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	<title>Michibiki &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Michibiki &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Michibiki im Zielorbit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/michibiki-im-zielorbit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Sep 2010 20:37:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Erdumlaufbahn]]></category>
		<category><![CDATA[H2-A]]></category>
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		<category><![CDATA[Navigationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[QZS 1]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der japanische Satellit zur Verbesserung der Empfangbarkeit von Navigationssignalen ist auf seiner quasistationären Erdumlaufbahn angekommen. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: JAXA. Vertont von Peter Rittinger. Durch diese besondere Bahn steht er einerseits täglich etwa 8 Stunden hoch über Japan und ist damit auch in Gebirgsgegenden und Straßenschluchten in Japans Großstädten über längere Zeit empfangbar. [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der japanische Satellit zur Verbesserung der Empfangbarkeit von Navigationssignalen ist auf seiner quasistationären Erdumlaufbahn angekommen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: JAXA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-10-09-43932.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28092010223757_small_1.jpg" alt="JAXA" width="260"/><figcaption>
Michibiki bezieht Position über der Erde &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: JAXA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Durch diese besondere Bahn steht er einerseits täglich etwa 8 Stunden hoch über Japan und ist damit auch in Gebirgsgegenden und Straßenschluchten in Japans Großstädten über längere Zeit empfangbar. Andererseits nimmt er keine Position im Geostationären Orbit ein und kreuzt auch nicht diese Bahn. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bisher ist der Empfang von GPS-Signalen durch geografische und bauliche Eigenheiten in Japan teilweise enorm eingeschränkt. Die Verfügbarkeit verwertbarer Positionsdaten liegt im Mittel bei etwa 90%. Ein im Zenit befindlicher zusätzlicher Satellit kann hier bereits helfen. Allerdings ist es für eine Dreipunktpeilung günstiger, wenn der Satellit in Nord-Süd-Richtung pendelt und nicht im geostationären Orbit feststeht. Für Japan ist der Geostationäre Orbit genauso wenig im Zenit wie in Mitteleuropa. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwei weitere Satelliten, gut verteilt auf der vom Boden aus gesehenen &#8222;Achterbahn&#8220; sollen zusammen mit Michibiki die Empfangbarkeit auf etwa 99% verbessern. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28092010223757_small_2.jpg" alt="Simulation mittels Orbitron" width="260"/><figcaption>
Die Bahn sieht von der Erde aus betrachtet wie eine Acht aus. Dabei sind die Signale des Satelliten etwa 8 Stunden pro Tag gut in Japan empfangbar. 
<br>
(Bild: Simulation mittels Orbitron)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei pendeln die Satelliten bei einer Umlaufzeit, die der Rotationsdauer der Erde entspricht an einem Tag jeweils zwischen 41° nördlicher und südlicher Breite über Japan, Neuseeland und Australien. Etwa ein Drittel des Tages befinden sie sich dabei praktisch genau über Japan. Da die Bahnhöhe zwischen 32.600 und 39.000 Kilometern schwankt, werden Satelliten auf der Geostationären Bahn weder gestört noch gefährdet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Michibiki gelangte am 11. September an der Spitze einer H-2A-Trägerrakete in eine elliptische Erdumlaufbahn, die an den folgenden Tagen an die gewünschten Parameter angepasst wurde. Die mittlere geografische Länge der Bahn liegt bei 135 Grad Ost. </p>



<p class="wp-block-paragraph">China hat zuerst quasistationäre Satelliten für Navigationssignale gestartet. Mittlerweile befinden sich Beidou G1, G2 und G3 im Einsatz. Damit kann man bereits vor Fertigstellung des kompletten Satellitensystems in China verwertbare, eigene Navigationssignale nutzen. Für eine Abdeckung des gesamten Globus sind aber Bahnen in mittlerer Höhe und mit Inklinationen um 55 Grad erforderlich, die von mehreren in gleichen Abständen fliegenden Satelliten besetzt sind. Diesen Zustand will China mit Beidou/Compass bis 2015 erreichen, Russland mit GloNaSS bereits Ende dieses Jahres. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8775.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">H-2A No. 18 mit QZS 1 Michibiki</a></li></ul>
