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	<title>NASA-Budget &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>NASA-Budget &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Das SPHEREx-Observatorium erstellt ihre erste, eine einzigartige kosmische Karte.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Dec 2025 19:32:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmologie]]></category>
		<category><![CDATA[SPHEREx]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das im März gestartete Weltraumteleskop SPHEREx der NASA hat seine erste Infrarotkarte des gesamten Himmels in 102 Farben fertiggestellt.Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA. Quelle: NASA / Jet Propulsion Laboratory, 18. Dezember 2025 Diese 102 Infrarotwellenlängen des Lichts sind für das menschliche Auge zwar nicht sichtbar, aber ein großer Anteil der Strahlung [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das im März gestartete Weltraumteleskop SPHEREx der NASA hat seine erste Infrarotkarte des gesamten Himmels in 102 Farben fertiggestellt.<br>Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/missions/spherex/nasas-spherex-observatory-completes-first-cosmic-map-like-no-other/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA / Jet Propulsion Laboratory</a>, 18. Dezember 2025</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="SPHEREx First All-Sky Map — Panorama" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/kzTH_MXwRBs?list=PLTiv_XWHnOZrfLibq-Y1t8T0V3DnSYNph" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Dieser Panoramablick auf die erste Vollhimmelskarte von SPHEREx zeigt, wie der Himmel für das Teleskop aussieht. Er wechselt zwischen Beobachtungen der Farben, die von heißem Wasserstoffgas (blau) und kosmischem Staub (rot) ausgestrahlt werden, und denen, die hauptsächlich von Sternen ausgestrahlt werden.<br><mark>Quelle: NASA/JPL-Caltech</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Diese 102 Infrarotwellenlängen des Lichts sind für das menschliche Auge zwar nicht sichtbar, aber ein großer Anteil der Strahlung im Kosmos liegt in diesen Bereichen. Die Beobachtung des gesamten Himmels auf diese Weise ermöglicht es Wissenschaftlern, wichtige Fragen zu beantworten, darunter auch, wie ein dramatisches Ereignis, das sich in der ersten Milliardstel Billionstel Billionstel Sekunde nach dem Urknall ereignete, die 3D-Verteilung von Hunderten Millionen Galaxien in unserem Universum beeinflusst hat. Darüber hinaus werden Wissenschaftler die Daten nutzen, um zu untersuchen, wie sich Galaxien im Laufe der fast 14 Milliarden Jahre alten Geschichte des Universums verändert haben, und um mehr über die Verteilung der wichtigsten Bestandteile für Leben in unserer eigenen Galaxie zu erfahren.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/1-e1a-spherex-all-sky-stars-and-gas-dust.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das SPHEREx-Projekt der NASA hat den gesamten Himmel in 102 Infrarotfarben kartografiert, die für das menschliche Auge unsichtbar sind, aber dazu verwendet werden können, verschiedene Merkmale des Kosmos sichtbar zu machen. Dieses Bild zeigt eine Auswahl von Farben, die hauptsächlich von Sternen (blau, grün und weiß), heißem Wasserstoffgas (blau) und kosmischem Staub (rot) ausgestrahlt werden. Quelle: NASA/JPL-Caltech" data-rl_caption="" title="Das SPHEREx-Projekt der NASA hat den gesamten Himmel in 102 Infrarotfarben kartografiert, die für das menschliche Auge unsichtbar sind, aber dazu verwendet werden können, verschiedene Merkmale des Kosmos sichtbar zu machen. Dieses Bild zeigt eine Auswahl von Farben, die hauptsächlich von Sternen (blau, grün und weiß), heißem Wasserstoffgas (blau) und kosmischem Staub (rot) ausgestrahlt werden. Quelle: NASA/JPL-Caltech" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/1-e1a-spherex-all-sky-stars-and-gas-dust-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-149867" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/1-e1a-spherex-all-sky-stars-and-gas-dust-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/1-e1a-spherex-all-sky-stars-and-gas-dust-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Das SPHEREx-Projekt der NASA hat den gesamten Himmel in 102 Infrarotfarben kartografiert, die für das menschliche Auge unsichtbar sind, aber dazu verwendet werden können, verschiedene Merkmale des Kosmos sichtbar zu machen. Dieses Bild zeigt eine Auswahl von Farben, die hauptsächlich von Sternen (blau, grün und weiß), heißem Wasserstoffgas (blau) und kosmischem Staub (rot) ausgestrahlt werden.<br><mark>Quelle: NASA/JPL-Caltech</mark></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Es ist unglaublich, wie viele Informationen <a href="https://science.nasa.gov/mission/spherex/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">SPHEREx</a> in nur sechs Monaten gesammelt hat – Informationen, die besonders wertvoll sind, wenn sie zusammen mit den Daten unserer anderen Missionen genutzt werden, um unser Universum besser zu verstehen“, sagte Shawn Domagal-Goldman, Direktor der Astrophysik-Abteilung im NASA-Hauptquartier in Washington. „Wir verfügen im Wesentlichen über 102 neue Karten des gesamten Himmels, jede in einer anderen Wellenlänge und mit einzigartigen Informationen über die Objekte, die sie zeigt. Ich denke, jeder Astronom wird hier etwas Wertvolles finden, da die Missionen der NASA es der Welt ermöglichen, grundlegende Fragen darüber zu beantworten, wie das Universum entstanden ist und wie es sich verändert hat, um schließlich einen Lebensraum für uns zu schaffen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">SPHEREx (kurz für Spectro-Photometer for the History of the Universe, Epoch of Reionization, and Ices Explorer) umkreist die Erde etwa 14½ Mal pro Tag und bewegt sich dabei von Norden nach Süden über die Pole hinweg. Jeden Tag nimmt er etwa 3.600 Bilder entlang eines kreisförmigen Streifens des Himmels auf, und im Laufe der Tage, während sich der Planet um die Sonne bewegt, verschiebt sich auch das Sichtfeld von SPHEREx. Nach sechs Monaten hat das Observatorium den Weltraum in alle Richtungen beobachtet und den gesamten Himmel in 360 Grad erfasst.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/2-e1b-pia26600-fig-a-docx.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Dieses SPHEREx-Bild zeigt eine Auswahl der Infrarotfarben, die hauptsächlich von Sternen und Galaxien ausgestrahlt werden. Das Weltraumteleskop beobachtet Hunderte Millionen weit entfernter Galaxien am Himmel. Seine Multiwellenlängenansicht wird Astronomen dabei helfen, die Entfernung zu diesen Galaxien zu messen. Quelle: NASA/JPL-Caltech" data-rl_caption="" title="Dieses SPHEREx-Bild zeigt eine Auswahl der Infrarotfarben, die hauptsächlich von Sternen und Galaxien ausgestrahlt werden. Das Weltraumteleskop beobachtet Hunderte Millionen weit entfernter Galaxien am Himmel. Seine Multiwellenlängenansicht wird Astronomen dabei helfen, die Entfernung zu diesen Galaxien zu messen. Quelle: NASA/JPL-Caltech" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/2-e1b-pia26600-fig-a-docx-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-149869" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/2-e1b-pia26600-fig-a-docx-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/2-e1b-pia26600-fig-a-docx-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Dieses SPHEREx-Bild zeigt eine Auswahl der Infrarotfarben, die hauptsächlich von Sternen und Galaxien ausgestrahlt werden. Das Weltraumteleskop beobachtet Hunderte Millionen weit entfernter Galaxien am Himmel. Seine Multiwellenlängenansicht wird Astronomen dabei helfen, die Entfernung zu diesen Galaxien zu messen.<br><mark>Quelle: NASA/JPL-Caltech</mark></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mission, die vom Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien geleitet wird, <a href="https://www.jpl.nasa.gov/news/nasas-spherex-space-telescope-begins-capturing-entire-sky/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">begann im Mai mit der Kartierung</a> des Himmels und stellte im Dezember ihr erstes Mosaik des gesamten Himmels fertig. Während ihrer zweijährigen Hauptmission wird sie drei weitere Scans des gesamten Himmels durchführen, und durch die Zusammenführung dieser Karten wird die Empfindlichkeit der Messungen erhöht. Der gesamte Datensatz steht Wissenschaftlern und der Öffentlichkeit <a href="https://www.jpl.nasa.gov/news/how-nasas-spherex-mission-will-share-its-all-sky-map-with-the-world/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">frei zur Verfügung</a>.<br>„SPHEREx ist eine mittelgroße astrophysikalische Mission, die große wissenschaftliche Erkenntnisse liefert“, sagte JPL-Direktor Dave Gallagher. „Es ist ein phänomenales Beispiel dafür, wie wir mutige Ideen in die Realität umsetzen und damit ein enormes Potenzial für Entdeckungen erschließen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Superleistungsstarkes Teleskop</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Jede der 102 von SPHEREx erfassten Farben steht für eine Wellenlänge des Infrarotlichts, und jede Wellenlänge liefert einzigartige Informationen über die Galaxien, Sterne, Planetenentstehungsgebiete und andere kosmische Merkmale darin. Beispielsweise strahlen dichte Staubwolken in unserer Galaxie, in denen Sterne und Planeten entstehen, in bestimmten Wellenlängen hell, während sie in anderen Wellenlängen kein Licht abgeben (und daher völlig unsichtbar sind). Der Prozess der Aufspaltung des Lichts einer Quelle in seine einzelnen Wellenlängen wird als Spektroskopie bezeichnet.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/3-e1c-pia26600-fig-b.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Auf diesem SPHEREx-Bild sind die Infrarotfarben zu sehen, die hauptsächlich von Staub (rot) und heißem Gas (blau) ausgestrahlt werden, den wichtigsten Bestandteilen für die Entstehung neuer Sterne und Planeten. Obwohl diese Materiewolken einen großen Teil des Himmels bedecken, sind sie in den meisten Wellenlängen des Lichts, einschließlich derjenigen, die das menschliche Auge wahrnehmen kann, unsichtbar. Quelle: NASA/JPL-Caltech" data-rl_caption="" title="Auf diesem SPHEREx-Bild sind die Infrarotfarben zu sehen, die hauptsächlich von Staub (rot) und heißem Gas (blau) ausgestrahlt werden, den wichtigsten Bestandteilen für die Entstehung neuer Sterne und Planeten. Obwohl diese Materiewolken einen großen Teil des Himmels bedecken, sind sie in den meisten Wellenlängen des Lichts, einschließlich derjenigen, die das menschliche Auge wahrnehmen kann, unsichtbar. Quelle: NASA/JPL-Caltech" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/3-e1c-pia26600-fig-b-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-149871" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/3-e1c-pia26600-fig-b-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/3-e1c-pia26600-fig-b-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Auf diesem SPHEREx-Bild sind die Infrarotfarben zu sehen, die hauptsächlich von Staub (rot) und heißem Gas (blau) ausgestrahlt werden, den wichtigsten Bestandteilen für die Entstehung neuer Sterne und Planeten. Obwohl diese Materiewolken einen großen Teil des Himmels bedecken, sind sie in den meisten Wellenlängen des Lichts, einschließlich derjenigen, die das menschliche Auge wahrnehmen kann, unsichtbar.<br><mark>Quelle: NASA/JPL-Caltech</mark></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zwar haben auch einige frühere Missionen den gesamten Himmel kartiert, wie beispielsweise der <a href="https://www.jpl.nasa.gov/missions/wide-field-infrared-survey-explorer-wise/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Wide-field Infrared Survey Explorer</a> der NASA, aber keine davon hat dies in annähernd so vielen Farben getan wie SPHEREx. Im Gegensatz dazu kann das <a href="https://science.nasa.gov/mission/webb/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">James-Webb-Weltraumteleskop</a> der NASA Spektroskopie mit deutlich mehr Wellenlängen des Lichts durchführen als SPHEREx, hat jedoch ein tausendmal kleineres Sichtfeld. Die Kombination aus Farben und einem so großen Sichtfeld macht SPHEREx so leistungsstark.<br>„Die Superkraft von SPHEREx besteht darin, dass es etwa alle sechs Monate den gesamten Himmel in 102 Farben erfasst. Das ist eine erstaunliche Menge an Informationen, die in kurzer Zeit gesammelt werden“, sagte Beth Fabinsky, SPHEREx-Projektmanagerin am JPL. „Ich denke, das macht uns zum Fangschreckenkrebs unter den Teleskopen, denn wir verfügen über ein erstaunliches mehrfarbiges visuelles Erkennungssystem und können außerdem einen sehr weiten Bereich unserer Umgebung sehen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um diese Leistung zu vollbringen, verwendet SPHEREx sechs Detektoren, die jeweils mit einem speziell entwickelten Filter mit einem Farbverlauf von 17 Farben ausgestattet sind. Das bedeutet, dass jedes mit diesen sechs Detektoren aufgenommene Bild 102 Farben (sechs mal 17) enthält. Es bedeutet auch, dass jede von SPHEREx erstellte Vollhimmelskarte eigentlich aus 102 Karten in jeweils unterschiedlichen Farben besteht.