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	<title>Mikrolauncher &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Mikrolauncher &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>RFA fliegt acht Kunden auf seinem zweiten Flug</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/rfa-fliegt-acht-kunden-auf-seinem-zweiten-flug/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Nov 2023 21:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rocket Factory Augsburg (RFA) und die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR haben auf einer Veranstaltung in Berlin die Gewinner der zweiten Runde des Nutzlastenwettbewerbs für deutsche Trägersysteme bekannt gegeben. Eine Pressemitteilung der Rocket Factory Augsburg AG. Quelle: Rocket Factory Augsburg 23. November 2023. Berlin – 23. November 2023. Acht Kunden mit einer Gesamtnutzlast von 200 kg [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Rocket Factory Augsburg (RFA) und die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR haben auf einer Veranstaltung in Berlin die Gewinner der zweiten Runde des Nutzlastenwettbewerbs für deutsche Trägersysteme bekannt gegeben. Eine Pressemitteilung der Rocket Factory Augsburg AG.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Rocket Factory Augsburg 23. November 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Launch_Render_RFA_2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Start einer RFA ONE - künstlerische Darstellung. (Grafik: RFA)" data-rl_caption="" title="Start einer RFA ONE - künstlerische Darstellung. (Grafik: RFA)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Launch_Render_RFA_26.jpg" alt="Start einer RFA ONE - künstlerische Darstellung. (Grafik: RFA)" class="wp-image-133974"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Start einer RFA ONE &#8211; künstlerische Darstellung. (Grafik: RFA)</figcaption></figure>



<p>Berlin – 23. November 2023. Acht Kunden mit einer Gesamtnutzlast von 200 kg werden beim zweiten Testflug der RFA ONE mitfliegen. Nachdem schon der Erstflug der RFA ONE vollständig ausgebucht war, gab es auch für den Zweitflug eine höhere Nachfrage als Kapazität verfügbar ist.</p>



<p>Nachdem RFA im April 2022 den DLR-Mikrolauncherwettbewerb der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR gewonnen hatte, wurde der Firma ein Preisgeld in Höhe von 11 Millionen Euro zugesprochen. Im Rahmen dessen konnte RFA die Bundesregierung als Ankerkunde für die ersten beiden Flüge gewinnen. Nach diesem Erfolg wurden Satellitenhersteller, Forschungsinstitute und Start-ups dazu aufgefordert, sich über eine Ausschreibung der Deutschen Raumfahrtagentur für diese Flüge zu bewerben. Eine Expertenjury hat nun acht Missionen/Gewinner mit einer Gesamtnutzlast von 200 kg für den zweiten Testflug der RFA ONE ausgewählt, der eine sonnensynchrone Umlaufbahn in 500 km Höhe erreichen soll. In dieser Umlaufbahn werden die Satelliten präzise positioniert und können rasch in Betrieb genommen werden, um ihre individuelle Mission zu erfüllen. Der Start ist für Ende 2024 geplant.</p>



<p>Für keinen anderen Kleinträger erhielt die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR so viele Bewerbungen für den Zweitflug wie für RFA ONE. Dabei gab es eine deutlich höhere Nachfrage als verfügbare Kapazität. Mit dem somit ausgebuchten Volumen für den zweiten Flug kann RFA erneut ihre technologische und kommerzielle Führungsrolle bestätigen.</p>



<p>Jörn Spurmann, Chief Commercial Officer at RFA, sagte: &#8222;Wir sind begeistert über die hohe Nachfrage nach unserem zweiten Start, was das wachsende Vertrauen in unser Launch-Service-Produkt und das RFA-Team unterstreicht. Die erfolgreiche Partnerschaft mit der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR wird als wegweisendes Modell für effiziente Zusammenarbeit auf europäischer Ebene betrachtet. Die Europäische Launcher Challenge, von Deutschland initiiert, ist ein vielversprechender Ansatz für den verstärkten Einkauf privater Startdienstleistungen durch Institutionen und Staaten. Wir setzen nun alles daran, mit unserem Erstflug im nächsten Jahr die Grundlage für diese vielversprechenden Entwicklungen zu legen.&#8220;</p>



<p>Der Nutzlastwettbewerb ist eingebettet in den Mikrolauncher-Wettbewerb der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. Ziel dieses Programms ist es, die Kommerzialisierung der europäischen Raumfahrt voranzutreiben und die Eigenständigkeit und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen, insbesondere im Bereich kleinerer Nutzlasten, zu verbessern.</p>



<p>„Wir sehen diese Wettbewerbe als Katalysator und Wegbereiter für die Kommerzialisierung von Raumfahrtaktivitäten in Deutschland und Europa“, sagt Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstandsmitglied und Generaldirektor der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR.</p>



<p><strong>Die Missionen, die an Bord des zweiten Testfluges von RFA ONE sein werden, sind im Einzelnen:</strong><br><strong>MIDAS</strong><br>DLR Köln, Deutschland<br>Bei MIDAS wird die Selbstorganisation von Strukturen untersuchen, die von aktiven, selbstangetriebenen Mikroschwimmern gebildet werden, sowie die Langzeitstabilität dieser Aggregate unter Mikrogravitationsbedingungen. Mikroschwimmer sind Modellsysteme, die die Bewegung von Zellen und Mikroorganismen nachahmen. In Suspension bilden sie Aggregate, die zu so genannten aktiven Materialien verfestigt werden können, die Energie in mechanische Bewegung auf mikroskopischer Skala umwandeln können. Solche aktiven Materialien haben ein großes Potenzial für Anwendungen als intelligente Materialien, die ihre physikalischen Eigenschaften an Veränderungen in ihrer Umgebung anpassen können. Der Vorschlag steht im Einklang mit dem ESA SciSpaceE White Paper, das die Roadmap für weiche Materie und Biophysik definiert (§2.6). Die hier vorgeschlagene Nutzlast ist von einer Nutzlast abgeleitet, die bereits mehrfach mit der MAPHEUS Sorber-Rakete geflogen ist.</p>



<p><strong>SPACEMAST</strong> <br>DLR Braunschweig, Deutschland <br>Der SpaceMast Kameramast ist ein ausfahrbarer Kameramast, der direkt am Redshift OTV von der RFA ONE montiert wird. Sobald das Redshift OTV den ersten Zielorbit erreicht hat, wird ein 7m langer Verbundmast mit einer Kamera an der Spitze auf volle (7 m) oder mittlere Länge (z.B. 2 m) ausgefahren, um Videoaufnahmen des OTV und der freigesetzten/ausgesetzten Nutzlasten zu machen. Der Kameramast kann für weitere OTV-Transfermanöver eingezogen und wieder ausgefahren werden, um Videoaufnahmen von weiteren auszusetzenden Nutzlasten zu machen.<br>Weitere Informationen: <a href="https://event.dlr.de/ila2022/spacemast/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://event.dlr.de/ila2022/spacemast/</a></p>



<p><strong>Plattform 9 </strong><br>Endurosat, Bulgarien<br>Platform-9 ist Teil der Shared Satellite Constellation von EnduroSat, die visionären Unternehmen den kürzesten und erschwinglichsten Weg in den Orbit für die Bereitstellung ihrer Dienste, In-Orbit-Tests und Validierung bietet. Die einzigartige softwaredefinierte NanoSat-Architektur von EnduroSat ermöglicht den zuverlässigen Betrieb mehrerer Sensoren auf einem einzigen Satelliten, was zu herausragenden nachhaltigen Raumfahrtdiensten führt. Weniger Satelliten in der Umlaufbahn, die mit viel höherer Effizienz genutzt werden und als gemeinsame Ressource in der Umlaufbahn dienen. Darüber hinaus bietet die redundante Multi-Master-Architektur von EnduroSat eine einzigartige Zuverlässigkeit des Nutzlastbetriebs.<br>Mehr Informationen: <a href="https://www.endurosat.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.endurosat.com/</a></p>



<p><strong>VIBES-Pionier </strong><br>Hochschule Bremen, Deutschland<br>VIBES Pioneer ist ein 3U CubeSat mit dem Ziel, die optische Leistungsfähigkeit von Raumfahrzeugen durch den Einsatz digitaler Technologien zu verbessern. Der Satellit trägt eine optische Nutzlast, die mit einem leichten und kostengünstigen Störungsmess- und managementsystem ausgestattet ist. Während jeder Bildaufnahme zeichnen Beschleunigungsmesser die von den Reaktionsrädern ausgehenden Störungen und deren Ausbreitung entlang der Satellitenstruktur auf. Passive Isolatoren auf dem Strukturpfad zwischen Reaktionsrad und Kamera reduzieren die Störungen. Ein aktives Sichtliniensystem zur Feinausrichtung der Nutzlast wird die Leistung weiter verbessern. Die erzeugten Bilddaten und Satellitenstatusinformationen werden über ein softwaredefiniertes Funksystem zum Boden übertragen.<br>Weitere Informationen: <a href="https://www.hs-bremen.de/die-hsb/aktuelles/nachricht/dlr-auszeichnung-hsb-studierende-bekommen-mitfahrgelegenheit-fuer-selbstgebauten-satelliten-ins-weltall/" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.hs-bremen.de/die-hsb/aktuelles/nachricht/dlr-auszeichnung-hsb-studierende-bekommen-mitfahrgelegenheit-fuer-selbstgebauten-satelliten-ins-weltall/</a></p>



<p><strong>PW3-Sat3 </strong><br>Universität Warschau, Polen <br>PW-Sat3 ist der dritte Satellit, der von der studentischen Raumfahrtgruppe der Technischen Universität Warschau in Polen gebaut wurde. Nach der Demonstration des Deorbit-Segels durch das PW-Sat2-Team hat das Studententeam ein Butan-Heißgas-Antriebssystem mit einer zusätzlichen Heizkammer und einer Membran zur Druckbeaufschlagung entwickelt. Laut Missionsplan wird das Gerät Bahnkorrektur- und Deorbit-Manöver durchführen, um das Kollisionsrisiko und das Problem des Weltraummülls zu lösen.<br>Weitere Informationen: <a href="https://ska.pw.edu.pl/article/pwsat" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://ska.pw.edu.pl/article/pwsat</a></p>



<p><strong>Flamingo </strong><br>Vyoma GmbH, Deutschland<br>Flamingo ist eine Pilotmission für eine Satellitenkonstellation, die die Erde umkreisen soll. Die restlichen zehn Satelliten sollen ab 2025 eingesetzt werden (sogenannte Flamingo NextGen Mission). Die derzeitigen Trends deuten darauf hin, dass die Überlastung des erdnahen Weltraums weiter zunehmen wird und neue Ansätze zur Erfassung, Charakterisierung, Verfolgung und zum Management des Weltraumverkehrs gefunden werden müssen, um sicherzustellen, dass der Weltraum ein sicherer und integraler Bestandteil der Gesellschaften und Volkswirtschaften weltweit bleibt, und dies auf kosteneffiziente Weise. Die Vyoma-Satelliten werden die Weltraumumgebung mit optischen Kameras an Bord passiv überwachen und regelmäßige Aktualisierungen zum Boden senden. Die von der Konstellation generierten Daten sollen die derzeitigen Fähigkeiten zur Überwachung der Weltraumlage (Space Situational Awareness, SSA) verbessern und es den Satellitenbetreibern ermöglichen, fundierte operationelle Entscheidungen zu treffen.<br>Weitere Informationen: <a href="https://www.vyoma.space/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.vyoma.space/</a></p>



<p><strong>3Cat-8 </strong><br>Polytechnische Universität Katalonien, Spanien <br>Die Mission 3Cat-8 ist ein umfassendes Satellitenprojekt, das pädagogische, wissenschaftliche und technologische Ziele verfolgt. Es bietet eine einzigartige Ausbildungsmöglichkeit, da es in erster Linie von Studierenden mit Unterstützung der Industrie durchgeführt wird, die fortschrittliche Technologien wie ein Ionentriebwerk und OWL beisteuert. Die Mission konzentriert sich auch auf bahnbrechende wissenschaftliche Projekte, insbesondere die nahezu gleichzeitige Überwachung der ionosphärischen Szintillation mittels GNSS-RadioOkkultation und die Erfassung der multispektralen polarisierten Emission der Ionosphäre. Ergänzt wird dies durch die Überwachung hochfrequenter Interferenzen im L- und K-Band.<br>Weitere Informationen: <a href="https://web.nanosatlab.space/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://web.nanosatlab.space/</a></p>



<p><strong>MOVE-BEYOND </strong><br>Technische Universität München &#8211; WARR e.V., Deutschland <br>Die MOVE-BEYOND Mission dient der Erprobung des innovativen MOVE-BEYOND Bussystems, das eine entscheidende Weiterentwicklung in der Satellitentechnologie darstellt. Dieses System wurde mit einem neuartigen Ansatz entwickelt, der auf Skalierbarkeit und Flexibilität setzt und es ermöglicht, eine Vielzahl von Nutzlasten aufzunehmen. Damit bietet es eine einzigartige Möglichkeit für Nutzlasten, für die es noch kein definiertes Bussystem gibt. Diese Mission stellt einen wichtigen Schritt dar, um die Satellitentechnologie anpassungsfähiger zu machen und verschiedenen Forschungs- und Anwendungsbedürfnissen gerecht zu werden, was die Integration und Nutzung von Nutzlasten bei Weltraummissionen revolutionieren könnte.</p>



<p><strong>Über das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)</strong><br>Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist das Forschungszentrum der Bundesrepublik Deutschland für Luft- und Raumfahrt. Die Organisation betreibt Forschung und Entwicklung in den Bereichen Luftfahrt, Raumfahrt, Energie, Verkehr, Sicherheit und Digitalisierung. Innerhalb des DLR setzt die Deutsche Raumfahrtagentur die Raumfahrtstrategie der Bundesregierung um. Mehr als 330 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Sitz in Bonn koordinieren alle deutschen Raumfahrtaktivitäten auf nationaler und europäischer Ebene und vertreten im Auftrag der Bundesregierung die deutschen Raumfahrtinteressen weltweit. Zu den Aufgaben der Raumfahrt-Agentur im DLR gehören die Planung und Umsetzung des nationalen Raumfahrtprogramms sowie das Management der deutschen Beiträge zur Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und zur Europäischen Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten (EUMETSAT).</p>



<p><strong>Über RFA</strong><br>Rocket Factory Augsburg wurde 2018 mit der Vision gegründet, datengenerierende Geschäftsmodelle im Weltraum zu ermöglichen, um unseren Planeten Erde besser zu überwachen, zu schützen und zu vernetzen. Vor diesem Hintergrund hat sich das Unternehmen zum Ziel gesetzt, wöchentlich Starts von bis zu 1.300 kg in niedrige Erdumlaufbahnen und darüber hinaus zu sehr wettbewerbsfähigen Preisen anzubieten. Damit will RFA den Zugang zum Weltraum demokratisieren und die Startkosten in der Raumfahrtindustrie senken. Der RFA ONE Startservice kombiniert drei wichtige Wettbewerbsvorteile: Ein kundenorientierter Service mit präziser Aussetzung in der Umlaufbahn und einem hohen Maß an Missionsflexibilität durch das Redshift OTV; zu einem äußerst wettbewerbsfähigen Preis; ermöglicht durch eine überlegene gestufte Verbrennungstechnologie, kostengünstige Edelstahltanks und die Verwendung von Industriekomponenten. Im Juni 2023 war RFA das erste Unternehmen in Europa, das eine komplette Oberstufe mit gestuftem Verbrennungstriebwerk über seine gesamte Flugdauer hinweg zündete. Im August stiegt der amerikanische Investor KKR bei RFA ein.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17958.msg556455#msg556455" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Rocket Factory Augsburg (RFA)</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Kleinsatelliten – Gewinner von drei DLR-Wettbewerben gekürt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kleinsatelliten-gewinner-von-drei-dlr-wettbewerben-gekuert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Nov 2023 17:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Nutzlasten für die nächsten Mikrolauncher-Flüge stehen fest. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR 23. November 2023. 23. November 2023 &#8211; Kleinsatelliten, also Satelliten mit einem Gewicht bis zu 500 Kilogramm, gelten als ein wesentlicher Motor und Baustein für künftige Raumfahrtaktivitäten, insbesondere mit Blick auf die weitere Kommerzialisierung. Sie [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Nutzlasten für die nächsten Mikrolauncher-Flüge stehen fest. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: DLR 23. November 2023.</p>



