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	<title>OHB System AG &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>OHB System AG &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>RaumCon-Treffen 2024 in Bremen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/raumcon-treffen-2024-in-bremen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Goth]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Oct 2024 14:54:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alljährlich treffen sich Foristinnen und Foristen des RaumCon-Forums, Mitglieder des Vereins Raumfahrer.net e.V. sowie Raumfahrtinteressierte zum RaumCon-Treffen. Dieses Jahr fand es in Bremen vom 29. September 2024 bis 03. Oktober 2024 statt. Der Austausch unter den „Raumfahrenden“ ist geprägt von Vorträgen, Exkursionen und fachlichen Diskussionen. Quelle: Raumfahrer.net, RaumCon. 06. Oktober 2024. Sonntag 29.09.2024, Anreisetag 16 [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Alljährlich treffen sich Foristinnen und Foristen des RaumCon-Forums, Mitglieder des Vereins Raumfahrer.net e.V. sowie Raumfahrtinteressierte zum RaumCon-Treffen. Dieses Jahr fand es in Bremen vom 29. September 2024 bis 03. Oktober 2024 statt. Der Austausch unter den „Raumfahrenden“ ist geprägt von Vorträgen, Exkursionen und fachlichen Diskussionen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Raumfahrer.net, RaumCon. 06. Oktober 2024.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Sonntag 29.09.2024, Anreisetag</h4>



<figure class="wp-block-image alignright size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/RC_Bremen_Spacelab_Gruppenbild-scaled.jpeg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Teilnehmenden des RaumCon-Treffens 2024 in Bremen vor dem orignial Spacelab-Modul bei Airbus Defence and Space. (Bild: Andrej Meuer)" data-rl_caption="" title="Die Teilnehmenden des RaumCon-Treffens 2024 in Bremen vor dem orignial Spacelab-Modul bei Airbus Defence and Space. (Bild: Andrej Meuer)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/RC_Bremen_Spacelab_Gruppenbild_332x260.jpeg" alt="(Bild: DLR/ESA)"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Teilnehmenden des RaumCon-Treffens 2024 in Bremen vor dem orignial Spacelab-Modul bei Airbus Defence and Space. (Bild: Andrej Meuer)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">16 Raumfahrende als Dauergäste und ein Tagesgast sammelten sich über den Nachmittag in der Jugendherberge Bremen, richteten einen Tagungsraum ein und bezogen die Zimmer. Sie kamen aus unterschiedlichsten Richtungen aus ganz Deutschland. Leider konnte ein Teilnehmer aus Österreich, wegen des Hochwassers, nicht anreisen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einem reichhaltigen Abendessen im Schirrmann’s (der Gastronomie in der Jugendherberge) nutzten die Teilnehmenden das schöne Wetter für ein Getränk auf der Dachterrasse. Wegen der Kühle des Abends zogen die Raumfahrenden dann in den Tagungsraum um. Gemeinsam wurde das Programm der nächsten Tage besprochen und die angekündigten Vorträge der Teilnehmenden in die Tagesabläufe eingetaktet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Abend klang mit einem gemütlichen Beisammensein aus.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Montag 30.09.2024</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einem leckeren Frühstück vom Buffet, starteten die Raumfahrenden nach einer kurzen Tagesplanung gleich mit der Frage, wo und wann das nächste RaumCon-Treffen 2025 stattfinden soll?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es wurden einige Vorschläge gemacht und abgewogen. Einige Ziele würden keine mehrtägige Veranstaltung füllen und daher eher als gezielte Sonderreise in Frage kommen (Peenemünde, Noordwijk). Andere Ziele sind bereits bei der Unterkunft inzwischen so teuer, dass diese für manche nicht mehr bezahlbar wären (z.B. Wien). Die verbliebenen Ideen werden jetzt genauer untersucht, Unterkunftsmöglichkeiten geprüft und Kosten ermittelt. Das finale Ziel und der Veranstaltungszeitraum werden rechtzeitig im RaumCon-Forum bekanntgegeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach folgte eine Diskussionsrunde zum Thema „Raumfahrt und Innovation“, moderiert von Thomas Brucksch. Wichtig ist hierbei die Unterscheidung zwischen Erfindung und Innovation. Eine Erfindung zeigt die technische Machbarkeit, eine Innovation ist die gelungene Umsetzung und das erfolgreich in den Markt bringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Beispiel einer nicht-technischen Innovation wurde die Entwicklung der öffentlichen Verträge mit Raumfahrtbezug in den USA besprochen. Cost-Plus-Verträge wurden nach dem 2. Weltkrieg eingeführt. Vorher galt die Maxime „Kaufe das was fliegt“, d.h. es war ein technologisch gesehen noch konservativerer Ansatz, für die Ansprüche im Kalten Krieg reichte dies nicht aus. Inzwischen sind aber Cost-Plus-Verträge auch eher Innovationsbremsen bzw. sind anfällig für höhere Kosten und Zeitverzüge. Heute nutzt die NASA daher vorzugsweise „Fixed Price-Verträge“, die, Beispiel SpaceX, als Innovationstreiber wirken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt natürlich auch zahlreiche Erfindungen und Ideen, die sich nicht oder nicht sofort durchsetzen. Jedoch, auch „fehlgeschlagene“ Innovationen erweitern den Innovationsbaum.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/RC_Bremen_ZARM_Fallturm_20240930_2268x4032-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Fallturm und Haupteingang des Instituts &quot;Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation&quot; (ZARM) an der Universität Bremen. (Bild: Stefan Goth)" data-rl_caption="" title="Fallturm und Haupteingang des Instituts &quot;Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation&quot; (ZARM) an der Universität Bremen. (Bild: Stefan Goth)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/RC_Bremen_ZARM_Fallturm_20240930_260x462.jpg" alt="(Bild: DLR/ESA)"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Fallturm und Haupteingang des Instituts &#8222;Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation&#8220; (ZARM) an der Universität Bremen.<br>(Bild: Stefan Goth)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Am Nachmittag folgte der Besuch beim &#8222;<strong>Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation&#8220; (ZARM) der Universität Bremen</strong>. Ein Mitarbeiter hat die Gruppe sehr freundlich aufgenommen und in einem ausführlichen und durch zahlreiche Nachfragen und Einwürfe erweiterten Vortrag in Geschichte, Aufbau und Arbeitsweise des Instituts und der angeschlossenen Organisationseinheiten eingeführt. Der wesentliche Teil ist Mikrogravitationsforschung. Hierzu wurde 1990 der 146 m hohe Fallturm in Betrieb genommen. Darin wird in einer turmhohen Vakuumkammer eine Kapsel mit 60 cm Durchmesser in rund 120 m Höhe ausgeklinkt, fällt dann für ca. 4,7 Sekunden und wird schließlich in einer Blechtonne, gefüllt mit Kunststoffkügelchen, aufgefangen. Während des freien Falls herrscht Schwerelosigkeit, da die Kapsel ohne Atmosphäre nicht abgebremst wird. Um die Fallzeit annähernd zu verdoppeln, wurde 2002 ein Katapult installiert. Damit wird die Kapsel von unten in den Turm hochgeschossen, so dass bei Aufstieg und Fall durchgehend in der Kapsel Mikrogravitation vorherrscht. In den Kapseln werden die Versuchsaufbauten integriert, so dass diese während des Flugs autonom ablaufen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als neueste Innovation wurde ein sog. „Gravitower“ mit ca. 12 m nutzbarer Höhe in der Montage- und Vorbereitungshalle des Fallturms errichtet. Dabei handelt es sich um eine Art Aufzug, in dem die gleichen Kapseln, allerdings angetrieben, nach oben „geschossen“ werden, das ganze aber ohne Vakuum. Die Kapseln werden aktiv von der „Aufzugskabine“ entkoppelt. Während des Weges nach oben und unten herrscht für ca. 2,5 Sekunden Schwerelosigkeit. Aktuell wird daran gearbeitet die Funktionalität dahingehend zu erweitern, dass damit auch „partielle“ Mikrogravitation erzeugt werden kann, also z.B. einer Mond oder Mars entsprechenden Schwerkraft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim großen Fallturm kann man üblicherweise zwei Flüge pro Tag durchführen. Je Flug muss man zunächst 1,5 Stunden lang evakuieren und danach ca. 45 min. wieder mit Luft (welche getrocknet werden muss, um Feuchtigkeit im Turm zu vermeiden) gefüllt werden. Im Gravitower sind dagegen mehrere Hundert Flüge pro Tag möglich, da dieser nicht in einer Vakuumkammer betrieben wird. Dadurch werden das Handling und die Automatisierungsmöglichkeiten wesentlich vereinfacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Angedacht ist der Bau eines ca. 120 m hohen Gravitowers, welcher 60 m in die Tiefe und 60 m in die Höhe gebaut werden könnte. Hierfür steht eine Finanzierung jedoch noch aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Meinung des Autors: „Der aktuelle Fallturm stellt in der angewandten Forschung, Technologieerprobung und insbesondere im Bereich der Mikrogravitationsforschung ein globales Alleinstellungsmerkmal in der deutschen Forschungslandschaft dar. Das ZARM hat in den letzten 30 Jahren kontinuierlich die Funktionalität und Qualität erweitert und verbessert. Der Neubau eines „full-size“ Gravitowers stellt den nächsten Schritt dar, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Mikrogravitationsforschung in Deutschland zu erhalten!“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Abend folge ein Vortrag von Matthias Schoenke zu „Massenaussterben in der Erdgeschichte“. Der Vortrag war ein Ausflug in Hadaikum, Archaikum, Präkambrium und die Entstehungszeit des Lebens. Schwerpunkt waren die Katastrophen, die die einzelnen Zeitalter voneinander trennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sehr kontrovers wurde das Thema Planetenbildung aus einer Protoplanetaren Scheibe diskutiert. Die Bildung kleinerer Körnchen aus dem Zusammenklumpen von Staubteilchen wird von der Wissenschaft inzwischen gut verstanden. Wie allerdings daraus größere Körper bis Planetengröße entstanden, ist noch sehr umstritten. Eine neuere Theorie geht davon aus, dass die Gaskomponente in der Protoplanetaren Scheibe langsamer um den Protostern rotiert als die Festkörperkomponente (Staub). Dadurch könnten sich Staubkörnchen im „Windschatten“ von vorausfliegenden Staubkörnern zusammenfinden und dann größere Objekte bilden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Abend klang mit gemütlichem Beisammensein aus.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Dienstag 01.10.2024</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der Tag startete nach dem Frühstück mit einer kurzen Abstimmung über das Programm des Tages, im Wesentlichen einem ausführlichen Besuch bei OHB, und die notwendige Einweisung dazu (Treffpunkt, Ausweispflicht, Anmeldung, Aufsicht auf dem Firmengelände und Fotografierverbot). Daran schloss sich eine Diskussion über die Gefährdung und Angriffsmöglichkeiten gegen Satelliten und deren Kommunikation an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei <strong>OHB </strong>sind noch drei weitere Tagesgäste dazugestoßen. Den Teilnehmenden wurden nach dem Einchecken die Ausstellungsstücke im Foyer erklärt, dort war Fotografieren noch erlaubt.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/RC_Bremen_OHB_Hera_20241001_3447x1596-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Modell der Raumsonde HERA, welche in 2024 zum Zwillingsasteroiden Didymos starten soll. (Bild: Stefan Goth)" data-rl_caption="" title="Modell der Raumsonde HERA, welche in 2024 zum Zwillingsasteroiden Didymos starten soll. (Bild: Stefan Goth)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/RC_Bremen_OHB_Hera_20241001_562x260.jpg" alt="(Bild: DLR/ESA)"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Modell der Raumsonde HERA, welche in 2024 zum Zwillingsasteroiden Didymos starten soll.<br>(Bild: Stefan Goth)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einem kulinarischen Besuch in der OHB-eigenen Spacelounge führte eine OHB-Mitarbeiterin im Saal „Luna“ in den OHB Konzern, seine Geschichte und Tätigkeitsschwerpunkte ein. Ein zweiter Vortrag widmete sich dem Gateway des Artemis-Projekts. Für das europäische ESPRIT-Modul entwickelt OHB eine Xenon-Betankungsfunktion. Das amerikanische Power and Propulsion Module (PPE) soll mit elektrischen Triebwerken den Transfer aus dem nahen Erdorbit in den lunaren NRHO (near-rectilinear halo orbit) bewältigen. Für weitere größere Orbitänderungen wird neues Xenon benötigt. Eine erste „Lieferung“ ist mit dem europäischen ESPRIT-Modul geplant. Weitere Mengen sollen nach dem Andocken eines Transportraumschiffs umgepumpt werden. Das Xenon wird unter hohem Druck (superkritischer Zustand) transportiert und mittels thermischer Kompression, d.h. ohne mechanische Pumpen, umgepumpt werden. Dieses Verfahren wurde noch nie im Orbit getestet und ist eine große Herausforderung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der anschließenden Besichtigung erhielten die Teilnehmenden einen Einblick in die &#8222;Plato&#8220;-Halle, einem Reinraum zur Integration von Raumfahrzeugen. Darin konnten sie neben Teilen der MTG (Meteosat Third Generation), den geostationären Wettersatelliten für EUMETSAT, auch das Strukturmodell des (für die Halle namensgebenden) Plato-Weltraumteleskops bewundern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Multimission-Control-Center (MMCC) gewannen die Raumfahrtinteressierten einen Einblick in die Funktionsweise und Arbeit bei Inbetriebnahme und regulärem Betrieb von Satelliten und Raumfahrtmissionen.  