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	<title>OHB SE &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>OHB SE &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>RaumCon-Treffen 2024 in Bremen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/raumcon-treffen-2024-in-bremen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Goth]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Oct 2024 14:54:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alljährlich treffen sich Foristinnen und Foristen des RaumCon-Forums, Mitglieder des Vereins Raumfahrer.net e.V. sowie Raumfahrtinteressierte zum RaumCon-Treffen. Dieses Jahr fand es in Bremen vom 29. September 2024 bis 03. Oktober 2024 statt. Der Austausch unter den „Raumfahrenden“ ist geprägt von Vorträgen, Exkursionen und fachlichen Diskussionen. Quelle: Raumfahrer.net, RaumCon. 06. Oktober 2024. Sonntag 29.09.2024, Anreisetag 16 [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Alljährlich treffen sich Foristinnen und Foristen des RaumCon-Forums, Mitglieder des Vereins Raumfahrer.net e.V. sowie Raumfahrtinteressierte zum RaumCon-Treffen. Dieses Jahr fand es in Bremen vom 29. September 2024 bis 03. Oktober 2024 statt. Der Austausch unter den „Raumfahrenden“ ist geprägt von Vorträgen, Exkursionen und fachlichen Diskussionen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Raumfahrer.net, RaumCon. 06. Oktober 2024.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Sonntag 29.09.2024, Anreisetag</h4>



<figure class="wp-block-image alignright size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/RC_Bremen_Spacelab_Gruppenbild-scaled.jpeg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Teilnehmenden des RaumCon-Treffens 2024 in Bremen vor dem orignial Spacelab-Modul bei Airbus Defence and Space. (Bild: Andrej Meuer)" data-rl_caption="" title="Die Teilnehmenden des RaumCon-Treffens 2024 in Bremen vor dem orignial Spacelab-Modul bei Airbus Defence and Space. (Bild: Andrej Meuer)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/RC_Bremen_Spacelab_Gruppenbild_332x260.jpeg" alt="(Bild: DLR/ESA)"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Teilnehmenden des RaumCon-Treffens 2024 in Bremen vor dem orignial Spacelab-Modul bei Airbus Defence and Space. (Bild: Andrej Meuer)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">16 Raumfahrende als Dauergäste und ein Tagesgast sammelten sich über den Nachmittag in der Jugendherberge Bremen, richteten einen Tagungsraum ein und bezogen die Zimmer. Sie kamen aus unterschiedlichsten Richtungen aus ganz Deutschland. Leider konnte ein Teilnehmer aus Österreich, wegen des Hochwassers, nicht anreisen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einem reichhaltigen Abendessen im Schirrmann’s (der Gastronomie in der Jugendherberge) nutzten die Teilnehmenden das schöne Wetter für ein Getränk auf der Dachterrasse. Wegen der Kühle des Abends zogen die Raumfahrenden dann in den Tagungsraum um. Gemeinsam wurde das Programm der nächsten Tage besprochen und die angekündigten Vorträge der Teilnehmenden in die Tagesabläufe eingetaktet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Abend klang mit einem gemütlichen Beisammensein aus.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Montag 30.09.2024</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einem leckeren Frühstück vom Buffet, starteten die Raumfahrenden nach einer kurzen Tagesplanung gleich mit der Frage, wo und wann das nächste RaumCon-Treffen 2025 stattfinden soll?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es wurden einige Vorschläge gemacht und abgewogen. Einige Ziele würden keine mehrtägige Veranstaltung füllen und daher eher als gezielte Sonderreise in Frage kommen (Peenemünde, Noordwijk). Andere Ziele sind bereits bei der Unterkunft inzwischen so teuer, dass diese für manche nicht mehr bezahlbar wären (z.B. Wien). Die verbliebenen Ideen werden jetzt genauer untersucht, Unterkunftsmöglichkeiten geprüft und Kosten ermittelt. Das finale Ziel und der Veranstaltungszeitraum werden rechtzeitig im RaumCon-Forum bekanntgegeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach folgte eine Diskussionsrunde zum Thema „Raumfahrt und Innovation“, moderiert von Thomas Brucksch. Wichtig ist hierbei die Unterscheidung zwischen Erfindung und Innovation. Eine Erfindung zeigt die technische Machbarkeit, eine Innovation ist die gelungene Umsetzung und das erfolgreich in den Markt bringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Beispiel einer nicht-technischen Innovation wurde die Entwicklung der öffentlichen Verträge mit Raumfahrtbezug in den USA besprochen. Cost-Plus-Verträge wurden nach dem 2. Weltkrieg eingeführt. Vorher galt die Maxime „Kaufe das was fliegt“, d.h. es war ein technologisch gesehen noch konservativerer Ansatz, für die Ansprüche im Kalten Krieg reichte dies nicht aus. Inzwischen sind aber Cost-Plus-Verträge auch eher Innovationsbremsen bzw. sind anfällig für höhere Kosten und Zeitverzüge. Heute nutzt die NASA daher vorzugsweise „Fixed Price-Verträge“, die, Beispiel SpaceX, als Innovationstreiber wirken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt natürlich auch zahlreiche Erfindungen und Ideen, die sich nicht oder nicht sofort durchsetzen. Jedoch, auch „fehlgeschlagene“ Innovationen erweitern den Innovationsbaum.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/RC_Bremen_ZARM_Fallturm_20240930_2268x4032-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Fallturm und Haupteingang des Instituts &quot;Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation&quot; (ZARM) an der Universität Bremen. (Bild: Stefan Goth)" data-rl_caption="" title="Fallturm und Haupteingang des Instituts &quot;Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation&quot; (ZARM) an der Universität Bremen. (Bild: Stefan Goth)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/RC_Bremen_ZARM_Fallturm_20240930_260x462.jpg" alt="(Bild: DLR/ESA)"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Fallturm und Haupteingang des Instituts &#8222;Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation&#8220; (ZARM) an der Universität Bremen.<br>(Bild: Stefan Goth)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Am Nachmittag folgte der Besuch beim &#8222;<strong>Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation&#8220; (ZARM) der Universität Bremen</strong>. Ein Mitarbeiter hat die Gruppe sehr freundlich aufgenommen und in einem ausführlichen und durch zahlreiche Nachfragen und Einwürfe erweiterten Vortrag in Geschichte, Aufbau und Arbeitsweise des Instituts und der angeschlossenen Organisationseinheiten eingeführt. Der wesentliche Teil ist Mikrogravitationsforschung. Hierzu wurde 1990 der 146 m hohe Fallturm in Betrieb genommen. Darin wird in einer turmhohen Vakuumkammer eine Kapsel mit 60 cm Durchmesser in rund 120 m Höhe ausgeklinkt, fällt dann für ca. 4,7 Sekunden und wird schließlich in einer Blechtonne, gefüllt mit Kunststoffkügelchen, aufgefangen. Während des freien Falls herrscht Schwerelosigkeit, da die Kapsel ohne Atmosphäre nicht abgebremst wird. Um die Fallzeit annähernd zu verdoppeln, wurde 2002 ein Katapult installiert. Damit wird die Kapsel von unten in den Turm hochgeschossen, so dass bei Aufstieg und Fall durchgehend in der Kapsel Mikrogravitation vorherrscht. In den Kapseln werden die Versuchsaufbauten integriert, so dass diese während des Flugs autonom ablaufen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als neueste Innovation wurde ein sog. „Gravitower“ mit ca. 12 m nutzbarer Höhe in der Montage- und Vorbereitungshalle des Fallturms errichtet. Dabei handelt es sich um eine Art Aufzug, in dem die gleichen Kapseln, allerdings angetrieben, nach oben „geschossen“ werden, das ganze aber ohne Vakuum. Die Kapseln werden aktiv von der „Aufzugskabine“ entkoppelt. Während des Weges nach oben und unten herrscht für ca. 2,5 Sekunden Schwerelosigkeit. Aktuell wird daran gearbeitet die Funktionalität dahingehend zu erweitern, dass damit auch „partielle“ Mikrogravitation erzeugt werden kann, also z.B. einer Mond oder Mars entsprechenden Schwerkraft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim großen Fallturm kann man üblicherweise zwei Flüge pro Tag durchführen. Je Flug muss man zunächst 1,5 Stunden lang evakuieren und danach ca. 45 min. wieder mit Luft (welche getrocknet werden muss, um Feuchtigkeit im Turm zu vermeiden) gefüllt werden. Im Gravitower sind dagegen mehrere Hundert Flüge pro Tag möglich, da dieser nicht in einer Vakuumkammer betrieben wird. Dadurch werden das Handling und die Automatisierungsmöglichkeiten wesentlich vereinfacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Angedacht ist der Bau eines ca. 120 m hohen Gravitowers, welcher 60 m in die Tiefe und 60 m in die Höhe gebaut werden könnte. Hierfür steht eine Finanzierung jedoch noch aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Meinung des Autors: „Der aktuelle Fallturm stellt in der angewandten Forschung, Technologieerprobung und insbesondere im Bereich der Mikrogravitationsforschung ein globales Alleinstellungsmerkmal in der deutschen Forschungslandschaft dar. Das ZARM hat in den letzten 30 Jahren kontinuierlich die Funktionalität und Qualität erweitert und verbessert. Der Neubau eines „full-size“ Gravitowers stellt den nächsten Schritt dar, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Mikrogravitationsforschung in Deutschland zu erhalten!“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Abend folge ein Vortrag von Matthias Schoenke zu „Massenaussterben in der Erdgeschichte“. Der Vortrag war ein Ausflug in Hadaikum, Archaikum, Präkambrium und die Entstehungszeit des Lebens. Schwerpunkt waren die Katastrophen, die die einzelnen Zeitalter voneinander trennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sehr kontrovers wurde das Thema Planetenbildung aus einer Protoplanetaren Scheibe diskutiert. Die Bildung kleinerer Körnchen aus dem Zusammenklumpen von Staubteilchen wird von der Wissenschaft inzwischen gut verstanden. Wie allerdings daraus größere Körper bis Planetengröße entstanden, ist noch sehr umstritten. Eine neuere Theorie geht davon aus, dass die Gaskomponente in der Protoplanetaren Scheibe langsamer um den Protostern rotiert als die Festkörperkomponente (Staub). Dadurch könnten sich Staubkörnchen im „Windschatten“ von vorausfliegenden Staubkörnern zusammenfinden und dann größere Objekte bilden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Abend klang mit gemütlichem Beisammensein aus.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Dienstag 01.10.2024</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der Tag startete nach dem Frühstück mit einer kurzen Abstimmung über das Programm des Tages, im Wesentlichen einem ausführlichen Besuch bei OHB, und die notwendige Einweisung dazu (Treffpunkt, Ausweispflicht, Anmeldung, Aufsicht auf dem Firmengelände und Fotografierverbot). Daran schloss sich eine Diskussion über die Gefährdung und Angriffsmöglichkeiten gegen Satelliten und deren Kommunikation an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei <strong>OHB </strong>sind noch drei weitere Tagesgäste dazugestoßen. Den Teilnehmenden wurden nach dem Einchecken die Ausstellungsstücke im Foyer erklärt, dort war Fotografieren noch erlaubt.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/RC_Bremen_OHB_Hera_20241001_3447x1596-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Modell der Raumsonde HERA, welche in 2024 zum Zwillingsasteroiden Didymos starten soll. (Bild: Stefan Goth)" data-rl_caption="" title="Modell der Raumsonde HERA, welche in 2024 zum Zwillingsasteroiden Didymos starten soll. (Bild: Stefan Goth)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/RC_Bremen_OHB_Hera_20241001_562x260.jpg" alt="(Bild: DLR/ESA)"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Modell der Raumsonde HERA, welche in 2024 zum Zwillingsasteroiden Didymos starten soll.<br>(Bild: Stefan Goth)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einem kulinarischen Besuch in der OHB-eigenen Spacelounge führte eine OHB-Mitarbeiterin im Saal „Luna“ in den OHB Konzern, seine Geschichte und Tätigkeitsschwerpunkte ein. Ein zweiter Vortrag widmete sich dem Gateway des Artemis-Projekts. Für das europäische ESPRIT-Modul entwickelt OHB eine Xenon-Betankungsfunktion. Das amerikanische Power and Propulsion Module (PPE) soll mit elektrischen Triebwerken den Transfer aus dem nahen Erdorbit in den lunaren NRHO (near-rectilinear halo orbit) bewältigen. Für weitere größere Orbitänderungen wird neues Xenon benötigt. Eine erste „Lieferung“ ist mit dem europäischen ESPRIT-Modul geplant. Weitere Mengen sollen nach dem Andocken eines Transportraumschiffs umgepumpt werden. Das Xenon wird unter hohem Druck (superkritischer Zustand) transportiert und mittels thermischer Kompression, d.h. ohne mechanische Pumpen, umgepumpt werden. Dieses Verfahren wurde noch nie im Orbit getestet und ist eine große Herausforderung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der anschließenden Besichtigung erhielten die Teilnehmenden einen Einblick in die &#8222;Plato&#8220;-Halle, einem Reinraum zur Integration von Raumfahrzeugen. Darin konnten sie neben Teilen der MTG (Meteosat Third Generation), den geostationären Wettersatelliten für EUMETSAT, auch das Strukturmodell des (für die Halle namensgebenden) Plato-Weltraumteleskops bewundern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Multimission-Control-Center (MMCC) gewannen die Raumfahrtinteressierten einen Einblick in die Funktionsweise und Arbeit bei Inbetriebnahme und regulärem Betrieb von Satelliten und Raumfahrtmissionen.  