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	<title>MEV-2 &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>MEV-2 &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Intelsat verlängert die Lebensdauer weiterer Satelliten mit Mission Extension Vehicles</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 May 2024 20:37:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Weitere Unterstützung für Intelsat IS-10-02 und Intelsat 901 (IS-901). Eine Pressemitteilung von Intelsat. Quelle: Intelsat via Business Wire 23. Mai 2024. McLean, Virginia –(BUSINESS WIRE)– Intelsat, Betreiber eines der weltweit größten integrierten satellitengestützten und terrestrischen Netzwerke und führender Anbieter von Konnektivität an Bord (IFC), wird dank des Erfolgs des innovativen Mission Extension Vehicle (MEV) von [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Weitere Unterstützung für Intelsat IS-10-02 und Intelsat 901 (IS-901). Eine Pressemitteilung von Intelsat.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Intelsat via Business Wire 23. Mai 2024.</p>



<p>McLean, Virginia –(BUSINESS WIRE)– <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/intelsat/" data-wpel-link="internal">Intelsat</a>, Betreiber eines der weltweit größten integrierten satellitengestützten und terrestrischen Netzwerke und führender Anbieter von Konnektivität an Bord (IFC), wird dank des Erfolgs des innovativen Mission Extension Vehicle (MEV) von Northrop Grumman, das dem geosynchronen Satelliten Intelsat 10-02 (IS-10-02) eine erwartete zusätzliche Lebensdauer von neun Jahren verleihen wird, Kunden auf drei Kontinenten zusätzliche zuverlässige Breitband-, Videoübertragungs- und mobile Satellitendienste bieten.</p>



<p>Geosynchrone Satelliten in der Erdumlaufbahn (GEO) haben eine durchschnittliche Lebensdauer von etwa 15 bis 20 Jahren, bevor ihnen der Treibstoff ausgeht. Intelsat wurde 2020 der erste Satellitenbetreiber, der sich zum Einsatz von zwei MEVs von Northrop Grumman verpflichtete, um die Lebensdauer eines ansonsten gesunden Satelliten zu verlängern. Beide MEVs haben ihre Aufgabe erfolgreich erfüllt und es IS-10-02 und Intelsat 901 (IS-901) ermöglicht, fünf Jahre lang über die erwartete Lebensdauer des Satelliten hinaus zu arbeiten. Im Rahmen von Ergänzungen zu den ursprünglichen Verträgen mit SpaceLogistics LLC von Northrop Grumman werden beide MEVs noch mehrere Jahre im Weltraum bleiben, um die Intelsat-Satelliten zu versorgen, so dass sie länger in Betrieb bleiben können.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Am Ende des aktuellen Wartungszeitraums wird MEV-1 den Satelliten IS-901 in den GEO-Friedhof entlassen und dann einen anderen Intelsat-Satelliten bedienen. </li>



<li>MEV-2 wird an Intelsats aktuellem Träger IS-10-02 angedockt bleiben und die Lebensdauer um mehrere Jahre verlängern – und damit den Service gegenüber dem ursprünglichen Vertrag fast verdoppeln. Der Satellit IS-10-02 wurde von Airbus Defense &amp; Space hergestellt, im Juni 2004 gestartet und im August 2004 in Betrieb genommen. Die Kapazität des Satelliten wird mit Telenor Satellite geteilt. Heute trägt MEV-2 dazu bei, die Lebensdauer von IS-10-02 zu verlängern, so dass der Satellit unseren Kunden in ganz Europa, im Nahen Osten, in Afrika und in Südamerika weiterhin hochwertige Medienverbreitungs- und Breitbanddienste bieten kann. IS-10-02 ist ein Schlüsselsatellit in der Intelsat-Telenor-Satellitenvideo-Nachbarschaft, der mehr als 900 Kanäle an fast 18 Millionen Fernsehhaushalte in Europa überträgt.</li>
</ul>



<p>„Als größter Satellitenbetreiber im geosynchronen Orbit hat sich Intelsat stets für einen kontinuierlichen, zuverlässigen Service und eine führende Rolle bei der Förderung nachhaltiger Raumfahrtaktivitäten eingesetzt“, sagte Jean-Luc Froeliger, SVP Space Systems bei Intelsat. „Intelsat verfolgt weiterhin innovative Ansätze, um die Lebensdauer seiner Satelliten in der Umlaufbahn zu verlängern und gleichzeitig die Branche zusammenzubringen, um den Informationsaustausch und die Zusammenarbeit in einem schwierigen regulatorischen Umfeld zu fördern, um einen nachhaltigen Umgang mit der Ressource Weltraum zu erreichen.“</p>



