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	<title>NASDA &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>NASDA &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Die neue japanische Raumfahrtagentur JAXA</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Oct 2003 11:34:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISAS]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 1. Oktober 2003 sind drei vormals eigenständige japanische Raumfahrtorganisationen zur neuen Japan Aerospace Exploration Agency (JAXA) zusammengeschlossen worden. Ein Beitrag von  Michael Stein Einleitung In der Vergangenheit existierten drei staatliche Organisationen nebeneinander her, die zwar verschiedene Schwerpunkte aufwiesen, aber letztendlich doch alle unter der Überschrift &#8222;Luft- und Raumfahrt&#8220; zusammengefasst werden konnten:&#160;NAL,&#160;ISAS&#160;und&#160;NASDA. Auf den ersten Blick verwundert [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading"><strong>Am 1. Oktober 2003 sind drei vormals eigenständige japanische Raumfahrtorganisationen zur neuen </strong><em>Japan Aerospace Exploration Agency (JAXA)</em><strong> zusammengeschlossen worden.</strong></h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von  <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Michael Stein</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Einleitung</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/jaxa_01.png" alt="" class="wp-image-67361" width="358" height="219" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/jaxa_01.png 358w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/jaxa_01-300x184.png 300w" sizes="(max-width: 358px) 100vw, 358px" /><figcaption>Das Logo der neuen japanischen Raumfahrtagentur JAXA.
(Grafik: JAXA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In der Vergangenheit existierten drei staatliche Organisationen nebeneinander her, die zwar verschiedene Schwerpunkte aufwiesen, aber letztendlich doch alle unter der Überschrift &#8222;Luft- und Raumfahrt&#8220; zusammengefasst werden konnten:&nbsp;<em>NAL</em>,&nbsp;<em>ISAS</em>&nbsp;und&nbsp;<em>NASDA</em>. Auf den ersten Blick verwundert die gleichzeitige Existenz dreier verschiedener Organisationen, doch ein Blick auf die Entstehungsgeschichte der&nbsp;<a href="https://global.jaxa.jp/" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external"><em>JAXA</em></a>-Vorläufer macht diese Entwicklung nachvollziehbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vorläuferorganisationen</strong><br>Die älteste Vorläuferorganisation der nun ins Leben gerufenen Raumfahrtagentur <em>JAXA</em> war das <em><strong>National Aerospace Laboratory of Japan (NAL)</strong></em>. Das im Juli 1955 noch unter der Bezeichnung <em>National Aeronautical Laboratory</em> gegründete <em>NAL</em> war zunächst eine dem Büro des japanischen Premierministers angegliederte Organisationseinheit, bevor bereits ein Jahr später die Zuordnung zur damals neu gegründeten <em>Science and Technology Agency</em> erfolgte. Das Budget des <em>NAL</em> lag zuletzt bei rund 150 Millionen Euro, wovon unter anderem gut 400 Mitarbeiter finanziert wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Schwerpunkt des <em>NAL</em> war in erster Linie die Forschung und Entwicklung neuer Technologien für Flugzeuge und Raketen, unter anderem auch in Form von Material- und Grundlagenforschung. Darüber hinaus konzipierte und realisierte das <em>NAL</em> moderne und leistungsfähige Testeinrichtungen (wie beispielsweise Windkanäle), um die Forschungsergebnisse eigener wie auch befreundeter Organisationen überprüfen und praktisch umsetzen zu können. Ein Beispiel für den Beitrag des <em>NAL</em> zur japanischen Raumfahrt ist die Entwicklung der Turbopumpen für den <em>LE-7</em>-Raketenmotor, der in der aktuellen japanischen Trägerrakete <em>H-IIA</em> zum Einsatz kommt. Auch Forschungen im Bereich wiederverwendbarer Trägersysteme für die Raumfahrt sowie für Hyperschall-Flugzeuge wurden zuletzt in Zusammenarbeit mit den anderen beiden <em>JAXA</em>-Vorläuferorganisationen unternommen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/jaxa_02.png" alt="" class="wp-image-67362" width="341" height="265" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/jaxa_02.png 341w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/jaxa_02-300x233.png 300w" sizes="(max-width: 341px) 100vw, 341px" /><figcaption>Übersicht über die Standorte der verschiedenen JAXA-Einrichtungen.
