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	<title>Mobilfunk &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Mobilfunk &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>The Computer / A history from the 17th century to today</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/the-computer-a-history-from-the-17th-century-to-today/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Goth]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Aug 2024 13:04:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Geschichte des Computers herausgegeben von Jens Müller und Julius Wiedenmann in einer hochwertigen, sehr reich bebilderten, großformatigen Ausgabe des TASCHEN-Verlags. Eine Rezension von Stefan Goth für Raumfahrer.net. Quelle: TASCHEN-Verlag. Ein Beitrag von Stefan Goth 11. August 2024. „Was ist ein Computer“, diese Frage stellt Jens Müller in seinem Vorwort. Das ganze Buch versucht auf [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Geschichte des Computers herausgegeben von Jens Müller und Julius Wiedenmann in einer hochwertigen, sehr reich bebilderten, großformatigen Ausgabe des TASCHEN-Verlags. Eine Rezension von Stefan Goth für Raumfahrer.net.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: TASCHEN-Verlag. Ein Beitrag von Stefan Goth 11. August 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/20240811_Front_Cover-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Buch-Frontcover in rosa mit der Aufschrift &quot;The Computer&quot; und 8 Bildern mit Computerbezug. Bild: Stefan Goth" data-rl_caption="" title="Buch-Frontcover in rosa mit der Aufschrift &quot;The Computer&quot; und 8 Bildern mit Computerbezug. Bild: Stefan Goth" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/20240811_Front_Cover_260x379.jpg" alt="FliegerRevue - vermutlich letzte gedruckte Ausgabe oben. (Bild: Andreas Weise)"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Buch-Frontcover in rosa mit der Aufschrift &#8222;The Computer&#8220; und 8 Bildern mit Computerbezug.<br>(Bild: Stefan Goth)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Was ist ein Computer“, diese Frage stellt Jens Müller in seinem Vorwort. Das ganze Buch versucht auf diese Frage ein Antwort zu geben, wobei schnell klar wird, dass es sich nicht um ein einziges, genau beschreibbares Gerät, sondern um eine inzwischen alle Lebensbereiche verändernde Entwicklung hin zu einer digitalisierten Welt geht. Beginnend bei den ersten mechanischen Rechenhilfen und theoretischen Überlegungen vor mehreren hundert Jahren, über die elektromechanische Verschlüsselungstechnik „Enigma“ Nazi-Deutschlands und der Code-Knacker im englischen Pletchly Park, die ersten Großrechner, das aufkommen der „Personal Computer“, den Smartphones bis hin zu Quantencomputer, wird ein ganz großer Bogen gespannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das vorliegende Buch ist natürlich kein Raumfahrt-Buch und auch Astronomie wird nur geringfügig gestreift, trotzdem entwickeln sich Blick und Weg zu den Sternen parallel und abhängig von der Computerisierung unserer Welt. Die Informationstechnologie wiederum erfährt entscheidende Impulse auch aus der Raumfahrt. Als z.B. der Computer für die Apollo-Raumkapsel entwickelt wurde, waren die wenigen existierenden Großrechner raumfüllende elektronische Ungetüme. Selbst die kompaktesten programmierbaren Geräte hatten noch die Größe von Kühlschränken und mussten ohne Displays auskommen. Am mobilsten waren noch einfache elektromechanische Tisch-Rechenmaschinen für die Grundrechenarten, immer noch in der Größe von Schreibmaschinen. Die Herausforderung bestand also darin einen Computer zu entwickeln, der nicht nur in der Lage war das Raumschiff zu steuern, sondern vor allem leicht und klein genug, um überhaupt eingebaut werden zu können. Auch wenn dies die Miniaturisierung in der Computerwelt nicht alleine ausgelöst hat, so ist dies eine Entwicklung, die beschrieben durch „Moor’s Law“ noch heute fortdauert.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/20240811_Buchruecken-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Buchrücken in rosa mit der Aufschrift &quot;The Computer&quot;. Oben erkennt man das &quot;Kameraauge&quot; von HAL 9000, dem Computer aus &quot;2001 - Odysee im Weltraum&quot;, unten sind eine 3,5&quot;-Diskette und das Wort &quot;TASCHEN&quot; aufgedruckt. Bild: Stefan Goth" data-rl_caption="" title="Buchrücken in rosa mit der Aufschrift &quot;The Computer&quot;. Oben erkennt man das &quot;Kameraauge&quot; von HAL 9000, dem Computer aus &quot;2001 - Odysee im Weltraum&quot;, unten sind eine 3,5&quot;-Diskette und das Wort &quot;TASCHEN&quot; aufgedruckt. Bild: Stefan Goth" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/20240811_Buchruecken_260x418.jpg" alt="FliegerRevue im Lauf der Zeit. (Bild: Andreas Weise)"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Buchrücken in rosa mit der Aufschrift &#8222;The Computer&#8220;<br>(Bild: Stefan Goth)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt immer wieder Schnittstellen zwischen Digitalisierung und Raumfahrt. Erstaunlich ist, dass viele Entwicklungen nicht, wie man vielleicht den Eindruck haben könnte, „vom Himmel fallen“ sondern oft eine lange, von Rückschlägen gekennzeichnete Vorgeschichte haben. So existiert die Idee eines „Satelliten-Internet“ im low-earth-orbit schon mindestens seit den 1990er-Jahren, für die praktische Umsetzung hat es mehr als 20 Jahre gebraucht. Viele Dinge, die wir heute dem täglichen Leben zuordnen, brauchten ihren wissenschaftlichen und technischen Vorlauf, dies wird in dieser großen Zusammenschau der Entwicklung der Informationstechnologie immer wieder deutlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch legt zwar den Schwerpunkt auf die wissenschaftlichen und technischen Errungenschaften, aber immer im Kontext der jeweiligen Epoche und wird damit auch zu einem Abriss der gesellschaftlichen Entwicklung. Der große Fokus liegt hier auf der grafischen Darstellung, auf den Bildern sowohl der historischen „Rechner“ mit neuen aufwändigen Fotografien, zeitgenössischen Originalbildern und vielen hochwertig wiedergegebenen Werbeanzeigen. Die einleitenden Texte zu den Kapiteln und die etwas weitergehenden Erläuterungen sind dreisprachig gehalten, deutsch im Original, sowie englisch und französisch als Übersetzungen. Hervorgehobene Zitate von Zeitzeugen und die Bildunterschriften sind allerdings nur in Englisch wiedergegeben. Da die Übersetzungen eher sinngemäß angelegt sind, lohnt es sich manchmal die unterschiedlichen Sprachfassungen zu lesen, die Angaben variieren u.U. im Detail (zumindest im Vergleich von Deutsch und Englisch, den französischen Text kann ich mangels Sprachkenntnisse nicht beurteilen).</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/20240811_Back_Cover-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Buch-Backcover in rosa mit 12 Bildern mit Computerbezug. Bild: Stefan Goth" data-rl_caption="" title="Buch-Backcover in rosa mit 12 Bildern mit Computerbezug. Bild: Stefan Goth" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/20240811_Back_Cover_260x376.jpg" alt="FliegerRevue im Lauf der Zeit. (Bild: Andreas Weise)"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Buch-Backcover in rosa mit 12 Bildern mit Computerbezug.<br>Bild: Stefan Goth</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aufmachung des großformatigen Buches (B x H x T: 25,5 x 37,8 x 4,5 cm, 8,980 kg, 60 €) ist, wie vom TASCHEN-Verlag nicht anders zu erwarten, sehr hochwertig. Der Fokus liegt ganz klar auf der exzellenten visuellen Wiedergabe der Bilder, die Texte zu einzelnen Objekten oder die Vita der wichtigsten Protagonisten sind eher kurz und knapp gehalten. Mit nominell 472, tatsächlich aber 476 bedruckten Seiten, es kommen noch die Innenseiten der Buchdeckel und die Außenseiten des Covers hinzu, sprengt es auf jeden Fall den Rahmen dessen, was man sich unter einem „Taschenbuch“ vorstellt, hier sollte man sich vom Namen des Verlags nicht Irre machen lassen. Auch für Menschen, die einen gewissen Teil der „Computerisierung“ in der Arbeitswelt und im privaten Umfeld mitgemacht haben, bietet dieses ausdrucksstarke Werk viele neue Erkenntnisse aber auch ein Wiedersehen mit „alten Bekannten“. Dieses „Bilderbuch für Erwachsene“ kann ich allen technikinteressierten Menschen dringendst empfehlen!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Stefan Goth</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6607.msg564700#msg564700" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Bücher über Raumfahrt</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Intelsat erweitert globale Reichweite für Deutsche Telekom IoT</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/intelsat-erweitert-globale-reichweite-fuer-deutsche-telekom-iot/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Mar 2023 08:34:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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		<category><![CDATA[Satellite-as-a-Service]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Globaler Satellitenservice ergänzt Mobilfunkkonnektivität, ermöglicht Lösungen für mehr Gebiete. Eine Pressemitteilung von Intelsat. Quelle: Intelsat (28. Februar 2023) via Business Wire (1. März 2023). McLean, Virginia –(BUSINESS WIRE)– Intelsat, Betreiber des weltweit größten integrierten satellitengestützten und terrestrischen Netzes und führender Anbieter von Internet an Bord (Inflight Connectivity, IFC), gab heute bekannt, dass die Deutsche Telekom [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Globaler Satellitenservice ergänzt Mobilfunkkonnektivität, ermöglicht Lösungen für mehr Gebiete. Eine Pressemitteilung von Intelsat.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Intelsat (28. Februar 2023) via Business Wire (1. März 2023).</p>



<p class="wp-block-paragraph">McLean, Virginia –(BUSINESS WIRE)– Intelsat, Betreiber des weltweit größten integrierten satellitengestützten und terrestrischen Netzes und führender Anbieter von Internet an Bord (Inflight Connectivity, IFC), gab heute bekannt, dass die Deutsche Telekom IoT (DT IoT) beabsichtigt, Intelsat FlexEnterprise in das cloudbasierte Internet of Things (IoT)-Angebot des Unternehmens zu integrieren, um in mehr Gebieten leistungsstarke, anwenderfreundliche IoT-Lösungen unabhängig von der Verfügbarkeit von Glasfaser- oder Mobilfunk-Konnektivitätsoptionen bereitzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">IoT-Dienste werden von unterschiedlichsten Unternehmen zunehmend genutzt, um Daten von Tausenden Geräten zu erfassen. Die Organisationen analysieren diese Daten dann, um die Systemeffizienz zu steigern, Abfall zu reduzieren, empfindliche Umgebungen zu überwachen und neue Einblicke in Prozesse und Betriebsabläufe zu gewinnen. Indem DT die Mobilfunkkonnektivität durch FlexEnterprise ergänzt, kann das Unternehmen die Reichweite und Effektivität seiner Lösung erweitern und für Kunden bessere Ergebnisse vorantreiben</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Satellitenkonnektivität erlaubt es IoT, physische Objekte und Geräte von überall auf der Erde mit der virtuellen Welt zu verbinden, um die Echtzeitdatenerfassung, Analyse und Entscheidungsfindung zu verbessern“, sagte Brian Jakins, General Manager von Intelsat Networks. „Durch FlexEnterprise erweitert DT den Nutzen seines IoT-Angebots, insbesondere für weit verteilte Anwendungen wie Infrastruktur für erneuerbare Energien und ökologische Überwachung mittels Green-IoT.