eine verlängerte, angepasste Variante der dritten Stufe der Proton-M bekommen. Für die Proton Light könnte ebenfalls eine verlängerte erste Stufe Verwendung finden, bei der aber der Wegfall von zwei der ursprünglich sechs Außentanks samt Triebwerken von einem zusätzlichen zweiten Tank in der in der zentralen Struktur kompensiert wird. Als zweite Stufe könnte wiederum eine verlängerte, angepasste Variante der dritten Stufe der Proton-M fungieren.</p>



<p>Das russische Unternehmen Chrunitschew, Hersteller aller Varianten der Proton-Rakete, und Mehrheitseigner von ILS, meldete, die beiden neuen Varianten seien exklusiv für für den Transport von für den GEO vorgesehene kommerzielle Nutzlasten mit Startmassen zwischen drei und fünf Tonnen gedacht. Die Vermarktung der neuen Raketen soll laut Chrunitschew ausschließlich durch ILS erfolgen.</p>



<p>In einen elliptischen Geotransferorbit (GTO), aus dem heraus der GEO mit einem Geschwindigkeitsunterschied von rund 1,5 km/s zu erreichen ist, kann die aktuelle Proton-M mit Breeze-M-Oberstufe laut ILS bei Verwendung einer vier Meter durchmessenden Nutzlastverkleidung mindestens rund 6,3 Tonnen Nutzlast transportieren. Unter den gleichen Bedingungen soll eine Proton Medium künftig mindestens rund fünf Tonnen Nutzlast in einen GTO bewegen können. Mit der Proton Light sollen es mindestens 3,6 Tonnen sein, verspricht ILS.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3428.msg372494#msg372494" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Russische Raumfahrt</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10288.msg375485#msg375485" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">International Launch Services (ILS)</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4216.msg375648#msg375648" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">neue Verträge</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/chrunitschew-baut-eutelsat-ordert-proton-medium/" data-wpel-link="internal">Chrunitschew baut, Eutelsat ordert Proton Medium</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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