Der abschließende Vortrag zu künstlicher Intelligenz in der Erdbeobachtung wurde kontrovers bezüglich der Auswirkungen und Funktionsweise von KI diskutiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Abends hat Matthias Schoenke als Ergänzung zu seinem Vortrag vom Vortag noch die Liste der nachweisbaren Einschlagkrater und die Liste der Supervulkane auf der Erde vorgestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach folgte ein weiterer Vortrag von ihm zur Oberstufe von Ariane 6 und deren Auxillary Power Unit (APU). Diese sorgt durch sauerstoffarme Verbrennung von Wasserstoff für die nötige Wärme, um flüssige, tiefkalten Brennstoff sowie Oxidator zu verdampfen, um damit die jeweiligen Tanks zu bedrücken. Darüber hinaus können mit diesen gasförmigen Medien zwei kleine Triebwerke beaufschlagt werden, welche eine geringe Vorbeschleunigung erzeugen, damit die Flüssigkeiten in den Tanks sich an der „tiefsten“ Stelle sammeln, von wo sie angesaugt werden, um das Oberstufentriebwerk Vinci zu versorgen. Die APU wird in wesentlichen Teilen als 3D-Druck hergestellt. Beim ersten Flug der Ariane 6, und damit dem ersten Einsatz der APU in Schwerelosigkeit, kam es nach der zweiten Brennphase des Vinici-Triebwerks zu einer Anomalie der APU, die die vorgesehene dritte Zündung verhinderte. Die Oberstufe konnte passiviert werden, den vorgesehenen gesteuerten Wiedereintritt konnte sie nicht durchführen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Mittwoch 02.10.2024</h4>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/RC_Bremen_Airbus_20241002_2268x3591-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Eingangsportal zum Airbus-Gelände in Bremen. (Bild: Stefan Goth)" data-rl_caption="" title="Eingangsportal zum Airbus-Gelände in Bremen. (Bild: Stefan Goth)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/RC_Bremen_Airbus_20241002_260x412.jpg" alt="(Bild: DLR/ESA)"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Eingangsportal zum Airbus-Gelände in Bremen.<br>(Bild: Stefan Goth)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der dritte Exkursionstag war dem Besuch bei <strong>Airbus Defence and Space</strong> gewidmet. Dort stand ein Ingenieur aus der Entwicklungs- und Bauabteilung für die Europäischen Servicemodule (ESM) für das amerikanische Orion-Raumschiff Rede und Antwort. Dabei hatten die Raumfahrenden die Gelegenheit in eine von zwei Montagehallen (Reinräume) für die Integration der Servicemodule Einblick zu nehmen. Dort befinden sich mehrere Module (ESM 4 ff) in unterschiedlichen Integrationsstadien sowie Tankbehälter und andere Gerätschaften, die noch einzubauen sind. Das ESM 3 wurde erst vor wenigen Wochen nach USA in das Kennedy Space Center geliefert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In der anschließenden Präsentation erfuhren wir einiges über das Verhältnis und die Zusammenarbeit mit ESA, NASA und Airbus. Auch was das ESM leistet, was noch nicht ganz perfekt funktioniert hat und wo die Unterschiede zwischen ESM 1, 2 und den folgenden liegen waren Thema. Bei ESM 1 fehlten noch wesentliche Teile des Lebenserhaltungssystems, welche bei ESM 2 und Artemis II, mit Menschen an Bord, natürlich unbedingt gebraucht werden. Sehr offen ging man auch auf die wenigen erkannten Probleme ein, nämlich schaltete sich eine Elektronik-Box einige male ungeplant ab und musste neue gestartet werden. Das Problem wurde in der Analyse vollständig verstanden und wird ab ESM 3 technisch gelöst, bei ESM 2 kennt man das Problem und wird die Box bei Bedarf wieder starten. Das Finden und Lösen des Problems war der NASA sogar ein sog. Snoopy-Award an die beteiligten Techniker*innen von Airbus wert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Anschluss konnte man im „Besucherzentrum“ noch das originale, mehrfach in den Weltraum geflogene Spacelabmodul, eine Ariane 5 Oberstufe (ohne Wasserstofftank) und ein Ariane 4 Oberstufentriebwerk ansehe. Hier durften auch Fotos gemacht werden.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/Heavy_Orbital_Spaceplane.png" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="Heavy Orbital Spaceplane im Anflug an eine zukünftige Raumstation (künstlerische Darstellung: Polaris Raumflugzeuge GmbH)" data-rl_caption="" title="Heavy Orbital Spaceplane im Anflug an eine zukünftige Raumstation (künstlerische Darstellung: Polaris Raumflugzeuge GmbH)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/Heavy_Orbital_Spaceplane_462x260.png" alt="(Bild: DLR/ESA)"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Heavy Orbital Spaceplane im Anflug an eine zukünftige Raumstation<br>(künstlerische Darstellung: Polaris Raumflugzeuge GmbH)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Am Abend folgte ein Vortrag von Luisa Konga von <strong>Polaris Raumflugzeuge GmbH</strong>. Sie hat über das Startup berichtet, welches langfristig mit einem Raumflugzeug (Spaceplane) mit Jet-Triebwerken horizontal starten und landen möchte, im Flug ein Aerospike-Triebwerk zünden, mit Single-Stage-to-Orbit (SSTO) in eine Umlaufbahn kommen, Nutzlast aussetzen und für eine Wiederverwendung innerhalb von 24 Stunden zurückkommen möchte und das noch dazu in Deutschland! Es wurde ausführlich über technische Details, Vor- und Nachteile des Aersopike und die anstehende Flugtestcampagne mit dem MIRA II Prototypen in Peenemünde diskutiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Abschluss hielt Andrej Meuer einen Vortrag über Sonnenfinsternis-Fotografie am Beispiel der Sonnenfinsternis diesen Jahres in den USA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mario Arone hat noch eine Reihe von Polarlichtfotos aus diesem Jahr aufgenommen in Schweden und in Deutschland beigesteuert.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Donnerstag 03.10.2024, Abreisetag</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Am Abreisetag wurden sowohl die Gästezimmer als auch der Tagungsraum aufgeräumt und alle Teilnehmenden machten sich auf den Heimweg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">LUNA ist als offener Hub konzipiert, der Raumfahrtagenturen, Hochschulen, Forschern, der Raumfahrtindustrie, Start-ups sowie kleinen und mittleren Unternehmen aus aller Welt zur Verfügung steht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bildergalerie:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://media.raumfahrer.net/index.php?/category/1268" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">RaumCon-Treff 2024 in Bremen &#8211; Bildergalerie</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20080.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">RaumCon-Treff 2024 in Bremen &#8211; Diskussionsthread</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Genesis und LEO-PNT: ESA gibt den Startschuss für zwei neue Navigationsmissionen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/genesis-und-leo-pnt-esa-gibt-den-startschuss-fuer-zwei-neue-navigationsmissionen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Mar 2024 17:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=137642</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die ESA hat am 19. März 2024 mit mehreren europäischen Unternehmen Verträge im Gesamtwert von 233 Mio. € für die Entwicklung von Genesis und ein LEO-PNT unterzeichnet, zwei neuen Missionen im Rahmen des FutureNAV-Programms, die Europa weltweit an der Spitze der Satellitennavigation halten wird. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Quelle: ESA 19. März 2024. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die ESA hat am 19. März 2024 mit mehreren europäischen Unternehmen Verträge im Gesamtwert von 233 Mio. € für die Entwicklung von Genesis und ein LEO-PNT unterzeichnet, zwei neuen Missionen im Rahmen des FutureNAV-Programms, die Europa weltweit an der Spitze der Satellitennavigation halten wird. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA 19. März 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GENESISmissionpatchESA.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Genesis Missionspatch. (Grafik: ESA)" data-rl_caption="" title="Genesis Missionspatch. (Grafik: ESA)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="260" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GENESISmissionpatchESA26.jpg" alt="Genesis Missionspatch. (Grafik: NASA)" class="wp-image-137637" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GENESISmissionpatchESA26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GENESISmissionpatchESA26-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GENESISmissionpatchESA26-100x100.jpg 100w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GENESISmissionpatchESA26-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Genesis Missionspatch. (Grafik: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">19. März 2024 &#8211; „Mit Genesis und LEO-PNT reagieren wir auf den schnell wachsenden Bedarf an einer widerstandsfähigeren und präziseren Navigation und stellen sicher, dass Europa in der globalen Satellitennavigation, dem größten nachgelagerten Raumfahrtmarkt, führend ist. Ich freue mich, dass unsere wettbewerbsfähige Industrie diese beiden Missionen zum Leben erweckt&#8220;, sagt Javier Benedicto, ESA-Direktor für Navigation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Auftrag für Genesis beläuft sich auf 76,6 Mio. €. Ein Konsortium von 14 Unternehmen unter der Leitung von OHB Italia S.p.A. (IT) ist mit der Entwicklung, Herstellung, Qualifizierung, Kalibrierung, dem Start und dem Betrieb des Genesis-Satelliten einschließlich aller Nutzlasten beauftragt. Diese Mission wird von Italien, Belgien, Frankreich, der Schweiz, Ungarn und dem Vereinigten Königreich unterstützt. Der Start des Genesis-Satelliten ist für 2028 geplant, gefolgt von einer jahrelangen wissenschaftlichen Nutzung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für LEO-PNT wurden zwei parallele Verträge über je 78,4 Mio. € für zwei End-to-End-Demonstratoren für die Positionierung, Navigation und Zeitmessung in der erdnahen Umlaufbahn (LEO-PNT) unterzeichnet. Die Verträge beinhalten den Entwurf und die Entwicklung von Satelliten und Nutzlasten, das Bodensegment, das Testnutzersegment und die Satelliten-Starts, den Betrieb, die Erprobung und die Demonstration der Dienste bei den Endnutzern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einer der Verträge für LEO-PNT wird von der GMV Aerospace and Defence S.A.U. geleitet. (ES), als Hauptauftragnehmer für das Gesamtsystem und OHB System AG (DE) als Hauptauftragnehmer und wichtiger Partner für das Raumfahrtsegment. Der andere Vertrag wird von Thales Alenia Space France S.A.S (FR) als Hauptauftragnehmer für das Gesamtsystem und Thales Alenia Space SPA (IT) als Hauptauftragnehmer für das Raumfahrtsegment geführt. An den beiden Konsortien sind mehr als 50 Einrichtungen aus 14 Ländern beteiligt, darunter auch industrielle Akteure mit langjähriger Erfahrung in der Raumfahrt, sowie neue Akteure, die neuartige Ansätze in der Raumfahrt verfolgen &#8211; eine Kombination aus Raumfahrtunternehmen, KMUs, die auch Vertreter*innen von Endnutzern einbeziehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste LEO-PNT-Satellit soll innerhalb von 20 Monaten nach dem Start in die Umlaufbahn gebracht werden, und die gesamte Konstellation soll bis 2027 in der Umlaufbahn sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Missionen wurden auf der ESA-Ministerratstagung 2022 im Rahmen des FutureNAV-Programms im ESA-Direktorat für Navigation genehmigt. FutureNAV ermöglicht es der ESA, auf Trends und Bedürfnisse im Bereich der Ortung, Navigation und Zeitmessung zu reagieren, und Europa, auf dem neuesten Stand der Satellitennavigationstechnologie zu halten.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GenesisSatelliteArtESASCorvaja2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Genesis über der Erde - künstlerische Darstellung. (Grafik: ESA/S. Corvaja)" data-rl_caption="" title="Genesis über der Erde - künstlerische Darstellung. (Grafik: ESA/S. Corvaja)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GenesisSatelliteArtESASCorvaja26.jpg" alt="Genesis über der Erde - künstlerische Darstellung. (Grafik: ESA/S. Corvaja)" class="wp-image-137640"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Genesis über der Erde &#8211; künstlerische Darstellung. (Grafik: ESA/S. Corvaja)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Genesis, ein fliegendes Observatorium zur Messung der Erde bis auf den Millimeter genau</strong><br>Genesis wird zu einem hochgradig verbesserten Internationalen terrestrischen Referenzrahmen (International Terrestrial Reference Frame; ITRF) der Erde mit einer Genauigkeit von 1 mm und einer Langzeitstabilität von 0,1 mm/Jahr beitragen und ein Koordinatensystem für die strengsten Navigationsanwendungen auf unserem Planeten liefern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ITRF dient als Referenz für alle Weltraum- und bodengestützten Beobachtungen für die Navigation und die Geowissenschaften. Ein aktualisierter ITRF wird unmittelbare Vorteile für Satelliten-basierte Systeme haben und sich auf Galileo-fähige Anwendungen in Bereichen wie Luftfahrt, Verkehrsmanagement, autonome Fahrzeuge, Ortung und Navigation auswirken.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GenesisInstrumentsESAFZonno.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Genesis Infografik (Grafik: ESA/F. Zonno)" data-rl_caption="" title="Genesis Infografik (Grafik: ESA/F. Zonno)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="311" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GenesisInstrumentsESAFZonno26.jpg" alt="Genesis Infografik (Grafik: ESA/F. Zonno)" class="wp-image-137635" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GenesisInstrumentsESAFZonno26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GenesisInstrumentsESAFZonno26-251x300.jpg 251w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Genesis Infografik (Grafik: ESA/F. Zonno)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus wird ein verbessertes ITRF unzähligen anderen Bereichen zugute kommen: Meteorologie, Vorhersage von Naturgefahren, Überwachung der Auswirkungen des Klimawandels, Landbewirtschaftung und Vermessung, Untersuchung von Gravitations- und nicht-Gravitationskräften, um nur ein paar Beispiele zu nennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die extreme Genauigkeit von Genesis wird durch die gemeinsame Lokalisierung der wichtigsten geodätischen (Erd-Mess-) Techniken erreicht: Satellitennavigation, sehr lange Basisinterferometrie, Laser-Reichweite per Satellit und möglicherweise DORIS an Bord eines gut kalibrierten Satelliten zusammengeführt werden, was es ermöglicht, Verzerrungen zu bestimmen und sie für eine überragende Präzision zu korrigieren. Synchronisiert werden die Instrumente durch einen ultra-stabilen Oszillator (USO).</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DiscoverLEOPNTESAFZonno.