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	<title>Normalbetrieb &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Normalbetrieb &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Curiosity hat seine Arbeit wieder aufgenommen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/curiosity-hat-seine-arbeit-wieder-aufgenommen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Nov 2013 20:10:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Curiosity]]></category>
		<category><![CDATA[Mars Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Rover]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine am 17. November 2013 registrierte plötzliche Spannungsänderung führte dazu, dass der Marsrover Curiosity seine Arbeiten während der letzten Woche vorübergehend einstellen musste. Nach dem Abschluss der damit verbundenen Analysen konnte der Rover den wissenschaftlichen Betrieb jedoch bereits am vergangenen Samstag wieder aufnehmen. Auch die Fahrt soll in Kürze fortgesetzt werden. Ein Beitrag von Ralph-Mirko [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Eine am 17. November 2013 registrierte plötzliche Spannungsänderung führte dazu, dass der Marsrover Curiosity seine Arbeiten während der letzten Woche vorübergehend einstellen musste. Nach dem Abschluss der damit verbundenen Analysen konnte der Rover den wissenschaftlichen Betrieb jedoch bereits am vergangenen Samstag wieder aufnehmen. Auch die Fahrt soll in Kürze fortgesetzt werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Ralph-Mirko Richter</a>. Quelle: JPL, USGS.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26112013211002_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26112013211002_small_1.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech" width="260"/></a><figcaption>
Diese Aufnahme der vorderen linken Gefahrenerkennungskamera zeigt das unmittelbar vor Curiosity gelegenen Gelände. Angefertigt wurde dieses Bild am 25. November 2013 um 19:56 MEZ.
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Während der vergangenen Woche waren die Techniker und Ingenieure des Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA in Pasadena/Kalifornien damit beschäftigt, die Ursache für eine am 17. November 2013 registrierte Spannungsveränderung in dem elektrischen System des von der US-amerikanischen Weltraumbehörde betriebenen Marsrovers <i>Curiosity</i> zu untersuchen (<a href="https://www.raumfahrer.net/marsrover-curiosity-hat-probleme-mit-seiner-elektrik/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net berichtete</a> über dieses Problem). </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Wir haben zunächst eine Liste der möglichen Ursachen erstellt und konnten diese dann Punkt für Punkt ausschließen&#8220;, so Rob Zimmerman vom JPL. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Da die Untersuchung des aufgetretenen Problems &#8211; es handelte sich um eine plötzlich aufgetretene Veränderung des Spannungsunterschiedes zwischen dem Fahrgestell und der 32-Volt-Stromschiene von <i>Curiosity</i> &#8211; oberste Priorität besaß wurden die wissenschaftlichen Aktivitäten des Rovers zunächst vorläufig komplett eingestellt. Stattdessen wurde die Aufzeichnungsrate von verschiedenen Telemetriewerten deutlich erhöht. Für die Untersuchung des Problems relevante elektrische Messwerte wurden dabei statt einmal pro Minute &#8211; dies entspricht der üblichen Aufzeichnungsrate im Normalbetrieb &#8211; bis zu acht Mal pro Sekunde aufgezeichnet und anschließend bei der nächsten sich bietenden Möglichkeit an das Roverkontrollzentrum übermittelt und dort anschließend ausgewertet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel zu diesen vermehrten Telemetriewert-Aufzeichnungen haben die Techniker und Ingenieure des JPL während der letzten Woche außerdem diverse Tests und Analysen durchgeführt. Hierbei wurden unter anderem kurzzeitig einige Reserve-Komponenten des Rovers aktiviert, um zu ergründen, ob vielleicht ein Kurzschluss in bestimmten Sensoren oder elektrischen Bauteilen für die beobachtete Veränderung des Spannungsunterschiedes verantwortlich ist. Immerhin bestand die Möglichkeit, dass der aufgetretene Spannungsunterschied ein Hinweis auf eine beschädigtes Bauteil sein könnte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei den Untersuchungen stellte sich jedoch letztendlich heraus, dass sehr wahrscheinlich der als Energiequelle verwendete <a href="https://www.raumfahrer.net/curiositys-energieversorgung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">Radioisotopengenerator</a> des Rovers für das aufgetretene Problem verantwortlich war. Hier ist vermutlich ein interner Kurzschluss aufgetreten, der die aktuelle Funktionsfähigkeit des MMRTG, welcher allerdings auch bewußt über ein für solche Ereignisse ausgelegtes &#8222;unverwüstliches&#8220; Konstruktionsprinzip verfügt, nicht weiter beeinflusst. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt wurden die wissenschaftlichen Arbeiten des Rovers für diese Analysen für einen Zeitraum von sechs Tagen unterbrochen und erst am 23. November wieder aufgenommen. Dabei stellte sich heraus, dass sich der Spannungsunterschied wieder auf das vorherige Niveau von 11 Volt eingepegelt hatte. Auch dieses Verhalten, so das Team des JPL, ist ein Indiz dafür, dass ein interner Kurzschluss im MMRTG für das Problem verantwortlich ist und das &#8222;Problem&#8220; somit als harmlos anzusehen ist. Vergleichbare Ereignisse, so das JPL, können allerdings jederzeit erneut auftreten. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26112013211002_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26112013211002_small_2.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech, Malin Space Science Systems" width="260"/></a><figcaption>
Diese Aufnahme von einem der sechs Räder des Rovers &#8211; gezeigt wird das vordere linke Rad &#8211; fertigte die MAHLI-Kamera am 24. November 2013 an. Auch die hier gut erkennbaren Kratzer und mehrere Risse, welche sich mittlerweile auf den Laufflächen der Räder gebildet haben, stellen laut dem JPL keine Beeinträchtigung für den weiteren Missionsverlauf dar.