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Durch die Integration von Satellitenkonnektivität in unser DT-IoT-Angebot verbinden wir alles überall und gestalten die Zukunft des globalen IoT-Networking“, so Dennis Nikles, CEO der Deutsche Telekom IoT GmbH. „Unsere Kunden haben nunmehr eine einzige Anlaufstelle sowie ein »Netzwerk von Netzwerken« mit einfacher und allgegenwärtiger Konnektivität, die vollkommen neue Möglichkeiten eröffnet.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">FlexEnterprise ist ein sofort einsatzfähiger, unternehmenstauglicher Konnektivitätsdienst, der satellitengestützte und terrestrische Netzwerke integriert und damit Internet-, Cloud- und Privatnetzwerke erweitert. Intelsat wird die weltweite Infrastruktur von FlexEnterprise verwalten und es Kunden somit ersparen, ihre eigene Satelliteninfrastruktur und das entsprechende Fachwissen zu unterhalten. FlexEnterprise wird darüber hinaus als Satellite-as-a-Service-Angebot bereitgestellt und erlaubt es DT, Zeit und Kosten im Zusammenhang mit dem Betrieb neuer Dienstleistungen weiter zu reduzieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Satellitenplattform FlexEnterprise von Intelsat erlaubt es Mobilfunknetzbetreibern, unabhängig vom geografischen Standort Dienste anzubieten, die denen von terrestrischen Netzen ähnlich sind. Zum Beispiel können industrielle IoT-Kunden Geräte an schwer erreichbaren Orten verbinden, um etwa Windräder auf Bergen oder auf See zu kontrollieren oder die Hochwassergefahr durch die Überwachung des Wasserpegels in abgelegenen Gebieten zu bewerten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Intelsat</strong><br>Mit einem weltweiten Netzwerk und Managed Services der nächsten Generation spezialisiert sich das globale Expertenteam von Intelsat darauf, Regierungen, NGOs und Kunden in der Wirtschaft nahtlose und sichere satellitengestützte Kommunikation bereitzustellen. Durch den Betrieb einer der größten und fortschrittlichsten Satellitenflotten der Welt und Konnektivitätsinfrastrukturen überbrückt Intelsat die digitale Kluft und ermöglicht es Menschen und ihren Instrumenten über Meere hinweg zu sprechen, über Kontinente hinweg zu sehen und durch den Himmel zu hören, um zu kommunizieren, zu kooperieren und nebeneinander zu existieren. Seit seiner Gründung vor sechs Jahrzehnten ist das Unternehmen gleichbedeutend mit „Firsts“ in der Satellitenindustrie in Bezug auf Dienste für Kunden und den Planeten. Aufbauend auf einer langen Innovationsgeschichte und mit Fokus auf eine neue Generation an Herausforderungen visieren die Mitarbeiter von Intelsat die nächsten Neuheiten im Weltraum an, während sie die Branche grundlegend verändern und deren digitale Transformation anführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17826.msg545369#msg545369" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Intelsat</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/intelsat-erweitert-globale-reichweite-fuer-deutsche-telekom-iot/" data-wpel-link="internal">Intelsat erweitert globale Reichweite für Deutsche Telekom IoT</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Deutsche Telekom und ESA peilen maximale Netz-Resilienz an</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/deutsche-telekom-und-esa-peilen-maximale-netz-resilienz-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Feb 2023 16:04:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gemeinsame Initiative für sicherere Netze mit nahtloser, übergreifender Konnektivität. Bessere Integration von Satelliten mit Europäischer Weltraum-Organisation vereinbart. Weltweit erste 5G-Verbindung aus Stratosphäre über Intelsat-Satellitennetz. Eine Medieninformation der Deutschen Telekom. Quelle: Deutsche Telekom 27. Februar 2023. 27. Februar 2023 &#8211; „Always on“, so beschreiben die meisten Menschen ihren digitalen Alltag. Wie leicht dieser Alltag aus den [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/deutsche-telekom-und-esa-peilen-maximale-netz-resilienz-an/" data-wpel-link="internal">Deutsche Telekom und ESA peilen maximale Netz-Resilienz an</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Gemeinsame Initiative für sicherere Netze mit nahtloser, übergreifender Konnektivität. Bessere Integration von Satelliten mit Europäischer Weltraum-Organisation vereinbart. Weltweit erste 5G-Verbindung aus Stratosphäre über Intelsat-Satellitennetz. Eine Medieninformation der Deutschen Telekom.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Deutsche Telekom 27. Februar 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Space_helps_everyone_stay_connected_esa_2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Grafik: ESA)" data-rl_caption="" title="(Grafik: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Space_helps_everyone_stay_connected_esa_26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Hybride Netze: In Zukunft werden Satelliten und Antennen-Plattformen in der Stratosphäre herkömmliche Netze ergänzen. (Grafik: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">27. Februar 2023 &#8211; „Always on“, so beschreiben die meisten Menschen ihren digitalen Alltag. Wie leicht dieser Alltag aus den Fugen gerät, haben die Naturkatastrophen der letzten Jahre gezeigt. Zuletzt das Erdbeben in der Türkei. In solchen Situationen ist es für betroffene Personen von Vorteil, noch Mobilfunk zu empfangen. Im Ernstfall ist aber meistens auch die dafür nötige Infrastruktur am Boden beschädigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Deutsche Telekom engagiert sich gemeinsam mit der Europäischen Weltraum-Organisation (ESA) für ausfallsichere Konnektivität. Das gilt auch im Krisenfall. Im Mittelpunkt stehen nahtlose Verbindungen zwischen terrestrischen Netzen und alternativen Netzen am Himmel und im Weltall. Auf dem Mobile World Congress haben die Partner vereinbart, gemeinsam an diesen hybriden Netzen der Zukunft zu arbeiten. Dafür haben beide in Barcelona ein Memorandum-of-Understanding (MoU) unterschrieben. Das Ziel: widerstandsfähigere und sicherere Konnektivität für die künftigen Anforderungen an Kommunikation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies ist wichtig, falls Teile der Netztechnik am Boden ausfallen. Ein hybrides Netz könnte dann auf nicht-terrestrische Netz-Elemente zurückgreifen. Zum Beispiel auf Satelliten oder fliegende Antennen-Plattformen in der Stratosphäre. Diese Elemente ersetzen während einer Katastrophe die Infrastruktur am Boden. So bleibt der Kontakt zu betroffenen Personen oder Rettungs-Teams nahtlos erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir haben ein klares Ziel: Konnektivität für alle, immer und überall. Verbindungsalternativen wie Satelliten spielen eine entscheidende Rolle dabei unser terrestrisches Netz zu ergänzen, um eine Kontinuität der Dienste zu gewährleisten. Die Zusammenarbeit mit der ESA ist ein wichtiger Schritt. Damit schaffen wir die technologischen Grundlagen für eine höhere Ausfallsicherheit unserer Netze. Durch die Kombination von terrestrischer und satellitengestützter Kommunikation. Dies wird die Reichweite unseres Netzes verbessern. Davon profitieren alle, die in Verbindung bleiben müssen“, sagte Claudia Nemat, Vorstandsmitglied der Deutschen Telekom für Technologie und Innovation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Javier Benedicto, amtierender ESA-Direktor für Telekommunikation und integrierte Anwendungen, sagte: „Die ESA unterstützt die Zukunft der Konnektivität, in der Satelliten mit terrestrischen Technologien integriert werden. Um eine allgegenwärtige, nahtlose und sichere Konnektivität für alle zu ermöglichen. Wir freuen uns über die Partnerschaft mit der Deutschen Telekom, um die wichtigen Technologien in diesem Bereich zu entwickeln. Die ESA unterstützt die europäische und kanadische Industrie dabei, Innovationen zu fördern und im globalen Wettbewerb zu bestehen.“</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Intelsat38ufdemWegzurBetankungESSCNESArianespaceCSG14.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Intelsat 38 wird Anfang August 2018 in Kourou auf den Start vorbereitet; hier ist er auf dem Weg zur Betankung zu sehen. (Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)" data-rl_caption="" title="Intelsat 38 wird Anfang August 2018 in Kourou auf den Start vorbereitet; hier ist er auf dem Weg zur Betankung zu sehen. (Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Intelsat38ufdemWegzurBetankungESSCNESArianespaceCSG26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Intelsat 38 wird Anfang August 2018 in Kourou auf den Start vorbereitet; hier ist er auf dem Weg zur Betankung zu sehen. (Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weltpremiere: 5G ins All und zurück</strong><br>Die Deutsche Telekom hat die technische Machbarkeit dieser neuen Herausforderung bewiesen. Gemeinsam mit Partnern wie dem Satellitenspezialisten Intelsat. Seit Jahren testet die Telekom den Einsatz verschiedener Antennenplattformen in der Stratosphäre. Dabei hat das Unternehmen gezeigt, dass Verbindungen auch mit herkömmlichen Smartphones und 5G immer besser werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit ihren Partnern ist die Deutsche Telekom einen entscheidenden Schritt weitergekommen. Bei Tests in Istrien (Kroatien) wurde weltweit zum ersten Mal eine orchestrierte 5G-Verbindung nahtlos über verschiedene Netzebenen aufgebaut. Sie reichte über Stratosphäre bis in den Weltraum und wieder zurück. Der aus der Stratosphäre bereitgestellte Mobilfunkdienst folgte dem Backhaul-Weg über den Satelliten und zurück zur Erde zu dessen Schnittstelle am Boden. Von dort flossen die Signale ins Kern-Netz oder zur Basisstation. Die Übertragung gelang mit einem Standard 5G-Mobiltelefon über einen 20 Mega-Hertz-Kanal. Im Luftraum über Pula erreichte die Telekom im Februar 2023 Datenraten von bis zu 200 Megabit pro Sekunde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das beweist, dass eine hybride Kommunikation über terrestrische und nicht-terrestrische Netze ein Höchstmaß an Ausfallsicherheit bieten kann. Intelsat hat sich in der Vergangenheit bei der Bereitstellung von Konnektivität nach Naturkatastrophen bewährt. Das Unternehmen betreibt ein einheitliches, Multi-Orbit-Netz. Dieses Netz aus Satelliten bietet die Ausweich-Möglichkeit, die betroffenen Personen in Extremsituationen helfen kann. Die Multi-Orbit-Lösung von Intelsat ermöglicht eine nahtlose, sichere Nutzung. Auch der Wechsel zwischen Antennen-Plattformen und geostationären Satelliten ist möglich, wenn die Situation dies erfordert. Hilfe anfordern, über die Situation vor Ort berichten und den Einsatz der Rettungskräfte koordinieren – all das könnten alternative Netze in Extremsituationen besser ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Integration verschiedener Netzebenen</strong><br>Nicht-terrestrische Netze (NTN) sind Kommunikationsnetze mit Elementen im Weltraum und in der Luft. Dazu gehören Antennenplattformen in der Stratosphäre, so genannte HAPS (High Altitude Platform Station). Das können frei schwebende Höhenballons, Luftschiffe oder Motorsegler sein. Diese Segler können umweltfreundlich mit Solarenergie und Wasserstoff betrieben werden. Im Weltraum werden Satelliten eingesetzt, wie der im Test verwendete Intelsat-38. Um diese neuen Netzformen in bestehende Netze zu integrieren, müssen diese unterschiedlichen Kommunikations-Technologien aufeinander abgestimmt werden. So werden sie zu mehrdimensionalen Netzen, mit nahtlosen Übergängen zwischen den verschiedenen Schichten. Sie umspannen den Weltraum, den Himmel und die Erde. Das ist das Ziel der Deutschen Telekom in dieser Partnerschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über die Europäische Weltraum-Organisation</strong><br>Die Europäische Weltraum-Organisation (ESA) ist Europas Tor ins Weltall. Die ESA wurde 1975 als zwischenstaatliche Organisation gegründet. Sie steuert die Entwicklung der europäischen Raumfahrtkapazitäten. So stellt sie sicher, dass Investitionen in die Raumfahrt den Bürgerinnen und Bürgern Europas und der Welt zugutekommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA hat 22 Mitgliedstaaten: Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn und Vereinigtes Königreich. Assoziierte Mitglieder sind Lettland, Litauen, die Slowakei und Slowenien. Mit vier EU-Mitgliedstaaten hat die ESA eine formelle Zusammenarbeit vereinbart. Kanada nimmt im Rahmen eines Abkommens zur Kooperation an einigen ESA-Programmen teil.