<p>23. November 2023 &#8211; Kleinsatelliten, also Satelliten mit einem Gewicht bis zu 500 Kilogramm, gelten als ein wesentlicher Motor und Baustein für künftige Raumfahrtaktivitäten, insbesondere mit Blick auf die weitere Kommerzialisierung. Sie sind vielfältig und flexibel für unterschiedlichste weltraumbasierte Anwendungen und Dienstleistungen einsetzbar – von der Telekommunikation über Erdbeobachtung und Klimaforschung bis hin zur Erprobung neuer Technologien im All. Kleinsatelliten können in größeren Stückzahlen und damit günstiger und schneller als herkömmliche Satelliten produziert werden und eröffnen vielfältige neue Möglichkeiten für kommerzielle Dienste und Wissenschaft.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GewinnerKleinsatellitenWettbewerbeDLR.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Alle Gewinner der Kleinsatelliten-Wettbewerbe auf einen Blick Kleinsatelliten gelten als ein wesentlicher Motor und Baustein für künftige Raumfahrtaktivitäten, insbesondere mit Blick auf die weitere Kommerzialisierung. Sie sind vielfältig und flexibel für unterschiedlichste weltraumbasierte Anwendungen und Dienstleistungen einsetzbar – von der Telekommunikation über Erdbeobachtung und Klimaforschung bis hin zur Erprobung neuer Technologien im All. Kleinsatelliten können in größeren Stückzahlen und damit günstiger und schneller als herkömmliche Satelliten produziert werden und eröffnen vielfältige neue Möglichkeiten für kommerzielle Dienste und Wissenschaft. Am 23. November 2023 hat die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR im Rahmen der zweiten nationalen Kleinsatellitenkonferenz in Berlin die Gewinnerinnen und Gewinner der drei zum Thema passenden Wettbewerben gekürt: dem Mikrolauncher-Nutzlast-Wettbewerb, dem Kleinsatelliten-Wettbewerb und dem Kleinsatelliten-Nutzlast-Wettbewerb. Die Luft- und Raumfahrtkoordinatorin der Bundesregierung, Dr. Anna Christmann MdB (Mitte), überreichte die Urkunden. Aufgenommen wurde dieses Foto mit dem sogenannten „SpaceMast“- Kameramast. (Bild: DLR)" data-rl_caption="" title="Alle Gewinner der Kleinsatelliten-Wettbewerbe auf einen Blick Kleinsatelliten gelten als ein wesentlicher Motor und Baustein für künftige Raumfahrtaktivitäten, insbesondere mit Blick auf die weitere Kommerzialisierung. Sie sind vielfältig und flexibel für unterschiedlichste weltraumbasierte Anwendungen und Dienstleistungen einsetzbar – von der Telekommunikation über Erdbeobachtung und Klimaforschung bis hin zur Erprobung neuer Technologien im All. Kleinsatelliten können in größeren Stückzahlen und damit günstiger und schneller als herkömmliche Satelliten produziert werden und eröffnen vielfältige neue Möglichkeiten für kommerzielle Dienste und Wissenschaft. Am 23. November 2023 hat die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR im Rahmen der zweiten nationalen Kleinsatellitenkonferenz in Berlin die Gewinnerinnen und Gewinner der drei zum Thema passenden Wettbewerben gekürt: dem Mikrolauncher-Nutzlast-Wettbewerb, dem Kleinsatelliten-Wettbewerb und dem Kleinsatelliten-Nutzlast-Wettbewerb. Die Luft- und Raumfahrtkoordinatorin der Bundesregierung, Dr. Anna Christmann MdB (Mitte), überreichte die Urkunden. Aufgenommen wurde dieses Foto mit dem sogenannten „SpaceMast“- Kameramast. (Bild: DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GewinnerKleinsatellitenWettbewerbeDLR60.jpg" alt="Alle Gewinner der Kleinsatelliten-Wettbewerbe auf einen Blick Kleinsatelliten gelten als ein wesentlicher Motor und Baustein für künftige Raumfahrtaktivitäten, insbesondere mit Blick auf die weitere Kommerzialisierung. Sie sind vielfältig und flexibel für unterschiedlichste weltraumbasierte Anwendungen und Dienstleistungen einsetzbar – von der Telekommunikation über Erdbeobachtung und Klimaforschung bis hin zur Erprobung neuer Technologien im All. Kleinsatelliten können in größeren Stückzahlen und damit günstiger und schneller als herkömmliche Satelliten produziert werden und eröffnen vielfältige neue Möglichkeiten für kommerzielle Dienste und Wissenschaft. Am 23. November 2023 hat die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR im Rahmen der zweiten nationalen Kleinsatellitenkonferenz in Berlin die Gewinnerinnen und Gewinner der drei zum Thema passenden Wettbewerben gekürt: dem Mikrolauncher-Nutzlast-Wettbewerb, dem Kleinsatelliten-Wettbewerb und dem Kleinsatelliten-Nutzlast-Wettbewerb. Die Luft- und Raumfahrtkoordinatorin der Bundesregierung, Dr. Anna Christmann MdB (Mitte), überreichte die Urkunden. Aufgenommen wurde dieses Foto mit dem sogenannten „SpaceMast“- Kameramast. (Bild: DLR)" class="wp-image-133814" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GewinnerKleinsatellitenWettbewerbeDLR60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GewinnerKleinsatellitenWettbewerbeDLR60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Alle Gewinner der Kleinsatelliten-Wettbewerbe auf einen Blick. Kleinsatelliten gelten als ein wesentlicher Motor und Baustein für künftige Raumfahrtaktivitäten, insbesondere mit Blick auf die weitere Kommerzialisierung. Sie sind vielfältig und flexibel für unterschiedlichste weltraumbasierte Anwendungen und Dienstleistungen einsetzbar – von der Telekommunikation über Erdbeobachtung und Klimaforschung bis hin zur Erprobung neuer Technologien im All. Kleinsatelliten können in größeren Stückzahlen und damit günstiger und schneller als herkömmliche Satelliten produziert werden und eröffnen vielfältige neue Möglichkeiten für kommerzielle Dienste und Wissenschaft. Am 23. November 2023 hat die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR im Rahmen der zweiten nationalen Kleinsatellitenkonferenz in Berlin die Gewinnerinnen und Gewinner der drei zum Thema passenden Wettbewerben gekürt: dem Mikrolauncher-Nutzlast-Wettbewerb, dem Kleinsatelliten-Wettbewerb und dem Kleinsatelliten-Nutzlast-Wettbewerb. Die Luft- und Raumfahrtkoordinatorin der Bundesregierung, Dr. Anna Christmann MdB (Mitte), überreichte die Urkunden. Aufgenommen wurde dieses Foto mit dem sogenannten „SpaceMast“- Kameramast. (Bild: DLR)</figcaption></figure>



<p>Am 23. November 2023 hat die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR im Rahmen der zweiten nationalen Kleinsatellitenkonferenz in Berlin die Gewinnerinnen und Gewinner der drei zum Thema passenden Wettbewerben gekürt: dem Mikrolauncher-Nutzlast-Wettbewerb, dem Kleinsatelliten-Wettbewerb und dem Kleinsatelliten-Nutzlast-Wettbewerb. Die Luft- und Raumfahrtkoordinatorin der Bundesregierung, Dr. Anna Christmann MdB, überreichte die Urkunden. Sie betont: „Ich freue mich sehr, dass wir mit dieser Initiative den Aufbau von Transportkapazitäten in den Weltraum, der Entwicklung kleiner Satelliten für wissenschaftliche Missionen und die Erprobung neuer Technologien unterstützen können. Der Wettbewerb kommt insbesondere Start-Ups und KMU zu Gute und setzt damit auch den wichtigen Schwerpunkt New Space der Raumfahrtstrategie in die Tat um.&#8220; Auch die enge Zusammenarbeit von Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit der Wirtschaft sei ganz im Sinne der kürzlich aktualisierten Raumfahrtstrategie der Bundesregierung. „Wir sehen diese Wettbewerbe als Katalysator und Wegbereiter für die Kommerzialisierung von Raumfahrtaktivitäten in Deutschland und Europa“, ergänzt Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstandsmitglied und Generaldirektor der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR.</p>



<p><strong>Nutzlasten für den zweiten Mikrolauncher-Start stehen fest</strong><br>Rückblick: Am 20. Juni 2022 startete die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR die zweite Wettbewerbsrunde des sogenannten Mikrolauncher-Nutzlast-Wettbewerbs für einen kostenlosen Mitflug von Kleinsatelliten auf in Deutschland entwickelten und gebauten Kleinträgern. „Diesmal ging es um geeignete Klein- und Kleinstsatelliten für den zweiten Start des Mikrolaunchers RFA One der Rocket Factory Augsburg. Die Bewerbungsfrist endete am 30. April 2023, die Auswahl der Gewinner erfolgte bis zum 30. Juni 2023. Institutionen aus Deutschland, Bulgarien, Spanien und Polen konnten sich dabei mit insgesamt acht Kleinsatelliten durchsetzen“, schildert DLR-Projektleiter Andres Lüdeke. Der Nutzlast-Wettbewerb ist eingebettet in den Mikrolauncher-Wettbewerb der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. Die deutschen Start-Ups Isar Aerospace Technologies GmbH (Trägerrakete Spectrum), Rocket Factory Augsburg AG (RFA One) sowie die HyImpulse Technologies GmbH (SL1) konnten sich in verschiedenen Phasen des Mikrolauncher-Wettbewerbs durchsetzen. Die beiden Raketen Spectrum und RFA One wurden für die Durchführung der insgesamt vier Missionen ausgewählt. Sie sind mit nur 28 beziehungsweise 30 Metern Länge und zwei Metern Durchmesser auf den Transport von Nutzlasten bis zu 1,3 Tonnen Gewicht ausgelegt und eignen sich damit ideal für den Start von Kleinsatelliten.</p>



<p><strong>Die Gewinner der zweiten Mitfluggelegenheit auf dem RFA One-Träger auf einen Blick:</strong><br>DLR-Institut für Materialphysik im Weltraum: Das Team möchte die „Selbstorganisation“ von Strukturen untersuchen, die von aktiven, selbstangetriebenen Mikro-Organismen, sogenannten Mikroschwimmern, gebildet werden, sowie die Langzeitstabilität dieser Aggregate unter Mikrogravitationsbedingungen.</p>



<p>DLR-Institut für Systemleichtbau: Das Hauptziel der Mission ist die Demonstration des erfolgreichen Aus- und Einfahrens des sogenannten „SpaceMast“- Kameramastes und damit der Basistechnologie des „SpaceMast“-Systems im Orbit. Dies soll von einer externen Kamera aufgenommen werden. Weiterhin soll die Kamerafunktionalität, ähnlich einem &#8222;Selfie-Stick&#8220; im Weltraum, demonstriert werden.</p>



<p>Hochschule Bremen: Das primäre Missionsziel ist die Messung mechanischer Störungen in der Umlaufbahn mit dem entwickelten Messsystem und die Unterdrückung ihrer Auswirkungen auf die Satellitenbilder.</p>



<p>Technische Universität München – WARR e.V.: Die Aufgabe von MOVE-BEYOND besteht darin, das Allzweck-Bussystem MOVE-BEYOND zu testen. Das Bussystem basiert auf einem neuen skalierbaren und flexiblen Ansatz, um Nutzlasten unterschiedlicher Art aufnehmen zu können.</p>



<p>Vyoma GmbH: Die Überwachung und Verfolgung von Weltraummüll und Objekten mit Abmessungen größer als zehn Zentimeter. Weiterhin soll ein eigener, hochpräziser Katalog von Weltraummüll und -objekten für den niedrigen Erdorbit aufgebaut und bestehende Kataloge in allen Orbitregionen verbessert werden.</p>



<p>Warsaw University of Technology (Polen): Technologiedemonstration eines kundenspezifischen Butan-Warmgas-Antriebs und der Lageregelungsalgorithmen.</p>



<p>Endurosat (Bulgarien): Eine Technologieerprobungsmission (16U-Plattform) mit hochmoderner neuer Avionik, neuem Stromversorgungssystem und Nutzlastcomputer für die Verarbeitung an Bord sowie neuartigen Kommunikationssystemen an Bord der Plattform.</p>



<p>Universitat Politècnica de Catalunya (Spanien): 3Cat-8 ist eine wissenschaftliche Mission zur Überwachung und Charakterisierung ionosphärischer Szintillation, also der Aussendung von Licht aus einem (durch Strahlungsenergie) angeregten Körper, sowie zur Überwachung von Radiofrequenz-Emissionen im sogenannten L- und K-Band.</p>



<p><strong>Kleinsatelliten-Wettbewerb</strong><br>Im Juli 2023 startete die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR dann den Kleinsatelliten-Wettbewerb und den Kleinsatelliten-Nutzlastwettbewerb. Der Kleinsatelliten-Wettbewerb zielt darauf ab, dass Organisationen, seien es Unternehmen, Bildungs- oder Forschungsinstitute, mit einen Kleinsatelliten inklusive einer Nutzlast eine kostenfreie Startmöglichkeit auf einem Mikrolauncher für das Jahr 2025 erhalten.</p>



<p><strong>Folgende fünf deutsche Unternehmen gehören zu den Gewinnern dieses Wettbewerbs:</strong><br>OroraTech GmbH: Das Unternehmen stellt acht Kleinstsatelliten in Formation zur Beobachtung von Waldbränden mithilfe von Infrarot-Kamera im Ein-Stunden-Takt.</p>



<p>TALOS GmbH: Das Startup-Unternehmen stellt fünf Kleinstsatelliten zur Verfolgung von Wild- und Nutztieren im Rahmen des ICARUS-Projekts her.</p>



<p>Planetary Transportation Systems GmbH: Das Startup-Unternehmen stellt drei Kleinstsatelliten zur Klassifizierung und Prozessierung von Erdbeobachtungsdaten im All mithilfe von Quantentechnologie her.</p>



<p>Rapid Cubes GmbH: Das Unternehmen nutzt vier Kleinstsatelliten zur Erprobung bi-direktionaler Datenkommunikation für Internet-of-Things-Anwendungen im Arten- und Naturschutz.</p>



<p>Vyoma GmbH: Das Startup-Unternehmen startet einen Kleinsatelliten zur optischen Überwachung von Weltraummüll in der Größe einiger Zentimeter.</p>



<p><strong>Kleinsatelliten-Nutzlast-Wettbewerb mit extra Plattformen</strong><br>Zusätzlich zu einer Startmöglichkeit auf einem Mikrolauncher in 2025 haben die Gewinner des Kleinsatelliten-Nutzlastwettbewerbs die Möglichkeit, eine kommerziell verfügbare Kleinsatellitenplattform für ihre Nutzlast zu erhalten.</p>



<p><strong>Folgende sieben Unternehmen gehören zu den Gewinnern dieses Wettbewerbs:</strong><br>Marble Imaging GmbH: Durch eine Multispektral-Kamera sollen Erdbeobachtungsdaten mit einer hohen Auflösung generiert werden.</p>



<p>Berlin Space Consortium GmbH: Die Qualifikation eines elektrischen Antriebssystems für Kleinsatelliten für Bahnmanöver sowie zur Weltraumschrottvorbeugung.</p>



<p>High Performance Space Structure Systems GmbH: Das Unternehmen demonstriert eine Entwicklungserprobung in Form eines Bremssegels, um nach Missionsende einen Kleinsatelliten wiedereintreten zu lassen und Weltraumschrott vorzubeugen.</p>



