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	<title>Mondrover &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Mondrover &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Auf dem Weg zum Mond &#8211; Karlsruher FZI-Robotikteam gewinnt internationalen ESA-Wettbewerb</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Apr 2023 17:58:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Team um das FZI Forschungszentrum Informatik aus Baden-Württemberg hat die ESA-ESRIC Space Resources Challenge gewonnen. Der Preis: 500.000 Euro für die Forschung – und die Aussicht auf eine echte Mission zum Mond. Ein kleiner Schritt für die Forschung, aber ein großer Sprung für das Karlsruher FZI und seine Konsortialpartner. Eine Presseinformation des Forschungszentrums Informatik [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Das Team um das FZI Forschungszentrum Informatik aus Baden-Württemberg hat die ESA-ESRIC Space Resources Challenge gewonnen. Der Preis: 500.000 Euro für die Forschung – und die Aussicht auf eine echte Mission zum Mond. Ein kleiner Schritt für die Forschung, aber ein großer Sprung für das Karlsruher FZI und seine Konsortialpartner. Eine Presseinformation des Forschungszentrums Informatik (FZI).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.fzi.de/2023/04/20/fzi-gewinnt-esa-esric-src/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">FZI</a>, 20. April 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FZI_ESA_robots_back-above_c-ESA-ESRIC.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="350" height="214" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FZI_ESA_robots_back-above_c-ESA-ESRIC_350x214.jpg" alt="" class="wp-image-125590" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FZI_ESA_robots_back-above_c-ESA-ESRIC_350x214.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FZI_ESA_robots_back-above_c-ESA-ESRIC_350x214-300x183.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">künstliche Mondlandschaft für den Wettbewerb. Bild: ESA-ESRIC</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) und das Europäische Innovationszentrum für Weltraumressourcen (ESRIC) haben die Gewinner ihres jüngsten internationalen Robotikwettbewerbs, der ESA-ESRIC Space Resources Challenge, bekannt gegeben. Ziel des Wettbewerbs war es, innovative Ansätze und Lösungen für die Suche und Gewinnung von Ressourcen auf dem Mond zu finden. Gewinner des Wettbewerbs ist das vom FZI angeführte Konsortium ARISE – ein Zusammenschluss von Robotik-, Geologie- und Weltraum-Expert*innen des FZI Forschungszentrum Informatik aus Karlsruhe, der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich, Universität Zürich, Universität Basel sowie der Universität Bern. Als Sieger erhält das Konsortium 500.000 € für die weitere Forschung und die Aussicht, Teil einer echten ESA-ESRIC-Mond-Mission zu werden. Die Siegerbekanntgabe fand am 19.04.2023 in Luxemburg im Rahmen der Space Resources Week statt. „Wir sind unglaublich stolz auf unsere talentierten Wissenschaftler*innen. All die Zeit und Mühe, die sie in diese Herausforderung gesteckt haben, wird nun mit diesem tollen Preis belohnt“, zeigt sich FZI-Vorstand Jan Wiesenberger erfreut.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FZI_ESA_Husky_c-FZI.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="234" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FZI_ESA_Husky_c-FZI_350x234.jpg" alt="" class="wp-image-125594" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FZI_ESA_Husky_c-FZI_350x234.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FZI_ESA_Husky_c-FZI_350x234-300x201.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FZI_ESA_Husky_c-FZI_350x234-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Roboter Husky beim entnehmen einer Bodenprobe. Bild: FZI Forschungszentrum Informatik</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Innovative Lösungen für die Erforschung des Weltraums</strong><br>Die ESA-ESRIC Space Resources Challenge ist ein Wettbewerb, bei dem innovative Lösungen für die Erkundung von Ressourcen auf der Mondoberfläche gesucht werden. Der mehrstufige Wettbewerb beinhaltete verschiedene, zum Teil unbekannte Herausforderungen, die mittels mobiler Roboter aus der Ferne, wie später auch auf dem Mond, gelöst werden müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders herausfordernd war die zeitverzögerte und teilweise instabile Kommunikationsverbindung zwischen Mission Control und den Robotern: eine simulierte Einschränkung, wie sie auch bei der Überbrückung der knapp 384.000 Kilometer zwischen Erde und Mond bestehen würde. Ansonsten gab es keinen Sichtkontakt oder Zugriff auf die Robotersysteme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teams hatten die Aufgabe, eine zuvor unbekannte Mondlandschaft autonom zu explorieren, zu kartographieren und in ihr mit mobilen Robotern zu navigieren. Die Roboter sollten dabei potentielle Ressourcen lokalisieren und genauer untersuchen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FZI_ESA_Team-Totale_c-FZI.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="234" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FZI_ESA_Team-Totale_c-FZI_350x234.jpg" alt="" class="wp-image-125592" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FZI_ESA_Team-Totale_c-FZI_350x234.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FZI_ESA_Team-Totale_c-FZI_350x234-300x201.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FZI_ESA_Team-Totale_c-FZI_350x234-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Gewinnerteam des FZI mit den drei autonom agierenden Robotern auf der künstlichen Mondlandschaft. Bild: FZI Forschungszentrum Informatik</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ursprünglich nahmen 12 Teams an dem Wettbewerb teil</strong><br>Zu Beginn traten zwölf Teams bei der ersten Phase des Wettbewerbs im Rahmen eines Feldtests in einer mondähnlichen Umgebung in den Niederlanden gegeneinander an. Anhand der dort gezeigten Fähigkeiten wurden fünf Teams ausgewählt, um im Finale erneut anzutreten: das FZI Forschungszentrum Informatik, die ETH Zürich mit der Universität Zürich, Lukasiewicz – PIAP, Mission Control Space Services und die Space Application Services, ein Forschungsverbund der Université Du Luxembourg, Dynamic Imaging Analytics, dem La Palma Research Centre, der Université de Lorraine sowie der Open University.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Finale stellte sich das FZI den Herausforderungen mit einem Team aus drei mobilen Robotern: den beiden Laufrobotern Spot und ANYmal sowie dem vierrädrigen Roboter Husky mit instrumentiertem Roboterarm. Das Alleinstellungsmerkmal war die vom FZI entwickelte Software, die es dem Dreiergespann ermöglichte, die Aufgaben größtenteils autonom und kooperativ im Team durchzuführen. Die drei Roboter haben sich dabei selbst die Aufgaben je nach Fähigkeiten geschickt aufgeteilt. Die zwei Laufroboter haben schnell das gesamte Gelände exploriert und interessante Ziele für die detaillierte Ressourcen-Analyse für Husky erstellt. Husky konnte dann mittels mitgeführter Geräte Röntgenfluoreszenzanalysen sowie detaillierte Nahaufnahmen durchführen. „Mein persönliches Highlight war, dass ich mir während unseres Wettbewerbsdurchlaufs viel Zeit für Fragen der Jury nehmen konnte, weil unsere Roboter wie geplant keine Eingaben von uns brauchten, sondern autonom agieren konnten.“ so Tristan Schnell, Projektleiter des FZI Teams.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einem letzten Schritt in Richtung Weltraum mussten die Teilnehmer*innen nach dem Feldtest ein Proposal zur weiteren Steigerung der Weltraumtauglichkeit bei der ESA einreichen. Auf Basis des Feldtests und des Proposals wurde das vom FZI angeführte Konsortium als Sieger gekürt. „Ich freue mich, dass wir zusammen mit den Robotik-Kolleg*innen von der ETH Zürich sowie den weiteren schweizerischen Partnern ein spannendes Konzept entwickeln konnten, bei dem ein Team aus autonomen Laufrobotern die zentrale Rolle spielt. Noch mehr freue ich mich, dass wir jetzt die Chance bekommen, gemeinsam daran zu arbeiten, diese Technologien ein Stück näher zum Mond zu bringen!“ so der Abteilungsleiter Dr.-Ing. Arne Rönnau.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Videomaterial zum Wettbewerbsbeitrag des FZI</strong></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Autonomous Team of Robots Explores the Moon at ESA-ESRIC Space Resources Challenge" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/bcAapWdIFMY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über das FZI</strong><br>Das FZI Forschungszentrum Informatik mit Hauptsitz in Karlsruhe und Außenstelle in Berlin ist eine gemeinnützige Einrichtung für Informatik-Anwendungsforschung und Technologietransfer. Es bringt die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse der Informationstechnologie in Unternehmen und öffentliche Einrichtungen und qualifiziert für eine akademische und wirtschaftliche Karriere oder den Sprung in die Selbstständigkeit. Betreut von Professoren verschiedener Fakultäten entwickeln die Forschungsgruppen am FZI interdisziplinär für ihre Auftraggeber Konzepte, Software-, Hardware- und Systemlösungen und setzen die gefundenen Lösungen prototypisch um. Mit dem FZI House of Living Labs steht eine einzigartige Forschungsumgebung für die Anwendungsforschung bereit. Das FZI ist Innovationspartner des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Downloads &amp; Links:</strong><br><a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Images/2023/04/Robots_humans_assemble_for_the_Moon" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Zum Statement der ESA zum Sieg</a><br><a href="https://src.esa.int/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Zur ESA-ESRIC Space Resources Challenge Website</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18303.msg548398#msg548398" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Neue Mond-Rover Konzepte</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dem Wasser auf der Spur: Laser für den Einsatz auf dem Mond</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dem-wasser-auf-der-spur-laser-fuer-den-einsatz-auf-dem-mond/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Mar 2022 22:03:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Exploration]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das LZH hat einen Laser entwickelt, der Wasser in den Polarregionen des Monds nachweisen soll. Der robuste Laser wurde bereits in ein Messinstrument eingesetzt und erfolgreich an Regolithproben getestet. Eine Pressemitteilung des Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH). Quelle: Laser Zentrum Hannover e.V. 25. Februar 2022, Lena Bennefeld, LZH: In den Polarregionen des Mondes ist die [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<h4 class="wp-block-heading">Das LZH hat einen Laser entwickelt, der Wasser in den Polarregionen des Monds nachweisen soll. Der robuste Laser wurde bereits in ein Messinstrument eingesetzt und erfolgreich an Regolithproben getestet. Eine Pressemitteilung des Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Laser Zentrum Hannover e.V.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LZH_pm_luvmix.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LZH_pm_luvmix_260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Mit dem Laser des LZH soll das VOILA-Messinstrument zukünftig auf dem Mond nach Wasser suchen können (Foto: LZH).