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	<title>Muninn &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Muninn &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Muninn: Die erste Raumfahrtmission für ESAs Marcus Wandt beginnt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/muninn-die-erste-raumfahrtmission-fuer-esas-marcus-wandt-beginnt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jan 2024 20:30:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Crew-Dragon-Raumschiff mit dem ESA-Astronauten Marcus Wandt und seinen Kollegen Michael López-Alegría, Walter Villadei und Alper Gezeravcı an Bord, dockte am Samstag, den 20. Januar um 11:57 Uhr MEZ an die Internationale Raumstation an. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Quelle: ESA 20. Januar 2024. 20. Januar 2024 &#8211; Die vier Astronauten sind Teil der [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Das Crew-Dragon-Raumschiff mit dem ESA-Astronauten Marcus Wandt und seinen Kollegen Michael López-Alegría, Walter Villadei und Alper Gezeravcı an Bord, dockte am Samstag, den 20. Januar um 11:57 Uhr MEZ an die Internationale Raumstation an. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA 20. Januar 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LiftoffofAx3ESASCorvaja2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Beginn der Ax-3-Mission mit dem Start auf einer Falcon-9-Rakete. (Bild: ESA / S. Corvaja)" data-rl_caption="" title="Beginn der Ax-3-Mission mit dem Start auf einer Falcon-9-Rakete. (Bild: ESA / S. Corvaja)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="320" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LiftoffofAx3ESASCorvaja26.jpg" alt="Beginn der Ax-3-Mission mit dem Start auf einer Falcon-9-Rakete. (Bild: ESA / S. Corvaja)" class="wp-image-135999" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LiftoffofAx3ESASCorvaja26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LiftoffofAx3ESASCorvaja26-244x300.jpg 244w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Beginn der Ax-3-Mission mit dem Start auf einer Falcon-9-Rakete. (Bild: ESA / S. Corvaja)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">20. Januar 2024 &#8211; Die vier Astronauten sind Teil der Axiom Mission 3 (Ax-3) und werden bis zu zwei Wochen im Erdorbit leben und arbeiten. Marcus&#8216; Mission trägt den Namen Muninn.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rund 36 Stunden hat die Crew nach ihrem Start am 18. Januar um 21:49 GMT (22:49 Uhr MEZ, 16:49 Uhr Ortszeit) im Raumschiff auf dem Weg zur Raumstation verbracht. Marcus verließ als fünfter ESA Astronaut an Bord eines Dragon-Raumschiffs die Erde und diente während der Reise als Missionsspezialist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Marcus ist der erste Vertreter einer neuen Generation europäischer Astronaut*innen, der mit Axiom Space an kommerziell betriebenen bemannten Raumflügen teilnimmt. Zudem ist er der zweite schwedische Staatsbürger, der die Gelegenheit hat, in den Weltraum zu fliegen. „Ich bin sehr dankbar und beeindruckt von allen, die gemeinsam daran gearbeitet haben, diese Mission zu ermöglichen. Ich möchte die ESA dafür danken, dass sie mutig und zukunftsorientiert ist und den Weg geebnet hat, die Präsenz Europas im Weltraum mit Unterstützung Schwedens und von Axiom Space zu stärken&#8220; sagte Marcus am Tag des Starts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Projekt-Astronaut ist Marcus&#8216; Job bei der ESA mit dieser spezifischen Flug-Gelegenheit im Rahmen eines befristeten Vertrags verbunden.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Axiom3dockedtoissnasa.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Crew-Dragon an der ISS. (Bild: NASA)" data-rl_caption="" title="Crew-Dragon an der ISS. (Bild: NASA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="269" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Axiom3dockedtoissnasa60.jpg" alt="Crew-Dragon an der ISS. (Bild: NASA)" class="wp-image-135995" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Axiom3dockedtoissnasa60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Axiom3dockedtoissnasa60-300x135.