Der abschließende Vortrag zu künstlicher Intelligenz in der Erdbeobachtung wurde kontrovers bezüglich der Auswirkungen und Funktionsweise von KI diskutiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Abends hat Matthias Schoenke als Ergänzung zu seinem Vortrag vom Vortag noch die Liste der nachweisbaren Einschlagkrater und die Liste der Supervulkane auf der Erde vorgestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach folgte ein weiterer Vortrag von ihm zur Oberstufe von Ariane 6 und deren Auxillary Power Unit (APU). Diese sorgt durch sauerstoffarme Verbrennung von Wasserstoff für die nötige Wärme, um flüssige, tiefkalten Brennstoff sowie Oxidator zu verdampfen, um damit die jeweiligen Tanks zu bedrücken. Darüber hinaus können mit diesen gasförmigen Medien zwei kleine Triebwerke beaufschlagt werden, welche eine geringe Vorbeschleunigung erzeugen, damit die Flüssigkeiten in den Tanks sich an der „tiefsten“ Stelle sammeln, von wo sie angesaugt werden, um das Oberstufentriebwerk Vinci zu versorgen. Die APU wird in wesentlichen Teilen als 3D-Druck hergestellt. Beim ersten Flug der Ariane 6, und damit dem ersten Einsatz der APU in Schwerelosigkeit, kam es nach der zweiten Brennphase des Vinici-Triebwerks zu einer Anomalie der APU, die die vorgesehene dritte Zündung verhinderte. Die Oberstufe konnte passiviert werden, den vorgesehenen gesteuerten Wiedereintritt konnte sie nicht durchführen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Mittwoch 02.10.2024</h4>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/RC_Bremen_Airbus_20241002_2268x3591-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Eingangsportal zum Airbus-Gelände in Bremen. (Bild: Stefan Goth)" data-rl_caption="" title="Eingangsportal zum Airbus-Gelände in Bremen. (Bild: Stefan Goth)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/RC_Bremen_Airbus_20241002_260x412.jpg" alt="(Bild: DLR/ESA)"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Eingangsportal zum Airbus-Gelände in Bremen.<br>(Bild: Stefan Goth)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der dritte Exkursionstag war dem Besuch bei <strong>Airbus Defence and Space</strong> gewidmet. Dort stand ein Ingenieur aus der Entwicklungs- und Bauabteilung für die Europäischen Servicemodule (ESM) für das amerikanische Orion-Raumschiff Rede und Antwort. Dabei hatten die Raumfahrenden die Gelegenheit in eine von zwei Montagehallen (Reinräume) für die Integration der Servicemodule Einblick zu nehmen. Dort befinden sich mehrere Module (ESM 4 ff) in unterschiedlichen Integrationsstadien sowie Tankbehälter und andere Gerätschaften, die noch einzubauen sind. Das ESM 3 wurde erst vor wenigen Wochen nach USA in das Kennedy Space Center geliefert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In der anschließenden Präsentation erfuhren wir einiges über das Verhältnis und die Zusammenarbeit mit ESA, NASA und Airbus. Auch was das ESM leistet, was noch nicht ganz perfekt funktioniert hat und wo die Unterschiede zwischen ESM 1, 2 und den folgenden liegen waren Thema. Bei ESM 1 fehlten noch wesentliche Teile des Lebenserhaltungssystems, welche bei ESM 2 und Artemis II, mit Menschen an Bord, natürlich unbedingt gebraucht werden. Sehr offen ging man auch auf die wenigen erkannten Probleme ein, nämlich schaltete sich eine Elektronik-Box einige male ungeplant ab und musste neue gestartet werden. Das Problem wurde in der Analyse vollständig verstanden und wird ab ESM 3 technisch gelöst, bei ESM 2 kennt man das Problem und wird die Box bei Bedarf wieder starten. Das Finden und Lösen des Problems war der NASA sogar ein sog. Snoopy-Award an die beteiligten Techniker*innen von Airbus wert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Anschluss konnte man im „Besucherzentrum“ noch das originale, mehrfach in den Weltraum geflogene Spacelabmodul, eine Ariane 5 Oberstufe (ohne Wasserstofftank) und ein Ariane 4 Oberstufentriebwerk ansehe. Hier durften auch Fotos gemacht werden.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/Heavy_Orbital_Spaceplane.png" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="Heavy Orbital Spaceplane im Anflug an eine zukünftige Raumstation (künstlerische Darstellung: Polaris Raumflugzeuge GmbH)" data-rl_caption="" title="Heavy Orbital Spaceplane im Anflug an eine zukünftige Raumstation (künstlerische Darstellung: Polaris Raumflugzeuge GmbH)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/Heavy_Orbital_Spaceplane_462x260.png" alt="(Bild: DLR/ESA)"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Heavy Orbital Spaceplane im Anflug an eine zukünftige Raumstation<br>(künstlerische Darstellung: Polaris Raumflugzeuge GmbH)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Am Abend folgte ein Vortrag von Luisa Konga von <strong>Polaris Raumflugzeuge GmbH</strong>. Sie hat über das Startup berichtet, welches langfristig mit einem Raumflugzeug (Spaceplane) mit Jet-Triebwerken horizontal starten und landen möchte, im Flug ein Aerospike-Triebwerk zünden, mit Single-Stage-to-Orbit (SSTO) in eine Umlaufbahn kommen, Nutzlast aussetzen und für eine Wiederverwendung innerhalb von 24 Stunden zurückkommen möchte und das noch dazu in Deutschland! Es wurde ausführlich über technische Details, Vor- und Nachteile des Aersopike und die anstehende Flugtestcampagne mit dem MIRA II Prototypen in Peenemünde diskutiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Abschluss hielt Andrej Meuer einen Vortrag über Sonnenfinsternis-Fotografie am Beispiel der Sonnenfinsternis diesen Jahres in den USA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mario Arone hat noch eine Reihe von Polarlichtfotos aus diesem Jahr aufgenommen in Schweden und in Deutschland beigesteuert.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Donnerstag 03.10.2024, Abreisetag</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Am Abreisetag wurden sowohl die Gästezimmer als auch der Tagungsraum aufgeräumt und alle Teilnehmenden machten sich auf den Heimweg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">LUNA ist als offener Hub konzipiert, der Raumfahrtagenturen, Hochschulen, Forschern, der Raumfahrtindustrie, Start-ups sowie kleinen und mittleren Unternehmen aus aller Welt zur Verfügung steht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bildergalerie:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://media.raumfahrer.net/index.php?/category/1268" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">RaumCon-Treff 2024 in Bremen &#8211; Bildergalerie</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20080.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">RaumCon-Treff 2024 in Bremen &#8211; Diskussionsthread</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>OHB: Hera absolviert erfolgreich mechanische Umwelttests</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-hera-absolviert-erfolgreich-mechanische-umwelttests/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Nov 2023 21:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Startfenster für Asteroidensonde öffnet sich am 7. Oktober 2024. Eine Kurzmitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 6. November 2023. Bremen, 6. November 2023. Bestanden! Die Asteroidensonde Hera, deren Entwicklung von OHB als Hauptauftragnehmer geführt wird, hat in der Testkammer des European Space Research and Technology Centre (ESTEC) der ESA in Noordwijk den ersten [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Startfenster für Asteroidensonde öffnet sich am 7. Oktober 2024. Eine Kurzmitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE 6. November 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Hera_asteroid_mission_on_show_ESA-SBlair_2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Hera bei ESAs Open Days im ESTEC 2023. (Bild: ESA-S. Blair)" data-rl_caption="" title="Hera bei ESAs Open Days im ESTEC 2023. (Bild: ESA-S. Blair)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Hera_asteroid_mission_on_show_ESA-SBlair_26.jpg" alt="Hera bei ESAs Open Days im ESTEC 2023. (Bild: ESA-S. Blair)" class="wp-image-133263"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Hera bei ESAs Open Days im ESTEC 2023. (Bild: ESA-S. Blair)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen, 6. November 2023. Bestanden! Die Asteroidensonde Hera, deren Entwicklung von OHB als Hauptauftragnehmer geführt wird, hat in der Testkammer des European Space Research and Technology Centre (ESTEC) der ESA in Noordwijk den ersten Teil der Umwelttestkampagne erfolgreich absolviert. Bei den mechanischen Umwelttests wurden die beim Raketenstart wirkenden Kräfte – Vibration und Schalldruck – nachgestellt und der Satellit ordentlich durchgeschüttelt. Das OHB-Projektteam ist damit bestens im Zeitplan – was bei dieser Mission von hoher Bedeutung ist: Für die Entwicklung, Bau, Test sowie Startkampagne hat das Team gerade einmal vier Jahre Zeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt gehen die Testaktivitäten für Hera bei ESTEC weiter, die Vorbereitungen für den Thermalvakuumtest laufen auf Hochtouren. Nach erfolgreichem Abschluss der Kampagne wird Hera zum Startplatz Cape Canaveral in Florida gebracht. Das knapp dreiwöchige Startfenster der Mission wird sich am 7. Oktober 2024 öffnen. Dann wird sich Hera mit einer Falcon-9 auf den Weg zum Doppelasteroiden Didymos/Dimorphos machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13528.msg555564#msg555564" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">HERA (vormals AIDA)</a></li>
</ul>
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		<title>UNIO schließt Pre-Seed-Finanzierung mit renommierten strategischen Investoren ab</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/unio-schliesst-pre-seed-finanzierung-mit-renommierten-strategischen-investoren-ab/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Oct 2023 16:05:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>UNIO erhält Pre-Seed Investition in Höhe von insgesamt 2,5 Millionen Euro von den etablierten Raumfahrtunternehmen OHB und IABG sowie den bestehenden UNIO-Anteilseignern SES und Reflex Aerospace. Eine Pressemitteilung der UNIO Enterprise GmbH. Quelle: UNIO Enterprise GmbH / B2P Communications Consulting GmbH Berlin/München 30. Oktober 2023. München, 30. Oktober 2023 &#8211; Das in München ansässige New-Space-Start-up [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">UNIO erhält Pre-Seed Investition in Höhe von insgesamt 2,5 Millionen Euro von den etablierten Raumfahrtunternehmen OHB und IABG sowie den bestehenden UNIO-Anteilseignern SES und Reflex Aerospace. Eine Pressemitteilung der UNIO Enterprise GmbH.