</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">25. Februar 2022, Lena Bennefeld, LZH:  In den Polarregionen des Mondes ist die Wahrscheinlichkeit, flüchtige Bestandteile wie Wasser zu finden, am höchsten, da diese dort gefroren vorliegen. Nachweisen lassen sich diese etwa durch die Methode „Laser-induced breakdown spectroscopy“ (LIBS). Zu diesem Zweck haben die Wissenschaftler*innen der Gruppe Solid-State Lasers ein Lasermodell designt und gebaut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Institut für Optische Sensorsysteme des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR-OS) verbaute den Laser des LZH in ein Demonstrator-Modell des eigentlichen „Volatiles Identification by Laser Ablation“-Messinstruments (kurz VOILA). Die Funktionalität prüften sie dann an Regolithsimulant, einem Stoff, der dem Mondstaub sehr nahekommt, und konnten damit die gewünschten Messdaten erzeugen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-full"><img decoding="async" width="297" height="300" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SpaceApplications_LUVMI-X-rendering-Moon.jpg" alt="" class="wp-image-106322" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SpaceApplications_LUVMI-X-rendering-Moon.jpg 297w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SpaceApplications_LUVMI-X-rendering-Moon-100x100.jpg 100w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SpaceApplications_LUVMI-X-rendering-Moon-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 297px) 100vw, 297px" /><figcaption>Die Vision: der LUVMI-X-Rover sucht mit dem Laser des LZH nach Wasser in den Polarregionen des Monds. (Grafik: Space Applications Services NV)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Extrem kälteresistente und robuste Laserkomponenten</strong><br>Langfristiges Ziel ist es, das VOILA-Lasersystem in einen Mond-Rover zu integrieren. Um herauszufinden, welche Komponenten für ein zukünftiges Flugmodell geeignet sind, haben die LZH-Wissenschaftler*innen zusammen mit der OHB System AG an verschiedenen Laserkomponenten Tieftemperaturtests mit Temperaturen von bis zu -140°C durchgeführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit ein Laser für einen Einsatz auf dem Mond geeignet ist, muss er spezielle Anforderungen erfüllen. In extrem kalten Gebieten mit Temperaturen von deutlich weniger als -100° C muss er zuverlässig funktionieren – solche Temperaturen sind für herkömmliche Lasersysteme äußerst problematisch. Für den Transport mit einer Mondrakete muss er klein und kompakt sein, außerdem sehr robust, damit er bei den starken Vibrationen beim Raketenstart keinen Schaden nimmt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full"><img decoding="async" width="467" height="300" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/smart-1_views_a_cluster_of_the_moon_s_craters.jpg" alt="" class="wp-image-106321" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/smart-1_views_a_cluster_of_the_moon_s_craters.jpg 467w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/smart-1_views_a_cluster_of_the_moon_s_craters-300x193.jpg 300w" sizes="(max-width: 467px) 100vw, 467px" /><figcaption>Das LZH entwickelte im Projekt LUVMI-X einen Laser für die Suche nach flüchtigen Elementen wie Wasser in den Polarregionen des Mondes. (Foto: ESA/SMART-1/AMIE camera team/Space Exploration Institute, CC BY-SA 3.0 IGO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Plan für den realen Einsatz auf dem Erdtrabanten existiert bereits, das Konzept für ein Laser-Flugmodell-Design stellt sicher, dass der geplante Laser auch wirklich in das verfügbare Volumen auf dem Mond-Rover hineinpasst.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über LUVMI-X</strong><br>Das Projekt „Lunar Volatile Mobile Instrumentation Extended“ (LUVMI-X) wurde gefördert von der Europäischen Union im Rahmen des Förderprogramms Horizon 2020 (Grant 822018). An der Entwicklung des VIOLA-Instruments waren das <a href="https://www.dlr.de/de/wr" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Institut für Optische Sensorsysteme des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt</a> in Berlin, das Laser Zentrum Hannover e.V. und die <a href="https://www.ohb-system.de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">OHB System AG</a>, Weßling, beteiligt. <a href="https://www.h2020-luvmi-x.eu/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.h2020-luvmi-x.eu</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Informationen:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesen kurzen Videos berichten die beteiligten Projektpartner über ihre Arbeit: <a href="https://web.archive.org/web/20250910204319/https://www.h2020-luvmi-x.eu/watch-the-videos-luvmi-x-lasers/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.h2020-luvmi-x.eu/watch-the-videos-luvmi-x-lasers/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung. Das durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung geförderte LZH widmet sich der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Photonik und Lasertechnologie. 1986 gegründet arbeiten inzwischen fast 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am LZH.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das LZH bietet mit seinen Anwendungen der Smarten Photonik Lösungen zu gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen. Dabei arbeiten Naturwissenschaftler*innen und Ingenieur*innen interdisziplinär zusammen entlang der Prozesskette: von der Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme oder für Quantentechnologien bis hin zu Prozessentwicklungen für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizin- und Agrartechnik oder für den Leichtbau im Automobilsektor. 18 erfolgreiche Ausgründungen sind bis heute aus dem LZH hervorgegangen. Das LZH schafft so einen starken Transfer zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie – und nutzt Licht für Innovation.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=924.msg528402#msg528402" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Mond</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Yutu sendet wieder</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/yutu-sendet-wieder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Feb 2014 21:10:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Rover]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Mondrover]]></category>
		<category><![CDATA[Xinhua]]></category>
		<category><![CDATA[Yutu]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Soeben wurde von verschiedenen Stellen gemeldet, dass auf der Frequenz, die bisher vom chinesischen Mondfahrzeug Yutu verwendet wurde, erneut empfangen wird. Damit wächst die Hoffnung, dass der Rover die kalte Nacht auch ohne die schützende Abdeckung zumindest teilweise überstanden haben könnte. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: UHF Satcom, Planetary.org, Xinhua, Raumcon. Yutu war gemeinsam [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Soeben wurde von verschiedenen Stellen gemeldet, dass auf der Frequenz, die bisher vom chinesischen Mondfahrzeug Yutu verwendet wurde, erneut empfangen wird. Damit wächst die Hoffnung, dass der Rover die kalte Nacht auch ohne die schützende Abdeckung zumindest teilweise überstanden haben könnte.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: UHF Satcom, Planetary.org, Xinhua, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12022014221003_small_1.jpg" alt="Chinesische Akademie der Wissenschaften" width="260"/><figcaption>
Yutu auf em Mond 
<br>
(Bild: Chinesische Akademie der Wissenschaften)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Yutu war gemeinsam mit Chang`e 3 am 14. Dezember im Mare Imbrium auf dem Mond gelandet und wenige Stunden später auf die Mondoberfläche gefahren. Nach einigen Funktionstests und ein paar Bildern hatte man einige wissenschaftliche Geräte erprobt, musste Lander und Fahrzeug aber um Weihnachten herum in einen Ruhemodus schicken, da während der Nacht keine nennenswerte Energiemenge zur Verfügung stand. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus dieser ersten Ruhephase wurden beide Gerätekomplexe Anfang Januar nach Sonnenaufgang an der Landestelle automatisch reaktiviert. Nach etwa 2 Wochen weiterer Aktivität, in der erste wissenschaftliche Daten gesammelt und zur Erde übermittelt werden konnten sowie einigen Metern Fahrt auf dem Mondboden, wurde die zweite Ruhephase eingeleitet. Dabei musste man feststellen, dass sich das klappbare Solarpaneel an Yutu nicht mehr ausreichend bewegen ließ. Somit konnte eine zu starke Wärmeabstrahlung aus dem Inneren in das Weltall nicht mehr vermieden werden. Die Folgen konnten nicht genau vorhergesagt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem sich der Lander bereits zurück gemeldet hatte, wartete man nun auf ein Signal vom Rover. Dieser musste mit der zur Verfügung stehenden Energie die Sendeantenne aufrichten und in Position bringen. UHF Satcom meldete nun vor gut einer Stunde, dass man das Signal auf 8,462 GHz erneut empfängt. Nun wird man abwarten müssen, ob alle Geräte weiterhin funktionieren und man das Problem mit dem klemmenden Klappmechanismus bis zur nächsten Mondnacht an der Landestelle in den Griff bekommt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldungen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/yutu-und-change-wieder-im-aktivmodus/" data-wpel-link="internal">Yutu und Chang`e wieder im Aktivmodus</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/change-und-yutu-im-ruhemodus/" data-wpel-link="internal">Chang`e und Yutu im Ruhemodus</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/landeplatz-von-change-3-identifiziert/" data-wpel-link="internal">Landeplatz von Chang`e 3 identifiziert</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/yutu-ist-unterwegs/" data-wpel-link="internal">Yutu ist unterwegs</a></li><li><a class="a" href="https://media.raumfahrer.net/upload/2023/10/30/20231030105551-7186cf4a.gif" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Bildersequenz aus dem chinesischen Fernsehen vom Herabrollen</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/change-3-ist-gelandet/" data-wpel-link="internal">Chang`e 3 ist gelandet</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/change-3-orbitabsenkung-erfolgreich/" data-wpel-link="internal">hang`e 3: Orbitabsenkung erfolgreich</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/change-3-im-geplanten-mondorbit/" data-wpel-link="internal">Chang`e 3 im geplanten Mondorbit</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/wissenschaftliche-ausruestung-von-change-3/" data-wpel-link="internal">Wissenschaftliche Ausrüstung von Chang`e 3</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/change-3-auf-dem-weg-zum-mond/" data-wpel-link="internal">Chang`e 3 auf dem Weg zum Mond</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/morgen-soll-ein-chinesischer-mondlander-starten/" data-wpel-link="internal">Morgen soll ein chinesischer Mondlander starten</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/change-3-chinesischer-rover-fliegt-2013-zum-mond/" data-wpel-link="internal">Chang`e 3: Chinesischer Rover fliegt 2013 zum Mond</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/change-2-uebertraegt-bilder-von-toutatis/" data-wpel-link="internal">Chang`e 2 überträgt Bilder von Toutatis</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/change-2-vom-mondsatelliten-zur-raumsonde/" data-wpel-link="internal">Chang`e 2: Vom Mondsatelliten zur Raumsonde</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/change-2-unterwegs-zum-mond/" data-wpel-link="internal">Chang`e 2 unterwegs zum Mond</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10699.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Chang`e 3</a></li></ul>