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Crew-Dragon an der ISS. (Bild: NASA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zwei Skandinavier im Orbit</strong><br>Marcus&#8216; erste Mission ins All hat ihren Namen aus der nordischen Mythologie und den beiden Raben-Komplizen des Gottes Odin – Muninn und Huginn. Dem Mythos zufolge dienen die Raben ihrem Gott als Boten und Ratgeber und teilen alles, was sie sehen und hören. Huginn ist der Missionsname des dänischen ESA-Astronauten Andreas Mogensen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Marcus wurde von Andreas, der derzeit Kommandant der Raumstation ist, an Bord begrüßt. Zum ersten Mal befinden sich zwei Skandinavier gemeinsam im Weltraum, bereit, neues Wissen im Orbit zu sammeln, Nutzen für die Menschen auf der Erde zu schaffen und sich auf die zukünftige Weltraumforschung vorzubereiten.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MarcusWandtwelcomeissNASA.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Mitglieder der Ax-3-Crew werden an Bord der ISS begrüßt. (Bild: NASA)" data-rl_caption="" title="Die Mitglieder der Ax-3-Crew werden an Bord der ISS begrüßt. (Bild: NASA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="337" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MarcusWandtwelcomeissNASA60.jpg" alt="Die Mitglieder der Ax-3-Crew werden an Bord der ISS begrüßt. (Bild: NASA)" class="wp-image-136002" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MarcusWandtwelcomeissNASA60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MarcusWandtwelcomeissNASA60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Mitglieder der Ax-3-Crew werden an Bord der ISS begrüßt. (Bild: NASA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aktionsreiche Mission</strong><br>Marcus wird einen Großteil seiner Zeit im Weltraum wissenschaftlichen Aktivitäten und Technologiedemonstrationen widmen, die die Art und Weise, wie wir auf der Erde leben und arbeiten, prägen könnten. Insgesamt wird er rund 20 Experimente durchführen und an fünf Bildungsprogrammen auf der Raumstation teilnehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Muninn-Programm ist vollgepackt mit europäischer Forschung und neuen Experimenten unter Leitung der schwedischen Raumfahrtagentur, die von Studien über die Auswirkungen der Gestaltung von Weltraumhabitaten auf das Stressniveau eines Astronauten bis hin zur Entschlüsselung der Veränderungen der Zellstrukturen und der Genexpression in der Schwerelosigkeit reichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Folgen Sie der Muninn-Mission</strong><br>Folgen Sie Marcus&#8216; Reise auf der Muninn-Website, überprüfen Sie unser Start-Kit auf Englisch oder Schwedisch und vernetzt euch mit Marcus auf seinen Instagram- und X-Accounts.<br>Neueste Updates zur Muninn-Mission finden Sie auf X und auf den ESA Social-Media-Kanälen. Die offizielle Muninn-Kollektion könnt ihr auch online im ESA Space Shop ergattern und euch mit der offiziellen Muninn-Missions-Playlist einstimmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20018.msg557961#msg557961" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Axiom-3 auf Crew-Dragon zur ISS</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>DLR: Start des schwedischen ESA-Astronauten Marcus Wandt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dlr-start-des-schwedischen-esa-astronauten-marcus-wandt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jan 2024 13:09:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>ISS-Mission mit viel deutscher Wissenschaft. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR 17. Januar 2024. 17. Januar 2024 &#8211; Am 17. Januar 2024 soll der schwedische Projekt-Astronaut der Europäischen Weltraumorganisation ESA, Marcus Wandt, an Bord einer Dragon-Kapsel des US-Raumfahrtkonzerns SpaceX vom Raumfahrtbahnhof Cape Canaveral in Florida zu seiner Mission „Muninn“ [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">ISS-Mission mit viel deutscher Wissenschaft. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR 17. Januar 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MarcusWandtvorStartzurISSdlr2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="ESA-Astronaut Marcus Wandt vor dem Start zur ISS An Bord einer Dragon-Kapsel soll der schwedische Astronaut der europäischen Weltraumorganisation ESA am 17. Januar 2024 vom Raumfahrtbahnhof Cape Canaveral zu seiner Mission „Muninn“ (deutsch: Rabe) aufbrechen. (Bild: DLR)" data-rl_caption="" title="ESA-Astronaut Marcus Wandt vor dem Start zur ISS An Bord einer Dragon-Kapsel soll der schwedische Astronaut der europäischen Weltraumorganisation ESA am 17. Januar 2024 vom Raumfahrtbahnhof Cape Canaveral zu seiner Mission „Muninn“ (deutsch: Rabe) aufbrechen. (Bild: DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MarcusWandtvorStartzurISSdlr26.jpg" alt="ESA-Astronaut Marcus Wandt vor dem Start zur ISS An Bord einer Dragon-Kapsel soll der schwedische Astronaut der europäischen Weltraumorganisation ESA am 17. Januar 2023 vom Raumfahrtbahnhof Cape Canaveral zu seiner Mission „Muninn“ (deutsch: Rabe) aufbrechen. (Bild: DLR)" class="wp-image-135834"/></a><figcaption class="wp-element-caption">ESA-Astronaut Marcus Wandt vor dem Start zur ISS. An Bord einer Dragon-Kapsel soll der schwedische Astronaut der europäischen Weltraumorganisation ESA am 17. Januar 2024 vom Raumfahrtbahnhof Cape Canaveral zu seiner Mission „Muninn“ (deutsch: Rabe) aufbrechen. (Bild: DLR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">17. Januar 2024 &#8211; Am 17. Januar 2024 soll der schwedische Projekt-Astronaut der Europäischen Weltraumorganisation ESA, Marcus Wandt, an Bord einer Dragon-Kapsel des US-Raumfahrtkonzerns SpaceX vom Raumfahrtbahnhof Cape Canaveral in Florida zu seiner Mission „Muninn“ (deutsch: Rabe) aufbrechen. Es ist das erste Mal, dass ein ESA-Astronaut auf einer kommerziellen Mission des US-Startdienstleisters Axiom gebucht wurde. Während seines 14-tägigen Aufenthaltes soll er 20 Experimente absolvieren und zudem Experimenthardware an Bord der Internationalen Raumstation ISS warten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zehn solcher Aktivitäten betreffen auch Experimente mit deutscher Beteiligung. Die Deutsche Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) koordiniert die wissenschaftliche Beteiligung der deutschen Experimente, an denen neben dem DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin, dem DLR-Institut für Materialphysik im Weltraum und dem DLR-Institut für Robotik und Mechatronik auch noch die Ludwig-Maximilian-Universität in München, die Berliner Charité sowie die Universitäten Gießen, Greifswald und Kiel sowie ACCESS Aachen beteiligt sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ersten wissenschaftlichen Messungen unmittelbar nach der Landung wird Marcus Wandt – wie alle ESA-Astronauten seit Alexander Gerst im Jahr 2014 – im :envihab des DLR in Köln durchführen. Das :envihab, die moderne Forschungsanlage des DLR-Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin, befindet sich unmittelbar neben dem Europäischen Astronautenzentrum EAC. Neben wissenschaftlichen Experimenten finden dort auch Wandts medizinische Untersuchungen statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>CIMON: Wissenschaftspremiere im All</strong><br>Sprachassistenten unterstützen die Menschen bei ihrer täglichen Arbeit. Ein solches digitales Assistenzsystem hilft auch Marcus Wandt auf der ISS. Als „Crewmitglied“ ist CIMON (Crew Interactive MObile companioN) ein fliegender und smarter Astronautenassistent. Ausgestattet mit Künstlicher Intelligenz (KI), soll er die Astronautinnen und Astronauten im „klassischen“ Sinne der Mensch-Maschine-Interaktion bei ihrer täglichen Arbeit unterstützen und noch effizienteres Arbeiten auf der Raumstation ermöglichen. Nach der erfolgreichen Technologiedemonstration mit Alexander Gerst, Luca Parmitano und Matthias Maurer soll CIMON mit Marcus Wandt zum ersten Mal wissenschaftlich in Betrieb gehen. Mit dieser Forschung auf der ISS soll er auf der Erde Innovationen für Anwendungen im Bereich der robotischen Industrieproduktion, der Bildung sowie der Medizin und Pflege vorantreiben. CIMON wurde als Auftrag der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR an Airbus vergeben und für den Einsatz im europäischen Columbus-Modul auf der ISS entwickelt. Als sprachgesteuerte Künstliche Intelligenz dient die Watson KI-Technologie aus der IBM Cloud. Die menschlichen Aspekte des Assistenzsystems wurden von Wissenschaftlern des Klinikums der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) mitentwickelt und betreut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Marcus Wandt wird außerdem die Telerobotik-Experimentreihe „Surface Avatar“ unterstützen und von Bord der ISS aus mehrere Roboter auf der Erde kommandieren. Entwickelt werden Technologien zur Mensch-Roboter-Kollaboration, die wesentlich für Erkundungsmissionen zum Mond oder zum Mars sind. Das Projekt wird vom DLR-Institut für Robotik und Mechatronik geleitet und erfolgt in Zusammenarbeit mit der ESA.