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="LEO-PNT Infografik (Grafik: ESA/F. Zonno)" data-rl_caption="" title="LEO-PNT Infografik (Grafik: ESA/F. Zonno)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="260" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DiscoverLEOPNTESAFZonno26.jpg" alt="LEO-PNT Infografik (Grafik: ESA/F. Zonno)" class="wp-image-137631" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DiscoverLEOPNTESAFZonno26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DiscoverLEOPNTESAFZonno26-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DiscoverLEOPNTESAFZonno26-100x100.jpg 100w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DiscoverLEOPNTESAFZonno26-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">LEO-PNT Infografik (Grafik: ESA/F. Zonno)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>LEO-PNT, ein belastbares Navigationssystem von Systemen</strong><br>LEO-PNT (Low Earth Orbit Positioning Navigation and Timing) ist eine kleine Konstellation von Demonstrationssatelliten, die in der Nähe der Erde fliegen und die Nutzung neuartiger Signale und Frequenzbänder testen wird, wodurch eine außergewöhnliche Widerstandsfähigkeit, Genauigkeit und Geschwindigkeit in der Navigation erreicht wird, die potenziell eine lange Liste neuer Anwendungen und Dienste ermöglichen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Konstellation wird die Vorteile der Zusammenarbeit mit Galileo und anderen globalen Navigationssatellitensystemen in einem mehrschichtigen Ansatz demonstrieren. LEO-PNT wird Signale sicherstellen, die die Robustheit der bestehenden GNSS in der mittleren Erdumlaufbahn verbessern, z.B. gegenüber Naturphänomenen und Interferenzen, und Dienste an Orten bereitstellen, die von den heutigen Satellitennavigationssystemen nicht erreicht werden können, wie z. B. tiefe Stadtgebiete und sogar Innenräume. Diese Mission wird auch die Fähigkeit einer LEO-Navigationskonstellation demonstrieren, um eine Überwachungsfunktion für Galileo- und EGNOS-Signale aus dem Weltraum zu bieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres Ziel dieser Mission ist es, die Interoperabilität von PNT mit offenen Kommunikationsstandards, einschließlich 5G/6G, zu demonstrieren und so die Tür zu neuen Anwendungen für Internet der Dinge, Notfalldienste und Daten mit geringer Latenz für Ortung und Zeitmessung zu öffnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Anwendungen die eine Navigationskonstellation in der erdnahen Umlaufbahn zusammen mit den bestehenden GNSS ermöglichen kann, reichen vom Verkehr, einschließlich Automobilen, autonomen Fahrzeugen, Bahn und maritimer und digitaler Mobilität im Allgemeinen, kritischer Infrastruktur, mobilen Geräten, der Verfolgung von Vermögenswerten oder Innenräumen.</p>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3875.msg560524#msg560524" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Neue Verträge</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>OHB: Mit Entwicklungsphase der neuen Copernicus Sentinel-2 Generation beauftragt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-mit-entwicklungsphase-der-neuen-copernicus-sentinel-2-generation-ist-beauftragt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jan 2024 21:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Europäische Raumfahrtorganisation ESA setzt auf OHBs hohe Kompetenz in der Entwicklung von Umweltsatelliten. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 15. Januar 2024. Bremen, 15. Januar 2024. Der Blick auf unsere Erde soll noch genauer werden, um wichtige Daten zur Bekämpfung des Klimawandels und zur Erfassung der Oberfläche unseres blauen Planeten zu generieren. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Europäische Raumfahrtorganisation ESA setzt auf OHBs hohe Kompetenz in der Entwicklung von Umweltsatelliten. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE 15. Januar 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Sentinel2TeamHBohbse1k6.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Während der Arbeit an der Copernicus Sentinel-2 Next Generation: Roberto Guerrucci (Projektleiter), Bent Ziegler (Lead System Engineer) und Dr. Stephan Holsten (Leiter der Abteilung Erdbeobachtungsmissionen &amp; Anwendungen in der Vorentwicklung bei OHB) besprechen die nächsten Schritte in der Definitionsphase. (Foto: OHB SE)" data-rl_caption="" title="Während der Arbeit an der Copernicus Sentinel-2 Next Generation: Roberto Guerrucci (Projektleiter), Bent Ziegler (Lead System Engineer) und Dr. Stephan Holsten (Leiter der Abteilung Erdbeobachtungsmissionen &amp; Anwendungen in der Vorentwicklung bei OHB) besprechen die nächsten Schritte in der Definitionsphase. (Foto: OHB SE)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Sentinel2TeamHBohbse26.jpg" alt="Während der Arbeit an der Copernicus Sentinel-2 Next Generation: Roberto Guerrucci (Projektleiter), Bent Ziegler (Lead System Engineer) und Dr. Stephan Holsten (Leiter der Abteilung Erdbeobachtungsmissionen &amp; Anwendungen in der Vorentwicklung bei OHB) besprechen die nächsten Schritte in der Definitionsphase. (Foto: OHB SE)" class="wp-image-135770"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Während der Arbeit an der Copernicus Sentinel-2 Next Generation: Roberto Guerrucci (Projektleiter), Bent Ziegler (Lead System Engineer) und Dr. Stephan Holsten (Leiter der Abteilung Erdbeobachtungsmissionen &amp; Anwendungen in der Vorentwicklung bei OHB) besprechen die nächsten Schritte in der Definitionsphase. (Foto: OHB SE)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen, 15. Januar 2024. Der Blick auf unsere Erde soll noch genauer werden, um wichtige Daten zur Bekämpfung des Klimawandels und zur Erfassung der Oberfläche unseres blauen Planeten zu generieren. Schon jetzt wird daher die neue Generation der Sentinel-2 Satelliten des Europäischen Erdbeobachtungsprogramms Copernicus entwickelt. Die OHB System AG, ein Tochterunternehmen des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, ist von der Europäischen Raumfahrtorganisation ESA beauftragt worden, in einer Definitionsphase alle relevanten Voraussetzungen für die nächste Sentinel-2 Mission zu erarbeiten. Die ESA hat zwei parallele Aufträge mit einem Volumen von jeweils sechs Millionen Euro und einer Laufzeit von 2,5 Jahren vergeben, von denen einer an die OHB System AG als Hauptauftragnehmer vergeben wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden aktuellen Sentinel-2 Satelliten, seit 2015 und 2017 im All, liefern schon heute wertvolle Daten für die Land- und Forstwirtschaft sowie den Klima- und Katastrophenschutz. Mit ihren hochauflösenden, multispektralen Aufnahmen im optischen und nahen Infrarot-Bereich zwischen 443 und 2190 Nanometer wird der Zustand von Böden und Pflanzen sichtbar. Das Multispektralinstrument bietet mit seinen 13 Kanälen eine Auflösung von bis zu 10 Meter und erfasst einen Streifen von 290 Kilometer. Alle fünf Tage kann Sentinel-2 von einem Gebiet ein Bild aufnehmen und auch Binnen– und Küstengewässer überwachen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Sentinel2artesaatgmedialab2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Sentinel-2-Satellit über der Erde - künstlerische Darstellung. (Bild: ESA/ATG medialab)" data-rl_caption="" title="Sentinel-2-Satellit über der Erde - künstlerische Darstellung. (Bild: ESA/ATG medialab)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Sentinel2artesaatgmedialab26.jpg" alt="Sentinel-2-Satellit über der Erde - künstlerische Darstellung. (Bild: ESA/ATG medialab)" class="wp-image-135768"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Sentinel-2-Satellit über der Erde &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: ESA/ATG medialab)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Diese Leistung werden wir deutlich erhöhen. Mit der nächsten Generation wird es möglich sein, die Aufnahme eines Gebietes alle drei Tage zu wiederholen und das mit einer deutlich verbesserten Bildauflösung von bis zu 5 Meter sowie einer noch höheren spektralen Genauigkeit. Dadurch können zum Beispiel Landwirte die Bewirtschaftung ihrer Felder noch besser planen, was zu einer erhöhten Ernährungssicherheit beitragen wird“, sagt Dr. Stephan Holsten, Leiter der Abteilung Erdbeobachtungsmissionen &amp; Anwendungen in der Vorentwicklung bei OHB.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um diese Ziele zu erreichen, wird OHB mit seinen Partnern Hochtechnologien weiterentwickeln, darunter hochstabile, keramische Strukturen sowie Freiformoptiken, die dafür sorgen, dass die Instrumente im Weltraum schwankenden Temperaturen und Vibrationen standhalten und auch unter extremen Umweltbedingungen noch präzisere Ergebnisse liefern. „Das wird in jeder Hinsicht ein absoluter Technologiesprung und wir freuen uns, dass die ESA erneut das Vertrauen in unsere Kompetenz bei der Entwicklung von Erdbeobachtungssatelliten setzt und wir zu Europas herausragenden Fähigkeiten in der Umweltbeobachtung beitragen“, so Holsten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Hauptauftragnehmer der Sentinel-2 Next Generation Phase A/B Studie ist die OHB System AG verantwortlich für die Entwicklung des Designs von Mission, Plattform und Instrument und arbeitet dabei mit folgenden Partnern zusammen: ACRI-ST, EREMS, GMV, Politecnico di Torino, SENER, SysDICE, AMOS (Berater), CSL (Berater), SCHUNK (Berater).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg557826#msg557826" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OHB-System</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>OHB: SARah-Satelliten erfolgreich gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-sarah-satelliten-erfolgreich-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Dec 2023 21:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neues Aufklärungssystem der Bundeswehr komplett. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 24. Dezember 2023. Bremen/Vandenberg, 24. Dezember 2023. Die beiden Reflektorsatelliten des SARah-Aufklärungssystems sind heute erfolgreich von der Vandenberg Space Force Base in Kalifornien, USA, gestartet. Die Falcon-9-Rakete der Firma SpaceX hob um 14:11 MEZ von Launchpad SLC-4E ab und setzte ihre [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Neues Aufklärungssystem der Bundeswehr komplett. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE 24. Dezember 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/sarah23fairingspacexviaBW.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Eine bewährte Kooperation: Beschaffungsamt und Kommando Cyber- und Informationsraum. Die Wappen sind neben dem Hersteller-Logo und dem Bundeswehr-Logo groß aufgedruckt. (Bild der Nutzlastverkleidung: SpaceX via Bundeswehr. Bildunterschrift: Bundeswehr)" data-rl_caption="" title="Eine bewährte Kooperation: Beschaffungsamt und Kommando Cyber- und Informationsraum. Die Wappen sind neben dem Hersteller-Logo und dem Bundeswehr-Logo groß aufgedruckt. (Bild der Nutzlastverkleidung: SpaceX via Bundeswehr. Bildunterschrift: Bundeswehr)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/sarah23fairingspacexviaBW26.jpg" alt="Eine bewährte Kooperation: Beschaffungsamt und Kommando Cyber- und Informationsraum. Die Wappen sind neben dem Hersteller-Logo und dem Bundeswehr-Logo groß aufgedruckt. (Bild der Nutzlastverkleidung: SpaceX via Bundeswehr. Bildunterschrift: Bundeswehr)" class="wp-image-135664"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Eine bewährte Kooperation: Beschaffungsamt und Kommando Cyber- und Informationsraum. Die Wappen sind neben dem Hersteller-Logo und dem Bundeswehr-Logo groß aufgedruckt. (Bild der Nutzlastverkleidung: SpaceX via Bundeswehr. Bildunterschrift: Bundeswehr)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen/Vandenberg, 24. Dezember 2023. Die beiden Reflektorsatelliten des SARah-Aufklärungssystems sind heute erfolgreich von der Vandenberg Space Force Base in Kalifornien, USA, gestartet. Die Falcon-9-Rakete der Firma SpaceX hob um 14:11 MEZ von Launchpad SLC-4E ab und setzte ihre beiden Passagiere nach 25-minütiger Flugzeit planmäßig im Weltall aus. Kurz darauf konnten die ersten Signale der beiden Satelliten empfangen werden. Damit wurde die sogenannte Launch and Early Orbit Phase (LEOP) eingeläutet, in deren Verlauf die Satelliten System für System hochgefahren und auf Funktionalität überprüft werden. Zudem werden die Satelliten während dieser Phase in ihre endgültigen Orbits gesteuert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der für SARah verantwortliche OHB-Projektleiter ist froh, dass der Start erfolgreich durchgeführt werden konnte: „Es ist ein wunderbares und erleichterndes Gefühl nach all den Anstrengungen die beiden Satelliten sicher in ihrem Orbit zu wissen. Dass wir heute diesen besonderen Moment erleben konnten, ist eine Teamleistung und der Verdienst des gesamten SARah-Teams und auch der unterstützenden Kollegen von OHB.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei SARah handelt es sich um die Nachfolgemission des seit 2007 im Dienst befindlichen SAR-Lupe-Systems. Für die Realisierung war – wie schon bei SAR-Lupe – die OHB System AG als Hauptauftragnehmerin beauftragt worden. In Kooperation mit Airbus Defence and Space als Unterauftragnehmer wurden für die Mission insgesamt drei Radarsatelliten entwickelt und gebaut: Ein Phased-Array-Satellit (beigesteuert von Airbus Defense and Space) und zwei baugleiche Reflektorsatelliten, bei denen es sich um eine Weiterentwicklung der bewährten Technologie von SAR-Lupe handelt. Durch die Kombination der beiden Satellitentypen können die Vorteile der einzelnen Technologien für das Gesamtsystem genutzt werden, um der Bundeswehr eine verbesserte weltweite tageszeit- und wetterunabhängige Aufklärungsfähigkeit zur Verfügung zu stellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auftraggeber für SARah ist das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg), vertreten durch das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (<a href="https://www.raumfahrer.net/ohb-liefert-sarah-fuer-bundeswehr/" data-type="link" data-id="https://www.raumfahrer.net/ohb-liefert-sarah-fuer-bundeswehr/" data-wpel-link="internal">BAAINBw</a>).