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech, Malin Space Science Systems)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ähnliche Ereignisse wurden auch schon bei anderen Raumsonden, so zum Beispiel bei dem Saturnorbiter <i>Cassini</i> beobachtet, welche über vergleichbare Energiequellen verfügen. Diese Ereignisse führten durchweg zu keiner dauerhaften Beeinträchtigung der Radioisotopengeneratoren und hatten keine Leistungsminderung zur Folge. Dies sollte auch bei <i>Curiosity</i> der Fall sein. Aufgrund mehrjähriger Tests mit einem baugleichen MMRTG gehen die Mitarbeiter der <i>Curiosity</i>-Mission davon aus, dass auch der Marsrover selbst dann nicht in eine problematische Situation geraten wird, wenn solche Ereignisse erneut auftreten sollten.  <br><strong>Fortsetzung des Betriebes</strong> <br> Im Verlauf des vergangenen Wochenendes wurden Teile einer Bodenprobe, welche bereits vor mehreren Monaten in der Region &#8222;Cumberland&#8220; entnommen wurden und die sich seitdem im Inneren des für Probenentnahmen ausgelegten <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.raumfahrer.net/das-probenentnahmesystem/" target="_blank" data-wpel-link="internal">CHIMRA-Systems</a> befanden, in das Innere des Analyseinstrumentes <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.raumfahrer.net/das-sam-instrument/" target="_blank" data-wpel-link="internal">SAM</a> befördert. Diese Proben sollen jetzt in den kommenden Tagen bei passenden Gelegenheiten analysiert werden. Außerdem wurden die verschiedenen Kamerasysteme des Rovers eingesetzt, um diverse Aufnahmen der Umgebung sowie des Rovers anzufertigen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und auch die Fahrt des Rovers soll bereits demnächst fortgesetzt werden. Auf der dabei vorgesehenen Route zum Rand des etwa 5,5 Kilometer hohen Aeolis Mons, dem Zentralberg im Inneren des Gale-Kraters, wurden von den an der Mission beteiligten Wissenschaftlern insgesamt fünf Punkte &#8211; die sogenannten &#8222;Waypoints&#8220; &#8211; ausgewählt, an denen der Rover jeweils mehrtägige Stopps für ausführlichere wissenschaftliche Untersuchungen einlegen soll. Das wissenschaftliche Ziel dieser Analysen besteht darin, Informationen über die Geologie des Geländes zu sammeln, welches sich zwischen der Region Shaler und dem Aeolis Mons befindet. Diese Daten sollen den Wissenschaftlern dabei helfen, die zwischenzeitlich gewonnenen Informationen in einen Kontext zu den Erkenntnissen zu setzen, welche zukünftig bei den geschichteten Gesteinsablagerungen des Zentralberges erlangt werden sollen. Ein spezielles Augenmerk soll dabei auf geologische Strukturen gerichtet werden, welche offensichtlich durch fließendes Wasser erzeugt beziehungsweise verändert wurden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis zum heutigen Tag, dem <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sol_(Marstag)" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">&#8222;Sol&#8220;</a> 465 seiner Mission, hat der Marsrover <i>Curiosity</i> eine Distanz von mehr als 4.300 Metern auf der Oberfläche unseres Nachbarplaneten zurückgelegt. Seit dem Erreichen unseres Nachbarplaneten haben die Kamerasysteme von <i>Curiosity</i> 102.268 Bilder aufgenommen und an das Roverkontrollzentrum des Jet Propulsion Laboratory (JPL) in Pasadena/Kalifornien übermittelt. Diese Aufnahmen sind für die interessierte Öffentlichkeit auf einer <a class="a" href="https://mars.nasa.gov/msl/multimedia/raw-images/?order=sol+desc%2Cinstrument_sort+asc%2Csample_type_sort+asc%2C+date_taken+desc&amp;per_page=50&amp;page=0&amp;mission=msl" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">speziellen Internetseite des JPL</a> einsehbar. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit in Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11246.2850" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Aktuelle Diskussion zu Curiosity</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/curiosity-hat-seine-arbeit-wieder-aufgenommen/" data-wpel-link="internal">Curiosity hat seine Arbeit wieder aufgenommen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Marsrover Curiosity: Der Sicherheitsmodus ist beendet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/marsrover-curiosity-der-sicherheitsmodus-ist-beendet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Nov 2013 18:06:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Curiosity]]></category>
		<category><![CDATA[Mars Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Rover]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
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		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Marsrover Curiosity hatte sich am 7. November 2013 unerwartet in einen Sicherheitsmodus versetzt. Nach der Beseitigung des zugrunde liegenden Problems hat der Rover den Sicherheitsmodus mittlerweile verlassen. Bereits am morgigen Tag soll der wissenschaftliche Betrieb wieder aufgenommen werden. Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: JPL, USGS. Bereits am 7. November 2013 versetzte sich der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Marsrover Curiosity hatte sich am 7. November 2013 unerwartet in einen Sicherheitsmodus versetzt. Nach der Beseitigung des zugrunde liegenden Problems hat der Rover den Sicherheitsmodus mittlerweile verlassen. Bereits am morgigen Tag soll der wissenschaftliche Betrieb wieder aufgenommen werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Ralph-Mirko Richter.</a> Quelle: JPL, USGS.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13112013190623_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13112013190623_small_1.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech" width="300" height="300"/></a><figcaption>
Diese am 4. November 2013 mit der vorderen linken Gefahrenerkennungskamera angefertigte Aufnahme zeigt die Felsformation Cooperstown, welche in den ersten Novembertagen ausführlich untersucht wurde. Bei Cooperstown handelt es sich um einen etwa 30 Meter langen und bis zu mehreren Dutzend Zentimeter hohen Grat aus geschichteten Ablagerungen, welche sich aus besonders wiederstandsfähigem Sedimentgestein zusammensetzen. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits am 7. November 2013 versetzte sich der von der US-amerikanischen Weltraumbehörde NASA betriebenen Marsrover <i>Curiosity</i> in einen Sicherheitsmodus. Der Grund hierfür war ein nicht vorgesehenen Neustart des <a href="https://www.raumfahrer.net/curiositys-computersystem/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">Computersystems</a> des Rovers. Dieser Neustart ereignete sich zu einem Zeitpunkt, an dem <i>Curiosity</i> mit dem ebenfalls von der NASA betriebenen Marsorbiter <i>Mars Reconnaissance Orbiter</i> kommunizierte, wobei Telemetriewerte des Rovers an den Orbiter übermittelt wurden, welche dann zu einem späteren Zeitpunkt an die Erde <a href="https://www.raumfahrer.net/die-kommunikation-mit-der-erde/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">weitergeleitet</a> werden sollten. Nur wenige Stunden zuvor wurde eine neue Software-Version in den Computerspeicher des Rovers geladen (<a href="https://www.raumfahrer.net/computerproblem-bei-curiosity/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net berichtete</a>).  </p>



<p class="wp-block-paragraph">In den folgenden Tagen waren die für den Betrieb des Rovers verantwortlichen Mitarbeiter des Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA damit beschäftigt, die genaue Ursache für den <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Neustart_(Computer)" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">&#8222;Warm Reset&#8220;</a> zu ergründen und den Fehler zu beheben. Noch am 8. November konnte das Problem erfolgreich nachvollzogen werden. Hierbei zeigte sich, dass durch das erst kurz zuvor überspielte Software-Update ein Fehler in einer Katalogdatei der &#8222;OnBoard&#8220;-Software des Rovers erzeugt wurde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Neue Kommandos, durch welche dieser Fehler behoben werden sollte, konnten bereits am vergangenen Sonntag an <i>Curiosity</i> übermittelt werden. Bereits wenige Stunden später &#8222;bestätigte&#8220; der Rover den Empfang und teilte dem Kontrollzentrum mit, dass der Sicherheitsmodus verlassen wurde. <i>Curiosity</i> befindet sich seitdem wieder im &#8222;normalen Operationsmodus&#8220; und wartet auf weitere Kommandos zur Fortsetzung seiner Mission. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am heutigen Tag sind die an der Mission beteiligten Wissenschaftler und Ingenieure damit beschäftigt, entsprechende Befehle zu erstellen, welche noch vor dem Beginn des nächsten (Mars-)Tages an den Rover übermittelt werden sollen. Der wissenschaftliche Betrieb soll dann am morgigen Tag, dem <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sol_(Marstag)" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">&#8222;Sol&#8220;</a> 453 der Mission, wieder aufgenommen werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis zum heutigen Tag, dem Sol 452 seiner Mission, hat der Marsrover <i>Curiosity</i> eine Distanz von mehr als 4.000 Metern auf der Oberfläche unseres Nachbarplaneten zurückgelegt. Seit dem Erreichen unseres Nachbarplaneten haben die Kamerasysteme von <i>Curiosity</i> 99.374 Bilder aufgenommen und an das Roverkontrollzentrum des Jet Propulsion Laboratory (JPL) in Pasadena/Kalifornien übermittelt. Diese Aufnahmen sind für die interessierte Öffentlichkeit auf einer <a class="a" href="https://mars.nasa.gov/msl/multimedia/raw-images/?order=sol+desc%2Cinstrument_sort+asc%2Csample_type_sort+asc%2C+date_taken+desc&amp;per_page=50&amp;page=0&amp;mission=msl" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">speziellen Internetseite des JPL</a> einsehbar. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die dort derzeit erkennbare &#8222;Datenlücke&#8220; &#8211; die zuletzt angefertigten Aufnahmen stammen vom 4. November (Sol 443) &#8211; resultiert aus dem an diesem Tag begonnenen Software-Update und dem anschließenden Sicherheitsmodus. Währenddessen wurden keine neuen Aufnahmen angefertigt und auch keine sonstigen wissenschaftlichen Daten gesammelt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit in Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11246.2820" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Aktuelle Diskussion zu Curiosity</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/marsrover-curiosity-der-sicherheitsmodus-ist-beendet/" data-wpel-link="internal">Marsrover Curiosity: Der Sicherheitsmodus ist beendet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Curiosity setzt seine Untersuchungen fort</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/curiosity-setzt-seine-untersuchungen-fort/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Mar 2013 18:48:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Curiosity]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Mars Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Rover]]></category>
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		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Wetter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach einer durch ein Computerproblem bedingten dreiwöchigen Zwangspause hat der Marsrover Curiosity in der vergangenen Woche sein wissenschaftliches Programm wieder aufgenommen. Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: JPL. Vertont von Peter Rittinger. Bereits Ende Februar 2013 trat bei dem von der US-amerikanischen Weltraumbehörde NASA betriebenen Marsrover Curiosity ein Computerproblem auf, welches zur Folge hatte, dass [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/curiosity-setzt-seine-untersuchungen-fort/" data-wpel-link="internal">Curiosity setzt seine Untersuchungen fort</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach einer durch ein Computerproblem bedingten dreiwöchigen Zwangspause hat der Marsrover Curiosity in der vergangenen Woche sein wissenschaftliches Programm wieder aufgenommen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Ralph-Mirko Richter</a>. Quelle: JPL. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2013-04-02-38780.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26032013194850_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26032013194850_small_1.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech" width="260"/></a><figcaption>
Diese Aufnahme wurde am 22. März 2013 durch die mit der B-Side verbundene linke Navigationskamera des Rovers Curiosity erstellt. Zu sehen sind das linke mittlere und vordere Rad des Rovers, welche über einen Durchmesser von jeweils 50 Zentimetern verfügen. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits Ende Februar 2013 trat bei dem von der US-amerikanischen Weltraumbehörde NASA betriebenen Marsrover <i>Curiosity</i> ein Computerproblem auf, welches zur Folge hatte, dass sich der Rover in einen Sicherheitsmodus versetzte. Dadurch bedingt konnte der Rover in den folgenden Wochen keine weiteren wissenschaftlichen Untersuchungen mehr durchführen. Im Rahmen der Fehlerbehebung wurde <i>Curiosity</i> von den für die Kontrolle des Rovers zuständigen Mitarbeitern des Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA in Pasadena/Kalifornien auf ein redundantes Computersystem umgeschaltet und zudem mit verschiedenen Updates seiner Betriebssoftware ausgestattet (<a href="https://www.raumfahrer.net/curiosity-erneut-nicht-mehr-im-sicherheitsmodus/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net berichtete</a>). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Arbeiten konnten Ende der vergangenen Woche erfolgreich abgeschlossen werden und bereits seit dem 21. März sammelt <i>Curiosity</i> wieder wissenschaftliche Daten. Als erstes wurde dazu an diesem Tag die Wetterstation REMS reaktiviert. Am 23. März wurde dem Analyseinstrument SAM zudem zwecks weiterer Untersuchungen erneut Material aus einer Bodenprobe zugeführt, welches zuvor im Rahmen einer Bohrung aus der Marsoberfläche gewonnen wurde. Auch der Strahlungsdetektor RAD befindet sich mittlerweile wieder im Betriebsmodus und die wissenschaftliche Hauptkamera des Rovers, die MastCam, konnte in den vergangenen Tagen eine Vielzahl neuer Aufnahmen anfertigen und an das Kontrollzentrum übermitteln. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Wir befinden uns somit wieder im vollen wissenschaftlichen Betriebsmodus&#8220;, so Jim Erickson, der stellvertretende Projektmanager der <i>Curiosity</i>-Mission vom JPL. 
<br>
<strong>Umschaltung der Steuerungskameras</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26032013194850_big_2.gif" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26032013194850_small_2.gif" alt="NASA, JPL-Caltech, Animation: Raumfahrer.net" width="260"/></a><figcaption>
Die Aufnahme der linken vorderen, mit der B-Side verbundenen HazCam wurde am Sol 223 erstellt (23. März 2013 um 03:59:22 MEZ). Die mit der A-Side verbundene HazCam hat &#8222;ihr&#8220; Bild dagegen bereits am Sol 200 angefertigt (27. Februar 2013, 12:48:52 MEZ). Obwohl sich der Rover in diesem Zeitraum nicht bewegt hat ist trotzdem eine neue, durch die neu verwendete B-Side-Kamera begründete Perspektive erkennbar, welche im Vergleich zu der anderen Kamera über eine leicht versetzte Anordnung verfügt. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech, Animation: Raumfahrer.net)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wiederinbetriebnahme des Rovers war mit einer komplizierten und zeitaufwändigen Prozedur verbunden. Bedingt durch das Umschalten von der zuvor verwendeten A-Side des Computersystems auf die jetzt als primäres System eingesetzte B-Side mussten auch verschiedene, fest mit diesem Computersystem verbundene redundante Subsysteme aktiviert und anschließend überprüft werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einem dieser Systeme handelt es sich um die für die Steuerung des Rovers auf der Marsoberfläche benötigten Navigationskameras (kurz &#8222;NavCams&#8220;) und die vorderen und hinteren Gefahrenvermeidungskameras (kurz &#8222;Front HazCams&#8220; und &#8222;Rear HazCams&#8220;). Jedes dieser Systeme besteht aus jeweils vier einzelnen Kameras, von denen immer zwei fest mit einem Computersystem verbunden und ausschließlich von diesem genutzt werden können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus diesem Grund waren bis Ende Februar lediglich die sechs fest mit der A-Side verbundenen Steuerungskameras aktiv und die erstmalige Inbetriebnahme der &#8222;Reservekameras&#8220; wurde von den Mitarbeitern des JPL mit einer gewissen Spannung erwartet. Die Anordnung dieser Kameras ermöglicht unter anderem die Anfertigung von 3D-Bildern, mit deren Hilfe die Umgebung des Rovers räumlich dargestellt werden kann. Solche Aufnahmen sind notwendig, damit die für die Planung einer Fahrt verantwortlichen Roverdriver eine sichere Route durch das zu passierende Gelände festlegen können oder damit der an der Frontseite des Rovers montierte <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/der-aufbau-des-rovers/#der-instrumentenarm-305f1388-c94a-4eee-a502-eea6b3324b3c" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Instrumentenarm</a> mit der notwendigen Präzision gesteuert werden kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sollten die mit der B-Side verbundenen Kameras nicht einwandfrei funktionieren, so würde dies zu erheblichen Komplikationen im Weiterbetrieb des Rovers führen. Es zeigte sich jedoch, dass alle sechs redundanten Kameras einwandfrei arbeiten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Seit dem April 2012 &#8211; damals befanden wir uns noch auf dem Weg zum Mars &#8211; haben wir die Steuerungskameras der B-Side jetzt erstmalig erneut eingesetzt&#8220;, so Justin Maki, der Leiter des für diese Kameras verantwortlichen Teams des JPL. &#8222;Jetzt haben wir diese Kameras auch erstmals auf dem Mars benutzt und alle arbeiten fehlerfrei.&#8220; </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sonnenkonjunktion</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26032013194850_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26032013194850_small_3.jpg" alt="JPL Solar System Simulator" width="260"/></a><figcaption>
Im April wird sich der Mars von der Erde aus betrachtet nur wenige Grad von der Sonne entfernt befinden. Gegen Mitte des Monats ist dadurch bedingt keine Kommunikation mit den Marsrovern und -orbitern möglich. 
<br>
(Bild: JPL Solar System Simulator)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Fortsetzung der wissenschaftlichen Arbeiten konzentrieren sich die Mitarbeiter der <i>Curiosity</i>-Mission derzeit auch auf die demnächst anstehende Sonnenkonjunktion. Hierbei handelt es sich um eine spezielle, etwa alle 26 Monate auftretende Planetenkonstellation, bei der sich der Mars von der Erde aus gesehen in einem Abstand von weniger als fünf Grad von der Sonne befindet. Zum Zeitpunkt seines geringsten Abstandes wird sich der Mars dabei am 18. April lediglich 0,4 Grad &#8211; dies ist weniger als ein Vollmonddurchmesser &#8211; unterhalb der Sonne befinden. 