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MarcusWandtUntersuchungvorMissionsbeginndlr2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Marcus Wandt bei einer Untersuchung vor Missionsbeginn Der schwedische ESA-Astronaut absolvierte in den Laboren des DLR :envihab medizinische Checks. (Bild: DLR)" data-rl_caption="" title="Marcus Wandt bei einer Untersuchung vor Missionsbeginn Der schwedische ESA-Astronaut absolvierte in den Laboren des DLR :envihab medizinische Checks. (Bild: DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MarcusWandtUntersuchungvorMissionsbeginndlr26.jpg" alt="Marcus Wandt bei einer Untersuchung vor Missionsbeginn Der schwedische ESA-Astronaut absolvierte in den Laboren des DLR :envihab medizinische Checks. (Bild: DLR)" class="wp-image-135832"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Marcus Wandt bei einer Untersuchung vor Missionsbeginn. Der schwedische ESA-Astronaut absolvierte in den Laboren des DLR :envihab medizinische Checks. (Bild: DLR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bone Health: Knochengesundheit im Weltraum</strong><br>Knochenschwund an den unteren Extremitäten ist eine bekannte Folge des Lebens im Weltraum. Er beginnt sehr bald nach dem Verlassen der Erde. Astronautinnen und Astronauten verlieren pro Monat im Weltraum bis zu einem Prozent ihrer Knochenmasse. Dieser Verlust kann das Risiko von Knochenbrüchen und Verletzungen erhöhen. Unter Beteiligung des DLR-Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin wird im Rahmen eines Experiments zur Knochengesundheit („Bone Health“) untersucht, wie sich die Knochendichte von Marcus Wandt nach seinem zweiwöchigen Aufenthalt im Weltraum verändert. Wird der Knochenschwund nach der Mission anhalten oder sich fortsetzen? Wie lange dauert es, bis sich seine Knochen nach der Rückkehr zur Erde wieder vollständig erholt haben? Bone Health könnte diese Fragen beantworten, die generellen Mechanismen des Knochenschwunds aufdecken und damit Patienten auf der Erde helfen, die an Osteoporose und Wirbelsäulenverletzungen leiden. An dem „Bone Health“-Experiment ist auch das DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin in Köln beteiligt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Cardio-Deconditioning: Wie geht es dem Herzkreislauf-System der Astronauten vor und nach dem Flug?</strong><br>Mit dem ESA-Experiment „Cardio-Deconditioning“, das von einem internationalen Team aus Belgien, Deutschland und Italien geleitet wird, sollen die kardiovaskulären Veränderungen bei Astronauten mit Hilfe moderner kardialer Magnetresonanztomographie (MRT) festgestellt werden. Dabei werden vorhandene Daten aus Simulationen der Schwerelosigkeit mit Missionen in einer niedrigen Erdumlaufbahn und künftigen interplanetaren Missionen verglichen und so akute von chronischen Veränderungen unterschieden. Auf der Erde werden die Ergebnisse dieser Studie bei der Nachsorge von bettlägerigen Patienten sowie von Krebspatienten, die mit Strahlentherapie behandelt werden, hilfreich sein. Marcus Wandt ist der erste ESA-Astronaut, an dem dieses Experiment durchgeführt wird. Zum ersten Mal überhaupt weltweit findet bei der Messung mit Marcus Wandt ein Echtzeit-MRT bei einem Astronauten statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>BRAIN-DTI: Wie passen sich Gehirne an Weltraumbedingungen an?</strong><br>Aus der Sicht des Gehirns ist das Leben im Weltraum sehr anstrengend. Das Innenohr meldet dem Gehirn, dass der eigene Körper fällt, aber die Augen zeigen, dass sich nichts bewegt. Da sich die Flüssigkeit in den Kopf verlagert, interpretiert das Gehirn diesen zusätzlichen Druck normalerweise als Zeichen dafür, dass er auf dem Kopf steht &#8211; aber im Weltraum gibt es kein Oben oder Unten. Die innere Uhr könnte signalisieren, dass sie nach einem Arbeitstag auf der Internationalen Raumstation müde ist, aber Astronauten erleben alle 24 Stunden 16 Sonnenauf- und -untergänge.