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		<title>Landeplatz von Chang`e 3 identifiziert</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/landeplatz-von-change-3-identifiziert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Dec 2013 17:21:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Chang&#039;e 3]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Landeplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlander]]></category>
		<category><![CDATA[Mondrover]]></category>
		<category><![CDATA[Yutu]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit Hilfe der Aufnahmen, die vom Lander während des Abstiegs zur Erde übermittelt wurden und hochauflösender Mondkarten, deren Daten vor allem vom Lunar Reconnaissance Orbiter stammen, haben Mitarbeiter der NASA und andere Raumfahrt-Interessierte den Landeplatz der Sonde recht genau identifiziert. Ein Beitrag von Gertrud Felber und Günther Glatzel. Quelle: Air&#38;Space Smithsonian, Lunar and Planetary Institute, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mit Hilfe der Aufnahmen, die vom Lander während des Abstiegs zur Erde übermittelt wurden und hochauflösender Mondkarten, deren Daten vor allem vom Lunar Reconnaissance Orbiter stammen, haben Mitarbeiter der NASA und andere Raumfahrt-Interessierte den Landeplatz der Sonde recht genau identifiziert.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Gertrud Felber und <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: Air&amp;Space Smithsonian, Lunar and Planetary Institute, Journal of Geophysical Research, CCTV.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17122013182120_big_1.png" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17122013182120_small_1.png" alt="NASA/ASU, RN" width="372" height="296"/></a><figcaption>
Landeplatz von Chang`e 3 im Mare Imbrium 
<br>
(Bild: NASA/ASU, RN)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Er befindet sich im Mare Imbrium bei etwa 19,5 Grad westlicher Länge und 44,1 Grad nördlicher Breite, ziemlich genau 50 km südlich des Kraters Laplace F und etwa 15 km nordnordöstlich des Kraterpaares Helicon/Le Verrier. Der Krater Laplace A, über den zuvor als Zielort spekuliert wurde, liegt etwa 300 Kilometer weiter westlich. Der Lander steht in unmittelbarer Nähe eines etwa 300 Meter breiten Kraters. Möglicherweise hat das Hinderniserkennungssystem ein Ausweichmanöver initiiert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem das Fahrzeug Yutu die Rampe herunter gefahren war, hatte es ich umgedreht und den Lander abgelichtet. Ebenso wurde ein Bild von Yutu gezeigt. Mittlerweile hat Yutu den Lander umfahren und Bilder von mehreren Seiten gemacht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Verlaufe der Mission will man den Bodenradar einsetzen, um neue Erkenntnisse über die Bodenschichtung gewinnen. Mare sind große Tiefebenen, in denen Lavaströme wesentlich die Oberflächenbeschaffenheit mitgestaltet haben. Mondlava gilt als viskoser, man weiß aber noch nicht, wann der Vulkanismus auf dem Mond beendet war, man schätzt vor etwa 1 bis 2,5 Milliarden Jahren. Interessant sollte auch sein, wo es in der Tiefe Kontakte zwischen Lavaströmen und Grundgestein gibt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17122013182120_small_2.jpg" alt="Chinesisches Fernsehen (CCTV)" width="300" height="235"/><figcaption>
Yutu auf dem Mondboden 
<br>
(Bild: Chinesisches Fernsehen (CCTV))
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Mare Imbrium enthält einige der mächtigsten Lavaströme auf dem Mond. Die Fließfronten sind bereits auf Teleskop-Bildern von der Erde aus sichtbar, die bisher besten Aufnahmen wurden allerdings durch Sonden aus Mondumlaufbahnen erstellt. Überlappende Lavaströme wurden durch Eruptionen 700 Kilometer südlich des Landeplatzes erzeugt. Die Lava floss nordwärts in das zentrale Imbrium-Becken. Messungen der Dicke und Länge dieser Ströme lassen auf den Erguss großer Mengen Lava von sehr niedriger Viskosität schließen. Man schätzt, dass die Fließfähigkeit etwa der von warmem Motoröl entspricht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Da die Erosionsrate auf dem Mond extrem niedrig ist, bewahrten sich die vergleichsweise jungen Lavaströme viel von ihrer ursprünglichen Morphologie. Die Lava im Mare Imbrium ist nicht nur wegen ihrer physikalischen Eigenschaften bemerkenswert, sondern auch aufgrund ihrer chemischen Zusammensetzung. Durch Spektren, die u.a. mit der NASA-Sonde Clementine aufgenommen wurden, ist bekannt, dass sich dort titanreiche Basalte angesammelt haben. Außerdem hat dieser Teil des Mondes eine hohe Konzentration des radioaktiven Elemente Thorium. Die Anwesenheit von Thorium ist überraschend, da eine derartige Anreicherung normalerweise nicht in eisenreichen Basaltlaven erwartet wird. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17122013182120_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17122013182120_small_3.jpg" alt="NASA, GSFC, ASU, JHUAPL" width="250" height="238"/></a><figcaption>
Erstarrte Lavazungen auf dem Mond 
<br>
(Bild: NASA, GSFC, ASU, JHUAPL)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Diese ungewöhnliche Chemie ist wahrscheinlich das Ergebnis besondere Umstände. Die Laven in diesem Gebiet sind stark mit den Komponenten Kalium, seltene Erden und Phosphor angereichert. Auf dem Mond wird diese Zusammensetzung mit der letzten Phase der Krustenbildung verbunden und ist ein Schlüssel für das Verständnis der Entstehung und Entwicklung der Mondkruste. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Lava nördlich der Landestelle weist hingegen nur einen geringeren Gehalt an Titan auf. In der Nähe des Landeplatzes befindet sich ein komplexer Faltenrücken. Derartige tektonische Merkmale bilden sich, wenn sich basaltischen Lava zunächst abgekühlt und dann zusammengezogen hat. Die Bodenradarprofile von Yutu könnten bei einer Überquerung dieses Faltenrückens dessen Komplexität erfassen. Die Daten des abbildenden Spektrometers an der Vorderseite des Fahrzeugs könnte zusammen mit Untersuchungen einzelner Proben mittels Röntgenspektrometer am Instrumentenarm von Yutu könnten die Elementzusammensetzung der Oberfläche erfassen. Mit den Daten des Rovers Yutu wären die Wissenschaftler in der Lage, die vulkanische <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Stratigraphie" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Stratigraphie</a> dieser Region des Mondes zu rekonstruieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10699.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Chang`e 3</a></li></ul>
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		<title>Yutu ist unterwegs</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/yutu-ist-unterwegs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Dec 2013 22:47:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Chang&#039;e 3]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrstrecke]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlander]]></category>
		<category><![CDATA[Mondrover]]></category>
		<category><![CDATA[Start]]></category>
		<category><![CDATA[Yutu]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das mit Chang`e 3 auf dem Mond eingetroffene Roboterfahrzeug hat am Abend die Rampe verlassen und ist ein paar Meter auf der Mondoberfläche gefahren. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: CCTV. Zuvor wurden die wichtigsten Systeme aktiviert. Dazu gehörten die Energieversorgung, die Kommunikationseinrichtungen und die Kameras. Noch auf der Oberseite des Landers wurde ein Panorama [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das mit Chang`e 3 auf dem Mond eingetroffene Roboterfahrzeug hat am Abend die Rampe verlassen und ist ein paar Meter auf der Mondoberfläche gefahren.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: CCTV.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14122013234755_small_1.jpg" alt="Pekinger Institut für Raumfahrzeugsystementwicklung (BISSE)" width="381" height="267"/><figcaption>
Der Lander und der Jadehase Yutu 
<br>
(Bild: Pekinger Institut für Raumfahrzeugsystementwicklung (BISSE))
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zuvor wurden die wichtigsten Systeme aktiviert. Dazu gehörten die Energieversorgung, die Kommunikationseinrichtungen und die Kameras. Noch auf der Oberseite des Landers wurde ein Panorama der gesamten Umgebung des Landers aufgezeichnet. Die Daten werden zur Erde übermittelt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach wurde die Rampe, auf der Yutu stand, über eine spezielle Hebelvorrichtung seitlich ausgeklappt. Die Befestigungen der Räder wurden gelöst und der Rover rollte, angetrieben über die Elektromotoren in den Rädern, auf die körnig wirkende Mondoberfläche. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Lander und Fahrzeug wurden in den letzten Jahren in China entwickelt, gebaut und erprobt. Dabei haben die Ingenieure große Fortschritte gemacht, um neue Raumfahrzeuge mit verbesserten Eigenschaften zu schaffen. Diese Fortschritte wird man bei künftigen Missionen nutzen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Lander soll ein Jahr lang Daten über die Umgebung, die Plasmasphäre der Erde und via Teleskop verschiedene Objekte in unserer Galaxie sammeln und zur Erde übertragen. Yutu hingegen konzentriert sich auf den Mond und untersucht dessen Eigenschaften mit Radar, Spektrometern und Kameras. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10699.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Chang`e 3</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Chang`e 3 ist gelandet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/change-3-ist-gelandet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Dec 2013 14:59:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Chang&#039;e 3]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlander]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Mondrover]]></category>
		<category><![CDATA[Yutu]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute am frühen Nachmittag, gegen 14.12 Uhr MEZ, ist die chinesische Mondsonde Chang`e 3 im Meer des Regens gelandet. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: CCTV, Raumcon, RN. Damit steht erstmals seit 1976 wieder ein neues, von Menschen gefertigtes Forschungslabor auf dem Erdtrabanten. Dieses besteht aus einem Lander und einem Fahrzeug, mit deren Instrumenten in [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/change-3-ist-gelandet/" data-wpel-link="internal">Chang`e 3 ist gelandet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute am frühen Nachmittag, gegen 14.12 Uhr MEZ, ist die chinesische Mondsonde Chang`e 3 im Meer des Regens gelandet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: CCTV, Raumcon, RN.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14122013155931_small_1.jpg" alt="Pekinger Institut für Weltraumforschung (BISSE)" width="448" height="325"/><figcaption>
Rechts sieht man ein Landebein im Kontakt mit der Mondoberfläche. Chang`e 3 ist gelandet. 