<p>Diese Verlängerung ist eine hervorragende Nachricht für unsere vielen Kunden in ganz Europa und im Nahen Osten, die über THOR 10-02 versorgt werden“, sagte Morten Tengs, CEO von Telenor Satellite. „Wir sind stolz auf die Ausfallsicherheit unseres Dienstes, und durch die Verlängerung der Lebensdauer des Satelliten können wir die Kontinuität und den problemlosen Betrieb über mehrere Jahre hinweg sicherstellen.</p>



<p><strong>MEV-Hintergrund</strong><br>Im Jahr 2020 dockte MEV-1 erfolgreich an den Satelliten IS-901 an, einen Hochleistungssatelliten, dem der Treibstoff ausgegangen war. Dies war das erste Mal, dass zwei kommerzielle Raumfahrzeuge angedockt haben und mit der Missionserweiterung im GEO begannen. Das Manöver im Weltraum richtete IS-901 auf Zielantennen auf der Erde aus und verlängerte seine Lebensdauer um weitere fünf Jahre.</p>



<p>Im Jahr 2021 wurde dieses Kunststück mit einem zweiten MEV-2 wiederholt, der <a href="https://www.raumfahrer.net/mev-2-erfolgreich-an-intelsat-10-02-angedockt/" data-wpel-link="internal">an den Satelliten IS-10-02 andockte</a>. Im Gegensatz zum ersten Andocken, das in einer Friedhofsumlaufbahn einige hundert Kilometer über aktiven Satelliten stattfand, dockte MEV-2 diesmal an IS-10-02 in seiner ursprünglichen Umlaufbahn an und vermied so eine Unterbrechung der Dienste für die Kunden, so dass zum ersten Mal ein kommerzieller Satellit im GEO in der Umlaufbahn gewartet wurde.</p>



<p><strong>Über Intelsat</strong><br>Das globale Team von Intelsat konzentriert sich darauf, Regierungen, Nichtregierungsorganisationen und kommerziellen Kunden über das globale Netzwerk der nächsten Generation und Managed Services eine nahtlose und sichere satellitengestützte Kommunikation zur Verfügung zu stellen. Durch den Betrieb einer der weltweit größten und modernsten Satellitenflotten und Konnektivitäts-Infrastrukturen überbrückt Intelsat die digitale Kluft und ermöglicht es Menschen und ihren Tools, über Ozeane hinweg zu sprechen, über Kontinente hinweg zu sehen und durch den Himmel zu hören, um zu kommunizieren, zu kooperieren und zusammenzuleben. Seit seiner Gründung vor sechs Jahrzehnten ist das Unternehmen ein Synonym für die „Ersten“ der Satellitenbranche im Dienste seiner Kunden und des Planeten. Die Mitglieder des Intelsat -Teams stützen sich auf ein Erbe der Innovation und konzentrieren sich auf die Bewältigung einer neuen Generation von Herausforderungen. Sie haben nun die „nächsten Ersten“ im Weltraum im Visier, während sie die Branche umkrempeln und bei der digitalen Transformation der Branche führend sind.</p>



<p><strong>Anmerkung der RN-Redaktion:</strong><br>THOR 10-02 ist Telnors Bezeichnung für Intelsat 10-02.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17826.msg561830#msg561830" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Intelsat</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>MEV-2 erfolgreich an Intelsat 10-02 angedockt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mev-2-erfolgreich-an-intelsat-10-02-angedockt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Apr 2021 06:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das „Mission Extension Vehicle-1&#8243; (MEV-1) von Northrop Grumman hat am 25. Februar 2020 erfolgreich am Satelliten Intelsat 901 (IS-901) angedockt. Jetzt hat MEV-2 erfolgreich an Intelsat IS-10-02 angedockt – wieder einmal mit Raumfahrttechnik aus Jena. Eine Presseinformation der Jena-Optronik GmbH. Quelle: Jena-Optronik GmbH. Das Mission Extension Vehicle-2 (MEV-2) von Northrop Grumman für SpaceLogistics wurde am [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das „Mission Extension Vehicle-1&#8243; (MEV-1) von Northrop Grumman hat am 25. Februar 2020 erfolgreich am Satelliten Intelsat 901 (IS-901) angedockt. Jetzt hat MEV-2 erfolgreich an Intelsat IS-10-02 angedockt – wieder einmal mit Raumfahrttechnik aus Jena. Eine Presseinformation der Jena-Optronik GmbH.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Jena-Optronik GmbH.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large advgb-dyn-4f9601e1"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MEV2Docking1of1NG.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Intelsat 10-02 im Blick des MEV-2, Abstand ~ 30 Meter. (Bild: Northrop Grumman)" data-rl_caption="" title="Intelsat 10-02 im Blick des MEV-2, Abstand ~ 30 Meter. (Bild: Northrop Grumman)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MEV2Docking1of1NG26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Intelsat 10-02 im Blick des MEV-2, Abstand ~ 30 Meter.<br>(Bild: Northrop Grumman)</figcaption></figure>