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz all dieser widersprüchlichen Signale passt sich das Gehirn an, und innerhalb weniger Tage schweben die Astronauten durch ihr Zuhause im Weltraum, als wären sie dort geboren. Aber das Gehirn scheint auch von der Vergangenheit zu profitieren. Erfahrene Astronauten brauchen weniger Zeit, um sich an die Schwerelosigkeit zu gewöhnen als Neulinge, selbst wenn die Missionen Jahre auseinander liegen. Forscher der Universitäten Antwerpen, Lüttich und Leuven in Belgien haben die &#8222;Brain-DTI&#8220;-Studie entwickelt, an der auch die Ludwig-Maximilians-Universität München beteiligt ist. Sie wollen mehr darüber erfahren, wie sich die Gehirne von Astronauten an die Bedingungen des Weltraums anpassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>PK-4: Plasmen in Schwerelosigkeit erforschen</strong><br>Mit dem Plasmakristallexperiment PK-4 lassen sich Prozesse, die eigentlich auf atomarer Ebene ablaufen, für das menschliche Auge sichtbar machen. Plasma ist ein ionisiertes – also ein elektrisch leitendes – Gas. Wenn es zusätzlich Staubteilchen oder andere Mikropartikel enthält, werden diese aufgeladen und es entsteht ein „komplexes Plasma“. In der Schwerelosigkeit können sich die Teilchen frei ausbreiten und geordnete, dreidimensionale Kristallstrukturen bilden. Die Wissenschaftler gewinnen so grundlegende Erkenntnisse, die zu langfristigen Anwendungen in der Weltraumphysik, der Plasmaphysik und -technologie, der Fusionsforschung sowie bei technischen Flüssigkeiten führen sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So werden Fortschritte in der Halbleiter- und Chiptechnologie, in der Entwicklung moderner Antriebe, Ventile und Stoßdämpfer sowie jüngst auch im medizinischen Bereich beim Abtöten multiresistenter Keime bei der Wundbehandlung und der Desinfektion möglich. Die Plasmaexperimente werden im Auftrag der Deutsche Raumfahrtagentur im DLR und der Europäischen Weltrauorganisation ESA durchgeführt. Wissenschaftlich beteiligt sind die Universitäten Gießen und Greifswald. Marcus Wandt wird während seiner Mission auf der ISS gemeinsam mit dem wissenschaftlichen Team auf dem Boden die 19. Experimentkampagne von PK-4 durchführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>ANITA-2: Prima Klima oder dicke Luft auf der ISS?</strong><br>In einer abgeschlossenen Umgebung wie im Inneren der Internationalen Raumstation, muss die Luftzusammensetzung überwacht werden, um die Gesundheit der „Bewohner“ sicherzustellen. Die Hauptbestandteile der Kabinenluft wie Sauerstoff, Stickstoff und Kohlendioxid werden bereits durch das Lebenserhaltungssystem der Raumstation überprüft. Das Analysing Interferometer for Ambient Air-2 (ANITA-2) kann jedoch bis zu 33 wichtige chemische Verunreinigungen nahezu in Echtzeit aufspüren. ANITA saugt im Betrieb alle sechs Minuten Umgebungsluft an und untersucht sie mit Hilfe von Infrarotsensoren. Denn jeder Stoff in der Luft kann einem bestimmten Lichtspektrum zugerechnet werden. Nach der Analyse, die nur wenige Minuten dauert, wird neue Luft angesaugt und überprüft. Auf diese Weise erhält man eine detaillierte Aussage darüber, wie sich die Luft in der Station zusammensetzt und wie sie sich über die Zeit verändert. ANITA-2 wurde bei der OHB System AG entwickelt und von dem deutschen ESA-Astronauten Matthias Maurer im Jahr 2021 in Betrieb genommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wartungsarbeiten an Experimenten mit deutscher Beteiligung</strong><br>Marcus Wandt wird während seiner Mission auch Wartungsarbeiten an Experimenten mit deutscher Beteiligung durchführen. So wird er unter anderem für das Experiment DOSIS 3D MINI die sogenannte DOSIS Main Box neu installieren. Das Experiment soll unser Verständnis der Strahlungsumgebung an Bord der ISS erweitern. Bereits seit 2012 führt das DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin gemeinsam mit internationalen Partnern das Experiment im europäischen Columbus-Modul der ISS durch. Dabei wird dort die Verteilung der Strahlenbelastung mit passiven und aktiven Strahlungsdetektoren bestimmt und eine 3D-Dosiskarte der gesamten ISS erstellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem wird Marcus Wandt vorbereitende Kalibrierungen in der Material Science Laboratory (MSL) Anlage vornehmen, damit nach seiner Mission dort weitere Experimentläufe stattfinden können. MSL ist ein Ofen, in dem Erstarrungsversuche mit metallischen