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	<title>Micro-Launcher &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Micro-Launcher &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Isar Aerospace arbeitet sich in die erste Reihe</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/isar-aerospace-arbeitet-sich-in-die-erste-reihe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Nov 2025 17:13:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Isar Aerospace entwickelt sich mehr und mehr zum Hoffnungsträger der neuen europäischen kommerziellen Startanbieter. Auch SpaceX hat mit einem Microlauncher begonnen, welcher 180kg in den LEO befördern konnte. Bei Isar Aerospace sollen es ca. 1000kg sein; damit tritt ihr Träger schon in der Medium-Klasse an, womit sie sich von Vorne weg ein ambitioniertes Ziel gesetzt [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading"><a href="https://isaraerospace.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Isar Aerospace</a> entwickelt sich mehr und mehr zum Hoffnungsträger der neuen europäischen kommerziellen Startanbieter. Auch SpaceX hat mit einem Microlauncher begonnen, welcher 180kg in den LEO befördern konnte. Bei Isar Aerospace sollen es ca. 1000kg sein; damit tritt ihr Träger schon in der Medium-Klasse an, womit sie sich von Vorne weg ein ambitioniertes Ziel gesetzt haben. Nach dem Erststart bewegt man sich nun schnell einem zweiten Start zu.<br>Ein Portalbeitrag des Raumfahrer.net Redakteurs James.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Raumfahrer.net Forum, X, Isar Aerospace, 19. November 2025</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Unternehmen entwickelt sich</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Firma ist noch jung. Sie wurde am 21. März 2018 als &#8222;Isar Aerospace Technologies GmbH&#8220; mit Firmensitz in Gilching bei München mit wenigen Mitarbeitern gegründet und fokussierte sich vorerst auf die Entwicklung und Fertigung von LOX-Triebwerken für Microlauncher. Am derzeitigen Firmensitz in Ottobrunn, welcher 2026 in ein größeres Firmenareal nach Vaterstetten verlegt wird, sind mittlerweile, nach Firmenangaben, über 200 Beschäftigte tätig.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Andoya-Spaceport.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="400" height="204" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Andoya-Spaceport-400x204-1.jpg" alt="" class="wp-image-149132" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Andoya-Spaceport-400x204-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Andoya-Spaceport-400x204-1-300x153.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Andoya Spaceport<br>Copyright: Isar Aerospace</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Da es aber sowieso schwierig sein dürfte, nur mit Vertrieb der eigenen Triebwerke ein profitables Geschäftsmodel zu entwickeln, gab Isar Aerospace schon 2019 die Entwicklung der Trägerrakete &#8222;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Spectrum_(Rakete)" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Spectrum</a>&#8220; bekannt. Die Spectrum wurde als zweistufiger Träger mit 9 Triebwerken in der ersten Stufe und Einem in der zweiten Stufe vorgestellt<br>Nach und nach konnten auch Investoren gefunden werden, wie Earlybird Venture Capital oder Airbus Ventures. Weitere folgten wie Lakestar, Vsquared Ventures, UVC und HV Capital. Und es sollten nicht die Letzten sein. Gemäß Handelsblatt sollen nach der zweiten Finanzierungsrunde bereits über 100 Millionen Euro zur Verfügung gestanden haben, heute gibt das Unternehmen über 400 Millionen an.<br>Klein hat man auch mit dem Testgelände in der Nähe von Neuötting, wo man den Gasgenerator testete, angefangen, was aber manchem Anwohnern gar nicht recht war. Für die Triebwerkstests konnte man aber eine Vereinbarung mit Esrange in Kiruna erreichen, womit man wenigstens für diese Tests weniger Probleme hatte.<br>Als Startplatz wurde vorerst Kourou ins Spiel gebracht, aber bald konnte ein Vertrag für die exklusive Nutzung eines Launch Pads vom Andøya Spaceport auf den norwegischen Vesteraalen, mit einer Laufzeit von 20 Jahren, unterzeichnet werden. Aber auch eine Vereinbarung mit der CNES über die Nutzung von Kourou konnte geschlossen werden.