<br>
Aus diesem Grund wird die Datenübertragung zwischen der Erde und dem Mars im April 2013 stark eingeschränkt beziehungsweise für die Dauer von mehren Tagen sogar nahezu unmöglich sein, da die von der Sonne ausgehende Strahlung die Funksignale, welche zwischen den beiden Planeten hin und her gesandt werden, zu sehr stört. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zeitraum zwischen dem 4. April und dem 1. Mai wird deshalb keine Transmission von Kommandos von der Erde aus in Richtung Mars erfolgen, um den Empfang von eventuell unvollständigen und damit fehlerhaften Kommandosequenzen durch <i>Curiosity</i> zu vermeiden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb werden die Missionsmitarbeiter dem Rover in den kommenden Tagen ein ausführliches &#8222;Arbeitsprogramm&#8220; übermitteln, welches der Rover anschließend in den folgenden Wochen automatisch abarbeiten soll. Die in diesem Zeitraum von dem Rover gesammelten Daten sollen dann zunächst in dessen Bordcomputer abgelegt und erst nach dem Ende der Sonnenkonjunktion zur Erde übermittelt werden. Nach der Auswertung dieser Daten ist für Anfang Mai mindestens eine weitere Bohrung vorgesehen. Erst nach der Analyse der dabei gewonnenen Bodenproben wird der Rover seine Fahrt wahrscheinlich frühestens Mitte Mai 2013 fortsetzen und sich dabei zu der Basis des im Inneren des Gale-Kraters gelegenen Zentralberges Aeolis Mons begeben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis zum heutigen Tag, dem <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sol_(Marstag)" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">&#8222;Sol&#8220;</a> 226 seiner Mission, hat der Marsrover <i>Curiosity</i> eine Distanz von etwa 746 Metern auf der Oberfläche unseres Nachbarplaneten zurückgelegt. In diesem Zeitraum haben die Kamerasysteme des Rovers bisher 49.339 Bilder aufgenommen und an das Roverkontrollzentrum des Jet Propulsion Laboratory (JPL) in Pasadena/Kalifornien übermittelt. Diese Aufnahmen sind für die interessierte Öffentlichkeit auf einer <a class="a" href="https://mars.nasa.gov/msl/multimedia/raw-images/?order=sol+desc%2Cinstrument_sort+asc%2Csample_type_sort+asc%2C+date_taken+desc&amp;per_page=50&amp;page=0&amp;mission=msl" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">speziellen Internetseite des JPL</a> einsehbar. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit in Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11246.2145" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Aktuelle Diskussion zu Curiosity</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2013-04-02-38780.mp3" length="8743372" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Kepler wieder im Beobachtungseinsatz</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kepler-wieder-im-beobachtungseinsatz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Feb 2013 15:23:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Extrasolar]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Sterne]]></category>
		<category><![CDATA[Drallrad]]></category>
		<category><![CDATA[Exoplanetenforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Lageregelungssystem]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Normalbetrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumteleskop]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Probleme mit einem zur Lageregelung benötigten Drallrad des Weltraumteleskops Kepler der US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtagentur NASA sind überwunden. Der Planetenjäger wird wieder zur Suche nach erdähnlichen Planeten eingesetzt. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA. Nach einer zehntägigen Ruhepause für das Drallrad mit der Nr. 4, die am 17. Januar 2013 begann, lässt sich [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Probleme mit einem zur Lageregelung benötigten Drallrad des Weltraumteleskops Kepler der US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtagentur NASA sind überwunden. Der Planetenjäger wird wieder zur Suche nach erdähnlichen Planeten eingesetzt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03022013162311_small_1.jpg" alt="NASA" width="300" height="263"/><figcaption>
Kepler im Weltraum &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer zehntägigen Ruhepause für das Drallrad mit der Nr. 4, die am 17. Januar 2013 begann, lässt sich das Teleskop nun wieder ohne Einsatz kleiner Lageregelungstriebwerke im Raum ausrichten. Dank der durch die wieder hochgefahrenen Drallräder ermöglichte Exaktheit kann Kepler seit dem 28. Januar 2013 wieder wissenschaftliche Daten sammeln. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Anfang Januar 2013 waren für das Drallrad Nr. 4 erhöhte Reibungswerte verzeichnet worden, weshalb man die Drehzahl aller Drallräder an Bord von Kepler schließlich auf Null absenkte und das Weltraumteleskop in einem speziellen Sicherheitsmodus, in dem die Lageregelung mit Hilfe kleiner Triebwerke erfolgt, ausruhen ließ. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zeitraum des Betriebs im Sicherheitsmodus war keine Beobachtungstätigkeit möglich. Der solarzellenbedeckte Rücken des Raumfahrzeugs war während dieser Zeit dauerhaft Richtung Sonne ausgerichtet, um eine ununterbrochene Energieversorgung sicherzustellen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit dem Ausfall des ersten Drallrads, dem mit der Nr. 2, im Juli 2012 war die Leistung des Raumfahrzeugs mit den drei verbliebenen, laufenden Drallrädern ohne Anlass zur Kritik. Das Drallrad Nr. 2 hatte im Janaur 2012 mit ansteigenden Reibungswerten auf sich aufmerksam gemacht und war schließlich nach einer Periode mit sich immer wieder verändernden Reibungswerten stillgelegt worden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch das Drallrad Nr. 4 zeigte veränderliche Reibungswerte, ließ aber bis dato keine Signaturen erkennen, die solchen in den Daten zum abgeschalteten Drallrad Nr. 2 ähneln. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass Drallrad Nr. 4 aktuell wieder einen störungsfreien Betrieb ermöglicht, führt man darauf zurück, dass es den Schmiermitteln im Drallrad während der verordneten Zwangspause möglich war, sich neu in der Mechanik zu verteilen und so wieder für ausreichend geringe Reibungswerte zu sorgen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Februar 2013 wollen die mit den Drallrädern von Kepler beschäftigten Ingenieure die Daten zum Drallrad Nr. 4 aus der Einsatzpause sowie aus den Betriebszeiten davor und danach sorgfältig auswerten, um Aussagen über Erfolg und Wert des Sicherheitsmodus mit angehaltenen Drallrädern treffen zu können. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie in unserem Forum mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=1184.105" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Kepler</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mars Odyssey ist wieder im regulären Betrieb</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mars-odyssey-ist-wieder-im-regulaeren-betrieb/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Nov 2012 18:20:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars Odyssey 2001]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[JPL]]></category>
		<category><![CDATA[Normalbetrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Relaisstation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Raumsonde Mars Odyssey hat am vergangenen Montag nach einem erfolgreich verlaufenen Wechsel auf das redundante Backup-Computersystem wieder den regulären Betrieb aufgenommen. Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: JPL. Am 5. November 2012 wurde die von der US-amerikanischen Weltraumbehörde NASA betriebene Raumsonde Mars Odyssey planmäßig in einen Sicherheitsmodus versetzt, um einen notwendig gewordenen Wechsel auf [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Raumsonde Mars Odyssey hat am vergangenen Montag nach einem erfolgreich verlaufenen Wechsel auf das redundante Backup-Computersystem wieder den regulären Betrieb aufgenommen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: JPL.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13112012192028_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13112012192028_small_1.jpg" alt="JPL" width="260"/></a><figcaption>
Eine künstlerische Darstellung der Raumsonde Mars Odyssey. 
<br>
(Bild: NASA, JPL)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 5. November 2012 wurde die von der US-amerikanischen Weltraumbehörde NASA betriebene Raumsonde <i>Mars Odyssey</i> planmäßig in einen Sicherheitsmodus versetzt, um einen notwendig gewordenen Wechsel auf das redundante Backup-Computersystem durchzuführen (<a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/mars-odyssey-wechselt-auf-das-backup-computersystem/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net berichtete</a>). Das für den Betrieb des Marsorbiters verantwortliche Jet Propulsion Laboratory (JPL) teilte jetzt in einer Presserklärung mit, dass dieser Wechsel erfolgreich verlief und dass die Raumsonde sich wieder im regulären Betrieb befindet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Die Umschaltung des Bordcomputers verlief erfolgreich. Alle jetzt erstmals eingesetzten Subsysteme arbeiten wie geplant&#8220;, so Gaylon McSmith, der für die <i>Mars Odyssey</i>-Mission verantwortliche Missionsmanager des JPL. 
