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	<title>Nobelpreis &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>AstroGeo Podcast: Der hellste Gammablitz aller Zeiten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Karl Urban]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Dec 2023 14:12:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AstroGeo Podcast]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Magnetfeld der Erde wurde schon im alten China genutzt. Doch wie es entsteht und warum es äußerst variabel ist, wussten wir über viele Jahrhunderte hinweg nicht. Das ändert sich erst langsam.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-der-hellste-gammablitz-gamma-ray-burst/" data-wpel-link="internal">AstroGeo Podcast: Der hellste Gammablitz aller Zeiten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Gammablitze sind die energiereichsten Explosionen, die das All zu bieten hat und toppen sogar Supernova-Explosionen: Sollte ein solcher Gammablitz die Erde aus nächster Nähe treffen, könnte er ein Massenaussterben auslösen. Wie wahrscheinlich ist das?</h4>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2023/12/zuschnitt-thumbnail-folge-81_rn.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Vor einem schwarzen Hintergrund ist im Zentrum ein orange-gelblicher Kreis zu sehen, umgeben von mehreren konzentrischen Ringen, die ebenfalls orange-gelblich eingefärbt sind und deren Dichte nach außen hin abnimmt." data-rl_caption="" title="Vor einem schwarzen Hintergrund ist im Zentrum ein orange-gelblicher Kreis zu sehen, umgeben von mehreren konzentrischen Ringen, die ebenfalls orange-gelblich eingefärbt sind und deren Dichte nach außen hin abnimmt." data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="460" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2023/12/zuschnitt-thumbnail-folge-81_rn.jpg" alt="Vor einem schwarzen Hintergrund ist im Zentrum ein orange-gelblicher Kreis zu sehen, umgeben von mehreren konzentrischen Ringen, die ebenfalls orange-gelblich eingefärbt sind und deren Dichte nach außen hin abnimmt. " class="wp-image-135259" style="width:521px;height:362px" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2023/12/zuschnitt-thumbnail-folge-81_rn.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2023/12/zuschnitt-thumbnail-folge-81_rn-300x230.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Diesen Anblick bekommt ihr nur alle 10.000 Jahre zu sehen: Am 9. Oktober 2022 traf der bislang hellste gemessene Gammablitz auf die Erdatmosphäre, Spitzname: BOAT, eigentliche Bezeichnung: GRB 221009 (Quelle: NASA/Swift/A. Beardmore (University of Leicester)).</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Eigentlich wollten die USA nur überprüfen, ob sich auch alle Beteiligten an den Partiellen Teststopp-Vertrag halten, der bestimmte Atomwaffentests und andere Kernexplosionen verbot: Dafür wurden in den 1960er-Jahren die Vela-Satelliten in hohe Erdumlaufbahnen geschickt. Doch zunächst fanden diese Satelliten keine Anzeichen auf geheime Kernwaffen-Tests, sondern mysteriöse helle Lichter aus dem All: Diese Gammablitze leuchteten im hochenergetischen Gammastrahlenbereich sekundenlang auf, bevor sie wieder verblassten. Sie schienen von überall her aus dem All zu kommen – was steckte dahinter?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute wissen wir: Gammablitze kommen von sehr weit weg, zum Glück, möchte man sagen: Denn würde ein Gammablitz von nebenan auf die Erdatmosphäre treffen, hätte das drastische Auswirkungen auf die Erde und auf das Leben auf ihrer Oberfläche. Ein solcher Gammablitz könnte ein Massenaussterben auslösen – und vielleicht ist das in der Vergangenheit schon einmal passiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Folge des AstroGeo-Podcasts erzählt Franzi die Geschichte der Gammablitze und was wir über sie bereits wissen. Und sie erzählt vom 9. Oktober 2022, als der bislang hellste jemals gemessene Gammablitz namens GRB 221009A auf die Erdatmosphäre traf, Spitzname: BOAT – brightest of all time.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im AstroGeo Podcast erzählen sich die Wissenschaftsjournalisten Franziska Konitzer und Karl Urban regelmäßig eine Geschichte, die ihnen entweder die Steine unseres kosmischen Vorgartens eingeflüstert – oder die sie in den Tiefen und Untiefen des Universums aufgestöbert haben. Der Podcast ist auch auf <a href="https://podcasts.apple.com/us/podcast/astrogeo-geschichten-aus-astronomie-und-geologie/id525300156" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">iTunes</a> oder <a href="https://open.spotify.com/show/0a0X8ogJx046skJBbow9AC" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Spotify</a> zu finden.</p>


[podloveaudio chaptersVisible=&#8220;false&#8220; title=&#8220;Der hellste Gammablitz aller Zeiten&#8220; src=&#8220;https://astrogeo.de/podlove/file/861/s/feed/c/m4a-raumfahrernet/ag082-hellster-gammablitz.m4a&#8220; poster=&#8220;https://astrogeo.de/media/ag082-hellster-gammablitz.jpg&#8220; duration=&#8220;00:46:42.293&#8243;]



<p class="wp-block-paragraph">Frühere Ausgaben des AstroGeo Podcast <a href="https://astrogeo.de" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">gibt es auf astrogeo.de</a>. AstroGeo ist der Podcast der Riffreporter eG. Er ist frei verfügbar und entsteht durch die finanzielle Unterstützung seiner Hörerinnen und Hörer. Das geht mit einem monatlichen Abonnement oder einer Spende. Diese und <a href="https://astrogeo.de/unterstuetze-uns/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">jede andere Form der finanziellen Unterstützung</a> hilft dabei, dass der Podcast weiter werbefrei bleibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19493.msg557291#msg557291" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">AstroGeo Podcast</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=468.msg557292#msg557292" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Gamma Ray Bursts</a></li>