<p>InSpacePropulsion Technologies GmbH: Die Qualifikation von zwei chemischen Antriebssystemen mit grünem Treibstoff für Kleinsatelliten für Rendezvous-Manöver sowie zum Ausweichen von Weltraumschrott.</p>



<p>Airbus Defence and Space GmbH: Das Unternehmen erprobt ein elektrisches Antriebssystem für Kleinsatelliten, das alternative Kraftstoffe verwendet – in diesem Falle Iod.</p>



<p>Quantum Galactics GmbH: Das Startup-Unternehmen führt eine Entwicklungserprobung eines Cybersicherheit-Testsystems durch, um den Ausfall eines Satelliten durch Hacker-Angriffe zu verhindern.</p>



<p>Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft mbH (iABG): Das Unternehmen entwickelt eine KI-Nutzlast, die die Ausfallsicherheit von KI-Modellen direkt am Sensor beziehungsweise am Satelliten gewährleistet.</p>



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		<title>RFA sichert 30 Millionen Euro Investment von KKR</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/rfa-sichert-30-millionen-euro-investment-von-kkr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Aug 2023 08:10:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Augsburg]]></category>
		<category><![CDATA[KKR]]></category>
		<category><![CDATA[Mikrolauncher]]></category>
		<category><![CDATA[Redshift OTV]]></category>
		<category><![CDATA[RFA]]></category>
		<category><![CDATA[RFA One]]></category>
		<category><![CDATA[Rocket Factory]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>KKR wird – neben dem strategischen Investor OHB – einer der Kerninvestoren bei RFA. Eine Pressemitteilung der Rocket Factory Augsburg AG. Quelle: Rocket Factory Augsburg 7. August 2023. Augsburg, 7. August 2023. Der Startdienstleister Rocket Factory Augsburg (RFA) hat heute eine Investition in Höhe von 30 Millionen Euro von KKR, einer führenden globalen Investmentgesellschaft, bekanntgegeben. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">KKR wird – neben dem strategischen Investor OHB – einer der Kerninvestoren bei RFA. Eine Pressemitteilung der Rocket Factory Augsburg AG.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Rocket Factory Augsburg 7. August 2023.</p>



<p>Augsburg, 7. August 2023. Der Startdienstleister Rocket Factory Augsburg (RFA) hat heute eine Investition in Höhe von 30 Millionen Euro von KKR, einer führenden globalen Investmentgesellschaft, bekanntgegeben. Die neue Finanzierung zeigt das Vertrauen in RFA und in den weltweit wachsenden Markt für kosteneffiziente und flexible Startdienstleistungen. Das Investment wird für den bevorstehenden Test der integrierten Erststufe und die Fertigstellung der Startrampe am SaxaVord Spaceport in Schottland eingesetzt und den Microlauncher RFA ONE auf den Startplatz bringen. Der Erststart ist für Q2 2024 geplant. Mit der 30-Millionen-Euro-Finanzierung durch Wandelschuldverschreibung wird KKR, neben dem bestehenden strategischen Investor OHB, Kerninvestor der RFA.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RFAxKKRV2viaRFA.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Grafik: RFA)" data-rl_caption="" title="(Grafik: RFA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RFAxKKRV2viaRFA60.jpg" alt="(Grafik: RFA)" class="wp-image-129696" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RFAxKKRV2viaRFA60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RFAxKKRV2viaRFA60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">(Grafik: RFA)</figcaption></figure>



<p>Stefan Tweraser, CEO von RFA kommentiert: „Wir wollen Zugang zum Weltraum zu wettbewerbsfähigen Preisen schaffen. Damit ermöglichen wir datengenerierende Geschäftsmodelle, um unsere Erde besser zu vernetzen, zu verstehen und zu schützen. Die neue Finanzierung ist ein weiterer Vertrauensbeweis in die technische Expertise von RFA und bestätigt unseren kosteneffizienten Ansatz. Die Partnerschaft mit KKR macht uns stolz. Die finanziellen Ressourcen, das globale Netzwerk und das industrielle Know-how von KKR werden unsere Mission beschleunigen und RFA auf dem Weg zu unserem Erstflug im nächsten Jahr und darüber hinaus unterstützen.&#8220;</p>



<p>Die weltweite Nachfrage nach flexiblen Startdienstleistungen, welche zu wettbewerbsfähigen Preisen Zugang zum Weltraum bieten, wächst. RFA ist optimal positioniert, um von dieser Marktchance zu profitieren. Das Investment folgt auf den erfolgreichen Abschluss des Heißzündtest der zweiten Raketenstufe im Mai 2023 – dem ersten seiner Art in Europa – und unterstreicht das Vertrauen der Investoren in das Geschäftsmodell von RFA. Dieses ist auf schnelles und langfristiges Wachstum sowie Kosten- und Technologieführerschaft ausgerichtet mit dem Ziel, einen hohen Wert für Bestands- und Neu-Investoren zu generieren.</p>



<p>Christian Ollig, Partner und Leiter der DACH-Region von KKR: „KKR freut sich, RFA dabei zu unterstützen, den Zugang zum Weltraum zu revolutionieren. Dieser Zugang ist von entscheidender Bedeutung für die neuen Technologien, die unsere Zukunft prägen werden. Die außergewöhnliche Erfolgsbilanz des Teams beim Erreichen technischer Meilensteine und die konsequente Ausrichtung auf Kostenführerschaft sind genau die richtige Strategie für den zukünftigen Erfolg auf dem Weltmarkt. Wir freuen uns darauf, RFA auf ihrem Wachstumspfad zu unterstützen.&#8220;</p>



<p>Die Investition von KKR erfolgt über eine Holdinggesellschaft im Besitz seines neuesten europäischen Private-Equity-Fonds, dem KKR European Fund VI.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RFAONE_on_its_way_into_orbit_RFA_2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="RFA ONE nach der Stufentrennung auf dem Weg ins All - künstlerische Darstellung. (Grafik: RFA)" data-rl_caption="" title="RFA ONE nach der Stufentrennung auf dem Weg ins All - künstlerische Darstellung. (Grafik: RFA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RFAONE_on_its_way_into_orbit_RFA_60.jpg" alt="RFA ONE nach der Stufetrennung auf dem Weg ins All - künstlerische Darstellung. (Grafik: RFA)" class="wp-image-129693" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RFAONE_on_its_way_into_orbit_RFA_60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RFAONE_on_its_way_into_orbit_RFA_60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">RFA ONE nach der Stufentrennung auf dem Weg ins All &#8211; künstlerische Darstellung. (Grafik: RFA)</figcaption></figure>



<p><strong>Über Rocket Factory</strong><br>Rocket Factory Augsburg wurde 2018 mit der Vision gegründet, datengenerierende Geschäftsmodelle im Weltraum zu ermöglichen, um unseren Planeten Erde besser zu überwachen, zu schützen und zu vernetzen. Vor diesem Hintergrund hat sich das Unternehmen zum Ziel gesetzt, wöchentlich Starts von bis zu 1.300 kg in niedrige Erdumlaufbahnen und darüber hinaus zu sehr wettbewerbsfähigen Preisen anzubieten. Damit will RFA den Zugang zum Weltraum demokratisieren und die Startkosten in der Raumfahrtindustrie senken. Der RFA ONE Startservice kombiniert drei wichtige Wettbewerbsvorteile: Ein kundenorientierter Service mit präziser Aussetzung in der Umlaufbahn und einem hohen Maß an Missionsflexibilität durch das Redshift OTV; zu einem äußerst wettbewerbsfähigen Preis; ermöglicht durch eine überlegene gestufte Verbrennungstechnologie, kostengünstige Edelstahltanks und die Verwendung von Industriekomponenten. Im Juni 2023 war RFA das erste Unternehmen in Europa, das eine komplette Oberstufe mit gestuftem Verbrennungstriebwerk über seine gesamte Flugdauer hinweg zündete.<br>Weitere Informationen finden Sie unter: <a href="https://www.rfa.space/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.rfa.space</a>.</p>



<p><strong>Über KKR</strong><br>KKR ist ein weltweit führender Investor, der alternative Vermögensverwaltung sowie Kapitalmarkt- und Versicherungslösungen anbietet. Im Mittelpunkt steht die Erwirtschaftung attraktiver Anlageerträge über einen langfristigen und disziplinierten Investmentansatz, die Beschäftigung hochqualifizierter Experten und die Unterstützung von Wachstum bei seinen Anlageobjekten und in den Gemeinden, in denen KKR präsent ist. KKR finanziert Fonds, die in Private Equity, Kreditprodukte, reale Vermögenswerte, und – durch strategische Partner – in Hedgefonds investieren. Die Versicherungstochtergesellschaften von KKR bieten Altersvorsorge-, Lebens- und Rückversicherungsprodukte unter dem Management der Global Atlantic Financial Group an. Verweise auf die Investitionen von KKR können sich auch auf die Aktivitäten der von KKR verwalteten Fonds und seiner Versicherungstochtergesellschaften beziehen. Weitere Informationen über KKR &amp; Co. Inc. (NYSE: KKR) erhalten Sie auf der KKR-Website unter <a href="https://www.kkr.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.kkr.com</a>.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



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<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17958.msg552257#msg552257" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Rocket Factory Augsburg (RFA)</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>HyImpulse: Was der SL1 Start für Deutschland bedeutet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/hyimpulse-was-der-sl1-start-fuer-deutschland-bedeutet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Jul 2023 09:56:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Hybridantrieb]]></category>
		<category><![CDATA[HyImpulse]]></category>
		<category><![CDATA[Mikrolauncher]]></category>
		<category><![CDATA[Paraffin]]></category>
		<category><![CDATA[Shetland Inseln]]></category>
		<category><![CDATA[SL1]]></category>
		<category><![CDATA[SR75]]></category>
		<category><![CDATA[Wiederverwendung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Testrakete Micro Launcher SR 75 mit Paraffin Hybridantrieb startet im Dezember 2023 von den Shetlandinseln. Der Launcher SL1 mit 500 kg Nutzlast wird bis 2025/26 für den Regelbetrieb verfügbar. Eine Pressemitteilung der HyImpulse Technologies GmbH. Quelle: HyImpulse Technologies GmbH 27. Juli 2023. 27. Juli 2023 &#8211; Der Countdown läuft. HyImpulse steht kurz vor dem großen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Testrakete Micro Launcher SR 75 mit Paraffin Hybridantrieb startet im Dezember 2023 von den Shetlandinseln. Der Launcher SL1 mit 500 kg Nutzlast wird bis 2025/26 für den Regelbetrieb verfügbar. Eine Pressemitteilung der HyImpulse Technologies GmbH.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: HyImpulse Technologies GmbH 27. Juli 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SL1padarthyimpulse.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Launcher SL1 auf der Startanlage - künstlerische Darstellung. (Grafik: HyImpulse)" data-rl_caption="" title="Launcher SL1 auf der Startanlage - künstlerische Darstellung. (Grafik: HyImpulse)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SL1padarthyimpulse26.jpg" alt="Launcher SL1 auf der Startanlage - künstlerische Darstellung. (Grafik: HyImpulse)" class="wp-image-129378"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Launcher SL1 auf der Startanlage &#8211; künstlerische Darstellung. (Grafik: HyImpulse)</figcaption></figure>



<p>27. Juli 2023 &#8211; Der Countdown läuft. HyImpulse steht kurz vor dem großen Start seiner bahnbrechenden Neuentwicklung: Eine nachhaltige Rakete mit neuem Antrieb, die Satelliten in die Erdumlaufbahn schicken wird. Wirtschaftsminister Dr. Robert Habeck hat sich heute vor Ort ein Bild gemacht, vom Stand der Entwicklung und Umsetzung in dem hoffnungsgeladenen Raketen StartUp. Die innovative Mann- und Frauschaft aus Neuenstadt in Süddeutschland steht damit kurz vor dem Durchbruch einer neuen Technologie. Es geht um den sogenannten SL1 Launcher, eine unbemannte Trägerrakete, die künftig für die Logistik zwischen der Erde und ihren Umlaufbahnen im Weltraum eingesetzt werden soll.</p>



<p>Aktuell hat Deutschland keinen eigenen Zugang ins Weltall. Ariane 5 fliegt nicht mehr, der Start von Ariane 6 ist ungewiss. Die ersten 18 Starts der Ariane 6 sind an die USA verkauft worden. Bleibt noch SpaceX von Elon Musk. Somit bekommen wir ohne andere Hilfe keine Satelliten ins oder aus dem All. Die neue SL1 hat durch ihren radikal neuen Aufbau das Potenzial für einen Schnellstart – nicht nur Richtung Orbit sondern auch in den multimilliardenschweren Weltmarkt.</p>



<p><strong>Tausende Satelliten brauchen dringend den direkten Zugang ins All.</strong></p>



<p>Deutsche Klimaschutz-, Resilienz-, Kommunikations- und Defense Projekte sind aktuell 100 % abhängig vom US-amerikanischen Zugang zum All, konkret von Elon Musk. Es geht um:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Emissions Monitoring</li>



<li>Waldbrand Monitoring</li>



<li>Erdbeben Monitoring</li>



<li>Wetter Monitoring und &#8211; Prognose</li>



<li>Navigation</li>



<li>Autonome Mobilität</li>



<li>Völkerwanderung Monitoring</li>



<li>Space Debris Removal (Entfernung von Weltraummüll)</li>



<li>Landwirtschaft Monitoring</li>



<li>Sichere Telekommunikation (Quantum Key Distribution)</li>



<li>5G / 6G via Space</li>



<li>IoT / Sensorik (Emissionsmessung, Energiemessung, Recycling)</li>



<li>Erdbeobachtung</li>
</ul>



<p><strong>HyImpulse ist der Weltraum-Logistiker</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>zuverlässig</li>



<li>schnell</li>



<li>günstig</li>



<li>flexibel</li>



<li>nachhaltig</li>
</ul>



<p><strong>Unsere Antriebsrevolution: Hybridantrieb aus Paraffin und Flüssig-Sauerstoff</strong><br>Das ist der erste radikal neue Raketenantrieb seit vielen Jahrzehnten.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Höchste Performance durch hohe Energiedichte</li>



<li>Einfach in der Herstellung und Lagerung</li>



<li>Sicher, leicht transportabel</li>



<li>Günstig und massenproduktionstauglich</li>



<li>Drosselbarer Schub für militärische Anwendungen</li>



<li>Skalierbar für fast alle Raketengrößen</li>
</ul>



<p><strong>Wir werden schnell sein: Erster Start im Dezember 2023</strong><br>Die Testrakete Micro Launcher SR 75 mit Paraffin Hybridantrieb startet im Dezember 2023 von den Shetlandinseln.<br>Der Launcher SL1 mit 500 kg Nutzlast wird bis 2025/26 für den Regelbetrieb verfügbar sein. Der Startplatz kann flexibel gewählt werden: Shetland, Schweden, Nordsee, Kourou, Neuseeland u.a..</p>



<p><strong>Multidimensionale Nachhaltigkeit von HyImpulse</strong><br>Die Raketen von HyImpulse zeichnen sich aus durch:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>25 t CO<sub>2</sub> pro Start. Das entspricht einem Linienflug Frankfurt &#8211; Athen</li>



<li>der Treibstoff Paraffin ist sicher für Mensch und Natur</li>



<li>den schnellsten und kostengünstigen Transport von klimarelevanter Sensorik</li>



<li>das Ermöglichen zeitkritischer Missionen für Umwelt, Politik und Sicherheit</li>



<li>Nachhaltigkeit: die ersten zwei Raketenstufen der SL1 sind wiederverwendbar</li>
</ul>