(Grafik: JAXA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den wichtigsten Einrichtungen, die das <em>NAL</em> in die neue japanische Raumfahrtagentur einbringt, zählen das <em>Kakuda Space Propulsion Center</em>, zuständig für die Entwicklung von Raketenmotoren und anderen Antrieben für Luft- und Raumfahrzeuge, sowie das <em>Aerospace Research Center</em>, in dem sich unter anderem Japans größter Windkanal sowie der derzeit leistungsfähigste Supercomputer des Landes befinden. Auf dem umfangreichen Gelände finden sich noch eine Vielzahl weiterer leistungsfähiger Testeinrichtungen wie Flugsimulatoren und Höhenforschungskammern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl erst im April 1964 offiziell gegründet reichen die Ursprünge des <strong><em>Institute of Space and Astronautical Science (ISAS)</em></strong> ebenfalls bis in das Jahr 1955 zurück, als das <em>Institute of Industrial Science</em> der Universität Tokio im April dieses Jahres erste, nur wenige Dezimeter große <em>PENCIL</em>-Raketen starten ließ. <em>ISAS</em> wurde dann wie bereits erwähnt 1964 unter der damaligen Bezeichnung <em>Institute of Space and Aeronautical Science</em> an der Universität Tokio formell ins Leben gerufen und startete 1970 den ersten japanischen Satelliten <em>OHSUMI</em>, dem noch weitere 25 <em>ISAS</em>-Forschungssatelliten folgen sollten. 1981 wurde dann das heutige <em>Institute of Space and Astronautical Science (ISAS)</em> als Zusammenschluss mehrerer Forschungseinrichtungen verschiedener japanischer Universitäten aus der Taufe gehoben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Japan war <em>ISAS</em> für den Start &#8222;rein wissenschaftlicher&#8220; Forschungsmissionen zuständig, die grundsätzlich mit Feststoffraketen gestartet wurden (die eher &#8222;nutzerorientierte&#8220; Raumfahrt in Gestalt von meteorologischen Satelliten, Kommunikations- oder auch Erdbeobachtungssatelliten oblag der <em>NASDA</em>). Zu den <em>ISAS</em>-Missionen zählten interplanetare Raumsonden (wie der geplante Mond-Orbiter <em>SELENE</em>, die Ende des Jahres beim Mars eintreffende Raumsonde <em>Nozomi</em> oder die mit vier Ionen-Triebwerken ausgestattete Kometensonde <em>Hayabusa</em>) sowie Weltraummissionen zur Erforschung kosmischer und solarer Phänomene. Auch Höhenforschungsraketen sowie Höhenforschungsballone für die Atmosphärenforschung sind in der Vergangenheit regelmäßig von <em>ISAS</em> gestartet worden. Eine große Stärke von <em>ISAS</em> war sicherlich der Zugriff auf ein enormes intellektuelles Potential, das durch die hinter dieser Organisation stehenden universitären Forschungseinrichtungen gegeben war.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/jaxa_04.jpg" alt="" class="wp-image-67364" width="355" height="257" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/jaxa_04.jpg 355w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/jaxa_04-300x217.jpg 300w" sizes="(max-width: 355px) 100vw, 355px" /><figcaption>Die 64 Meter-Antenne des Usuda Deep Space Center für die Kommunikation mit interplanetaren Raumsonden.
(Foto: JAXA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das <em>ISAS</em> bringt eine Vielzahl von bedeutenden Einrichtungen in die neue japanische Raumfahrtagentur ein. Vom <em>Uchinoura Space Center (USC)</em> aus (frühere Bezeichnung: <em>Kagoshima Space Center</em>) sind in der Vergangenheit 23 Satelliten und Raumsonden gestartet worden, außerdem mehr als 350 weitere Raketen. Von hier aus sind auch die Höhenforschungsraketen der <em>ISAS</em> gestartet worden. Außer der Startanlage umfasst das <em>USC</em> auch zwei 20 und 34 Meter durchmessende Parabolantennen zur Kommunikation mit Satelliten, wobei die größere Antenne auch für die <em>Deep Space</em>-Kommunikation mit interplanetaren Raumsonden genutzt werden kann. Ausschließlich der letztgenannten Aufgabe widmet sich das mit einer riesigen 64 Meter-Parabolantenne ausgestattete <em>Usuda Deep Space Center</em> im Herzen Japans. Der <em>Sagamihara-Campus</em> ist das Zentrum des früheren <em>ISAS</em> und beherbergt Verwaltungs- wie auch Forschungseinrichtungen und ein Zentrum für die Entwicklung und den Test von Raketen- und Satellitenkomponenten. Eine andere bedeutende <em>ISAS</em>-Einrichtung stellt das Noshiro Testing Center im Norden Japans dar, wo Feststoff-Raketentriebwerke sowie auch so genannte <em>Ramjet</em>-Überschalltriebwerke getestet werden. Vom <em>Sanriku Balloon Center</em> aus wurden seit 1971 über 400 Forschungsballone in Höhen bis zu 50 Kilometer gestartet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong><em>National Space Development Agency of Japan (NASDA)</em></strong> schließlich wurde erst im Oktober 1969 gegründet und widmete sich wie bereits angesprochen der eher nutzerorientierten Raumfahrt. Die als staatliche Raumfahrtbehörde gegründete <em>NASDA</em> war treibender Motor bei der Entwicklung der japanischen Trägerraketen mit Flüssigtreibstoff-Antrieb, deren aktuellen Endpunkt die <em>H-IIA</em> bildet. Auch Forschungsgebiete wie Erd- und Wetterbeobachtung sowie Kommunikation wurden von der <em>NASDA</em> besetzt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/jaxa_03.jpg" alt="" class="wp-image-67363" width="334" height="239" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/jaxa_03.jpg 334w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/jaxa_03-300x215.jpg 300w" sizes="(max-width: 334px) 100vw, 334px" /><figcaption>Das Tanegashima Space Center mit der Startanlage für H-IIA-Trägerraketen.