</ul>
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		<title>AstroGeo Podcast: Das rätselhafte Erdmagnetfeld &#8211; vom Kompass zum Supercomputer</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-vom-kompass-zum-supercomputer-entschluesselung-des-erdmagnetfelds/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karl Urban]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Dec 2023 11:01:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AstroGeo Podcast]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Magnetfeld der Erde wurde schon im alten China genutzt. Doch wie es entsteht und warum es äußerst variabel ist, wussten wir über viele Jahrhunderte hinweg nicht. Das ändert sich erst langsam.</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Das Magnetfeld der Erde wurde schon im alten China genutzt. Doch wie es entsteht und warum es äußerst variabel ist, wussten wir über viele Jahrhunderte hinweg nicht. Das ändert sich erst langsam.</h4>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2023/12/erd-magnetfeld-feldlinien-magnet-erde-rn.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das simulierte Magnetfeld der Erde – ein perfekter Dipol ist es gar nicht. Viele verwobene blaue und gelbe Magnetfeldlinien, die im Kern zu einem runden Knäuel verdrillt sind. Quelle: Gary A. Glatzmaier / UCSC" data-rl_caption="" title="Das simulierte Magnetfeld der Erde – ein perfekter Dipol ist es gar nicht. Viele verwobene blaue und gelbe Magnetfeldlinien, die im Kern zu einem runden Knäuel verdrillt sind. Quelle: Gary A. Glatzmaier / UCSC" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="394" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2023/12/erd-magnetfeld-feldlinien-magnet-erde-rn.jpg" alt="" class="wp-image-134173" style="width:521px;height:362px" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2023/12/erd-magnetfeld-feldlinien-magnet-erde-rn.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2023/12/erd-magnetfeld-feldlinien-magnet-erde-rn-300x197.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Das simulierte Magnetfeld der Erde – ein perfekter Dipol ist es gar nicht (Quelle: Gary A. Glatzmaier / UCSC).</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Es schützt uns vor gefährlichen Ausbrüchen der Sonne und zaubert Polarlichter an den Himmel: Heute wissen wir, dass wir dem Magnetfeld der Erde eine Menge verdanken. Tatsächlich aber dauerte es 2500 Jahre, um zu verstehen, wie es entsteht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Karl erzählt in dieser Folge des Podcasts, wie das Erdmagnetfeld über die Jahrhunderte immer genauer untersucht wurde, ohne dass Forscherinnen und Forscher ihm wirklich auf die Schliche kommen konnten. Beginnend vom ersten Kompass im alten China, über erste Versuche mit runden Magneten bis zur Entdeckung des Elektromagnetismus im 19. Jahrhundert: Der Geodynamo tief im Erdinnern weigerte sich, seine wahre Natur zu zeigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende brauchte es tief gehende Erkenntnisse aus der Geologie und Supercomputer, um dem Erdmagnetfeld mit seinen verwirrenden Schwankungen und Umpolungen auf die Schliche zu kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im AstroGeo Podcast erzählen sich die Wissenschaftsjournalisten Franziska Konitzer und Karl Urban regelmäßig eine Geschichte, die ihnen entweder die Steine unseres kosmischen Vorgartens eingeflüstert – oder die sie in den Tiefen und Untiefen des Universums aufgestöbert haben. Der Podcast ist auch auf <a href="https://podcasts.apple.com/us/podcast/astrogeo-geschichten-aus-astronomie-und-geologie/id525300156" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">iTunes</a> oder <a href="https://open.spotify.com/show/0a0X8ogJx046skJBbow9AC" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Spotify</a> zu finden.</p>


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<p class="wp-block-paragraph">Frühere Ausgaben des AstroGeo Podcast <a href="https://astrogeo.de" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">gibt es auf astrogeo.de</a>. AstroGeo ist der Podcast der Riffreporter eG. Er ist frei verfügbar und entsteht durch die finanzielle Unterstützung seiner Hörerinnen und Hörer. Das geht mit einem monatlichen Abonnement oder einer Spende. Diese und <a href="https://astrogeo.de/unterstuetze-uns/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">jede andere Form der finanziellen Unterstützung</a> hilft dabei, dass der Podcast weiter werbefrei bleibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19493.msg556676#msg556676" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">AstroGeo Podcast</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=1025.msg556677#msg556677" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Das Erdmagnetfeld</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-vom-kompass-zum-supercomputer-entschluesselung-des-erdmagnetfelds/" data-wpel-link="internal">AstroGeo Podcast: Das rätselhafte Erdmagnetfeld &#8211; vom Kompass zum Supercomputer</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<title>AstroGeo Podcast: Fehlende Neutrinos &#8211; als die Sonne kaputt war</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-fehlende-neutrinos-als-sonne-kaputt-war/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karl Urban]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Nov 2023 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AstroGeo Podcast]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jahrzehntelang fehlte unserer Sonne das gewisse Etwas: Von den Neutrinos, die sie ständig ins All schießt, kam bei uns nur ein Drittel an. Lag es am fehlenden Verständnis der Sonne – oder hatten Physiker die Teilchen selbst nicht verstanden?