<br>Startverträge kamen nach und nach zu Stande. Der <a href="https://www.raumfahrer.net/isar-aerospace-gewinnt-mikrolauncher-wettbewerb/" data-wpel-link="internal">Mikrolauncher Wettbewerb</a> konnte gewonnen werden. Ein Vertrag zum Start von mehr als 10 OroraTech Cubesats wurde 2021 unterzeichnet, Astrocast wurde ein weiterer Kunde, EnduroSat gesellte sich hinzu, 2022 auch D-Orbit und Exotrail. Das Auftragsbuch füllte sich mehr und mehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der erste Einsatz der Spectrum</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 14. Februar 2025 konnte Isar Aerospace den Static Fire Test der Hauptstufe mit einer Laufdauer von über 30 Sekunden an ihrem Launch Pads am Andøya Spaceport durchführen. Man wartete aber noch auf die Startgenehmigung der norwegischen Flugbehörde.<br>Anfang März verdichteten sich die Hinweise auf einen baldigen Teststart. Die Rakete stand voll integriert am Launchpad. Auf Nutzlasten wurde verzichtet. Auf den 24. März war der Start angesetzt, da spielte das Wetter noch nicht mit.<br>Aber am 30. März war alles o.k. Die Hoffnungen auf einen Orbit waren in der Community sicherlich vorhanden, aber von Isar Aerospace wurden die Erwartungen schon im Vorfeld ganz weit runter gedrückt.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Spectrum-Erststart.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="203" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Spectrum-Erststart-400x203-1.jpg" alt="" class="wp-image-149134" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Spectrum-Erststart-400x203-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Spectrum-Erststart-400x203-1-300x152.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Spectrum Erststart<br>Copyright: Isar Aerospace</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Sehr weit kam die Spectrum an diesem Tag wirklich nicht. Die Spectrum konnte sich sauber vom Pad erheben, aber schon in geringer Höhe, nach einer halben Minute Flugzeit, verliert die Rakete die Ausrichtung, dreht sich schließlich zur Seite, die Triebwerke werden deaktiviert und der Fall nach unten beginnt. Nicht weit vom Pad schlug sie schließlich im Meer auf. Auch wenn es als Erfolg vermarktet wurde, viele haben sich wohl ein wenig mehr erhofft. Immerhin konnte man wegen des günstig gelegenen Einschlagortes ausreichend Wrackteile für die Untersuchung bergen. Und auch die Fehlerursache konnte ermittelt werden.<br>Biegemodi der Rakete lagen anscheinend oberhalb des erwarteten Bereiches und wurden nicht adequat ausgeregelt. Auch ein Ventil wurde unbeabsichtigt vor dem Abheben geöffnet, was in Folge ebenfalls zu einem Problem geführt hätte.<br>Damit konnte man es angehen diese Probleme auszumerzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Es geht weiter!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 13. November vermeldete Isar Aeropace die Anlieferung der Haupt-und der Oberstufe für den 2. Teststart am Andøya Spaceport. Das Unternehmen nimmt Vorbereitungstätigkeiten für den 2. Teststart am Startpad auf. Startdatum ist noch keines verfügbar. Straßensperrungen, die von NSF Tätigkeiten von Isar Aerospace zugeschrieben wurden, könnten auch durch den Start von zwei Höhenforschungsraketen, von Oksebasen aus, verursacht worden sein.<br>Gestern, am 18. November hat auch das texanische Unternehmen SEOPS eine Startvereinbarung mit Isar Aerospace für einen Start im Jahr 2028 geschlossen welcher sich dem ohnehin bereits starken Startmanifest hinzufügt.<br>Die Entwicklungen bei Isar Aerospace führen durchaus zu Interesse und Aufmerksamkeit wie sie in der privaten Raumfahrt im europäischen Raum nicht alltäglich sind. Spätestens seit dem Erststart haben auch amerikaische raumfahrtbezogene Portale Isar Aerospace auf dem Schirm.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Frachttransport-fuer-zweiten-Testflug.