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Betrieb der SARah Satelliten wird ebenfalls in der Verantwortung der OHB System AG liegen und in Kooperation mit der OHB Digital Connect GmbH und Airbus Defence and Space durchgeführt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg557679#msg557679" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OHB-System</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>OHB und Europäische Kommission unterzeichnen Grant Agreement für ODIN’S EYE II</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-und-europaeische-kommission-unterzeichnen-grant-agreement-fuer-odins-eye-ii/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Dec 2023 21:51:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>EVF-Fördermittel in Höhe von 90 Mio. Euro – OHB System AG leitet Konsortium für die Entwicklung eines Frühwarnsystems zur Raketenabwehr. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 23. Dezember 2023. Bremen, 22. Dezember 2023. Mit einem weltraumgestützten Frühwarnsystem, das ballistische und Hyperschallflugkörper detektiert und verfolgt, will sich Europa in Zukunft bei Sicherheitsbedrohungen schützen. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">EVF-Fördermittel in Höhe von 90 Mio. Euro – OHB System AG leitet Konsortium für die Entwicklung eines Frühwarnsystems zur Raketenabwehr. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE 23. Dezember 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/odinseyeEuropeanUnion202140.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Logo zeigt links oben ein oranges Hexagon, darin eine angedeutete Erdkugel mit den Amerikas, Eurasien und Afrika sowie einem symbolhaften Schild davor. Rechts daneben steht in orangenen Großbuchstaben &quot;ODINS&#039;S EYE&quot;, rechts daneben ein dünnerer senkrechter Strich etwas länger als die Buchstaben hoch sind. (Grafik: EC / European Union 2021)" data-rl_caption="" title="Das Logo zeigt links oben ein oranges Hexagon, darin eine angedeutete Erdkugel mit den Amerikas, Eurasien und Afrika sowie einem symbolhaften Schild davor. Rechts daneben steht in orangenen Großbuchstaben &quot;ODINS&#039;S EYE&quot;, rechts daneben ein dünnerer senkrechter Strich etwas länger als die Buchstaben hoch sind. (Grafik: EC / European Union 2021)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/odinseyeEuropeanUnion202126.jpg" alt="(Grafik: EC / European Union 2021)" class="wp-image-128771"/></a><figcaption class="wp-element-caption">(Grafik: EC / European Union 2021)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen, 22. Dezember 2023. Mit einem weltraumgestützten Frühwarnsystem, das ballistische und Hyperschallflugkörper detektiert und verfolgt, will sich Europa in Zukunft bei Sicherheitsbedrohungen schützen. Das Vorhaben heißt ODIN’S EYE II und als Projektkoordinator hat die Europäische Kommission die OHB System AG, ein Tochterunternehmen des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, ausgewählt. Jetzt erfolgte die Unterzeichnung des Grant Agreement. Das Projekt erhält eine EU-Förderung von 90 Mio. EUR aus dem Europäischen Verteidigungsfonds (EVF) und zusätzliche Ko-Finanzierungsmittel der Mitgliedstaaten. Im Industriekonsortium arbeiten 43 Unternehmen aus 14 europäischen Mitgliedsstaaten unter der Leitung der Bremer Raumfahrtexperten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Europas Souveränität und Verteidigungsfähigkeit wird auch im Weltraum entschieden, und eine eigene Fähigkeit zur Frühwarnung ist dabei essenziell angesichts der aktuellen geopolitischen Weltlage. OHB hat schon seit vielen Jahren in den Kompetenzaufbau im Bereich raumgestützter Frühwarnung investiert, daher sind wir stolz, dass wir erneut das Vertrauen der EU-Kommission gewonnen haben und als Konsortialführer ODIN’S EYE II koordinieren und gestalten werden. Damit leisten wir auch einen führenden Beitrag zur Umsetzung nationaler Entwicklungsstrategien“, sagte Sabine von der Recke, die zuständige Vorständin bei der OHB System AG, anlässlich der Vertragsunterzeichnung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Name ODIN&#8217;S EYE steht für die multinationale Entwicklungsinitiative für eine weltraumgestützte Raketenfrühwarnarchitektur (engl.: multinational development initiative for a space-based missile early-warning architecture). Die OHB System AG ist im Rahmen von ODIN’S EYE I bereits für die Sammlung und Harmonisierung der Anforderungen, die die Architektur des Gesamtsystems aller Systeme dieses Vorhabens („system of systems“-architecture) sowie für die einzelnen Komponenten des Raumsegments verantwortlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dem jetzt bewilligten Nachfolgeprojekt ODIN&#8217;S EYE II wird OHB auch für die Definition, Entwicklung, Integration und Verifikation des gesamten Missions- und Systemsimulators zuständig sein. OHB Digital Connect und OHB Hellas sind ebenfalls Teil des Industrieteams und jeweils für das Bodensegment und die Datenanalyse sowie die On-Board-Verarbeitung zuständig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Frühwarnsystem ODIN’S EYE ist eine Säule im Projekt TWISTER (Timely Warning and Interception with Space-based TheatER surveillance) innerhalb der EU-Verteidigungsinitiative für die Ständige Strukturierte Zusammenarbeit PESCO (Permanent Structured Cooperation) und wird eine Architektur bieten, die kohärent, komplementär und interoperabel mit anderen Systemen ist, auch mit Nicht-EU-Systemen wie z. B. NATO-Systemen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg557678#msg557678" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OHB-System</a></li>
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		<title>OHB: Fokus Mond</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-fokus-mond/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Nov 2023 18:55:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>OHB System schließt sich der Initiative Euro2Moon an. Eine Kurzmitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 16. November 2023. Bremen, 16. November 2023. Der Mond ist in den letzten Jahren aufgrund von technologischen Entwicklungen, die vielfältigere Möglichkeiten zulassen, wieder verstärkt in das Interesse von privaten und institutionellen Raumfahrt-Akteuren getreten. Als mögliche Zwischenstation für Explorations-Missionen [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">OHB System schließt sich der Initiative Euro2Moon an. Eine Kurzmitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE 16. November 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Euro2moonac8e9297a1ohb60.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Welcome-Empfang der neuen Euro2Moon Mitglieder während der Space Tech Expo Europe in Bremen: Wolfgang Dürr (Präsident EURO2MOON und Head of Marketing &amp; Sales Space Exploration bei Airbus) Kyle Acierno (Managing Director OffWorld Europe), Dr. Timo Stuffler (Direktor Geschäftsentwicklung OHB System AG) und Bertrand Baratte (Generalsekretär EURO2MOON und Director of Space Market, Global Market &amp; Technologie bei Air Liquide). (Bild: OHB)" data-rl_caption="" title="Welcome-Empfang der neuen Euro2Moon Mitglieder während der Space Tech Expo Europe in Bremen: Wolfgang Dürr (Präsident EURO2MOON und Head of Marketing &amp; Sales Space Exploration bei Airbus) Kyle Acierno (Managing Director OffWorld Europe), Dr. Timo Stuffler (Direktor Geschäftsentwicklung OHB System AG) und Bertrand Baratte (Generalsekretär EURO2MOON und Director of Space Market, Global Market &amp; Technologie bei Air Liquide). (Bild: OHB)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="180" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Euro2moonac8e9297a1ohb26.jpg" alt="Welcome-Empfang der neuen Euro2Moon Mitglieder während der Space Tech Expo Europe in Bremen: Wolfgang Dürr (Präsident EURO2MOON und Head of Marketing &amp; Sales Space Exploration bei Airbus) Kyle Acierno (Managing Director OffWorld Europe), Dr. Timo Stuffler (Direktor Geschäftsentwicklung OHB System AG) und Bertrand Baratte (Generalsekretär EURO2MOON und Director of Space Market, Global Market &amp; Technologie bei Air Liquide). (Bild: OHB)" class="wp-image-133593"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Welcome-Empfang der neuen Euro2Moon Mitglieder während der Space Tech Expo Europe in Bremen: Wolfgang Dürr (Präsident EURO2MOON und Head of Marketing &amp; Sales Space Exploration bei Airbus) Kyle Acierno (Managing Director OffWorld Europe), Dr. Timo Stuffler (Direktor Geschäftsentwicklung OHB System AG) und Bertrand Baratte (Generalsekretär EURO2MOON und Director of Space Market, Global Market &amp; Technologie bei Air Liquide). (Bild: OHB)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen, 16. November 2023. Der Mond ist in den letzten Jahren aufgrund von technologischen Entwicklungen, die vielfältigere Möglichkeiten zulassen, wieder verstärkt in das Interesse von privaten und institutionellen Raumfahrt-Akteuren getreten. Als mögliche Zwischenstation für Explorations-Missionen in den weiteren Weltraum ist dieser Himmelskörper von elementarer Bedeutung, seine weitere Erforschung und Nutzung sind wichtige Schritte auf dem Weg zu einer cis-lunaren Ökonomie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die OHB System AG hat sich der Initiative Euro2Moon angeschlossen, um ihre Kompetenzen und Möglichkeiten mit denen anderer europäischer Unternehmen zu bündeln. Die Gesellschaft wird mit Beiträgen in den Bereichen Robotik, Logistik &amp; Prozessierung das gemeinsame Ziel unterstützen, eine nachhaltige Nutzung von Ressourcen im All zur realisieren (ISRU; In-Situ Resource Utilization). Der Beitritt zu diesem Netzwerk wurde im Rahmen der gerade in Bremen stattfindenden Messe Space Tech Expo verkündet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Euro2Moon</strong><br>Euro2Moon ist eine von Industrieunternehmen geführte, nicht-gewinnorientierte Initiative, die Ende 2021 gegründet wurde. Ziel ist es, europäische komplementäre Partner aus der Raumfahrt und anderen Industrien, Start-ups und Akteure aus der Forschung zusammen zu bringen, um die Implementierung von Wertschöpfungsketten für Weltraumressourcen unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit im Weltraum zu fördern. Heute gehören zehn Partner dazu: AIRBUS DS, AIR LIQUIDE, ANRT, ARTHUR D LITTLE, CEA, ESRIC, ISPACE, OFFWORLD, OHB, SPARTAN SPACE.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
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		<item>
		<title>OHB: Erfolgreiches Angebot für Frühwarn-Projekt ODIN’S EYE</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-erfolgreiches-angebot-fuer-fruehwarn-projekt-odins-eye/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jun 2023 15:30:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Erfolgreiches Angebot der OHB System AG für das Projekt ODIN’S EYE der Europäischen Kommission. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 30. Juni 2023. Bremen, 30. Juni 2023. Ein von der OHB System AG, ein Tochterunternehmen des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, geführtes Angebotskonsortium erhält eine finanzielle Förderung der Europäischen Kommission für das [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Erfolgreiches Angebot der OHB System AG für das Projekt ODIN’S EYE der Europäischen Kommission. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE 30. Juni 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen, 30. Juni 2023. Ein von der OHB System AG, ein Tochterunternehmen des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, geführtes Angebotskonsortium erhält eine finanzielle Förderung der Europäischen Kommission für das Projekt ODIN’S EYE II in Höhe von EUR 90 Mio. Das Vorhaben wird im Rahmen des European Defence Fund realisiert und hat die Entwicklung eines europäischen multinationalen weltraumgestützten Frühwarn- und Verfolgungssystems für ballistische Flugkörper zum Ziel. Das Industriekonsortium besteht aus 38 Unternehmen aus 14 europäischen Mitgliedsstaaten, zu diesen gehören unter anderem Airbus Defence and Space, Thales Alenia Space, Leonardo und die ArianeGroup.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/odinseyeEuropeanUnion202126.jpg" alt=""/><figcaption class="wp-element-caption">Grafik: EC / European Union 2021</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">OHB System ist im Rahmen von ODIN’S EYE I bereits für die Sammlung und Harmonisierung der Anforderungen, für die System of Systems-Architektur und für die einzelnen Komponenten des Raumsegments verantwortlich. In dem zeitnah parallel beginnenden Projekt ODIN&#8217;S EYE II wird OHB nun auch für die Definition, Entwicklung, Integration und Verifikation des gesamten Missions- und Systemsimulators zuständig sein. OHB Digital Connect und OHB Hellas sind ebenfalls Teil des Industrieteams und jeweils für das Bodensegment und die Datenanalyse sowie die On-Board-Verarbeitung zuständig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sabine von der Recke, zuständige Vorständin bei der OHB System AG hebt die Bedeutung des Vorhabens hervor: „Dass die Europäische Union mit ODIN’S EYE II eine Weltrauminfrastruktur für Frühwarnung aufbaut und damit in die eigene Verteidigungsfähigkeit investiert, ist angesichts der veränderten Sicherheitslage ein wichtiger Schritt. OHB hat als Koordinator des Konsortiums nicht nur eine besondere Verantwortung, sondern hat auch in den vergangenen Jahrzehnten die richtige Expertise für das Thema aufgebaut und wir sind stolz, dass wir zur Sicherheit Europas beitragen können.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">OHB System ist außerdem Mitglied in zwei weiteren Industriekonsortien, die nun ebenfalls finanzielle Förderung im Rahmen des European Defence Funds erhalten haben. Die beiden Projekte REACTS und SPIDER zielen ebenfalls auf den Aufbau einer responsiven Infrastruktur ab.</p>