</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Jahrzehntelang fehlte unserer Sonne das gewisse Etwas: Von den Neutrinos, die sie ständig ins All schießt, kam bei uns nur ein Drittel an. Lag es am fehlenden Verständnis der Sonne – oder hatten Physiker die Teilchen selbst nicht verstanden?</h4>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2023/11/blasen-kammer-teilchen-neutrinos-physik-rn.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Eine kolorierte Aufnahme einer Bubble Chamber zeigt einen gelben Hintergrund mit blau eingefärbten Teilchenspuren, die teilweise gebogen und spiralförmig sind." data-rl_caption="" title="Eine kolorierte Aufnahme einer Bubble Chamber zeigt einen gelben Hintergrund mit blau eingefärbten Teilchenspuren, die teilweise gebogen und spiralförmig sind." data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="478" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2023/11/blasen-kammer-teilchen-neutrinos-physik-rn.jpg" alt="" class="wp-image-133560" style="width:521px;height:362px" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2023/11/blasen-kammer-teilchen-neutrinos-physik-rn.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2023/11/blasen-kammer-teilchen-neutrinos-physik-rn-300x239.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Neutrinos lassen sich nur sehr schwer nachweisen, und sehen kann man sie direkt sowieso nie. Aber in einer Bubble Chamber lassen sich Neutrinos indirekt sichtbar machen, indem sie mit anderen Teilchen wechselwirken und daraufhin Teilchen entstehen, die ihre Spuren hinterlassen (Quelle: CERN).</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Warum scheint unsere Sonne? Antwort: Kernfusion! Tief in ihrem Innern verschmelzen also unter anderem Atomkerne des Wasserstoffs zu Helium. Doch Forschende wollten sich in den 1960er Jahren nicht nur mit schönen Erklärungen begnügen, sondern eine so schlüssige Erklärung auch experimentell überprüfen: zum Beispiel mit einem unterirdischen Tank in der Homestake-Mine in South Dakota, der, gefüllt mit chemischem Reinigungsmittel, darauf wartete, dass ab und an ein Neutrino von der Sonne vorbeikäme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn unsere Sonne erzeugt bei der Kernfusion auch Neutrinos – und diese wollten Forscherinnen und Forscher finden und zählen. Das gelang ihnen auch. Doch leider kamen in den irdischen Neutrinodetektoren nur rund ein Drittel der erwarteten Neutrinos an. War gar die Sonne kaputt? Hatte man doch nicht verstanden, warum die Sonne scheint? Oder war das Problem ganz woanders zu verorten – vielleicht waren die Neutrinos selbst schuld?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Franzi erzählt Karl in dieser Ausgabe des AstroGeo Podcasts vom Rätsel der fehlenden Sonnen-Neutrinos – und zur Beruhigung: Nein, unsere Sonne war wohl doch nicht kaputt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im AstroGeo Podcast erzählen sich die Wissenschaftsjournalisten Franziska Konitzer und Karl Urban regelmäßig eine Geschichte, die ihnen entweder die Steine unseres kosmischen Vorgartens eingeflüstert – oder die sie in den Tiefen und Untiefen des Universums aufgestöbert haben. Der Podcast ist auch auf <a href="https://podcasts.apple.com/us/podcast/astrogeo-geschichten-aus-astronomie-und-geologie/id525300156" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">iTunes</a> oder <a href="https://open.spotify.com/show/0a0X8ogJx046skJBbow9AC" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Spotify</a> zu finden.</p>


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<p class="wp-block-paragraph">Frühere Ausgaben des AstroGeo Podcast <a href="https://astrogeo.de" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">gibt es auf astrogeo.de</a>. AstroGeo ist der Podcast der Riffreporter eG. Er ist frei verfügbar und entsteht durch die finanzielle Unterstützung seiner Hörerinnen und Hörer. Das geht mit einem monatlichen Abonnement oder einer Spende. Diese und <a href="https://astrogeo.de/unterstuetze-uns/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">jede andere Form der finanziellen Unterstützung</a> hilft dabei, dass der Podcast weiter werbefrei bleibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19493.msg555885#msg555885" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">AstroGeo Podcast</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=753.msg555886#msg555886" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Unsere Sonne</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-fehlende-neutrinos-als-sonne-kaputt-war/" data-wpel-link="internal">AstroGeo Podcast: Fehlende Neutrinos &#8211; als die Sonne kaputt war</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<title>Leopoldina-Präsident Gerald Haug gratuliert Leopoldina-Mitglied Anton Zeilinger zum Nobelpreis für Physik</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/leopoldina-praesident-gerald-haug-gratuliert-leopoldina-mitglied-anton-zeilinger-zum-nobelpreis-fuer-physik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Oct 2022 20:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Physikalische Grundlagenforschung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der österreichische Quantenphysiker Anton Zeilinger, Mitglied der Leopoldina, erhält den Nobelpreis für Physik 2022. Zeilinger wird die Auszeichnung gemeinsam mit den Quantenwissenschaftlern Alain Aspect (Frankreich) und John F. Clauser (USA) entgegennehmen. Die drei Quantenforscher werden für ihre bahnbrechenden Experimente mit verschränkten Quantenzuständen ausgezeichnet, bei denen sich zwei Teilchen wie eine Einheit verhalten, auch wenn sie [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der österreichische Quantenphysiker Anton Zeilinger, Mitglied der Leopoldina, erhält den Nobelpreis für Physik 2022. Zeilinger wird die Auszeichnung gemeinsam mit den Quantenwissenschaftlern Alain Aspect (Frankreich) und John F. Clauser (USA) entgegennehmen. Die drei Quantenforscher werden für ihre bahnbrechenden Experimente mit verschränkten Quantenzuständen ausgezeichnet, bei denen sich zwei Teilchen wie eine Einheit verhalten, auch wenn sie getrennt sind. Ihre Ergebnisse hätten den Weg für neue, auf Quanteninformation basierende Technologien geebnet, so die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften in Stockholm. Eine Pressemitteilung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina 4. Oktober 2022.</p>