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		<title>Suspektes Schmiermittel verzögert Satellitenstarts</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/suspektes-schmiermittel-verzoegert-satellitenstarts/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 21:08:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
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		<category><![CDATA[SkyTerra]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Honeywell Aerospace mit Sitz in Phoenix im US-amerikanischen Bundesstaat Arizona teilte am 22. Juli 2010 mit, herausgefunden zu haben, was einen möglichen Defekt an für zwei Satelliten vorgesehenen Anlagen mit Reaktionsrädern verursachen könnte. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Space News. Eine Verunreinigung eines speziellen Schmiermittels für die in Anlagen mit Reaktionsrädern verwendeten Kugellager ist [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Honeywell Aerospace mit Sitz in Phoenix im US-amerikanischen Bundesstaat Arizona teilte am 22. Juli 2010 mit, herausgefunden zu haben, was einen möglichen Defekt an für zwei Satelliten vorgesehenen Anlagen mit Reaktionsrädern verursachen könnte.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Space News.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Verunreinigung eines speziellen Schmiermittels für die in Anlagen mit Reaktionsrädern verwendeten Kugellager ist für die potentiellen Schwierigkeiten verantwortlich. Nach Angaben von Honeywell Aerospace konnte exakt bestimmt werden, wann und auf welchem Wege die betroffene Charge des von einem bestimmten Lieferanten bezogenen Schmiermittels verunreinigt wurde. Eine Untersuchung von Schmiermittel aus der betroffenen Charge auf seine Weltraumtauglichkeit wurde zwischenzeitlich begonnen. Die unerwünschte Beimengung für sich genommen ist hinsichtlich eines Einsatzes im All nicht überprüft worden, trotz allem ist es möglich, dass das Schmiermittel auch mit der enthaltenen Verunreinigung im Weltraum funktioniert. Dies soll in mehrwöchigen Tests abgeklärt werden.  <br>Boeing Space and Intelligence Systems aus Seal Beach in Kalifornien ist sicher besonders interessiert an einer Auskunft über die Weltraumtauglichkeit des Schmiermittels. Im von Boeing gebauten Kommunikationssatelliten SkyTerra 1 wurde eine von Honeywell Aerospace gelieferte Anlage mit Reaktionsrädern verbaut, die das suspekte Schmiermittel enthält. Ursprünglich sollte SkyTerra 1 binnen Monatsfrist auf einer von ILS vermarkteten Proton-Rakete ins All transportiert werden. Zu dem für den 17. August 2010 geplanten Start wird es nun wahrscheinlich nicht kommen. Das auf Boeings Satellitenbus BSS-702 basierende Raumfahrzeug hätte am oder um den 16. Juli 2010 nach Baikonur in Kasachstan geliefert werden sollen, befindet sich aber noch bei Boeing. Dass der Satellit wegen der Fragen bezüglich des Schmiermittels für die Lager der Reaktionsräder nicht an den Startprovider geliefert wurde, wollte Boeing nicht bestätigen. Laut Honeywell Aerospace hat man Boeing am 9. Juli 2010 mitgeteilt, die an Boeing gelieferten Anlagen könnten problemlos verwendet werden. Möglicherweise hält Boeing den Satelliten auch wegen finanzieller Schwierigkeiten seines künftigen Betreibers LightSquared zurück. Dieser hat derzeit rund 155 Millionen US-Dollar Schulden bei Boeing. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Gerät, dass das verunreinigte Schmiermittel enthält, war auch im Satelliten Michibiki der japanischen Agentur für Luft- und Raumfahrtforschung JAXA eingebaut. Diese entschied, die Anlage auszutauschen. Michibiki hätte am 2. August 2010 auf einer H-2A-Rakete in 202-Konfiguration von Tanegashima aus in den Weltraum transportiert werden sollen. Der Start des Satelliten, der Japan und seine Umgebung mit genauen Zeit-, Positions- und Navigationsdaten versorgen soll, verzögert sich um einen gegenwärtig nicht bekannten Zeitraum. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/suspektes-schmiermittel-verzoegert-satellitenstarts/" data-wpel-link="internal">Suspektes Schmiermittel verzögert Satellitenstarts</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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