<br>Das Observatorium wird diese Farben nutzen, um die Entfernung zu Hunderten von Millionen Galaxien zu messen. Obwohl die Positionen der meisten dieser Galaxien bereits von anderen Observatorien in zwei Dimensionen kartiert wurden, wird die Karte von SPHEREx in 3D erstellt, sodass Wissenschaftler subtile Unterschiede in der Anordnung und Verteilung der Galaxien im Universum messen können.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="SPHEREx First All-Sky Map — Spectrum" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/BFPHN4yOy2Y?list=PLTiv_XWHnOZrfLibq-Y1t8T0V3DnSYNph" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Jedes Einzelbild dieses Films zeigt den gesamten Himmel in einer anderen Infrarotwellenlänge, die durch den Farbbalken in der oberen rechten Ecke angezeigt wird. Die vom SPHEREx-Observatorium der NASA aufgenommenen Karten veranschaulichen, wie die Betrachtung des Universums in verschiedenen Wellenlängen des Lichts einzigartige kosmische Merkmale offenbaren kann.<br><mark>Quelle: NASA/JPL-Caltech</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Messungen werden Einblicke in ein Ereignis liefern, das sich in der ersten Milliardstel Milliardstel Milliardstel Sekunde nach dem Urknall ereignet hat. In diesem Moment, der als Inflation bezeichnet wird, dehnte sich das Universum um das Billionenfache aus. Seitdem hat sich nichts Vergleichbares im Universum ereignet, und Wissenschaftler möchten dieses Phänomen besser verstehen. Der Ansatz der SPHEREx-Mission ist ein Weg, um diese Bemühungen zu unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Informationen zu SPHEREx</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die SPHEREx-Mission wird vom JPL für die Astrophysikabteilung der NASA innerhalb der Wissenschaftsdirektion in Washington geleitet. Das Teleskop und der Raumfahrzeugbus wurden von BAE Systems gebaut. Die wissenschaftliche Analyse der SPHEREx-Daten wird von einem Team von Wissenschaftlern aus 10 Institutionen in den USA, Südkorea und Taiwan durchgeführt. Die Daten werden am <a href="https://www.ipac.caltech.edu/project/spherex" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">IPAC</a> am Caltech in Pasadena verarbeitet und archiviert, das das JPL für die NASA verwaltet. Der Hauptforscher der Mission ist am Caltech tätig und hat eine gemeinsame Anstellung am JPL. Der SPHEREx-Datensatz ist öffentlich zugänglich.<br>Weitere Informationen über die SPHEREx-Mission finden Sie unter: <a href="https://science.nasa.gov/mission/spherex/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://science.nasa.gov/mission/spherex/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20374.msg582292#msg582292" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SPHEREx-Weltraumteleskop auf Falcon 9</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>NASA-Budget 2014 &#8211; der Kahlschlag bleibt aus</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-budget-2014-der-kahlschlag-bleibt-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jan 2014 21:41:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[NASA-Budget]]></category>
		<category><![CDATA[Orion]]></category>
		<category><![CDATA[SLS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die abschließende Genehmigung durch die beiden Häuser des US-Kongresses vorausgesetzt, kann die NASA-Administration mit den sie betreffenden Budgetkompromiss zwischen Repräsentantenhaus und Senat einigermaßen zufrieden sein. Ein knappes halbes Prozent muss gegenüber der Anforderung des Präsidenten, die von der NASA-Administration erstellt wird, eingespart werden. Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: NASA Watch, Space Politics. Das ist [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<h4 class="wp-block-heading">Die abschließende Genehmigung durch die beiden Häuser des US-Kongresses vorausgesetzt, kann die NASA-Administration mit den sie betreffenden Budgetkompromiss zwischen Repräsentantenhaus und Senat einigermaßen zufrieden sein. Ein knappes halbes Prozent muss gegenüber der Anforderung des Präsidenten, die von der NASA-Administration erstellt wird, eingespart werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: NASA Watch, Space Politics.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14012014224122_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14012014224122_small_1.jpg" alt="Space Politics, eigene Berechnungen" width="260"/></a><figcaption>
Das NASA-Budget 2014 &#8211; die geringe Kürzung darf nicht über die wenigen, aber heftigen Einschnitte in Teilbereichen hinweg täuschen (die Abkürzung CJS steht für den Haushaltsunterausschuss Commerce, Justice and Science)
<br>
(Bild: Space Politics, eigene Berechnungen)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist erheblich weniger, als die Kürzungsvorschläge des von den US-Republikanern beherrschten US-Repräsentantenhauses (The House) erwarten ließen. Immerhin sollten da gegenüber den Vorstellungen aus dem Weißen Haus 6,3% eingespart werden. Der harte Konfliktkurs der Republikaner ließ nichts Gutes erwarten.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine kleine Kürzung bei „Earth Science“ um 1,1% oder 20 Mio. US-Dollar ist sicherlich verkraftbar. Es sollten mal über zehn Prozent aus diesem Teilbudget herausgestrichen werden. Solche Sorgen hatte man beim Budget zur Erforschung des Planetensystems im Vorfeld nicht. Die ansehnliche Budgetsteigerung wurde nie ernsthaft in Frage gestellt. Beim Projekt „Orion/SLS“ konnten der demokratisch beherrschte Senat sogar seine um 14 Prozent über der Präsidentenanforderung liegende Budgetsteigerung durchsetzen. Bei der anhaltenden Kritik an fehlenden nachvollziehbaren Kostenkalkulationen für Orion und das Space Launch System und der unbeantworteten Frage nach dem Sinn der damit geplanten Asteroidenmission war dies keinesfalls selbstverständlich.   Offensichtlich wollte keiner für eine Gefährdung der Technologieführerschaft der USA auf dem Gebiet der Weltraumtechnologie und der Erforschung des im Weltraums verantwortlich sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Massiv negativ betroffen sind jene Teilbudgets, bei denen sich Republikaner und Demokraten schon vorher über Kürzungsmöglichkeiten einig waren. Das betrifft vor allem “Commercial Spaceflight”,  “Exploration R&amp;D”, “Space Technology” und “Construction”.  Hinsichtlich “Commercial Spaceflight” muss man wissen, dass  von den 696 Mio. US-Dollar rund  171 Mio. US-Dollar erst freigegeben werden, wenn eine unabhängige Kosten-Nutzen-Analyse zu einem positiven Ergebnis kommt.  Überraschend ist der Anstieg bei den Bildungsaktivitäten um knapp 24 Prozent, nachdem der Rotstift hier zuvor recht hemmungslos angesetzt wurde. Vielleicht hat der auch die Bildungsangebote betreffende 14-tägige Shut-down vom letzten Oktober breiten Bevölkerungskreisen und den Volksvertretern gezeigt, was hier verloren gehen könnte.  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldungen: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/nasa-budget-2014-zielkorridor-erkennbar/" data-wpel-link="internal">NASA-Budget 2014 – Zielkorridor erkennbar</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/nasa-vor-budgetkuerzungen-boldens-streichliste/" data-wpel-link="internal">NASA vor Budgetkürzungen &#8211; Boldens Streichliste</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9540.315#lastPost" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">NASA &#8211; Budget</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/nasa-budget-2014-der-kahlschlag-bleibt-aus/" data-wpel-link="internal">NASA-Budget 2014 &#8211; der Kahlschlag bleibt aus</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>NASA ohne Budget und im Notbetrieb (Update)</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-ohne-budget-und-im-notbetrieb-update/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Oct 2013 21:50:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[MAVEN]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[NASA-Budget]]></category>
		<category><![CDATA[Notbetrieb]]></category>
		<category><![CDATA[US-Haushalt]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=37378</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mangels Budget hat die NASA wie andere US-Bundesbehörden mit Beginn des neuen Fiskaljahres 2014 am 01. Oktober 2013 ihre Aktivitäten auf das Notwendigste reduziert. Lediglich rund 550 von 18.250 NASA-Angestellten sollen nicht von Zwangsurlaub bedroht sein. Wir wissen zwar nicht, ob NASA-Chef Charles Bolden zu den Zwangsbeurlaubten gehört. Ganz sicher zählen aber die NASA-Astronauten Karen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mangels Budget hat die NASA wie andere US-Bundesbehörden mit Beginn des neuen Fiskaljahres 2014 am 01. Oktober 2013 ihre Aktivitäten auf das Notwendigste reduziert. Lediglich rund 550 von 18.250 NASA-Angestellten sollen nicht von Zwangsurlaub bedroht sein. Wir wissen zwar nicht, ob NASA-Chef Charles Bolden zu den Zwangsbeurlaubten gehört. Ganz sicher zählen aber die NASA-Astronauten Karen Nyberg und Michael Hopkins an Bord der ISS nicht dazu.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: Spaceflight Now, NASASpaceflight, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02102013235002_small_1.jpg" alt="NASA" width="400" height="248"/><figcaption>
We sincerely regret this inconvenience &#8211; die NASA-Webseite mit einer Standardbotschaft der US-Behörden zur Einstellung ihrer Internet-Auftritte 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 01. Oktober 2013 war es soweit. Die auf das schärfste ausgetragene Dauerfehde zwischen Republikaner und Demokraten hat die rechtzeitige Verabschiedung des US-Bundeshaushaltes 2014 im Kongress verhindert. Alle US-Bundesinstitutionen beschränken sich seitdem daher auf absolut notwendige Dienstleistungen, so auch die NASA. „Absolut notwendig“ ist dahingehend definiert, dass durch die Sparmaßnahmen keine Menschen gefährdet werden dürfen und das Eigentum der Vereinigten Staaten keinen Schaden nehmen darf. Diese Generalklausel sichert  allen laufenden NASA-Missionen im All die Gelder für die notwendigen technischen Ressourcen und für das die Betriebsabläufe steuernde Personal. Die Öffentlichkeitsarbeit zählt allerdings nicht dazu. Die sofortige Schließung der NASA-Webseite auf unbestimmte Zeit war daher eine für alle an Weltraum-Enthusiasten sofort spürbare Maßnahme. Gleiches gilt für NASA-Auftritte in sozialen Netzwerken und die NASA-TV-Kanäle.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der NASA wurden viele der 18.250 Mitarbeiter bereits Mitte September von Gewerkschaftsseite auf das drohende Budgetproblem und eventuelle Zwangsbeurlaubungen ohne Bezahlung hingewiesen. Die NASA-Führungskräfte wurden durch die Behördenleitung gewarnt und sollten vorbereitende Maßnahmen treffen. Unter anderem sollte ermittelt werden, wer in welchem Ausmaß verzichtbar ist. Der Shutdown Plan der NASA erwähnt 2.115 Mitarbeitern, die von Zwangsbeurlaubungen ausgenommen werden können, darunter 549, die absolut unverzichtbar sind.      </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es sind im Wesentlichen drei Tätigkeitsbereiche, die von temporären Schließungen ausgenommen sind. Da ist zuallererst der ISS-Betrieb zu nennen. Die kontinuierliche Überwachung der internationalen Raumstation ist ohne US-amerikanische Infrastruktur nicht darstellbar. Jegliche Gefährdung für die ISS und ihre Besatzung auszuschließen bedeutet auch, das kommerzielle Versorgungsflüge von SpaceX und Orbital Sciences Corporation wie geplant stattfinden und die laufenden Vorbereitungen NASA-seitig nicht verzögert werden. Ebenso werden die Sojus-Flüge wie gehabt unterstützt. Wie bei der ISS geht man bei allen laufenden Satellitenmissionen keinerlei Risiken ein. Der Satellitenbetrieb soll wie gewohnt weitergehen. Ferner werden alle laufenden Startvorbereitungen fortgeführt, sofern diese in einem Stadium sind, in dem Unterbrechungen im Produktionsprozess zu Schäden führen. Schließlich werden laufende Forschungsaktivitäten entweder zu Ende geführt oder geordnet zurückgefahren, so dass sie später ohne Probleme wiederaufgenommen werden können.    </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02102013235002_small_2.jpg" alt="NASA" width="400" height="267"/><figcaption>
Der Mars-Orbiter MAVEN bei Kommunikationstests am 20. September 2013  