<p class="wp-block-paragraph">4. Oktober 2022 &#8211; Der Präsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina Gerald Haug beglückwünscht Anton Zeilinger zu dieser hohen Auszeichnung: „Der diesjährige Physiknobelpreis würdigt bedeutsame Forschungsergebnisse, die den Grundstein für eine neue Ära der Quantentechnologie gelegt haben. Wir freuen uns, dass mit Anton Zeilinger ein Leopoldina-Mitglied aus Österreich unter den Laureaten ist.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anton Zeilingers Forschung führte zu neuen Erkenntnissen in der Quantentechnologie und zu einem neuen Verständnis in der Interpretation der Quantenmechanik. Er lieferte Arbeiten zu Quanteninformation und Quantenkryptografie. 1997 gelang ihm die Demonstration der Verschränkung von mehr als zwei Teilchen, auch Quantenteleportation genannt. Dabei findet eine direkte Übertragung des Zustands eines Lichtteilchens unter Überwindung von Zeit und Raum statt. Dieser Vorgang ist ein Verfahren der Quantenkommunikation, bei dem keine Teilchen im klassischen Sinn von einem Ort zum anderen übertragen werden, sondern lediglich ihr Quantenzustand. Weitere Entwicklungen führten schließlich zur Quantenkryptografie, die sich ebenfalls der Verschränkung von Teilchen bedient. Diese Technik ermöglicht abhörsichere Verschlüsselungen von Nachrichten und Datenübertragungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anton Zeilinger (Jahrgang 1945) studierte Physik und Mathematik an der Universität Wien (Österreich), wo er 1971 promoviert wurde. Nach seiner Habilitation 1979 forschte und lehrte Zeilinger unter anderem am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston (USA), an der Technischen Universität München, in Oxford (UK) und in Paris (Frankreich). 1999 wurde er als Ordentlicher Professor für Experimentalphysik an die Universität Wien berufen. 2013 bis 2022 war er Präsident der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Zeilinger wurde für seine Forschung vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Descartes-Preis (2005), mit der Isaac-Newton-Medaille (2008), dem Wolf-Preis für Physik (2010) sowie dem kanadischen John Stewart Bell Prize (2017). Zeilinger ist seit 2005 Mitglied der Leopoldina. Er war Mitautor der 2015 erschienenen Leopoldina-Stellungnahme „Perspektiven der Quantentechnologie”.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Nobelpreis für Physik ist derzeit mit insgesamt zehn Millionen schwedischen Kronen (umgerechnet rund 920.000 Euro) dotiert. Das Preisgeld erhalten die drei Preisträger zu gleichen Teilen. Alle Nobelpreise werden den Preisträgerinnen und Preisträgern traditionell am 10. Dezember überreicht, dem Todestag des Stifters Alfred Nobel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Leopoldina hat mehr als 1.600 Mitglieder, darunter sind nunmehr 36 Nobelpreisträgerinnen und Nobelpreisträger.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina</strong><br>Als Nationale Akademie der Wissenschaften leistet die Leopoldina unabhängige wissenschaftsbasierte Politikberatung zu gesellschaftlich relevanten Fragen. Dazu erarbeitet die Akademie interdisziplinäre Stellungnahmen auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse. In diesen Veröffentlichungen werden Handlungsoptionen aufgezeigt, zu entscheiden ist Aufgabe der demokratisch legitimierten Politik. Die Expertinnen und Experten, die Stellungnahmen verfassen, arbeiten ehrenamtlich und ergebnisoffen. Die Leopoldina vertritt die deutsche Wissenschaft in internationalen Gremien, unter anderem bei der wissenschaftsbasierten Beratung der jährlichen G7- und G20-Gipfel. Sie hat 1.600 Mitglieder aus mehr als 30 Ländern und vereinigt Expertise aus nahezu allen Forschungsbereichen. Sie wurde 1652 gegründet und 2008 zur Nationalen Akademie der Wissenschaften Deutschlands ernannt. Die Leopoldina ist als unabhängige Wissenschaftsakademie dem Gemeinwohl verpflichtet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3306.msg538823#msg538823" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Quantenkommunikation im Weltraum?</a></li></ul>
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		<title>Nobelpreis für Physik geht an die Humboldtianer Alain Aspect und Anton Zeilinger</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nobelpreis-fuer-physik-geht-an-die-humboldtianer-alain-aspect-und-anton-zeilinger/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Oct 2022 19:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Physikalische Grundlagenforschung]]></category>
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		<category><![CDATA[Alexander von Humboldt-Stiftung]]></category>
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		<category><![CDATA[Nobelpreis]]></category>