<p>Das Mission Extension Vehicle-2 (MEV-2) von Northrop Grumman für SpaceLogistics wurde am 15. August 2020 gestartet. Die Jena-Optronik GmbH stellt auch dieses Mal die Sensoren für das An- und Abdocken des MEV-2. Die aus Jena bereitgestellten Systeme umfassen den Rendezvous- und Docking-Sensor RVS®3000-3D und das Kamerasystem RVS®cam (VSS, „Visual Sensor Suite&#8220;) sowie die flugerprobten Sternsensoren ASTRO® APS.</p>



<p>„Die MEV-Mission ist bisher absolut einzigartig. Jeder junge Ingenieur träumt davon, an etwas so spannendem teilzuhaben. An etwas, das man seinen Enkeln später erzählen kann. Ein LiDAR für die MEV-Mission zu konzipieren und zu qualifizieren war für mich diese Erfahrung&#8220;, meint Christoph Schmitt, der Projektmanager für den RVS3000-3D bei Jena-Optronik. „Unsere Mission bestand darin, einen Sensor zu entwickeln, der einen nicht für Andockmanöver konzipierten Satelliten identifizieren und verfolgen konnte. Das LiDAR muss 15 Jahre lang zuverlässig in einer sehr rauen GEO-Umgebung funktionieren, wo es starker Strahlung ausgesetzt ist. Es muss trotz der widrigen Umstände hochauflösende 3D-Bilder (Punktwolken) eines Satelliten erzeugen können. Außerdem mussten wir hochkomplexe Bildverarbeitungsalgorithmen von Grund auf selbst konzipieren und implementieren, um die Position und Fluglage des Zielsatelliten zu berechnen. Die Kombination aus Sensoren und Algorithmen erlaubt es dem MEV, sich sicher an seine Ziele anzunähern und an ihnen anzudocken. Der Moment, als die neue Sensorgeneration tatsächlich im All mit ihrem ersten Zielsatelliten Intelsat 901 interagierte, war definitiv ein Moment, von dem ich meinen Enkeln erzählen werde.&#8220;</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large advgb-dyn-8f2ffb5e"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/IS901liVSSMEV1reNG50.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Reales Bild des IS-901 in seiner Umlaufbahn (links): Ansicht der VSS von Jena-Optronik im MEV-1 Scan und Positionsvisualisierung des Satelliten vom RVS3000-3D (rechts). (Bild: Northrop Grumman)" data-rl_caption="" title="Reales Bild des IS-901 in seiner Umlaufbahn (links): Ansicht der VSS von Jena-Optronik im MEV-1 Scan und Positionsvisualisierung des Satelliten vom RVS3000-3D (rechts). (Bild: Northrop Grumman)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/IS901liVSSMEV1reNG26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Reales Bild des IS-901 in seiner Umlaufbahn (links): Ansicht der VSS von Jena-Optronik im MEV-1 Scan und Positionsvisualisierung des Satelliten vom RVS3000-3D (rechts).<br>(Bild: Northrop Grumman)</figcaption></figure>



<p><strong>Dieselbe Ansicht – ein anderes Bild</strong><br>Das linke Bild zeigt den IS-901 in seiner geostationären Umlaufbahn. Im Hintergrund ist die Erde zu sehen. Die rechte Seite ist eine überlagerte Darstellung aus mehreren Aufnahmen unseres RVS3000-3D – der Vergleichspunkte – mit dem entsprechend angepassten CAD-Modell des IS-901. Das Bild zeigt, was im Inneren des intelligenten RVS3000-3D-Sensors passiert.</p>