(Foto: JAXA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vielzahl der Forschungs-, Kommunikations- und Starteinrichtungen der <em>NASDA</em> aufzuzählen würden den Rahmen dieses Artikels sprengen, daher seien hier nur die wichtigsten &#8222;Mitgifte&#8220; erwähnt, die von <em>NASDA</em> in die neue japanische Raumfahrtagentur eingebracht werden. Zuerst ist hier auf jeden Fall das <em>Tsukuba Space Center</em> zu erwähnen, in dem unter anderem Satelliten integriert und getestet werden können sowie auch die meisten Aktivitäten in Zusammenhang mit der japanischen bemannten Raumfahrt stattfinden. Hier werden beispielsweise Komponenten für das japanische Labormodul <em>Kibo</em> der Internationalen Raumstation getestet und japanische Astronauten in einem Wasserbecken auf ihre Weltraumeinsätze vorbereitet. Vom <em>Tanegashima Space Center</em> aus starten die großen japanischen <em>H-IIA</em>&#8211; und <em>J-I</em>-Trägerraketen wie auch kleinere Forschungsraketen. Das rund 8,6 Millionen Quadratmeter große Gelände liegt auf einer kleinen Insel rund 115 Kilometer von der südlichsten japanischen Hauptinsel entfernt Richtung Äquator und beherbergt außer den Startanlagen auch Testeinrichtungen für Feststoff- und Flüssigtreibstoffraketenmotoren sowie Bahnverfolgungs- und Kommunikationseinrichtungen. Außer diesen beiden größten <em>NASDA</em>-Einrichtungen gehörten noch verschiedene Bodenstationen, Erdbeobachtungszentren sowie ein Forschungszentrum für Raketentriebwerke zum Bestand. Des weiteren übernimmt <em>JAXA</em> mehrere Außenbüros in europäischen und nordamerikanischen Staaten von <em>NASDA</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Resümee</strong><br>Insgesamt startet die neue japanische Raumfahrtagentur mit einem beeindruckenden Portfolio: In den vergangenen fünfzig Jahren haben die drei Vorgängerorganisationen mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten eine umfangreiche und beeindruckende Raumfahrt-Infrastruktur auf die Beine gestellt. Die Integration dieser drei organisatorischen Einheiten in einer neuen Institution wird sicherlich &#8211; trotz der verschiedenartigen Schwerpunkte &#8211; nicht reibungslos geschehen (können), dafür dürften alleine schon die unterschiedlichen &#8222;Unternehmenskulturen&#8220; sorgen. Doch auf längere Sicht ist der am 1. Oktober vollzogene Schritt sicherlich sinnvoll und richtig, um zukünftig eine bessere Koordination und Aufgabenteilung möglich zu machen; so können die auch in Japan nicht in den Himmel wachsenden finanziellen Ressourcen für die Forschung und Entwicklung im Bereich der Raumfahrt effizienter verwendet werden. Die finanziellen Mittel sind übrigens auch der Grund dafür, dass&nbsp;<em>JAXA</em>&nbsp;zwar eine bedeutende Rolle bei der Internationalen Raumstation spielen wird, aber zumindest auf absehbare Zeit keine Ressourcen für die Entwicklung eines eigenen japanischen bemannten Raumfahrzeugs verwenden wird, obwohl viele&nbsp;<em>JAXA</em>-Mitarbeiter ein solches Projekt wohl gerne gesehen hätten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Beurteilung der Erfolgsaussichten von <em>JAXA</em> sollte man auch nicht außer Acht lassen, dass es schon in der Vergangenheit auf vielen Feldern eine Zusammenarbeit zwischen <em>NAL</em>, <em>ISAS</em> und <em>NASDA</em> gegeben hat. Nicht zuletzt auch die (aktuell durch China noch verstärkte) Konkurrenz zwischen den Raumfahrtnationen dürfte dafür sorgen, dass wir in Zukunft mit Sicherheit noch aufregende Neuigkeiten von der <em>Japan Aerospace Exploration Agency </em>hören werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Verwandte Links:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://global.jaxa.jp/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">JAXA-Internetseite (Englisch)</a></p>
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		<title>SSAF-1J</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ssaf-1j/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Aug 2003 23:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alle Informationen zur SSAF-1J Mission. Autor: Michael Schumacher Nutzlast: JEM-PM &#8222;Kibo&#8220;, JEM Remote Manipulator System (RMS) Nutzlastbeschreibung:Das JEM-PM &#8222;Kibo&#8220; ist in seiner Konstruktion und Funktion dem amerikanischen Laboratory Module &#8222;Destiny&#8220; und der COF ähnlich. Das japanische Wort &#8222;Kibo&#8220; bedeutet im Deutschen &#8222;Hoffnung&#8220;. Es ist 11,2 Meter lang, hat einen Durchmesser von 4,4 Metern, eine Trockenmasse [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Alle Informationen zur SSAF-1J Mission.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Michael Schumacher</a></p>



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<table class="wp-block-advgb-table advgb-table-frontend is-style-default" style="max-width:600px"><tbody><tr><td