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		<category><![CDATA[Quantenphysik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Humboldt-Netzwerk zählt nun 59 Nobelpreisträger*innen. Eine Pressemitteilung der Alexander von Humboldt-Stiftung. Quelle: Alexander von Humboldt-Stiftung 4. Oktober 2022. 4. Oktober 2022 &#8211; Die Alexander von Humboldt-Stiftung beglückwünscht Alain Aspect und Anton Zeilinger zur Auszeichnung mit dem Physik-Nobelpreis, den sie gemeinsam mit John F. Clauser erhalten. Die drei Quantenforscher werden „für ihre bahnbrechenden Experimente mit [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Das Humboldt-Netzwerk zählt nun 59 Nobelpreisträger*innen. Eine Pressemitteilung der Alexander von Humboldt-Stiftung.</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Alexander von Humboldt-Stiftung 4. Oktober 2022.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Nobelpreis22Physik900.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Nobelpreis für Physik 2022 (v.l.n.r.): A. Aspect, J. F. Clauser, A. Zeilinger. (Bild: Royal Swedish Academy of Sciences)" data-rl_caption="" title="Nobelpreis für Physik 2022 (v.l.n.r.): A. Aspect, J. F. Clauser, A. Zeilinger. (Bild: Royal Swedish Academy of Sciences)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Nobelpreis22Physik600.jpg" alt=""/></a><figcaption>Nobelpreis für Physik 2022 (v.l.n.r.): A. Aspect, J. F. Clauser, A. Zeilinger. (Bild: Royal Swedish Academy of Sciences)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">4. Oktober 2022 &#8211; Die Alexander von Humboldt-Stiftung beglückwünscht Alain Aspect und Anton Zeilinger zur Auszeichnung mit dem Physik-Nobelpreis, den sie gemeinsam mit John F. Clauser erhalten. Die drei Quantenforscher werden „für ihre bahnbrechenden Experimente mit verschränkten Photonen, mit denen sie die Verletzung der bellschen Ungleichung nachwiesen und Pionierarbeit in der Quanteninformatik leisteten“ geehrt, so das Nobelpreiskomitee. Die Ergebnisse hätten den Weg geebnet für neue, auf Quanteninformation basierende Technologien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt haben nun bereits 59 Forscher*innen aus dem weltweiten Netzwerk von Geförderten der Humboldt-Stiftung einen Nobelpreis erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alain Aspect, geboren 1947 in Frankreich, ist Professor für Physik an der Université Paris-Saclay und der École Polytechnique, Frankreich. Bereits 1999 wurde er mit dem Humboldt-Forschungspreis ausgezeichnet und kooperierte als Preisträger mit Kolleg*innen im Fachbereich Physik der Universität Konstanz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anton Zeilinger, geboren 1945 in Österreich, forscht an der Universität Wien, war 2013 bis 2022 Präsident der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und wurde 2001 mit dem Humboldt-Forschungspreis ausgezeichnet. Als Humboldt-Preisträger war Zeilinger am Institut für Physik der Humboldt-Universität zu Berlin und an der Universität Potsdam zu Gast. Im Humboldt-Netzwerk ist er als Gutachter und Gastgeber für Lynen-Forschungsstipendiat*innen aktiv.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir gratulieren Alain Aspect, John F. Clauser und Anton Zeilinger ganz herzlich. Ihre Arbeit läutete eine neue Ära der Quantentechnologie ein und zeigt die Bedeutung von Grundlagenforschung. Und die Ergebnisse ihrer herausragenden Experimente und Arbeiten in der Quantenmechanik haben ihren Weg in erste Anwendungen bereits gefunden“, sagt der Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung Hans-Christian Pape. „Besonders freut uns natürlich, dass mit Alain Aspect und Anton Zeilinger zwei weitere Humboldtianer zum Kreis der Nobelpreisträger zählen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über die Alexander von Humboldt-Stiftung</strong><br>Jährlich ermöglicht die Alexander von Humboldt-Stiftung über 2.000 Forscher*innen aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. In weltweit über 140 Ländern pflegt die Stiftung ein fächerübergreifendes Netzwerk von mehr als 30.000 Humboldtianer*innen – unter ihnen 59 mit Nobelpreis.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3306.msg538812#msg538812" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Quantenkommunikation im Weltraum?</a></li></ul>
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		<title>40 von 14 Milliarden Jahren: Rückblick auf Reinhard Genzels Vortrag »Im Zentrum unserer Milchstraße«</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/40-von-14-milliarden-jahren-rueckblick-auf-reinhard-genzels-vortrag-im-zentrum-unserer-milchstrasse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jun 2022 12:35:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Physik-Nobelpreisträger Prof. Dr. Reinhard Genzel begeistert mit persönlicher und wissenschaftlicher Zeitreise zu Schwarzen Löchern. Ein Beitrag von Phyllis Mania im UniReport der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Quelle: Goethe-Universität Frankfurt am Main 30. Mai 2022 &#8211; mit freundlicher Genehmigung. 30. Mai 2022 &#8211; Schwarze Löcher sind die vielleicht faszinierendsten Objekte in unserem Universum, die nicht nur [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Physik-Nobelpreisträger Prof. Dr. Reinhard Genzel begeistert mit persönlicher und wissenschaftlicher Zeitreise zu Schwarzen Löchern. Ein Beitrag von Phyllis Mania im UniReport der Goethe-Universität Frankfurt am Main.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Goethe-Universität Frankfurt am Main 30. Mai 2022 &#8211; mit freundlicher Genehmigung.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img decoding="async" width="650" height="450" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/BeitragsbildUR322NobelpreistraegerGenzelDettmar.jpg" alt="" class="wp-image-110750" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/BeitragsbildUR322NobelpreistraegerGenzelDettmar.jpg 650w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/BeitragsbildUR322NobelpreistraegerGenzelDettmar-300x208.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/BeitragsbildUR322NobelpreistraegerGenzelDettmar-600x415.jpg 600w" sizes="(max-width: 650px) 100vw, 650px" /><figcaption>Prof. Dr. Reinhard Genzel am 4. Mai 2022 an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. (Foto: Dettmar)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">30. Mai 2022 &#8211; Schwarze Löcher sind die vielleicht faszinierendsten Objekte in unserem Universum, die nicht nur Wissenschaftler* innen in ihren Bann ziehen – im wahrsten Sinne des Wortes. Die Anziehungskraft eines Schwarzen Lochs ist so extrem, das nicht einmal das Licht ihr entkommt. Doch wie kann man etwas nachweisen, das absolut unsichtbar ist?