Legierungen in Schwerelosigkeit zum technologischen Fortschritt in industriellen Gießprozessen von maßgeschneiderten, nachhaltigen Hightech-Materialien auf der Erde – beispielsweise von neuartigen und leichteren Flugzeugturbinenschaufeln und Batteriegehäusen – beitragen sollen. Dafür werden in unterschiedlichen ISS-Schmelzöfen im Material Science Laboratory (MSL) Proben aufgeschmolzen und wieder erstarrt. Denn unter Schwerelosigkeit gelingt das wegen verminderter Strömungen präziser als im Labor auf der Erde. An diesen Versuchen sind unter anderem das DLR-Institut für Materialphysik im Weltraum, ACCESS Aachen e.V. sowie die Universität Kiel beteiligt. Für seinen Einsatz wurde Markus Wandt vorab an der Bodenanlage MSL EM (Engineering Model) im Institut für Materialphysik im Weltraum durch das MSL Operations Team des DLR- MUSC trainiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gute Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Schweden in der Raumfahrt</strong><br>Deutschland und Schweden arbeiten in der Raumfahrt eng zusammen. Ein Beispiel ist hier die Deutsch-Schwedische Kooperation in den Studierendenprogrammen REXUS/BEXUS (Raketen-/Ballon-Experimente für Universitäts-Studenten), und TEXUS (Technologische Experimente unter Schwerelosigkeit), die von der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR gefördert und geleitet werden, sowie das DLR-MAPHEUS-Forschungsraketenprogramm mit material- und lebenswissenschaftlichen Experimenten. MAPHEUS (Materialphysikalische Experimente Unter Schwerelosigkeit) wird vom DLR-Institut für Materialphysik im Weltraum, dem DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin und der MORABA der DLR-Einrichtung Raumflug und Astronautentraining betrieben und dient als Entwicklungs- und Technologietransfer-Plattform für Forschung unter Weltraumbedingungen. Die Studierenden aus Deutschland und Schweden starten ihre eigenen Experimente auf Höhenforschungsraketen und -ballonen vom Esrange Space Center des schwedischen Raumfahrtunternehmens SSC, das über die Startinfrastruktur im nordschwedischen Kiruna verfügt. Die nächsten TEXUS-Starts sollen Ende Januar 2024 stattfinden, direkt im Anschluss daran der Start von MAPHEUS-14 im Februar 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20018.msg557842#msg557842" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Axiom-3 auf Crew-Dragon zur ISS</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/dlr-start-des-schwedischen-esa-astronauten-marcus-wandt/" data-wpel-link="internal">DLR: Start des schwedischen ESA-Astronauten Marcus Wandt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ESA: Seid live dabei. Start von Marcus Wandt´s Mission</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-seid-live-dabei-start-von-marcus-wandts-mission/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jan 2024 11:38:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Alper Gezeravcı]]></category>
		<category><![CDATA[Ax-3]]></category>
		<category><![CDATA[Axiom Space]]></category>
		<category><![CDATA[Dragon]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon 9]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Marcus Wandt]]></category>
		<category><![CDATA[Michael López-Alegría]]></category>
		<category><![CDATA[Muninn]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[SNSA]]></category>
		<category><![CDATA[Walter Villadei]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>***Update der RN Redaktion: Der Start ist auf 18: Januar 22:49 Uhr MEZ verschoben.*** Verfolgen Sie am Mittwoch, den 17. Januar, ab 21:15 Uhr MEZ den Start des ESA Projektastronaut Marcus Wandt bei seinem ersten Flug zur Internationalen Raumstation bei seiner ersten Mission, Muninn. Verfolgen Sie die Aktion live auf ESA Web TV 2 und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/esa-seid-live-dabei-start-von-marcus-wandts-mission/" data-wpel-link="internal">ESA: Seid live dabei. Start von Marcus Wandt´s Mission</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading" id="verfolgen-sie-am-mittwoch-den-17-januar-ab-2115-uhr-mez-den-start-des-esa-projektastronaut-marcus-wandt-bei-seinem-ersten-flug-zur-internationalen-raumstation-bei-seiner-ersten-mission-muninn-verfolgen-sie-die-aktion-live-auf-esa-web-tv-2-und-esa-youtube--ee044e27-0ab4-4cee-ab04-55d963089168">***<em>Update der RN Redaktion: Der Start ist auf 18: Januar 22:49 Uhr MEZ verschoben.