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<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg551439#msg551439" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OHB-System</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>OHB: constellr erhält Millionenauftrag</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-constellr-erhaelt-millionenauftrag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jun 2023 21:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Millionenauftrag von Europäischer Kommission und Europäischer Weltraumorganisation. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 21. Juni 2023. Bremen/Freiburg, 21. Juni 2023. Das von OHB unterstützte Technologie-Startup constellr hat von der Europäischen Kommission und der Europäischen Weltraumorganisation ESA einen mehrjährigen Millionenauftrag erhalten. Im Rahmen der Vereinbarung wurde die von constellr erdachte Satellitenkonstellation HiVe (High-Precision [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Millionenauftrag von Europäischer Kommission und Europäischer Weltraumorganisation. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE 21. Juni 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SimulatedthermalinfraredheatmapConstellr.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Satelliten können Hitzestress und Nährstoffmangel aus dem All erfassen: Simulation einer Thermal-Infrarotaufnahme von landwirtschaftlichen Anbauflächen. (Bild: Constellr)" data-rl_caption="" title="Satelliten können Hitzestress und Nährstoffmangel aus dem All erfassen: Simulation einer Thermal-Infrarotaufnahme von landwirtschaftlichen Anbauflächen. (Bild: Constellr)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="260" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SimulatedthermalinfraredheatmapConstellr26.jpg" alt="Satelliten können Hitzestress und Nährstoffmangel aus dem All erfassen: Simulation einer Thermal-Infrarotaufnahme von landwirtschaftlichen Anbauflächen. (Bild: Constellr)" class="wp-image-128154" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SimulatedthermalinfraredheatmapConstellr26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SimulatedthermalinfraredheatmapConstellr26-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SimulatedthermalinfraredheatmapConstellr26-100x100.jpg 100w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SimulatedthermalinfraredheatmapConstellr26-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Satelliten können Hitzestress und Nährstoffmangel aus dem All erfassen: Simulation einer Thermal-Infrarotaufnahme von landwirtschaftlichen Anbauflächen. (Bild: Constellr)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen/Freiburg, 21. Juni 2023. Das von OHB unterstützte Technologie-Startup <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/constellr/" data-wpel-link="internal">constellr</a> hat von der Europäischen Kommission und der Europäischen Weltraumorganisation ESA einen mehrjährigen Millionenauftrag erhalten. Im Rahmen der Vereinbarung wurde die von constellr erdachte Satellitenkonstellation HiVe (High-Precision Versatile Ecosphere Monitoring) als sogenannte „beitragende Mission“ für das europäische Erdbeobachtungsprogramm <a href="https://www.raumfahrer.net/?s=copernicus" data-wpel-link="internal">Copernicus</a> ausgewählt. Konkret soll constellr zukünftig hochauflösende Infrarotbilder aus dem Weltall liefern. Diese Daten erlauben Rückschlüsse auf den Wasserbedarf und den allgemeinen Gesundheitszustand von landwirtschaftlichen Nutzpflanzen. Dadurch können Symptome von Trockenstress und Nährstoffmängel frühzeitig erkannt und durch den gezielten Einsatz von künstlicher Bewässerung und Düngemitteln behoben werden, bevor es zu stärkeren Schäden kommt. Dieses Vorgehen ermöglicht den sparsameren Einsatz von wertvollen Ressourcen und trägt zur globalen Ernährungssicherheit bei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die OHB System AG realisiert am Standort Oberpfaffenhofen im Auftrag von constellr die ersten beiden Nutzlasten für die HiVe-Konstellation. Die technologisch anspruchsvollen Instrumente kombinieren einen VTIR-Sensor (thermisches Infrarot) mit vier Aufnahmekanälen mit einem VNIR-Sensor (sichtbares und nahes Infrarot). Nach Fertigstellung der Konstellation sollen der Wasserbedarf und die Wasserverfügbarkeit für jedes Feld auf der Erde ständig überwacht werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start der ersten beiden Satelliten ist für 2024 geplant.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über constellr</strong><br>constellr ist ein deutsches Deeptech-Startup aus Freiburg, welches an der Schnittstelle von Fernerkundung und Landwirtschaft agiert. Als Ausgründung der Fraunhofer Gesellschaft für Angewandte Forschung widmet sich constellr der Unterstützung der globalen Ernährungssicherheit in Zeiten des Klimawandels. Gestützt auf eine proprietäre Weltrauminfrastruktur mit einzigartiger Sensortechnologie bietet constellr weltweites, präzises und feldgenaues Wassermonitoring und Gesundheitsmonitoring für landwirtschaftliche Nutzpflanzen an.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über OHB System</strong><br>Die OHB System AG ist eines der führenden Raumfahrtunternehmen Europas und das größte Tochterunternehmen des börsennotierten Technologiekonzerns OHB SE, der europaweit knapp 3.000 Mitarbeiter:innen beschäftigt. Mit Hauptsitz in Bremen und einem weiteren starken Standort in Oberpfaffenhofen bei München hat die OHB System AG mehr als 40 Jahre Erfahrung mit der Entwicklung von High-Tech-Lösungen für die Raumfahrt und weitere Anwendungsfelder. Das Portfolio an Produkten und Dienstleistungen reicht dabei von der Realisierung von Satellitensystemen für Erdbeobachtung, Navigation, Telekommunikation und Aufklärung über die Ausarbeitung und Umsetzung von Missionen zur Erforschung des Weltalls bis hin zur Entwicklung von Systemen für die astronautische Raumfahrt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg550613#msg550613" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OHB-System</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ohb-constellr-erhaelt-millionenauftrag/" data-wpel-link="internal">OHB: constellr erhält Millionenauftrag</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Heinrich-Hertz-Mission kurz vor dem Start: Letzter Ariane-5-Flug bringt deutschen Kommunikationssatelliten ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/heinrich-hertz-mission-kurz-vor-dem-start-letzter-ariane-5-flug-bringt-deutschen-kommunikationssatelliten-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jun 2023 05:44:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Am 16. Juni 2023 (Anm. d. Red.: Start verschoben!) soll der deutsche Heinrich-Hertz-Kommunikationssatellit an Bord der letzten Ariane-5-Rakete starten. Die Heinrich-Hertz-Mission wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR in Bonn im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und unter Beteiligung des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) geführt. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/heinrich-hertz-mission-kurz-vor-dem-start-letzter-ariane-5-flug-bringt-deutschen-kommunikationssatelliten-ins-all/" data-wpel-link="internal">Heinrich-Hertz-Mission kurz vor dem Start: Letzter Ariane-5-Flug bringt deutschen Kommunikationssatelliten ins All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading" id="am-16-juni-2023-soll-der-deutsche-heinrichhertzkommunikationssatellit-an-bord-der-letzten-ariane5rakete-starten-die-heinrichhertzmission-wird-von-der-deutschen-raumfahrtagentur-im-dlr-in-bonn-im-auftrag-des-bundesministeriums-fur-wirtschaft-und-klimaschutz-bmwk-und-unter-beteiligung-des-bundesministeriums-der-verteidigung-bmvg-gefuhrt-eine-pressemitteilung-des-deutschen-zentrums-fur-luft-und-raumfahrt-dlr--61ed8746-9778-49f9-96a6-643adbde6691">Am 16. Juni 2023 <strong>(Anm. d. Red.: Start verschoben!)</strong> soll der deutsche Heinrich-Hertz-Kommunikationssatellit an Bord der letzten Ariane-5-Rakete starten. Die Heinrich-Hertz-Mission wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR in Bonn im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und unter Beteiligung des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) geführt. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR 14. Juni 2023.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHaufZielposition.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Mit „Heinrich Hertz“ startet die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR eine eigene nationale Kommunikationssatelliten-Mission, die nach mehr als 20 Jahren Abstinenz nationale Systemfähigkeiten auf diesem Gebiet wieder umfänglich demonstriert. Die Technologien an Bord sollen auf die künftigen Herausforderungen im Bereich der Satellitenkommunikation smart und flexibel reagieren und auch zukünftige Kommunikationsszenarien unterstützen können. Nach seinem Start soll der Satellit 15 Jahre lang in einer Höhe von rund 36.000 Kilometern auf einem geostationären Orbit – er befindet sich also immer über der gleichen Stelle der Erdoberfläche – kreisen. (Grafik: German Space Agency at DLR)" data-rl_caption="" title="Mit „Heinrich Hertz“ startet die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR eine eigene nationale Kommunikationssatelliten-Mission, die nach mehr als 20 Jahren Abstinenz nationale Systemfähigkeiten auf diesem Gebiet wieder umfänglich demonstriert. Die Technologien an Bord sollen auf die künftigen Herausforderungen im Bereich der Satellitenkommunikation smart und flexibel reagieren und auch zukünftige Kommunikationsszenarien unterstützen können. Nach seinem Start soll der Satellit 15 Jahre lang in einer Höhe von rund 36.000 Kilometern auf einem geostationären Orbit – er befindet sich also immer über der gleichen Stelle der Erdoberfläche – kreisen. (Grafik: German Space Agency at DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHaufZielposition60.jpg" alt="Mit „Heinrich Hertz“ startet die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR eine eigene nationale Kommunikationssatelliten-Mission, die nach mehr als 20 Jahren Abstinenz nationale Systemfähigkeiten auf diesem Gebiet wieder umfänglich demonstriert. Die Technologien an Bord sollen auf die künftigen Herausforderungen im Bereich der Satellitenkommunikation smart und flexibel reagieren und auch zukünftige Kommunikationsszenarien unterstützen können. Nach seinem Start soll der Satellit 15 Jahre lang in einer Höhe von rund 36.000 Kilometern auf einem geostationären Orbit – er befindet sich also immer über der gleichen Stelle der Erdoberfläche – kreisen. (Grafik: German Space Agency at DLR)" class="wp-image-127813" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHaufZielposition60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHaufZielposition60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Mit „Heinrich Hertz“ startet die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR eine eigene nationale Kommunikationssatelliten-Mission, die nach mehr als 20 Jahren Abstinenz nationale Systemfähigkeiten auf diesem Gebiet wieder umfänglich demonstriert. Die Technologien an Bord sollen auf die künftigen Herausforderungen im Bereich der Satellitenkommunikation smart und flexibel reagieren und auch zukünftige Kommunikationsszenarien unterstützen können. Nach seinem Start soll der Satellit 15 Jahre lang in einer Höhe von rund 36.000 Kilometern auf einem geostationären Orbit – er befindet sich also immer über der gleichen Stelle der Erdoberfläche – kreisen. (Grafik: German Space Agency at DLR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">14. Juni 2023 &#8211; Am 16. Juni 2023 ist es soweit: Die letzte europäische Ariane-5-Trägerrakete soll voraussichtlich um 23:26 Uhr MESZ (18:26 Uhr Ortszeit) vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana starten und den deutschen Kommunikationssatelliten „Heinrich-Hertz“ und den französischen Militärsatelliten „SYRACUS IVB“ ins All bringen. Der 117. Ariane-5-Flug VA261 wird den Heinrich-Hertz-Satelliten im sogenannten Geotransferorbit aussetzen. Von dort aus wird der Satellit dann mit seinen eigenen Triebwerken den Weg in den Geostationären Orbit antreten und seine Zielposition auf 0,5° Ost voraussichtlich Anfang Juli 2023 erreichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heinrich Hertz wird dann in einer Höhe von rund 36.000 Kilometern in der Äquatorebene angekommen sein und immer über derselben Stelle der Erdoberfläche „stehen“. Diese befindet sich etwas südlich von Ghana im atlantischen Ozean. Die Heinrich-Hertz-Mission wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und unter Beteiligung des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) geführt.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHwirdaufSYRACUSIVBgesetzt.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Heinrich-Hertz-Satellit wurde auf den für Doppelstarts notwendigen Nutzlastadapter SYLDA montiert und mit der Nutzlastverkleidung – der sogenannten Fairing – verkapselt. Danach „schwebte“ dieser oberste Teil – das sogenannte „Upper Composite“ – zur restlichen Rakete, wo dieser Teil dem zweiten „Gast“ des letzten Ariane-5-Fluges „übergestülpt“ wurde. Heinrich-Hertz wird dann gemeinsam mit SYRACUS IVB in den Weltraum starten. Zuerst wird der deutsche Kommunikationssatellit ausgesetzt, woraufhin der französische kurz darauf folgt. (Foto: ESA-CNES-Arianespace/Optique video ou CSG - JM Guillon)" data-rl_caption="" title="Der Heinrich-Hertz-Satellit wurde auf den für Doppelstarts notwendigen Nutzlastadapter SYLDA montiert und mit der Nutzlastverkleidung – der sogenannten Fairing – verkapselt. Danach „schwebte“ dieser oberste Teil – das sogenannte „Upper Composite“ – zur restlichen Rakete, wo dieser Teil dem zweiten „Gast“ des letzten Ariane-5-Fluges „übergestülpt“ wurde. Heinrich-Hertz wird dann gemeinsam mit SYRACUS IVB in den Weltraum starten. Zuerst wird der deutsche Kommunikationssatellit ausgesetzt, woraufhin der französische kurz darauf folgt. (Foto: ESA-CNES-Arianespace/Optique video ou CSG - JM Guillon)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHwirdaufSYRACUSIVBgesetzt60.jpg" alt="Der Heinrich-Hertz-Satellit wurde auf den für Doppelstarts notwendigen Nutzlastadapter SYLDA montiert und mit der Nutzlastverkleidung – der sogenannten Fairing – verkapselt. Danach „schwebte“ dieser oberste Teil – das sogenannte „Upper Composite“ – zur restlichen Rakete, wo dieser Teil dem zweiten „Gast“ des letzten Ariane-5-Fluges „übergestülpt“ wurde. Heinrich-Hertz wird dann gemeinsam mit SYRACUS IVB in den Weltraum starten. Zuerst wird der deutsche Kommunikationssatellit ausgesetzt, woraufhin der französische kurz darauf folgt. (Foto: ESA-CNES-Arianespace/Optique video ou CSG - JM Guillon)" class="wp-image-127818" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHwirdaufSYRACUSIVBgesetzt60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHwirdaufSYRACUSIVBgesetzt60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Heinrich-Hertz-Satellit wurde auf den für Doppelstarts notwendigen Nutzlastadapter SYLDA montiert und mit der Nutzlastverkleidung – der sogenannten Fairing – verkapselt. Danach „schwebte“ dieser oberste Teil – das sogenannte „Upper Composite“ – zur restlichen Rakete, wo dieser Teil dem zweiten „Gast“ des letzten Ariane-5-Fluges „übergestülpt“ wurde. Heinrich-Hertz wird dann gemeinsam mit SYRACUS IVB in den Weltraum starten. Zuerst wird der deutsche Kommunikationssatellit ausgesetzt, woraufhin der französische kurz darauf folgt. (Foto: ESA-CNES-Arianespace/Optique video ou CSG &#8211; JM Guillon)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Mit dem letzten Start einer Ariane-5-Rakete geht eine Ära im Trägersektor zu Ende, während eine neue in der deutschen Satellitenkommunikation beginnt. Denn die Heinrich-Hertz-Mission versetzt die deutsche Industrie in die Lage, sich im internationalen Wettbewerb in der Telekommunikation auf Augenhöhe zu behaupten. Mit der Systemfähigkeit im hart umkämpften Markt der Kommunikationssatelliten geht Deutschland einen entscheidenden Schritt, eigene Programme in diesem Sektor zu gestalten und sich für eine federführende Rolle in europäischen Programmen wie der Konnektivitäts-Initiative IRIS² zu qualifizieren“, betont Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstand und Leiter der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Heinrich-Hertz-Mission – Schub für den Raumfahrtstandort Deutschland</strong><br>Die Heinrich-Hertz-Mission gibt dem Telekommunikations-Satellitenmarkt im Technologiestandort Deutschland einen deutlichen Schub: Hauptauftragnehmer und Systemintegrator ist die OHB System-AG in Bremen, für die Nutzlastintegration zeichnet die TESAT GmbH &amp; Co. KG in Backnang verantwortlich. Darüber hinaus wurden 40 weitere Industrie- und Forschungspartner involviert. Von der Entwicklung dieses Zulieferökosystems profitiert die Raumfahrtökonomie am Standort Deutschland in ihrer ganzen Vielfalt.