<br>
Nach der Beendigung des Sicherheitsmodus leitete <i>Mars Odyssey</i> bereits in der Nacht zum Montag Daten an die Erde weiter, welche zuvor von dem Marsrover <i>Opportunity</i> via UHF-Telekommunikationsverbindung empfangen wurden. Im Rahmen der für diese Woche geplanten Aktivitäten soll die Raumsonde auch für den zweiten derzeit aktiven Marsrover <i>Curiosity</i> als <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/die-kommunikation-mit-der-erde/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Kommunikationsrelaisstation</a> dienen und zudem die eigenen wissenschaftlichen Arbeiten fortsetzen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Die Tatsache, dass uns jetzt nach mehr als 11 Jahren im Marsorbit ein brandneues Computersystem zur Verfügung steht, ist ein Beweis für das exzellente Design dieser Raumsonde&#8220;, so Gaylon McSmith. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die bisherigen Analysen der Techniker und Ingenieure des JPL führten zu dem Schluss, dass die mit dem bisher eingesetzten A-Side-Computer verbundene <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Inertialsensor" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Inertial Measurement Unit</a> (kurz &#8222;IMU&#8220;) immer noch voll funktionsfähig ist und gegebenenfalls noch über einen Zeitraum von mehreren Monaten verwendet werden kann. Sollten in Zukunft ernsthafte Probleme mit dem jetzt aktivierten Backup-Computer auftreten, so könnte <i>Mars Odyssey</i> wieder auf dieses A-Side-Computersystem zurückgreifen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die am 7. April 2001 an Bord einer Delta-II-Trägerrakete gestartete Raumsonde <i>Mars Odyssey</i> erreichte den Mars am 24. Oktober 2001 und trat kurz darauf in eine Umlaufbahn um unseren äußeren Nachbarplaneten ein. Anfang 2002 nahm die Raumsonde ihre reguläre wissenschaftliche Arbeit auf. Außerdem stellt sie seit dem Januar 2004 eine wesentliche Relaisstation für den Datentransfer zwischen den auf der Planetenoberfläche operierenden Marsrovern der NASA und deren Kontrollzentrum am JPL dar. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4101.45" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">2001 Mars Odyssey</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/mars-odyssey-ist-wieder-im-regulaeren-betrieb/" data-wpel-link="internal">Mars Odyssey ist wieder im regulären Betrieb</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mars Odyssey sendet wieder Daten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mars-odyssey-sendet-wieder-daten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jun 2012 20:52:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars Odyssey 2001]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Datenübertragung]]></category>
		<category><![CDATA[Normalbetrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Reaktionsrad]]></category>
		<category><![CDATA[Spektrometer]]></category>
		<category><![CDATA[Themis]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34910</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Raumsonde Mars Odyssey befindet sich nach der Aktivierung eines Reserve-Reaktionsrades wieder in ihrem normalen Betriebsmodus. Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: JPL. Die von der US-amerikanischen Weltraumbehörde NASA betriebene Marssonde Mars Odyssey hatte sich nach dem Auftreten eines Problems mit einem der drei für die Lageorientierung im Raum benötigten Reaktionsräder bereits am 8. Juni [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/mars-odyssey-sendet-wieder-daten/" data-wpel-link="internal">Mars Odyssey sendet wieder Daten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Raumsonde Mars Odyssey befindet sich nach der Aktivierung eines Reserve-Reaktionsrades wieder in ihrem normalen Betriebsmodus.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: JPL.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28062012225209_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28062012225209_small_1.jpg" alt="JPL" width="260"/></a><figcaption>
Eine künstlerische Darstellung der Raumsonde Mars Odyssey. 
<br>
(Bild: JPL)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die von der US-amerikanischen Weltraumbehörde NASA betriebene Marssonde <i>Mars Odyssey</i> hatte sich nach dem Auftreten eines Problems mit einem der drei für die Lageorientierung im Raum benötigten Reaktionsräder bereits am 8. Juni 2012 in einen vorsorglichen Sicherheitsmodus versetzt (<a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/mars-odyssey-mit-reaktionsradproblem/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net berichtete</a>). Nach einer ausführlichen Analyse des zugrunde liegenden Problems und der Aktivierung eines Reserve-Reaktionsrades konnte <i>Mars Odyssey</i> den Sicherheitsmodus am 16. Juni 2012 verlassen (<a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/mars-odyssey-sicherheitsmodus-beendet/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net berichtete</a>). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlerweile befindet sich der dienstälteste Marsorbiter der NASA wieder in seinem normalen Betriebsmodus. Bereits am vergangenen Montag wurden die beiden noch einsatzfähigen Instrumente des Orbiters, das <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/mars-odyssey-ist-seit-ueber-10-jahren-aktiv/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Thermal Emission Imaging System</a> (THEMIS) und das Gammastrahlen-Spektrometer, reaktiviert und begannen mit der erneuten Sammlung von wissenschaftlichen Daten. Am Mittwoch nahm der Orbiter schließlich auch erneut seine Funktion als Datenrelaisstation zwischen dem auf der Marsoberfläche operierenden Marsrover <i>Opportunity</i> und dem <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deep_Space_Network" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Deep Space Network</a> (DSN) der NASA auf. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die am 7. April 2001 an Bord einer Delta-II-Trägerrakete gestartete Raumsonde <i>Mars Odyssey</i> erreichte den Mars am 24. Oktober 2001 und trat unmittelbar darauf in eine Umlaufbahn um unseren äußeren Nachbarplaneten ein. Die Mission wird vom Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA in Pasadena/Kalifornien, eine Abteilung des California Institute of Technology (Caltech), im Auftrag des Direktorats für wissenschaftliche Missionen der NASA in Washington, DC geleitet. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon-Forum</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4101.30" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">2001 Mars Odyssey</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/mars-odyssey-sendet-wieder-daten/" data-wpel-link="internal">Mars Odyssey sendet wieder Daten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>MRO verlässt Safe Mode</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mro-verlaesst-safe-mode/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 09:07:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Instrumente]]></category>
		<category><![CDATA[Normalbetrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Softwareprobleme]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=32794</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das US-amerikanische Labor für Strahlantrieb aus Pasadena teilte am 8. Dezember 2009 mit, dass sich der Mars Reconnaissance Orbiter nicht mehr im Sicherheitsmodus befindet. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: JPL. Nachdem der Mars Reconnaissance Orbiter (MRO) im Jahr 2009 am 26. August zum vierten Mal einen unerwarteten Neustart von Bordrechneranlagen erfahren hatte, hatte man [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/mro-verlaesst-safe-mode/" data-wpel-link="internal">MRO verlässt Safe Mode</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das US-amerikanische Labor für Strahlantrieb aus Pasadena teilte am 8. Dezember 2009 mit, dass sich der Mars Reconnaissance Orbiter nicht mehr im Sicherheitsmodus befindet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: JPL.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10122009100744_small_1.jpg" alt="NASA" width="403" height="319"/><figcaption>
Frontansicht von MRO über dem Mars &#8211; künstlerische Darstellung 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem der Mars Reconnaissance Orbiter (MRO) im Jahr 2009 am 26. August zum vierten Mal einen unerwarteten Neustart von Bordrechneranlagen erfahren hatte, hatte man das Raumfahrzeug bis zum 8. Dezember 2009 in einem Sicherheits- oder Ruhemodus, einem Zustand eingeschränkter Aktivität, belassen, da die Gefahr bestand, dass MRO nach weiteren Rechnerneustarts seine Mission nicht weiter fortsetzen können würde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine gewissenhafte Analyse der Vorgänge an Bord des um den Mars kreisenden Raumfahrzeugs mündete schließlich in der Entwicklung von Softwareanpassungen für MROs Rechneranlagen, die ein abruptes Missionsende nach ungeplanten Rechnerneustarts wirksam verhindern sollen. Diese Anpassungen wurden zwischenzeitlich an das Raumfahrzeug gesendet und auf Kommandos von der Erde hin aktiviert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der nächste Schritt ist nun eine sorgfältige Überprüfung der wissenschaftlichen Instrumente von MRO. Ist diese abgeschlossen, soll MRO wieder den regulären Beobachtungsbetrieb aufnehmen. Geht alles gut, könnte es in der kommenden Woche soweit sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4220.msg124114#msg124114 " target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Mars Reconnaissance Orbiter (MRO)</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/mro-verlaesst-safe-mode/" data-wpel-link="internal">MRO verlässt Safe Mode</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>LCROSS &#8211; Notstand beendet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lcross-notstand-beendet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Sep 2009 10:31:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Einschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Normalbetrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Treibstoff]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=32605</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Missionskontrolle hat LCROSS aus seinem Notbetrieb befreit. Einem erfolgreichen Abschluss der Mission soll nichts mehr entgegenstehen. Ein Beitrag von Daniel Schiller. Quelle: NASA. In den vergangenen Tagen hat die Sonde kein anormales Verhalten mehr gezeigt. Eine nominale Missionsdurchführung ist jetzt möglich. Durch neue Softwareroutinen wurde die Treibstoffeffizienz für Manöver im normalen Betrieb um den [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Missionskontrolle hat LCROSS aus seinem Notbetrieb befreit. Einem erfolgreichen Abschluss der Mission soll nichts mehr entgegenstehen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Daniel Schiller. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05092009123133_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05092009123133_small_1.jpg" alt="NASA / Roger Arno" width="321" height="304"/></a><figcaption>