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ungewiss ist dagegen, was mit den permanent einlaufenden wissenschaftlichen Daten passiert. Die werden zwar zum größten Teil via Internet automatisch an die beteiligten wissenschaftlichen Institute durchgeleitet. Fraglich ist, ob die Datenverbindungen ohne NASA-Support aufrecht erhalten werden können.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den zeitunkritischen und daher vom Shutdown unmittelbar betroffenen Aktivitäten gehören laut Spaceflight Now die Arbeiten am Space Launch System, der Orion-Kapsel und dem James-Webb-Space-Teleskop. Die jeweiligen Projektaktivitäten werden jedoch nicht abrupt, sondern langsam zurückgefahren.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Arbeiten an der bald an den Start gehenden Mars-Mission MAVEN sind gestoppt. Da man hier leicht vor dem Plan liegt, ist das für kurze Zeit gerade noch vertretbar. Allerdings besteht ein nur enges Startfenster von 18. November bis 07. Dezember 2013, das eingehalten werden muss. Das lässt wenig Spielraum, falls jetzt noch unvorhergesehene technische Probleme auftauchen. Wird das Startfenster verpasst, besteht eine nächste Startgelegenheit erst Anfang 2016.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gegensatz zur ISS-Versorgung durch SpaceX und Orbital droht den anderen, von der NASA beauftragten kommerziellen Raumfahrtprojekten ein Stillstand. Das hängt jedoch von den vertraglichen Zahlungsverpflichtungen der NASA ab, weshalb keine pauschalen Aussagen gemacht werden können. Zu diesen kommerziellen Projekten zählt unter anderem das Commercial Crew Program in Zusammenarbeit mit Boeing (CST-100-Kapsel) und Sierra Nevada Corporation (Dream Chaser).  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ebenso sind bei der Modernisierung und Anpassung des Ares Mobile Launcher im Kennedy Space Center an das Space Launch System Verzögerungen zu erwarten. Die beauftragte Firma kam am Dienstag laut NASASpaceflight einfach nicht mehr auf das Gelände.  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Update MAVEN (04.10.2013; 13:40 Uhr)  </strong> <br>Die Startvorbereitungsarbeiten an MAVEN wurden am Donnerstag, den 03. Oktober 2013 wieder aufgenommen, nachdem eine Ausnahmegenehmigung von der allgemeinen Einstellung der Aktivitäten bei der NASA geprüft und positiv entschieden wurde. Gefährdet ist nicht MAVEN selbst, sondern bei einer Startverschiebung über das jetzige Fenster hinaus die künftige Kommunikation zu den anderen Mars-Missionen der USA, für die MAVEN auch als Relais-Satellit dient. Damit droht Schaden an US-Eigentum. Mit der Wiederaufnahme der Arbeiten sind knapp drei Tage Stillstand beendet. Das MAVEN-Projekt lag zuvor neun Tage vor der Planung, so Spaceflight Now unter Berufung auf den Hersteller Lockheed Martin.         </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9540.msg266989#new" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">NASA &#8211; Budget            </a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11941.15#lastPost" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MAVEN auf Atlas V (401) &#8211; Vorbereitung und Start          </a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>NASA-Budget 2014 &#8211; Zielkorridor erkennbar</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-budget-2014-zielkorridor-erkennbar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jul 2013 20:05:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Kürzungen]]></category>
		<category><![CDATA[NASA-Budget]]></category>
		<category><![CDATA[Orion]]></category>
		<category><![CDATA[SLS]]></category>
		<category><![CDATA[US-Senat]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Poker um den NASA-Haushalt hat nun der von den US-Demokraten beherrschte Senat seine Budgetvorstellungen konkretisiert. Der liegt sogar etwas über der Anforderung des US-Präsidenten. Der Vergleich der drei Budgetvorschläge gibt nicht nur eine Vorstellung über die Bandbreite in den einzelnen Positionen. Er zeigt auch, wo sich Republikaner und Demokraten über Kürzungen im Prinzip einig [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Im Poker um den NASA-Haushalt hat nun der von den US-Demokraten beherrschte Senat seine Budgetvorstellungen konkretisiert. Der liegt sogar etwas über der Anforderung des US-Präsidenten. Der Vergleich der drei Budgetvorschläge gibt nicht nur eine Vorstellung über die Bandbreite in den einzelnen Positionen. Er zeigt auch, wo sich Republikaner und Demokraten über Kürzungen im Prinzip einig sind, wenn auch noch nicht in der Höhe.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: NASA Watch, Space Politics, NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23072013220539_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23072013220539_small_1.jpg" alt="SpacePolitics, eigene Berechnungen" width="260"/></a><figcaption>
Durch den Genehmigungsprozess des Ausschusses für Handel, Justiz und Wissenschaft (CJS Commerce, Justice and Science) vergleichbar gemacht &#8211; die unterschiedlichen NASA-Budgetvorschläge 2014.  
<br>
(Bild: Space Politics, eigene Berechnungen)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zuge des Genehmigungsprozesses des NASA-Budgets für das Fiskaljahr 2014 (beginnt am 1. Oktober 2013) hat der von den US-Demokraten dominierte Senat  erwartungsgemäß einen Vorschlag gemacht, der kräftig über den Kürzungsvorschlägen des von den US-Republikanern beherrschten US-Repräsentantenhauses (The House) liegt. Zur Überraschung einiger liegt er sogar etwas über der Budget-Anforderung des Präsidenten, die letztendlich die Handschrift der NASA-Administration selbst trägt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Repräsentantenhaus hatte zuletzt einige Kürzungen abgemildert. Die ursprünglich kräftige Kürzung bei „Earth Science“ um ein Drittel wurde überdacht und auf minus zehn Prozent reduziert. Dem Senat ist das immer noch zu viel. Er bleibt mit seinem Vorschlag von 1,8 Mrd. US-Dollar auf dem Niveau der Präsidenten-Anforderung für dieses Teilgebiet. Ein <i>no go</i> ist für die Republikaner nach wie vor die Asteroiden-Mission. Im Text des Budgetsvorschlages aus dem Senat kommt laut Space Politics das Stichwort „Asteroid“ nicht einmal vor. Anscheinend möchte man hier keinen allzu großen Konflikt wagen. Unstrittig zwischen beiden Parteien ist in diesem Kontext, dass der Posten „SLS/Orion“ eines größeren Budgets bedarf. Gleichwohl bemängelte der Senatsausschuss für Handel, Justiz und Wissenschaft (CJS Commerce, Justice and Science), dass es der NASA bis heute nicht gelungen sei, die Kostenschätzungen für die neue Rakete und die Weltraumkapsel nachvollziehbar zu machen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Interessanter als die in den beiden Vorschlägen erwartungsgemäß gegensätzlichen Auffassungen zur finanziellen Ausstattung bestimmter Tätigkeitsfelder der Weltraumbehörde sind jene Teilbudgets, bei denen sich Republikaner und Demokraten zumindest über Einsparnotwendigkeiten oder –möglichkeiten einig sind. Das betrifft vor allem “Commercial Spaceflight”, “Exploration R&amp;D”, “Space Technology” und “Construction”. Die NASA stellte in ihrem Blog umgehend fest, dass diese Kürzungsvorschläge eine Herausforderung für die Technologieführerschaft der USA auf dem Gebiet der Weltraumtechnologie und der Erforschung des im Weltraums seien. Sie werden den Erfolg des Commercial Crew Programms gefährden und sicherstellen, dass weiterhin Arbeitsplätze nach Russland exportiert werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9540.240#lastPost" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">NASA &#8211; Budget</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Sparobjekt Erdbeobachtungsmissionen der NASA</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sparobjekt-erdbeobachtungsmissionen-der-nasa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jul 2013 21:19:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[GPM]]></category>
		<category><![CDATA[Kürzungen]]></category>
		<category><![CDATA[NASA-Budget]]></category>
		<category><![CDATA[OCO2]]></category>
		<category><![CDATA[Planung]]></category>
		<category><![CDATA[SMAP]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Erdbeobachtungsmissionen der NASA könnten zum Sparobjekt werden. Die US-Weltraumbehörde nimmt dies zum Anlass, ihre diesbezügliche Satellitenflotte in Erinnerung zu rufen und vor Einschnitten zu warnen. Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: NASA. Die erdbeobachtenden Satelliten der NASA stehen sicherlich nicht im Zentrum des öffentlichen Interesses an Weltraummissionen. Im entsprechenden Direktorat wird man sich damit [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Erdbeobachtungsmissionen der NASA könnten zum Sparobjekt werden. Die US-Weltraumbehörde nimmt dies zum Anlass, ihre diesbezügliche Satellitenflotte in Erinnerung zu rufen und vor Einschnitten zu warnen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15072013231936_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15072013231936_small_1.jpg" alt="Jenny Mottar, NASA" width="300" height="200"/></a><figcaption>
Die aktiven US-Satelliten zur Erdbeobachtung
<br>
(Bild: Jenny Mottar, NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die erdbeobachtenden Satelliten der NASA stehen sicherlich nicht im Zentrum des öffentlichen Interesses an Weltraummissionen. Im entsprechenden Direktorat wird man sich damit gezwungenermaßen arrangiert haben und sich vielleicht damit motivieren, dass hier zu etwas lebensnäheren Fragestellungen wissenschaftliche Grundlagenarbeit geleistet wird, etwa dem Klimawandel auf der Erde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch in dieser gar nicht so kleinen Nische werden sich einige kräftig erschrocken haben, als sie von der Kampfansage im Gegenentwurf zum NASA-Haushalt 2014 der Republikaner im US-Kongress erfuhren. Nicht nur die Asteroiden-Mission soll gestrichen werden, auch das Teilbudget Erderforschung im Budget für Wissenschaftsmissionen der NASA soll kräftig reduziert werden. Es wurde vorgeschlagen, mal eben rund ein Drittel einzusparen und mit 1,2 statt 1,9 Mrd. US-Dollar auszukommen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die NASA regierte umgehend und erstellte eine Grafik, mit der sie an die laufenden US-Missionen im Erdorbit erinnert. NASA-Chef Charles Bolden persönlich ließ es sich nicht nehmen, auf den hohen Stellenwert der weltraumgestützten Erderforschung in der NASA-Budgetanforderung 2014 des US-Präsidenten hinzuweisen. Neben der kurzfristigen Wettervorhersage und der langfristigen Klimabeobachtung werden Umweltveränderungen, Waldbrände und der Zustand der Vegetation überwacht. Die inzwischen langen Zeitreihen vergleichbarer Daten sind dabei ein wichtiges Argument für die Fortsetzung von Missionen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Momentan dienen 16 Satelliten der NASA der Erderforschung. Nummer 17, Jason 1, wurde am 3. Juli 2013 außer Dienst gestellt. Die älteste der laufenden Missionen, TRMM (Tropical Rainfall Measuring Mission), wurde 1997 gestartet. Die jüngste ist Landsat 8, welche im Februar 2013 in eine Erdumlaufbahn gebracht wurde. Bis 2020 stehen sieben weitere Starts von Erdbeobachtungssatelliten der NASA an, davon vier im Jahr 2014. Dies sind GPM (Global Precipitation Mission; Niederschlagsmessung), OCO 2 (Orbiting Carbon Observatory; CO2-Beobachtung), SMAP (Soil Moisture Active Passive, Messung der Bodenfeuchtigkeit) und SAGE III (Stratopheric Aerosol and Gas Experiment; Messung der vertikalen Zusammensetzung und Schichtung der Atmosphäre), das von SpaceX zur Internationalen Raumstation gebracht wird. Diese Projekte sind schon weit fortgeschritten und daher nicht ganz so stark gefährdet. Aber danach ab 2015 könnten als Teil eines Kompromisses zwischen US-Republikanern und -Demokraten Budgetstreichungen in der Erderforschung wirksam werden. </p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>NASA-Budget &#8211; eine unendliche Kürzungsgeschichte</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-budget-eine-unendliche-kuerzungsgeschichte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Jun 2013 20:04:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Asteroid Retrieval Mission]]></category>
		<category><![CDATA[CRS]]></category>
		<category><![CDATA[JWST]]></category>
		<category><![CDATA[NASA-Budget]]></category>
		<category><![CDATA[SLS]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumteleskop]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=36628</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Unterausschuss Weltraum des Ausschusses für Wissenschaft, Weltraum und Technologie des US-Repräsentantenhauses stand kürzlich das NASA-Budget auf der Tagesordnung. Um gut eine Milliarde auf 16,8 Milliarden US-Dollar wollen die Abgeordneten der Republikaner das NASA-Budget kürzen. Und auf diesem Niveau soll es im kommenden Jahr weitergehen. Insbesondere im Einfangen eines Asteroiden sehen sie wenig Sinn. Ein [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/nasa-budget-eine-unendliche-kuerzungsgeschichte/" data-wpel-link="internal">NASA-Budget &#8211; eine unendliche Kürzungsgeschichte</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Im Unterausschuss Weltraum des Ausschusses für Wissenschaft, Weltraum und Technologie des US-Repräsentantenhauses stand kürzlich das NASA-Budget auf der Tagesordnung. Um gut eine Milliarde auf 16,8 Milliarden US-Dollar wollen die Abgeordneten der Republikaner das NASA-Budget kürzen. Und auf diesem Niveau soll es im kommenden Jahr weitergehen. Insbesondere im Einfangen eines Asteroiden sehen sie wenig Sinn.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: NASA, Spaceflight now, NASA Watch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die die Mehrheit im US-Repräsentantenhauses stellenden Republikaner sind Kürzungen im NASA-Haushalt und anderen bundesstaatlichen Budgets unvermeidlich, um endlich in Übereinstimmung mit den Vorschriften des US-Budgetkontrollgesetzes von 2011 zu kommen. Die NASA arbeitet deshalb bereits im Sparmodus, nachdem im März dieses Jahres mangels politischer Einigung über das Budget 2013 automatische Zwangskürzungen auf die fortgeschriebenen Budgetansätze 2012 in Kraft traten. Diese Zwangskürzungen entziehen den Volksvertretern jedoch die Gestaltungshoheit. Und das will man natürlich auch nicht. Neben maximaler Steuerentlastung soll gleichzeitig die Führungsrolle der USA bei der Weltraumforschung gesichert werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27062013220408_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/><figcaption>