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="202" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Frachttransport-fuer-zweiten-Testflug-400x202-1.jpg" alt="" class="wp-image-149137" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Frachttransport-fuer-zweiten-Testflug-400x202-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Frachttransport-fuer-zweiten-Testflug-400x202-1-300x152.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Frachttransport für den zweiten Testflug<br>Copyright: Isar Aerospace</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Geschehnisse um Isar Aerospace stehen also nicht still. Von den Tätigkeiten am Andøya Spaceport werden uns in der nächsten Zeit noch etliche Nachrichten erreichen und auf die Nennung eines Termines für den 2. Start der Spectrum wird bereits spekuliert<br>Wird er, wie schon früher genannt, Anfang 2026 stattfinden, oder arbeitet Isar Aerospace eventuell schon auf einen früheren Termin hin? Welche Erwartungen werden in diesen 2. Start gesetzt? Um noch einmal den Vergleich mit SpaceX zu bemühen: Der zweite Einsatz der Falcon 1 endete in einer Höhe von 289 km. Viele werden sich jedoch einen Flug bis in einen stabilen Orbit erwünschen.<br>Aber vor allem diese Weiterführung der Testaktivität, ohne daß dazwischen Jahre vergehen, erhöht den Glauben, daß sich in absehbarer Zeit Erfolge einstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16309.msg581031#msg581031" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Isar Aerospace</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Unterstützung von Raketenstarts: DLR entwickelt Launch-Coordination-Center</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/unterstuetzung-von-raketenstarts-dlr-entwickelt-launch-coordination-center/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Sep 2021 16:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zukünftig werden zahlreiche Starts von Kleinsatelliten erwartet. Häufige Starts kleiner Raketen benötigen eine automatisierte Koordinierung mit der Luft- und Seefahrt. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) baut Demonstrator eines Launch-Coordination-Center am Standort Braunschweig auf. Ziel ist der spätere Technologietransfer in den regulären Betrieb. Eine Pressemitteilung des DLR. Quelle: DLR. 23 September 2021 &#8211; [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Zukünftig werden zahlreiche Starts von Kleinsatelliten erwartet. Häufige Starts kleiner Raketen benötigen eine automatisierte Koordinierung mit der Luft- und Seefahrt. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) baut Demonstrator eines Launch-Coordination-Center am Standort Braunschweig auf. Ziel ist der spätere Technologietransfer in den regulären Betrieb. Eine Pressemitteilung des DLR.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AirportandControlCenterSimulatorACCESDLR.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AirportandControlCenterSimulatorACCESDLR26.jpg" alt=""/></a><figcaption>DLR Airport and Control Center Simulator (ACCES). (Bild: DLR)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">23 September 2021 &#8211; Die zunehmende Kommerzialisierung der Raumfahrt, häufig als „New-Space“ bezeichnet, führt zukünftig zu deutlich mehr Starts von Raumfahrzeugen. Allein im aktuellen Jahrzehnt werden voraussichtlich mehr als 15.000 Satelliten neu auf den Weg gebracht. Viele dieser Satelliten werden der Kommunikation, Navigation oder Erdbeobachtung dienen. Um einen durchgehenden Betrieb sicher zu stellen, werden einige dieser Satelliten insbesondere in niedrigen Umlaufbahnen regelmäßig ersetzt werden müssen. Neben den etablierten Raumfahrtakteuren drängen zunehmend neue Anbieter mit kleineren Raketen, sogenannten Micro-Launchern, auf den sich dynamisch entwickelnden Markt. Hinzukommen weitere Akteure, die etwa Transportaufgaben von und zur ISS übernehmen. Und auch Weltraumtourismus wird mittlerweile von privaten Raumfahrtunternehmen angeboten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-full"><img decoding="async" width="260" height="173" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/09/image.jpeg" alt="" class="wp-image-93641"/><figcaption>Supervisor-Arbeitsplatz im LCC. (Bild: DLR)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Um diese Starts kurzfristig und