LCROSS auf dem Weg zum Mond &#8211; künstlerische Darstellung 
<br>
(Bild: NASA / Roger Arno)
</figcaption></figure></div>



<p>In den vergangenen Tagen hat die Sonde kein anormales Verhalten mehr gezeigt. Eine nominale Missionsdurchführung ist jetzt möglich. Durch neue Softwareroutinen wurde die Treibstoffeffizienz für Manöver im normalen Betrieb um den Faktor 3 und im Notbetrieb um den Faktor 100 erhöht. Der Rest der Mission wird mit einem &#8222;geizigen&#8220; Flugplan zu Ende geführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><i>LCROSS</i> befindet sich momentan wieder über der nördlichen Hemisphäre. In etwas über 33 Tagen wird der Einschlag am Südpol des Mondes erfolgen. Nächste Woche wird der Zielkrater bekannt gegeben werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4075.msg114523#msg114523" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">LCROSS-Thread</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>MRO erneut mit unerwartetem Rechnerneustart</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mro-erneut-mit-unerwartetem-rechnerneustart/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jun 2009 19:18:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Normalbetrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Orbiter]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheitsmodus]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenwind]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=32407</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 3. Juni 2009 startete der Computer von NASAs Marssatelliten Mars Reconnaissance Orbiter (MRO) wieder einmal neu, was durch ein Strahlungsereignis ausgelöst worden sein könnte. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: JPL. MRO hatte am Mittwoch, dem 3. Juni 2009, wieder einen unerwarteteten Rechnerneustart erlebt und ist danach, so wie es die Programmierung des Orbiters [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 3. Juni 2009 startete der Computer von NASAs Marssatelliten Mars Reconnaissance Orbiter (MRO) wieder einmal neu, was durch ein Strahlungsereignis ausgelöst worden sein könnte.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: JPL.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05062009211851_small_1.jpg" alt="NASA" width="398" height="315"/><figcaption>
Frontansicht von MRO über dem Mars &#8211; künstlerische Darstellung 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">MRO hatte am Mittwoch, dem 3. Juni 2009, wieder einen unerwarteteten Rechnerneustart erlebt und ist danach, so wie es die Programmierung des Orbiters vorsieht, in den Sicherheitsmodus (safe mode), einen Zustand eingeschränkter Aktivität und mit definiertem Kommunikationsverhalten, gegangen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der wie beim letzten gleichartigen Ereignis wahrscheinlichste Anlass für das Verhalten ist das Auftreffen von kosmischer Strahlung oder von Teilchen aus dem Sonnenwind, was zu einen falschen Messwert im Stromversorgungssystem des MRO geführt haben könnte. Der Rechnerneustart würde durch den falschen Meßwert angestoßen werden. MROs Batterien seien geladen, die Stromversorgung funktioniere, Daten über den technischen Zustand von MRO würden auf der Erde empfangen, meldete das Jet Propulsion Laboratory (JPL) am 4. Juni 2009. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 23. Februar 2009 ereignete sich der letzte ungeplante Neustart von MROs Computersystem. Das aktuelle Ereignis mitgezählt hat sich der MRO seit seinem Start ins All am 12. August 2005 bereits sechsmal in den Sicherheitsmodus versetzt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In der kommenden Woche will das JPL den MRO wieder in das normale Betriebsregime zur Marsbeobachtung versetzen. Anfang des Jahres hatte es acht Tage gedauert, bis die vollständige Einsatzbereitschaft wiederhergestellt war. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Update 11. Juni 2009</strong>: 
<br>
Die NASA berichtete am 9. Juni 2009, dass man die volle Einsatzbereitschaft des MRO wiederhergestellt habe. Am 6. März 2009 habe der Orbiter den Sicherheitsmodus (safe mode) verlassen, am 9. März 2009 nahmen Instrumente und Kameras wieder den üblichen Beobachtungsbetrieb auf. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>MRO wieder in Betrieb</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mro-wieder-in-betrieb/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Mar 2009 10:55:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Mars Odyssey]]></category>
		<category><![CDATA[Marssonde]]></category>
		<category><![CDATA[Normalbetrieb]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>NASA-Ingenieure konnten den Mars Reconnaissance Orbiter aus seinem Sicherheitsmodus holen. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Space.com. Wie berichtet, hatte sich der MRO am 23. Februar größtenteils abgeschaltet, nachdem er eine Spannungsspitze in seiner Stromversorgungseinheit gemessen zu haben glaubte. Dabei handelte es sich definitiv um eine Fehlmessung, wahrscheinlich verursacht durch ein kosmisches Strahlungspartikel. Bei der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">NASA-Ingenieure konnten den Mars Reconnaissance Orbiter aus seinem Sicherheitsmodus holen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Space.com.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie berichtet, hatte sich der MRO am 23. Februar größtenteils abgeschaltet, nachdem er eine Spannungsspitze in seiner Stromversorgungseinheit gemessen zu haben glaubte. Dabei handelte es sich definitiv um eine Fehlmessung, wahrscheinlich verursacht durch ein kosmisches Strahlungspartikel. Bei der &#8222;Wiedererweckung&#8220; gingen die Ingenieure sehr vorsichtig vor, nahmen zunächst Bodentests vor und prüften nach jedem Schritt den Zustand der Sonde, um den wertvollen Satelliten nicht durch voreilige Handlungen zu gefährden.
<br>
Nachdem das MRO-Problem nun beseitigt ist, geht die Aufmerksamkeit zum dienstältesten Mars-Satelliten über: Mars Odyssey, die den Mars schon seit 2001 umkreist, wird seit geraumer Zeit von einem Problem im Bereich des Computer-Speichersystems geplagt. Dieses Problem soll nun gelöst werden. Dazu ist allerdings ein riskantes Neubooten des Bordrechners nötig, bei dem die alternde Sonde, wenn es schlecht läuft, nicht mehr &#8222;erwachen&#8220; könnte und verloren wäre. </p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>EPOXI &#8211; Abgesicherten Modus verlassen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/epoxi-abgesicherten-modus-verlassen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Mar 2008 15:35:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Normalbetrieb]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=31283</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 29. Februar 2008 hat EPOXI den abgesicherten Modus verlassen. Ein Beitrag von Daniel Schiller. Quelle: NASA. Die Daten aus den vorangegangenen Beobachtungen werden zur Zeit zur Erde übertragen. Am 6. März 2008 sollen die Beobachtungen im Rahmen der EPOCH-Mission wieder aufgenommen werden.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 29. Februar 2008 hat <i>EPOXI</i> den abgesicherten Modus verlassen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Daniel Schiller. Quelle: NASA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Daten aus den vorangegangenen Beobachtungen werden zur Zeit zur Erde übertragen. Am 6. März 2008 sollen die Beobachtungen im Rahmen der EPOCH-Mission wieder aufgenommen werden.</p>
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		<item>
		<title>Kaguya legt richtig los</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kaguya-legt-richtig-los/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Dec 2007 10:54:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Erdmond]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[JAXA]]></category>
		<category><![CDATA[KAGUYA]]></category>
		<category><![CDATA[Mondorbiter]]></category>
		<category><![CDATA[Normalbetrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Selene]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die japanische Mondsonde SELENE / Kaguya ist in den regulären Arbeitsbetrieb übergegangen. Damit steht der bislang genausten Untersuchung des Mondes nichts mehr im Wege. Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: JAXA. Die Sonde Kaguya, die als Zweitnamen den der japanischen Mondprinzessin SELENE trägt, ist in den Arbeitsmodus übergegangen. Bis zum 21. Dezember hatte die japanische [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die japanische Mondsonde SELENE / Kaguya ist in den regulären Arbeitsbetrieb übergegangen. Damit steht der bislang genausten Untersuchung des Mondes nichts mehr im Wege.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehrenmitglieder/" data-wpel-link="internal">Karl Urban</a>. Quelle: JAXA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28122007115456_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28122007115456_small_1.jpg" alt="NASA / JAXA" width="260"/></a><figcaption>
Vergleich der hochauflösenden HiRes-Kamera an Bord der NASA-Sonde 
<i>Clementine</i>
 mit der 
<i>Terrain Camera</i>
 
<i>Kaguya</i>
s. 