Nach Ansicht der Republikaner im US-Repräsentantenhaus geht SLS &#8230; 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Republikaner heißt dies, dass einige Prioritäten neu gesetzt werden müssen. Ihr Gesetzentwurf für ein NASA-Budget 2013 in Höhe von 16,8 Mrd. US-Dollar (USD) legt die Schwerpunkte auf das Space Launch System, das Orion-Raumschiff, die Erforschung des Weltraums und die Internationale Raumstation. Im laufenden Haushaltsjahr 2013 sieht der Gesetzentwurf 1,77 Mrd. USD für die Entwicklung des SLS und der zugehörigen Bodensysteme vor. 1,12 Mrd. USD sind für die Orion-Kapsel reserviert, 2,9 Mrd. USD für die ISS und 4,62 Mrd. USD für die Weltraumforschung einschließlich des aufwendigen  James-Webb-Weltraumteleskops. Während man bei SLS, Orion, ISS und der Erforschung des Weltraums ex Erde nahe an den Budget-Vorstellungen der NASA-Administration und des US-Präsidenten bleibt, wurde im Haushaltsgesetzentwurf bei der Erforschung der Erde (Earth Science), ein Unterposten der Weltraumforschung, kräftig der Rotstift angesetzt. Um gut ein Drittel auf 1,2 Mrd. USD soll der Etat gekürzt werden. Unter Earth Science laufen 15 Satellitenmissionen, aber auch die nicht weltraumgestützte Klimaforschung wie zum Beispiel das Projekt Ice Bridge. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27062013220408_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/><figcaption>
&#8230; Asteroid Retrieval geht nicht &#8230; 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Gesetzentwurf würde, wenn so verabschiedet, jegliche Arbeiten am Asteroiden-Projekt sofort zum Stillstand bringen. Im Mai wurde seitens der NASA die Idee veröffentlicht, anstelle einer Mondlandung einen Klein-Asteroiden einzufangen und in eine Mondumlaufbahn zu bringen. Das sei, so die kritischen Abgeordneten, nicht nur teuer, es lenke die Mittel auch in eine falsche Richtung. Den Nutzen zur Vorbereitung einer bemannten Mars-Landung in den 2030er Jahren könne man nicht erkennen. Die Abgeordneten plädierten denn auch für den Aufbau einer Mondbasis als Vorbereitung für spätere Mars-Landungen. Sollte das nicht ausreichen, sieht ein altes NASA-Konzept als Zwischenschritt noch den Anflug an einen der Mars-Monde vor. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Seitens der NASA beeilte man sich festzustellen, dass man hinsichtlich des Asteroiden-Projektes erst am Anfang der Debatte stehe. Lori Garver, stellvertretende NASA-Chefin, betonte, dass neben Grundlagenerkenntnissen zur Entstehung des Sonnensystems auch bei Analysen zur Asteroiden-Bedrohung und nicht zuletzt in der Technik enorme Fortschritte zu erwarten seien. „Ich denke“, so wird sie bei Spaceflightnow zitiert, „dass wir in der Lage sind, den Nutzen einer solchen Mission aufzuzeigen.“ </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27062013220408_small_3.jpg" alt="NASA" width="260"/><figcaption>
&#8230; James-Webb-Space-Telescope geht &#8230; 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Da wird die NASA noch einiges zu tun haben, denn Skepsis war im Wissenschaftsausschuss nicht nur von Politikern zu vernehmen. Als Experten waren Steven Squyres, Astronom und leitender Forscher im Mars Exploration Rover-Programm und Thomas Young, ehemaliger Lockheed Martin-Manager, geladen. Beide sahen keinen direkten Bezug zwischen dem Asteroiden-Projekt und einer späteren Mars-Expedition. Sie plädierten für eine langfristige Planung eines bemannten Mars-Fluges, bei der die NASA sich selbst die Zwischenziele setzt. Auf die Frage, wann denn unter der aktuellen Budget-Planung mit einem bemannten Mars-Flug gerechnet werden könne, sagte Young: „Nie“. Und Squyres stimmte ihm zu. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht nur die Fernziele standen im Fokus. Auch bei kommerziellen Flügen zur ISS möchten die Republikaner über 100 Mio. USD gegenüber dem NASA-Planwert von 830 Mio. USD einsparen. Diese Summe wäre laut NASA-Chef Charles Bolden jedoch jährlich mindestens notwendig, um bis Ende 2017 einen ersten bemannten Flug zur ISS im Rahmen des Commercial Spaceflight-Programms darstellen zu können. Die Republikaner stellten im Ausschuss auch gleich klar, dass dieses späteste Datum trotz der angedachten Kürzungen nicht verhandelbar sei. Die Demokraten erinnerten daran, dass Budgetrestriktionen in Verbindung mit ehrgeizigen Zeitplänen auch für die Challenger- und Columbia-Katastrophen verantwortlich waren. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27062013220408_small_4.jpg" alt="Orbital" width="260"/><figcaption>
&#8230; und Commercial Spaceflight zur ISS geht billiger. 
<br>
(Bild: Orbital)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Finanzmanager bei Orbital Sciences Corporation und SpaceX dürfte der Kürzungsvorschlag nicht das erste Warnsignal gewesen sein. Wenige Tage vor der Diskussion im Weltraum-Unterausschuss hat die Innenrevision der NASA (Office of Inspector General) vorgeschlagen, die Zahlungen an Orbital zeitlich zu strecken. Auch das hilft der NASA beim Sparen. Offiziell wird eine Neuverhandlung der Terminierung von Auszahlungstranchen mit den bereits eingetretenen Verzögerungen und Risiken begründet, denen künftige Orbital-Versorgungsflüge zur ISS unterliegen. Immerhin könnte der anstehende Demonstrationsflug im September technische Modifikationen an der Antares-Rakete und/oder dem Cygnus-Transporter notwendig machen, die zu weiteren substanziellen Verzögerungen im Zeitplan führen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter dem gegenwärtig gültigen Auszahlungsplan hat Orbital bereits Anspruch auf 70 Prozent des insgesamt für seine Dienstleistungen vorgesehenen Budgets. Damit sind sechs der acht vereinbarten Versorgungsflüge abgedeckt, bevor überhaupt der Demonstrationsflug voraussichtlich im September 2013 gelungen ist. Konkret schlägt die Innenrevision vor, die Auszahlung von rund 150 Mio. USD für die Orbital-Versorgungsflüge 4 und 5 in das nächste Haushaltsjahr 2014 (beginnt am 1. Oktober 2013) zu verschieben. Gleiches gilt für Mission 6, für die Orbital bereits erste Zahlungen erhalten müsste. Und an einer Aufnahme der Arbeiten an Mission 7 und damit einer ersten Zahlung ist man bei Orbital dringend interessiert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die den US-Senat dominierenden Demokraten kündigten für Juli einen Gegenentwurf zum vorgeschlagenen NASA-Budget-Gesetz der Republikaner an. Es bleibt also spannend. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9540.240#lastPost" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">NASA &#8211; Budget</a></li></ul>
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		<title>NASA-Einrichtungen auf dem Prüfstand</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-einrichtungen-auf-dem-pruefstand/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Apr 2013 09:49:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Kürzungen]]></category>
		<category><![CDATA[NASA-Budget]]></category>
		<category><![CDATA[Planung]]></category>
		<category><![CDATA[Stilllegung]]></category>
		<category><![CDATA[Teststand]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Rahmen einer Rechnungsprüfung der NASA wurde nun eine Diskussion über verschiedene selten genutzte NASA-Einrichtungen los getreten. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, Raumcon. Aufgrund der prekären Situation im US-Haushalt und den damit verbundenen Budgetkürzungen in staatlichen Einrichtungen, zu denen auch die Luft- und Raumfahrtbehörde NASA gehört, überlegt man nun angestrengt, wie man Kosten [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Im Rahmen einer Rechnungsprüfung der NASA wurde nun eine Diskussion über verschiedene selten genutzte NASA-Einrichtungen los getreten.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel.</a> Quelle: NASA, Raumcon.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aufgrund der prekären Situation im US-Haushalt und den damit verbundenen Budgetkürzungen in staatlichen Einrichtungen, zu denen auch die Luft- und Raumfahrtbehörde NASA gehört, überlegt man nun angestrengt, wie man Kosten sparen kann. Zum einen sind bereits Dienstreisen von NASA-Mitarbeitern entfallen, worauf auch einige Veranstaltungen in den USA abgesagt wurden. Ohne die Anwesenheit von NASA-Spezialisten macht so manche Veranstaltung keinen Sinn. 
<br>
Am 27. Februar veröffentlichte das Büro für Verwaltung und Haushalt Richtlinien zur genauen Überprüfung von Neueinstellungen, Ausbildung, Konferenzen, Reisen sowie Prämien für Angestellte. Diese stehen im Zusammenhang mit der sogenannten Sequestration (Zwangsverwaltung), die am 1. März aufgrund der nach wie vor ungeklärten Verschuldungslage öffentlicher Haushalte in den USA Auswirkungen auf staatliche Zahlungen hat. Am 23. März wurden alle Bildungs- und Öffentlichkeitsprogramme der NASA vorläufig eingestellt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlerweile wurden Überprüfungen auch in anderen Bereichen vorgenommen. Diese betreffen beispielsweise die Auslastung verschiedener NASA-Einrichtungen, so Windkanäle, Prüfstände, Vakuumkammern sowie Start- und Landeplätze. Einige von ihnen wurden in den letzten Jahrzehnten nicht oder kaum benutzt, verursachen aber Unterhaltungs- und Reparaturkosten, die teilweise recht beträchtlich sind. Auf der Suche nach Einsparmöglichkeiten schlägt der NASA-Generalinspekteur nun vor, einige davon einzumotten oder zu schließen bzw. abzureißen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies betrifft insgesamt 14 der 33 auf der Liste stehenden Einrichtungen, so zwei Windkanäle am Langley Research Center (US-Bundesstaat Virginia), Teststände am Stennis Space Center (Mississippi), Marshall Space Flight Center (Alabama) und an der White Sands Missile Range (New Mexico), Vakuumkammern am Glenn Research Center (Ohio) und Johnson Space Flight Center (Texas) sowie Startplätze am Kennedy Space Center in Florida. Einige weitere Einrichtungen, die bereits stillgelegt wurden, sollen zudem weiterhin in diesem Zustand verbleiben. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3439.msg249256#msg249256" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">NASA-Thema ab 21. Februar 2013</a></li></ul>
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		<title>NASA vor Budgetkürzungen &#8211; Boldens Streichliste</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-vor-budgetkuerzungen-boldens-streichliste/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Mar 2013 20:56:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[CCiCap]]></category>
		<category><![CDATA[Kürzungen]]></category>
		<category><![CDATA[NASA-Budget]]></category>
		<category><![CDATA[OCO2]]></category>
		<category><![CDATA[Planung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Trotz der Beteuerungen aller Politiker im zurückliegenden US-Wahlkampf, dass die Raumfahrt eine Schlüsselstellung bei der Aufrechterhaltung amerikanischer Technologieführerschaft einnehme, ist die NASA wieder einmal zum Sparen aufgefordert – rund 700 Millionen US-Dollar im laufenden Haushaltsjahr. NASA-Chef Bolden erstellte vor Wochen vorab schon mal eine Liste der Grausamkeiten. Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: NASA, Tagespresse. [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Trotz der Beteuerungen aller Politiker im zurückliegenden US-Wahlkampf, dass die Raumfahrt eine Schlüsselstellung bei der Aufrechterhaltung amerikanischer Technologieführerschaft einnehme, ist die NASA wieder einmal zum Sparen aufgefordert – rund 700 Millionen US-Dollar im laufenden Haushaltsjahr. NASA-Chef Bolden erstellte vor Wochen vorab schon mal eine Liste der Grausamkeiten.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: NASA, Tagespresse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits im August 2011 wurden angesichts einer drohenden Zahlungsunfähigkeit der USA für den US-Bundeshaushalt unter den Stichwort „Sequester“ Zwangskürzungen vereinbart. Diese sollten greifen, wenn sich Regierung und Kongress bis zum 28. Februar 2013 nicht auf Maßnahmen zur Bekämpfung des Haushaltsdefizites einigen. Die Einigung kam selbst „in der Nachspielzeit“ am 1. März nicht zustande, so dass die US-Regierung im laufenden Haushaltsjahr bis Ende September 2013 rund 85 Milliarden. US-Dollar einsparen muss. Bis zum Haushaltsjahr 2021 müssen insgesamt 1,2 Billionen US-Dollar (rund 920 Mrd. Euro) eingespart werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01032013215656_small_1.jpg" alt="NASA" width="300" height="226"/><figcaption>