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ReisedesHHSatelliten12.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Heinrich-Hertz-Satellit startet mit dem letzten Ariane-5-Flug vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou (1). Nach circa 30 Minuten Flug trennen sich die Oberstufe und der Satellit. Heinrich-Hertz wird in einer Höhe von 250 bis 300 Kilometern ausgesetzt. Die Nutzlastverkleidungsschalen der Ariane driften im Hintergrund davon (2). Die Oberstufe mitsamt der Trennstruktur SYLDA und dem Satelliten wird abgesprengt. Der Satellit taumelt noch leicht (3). Ein Solarsegel (von insgesamt dreien) auf jeder Seite wird ausgeklappt – die Energieerzeugung beginnt (4). Auf der Erde gibt es insgesamt sieben Bodenstationen, die alle versuchen Heinrich-Hertz zu erreichen. Die Antennen an Front und Rückseite des Satelliten empfangen das Signal einer Bodenstation (5). Wenn er erreicht wurde, beginnt die erste Zündung der chemischen Triebwerke. Alle kurzen, chemischen Burns (6-9) erfolgen vom weit entferntesten Punkt der Erde und formen die stark elliptische Bahn in die geostationäre Kreisbahn um. Erst im korrekten Orbit werden alle Solarpaneele ausgeklappt (10) und das Ionentriebwerk eingeschaltet. Dieses Triebwerk wird später auch zur Kurskorrektur genutzt, die circa einmal pro Woche über diese Ionentriebwerke erfolgen wird (11). Die Kommandos an den den Satelliten werden dann aus dem Kontrollzentrum in Bonn kommen (12). Heinrich-Hertz wird dann betriebsbereit sein. (Grafik: German Space Agency at DLR)" data-rl_caption="" title="Der Heinrich-Hertz-Satellit startet mit dem letzten Ariane-5-Flug vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou (1). Nach circa 30 Minuten Flug trennen sich die Oberstufe und der Satellit. Heinrich-Hertz wird in einer Höhe von 250 bis 300 Kilometern ausgesetzt. Die Nutzlastverkleidungsschalen der Ariane driften im Hintergrund davon (2). Die Oberstufe mitsamt der Trennstruktur SYLDA und dem Satelliten wird abgesprengt. Der Satellit taumelt noch leicht (3). Ein Solarsegel (von insgesamt dreien) auf jeder Seite wird ausgeklappt – die Energieerzeugung beginnt (4). Auf der Erde gibt es insgesamt sieben Bodenstationen, die alle versuchen Heinrich-Hertz zu erreichen. Die Antennen an Front und Rückseite des Satelliten empfangen das Signal einer Bodenstation (5). Wenn er erreicht wurde, beginnt die erste Zündung der chemischen Triebwerke. Alle kurzen, chemischen Burns (6-9) erfolgen vom weit entferntesten Punkt der Erde und formen die stark elliptische Bahn in die geostationäre Kreisbahn um. Erst im korrekten Orbit werden alle Solarpaneele ausgeklappt (10) und das Ionentriebwerk eingeschaltet. Dieses Triebwerk wird später auch zur Kurskorrektur genutzt, die circa einmal pro Woche über diese Ionentriebwerke erfolgen wird (11). Die Kommandos an den den Satelliten werden dann aus dem Kontrollzentrum in Bonn kommen (12). Heinrich-Hertz wird dann betriebsbereit sein. (Grafik: German Space Agency at DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="351" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ReisedesHHSatelliten60.jpg" alt="Der Heinrich-Hertz-Satellit startet mit dem letzten Ariane-5-Flug vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou (1). Nach circa 30 Minuten Flug trennen sich die Oberstufe und der Satellit. Heinrich-Hertz wird in einer Höhe von 250 bis 300 Kilometern ausgesetzt. Die Nutzlastverkleidungsschalen der Ariane driften im Hintergrund davon (2). Die Oberstufe mitsamt der Trennstruktur SYLDA und dem Satelliten wird abgesprengt. Der Satellit taumelt noch leicht (3). Ein Solarsegel (von insgesamt dreien) auf jeder Seite wird ausgeklappt – die Energieerzeugung beginnt (4). Auf der Erde gibt es insgesamt sieben Bodenstationen, die alle versuchen Heinrich-Hertz zu erreichen. Die Antennen an Front und Rückseite des Satelliten empfangen das Signal einer Bodenstation (5). Wenn er erreicht wurde, beginnt die erste Zündung der chemischen Triebwerke. Alle kurzen, chemischen Burns (6-9) erfolgen vom weit entferntesten Punkt der Erde und formen die stark elliptische Bahn in die geostationäre Kreisbahn um. Erst im korrekten Orbit werden alle Solarpaneele ausgeklappt (10) und das Ionentriebwerk eingeschaltet. Dieses Triebwerk wird später auch zur Kurskorrektur genutzt, die circa einmal pro Woche über diese Ionentriebwerke erfolgen wird (11). Die Kommandos an den den Satelliten werden dann aus dem Kontrollzentrum in Bonn kommen (12). Heinrich-Hertz wird dann betriebsbereit sein. (Grafik: German Space Agency at DLR)" class="wp-image-127821" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ReisedesHHSatelliten60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ReisedesHHSatelliten60-300x176.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Heinrich-Hertz-Satellit startet mit dem letzten Ariane-5-Flug vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou (1). Nach circa 30 Minuten Flug trennen sich die Oberstufe und der Satellit. Heinrich-Hertz wird in einer Höhe von 250 bis 300 Kilometern ausgesetzt. Die Nutzlastverkleidungsschalen der Ariane driften im Hintergrund davon (2). Die Oberstufe mitsamt der Trennstruktur SYLDA und dem Satelliten wird abgesprengt. Der Satellit taumelt noch leicht (3). Ein Solarsegel (von insgesamt dreien) auf jeder Seite wird ausgeklappt – die Energieerzeugung beginnt (4). Auf der Erde gibt es insgesamt sieben Bodenstationen, die alle versuchen Heinrich-Hertz zu erreichen. Die Antennen an Front und Rückseite des Satelliten empfangen das Signal einer Bodenstation (5). Wenn er erreicht wurde, beginnt die erste Zündung der chemischen Triebwerke. Alle kurzen, chemischen Burns (6-9) erfolgen vom weit entferntesten Punkt der Erde und formen die stark elliptische Bahn in die geostationäre Kreisbahn um. Erst im korrekten Orbit werden alle Solarpaneele ausgeklappt (10) und das Ionentriebwerk eingeschaltet. Dieses Triebwerk wird später auch zur Kurskorrektur genutzt, die circa einmal pro Woche über diese Ionentriebwerke erfolgen wird (11). Die Kommandos an den Satelliten werden dann aus dem Kontrollzentrum in Bonn kommen (12). Heinrich-Hertz wird dann betriebsbereit sein. (Grafik: German Space Agency at DLR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus sind zahlreiche europäische Firmen am Projekt beteiligt. Die Erkenntnisse aus der Heinrich-Hertz-Mission können zusammen mit anderen technologischen Entwicklungen auch auf kleinere, tieffliegende Satelliten übertragen werden, die kostengünstig und in Serienfertigung hergestellt werden. Auch im Bereich sogenannter smarter Satelliten ist die Heinrich-Hertz-Mission ein wichtiger Schritt. Die Ergebnisse der Mission können dazu beitragen, die Flexibilisierung und Digitalisierung der Satellitenkommunikationstechnologie weiter voranzutreiben und für aktuelle Themen wie Künstliche Intelligenz, Quantenkommunikation und flexible Antennentechnologie der Megakonstellationen vorbereiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ariane 5 – eine Legende geht in den Ruhestand</strong><br>Was mit dem Start der Heinrich-Hertz-Mission endet, hatte 27 Jahre zuvor begonnen: Am 4. Juni 1996 schlug mit dem ersten Start die Geburtsstunde der Ariane 5. War der erste Flug noch ein Fehlstart, entwickelte sich die Ariane 5 in den folgenden 27 Jahren zu einer der zuverlässigsten und sichersten Trägerraketen mit bislang 111 erfolgreichen Starts von 117 insgesamt. Damit war Ariane 5 fast drei Dekaden lang die Garantie für Europas eigenständigen Zugang zum Weltraum: Mit dem Start der Weltraumteleskope XMM Newton (1999) sowie Herschel und Planck (2009) konnte die Erforschung des Ursprungs und Entwicklung des Universums maßgeblich vorangetrieben werden.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHundseinEinsatzgebiet.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Heinrich-Hertz-Satellit wird seine Zielposition im Geostationären Orbit auf 0,5° Ost voraussichtlich Anfang Juli 2023 erreichen. Heinrich-Hertz wird dann in einer Höhe von rund 36.000 Kilometern in der Äquatorebene angekommen sein und immer über derselben Stelle der Erdoberfläche „stehen“. Diese befindet sich etwas südlich von Ghana im atlantischen Ozean. Von dort aus wird der Satellit seine Signale in Richtung Bodenstationen senden. Mit der Heinrich-Hertz-Mission sollen neue Technologien im Weltall unter realen Einsatzbedingungen erprobt werden. Darüber hinaus werden Experimente zur Kommunikations-, Antennen- und Satellitentechnik durchgeführt. (Grafik: German Space Agency at DLR)" data-rl_caption="" title="Der Heinrich-Hertz-Satellit wird seine Zielposition im Geostationären Orbit auf 0,5° Ost voraussichtlich Anfang Juli 2023 erreichen. Heinrich-Hertz wird dann in einer Höhe von rund 36.000 Kilometern in der Äquatorebene angekommen sein und immer über derselben Stelle der Erdoberfläche „stehen“. Diese befindet sich etwas südlich von Ghana im atlantischen Ozean. Von dort aus wird der Satellit seine Signale in Richtung Bodenstationen senden. Mit der Heinrich-Hertz-Mission sollen neue Technologien im Weltall unter realen Einsatzbedingungen erprobt werden. Darüber hinaus werden Experimente zur Kommunikations-, Antennen- und Satellitentechnik durchgeführt. (Grafik: German Space Agency at DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHundseinEinsatzgebiet60.jpg" alt="Der Heinrich-Hertz-Satellit wird seine Zielposition im Geostationären Orbit auf 0,5° Ost voraussichtlich Anfang Juli 2023 erreichen. Heinrich-Hertz wird dann in einer Höhe von rund 36.000 Kilometern in der Äquatorebene angekommen sein und immer über derselben Stelle der Erdoberfläche „stehen“. Diese befindet sich etwas südlich von Ghana im atlantischen Ozean. Von dort aus wird der Satellit seine Signale in Richtung Bodenstationen senden. Mit der Heinrich-Hertz-Mission sollen neue Technologien im Weltall unter realen Einsatzbedingungen erprobt werden. Darüber hinaus werden Experimente zur Kommunikations-, Antennen- und Satellitentechnik durchgeführt. (Grafik: German Space Agency at DLR)" class="wp-image-127816" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHundseinEinsatzgebiet60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHundseinEinsatzgebiet60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Heinrich-Hertz-Satellit wird seine Zielposition im Geostationären Orbit auf 0,5° Ost voraussichtlich Anfang Juli 2023 erreichen. Heinrich-Hertz wird dann in einer Höhe von rund 36.000 Kilometern in der Äquatorebene angekommen sein und immer über derselben Stelle der Erdoberfläche „stehen“. Diese befindet sich etwas südlich von Ghana im atlantischen Ozean. Von dort aus wird der Satellit seine Signale in Richtung Bodenstationen senden. Mit der Heinrich-Hertz-Mission sollen neue Technologien im Weltall unter realen Einsatzbedingungen erprobt werden. Darüber hinaus werden Experimente zur Kommunikations-, Antennen- und Satellitentechnik durchgeführt. (Grafik: German Space Agency at DLR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ariane 5 hat mit Rosetta und Philae (2004) die Mission ins All gebracht, mit der zum ersten Mal überhaupt in der Geschichte eine weiche Landung auf einem Kometen geglückt ist. Die Beförderung der europäischen Raumtransporter ATV 1-5 (Automated Transfer Vehicle) hat von 2008 bis 2015 die Versorgung der Internationalen Raumstation sichergestellt und damit auch zu Europas Beteiligung im Artemis-Programm beigetragen. Zudem hat Ariane 5 am 14. April 2023 die erste ESA-Großmission JUICE auf Kurs zum Jupiter und seinen Eismonden gebracht. Doch nicht nur institutionelle Starts hat das Zugpferd der europäischen Raumfahrt ins All geschickt. Fast 150 kommerzielle Satelliten sowie zwölf Galileo-Satelliten wurden mit der Ariane 5 sicher und zuverlässig im Weltraum ausgesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ariane 5 ist die erfolgreichste europäische Trägerrakete: Das macht der Start des James Webb-Weltraumteleskops in besonderem Maße deutlich. Die NASA hat uns Europäern anvertraut, das größte und teuerste Weltraumteleskop aller Zeiten zu starten. Und Ariane 5 hat James Webb so zielgenau ausgesetzt, dass das Teleskop deutlich weniger eigenen Treibstoff benötigte, um seine Zielposition zu erreichen. Dadurch wird es möglich, dass Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nun deutlich länger als die geplanten zehn Jahre mit dem Teleskop Messungen durchführen können. Um diese Erfolgsgeschichte der Ariane-Träger fortzuschreiben und den Zugang Europas zum Weltraum zu erhalten, müssen wir jetzt schnellstmöglich in den Ariane-6-Betrieb kommen“, betont Walther Pelzer.