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: UNIO Enterprise GmbH / B2P Communications Consulting GmbH Berlin/München 30. Oktober 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UNIOSatsinspaceUNIO2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Inter-Satelliten-Verbindungen mit Laserlicht - UNIO-Satelliten im All; künstlerische Darstellung. (Grafik: UNIO)" data-rl_caption="" title="Inter-Satelliten-Verbindungen mit Laserlicht - UNIO-Satelliten im All; künstlerische Darstellung. (Grafik: UNIO)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="368" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UNIOSatsinspaceUNIO26.jpg" alt="Inter-Satelliten-Verbindungen mit Laserlicht - UNIO-Satelliten im All; künstlerische Darstellung. (Grafik: UNIO)" class="wp-image-133016" style="aspect-ratio:0.7065217391304348;width:262px;height:auto" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UNIOSatsinspaceUNIO26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UNIOSatsinspaceUNIO26-212x300.jpg 212w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Inter-Satelliten-Verbindungen mit Laserlicht &#8211; UNIO-Satelliten im All; künstlerische Darstellung. (Grafik: UNIO)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">München, 30. Oktober 2023 &#8211; Das in München ansässige New-Space-Start-up UNIO hat heute bekannt gegeben, dass es eine Pre-Seed Finanzierung in Höhe von 2,5 Millionen Euro erhalten hat. UNIO verfolgt die Mission, durch die nahtlose Verknüpfung von erd- und satellitengestützten Netzen lückenlose Konnektivität für vernetzte Fahrzeuge zu ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hauptinvestoren in der Finanzierungsrunde sind der Raumfahrt- und Technologiekonzern OHB SE und das europäische Technologieunternehmen IABG, das auf eine lange Tradition in der Luft- und Raumfahrt zurückblickt. Zudem sind SES und Reflex Aerospace (Gründungspartner des UNIO-Joint-Ventures zusammen mit Mynaric und Isar Aerospace) beteiligt und erweitern ihre bestehenden Investitionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Finanzierung treibt UNIO die Entwicklung und Markteinführung des UNIO-Bridge-Produkts voran. Diese kommerzielle Lösung für Nutzfahrzeuge ermöglicht einen nahtlosen Wechsel zwischen 5G-Netzen und Satellitenkonnektivität. So garantiert sie lückenlose Internetverbindung und hat das Potential, den Markt für vernetzte Fahrzeugen zu revolutionieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Produkt soll sowohl im Logistik- als auch im Landwirtschaftsbereich zum Einsatz kommen. Bereits Anfang 2024 sollen die ersten Produkte an einen Ankerkunden ausgeliefert werden. Die vollständige Markteinführung ist für das dritte Quartal 2024 geplant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">UNIO CEO Katrin Bacic betonte: „Ich freue mich sehr, dass OHB und IABG gemeinsam mit den bestehenden Joint-Venture-Partnern SES und Reflex Aerospace die Finanzierung garantieren, um unser bahnbrechendes UNIO-Bridge-Produkt zu entwickeln. Angesichts des herausfordernden Finanzierungsumfelds sind die Investitionsbereitschaft und das Finanzierungsvolumen eine klare Bestätigung für die Schlagkraft unseres Entwicklungsprodukts, das kurz vor der Produktion steht, als auch für unsere Geschäftsstrategie, sehr schnelle, sichere und lückenlose Konnektivität für alle mobilen Anwendungen zu bieten.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Marco Fuchs, CEO der OHB SE ergänzte: „UNIO kommt genau zum richtigen Zeitpunkt, um den wachsenden Markt für maßgefertigte Raumfahrtanwendungen abzudecken. Dank dem geteilten Know-How seiner Partner ist UNIO in der Pole Position um den Markt für sichere und schnelle Kommunikation zu adressieren. Das Geschäft von UNIO ergänzt unser bestehendes Portfolio perfekt. Daher freuen wir uns sehr, Teil der Zukunft der Satellitenkommunikation zu sein.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Prof. Dr. Rudolf F. Schwarz, CEO und Eigentümer von IABG sagte: „Die Nachfrage nach Erdbeobachtungsdaten und nahtloser 5G-SatCom-Konnektivität steigt in verschiedenen Bereichen. UNIO bietet eine Lösung durch die Kombination verschiedener Elemente in seinem Ökosystem – vom Satellitenbau über Launch-Fähigkeiten bis hin zu Laser- und RF-Verbindungen und dem Satellitenbetrieb. Dieses Modell ist für mich der Inbegriff einer New Space-Wertschöpfungskette. Ich freue mich daher, ein Gesellschafter von UNIO zu werden, nicht zuletzt, weil die IABG einige unserer innovativen Lösungen und Produkte in die Partnerschaft einbringen kann.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über UNIO</strong><br>UNIO ist ein 2022 in München gründetes New-Space-Unternehmen. Als Joint Venture von Isar Aerospace (dem Hersteller von Europas vielseitigster Trägerrakete für kleine Nutzlasten), Reflex Aerospace (Europas erstem Venture-Capitalfinanziertem Satelliten-Hersteller), Mynaric (dem weltweitem Pionier für die Skalierung von Laserkommunikation) und SES (dem weltweit führendem Satellitenbetreiber und Anbieter von Konnektivität für Inhalte) vereint UNIO hierbei als derzeit einziges Unternehmen, die Expertise von führenden Playern aus allen für Satelliten-Kommunikation entscheidenden Kernbereichen. Ziel von UNIO ist es, Europas erste souveräne, kommerzielle Satellitenkonstellation für schnelle, leistungsstarke und sichere Konnektivität aufzubauen. Das Hauptaugenmerk von UNIO richtet sich dabei auf den Mobilitäts- und Logistiksektor. Weitere potentielle Anwendungsgebiete sind direkte Kommunikation zwischen Unternehmen (B2B) oder zwischen Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen (B2G).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19012.msg555218#msg555218" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">UNIO &#8211; EU Konstellation</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>OHB: Giant Magellan Telescope – Erfolgreiches Final Design Review</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-giant-magellan-telescope-erfolgreiches-final-design-review/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Aug 2023 20:05:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[GMT]]></category>
		<category><![CDATA[GMTO]]></category>
		<category><![CDATA[IMT]]></category>
		<category><![CDATA[Ingersoll Machine Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Las Campanas]]></category>
		<category><![CDATA[OHB]]></category>
		<category><![CDATA[OHB Digital Connect]]></category>
		<category><![CDATA[OHB SE]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Teleskopmontierung hat Final Design Review (FDR) erfolgreich bestanden. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 28. August 2023. Bremen, 28. August 2023. OHB Digital Connect, ein Tochterunternehmen des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, und Ingersoll Machine Tools haben einen sehr wichtigen Meilenstein im Projekt Giant Magellan Telescope (GMT) erreicht: Eines der drei großen [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Teleskopmontierung hat Final Design Review (FDR) erfolgreich bestanden. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE 28. August 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ea7beGiantMagellanTelescopeGMTOCorp.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Darstellung des Inneren des Teleskops bei Sonnenlicht mit Menschen im Vordergrund. (Bild: Giant Magellan Telescope - GMTO Corporation)" data-rl_caption="" title="Darstellung des Inneren des Teleskops bei Sonnenlicht mit Menschen im Vordergrund. (Bild: Giant Magellan Telescope - GMTO Corporation)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="260" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ea7beGiantMagellanTelescopeGMTOCorp26.jpg" alt="Darstellung des Inneren des Teleskops bei Sonnenlicht mit Menschen im Vordergrund. (Bild: Giant Magellan Telescope - GMTO Corporation)" class="wp-image-130516" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ea7beGiantMagellanTelescopeGMTOCorp26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ea7beGiantMagellanTelescopeGMTOCorp26-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ea7beGiantMagellanTelescopeGMTOCorp26-100x100.jpg 100w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ea7beGiantMagellanTelescopeGMTOCorp26-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Darstellung des Inneren des Teleskops bei Sonnenlicht mit Menschen im Vordergrund. (Bild: Giant Magellan Telescope &#8211; GMTO Corporation)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen, 28. August 2023. OHB Digital Connect, ein Tochterunternehmen des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, und Ingersoll Machine Tools haben einen sehr wichtigen Meilenstein im Projekt Giant Magellan Telescope (GMT) erreicht: Eines der drei großen Subsysteme, die Teleskopmontierung, hat das Final Design Review (FDR) erfolgreich bestanden und damit den Weg für die weitere Fertigung frei gemacht. Die Prüfung fand in Pasadena, Kalifornien, in den Räumlichkeiten des Kunden GMTO statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Giant Magellan Telescope ist ein extrem großes Teleskop in der 30-Meter-Klasse. Es ist das größte Gregorianische optisch-infrarote Teleskop der Geschichte. Es wird sieben der größten Spiegel der Welt nutzen, um weiter als je zuvor in die Tiefen des Weltraums zu sehen. Sein einzigartiges Design wird die höchstmögliche Auflösung des Universums über das weiteste Sichtfeld liefern. Der Vertrag für die Entwicklung der Montierung wurde 2019 zwischen GMTO und dem Konsortialpartner OHB Digital Connect (OHB DC) und Ingersoll Machine Tools (IMT) unterzeichnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Prüfungskomitee kam in seinem Bericht zu dem Schluss, dass das von OHB DC vorgestellte Design die GMTO-Anforderungen erfüllt, und zeigte sich beeindruckt von der Detailliertheit, die während der Prüfung präsentiert wurde, insbesondere von der Konstruktion des Erdbebendämpfungssystems, des hydraulischen Lagersystems und der Spiegelabdeckungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Die GMT-Montierung ist eine unglaublich große, komplexe und präzise Maschine. Der erfolgreiche FDR war der Höhepunkt der effektiven Zusammenarbeit zwischen den hervorragenden Teams von OHB DC, IMT und GMTO. Das Team hat ein robustes Design entwickelt, das die anspruchsvollen Anforderungen an die optische Leistung, die Erdbebensicherheit, die praktische Machbarkeit, die Betriebszuverlässigkeit und die Sicherheit des Personals miteinander in Einklang bringt&#8220;, sagte Sam Park, Manager für GMT Telescope Structures.</p>



<p class="wp-block-paragraph">OHB-Projektleiter Volker Grimm kommentierte: &#8222;Dieser Meilenstein ist ein großer Erfolg für unser Team, das in den letzten Jahren herausragende Ingenieurleistungen erbracht hat.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einer Höhe von 12 Ebenen und einem Gewicht von 2.100 Tonnen ist die Montierung des Riesen-Magellan-Teleskops eine imposante und dennoch wendige Konstruktion. Die höhenazimutale Montierung bildet das tragende Gerüst für die weltweit größten Spiegel, adaptiven Optiken, wissenschaftlichen Instrumente und Kontrollsysteme. Dieses Präzisionswerkzeug ist so konzipiert, dass es in drei Freiheitsgraden reibungslos gleitet, damit die 18 Tonnen schweren Primärspiegel ungestört den Nachthimmel erforschen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Dieser GMT-Mount ist das bisher ehrgeizigste Projekt, das das Mainzer OHB Digital Connect Team entwickelt hat. Das positive Feedback des Komitees unterstreicht die bedeutende Leistung und festigt die Position von OHB DC als einer der wichtigsten Partner der Astrophysik-Community.&#8220;, sagte OHB DC-Geschäftsführer Fabrice Scheid.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Ergebnis des erfolgreichen FDR wird Ingersoll Machine Tools die Produktion und Integration der Montierung in Rockford, Illinois, aufnehmen. Nach der Vormontage in der Fabrik wird die Montierung nach Chile verschifft und auf dem Las Campanas Peak (2.514 m Höhe) in der Atacama-Wüste montiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Der Abschluss des FDR-Meilensteins der GMT Montierung, der zum Beginn der Fertigungsphasen führt, ist ein bedeutender Erfolg in der Geschichte dieses Projekts, der von unseren GMTO-Partnern und der gesamten Astronomiegemeinschaft anerkannt wird. Wir freuen uns darauf, die Arbeit mit OHB Digital und IMT in den kommenden Jahren fortzusetzen, die in der Verfolgung einer der ehrgeizigsten wissenschaftlichen Missionen in der Geschichte der Menschheit ihren Abschluss finden wird&#8220;, sagte William Burgett, Projektleiter des GMT.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg553324#msg553324" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OHB-System</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=1177.msg553325#msg553325" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Giant Magellan Telescope (GMT)</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>OHB feiert Meilenstein</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-feiert-meilenstein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Aug 2023 11:57:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[AIDA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mating für Asteroidensonde Hera erfolgreich absolviert. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 24. August 2023. Bremen, 24. August 2023. Check! Der Raumfahrtkonzern OHB feiert einen wichtigen Meilenstein für die Asteroidenmission Hera: Das Mating von Plattform und Antriebsmodul ist erfolgreich absolviert worden. Jetzt geht es an die letzten Arbeiten und Transportvorbereitungen, ehe sich [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Mating für Asteroidensonde Hera erfolgreich absolviert. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE 24. August 2023.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HERAmatingOHB.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Passt! Für das Mating wurde das Plattformmodul mit einem Kran über das Antriebsmodul gehoben und dann Stück für Stück langsam abgesenkt. (Bild: OHB)" data-rl_caption="" title="Passt! Für das Mating wurde das Plattformmodul mit einem Kran über das Antriebsmodul gehoben und dann Stück für Stück langsam abgesenkt. (Bild: OHB)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HERAmatingOHB60.jpg" alt="Passt! Für das Mating wurde das Plattformmodul mit einem Kran über das Antriebsmodul gehoben und dann Stück für Stück langsam abgesenkt. (Bild: OHB)" class="wp-image-130323" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HERAmatingOHB60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HERAmatingOHB60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">