Titelbild der noch optimistisch gehaltenen NASA-Präsentation zum Budget 2013 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Wie NASA-Chef Charles Bolden bereits Anfang Februar gegenüber dem US-Senat schriftlich darlegte, entfallen auf die NASA im Haushalt 2013 Sequester-Kürzungen in Höhe von rund 727 Mio. US-Dollar. Er bezieht sich dabei wie im Folgenden auf die Budgetanforderung 2013 des US-Präsidenten für die NASA in Höhe von 17,7 Mrd. US-Dollar vor Kürzung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der NASA war man sich offenbar schon länger der drohenden Einschnitte bewusst. So erklärte Lesa Roe, Direktorin des Langley Research Center der NASA, kürzlich vor ihren Mitarbeitern, man arbeite bereits mit den um vermutete Zwangskürzungen korrigierten Budgetansätzen. Das nimmt den nun in nur noch sieben Monaten umzusetzenden Kürzungen etwas Schärfe, ändert aber nichts an der Tatsache, dass die NASA einige ihrer Vorhaben aufgeben, abspecken oder zeitlich strecken muss. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bolden skizzierte in seinem Brief an den Senat, wo seine Behörde im Falle des Inkrafttretens der Zwangskürzungen mit dem Rotstift ansetzen könnte: </p>



<ul class="wp-block-list"><li>Das Commercial Crew Program könnte um sagenhafte 332 Mio. US-Dollar auf 388 Mio. US-Dollar gekürzt werden. Betroffen wären der Test des CST-100 von Boeing im Juli, die im Herbst 2013 geplanten vorbereitenden Maßnahmen für den Flugabbruchtest von SpaceX im April 2014 und die System- und Sicherheitsanalyse des Dream Chaser von Sierra Nevada Corp. im Oktober 2013. </li><li>Im Space Technology Program müssten nach Boldens Vorstellung 149 Mio. US-Dollar eingespart werden. Es beläuft sich danach auf 550 Mio. US-Dollar. Die Kürzung könnte zu Lasten von Projekten wie Deep-Space Atomic Clock (Start 2015), optische Kommunikation, fortgeschrittener Strahlenschutz, Aeroshell-Konzepte oder Nuklearsysteme gehen. Neun weitere Vorhaben könnten sich verzögern. </li><li>Dem Science-Budget droht lediglich eine Kürzung um 51 Mio. US-Dollar auf 4,86 Mrd. US-Dollar. Starts wie jener der Sonde IRIS Interface Region Imaging Spectrograph, des Röntgen-Satelliten Astro-H und das Orbiting Carbon Observatory 2 könnten sich verschieben. Die Forschungsförderung externer Institutionen wird eventuell um fünf Prozent gekürzt. </li><li>Das Budget für Anlagen, Gebäude und Umweltmaßnahmen könnte um 252 Mio. US-Dollar auf 368 Mio. US-Dollar sinken. Das würde die notwendige Bodeninfrastruktur unter anderem für das Space Launch System, das Orion-Raumschiff, Raketenantriebstests, den 21. Century Launch Complex und das Weltraum Kommunikations- und Navigationsprogramm tangieren. </li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Das sind wie gesagt nur Möglichkeiten, die Bolden im Vorfeld der Zwangskürzungen zur Debatte gestellt hat. Was tatsächlich umgesetzt wird, steht auf einem anderen Blatt. Bei den privaten Raumfahrt-Partnern der NASA dürfte allerdings schnell Ernüchterung eintreten, wenn Boldens Vorschläge wahr werden. Für knapp kalkulierte Projekte könnte das schnell das Aus bedeuten, insbesondere wenn jetzt noch ein Fehlschlag hinzukommt. Und die Abhängigkeit von russischen Transportkapazitäten für amerikanische ISS-Astronauten bliebe erheblich länger bestehen, wie Bolden sicher nicht ganz ohne Hintergedanken an den US-Senat schrieb.  <br><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3439.msg249360#msg249360" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">NASA-Thread ab 22. Februar 2013</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Kongress legt neue Richtung der NASA fest</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kongress-legt-neue-richtung-der-nasa-fest/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Sep 2010 11:01:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Asteroiden]]></category>
		<category><![CDATA[NASA-Budget]]></category>
		<category><![CDATA[Raumkapsel]]></category>
		<category><![CDATA[Schwerlastrakete]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Repräsentantenhaus der USA hat dem Vorschlag des Senats über die Zukunft der NASA zugestimmt. Damit liegt das Papier zur Unterschrift demnächst auf dem Schreibtisch von Präsident Obama. Das NASA-Budget im Jahre 2011 beträgt nun 19 Milliarden Dollar und umfasst neben den Finanzen für einen zusätzlichen Shuttle-Flug auch die Entwicklung einer Schwerlastrakete, welche direkt mehr [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Repräsentantenhaus der USA hat dem Vorschlag des Senats über die Zukunft der NASA zugestimmt. Damit liegt das Papier zur Unterschrift demnächst auf dem Schreibtisch von Präsident Obama. Das NASA-Budget im Jahre 2011 beträgt nun 19 Milliarden Dollar und umfasst neben den Finanzen für einen zusätzlichen Shuttle-Flug auch die Entwicklung einer Schwerlastrakete, welche direkt mehr als 2000 Jobs am Kennedy Space Center sichern würde.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: C-SPAN.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30092010130118_small_1.jpg" alt="wikipedia" width="260"/><figcaption>
Das Kapitol in Washington 
<br>
(Bild: Wikipedia)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit 304 gegen 118 Stimmen wurde der Vorschlag des Senats angenommen, nicht ganz ohne Druck. Anstehende Wahlen hatten eine Entscheidung noch diese Woche erforderlich gemacht, sonst wäre die ganze Diskussion in wenigen Monaten noch einmal von vorn losgegangen. Der ursprüngliche Vorschlag der Obama Administration, sich voll auf den kommerziellen Sektor zu verlassen und die NASA hauptsächlich mit Forschungsarbeit zu beschäftigen, ist damit stark modifiziert worden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es bleibt zwar dabei, dass das Constellation-Programm und damit die bemannte Rückkehr zum Mond sowie die Ares-1/5-Rakete vom Tisch sind, allerdings bekommt der kommerzielle Sektor nun weniger Geld zugunsten einer Schwerlastrakete und einer Deep Space Exploration. Ein Ziel dafür wäre ein naher Asteroid. Auch die quasi fertige Orion-Kapsel, die aus dem Constellation Programm hervorging, wird damit erhalten.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Version des US-Senates enthält 4 Milliarden Dollar für die Exploration im Jahre 2011 und weitere 1,3 Milliarden Dollar, um die Orion-Kapsel fertig zu entwickeln. 1,9 Milliarden stehen für die sofortige Entwicklung der Schwerlastrakete zur Verfügung. 144 Millionen Dollar sind für die unbemannte Frachtversorgung der ISS und 312 Millionen Dollar für die Entwicklung einer kommerziellen, bemannten Raumkapsel vorgesehen. Ein zusätzliche Shuttle-Flug (STS 135) ist ebenfalls in den Finanzen enthalten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt umfasst das Budget der NASA nun 58 Milliarden Dollar über die nächsten 3 Jahre. NASA-Administrator Charles Bolden bezeichnete die Wahl gestern als &#8222;historisch&#8220;. Viele Jobs bei der NASA sind nun wieder sicher, eine Erleichterung für viele Arbeiter in der Weltraumbranche. Nun wird man sehen müssen, ob Bolden das beschlossene Programm gut umsetzen kann. Einen weiteren Fehlschlag nach Constellation könnte dem bemannten Raumfahrtprogramm großen Schaden zufügen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Präsident Obama hat zwar theoretisch die Möglichkeit, das Gesetz nicht zu unterschreiben. Solch ein radikaler Schritt wird aber nicht erwartet. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3439.msg159443#msg159443" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Diskussion über die NASA ab dem Zeitpunkt der Zustimmung</a></li></ul>
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		<title>Bericht der Augustine-Kommission veröffentlicht</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/bericht-der-augustine-kommission-veroeffentlicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 22:11:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Constellation]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Marslandung]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[NASA-Budget]]></category>
		<category><![CDATA[Schwerlastrakete]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gestern wurde der Bericht des Human Space Flight Plans Review Committees veröffentlicht. Hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse. Ein Beitrag von Tobias Willerding. Quelle: HSF-Komitee. Vertont von Peter Rittinger. Heute wurde der Abschlussbericht des Human Space Flight Plans Review Committees veröffentlicht, in dem mehrere Optionen für die Zukunft der US-Raumfahrt vorgeschlagen werden. Die erste Frage, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Gestern wurde der Bericht des <i>Human Space Flight Plans Review Committees </i> veröffentlicht. Hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Tobias Willerding. Quelle: HSF-Komitee. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2009-11-10-78110.mp3"></audio></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Heute wurde der Abschlussbericht des <i>Human Space Flight Plans Review Committees</i> veröffentlicht, in dem mehrere Optionen für die Zukunft der US-Raumfahrt vorgeschlagen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste Frage, die der Bericht diskutiert, ist die Frage der Rechtfertigung der bemannten Raumfahrt. Wissenschaftliche Forschung, neue Technologien (inkl. SpinOffs) sind keine ausreichende Rechtfertigung dafür. Vielmehr soll es das Ziel der bemannten Raumfahrt sein, die Jugend zu inspirieren mehr naturwissenschaftliche, technische oder mathematische Karrieren zu verfolgen und außerdem die menschliche Zivilisation in das Sonnensystem auszudehnen. Letzteres sei ein Langzeitziel und das &#8222;ultimative&#8220; Ziel der bemannten Raumfahrt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Explorationsszenarien</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23102009001120_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23102009001120_small_1.jpg" alt="HSF-Komitee" width="382" height="350"/></a><figcaption>
Welches Explorationsziel ist das richtige? (Bild: HSF-Komitee)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Komitee hat drei Explorationsszenarien detaillierter studiert. Diese sind: eine bemannte Marslandung, eine bemannte Mondlandung inklusive Mondbasis und der &#8222;flexible path&#8220; (deutsch: flexibler Weg).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mars:</strong> Das Komitee sieht die bemannte Marslandung als das &#8222;endgültige&#8220; Ziel der Exploration des inneren Sonnensystems an. Jedoch ist der Mars nicht das erste beste Ziel, das angeflogen werden sollte. Vielmehr müsse vorher noch weiteres Wissen über das Überleben auf anderen Himmelskörpern und im tiefen Weltall gesammelt werden. Außerdem benötige eine bemannte Marsmission weitaus mehr Geld als die beiden anderen Szenarien.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mond:</strong> Der Mond ist das aktuelle Ziel des Constellation-Programms. Das Komitee hat zwei Varianten der Monderkundung untersucht. Eine sieht eine bemannte Basis an einem der Pole vor, die andere gleicht mehr dem Apolloprogramm und würde Landungen an verschiedenen Stellen vorsehen, ohne eine Basis aufzubauen. Der Mond ist ein mögliches Explorationsziel, da er nahe der Erde ist, wodurch er schnell zu erreichen ist und die Kommunikationszeiten kurz sind. Außerdem ist er wissenschaftlich interessant.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>&#8222;Flexible path&#8220;:</strong> Der &#8222;flexible path&#8220; ist eine dritte Möglichkeit. Er sieht eine Exploration des inneren Sonnensystems vor, jedoch ohne eine Landung auf Himmelskörpern mit einem großen Gravitationspotential. Potentielle Ziele sind die Lagrangepunkte, Asteroiden in Erdnähe und nicht zuletzt Mars (Flyby) und seine Monde. Ein Marsflyby ist energetisch günstiger als eine bemannte Mondlandung. Diese Reihe von immer anspruchsvolleren Zielen ist eine Möglichkeit, dem Mars näher zu kommen mit dem Potential im späteren Programmverlauf Abstecher auf die Mondoberfläche zu machen. Alternativ könnte später der Mond auch übersprungen und der direkte Weg zum Mars gewählt werden. Außerdem glaubt das Komitee, dass der &#8222;flexible path&#8220; in der Öffentlichkeit besonders &#8222;sichtbar&#8220; sein wird, weil er neue immer anspruchsvollere Missionen zu bieten hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sowohl &#8222;flexible path&#8220; als auch Mondmissionen hält das Komitee für durchführbare Szenarien und es ist wahrscheinlich, dass beide auf irgendeine Weise verfolgt werden müssen, bevor eine bemannte Marsmission durchführbar ist. Daher sei es nicht die Entscheidung welches Szenario durchgeführt werden sollte, sondern in welcher Reihenfolge.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aktuelle bemannte Raumfahrtprogramme</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23102009001120_small_2.jpg" alt="NASA" width="382" height="552"/><figcaption>