<p><strong>Das Versprechen von HyImpulse:</strong><br>Mit entsprechender Unterstützung werden wir Deutschland und Europa einen unabhängigen und optimalen Zugang Richtung Weltall bieten.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18048.msg551930#msg551930" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">HyImpulse</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/hyimpulse-was-der-sl1-start-fuer-deutschland-bedeutet/" data-wpel-link="internal">HyImpulse: Was der SL1 Start für Deutschland bedeutet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Habeck zu Gast bei drei deutschen Mikrolauncherfirmen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/habeck-zu-gast-bei-drei-deutschen-mikrolauncherfirmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Jul 2023 17:05:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Anna Christmann]]></category>
		<category><![CDATA[BMWK]]></category>
		<category><![CDATA[HyImpulse]]></category>
		<category><![CDATA[Isar Aerospace]]></category>
		<category><![CDATA[Mikrolauncher]]></category>
		<category><![CDATA[RFA One]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Habeck]]></category>
		<category><![CDATA[Rocket Factory]]></category>
		<category><![CDATA[SL1]]></category>
		<category><![CDATA[Spectrum]]></category>
		<category><![CDATA[SR75]]></category>
		<category><![CDATA[Start-Up]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=129342</guid>

					<description><![CDATA[<p>„Hightech-Startups aus Deutschland geben wichtige Impulse für die Raumfahrt in Europa.“ Eine Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK). Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) 27. Juli 2023. 27. Juli 2023 &#8211; Heute und morgen besucht Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck drei aufstrebende deutsche Raumfahrtfirmen in Süddeutschland: die HyImpulse Technologies GmbH, die Rocket [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/habeck-zu-gast-bei-drei-deutschen-mikrolauncherfirmen/" data-wpel-link="internal">Habeck zu Gast bei drei deutschen Mikrolauncherfirmen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">„Hightech-Startups aus Deutschland geben wichtige Impulse für die Raumfahrt in Europa.“ Eine Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) 27. Juli 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/download-pressefoto-habeck-querformat-2-2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Dr. Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz. (Bild: BMWK / Dominik Butzmann)" data-rl_caption="" title="Dr. Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz. (Bild: BMWK / Dominik Butzmann)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/download-pressefoto-habeck-querformat-2-26.jpg" alt="Dr. Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz. (Bild: BMWK / Dominik Butzmann)" class="wp-image-129341"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Dr. Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz. (Bild: BMWK / Dominik Butzmann)</figcaption></figure>



<p>27. Juli 2023 &#8211; Heute und morgen besucht Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck drei aufstrebende deutsche Raumfahrtfirmen in Süddeutschland: die HyImpulse Technologies GmbH, die Rocket Factory Augsburg AG und die Isar Aerospace Technologies GmbH. Alle drei Firmen entwickeln neue Trägerraketen, mit denen in Zukunft Satelliten in den Weltraum gebracht werden sollen. Anna Christmann, die Koordinatorin der Bundesregierung für die Deutsche Luft- und Raumfahrt, begleitet Minister Habeck auf der Mikrolauncher-Tour.</p>



<p>„Noch vor wenigen Jahren hätte niemand geglaubt, dass man in Deutschland eine Raketenfirma gründen kann – heute haben wir drei davon. Hightech-Start-ups aus Deutschland geben wichtige Impulse für die Raumfahrt in Europa!“ sagte Wirtschaftsminister Habeck im Vorfeld der Reise. „Deutschland und Europa brauchen einen eigenen Zugang zum All – auch dies ist eine Frage der Wirtschaftssicherheit. Derzeit hat Europa keine eigenen Startmöglichkeiten für Satelliten. Das zeigt, dass sich im europäischen Trägerbereich etwas ändern muss. Wir brauchen mehr Wettbewerb und privatwirtschaftliches Engagement. Private Anbieter treiben die Innovation, steigern unsere Resilienz und sorgen dafür, dass staatliche Akteure zukünftig als Ankerkunden Startdienstleistungen einkaufen können – und zwar günstiger, als wenn sie weiter alles selber machen.“</p>



<p>Alle drei besuchten Unternehmen fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) im Rahmen seines Mikrolauncher-Wettbewerbs mit insgesamt rund 25 Millionen Euro. Mikrolauncher sind kleine moderne Raketen, die zunächst Nutzlasten in der Größenordnung von 150 bis ca. 1000 Kilogramm ins Weltall bringen sollen. Das Ziel der Förderung ist es, die Kommerzialisierung des Sektors voranzutreiben, also private Anbieter von Startdienstleistungen bei der Entwicklung ihrer Träger und beim Aufbau ihrer Firmen zu unterstützen.</p>



<p>Erste Station der Reise ist heute das baden-württembergische Neunstadt am Kocher, wo die HyImpulse Technologies GmbH ihren Sitz hat. Hier, in der Nähe des größten deutschen Raketentestgeländes im benachbarten Lampoldshausen, arbeitet ein Team von 55 Mitarbeitenden aktuell an der Höhenforschungsrakete „SR75“. Auf sie soll die Orbitalrakete „SL1“ folgen, welche Nutzlasten von bis zu 400 Kilogramm in den Weltraum bringen soll. Einen besonders innovativen Ansatz verfolgt HyImpluse beim Haupttriebwerk seiner Rakete: Ein fester Treibstoff, nämlich Paraffin (Wachs), wird mit flüssigem Sauerstoff kombiniert.</p>



<p>Im Anschluss geht es weiter zur Rocket Factory Augsburg AG im bayrischen Schwaben, einer Ausgründung des deutschen Raumfahrtkonzerns OHB und dessen Tochter MT Aerospace. 220 Mitarbeitende arbeiten an Standorten in Augsburg, Portugal und Schweden an der Trägerrakete „RFA One“. Mit ihr sollen bis zu 1,3 Tonnen Nutzlast in den Weltraum starten können. Auch hier kommt eine besondere Triebwerkstechnologie zum Einsatz: Eine in Europa einmalige, sogenannte „staged combustion engine“, welche als besonders treibstoffeffizient gilt.</p>



<p>Zum Abschluss der Reise besucht Minister Habeck am Freitag die Isar Aerospace Technologies GmbH südlich von München in Ottobrunn. 300 Mitarbeitende arbeiten hier an der „Spectrum“-Rakete. Diese soll Satelliten bis zu einem Gewicht von einer Tonne starten können. Isar Aerospace konnte bisher circa 330 Millionen Euro an privater Finanzierung einwerben. Das Unternehmen ist damit das am besten finanzierte neue Raumfahrtunternehmen in Europa.</p>



<p>Anna Christmann: „Im neuen Zeitalter der Raumfahrt ist es entscheidend, dass der Staat als Ankerkunde für neue Technologien auftritt und so privates Kapital anzieht. Das ist bei den drei Mikrolauncherfirmen hervorragend gelungen und wird auch ein Schwerpunkt unserer neuen Raumfahrtstrategie sein. Wir sind sehr gespannt darauf, den ersten deutschen Mikrolauncher von einem europäischen Startplatz aus ins All fliegen zu sehen. Grundlegend für den bisherigen Erfolg der Start-ups ist auch die Nachwuchsförderung durch die Deutsche Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt und die deutschen Hochschulen, aus deren Studierendengruppen die Unternehmen maßgeblich hervorgegangen sind.“</p>



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		<title>Marco Fuchs, OHB: &#8222;Ich glaube fest an die Rocket Factory – ein Rückzug kommt nicht in Frage&#8220;</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/marco-fuchs-ohb-ich-glaube-fest-an-die-rocket-factory-ein-rueckzug-kommt-nicht-in-frage/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Mar 2023 13:53:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ohne Raketen keine Raumfahrt. Warum jetzt die Stunde der Microlauncher schlägt. Kolumne von Marco Fuchs, Übernahme von OHB, veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung. Quelle: OHB 20. März 2023. 20. März 2023. Ohne Raketen kann es keine Raumfahrt geben. Das scheint auf den ersten Blick eine banale Erkenntnis zu sein, schließlich weiß schon jedes Kind, das gerne [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Ohne Raketen keine Raumfahrt. Warum jetzt die Stunde der Microlauncher schlägt. Kolumne von Marco Fuchs, Übernahme von OHB, veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung.</h4>



<p class="has-text-align-right">Quelle: OHB 20. März 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm20032023MarcoFuchsohb.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Marco Fuchs, Vorstandsvorsitzender OHB SE und OHB System AG. (Bild: OHB)" data-rl_caption="" title="Marco Fuchs, Vorstandsvorsitzender OHB SE und OHB System AG. (Bild: OHB)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm20032023MarcoFuchsohb26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Marco Fuchs, Vorstandsvorsitzender OHB SE und OHB System AG. (Bild: OHB)</figcaption></figure>



<p>20. März 2023. Ohne Raketen kann es keine Raumfahrt geben. Das scheint auf den ersten Blick eine banale Erkenntnis zu sein, schließlich weiß schon jedes Kind, das gerne Astronaut werden möchte, dass es in eine Rakete einsteigen muss, um die Erde Richtung Weltall verlassen zu können. Trotzdem beschäftigen wir uns in Europa schon seit geraumer Zeit mit der Frage, wie wir zukünftig Raumfahrt betreiben wollen, und scheinen dabei manchmal eine ins Akademische abgleitende Debatte zu führen, die die harte Realität nicht verschleiern kann: Wenn wir keinen Zugang zum All haben, dann können wir keine Raumfahrt machen. Aus der Perspektive des Satellitenherstellers sehe ich die Probleme, die wir derzeit mit dem eingeschränkten europäischen Zugang zum All haben, in Form von nicht gestarteten Galileo-Satelliten tagtäglich auf dem Hof stehen.</p>



<p><strong>2023 sieht die letzten Ariane-5-Starts</strong><br>Im März 2023 verfügt Europa noch über zwei Ariane-5-Trägerraketen. Eine wird im April die europäische Jupiter-Mission JUICE starten, die zweite und letzte Ariane 5 soll dann im Juni abheben und dabei die deutsche Telekom-Mission Heinrich Hertz und den französischen Satelliten Syracuse 4B an Board haben. Die Ariane 5 war in den letzten fast 30 Jahren Europas zuverlässiger Lastenesel und war aufgrund ihrer Zuverlässigkeit und hohen Nutzlastkapazität auch im kommerziellen internationalen Markt erfolgreich. Mit der MT Aerospace AG haben wir den größten deutschen Zulieferer für das Ariane-Programm in der OHB-Gruppe und ich habe die Erfolgsgeschichte der Ariane 5 daher wirklich hautnah miterleben dürfen. Daneben konnte mit der Vega eine zweite europäische Entwicklung für kleinere Nutzlasten etabliert werden. Ergänzt durch die europäisierte Sojus-Rakete verfügte Europa über ein im Verhältnis zum tatsächlichen institutionellen Bedarf komfortables Raketenportfolio. Ganz klar war es damit auch ein politisches Zeichen, dass der unabhängige europäische Zugang zum All jederzeit sichergestellt war. Kooperationen wie die mit der Sojus oder der Start des NASA-Teleskops James Webb mit einer Ariane 5 waren dennoch gelebte und gewünschte Praxis.</p>



<p><strong>Die Trägerrakete ist kein Selbstzweck</strong><br>Von diesen goldenen Zeiten bleiben uns viele spektakuläre Starts und natürlich erfolgreiche Satellitenmissionen, denn darum geht es ja schließlich primär: die Rakete ist das Transportmittel für den Satelliten oder die Sonde oder in der Königsdisziplin den Menschen. Die Trägerrakete ist kein Selbstzweck, sondern muss in erster Linie den Bedarf ihrer Passagiere decken. Dabei spielt natürlich immer auch der Preis eine Rolle und hier hat SpaceX einen entscheidenden Vorteil gegenüber den anderen Trägerraketen, da durch den schlanken industriellen Ansatz und die Wiederverwendbarkeit der Falcon-9 der Marktpreis unschlagbar günstig ist. Der nun erwartete erste Orbitalflug der vollständig wiederverwendbaren Super-Schwerlast-Rakete Starship wird diesen Preisdruck nochmal immens erhöhen.</p>



<p>Die Ariane 6 als Nachfolgemodell für die Ariane 5 steckt in einer Krise, bis zum Erststart wird nach meiner Einschätzung noch mindestens ein Jahr vergehen. Dass die Entwicklung neuer Trägerraketen und anspruchsvoller Raumfahrtmissionen sich nicht in enge Zeitpläne zwängen lässt, ist dabei keine europäische Erkenntnis. Überall auf der Welt dauern diese Entwicklungen länger und werden (im Übrigen ganz entscheidend durch den erhöhten Zeitaufwand) teurer. Raumfahrt ist nun mal eine technologisch herausfordernde und sehr risikobehaftete Disziplin, nicht zuletzt liegen darin ja auch der Reiz und die Faszination des Ganzen. Die Ariane 6 wird ihren Dienst als Europas Lastenrakete für große Missionen erfüllen, daran besteht aus meiner Sicht gar kein Zweifel. Dass die kleinere Vega und die Vega-C wegen wesentlicher Bauteile ihrer Oberstufen, die der Hersteller Avio aus der Ukraine bezieht, im Moment ebenfalls nur noch in geringer Stückzahl zur Verfügung stehen, wird von den letzten Fehlstarts der Vega-Rakete derzeit überstrahlt – im Ergebnis steht allerdings auch die kleinere europäische Rakete am Boden.</p>



<p><strong>Gründung der RFA war der richtige Schritt zur richtigen Zeit</strong><br>Schlägt jetzt die Stunde der Microlauncher? Ja, ich bin überzeugt davon. Und mit den erfolgreichen Tests, die die Rocket Factory Augsburg im letzten halben Jahr absolviert hat, sind wir mit der RFA ONE wirklich auf dem besten Weg zum ersten Testflug in den nächsten Monaten. Parallel zu den technischen Fortschritten bereitet sich auch der institutionelle Markt auf die Microlauncher vor, dies hat im Rahmen der letzten ESA-Ministerratskonferenz im November 2022 die gemeinsame Erklärung der Regierungen von Frankreich, Deutschland und Italien deutlich gezeigt. Dort wurde vereinbart, dass europäische Microlauncher für den Start von ESA-Satelliten zugelassen werden sollen. Das war ein wirklich wichtiger Schritt, um die privat finanzierten Raketen mit institutionellen Aufträgen auch für kommerzielle Kunden und vor allem Investoren attraktiv zu machen. Die Gründung der Rocket Factory Augsburg im Jahr 2018 war die richtige Entscheidung zur richtigen Zeit, und schon vor fünf Jahren war es das erklärte Ziel, ein wettbewerbsfähiges Angebot für den Zugang zum All zu machen.</p>



<p>Um dies zu erreichen, muss der Kundenkreis möglichst groß und möglichst breit aufgestellt sein und die Rakete muss neben hoher Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit der Payloadfähigkeiten vor allem günstig sein. Am Ende muss die Rocket Factory Augsburg eine unabhängige und sich selbst tragende Firma im europäischen Marktumfeld sein. Das war von Anfang an das erklärte Ziel, sonst hätten wir sie direkt als Tochterunternehmen der OHB-Gruppe gründen können. Ich bin fest davon überzeugt, dass der Start-Up-Ansatz der richtige Weg ist, um einen neuen und innovativen Blickwinkel auf die Entwicklung und Fertigung von Raketen zu bekommen. Zu diesem Ansatz gehören auch die Finanzierungsinstrumente, die für Tech-Start-Ups auf der ganzen Welt erfolgreich angewendet werden. Natürlich müssen auch Investoren und Partner, die nicht aus der Raumfahrt kommen, ins Unternehmen investieren; das wird schon deutlich, wenn man auf die anderen Microlauncher-Firmen und vor allem den Kundenkreis, den die kleinen Trägerraketen ansprechen wollen, schaut. Ich glaube fest an die RFA und wir werden mit OHB die Entwicklung der Rakete auf jeden Fall auf dem Weg zum Erfolg begleiten. Wir werden uns natürlich nicht aus der Rocket Factory zurückziehen, sondern den eingeschlagenen Weg der Öffnung für weitere Investoren konsequent weitergehen. Ein Rückzug kommt dabei nicht in Frage. An der ursprünglichen Idee, nämlich die Expertise des Satellitenherstellers und die Erfahrungen der Raketenteilefertigung als strategischer Kerninvestor in die RFA einzubringen, hat sich nichts geändert und die Entwicklung des Marktes und die veränderten politischen Randbedingungen in Europa bestärken diese Strategie</p>