Passt! Für das Mating wurde das Plattformmodul mit einem Kran über das Antriebsmodul gehoben und dann Stück für Stück langsam abgesenkt. (Bild: OHB)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen, 24. August 2023. Check! Der Raumfahrtkonzern OHB feiert einen wichtigen Meilenstein für die Asteroidenmission Hera: Das Mating von Plattform und Antriebsmodul ist erfolgreich absolviert worden. Jetzt geht es an die letzten Arbeiten und Transportvorbereitungen, ehe sich das Hera Spacecraft Ende August vom OHB-Standort in Bremen aus auf die Reise zum European Space Research and Technology Centre (ESTEC) nach Noordwijk macht. Dort startet dann die Testkampagne. Die ESA-Mission hat einen sehr straffen Zeitplan, da für Entwicklung, Bau, Test- sowie die Startkampagne gerade einmal vier Jahre zur Verfügung stehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Das Mating, also die Zusammenführung von Satellitenplattform und Antriebsmodul, ist immer eine Herausforderung, da dabei Millimeterarbeit gefragt ist. Das Plattformmodul wurde dazu mit einem Kran über das Antriebsmodul gehoben und dann Stück für Stück langsam abgesenkt, so dass beide Module schließlich miteinander genau abschlossen“, erklärt Dr. Stefan Voegt, Hera-Projektleiter bei OHB.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für das Projektteam steht als nächste Herausforderung die rund siebenmonatige Testkampagne an. Nach erfolgreichem Abschluss der Umwelttests wird Hera zum Startplatz Cape Canaveral in Florida gebracht. Das knapp dreiwöchige Startfenster der Mission wird sich am 7. Oktober 2024 öffnen. Dann wird sich Hera mit einer Falcon-9 auf den Weg zum Doppelasteroiden Didymos/Dimorphos machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hera ist der zweite Teil der gemeinsam von der NASA und der ESA durchgeführten Mission AIDA (Asteroid Impact and Deflection Assessment) deren erster Teil DART (Double Asteroid Redirection Test) bereits einen Impact auf Didymos/Dimorphos durchgeführt hat. Der zweite Teil ist die europäische Sonde Hera, deren Entwicklung von OHB als Hauptauftragnehmer geführt wird. Nach zweijährigem Flug wird die Sonde voraussichtlich am 16. Oktober 2026 am Didymos-System ankommen und eine genaue Untersuchung der Einschlagstelle und der Eigenschaften von Dimorphos durchführen. Dazu führt Hera neben den eigenen Instrumenten noch zwei Minisatelliten mit, die sich nach Ankunft am Didymos-System von der Sonde lösen und unabhängig Experimente durchführen. Erst diese von Hera bereitgestellten Daten erlauben eine umfassende Interpretation der Auswirkungen des Einschlags von DART und damit eine Beurteilung der grundsätzlichen Wirksamkeit der angewendeten Methodik zur Asteroidenabwehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Video zum Hera Mating</strong></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-handler-einbetten wp-block-embed-handler-einbetten wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Hera mission: Asteroid probe Hera mating successfully completed" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/P6Ki5q2cZT4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>(Video: OHB SE)</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13528.msg553189#msg553189" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">HERA (vormals AIDA)</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>OHB stärkt Kapitalbasis zur Umsetzung der Unternehmensstrategie</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-staerkt-kapitalbasis-zur-umsetzung-der-unternehmensstrategie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Aug 2023 17:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[KKR]]></category>
		<category><![CDATA[OHB]]></category>
		<category><![CDATA[OHB SE]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=129716</guid>

					<description><![CDATA[<p>Familie Fuchs bleibt langfristig Mehrheitsaktionärin. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 7. August 2023. Bremen, 7. August 2023. Die OHB SE („OHB“), das deutsche Raumfahrt- und Technologieunternehmen, stärkt die Kapitalbasis für die Umsetzung der Wachstumsstrategie und positioniert sich mit KKR als Minderheitsinvestor für die steigende Nachfrage nach privat finanzierten, kosteneffizienten und flexiblen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ohb-staerkt-kapitalbasis-zur-umsetzung-der-unternehmensstrategie/" data-wpel-link="internal">OHB stärkt Kapitalbasis zur Umsetzung der Unternehmensstrategie</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Familie Fuchs bleibt langfristig Mehrheitsaktionärin. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE 7. August 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen, 7. August 2023. Die OHB SE („OHB“), das deutsche Raumfahrt- und Technologieunternehmen, stärkt die Kapitalbasis für die Umsetzung der Wachstumsstrategie und positioniert sich mit KKR als Minderheitsinvestor für die steigende Nachfrage nach privat finanzierten, kosteneffizienten und flexiblen Raumfahrtlösungen. Die Familie Fuchs wird als Mehrheitsaktionärin die dauerhafte Kontrolle über das Unternehmen behalten. OHB wird weiterhin von Marco Fuchs als Vorstandsvorsitzendem und dem bestehenden Managementteam geführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">OHB verfolgt das Ziel, der führende Anbieter von Raumfahrtlösungen für institutionelle und kommerzielle Kunden in Europa zu werden. Dafür hat OHB heute u.a. eine Investorenvereinbarung mit KKR und der Fuchs-Familienstiftung als Mehrheitsaktionärin der OHB sowie mit Beteiligungsgesellschaften der Familie Fuchs unterzeichnet. Die Vereinbarungen beinhalten ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot für alle ausstehenden Aktien der OHB zum Preis von EUR 44,00 pro Aktie sowie eine separate Vereinbarung zu einer Kapitalerhöhung in Höhe von 10 Prozent.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Marco Fuchs, Vorstandsvorsitzender der OHB: „Die Stärkung von OHB als unabhängiges, europäisches Unternehmen und Partner für Regierungen und Institutionen festigt die europäische Sicherheit und Souveränität im Weltraum. Darüber hinaus können wir unsere technologischen Spitzenpositionen in unseren Kernkompetenzen als Infrastrukturpartner und im Servicebereich ausbauen und Kunden und Partnern neue Perspektiven eröffnen. Wir freuen uns, dass wir mit KKR den idealen Partner gefunden haben, der als Minderheitsinvestor unser langfristiges Wachstum und unsere Vision unterstützt.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Investitionen in langfristiges Wachstum entlang der OHB-Unternehmensstrategie</strong><br>Die auch weiterhin als eigenständiges deutsches Familienunternehmen agierende OHB wird das Kapital entlang der langfristigen Unternehmensstrategie „OHB 2025 – Shaping the future“ für Investitionen in zentrale Wachstumsfelder und zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit in den drei Sparten Space Systems, Aerospace und Digital nutzen. KKR wird separat EUR 30 Mio. über Wandelschuldverschreibungen in die weitere Entwicklung der Rocket Factory Augsburg AG investieren, um die privatwirtschaftliche Entwicklung des Microlaunchers RFA One bis hin zum erfolgreichen Erstflug sicherzustellen und so Europas unabhängigen Zugang zum All zu verbessern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Angebot an Aktionäre und geplante Kapitalerhöhung</strong><br>Das freiwillige öffentliche Übernahmeangebot von KKR wird von Vorstand und Aufsichtsrat der OHB &#8211; vorbehaltlich der üblichen Prüfung &#8211; ausdrücklich begrüßt. Anschließend strebt die OHB den Rückzug von der Börse an, um so als privat gehaltenes Unternehmen die langfristige Strategie leichter umsetzen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Angebotspreis wird EUR 44,00 in bar pro Aktie betragen. Dies entspricht einem Aufschlag in Höhe von 36,6% auf den Xetra-Schlusskurs vom 4. August 2023 beziehungsweise 39,1% auf den volumengewichteten Xetra-Durchschnittskurs der OHB-Aktie der vergangenen drei Monate. Das Angebot bietet den bestehenden Aktionären sofortige Liquidität und die Möglichkeit, das langfristige Wertpotenzial vorab zu realisieren. Das Angebot wird üblichen Bedingungen wie fusionskontrollrechtlichen und sonstigen regulatorischen Freigaben unterliegen und nicht unter dem Vorbehalt einer Mindestannahmequote stehen. KKR hat sich gegenüber OHB verpflichtet, keinen Beherrschungs- und/oder Ergebnisabführungsvertrag abzuschließen. Die Transaktion wurde von der Familie Fuchs initiiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">KKR hat sich gegenüber OHB separat dazu verpflichtet, eine Kapitalerhöhung der Gesellschaft zu dem Angebotspreis zu zeichnen. Das Grundkapital der Gesellschaft soll unter Ausnutzung des genehmigten Kapitals und Ausschluss des gesetzlichen Bezugsrechts der Aktionäre um 10 % gegen Bareinlagen erhöht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Christian Ollig, Partner und Leiter der Region DACH bei KKR: „Der globale Markt für Raumfahrtlösungen wird weiter wachsen. Wir sehen in Europa großes Potenzial und sind überzeugt, dass OHB mithilfe von zusätzlichen Investitionen in Forschung und Entwicklung ideal für langfristiges nachhaltiges Wachstum positioniert ist. Das Kapital von KKR wird die zukünftige Entwicklung des Unternehmens unterstützen. Gleichzeitig bietet das Angebot bestehenden Aktionären die Möglichkeit einer sofortigen Wertrealisierung zu einer attraktiven Prämie. KKR freut sich sehr, die Familie Fuchs unterstützen zu dürfen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">KKR tätigt die Investition durch eine Holdinggesellschaft im Besitz seines neuesten europäischen Private-Equity-Fonds, dem KKR European Fund VI.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kontinuität bei Eigentümerstruktur</strong><br>Die Familie Fuchs wird keine der im Fuchs-Familienpool gebundenen Aktien im Rahmen des öffentlichen Übernahmeangebots verkaufen und dadurch auch künftig die Kontrolle über OHB behalten. OHB wird damit seine DNA als unabhängiges deutsches Familienunternehmen dauerhaft bewahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen in Bezug auf das öffentliche Übernahmeangebot: <a href="https://web.archive.org/web/20260113035142/https://orchid-offer.com/websites/3002_ma/German/1000/bekanntmachungen.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.orchid-offer.com</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über die OHB SE</strong><br>OHB SE ist ein deutscher Raumfahrt- und Technologiekonzern und eine der führenden unabhängigen Kräfte in der europäischen Raumfahrtindustrie. Mit langjähriger Erfahrung in der Realisierung anspruchsvoller Projekte ist die OHB SE im internationalen Wettbewerb hervorragend aufgestellt und bietet ihren Kunden ein breites Portfolio an innovativen Produkten in den drei Sparten: Space Systems, Aerospace und Digital. Das Unternehmen beschäftigt über 3.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Jahr 2022 einen Gesamtumsatz von gut einer Milliarde Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über KKR</strong><br>KKR ist ein weltweit führender Investor, der alternative Vermögensverwaltung sowie Kapitalmarkt- und Versicherungslösungen anbietet. Im Mittelpunkt steht die Erwirtschaftung attraktiver Anlageerträge über einen langfristigen und disziplinierten Investmentansatz, die Beschäftigung hochqualifizierter Experten und die Unterstützung von Wachstum bei seinen Anlageobjekten und in den Gemeinden, in denen KKR präsent ist. KKR finanziert Fonds, die in Private Equity, Kreditprodukte, reale Vermögenswerte, und – durch strategische Partner – in Hedgefonds investieren. Die Versicherungstochtergesellschaften von KKR bieten Altersvorsorge-, Lebens- und Rückversicherungsprodukte unter dem Management der Global Atlantic Financial Group an. Verweise auf die Investitionen von KKR können sich auch auf die Aktivitäten der von KKR verwalteten Fonds und seiner Versicherungstochtergesellschaften beziehen. Weitere Informationen über KKR &amp; Co. Inc. (NYSE: KKR) erhalten Sie auf der KKR-Website unter <a href="https://www.kkr.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.kkr.com</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg552294#msg552294" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OHB-System</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>OHB: Erfolgreicher Start für Heinrich-Hertz-Mission</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-erfolgreicher-start-fuer-heinrich-hertz-mission/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jul 2023 21:59:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Kommunikationssatellit auf dem Weg ins All. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 6. Juli 2023. Bremen / Kourou, 6. Juli 2023. Heute um Mitternacht Mitteleuropäischer Sommerzeit hob die letzte Ariane-5-Rakete (VA261) vom europäischen Startplatz Kourou in Französisch-Guyana ab. Gemeinsam mit dem französischen Kommunikationssatelliten Syracuse-4B startete der deutsche Technologiedemonstrator und Kommunikationssatellit Heinrich Hertz. [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Kommunikationssatellit auf dem Weg ins All. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE 6. Juli 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHprepOHBStefanGerding.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Kurz vor seiner Reise nach Kourou: der Satellit Heinrich Hertz bei OHB im Reinraum. (Foto: OHB, Stefan Gerding)" data-rl_caption="" title="Kurz vor seiner Reise nach Kourou: der Satellit Heinrich Hertz bei OHB im Reinraum. (Foto: OHB, Stefan Gerding)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHprepOHBStefanGerding26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Kurz vor seiner Reise nach Kourou: der Satellit Heinrich Hertz bei OHB im Reinraum. (Foto: OHB, Stefan Gerding)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen / Kourou, 6. Juli 2023. Heute um Mitternacht Mitteleuropäischer Sommerzeit hob die letzte Ariane-5-Rakete (VA261) vom europäischen Startplatz Kourou in Französisch-Guyana ab. Gemeinsam mit dem französischen Kommunikationssatelliten Syracuse-4B startete der deutsche Technologiedemonstrator und Kommunikationssatellit Heinrich Hertz. OHB übernimmt in der Heinrich-Hertz-Mission die Gesamtverantwortung für die Entwicklung und den Bau des Satelliten sowie die Beschaffung und Koordination des Startsegments. Zudem verantworten wir den Aufbau des Bodensegments im Kontrollzentrum in Bonn. Die Heinrich-Hertz-Mission wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und unter Beteiligung des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) geführt.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A5VA261liftoff1ESASCorvaja2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="390" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A5VA261liftoff1ESASCorvaja26.jpg" alt="" class="wp-image-128657" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A5VA261liftoff1ESASCorvaja26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A5VA261liftoff1ESASCorvaja26-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Ariane-5-Start mit Heinrich Hertz an Bord. (Bild: ESA / S. Corvaja)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Unseren Satelliten mit der letzten Ariane-5 ins All abheben zu sehen, war ein besonderer Moment – im doppelten Sinne. Mein Dank geht an alle bei OHB und an unsere Partner, die über Jahre so intensiv an der Mission und dem Launcher gearbeitet haben. Ich bin stolz und glücklich, dass wir dazu beitragen, nicht nur den wissenschaftlich-technischen Anteil der Heinrich-Hertz-Mission zu realisieren, sondern auch den passenden Satelliten für sichere Kommunikationszwecke gefertigt haben. Diese Mission demonstriert einmal mehr die Fähigkeiten des Systemhaus OHB komplexe Telekommunikationssysteme zu realisieren“, sagt der OHB-Vorstandsvorsitzende Marco Fuchs.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem der Satellit im All seinen Dienst aufgenommen hat, wird er rund 15 Jahre lang im geostationären Orbit auf einer Höhe von rund 36.000 Kilometern verbleiben. Ein Ziel der Heinrich-Hertz-Mission ist es, neue Technologien für die Satellitenkommunikation auf ihre Weltraumtauglichkeit zu testen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Heinrich-Hertz-Mission und ihre Partner</strong><br>Mit der Heinrich-Hertz-Mission startet erstmals ein eigener deutscher Kommunikationssatellit zur Erforschung und Erprobung neuer Technologien und Kommunikationsszenarien. Die Mission leistet damit einen Beitrag zur Informationsgesellschaft in Deutschland. Die Heinrich-Hertz-Mission wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und unter Beteiligung des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) geführt. Mit der Entwicklung und dem Bau des Satelliten wurde die OHB-System AG beauftragt. An der Entwicklung und dem Test des Satelliten sind zudem die Firmen IABG GmbH, MDA AG und TESAT GmbH &amp; Co. KG beteiligt. Das Bodensegment wird von der OHB Digital Connect in Zusammenarbeit mit der Firma CGI verantwortet. Dabei wurde das Satellitenkontrollzentrum in Bonn realisiert. Die Standorte für die neuen Bodenstationen befinden sich in Hürth (Nordrhein-Westfalen) und Neustrelitz (Mecklenburg-Vorpommern). Für den Start der Mission an Bord der Ariane-5-Trägerrakete (VA261) ist Arianespace verantwortlich. An der Mission sind weitere 36 Partner beteiligt – davon 14 an der wissenschaftlichen Nutzlast.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9064.msg551411#msg551411" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Syracuse-4B und Heinrich Hertz auf Ariane 5 ECA+ von Kourou</a></li>
</ul>
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		<title>OHB: Entwicklung von Erdbeobachtungs-Dienstleistungen mit Satellogic</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-entwicklung-von-erdbeobachtungs-dienstleistungen-mit-satellogic/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jul 2023 17:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>OHB und Satellogic unterzeichnen MoU zur gemeinsamen Entwicklung von Dienstleistungen auf Grundlage von Erdbeobachtungsdaten. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 3. Juli 2023. Bremen, 3. Juli 2023. Das deutsche Raumfahrt- und Technologieunternehmen OHB SE hat eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MoU) mit dem auf Erdbeobachtungssatelliten und die Anwendung von Erdbeobachtungsdaten spezialisierten Unternehmen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">OHB und Satellogic unterzeichnen MoU zur gemeinsamen Entwicklung von Dienstleistungen auf Grundlage von Erdbeobachtungsdaten. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE 3. Juli 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen, 3. Juli 2023. Das deutsche Raumfahrt- und Technologieunternehmen OHB SE hat eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MoU) mit dem auf Erdbeobachtungssatelliten und die Anwendung von Erdbeobachtungsdaten spezialisierten Unternehmen Satellogic Inc. (<a href="https://www.raumfahrer.net/?s=Satellogic" data-wpel-link="internal">Satellogic</a>) unterzeichnet, um Kooperationsmöglichkeiten bei der Entwicklung von auf Erdbeobachtungsdaten basierenden Dienstleistungen zu prüfen. Das MoU unterstreicht das gemeinsame Engagement von OHB und Satellogic, die Nutzung von Erdbeobachtungsdaten für einen grüneren und nachhaltigeren Planeten zu unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;In der heutigen schnelllebigen Welt der Raumfahrt ist die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Akteuren unerlässlich und für beide Seiten von Vorteil&#8220;, sagt Ermanno Chiri, Corporate and Business Strategy Manager bei OHB. &#8222;Durch die Kooperation mit Satellogic werden wir unsere Erdbeobachtungskapazitäten weiter ausbauen und wir sind sehr stolz darauf, dass diese Zusammenarbeit neue Lösungen zur Förderung von Nachhaltigkeit und Umweltschutz ermöglichen wird.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Erdbeobachtungsdaten als Entscheidungsgrundlage</strong><br>Die Partnerschaft zwischen OHB und Satellogic zielt auf die Entwicklung günstiger und nachhaltiger Dienstleistungen für kommerzielle und institutionelle Kunden ab und wird die Einführung von auf Erdbeobachtungsdaten basierenden Anwendungen in verschiedenen Märkten vorantreiben, darunter Landwirtschaft und Stadtentwicklung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Satellogic betreibt die derzeit größte kommerzielle Flotte von Erdbeobachtungssatelliten mit einer Auflösung im Submeterbereich – kürzlich hat der 38 Satellit seine Umlaufbahn erreicht. Das Unternehmen entwickelt eine skalierbare Erdbeobachtungsplattform, um erschwingliche Daten mit kontinuierlich steigender Kapazität und kurzen Wiederbesuchszeiten für die tägliche Entscheidungsfindung in den Bereichen Land- und Forstwirtschaft, Energie, kritische Infrastrukturen und Klimaschutz zu liefern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">OHB ist bereits seit einigen Jahren im Bereich der praktischen Anwendung von Erdbeobachtungsdaten aktiv und ist mit mehreren Tochtergesellschaften aus den Segmenten SPACE SYSTEMS und DIGITAL an der Kooperation mit Satellogic beteiligt: OHB System AG, OHB Digital Connect GmbH, OHB Digital Services GmbH und GEOSYSTEMS GmbH.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Um die richtige Antwort auf Kundenprobleme zu finden, müssen Dienstleistungen auf den passenden Daten basieren&#8220;, erklärt Irmgard Runkel, Geschäftsführerin von GEOSYSTEMS. &#8222;In den meisten Fällen sind wir auf der Suche nach zeitlich und räumlich hochaufgelösten Daten. Satellogic hat ein intelligentes Konzept, das diese Anforderungen erfüllt. Wir sehen ein großes Potenzial für diese Daten in verschiedenen Anwendungsbereichen und die Zusammenarbeit mit Satellogic ermöglicht es uns, unsere Lösungen durch die Nutzung ihrer Daten zu verbessern.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Luciano Giesso, Head of Global Government Sales bei Satellogic, ergänzt: &#8222;Die Zusammenarbeit mit OHB ist ein wichtiger Meilenstein in der Mission von Satellogic, den Zugang zu Erdbeobachtungsdaten zu demokratisieren, und schafft die Grundlagen für eine integrierte europäische Daten- und Analyseplattform. Wir sind begeistert von den Möglichkeiten, die sich daraus für europäische Nutzer ergeben, ihre Entscheidungsprozesse zu verbessern.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Satellogic Inc.</strong><br>Satellogic (NASDAQ: SATL) wurde 2010 von Emiliano Kargieman und Gerardo Richarte gegründet und entwickelt und verbessert kontinuierlich die erste skalierbare Erdbeobachtungsplattform, die die gesamte Erde mit hoher Frequenz und hoher Auflösung vollautomatisch kartieren kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Satellogic hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Zugang zu Geodaten durch seine Informationsplattform mit hochauflösenden Bildern zu demokratisieren, um zur Lösung der dringendsten Probleme der Welt beizutragen, darunter Klimawandel, Energieversorgung und Ernährungssicherheit. Mit seiner patentierten Earth-Imaging-Technologie erschließt Satellogic die Möglichkeiten der Erdbeobachtung, um qualitativ hochwertige Erkenntnisse über den Planeten zu den niedrigsten Kosten der Branche zu liefern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit mehr als einem Jahrzehnt Erfahrung im Weltraum verfügt Satellogic über eine bewährte Technologie und eine starke Erfolgsbilanz bei der Entwicklung von Satelliten und der Bereitstellung von hochauflösenden Daten zum richtigen Preis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen: <a href="https://satellogic.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://satellogic.com/</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg551444#msg551444" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OHB-System</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ohb-entwicklung-von-erdbeobachtungs-dienstleistungen-mit-satellogic/" data-wpel-link="internal">OHB: Entwicklung von Erdbeobachtungs-Dienstleistungen mit Satellogic</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>OHB Sweden unterzeichnet Verträge über Antriebssubsysteme für CHIME und ROSE-L</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-sweden-unterzeichnet-vertraege-ueber-antriebssubsysteme-fuer-chime-und-rose-l/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jun 2023 12:38:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>OHB Sweden setzt seinen erfolgreichen Weg beim Bau von Antriebssystemen für ESA-Missionen fort. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 22. Juni 2023. Kista, 22 Juni 2023. OHB Sweden AB, ein Tochterunternehmen des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, und Thales Alenia Space, einer der führenden großen Systemintegratoren in Europa und Hauptauftragnehmer, haben Verträge [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">OHB Sweden setzt seinen erfolgreichen Weg beim Bau von Antriebssystemen für ESA-Missionen fort. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE 22. Juni 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kista, 22 Juni 2023. OHB Sweden AB, ein Tochterunternehmen des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, und Thales Alenia Space, einer der führenden großen Systemintegratoren in Europa und Hauptauftragnehmer, haben Verträge über Entwicklung, Fertigung, Integration, Test und Lieferung von Antriebssubsystemen für die beiden Copernicus-Missionen <a href="https://www.raumfahrer.net/?s=CHIME" data-wpel-link="internal">CHIME</a> und <a href="https://www.raumfahrer.net/?s=ROSE-L" data-wpel-link="internal">ROSE-L</a> unterzeichnet. Das Copernicus-Programm wird von der Europäischen Union und der ESA finanziert.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CHIMEartistviewTAS2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Künstlerische Darstellung von CHIME. (Bild: TAS)" data-rl_caption="" title="Künstlerische Darstellung von CHIME. (Bild: TAS)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="368" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CHIMEartistviewTAS26.jpg" alt="Künstlerische Darstellung von CHIME. (Bild: TAS)" class="wp-image-128164" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CHIMEartistviewTAS26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CHIMEartistviewTAS26-212x300.jpg 212w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Künstlerische Darstellung von CHIME. (Bild: TAS)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">OHB Sweden wurde von Thales Alenia Space als Unterauftragnehmer für Entwicklung, Integration, Test und Lieferung von Monopropellant-Antriebssubsystemen für zwei der neuen Missionen des von der EU und der ESA finanzierten Copernicus Sentinel Expansion Programms, CHIME und ROSE-L, ausgewählt. Die entsprechenden Verträge wurden jetzt unterschrieben und beziehen sich auf zwei Satelliten für jede Mission, mit einer Option für jeweils einen dritten. OHB Sweden setzt damit eine Reihe von erfolgreichen Umsetzungen von Antriebssubsystemen für ESA-Missionen wie Solar Orbiter (Start 2020), Biomass, Euclid und PLATO fort.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Satelliten des ursprünglichen Copernicus-Sentinel-Programms (Sentinel 1-6) tragen eine Vielzahl von Nutzlasten, zum Beispiel bildgebende Radar- und Multispektralinstrumente für die Land-, Meeres- und Atmosphärenüberwachung. Die Daten der Copernicus Sentinels, die von der ESA entwickelt werden, fließen in die Copernicus-Dienste ein, die dazu beitragen, Herausforderungen wie zunehmende Urbanisierung, Ernährungssicherheit, steigende Meeresspiegel, schwindendes Polareis, Naturkatastrophen und natürlich den Klimawandel zu bewältigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Blick auf die Zukunft werden sechs Sentinel-Erweiterungsmissionen entwickelt, die auf die EU-Politik eingehen und Lücken im Bedarf der Copernicus-Nutzer schließen sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>CHIME &#8211; Copernicus Hyperspectral Imaging Mission for the Environment</strong><br>CHIME wird ein einzigartiges abbildendes Spektrometer für den sichtbaren bis kurzwelligen Infrarotbereich an Bord haben, um routinemäßige hyperspektrale Beobachtungen durchzuführen. Diese ermöglichen ein Management von Rohstoffen sowie nachhaltige Landwirtschaft mit Schwerpunkt auf Bodeneigenschaften, mineralischen Ressourcen und landwirtschaftlichen Dienstleistungen, einschließlich Ernährungssicherheit und Biodiversität. Die Mission wird die Beobachtungen von Copernicus Sentinel-2 ergänzen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ROSELartTAS.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Künstlerische Darstellung von ROSE-L. (Bild: TAS)" data-rl_caption="" title="Künstlerische Darstellung von ROSE-L. (Bild: TAS)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ROSELartTAS26.jpg" alt="Künstlerische Darstellung von ROSE-L. (Bild: TAS)" class="wp-image-128166"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Künstlerische Darstellung von ROSE-L. (Bild: TAS)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>ROSE-L &#8211; Copernicus L-Band-Radar mit synthetischer Apertur</strong><br>Die Mission ROSE-L (Radar Observing System for Europe &#8211; L-Band) wird mit Hilfe eines Radars mit synthetischer Apertur im L-Band die Überwachung der Bodenfeuchtigkeit, die Kartierung der Bodenbedeckung, die Unterscheidung von Pflanzentypen und -gesundheit, die Analyse von Waldbedeckung, den Ausbau von Präzisionslandwirtschaft, die Überwachung der Meere sowie die Charakterisierung natürlicher und anthropogener Gefahren ermöglichen. Darüber hinaus wird die Mission zur operativen Überwachung der Kryosphäre und der Polarregionen beitragen, einschließlich der Kartierung des Meereises und der Überwachung des Landeises.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Christelle Bogaarts (Managerin des CHIME-Programms bei Thales Alenia Space): „Thales Alenia Space baut seit Jahren eine Zusammenarbeit mit OHB auf. OHB ist ein wichtiger Partner im Copernicus-Programm, insbesondere bei CHIME, wo OHB in Oberpfaffenhofen für das Instrument und OHB Sweden für das Antriebssubsystem verantwortlich ist. Diese neuen Copernicus-Missionen werden den Weg zu erweiterten, verbesserten und neuen Diensten ebnen, die eine Weltneuheit darstellen und eine Antwort auf die großen Herausforderungen sind, denen sich unser Planet und seine Bürger in naher Zukunft stellen müssen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Benoit Mathieu (Geschäftsführer von OHB Sweden): „Mit diesen neuen Verträgen beweist OHB Sweden erneut, dass wir ein zuverlässiger Lieferant von Antriebssubsystemen für Thales Alenia Space und die ESA sind. OHB Sweden ist ein Partner bei drei Copernicus-Missionen: CHIME, ROSE-L und CO2M. Wir sind stolz darauf, Teil dieses Programms zu sein, das es der Menschheit ermöglichen wird, unsere Erde zu erhalten.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über OHB Sweden</strong><br>OHB Sweden ist ein Anbieter von kompletten Raumfahrtmissionen, Satelliten und Subsystemen für Raumfahrzeuge. Mit mehr als 30 Jahren nachweislichem Erfolg bei einer Vielzahl von Raumfahrtmissionen im niedrigen und geostationären Orbit sowie bei Raumfahrzeugen für interplanetare Missionen hat sich OHB Sweden einen erstklassigen Ruf für die Bereitstellung zuverlässiger und innovativer Lösungen für seine Kunden erworben. Die Kernkompetenzen von OHB Sweden liegen in den Bereichen Kleinsatelliten, AOCS und Antriebssubsysteme.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg550614#msg550614" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OHB-System</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>OHB-Team arbeitet unter Hochdruck am nächsten Meilenstein für die Asteroidensonde Hera</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-team-arbeitet-unter-hochdruck-am-naechsten-meilenstein-fuer-die-asteroidensonde-hera/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jun 2023 07:13:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Didymos]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Hera]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[OHB]]></category>
		<category><![CDATA[OHB SE]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Start zum Doppelasteroiden Didymos/Dimorphos bereits für Oktober 2024 geplant. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 12. Juni 2023. Bremen, 12. Juni 2023. Arbeiten unter Hochdruck ist für das OHB-Team rund um die Asteroidensonde Hera der ganz normale Alltag. Eine im Flur des Hera-Teams angebrachte Uhr mit Countdown verdeutlicht jeden Tag, dass der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Start zum Doppelasteroiden Didymos/Dimorphos bereits für Oktober 2024 geplant. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE 12. Juni 2023.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/heravormatingohb1k9.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Core Module (vorn) und das Propulsion Module (hinten) im Bremer Reinraum von OHB. Beide Module werden beim Mating miteinander vereint. (Bild: OHB)" data-rl_caption="" title="Das Core Module (vorn) und das Propulsion Module (hinten) im Bremer Reinraum von OHB. Beide Module werden beim Mating miteinander vereint. (Bild: OHB)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="400" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/heravormatingohb60.jpg" alt="Das Core Module (vorn) und das Propulsion Module (hinten) im Bremer Reinraum von OHB. Beide Module werden beim Mating miteinander vereint. (Bild: OHB)" class="wp-image-127850" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/heravormatingohb60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/heravormatingohb60-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/heravormatingohb60-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Core Module (vorn) und das Propulsion Module (hinten) im Bremer Reinraum von OHB. Beide Module werden beim Mating miteinander vereint. (Bild: OHB)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen, 12. Juni 2023. Arbeiten unter Hochdruck ist für das OHB-Team rund um die Asteroidensonde Hera der ganz normale Alltag. Eine im Flur des Hera-Teams angebrachte Uhr mit Countdown verdeutlicht jeden Tag, dass der Zeitplan eng ist. Doch davon lässt sich das Team nicht aus der Ruhe bringen. Jetzt steht der nächste Meilenstein an, bei dem viele ruhige Hände gebraucht werden: Im Juli steht das Mating auf dem Programm, bei dem die Hera-Plattform mit dem Antriebsmodul vereinigt wird. Projektleiter Dr. Stefan Voegt würde den Countdown sicher manchmal gerne zurückdrehen: „Das Projekt mit einem Startfenster im Oktober 2024 war von Anfang an recht sportlich, denn es lässt uns gerade einmal vier Jahre Zeit für Entwicklung, Bau, Test sowie die Startkampagne. Gut, dass wir ein super Team sind, das es schafft, den Zeitplan halten zu können. In den vergangenen 10 bis 15 Jahren haben wir im Satellitenbau enorm viel Erfahrung aufgebaut, unter anderem was Planung und Umsetzung angeht. Von diesem Know-how unserer Belegschaft profitieren wir nun in Hera.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hera ist der zweite Teil der gemeinsam von der NASA und der Europäischen Weltraumorganisation ESA durchgeführten Mission AIDA (Asteroid Impact and Deflection Assessment) deren erster Teil DART (Double Asteroid Redirection Test) bereits einen Impact auf Didymos/Dimorphos durchgeführt hat. Der zweite Teil ist die europäische Sonde Hera, deren Entwicklung von OHB als Hauptauftragnehmer geführt wird. Hera soll die genauen Auswirkungen des Einschlags von DART analysieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13528.msg550384#msg550384" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">HERA (bisher AIDA)</a></li>
</ul>
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		<title>OHB: Starttag für Heinrich Hertz angekündigt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-starttag-fuer-heinrich-hertz-angekuendigt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 May 2023 14:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 5]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[Heinrich Hertz]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
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		<category><![CDATA[OHB SE]]></category>
		<category><![CDATA[VA261]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>OHB-Team in Kourou bereitet Telekommunikations-Satellit vor. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 15. Mai 2023. Paris / Kourou / Bremen, 15. Mai 2023. Nur noch wenige Wochen bis zum Lift-Off: Arianespace gab heute den geplanten Starttag für Flug VA261 offiziell bekannt. Die letzte Ariane 5-Rakete soll am 16. Juni 2023 ins All [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">OHB-Team in Kourou bereitet Telekommunikations-Satellit vor. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE 15. Mai 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHprepOHBStefanGerding.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Kurz vor seiner Reise nach Kourou: der Satellit Heinrich Hertz bei OHB im Reinraum. (Foto: OHB, Stefan Gerding)" data-rl_caption="" title="Kurz vor seiner Reise nach Kourou: der Satellit Heinrich Hertz bei OHB im Reinraum. (Foto: OHB, Stefan Gerding)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHprepOHBStefanGerding26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Kurz vor seiner Reise nach Kourou: der Satellit Heinrich Hertz bei OHB im Reinraum. (Foto: OHB, Stefan Gerding)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Paris / Kourou / Bremen, 15. Mai 2023. Nur noch wenige Wochen bis zum Lift-Off: Arianespace gab heute den geplanten Starttag für Flug VA261 offiziell bekannt. Die letzte Ariane 5-Rakete soll am 16. Juni 2023 ins All starten. An Bord sind dann der deutsche Telekommunikations-Satellit Heinrich Hertz und der französische Satellit Syracuse 4B.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heinrich Hertz, der von OHB im Auftrag des DLR entwickelt und gebaut wurde, ist bereits sicher mit einer ukrainischen Antonov zum europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana geflogen worden. Ein OHB-Team vor Ort unterstützt zurzeit bei den Vorbereitungen für den Start.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Heinrich-Hertz-Mission wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz und unter Beteiligung des Bundesministeriums für Verteidigung aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages durchgeführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9064.msg549656#msg549656" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Syracuse-4B und Heinrich Hertz auf Ariane 5 ECA+ von Kourou</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>JUICE wird per Technologie des OHB-Tochterunternehmens Antwerp Space kommunizieren</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/juice-wird-per-technologie-des-ohb-tochterunternehmens-antwerp-space-kommunizieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Apr 2023 20:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[JUICE]]></category>