Space Shuttle bis 2015? (Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Shuttle:</strong> Der aktuelle Plan sieht vor, das Space Shuttle 2010 außer Dienst zu stellen. Allerdings verbleiben noch 6 Shuttlemissionen und es ist daher wahrscheinlich, dass sich diese nicht alle bis Ende 2010 durchführen lassen. Daher empfiehlt das Komitee, Gelder für das Shuttle auch 2011 bereitzustellen. Bei einer Verlängerung der Shuttleflugzeit bis 2015 muss die Sicherheit der Raumfähren neu zertifiziert werden, außerdem kostet das Space-Shuttle-System ca. 3 Milliarden Dollar pro Jahr. Jedoch beinhalten die Kosten des Shuttleprogramms auch viele Fixkosten für das Kennedy Space Center und angrenzende Komplexe, die nach einem Ende des Shuttleprogramms vom Constellationprogramm getragen werden müssten, sodass die Kosteneinsparungen durch Beendigung des Shuttleprogramms geringer sind als sie auf den ersten Blick erscheinen. Das Komitee sieht das Shuttle als die einzige Möglichkeit an, den &#8222;Gap&#8220; &#8211; also die Zeit ohne einen amerikanischen bemannten Zugang zum Weltraum &#8211; zu schließen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die ISS:</strong> Laut des Berichtes würde ein Deorbit der ISS im Jahre 2015 die internationale Führungsfähigkeit der USA in der Raumfahrt stark mindern, da für die internationalen Partner die ISS eine sehr große Bedeutung hat. Viel könnte durch eine Verlängerung des ISS-Betriebs bis 2020 und ein leicht erhöhtes Engagement gewonnen werden, da die USA auf der ISS momentan vergleichsweise wenige Experimente durchführen. Außerdem könnten viele Technologien, die für die Exploration des Weltalls notwendig sind, auf der ISS getestet werden. Falls die ISS bereits 2015 kontrolliert zum Absturz gebracht werden soll, sollten Gespräche mit internationalen Partnern jetzt beginnen und die nötige Finanzierung für diese Aufgabe bereit gestellt werden. Die Kosten für einen Deorbit belaufen sich auf mindestens 2 Milliarden Dollar. Nach der Beendigung des Shuttleprogramms hängt die Versorgung der ISS von einer Mischung aus internationalen und kommerziellen Vehikeln ab, die teilweise bisher noch garnicht oder erst einmal geflogen sind. Dies stellt eine Gefahr für die volle Nutzbarkeit der ISS dar. Das von der NASA geplante kommerzielle ISS-Versorgungsprogramm (COTS) ist eine positive Entwicklung. Finanzielle Anreize sollten bereitgestellt werden, damit die Zeitpläne eingehalten werden können, da die ISS bis zur Verfügbarkeit dieser Raumkapseln verwundbar sein wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Constellationprogramm:</strong> Aufgrund eines Missverhältnisses zwischen dem Programm und dem Budget ist Constellation heute mehrere Jahre hinter dem ursprünglichen Zeitplan. 2005 war man davon ausgegangen, dass Ares I und Orion die ISS ab 2012 unterstützen könnten. Jetzt sieht es so aus, als ob dies frühstens 2015 der Fall sein wird mit wenig Spielraum im Zeitplan. Sollte das NASA-Budget nicht erhöht werden, so ist es wahrscheinlich, dass sich dieses Datum um weitere zwei bis vier Jahre verschiebt. Die Trägerrakete Ares V mit 160 Tonnen Nutzlast befindet sich noch in der Entwurfsphase. Das Komitee schätzt, dass bei aktuellem Budget Ares V nicht vor den späten 2020-er Jahren verfügbar sein wird. Die bemannte Mondlandung dürfte dann nicht vor 2030 stattfinden. Weiterhin kritisiert das Komitee, dass es in dem aktuellem Programm kein größeres Technologieentwicklungsprogramm gibt und empfiehlt daher, ein solches einzurichten. Bezüglich der Raumkapsel Orion hat das Komitee bedenken in Hinsicht auf die Kosten. Da die Kapsel so groß ist, ist ein Landung schwierig. Eine etwas kleinere Kapsel könnte deutliche Kostensenkungen zur Folge haben. Die Trägerrakete Ares I hat technologische Probleme, die sich aber mit Zeit und Geld lösen lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Schwerlastraketen</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23102009001120_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23102009001120_small_3.jpg" alt="HSF-Komitee" width="467" height="237"/></a><figcaption>
Verschiedene Konzepte für Schwerlastraketen 
<br>
(Bild: HSF-Komitee)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Komitee sieht 65-70 Tonnen als minimale Nutzlast an, die eine Schwerlastrakete haben sollte. Kleinere Trägerraketen werden aufgrund der Anzahl der &#8222;kritischen&#8220; Flüge als zu riskant bewertet. Damit ist gemeint, dass zum Beispiel im aktuellen Constellationprogramm Orion, EDS und Mondlander auf drei verschiedenen Starts teilweise ohne Treibstoff transportiert werden müssten, um auf aktuellen Trägerraketen transportiert zu werden. Anschließend müssten Mondlander oder EDS noch mit einem Tanker oder an einem Depot nachgetankt werden. Wenn einer der drei Flüge fehlschlägt, kann die Mondmission nicht stattfinden oder muss verschoben werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Komitee hat daher vier verschiedene Trägersystem in Betracht gezogen:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ares V</strong> hat eine Nutzlastkapazität von ca. 160 Tonnen und besteht aus zwei 5,5-Segment-Feststoffboostern und 6 Triebwerken der RS-68-Familie. Er würde zusammen mit Ares I im aktuellen Constellationprogramm benutzt werden. Zusammen kommen Ares I und V auf eine Nutzlastkapazität von ca. 185 Tonnen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ares V lite</strong> ist eine leicht veränderte Variante der Ares V mit nur 140 Tonnen Nutzlastkapzität. Diese Version wäre für bemannte Flüge qualifiziert, da sie als Crewrakete für Orion fungiert. Ares V lite verfügt nur über 5 RS-68-Triebwerke und zwei 5-Segment-Booster. Ares V lite würde nur im Doppelstart betrieben werden und käme so bei zwei Starts auf eine Kapazität von 280 Tonnen pro Mission.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei den <strong>Shuttle-abgeleiteten Trägerraketen</strong> hat das Komitee zwei Varianten untersucht: Die eine ist der &#8222;Side-Mount&#8220;, ein dem Space Shuttle sehr ähnliches System, bei dem der Orbiter durch einen Frachtcontainer ersetzt wird. Die Nutzlastkapzität läge bei 90-100 Tonnen. Als Alternative kommt die Jupiter 241 vom DIRECT-Konzept in Frage. Sie kann 100-110 Tonnen in den Orbit transportieren. Für eine Mondmission würden drei Starts dieser Raketen benötigt. Das Komitee weist darauf hin, dass der Side-Mount weniger Wachstumspotential hat und sehr unsicher für den Crewtransport ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine <strong>EELV-abgeleitete Trägerrakete</strong> ist die letzte vorgeschlagene Variante. Diese Trägerrakete hätte eine Nutzlastkapazität von ca. 75 Tonnen, z.B. Atlas 5 Phase 2 Heavy.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich meint das Komitee, dass bisherige Anstrengungen der NASA zu sehr auf die Maximierung der Performance und nicht auf die Minimierung von laufenden Kosten und die Schaffung von Spielräumen bei der Nutzlast fixiert waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Crewtransport in den LEO</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23102009001120_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23102009001120_small_4.jpg" alt="SpaceX" width="393" height="280"/></a><figcaption>
Kapsel Dragon von SpaceX &#8211; ein potentieller Bewerber für ein kommerzielles bemanntes Raumschiff 
<br>
(Bild: SpaceX)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der aktuelle Plan sieht vor, dass die Crew mit einer Orionkapsel in einen niedrigen Erdorbit (LEO &#8211; Low Earth Orbit) transportiert werden soll. Das Komitee sieht vier Alternativen: eine längere Abhängigkeit von der russischen Sojuskapsel, eine Qualifizierung der EELV für bemannte Flüge, kommerzieller Crewtransport und eine Schwerlastrakete als Crewtransporter. Die erste Alternative wird aufgrund der angestrebten Führungsrolle der USA im Weltraum ausgeschlossen. Die zweite Alternative macht nur Sinn, wenn als Schwerlastrakete ebenfalls eine EELV gewählt wird, weil sonst alle Kosteneinsparungen durch zwei grundverschiedene Systeme verloren wären. Was kommerziellen Crewtransport angeht, sieht das Komitee keine unüberwindbaren technischen Probleme, insbesondere da eine solche Kapsel deutlich einfacher als Orion sein würde, mehr eine modernisierte Geminikapsel. Das Komitee schätzt, dass die NASA fünf Milliarden Dollar an Investitionen aufbringen müsste, um mehrere Wettbewerber teilzufinanzieren. Ein Teil der Entwicklungskosten könnten über andere Märkte &#8211; private bemannte Flüge, Flüge für andere Nationen &#8211; amortisiert werden. Bei nur einem zusätzlichen Flug pro Jahr reduziert sich der Fixkostenanteil der NASA um 33 Prozent.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings erkennt das Komitee auch an, dass ein solcher Ansatz Risiken birgt. Um diese zu minimieren, schlägt das Komitee vor, die Entwicklung der Schwerlastrakete und von Orion zu beschleunigen, sodass diese im Notfall als Backup dienen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Technologieprogramm:</strong>
<br>
Das Komitee hat mehrere kritische Technologien identifiziert, die für die Exploration entscheidend sind. Dazu gehören Techniken, die Effekte der Strahlung, Schwerelosigkeit und Isolation auf den menschlichen Körper mindern, Treibstoffspeicherung und Transfer im Weltraum, In-Situ-Treibstoffproduktion, die Marslandung sowie fortschrittliche Antriebe für den Transport im Weltall. Weiter wird betont, dass es vorteilhaft ist, wenn Technologie vor dem Programmstart entwickelt wird, sodass die Entwicklungszeit kürzer und weniger teuer ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Internationale Partnerschaften:</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23102009001120_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23102009001120_small_5.jpg" alt="HSF-Komitee" width="353" height="286"/></a><figcaption>
Raumfahrtbehördenbudgets 
<br>
(Bild: HSF-Komitee)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Weltraumexploration ist ein internationales Geschäft geworden. Daher sollen internationale Partner aktiv mit einbezogen werden. Es könnte sich ein substanzieller Nutzen in den Beziehungen mit ausländischen Nationen ergeben und insgesamt mehr Ressourcen verfügbar werden. Das Budget der anderen Nationen zusammen ist mit dem der NASA vergleichbar (siehe Grafik).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Optionen</strong>
<br>
Das Komitee hat acht Optionen vorgeschlagen. Dabei kommen die ersten beiden mit dem aktuellen NASA-Budget für bemannte Raumfahrt aus, die restlichen sechs benötigen auf längere Sicht 3 Milliarden Dollar mehr pro Jahr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aktuelles Budget:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Option 1: Mond, Constellation-Programm bei aktuellem Budget, ISS bis 2015</li><li>Option 2: ISS-fokussiert, Ares V lite, kommerzieller Crewtransport, ISS bis 2020</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Erhöhtes Budget:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Option 3: Mond, Constellation-Programm mit erhöhtem Budget, ISS bis 2015</li><li>Option 4A: Mond, Ares V lite, kommerzieller Crewtransport, ISS bis 2020</li><li>Option 4B: Mond, Shuttle-abgeleitete Trägerrakete, kommerzieller Crewtransport, ISS bis 2020</li><li>Option 5A: &#8222;flexible path&#8220;, Ares V lite, kommerzieller Crewtransport, ISS bis 2020</li><li>Option 5B: &#8222;flexible path&#8220;, EELV Trägerrakete, kommerzieller Crewtransport, ISS bis 2020</li><li>Option 5C: &#8222;flexible path&#8220;, Shuttle-abgeleitete Trägerrakete, kommerzieller Crewtransport, ISS bis 2020</li></ul>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23102009001120_big_6.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23102009001120_small_6.jpg" alt="HSF-Komitee" width="347" height="373"/></a><figcaption>
Wertungen der verschiedenen Optionen (Bild: HSF-Komitee)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bei den ersten beiden Optionen kann aufgrund von Geldmangel keine signifikante Exploration in den nächsten 20 Jahren stattfinden. Daher ist eine Budgeterhöhung zwingend notwendig. Alle Mondszenarien lassen eine bemannte Rückkehr zum Mond ab ca. 2025 zu, bei den &#8222;flexible path&#8220;-Optionen ist ein NEO etwa zur gleichen Zeit erreichbar, Marsflyby und Marsmonde ein paar Jahre später. Die Optionen wurden nach verschiedenen Kriterien bewertet. Diese sind Explorationsvorbereitung, technologische Innovation, wissenschaftliche Erkenntnisse, menschliche Zivilisation, ökonomische Expansion, internationale Partnerschaften, öffentliche Begeisterung, Risiken im Zeitplan, Herausforderungen an die Missionsicherheit, Einfluss auf die Raumfahrtbeschäftigten, programmatische Nachhaltigkeit und Lebenszykluskosten  Die Wertungen sind in der nebenstehenden Grafik sichtbar.