<br>
(Bild: CNSA/CCTV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Damit steht erstmals seit 1976 wieder ein neues, von Menschen gefertigtes Forschungslabor auf dem Erdtrabanten. Dieses besteht aus einem Lander und einem Fahrzeug, mit deren Instrumenten in den nächsten Monaten Erfahrungen bei der Erforschung anderer Himmelskörper sowie neue wissenschaftliche Erkenntnisse gewonnen werden sollen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Lander ist mit einem astronomischen Ritchey-Chretien-Teleskop mit 150 mm Öffnung, einer Kamera für extremes Ultraviolett sowie weiteren hochauflösenden Weitwinkel- und Teleobjektivkameras ausgerüstet, um seine Umgebung sowie die Plasmasphäre der Erde und ferne Objekte in unserer Galaxie zu erforschen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Fahrzeug Yutu (Jadehase, ein Begleiter der Mondgöttin Chang`e) verfügt ebenfalls über eine Vielzahl von Kameras, die teilweise auf einem aufstellbaren Mast angebracht sind und einen stereoskopischen Blick wie beim Menschen erlauben. Zudem wird die Bodenbeschaffenheit mit einem Radar erkundet, das Reflexionen aus mehreren Dutzend Metern Tiefe auswertet. Ein Infrarot-Spektrometer kann die Zusammensetzung des Bodens vor dem Fahrzeug ermitteln. Gleiches Ziel hat auch ein Röntgenspektrometer, welches die Strahlung erfasst, die von einer bestimmten Probe ausgesandt wird, welche mit Alphateilchen angeregt wird. Das ausgesandte Spektrum ist wie ein Fingerabdruck für die darin enthaltenen chemischen Elemente. Eine Mikroskopkamera und ein Laserreflektor komplettieren die wissenschaftliche Ausrüstung. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14122013155931_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14122013155931_small_2.jpg" alt="NASA/Arizona State University/LROC" width="260"/></a><figcaption>
Vermutliches Landegebiet von Chang`e 3, rechts oben der Krater Laplace F.
<br>
(Bild: NASA/Arizona State University/LROC)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Landepunkt liegt nach Bildberichten des chinesischen Fernsehens nicht wie ursprünglich angenommen in der Regenbogenbucht des Mare Imbrium sondern etwa 100 km östlich davon. In der Nähe befindet sich eine Vielzahl kleinerer Krater mit Durchmessern von einigen Metern bis etwa 2 Kilometern. Der nächste größere Krater könnte Laplace F sein, im Norden werden außerdem möglicherweise die Montes Recti im Blickfeld erscheinen. Allerdings sind offenbar alle größeren Strukturen mehrere Dutzend Kilometer weit vom Landeplatz entfernt, Laplace F liegt 30 bis 40 Kilometer nördlich. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In den nächsten Stunden werden die Systeme der beiden Geräte überprüft bzw. in Betrieb genommen. Etwa 9 Stunden nach der Landung soll der Rover mitsamt seiner Rampe von der Oberseite des Landers herunter gehoben werden, so dass Yutu dann selbstständig agieren kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Landung kam in der letzten Phase ein System zum Einsatz, welches Bilder der Landeumgebung anfertigt, auswertet und erkannten größeren Hindernissen ausweichen kann. Einige der Bilder wurden über eine kleine Antenne zur Erde übertragen und waren im Kontrollzentrum sowie im Fernsehen zu betrachten. Das letzte veröffentlichte Bild zeigt eines der Landebeine auf der Mondoberfläche. Man kann auf einer Bildersequenz auch erkennen, wie der bei der Landung aufgewirbelte Staub zu Boden gesunken ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ursprünglich war die Landung um 16.30 Uhr MEZ herum angekündigt. Sie wurde nun möglicherweise einen Umlauf der Sonde vorgezogen (ca. 135 min). Der Landeplatz liegt damit östlicher und außerhalb des Sinus Iridum. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Webseiten</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="http://www7.pic-upload.de/14.12.13/9jdb573xfk9.gif" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Animierte Bildersequenz von der Landung</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10699.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Chang`e 3</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/change-3-ist-gelandet/" data-wpel-link="internal">Chang`e 3 ist gelandet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Chang`e 3: Orbitabsenkung erfolgreich</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/change-3-orbitabsenkung-erfolgreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Dec 2013 19:57:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnanpassung]]></category>
		<category><![CDATA[Chang&#039;e 3]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Mondorbiter]]></category>
		<category><![CDATA[Mondrover]]></category>
		<category><![CDATA[Orbit]]></category>
		<category><![CDATA[Yutu]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=37795</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein auf der erdabgewandten Seite des Mondes stattgefundenes Bremsmanöver hat den mondnächsten Punkt der Sonde Chang`e 3 auf etwa 15 km absinken lassen. Damit sind die Voraussetzungen für einen Landeversuch am 14. Dezember erfüllt. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Xinhua, RN. Im Kontrollzentrum in Peking warteten die Techniker und Planer gespannt auf Telemetrie vom [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/change-3-orbitabsenkung-erfolgreich/" data-wpel-link="internal">Chang`e 3: Orbitabsenkung erfolgreich</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ein auf der erdabgewandten Seite des Mondes stattgefundenes Bremsmanöver hat den mondnächsten Punkt der Sonde Chang`e 3 auf etwa 15 km absinken lassen. Damit sind die Voraussetzungen für einen Landeversuch am 14. Dezember erfüllt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel. </a>Quelle: Xinhua, RN.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10122013205704_small_1.jpg" alt="Pekinger Institut für Raumfahrzeugsystementwicklung (BISSE)" width="381" height="267"/><figcaption>
So sollen beide Raumfahrzeuge nach der Landung nebeneinander auf der Mondoberfläche stehen (künstlerische Impression). 