style="border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;border-width:1px" data-border-color="#727272"><strong>2006</strong></td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272" data-border-color="#727272"><strong>2007</strong></td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272" data-border-color="#727272"><strong>2008</strong></td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272" data-border-color="#727272"><strong>2009</strong></td></tr><tr><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;vertical-align:middle" data-border-color="#727272"><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-12a-1/" data-type="post" data-id="71881" data-wpel-link="internal">SSAF-12A.1</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-12s/" data-type="post" data-id="88826" data-wpel-link="internal">SSAF-12S</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-13a/" data-type="post" data-id="88830" data-wpel-link="internal">SSAF-13A</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-13a-1/" data-type="post" data-id="88832" data-wpel-link="internal">SSAF-13A.1</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-15a/" data-type="post" data-id="88836" data-wpel-link="internal">SSAF-15A</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-10a/" data-type="post" data-id="71806" data-wpel-link="internal">SSAF-10A</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-3r/" data-type="post" data-id="71920" data-wpel-link="internal">SSAF-3R</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssulf-2/" data-type="post" data-id="88839" data-wpel-link="internal">SSULF-2</a></td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;vertical-align:middle" data-border-color="#727272"><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-1e/" data-type="post" data-id="88841" data-wpel-link="internal">SSAF-1E</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssuf-3/" data-type="post" data-id="88843" data-wpel-link="internal">SSUF-3</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-1j-a/" data-type="post" data-id="88845" data-wpel-link="internal">SSAF-1J/A</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-1j/" data-type="post" data-id="71922" data-wpel-link="internal">SSAF-1J</a><br><a href="/space-station-h-2-transfer-vehicle-sshtv-1/" data-type="URL" data-wpel-link="internal">SSHTV-1</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssuf-5/" data-type="post" data-id="88874" data-wpel-link="internal">SSUF-5</a></td><td style="border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;border-width:1px;vertical-align:middle" data-border-color="#727272"><a href="https://www.raumfahrer.net/ssuf-4-1/" data-type="post" data-id="88850" data-wpel-link="internal">SSUF-4.1</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-2j-a/" data-type="post" data-id="88853" data-wpel-link="internal">SSAF-2J/A</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-20a/" data-type="post" data-id="88855" data-wpel-link="internal">SSAF-20A</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-17a/" data-type="post" data-id="88858" data-wpel-link="internal">SSAF-17A</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssuf-6/" data-type="post" data-id="88860" data-wpel-link="internal">SSUF-6</a></td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;vertical-align:middle" data-border-color="#727272"><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-14a/" data-type="post" data-id="88862" data-wpel-link="internal">SSAF-14A</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssuf-7/" data-type="post" data-id="88864" data-wpel-link="internal">SSUF-7</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssulf-3/" data-type="post" data-id="88866" data-wpel-link="internal">SSULF-3</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssulf-4/" data-type="post" data-id="88868" data-wpel-link="internal">SSULF-4</a><br><a href="/SSULF-5/" data-wpel-link="internal">SSULF-5</a></td></tr></tbody></table>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nutzlast:</strong> JEM-PM <em>&#8222;Kibo&#8220;</em>, JEM <em>Remote Manipulator System</em> (RMS)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nutzlastbeschreibung:</strong><br>Das JEM-PM <em>&#8222;Kibo&#8220;</em> ist in seiner Konstruktion und Funktion dem amerikanischen <em>Laboratory Module &#8222;Destiny&#8220;</em> und der COF ähnlich. Das japanische Wort <em>&#8222;Kibo&#8220;</em> bedeutet im Deutschen <em>&#8222;Hoffnung&#8220;</em>. Es ist 11,2 Meter lang, hat einen Durchmesser von 4,4 Metern, eine Trockenmasse von 15,9 Tonnen und eine Lebensdauer von zehn Jahren. Es beherbergt insgesamt 23 Schränke, von denen 10 <em>International Standard Payload Racks</em> (ISPRs) für Forschungsnutzlasten sind. Von diesen zehn ISPRs sind wiederum fünf für die Nutzung durch die NASA zugewiesen. Zusätzlich zu den standardmäßigen Versorgungsanschlüssen für die ISPRs kann <em>&#8222;Kibo&#8220;</em> einige Schränke mit Kohlenstoffdioxid, Argon und Helium versorgen. Die verbleibenden 13 Schränke dienen der Aufnahme von Systemen und Hardware des JEM-PM sowie als Stauraum. Es wurde so entworfen, dass es normalerweise zwei Astronauten als Arbeitsbesatzung aufnehmen kann, es kann aber zwischenzeitlich bis zu vier Besatzungsmitglieder versorgen. Die NASDA entwickelte Ausrüstungen für die allgemeine Unterstützung einer Reihe von Experimenten im JEM-PM. Diese Ansammlung von Hardware umfasst fünf Schränke und trägt den Namen JEM <em>Multiuser Experiment Facility</em> (MEF). Die fünf Experimentschränke JEM-MEF stellen einen Kühl- und Gefrierschrank sowie Stauraum zur Verfügung. Das JEM-PM verfügt außerdem über eine zylindrische Luftschleuse, die zum Transfer von Ausrüstung aus dem Modul hinaus oder in das Modul hinein sowie dem Austausch von Proben auf der JEM <em>Exposed Facility</em> (EF). Die maximale Größe eines Objektes, das durch die Luftschleuse passt, beträgt 57,6 mal 83,0 mal 80,0 Zentimeter. Im PM führen die Astronauten Experimente durch und kontrollieren die gesamte Anlage des JEM. Innerhalb des Druckmoduls ist die Luftzusammensetzung und der Luftdruck der gleiche wie auf der Erde und die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit werden so kontrolliert, dass für die Astronuten eine angenehme Arbeitsatmosphäre besteht. Daher können die Astronauten in einer