<p><strong>Zur Person</strong><br>Marco Fuchs (Jahrgang 1962) studierte Rechtswissenschaften in Berlin, Hamburg und New York. Von 1992 bis 1995 arbeitete er als Anwalt in New York und Frankfurt am Main. 1995 trat er in das Unternehmen OHB ein, das seine Eltern aufgebaut hatten. Seit dem Jahr 2000 ist er Vorstandsvorsitzender der jetzigen OHB SE und seit 2011 der OHB System AG. Marco Fuchs ist verheiratet und hat zwei Kinder.</p>



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<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17958.msg546187#msg546187" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Rocket Factory Augsburg (RFA)</a></li>
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		<title>Ausgebucht! DLR wählt sieben Kunden für den RFA-Erstflug aus</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ausgebucht-dlr-waehlt-sieben-kunden-fuer-den-rfa-erstflug-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Dec 2022 14:30:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Bundesregierung kauft jeweils 150&#160;kg für die ersten beiden Flüge von RFA ONE. Eine Pressemitteilung der Rocket Factory Augsburg AG. Quelle: Rocket Factory Augsburg 6. Dezember 2022. Berlin &#8211; 6. Dezember 2022 &#8211; Rocket Factory Augsburg (RFA) und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben heute auf einer Veranstaltung in Berlin die Gewinner des [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Bundesregierung kauft jeweils 150&nbsp;kg für die ersten beiden Flüge von RFA ONE. Eine Pressemitteilung der Rocket Factory Augsburg AG.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Rocket Factory Augsburg 6. Dezember 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/1670333306991rfa2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Bild: RFA)" data-rl_caption="" title="(Bild: RFA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/1670333306991rfa26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">(Bild: RFA)</figcaption></figure>



<p>Berlin &#8211; 6. Dezember 2022 &#8211; Rocket Factory Augsburg (RFA) und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben heute auf einer Veranstaltung in Berlin die Gewinner des Nutzlastenwettbewerbs für Kleinträger bekannt gegeben. Demnach werden sieben Kunden mit einer Gesamtnutzlast von 136 kg beim Erstflug von RFA ONE starten. Keinem anderen Kleinträger wurde von so vielen Kunden die Nutzlast für den Erststart anvertraut. Die Bewerbungsrunde für den zweiten Flug der RFA ONE ist noch offen.</p>



<p>Nach dem Gewinn des DLR-Mikrolauncherwettbewerbs im April 2022 erhielt RFA ein Preisgeld von 11 Millionen Euro und konnte die Bundesregierung als Ankerkunde für die ersten beiden Flüge gewinnen. Satellitenhersteller, Forschungsinstitute und Start-ups wurden daraufhin eingeladen, sich über eine DLR-Ausschreibung für diese Flüge zu bewerben. Eine Jury wählte nun die sieben Missionen/Gewinner für den ersten Start der RFA ONE aus, der in eine sonnensynchrone Umlaufbahn in 500 km Höhe fliegen wird. Dort werden die Satelliten präzise ausgesetzt und können schnell in Betrieb genommen werden, um ihre jeweilige Mission zu erfüllen. Der Start ist für Ende 2023 geplant. Die Bewerbungsfrist für den zweiten RFA-Start läuft im April 2023 ab.</p>



<p>Mit einem ausgebuchten Volumen für den ersten Flug kann RFA ihre technologische und kommerzielle Führungsrolle erneut bestätigen. Keinem anderen Kleinträger wurde von so vielen Kunden die Nutzlast für den ersten Flug anvertraut.</p>



<p>&#8222;Wir sind stolz darauf, dass wir bei unserem ersten Flug mit diesen sieben Kunden so viel Kapazität gebucht haben. Die volle Auslastung der dem DLR zur Verfügung stehenden Nutzlastkapazität ist ein starker Vertrauensbeweis in unser Produkt und unseren Service sowie in uns als Unternehmen und Team&#8220;, sagt Jörn Spurmann, Chief Commercial Officer bei RFA. Er fügt hinzu: &#8222;Die Zusammenarbeit mit dem DLR ist für beide Seiten sehr vorteilhaft und das deutsche Konzept ist ein Vorbild in Europa, das andere übernehmen. Wir sollten es weiter entwickeln und ausbauen, um noch mehr Nutzlasten flexibel und kostengünstig in den Orbit bringen zu können. Der Bedarf ist auf jeden Fall da.&#8220;</p>



<p>Der Nutzlastwettbewerb ist eingebettet in den Mikrolauncher-Wettbewerb der Deutschen Raumfahrt-Agentur im DLR. Ziel dieses Programms ist es, die Kommerzialisierung der europäischen Raumfahrt voranzutreiben und die Eigenständigkeit und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen, insbesondere im Bereich kleinerer Nutzlasten, zu verbessern.</p>



<p>&#8222;Der Nutzlast-Wettbewerb ist ein wichtiges Element in der Kleinsatellitenstrategie der Bundesregierung und ein weiterer Schritt zur Stärkung des Kleinsatelliten-Segments in der europäischen Raumfahrt&#8220;, erläutert Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstandsmitglied und Leiter der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. &#8222;Neben der Förderung der deutschen Startdienstleister bieten wir jetzt Institutionen und Unternehmen eine attraktive Gelegenheit, ihre Kleinsatellitentechnologien im All zu erproben und wissenschaftliche Experimente durchzuführen.&#8220;</p>



<p><strong>Die Missionen, die an Bord des ersten Fluges von RFA ONE sein werden, sind im Einzelnen:</strong></p>



<p><strong>AllBertEinStein</strong><br>TU München<br>Deutschland</p>



<p>Für das Projekt AllBertEinStein sollen auf einer Oberstufe präzise charakterisierte künstliche Meteoroide ins All geschossen werden. Die Objekte haben einen Durchmesser von 5 und 10 cm und bestehen aus Eisen und Gesteinsmaterial und ahmen damit echte Meteoroiden nach. Erst nach dem De-Orbit-Burn der Oberstufe werden die Meteoroiden ausgesetzt, so dass alle Objekte auf einer bekannten Flugbahn in die Atmosphäre eintreten werden. Die optische Strahlung der entstehenden Feuerkugeln und ihre spektrale Zusammensetzung werden in einer Beobachtungskampagne aus der Luft erfasst.</p>



<p>Mehr Informationen: <a href="https://www.asg.ed.tum.de/fileadmin/w00cip/lpe/Projekte/AllBertEinStein/AllBert_EinStein_White_Paper_DE_V1-0.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">AllBert EinStein &#8211; Eine experimentelle Studie zum Eintritt von Meteoroiden in die Erdatmosphäre für planetare Abwehr und Analyse von Space Debris.</a></p>



<p><strong>ARTICA</strong><br>SPACEMIND (NPC &#8211; Neues Produktionskonzept SRL)<br>Italien</p>



<p>In-Orbit-Demonstration des ARTICA CubeSat Deorbiting Systems, einer Vorrichtung, die in der Lage ist, einen Satelliten am Ende seiner Lebensdauer passiv und autonom zu de-orbiten, um einen nachhaltigen Zugang zum Weltraum zu gewährleisten.</p>



<p>Weitere Informationen: <a href="https://www.npcspacemind.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.npcspacemind.com/</a></p>



<p><strong>Curium Two</strong><br>PTS &#8211; Planetare Transportsysteme<br>Deutschland</p>



<p>Die Mission dient der Erprobung und Validierung neuer Elektronik wie Grafikprozessoren und Sensoren für künftige kommerzielle Raumfahrtmissionen. Dazu werden die Komponenten als Nutzlasten in einer kommerziellen Cubesat-Plattform installiert und können zu Testzwecken über einen längeren Zeitraum im Weltraum (idealerweise +12 Monate) einzeln ein- und ausgeschaltet werden.</p>



<p>Mehr Informationen: <a href="https://web.archive.org/web/20240825121800/https://www.pts.space/" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.pts.space/</a></p>



<p><strong>ERMINAZ</strong><br>AMSAT-Deutschland e.V.<br>Deutschland</p>



<p>Bei der vorgeschlagenen Mission handelt es sich um eine syndizierte Multi-PocketQube-Mission (1x 2P + 2x 1,5P + 3x 1P, insgesamt 6 PQs), an der mehrere EU-Länder, die Amateurfunkgemeinschaft, AMSAT-DL, AMSAT-EA (Spanien), ESERO-Deutschland (Sternwarte Bochum), Libre Space Foundation (Griechenland) und andere gemeinnützige Organisationen oder Institutionen der EU beteiligt sind. Sie arbeiten daran, Open-Source Weltraumtechnologien für Bildungszwecke zu entwickeln und das Wissen über den Weltraum zu fördern, voranzutreiben und zu entwickeln. Der Einsatz der PocketQube-Technologie hat das Ziel, die Wirkung der Mission zu maximieren und mehrere Institutionen, Universitäten und Teams einzubeziehen.</p>



<p>Mehr Informationen: <a href="https://amsat-dl.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">https://amsat-dl.org/</a></p>



<p><strong>PCIOD</strong><br>DCUBED<br>Deutschland</p>



<p>In den letzten 1,5 Jahren hat DCUBED zusammen mit Partnern ein einsatzfähiges NanoSat 100W Solar-Array entwickelt, das in ein 1U Stauvolumen passt. Die Aktivität wurde im Rahmen eines ESA Artes AT durchgeführt. Im Rahmen dieser Aktivität wurde ein EM gebaut und getestet (Vibration, Schock, TVAC). DCUBED hat bereits mit dem Bau des FM begonnen und wird dabei vom Freistaat Bayern unterstützt. Jetzt starten sie eine IOD-Mission für ihr PowerCube 100W 1U Solar Array. Das Array ist ein Subsystem, das direkt auf der Trägerplattform (z.B. Kickstage) montiert werden kann und nach dem Abwurf aller anderen Satelliten zum Einsatz kommt. Das PCIOD kann dann direkt mit der Ober-/Kickstage in die Umlaufbahn gebracht werden.</p>



<p>Mehr Informationen: <a href="https://dcubed.space/" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">https://dcubed.space/</a></p>



<p><strong>Separation Ring-Mission</strong><br>SPACEMIND (NPC &#8211; Neues Produktionskonzept SRL)<br>Italien</p>



<p>Ziel der Mission ist die Demonstration der Funktionsweise eines neu skalierten Trennungsrings für Nanosatelliten im Orbit. Der Ring wird in einem modifizierten 12U-Deplyoer untergebracht, um das Risiko zu minimieren, dass die anderen Nutzlasten im Falle einer Fehlfunktion beschädigt werden. Der Ring ist auf einer festen Platte im Innern des angepassten Dispensers montiert (der Dispenser enthält keine Ausstoßfedern), und wenn der Dispenser die Türen öffnet, wird der Ring aktiviert und gibt einen kleinen Satelliten frei.</p>



<p>Mehr Informationen: <a href="https://www.npcspacemind.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.npcspacemind.com/</a></p>



<p><strong>SpaceDREAM</strong><br>Kinetik Space<br>Deutschland<strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</strong></p>



<p>Ein Roboterarm mit kleinem Formfaktor und geringem Gewicht wird direkt auf der Orbitalstufe der RFA ONE montiert. Der Arm ist mit einem magnetischen Endeffektor ausgestattet. Ein freischwebender Cubesat 1U, der an der Orbitalstufe angebunden ist, wird &#8222;freigelassen&#8220; (aber noch angebunden) und dann mit Hilfe der magnetischen Kupplung des Roboterarms wieder eingefangen.&nbsp; Der Roboterarm wird den autonomen Betrieb zum Einfangen eines freischwebenden Objekts sowie die Fähigkeiten der Bildverfolgung demonstrieren.</p>



<p>Mehr Informationen: <a rel="noreferrer noopener follow" href="https://kinetik.space/" target="_blank" data-wpel-link="external">https://kinetik.space/</a></p>



<p><strong>Über das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)</strong><br>Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist das Forschungszentrum der Bundesrepublik Deutschland für Luft- und Raumfahrt. Die Organisation betreibt Forschung und Entwicklung in den Bereichen Luftfahrt, Raumfahrt, Energie, Verkehr, Sicherheit und Digitalisierung. Innerhalb des DLR setzt die Deutsche Raumfahrtagentur die Raumfahrtstrategie der Bundesregierung um. Mehr als 330 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Sitz in Bonn koordinieren alle deutschen Raumfahrtaktivitäten auf nationaler und europäischer Ebene und vertreten im Auftrag der Bundesregierung die deutschen Raumfahrtinteressen weltweit. Zu den Aufgaben der Raumfahrt-Agentur im DLR gehören die Planung und Umsetzung des nationalen Raumfahrtprogramms sowie das Management der deutschen Beiträge zur Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und zur Europäischen Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten (EUMETSAT).</p>



<p><strong>Über Rocket Factory</strong><br>Rocket Factory Augsburg wurde 2018 mit der Vision gegründet, datengenerierende Geschäftsmodelle im Weltraum zu ermöglichen, um unseren Planeten Erde besser zu verstehen, zu schützen und zu vernetzen. Vor diesem Hintergrund ist es das Ziel des Unternehmens, wöchentlich Starts von bis zu 1.300kg in niedrige Erdumlaufbahnen und darüber hinaus zu sehr wettbewerbsfähigen Preisen anzubieten. Auf diese Weise will RFA den Zugang zum Weltraum demokratisieren und die Startkosten in der Raumfahrtindustrie senken. Die Rakete RFA ONE kombiniert drei wichtige Wettbewerbsvorteile: Ein kundenorientierter Service mit präziser Aussetzung im Orbit und einem hohen Maß an Missionsflexibilität durch seine Orbitalstufe; zu einem äußerst wettbewerbsfähigen Preis; ermöglicht durch eine überlegene gestufte Verbrennungstechnologie, kostengünstige Strukturen und die Verwendung von Industriekomponenten.</p>



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<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17958.msg541717#msg541717" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Rocket Factory Augsburg (RFA)</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>DLR: Erste deutsche Kleinsatellitenkonferenz in Berlin: Zukunftsmarkt Kleinsatelliten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dlr-erste-deutsche-kleinsatellitenkonferenz-in-berlin-zukunftsmarkt-kleinsatelliten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Dec 2022 13:54:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kleinsatelliten (Satelliten mit einem Gewicht bis zu 500 Kilogramm) sind vielfältig und flexibel einsetzbar – für Telekommunikationsleistungen, die Erdbeobachtung und Klimaforschung oder die Erprobung neuer Technologien im All. Sie können in größeren Stückzahlen und damit günstiger und schneller als herkömmliche Satelliten produziert werden und eröffnen damit vielfältige neue Möglichkeiten für kommerzielle Dienste und Wissenschaft. Sie [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Kleinsatelliten (Satelliten mit einem Gewicht bis zu 500 Kilogramm) sind vielfältig und flexibel einsetzbar – für Telekommunikationsleistungen, die Erdbeobachtung und Klimaforschung oder die Erprobung neuer Technologien im All. Sie können in größeren Stückzahlen und damit günstiger und schneller als herkömmliche Satelliten produziert werden und eröffnen damit vielfältige neue Möglichkeiten für kommerzielle Dienste und Wissenschaft. Sie gelten daher als einer der wesentlichen Motoren des dynamischen Zukunftsmarkts Raumfahrt, insbesondere im Hinblick auf den Bereich New Space, also die Kommerzialisierung der Raumfahrt. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: DLR 6. Dezember 2022.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/podiumsdiskussionauftaktkleinsatkonfdlr.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Podiumsdiskussion zum Auftakt der Kleinsatellitenkonferenz. (Bild: DLR)" data-rl_caption="" title="Podiumsdiskussion zum Auftakt der Kleinsatellitenkonferenz. (Bild: DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/podiumsdiskussionauftaktkleinsatkonfdlr600.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Podiumsdiskussion zum Auftakt der Kleinsatellitenkonferenz. (Bild: DLR)</figcaption></figure>