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einer, der praktisch sein ganzes Forscherleben der Beantwortung dieser Frage gewidmet hat, ist Prof. Dr. Reinhard Genzel vom Max-Planck-Institut für Extraterrestrische Physik in Garching. Die vergangenen 40 Jahre hat er mit der Erforschung des Schwarzen Lochs im Zentrum unserer Milchstraße verbracht. Am 4. Mai 2022 verfolgten rund 250 Gäste auf dem Campus Westend und im Livestream gebannt seiner Reise durch Zeit und Raum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie so oft treffen wir bei dieser Reise auf Albert Einstein, der mit der Allgemeinen Relativitätstheorie bereits 1915 vorhersagte, dass auch Licht von der Gravitation abgelenkt wird. Sein Kollege Karl Schwarzschild errechnete kurz darauf, dass es sogar komplett verschwinden kann, wenn das Objekt, von dem die Gravitation ausgeht, nur kompakt genug ist. Ein Nachweis solcher astronomischen Objekte schien zu dieser Zeit jedoch absolut utopisch. Erst in den 1960er-Jahren wurden von Maarten Schmidt geeignete Kandidaten entdeckt – die sogenannten Quasare (quasi-stellare Radioquellen), die zunächst für Sterne gehalten wurden. Sie gehören zu den hellsten Objekten im Universum und befinden sich – wie man heute weiß – in unmittelbarer Nähe von Schwarzen Löchern. Etwa zur gleichen Zeit postulierten Donald Lynden-Bell und Martin J. Rees ein Schwarzes Loch im Zentrum unserer Milchstraße. Tatsächlich wird dort 1974 eine kompakte Radioquelle entdeckt, die den Namen Sagittarius A* (kurz Sgr A*) erhält, da sie im Sternbild Schütze (Sagittarius) zu sehen ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist diese Radioquelle, der sich Genzel fortan widmet. In den 1990er-Jahren gelingt es ihm und seinem Team, Aufnahmen der umliegenden Sterne zu machen, deren Bewegungen über mehrere Jahre nachvollzogen werden. Dabei wird deutlich, dass ihre Bahnen durch die Anziehungskraft eines massereichen Objekts abgelenkt werden. Doch handelt es sich hierbei um ein Schwarzes Loch? Bis zum Jahr 2018 muss Genzel sich gedulden, um die Frage zufriedenstellend beantworten zu können. Dann erst würde ein Stern auf seiner errechneten Umlaufbahn zurückkehren, der die Existenz des Schwarzen Lochs Sgr A* belegen könnte. Die Wartezeit wird mit dem Bau des Very Large Telescope der Europäischen Südsternwarte und einer immer anspruchsvolleren Verfeinerung der Messmethoden überbrückt. Schließlich gelingt Genzel mithilfe der neu entwickelten Interferometrie tatsächlich der indirekte Nachweis eines massereichen Schwarzen Lochs im Zentrum unserer Milchstraße – die Erkenntnis, die im Jahr 2020 mit dem Nobelpreis für Physik gewürdigt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch am Ende seines Vortrags kehrt Genzel wieder zu der Frage zurück „Aber ist es denn wirklich ein Schwarzes Loch?“ und bricht dabei eine Lanze für die Naturwissenschaften im Allgemeinen, die sich immer und immer wieder den gleichen Fragen zuwenden und Alternativhypothesen kleinschrittig ausschließen müssen. Abschließend lassen sich manche Fragen vielleicht nie klären. Doch mit der Veröffentlichung des ersten Bildes vom Schwarzen Loch Sgr A*, das von der Event Horizon Telescope-Kollaboration gemacht wurde – darunter auch Prof. Luciano Rezzolla von der Goethe-Universität – bleibt kein Raum mehr für Zweifel.</p>



<figure class="wp-block-embed aligncenter is-type-rich is-provider-handler-einbetten wp-block-embed-handler-einbetten wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Im Zentrum unserer Milchstraße / Vortrag von Physik-Nobelpreisträger Reinhard Genzel" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/0W9k5h1JsMs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div><figcaption>Im Zentrum unserer Milchstraße / Vortrag von Physik-Nobelpreisträger Reinhard Genzel</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wer mehr über »Die Unwiderstehliche Anziehung der Schwerkraft« erfahren möchte, dem sei das gleichnamige Buch von Luciano Rezzolla empfohlen (ISBN: 978-3-406-77520-8, erhältlich im Campus-Shop). Der Frankfurter Professor für Theoretische Physik leitet unter anderem das Clusterprojekt ELEMENTS, das zu diesem Abend eingeladen hatte (<a href="https://elements.science/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://elements.science/</a>).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=633.msg533075#msg533075" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Die Milchstraße</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/40-von-14-milliarden-jahren-rueckblick-auf-reinhard-genzels-vortrag-im-zentrum-unserer-milchstrasse/" data-wpel-link="internal">40 von 14 Milliarden Jahren: Rückblick auf Reinhard Genzels Vortrag »Im Zentrum unserer Milchstraße«</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Regensburg Research Hour zum Physik-Nobelpreis 2020</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/regensburg-research-hour-zum-physik-nobelpreis-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2021 12:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmologie]]></category>
		<category><![CDATA[Sterne]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Milchstraße]]></category>
		<category><![CDATA[Nobelpreis]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarzes Loch]]></category>