Hemdsärmelatmosphäre wie auf der Erde arbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das JEM-RMS ist ein 9,9 Meter langer Roboterarm, der am PM angebracht ist und es ermöglicht, Gegenstände auf der JEM-EF hinzuzufügen, zu entfernen oder anzupassen. Tatsächlich besteht das JEM-RMS aus zwei Roboterarmen mit verschiedenen Funktionen. Der Hauptarm ist zum Herumbewegen der Experimenthardware gedacht, während der <em>Small Fine Arm</em> (SFA), der 1,7 Meter lang ist, wenn notwendig an Ende des RMS angebracht wird, um präzise Bedienungsaufgaben durchzuführen. Wenn er nicht gebraucht wird, wird der SFA auf der EF verstaut. Sowohl das JEM-RMS als auch der SFA besitzen sechs Gelenke ähnlich wie ein menschlicher Arm. Das JEM-RMS wird von Astronuten vom JEM-PM aus mit Hilfe von Fernsehkamerabildern kontrolliert, die auf dem RMS oder der EF angebracht sind. Neben dem Austausch von Experimentnutzlasten oder –vorrichtungen an Komponenten des JEM wird das RMS auch für die Wartung des JEM genutzt werden. Die Nutzung des JEM-RMS ist auf zehn Jahre angesetzt. Das RMS kann Nutzlasten von bis zu 7.000 Kilogramm bewegen, der SFA Nutzlasten von bis zu 300 Kilogramm.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Startfahrzeug:</strong> <em>Space Shuttle &#8222;Atlantis&#8220;</em>, STS-126</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Startfahrzeugbeschreibung:</strong> siehe Startfahrzeug <a href="https://www.raumfahrer.net/space-shuttle/" data-wpel-link="internal"><em>Space Shuttle</em></a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Start:</strong> 20. September 2007, vom KSC in den USA</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ankopplung:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aussteige:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Abkopplung:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kopplungsdauer:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Landung:</strong> auf dem KSC in den USA</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Missionsdauer:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Missionsbeschreibung:</strong></p>
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		<title>Ins Bett für die Weltraummedizin</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ins-bett-fuer-die-weltraummedizin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Feb 2003 15:48:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Bettruhestudie]]></category>
		<category><![CDATA[CNES]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[NASDA]]></category>
		<category><![CDATA[Organismus]]></category>
		<category><![CDATA[Schwerelosigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bettruhe ist in. Zumindest unter Weltraummedizinern. In Berlin laufen derzeit die letzten Vorbereitungen für die BedRest-Studie, die Mitte Februar beginnt. Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: ESA. Und in Toulouse wurden jetzt erste Ergebnisse der längsten und komplexesten europäischen Bettruhestudie vorgelegt, die 2001 und 2002 stattfand. Die Studie wurde von der Europäischen Raumfahrtagentur ESA in [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Bettruhe ist in. Zumindest unter Weltraummedizinern. In Berlin laufen derzeit die letzten Vorbereitungen für die BedRest-Studie, die Mitte Februar beginnt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06022003164819_small_1.jpg" alt="None" width="260"/><figcaption>
Per Computertomographie wurde regelmäßig die Knochendichte der Versuchspersonen bestimmt. Dabei kam ein neues Verfahren zum Einsatz, die so genannte periphere quantitative Computertomographie (pQST). Mit diesem Verfahren lassen sich Dichte und geometrische Eigenschaften der Knochen mit hoher räumlicher Auflösung darstellen.
<br>
(Bild: ESA / Elmann-Larsen)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Und in Toulouse wurden jetzt erste Ergebnisse der längsten und komplexesten europäischen Bettruhestudie vorgelegt, die 2001 und 2002 stattfand. Die Studie wurde von der Europäischen Raumfahrtagentur ESA in Zusammenarbeit mit den Agenturen Frankreichs (CNES) und Japans (NASDA) im französischen Institut für Weltraummedizin (MEDES) in Toulouse durchgeführt.     
<br>
Wie wirkt sich – in Abhängigkeit von der Aufenthaltsdauer im Kosmos – Schwerelosigkeit auf den menschlichen Organismus aus? Das ist die entscheidende Frage. Sie zu beantworten ist unter terrestrischen Gravitationsbedingungen nicht ganz leicht. Mit einer Ausnahme: Das Bettruhemodell ist bestens geeignet, um jene schleichenden Veränderungen zu beobachten, wie sich Schwerelosigkeit auf den menschlichen Körper auswirken kann. Mit anderen Worten: Bettruhestudien stellen ideale Möglichkeiten dar, um kosmische Langzeitaufenthalte in der Schwerelosigkeit unter terrestrischen Schwerebedingungen zu simulieren.   Der wochenlange Aufenthalt im Bett hat in vielerlei Hinsicht nahezu dieselben physiologischen Folgen wie ein langer Weltraumflug. Ganz besonders gilt dies für die Veränderungen in der Muskulatur und in den Knochen. Hier zeigt sich bei Astronauten auf Langzeitmissionen und bei bettlägerigen Patienten dasselbe Phänomen: Durch mangelnde Beanspruchung der Muskulatur kommt es zu Muskelschwund. Und die biomechanische Unterforderung des Skeletts führt dann zu Knochenschwund. Das Hauptziel der Langzeit-Bettruhestudie in der Raumfahrtklinik in Toulouse bestand daher zum einen darin, die typischen Veränderungen in Muskeln und Knochen zu ermitteln, die bei langen Raumflügen auftreten. Zum anderen sollten Methoden getestet werden, mit denen man diesen Veränderungen begegnen kann.        