		<category><![CDATA[Jupiter]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Antwerp Space]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[OHB]]></category>
		<category><![CDATA[OHB SE]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=124984</guid>

					<description><![CDATA[<p>Europäische Weltraumorganisation (ESA) startet JUICE-Mission zur Erforschung der drei Eismonde des Jupiters. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 14. April 2023. Antwerpen, 14. April 2023. JUICE wird dreieinhalb Jahre lang die Atmosphäre, die Magnetosphäre, die Ringe und die großen Eismonde Ganymed, Europa und Callisto des Jupiters untersuchen. Es wird vermutet, dass sich [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Europäische Weltraumorganisation (ESA) startet JUICE-Mission zur Erforschung der drei Eismonde des Jupiters. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE 14. April 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ExploringJupiterandGanymedeartESAATGMedialab2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="JUICE über Ganymed - künstlerische Darstellung. (Bild: ESA / ATG Medialab)" data-rl_caption="" title="JUICE über Ganymed - künstlerische Darstellung. (Bild: ESA / ATG Medialab)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ExploringJupiterandGanymedeartESAATGMedialab26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">JUICE über Ganymed &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: ESA / ATG Medialab)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Antwerpen, 14. April 2023. JUICE wird dreieinhalb Jahre lang die Atmosphäre, die Magnetosphäre, die Ringe und die großen Eismonde Ganymed, Europa und Callisto des Jupiters untersuchen. Es wird vermutet, dass sich unter ihrer gefrorenen Kruste, Ozeane aus flüssigem Wasser und vielleicht sogar bewohnbare Umgebungen befinden. Der Höhepunkt der Mission wird die Umrundung des Eismondes Ganymed sein. Das Ende der Mission ist für das Jahr 2034 geplant &#8211; dann soll der geplante Aufprall der Sonde auf der Mondoberfläche stattfinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Antwerp Space, eine Tochtergesellschaft des Technologie- und Raumfahrtkonzerns OHB SE, hat die Entwicklung des Kommunikationssubsystems im Auftrag des Hauptauftragnehmers Airbus Defence and Space durchgeführt. Das Kommunikationssubsystem wird während der achtjährigen Reise zum Jupiter und der anschließenden Wissenschaftsphase mit der Erde kommunizieren. &#8222;Das System wurde für die strengen Anforderungen und die raue Umgebung der JUICE-Mission konzipiert, optimiert, analysiert, integriert und vier Jahre lang erfolgreich vom Ingenieurteam von Antwerp Space getestet&#8220;, sagt Hugues Vasseur, leitender Ingenieur des Teams von Antwerp Space.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entwicklung eines Kommunikationssubsystems für eine Mission wie JUICE erfordert fundierte Kenntnisse und Erfahrungen in der Raumfahrttechnik: Das System wird für die Kommunikation zwischen Erde und Jupiter etwa 800 Millionen Kilometer überwinden und muss den extremen Umweltbedingungen um den Jupiter standhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Ich bin sehr stolz auf das JUICE-Team und möchte Airbus Defence and Space und der ESA für die enge Zusammenarbeit danken. Antwerp Space hat einmal mehr erfolgreich bewiesen, dass es in der Lage ist, bei der Entwicklung eines solch komplexen Systems die volle Endverantwortung zu übernehmen&#8220;, so Koen Puimège, Geschäftsführer von Antwerp Space.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10996.msg547334#msg547334" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">JUICE (JUpiter ICy moons Explorer) auf Ariane 5 ECA</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>OHB Italia und ESA unterschreiben Vertrag über Realisierung der Mission Comet Interceptor</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-italia-und-esa-unterschreiben-vertrag-ueber-realisierung-der-mission-comet-interceptor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Dec 2022 20:50:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Comet Interceptor]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[OHB]]></category>
		<category><![CDATA[OHB Italia]]></category>
		<category><![CDATA[OHB SE]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Drei Sonden sollen noch unbekannten Kometen erforschen. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 16. Dezember 2022. Paris/Mailand, 16. Dezember 2022. OHB Italia, ein Tochterunternehmen der deutschen Technologie- und Raumfahrtgruppe OHB SE, wurde von der Europäischen Weltraumorganisation ESA als Hauptauftragnehmer für die Realisierung der Wissenschaftsmission Comet Interceptor ausgewählt. Der entsprechende Vertrag wurde gestern [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Drei Sonden sollen noch unbekannten Kometen erforschen. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE 16. Dezember 2022.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VertragsunterzeichnungCometInterceptorOHBItalia.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Vertragsunterzeichnung für Comet Interceptor in Paris. (Bild: OHB Italia)" data-rl_caption="" title="Vertragsunterzeichnung für Comet Interceptor in Paris. (Bild: OHB Italia)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VertragsunterzeichnungCometInterceptorOHBItalia600.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Vertragsunterzeichnung für Comet Interceptor in Paris. (Bild: OHB Italia)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Paris/Mailand, 16. Dezember 2022. OHB Italia, ein Tochterunternehmen der deutschen Technologie- und Raumfahrtgruppe OHB SE, wurde von der Europäischen Weltraumorganisation ESA als Hauptauftragnehmer für die Realisierung der Wissenschaftsmission Comet Interceptor ausgewählt. Der entsprechende Vertrag wurde gestern in Paris unterzeichnet. Das Ziel der Mission ist die Untersuchung eines Objekts, das bisher noch nicht in unser Sonnensystem eingetreten ist. Dadurch sollen neue Erkenntnisse über die Entstehung des Sonnensystems gewonnen werden. Neben OHB Italia als Hauptauftragnehmer sind als Unterauftragnehmer auch die OHB System AG und OHB Sweden an der Umsetzung der Mission beteiligt. Der an OHB Italia vergebene Vertrag hat einen Wert von gut 117 Millionen Euro. Der Start der Mission ist für 2028 vorgesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Anfänge des Sonnensystems sind noch weit davon entfernt, vollständig verstanden zu sein. Zur Beantwortung der zahlreichen noch offenen Fragen kann die Erforschung von Kleinkörpern wertvolle Daten liefern. Besonders interessant sind dabei Objekte, die zum ersten Mal in unser Sonnensystem eintreten, da diese noch ihre ursprüngliche Zusammensetzung aufweisen und sich nicht durch die Annäherung an die Sonne verändert haben. Wann derartige Objekte erscheinen und welche Flugbahn sie nehmen, ist allerdings schwer vorherzusagen. Das bedeutet, dass wenn ein solches Objekt erst einmal in unser Sonnensystem eingetreten ist, nicht mehr genug Zeit bleibt, ein Raumfahrzeug zu seiner Untersuchung zu entwickeln und zu starten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eine besondere Mission</strong><br>Diese Tatsache macht Comet Interceptor zu einer besonderen Mission: Es ist relativ wahrscheinlich, dass das zu untersuchende Objekt beim Start der Mission noch gar nicht entdeckt wurde. Aus diesem Grund ist vorgesehen, dass die Mission zunächst eine Warteposition im Lagrange-Punkt L2 anfliegt. Auf einer Umlaufbahn um diesen von der Sonne aus gesehen etwa 1,5 Millionen Kilometer „hinter“ der Erde liegenden Punkt soll Comet Interceptor dann verharren, bis sich ein geeignetes Ziel präsentiert. Begrenzt durch die mitgeführten Treibstoffvorräte kann diese Phase bis zu vier Jahre dauern. Für den Fall, dass innerhalb dieser Zeit kein passendes Zielobjekt identifiziert werden kann, ist der Flug zu einem Sekundärziel vorgesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um möglichst aussagekräftige Daten zu sammeln und am Zielobjekt auch im Vorbeiflug Messungen aus mehreren Perspektiven durchführen zu können, ist Comet Interceptor eine dreiteilige Raumsonde und besteht aus einer Hauptsonde und zwei deutlich kleineren sekundären Sonden. Diese Konfiguration hat zudem den entscheidenden Vorteil, dass die Hauptsonde einen sicheren Abstand zum Zielobjekt einhalten kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Nach den positiven Ergebnissen der Studienphase ist OHB Italia nun mehr als bereit, die volle Verantwortung für Comet Interceptor zu übernehmen“, betont Roberto Aceti, CEO von OHB Italia. „Wir alle wissen, dass die erfolgreiche Durchführung der Mission eine große Herausforderung ist, aber die Expertise von OHB Italia und unseres Industrieteams ist genau das, was benötigt wird, um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Beteiligung weiterer OHB-Unternehmen</strong><br>Die Struktur und der Staubschutzschild für die Hauptsonde von Comet Interceptor werden von der OHB System AG in Bremen realisiert. OHB Schweden entwickelt das Antriebssystem und das sogenannte AOGNC-System, mit dem die Sonde ihre Position und Flugbahn kontrolliert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über OHB Italia</strong><br>Die OHB Italia S.p.A. ist einer der beiden großen Systemintegratoren in Italien. Mit Hauptsitz in Mailand und Niederlassungen in Rom und Benevento beschäftigt OHB Italia S.p.A. mehr als 200 Mitarbeiter mit einem hohen Anteil an Hochschulabsolventen (78,5 %), von denen die meisten über einen Abschluss in Luft- und Raumfahrttechnik und Physik verfügen. Das Fachwissen der Mitarbeiter und die Erfahrungen aus mehr als vier Jahrzehnten machen OHB Italia S.p.A. zu einem nationalen Marktführer in der Konzeption und Realisierung von Satellitensystemen, der Entwicklung von Elektronik und Mechanismen und der Herstellung von wissenschaftlichen Instrumenten. OHB Italia S.p.A. ist Hauptauftragnehmer für wichtige Missionen der Italienischen Raumfahrtagentur (ASI), der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA) und anderer wichtiger Akteure auf dem Raumfahrtmarkt, mit besonderem Schwerpunkt auf dem Exportsektor.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg542439#msg542439" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OHB-System</a></li>
</ul>