<br>
(Bild: Pekinger Institut für Raumfahrzeugsystementwicklung (BISSE))
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im Kontrollzentrum in Peking warteten die Techniker und Planer gespannt auf Telemetrie vom Lander, der das Manöver gegen 14.20 Uhr vorprogrammiert ausführte. Gegen 14.24 Uhr bekam man die Bestätigung, dass alles geklappt hatte, als die Sonde aus dem Funkschatten des Erdtrabanten austrat. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Chang`e 3 befindet sich nun in einem Orbit zwischen etwa 15 und 100 Kilometern Höhe über der Mondoberfläche. Der mondnächste Punkt, das Periselen, wurde so gelegt, dass am Sonntag Nachmittag unserer Zeit das Zielgebiet darunter liegen wird. Mit einem etwa 12-minütigen Bremsmanöver soll dann die Landung im Mare Imbrium gelingen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei ist geplant, dass das Haupttriebwerk gegen 16.22 Uhr MEZ in Betrieb genommen wird. Etwa 100 Meter über dem Mondboden soll die Sonde zum Stillstand kommen, die Umgebung erfassen und eventuellen Hindernissen ausweichen. Die Landung im Sinus Iridum soll gegen 16.35 Uhr abgeschlossen sein. Am Landeort scheint dann bereits seit einigen Stunden die Sonne. Hindernisse werfen lange Schatten und sind so für das System leichter erkennbar. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Etwa 5 Stunden nach der Landung soll die Prozedur beginnen, mit der das Mondfahrzeug Yutu auf den Boden gelangt. Dazu muss die Rampe, auf der der Rover bereits steht, seitwärts geschoben und heruntergelassen werden. Der heikle Vorgang soll knapp 2 Stunden in Anspruch nehmen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Etwa 9 Stunden nach der Abtrennung des Fahrzeugs soll mit einer seiner Kameras ein Bild angefertigt werden, auf dem beide Teile des chinesischen Mondlandesystems zu sehen sein sollen. Danach beginnt sowohl die auf 90 Tage ausgelegte Erkundungsmission des Rovers als auch die einjährigen Forschungsarbeiten mit dem Lander, die nach jeweils knapp 2 Wochen während der Mondnacht unterbrochen wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">An Bord des Landers befinden sich optische Kameras, Funkübertragungseinrichtungen, eine UV-Kamera zur Erforschung der Plasmasphäre der Erde und ein 150-mm-Teleskop mit UV-CCD-Detektor zur Erforschung kosmischer Strahlungsquellen. Yutu verfügt ebenfalls über mehrere Kameras an einem Mast, am Korpus und am Instrumentenarm. Außerdem werden laufend Messungen mit einem Bodenradar vorgenommen, dessen Mikrowellen bis etwa 100 Meter tief in den Mondboden eindringen und aus dessen Reflexionen sich Aussagen über die Bodenbeschaffenheit herleiten lassen. An ausgewählten Bodenstellen kann mit einer Fräse Mondmaterial freigelegt und anschließend mit einer Mikroskopkamera betrachtet oder seine Zusammensetzung mit einem im optischen Bereich sowie im Infrarot arbeitenden abbildenden Spektrometer und mit einem Alpha-Röntgen-Spektrometer erfasst werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10699.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Chang`e 3</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Chang`e 3 im geplanten Mondorbit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/change-3-im-geplanten-mondorbit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Dec 2013 22:01:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Chang&#039;e 3]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Einschuss]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlander]]></category>
		<category><![CDATA[Mondorbiter]]></category>
		<category><![CDATA[Mondrover]]></category>
		<category><![CDATA[Orbit]]></category>
		<category><![CDATA[Yutu]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die chinesische Mondsonde hat gestern vormittag das erste Ziel ihres Fluges erreicht, den Eintritt in eine Mondumlaufbahn. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: CCTV, BISSE, Raumcon, Spaceflight101. Nach dem Start am 1. Dezember wurden zwei Anpassungsmanöver ausgeführt. Das erste fand am 2. Dezember statt und verlief erfolgreich. Das zweite Manöver am 3. Dezember war so [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die chinesische Mondsonde hat gestern vormittag das erste Ziel ihres Fluges erreicht, den Eintritt in eine Mondumlaufbahn.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel.</a> Quelle: CCTV, BISSE, Raumcon, Spaceflight101.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07122013230150_small_1.jpg" alt="Pekinger Institut für Raumfahrzeugsystementwicklung (BISSE)" width="381" height="267"/><figcaption>
Fahrzeug und Lander auf dem Mond &#8211; Impression (Bild: Pekinger Institut für Raumfahrzeugsystementwicklung (BISSE))
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Start am 1. Dezember wurden zwei Anpassungsmanöver ausgeführt. Das erste fand am 2. Dezember statt und verlief erfolgreich. Das zweite Manöver am 3. Dezember war so genau, dass man ein drittes, das eigentlich für den 5. Dezember vorgesehen war, weglassen konnte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Freitag erfolgte gegen 10.47 Uhr MEZ das 361 Sekunden andauernde Bremsmanöver, an dessen Ende sich Chang`e 3 in einem etwa 100 Kilometer über der Mondoberfläche liegenden Orbit befand. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den 10. Dezember ist eine Absenkung des mondnächsten Punktes auf etwa 15 Kilometer geplant. Aus dieser Bahn heraus erfolgt dann am 14. Dezember die eigentliche Landung. Dabei ist geplant, dass das Haupttriebwerk gegen 16.22 Uhr MEZ für etwa 700 Sekunden in Betrieb genommen wird. Etwa 100 Meter über dem Mondboden soll die Sonde zum Stillstand kommen, die Umgebung erfassen und eventuellen Hindernissen ausweichen. Die Landung im Sinus Iridum soll gegen 16.35 Uhr abgeschlossen sein. Am Landeort scheint dann bereits seit einigen Stunden die Sonne. Hindernisse werfen lange Schatten und sind so für das System leichter erkennbar. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Etwa 5 Stunden nach der Landung soll die Prozedur beginnen, mit der das Mondfahrzeug Yutu auf den Boden gelangt. Dazu muss die Rampe, auf der der Rover bereits steht, seitwärts geschoben und heruntergelassen werden. Der heikle Vorgang soll knapp 2 Stunden in Anspruch nehmen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Etwa 9 Stunden nach der Abtrennung des Fahrzeugs soll mit einer seiner Kameras ein Bild angefertigt werden, auf dem beide Teile des chinesischen Mondlandesystems zu sehen sein sollen. Danach beginnt sowohl die auf 90 Tage ausgelegte Erkundungsmission des Rovers als auch die einjährigen Forschungsarbeiten mit dem Lander, die nach jeweils knapp 2 Wochen während der Mondnacht unterbrochen wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">An Bord des Landers befinden sich optische Kameras, Funkübertragungseinrichtungen, eine UV-Kamera zur Erforschung der Plasmasphäre der Erde und ein 150-mm-Teleskop mit UV-CCD-Detektor zur Erforschung kosmischer Strahlungsquellen. Yutu verfügt ebenfalls über mehrere Kameras an einem Mast, am Korpus und am Instrumentenarm. Außerdem werden laufend Messungen mit einem Bodenradar vorgenommen, dessen Mikrowellen bis etwa 100 Meter tief in den Mondboden eindringen und aus dessen Reflexionen sich Aussagen über die Bodenbeschaffenheit herleiten lassen. An ausgewählten Bodenstellen kann mit einer Fräse Mondmaterial freigelegt und anschließend mit einer Mikroskopkamera betrachtet oder seine Zusammensetzung mit einem im optischen Bereich sowie im Infrarot arbeitenden abbildenden Spektrometer und mit einem Alpha-Röntgen-Spektrometer erfasst werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10699.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Chang`e 3</a></li></ul>
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		<title>Wissenschaftliche Ausrüstung von Chang`e 3</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/wissenschaftliche-ausruestung-von-change-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Dec 2013 16:08:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Chang&#039;e 3]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Instrumente]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlander]]></category>
		<category><![CDATA[Mondorbiter]]></category>
		<category><![CDATA[Mondrover]]></category>
		<category><![CDATA[Spektrometer]]></category>
		<category><![CDATA[Yutu]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die vorgestern Abend gestartete Mondsonde Chang`e 3 soll nach ihrer Landung auf dem Erdtrabanten umfangreiche wissenschaftliche Forschungen ausführen und die dabei anfallenden Daten zur Erde senden. Das erste Bahnmanöver auf dem Weg zum Mond wurde gestern gegen 8.50 Uhr MEZ abgeschlossen. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: CAST, BISSE, NASA, Spaceflight101, Raumcon. Die Mission besteht [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die vorgestern Abend gestartete Mondsonde Chang`e 3 soll nach ihrer Landung auf dem Erdtrabanten umfangreiche wissenschaftliche Forschungen ausführen und die dabei anfallenden Daten zur Erde senden. Das erste Bahnmanöver auf dem Weg zum Mond wurde gestern gegen 8.50 Uhr MEZ abgeschlossen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: CAST, BISSE, NASA, Spaceflight101, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03122013170821_small_1.jpg" alt="Pekinger Institut für Raumfahrzeugsystementwicklung (BISSE)" width="381" height="267"/><figcaption>
Der Lander und der Jadehase Yutu (Bild: Pekinger Institut für Raumfahrzeugsystementwicklung (BISSE))
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mission besteht aus einem Lander und einem kleinen Fahrzeug. Beide Systeme haben eine eigene wissenschaftliche Ausrüstung sowie Kameras und Sende-/Empfangsanlagen und können vollkommen unabhängig voneinander operieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Fahrzeug Yutu (Jadehase) ist mit einem Bodenradar ausgerüstet. Zudem trägt es einen Instrumentenarm, an dem eine Fräse, eine Mikroskopkamera, ein Alpha-Röntgen-Spektrometer sowie ein Spektrometer für sichtbares und nahes Infrarotlicht angebracht sind. Ringsum gibt es außerdem eine ganze Reihe von Kameras, mit denen nicht nur die Umgebung erfasst werden, sondern deren Bilder auch für eine autonome Fahrwegplanung unter Berücksichtigung von erkannten Hindernissen verwendet werden können. Panoramakameras und Navigationskameras sind doppelt ausgelegt, so dass stereoskopische Bilder auch Rückschlüsse auf Größe und Entfernung von Hindernissen erlauben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Röntgenspektrometer erfasst Röntgenemissionen von Bodenmaterial, das mit Partikelstrahlung (Alphateilchen) angeregt wurde. Die dabei ausgesandte Strahlung ist von den im Boden vorkommenden Elementen abhängig, woraus sich dessen Bestandteile und die Zusammensetzung ermitteln lassen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das zweite Spektrometer zerlegt das von einer Probe reflektrierte Licht in einzelne Frequenzen von etwa 450 nm bis 2.400 nm. Damit wird ein Bereich von sichtbarem, grünem Licht bis ins nahe Infrarot erfasst. Auch aus diesen Werten lassen sich Aussagen über die Zusammensetzung des Materials ableiten. Das Neue ist dabei, dass die Aufspaltung des Spektrums in einzelne Wellenlängen durch ein akustisches Verfahren erfolgt. Ein spezieller Kristall ändert seinen Brechungsindex, je nachdem, mit welcher akustischen Frequenz er angeregt wird. Die dafür erforderliche Anregung erfolgt über einen piezoelektrischen Vibrator, der seine Anregung von einem elektrischen Schwingkreis erhält. So können unterschiedliche Wellenlängen auf denselben Sensor geleitet werden, was das Gerät sehr kompakt macht. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03122013170821_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03122013170821_small_2.jpg" alt="G. Glatzel" width="260"/></a><figcaption>