<br>
(Bild: NASA / JAXA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sonde <a href="https://www.raumfahrer.net/selene-oder-kaguya-die-prinzessin-vom-mond/" data-wpel-link="internal">Kaguya</a>, die als Zweitnamen den der japanischen Mondprinzessin SELENE trägt, ist in den Arbeitsmodus übergegangen. Bis zum 21. Dezember hatte die japanische Raumfahrtbehörde JAXA die 13 Instrumente ausgiebig getestet.  <br>Am 14. September 2007 war Kaguya an Bord einer japanischen HII-A-Rakete gestartet (Raumfahrer.net <a href="https://www.raumfahrer.net/selene-ist-auf-dem-weg-zum-mond/" data-wpel-link="internal">berichtete</a>). Eine publikumswirksame Neuheit an Bord der Sonde ist eine HDTV-Kamera, die bereits einen Monat nach dem Start erste hochaufgelöste Videos von Erde und Mond <a href="https://www.raumfahrer.net/kaguya-zeigt-uns-die-erde/" data-wpel-link="internal">übermittelte</a>.  <br>Jedoch musste die JAXA bereits erste Probleme einräumen. So seien zwei Instrumente nicht in der Lage, ihre volle Auflösungsfähigkeit zu erreichen. Dies betrifft das Röntgenspektrometer sowie das Spektrometer für geladene Partikel. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Kaguya beginnt die genauste Erforschung des Erdtrabanten seit dem Apollo-Programm. Die Mission spiegelt dabei das internationale Interesse am Mond wider, der bereits in diesem Jahr Besuch der chinesischen Sonde Change`e-1 <a href="https://www.raumfahrer.net/change-1-umkreist-den-mond/" data-wpel-link="internal">erhielt</a>. Weitere Missionen aus Indien, den USA, Europa und Deutschland sind in Planung.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein von Kaguya aufgenommenes Video mit dem Erdaufgang über dem Mond finden Sie hier: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=EkHuRRDshhg" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Erdaufgang</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/kaguya-legt-richtig-los/" data-wpel-link="internal">Kaguya legt richtig los</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neues von Genesis-1</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/neues-von-genesis-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Aug 2006 10:27:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[BEAM]]></category>
		<category><![CDATA[Bigelow]]></category>
		<category><![CDATA[entfaltbares Modul]]></category>
		<category><![CDATA[Genesis]]></category>
		<category><![CDATA[Normalbetrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Privatisierung]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=30404</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die private Raumfahrtfirma Bigelow Aerospace gab vor einigen Tagen bekannt, dass die erste aufblasbare Station der Welt jetzt in einer weitgehend stabilen Fluglage ist. Der bisherige Erfolg gibt Hoffnung für die Pläne der Zukunft. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Bigelow Aerospace. Nach der Behebung einiger Fehler konnte das Lagekontrollsystem der Station endlich in Betrieb [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die private Raumfahrtfirma Bigelow Aerospace gab vor einigen Tagen bekannt, dass die erste aufblasbare Station der Welt jetzt in einer weitgehend stabilen Fluglage ist. Der bisherige Erfolg gibt Hoffnung für die Pläne der Zukunft.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Bigelow Aerospace.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19082006122725_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19082006122725_small_1.jpg" alt="Bigelow Aerospace" width="260"/></a><figcaption>
Über den Wolken: Ein Bild der Außenkamera mit der aufgeblasenen Außenhülle, den Sonnenpaneelen und der Erde im Hintergrund. 
<br>
(Bild: Bigelow Aerospace)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Behebung einiger Fehler konnte das Lagekontrollsystem der Station endlich in Betrieb genommen werden und hat seitdem die erhebliche Taumelbewegung der Station drastisch reduziert: Anfänglich rotierte <i>Genesis 1</i> in sechs Minuten einmal um sich selbst, jetzt nur noch einmal pro Orbit, wobei eine solche Erdumkreisung etwa 100 Minuten dauert. Die endgültige Fluglage soll in wenigen Tagen erreicht sein; die Station ist dann so ausgerichtet, dass immer die selbe Seite zur Erde weist, was auch die Kommunikation mit der Bodenstation erheblich verbessern soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wem solche &#8222;Fortschritte&#8220; bereits derart selbstverständlich erscheinen, dass Organisationen wie NASA und ESA darüber schon gar nicht mehr berichten würden, dem sei in Erinnerung gerufen, dass <i>Genesis 1</i> das erste echte Weltraumprojekt einer privaten Raumfahrtfirma ist und darüber hinaus ein Technologieträger ersten Ranges: <i>Genesis 1</i> ist nicht wie bisherige Raumstationen aus starren, schweren Segmenten aufgebaut, sondern besteht aus einem leichten Stützgerüst, um das herum eine flexible Hülle einfach <i>aufgeblasen</i> wird. Die NASA hatte die Technologie der aufblasbaren Raumstation schon in den 1980er-Jahren entwickelt, aber aus Kostengründen nicht weiter verfolgt. Robert T. Bigelow lizenzierte die Technik von der NASA, um seine Weltraumtourismus-Pläne darauf aufzubauen. Der Prototyp <i>Genesis 1</i> ist nun der erste Schritt dahin.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19082006122725_small_2.jpg" alt="Bigelow Aerospace" width="550" height="196"/><figcaption>
Die Dnepr kommt aus ihrem Loch: Nach Art von Interkontinentalraketen startete die ehemalige SS-18 mit Genesis-1 an der Spitze aus einem getarnten Raketensilo, dessen geöffneten Deckel man in dieser Fotomontage unten am Boden gut erkennen kann. 
<br>
(Bild: Bigelow Aerospace)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Und das Projekt verlief bisher erstaunlich erfolgreich: Sowohl der Start mit einer russischen <i>Dnepr</i>-Rakete (eine umgebaute SS-18 aus der Zeit des Kalten Krieges, die aus einem Raketensilo startet) verlief am 12. Juli einwandfrei, und dann auch das Aufblasen der Hülle. Insgesamt fünf Jahre wird die Station sich schätzungsweise im Orbit halten, den harten Bedingungen des Weltraums ausgesetzt, und Telemetriedaten und Bilder zur Erde übertragen, um Erfahrungen für zukünftige Projekte zu sammeln.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19082006122725_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19082006122725_small_3.jpg" alt="Bigelow Aerospace" width="300" height="225"/></a><figcaption>
Die aufblasbare Hülle von innen: Die Wände mit Logos tapeziert, von links kommt eine Spielkarte in&#8217;s Bild. 