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die Koordinierung der finanziellen und personellen Ressourcen ihrer Mitglieder ist die ESA in der Lage, Programme und Aktivitäten durchzuführen, die weit über die Möglichkeiten eines einzelnen europäischen Landes hinausgehen. Sie arbeitet besonders mit der EU bei der Umsetzung der Programme Galileo und Copernicus sowie mit Eumetsat bei der Entwicklung von meteorologischen Missionen zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Besuchen Sie uns &#8211; in Barcelona oder im Internet</strong><br>Erleben Sie unsere Produkte und Dienstleistungen live. Vom 27. Februar bis 2. März 2023 finden Sie die Deutsche Telekom in Halle 3 am Stand 3M31 und in Halle 8.1 am Stand 8.1C14 im 4YFN (&#8222;Four years from now&#8220;). Wir freuen uns, Sie dort begrüßen zu dürfen. Das Bühnenprogramm wird live gestreamt. Bitte besuchen Sie: <a href="https://mwc.telekom.com/2023" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://mwc.telekom.com/2023</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19776.msg545288#msg545288" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Die deutsche Telekom</a></li>
</ul>
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		<title>Airbus: 1. Inmarsat-6-Satellit nach Japan verschifft und bereit zum Start</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/airbus-1-inmarsat-6-satellit-nach-japan-verschifft-und-bereit-zum-start/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Nov 2021 11:49:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus]]></category>
		<category><![CDATA[ELERA]]></category>
		<category><![CDATA[Eurostar E3000]]></category>
		<category><![CDATA[Global Xpress]]></category>
		<category><![CDATA[I-6 F1]]></category>
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		<category><![CDATA[Toulouse]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Inmarsat I-6 F1 ist ein Mobilfunksatellit der nächsten Generation mit dualer L- und Ka-Band-Nutzlast. Er wird Teil des schrittweisen Ausbaus der Fähigkeiten und Kapazitäten der L-Band-Dienste von Inmarsat. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space. Toulouse, 22. November 2021 &#8211; Der erste von Airbus gebaute Inmarsat-6-Satellit, I-6 F1, wurde von [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Inmarsat I-6 F1 ist ein Mobilfunksatellit der nächsten Generation mit dualer L- und Ka-Band-Nutzlast. Er wird Teil des schrittweisen Ausbaus der Fähigkeiten und Kapazitäten der L-Band-Dienste von Inmarsat. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Airbus Defence and Space.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Airbus22112021bAirbusPIGEYRE.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Airbus22112021bAirbusPIGEYRE26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Inmarsat-6 F1 am Kran. (Bild: Airbus-PIGEYRE)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Toulouse, 22. November 2021 &#8211; Der erste von Airbus gebaute Inmarsat-6-Satellit, I-6 F1, wurde von Airbus in Toulouse nach Tanegashima in Japan transportiert, wo er für den Start bereitsteht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste Satellit der Inmarsat-6-Serie soll im Dezember mit einer von Mitsubishi Heavy Industries (MHI) gebauten H-IIA-Trägerrakete gestartet werden. Inmarsat-6 F1 basiert auf dem äußerst zuverlässigen Satelliten Eurostar E3000 von Airbus und wird der 54. gestartete Eurostar E3000 sein. Es ist der fünfte Eurostar, der mit einem elektrischen Antrieb für den Aufstieg in die Erdumlaufbahn ausgestattet ist und damit die Position von Airbus als Weltmarktführer bei elektrischen Antrieben stärkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die geringere Masse durch den Einsatz elektrischer Antriebe ermöglicht eine Mission mit zwei Nutzlasten (Ka- und L-Band) und einer außergewöhnlich großen, digital verarbeiteten Nutzlast der nächsten Generation, die Inmarsat, dem führenden Anbieter globaler mobiler Satellitenkommunikationsdienste, mehr Flexibilität bietet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">François Gaullier, Leiter von Telecom Systems bei Airbus, sagte: &#8222;Inmarsat-6 F1 verfügt über eine der anspruchsvollsten digital verarbeiteten Nutzlasten, die wir je gebaut haben, und bietet bemerkenswerte Flexibilität, Leistungsfähigkeit und Kapazität. Als langjähriger Zulieferer von Inmarsat, der bereits die Satelliten Inmarsat-4 und Alphasat gebaut hat, ist Airbus stolz darauf, Inmarsat auch weiterhin dabei zu unterstützen, mit diesem Leistungssprung durch Inmarsat-6 an der Spitze zu bleiben.&#8220;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Airbus22112021aAirbusPIGEYRE.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Airbus22112021aAirbusPIGEYRE26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Inmarsat-6 F1 wird in Transportcontainer verpackt. (Bild: Airbus-PIGEYRE)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Inmarsat-6 verfügt über eine große L-Band-Antenne mit 9 m Öffnungsweite und neun Multibeam-Antennen für das Ka-Band und zeichnet sich durch ein hohes Maß an Flexibilität und Konnektivität aus. Der modulare Digitalprozessor der neuen Generation bietet volle Routing-Flexibilität über bis zu 8000 Kanäle und eine dynamische Leistungszuweisung an mehr als 200 Spot-Beams im L-Band. Ka-Band-Spot-Beams werden über die gesamte Erdscheibe steuerbar sein, mit flexibler Zuordnung von Kanal zu Beam.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die erhöhte Kapazität und Flexibilität wird der Satellit Inmarsat in die Lage versetzen, fortschrittlichere L-Band-Dienste anzubieten, einschließlich sehr kostengünstiger mobiler Dienste und IoT-Anwendungen für bestehende und zukünftige Kunden im Mobilitätssektor zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Inmarsat-6 wird die von ELERA (*) angebotenen L-Band-Dienste ergänzen und verbessern und eine Ka-Band-Mission in Angriff nehmen, um den weltweit verfügbaren Hochgeschwindigkeits-Breitbanddienst von Inmarsat &#8211; Global Xpress &#8211; zu erweitern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die von Airbus getätigten Investitionen in Plattform- und Nutzlasttechnologien für Inmarsat-6 werden von der Europäischen Weltraumorganisation und nationalen Agenturen, insbesondere der britischen Weltraumorganisation und CNES, unterstützt. Inmarsat- 6 wird eine Startmasse von 5,5 Tonnen, eine Leistung von 21 kW und eine Lebensdauer von mehr als 15 Jahren haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19134.msg523108#msg523108" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Inmarsat-6 F1 mit HII-A von Tanegashima</a></li></ul>
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		<title>Megakonstellationen verändern nächste Generation von Mobilfunknetzen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/megakonstellationen-veraendern-naechste-generation-von-mobilfunknetzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Oct 2021 14:13:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[6G]]></category>
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		<category><![CDATA[Satellitenkonstellationen]]></category>
		<category><![CDATA[UniBw M]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Prof. Andreas Knopp, Leiter des Instituts für Informationstechnik an der Universität der Bundeswehr München (UniBw M), und Prof. Christian Hofmann, Juniorprofessor für Sichere Weltraumkommunikation, untersuchten mit einem Team von Doktoranden im Auftrag der Raumfahrtagentur des Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) den technischen und ökonomischen Status der wichtigsten im Aufbau befindlichen Satelliten-Megakonstellationen. Eine Pressemitteilung [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Prof. Andreas Knopp, Leiter des Instituts für Informationstechnik an der Universität der Bundeswehr München (UniBw M), und Prof. Christian Hofmann, Juniorprofessor für Sichere Weltraumkommunikation, untersuchten mit einem Team von Doktoranden im Auftrag der Raumfahrtagentur des Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) den technischen und ökonomischen Status der wichtigsten im Aufbau befindlichen Satelliten-Megakonstellationen. Eine Pressemitteilung der UniBw M.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: UniBw M.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/megakonstellationen26850DLRCCBY30.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/megakonstellationen26850DLRCCBY3026.jpg" alt=""/></a><figcaption>Die künstlerische Darstellung wirft einen Blick in die Zukunft mit so genannten Megakonstellationen. Das sind Schwärme oder Flotten mehrerer tausend kleiner Satelliten im erdnahen Weltraum. Dieser Schritt eröffnet der Raumfahrt Chancen, neue Märkte zu erschließen, birgt aber auch Risiken. Die Serienfertigung baugleicher Satelliten in großer Zahl wird es erfordern, Produktionsprozesse zu optimieren, um Kosten zu senken. Zugleich wird die Zahl aktiver Satelliten im erdnahen Weltraum massiv ansteigen und mit ihr die Anforderungen an den Satellitenbetrieb. Die konsequente Durchsetzung effektiver Maßnahmen zur Vermeidung von Weltraummüll ist dabei unabdingbar. (Bildbeschreibung: DLR. Grafik: DLR (CC-BY 3.0))</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">6. Oktober 2021 &#8211; Satelliten-Megakonstellationen sind das zentrale Konzept der &#8222;New Space Economy&#8220;. Sie bestehen aus Hunderten oder Tausenden von Kleinsatelliten in einer niedrigen Erdumlaufbahn. Die Satelliten bilden ein Informationsnetzwerk, um neue Dienste für Endverbraucher am Boden und auch für Anwendungen in der Luft bereitzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Trendanalyse hat sich gezeigt, dass die meisten dieser Konstellationen tragfähige Geschäftsmodelle aufweisen und trotz des erheblichen Kapitalbedarfs über eine absehbar gesicherte Finanzierung verfügen. Die Wettbewerbsfaktoren sind dabei vielfältig und reichen von erheblichem Technologievorsprung bei Schlüsseltechnologien über besondere Kundenzugänge bis hin zur beherrschenden Abdeckung der gesamten Wertschöpfungskette. Besonders vielfältig und oft nicht leicht zu durchschauen sind die Geschäftsmodelle der Firmen, insbesondere wenn der Bau und Betrieb der Megakonstellation nur ein Baustein eines komplexen Portfolios von digitalen Mehrwertdiensten für unterschiedlichste Kundengruppen ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gefahren und Chancen</strong><br>Gerade solche Konstellationen können aus makroökonomischer Sicht eine Bedrohung für die informationelle Souveränität Deutschlands und Europas sein, andererseits bieten sie aber auch erhebliche Chancen das Umsetzungstempo der dringend benötigten Digitalisierung unserer Gesellschaft zu beschleunigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus Sicht der Autoren dieser Trendanalyse muss mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass Megakonstellationen die nächste Generation von Mobilfunknetzen maßgeblich mitbestimmen und dabei digitale Dienste in Schlüsselbereichen der Gesellschaft etablieren werden, die schon nach kurzer Zeit nicht mehr leicht substituiert werden können. Vor diesem Hintergrund müssen Politik und Wirtschaft in Deutschland eine Strategie im Umgang mit solchen Systemen finden, die sowohl dem Trend zur Marktbeherrschung durch Technologiekonzerne außerhalb Europas entgegenwirkt als auch die wirtschaftlichen Chancen für die exportorientierte Zulieferindustrie nutzt und wahrt. Dabei stellt vor allem die erhebliche Fertigungstiefe der aktuellen Megakonstellationen eine neue Markteintrittsbarriere dar, die nur durch klare Wettbewerbsvorteile im Bereich der Kosten oder technologischen Leistung überwunden werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Berücksichtigt man, dass die Lebensdauer der LEO-Satelliten lediglich 5 Jahre beträgt, gegenüber einer Lebensdauer der GEO-Satelliten von &gt;15 Jahren, so ergeben sich durchaus Chancen für die deutsche Zulieferindustrie, am Geschäft mit den Nachfolgesatelliten in einem überschaubaren Zeitrahmen zu partizipieren. Die Betreiber von Megakonstellationen, auch die mit einer hohen eigenen Wertschöpfungstiefe, werden immer Kosten und Nutzen abwägen, ehe sie eine „Make or Buy“ Entscheidung in Verbindung mit den Nachfolgesatelliten treffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vor diesem Hintergrund leiten die Autoren dieser Trendanalyse folgende Handlungsempfehlungen als 10-Punkte-Plan ab:</strong></p>