Goldener Henkel des Mondes (etwa leicht links der Mitte im oberen Bildteil) (Bild: G. Glatzel)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zur weiteren wissenschaftlichen Ausrüstung von Yutu gehört ein Bodenradar, mit dem man Messwerte bis in etwa 100 Meter Tiefe unter der Mondoberfläche gewinnen möchte. Damit soll ein Bodenprofil über die gesamte Fahrstrecke erfasst werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Lander besitzt eigenes Instrumentarium, darunter mehrere Kameras sowie ein UV-Spiegelteleskop, mit dem erstmals hochauflösende astronomische Aufnahmen des Weltalls von der Mondoberfläche aus gemacht werden sollen. Beobachtungsziele sollen Galaxien, Doppelsterne, aktive Galaxienkerne, variable und besonders helle Sterne werden. Das Teleskop ist ein Ritchey-Chretien mit 150 mm Öffnung, das Licht wird über einen dreh- und kippbaren Planspiegel in das feststehende Teleskop gelenkt. Ein CCD-Chip erfasst Licht der Wellenlängen von 245 bis 340 nm mit 13 µm großen Pixeln und soll Lichtquellen bis etwa 13 mag erfassen können. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03122013170821_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03122013170821_small_3.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Topografische Karte der Region des Sinus Iridum 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres Instrument auf dem Lander ist eine Kamera für extremes Ultraviolett. Diese hat ein Gesichtsfeld von 16 Grad bei einer Auflösung von etwa 0,1 Grad. Hauptuntersuchungsgegenstand ist die Plasmasphäre der Erde inklusive der Plasmapause. Für den Lander ist eine Funktionsdauer von etwa einem Jahr vorgesehen. Er soll auch über einen Radioisotopengenerator zur Erzeugung elektrischer Energie verfügen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Weg zum Mond werden drei Bahnmanöver erforderlich, um den korrekten Eintritt in eine Mondumlaufbahn zu gewährleisten. Am 6. Dezember soll dies mit einem längeren Bremsmanöver erfolgen. Danach wird der mondnächste Punkt der zunächst kreisähnlichen Bahn in etwa 100 km Höhe auf 15 km abgesenkt. Anschließend findet die Landung statt. Dabei kommen ein Laserentfernungsmesser, ein Abstands- und Geschwindigkeitsradar sowie Kameras zur Erfassung von Hindernissen zum Einsatz, bevor die Sonde ihr Haupttriebwerk in etwa 4 Metern Höhe abschaltet. Aufgrund der niedrigeren Schwerkraft, fällt der Lander dann relativ langsam zu Boden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zielregion ist das Sinus Iridum oder die Regenbogenbucht im Mare Imbrium im Nordwesten der sichtbaren Mondhalbkugel. Hier zieht sich das Mondjura-Gebirge bogenförmig über die nordwestliche Seite mit dem Heraclides-Vorgebirge (oder Kap Heraclides) im Westen und dem Laplace-Vorgebirge (oder Kap Laplace) im Norden. Diese Gebirgsformation ist durch einen Einschlag entstanden, hat einen Durchmesser von 236 km und wird zu bestimmten Mondphasen gut beleuchtet, während der Grund des Kraters noch im Dunklen liegt und zudem mit dunklem Gestein gefüllt ist. Diesen Anblick bezeichnet man auch als Goldenen Henkel des Mondes. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlerweile wird spekuliert, an welchem Punkt genau der Lander niedergehen wird. Ein interessantes Ziel böte der 8 km durchmessende und etwa 1.600 Meter tiefe Krater Laplace A. Der vergleichsweise junge Krater wurde aus dem Basalt eines Mares gebildet. Dabei wurde Material aus dem Inneren über den Rand des Kraters hinaus geschleudert. So wäre bereits die Fahrt zum Krater eine Reise durch die Geschichte der oberen Schichten des Mondes. Damit ließen sich einige bisher noch offene Fragen klären. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10699.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Chang&#8217;e 3</a></li></ul>
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		<item>
		<title>LRO-Daten: Lunochod 2 fuhr 42 km auf dem Mond</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lro-daten-lunochod-2-fuhr-42-km-auf-dem-mond/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Jun 2013 14:34:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Rover]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrstrecke]]></category>
		<category><![CDATA[LRO]]></category>
		<category><![CDATA[Lunochod]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Mondrover]]></category>
		<category><![CDATA[Sowjetunion]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Lunar Reconnaissance Orbiter der NASA (LRO) hat in den vergangenen Jahren die gesamte Oberfläche des Erdtrabanten in hoher Auflösung erfasst. Dabei sind auch die Fahrspuren des russischen Mondfahrzeugs Lunochod 2 aus dem Jahr 1973 erkennbar. Russische Wissenschaftler haben diese Daten analysiert und kommen zu dem Schluss, dass die bisher mit 37 km angegebene Fahrstrecke [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Lunar Reconnaissance Orbiter der NASA (LRO) hat in den vergangenen Jahren die gesamte Oberfläche des Erdtrabanten in hoher Auflösung erfasst. Dabei sind auch die Fahrspuren des russischen Mondfahrzeugs Lunochod 2 aus dem Jahr 1973 erkennbar.</h4>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23062013163419_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23062013163419_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Lunochod 2 mit Fahrspuren auf dem Mond 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Russische Wissenschaftler haben diese Daten analysiert und kommen zu dem Schluss, dass die bisher mit 37 km angegebene Fahrstrecke des sowjetischen Fahrzeugs auf dem Mond um mehr als 5 km länger ist. Die Ermittlung der Strecke erfolgte 1973 durch ein spezielles Messrad, welches nicht angetrieben wurde. Es unterlag offenbar einem gewissen Schlupf, wodurch die Messung recht ungenau ausfiel. </p>



<p class="wp-block-paragraph">LRO verfügt über ein hochentwickeltes Kamerasystem und erreicht Auflösungen von 20 bis 50 Zentimetern pro Pixel. Dadurch sind die Fahrspuren relativ deutlich zu sehen. Ein Team von Wissenschaftlern aus der Hochschule für Vermessung und Kartierung hat diese eingehend studiert und deren Länge berechnet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Lunochod 2 landete an Bord von Luna 21 am 15. Januar 1973 auf dem Mond in der Nähe des Kraters Le Monnier. Die Fahrt begann am 18. Januar und endete am 3. Mai. Aufgrund von Staubablagerungen auf den Solarzellen konnte nicht mehr ausreichend elektrische Energie für den Weiterbetrieb gewonnen werden. Zuvor wurden 86 Panoramen und etwa 80.000 Fernsehbilder aufgezeichnet und zusammen mit weiteren Daten zur Erde übermittelt. An Bord des Fahrzeugs befanden sich 6 Fernsehkameras, ein Röntgenfluoreszenzspektrometer, ein Penetrometer, ein Protonendetektor, weitere Detektoren für Alpha- und Röntgenstrahlung, ein Astrophotometer, ein Magnetometer Solarzellen und Laserreflektoren. Eine Kamera war zudem an einem Ausleger befestigt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4230.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Lunar Reconnaissance Orbiter</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6132.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Lunochod-2-Position</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Opportunity mit jetzt zweitlängster Fahrstrecke</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/opportunity-mit-jetzt-zweitlaengster-fahrstrecke/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 May 2013 17:39:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Opportunity]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Rover]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrstrecke]]></category>
		<category><![CDATA[Marsrover]]></category>
		<category><![CDATA[Mondrover]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=36568</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der NASA-Marsrover Opportunity hat sich mittlerweile den zweiten Platz in der Liste der von Fahrzeugen auf anderen Himmelskörpern zurückgelegten Strecken erobert. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA. Das erste motorgetriebene Fahrzeug auf der Oberfläche eines anderen Himmelskörpers war das Lunar Roving Vehicle der Mission von Apollo 15 im Jahre 1971. Die beiden Astronauten David [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/opportunity-mit-jetzt-zweitlaengster-fahrstrecke/" data-wpel-link="internal">Opportunity mit jetzt zweitlängster Fahrstrecke</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der NASA-Marsrover Opportunity hat sich mittlerweile den zweiten Platz in der Liste der von Fahrzeugen auf anderen Himmelskörpern zurückgelegten Strecken erobert.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17052013193904_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17052013193904_small_1.jpg" alt="NASA/JPL-Caltech" width="260"/></a><figcaption>
Fahrstrecken von Mond- und Marsrovern im Vergleich 
<br>
(Bild: NASA/JPL-Caltech)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das erste motorgetriebene Fahrzeug auf der Oberfläche eines anderen Himmelskörpers war das Lunar Roving Vehicle der Mission von Apollo 15 im Jahre 1971. Die beiden Astronauten David Scott und James Irvin legten damit im Verlaufe von zwei Fahrten 27,8 km auf dem Mond zurück, und dies trotz defekter Lenkung. Da der Rover aber auch über eine Hinterradlenkung verfügte, war der Einsatz nicht gefährdet. Der dritte Mondrover, der mit der Mission Apollo 17 auf den Mond gelangte, schaffte im Jahre darauf 35,74 km. Die Fahrer waren Eugene Cernan und Harrison Schmitt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">1973 gelangten zwei ferngesteuerte Fahrzeuge auf den Mond: Lunochod 1 und 2. Während Lunochod 1 zunächst 10,5 km auf der Oberfläche des Erdtrabanten zurücklegte, stellte Lunochod 2 mit 37 km Fahrstrecke einen bis heute bestehenden Rekord auf. Seitdem wurden keine Fahrzeuge auf der Mondoberfläche mehr eingesetzt. Das könnte sich aber Ende dieses Jahres ändern, wenn Chang&#8217;e 3 eine weiche Landung gelingt. An Bord befindet sich nämlich ein kleines Fahrzeug. </p>