von unterschiedlichen Orten aus durchführen zu können, sind automatisierte Abläufe sowohl für die Vorbereitung der Mission als auch für deren Durchführung vom Start bis hin zum Missionsende notwendig. „Hierfür baut das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ein Launch-Coordination-Center (LCC) auf“, erläutert Prof. Karsten Lemmer, DLR-Vorstand für Innovation, Transfer und wissenschaftliche Infrastrukturen. „Dieser erste Demonstrator soll zeigen, wie zukünftig eine Vielzahl an Starts und Wiedereintritten mit Abläufen in der Luft- und Seefahrt sicher koordiniert werden kann. Potentielle Nutzer aus Wirtschaft und Behörden bringen sich in die Gestaltung des LCC ein, damit auf die Anwendung für eine Pilotmission der Weg in den regulären Betrieb folgen kann.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vom Boden bis zum Weltraum</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Aufbau erfolgt am Braunschweiger DLR-Institut für Flugführung im Rahmen des Innovationsprojekts Spacetracks. Das Koordinierungszentrum soll mit softwaregestützten Verfahren eine sichere, effiziente sowie flexible Durchführung von Raumfahrtaktivitäten beim Start und beim Wiedereintritt insbesondere durch den Luftraum ermöglichen. Missionen sollen von der Planung über die Echtzeitüberwachung bis hin zur Auswertung begleitet und unterstützt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genauer gesagt, entwickelt das DLR eine Planungskomponente und eine Flugführungskomponente vom Boden durch den Luftraum bis zur Schnittstelle des Weltraumbetriebs. Dieser wird dann von einem Raumfahrtkontrollzentrum, beispielsweise dem German Space Operations Center (GSOC) des DLR, verantwortet. In der Planungskomponente wird unter anderem die Logistik mit Nutzlast und Treibstoff vor dem Start sowie nach Beendigung der Mission berücksichtigt. Das LCC wird für alle Arten von Raketen, Raumfahrzeugen und Missionsvarianten bei Start und Landung einsetzbar sein. Damit soll die Nutzung des Luftraumes optimiert werden, wenn die Anzahl von Startaktivitäten auch von Europa wie prognostiziert ansteigt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SpaceOperationsDashboardSODDLRCCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SpaceOperationsDashboardSODDLRCCBYNCND3026.jpg" alt=""/></a><figcaption>Space Operations Dashboard (SOD). (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ein erster Prototyp eines Space Operations Dashboard (SOD) zur Missionsüberwachung wurde bereits am Institut für Flugführung entwickelt. Ergänzt werden dessen Funktionen durch einen erweiterten Lotsenradarbildschirm, der es dem Fluglotsen erlaubt, auf nicht nominale Ereignisse bei Startvorgängen angemessen zu reagieren. Beide Anzeigen wurden in Zusammenarbeit mit internationalen Partnern erfolgreich getestet. Dabei spielt der echtzeitfähige Datenaustausch zwischen LCC, Raumfahrzeugbetreiber und involvierten Flugsicherungen eine besondere Rolle. Beide bereits entwickelten Werkzeuge sowie Erkenntnisse aus der Zusammenarbeit zwischen dem DLR und der amerikanischen Luftfahrtbehörde FAA werden im zukünftigen LCC genutzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis zum Jahr 2024 wird der erste LCC Demonstrator durch das DLR-Institut für Flugführung mit Unterstützung des DLR-Technologiemarketings am Standort Braunschweig aufgebaut und in die vorhandenen Infrastrukturen des Validierungszentrums Luftverkehr integriert. Dazu werden der Airport and Control Center Simulator (ACCES) sowie der Air Traffic Management &amp; Operations Simulator (ATMOS) modifiziert und ausgebaut. Schon jetzt werden potentielle industrielle, wissenschaftliche und hoheitliche Nutzer eingebunden, um das LCC bedarfsorientiert und nutzerzentriert zu entwickeln. Erklärtes Ziel ist es, das Launch Coordination Center erst bei einer Pilotmission anzuwenden und es dann in den regulären Betrieb bei einem zukünftigen Betreiber zu überführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3365.msg519757#msg519757" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">DLR</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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