<ol class="wp-block-list"><li>Deutschland / Europa braucht Zugang zu einer eigenen Megakonstellation, sowohl zur Sicherung der Informationsfreiheit als auch für den Erhalt seiner (Telekom)Industrie und seines Technologiezugangs. Hierbei spielen verschiedene Betrachtungsdimensionen eine Rolle. Einerseits muss die heimische Industrie in die Lage versetzt werden, alle Schlüsseltechnologien einer Megakonstellation zu beherrschen und – im Gegensatz zum bisher vorherrschenden Manufakturgedanken – entsprechende Produkte in großer Stückzahl zu wettbewerbsfähigen Preisen zu liefern. Andererseits wird es technologische Bereiche geben, in denen der Technologievorsprung der konkurrierenden Unternehmen den Markteintritt stark erschwert und nur mit erheblicher Technologieförderung der öffentlichen Hand noch ermöglicht. Hier muss sorgfältig abgewogen werden, welches Förderziel erreicht werden soll, d.h. ob es um den bloßen Technologiezugang geht oder ob Marktanteile gewonnen werden sollen. Die Förderung der Entwicklung von Serienproduktionsprozessen sowie der Aufbau der erforderlichen Infrastruktur sollten ein Schwerpunkt sein.</li><li>Die Technologieförderung in der Raumfahrt muss ausgebaut und stärker mit anderen Industrien wie der Automobilindustrie oder der Energiewirtschaft vernetzt werden, da diese als Nutzer im Konzert der neuen digitalen Dienste in der NewSpace Economy auftreten werden. Die Technologieförderung muss dazu konsequent an strategischen Zielen ausgerichtet und durch eine Roadmap mit mittel- und langfristigen Zielen unterlegt sein. Die Ziele müssen dabei die komplette Bandbreite von der Sicherung der Technologieführerschaft in manchen Bereichen wie der optischen Kommunikation bis hin zum Aufbau neuer Kompetenzen in Wachstumsbereichen wie der künstlichen Intelligenz abdecken.</li><li>Start-ups und neue Technologien müssen in besonderer Weise berücksichtigt werden, jedoch sollten für einen maximalen ökonomischen Hebel der Förderinstrumente die etablierten Raumfahrtunternehmen angehalten werden, diesen Start-ups den Weg in den noch immer speziellen und teilweise abgeschotteten Markt der Luft- und Raumfahrtindustrie zu weisen und zu ebnen und so ihrer Rolle als Systemintegrator gerecht zu werden.</li><li>Deutschland und Europa müssen sich Frequenz- und Orbitrechte rechtzeitig und stärker als in der Vergangenheit sichern und diese Rechte als sensible strategische, physikalische Ressource betrachten. Vor allem höhere Frequenzen als die heute genutzten bieten hier noch Chancen, während die heute technologisch gut beherrschten niedrigen Frequenzen bereits stark besetzt sind.</li><li>Die Luft- und Raumfahrtindustrie muss sich ab sofort in die Forschung zur nächsten Generation von Mobilfunknetzen (6G) einbringen und eigene weltraumbezogene Forschungsschwerpunkte definieren. 6G wird die Nutzung des Weltraums auf Jahrzehnte hin prägen und die Beeinflussung von Standardisierungsaktivitäten bietet ökonomische Chancen. Einen Ansatz bieten die 6G-Forschungsplattformen und 6G-Forschungshubs, die derzeit vom BMBF definiert werden. Diese sollten unter Führung der DLR Raumfahrtagentur als nationalem Know-How Träger durch weitere weltraumbezogene Komponenten ergänzt und wissenschaftlich vernetzt werden.</li><li>Megakonstellationen sind ein probates Mittel, den Breitbandausbau in Deutschland zu beschleunigen und alle Haushalte zu ihrem „Recht auf schnelles Internet“ gem. der TKG Novelle vom Mai 2020 kommen zu lassen. Hierzu müssen Megakonstellationen jedoch als Internetserviceprovider (ISP) anerkannt und mit entsprechenden Rechten ausgestattet werden. Die Anerkennung als ISP böte zudem die Chance, auch außereuropäische Anbieter besser in den nationalen regulatorischen Rahmen zu integrieren und so die Chance auf neue Kundengruppen mit Verbraucherschutzrechten zu kombinieren.</li><li>Bei den durch Megakonstellationen bereitgestellten Diensten müssen kommerzielle Services und behördliche, sicherheitskritische Anwendungen gemeinsam betrachtet werden. Anstelle getrennter Hardware für die verschiedenen Anforderungen wird die Modularisierung von Kommunikationsketten durch virtuelle softwaredefinierte Netzwerke zukünftige in den Vordergrund rücken. Auf diese Weise wird die Wirtschaftlichkeit von Megakonstellationen ebenso wie deren ökologische Nachhaltigkeit verbessert.</li><li>Europa muss auf der Seite des Startsegments fortschrittlicher werden und an die technologische Leistungsfähigkeit der US-amerikanischen Wettbewerber anknüpfen. Der Zugang zu einem kostengünstigen und verlässlichen Startsegment spielt eine entscheidende Rolle für den wirtschaftlichen Erfolg von Megakonstellationen und ist daher eine strategische Ressource, die gesichert werden muss.</li><li>Öffentlich-private Kooperationsmodelle bieten besondere Chancen für erfolgreiche Initiativen mit Bezug zu Megakonstellationen, da sie einerseits einen erhöhten Kapitalbedarf abdecken können und andererseits die Nutzer- oder Kundenanforderungen schon im Systementwurf berücksichtigt werden. In Deutschland haben verschiedene Industrien bereits Interesse an satellitengestützten Diensten gezeigt, insbesondere der Mobilitätssektor und dort mit Schwerpunkt der Automobilbereich. Wir empfehlen, den diesbezüglichen Dialog von Seiten der Raumfahrtagentur zu intensivieren oder weiter zu pflegen. Vor allem die heute erfolgreichen Konstellationen aus den USA haben gezeigt, wie wichtig private Investitionen sind, um agil zu bleiben und neue Raumfahrtprogramme abzusichern.</li><li>Um Satelliten-Megakonstellationen am Ende auch profitabel betreiben zu können, sollten die unterstützten Anwendungen und Services breit gefächert sein und vorab gut untersucht werden. Grundsätzlich ist Europa für Satellitenkonstellationen ein eher schwieriger Markt, da bereits eine gute Infrastruktur existiert und die Landmasse begrenzt ist, mit hoher Konzentration der Nutzer pro Fläche. Deswegen ist es sinnvoll, solche Industrien im Systementwurf einzubeziehen, die Interesse an globalen Dienstleistungen haben und ein weit verteiltes Kundennetz adressieren. Als Beispiel dient erneut der Mobilitätssektor mit der Luftfahrtbranche und den Automobilherstellern. Weitere Beispiele aus dem Bereich der maschinellen Kommunikation sind Logistikdienstleister oder die Energiewirtschaft.</li></ol>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Einschätzung der Autoren dieser Trendanalyse ist der Ausblick auf die Satelliten-Megakonstellationen trotz eines bereits erkennbaren Technologievorsprungs der außereuropäischen Systeme positiv. Mit dem entsprechenden Engagement werden Deutschland und Europa in der Lage sein, Marktanteile zu gewinnen und ökonomisch zu profitieren. Die Weichen müssen aber schnell gestellt und es muss entschlossener gehandelt werden als dies momentan den Anschein macht. Ein besonderer Vorteil Europas darf dabei nicht aus den Augen verloren werden, nämlich die Existenz von leistungsfähigen und etablierten Satellitenbetreibern aus der „Old Space Economy“. Diese verfügen noch immer über eine sehr gute Kapitalausstattung und können mit Jahrzehnten Raumfahrterfahrung wichtige Beiträge leisten. Zudem können die im Orbit befindlichen Satelliten in neue Megakonstellationen eingebunden werden, um immer neuere Dienstleistungen zu definieren. Hier liegen erhebliche Potenziale, die bisher kaum diskutiert und nicht gehoben wurden. Verbunden mit starkem Engagement in der Standardisierung zukünftiger Mobilfunknetze können diese Potenziale möglicherweise sogar geeignet sein, die Wettbewerber mittelfristig wieder zu überholen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das ausführliche Dokument der Trendanalyse können Sie hier anfordern:</strong><br><a href="https://www.dlr.de/de/ar/medien/publikationen/broschueren/broschuere-heumega" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">HEUMEGA</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><strong><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18763.msg521286#msg521286" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19116.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14723.msg521293#msg521293" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14723.msg521293#msg521293" target="_blank" rel="noopener">Großkonstellationen</a></a></strong></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Antennenentwicklung für mobile Landfahrzeuge</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/antennenentwicklung-fuer-mobile-landfahrzeuge/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jul 2019 03:59:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[DeSK]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Satellitenkommunikation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutsches Zentrum für Satelliten-Kommunikation (DeSK) als Unterauftragnehmer involviert. Eine Pressemitteilung des DeSK. Quelle: DeSK. Backnang, 8. Juli 2019: Internetzugang von unterwegs in Auto und Bahn ist heute weitgehend Standard. Ermöglicht wird dies über das terrestrische Mobilfunknetz (3G/4G). Die Fahrzeuge der Zukunft werden sogar noch stärker vernetzt sein, wie die aktuellen Diskussionen zu 5G und autonomes [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/antennenentwicklung-fuer-mobile-landfahrzeuge/" data-wpel-link="internal">Antennenentwicklung für mobile Landfahrzeuge</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Deutsches Zentrum für Satelliten-Kommunikation (DeSK) als Unterauftragnehmer involviert. Eine Pressemitteilung des DeSK.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DeSK.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Backnang, 8. Juli 2019: Internetzugang von unterwegs  in Auto und  Bahn ist heute weitgehend Standard. Ermöglicht wird dies über das terrestrische Mobilfunknetz (3G/4G). Die Fahrzeuge der Zukunft werden sogar noch stärker vernetzt sein, wie die aktuellen Diskussionen zu 5G und autonomes Fahren zeigen. 