<br>
(Bild: Bigelow Aerospace)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Insbesondere die Bilder sind für Bigelow noch aus einem anderen Grund sehr wichtig: Der reinen Erprobungsstation <i>Genesis 1</i> soll noch eine zweite Station <i>Genesis 2</i> folgen, die schon erste kommerzielle Ziele verfolgt: Jeder, der will, kann für kleine persönliche Gegenstände oder Fotos einen Platz an Bord von <i>Genesis 2</i> buchen. Gesetzt den Fall, deren Start mit einer <i>Dnepr</i> verläuft wieder fehlerfrei, werden Webcams an Bord der neuen Station permanent Bilder der unter Schwerelosigkeit frei umhertreibenden Gegenstände zur Erde übertragen, die im Internet veröffentlicht werden. Bigelow garantiert jedem Kunden, dass innerhalb von 90 Tagen sein gebuchter Gegenstand mindestens einmal deutlich erkennbar zu sehen sein wird &#8211; wenn nicht, kann der Kunde sein Geld zurück fordern. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19082006122725_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19082006122725_small_4.jpg" alt="Bigelow Aerospace" width="300" height="222"/></a><figcaption>
In dieser Box haben Bigelow-Mitarbeiter ausgewählte Gegenstände deponiert. 
<br>
(Bild: Bigelow Aerospace)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In der Hülle von <i>Genesis 1</i> fliegen schon jetzt etliche Gegenstände und Fotos herum, die aber von Bigelow-Mitarbeitern beigesteuert wurden &#8211; und die Bilder dieser Gegenstände, die teilweise auf der <a href="	https://web.archive.org/web/20070927001249/http://www.bigelowaerospace.com/out_there/view_photos.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Bigelow-Homepage</a> veröffentlicht werden, sollen quasi als Appetitanreger für die Buchung von Flügen an Bord der Schwesterstation dienen. Nach dem Motto: &#8222;Das könnte Ihr altes Matchbox-Auto sein&#8230;&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start von <i>Genesis 2</i> hat sich schon mehrfach nach hinten verschoben: Ursprünglich für September geplant, dann auf Dezember verschoben, gab Bigelow jetzt bekannt, dass der Start wegen der Weihnachtsfeiertage erst im Januar 2007 erfolgen soll. Die Firma gab ferner bekannt, dass es nach <i>Genesis 2</i> keine weitere Gelegenheit geben wird, eigene Gegenstände in den Weltraum fliegen zu lassen. Als Buchungsschluss wurde der 31. Oktober 2006 festgelegt. Nach dem erfolgreichen Start von <i>Genesis 2</i> will Robert Bigelow seine weiteren Pläne bekannt geben.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19082006122725_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19082006122725_small_5.jpg" alt="Bigelow Aerospace" width="300" height="222"/></a><figcaption>
Die linke Hälfte dieser Box enthält mexikanische Springbohnen. Die rechte Hälfte enthält ein magnetisches Experiment: Unzählige frei fliegende Stahlkugeln werden in regelmäßigen Abständen von einem Magneten angezogen und fügen sich jedesmal in anderer Form zusammen  
<br>
(Bild: Bigelow Aerospace)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Ankündigung könnte spannend werden. Denn das Fernziel von Bigelow ist ein &#8222;Hotel Orbit&#8220; von gleicher Machart, aber der dreifachen Größe der <i>Genesis</i>-Stationen. Weltraumtouristen sollen Flüge zu diesem Hotel buchen und einen oder mehrere Tage in der Gesellschaft von Gleichgesinnten verbringen können &#8211; und das bestimmt nicht zu den exorbitanten Preisen, die in den letzten Jahren einige betuchte Personen gezahlt haben und noch zahlen, um mal ein paar Tage an Bord der <i>MIR</i> oder <i>ISS</i> zu verbringen. Das Transportmittel zu diesem Hotel steht noch nicht fest &#8211; vielleicht das geplante, orbitalflugfähige <i>SpaceShipThree</i> der ebenfalls privaten Raumfahrtfirma Scaled Composites?</p>



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<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.raumfahrer.net/genesis-1-ein-aufblasbares-wohnmodul-im-orbit/" data-wpel-link="internal">Der Start von <i>Genesis 1</i></a></p>
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		<title>Voyager 1 auf Rekordjagd</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/voyager-1-auf-rekordjagd/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Aug 2006 03:04:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Entfernung]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Normalbetrieb]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die scheinbar unverwüstliche NASA-Raumsonde Voyager 1 entfernt sich mit etwa 17 Kilometern pro Sekunde aus unserem Sonnensystem und ist jetzt einhundert Astronomische Einheiten entfernt. Ein Beitrag von Eric Honstrass. Quelle: NASA. Das am weitesten entfernte, von Menschenhand geschaffene und immer noch funktionsfähige Objekt im All ist sie schon seit längerer Zeit. Anfang 1998 löste Voyager [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die scheinbar unverwüstliche NASA-Raumsonde Voyager 1 entfernt sich mit etwa 17 Kilometern pro Sekunde aus unserem Sonnensystem und ist jetzt einhundert Astronomische Einheiten entfernt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Eric Honstrass</a>. Quelle: NASA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das am weitesten entfernte, von Menschenhand geschaffene und immer noch funktionsfähige Objekt im All ist sie schon seit längerer Zeit. Anfang 1998 löste <i>Voyager 1</i> die mittlerweile inaktive Sonde <i>Pioneer 10</i> ab. Nun hat <i>Voyager 1</i> seit ihrem Start vor knapp 29 Jahren eine Entfernung von einhundert Astronomischen Einheiten erreicht. Somit ist die Sonde hundert mal so weit von der Sonne weg, wie unser Heimatplanet – mit anderen Worten etwa 15 Milliarden Kilometer.  
</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17082006050416_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17082006050416_small_1.jpg" alt="NASA/JPL" width="260"/></a><figcaption>
künstlerische Darstellung der Voyager Sonden auf ihrem Weg in den interstellaren Raum. 
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(Bild: NASA/JPL)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Während die Schwestersonde <i>Voyager 2</i> nach Jupiter und Saturn auch noch Uranus (1986) und Neptun (1989) die bisher einzigen Besuche abstattete, untersuchte <i>Voyager 1</i> ausschließlich die inneren beiden Gasriesen, verließ 1980 nach einem Vorbeiflug am Saturnmond Titan die Ebene der Planetenbahnen und eilt seitdem der Grenze des Sonnensystems entgegen und durch sie hindurch. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der frühere Direktor des Jet Propulsion Laboratory (JPL) und jetzige Projektwissenschaftler Dr. Ed Stone meint, das Voyager-Team hätte schon immer orakelt, dass die Sonde und deren Energie so lange bestehen würden. Nur konnte sich das Team nie sicher sein, ob die Sonde nicht vorher verschleißen oder anderweitig hätte zerstört werden können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Allgemein rechnet man aber nun damit, dass der Kontakt zum entferntesten menschlichen Außenposten noch etwa bis zum Jahre 2020 aufrecht erhalten werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus der Entfernung betrachtet, in der sich <i>Voyager 1</i> und <i>Voyager 2</i> befinden, erscheint die Sonne nur noch als heller Lichtpunkt. An Energiegewinnung aus Solarpanelen ist hier natürlich nicht mehr zu denken. Die Zwillingssonden werden von Radioisotopengeneratoren versorgt, die wahrscheinlich etwa im Jahre 2020 nicht mehr ausreichend Energie wird liefern können, um kritische Systeme zu versorgen. Die Raumsonde durchfliegt gegenwärtig die Heliosheath genannte Zone des Weltraums, in der der Einfluss der Sonne zusehends schwindet. Die Heliopause und der interstellare Raum sollen laut NASA ab 2015 erreicht werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Im interstellaren Raum gibt es Material aus früheren nahen Sternenexplosionen“, erklärt Dr. Stone. „<i>Voyager 1</i>wird das erste von Menschenhand hergestellte Objekt sein, das dorthin vordringt.“  <br>Dass die beiden Sonden so lange funktionieren, liegt einerseits am robusten Design und andererseits an dem mittlerweile auf zehn Mann geschrumpften Flugteam. „Aber es sind diese zehn Personen, die diese Sonden am Leben erhalten“, erläutert der Voyager-Projekt-Manager Ed Massey vom JPL.  </p>
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