		<category><![CDATA[supermassives schwarzes Loch]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=67482</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vortrag am 1. Februar 2021 mit Professor Bernd Ammann, Universität Regensburg, und Stefan Gillessen, Max-Planck-Institut für Extraterrestrische Physik in Garching, zu den astronomischen Beobachtungen, aufgrund derer wir uns sicher sein können, dass es schwarze Löcher tatsächlich gibt. Eine Information des Zentrums zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (WIN) der Universität Regensburg. Quelle: WIN Universität Regensburg. In [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/regensburg-research-hour-zum-physik-nobelpreis-2020/" data-wpel-link="internal">Regensburg Research Hour zum Physik-Nobelpreis 2020</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Vortrag am 1. Februar 2021 mit Professor Bernd Ammann, Universität Regensburg, und Stefan Gillessen, Max-Planck-Institut für Extraterrestrische Physik in Garching, zu den astronomischen Beobachtungen, aufgrund derer wir uns sicher sein können, dass es schwarze Löcher tatsächlich gibt. Eine Information des Zentrums zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (WIN) der Universität Regensburg.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: WIN Universität Regensburg.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/eso1825b2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Diese künstlerische Darstellung zeigt die Bahn des Sterns S2, die sehr nah am supermassereichen Schwarzen Loch im Zentrum der Milchstraße vorbeiführt. Dessen besonders starkes Gravitationsfeld bewirkt, dass sich die Farbe des Sterns leicht zum Roten hin verschiebt, ein Effekt aus Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie. In dieser Grafik wurden Farbeffekt, Geschwindigkeit und Größe der Objekte aus Gründen der Übersichtlichkeit übertrieben dargestellt. (Bild: ESO/M. Kornmesser)" data-rl_caption="" title="Diese künstlerische Darstellung zeigt die Bahn des Sterns S2, die sehr nah am supermassereichen Schwarzen Loch im Zentrum der Milchstraße vorbeiführt. Dessen besonders starkes Gravitationsfeld bewirkt, dass sich die Farbe des Sterns leicht zum Roten hin verschiebt, ein Effekt aus Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie. In dieser Grafik wurden Farbeffekt, Geschwindigkeit und Größe der Objekte aus Gründen der Übersichtlichkeit übertrieben dargestellt. (Bild: ESO/M. Kornmesser)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/eso1825b26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Diese künstlerische Darstellung zeigt die Bahn des Sterns S2, die sehr nah am supermassereichen Schwarzen Loch im Zentrum der Milchstraße vorbeiführt. Dessen besonders starkes Gravitationsfeld bewirkt, dass sich die Farbe des Sterns leicht zum Roten hin verschiebt, ein Effekt aus Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie. In dieser Grafik wurden Farbeffekt, Geschwindigkeit und Größe der Objekte aus Gründen der Übersichtlichkeit übertrieben dargestellt.<br>(Bild: ESO/M. Kornmesser)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In der Reihe &#8222;<a href="https://web.archive.org/web/20210507110738/https://www.uni-regensburg.de/forschung/zentrum-nachwuchsfoerderung/kalender/regensburg-research-hour-neu/index.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Regensburg Research Hour</a>&#8220; präsentiert die Universität Regensburg einem breiten Publikum in- und außerhalb der UR kompakt und allgemeinverständlich aktuelle Forschung und Forscherpersönlichkeiten. Die Veranstaltungen der Reihe werden vom Zentrum zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (<a href="https://www.uni-regensburg.de/forschen/win/das-win" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">WIN</a>) organisiert und finden in loser Folge an Montagen von 17.00 bis 18.00 Uhr virtuell statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Nobelpreis für Physik des Jahres 2020 wurde für die Entdeckung von schwarzen Löchern vergeben. Er besteht aus zwei Teilen: Roger Penrose (Oxford/London) erhielt eine Hälfte des Preises für den mathematisch orientierten Teil, in dem gezeigt wird, dass eine hohe Materiekonzentration zu einem schwarzen Loch führen muss, auch dann, wenn die Anordnung unsymmetrisch ist. Diese Vorhersage wurde in den letzten Jahren durch astronomische Beobachtungen bestätigt: man konnte nachweisen, dass es im Zentrum unserer Galaxie, der sogenannten Milchstraße, ein schwarzes Loch gibt. Für den astronomischen Teil wurden Reinhard Genzel am Max-Planck-Institut für Extraterrestrische Physik in Garching und Andrea Ghez an der University of California in Los Angeles ausgezeichnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Vortrag erklärt Professor <a href="https://ammann.app.uni-regensburg.de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Bernd Ammann</a> von der Universität Regensburg den mathematischen Teil &#8211; warum sich schwarze Löcher bilden können. <a href="https://www.mpe.mpg.de/person/18093/2163" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Stefan Gillessen</a> vom oben genannten Max-Planck-Institut erläutert die astronomischen Beobachtungen, aufgrund derer wir uns sicher sein können, dass es schwarze Löcher tatsächlich gibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Veranstaltungsort</strong><br>Zum Online-Vortrag am 1. Februar 2021 führt dieser <a href="https://uni-regensburg.zoom.us/j/81750638067" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Link</a><br>Login ab 16.45 Uhr, Beginn um 17.00 Uhr, Ende um 18.00 Uhr.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Informationen/Kontakt</strong><br>Zentrum zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (<a href="https://www.uni-regensburg.de/forschen/win/das-win" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">WIN</a>).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldung bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/nobelpreis-fuer-die-erforschung-scharzer-loecher/" data-wpel-link="internal">Nobelpreis für die Erforschung Schwarzer Löcher</a> (7. Oktober 2020)</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=629.msg500581#msg500581" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Schwarze Löcher</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/regensburg-research-hour-zum-physik-nobelpreis-2020/" data-wpel-link="internal">Regensburg Research Hour zum Physik-Nobelpreis 2020</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<title>Nobelpreis für die Erforschung Scharzer Löcher</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nobelpreis-fuer-die-erforschung-scharzer-loecher/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2020 07:23:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmologie]]></category>