<br>
Andere Technologien haben ebenfalls eine Vernetzung von mobilen Fahrzeugen zum Ziel: So ist die Satellitenkommunikation für die Schifffahrt schon seit vielen Jahren im Einsatz und hat sich von einer Notfallkommunikation hin zu echten Breitbanddiensten entwickelt, die auch an den entlegensten Orten der Welt Hunderten von Passagieren schnelles Internet bieten können. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08072019055924_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08072019055924_small_1.jpg" alt="EPAK GmbH" width="260"/></a><figcaption>
Landmobile Antennenentwicklung der EPAK GmbH 
<br>
(Bild: EPAK GmbH)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das DeSK-Mitglied EPAK ist Entwickler von solchen maritimen Satellitenkommunikations-Antennen und bringt fast 20 Jahre Erfahrung am Markt mit. Die 3-achsigen Antennen der EPAK GmbH gleichen die Schiffsbewegung permanent aus und halten auf diese Weise die Verbindung zum Satelliten aufrecht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Was auf dem Wasser funktioniert, soll nun auch an Land gebracht werden. In Zusammenarbeit mit dem Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt entwickelt das Unternehmen momentan Antennen, die auf Autos, Zügen oder Bussen installiert werden und Zugang zum Internet über Satellit während der Fahrt bereitstellen. Mögliche Anwender dieser Dienste sind z.B. Rettungsfahrzeuge. Überall dort, wo der Ausbau vom Mobilfunknetz nicht hinreicht, wie z.B. in abgelegenen  Bergregionen, Steppen, Wüstengebieten, etc. sind auch kommerzielle oder private Anwender ein potenzielles Klientel.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Aufbau eines Technologiedemonstrators, der die Machbarkeit dieser Entwicklung bestätigte, unterstützte das DeSK durch zielführende PR-Aktivitäten bereits das Vorhaben. Nun ist der Verein bei der Weiterführung  dieser Aktivitäten hin zu einem Prototyp erneut als Unterauftragnehmer involviert – abermals mit Fokus auf eine begleitende Öffentlichkeitsarbeit. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz der terrestrischen Abdeckung durch das Mobilfunknetz gibt es einen Bedarf für die Satellitenkommunikation, erklärt Jochen Grüner, Geschäftsführer der EPAK GmbH: „Satelliteninternet ist grundsätzlich ein wichtiger Baustein in der Bereitstellung von Internet. Es dient zum einen als Backup in Notfällen und ist zudem für viele ländliche Regionen im Moment die einzige Möglichkeit an schnelles Internet zu kommen. Unser Fokus bleibt allerdings auf den mobilen Anwendungen. Grundlage für die Entwicklung sind natürlich unsere Antennen, die sich im maritimen Einsatz bereits lange bewährt haben“. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Hierbei gibt es jedoch einige Herausforderungen zu meistern: Eine davon ist die Aufbauhöhe, denn ein gewöhnliches Radom (Schutzabdeckung für die Antenne) von  80 cm kann nicht auf ein Landfahrzeug gesetzt werden, nachdem die Aufbauten nicht an Brücken oder Tunneln hängen bleiben dürfen. Die Konstruktion muss also flacher werden. Anstatt eines Parabolspiegels ist dafür der Einsatz einer elektronisch schwenkbaren Apertur denkbar. Diese Aperturen kommen als sogenannte Flat Panels gerade auf den Markt. Alsmechanisch unbewegliche Apertur haben sie allerdings erhebliche Einschränkungen. Senden und Empfangen von Daten funktioniert nur unter idealen Voraussetzungen zufriedenstellend. Daher ist bei der Entwicklung eine Kombination aus beweglicher Plattform und flacher Apertur geplant. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine weitere Herausforderung ist das Bewegungsprofil. Die Antenne muss sich während der Fahrt kontinuierlich auf den Satelliten richten. Dafür wertet sie Daten von GPS, Lagesensoren und die Signalstärke einer Trägerfrequenz des Satelliten aus. Selbst bei starkem Wellengang ist das auf dem Wasser eine relativ weiche Bewegung. Unebene Straßen und Schlaglöcher hingegen werden der Antenne sehr viel mehr abfordern. Sie muss daher klein, robust und unheimlich schnell sein, damit das Signal unterwegs nicht verloren geht. Bis zu 1000 Messungen pro Sekunde müssen dabei ausgewertet werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Deutsches Zentrum für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK)</strong>
<br>
Unternehmen, wissenschaftliche Einrichtungen und Hochschulen aus dem Bereich der Satellitenkommunikation haben sich im Jahr 2008 im Deutschen Zentrum für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK) zusammengeschlossen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel des DeSK ist es, die Mitglieder zur Erweiterung der Geschäftsbeziehungen zusammenzuführen sowie zu einem schlagkräftigen Netzwerk zu bündeln und dabei Synergien zu erzeugen. Außerdem werden gemeinsame Aktivitäten zur Fachkräftegewinnung durchgeführt. Ferner obliegt dem DeSK der Betrieb eines Showrooms zum Thema ‚Satellitenkommunikation‘. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Teil der Kompetenzzentren Initiative der Region Stuttgart wird das DeSK von der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) gefördert. </p>
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		<title>Digitalisierung: ESA/ESOC und Darmstadt kooperieren</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/digitalisierung-esa-esoc-und-darmstadt-kooperieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Jun 2019 07:27:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Darmstadt]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[ESOC]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kooperation zwischen ESA/ESOC und der Stadt Darmstadt soll die Digitalisierung der Wissenschaftsstadt vorantreiben. Pressemitteilung und Informationen der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA). Quelle: ESA. Wie können Methoden aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz, die eigentlich für die Raumfahrt entwickelt wurden, Infrastrukturprojekte in Darmstadt, wie zum Beispiel das Müllmanagement oder die Luftverbesserung der Stadt unterstützen? [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Kooperation zwischen ESA/ESOC und der Stadt Darmstadt soll die Digitalisierung der Wissenschaftsstadt vorantreiben. Pressemitteilung und Informationen der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15062019092710_small_1.jpg" alt="ESA / M. Schmidt" width="260"/><figcaption>
Rolf Densing, ESA-Direktor für Missionsbetrieb (li.), und Jochen Partsch, Oberbürgermeister Wissenschaftsstadt Darmstadt (re.), bei der Unterzeichnung der Absichtserklärung im Bereich des Projekts Digitalstadt Darmstadt. 
<br>
(Bild: ESA / M. Schmidt)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Wie können Methoden aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz, die eigentlich für die Raumfahrt entwickelt wurden, Infrastrukturprojekte in Darmstadt, wie zum Beispiel das Müllmanagement oder die Luftverbesserung der Stadt unterstützen? Das Satellitenkontrollzentrum der ESA (ESOC) in Darmstadt und die Stadt Darmstadt arbeiten nun gemeinsam an solchen Fragen und möchten durch eine Kooperation die Digitalisierung der Stadt vorantreiben. Dr. Rolf Densing, ESA-Direktor für Missionsbetrieb und Leiter des ESOC, und Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch haben gestern eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrtexpertise für die Stadtentwicklung in Darmstadt</strong>
<br>
 In der Anfangsphase dieser jungen Kooperation werden sich die Experten beider Seiten regelmäßig treffen, Wissen austauschen und konkrete Ideen entwickeln. Angedacht ist etwa ein Projekt zur Analyse und Korrelation von bodenbasierten Messwerten mit Daten der Sentinel-Erdbeobachtungssatelliten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Zu den Zielen einer Smart City gehört es doch, den Bürgern ein nachhaltiges Leben und Arbeiten zu ermöglichen.  Daten aus der Raumfahrt können maßgeblich zur Gestaltung eines solchen Ecosystems beitragen. So werden wir beispielsweise die in-situ erhobenen bodenbasierten Umwelt-Messdaten mit den Daten der Sentinel-Umweltsatelliten vergleichen, Rückschlüsse auf Umweltbedingungen ziehen und gegebenenfalls  Verbesserungsmaßnahmen vorschlagen&#8220;, sagte Rolf Densing. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15062019092710_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15062019092710_small_2.jpg" alt="ESA" width="260"/></a><figcaption>
KI als entscheidende Basistechnologie für den europäischen Erdbeobachtungssektor &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Künstliche Intelligenz ist eine digitale Schlüsseltechnologie der Gegenwart und Zukunft&#8220;, erklärt der Darmstädter Oberbürgermeister Jochen Partsch. &#8222;Gemeinsam mit unseren Partnern aus der Wissenschaft nutzen wir schon jetzt das vorhandene Wissen, um es im Sinne einer umfassenden Digitalstrategie in praktische Anwendungen für die Bürgerinnen und Bürger und andere Akteure in der Wissenschaftsstadt Darmstadt zu übersetzen. Mit dem Satellitenkontrollzentrum der ESA, ESOC, starten wir nun eine Kooperation, die künftig spannende Entwicklungen möglich machen wird, um die Lebensqualität in der Stadt weiter zu erhöhen und wichtige Synergieeffekte für die digitale Zukunft entstehen zu lassen.&#8220; </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat 2017 den BITKOM-Wettbewerb &#8222;Digitale Stadt&#8220; gewonnen und in diesem Rahmen das Projekt der Digitalstadt Darmstadt ins Leben gerufen, um die Digitalisierung als intelligente Stadt voranzutreiben. Dabei spielt die Digitalstadt Darmstadt GmbH als 100%-prozentige Tochter der Wissenschaftsstadt Darmstadt eine zentrale Rolle. Die Digitalstadt Darmstadt hat einen detaillierten Einblick in die Bedürfnisse der Stadt Darmstadt auf dem Gebiet der Digitalisierung, und kann somit zu dieser Kooperation beitragen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">ESA/ESOC ist ein weltweit agierender Akteur im Bereich der Raumfahrt und beschäftigt sich im Wesentlichen mit der Kontrolle von Satelliten und der Entwicklung der dazu benötigten Infrastruktur. ESA/ESOC hat im Rahmen seiner Tätigkeiten verschiedene Kompetenzen auf dem Gebiet der Digitalisierung entwickelt und kann daher mit seiner Expertise zum Projekt Digitalstadt Darmstadt beitragen. Dies betrifft unter anderem Kenntnisse im Bereich von Datenanalyse-Tools, auf künstlicher Intelligenz basierende Planungs-Tools und Virtual Reality-Technologien. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zusätzliche Informationen</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15062019092710_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15062019092710_small_3.jpg" alt="ESA / J. Mai" width="260"/></a><figcaption>
Im Kontrollzentrum der ESA in Darmstadt 
<br>
(Bild: ESA / J. Mai)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gemeinsam die Digitalisierung in Darmstadt voranbringen</strong>
<br>
 Das Satellitenkontrollzentrum der ESA und die Wissenschaftsstadt Darmstadt sind seit mehr als 50 Jahren miteinander verbunden und bringen ihre Kooperation nun auf eine neue Ebene. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ESOC und die Wissenschaftsstadt Darmstadt unterzeichneten am 13. Juni 2019 eine Absichtserklärung im Bereich des Projekts Digitalstadt Darmstadt, in der es um Pläne zur Erweiterung der digitalen Kompetenz der Stadt geht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">2017 wurde Darmstadt bereits nach dem Gewinn des Bitkom-Wettbewerbs als&nbsp;„Digitale Stadt“ angekündigt. Durch die Implementierung digitaler Smart-City-Technologien baut sie mit Partnern aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft ein urbanes digitales Ökosystem mit Nutzen für die Bürger auf. Der Fokus liegt auf dem Einsatz digitaler Technologien wie intelligentes Verkehrsmanagement, intelligente Straßenbeleuchtung und Mülltonnen sowie digitale Hilfe bei Notfällen und Operationen an Krebspatienten mit Hilfe von Augmented Reality. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bedeutung der Raumfahrt für die Region</strong>