<p class="wp-block-paragraph">1997 begann die Ära der computergesteuerten Marsrover. Der etwa Schuhkarton-große Sojourner galt als Testvehikel und fuhr etwa 100 m auf dem Roten Planeten. Ihm folgten 2004 Spirit und Opportunity, zwei etwa Handwagen-große Rover, die mit wissenschaftlichen Instrumenten gespickt sind. Eigentlich sollten sie 90 Tage funktionieren und dabei etwa 1 km auf der Marsoberfläche zurücklegen. Natürlich hatten die Techniker und Wissenschaftler die Hoffnung auf eine längere Funktionsdauer. Dass im Falle Opportunity mittlerweile aber mehr als 3.000 Tage daraus geworden sind, hätten wohl auch die kühnsten Schätzungen nicht ergeben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Zwilling Spirit hatte sich nach einer Fahrstrecke von 7,7 km in einer Sandfalle festgefahren und den kalten Marswinter in ungünstiger Stellung nicht heil überstanden. Opportunity aber fährt auch heute noch auf dem Mars und hat mittlerweile mit 35,74 km auch das Lunar Roving Vehicle der Apollo-17-Mission hinter sich gelassen. Allerdings benötigte er für die Strecke mehr als 9 Jahre. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In den nächsten Jahren soll eine ganze Reihe von Fahrzeugen auf Mond und Mars zum Einsatz kommen. Ob sie allerdings einen derart langen Atem haben wie Oppy, darf bezweifelt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3843.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Opportunity &amp; Spirit (rund 5.000 Einträge)</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11246.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MSL Rover Curiosity &#8211; Mission auf dem Mars (mehr als 2.000 Einträge)</a></li></ul>
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		<title>Europa auf dem Mond</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/europa-auf-dem-mond/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Nov 2012 18:47:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Astrium]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Mondrover]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Trägerrakete, ein Raumschiff aus zwei Modulen, ein Rover, mehrere stationäre Experimente &#8211; und das alles auch noch aus Europa. Wenn es so kommt, wie vom Raumfahrtunternehmen Astrium erhofft und geplant, dann sind dies die Zutaten für eine europäische Landemission am Südpol des Mondes im Jahre 2019. Ein Beitrag von Hans Lammersen. Quelle: ESA. Im [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Eine Trägerrakete, ein Raumschiff aus zwei Modulen, ein Rover, mehrere stationäre Experimente &#8211; und das alles auch noch aus Europa. Wenn es so kommt, wie vom  Raumfahrtunternehmen Astrium erhofft und geplant, dann sind dies die Zutaten für eine europäische Landemission am Südpol des Mondes im Jahre 2019.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Hans Lammersen. Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03112012194715_small_1.jpg" alt="Bildquelle" width="358" height="252"/><figcaption>
Der Lander nach den Plänen von Astrium
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im Jahre 2010 hatte die ESA den Auftrag für eine Studie erteilt, in der dargestellt werden sollte, wie ein Landegerät mit einer Nutzlast weich, zielgenau und unter Umgehung möglicher Gefahrenherde wie Geröll oder Kratern auf der Mondoberfläche landen kann. Bei der nun von Astrium vorgestellten „Preliminary System Requirement Review“ (etwa „Studie über vorläufige Systemanforderungen“) beschreibt das Unternehmen, wie der Lander funktionieren soll. Aktueller Anlass dazu ist eine wichtige ESA-Konferenz diesen Monat in Italien, wo unter anderem über die Fortführung des Projekts entschieden werden soll. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das derzeitige Missionskonzept sieht so aus, dass eine Sojus-Trägerrakete das zweistufige Raumschiff (Transfermodul plus Lunar-Lander-Modul) in eine stark elliptische Umlaufbahn befördern soll. Dort trennt sich das Raumschiff von der Trägerrakete und schwenkt mit einem bordeigenen Antriebssystem in die Umlaufbahn um den Mond ein.  Dort wiederum trennt sich das Lunar-Lander-Modul vom Transfermodul und landet auf der Mondoberfläche. Bei der Landung sollen Technologien demonstriert werden, die Objekte auf der Mondoberfläche erkennen (zum Beispiel Steine, Krater o.ä.) und Gefährdungen durch sie verhindern. Die eigentliche Landung wird durch ein auf optischer Basis funktionierendes Navigationssystem gesteuert. Teile der komplexen Landungstechnologien wurden bereits getestet. Sie basieren auch auf den mit dem ATV gesammelten Erkenntnissen und bedienen sich zum Teil dieser Technologien. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03112012194715_small_2.jpg" alt="ESA" width="376" height="216"/><figcaption>
Die unterschiedlichen Phasen des Fluges nach der Planung von Astrium 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mission ist zuvorderst eine Technologie-Demonstration. Zu weitergehenden wissenschaftlichen Zwecken transportiert der Lander einen kleinen Mondrover, der nach der Landung, durch Sonnenenergie angetrieben, auf dem Mond herumfahren und wissenschaftliche Untersuchungen anstellen soll. Des Weiteren werden auch stationäre Experimente ausgesetzt. Die Forschungsphase soll im Rahmen der Basismission sechs Monate andauern und Aussagen über die Polregion des Mondes, aber auch Grundlagen für spätere, bemannte Missionen liefern (so diese denn jemals stattfinden werden). Der Planung nach soll der Start von Kourou in Französisch-Guayana Ende 2018 erfolgen, die Landung 2019. Die derzeitige Preiskalkulation liegt bei etwa 500 Millionen Euro. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob das Projekt weitergeführt wird, hängt von der kommenden ESA-Konferenz auf Ministerebene ab, die am 20. und 21. November 2012 in Neapel abgehalten wird, wo es unter anderem um weitere vertiefende Studien für den Lander geht. Sie hätten einen finanziellen Umfang von 90 Millionen Euro und sollen in erster Linie dazu dienen, die Technologien weiterzuentwickeln. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob der Lander dann wirklich gebaut wird, entscheidet sich jedoch erst im Jahre 2014, ebenfalls auf Ministerebene. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10719.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA-Mondlandemission</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Spanisches Amateurmondteam mit Startvereinbarung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/spanisches-amateurmondteam-mit-startvereinbarung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Aug 2012 10:35:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[CZ-2C]]></category>
		<category><![CDATA[Lunar X-Prize]]></category>
		<category><![CDATA[Mondrover]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Barcelona Mond-Team hat Anfang des Monats eine Vereinbarung mit einem chinesischen Startanbieter getroffen, der im Juni 2014 ein Fahrzeug auf den Weg zum Mond bringen soll. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Barcelona Moon Team. Vertont von Peter Rittinger. Dies gaben sowohl der Leiter des spanischen Barcelona Mond-Teams und Präsident von Galactic Suite, Xavier [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Barcelona Mond-Team hat Anfang des Monats eine Vereinbarung mit einem chinesischen Startanbieter getroffen, der im Juni 2014 ein Fahrzeug auf den Weg zum Mond bringen soll.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Barcelona Moon Team. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2012-08-31-77010.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31082012123542_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31082012123542_small_1.jpg" alt="Barcelona Moon Team" width="260"/></a><figcaption>
Rover Modul vom Barcelona Moon Team 
<br>
(Bild: Barcelona Moon Team)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dies gaben sowohl der Leiter des spanischen Barcelona Mond-Teams und Präsident von Galactic Suite, Xavier Claramunt-Domènech als auch Yin Liming von der Industrievereinigung &#8222;Große Chinesische Mauer&#8220; bekannt. Der Vertrag sieht einen Start an der Spitze einer Trägerrakete des Typs Langer Marsch 2C vor, die Fahrzeug, Abstiegsmodul und Beschleunigungsstufe ins All beschleunigen soll. Einzelheiten wurden allerdings nicht bekannt gegeben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Barcelona Moon Team BMT ist der einzige spanische Teilnehmer am Google Lunar X Prize, dessen Ziel es ist, vor Ablauf des Jahres 2015 einen Rover auf den Mond zu transportieren, von dort Bilder zur Erde zu übermitteln und mindestens 500 Meter weit zu fahren. Teilnehmende Teams müssen ihre Gelder zu mindestens 90% aus privaten Quellen beschaffen. Gelingt einem der noch 25 aktiven Teams das Unternehmen, so winkt eine Belohnung von 30 Millionen US-Dollar. Zu Beginn hatten sich 33 Bewerber angemeldet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das BMT ist eine multidisziplinäre Vereinigung aus Mittelstand, Industrie und akademischer Forschung in Spanien, Hauptsitz ist Barcelona. In den vergangenen Jahren wurde ein Fahrzeug zur Bewältigung der gestellten Aufgabe entwickelt, erprobt und kontinuierlich verbessert. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3419.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Google Lunar X Prize im Raumcon-Forum</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Seiten:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://web.archive.org/web/20210226120646/http://www.barcelonamoonteam.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Webseite des Barcelona Mond-Teams</a></li></ul>
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		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2012-08-31-77010.mp3" length="2792155" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Chang`e 3: Chinesischer Rover fliegt 2013 zum Mond</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/change-3-chinesischer-rover-fliegt-2013-zum-mond/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Jul 2012 10:24:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Rover]]></category>
		<category><![CDATA[Chang&#039;e 3]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlander]]></category>
		<category><![CDATA[Mondorbiter]]></category>
		<category><![CDATA[Mondrover]]></category>
		<category><![CDATA[Planung]]></category>