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ariane – eine europäische Rakete mit deutschen Wurzeln</strong><br>Die Geschichte der europäischen Ariane-Raketen ist auch eine deutsche Erfolgsgeschichte: ArianeGroup in Bremen hat die Verantwortung für den Bau aller Ariane-5-Oberstufen. Dort findet auch ein Teil der Produktion und Integration der Stufen inklusive der Vehicle Equipment Bay (VEB), in der auch der Bordcomputer untergebracht ist, statt. ArianeGroup in Ottobrunn liefert mit den Schubkammern und weiteren Antriebstechnologien das „Herzstück“ für die Haupt- und Oberstufentriebwerke. Die Firma MT Aerospace in Augsburg baut wesentliche Strukturelemente wie zum Beispiel Tankdome und Boostergehäuse. Das DLR-Institut für Raketenantriebe in Lampoldshausen ist einer von zwei Standorten in Europa, wo die Flüssigtriebwerke der Ariane 5 und Ariane 6 auf Herz- und Nieren getestet werden. Weiter gibt es zahlreiche deutsche Zulieferer und Unterauftragnehmer.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Heinrich-Hertz-Mission und ihre Partner</strong><br>Mit der Heinrich-Hertz-Mission startet erstmals ein eigener deutscher Kommunikationssatellit zur Erforschung und Erprobung neuer Technologien und Kommunikationsszenarien. Die Mission leistet damit auch einen Beitrag für die Informationsgesellschaft in Deutschland. Die Heinrich-Hertz-Mission wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und unter Beteiligung des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) geführt. Mit der Entwicklung und dem Bau des Satelliten wurde die OHB-System AG beauftragt. An der Entwicklung und dem Test des Satelliten sind zudem die Firmen IABG GmbH, MDA AG und TESAT GmbH &amp; Co. KG beteiligt. Das Bodensegment mit dem Kontrollzentrum in Bonn wird von der OHB Digital Connect in Zusammenarbeit mit der Firma CGI verantwortet. Die Standorte für die neuen Bodenstationen befinden sich in Hürth (Nordrhein-Westfalen) und Neustrelitz (Mecklenburg-Vorpommern). Für den Start der Mission an Bord der Ariane-5-Trägerrakete (VA261) ist Arianespace verantwortlich. An der Mission sind insgesamt 42 Partner beteiligt – davon 14 an der wissenschaftlichen Nutzlast.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start des Heinrich-Hertz-Satelliten auf Ariane 5 kann am 16. Juni 2023 ab 22:36 Uhr live bei Arianespace auf YouTube verfolgt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9064.msg550381#msg550381" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Syracuse-4B und Heinrich Hertz auf Ariane 5 ECA+ von Kourou</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Heinrich-Hertz-Weltallmission bereit für den Start: Experimente der TU Ilmenau mit an Bord</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/heinrich-hertz-weltallmission-bereit-fuer-den-start-experimente-der-tu-ilmenau-mit-an-bord/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jun 2023 06:35:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Satellitenkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[TU Ilmenau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn am 16. Juni der deutsche Kommunikationssatellit Heinrich-Hertz ins All startet, wird er auch Experimente der Technischen Universität Ilmenau an Bord haben. Ziel der Weltraummission: Neue Technologien für die Satellitenkommunikation unter realen Einsatzbedingungen auf ihre Weltraumtauglichkeit testen und Experimente zur Kommunikations-, Antennen- und Satellitentechnik durchführen. Die Telekommunikationskomponente der TU Ilmenau, die mit an Bord ist, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Wenn am 16. Juni der deutsche Kommunikationssatellit Heinrich-Hertz ins All startet, wird er auch Experimente der Technischen Universität Ilmenau an Bord haben. Ziel der Weltraummission: Neue Technologien für die Satellitenkommunikation unter realen Einsatzbedingungen auf ihre Weltraumtauglichkeit testen und Experimente zur Kommunikations-, Antennen- und Satellitentechnik durchführen. Die Telekommunikationskomponente der TU Ilmenau, die mit an Bord ist, soll Kommunikationssatelliten in Zukunft flexibler und für neue Nutzungsszenarien bereitmachen. Eine Pressemitteilung der TU Ilmenau.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: TU Ilmenau 14. Juni 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TelekommunikationskomponentAEbertTUIlmenau2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Telekommunikationskomponente der TU Ilmenau, die mit dem Heinrich-Hertz-Satelliten ins All fliegt. (Bild: Alexander Ebert TU Ilmenau)" data-rl_caption="" title="Die Telekommunikationskomponente der TU Ilmenau, die mit dem Heinrich-Hertz-Satelliten ins All fliegt. (Bild: Alexander Ebert TU Ilmenau)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TelekommunikationskomponentAEbertTUIlmenau26.jpg" alt="Die Telekommunikationskomponente der TU Ilmenau, die mit dem Heinrich-Hertz-Satelliten ins All fliegt. (Bild: Alexander Ebert TU Ilmenau)" class="wp-image-127752"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Telekommunikationskomponente der TU Ilmenau, die mit dem Heinrich-Hertz-Satelliten ins All fliegt. (Bild: Alexander Ebert TU Ilmenau)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">14. Juni 2023 &#8211; Mit Heinrich-Hertz startet am 16. Juni ein eigener deutscher Kommunikationssatellit mit der letzten Ariane-5-Rakete ins All. In einer Höhe von rund 36.000 Kilometern kreist der Satellit dann 15 Jahre lang auf einem geostationären Orbit, also immer über der gleichen Stelle der Erdoberfläche. Sein Auftrag: Telekommunikationsdienste, die künftig im Weltall eingesetzt werden sollen, harten Vor-Ort-Tests, der sogenannten In-Orbit-Verifikation, zu unterziehen, um sie bei ihren künftigen Einsätzen möglichst vor Ausfällen zu schützen. Die Bedingungen, unter denen die Technik im Weltall funktionieren muss, sind sehr anspruchsvoll: Alle Komponenten müssen extremer Hitze und Kälte, Vakuum und Schwerelosigkeit standhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Telekommunikationskomponente der TU Ilmenau wurde über mehrere Jahre von den Fachgebieten Hochfrequenz- und Mikrowellentechnik sowie Elektroniktechnologie in von der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR geförderten Projekten zur technologischen Reife entwickelt. Das Besondere daran: Die sogenannte Ka-Band-Schaltmatrix ermöglicht die flexible Zuordnung und das Verschalten von Signalströmen mit großer Bandbreite. So können Daten zu flexiblen Zeiten über unterschiedliche Sendeantennen auf definierte Areale der Erde gesendet oder von dort empfangen werden – eine Technologie, die in einer Katastrophensituation wie der im Ahrtal, bei der die Telekommunikationsinfrastruktur zerstört wurde, für die Rettungs- und Einsatzkräfte von großer Hilfe gewesen wäre. Flexibel rekonfigurierbare Satelliten könnten in Zukunft helfen, unterbrochene Kommunikationswege innerhalb kurzer Zeit wiederaufzubauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An Bord des Heinrich-Hertz-Satelliten werden Experimente zur Kommunikations-, Antennen- und Satellitentechnik durchgeführt. Die Versuche wurden von Wissenschaftsinstituten wie der TU Ilmenau und Industrieunternehmen entwickelt. Mit dem Heinrich-Hertz-Projekt soll außerdem die Fähigkeit der deutschen Industrie ausgebaut werden, eigenständig Kommunikationssatelliten zu entwerfen, zu bauen und zu starten.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHartOHBSystemAG2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Wenn am 16. Juni der deutsche Kommunikationssatellit Heinrich Hertz startet, wird er auch Experimente der TU Ilmenau an Bord haben. (Der Satellit über der Erde - künstlerische Darstellung. Bild: OHB System AG)" data-rl_caption="" title="Wenn am 16. Juni der deutsche Kommunikationssatellit Heinrich Hertz startet, wird er auch Experimente der TU Ilmenau an Bord haben. (Der Satellit über der Erde - künstlerische Darstellung. Bild: OHB System AG)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHartOHBSystemAG26.jpg" alt="Wenn am 16. Juni der deutsche Kommunikationssatellit Heinrich Hertz startet, wird er auch Experimente der TU Ilmenau an Bord haben. (Der Satellit über der Erde - künstlerische Darstellung. Bild: OHB System AG)" class="wp-image-127750"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Wenn am 16. Juni der deutsche Kommunikationssatellit Heinrich Hertz startet, wird er auch Experimente der TU Ilmenau an Bord haben. (Der Satellit über der Erde &#8211; künstlerische Darstellung. Bild: OHB System AG)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Heinrich-Hertz-Mission wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und unter Beteiligung des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) geführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Heinrich-Hertz-Mission und ihre Partner</strong><br>Mit der Heinrich-Hertz-Mission startet erstmals ein eigener deutscher Kommunikationssatellit zur Erforschung und Erprobung neuer Technologien und Kommunikationsszenarien. Die Mission leistet damit auch einen Beitrag für die Informationsgesellschaft in Deutschland. Die Heinrich-Hertz-Mission wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und unter Beteiligung des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) geführt. Mit der Entwicklung und dem Bau des Satelliten wurde die OHB-System AG beauftragt. An der Entwicklung und dem Test des Satelliten sind zudem die Firmen IABG GmbH, MDA AG und TESAT GmbH &amp; Co. KG beteiligt. Das Bodensegment mit dem Kontrollzentrum in Bonn wird von der OHB Digital Connect in Zusammenarbeit mit der Firma CGI verantwortet. Die Standorte für die neuen Bodenstationen befinden sich in Hürth (Nordrhein-Westfalen) und Neustrelitz (Mecklenburg-Vorpommern). Für den Start der Mission an Bord der Ariane-5-Trägerrakete (VA261) ist Arianespace verantwortlich. An der Mission sind insgesamt 42 Partner beteiligt – davon 14 an der wissenschaftlichen Nutzlast.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9064.msg550336#msg550336" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Syracuse-4B und Heinrich Hertz auf Ariane 5 ECA+ von Kourou</a></li>
</ul>
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		<title>Airbus: Erdbeobachtungssatellit „SARah-1“ bereit für den Start</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/airbus-erdbeobachtungssatellit-sarah-1-bereit-fuer-den-start/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jun 2022 10:27:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus Defence and Space]]></category>
		<category><![CDATA[Aufklärungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
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		<category><![CDATA[Fernerkundung]]></category>
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		<category><![CDATA[OHB System AG]]></category>
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		<category><![CDATA[SAR]]></category>
		<category><![CDATA[SARah]]></category>
		<category><![CDATA[SARah-1]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Weltklasse-Aufklärungssystem für die Bundeswehr entwickelt. Neueste Radartechnologie zusammen mit einer sehr schnellen Ausrichtung und flexiblen Formung des Antennenstrahls soll eine extrem hochaufgelöste Beobachtung der Erdoberfläche, unabhängig von der Tageszeit und der Wetterlage ermöglichen. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space 13. Juni 2022. Friedrichshafen / Vandenberg, CA, USA, 13. Juni [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Weltklasse-Aufklärungssystem für die Bundeswehr entwickelt. Neueste Radartechnologie zusammen mit einer sehr schnellen Ausrichtung und flexiblen Formung des Antennenstrahls soll eine extrem hochaufgelöste Beobachtung der Erdoberfläche, unabhängig von der Tageszeit und der Wetterlage ermöglichen. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Airbus Defence and Space 13. Juni 2022.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SARah1ArtAirbus.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SARah1ArtAirbus600.jpg" alt=""/></a><figcaption>Erdbeobachtungssatellit SARah-1 über der Erde &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: Airbus)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Friedrichshafen / Vandenberg, CA, USA, 13. Juni 2022 – Der von Airbus <a href="https://www.raumfahrer.net/ohb-liefert-sarah-fuer-bundeswehr/" data-wpel-link="internal">im Unterauftrag der OHB System AG</a> gebaute Erdbeobachtungssatellit „SARah-1“ ist von Friedrichshafen nach Vandenberg, Kalifornien, USA, transportiert worden und wird derzeit für den Start im Juni 2022 und den anschließenden von Airbus durchgeführten Betrieb im Weltall vorbereitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SARah ist ein neues, operationelles Aufklärungssystem bestehend aus mehreren Satelliten und einem Bodensegment, welches im Auftrag der deutschen Bundeswehr entwickelt wurde. Es ersetzt als Nachfolgesystem das sich im Einsatz befindende <a href="https://www.raumfahrer.net/deutsche-radar-aufklaererflotte-komplett/" data-wpel-link="internal">SAR-Lupe-System</a> und bietet deutlich erweiterte Fähigkeiten und eine deutlich größere Systemperformance.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gesamtverantwortung für das vollständige System SARah liegt bei der OHB System AG, Bremen, als Hauptauftragnehmer, welche den Hauptvertrag gegenüber dem <a href="https://www.raumfahrer.net/ohb-sarah-wird-aufgestockt/" data-wpel-link="internal">Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw)</a> hält. Airbus ist Hauptunterlieferant. Die Architektur des Gesamtsystems SARah besteht aus einem Raumsegment mit drei Radarsatelliten (2 x OHB, 1 x Airbus) und einem Bodensegment, welches mit zwei Bodenstationen verbunden ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Airbus Defence and Space am Standort Friedrichshafen hat einen Satelliten mit neuester, höchstauflösender Radartechnologie entwickelt sowie einen Anteil für das gemeinsame Bodensegment zum Betrieb des eigenen Satelliten. Das Unternehmen ist ebenfalls für den Start der Rakete, die Kalibrierung und die Validierung dieses Radarsatelliten verantwortlich, mit abschließender In-Orbit Delivery.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das von Airbus entwickelte und gebaute Radarinstrument basiert auf einer aktiven, phasengesteuerten Array Antenne und stellt eine Weiterentwicklung der sich bereits sehr erfolgreich im Betrieb befindenden Erdbeobachtungssatelliten TerraSAR, TanDEM-X und PAZ dar. Diese Technologie bietet die Vorteile einer sehr schnellen Ausrichtung und einer sehr flexiblen Formung des Antennenstrahls, um Bildmaterial in Rekordzeit zu liefern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Generell ermöglichen Radarsatelliten, sowohl mit passiver als auch mit aktiver Antennentechnologie, eine Beobachtung der Erdoberfläche unabhängig von der Tageszeit und der Wetterlage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der von Airbus gebaute Satellit hat ein Gewicht von rund vier Tonnen und wird von Vandenberg, Kalifornien, USA, gestartet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start und die Inbetriebnahme (LEOP) des Satelliten werden aus dem Kontrollzentrum von Airbus in Friedrichshafen betreut. Die anschließende Kalibrierung, Validierung und der Betrieb erfolgen aus dem Kontrollzentrum der Bundeswehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10909.msg533371#msg533371" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SARah (&#8222;SAR-Lupe 2. Generation&#8220;)</a></li></ul>