<br>
<strong>Ein Vierteljahr in der Horizontalen</strong>
<br>
725 Männer zwischen 25 und 45 hatten sich beworben, um in Toulouse für die Zukunft der Raumfahrt das Bett zu hüten. Nach intensiven psychologischen und medizinischen Check-ups wurden schließlich 25 Testpersonen ausgewählt. Die Studie, an der mehr als 60 europäische und japanische Wissenschaftler beteiligt waren, bestand aus zwei viermonatigen Versuchskampagnen. Die erste Kampagne mit 14 Probanden lief von August bis Dezember 2001, die zweite mit 11 Probanden von März bis Juli 2002.     
<br>
Den Testpersonen wurde strikte Bettruhe verordnet: 90 Tage lang mussten sie – weitgehend isoliert von der Außenwelt – permanent das Bett hüten. Dabei lagen die Füße etwas höher als der Kopf. Mit dieser Kopftieflage von -6° können bestimmte Effekte der Schwerelosigkeit noch besser simuliert werden, beispielsweise die Flüssigkeitsverteilung im Körper.       
<br>
<strong>Trotz Bettruhe volles Programm</strong>
<br>
Die Studienteilnehmer wurden in drei Gruppen unterteilt. Eine Gruppe trainierte – selbstverständlich liegend – mit einem neuen Fitnessgerät, dem so genannten Flywheel, das im Auftrag der ESA entwickelt wurde. Eine weitere Gruppe erhielt Medikamente (Biphosphonate), die den Abbau von Knochensubstanz aufhalten. Und eine Kontrollgruppe schließlich hütete einfach nur das Bett. So konnten die Wissenschaftler Vergleiche zwischen den Gruppen anstellen und die Wirksamkeit der Maßnahmen beurteilen.    
<br>
Daneben erwartete die Versuchspersonen ein anspruchsvoller Untersuchungsmarathon: Neben Belastungstests, Knochendichtemessungen mittels moderner Computertomographie und Magnetresonanzaufnahmen standen Muskelbiopsien und umfangreiche biochemische Analysen auf dem Programm.         </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06022003164819_small_2.jpg" alt="None" width="260"/><figcaption>
(Bild: ESA / Elmann-Larsen)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Erste Ergebnisse</strong>Wie die ersten Ergebnisse der Langzeit-Bettruhestudie belegen, haben die Testpersonen insgesamt an Muskel- und Knochenmasse verloren. Bei der medikamentös behandelten Gruppe war ein geringerer Knochenschwund zu beobachten. Mit dem Flywheel-Fitnessgerät wurden beim Muskeltraining bemerkenswerte Erfolge erzielt: Diejenigen, die nur zwei bis drei Mal wöchentlich wenige Minuten trainiert hatten, verfügten nach dreimonatiger Bettruhe noch über 90 Prozent ihrer Sprungkraft. Die Probanden der anderen beiden Gruppen hingegen hatten mehr als 70 Prozent ihrer Sprungkraft verloren. Einen Knochenabbau konnte aber auch das Flywheel-Training nicht unterbinden.    
<br>
Ein Resultat hat die Wissenschaftler überrascht: Bei einigen Versuchspersonen war unabhängig von der Behandlungsmethode kein Knochenschwund zu beobachten. Offenbar ist Bettruhe nicht zwangsläufig mit Knochenabbau verbunden, ein Ergebnis, das auch mit Blick auf die Behandlung bettlägeriger Patienten auf der Erde interessant ist.         
<br>
<strong>Fortsetzung folgt</strong>
<br>
Die anstehende Berliner BedRest-Studie soll nun unter anderem klären helfen, weshalb manche Menschen Knochenmasse verlieren und andere nicht. Außerdem soll ein neues Trainingsgerät auf seine Tauglichkeit für den Einsatz im Weltraum überprüft werden, das möglicherweise auch dem Knochenschwund besser entgegenwirkt. Die Studie wird im Auftrag der ESA vom Zentrum für Muskel- und Knochenforschung (ZMK) am Universitätsklinikum Benjamin Franklin in Berlin durchgeführt. Bereits am 14. Februar sollen dort die ersten „terrestrischen Astronauten“ ihren achtwöchigen Dienst in den Betten der Versuchsstation antreten. </p>
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		<title>Japan testet erfolgreich Shuttle</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/japan-testet-erfolgreich-shuttle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Oct 2002 10:29:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[GPS]]></category>
		<category><![CDATA[Hope]]></category>
		<category><![CDATA[NASDA]]></category>
		<category><![CDATA[Navigation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Testmodell des japanischen Shuttle-Projekts startete am 17.10. erfolgreich von der Weihnachtsinsel. Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: Space.com. Das Shuttle flog etwa acht Kilometer, dann setzt es wieder zur Landung an. Lediglich ein geringer Stoß ging beim Aufsetzen durch das Raumfahrzeug. Dies teilte Japans Raumfahrtagentur am Freitag mit. Der zehnminütige Flug ist ein lang [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ein Testmodell des japanischen Shuttle-Projekts startete am 17.10. erfolgreich von der Weihnachtsinsel.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: Space.com.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20102002122954_small_1.jpg" alt="None" width="260"/><figcaption>
    Japans Shuttle setzt nach erfolgreichem Testflug innerhalb der Atmosphäre wieder auf der Landebahn auf  
<br>
(Bild: NASDA)    
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Shuttle flog etwa acht Kilometer, dann setzt es wieder zur Landung an. Lediglich ein geringer Stoß ging beim Aufsetzen durch das Raumfahrzeug. Dies teilte Japans Raumfahrtagentur am Freitag mit.    </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der zehnminütige Flug ist ein lang ersehnter Erfolg für das von Fehlschlägen gepeitschte Raumfahrtprogramm Japans. Erst im September traten nach dem Start einer <i>H-2A</i>-Rakete, die zwei Satelliten in den Orbit transportieren sollte, Fehler auf.    