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		<title>OHB liefert Nutzlasten für Constellrs Konstellation von Mikrosatelliten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-liefert-nutzlasten-fuer-constellrs-konstellation-von-mikrosatelliten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Dec 2022 21:15:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Symptomerkennung statt Schadensanalyse &#8211; Monitoring landwirtschaftlicher Nutzflächen soll nachhaltiges Ressourcenmanagement vorantreiben. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 14. Dezember 2022. Bremen/Freiburg, 13. Dezember 2022. Die OHB System AG, ein Tochterunternehmen der Raumfahrt- und Technologiegruppe OHB SE, hat den Auftrag erhalten, die ersten beiden Nutzlasten für die Mikrosatellitenkonstellation des Freiburger Startups Constellr zu [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Symptomerkennung statt Schadensanalyse &#8211; Monitoring landwirtschaftlicher Nutzflächen soll nachhaltiges Ressourcenmanagement vorantreiben. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE 14. Dezember 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SimthermIRheatmapimgoveragriculturallandConstellr.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Satelliten können Hitzestress und Nährstoffmangel aus dem All erfassen: Simulation einer Thermal-Infrarotaufnahme von landwirtschaftlichen Anbauflächen. (Bild: Constellr)" data-rl_caption="" title="Satelliten können Hitzestress und Nährstoffmangel aus dem All erfassen: Simulation einer Thermal-Infrarotaufnahme von landwirtschaftlichen Anbauflächen. (Bild: Constellr)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SimthermIRheatmapimgoveragriculturallandConstellr26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Satelliten können Hitzestress und Nährstoffmangel aus dem All erfassen: Simulation einer Thermal-Infrarotaufnahme von landwirtschaftlichen Anbauflächen. (Bild: Constellr)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen/Freiburg, 13. Dezember 2022. Die OHB System AG, ein Tochterunternehmen der Raumfahrt- und Technologiegruppe OHB SE, hat den Auftrag erhalten, die ersten beiden Nutzlasten für die Mikrosatellitenkonstellation des Freiburger Startups Constellr zu realisieren. Die Satellitenkonstellation, die auf den Namen HiVe (High-Resolution Vegetation) getauft wurde, soll in den Orbit gebracht werden, um räumlich hochaufgelöste Messungen der Temperatur der Landoberfläche zu ermöglichen. Zu diesem Zweck kombinieren die Nutzlasten der Satelliten ein VTIR-Instrument (thermisches Infrarot) mit vier Aufnahmekanälen mit einem VNIR-Sensor (sichtbares und nahes Infrarot). Aus den gewonnenen Daten können Rückschlüsse auf den Wasserbedarf und den allgemeinen Gesundheitszustand von landwirtschaftlichen Nutzpflanzen gezogen werden. Dadurch können Symptome von Trockenstress und Nährstoffmängel frühzeitig erkannt und durch den gezielten Einsatz von künstlicher Bewässerung und Düngemitteln behoben werden, bevor es zu stärkeren Schäden kommt. Dieses Vorgehen erlaubt den sparsameren Einsatz von wertvollen Ressourcen und hilft dabei, die Landwirtschaft nachhaltiger zu machen. Der Start des ersten Mikrosatelliten mit einer von OHB entwickelten Nutzlast ist für das Jahr 2024 geplant.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wasser wird zum knappen Gut</strong><br>Durch den Klimawandel wird Wasser zu einer immer knapperen Ressource – auch in Gebieten, die in der Vergangenheit kaum von Dürren betroffen waren. In Verbindung mit der stetig wachsenden Weltbevölkerung hat dies direkte Auswirkungen auf die globale Ernährungssicherheit. Das bedeutet, dass das verfügbare Wasser so sparsam und effektiv wie möglich genutzt werden muss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um einen nachhaltigeren Umgang mit Wasser zu erreichen, arbeitet Constellr seit mehreren Jahren an einem weltraumgestützten Überwachungssystem. Mit der geplanten Konstellation von Mikrosatelliten sollen zukünftig der Wasserbedarf und die Wasserverfügbarkeit für jedes Feld auf der Erde ständig überwacht werden können. Die Daten sollen über eine cloudbasierte Plattform zur Verfügung gestellt werden, um Präzisionslandwirtschaft, ein temperaturabhängiges Pflanzengesundheitsmanagement, Ertragsprognosen und ein nachhaltiges Ressourcenmanagement zu ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Wir haben die Mission von Constellr von Anfang an voll unterstützt&#8220;, sagt Stefan Föckersperger, Director Earth Observation bei OHB in Oberpfaffenhofen. &#8222;Wir freuen uns, dass wir nun unsere Expertise in der Entwicklung von technologisch anspruchsvollen Instrumenten für die Erdbeobachtung nutzen können, um bereits 2024 die ersten beiden Satelliten der geplanten Konstellation ins All zu bringen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Max Gulde, Gründer und CEO von Constellr, stimmt dem zu: &#8222;Wir freuen uns, unsere langjährige Zusammenarbeit mit OHB weiter zu festigen und mit einem so erfahrenen und etablierten Unternehmen zusammenzuarbeiten.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Martin Podehl, OHB-Projektleiter für die Entwicklung der Nutzlasten, freut sich auf die technische Herausforderung: &#8222;Wir sind entschlossen, die optischen Nutzlasten rechtzeitig zu realisieren, um den Business Case von Constellr mit hochwertigen Daten zu unterstützen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Constellr</strong><br>Constellr ist ein deutsches Deeptech-Startup aus Freiburg, welches an der Schnittstelle von Fernerkundung und Landwirtschaft agiert. Als Ausgründung der Fraunhofer Gesellschaft für Angewandte Forschung widmet sich Constellr der Unterstützung der globalen Ernährungssicherheit in Zeiten des Klimawandels. Gestützt auf eine proprietäre Weltrauminfrastruktur mit einzigartiger Sensortechnologie bietet Constellr weltweites, präzises und feldgenaues Wassermonitoring und Gesundheitsmonitoring für landwirtschaftliche Nutzpflanzen an.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über OHB System</strong><br>Die OHB System AG ist eines der führenden Raumfahrtunternehmen Europas und das größte Tochterunternehmen des börsennotierten Technologiekonzerns OHB SE, der europaweit knapp 3.000 Mitarbeiter*innen beschäftigt. Mit Hauptsitz in Bremen und einem weiteren starken Standort in Oberpfaffenhofen bei München hat die OHB System AG mehr als 40 Jahre Erfahrung mit der Entwicklung von High-Tech-Lösungen für die Raumfahrt und weitere Anwendungsfelder. Das Portfolio an Produkten und Dienstleistungen reicht dabei von der Realisierung von Satellitensystemen für Erdbeobachtung, Navigation, Telekommunikation und Aufklärung über die Ausarbeitung und Umsetzung von Missionen zur Erforschung des Weltalls bis hin zur Entwicklung von Systemen für die astronautische Raumfahrt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg542437#msg542437" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OHB-System</a></li>
</ul>
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		<title>Klimawandel: Mit Satellitendaten für mehr Grün in der Stadt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/klimawandel-mit-satellitendaten-fuer-mehr-gruen-in-der-stadt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Oct 2022 17:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>OHB koordiniert das von der ESA geförderte Projekt „Urban Green View“. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 27. Oktober 2022. Bremen, 27. Oktober 2022. Die OHB Digital Services GmbH, ein Tochterunternehmen des Raumfahrtkonzerns OHB SE, ist von der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA) beauftragt worden, das Projekt „Urban Green View“ zu koordinieren. In einer [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">OHB koordiniert das von der ESA geförderte Projekt „Urban Green View“. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE 27. Oktober 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm_Urban_Green_View_Team_Digital_OHB.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Geballte Digital-Power für das von der ESA geförderte Projekt „Urban Green View“: Projektleiterin Dr.-Ing. Danijela Ristic-Durrant, Expertin für KI und „Computer Vision“ mit ihren Kollegen von der OHB Digital Services GmbH, dem Softwareentwickler Dr. Brenner Silva (r.) und dem Leiter Softwareentwicklung und Innovation Dr.-Ing. Darko Ojdanic (l.). (Bild: OHB)" data-rl_caption="" title="Geballte Digital-Power für das von der ESA geförderte Projekt „Urban Green View“: Projektleiterin Dr.-Ing. Danijela Ristic-Durrant, Expertin für KI und „Computer Vision“ mit ihren Kollegen von der OHB Digital Services GmbH, dem Softwareentwickler Dr. Brenner Silva (r.) und dem Leiter Softwareentwicklung und Innovation Dr.-Ing. Darko Ojdanic (l.). (Bild: OHB)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm_Urban_Green_View_Team_Digital_OHB_26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Geballte Digital-Power für das von der ESA geförderte Projekt „Urban Green View“: Projektleiterin Dr.-Ing. Danijela Ristic-Durrant, Expertin für KI und „Computer Vision“ mit ihren Kollegen von der OHB Digital Services GmbH, dem Softwareentwickler Dr. Brenner Silva (r.) und dem Leiter Softwareentwicklung und Innovation Dr.-Ing. Darko Ojdanic (l.). (Bild: OHB)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen, 27. Oktober 2022. Die OHB Digital Services GmbH, ein Tochterunternehmen des Raumfahrtkonzerns OHB SE, ist von der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA) beauftragt worden, das Projekt „Urban Green View“ zu koordinieren. In einer Studie soll gemeinsam mit den Städten Essen, Bochum und Dortmund untersucht werden, wie mit Satellitendaten aus dem All die Stadtbegrünung überwacht, geplant und künftig noch gezielter im Kampf gegen den Klimawandel eingesetzt werden kann. Dafür bringen die Raumfahrtexperten ihre gebündelte Digitalkompetenz ein. Im „Urban Green View“-Konsortium sind als weitere Partner OHB Digital Connect und die Universität Trier vertreten. Beide genannten OHB-Unternehmen gehören zum Segment „Digital“, neben „Space Systems“ und „Aerospace“ der dritte Geschäftsbereich des Raumfahrtkonzerns.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schon jetzt heizen sich unsere Städte aufgrund der fortschreitenden Erderwärmung immer weiter auf und Hitzewellen nehmen zu, bis zum Jahr 2040 werden sie sich im Vergleich zum ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts voraussichtlich sogar vervierfachen. Gegen Hitze in den Städten helfen Bäume, Büsche, Blumen und Wiesen. Sie produzieren Sauerstoff und kühlen Gebäude ebenso wie überhitzte Straßenfluchten ab. Jüngste Studien zeigen deutlich: Grün in der Stadt ist eine der besten Maßnahmen gegen Hitzestress. Wie aber lässt sich die Stadtbegrünung besser und gezielter überwachen und planen? Welchen Bedarf haben die Kommunen? Welche Daten brauchen Stadtplaner, Architekten, Umweltämter oder der Landschafts- und Gartenbau, um vorausschauend grüne Zonen zur Kaltluftproduktion anzulegen? Wie groß müssen die Grünflächen sein, um den Menschen genügend Abkühlung zu bieten? Und welche Pflanzen eigenen sich am besten für die grüne Lunge in der Stadt? „Das Projekt ist für uns eine ganz wunderbare Herausforderung. Vor allem ist es spannend, mit Erdbeobachtungsdaten einen innovativen Datenservice aufzubauen und Plattformen zu entwickeln, die unserer Gesellschaft helfen, den Auswirkungen des Klimawandels mit intelligenten Maßnahmen besser zu begegnen“, sagt Projektleiterin Dr.-Ing. Danijela Ristic-Durrant, bei OHB Digital Services die Expertin für KI und „Computer Vision“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch stehe nicht fest, welche Satellitendaten sich in welchem Umfang eignen. Die Machbarkeitsstudie ziele darauf ab, so Danijela Ristic-Durrant, Dienste auf der Grundlage von Satellitendaten wie Copernicus Sentinels, anderen nicht-kommerziellen Satellitenmissionen, z.B. Landsat, bestehenden Erdbeobachtungsprodukten, LiDAR, kommerziellen Satellitendaten sowie den Satellitenmissionen MTG oder EnMAP in den Vordergrund zu stellen. Auch die Kombination mit anderen Datenquellen, wie zum Beispiel lokale Sensoren, kämen in Betracht. „Das Projekt ist gerade erst gestartet. Der Austausch und der Dialog mit unseren Partnern und weiteren Stakeholdern ist aber schon jetzt sehr intensiv und inspirierend. Unsere Aufgabe wird es nun sein, mit unserer hohen Expertise aus der Raumfahrt gute und nachhaltige Lösungen für uns auf der Erde zu entwickeln“, so die Projektleiterin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Frank Knospe, Leiter des Essener Stadtamtes für Geoinformation, Vermessung und Kataster, freut sich über die Zusammenarbeit und den Austausch mit den Raumfahrtexperten, denn auch für seine Stadt wie für das gesamte Ruhrgebiet sind Satellitendaten von entscheidender Bedeutung bei der Planung. „So ermöglicht uns die hohe zeitliche Auflösung der Copernicus-Sensoren erstmalig, den ,Organismus‘ Siedlungs- und Landschaftsstruktur zu verstehen. Dadurch können wir die Herausforderungen im Kontext der Anpassung an die Folgen des Klimawandels auf lokaler und regionaler Ebene erfassen, im Trend beobachten und letztlich besser bewältigen“, so Knospe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben OHB Digital Services als Koordinator des Projekts wird das „Urban Green View“-Konsortium durch die beiden Partner OHB Digital Connect und die Universität Trier ergänzt. Darüber hinaus sind Stakeholder aus dem Ruhrgebiet, vertreten durch die Städte Essen, Bochum und Dortmund, sowie die Ämter für Raumordnung und Wasserwirtschaft als relevante Pilotanwender in die Studie eingebunden.<br>Das Projekt „Urban Green View“ wird von der Europäischen Raumfahrtagentur ESA gefördert im ARTES 4.0 Generic Programme Line Business Applications &#8211; Space Solutions (BASS) Feasibility Study “Space for Urban Green”. Bei der ESA betreut Roberta Mugellesi Dow das Projekt „Urban Green View“.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=762.msg539647#msg539647" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Klimawandel</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/klimawandel-mit-satellitendaten-fuer-mehr-gruen-in-der-stadt/" data-wpel-link="internal">Klimawandel: Mit Satellitendaten für mehr Grün in der Stadt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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