<p><strong>Vielfältige Zukunft für Robotik-Missionen im All</strong><br>Für zukünftige Missionen wie Wartungsarbeiten in der Umlaufbahn (On-Orbit Servicing, OOS), die Entfernung von Weltraumschrott oder Landungen auf Planeten wird ein leistungsfähiges LiDAR-System (LiDAR: Light Detection and Ranging) für die 3D-Bildgebung benötigt. Außerdem sind hochentwickelte Bildverarbeitungstechnologien notwendig, um Raumfahrzeuge zu Zielobjekten im All zu manövrieren, welche ursprünglich nicht dafür vorgesehen waren. Das neue 3D-LiDAR RVS3000-3D von Jena-Optronik stellt für beide Herausforderungen eine Lösung dar. Es kombiniert hochauflösende LiDAR-Scans mit robusten Algorithmen zur Positionsbestimmung.</p>



<p>„Der faszinierendste Teil dieser Mission ist, dass viele Teammitglieder des RVS3000-Teams Schüler waren, als der GEO-Satellit, an den wir andocken wollen, entworfen wurde. Man kann sich kaum vorstellen, wie damals all die Zeichnungen und Analysen erstellt wurden. Es gibt kein CAD-Modell – wir haben nur Fotos, die während der Integration des Satelliten gemacht wurden. Niemand weiß, wie der Satellit nach vielen Jahren in seiner Umlaufbahn aussieht. Heute werden wir daran andocken. Es klingt verrückt, aber genau das spielt sich über unseren Köpfen ab!&#8220;, erklärt Dr. Reinhard Berger, Leiter Projekte und Programme bei Jena-Optronik GmbH. „In naher Zukunft sind noch viel komplexere Missionen geplant und möglich. Was 1990 noch Science-Fiction war, ist nun Realität – und was heute Science-Fiction ist, wird sehr bald möglich sein! Das ist auch nicht das einzige aktuelle Projekt im Weltraum: wir denken auch an Möglichkeiten, auf dem Mond und sogar auf dem Mars zu landen und zu bleiben.&#8220;</p>



<p><strong>Rendezvous im All: eine lange Geschichte</strong><br>Die LiDAR-Projekte bei Jena-Optronik begannen in den 1990er-Jahren mit einem ESA-Projekt, das den ersten Prototyp des Rendezvous- und Docking-Sensors RVS ins All brachte. Der erste RVS kam auf zwei Flügen zur russischen Raumstation MIR bei den Raumfährenmissionen STS-84 und STS-86 der NASA zum Einsatz.</p>



<p>In Reaktion auf die Nachfrage nach unbemannten Versorgungsmissionen zur Internationalen Raumstation ISS machte das Team von Jena-Optronik den nächsten Schritt und entwarf, konstruierte und qualifizierte die finale Version des Rendezvous- und Docking-Sensors RVS zur Nutzung in europäischen, japanischen und US-amerikanischen Weltraumgefährten auf dem Weg zur ISS.</p>



<p>Für zukünftige Anwendungen wie beispielsweise Wartungsarbeiten in der Umlaufbahn (On-Orbit Servicing, OOS) oder planetare Landungen wurde ein leistungsfähigeres LiDAR-System für die 3D-Bildgebung benötigt. Das Konzept für ein neues, leistungsfähigeres und gleichzeitig kompaktes und kosteneffizientes LiDAR-System wurde einerseits als Ersatz für den alten RVS-Sensor und andererseits für weitere Missionsszenarien entwickelt – so entstand die RVS3000-Produktfamilie.</p>



<p>Die RVS3000-Produktfamilie besteht aus dem RVS3000 und dem RVS3000-3D. Die zusätzlichen Fähigkeiten der RVS3000-3D-Variante stellen die autonome Identifizierung von Strukturen sicher und ermöglichen Missionen wie die der MEV oder zukünftige Landungsmissionen auf dem Mond, dem Mars und anderen Himmelskörpern. Die Systeme verwenden das Laufzeitprinzip für die LiDAR-Messung – dasselbe Konzept wurde auch in den bisherigen Projekten erfolgreich genutzt. RVS3000 und RVS3000-3D sind modular aufgebaut, wobei beide Sensorversionen denselben mechanischen Aufbau und dieselbe Grundfläche aufweisen.</p>