<br>
Japans &#8222;Space Shuttle&#8220;, ein unbemanntes Flugzeug mit Düsenantrieb, vollführte den Flug am Donnerstag (17.10.) vom Außenposten der <i>National Space Development Agency</i> (NASDA) auf der Weihnachtsinsel. Es flog mit durchschnittlich 210 km/h und erreichte eine Höhe von 600 Metern, bevor es wieder auf der Erde aufsetzte.    </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Das war ein Erfolg,&#8220; sagt auch NASDA-Sprecher Horshi Inoue. &#8222;Es gab ein kleines Problem bei der Landung, aber es verursachte keinen Schaden.&#8220;    </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20102002122954_small_2.jpg" alt="None" width="260"/><figcaption>
    Animation des Shuttles, das nach den ursprünglichen Planungen bereits 2004 ins All fliegen sollte  
<br>
(Bild: NASDA)    
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Flug vom Donnerstag sollte das Navigations- und automatische Pilotensystem testen, dass sich an GPS-Satelliten orientiert. Vier weitere Tests sind in dieser Woche geplant, um die Geschwindigkeit des Raumfahrzeugs auf Mach 0,5 zu erhöhen (Mach 1 ist die einfach Schallgeschwindigkeit), sagte Inoue.     <br> Vom japanischen &#8222;Space Shuttle&#8220; wird nicht erwartet, dass es die NASA übertrifft, die bereits seit zwei Jahrzehnten wiederverwendbare Raumtransporter startet.    </p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der viel geringeren Größe und dem Fakt, dass es unbemannt fliegt, ist Japans Shuttle auch nur der Prototyp für das <i>Hope-X</i> Projekt, dass mit Budgetkürzungen zu kämpfen hat.    </p>



<p class="wp-block-paragraph"><i>Hope-X</i> wurde bereits 1980 gestartet, um einen unbemannten wiederverwendbaren Raumtransporter zu konstruieren und sollte ursprünglich 2004 zum Jungfernflug abheben. Jedoch trieb der Verlust an Geldern den geplanten Start um Jahre in die Zukunft.</p>
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		<title>Japanische Trägerrakete H-IIA gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/japanische-tragerrakete-h-iia-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Sep 2002 21:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[H-IIA]]></category>
		<category><![CDATA[JAXA]]></category>
		<category><![CDATA[NASDA]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Tanegashima Space Center]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 10.&#160;September 2002 um 17:20&#160;Uhr Ortszeit (11. September 2002 um 01:20&#160;Uhr MESZ) hat eine Trägerrakete vom Typ H-IIA vom japanischen Raumfahrtzentrum Tanegashima aus zwei Satelliten erfolgreich in eine Erdumlaufbahn transportiert. Ein Beitrag von Michael Stein, bearbeitet von Star-Light. Quelle: JAXA. Rund 14&#160;Minuten nach dem Start setzte die H-IIA das Unmanned Space Experiment Recovery System (USERS) [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 10.&nbsp;September 2002 um 17:20&nbsp;Uhr Ortszeit (11. September 2002 um 01:20&nbsp;Uhr MESZ) hat eine Trägerrakete vom Typ <em>H-IIA</em> vom japanischen Raumfahrtzentrum Tanegashima aus zwei Satelliten erfolgreich in eine Erdumlaufbahn transportiert.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Michael Stein, bearbeitet von Star-Light. Quelle: JAXA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/f3_main_001.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/f3_main_001_jaxa_260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Start der &#8222;H-IIA F3&#8220; am 10.&nbsp;September 2002 (Ortszeit).<br>(Foto: JAXA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Rund 14&nbsp;Minuten nach dem Start setzte die <em>H-IIA</em> das <em>Unmanned Space Experiment Recovery System (USERS)</em> und noch einmal etwa 15&nbsp;Minuten später den <em>Data Relay Test Satellite (DRTS)</em> in ihre jeweiligen Umlaufbahnen aus. Der Startvorgang wie auch der Flug und das Aussetzen der beiden Satelliten verlief planmäßig und ohne Probleme.<br>&nbsp;<br>Das Trägersystem <em>H-IIA</em> ist eine japanische Eigenentwicklung, die Nutzlasten bis zu zwei Tonnen in eine geostationäre Umlaufbahn transportieren kann. Mit diesem Modell treten die Raketenbauer der japanischen Raumfahrtagentur NASDA (= <em>National Space Development Agency of Japan</em>) in Konkurrenz zu etablierten Trägersystemen wie den amerikanischen <em>Atlas</em>&#8211; und <em>Delta</em>&#8211; oder den europäischen <em>Ariane</em>-Raketen.<br>&nbsp;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/drtsmain001jaxa.