</em>*** <br>Verfolgen Sie am Mittwoch, den 17. Januar, ab 21:15 Uhr MEZ den Start des ESA Projektastronaut Marcus Wandt bei seinem ersten Flug zur Internationalen Raumstation bei seiner ersten Mission, <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/muninn" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Muninn</a>. Verfolgen Sie die Aktion live auf <a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/ESA_Web_TV/(offset)/2" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA Web TV 2</a> und <a href="https://www.youtube.com/watch?v=CgmUnTSQc5Q" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA YouTube</a>. Eine Pressemitteilung der European Space Agency (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph" style="font-size:13px">Quelle:<a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/muninn/Watch_live_Marcus_Wandt_docks_to_the_Space_Station" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"> ESA Science &amp; Exploration</a>, 12. Januar 2024.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Thumbs_up_from_Axiom_3_crew_inside_Dragon_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Daumen hoch von der Axiom 3 Crew in der Dragon Copyright: ESA" data-rl_caption="" title="Daumen hoch von der Axiom 3 Crew in der Dragon Copyright: ESA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Thumbs_up_from_Axiom_3_crew_inside_Dragon_pillars_600x250.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Daumen hoch von der Axiom 3 Crew in der Dragon.<br>Copyright: ESA</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Axiom_3_crew_next_to_Falcon_9_rocket_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Axiom_3_crew_next_to_Falcon_9_rocket_pillars_300x200.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Axiom 3-Crew neben der SpaceX Falcon 9-Rakete im Kennedy Space Center der NASA in Florida, USA.<br>Von von links nach rechts: ESA-Projektastronaut und Missionsspezialist Marcus Wandt, Pilot Walter Villadei, Kommandant Michael López-Alegría und Missionsspezialist Alper Gezeravcı.<br>Marcus Wandt aus Schweden wird im Rahmen der Axiom-Mission 3 (Ax-3) zur Internationalen Raumstation reisen. Er wird bis zu 14 Tage in der Umlaufbahn verbringen, um in der Schwerelosigkeit zu forschen und Bildungsaktivitäten durchführen.<br>Marcus ist der Erste einer neuen Generation von europäischen Astronauten die, hier mit Axiom Space, im Rahmen einer kommerziellen Mission fliegen. Seine Mission wird von der ESA und der <a href="https://www.rymdstyrelsen.se/en/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Schwedischen Nationalen Raumfahrtagentur (SNSA)</a> unterstützt.<br>Marcus Wandt wurde im November 2022 nach einem jahrelangen Auswahlverfahren als Mitglied der ESA-Astronautenreserve ausgewählt.<br>Die ESA-Rekrutierungskampagne 2022 verlief mit über 22 5000 Bewerbungen aus allen Mitgliedstaaten. <br>Copyright: ESA</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">ESA, 12. Januar 2024 &#8211; Marcus ist der erste einer neuen Generation europäischer Astronauten, der im Rahmen der Axiom-Mission 3 (Ax-3) an einem kommerziellen Raumflug teilnimmt.<br>Der Start ist für 23:11 Uhr MEZ (17:11 Uhr Ortszeit) geplant. Marcus wird an der Spitze einer SpaceX Falcon 9-Rakete vom Kennedy Space Center der NASA in Florida, USA, ins All geschossen.<br>Während der Reise in der Dragon-Kapsel zur Internationalen Raumstation wird Marcus als Missionsspezialist fungieren und sich den Flug mit Walter Villadei aus Italien, Alper Gezeravcı aus der Türkei und Michael López-Alegría, einem US-amerikanisch-spanischen Doppelbürger, teilen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Marcus und seine Mannschaftskameraden werden etwa 36 Stunden nach dem Start an der Raumstation ankommen. Das Andocken der Kapsel an die Raumstation ist für Freitag, den 19. Januar, um 10:15 Uhr GMT (11:15 Uhr MEZ) vorgesehen. Verfolgen Sie die kontinuierliche Live-Berichterstattung über das Andocken zwei Stunden im Voraus und verfolgen Sie den Zutritt der Besatzung und die Begrüßungszeremonie auf ESA Web TV.