<p>Intelsat 10-02 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 28.358 und als COSPAR-Objekt 2004-022A. Das MEV-2 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 46.113 und als COSPAR-Objekt 2020-056B. (RN)</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17786.msg508043#msg508043" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Galaxy 30, BSat-4B und MEV-2 auf Ariane 5 ECA (VA253)</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dritter erfolgreicher Start der Ariane 5 im Jahr 2020</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dritter-erfolgreicher-start-der-ariane-5-im-jahr-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Aug 2020 07:02:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei ihrem dritten Start in diesem Jahr beförderte die Ariane 5, betrieben von Arianespace, drei Satelliten ins All – im Auftrag der Betreiber B-SAT, Intelsat und Space Logistics LLC. Ariane 5 transportierte drei Satelliten in den geostationären Transferorbit und stellte erneut einen Leistungsrekord auf. Eine Pressemitteilung der ArianeGroup. Quelle: ArianeGroup. Kourou, den 15.August 2020 &#8211; [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Bei ihrem dritten Start in diesem Jahr beförderte die Ariane 5, betrieben von Arianespace, drei Satelliten ins All – im Auftrag der Betreiber B-SAT, Intelsat und Space Logistics LLC. Ariane 5 transportierte drei Satelliten in den geostationären Transferorbit und stellte erneut einen Leistungsrekord auf. Eine Pressemitteilung der ArianeGroup.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: ArianeGroup.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large advgb-dyn-bdbc5fa0"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/VA253Galaxy30MEV2BSAT4blau.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ariane-5-Start am 16. August 2020. (Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)" data-rl_caption="" title="Ariane-5-Start am 16. August 2020. (Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/VA253Galaxy30MEV2BSAT4blau26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Ariane-5-Start am 16. August 2020.<br>(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)</figcaption></figure>



<p>Kourou, den 15.August 2020 &#8211; Beim dritten Start in diesem Jahr vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou (Französisch-Guyana) beförderte die Ariane 5, die von Arianespace betrieben wird, drei Satelliten in den geostationären Transferorbit (GTO): B-SAT-4b für den japanischen Betreiber B- SAT, Galaxy 30 für das weltweit tätige Unternehmen Intelsat sowie das MEV-2 (Mission Extension Vehicle) für Space Logistics LLC, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft von Northrop Grumman. Der erste Einsatz des MEV-2 wird am Satelliten Intelsat 10-02 erfolgen und wird die Betriebsdauer des Satelliten um weitere fünf Jahre verlängern.</p>



<p>Die Startleistung der Trägerrakete betrug 10.468 kg. Davon entfielen 9.703 kg auf die drei Satelliten, die auf einem im Verhältnis zum Äquator um 6° Grad geneigten Orbit ausgesetzt wurden. Dank des Programms zur kontinuierlichen Leistungsverbesserung konnte die Ariane 5 erneut ihre Nutzlastkapazität erweitern. Der Einsatz der neuen Vehicle Equipment Bay (VEB) steigerte die Nutzlast um weitere 85kg. Seit 2016 hat sich die Nutzlast, die in den geostationären Orbit befördert werden kann, um insgesamt 300 kg erhöht.</p>



<p>„In diesem Sommer meldet sich die Ariane 5 zurück und präsentiert sich noch leistungsstärker mit ihrer abermals optimierten Nutzlast und neuen, bahnbrechenden 3D-Druck-Teilen an Bord. Den dritten Start einer Ariane 5 in diesem Jahr und zugleich den ersten seit Beginn der COVID-19-Krise zu beobachten, war ein emotionaler Moment voller Stolz. Ermöglicht wurde dieser Flug durch den unermüdlichen Einsatzwillen der Teams.“, so André-Hubert Roussel, CEO von ArianeGroup. „Mein Dank gilt allen Teams, die unglaubliche Arbeit leisten. Ich möchte allen Ingenieuren, Technikern und Partnern von ArianeGroup und Arianespace zu ihrem Erfolg gratulieren und ihnen für ihr Engagement danken. Dank ihres Know-hows und ihrer Kompetenz schreibt das Ariane-Programm seit 40 Jahren Erfolgsgeschichte. Mein Dank gilt auch allen Mitarbeitern der ESA sowie der französischen Raumfahrtbehörde CNES für ihr Vertrauen und ihre fortwährende Unterstützung.“</p>



<p>Bei diesem Ariane 5-Flug kamen neue, im 3D-Laserdruckverfahren (Additive Layer Manufacturing – ALM) gefertigte Teile zum Einsatz. Dieses Herstellungsverfahren wird auch bei der Ariane 6 eine wichtige Rolle spielen. Bei der Ariane 5 wird es seit 2016 vor allem für das Kardankreuz des Vulcain-Triebwerks verwendet. Beim jüngsten Flug befanden sich zwei neue ALM-Teile an Bord der Trägerrakete: ein Kabelträger für die Oberstufe und sechs Rückschlagventilkörper für das Antriebssystem der Oberstufe. Den Ingenieuren von „Future Launchers Architecture“ am ArianeGroup-Standor in Bremen gelang erstmals die Qualifizierung des gesamten Fertigungsprozesses von Strukturbauteilen. Bisher waren nur einzelne im 3D-Druckverfahren hergestellte Komponenten zertifiziert worden (wie die Kardankreuze). Die mit diesem Verfahren hergestellten Teile sind normalerweise leichter als herkömmlich gefertigte Komponenten, ein wichtiger Vorteil im Hinblick auf die Nutzlast einer Trägerrakete.</p>