<br>
<strong>Finale Bemerkungen und Ergebnisse</strong>
<br>
Das Budget der NASA sollte der Mission angemessen sein, außerdem sollte dem NASA-Administrator ausreichend Befugnis gegeben werden, die Behörde flexibel zu managen. Die NASA verfügt nicht über ausreichend Geld, ein größeres System zu betreiben und gleichzeitig ein neues zu entwickeln. Dies ist die Ursache des &#8222;Gaps&#8220; und es ist wahrscheinlich, dass es weitere geben wird. Außerdem sollte die NASA in der Exploration kommerzielle Firmen mehr mit einbeziehen und das robotische Programm mit dem bemannten koordinieren, ohne das Wissenschaftsbudget für bemannte Aktivitäten zu verwenden oder die Auswahl von wissenschaftlichen Missionen (z.B. Raumsonden) zu beeinflussen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Abschlussbericht kann hier heruntergeladen werden:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://web.archive.org/web/20230718213954/https://www.nasa.gov/pdf/396093main_HSF_Cmte_FinalReport.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Abschlussbericht</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6155.705" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">HSF-Komitee-Thread</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/bericht-der-augustine-kommission-veroeffentlicht/" data-wpel-link="internal">Bericht der Augustine-Kommission veröffentlicht</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
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			</item>
		<item>
		<title>Neues von der Augustine-Kommission</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/neues-von-der-augustine-kommission/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 21:51:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Constellation]]></category>
		<category><![CDATA[NASA-Budget]]></category>
		<category><![CDATA[Schwerlastrakete]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei der heutigen Telekonferenz der Augustine-Kommission wurde über die finale Bewertung der Optionen gegenüber bestimmten Kriterien und insbesondere über die Bewertung des Constellationprogramms diskutiert. Ein Beitrag von Tobias Willerding. Quelle: HSF-Komitee. Bei der Sitzung des Human-Space-Flight-Plans-Review-Komitees (bzw. der Augustine-Kommission) am 12. August wurden die Optionen gegenüber verschiedenen Kriterien auf einer Skala von -2 bis +2 [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Bei der heutigen Telekonferenz der Augustine-Kommission wurde über die finale Bewertung der Optionen gegenüber bestimmten Kriterien und insbesondere über die Bewertung des Constellationprogramms diskutiert.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Tobias Willerding. Quelle: HSF-Komitee.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102009235115_small_1.jpg" alt="NASA/RN" width="379" height="299"/><figcaption>
Ares 1 und EELV sind konkurrierende Konzepte bei der Entwicklung des Trägers für das Orion-Raumschiff der NASA.  
<br>
(Bild: NASA/RN)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Sitzung des <i>Human-Space-Flight-Plans-Review</i>-Komitees (bzw. der Augustine-Kommission) am 12. August wurden die Optionen gegenüber verschiedenen Kriterien auf einer Skala von -2 bis +2 bewertet. Jedoch konnte man damals aufgrund mangelnder Analyse noch nicht bei allen Kriterien eine Wertung eintragen. Dies wurde heute auf einer Telekonferenz nachgeholt. Dabei wurden insbesondere die &#8222;Flexible-Path&#8220;-Optionen gegenüber den Mondoptionen in mehreren der heute besprochenden Kategorien besser bewertet und das Constellationprogramm in mehreren Kategorien abgewertet. In der Kategorie &#8222;Wissenschaft&#8220; bekommen die Mondoptionen +1 und die &#8222;Flexible-Path&#8220;-Optionen eine +2, auch beim Zeitplan wurde &#8222;Flexible Path&#8220; mit +1 besser bewertet als der Mond mit 0. Desweiteren wurde bei den Lebenszykluskosten allen Optionen mit kommerziellem Crewtransport ein Pluspunkt und bei einer EELV-Schwerlastrakete ein weiterer Pluspunkt vergeben. Gleichzeitig wurden die Optionen mit einer vom Shuttle abgeleiteten Trägerrakete um einen Punkt abgewertet, da laut der Aerospace Cooperation &#8211; einer unabhängigen Instanz, die für die Kommission die Kostenschätzungen durchgeführt hat &#8211; bei einer solchen Schwerlastrakete signifikant höhere Kosten auf die NASA zukommen.
<br>
Schlussendlich wurde noch auf das Constellationprogramm eingegangen. Da das Constellationprogramm das aktuelle Programm ist, hatte das Komitee ursprünglich geplant, die Wertungen so festzulegen, dass das Constellationprogramm in allen Kriterien Null Punkte bekommt. Dies konnte jedoch bei den vier Kriterien &#8222;globale Partnerschaften&#8220;, &#8222;Missionssicherheit&#8220;, &#8222;Erhaltung nationaler Fähigkeiten&#8220; und &#8222;Wissenschaft&#8220; nicht eingehalten werden. Da das Constellationprogramm die ISS nur bis 2015 betreibt und alle internationalen Partner diese weiter betreiben wollen, wurde bei globale Partnerschaften eine -2 vergeben. Weiterhin wurde bei Missionssicherheit wie bei allen anderen Mondoptionen -1 vergeben und auch bei der Erhaltung der nationalen Fähigkeiten wurde aufgrund des sehr langen &#8222;Gaps&#8220; zwischen Shuttle und Ares I eine -1 vergeben. In der Kategorie Wissenschaft wurde die Wertung wie bei allen Mondoptionen auf +1 angehoben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei dem Punkt Sicherheit gab es eine längere Diskussion. Eines der Komiteemitglieder wollte die Wertung von Constellation auf +1 anheben aufgrund der seiner Meinung nach höheren Sicherheit von Ares I gegenüber den Alternativen. Die anderen Mitglieder betonten jedoch, dass der Punkt Sicherheit die allgemeine Sicherheit der gesamten Mission wiederspiegelt und nicht nur die der Trägerrakete. Auf die einzelnen Trägerraketen soll im Bericht noch näher eingegangen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Bewertung der Optionen insgesamt gegeneinander wird der Bericht nicht enthalten, da es laut Augustine an den Entscheidungsträgern in Washington ist, dies zu tun. Der Bericht ist laut Norman Augustine in der &#8222;finalen Vorbereitungsphase&#8220;. Mittlerweile gibt es außerdem erste postive Signale aus dem Weißen Haus für eine Erhöhung des NASA-Budgets, auch wenn bisher keine genaue Zahl genannt wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6155.msg119553#msg119553" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">HSF-Komitee-Thread</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Augustine Bericht kommt Mitte Oktober</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/augustine-bericht-kommt-mitte-oktober/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Oct 2009 11:12:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Constellation]]></category>
		<category><![CDATA[NASA-Budget]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Laut diverser Pressemeldungen soll der Bericht der Augustine Kommission Mitte Oktober veröffentlicht werden. Darüber hinaus wurde überraschend ein weiteres Treffen angekündigt. Ein Beitrag von Tobias Willerding. Quelle: Space News, HSF-Komitee. Laut Robert Mirelson, dem Sprecher der Augustine Kommission, soll der Abschlussbericht erst Mitte Oktober vorliegen. Offenbar benötigt man mehr Zeit um genauere Analysen der Constellation-Alternativen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Laut diverser Pressemeldungen soll der Bericht der Augustine Kommission Mitte Oktober veröffentlicht werden. Darüber hinaus wurde überraschend ein weiteres Treffen angekündigt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Tobias Willerding. Quelle: Space News, HSF-Komitee.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut Robert Mirelson, dem Sprecher der Augustine Kommission, soll der Abschlussbericht erst Mitte Oktober vorliegen. Offenbar benötigt man mehr Zeit um genauere Analysen der Constellation-Alternativen anzufertigen. Darüber hinaus hat die Augustine-Kommission für Donnerstag, den 8. Oktober, ein weiteres Treffen angekündigt, wo die finale Bewertung der Optionen gegenüber bestimmten Kriterien wie Sicherheit, Innovation, finanzielles Risiko, Nachhaltigkeit etc. bewertet werden sollen. Dies wurde bereits auf dem letzten öffentlichen Treffen am 12. August getan, jedoch hat sich nun in der Bewertung offenbar etwas geändert. Im Gegensatz zu früheren Treffen wird es sich bei diesem nur um eine ca. einstündige Telefonkonferenz handeln.
<br>
Des Weiteren hat das Weiße Haus mittlerweile beim amerikanischen Kongress angefragt, die im Juni 2009 gekürzten 670 Millionen Dollar vom FY2010-Budget der NASA wiederherzustellen, um den vom Präsidenten noch zu bestimmenden zukünftigen Kurs der bemannten Raumfahrt zu unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6155.msg118683#msg118683" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">HSF-Komitee Thread</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gute Nachrichten für das Constellation-Programm</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/gute-nachrichten-fuer-das-constellation-programm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 22:32:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[NASA-Budget]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=32586</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bei einer Anhörung des Chairmans der Augustine-Kommission vor dem Wissenschafts- und Technologiekomitee des Repräsentantenhauses sprachen sich die Mitglieder überwiegend für eine Fortsetzung des aktuellen Programms aus. Ein Beitrag von Tobias Willerding. Quelle: NASA-TV. Am 15. September fand die Anhörung von Norman Augustine, Chairman der Augustine-Kommission, Michael Griffin, ehemaliger NASA-Administrator und Joe Dyer, Vorsitzender des NASA [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Bei einer Anhörung des Chairmans der Augustine-Kommission vor dem Wissenschafts- und Technologiekomitee des Repräsentantenhauses sprachen sich die Mitglieder überwiegend für eine Fortsetzung des aktuellen Programms aus.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Tobias Willerding. Quelle: NASA-TV.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 15. September fand die Anhörung von Norman Augustine, Chairman der Augustine-Kommission, Michael Griffin, ehemaliger NASA-Administrator und Joe Dyer, Vorsitzender des NASA Aerospace Safety Advisory Panel vor dem Wissenschafts- und Technologiekomitee des amerikanischen Repräsentantenhauses statt. Zusätzlich war mit Edward Crawley noch ein weiteres Mitglied der Augustine-Kommission anwesend. Thema war die Zusammenfassung der Ergebnisse der Augustine-Kommission.