<br>
 Das Satellitenkontrollzentrum der ESA ist seit 52 Jahren nicht nur Hessens, sondern ganz Europas Zugang zum All. Die Aktivitäten des ESOC sind somit auch sehr prägend für die Wissenschaftsstadt Darmstadt. Für sie ist das ESA-Zentrum als „Tor zum Weltraum“ auch international ein großer Werbefaktor und wegen der engen Verflechtung zur Industrie bedeutsam. Die Region rund um Darmstadt ist auf die Informationstechnologie spezialisiert wie kaum eine andere. Das gilt für die universitären Einrichtungen, verschiedene Fraunhofer-Institute, aber auch für viele internationale Unternehmen, die sich hier gezielt angesiedelt haben. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/Satellitefor5GinfographicESA1500.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/Satellitefor5GinfographicESA260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Innovative <br>Satellitenkommunikationstechnologie für die<br> Förderung des 5G-Internets &#8211; Illustration<br>(Bild: ESA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gemeinsame Kooperation für den Ausbau der Digitalkompetenz der Digitalstadt Darmstadt</strong>
<br>
 Nun ist es an der Zeit, die Kooperation auf eine neue Ebene zu bringen, indem die ESA ihre jahrzehntelange Expertise im Missionsbetrieb, der Satellitensteuerung, Datenanalyse und VR- und AR-Anwendungen auf die Straßen von Darmstadt bringt. </p>



<ul class="wp-block-list"><li>Künstliche Intelligenz für die Bereiche Smart Traffic, Smart Waste, Sicherheit und Unterstützung von Bedürftigen. Dies umfasst KI-Anwendungen und Methoden, die im Rahmen der Satellitenkontrollaufgaben durch die Missionssteuerung der ESA entwickelt wurden, und die Bereitstellung der entsprechenden Spin-off-Infrastruktur. </li><li>Datenanalyse beziehungsweise Korrelation von bodenbasierten Messwerten mit gemessenen Satellitendaten (Umweltsensorennetzwerk) </li><li>Anwendungen von Virtual- und Augmented-Reality-Technologien, z.B. in den Bereichen Digitales Museum und einem interaktiven Modell der Stadt zur Unterstützung des Tourismus. </li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Internet der Zukunft trifft auf Darmstadt</strong>
<br>
 Ein weiteres Kooperationspotenzial besteht im 5G-Bereich, denn Darmstadt ist derzeit neben Berlin und Hamburg eine der drei Städte in Deutschland, in der die erste 5G-Technologie getestet wird. 5G bietet als Mobilfunknetz der nächsten Generation die Möglichkeit, die Art und Weise, wie Menschen mit Technologie umgehen, drastisch zu verändern. Die Beteiligung des ESOC an einem 5G Testfeld in Darmstadt kann helfen, zukünftige Anwendungsfelder zu identifizieren und zu verifizieren, und damit eine Vorreiterrolle von Darmstadt bezüglich der neuen Technologie zu unterstützen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bewertungsphase für die Identifizierung konkreter Projekte</strong>
<br>
 In den nächsten sechs Monaten werden eine Reihe von Workshops mit relevanten Experten des ESOC und der Stadt Darmstadt stattfinden, um konkrete Projekte für die weitere Kooperation zu identifizieren. Ein vielversprechender Schritt, um zu zeigen, dass die Raumfahrttechnologie zu einer Verbesserung des täglichen Lebens beitragen kann. </p>
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		<title>5G-Auktion &#8211; Mehr als Lizenzen gegen Geld</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/5g-auktion-mehr-als-lizenzen-gegen-geld/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Apr 2019 07:38:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[5G]]></category>
		<category><![CDATA[Antenne]]></category>
		<category><![CDATA[Datenrate]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Mainzer Dienstsitz der Bundesnetzagentur werden seit dem 19. März 2019 die Lizenzen für die Funkfrequenzen des neuen Mobilfunkstandards 5G versteigert. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR. &#8222;Bei dieser Auktion bekommen die Anbieter die Lizenzen nicht einfach gegen Geld. Sie müssen sehr strenge Auflagen einhalten. Kommunikationssatelliten können den Anbietern [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Im Mainzer Dienstsitz der Bundesnetzagentur werden seit dem 19. März 2019 die Lizenzen für die Funkfrequenzen des neuen Mobilfunkstandards 5G versteigert. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Bei dieser Auktion  bekommen die Anbieter die Lizenzen nicht einfach gegen Geld. Sie müssen sehr strenge Auflagen einhalten. Kommunikationssatelliten können den Anbietern dabei helfen, diese Forderungen zu erfüllen&#8220;, betont Dr. Marc Hofmann, 5G-Experte in der Abteilung Satellitenkommunikation beim Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11042019093847_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11042019093847_small_1.jpg" alt="DLR CC-BY 3.0" width="260"/></a><figcaption>
Mit Hilfe von Satelliten lückenlos vernetzte Erde &#8211; Illustration
<br>
(Bild: DLR CC-BY 3.0)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Große Hoffnungen – hohe Auflagen</strong>
<br>
 Die Politik knüpft an den Zuschlag für das Netz der Zukunft hohe Auflagen: Bis Ende des Jahres 2022 müssen mindestens 98 Prozent aller Haushalte in jedem Bundesland, alle Schienenwege mit mehr als 2.000 Fahrgästen pro Tag sowie alle Autobahnen und wichtige Bundesstraßen mit einer mobilen Datengeschwindigkeit von mindestens 100 Mbit/s versorgt werden. Alle übrigen Bundesstraßen müssen bis Ende des Jahres 2024 mit derselben Geschwindigkeit folgen. Zu diesem Zeitpunkt sollen auch alle Landes- und Staatsstraßen, Seehäfen, Wasserstraßen und die übrigen Bahnverbindungen mit 50 Mbit/s abgedeckt werden. Von diesen Zielen sind die mitbietenden Unternehmen teilweise noch weit entfernt – das 360.000 Quadratkilometer große Territorium der Bundesrepublik und die darin lebenden 83 Millionen Einwohner mit schnellem Internet zu versorgen, ist eine Herkulesaufgabe. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei 5G sind die Hürden größer, denn diese Frequenzen sind höher als bei der bisherigen LTE-Technologie. Das bedeutet, sie übertragen zwar Daten mit noch schnellerer Geschwindigkeit, haben aber eine vergleichsweise geringe Reichweite von unter einem Kilometer. „Für eine Abdeckung in der Fläche müssten die Anbieter in den kommenden Jahren die Anzahl der Antennen um ein Vielfaches erhöhen. Kommunikationssatelliten können einen wichtigen Beitrag leisten, um die Auflagen im vorgegebenen Zeitrahmen und ohne explodierende Kosten zu erreichen&#8220;, erklärt DLR-5G-Koordinator Marc Hofmann. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11042019093847_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11042019093847_small_2.jpg" alt="DLR CC-BY 3.0" width="260"/></a><figcaption>
Kommunikationssatellit für Nutzer im Flugzeug und am Erdboden &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: DLR CC-BY 3.0)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mobilfunknetz wird selbst mobil</strong>
<br>
 In den bisherigen Mobilfunknetzen hat Raumfahrt eine untergeordnete oder gar keine Rolle gespielt. Satellitentechnologie kann den Mobilfunkausbau für 5G aber dort ergänzen und unterstützen, wo die bisherige Technologie an ihre Grenzen kommt und terrestrische Verfahren zu langsam oder zu teuer sind. So fördert das DLR Raumfahrtmanagement gemeinsam mit der europäischen Weltraumagentur ESA Entwicklungen, die das 5G-Netz noch leistungsfähiger machen. Das geschieht zum Beispiel mit einem mobilen 5G-Funkmast, der mit einer Satellitenverbindung ausgerüstet ist, sodass man an jedem Ort der Welt ein lokales Netz der nächsten Generation aufspannen und an das Kernnetz anschließen kann. Diese Technologie soll zum Beispiel das 5G-Netz an schwer zugänglichen Stellen ausbauen oder in Katastrophengebieten die Kommunikationsfähigkeit der Einsatzkräfte sicherstellen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um Satellitentechnologie im Mobilfunk einsetzen zu können, arbeiten deutsche Forschungseinrichtungen und Firmen mit internationalen Partnern daran, dass der Satellit fest im 5G-Standard verankert wird: „Das ist die Voraussetzung dafür, beide Technologien miteinander zu verflechten. Unser Ziel ist, dass innovative Satellitenkommunikationstechnologie zeitnah bereitsteht, um abgelegene 5G-Funkmasten ohne aufwändige Verlegearbeiten direkt an das Kernnetz der Mobilfunkbetreiber anzubinden. Auch bewegliche Plattformen wie Züge, Schiffe und Flugzeuge können dann mittels Satellitenkommunikation eine eigene 5G-Funkzelle mitführen, die über das All mit der restlichen Infrastruktur verbunden ist&#8220;, verdeutlicht Marc Hofmann. Das Mobilfunknetz würde also selbst mobil und der Endanwender könnte seine Geräte ohne Unterbrechungen nutzen. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/5g-auktion-mehr-als-lizenzen-gegen-geld/" data-wpel-link="internal">5G-Auktion &#8211; Mehr als Lizenzen gegen Geld</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<item>
		<title>SES 9 hat Regelbetrieb aufgenommen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ses-9-hat-regelbetrieb-aufgenommen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jun 2016 17:34:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[702HP]]></category>
		<category><![CDATA[Boeing]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon 9]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Gilat]]></category>
		<category><![CDATA[Indonesien]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilfunk]]></category>
		<category><![CDATA[SES]]></category>
		<category><![CDATA[SES 9]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=12917</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der am 5. März 2016 ins All transportierte Kommunikationssatellit SES 9 hat nach Angaben seines Betreibers den Regelbetrieb aufgenommen. SES berichtete am 1. Juni 2016, dass zur Versorgung des asiatischen Raums jetzt zahlreiche zusätzliche Transponder genutzt werden können. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Boeing, SES, SpaceX. Eine Falcon-9-Rakete in der Version 1.2 hatte SES [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ses-9-hat-regelbetrieb-aufgenommen/" data-wpel-link="internal">SES 9 hat Regelbetrieb aufgenommen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der am 5. März 2016 ins All transportierte Kommunikationssatellit SES 9 hat nach Angaben seines Betreibers den Regelbetrieb aufgenommen. SES berichtete am 1. Juni 2016, dass zur Versorgung des asiatischen Raums jetzt zahlreiche zusätzliche Transponder genutzt werden können.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: Boeing, SES, SpaceX.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03SES9BoeingSatelliteSystems1500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03SES9BoeingSatelliteSystems260.jpg" alt="SES 9 vor dem Start