<p>Zusätzlich wurde erstmals die von der französischen Raumfahrtbehörde CNES in Zusammenarbeit mit ArianeGroup entwickelte autonome Range-Safety-Lösung KASSAV eingesetzt. Diese erste Version des „Kit Autonome comme Solution Sauvegarde Vol“ ermöglicht der für die Range Safety zuständigen CNES-Abteilung die autonome Ortung der Trägerrakete. Über eine eigene Fernmessung werden Positions- und Geschwindigkeitsdaten der Trägerrakete unabhängig von deren Daten zur Funktionalität in Echtzeit an die Abteilung übermittelt. Im Rahmen dieser ersten Kampagne unter der Leitung von CNES unterstützte Safran als Verantwortlicher für die Entwicklung des Systems ArianeGroup bei der Integration in der Trägerrakete und bei den im Integrationsgebäude (BIL – Bâtiment d’Intégration Lanceur) durchgeführten Kontrollen. Die Installation des Kits an Bord der Ariane 5 wurde unter Aufsicht der ESA qualifiziert. Die CNES finanzierte die Entwicklung des Systems und die Sicherheitsprüfungen, während die ESA den Einbau in der Trägerrakete finanzierte und überwachte. KASSAV wird künftig bei jedem Start einer Ariane 5 und Ariane 6 vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana an Bord sein.</p>



<p>ArianeGroup ist Hauptauftragnehmer für die Entwicklung, die Produktion und den Betrieb der Trägerraketen Ariane 5 und Ariane 6. Das Unternehmen steht an der Spitze eines Industrienetzwerks, das mehr als 600 Unternehmen (darunter 350 kleine und mittelständische Unternehmen) in 13 europäischen Ländern umfasst. ArianeGroup koordiniert die gesamte industrielle Lieferkette für die Ariane 5 – von der Leistungsoptimierung und den entsprechenden Studien bis zur Produktion, über die Lieferung missionsspezifischer Daten und Software bis hin zur Vermarktung des Trägers durch Arianespace. Diese Kette umfasst Ausrüstung und Strukturen, Triebwerksfertigung, die Integration der einzelnen Stufen sowie die Integration der Trägerrakete in Französisch-Guyana. ArianeGroup stellt ihrer Tochtergesellschaft Arianespace die Trägerraketen flugbereit auf dem Startplatz zur Verfügung; Arianespace führt den Flug ab dem Start im Auftrag ihrer Kunden durch.</p>



<p><strong>Kennzahlen des Ariane-Flugs Nr. 253:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>109. Start der Ariane 5</li><li>84. erfolgreicher Start in Folge mit dem Vulcain®-2-Triebwerk</li><li>109. erfolgreicher Start in Folge mit EAP-Feststoffstufen</li><li>149. erfolgreicher Start in Folge mit dem HM7B-Triebwerk</li></ul>



<p><strong>Über ArianeGroup</strong><br>ArianeGroup entwickelt und liefert innovative und wettbewerbsfähige Lösungen für zivile und militärische Trägerraketen mit den modernsten Antriebstechnologien. Der Konzern ist als Hauptauftragnehmer der europäischen Trägerraketenfamilien Ariane 5 und Ariane 6 für die gesamte Produktionskette der Träger verantwortlich – vom Entwurf über die gesamte Produktionskette bis hin zur Vermarktung über sein Tochterunternehmen Arianespace. Zudem ist ArianeGroup Hauptauftragnehmer für die ballistischen Trägerraketen der französischen Marine. ArianeGroup und die Tochterunternehmen sind weltweit anerkannte Spezialisten für Raumfahrtausrüstungen und -antriebe, ihr Know-how findet auch in anderen Industriezweigen Anwendung. ArianeGroup ist ein zu gleichen Teilen von Airbus und Safran gehaltenes Joint Venture. Mit circa 9.000 hochqualifizierten Mitarbeitern in Frankreich und Deutschland erzielte der Konzern 2019 einen Umsatz von 3,1 Milliarden Euro.</p>



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