<br>Die <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/muninn" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Muninn-Mission</a> wird offiziell beginnen, sobald Marcus durch die Luke tritt. ESA-Astronaut Andreas Mogensen wird ihn als Kommandant der Raumstation begrüßen. Es wird das erste Mal sein, dass zwei Skandinavier gemeinsam im Weltraum leben und arbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Informationen zum Start und Andocken</strong><br>Mittwoch 17. Januar 21:15 MEZ, Start-Webcast beginnt<br>Mittwoch 17. Januar 23:11 MEZ, Liftoff<br>Freitag 19. Januar 09:15 MEZ, Beginn des Docking-Webcasts<br>Freitag 19. Januar 11:15 MEZ, Andocken an die Raumstation<br>Freitag 19. Januar 13:00 MEZ, Öffnung der Luke<br>Freitag 19. Januar 13:35 MEZ, Begrüßungszeremonie</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Rendezvous und Andocken von Dragon an die Internationale Raumstation.</strong><br>Die SpaceX Dragon wird mit einer Falcon 9-Rakete gestartet und bringt vier Astronauten zur Internationalen Raumstation. Das Raumschiff startet von Cape Canaveral im Kennedy Space Center der NASA in Florida, USA, und ist der dritte Typ, der ESA-Astronauten ins All bringt.<br>Diese Infografik zeigt die Schritte nach dem Start, bis der Dragon die Erdumlaufbahn erreicht.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Dragon_countdown_to_liftoff_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Dragon_countdown_to_liftoff_pillars_600x340.jpg" alt=""/></a></figure>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Dragon_liftoff_to_orbit_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Dragon_liftoff_to_orbit_pillars_600x338.jpg" alt=""/></a></figure>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Dragon_rendezvous_and_docking_with_the_International_Space_Station_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Dragon_rendezvous_and_docking_with_the_International_Space_Station_pillars_600x338.jpg" alt=""/></a></figure>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Dragon_docking_to_the_International_Space_Station_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Dragon_docking_to_the_International_Space_Station_pillars_600x340.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Alle Bilder: Coyright ESA</figcaption></figure>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong>ESA-Projektastronaut Marcus Wandt erklärt seinen Missionsnamen und sein Abzeichen</strong></p>



<figure class="wp-block-video"><video controls src="https://dlmultimedia.esa.int/download/public/videos/2023/11/023/2311_023_AR_EN.mp4"></video></figure>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><em>Der Name von Marcus&#8216; erster Weltraummission, Muninn, stammt aus der nordischen Mythologie und den beiden Raben, die dem Gott Odin zur Seite stehen &#8211; Muninn und Huginn. Zusammen symbolisieren die beiden den menschlichen Verstand. Huginn ist der Name der Mission des ESA-Astronauten Andreas Mogensen zur Raumstation.<br>Dem Mythos zufolge dienen die Raben ihrem Gott als Boten und Berater, die ihm alles mitteilen, was sie sehen und hören. Muninn stammt vom altnordischen Wort Munr ab, das mit Geist und Leidenschaft übersetzt werden kann. Huginn ist der Name der Mission des ESA-Astronauten Andreas Mogensen.<br>Auf dem Muninn-Aufnäher umkreist der Rabe die Erde, um das während Mogensens Mission gesammelte Wissen weiterzugeben. Der dunkelblaue Kreis stellt die Erde dar und enthält hellere Linien, die sein Heimatland, Schweden, repräsentieren. Der Aufnäher zeigt die beiden Farben der schwedischen Flagge &#8211; blau und gelb.<br>Die beiden weißen Streifen neben Muninns oberem Flügel verweisen auf die charakteristischen Sonnenkollektoren einer Raumstation, Marcus&#8216; zukünftiges Zuhause im All.<br>Die Sterne ähneln einem Wikingersymbol für Schutz. Die Sterne erinnern Marcus auch an die Schönheit der Schneeflocken an kalten Wintertagen in Schweden.<br>Die Linien von Muninns unterem Flügel sind eine Anspielung auf die Überschallstoßwellen von Düsenflugzeugen. Marcus ist Testpilot bei der schwedischen Luftwaffe.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20018.msg557827#msg557827" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Axiom-3 auf Crew-Dragon zur ISS</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/esa-seid-live-dabei-start-von-marcus-wandts-mission/" data-wpel-link="internal">ESA: Seid live dabei. Start von Marcus Wandt´s Mission</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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