		<category><![CDATA[Nobelpreis]]></category>
		<category><![CDATA[Relativitätstheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarzes Loch]]></category>
		<category><![CDATA[ZARM]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach den Gravitationswellen und der relativistischen Kosmologie geht der Nobelpreis innerhalb von vier Jahren zum dritten Mal an die Gravitationsphysik. Eine Pressemitteilung des Zentrums für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM). Quelle: ZARM. Als Albert Einstein vor 105 Jahren die Allgemeine Relativitätstheorie vorstellte, hatte er diese aus reinen Überlegungen über die theoretische Struktur der Physik hergeleitet. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach den Gravitationswellen und der relativistischen Kosmologie geht der Nobelpreis innerhalb von vier Jahren zum dritten Mal an die Gravitationsphysik. Eine Pressemitteilung des Zentrums für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ZARM.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/blackhole923581920viazarm.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Schwarzes Loch mit Jet - künstlerische Darstellung. (Bild: ZARM)" data-rl_caption="" title="Schwarzes Loch mit Jet - künstlerische Darstellung. (Bild: ZARM)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/blackhole923581920viazarm26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Schwarzes Loch mit Jet &#8211; künstlerische Darstellung.<br>(Bild: ZARM)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Als Albert Einstein vor 105 Jahren die Allgemeine Relativitätstheorie vorstellte, hatte er diese aus reinen Überlegungen über die theoretische Struktur der Physik hergeleitet. Ausgangspunkt war, dass die alte Newtonsche Gravitationsphysik im Widerspruch zu der ebenfalls von ihm aufgestellten Speziellen Relativitätstheorie stand. Kern seiner Allgemeinen Relativitätstheorie waren seine berühmten Einsteinschen Feldgleichungen. Damit konnte er z.B. die Periheldrehung des Merkurs erklären und auch die Lichtablenkung an der Sonne vorhersagen. Nimmt man seine Feldgleichungen ernst, erhält man Lösungen, die ultrakompakte Körper beschreiben, denen John Wheeler später den Namen &#8222;Schwarze Löcher&#8220; gab. Einstein selbst hat wohl nicht an die Existenz solcher Objekte geglaubt, deren Gravitationsfeld so stark ist, dass sich kein Licht und keine Teilchen ihrer Umklammerung entziehen können. Daher erscheinen uns diese Objekte als perfekt schwarz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den 1990er Jahren haben unabhängig voneinander die Gruppen um die Astronomen <a href="https://www.mpg.de/463056/extraterrestrische_physik_wissM1" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Reinhard Genzel</a>, MPI für Astrophysik, und <a href="https://www.universityofcalifornia.edu/news/ucla-and-uc-berkeley-faculty-share-2020-nobel-prize-physics" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Andrea Ghez</a>, UCLA, begonnen, Sterne im Zentrum unserer Milchstraße mittels Infrarottechnologie genau zu vermessen. Dabei stießen sie auf ein erstaunliches Phänomen. Sie beobachteten Sterne, die näher am Zentrum sind, als unser Sonnensystem groß ist. Zudem ließ sich ihre hohe Geschwindigkeit nur durch die Anziehung einer sehr großen Masse erklären &#8211; genauer gesagt einer zentralen kompakten Masse von ca. 4 Millionen Sonnenmassen. Solch eine grosse Masse in so einem kleinen Volumen kann es nicht geben, es sei denn, es handelt sich um ein ultrakompaktes Objekt wie ein Schwarzes Loch. Für ihre Beobachtungen und Schlussfolgerungen zu den Eigenschaften Schwarzer Löcher haben die beiden Forscher*innen nun den Nobelpreis für Physik erhalten und zwar zusammen mit Roger Penrose für seine bahnbrechenden theoretischen Arbeiten (zum Teil in Zusammenarbeit mit Stephen Hawking). Übrigens geht der Nobelpreis für Physik erst zum vierten Mal an eine Frau.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Nobelpreis betont insgesamt die große Bedeutung des Gebietes der relativistischen Gravitation, die zum Verständnis vieler Phänomene im Universum, aber auch für praktische Anwendungen wie die Positionierung, Geodäsie und Metrologie unerlässlich ist. Er beflügelt damit auch die Forschung zu Schwarzen Löchern des Graduiertenkollegs &#8222;<a href="https://web.archive.org/web/20240425073158/https://models-of-gravity.org/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Models of Gravity</a>&#8220; mit den Sprecheruniversitäten Oldenburg und Bremen. Die Kolleginnen und Kollegen in Bremen und Oldenburg beschäftigen sich sehr intensiv mit den Eigenschaften Schwarzer Löcher, auch in verallgemeinerten Theorien der Gravitation, wie sie z.B. von Quantengravitationstheorien vorhergesagt werden. Neben vielen weiteren Dingen werden hier die bobachteten Bahnen genauestens berechnet und die Schattenwürfe Schwarzer Löcher bestimmt, wie sie auch im letzten Jahr mit dem Event Horizon Teleskop erstmalig beobachtet wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=629.msg491336#msg491336" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Schwarze Löcher</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/nobelpreis-fuer-die-erforschung-scharzer-loecher/" data-wpel-link="internal">Nobelpreis für die Erforschung Scharzer Löcher</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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