<p>6. Dezember 2022 &#8211; Um die deutsche Raumfahrtindustrie zu stärken und KMUs (kleine und mittlere Unternehmen) und insbesondere Start-ups im Bereich Kleinsatelliten zu fördern, hat die Bundesregierung die „Kleinsatelliten-Initiative“ ins Leben gerufen. Hierfür hat der Bundestag für 2022 insgesamt 10 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Am 6. Dezember 2022 trafen sich Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie, Forschung und Politik in Berlin, um zu diskutieren, wie das Thema „Kleinsatelliten in Deutschland“ auch im Rahmen der neuen Raumfahrtstrategie des Bundes gestaltet werden kann. Auf der von der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) veranstalteten Konferenz wurden auch die Gewinner des Mikrolauncher-Nutzlast-Wettbewerbs der Deutschen Raumfahrtagentur ausgezeichnet.</p>



<p><strong>Die nationale Kleinsatelliten-Initiative: Förderung von Kommerzialisierung und Forschung</strong><br>Kleinsatelliten (Satelliten mit einem Gewicht bis zu 500 Kilogramm) sind vielfältig und flexibel einsetzbar – für Telekommunikationsleistungen, die Erdbeobachtung und Klimaforschung oder die Erprobung neuer Technologien im All. Sie können in größeren Stückzahlen und damit günstiger und schneller als herkömmliche Satelliten produziert werden und eröffnen damit vielfältige neue Möglichkeiten für kommerzielle Dienste und Wissenschaft. Kleinsatelliten gelten daher als einer der wesentlichen Motoren des dynamischen Zukunftsmarkts Raumfahrt, insbesondere im Hinblick auf den Bereich New Space, also die Kommerzialisierung der Raumfahrt.</p>



<p>Dazu erläutert Dr. Anna Christmann (MdB), die Koordinatorin der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt: „Neue Raumfahrtanwendungen mittels Kleinsatelliten bieten enormes Potential für ein besseres Leben auf dem Planeten und eine intakte Umwelt. Durch die bessere Kosteneffizienz und den geringeren Ressourceneinsatz ermöglichen Kleinsatelliten deutlich mehr Datenerfassung aus dem All und damit mehr sogenannte Downstream-Anwendungen. Jetzt gilt es, mit der Kleinsatellitenstrategie den Markt für diese Technologie in Deutschland und Europa aufzubauen. Dafür bringen wir alle Akteure aus Wissenschaft, Start-ups, KMUs und Industrie zusammen.“</p>



<p>Die weitere Stärkung des Standorts Deutschland im Segment Kleinsatelliten soll über ein Programm mit mehreren Schwerpunkten erfolgen. Dazu zählen die Durchführung von Wettbewerben für die Entwicklung neuer Kleinsatellitenplattformen und für günstige Mitfluggelegenheiten, die gezielte Förderung von Kleinsatellitentechnologien an Hochschulen und KMUs sowie Start-ups und die Verbesserung des Technologietransfers aus Forschungsinstituten und Hochschulen in die Industrie. Zudem sollen regelmäßig Missionen für die Technologieerprobung im All durchgeführt werden. Mit dem zunehmenden Bedarf an Kleinsatelliten treten auch der Aufbau von Kapazitäten für die Serienproduktion und die Entwicklung von Technologien zur Vermeidung von Weltraumschrott in den Vordergrund sowie die Weltraumqualifizierung von bereits existierenden „EEE“-Bauteilen (elektrische, elektronische und elektromechanische Bauteile, zum Beispiel aus der Automobilindustrie).</p>



<p><strong>Mikrolauncher-Nutzlastwettbewerb: Mitfluggelegenheit für Kleinsatelliten</strong><br>„Technologische Exzellenz einerseits und kosteneffiziente Wertschöpfungsprozesse andererseits sind die Basis, um sich im dynamisch wachsenden Markt der Kleinsatelliten gut zu positionieren. Start-ups und KMU spielen dabei aufgrund ihrer Agilität eine wesentliche Rolle“, betont Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstand und Leiter der Deutschen Raumfahrtagentur. „Die verlässliche Aussicht auf öffentliche Aufträge hilft vor allem jungen Unternehmen, ihre Finanzierung zu sichern. Hier sind unsere Mikrolauncher- und Nutzlastwettbewerbe zentrale Bausteine“, ergänzt Pelzer mit Blick auf die Rolle des Staates als Ankerkunde.</p>



<p>Während der Konferenz in Berlin wurden auch die 17 Gewinner des DLR-Nutzlastwettbewerbs bekanntgegeben, deren Kleinsatellitentechnologien auf den Mikrolaunchern (kleinen Trägerraketen) der Raumfahrt-Unternehmen Isar Aerospace Technologies GmbH und Rocket Factory Augsburg AG eine kostenlose Mitfluggelegenheit erhalten. Bewerben konnten sich Firmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus Deutschland und Europa, die einen oder mehrere Kleinsatelliten für wissenschaftliche oder kommerzielle Missionen sowie zur Technologieerprobung im All starten wollen. Weitere Informationen zu den Gewinnern gibt es <a href="https://web.archive.org/web/20221207041734/https://www.dlr.de/rd/desktopdefault.aspx/tabid-18765/30054_read-80790/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">dort</a>.</p>



<p>Der Nutzlast-Wettbewerb ist eingebettet in den Mikrolauncher-Wettbewerb der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. Ziel dieses Programms ist es, die Kommerzialisierung der europäischen Raumfahrt voranzutreiben und die Autonomie und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen, insbesondere im Bereich der kleineren Nutzlasten, zu verbessern.</p>



<p>Die deutschen Start-Ups Isar Aerospace Technologies GmbH (Trägerrakete Spectrum), Rocket Factory Augsburg AG (RFA One) sowie die HyImpulse Technologies GmbH (SL1) konnten sich in verschiedenen Phasen des Mikrolauncher-Wettbewerbs durchsetzen. Die beiden Raketen Spectrum und RFA One wurden für die Durchführung der insgesamt vier Missionen ausgewählt. Sie sind mit nur 28 beziehungsweise 30 Metern Länge und zwei Metern Durchmesser auf den Transport von Nutzlasten bis zu 1,5 Tonnen Gewicht ausgelegt und eignen sich damit ideal für den Start von Kleinsatelliten.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3365.msg541528#msg541528" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">DLR</a></li>
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		<title>DLR: Startschuss für zweite Runde im Wettbewerb für Mikrolauncher-Nutzlasten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dlr-startschuss-fuer-zweite-runde-im-wettbewerb-fuer-mikrolauncher-nutzlasten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jun 2022 14:20:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 20. Juni 2022 startete die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR die zweite Wettbewerbsrunde für den Mitflug von Kleinsatelliten auf in Deutschland entwickelten und gebauten Mikrolaunchern. Der Wettbewerb richtet sich nicht nur an europäische Institutionen, sondern auch an Start-ups sowie kleine und mittlere Unternehmen. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<h4 class="wp-block-heading">Am 20. Juni 2022 startete die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR die zweite Wettbewerbsrunde für den Mitflug von Kleinsatelliten auf in Deutschland entwickelten und gebauten Mikrolaunchern. Der Wettbewerb richtet sich nicht nur an europäische Institutionen, sondern auch an Start-ups sowie kleine und mittlere Unternehmen. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: DLR 20. Juni 2022.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/payloadwettbewerbExolaunchGmbHSpaceXDLR.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/payloadwettbewerbExolaunchGmbHSpaceXDLR60.jpg" alt="" width="600" height="173"/></a><figcaption>Der Nutzlast-Wettbewerb ist Teil des Mikrolauncher-Wettbewerbs. (Grafik: Exolaunch GmbH, SpaceX/DLR)</figcaption></figure>



<p>20. Juni 2022 &#8211; Insgesamt werden drei weitere Flüge von den Raumfahrtunternehmen Isar Aerospace Technologies GmbH und Rocket Factory Augsburg AG in den Jahren 2023 und 2024 angeboten.</p>



<p><strong>Deutsche Raumfahrtagentur im DLR sucht die besten Kleinsatelliten für einen Mitflug</strong><br>Am 20. Juni 2022 startet die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR die zweite Wettbewerbsrunde für einen kostenlosen Mitflug von Kleinsatelliten auf in Deutschland entwickelten und gebauten Mikrolaunchern. Damit beginnt die Bewerbungsphase für insgesamt drei weitere Flüge, die von den Raumfahrtunternehmen Isar Aerospace Technologies GmbH und Rocket Factory Augsburg AG in den Jahren 2023 und 2024 angeboten werden. Der Wettbewerb richtet sich diesmal nicht nur an europäische Institutionen, sondern auch an Start-ups sowie kleine und mittlere Unternehmen.</p>



<p>&#8222;Der Nutzlast-Wettbewerb ist ein wichtiges Element in der Kleinsatellitenstrategie der Bundesregierung und ein weiterer Schritt zur Stärkung des Kleinsatelliten-Segments in der europäischen Raumfahrt&#8220;, erläutert Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstandsmitglied und Leiter der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. &#8222;Neben der Förderung der deutschen Startdienstleister bieten wir jetzt Institutionen und Unternehmen eine attraktive Gelegenheit, ihre Kleinsatellitentechnologien im All zu erproben und wissenschaftliche Experimente durchzuführen.&#8220;</p>



<p><strong>Bis zu 150 Kilogramm Masse können pro Flug gestartet werden</strong><br>Die Mitfluggelegenheiten bieten sich für Kleinsatelliten an, die wissenschaftliche oder kommerzielle Missionen durchführen oder neue Technologien im Weltraum erproben sollen. Bei jedem der drei Flüge kann eine Gesamtmasse von bis zu 150 Kilogramm gestartet werden. Dies erlaubt jeweils den Mitflug von mehreren Kleinsatelliten, da diese jeweils nur ein geringes Gewicht haben. &#8222;Die Bewerbungen werden von einer fünfköpfigen Experten-Jury des DLR entsprechend den Wettbewerbs-Kriterien bewertet&#8220;, erläutert Markus Wagener, Fachgebietsleiter Kleinsatelliten in der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. &#8222;Zu diesen zählen etwa die wissenschaftliche und technologische Einzigartigkeit, der Entwicklungsstatus des Satelliten oder das Potenzial der Experimente an Bord für Anwendungen auf der Erde.&#8220;</p>



<p>Die Bewerbungsfrist für die beiden Flüge im Jahr 2023 endet am 15. Oktober 2022, die Gewinner werden bis zum 30. November 2022 bekanntgegeben. Für den Flug im Jahr 2024 gilt eine verlängerte Bewerbungsfrist bis zum 30. April 2023, die Auswahl der Gewinner ist bis zum 30. Juni 2023 geplant.</p>



<p>Die erste Runde des Nutzlast-Wettbewerbs hat im Jahr 2021 stattgefunden. Fünf Institutionen aus Deutschland, Norwegen und Slowenien konnten sich dabei mit insgesamt sieben Kleinsatelliten durchsetzen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/mikrolauncherwettbewerbvisualDLRCCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/mikrolauncherwettbewerbvisualDLRCCBYNCND3060.jpg" alt=""/></a><figcaption>Der Mikrolauncher-Wettbewerb der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. (Grafik: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)</figcaption></figure>



<p><strong>Mitfluggelegenheit für Kleinsatelliten ist Teil des Mikrolauncher-Wettbewerbs</strong><br>Der Nutzlast-Wettbewerb ist eingebettet in den Mikrolauncher-Wettbewerb, den die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR im Rahmen des Boost!-Programms der Europäischen Weltraumorganisation ESA seit dem Jahr 2020 organisiert. Ziel dieses Programms ist es, die Kommerzialisierung der europäischen Raumfahrt voranzutreiben und die Autonomie und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen, insbesondere im Bereich der kleineren Nutzlasten, zu verbessern.</p>



<p>Die deutschen Start-Ups Isar Aerospace Technologies GmbH (Trägerrakete Spectrum), Rocket Factory Augsburg AG (RFA One) sowie die HyImpulse Technologies GmbH (SL1) konnten sich in verschiedenen Phasen des Mikrolauncher-Wettbewerbs durchsetzen. Die beiden Raketen Spectrum und RFA One wurden für die Durchführung der vier Missionen ausgewählt. Sie sind mit nur 28 beziehungsweise 30 Metern Länge und zwei Metern Durchmesser auf den Transport von Nutzlasten bis zu 1,5 Tonnen Gewicht ausgelegt und eignen sich damit ideal für den Start von Kleinsatelliten.</p>



<p>Die Bekanntmachung mit allen relevanten Informationen für die Teilnehmer und den Bewerbungsformularen ist auf den Internetseiten der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR zu finden: <a href="https://www.dlr.de/de/ar/themen-missionen/raumfahrttechnologien/traegersysteme/dlr-mikrolauncher-und-nutzlast-wettbewerb" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.dlr.de/rd/desktopdefault.aspx/tabid-15784/25586_read-65808/</a> .</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3365.msg533729#msg533729" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">DLR</a></li></ul>
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		<title>HyImpulse stellt Höhenforschungsrakete SR75 vor</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/hyimpulse-stellt-hoehenforschungsrakete-sr75-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Mar 2022 18:43:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Höhenforschungsrakete]]></category>
		<category><![CDATA[HyImpulse]]></category>
		<category><![CDATA[Mikrolauncher]]></category>
		<category><![CDATA[Neuenstadt]]></category>
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		<category><![CDATA[SR75]]></category>
		<category><![CDATA[StartUp]]></category>
		<category><![CDATA[Trägerrakete]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 2. März 2022 präsentierte HyImpulse an seinem Hauptsitz in Neuenstadt am Kocher, Deutschland, die suborbitale Höhenforschungsrakete SR75. Nach einer Pressemitteilung von HyImpulse. Quelle: HyImpulse. Übersetzung Redaktion Raumfahrer.net. 3. März 2022 &#8211; Wir hatten die Gelegenheit, diesen wichtigen Meilenstein mit besonderen Gästen von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) zu feiern. Wir waren sehr erfreut und geehrt, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 2. März 2022 präsentierte HyImpulse an seinem Hauptsitz in Neuenstadt am Kocher, Deutschland, die suborbitale Höhenforschungsrakete SR75. Nach einer Pressemitteilung von HyImpulse.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: HyImpulse. Übersetzung Redaktion Raumfahrer.net.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/hyimp03032022a2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/hyimp03032022a26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Josef Aschbacher, ESA-Generaldirektor (4. v. re.) und HyImpulse Management-Team. (Bild: HyImpulse)</figcaption></figure></div>



<p>3. März 2022 &#8211; Wir hatten die Gelegenheit, diesen wichtigen Meilenstein mit besonderen Gästen von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) zu feiern. Wir waren sehr erfreut und geehrt, dass Josef Aschbacher, ESA-Generaldirektor, Daniel Neuenschwander, ESA-Direktor für Raumtransport, und Thilo Kranz, Leiter des Koordinationsbüros für Raumtransporttechnologie zu Gast waren. Die hochrangige Delegation der ESA zeigte sich beeindruckt und würdigte die Anstrengungen und Leistungen von HyImpulse. Einer weiteren Unterstützung von NewSpace-Startups im Bereich Trägerraketen sehen wir mit Freude entgegen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/hyimp03032022b2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/hyimp03032022b26.jpg" alt=""/></a><figcaption>HyImpulse SR75 &#8211; erste Flughardware. (Bild: HyImpulse)</figcaption></figure></div>