<br>
Die meisten Mitglieder deuteten überwiegend ihre Zustimmung für eine Fortsetzung des aktuellen Constellationprogramms an, insbesondere aufgrund der Tatsache, dass die Augustine-Kommission kein Explorationsprogramm finden konnte, das in das aktuelle Budget passt. Auch die Stimmen für die geforderte Budgeterhöhung von ca. 3 Milliarden Dollar waren überwiegend positiv. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Norman Augustine bezeichnete die technischen Probleme bei Constellation als ernst, aber nicht unlösbar, ausreichend Geld vorausgesetzt. Außerdem hätten alle Optionen ihre Probleme und Constellation sei durchführbar. Weiter betont er, dass es wichtig ist, eine Schwerlastrakete für die Exploration des Weltalls zu haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Griffin zeigte sich teilweise unzufrieden mit den Ergebnissen der Augustine-Kommission. Er kritisierte unter anderem, dass die detaillierten Kostenschätzungen der NASA für das Constellationprogramm nicht genügend gewürdigt worden sind und dass derselbe Unsicherheitsfaktor auf die NASA-Kostenschätzungen des Constellationprogramms und auf die neuen Optionen der Augustine-Kommission angewandt worden ist, obwohl die NASA-Schätzungen weiter ausgearbeitet seien und daher weniger Risiko beinhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Punkt, der große Bedeutung fand, war die Crew-Sicherheit. Die Augustine-Kommission empfiehlt in ihrer Zusammenfassung, dass der Transport von Menschen in den LEO von kommerziellen Firmen übernommen werden soll. Der Chairman des NASA Aerospace Safety Advisory Panel äußerte sich sehr kritisch, was die Fähigkeit des kommerziellen Sektors angeht, eine bemannte Raumflugfähigkeit zu entwickeln. Seiner Meinung nach sei die kommerzielle Raumfahrt noch nicht soweit, außerdem solle die kommerzielle Raumfahrtindustrie die Entwicklung bemannter Raumflugfähigkeit aus eigener Tasche bezahlen. Darüber hinaus sprach er sich strikt gegen eine Ausdehnung der Shuttleflüge über das Jahr 2011 hinaus aus. Griffin und viele Komiteemitglieder vertraten eine ähnliche Meinung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bezüglich internationaler Kooperation bzw. internationaler Konkurrenz bei der Exploration des Weltalls gab es verschiedene Meinungen. Während einige Mitglieder die Einbeziehung von den bisherigen ISS-Partnern bis hin zu Ländern wie China und Indien in Erwägung zogen, schürten andere den Konkurrenzgedanken und warnten davor, dass zum Beispiel die Chinesen die USA in der Raumfahrt technologisch überholen könnten. Crawley betonte, dass die ISS-Partner zusammen ungefähr 60% des NASA-Budgets haben und somit eine starke Bereicherung des Programms darstellen könnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute ist eine Anhörung vor dem entsprechenden Senatsausschuss geplant. Dort wird allerdings nur Norman Augustine erscheinen. Der Abschlussbericht der Augustine-Kommission soll bis Ende September vorliegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6155.msg116402#msg116402" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">HSF-Komitee Thread</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/gute-nachrichten-fuer-das-constellation-programm/" data-wpel-link="internal">Gute Nachrichten für das Constellation-Programm</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ungewisse Zukunft für bemannte US-Raumfahrt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ungewisse-zukunft-fuer-bemannte-us-raumfahrt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 13:37:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ares]]></category>
		<category><![CDATA[Constellation]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[NASA-Budget]]></category>
		<category><![CDATA[Orion]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=32527</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Human Space Flight Committee kommt zu dem Schluss, dass die Constellation-Pläne mit dem aktuellen Budget nicht realisierbar sind. Mit einem leicht erhöhten Budget ließen sich aber sowohl Flüge zum Mond als auch Missionen in den tieferen Raum finanzieren. Ein Beitrag von Tobias Willerding. Quelle: NASA, HSF Komitee. Auf der gestrigen letzten Sitzung des Human [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Human Space Flight Committee kommt zu dem Schluss, dass die Constellation-Pläne mit dem aktuellen Budget nicht realisierbar sind. Mit einem leicht erhöhten Budget ließen sich aber sowohl Flüge zum Mond als auch Missionen in den tieferen Raum finanzieren.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Tobias Willerding. Quelle: NASA, HSF Komitee.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13082009153755_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13082009153755_small_1.jpg" alt="HSF-Komitee" width="305" height="215"/></a><figcaption>
Notwendiges Constellation-Budget gegenüber aktuellem Budget (schwarze gestrichelte Linie) 
<br>
(Bild: HSF-Komitee)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der gestrigen letzten Sitzung des Human Space Flight Review Committees, auch Augustine-Kommission genannt, wurden die Optionen für die bemannte Raumfahrt diskutiert. Dabei wurde deutlich, dass das aktuelle Constellation-Programm mit dem gegenwärtigen Budget nicht mehr durchzuführen ist, da die Kosten weit höher als die bewilligten Mittel sind. Streckt man die Entwicklung, so dass alles in das aktuelle Budget passt, dann werden Orion/Ares I 2018 und Ares V frühstens 2028 zur Verfügung stehen, ohne dass jedoch irgendwelche lunaren Systeme wie Mondlander entwickelt worden sind. Allerdings sieht es auch bei den anderen möglichen Szenarien nicht besser aus. Ein ISS-fokussiertes Szenario ist das einzige, das noch in den aktuellen Finanzrahmen passen würde. Dieses Szenario sähe eine kommerzielle, d. h. von der Industrie bereitgestellte bemannte Startmöglichkeit im Jahre 2016, die ISS bis 2020 und Ares V ab 2028 vor, allerdings auch ohne Mondsysteme. Ein anderes Programm, genannt &#8222;Dash out of LEO&#8220; &#8211; also kein Ares I, nur Ares V &#8211; bringt ebenso keine Zeitvorteile bei dem aktuellen Budget.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Komitee hat nun ein leicht erhöhtes Budget von ca. +3 Milliarden Dollar jährlich angenommen. Dieses ermöglicht Ares I/Orion ab 2016 und eine bemannte Mondlandung 2025, was dem ursprünglichen Constellationplan nahekommt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13082009153755_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13082009153755_small_2.jpg" alt="HSF Komitee" width="302" height="206"/></a><figcaption>
Exemplarisches Deep Space-Szenario mit erhöhtem Budget
<br>
(Bild: HSF-Komitee)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Doch mit dem leicht erhöhten Budget sind auch andere Szenarien denkbar, insbesondere die &#8222;Deep Space&#8220;-Szenarien profitierten davon. Bei den Deep Space-Szenarien würde man sich nicht auf eine Mondlandung konzentrieren, sondern verschiedene Objekte im Sonnensystem anfliegen und nur auf solchen mit einem niedrigen Gravitationspotential landen (z. B. Asteroiden, Mars Flyby, Lagrangepunkte etc.), eine bemannte Mondlandung würde zeitlich nach hinten rutschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim &#8222;Deep Space&#8220;-Szenario wurden drei verschiedene Trägersysteme untersucht: Dual Ares V, Directly Shuttle Derived und eine kommerzielle Trägerrakete mit ca. 75 Tonnen Nutzlast. Bei allen Szenarien würde die ISS bis 2020 betrieben werden und eine kommerzielle Crewstartmöglichkeit verfolgt. Zusätzlich dazu soll es ein Technologieprogramm von 1,5 Milliarden Dollar pro Jahr geben, um entscheidende Technologien zu entwickeln (z. B. Treibstoffdepots, Strahlenschutz etc.). Bei Dual Ares V würde ein Flug zu den Lagrangepunkten 2025 machbar sein, NEO 2030, Mars Flyby 2034 und bemannte Mondlandung 2035. Bei Directly Shuttle Derived sieht es etwas besser aus: Lagrange 2023, NEO 2027, Mars Flyby 2029 und bemannte Mondlandung 2030.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die kommerzielle Trägerrakete mit 75 Tonnen Nutzlast käme mit einer kompletten Umwälzung der NASA einher. Bei diesem Konzept sollen die NASA-Fixkosten reduziert werden, wodurch NASA-Einrichtungen geschlossen werden müssten, was zwischen 3 und 11 Milliarden Dollar kosten würde. Je nach Kosten für die Schließungen läge der Zeitplan etwas vor oder gleichauf mit dem Directly Shuttle Derived-Konzept.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwei weitere Konzepte &#8222;Lunar Global&#8220; und Shuttleflugzeitverlängerung zur Schließung des &#8222;Gaps&#8220; waren zum Zeitpunkt des Komiteetreffens noch nicht ausreichend untersucht, sodass man deren Bewertung erst beim Abschlussbericht, der Ende August veröffentlicht werden soll, kennen wird. Die Mars Szenarien wurden als zu teuer verworfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus diesen Ergebnissen ist das Komitee zu dem Schluss gekommen, dass ein Technologieprogramm und eine kommerzielle Crewstartmöglichkeit essentiell für die Exploration sind. Weiterhin ist das Deep Space-Szenario das kosteneffektivste und einige andere Schwerlastraketen scheinen günstiger als Ares I/Ares V zu sein. Für die kommerzielle Crewstartmöglichkeit nimmt man eine NASA-Investition von 2,5 Milliarden Dollar an. Außerdem sollen zusätzlich die COTS-Demonstrationen mit 200 Millionen Dollar unterstützt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis Ende August sollen nun diese Szenarien anhand einer Punktevergabe nach 12 Kriterien bewertet werden, woraus sich dann die Optionen des Komitees ergeben werden, die man im Abschlussbericht Präsident Obama vorstellt. Dieser muss dann entscheiden, ob er einer der Optionen des Komitees folgt oder ob er andere Pläne für die bemannte US-Raumfahrt hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6155" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">HSF-Komitee</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Links:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://web.archive.org/web/20230620220349/https://www.nasa.gov/offices/hsf/related_documents/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">HSF-Webseite mit den Präsentationen</a></li><li><a class="a" href="https://web.archive.org/web/20230530224022/http://www.nasa.gov/ppt/378555main_02%20-%20Sally%20Charts%20v11.ppt" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">HSF Präsentation von Sally Ride zu den Kosten der Szenarien</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Neues Weltraumrennen hat begonnen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/neues-weltraumrennen-hat-begonnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Apr 2006 19:49:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[CEV]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Langer Marsch]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[NASA-Budget]]></category>
		<category><![CDATA[Trägerrakete]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach dem Weltraumrennen zwischen Amerika und Russland, welches Amerika mit der ersten Mondlandung 1969 gewonnen hat, befindet sich Amerika wieder in einem Weltraumrennen &#8211; diesmal mit China. Ein Beitrag von Andreas Tramposch. Quelle: Space.com. Vertont von Julian Schlund. Einige amerikanische Kongressabgeordnete sind der Meinung, dass sich Amerika und China in einem noch uneingestandenen Weltraumrennen befinden [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach dem Weltraumrennen zwischen Amerika und Russland, welches Amerika mit der ersten Mondlandung 1969 gewonnen hat, befindet sich Amerika wieder in einem Weltraumrennen &#8211;  diesmal mit China.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Andreas Tramposch</a>. Quelle: Space.com. Vertont von Julian Schlund.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2006-04-02-75597.mp3"></audio></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Einige amerikanische Kongressabgeordnete sind der Meinung, dass sich Amerika und China in einem noch uneingestandenen Weltraumrennen befinden und Amerika diesen verlieren wird, wenn das Raumfahrtbudget nicht erhöht wird. Die kommunistische Nation China betreibt und investiert ihr bemanntes Raumfahrtprogramm auf einer militärischen Ebene, besitzt geschätzte 200.000 Angestellte und hat vor kurzem das offizielle Ziel veröffentlicht, im Jahr 2017 einen Astronauten am Mond zu landen. Im Gegensatz zu China ist das amerikanische Raumfahrtprogramm zivil und an ein limitiertes Budget gebunden, es sind weniger als 20.000 Angestellte beschäftigt, und Amerika ist gerade dabei, die Vorherrschaft der bemannten Weltraumerforschung zu verlieren. &#8222;Momentan findet ein Weltraumrennen statt und die amerikanische Bevölkerung ist sich voll im Unklaren darüber,&#8220; sagte der Republikaner Tom DeLay.  <br>Am Donnerstag trafen sich amerikanische Politiker mit dem <i>NASA</i>-Administrator Mike Griffin, um über die Budgetanfrage von der Bush-Administration für das Weltraumprogramm zu diskutieren. Bei diesem Hearing hatte man den Eindruck, dass die Politiker diesmal mehr tun wollten, als nur über dieses Thema zu reden. So wurde Griffin gebeten, innerhalb von 30 Tagen einen Bericht über das chinesische Raumfahrtprogramm und dessen Ziele sowie eine Einschätzung darüber an den Kongress zu schicken. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01042006214943_small_1.jpg" alt="Bildquelle" width="260"/><figcaption>
Mit der Saturn V Trägerrakete besaß Amerika schon eine leistungsfähige Trägerrakete, die wie hier bei der Apollo 11 Mission eine bemannte Mondmission durchführen konnte. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Chinas neues Raumfahrzeug <i>Shenzou</i> ist in der Lage, eine Crew bei einer Mond-Umrundungsmission zu versorgen. Die Trägerrakete <i>Langer Marsch</i> ist aber noch nicht leistungsstark genug, um das Raumfahrzeug dort hinzubringen. Auf der anderen Seite besitzt Amerika weder ein Raumfahrzeug noch eine leistungsstarke Trägerrakete, um einen bemannten Trip zum Mond zu schaffen. Nach der letzten bemannten Mondlandung der Amerikaner im Dezember 1972, führte Amerika mit dem <i>Space Shuttle</i> nur mehr bemannte Missionen im erdnahen Orbit durch. Die <i>NASA</i> hat bereits begonnen, an einem neuen <i>CEV (Crew Exploration Vehicle)</i> zu arbeiten &#8211; dieses wird aber aufgrund von Budgeteinschränkungen nicht vor 2013 funktionsfähig sein. Eine neue Trägerrakete, die das <i>CEV</i> zum Mond bringen soll, wird erst einige Zeit danach einsatzfähig sein. Nach Berechnungen der <i>NASA</i> werden erst im Jahr 2018 das <i>CEV</i> und die neue Trägerrakete bereit für eine bemannte Mission zum Mond sein. Das ist ein Jahr nach dem veröffentlichten Ziel der Chinesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hätte die <i>NASA</i> mehr Geld zur Verfügung, könnte sich das Fertigstellungsdatum nach vorne verschieben. Einige amerikanische Politiker, vorneweg der Republikaner Tom DeLay, werben nun für mehr Geld, denn ihrer Ansicht nach ist der Einsatz zu hoch um sich den Chinesen geschlagen zu geben. &#8222;Wir hatten eine 40 jährige Vorherrschaft im Weltraum und wir geben sie gerade auf,&#8220; sagte DeLay. Die Diskussion über das Weltraumrennen wurde vom Republikaner Mark Kirk gestartet, der im Februar diesen Jahres bei der ersten Delegation einer amerikanischen Regierung Chinas Weltraumeinrichtung besuchte. In seinen Augen haben die zum Teil veralteten Anlagen des amerikanischen Weltraumbahnhofes gegen die hochmodernen Einrichtungen der Chinesen keine Chance.  
</p>
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		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2006-04-02-75597.mp3" length="4885190" type="audio/mpeg" />

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