(Bild: Boeing Satellite Systems)"/></a><figcaption>SES 9 vor dem Start<br>(Bild: Boeing Satellite Systems)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Falcon-9-Rakete in der Version 1.2 hatte SES 9 in den Weltraum transportiert und auf einem Transferorbit mit einem erdfernsten Bahnpunkt im Bereich von 40.650 Kilometern über der Erde ausgesetzt. Von dort aus musste sich SES 9 mit bordeigenen chemischen und zusätzlich mit elektrischen, Xenon ausstoßenden Triebwerken, in den Geostationären Orbit steuern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Tests von SES im All waren vor einigen Tagen erfolgreich abgeschlossen und SES 9 bei 108,2 Grad Ost im GEO in Kolokation mit SES 7 und NSS 11 positioniert worden. Dort wird SES 9 den von Lockheed Martin gebauten NSS 11 ablösen. Letzterer kreist seit dem 2. Oktober 2000 um die Erde und besitzt eine Auslegungsbetriebsdauer von 15 Jahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SES 9 ist eine Konstruktion von Boeing Satellite Systems International und basiert auf dem Bus 702HP. Ausgelegt ist der Satellit mit einer Masse von rund 5.330 Kilogramm (nach alternativen Angaben 5.271 Kilogramm) für eine Lebensdauer von 15 Jahren. Der Energieversorgung dienen zwei Solarzellenausleger aus jeweils sechs Elementen und vier Sätze mit Lithium-Ionen-Akkumulatoren mit Zellen vom Typ VES 140S des Herstellers SAFT.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/SES09ArtBoeingSatelliteSystems1500.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/SES09ArtBoeingSatelliteSystems260.jpg" alt="SES 9 über der Erde - Illustration
(Bild: Boeing Satellite Systems)"/></a><figcaption>SES 9 über der Erde &#8211; Illustration<br>(Bild: Boeing Satellite Systems)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Als größter der Satelliten in der Flotte von SES zur Versorgung des asiatischen Raums wurde er mit einer Kommunikationsnutzlast mit 57 starken K<sub>u</sub>-Band-Transpondern ausgestattet. Die Kommunikationsnutzlast hat eine Nennleistung von 12,7 Kilowatt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im schnell wachsenden Segment der Bereitstellung von Video- und Mobilfunkübertragungsmöglichkeiten ermöglicht der neue Satellit eine bedeutende Erweiterung der Kapazitäten von SES zur Versorgung von Empfängern in Indien, auf dem indischen Ozean, in Indonesien, im Nordosten Asiens, auf den Philippinen und im südlichen Asien. Außerdem kann SES mit SES 9 eigenen Angaben zufolge Anforderungen von Großunternehmen und Regierungsorganisationen gerecht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Nutzung von SES 9 konnte SES bereits Kunden gewinnen. Zusammen mit dem größten Unternehmen für Satellitenkommunikation aus Indonesien, der <a href="https://www.telkom.co.id/sites/about-us/en_US/page/about-us-1019" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">PT Telekomunikasi Indonesia</a>, will SES Kapazitäten von SES 9 vermarkten. Mit <a href="https://www.mysky.com.ph/home" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Sky Cable</a>, dem größten Anbieter von Satellitenfernsehen auf den Philippinen, hat SES einen langjährigen Vertrag über die Direktausstrahlung von Fernsehprogrammen geschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus ging SES vor wenigen Tagen eine Partnerschaft mit <a href="https://www.gilat.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Gilat Satellite Networks Ltd.</a>, einem im Bereich Satellitennetzwerke international tätigen Unternehmen aus Israel, ein. Zusammen will man in Asien ein Angebot namens &#8222;<a href="https://web.archive.org/web/20260217144439/https://www.ses.com/blog/hybrid-satellite-solution-when-combined-networks-mean-enhanced-connectivity" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">SES Enterprise+ Hybrid Broadband</a>&#8220; vermarkten, das auf Kapazitäten von SES 9 zurückgreifen wird. Bei der Nutzung für den Zugriff auf das Internet sieht das Konzept den Download über den Satelliten und den Upload über terrestrische Verbindungen vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SES 9 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 41.380 und als COSPAR-Objekt 2016-013A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13274.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SES-9 auf Falcon 9v1.2</a></li></ul>
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		<title>LightSquareds Mobilfunkmasten stören GPS-Empfang</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lightsquareds-mobilfunkmasten-stoeren-gps-empfang/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Jun 2011 17:42:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Navigationsgerät]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34174</guid>

					<description><![CDATA[<p>In LightSquareds Mobilfunknetz, das künftig aus zwei geostationären Kommunikationssatelliten und vier zugehörigen Bodenstationen sowie mehreren zehntausend über die Vereinigten Staaten verteilten Mobilfunkmasten bestehen soll, bereiten letztere fortgesetzt Probleme. Die von ihnen testweise ausgestrahlten Signale stören GPS-Empfänger teilweise so massiv, dass die Navigationsgeräte nicht zu benutzen sind. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Inside GNSS, Space [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">In LightSquareds Mobilfunknetz, das künftig aus zwei geostationären Kommunikationssatelliten und vier zugehörigen Bodenstationen sowie mehreren zehntausend über die Vereinigten Staaten verteilten Mobilfunkmasten bestehen soll, bereiten letztere fortgesetzt Probleme. Die von ihnen testweise ausgestrahlten Signale stören GPS-Empfänger teilweise so massiv, dass die Navigationsgeräte nicht zu benutzen sind.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Inside GNSS, Space News.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11062011194201_small_1.jpg" alt="USAF" width="318" height="292"/><figcaption>
GPS 2R-Satellit im All &#8211; Illustration  
<br>
(Bild: USAF)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Regierungsprogramm zum Test der Interaktion zwischen dem von LightSquared geplanten Netz von terrestrischen, im L-Band arbeitenden Mobilfunkstationen und der Funktionsfähigkeit von GPS-Empfangsgeräten zeigte wiederholt, dass in der Nähe von entsprechend ausgerüsteten Mobilfunkmasten GPS-Signale nur noch mit verminderter Signalstärke oder im schlimmsten Fall gar nicht mehr empfangen werden können. Für Rettungsdienste und Betreiber von Verkehrsflugzeugen beispielsweise wäre es inakzeptabel, landesweit regelmäßig mit Empfangsstörungen oder Unterbrechungen rechnen zu müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schuld für das Problem lastet vermutlich auf den Schultern vieler: Zahlreiche GPS-Empfangsgeräte sind auch für Signale außerhalb der Frequenzbereiche, die GPS unmittelbar verwendet, empfindlich und hören beim Empfang fremder Signale auf, einwandfrei zu arbeiten. LightSquareds Mobilfunkmasten sollen mit Sendeleistungen im L-Band arbeiten, die zuvor im terrestrischen Bereich nicht verwendet wurden. Die zuständige US-amerikanische Regulierungsbehörde FCC ist möglicherweise nicht im erforderlichen Maße tätig geworden und ließ Veränderungen der Nutzung des elektromagnetischen Spektrums zu, nachdem sich die Hersteller von GPS-Hardware auf ein bestimmtes Umfeld eingestellt hatten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">LightSquared stellt sich vor, dass GPS-Empfänger mit geeigneten Filtern versehen können. Die Anpassung aller GPS-Empfänger in Flugzeugen würde vielleicht sieben bis zehn Jahre dauern und einen unbekannten erheblichen finanziellen Aufwand bedeuten. Für einen Großteil der bereits verkauften und im Einsatz befindlichen übrigen Geräte wird eine derartige Modifikation jedoch gar nicht möglich sein. Und hinsichtlich ihrer technischen Sinnhaftigkeit bestehen Zweifel. LightSquareds Signale interferieren mit den Signalen, die GPS-Empfänger benötigen, um unter Ausnützung des Doppler-Effekts Positionsbestimmungen mit besonderer Genauigkeit errechnen zu können. Wahrscheinlich würden Filter die erfolgreiche Nutzung des Effekts verhindern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob es LightSquared letztendlich gestattet wird, im L-Band in Nachbarschaft zum durch GPS genutzten Frequenzband L1 mit hoher Leistung zu senden, bleibt abzuwarten. Im oberen Bereich des Frequenzbandes zwischen 1.525 und 1.559 MHz würden in Flugzeugen verwendete GPS-Empfänger beispielsweise ziemlich sicher massiv gestört werden. Konkrete Untersuchungen mit dem am schlechtesten arbeitenden GPS-Empfänger für den Flugzeugeinsatz sagen voraus, dass Flugzeuge in den Vereinigten Staaten über der Hauptstadt Washington, in den meisten Gegenden Virginias und Marylands sowie wichtigen Teilen von Pennsylvania und New Jersey in einer Flughöhe von 3.040 Metern oder darunter GPS nicht mehr zur Navigation nutzen können würden, ginge LightSquareds terrestrisches Funknetz unverändert in Betrieb.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In seine Netzinfrastruktur hat LightSquared zwischenzeitlich rund 1 Milliarde Dollar investiert. Um sie wie geplant fertigzustellen, benötigt LightSquared weitere Milliarden. Unter den gegebenen Umständen ist es möglicherweise nicht    einfach, das erforderliche Kapital aufzutreiben.</p>
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		<title>Libyen stört Signale von Mobilfunksatelliten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/libyen-stoert-signale-von-mobilfunksatelliten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Mar 2011 19:41:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Geheimdienst]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilfunk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Betreiber der Mobilfunksatelliten Thuraya 2 und Thuraya 3 ist davon überzeugt, dass der Empfang der Satelliten in Libyen und angrenzenden Regionen absichtlich behindert wird. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: space.com. Libyen, Anteilseigner an Thuraya Telecommunications, ist vermutlich Quelle von Störungen der Signale von Thuraya in Libyen und angrenzenden Gebieten. Thuraya Telecommunications glaubt, stichhaltige [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Betreiber der Mobilfunksatelliten Thuraya 2 und Thuraya 3 ist davon überzeugt, dass der Empfang der Satelliten in Libyen und angrenzenden Regionen absichtlich behindert wird.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: space.com.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07032011204113_small_1.jpg" alt="Boeing" width="260"/><figcaption>
Thuraya-Satellit &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Boeing)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Libyen, Anteilseigner an Thuraya Telecommunications, ist vermutlich Quelle von Störungen der Signale von Thuraya in Libyen und angrenzenden Gebieten. Thuraya Telecommunications glaubt, stichhaltige Beweise dafür zu haben, dass von Libyen aus absichtlich und gesetzwidrig gestört wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Arbeiten mit dem Ziel, die Auswirkungen der Störungen zu reduzieren, sind im Gange. Am 25. Februar 2011 waren nach Angaben des Betreibers in weiten Teilen Libyens Thurayas Dienste wieder nutzbar. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Unternehmen mit Sitz in Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten hatte schon früher Probleme mit Versuchen, die Versorgung libyschen Territoriums mit Signalen aus dem All zu unterbrechen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Jahr 2006 störten libysche Militäreinrichtungen wiederholt die Signale von Thurayas Satelliten. Nach einer monatelangen Suche nach dem Verursacher und diplomatischen Gesprächen hörten die Störungen auf. Ob man sich seitens des libyschen Militärs über die Auswirkungen des eigenen Handelns im klaren war, ist unbekannt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der arabische Fernsehsender Al Jazeera ist von ähnlichen Störversuchen betroffen. Bei Al Jazeera ist man sich sicher, dass eine Einrichtung eines libyschen Geheimdienstes südlich von Tripolis Quelle der Störsignale ist. </p>
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		<title>SkyTerra 1 gerettet?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/skyterra-1-gerettet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Dec 2010 11:10:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Antenne]]></category>
		<category><![CDATA[Harris]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[L-Band]]></category>