<p>Mit der Höhenforschungsrakete SR75 können Kunden Experimente in der Mikrogravitation oder Atmosphärenforschung durchführen. Zugleich dient die Rakete auch als Technologiedemonstrator. Sie ist ein wichtiger fliegender Prüfstand für die Qualifikation mehrerer wichtiger Technologien für unsere orbitale Trägerrakete SL1. Diese Technologien umfassen u.a. das neuartige Hybridantriebssystem und den firmeneigenen LOX-kompatiblen leichten CFK-Tank in CFRP-Technik ohne Innenauskleidung.</p>



<p>Der erste suborbitale Demonstrationsflug wird im dritten Quartal 2022 stattfinden. Ein möglicher Startplatz ist der Saxa Vord Raumflughafen in Großbritannien. Nachfolgende Flüge werden die Möglichkeit bieten, bis zu 350 kg Nutzlast in eine Höhe von 200 km zu bringen, und bis zu 300 Sekunden Schwerelosigkeit zu realisieren. Im Rahmen des Jungfernflugs der SR75 wird der europäischen Raumfahrtindustrie der Einsatz vieler neuer Technologien auf hohem technologischen Niveau demonstriert werden.</p>



<p>&#8222;Ich bin sehr stolz auf das, was mein Team mit dieser Entwicklung erreicht hat. Alle haben in den letzten Monaten hart gearbeitet, um heute die erste flugbereite Hardware zeigen zu können.&#8220; (Isabella Verri, Projektleiterin der SR75).</p>



<p>&#8222;Die SR75 ist unser erstes Produkt, und es ist bereits auf großes Kundeninteresse gestoßen. Wir freuen uns, die SR75-Flughardware heute der Öffentlichkeit präsentieren zu können. Es wird sehr spannend für uns sein, später in diesem Jahr den ersten Start einer Rakete eines europäischen Trägerraketen-Startups abzuwickeln.&#8220; (Mario Kobald, Geschäftsführer von HyImpuls).</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18048.msg528996#msg528996" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">HyImpulse</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/hyimpulse-stellt-hoehenforschungsrakete-sr75-vor/" data-wpel-link="internal">HyImpulse stellt Höhenforschungsrakete SR75 vor</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Isar Aerospace gewinnt Mikrolauncher-Wettbewerb</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/isar-aerospace-gewinnt-mikrolauncher-wettbewerb/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Apr 2021 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[HyImpulse]]></category>
		<category><![CDATA[Mikrolauncher]]></category>
		<category><![CDATA[RFA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=80336</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kleine Träger – großer Markt. Isar Aerospace Technologies GmbH gewinnt den Mikrolauncher-Wettbewerb. Erstflug soll im Zeitraum 2022 bis 2023 stattfinden und kleine, insgesamt bis zu 150 Kilogramm leichte, institutionelle Nutzlasten transportieren. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR. Viele Satelliten werden immer kleiner und leichter. In der Regel werden sie [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/isar-aerospace-gewinnt-mikrolauncher-wettbewerb/" data-wpel-link="internal">Isar Aerospace gewinnt Mikrolauncher-Wettbewerb</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Kleine Träger – großer Markt. Isar Aerospace Technologies GmbH gewinnt den Mikrolauncher-Wettbewerb. Erstflug soll im Zeitraum 2022 bis 2023 stattfinden und kleine, insgesamt bis zu 150 Kilogramm leichte, institutionelle Nutzlasten transportieren. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: DLR.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/mikrolauncherurkundebmwidlrccby30.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Herzlichen Glück­wunsch an Isar Aerospace. (Bild: DLR (CC-BY 3.0))" data-rl_caption="" title="Herzlichen Glück­wunsch an Isar Aerospace. (Bild: DLR (CC-BY 3.0))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/mikrolauncherurkundebmwidlrccby3026.jpg" alt=""/></a><figcaption>Herzlichen Glück­wunsch an Isar Aerospace.<br>(Bild: DLR (CC-BY 3.0))</figcaption></figure></div>



<p>Viele Satelliten werden immer kleiner und leichter. In der Regel werden sie als &#8222;Handgepäck&#8220; zusammen mit anderen, größeren Satelliten gestartet, deren Betreiber die Rahmenbedingungen festlegen. Um gerade kleine Satelliten als Hauptnutzlast auf ihre Umlaufbahnen zu bringen, hat sich mittlerweile eine eigene Raketenklasse etabliert &#8211; die sogenannten Mikrolauncher. In den USA und in China boomt dieser Kleinträgermarkt.</p>



<p>Damit auch deutsche Start-ups von dieser globalen &#8222;New Space&#8220;-Entwicklung profitieren, hat die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR am 15. Mai 2020 den Mikrolauncher-Wettbewerb gestartet. Deren erster Sieger wurde nun &#8211; in der Hauptrunde des Wettbewerbs &#8211; von einer Experten-Jury ausgewählt und am 30. April 2021 zum Sieger gekürt: &#8222;Ich gratuliere Isar Aerospace Technologies GmbH im Namen der Bundesregierung zum Gewinn des New-Space-Launcher-Wettbewerbs. Heute beginnt der Aufbruch in eine neue Ära der Raumfahrt Europas! Wir freuen uns darauf, beim Erstflug ihrer Spectrum-Rakete dabei zu sein. Die Newspace-Launcher-Strategie der ESA ist ein klares role model für den Umbau der europäischen Raumfahrt&#8220;, erklärt Thomas Jarzombek MdB, Koordinator der Bundesregierung für die Luft- und Raumfahrt, Schirmherr und Juryvorsitzender des Mikrolauncher-Wettbewerbs.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/mikrolauncherstartendurchdlrccby30.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Mikrolauncher starten durch. (Bild: DLR (CC-BY 3.0))" data-rl_caption="" title="Mikrolauncher starten durch. (Bild: DLR (CC-BY 3.0))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/mikrolauncherstartendurchdlrccby3026.jpg" alt=""/></a><figcaption>Mikrolauncher starten durch.<br>(Bild: DLR (CC-BY 3.0))</figcaption></figure></div>



<p><strong>Deutsche Raumfahrt-Gründerszene global konkurrenzfähig</strong><br>&#8222;Mit Spectrum hat das junge Unternehmen nicht nur einen vielversprechenden Kleinträger im Programm. Isar Aerospace Technologies GmbH hat uns auch ein überzeugendes Konzept für ein tragfähiges Geschäftsmodell vorgelegt, das sich nach Einschätzung der Jury auf lange Sicht am Mikrolauncher-Markt durchsetzen kann. Damit hat die deutsche Gründerszene gezeigt, dass sie im internationalen Marktsegment der kleinen Träger konkurrenzfähig ist&#8220;, betont Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstand und Leiter der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. Mit dem Mikrolauncher-Wettbewerb werden drei deutsche Start-ups in einer Gesamthöhe von 25 Millionen Euro aus dem deutschen Beitrag im ESA-Launcher-Programm unterstützt, so genannte kleine Trägerraketen zu entwickeln und kommerziell zu betreiben. Die Wettbewerbskriterien umfassen dabei nicht nur die technische Konzeption eines Trägerservices, sondern auch betriebswirtschaftliche und finanzielle Aspekte &#8211; es geht um die Entwicklung und Umsetzung funktionierender Geschäftsmodelle.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/mikrolauncherspectrumisaraerospacegmbh.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Struktur für Spectrum. (Bild: Isar Aerospace Technologies GmbH)" data-rl_caption="" title="Struktur für Spectrum. (Bild: Isar Aerospace Technologies GmbH)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/mikrolauncherspectrumisaraerospacegmbh26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Struktur für Spectrum.<br>(Bild: Isar Aerospace Technologies GmbH)</figcaption></figure></div>



<p>Die Teams der HyImpulse Technologies GmbH aus Neuenstadt am Kocher, von Isar Aerospace Technologies aus München und der Rocket Factory Augsburg hatten sich im Juli 2020 für die Hauptrunde qualifiziert. Am 3. November 2020 hatte die ESA die ersten drei Verträge über jeweils 500.000 Euro an die drei KMU aus Deutschland vergeben. Die Förderung durch die ESA erfolgt mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), die Deutschland auf der vergangenen ESA-Ministerratskonferenz &#8222;Space19+&#8220; im November 2019 in Sevilla gezeichnet hat. HyImpulse, Isar Aerospace und Rocket Factory Augsburg haben sich alle 2018 gegründet. &#8222;In der aktuellen Runde des Mikrolauncher-Wettbewerbs hat sich zwar Isar Aerospace Technologies GmbH durchgesetzt, aber auch HyImpulse Technologies GmbH und Rocket Factory Augsburg AG haben signifikante Fortschritte erzielt. In diesem engen Rennen erhalten beide Firmen mit ihren erfolgversprechenden Konzepten im April 2022 eine zweite Chance, ihrerseits eine Förderung in Höhe von elf Millionen Euro zu erhalten&#8220;, betont DLR-Vorstand Walther Pelzer.</p>



<p><strong>Paradigmenwechsel</strong><br>Die Raumfahrt wandelt sich aktuell sehr: Bis vor etwa zehn Jahren wurden Satelliten vor allem groß und schwer gebaut, damit sie möglichst viele unterschiedliche Nutzlasten tragen konnten. Die Aufträge dafür kamen meist von staatlichen Auftraggebern. Heute starten immer mehr private Raumfahrtfirmen Satelliten. Für sie stehen stärker die aus den Satellitendaten erzeugten Anwendungen und Dienstleistungen im Vordergrund &#8211; und die Kosten. &#8222;Um uns an die Spitze des Wandels in der Raumfahrt zu setzen haben wir heute einen entscheidenden Schritt getan. Dabei gibt es heute tatsächlich drei Gewinner. Denn alle drei Unternehmen haben gezeigt, dass sie ohne den Steuerzahler ins Risiko zu setzen, spannende Raumfahrttechnologie entwickelt haben und mit hoch konkurrenzfähigen Launchern in den Markt gehen werden. Im nächsten Jahr wird es einen weiteren Auftrag im Rahmen unseres Wettbewerbs geben. Es kommt jetzt darauf an, dass wir die Beschaffung von Raketenstarts in Europa &#8211; bei der ESA, der EU und den Mitgliedsstaaten &#8211; offen ausgestalten, so dass diese drei Anbieter fair mit den Etablierten um Aufträge konkurrieren können und sich hier ein echter Markt entwickelt&#8220;, sagt Raumfahrtkoordinator Thomas Jarzombek.</p>



<p><strong>Verwandte Meldung bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/dlr-mikrolauncher-wettbewerb-drei-weiter/" data-wpel-link="internal">DLR-Mikrolauncher-Wettbewerb: Drei weiter</a> (14. Juli 2020)</li></ul>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16309.msg509524#msg509524" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Isar Aerospace</a></li></ul>
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		<title>DLR-Mikrolauncher-Wettbewerb: Drei weiter</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dlr-mikrolauncher-wettbewerb-drei-weiter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2020 16:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[HyImpulse]]></category>
		<category><![CDATA[Mikrolauncher]]></category>
		<category><![CDATA[Rocket Factory]]></category>
		<category><![CDATA[Space19+]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Jarzombek]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jury unter Vorsitz von Thomas Jarzombek (MdB), dem Koordinator der Bundesregierung für die Luft- und Raumfahrt, nominiert die HyImpulse Technologies GmbH, die Rocket Factory Augsburg AG und die Isar Aerospace Technologies GmbH. Insgesamt stehen für die Hauptrunde des Mikrolauncher-Wettbewerbs des DLR Raumfahrtmanagements 25 Millionen für die Entwicklung kommerzieller Startdienstleistungen ins All zur Verfügung. Eine Pressemitteilung [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Jury unter Vorsitz von Thomas Jarzombek (MdB), dem Koordinator der Bundesregierung für die Luft- und Raumfahrt, nominiert die HyImpulse Technologies GmbH, die Rocket Factory Augsburg AG und die Isar Aerospace Technologies GmbH. Insgesamt stehen für die Hauptrunde des Mikrolauncher-Wettbewerbs des DLR Raumfahrtmanagements 25 Millionen für die Entwicklung kommerzieller Startdienstleistungen ins All zur Verfügung. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/hyimpulseHyImpulseTechnologiesGmbH.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="HyImpulse" data-rl_caption="" title="HyImpulse" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/hyimpulseHyImpulseTechnologiesGmbH26.jpg" alt=""/></a><figcaption>HyImpulse<br>(Bild: HyImpulse Technologies GmbH)</figcaption></figure></div>



<p>Drei Teams sind beim <a href="https://www.dlr.de/de/ar/themen-missionen/raumfahrttechnologien/traegersysteme/dlr-mikrolauncher-und-nutzlast-wettbewerb" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Mikrolauncher-Wettbewerb des DLR</a> Raumfahrtmanagements eine Runde weiter: &#8222;Ich freue mich sehr, als Gewinner der Vorrunde in alphabetischer Reihenfolge bekanntgeben zu können: HyImpulse Technologies aus Baden-Württemberg sowie IsarAerospace Technologies und Rocket Factory Augsburg aus Bayern&#8220;, kommentiert Juryvorsitzender Thomas Jarzombek (MdB), Koordinator der Bundesregierung für die Luft- und Raumfahrt die Entscheidung vom 13. Juli 2020. &#8222;Alle drei Bewerber liegen im Moment ‚Kopf-an-Kopf‘ auf ihrem Weg zum Ziel und haben uns mit ihren Vorschlägen in technischer, wirtschaftlicher und operationeller Hinsicht überzeugt. Sie erhalten nun jeweils 500.000 Euro für die weitere Ausarbeitung ihrer Konzepte bis zur Hauptrunde des Wettbewerbs im Frühjahr 2021.&#8220;</p>



<p>Drei Teams sind beim <a href="https://www.dlr.de/de/ar/themen-missionen/raumfahrttechnologien/traegersysteme/dlr-mikrolauncher-und-nutzlast-wettbewerb" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Mikrolauncher-Wettbewerb des DLR</a> Raumfahrtmanagements eine Runde weiter: &#8222;Ich freue mich sehr, als Gewinner der Vorrunde in alphabetischer Reihenfolge bekanntgeben zu können: HyImpulse Technologies aus Baden-Württemberg sowie IsarAerospace Technologies und Rocket Factory Augsburg aus Bayern&#8220;, kommentiert Juryvorsitzender Thomas Jarzombek (MdB), Koordinator der Bundesregierung für die Luft- und Raumfahrt die Entscheidung vom 13. Juli 2020. &#8222;Alle drei Bewerber liegen im Moment ‚Kopf-an-Kopf‘ auf ihrem Weg zum Ziel und haben uns mit ihren Vorschlägen in technischer, wirtschaftlicher und operationeller Hinsicht überzeugt. Sie erhalten nun jeweils 500.000 Euro für die weitere Ausarbeitung ihrer Konzepte bis zur Hauptrunde des Wettbewerbs im Frühjahr 2021.&#8220;</p>



<p>Der Wettbewerb fördert deutsche Start-Ups in einer Gesamthöhe von 25 Millionen Euro, die Startdienstleistungen ins All kommerziell entwickeln und anbieten wollen. Die drei Gewinner setzen dabei auf so genannte Mikrolauncher, das heißt kleine und moderne Trägerraketen mit einer Nutzlast von einigen hundert Kilogramm.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/isarasJPetraschIsarAerospace.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Isar Aerospace" data-rl_caption="" title="Isar Aerospace" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/isarasJPetraschIsarAerospace26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Isar Aerospace<br>(Bild: Julian Petrasch &#8211; Isar Aerospace)</figcaption></figure></div>



<p>Die Teams von <a href="https://www.hyimpulse.de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">HyImpulse</a>, <a href="https://isaraerospace.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Isar Aerospace Technologies</a> und der <a href="https://www.rfa.space/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Rocket Factory Augsburg</a> dürfen sich nun über das notwendige Unterstützungs-Schreiben (&#8222;Letter of Support&#8220;) des DLR Raumfahrtmanagements freuen, mit dem sie im so genannten <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Transportation/Boost%21_overview" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">C-STS-Programm</a> der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA) Aufträge erhalten werden. Diese Förderung durch die ESA erfolgt mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), die Deutschland auf der letzten ESA-Ministerratskonferenz &#8222;Space19+&#8220; im November 2019 in Sevilla gezeichnet hat.</p>