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/drtsmain001jaxa260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Data Relay Test Satellite (DRTS) alias Kodama im All &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: JAXA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Weg von der ersten, fast vollständig auf amerikanischer Technologie basierenden japanischen Rakete des Typs <em>N-I</em> im Jahr 1975 bis zu den rein japanischen <em>H-II</em>&#8211; und <em>H-IIA</em>-Systemen war lang und von vielen Rückschlägen geprägt &#8211; Lehrgeld, das auch andere Nationen zahlen mussten. Sukzessive ersetzten die japanischen Raketenbauer immer größere Teile der amerikanischen Raketen durch Eigenentwicklungen, bis im Jahr 1994 der erste Start einer <em>H-II</em> erfolgte. Seitdem gab es zwar immer wieder Fehlstarts und Misserfolge dieses Raketentyps, doch seit dem Erstflug einer <em>H-IIA</em> am 29.&nbsp;August 2001 gab es keinen echten Fehlschlag mehr.<br>&nbsp;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/imgparts05jaxausef.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/imgparts05jaxausef260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Testsatellit USERS im All &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: JAXA/USEF)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Beim nun erfolgten dritten Flug einer <em>H-IIA</em> wurden zwei Satelliten erfolgreich ausgesetzt. Der 1,5&nbsp;t schwere <em>DRTS</em>-Satellit wird eine geostationäre Umlaufbahn einnehmen und soll von dort aus als Relaisstation für die Datenkommunikation mit niedrig fliegenden Satelliten und Raumfahrzeugen dienen. Das Raumfahrzeug <em>USERS</em> besteht aus einem Service-Modul, das in der Umlaufbahn verbleibt, sowie einem Reentry-Modul, das automatisiert zur Erde zurückkehren wird. <em>USERS</em> soll Experimente im Bereich des Kristallwachstums unter den Bedingungen der Mikrogravitation durchführen. Weiterhin werden mit diesem in rund 500&nbsp;km Höhe fliegenden Satelliten verschiedene Technologien getestet, die für den Bau zukünftiger Satelliten und Raumfahrzeuge von Bedeutung sind. Diesem Zweck dient auch das Reentry-Modul, das acht Monate nach dem Start vollautomatisch zur Erde zurückkehren und geborgen werden soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Beschluss über die Zukunft der ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-erde-3-32/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jun 2002 15:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[CSA]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[NASDA]]></category>
		<category><![CDATA[Rosaviakosmos]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=6769</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Leiter der am ISS-Programm beteiligten Raumfahrtorganisationen trafen sich heute im ESA Hauptquartier um über den Status des ISS-Programms zu sprechen. Autor: Dominik Mayer, bearbeitet von Star-Light Quelle: ESA . Vertreter der folgenden Organisationen nahmen an der Konferenz teil:National Aeronautics and Space Administration (NASA) &#8211; USACanadian Space Agency (CSA) &#8211; KanadaEuropean Space Agency (ESA) &#8211; [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Leiter der am ISS-Programm beteiligten Raumfahrtorganisationen trafen sich heute im ESA Hauptquartier um über den Status des ISS-Programms zu sprechen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: Dominik Mayer, bearbeitet von Star-Light Quelle: ESA .</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/Titel-The_International_Space_Station_with_ATV-2_and_Endeavour_pillars.jpg" alt=""/><figcaption>Raumstation  ISS<br>Bild: ESA</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Vertreter der folgenden Organisationen nahmen an der Konferenz teil:<br><em>National Aeronautics and Space Administration</em> (NASA) &#8211; USA<br><em>Canadian Space Agency</em> (CSA) &#8211; Kanada<br><em>European Space Agency</em> (ESA) &#8211; Europa<br><em>National Space Development Agency</em> (NASDA) &#8211; Japan<br><em>Russian Aviation and Space Agency</em> (Rosaviakosmos) &#8211; Russland</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende des Treffens bekräftigten die internationalen ISS-Partner nochmals ihre Verpflichtung gemeinsam an der Entwicklung und Planung der ISS zu arbeiten; sie soll für wissenschaftliche und praktische Forschung genutzt werden. Sie lobten besonders die großen Leistungen die durch ihre Zusammenarbeit an der ISS schon vollbracht wurden. Bis jetzt funktionierte alles mit nahezu fehlerloser Präzision. Während ihres Treffens einigten sich die internationalen ISS-Partner auf einen Zeitrahmen für die nächsten Schritte um sicherzustellen, dass die Internationale Raumstation ihre einzigartigen Forschungsarbeiten erfüllen kann. Dabei sollen keine Kompromisse bei der Grundausstattung, Technik und Sicherheit eingegangen werden.</p>
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