		<category><![CDATA[Yutu]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>China beabsichtigt, nach Angaben des Nachrichtenportals china.org.cn im Jahr 2013 im Rahmen des nationalen Programms zur Erforschung des Mondes einen mit Atomstrom betriebenen Rover zum Mond zu bringen. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: BACC, CAST, China.org.cn, CRI, SASTIND, Xinhua. Vertont von Peter Rittinger. Die Mission Chang&#8217;e 3, wie bereits erfolgte chinesische Mondmissionen nach einer [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">China beabsichtigt, nach Angaben des Nachrichtenportals china.org.cn im Jahr 2013 im Rahmen des nationalen Programms zur Erforschung des Mondes einen mit Atomstrom betriebenen Rover zum Mond zu bringen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch.</a> Quelle: BACC, CAST, China.org.cn, CRI, SASTIND, Xinhua. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2012-07-31-53104.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28072012122424_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28072012122424_small_1.jpg" alt="CCTV" width="260"/></a><figcaption>
Lander und Rover von Chang&#8217;e 3 auf dem Mond &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: CCTV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mission Chang&#8217;e 3, wie bereits erfolgte chinesische Mondmissionen nach einer chinesischen Mondgöttin aus chinesischen Märchen benannt, soll die mit den Mondsatelliten Chang&#8217;e 1 und Chang&#8217;e 2 begonnene Arbeit fortsetzen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem eigenen Programm zur Erforschung des Mondes möchte China eine Datengrundlage schaffen, die man als Voraussetzung für künftige bemannte chinesische Expeditionen zum Mond betrachtet. Vor einem Aufenthalt von Raumfahren aus China auf dem Mond soll die Oberfläche des Trabanten möglichst genau untersucht und beschrieben werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gelingt es einer Landstufe im Jahr 2013, von Bremsraketen verzögert, einen chinesischen Rover auf dem Mond zu platzieren, wird es sich um die erste weiche Landung auf dem Mond nach 37 Jahren seit dem sowjetischen Lander von Luna 24 im Jahr 1976 handeln. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach 1976 erreichte eine Anzahl von Raumfahrzeugen den Mond, deren Aufgabe es war und ist, ihn aus einer Umlaufbahn heraus zu untersuchen. Unter ihnen war auch Chang&#8217;e 1. Der Orbiter traf am 1. März 2009 am Ende seiner Mission auf der Mondoberfläche auf, ein Schicksal, dass er mit zahlreichen seiner von anderen Nationen betriebenen Vorgänger teilte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen der Mission von Chang&#8217;e 3 soll zunächst ein Raumfahrzeug mit einer Gesamtmasse zwischen 3.700 und 3.800 Kilogramm, bestehend aus Überflugeinheit, Lander und Rover, von einer Trägerrakete des Typs Langer Marsch 3B vom Startgelände Xichang (Xichang Satellite Launch Center, XSLC) in der südwestchinesischen Provinz Sichuan aus ins All transportiert werden. Danach folgt der Überflug zum Mond und das Einbremsen auf eine annähernd kreisförmige Umlaufbahn in rund 100 Kilometern über der Mondoberfläche. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28072012122424_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28072012122424_small_2.jpg" alt="CAST" width="260"/></a><figcaption>
Grafik des Landers &#8230; 
<br>
</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28072012122424_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28072012122424_small_3.jpg" alt="CAST" width="260"/></a><figcaption>
&#8230; und des Rovers 
<br>
(Bilder: CAST)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Aus dem Mondorbit heraus kann der Abstieg der Landeeinheit beginnen. Der Lander, der zusammen mit dem sechsrädrigen Rover eine Masse von voraussichtlich 1.200 Kilogramm haben wird, hat dann die Aufgabe, in einem Sinus Iridum genannten Gebiet niederzugehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der eigentliche Bremsvorgang soll bei einer Geschwindigkeit von etwa 1,7 Kilometern pro Sekunde aus einer Bahn mit einem niedrigsten Bahnpunkt von 15 Kilometern über der Oberfläche beginnen. Er endet 4 Meter über dem Mondboden, vor dem Aufsetzen wird das letzte Stück Weg laut Plan im freien Fall bewältigt. Anschließend kann der Rover los geschickt werden, um wie der Lander mit der Untersuchung der basaltlavahaltigen Umgebung des Sinus Iridum zu beginnen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Man hofft, dass sowohl der Lander als auch der Rover mindestens 3 Monate auf der Mondoberfläche arbeiten werden können. Vom Rover, Masse etwa 120 Kilogramm, berichtet China.org.cn, dass seine Energieversorgung mit Hilfe eines Radioisotopengenerators (&#8222;nuclear-powered battery&#8220;) erfolgen wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In einem Radioisotopengenerator (Radioisotope Thermoelectric Generator, RTG) wird die beim spontanen Zerfall von Atomkernen entstehende Wärme zur Erzeugung von elektrischer Energie verwendet. Nach Angaben von China.org.cn könnte eine derartige Stromquelle, die die langen und rund -160 Grad Celsius kalten Mondnächte unbeschädigt übersteht, bis zu 30 Jahre arbeitsfähig bleiben. Allerdings ist unwahrscheinlich, dass die übrigen Bestandteile eines Mondrovers ähnlich lange funktionieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zahlreiche Illustrationen eines künftigen chinesischen Mondrovers zeigen das Vehikel in einer Ausstattung mit Solarzellenpanelen. Sehr gut möglich ist, dass sich mindestens eine auf dem Zerfall von Atomen basierende Wärmequelle (Radioisotope heater unit, RHU) an Bord befinden wird, um das Einfrieren und die Zerstörung von Roversystemen während der Mondnächte zu verhindern. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die projektierte Reichweite des Rovers von Chang&#8217;e 3 beträgt 10 Kilometer, was für eine intensive Untersuchung einer Fläche von 3 Quadratkilometern reichen soll. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10699.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Chang’e 3 &#8211; Lunar Lander</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6408.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Chinas Raumfahrt</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
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			</item>
		<item>
		<title>NASA-NEO-Konferenz schmiedet er(n)ste Pläne</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-neo-konferenz-schmiedet-ernste-plaene/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 16:17:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Asteroidenabwehr]]></category>
		<category><![CDATA[JPL]]></category>
		<category><![CDATA[Mondrover]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33429</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am Dienstag und Mittwoch dieser Woche tagten NASA-Techniker und Asteroidenforscher und besprachen unter anderem innovative Konzepte für zukünftige bemannte Missionen zu erdnahen Objekten (Near Earth Objects = NEOs). Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, ARC (Ames Research Center). Vertont von Peter Rittinger. Auf der Konferenz in Washington D.C. wurde eine Reihe von Fachvorträgen gehalten, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/nasa-neo-konferenz-schmiedet-ernste-plaene/" data-wpel-link="internal">NASA-NEO-Konferenz schmiedet er(n)ste Pläne</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am Dienstag und Mittwoch dieser Woche tagten NASA-Techniker und  Asteroidenforscher und besprachen unter anderem innovative Konzepte für zukünftige bemannte Missionen zu erdnahen Objekten (Near Earth Objects = NEOs).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, ARC (Ames Research Center). Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-08-20-38121.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13082010181729_small_1.jpg" alt="" width="300" height="224"/><figcaption>
SEV im Einsatz 
<br>
(Illustration: NASA, ARC, JPL)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der Konferenz in Washington D.C. wurde eine Reihe von Fachvorträgen gehalten, die auf verschiedenen zuvor durchgeführten Beratungen und Workshops beruhten. Eine von Brian Wilcox vom Jet Propulsion Laboratory der NASA vorgestellte Studie präsentierte Ideen aus den Monaten Januar und Juni. Demnach könnten Verbindungsmodule wie Tranquility, welches Anfang des Jahres an der ISS angekoppelt wurde, zur Basis eines Explorationsvehikels für erdnahe Ziele werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Verbunden mit einem Antriebs- und Energiekomplex sowie zwei kleinen aber wendigen Space Exploration Vehicles (SEV) und evtl. erweitert um entfaltbare Aufenthaltsräume ergäbe sich ein praktikables und in überschaubarer Zeit zu entwickelndes System. Für länger dauernde Flüge wurde auch über einen durch Rotation erzeugten Schwerkraftersatz nachgedacht. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13082010181729_small_2.jpg" alt="Bildquelle" width="297" height="223"/><figcaption>
Gesamtsystem aus Knotenmodul, Antriebseinheit, entfaltbarem Aufenthaltsbereich und zwei SEVs 
<br>
(Illustration: NASA, ARC, JPL)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Basis der SEVs, die prinzipiell den kleinen Wartungskapseln in den Filmen der Space-Odyssey-Reihe ähneln könnten, ist das Konzept des in den letzten Jahren im Rahmen der Constellation-Vorbereitung entwickelten, elektrisch betriebenen Mondrovers. Mit diesem sollen autonome Fahrten einer kleinen Crew über etwa 14 Tage auf der Mondoberfläche möglich sein. Ersetzt man nun die Räder durch eine weltraumtaugliche Antriebs- und Lageregelungseinheit, so könnte ein solches Gefährt in der Umgebung von Himmelskörpern mit geringer Schwerkraft flexibel operieren. Für manuelle Forschungsarbeiten ständen mehrere Manipulatoren zur Verfügung, aber auch eine Ausstiegssektion ließe sich integrieren. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13082010181729_small_3.jpg" alt="Bildquelle" width="290" height="217"/><figcaption>
Die SEVs am Knotenmodul 
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(Illustration: NASA, ARC, JPL)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Als Operationsbasis zum Auffüllen der Vorräte an Luft, Treibstoffen und Nahrungsmitteln könnte dann der Komplex um das Knotenmodul dienen. Dieses würde die Raumfahrer schließlich auch wieder in einen Erdorbit zurückbringen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen der diesjährigen Desert RATS (Research And Technology Studies) vom 31. August bis zum 15. September sollen auch SEV-Vorläufer getestet werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4671.msg125334#msg125334" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Teil des Themas: Rückkehr zum Mond mit Desert RATS 2009 und Anschließendes</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
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