		<category><![CDATA[LightSquared]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilfunk]]></category>
		<category><![CDATA[MSV 1]]></category>
		<category><![CDATA[SkyTerra]]></category>
		<category><![CDATA[SkyTerra 1]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwischen Wohl und Wehe liegt eine erfolgreiche Antennenentfaltung. Der Hauptreflektor von SkyTerra 1 zeigt sich zickig. Erst wenn dieser entfaltet ist, wird der neue Mobilfunksatellit seinen Aufgaben nachkommen können. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Bloomberg, Space News. Skyterra 1 soll nach den Plänen seines Betreibers LightSquared aus Reston im US-amerikanischen Bundesstaat Virginia Nordamerika mit [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Zwischen Wohl und Wehe liegt eine erfolgreiche Antennenentfaltung. Der Hauptreflektor von SkyTerra 1 zeigt sich zickig. Erst wenn dieser entfaltet ist, wird der neue Mobilfunksatellit seinen Aufgaben nachkommen können.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Bloomberg, Space News.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12122010121003_small_1.jpg" alt="Boeing" width="350" height="279"/><figcaption>
SkyTerra 1 über der Erde &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Boeing)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Skyterra 1 soll nach den Plänen seines Betreibers LightSquared aus Reston im US-amerikanischen Bundesstaat Virginia Nordamerika mit Telefonie- und Internetdiensten für Funktelefone und andere mobile Endgeräte versorgen. Nachdem der Satellit am 14. November 2010 auf einer Proton-M-Rakete gestartet und am Folgetag von der Raketenoberstufe im Weltraum ausgesetzt worden war, traten Probleme bei der Inbetriebnahme des Satelliten auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gelang zunächst nicht, den Reflektor einer von Harris hergestellten Antenne für das L-Band vollständig zu entfalten. Der Reflektor mit einem Durchmesser von 22 Metern im ausgefalteten Zustand ist für die Aufgabenerfüllung von Skyterra 1 unverzichtbar. Er wird für die Kommunikation mit den mobilen Endgeräten der anvisierten Kundschaft benötigt. Da der von Boeing gebaute Satellit nicht mit einer weiteren gleichartigen Antenne ausgestattet ist, bedeutet ein Versagen des Reflektors den Verlust der gesamten Mission. </p>



<p class="wp-block-paragraph">15 Jahre lang will LightSquared den Satelliten einsetzten. Die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Betrieb des Satelliten haben sich einer Meldung des Branchendienstes Space News zufolge zwischenzeitlich verbessert. Am 10. Dezember 2010 wurde bekannt, dass es gelungen ist, den Antennenreflektor so weit zu entfalten, dass 98 Prozent der geplanten Größe erreicht werden. Bloomberg, ein Anbieter von Nachrichten aus Wirtschaft und Finanzwesen, hatte am 8. Dezember 2010 berichtet, dass kleinere Verzögerungen bei der Inbetriebnahme des Satelliten laut Boeing nicht unerwartet kamen, weil sie bei jedem neuen Raumfahrzeug auftreten können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SkyTerra 1 alias MSV 1 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 37.218 bzw. als COSPAR-Objekt 2010-061A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8670.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SkyTerra 1 auf Proton-M/Breeze-M</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/skyterra-1-gerettet/" data-wpel-link="internal">SkyTerra 1 gerettet?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<item>
		<title>Iridium: Großauftrag für Thales Alenia Space</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/iridium-grossauftrag-fuer-thales-alenia-space/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 10:01:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilfunk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der europäische Raumfahrtkonzern Thales Alenia Space wurde beauftragt, die Satelliten für das 72 Raumfahrzeuge umfassende Weltraumsegment von Iridium NEXT zu bauen, wurde am 2. Juni 2010 bekannt. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Iridium, Thales Alenia Space. Vertont von Peter Rittinger. Thales Alenia Space (TAS) mit Sitz im französischen Cannes konnte sich nach harten Verhandlungen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/iridium-grossauftrag-fuer-thales-alenia-space/" data-wpel-link="internal">Iridium: Großauftrag für Thales Alenia Space</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der europäische Raumfahrtkonzern Thales Alenia Space wurde beauftragt, die Satelliten für das 72 Raumfahrzeuge umfassende Weltraumsegment von Iridium NEXT zu bauen, wurde am 2. Juni 2010 bekannt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Iridium, Thales Alenia Space. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-06-10-36369.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03062010120134_small_1.jpg" alt="Iridium" width="326" height="275"/><figcaption>
Iridium NEXT Satellit &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Iridium)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Thales Alenia Space (TAS) mit Sitz im französischen Cannes konnte sich nach harten Verhandlungen schließlich gegen die konkurrierende Lockheed Martin durchsetzen, und wird die 72 Satelliten für das neue Satellitenkommunikationsnetz Iridium NEXT der Iridium Communications Inc. aus McLean in Virginia zur Verfügung stellen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt sollen sogar 81 Satelliten für das Mobilfunksatellitennetz Iridium NEXT entstehen. Neun Satelliten stellen eine am Boden bereitzuhaltende Reserve dar, 72 Satelliten will man nach abgewickelter Startkampagne von Beginn an um die Erde kreisen lassen. 66 bilden das aktive Betriebsnetz auf sechs Bahnebenen in rund 780 Kilometern über der Erde, sechs Satelliten eine im All stationierte Backupkapazität. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03062010120134_small_2.jpg" alt="Iridium" width="260"/><figcaption>
Iridium Satellitentelefone 
<br>
(Bild: Iridium)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben von TAS werden rund 40 Prozent der für den Herstellungsprozess notwendigen Arbeiten in Nordamerika stattfinden. Beispielsweise werden Ball Aerospace (Integration und Test der Satelliten in Boulder, Colorado) und Boeing bestimmte Aufgaben übernehmen. Der Gesamtauftragswert für TAS wird mit rund 2,1 Milliarden US-Dollar beziffert, die Projektgesamtkosten für Iridium mit 2,9 Milliarden US-Dollar. Die Finanzierung des neuen Netzes möchte Iridium noch in diesem Sommer in trockene Tücher bringen und greift dabei unter anderem auf ein Angebot der französischen Exportkreditagentur Coface zurück. TAS könne seine Arbeit laut Iridium unabhängig davon unmittelbar aufnehmen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Zeitraum von 2011 bis 2014 hat Iridium die Erledigung erforderlicher Entwicklungs- und Konstruktionsarbeiten geplant. Die Qualifizierung des neuen Satellitentyps ist für das zweite Halbjahr 2013 vorgesehen. Die Starts der Satelliten für Iridium NEXT sollen nach derzeitigen Planungen im Jahr 2015 aufgenommen werden. Nach Beendigung der Startkampagne Ende 2016 könnte Iridium NEXT ab 2017 im Vollausbau kommerziell genutzt werden. Bis über das Jahr 2030 hinaus will Iridium es betreiben, die Auslegungsbetriebsdauer der Satelliten beträgt 15 Jahre.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Derzeit hat Iridium über 359.000 zahlende Kunden, welche die angebotenen, weltweit verfügbaren mobilen Sprach- und Datendienste benutzen. Mit dem neuen Netz strebt Iridium das Erschließen neuer Kundenkreise an. Adressiert werden insbesondere auch große Unternehmen und Institutionen, die auf weltumspannende Kommunikations- und Datenaustauschmöglichkeiten angewiesen sind. Auch die Ausrüstung mit Geräten zur Erdbeobachtung und die Ausstattung mit proprietären Kommunikationszusatznutzlasten ist laut Iridium möglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Abwärtskompatibilität des neuen Satellitennetzes zu bereits existierenden Iridium-Endgeräten ist vorgesehen. Neue Endgeräte werden von höheren Datenübertragungsraten, der Nutzung von IP-Technik und einem neuen Diensteangebot profitieren, verspricht Iridium.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/iridium-grossauftrag-fuer-thales-alenia-space/" data-wpel-link="internal">Iridium: Großauftrag für Thales Alenia Space</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-06-10-36369.mp3" length="9383894" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Iridium 91 ersetzt zerstörten Telefonsatelliten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/iridium-91-ersetzt-zerstoerten-telefonsatelliten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2009 16:43:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumschrott]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=32198</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der bei einer Kollision zweier Satelliten am 10. Februar 2009 stark beschädigte Satellit Iridium 33 wurde mittlerweile durch einen Reservesatelliten ersetzt. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Raumcon. Damit ist das System wieder komplett einsatzbereit. Es besteht aus 66 Satelliten, jeweils 11 auf 6 verschiedenen Bahnebenen. Gegenwärtig sind aber 72 funktionierende Satelliten im All, so [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/iridium-91-ersetzt-zerstoerten-telefonsatelliten/" data-wpel-link="internal">Iridium 91 ersetzt zerstörten Telefonsatelliten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der bei einer Kollision zweier Satelliten am 10. Februar 2009 stark beschädigte Satellit Iridium 33 wurde mittlerweile durch einen Reservesatelliten ersetzt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06032009174353_small_1.jpg" alt="Iridium, NASA, Raumfahrer.net" width="328" height="257"/><figcaption>
Iridiumsatellit im Orbit (Montage) 
<br>
(Bild: Iridium, NASA, Raumfahrer.net)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Damit ist das System wieder komplett einsatzbereit. Es besteht aus 66 Satelliten, jeweils 11 auf 6 verschiedenen Bahnebenen. Gegenwärtig sind aber 72 funktionierende Satelliten im All, so dass man Ausweichmöglichkeiten hat. Bis Februar 2002 wurden insgesamt 93 Satelliten dieses Typs erfolgreich gestartet. Auf der Bahnebene von Iridium 33 gibt es noch zwei weitere Ersatzsatelliten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein wesentlicher Vorteil des Iridium-Netzes ist, dass spezielle, etwas größer ausgefallene Satellitenhandys direkt Kontakt mit einem der Satelliten aufnehmen. Dadurch kann man auch in Gegenden telefonieren, in denen es sonst keine Mobilfunkdienste gibt, beispielsweise auf dem Meer, in Wüsten oder Polarregionen. Auch in jeder Sojus-Kapsel befindet sich ein Iridium-Satellitentelefon. Bei der Landung von Sojus-TMA 11 nahm Juri Malentschenko auf diese Weise Kontakt mit den Bergungsmannschaften auf und teilte ihnen die per GPS ermittelte, vom geplanten Punkt stark abweichende Landeposition mit. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gegenwärtig sind von Iridium 33 insgesamt 158 Trümmerteile katalogisiert, welche die Erde mit Bahnneigungen zwischen 85,6° und 86,7° und Höhen zwischen 523 und 1.260 Kilometern umlaufen. Von Kosmos 2251 kennt man dagegen die Bahnen von 354 Teilen. Sie verlaufen mit Inklinationen zwischen 73,7° und 74,2° in Höhen von 199 bis 1.688 Kilometern. Die Trümmerstücke mit Perigäen um 200 Kilometer könnten schon in etwa einem Monat in den dichten Schichten der Erdatmosphäre verglühen. Andere Bruchstücke werden über Jahre hinaus eine Gefahr für die Raumfahrt bilden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3438.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Thread zur Satellitenkollision</a></li></ul>
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