<p>Alle drei KMU wurden 2018 gegründet: die HyImpulse Technologies GmbH mit Sitz in Neuenstadt am Kocher ist eine DLR-Ausgründung, setzt auf eine 3-stufige Rakete mit einem so genannten Hybridantrieb und hat aktuell 40 Mitarbeiter; die Rocket Factory Augsburg AG gehört zur OHB-Gruppe, hat rund 60 Mitarbeiter und entwickelt ein ebenfalls dreistufiges Trägersystem auf Basis von flüssigem Sauerstoff und Kerosin; die Isar Aerospace Technologies GmbH hat zirka 35 Mitarbeiter, ist eine Ausgründung der TU München und hat eine zweistufige Rakete konzipiert auf der Grundlage eines Antriebs aus flüssigem Sauerstoff und Propan.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/teamfotorfaRocketFactoryAugsburg.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Rocket Factory" data-rl_caption="" title="Rocket Factory" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/teamfotorfaRocketFactoryAugsburg26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Rocket Factory<br>(Bild: Rocket Factory Augsburg)</figcaption></figure></div>



<p>&#8222;Wir wollen mit diesem Wettbewerb und unserer Zeichnung auf der ESA-Ministerratskonferenz kommerzielle Aktivitäten in der bislang stark von Großunternehmen und staatlichen Entwicklungsprogrammen bestimmten Landschaft der europäischen Trägerraketen initiieren. KMU sollen mit innovativen Ideen und Konzepten einen kommerziellen und kostengünstigen Weg in den Markt der Startdienstleistungen erhalten&#8220;, verdeutlicht Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstand für das Raumfahrtmanagement, die Motivation.</p>



<p>Kernaufgabe des Wettbewerbs war ein Vorschlag für Transportdienstleistungen von der Erde in den Orbit (&#8222;Earth to Orbit&#8220;) auf Basis eines von den Unternehmen selbst entwickelten Mikrolaunchers. Voraussetzung war außerdem die Bereitschaft, den Mitflug von vom DLR ausgewählten, nichtkommerziellen Nutzlasten von Hochschulen oder Forschungseinrichtungen mit jeweils maximal 150 Kilogramm Gesamtmasse auf den Qualifizierungsflügen kostenfrei zu ermöglichen. In den beiden letzten Runden des Wettbewerbs erhalten die Gewinner Fördergelder für die abschließende Qualifikationsphase ihres Trägersystems inklusive der Durchführung von jeweils zwei Demonstrationsflügen im Zeitraum 2022-2023. Nach der nun beendeten Vorrunde wird im Verlauf der Hauptrunde (2021) der erste Sieger des Wettbewerbs ermittelt werden, der eine Förderung von elf Millionen Euro erhalten wird. In der dritten Phase (2022) erfolgt die Vergabe des zweiten Gewinns, der ebenfalls mit elf Millionen Euro dotiert ist.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3365.msg484379#msg484379" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">DLR</a></li></ul>
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		<title>Super Strypi: Rakete versagt bei Jungfernflug</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/super-strypi-rakete-versagt-bei-jungfernflug/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Nov 2015 15:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Aerojet Rocketdyne]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Feststoffmotor]]></category>
		<category><![CDATA[Hawaii]]></category>
		<category><![CDATA[HiakaSat]]></category>
		<category><![CDATA[HSFL]]></category>
		<category><![CDATA[HTPB]]></category>
		<category><![CDATA[LEO-46]]></category>
		<category><![CDATA[Mikrolauncher]]></category>
		<category><![CDATA[ORS-4]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[SPARK]]></category>
		<category><![CDATA[Super Strypi]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 4. November 2015 erfolgte der Erststart eines neuen, kleinen US-amerikanischen Satellitenträgers von einer der Hauptinseln Hawaiis aus. Die Super Strypi genannte Rakete erfüllte ihre auf rund 13 Minuten angesetzte Mission nicht, sie versagte schon im Verlauf des Betriebs ihrer ersten Stufe. Autor:&#160;Thomas Weyrauch. Quelle: Aerojet Rocketdyne, Hawaii Blog, ORS, Spaceflight Now, Universität Hawaii, USAF. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading"><strong>Am 4. November 2015 erfolgte der Erststart eines neuen, kleinen US-amerikanischen Satellitenträgers von einer der Hauptinseln Hawaiis aus. Die Super </strong>Strypi <strong>genannte Rakete erfüllte ihre auf rund 13 Minuten angesetzte Mission nicht, sie versagte schon im Verlauf des Betriebs ihrer ersten Stufe.</strong></h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Autor:&nbsp;<a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>.   Quelle: Aerojet Rocketdyne, Hawaii Blog, ORS, Spaceflight Now, Universität Hawaii, USAF.   </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-b6884e32"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/IMG1491SuperstrypiUSAF1500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/IMG1491SuperstrypiUSAF260x200.jpg" alt="" class="wp-image-13051" width="260" height="200"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Super Strypi vor dem Start
(Bild: USAF</figcaption></figure>



<p>Super Strypi setzt sich aus drei Stufen zusammen, in denen unterschiedlich große Feststoffmotore mit feststehenden Ausströmdüsen zum Einsatz kommen. Alle Motore sind Erzeugnisse von Aerojet Rocketdyne aus den USA. Als Treibstoff kommt in ihnen Hydroxyl-terminiertes Polybutadien (HTPB) zum Einsatz.</p>



<p>Die erste Stufe besitzt einen LEO-46 genannten Motor mit einer Masse von etwas über 22 Tonnen, die zweite Stufe hat ein LEO-7 genanntes Aggregat mit einer Masse von etwa 3,5 Tonnen, und in der dritten Stufe wurde ein LEO-1 genannter Antrieb mit einer Masse von etwa 710 Kilogramm verbaut.</p>



<p>Nach erfolgreichen Tests und angelaufener Produktion soll Super Strypi Startkosten im Bereich zwischen 15 und 16 Millionen US-Dollar ermöglichen und den Transport von Nutzlasten mit einer Gesamtmasse um 300 Kilogramm erlauben. Von Hawaii aus könnten es etwa 275 Kilogramm für eine sonnensynchrone Bahn 400 Kilometer über der Erde sein, bei Start an der US-Ostküste in einen solchen Orbit sogar 320 Kilogramm.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-51fc686e"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/SuperstrypiDiagramUSAF.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/SuperstrypiDiagramUSAF260.jpg" alt="" class="wp-image-13059" width="260" height="156"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Bestandteile der Super Strypi
(Bild: USAF)</figcaption></figure>



<p>Aerojet Rocketdyne verspricht sich eigenen Angaben zufolge deutlich gesenkte Kosten für den Transport von kleinen Erdsatelliten und von Monaten auf Wochen reduzierten Zeiten für die Vorbereitung entsprechender Starts. Dafür habe man beim Entwurf der Rakete auf ein komplexes und teures Flugführungssystem verzichtet (und versuchte, einfachere Lösungen zu nutzen).</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-1b870592"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/SuperStrypiFinsORS800.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/SuperStrypiFinsORS260.jpg" alt="" class="wp-image-13060" width="260" height="167"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Spinnerzeugung durch angestellte Heckflossen &#8211; Illustration
(Bild: ORS)</figcaption></figure>



<p>Die Entwicklung der Rakete ist ein Projekt einer Abteilung des US-Verteidigungsministeriums, die bei der Umsetzung mit den US-amerikanischen Sandia-Laboratorien (Sandia National Laboratories), dem Labor für Raumflug Hawaii (Hawaii Space Flight Laboratory, HSFL), dem pazifischen Raketentestgelände (Pacific Missile Range Facility, PMRF) und dem US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtkonzern Aerojet Rocketdyne zusammen gearbeitet hat.</p>



<p>Auf der Luftwaffenbasis Kirtland in Neumexiko arbeitet seit dem 21. Mai 2007 das Operationally Responsive Space Office (ORS Office, ORS), dessen Aufgabe es entsprechend seiner Bezeichnung ist, für neu entstandene Anforderungen möglichst rasch nutzbare Lösungen im Bereich militärischer und die nationale Sicherheit der USA betreffender Raumfahrtanwendungen zur Verfügung zu stellen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-ac7664a4"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/ORS4FlightSequence2010HSFL1200.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/ORS4FlightSequence2010HSFL260.jpg" alt="" class="wp-image-13053" width="260" height="186"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Super Strypi Missonsablauf &#8211; Illustration
(Bild: HSFL)</figcaption></figure>



<p>Das ORS-4-Projekt, in dessen Rahmen Entwicklung und Test der aktuell als experimentell bezeichneten Rakete Super Strypi erfolgte, wurde nach Informationen aus den USA bis dato mit über 35 Millionen US-Dollar an staatlichen Mitteln gefördert.</p>



<p>Der Start der etwas über 19 Meter langen Rakete erfolgte von der vollständig neu aufgebauten Rampe LP-41 des PMRF an einer Kokole Point genannten Position am Küstenstreifen Barking Sands im Südwesten der Insel Kauai.</p>



<p>Nach dem Verlassen der Startschiene des rund 40 Meter langen Richtgestells &#8211; welche der Führung bei geringer Geschwindigkeit und fehlender aerodynamischer Stabilisierung dient &#8211; um 4:45 Uhr MEZ (17:45 Uhr Ortszeit Hawaii) am 4. November 2015 gewann die Rakete rasch an Höhe. In einer Videoübertragung, die die Universität Hawaii bereitstellte und vom Branchendienst Spaceflight Now im Internet gezeigt wurde, wurde jedoch recht schnell erkennbar, dass der Flug sich nicht so vollzog, wie er geplant war.</p>



<p>Durch mit einer gewissen Anstellung am Heck angebrachte Finnen war die Rakete zur Stabilisierung wie vorgesehen in Rotation um ihre Rollachse versetzt worden. Dies war aus Telemetrie-Animationen in den präsentierten Livebildern unschwer abzulesen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-649f5430"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/ORS4PayloadStackORS900.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/ORS4PayloadStackORS260.jpg" alt="" class="wp-image-13056" width="260" height="260" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/ORS4PayloadStackORS260.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/ORS4PayloadStackORS260-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/ORS4PayloadStackORS260-100x100.jpg 100w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Nutzlastkonfiguration beim Jungfernflug, oben HiakaSat, unten Dispenser für Kleinstsatelliten
(Bild: ORS)</figcaption></figure>



<p>Bilder einer im oberen Drittel der Rakete montierten Kamera zeigten, dass sich im Blickfeld der Kamera nach wenigen Sekunden Flug ein von links nach rechts verlaufender Spalt in der Raketenwand oberhalb einer Reihe von Nieten oder Ähnlichem zeigte.</p>



<p>Die Telemetrie-Animationen legten aber auch schnell nahe, dass es während der 76 Sekunden angesetzten Brennphase der ersten Stufe nicht mit rechten Dingen zuging. Telemetrie und Videobilder der Onbord-Kamera zeigten, wie das Heck in zunehmende Pendelbewegung geriet. Die in der Atmosphäre hinterlassene Abgasspur bildete eine Korkenzieher-spiralenartige Struktur aus.</p>



<p>Am Schluss der Brennphase und danach zeigte die Animation der Telemetriedaten eine heftige Rotation der Rakete, möglicherweise um den weit vorne liegenden Schwerpunkt. Am Ende der gezeigten Telemetrieanimations-Bewegtbilder war noch ein Einsatz von Kaltgas-Düsen des Lagekontrollsystems an der zweiten Raketenstufe zu sehen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-c4653db9"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/HiakaSatViews2013HSFL1000.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/HiakaSatViews2013HSFL260.jpg" alt="" class="wp-image-13049" width="260" height="172"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Illustrationen des HiakaSat
(Bild: HSFL)</figcaption></figure>



<p>Die US-Luftwaffe (United States Airforce, USAF) veröffentlichte via Spaceflight Now eine kurze Mitteilung, in der gesagt wird, dass die experimentelle Rakete kurz nach dem Start versagt hat. Versagensgründe wurden nicht angegeben, was verständlich ist, da erst eine Analyse der Geschehnisse erfolgen muss.</p>



<p>An Bord der Rakete befindliche Klein- und Kleinstsatelliten, 13 an der Zahl, gingen verloren. Die schwerste Nutzlast war ein Satellit der Universität Hawaii namens HiakaSat mit einer Masse von rund 55 Kilogramm. Ursprünglich waren 80 Kilogramm vorgesehen, die dann nach Ansage durch das ORS auf zunächst 40 Kilogramm herabgesetzt werden mussten. Daher handelt es sich bei HiakaSat um eine Modifikation des Hawaiisat 1 alias HS1, dessen Struktur bei HiakaSat gewissermaßen halbiert wurde.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-769bc3c4"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/ORS4HawaiiSatInCleanroomHUHSFL260.jpg" alt="" class="wp-image-13055" width="260" height="288"/><figcaption class="wp-element-caption">HiakaSat im Reinraum
(Bild: HSFL)</figcaption></figure>



<p>HiakaSat hätte als Technologiedemonstrator für eine kosten-effektive Satellitenplattform zur Überprüfung neuer Technologien dienen sollen. Der Satellit war außerdem mit einem bildgebenden Hyperspektralabtaster und zwei Farbkameras ausgestattet, die zur Erdbeobachtung gedacht waren. Ein Namensbestandteil des vollständigen Namens des Raumfahrzeugs, Hyperspectral Imaging Aeronautical Kinematic Analysis Satellite, bezieht sich auf die letztgenannte Aufgabe.</p>



<p>Der anvisierte Orbit für HiakaSat war ein annähernd sonnensynchroner in rund 450 Kilometern über der Erde mit einer Neigung von 97,3 Grad gegen den Äquator (475 &#8211; 525 km bei 94 Grad laut HSFL 2013). Dort wollte die Universität Hawaii den Satelliten für einen Zeitraum zwischen einem und zwei Jahren einsetzen. Das HSFL nannte 2013 eine Auslegungsbetriebsdauer von zwei Jahren.</p>



<p>Das ORS-4-Projekt hinkte der ursprünglichen Zeitplanung deutlich hinterher. Ein erster Super-Strypi-Start war ursprünglich einmal für das zweite Quartal 2012 vorgesehen. Probleme im Bereich der Zeitplanung und bei technischen Details führten jedoch immer wieder zu Verzögerungen.</p>



<p>Unklar ist, ob der Fehlstart in Zusammenhang mit einem zuvor identifizierten Problem mit der Konstruktion der ersten Stufe der Super Strypi steht. Der Jungfernflug wurde nach Feststellung des Problems zunächst auf 2016 verschoben. Das ORS hatte dann entschieden, dass man 2015 startet, weil man trotz eines höheren Risikos denke, die Stufe trotz des Problems sicher fliegen zu können. Ein Einverständnis der Nutzlasteigentümer hatte man offenbar eingeholt.</p>



<p>Bei einem Brenntest des LEO-46-Motors der ersten Stufe im Jahr 2014 hatte sich ein Isolationsproblem herauskristallisiert. Eine isolierende Beschichtung des Motorgehäuses war durchgebrannt. Der Motor der ersten Stufe der Rakete, die am 4. November 2015 versagte, wurde, obwohl exakt nach vorher festgelegten Spezifikationen hergestellt, im Hinblick auf das beim Test 2014 beobachtete Verhalten als anfällig eingeschätzt.</p>



<p>Eine Modifikation des Motors sei nicht möglich gewesen, obgleich neu zu produzierende Exemplare von vorne herein entsprechend anpassbar seien, berichtete der&nbsp;Hawaii Blog. Das ist nachvollziehbar, da man an innen-liegende Isolierschichten nicht heran kommt, wenn ein Feststoffmotor erst einmal mit Treibstoffmasse befüllt ist.</p>



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