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		<title>OHB: Rider-Vertrag für Copernicus CO2M unterzeichnent</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-rider-vertrag-fuer-copernicus-co2m-unterzeichnent/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 May 2022 07:10:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bonn]]></category>
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		<category><![CDATA[OHB System AG]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltsatellit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=110343</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zum Schutze unseres Planeten: Finales Design neuer Umweltsatelliten beginnt. OHB und ESA unterzeichnen während des „Living Planet Symposiums“ den Rider-Vertrag für die Copernicus CO2-Monitoring-Mission. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 23. Mai 2022. Bonn / Bremen, 23. Mai 2022. Es ist eine der wichtigsten Missionen im Kampf gegen den Klimawandel: Die CO2M-Mission [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Zum Schutze unseres Planeten: Finales Design neuer Umweltsatelliten beginnt. OHB und ESA unterzeichnen während des „Living Planet Symposiums“ den Rider-Vertrag für die Copernicus CO2-Monitoring-Mission. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE 23. Mai 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CO2MSignatureEvent03ohb.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CO2MSignatureEvent03ohb26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Offizielle Vertragsunterschrift beim Living Planet Symposium in Bonn: (v.l.n.r.) Robert Hook (OHB), Dr. Rüdiger Schönfeld (OHB), Dr. Yasjka Meijer (ESA), Dr. Wolfgang Paetsch (OHB), Mauro Facchini (European Commission), Simonetta Cheli (ESA), Toni Tolker-Nielsen (ESA), Dr. Lutz Bertling (OHB). (Bild: OHB)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bonn / Bremen, 23. Mai 2022. Es ist eine der wichtigsten Missionen im Kampf gegen den Klimawandel: Die CO2M-Mission des europäischen Erdbeobachtungsprogramms Copernicus wird erstmals die von Menschen erzeugten CO2-Emmissionen weltweit messen und überwachen. Die OHB System AG, ein Tochterunternehmen des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, wurde bereits vor zwei Jahren von der Europäischen Weltraumorganisation ESA mit der Realisierung dieser besonderen Erdbeobachtungsmission beauftragt. Heute unterzeichneten ESA und OHB während des „Living Planet Symposiums“ in Bonn die Vertragsanpassung zur Aktivierung der nächsten Entwicklungsphasen. Somit sind die beiden zu liefernden Satelliten jetzt vollumfänglich beauftragt und das finale Design und der Bau der neuen Klima-Wächter können beginnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir freuen uns und sind auch stolz, dass wir mit unseren Satelliten zur weltweiten Überwachung des CO<sub>2</sub>-Ausstoßes beitragen werden und diese für unseren Planeten so wichtige Mission als Hauptauftragnehmer entwickeln können“, sagte Dr. Wolfgang Paetsch, Vorstand der OHB System AG, anlässlich der Vertragsunterzeichnung in Bonn. Der Auftrag bestätige zudem einmal mehr die hohe Expertise von OHB in der Erdbeobachtung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Ich freue mich, dass wir bei dieser Vertragsunterzeichnung mit OHB, dem Hauptauftragnehmer für die Copernicus CO2M-Mission, dabei sind, und ich freue mich auf die erfolgreiche Durchführung dieser wichtigen Mission zusammen mit unseren Partnern, der Europäischen Kommission und Eumetsat&#8220;, sagte Simonetta Cheli, Direktorin für Erdbeobachtungsprogramme und Leiterin des ESA-Zentrums für Erdbeobachtung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unbestechlicher Blick aus dem All</strong><br>In der CO2M-Mission wird der Blick aus dem All wieder einmal unbestechlich sein: Die neuen Erdbeobachtungsatelliten, die bei OHB entwickelt und gebaut werden, sollen gezielt erfassen, wie viel klimaschädliches CO<sub>2</sub> tatsächlich durch menschliche Aktivitäten in die Atmosphäre gelangt. Mit Hilfe von Instrumenten, die Messungen im infraroten Wellenlängenbereich vornehmen, können die Klima-Wächter die Konzentration von Kohlenstoffdioxid, Methan und Stickstoffdioxid in der Atmosphäre sehr präzise messen. Die Daten werden dann verlässliche Aussagen über die Emissionen einzelner Länder, Regionen und Städte liefern und damit auch helfen, zu überprüfen, ob die Ziele des Pariser Klimaabkommens umgesetzt und erreicht werden.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CopernicusCO2MartiOHB.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CopernicusCO2MartiOHB26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Künstlerische Darstellung eines CO2M-Satelliten. (Bild: OHB)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Satelliten zu bauen, die unseren Blick auf die Erde weiten und uns Daten liefern, mit denen wir unseren Planeten noch besser verstehen und schützen können, ist eine besondere Aufgabe. Wir freuen uns daher sehr, dass wir die hohen Anforderungen dieser komplexen Mission erfüllen und nun mit dem finalen Design und dem Bau der CO2M-Satelliten beginnen können. Der nächste wichtige Meilenstein, das sogenannte Critical Design Review, in dem das endgültige Design der Satelliten begutachtet und bestätigt wird, ist für 2023 geplant“, sagt der CO2M-Projektleiter Robert Hook.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Start ins All ab Ende 2025</strong><br>Das Projekt CO2M wird von einem Industriekonsortium unter OHB-Leitung umgesetzt. Als Hauptauftragnehmer trägt die OHB System AG die Verantwortung für die Gesamtsysteme und entwickelt die Satellitenplattformen. Der Gesamtwert des Auftrags beläuft sich auf 445 Millionen Euro. Wichtigster Unterauftragnehmer ist Thales Alenia Space als Lieferant für die Nutzlasten. Die fast zwei Tonnen schweren CO2M-Satelliten sollen ab Ende 2025 nach einander auf ihren Orbit in 735 Kilometer Höhe starten, um dann 2026 einsatzbereit zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Copernicus-Programm</strong><br>Copernicus ist neben Galileo das zweite große europäische Raumfahrtprogramm und stellt eine unabhängige Infrastruktur für die Erdbeobachtung bereit. Die von Messeinrichtungen an Land, zu Wasser, in der Luft und im Weltraum gesammelten Daten dienen in erster Linie der Überwachung von Umwelt und Klima, helfen aber auch bei der Bewältigung von Naturkatastrophen und liefern Antworten in Bezug auf sicherheitsrelevante Fragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Copernicus-Programm wird von der Europäischen Union und der ESA finanziert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=916.msg532629#msg532629" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Erde</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ohb-rider-vertrag-fuer-copernicus-co2m-unterzeichnent/" data-wpel-link="internal">OHB: Rider-Vertrag für Copernicus CO2M unterzeichnent</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<title>Umweltsatellit EnMAP erfolgreich gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/umweltsatellit-enmap-erfolgreich-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Apr 2022 06:48:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Cape Canaveral]]></category>
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		<category><![CDATA[EnMAP]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon 9]]></category>
		<category><![CDATA[Hyperspektralinstrument]]></category>
		<category><![CDATA[OHB System AG]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=107567</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 1. April 2022 um 18:24 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (12:24 Uhr Ortszeit) ist der erste in Deutschland gebaute und entwickelte Hyperspektralsatellit EnMAP an Bord einer Falcon-9-Rakete des US-amerikanischen Raumfahrtkonzerns SpaceX von Cape Canaveral in Florida ins All gestartet. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR. Der deutsche Hyperspektralsatellit schließt eine [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/umweltsatellit-enmap-erfolgreich-gestartet/" data-wpel-link="internal">Umweltsatellit EnMAP erfolgreich gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading" id="am-1-april-2022-um-1824-uhr-mitteleuropaischer-sommerzeit-1224-uhr-ortszeit-ist-der-erste-in-deutschland-gebaute-und-entwickelte-hyperspektralsatellit-enmap-an-bord-einer-falcon9rakete-des-usamerikanischen-raumfahrtkonzerns-spacex-von-cape-canaveral-in-florida-ins-all-gestartet-tralsatellit-schliesst-eine-lucke-in-der-modernen-erdbeobachtung-eine-pressemitteilung-des-deutschen-zentrums-fur-luft-und-raumfahrt-dlr--b8d6d2c3-e1dc-492e-835c-15027d192521">Am 1. April 2022 um 18:24 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (12:24 Uhr Ortszeit) ist der erste in Deutschland gebaute und entwickelte Hyperspektralsatellit EnMAP an Bord einer Falcon-9-Rakete des US-amerikanischen Raumfahrtkonzerns SpaceX von Cape Canaveral in Florida ins All gestartet. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.dlr.de/de/aktuelles/nachrichten/2022/02/20220401_umweltsatellit-enmap-erfolgreich-gestartet" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">DLR</a>.</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Der deutsche Hyperspektralsatellit schließt eine Lücke in der modernen Erdbeobachtung.</li><li>Die Mission wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR in Bonn im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) geführt.</li><li>Mit der Entwicklung und dem Bau des Satelliten sowie des Hyperspektralinstrumentes wurde die OHB-System AG beauftragt, das Bodensegment wird vom DLR in Oberpfaffenhofen entwickelt und betrieben. Die Mission steht unter der wissenschaftlichen Koordination des GeoForschungszentrums Potsdam (GFZ).</li></ul>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmap-start-launch.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="500" height="281" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmap-start-launch_500x281.jpg" alt="" class="wp-image-107572" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmap-start-launch_500x281.jpg 500w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmap-start-launch_500x281-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a><figcaption>Start von Fal­con 9 mit dem deut­schen Um­welt­sa­tel­li­ten En­MAP
Credit: SpaceX </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">1. April 2022. Alles begann 2003 mit einem Wettbewerb im so genannten Nationalen Raumfahrtprogramm, den die <a href="https://www.dlr.de/de" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Deutsche Raumfahrtagentur im DLR</a> ausgeschrieben hatte. Die Aufgabe lautete, ein neuartiges Hyperspektralinstrument und einen dazu passenden Satelliten zu designen, zu bauen und beides &#8211; Instrument und Satellit &#8211; für seinen mehrjährigen Einsatz unter den harschen Bedingungen des Weltraums zu testen. Parallel fand sich eine (inter-)nationale Gemeinschaft von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die zum einen die Nutzungsbedingungen und Zielstellungen der ersten deutschen &#8211; und auch ersten europäischen Hyperspektralmission &#8211; definierten. Welche Daten unserer Erde wollen wir mit <a href="https://www.dlr.de/de/ar/themen-missionen/erde-klima/landflaechen/enmap" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">EnMAP</a> erheben, für welchen Zweck? Randbedingungen, unter denen der besondere Umweltsatellit &#8211; das Kürzel steht für Environmental Mapping and Analysis Program &#8211; geboren wurde.<br>Am 1. April 2022 hat der etwa kleinwagengroße und eine Tonne schwere EnMAP nun um 18:24 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) als die größte Nutzlast einer Falcon 9-Rakete des US-amerikanischen Raumfahrtkonzerns SpaceX vom Cape Canaveral in Florida aus seine Reise ins All begonnen. EnMAP soll aus 650 Kilometern unsere Erde mit 242 Spektralkanälen aufnehmen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Die Spannung steigt: Umweltsatellit EnMAP steht kurz vor dem Start mit SpaceX aus Florida" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/LUx_90tz6yw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div><figcaption><em>Die Spannung steigt: Umweltsatellit EnMAP steht kurz vor dem Start mit SpaceX aus Florida<br>Der Hyperspektralsatellit EnMAP soll mindestens fünf Jahre lang Daten über den Zustand unseres Heimatplaneten erheben. Projektleiter Dr. Sebastian Fischer blickt auf die Entwicklung des Satelliten zurück.<br>Credit: Deutsche Raumfahrtagentur im DLR</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Video ist auch auf <a href="https://vimeo.com/691479270" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Vimeo</a> zu finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Deutschland leistet mit dem Start von EnMAP einen unverzichtbaren Beitrag zum Klimaschutz. Seine innovative Hyperspektral-Sensorik wird uns die Erde wirklich mit anderen Augen sehen lassen. Wir werden Feinheiten entdecken, die uns bislang verborgen waren. Dank dieser Detailtiefe können wir Veränderungen unserer Umwelt rechtzeitig erkennen und so unser Klima und unsere Umwelt noch besser schützen. EnMAP wird uns auf diese Weise dabei helfen, die globale Landnutzung nachhaltiger zu gestalten, die Folgen des Klimawandels aufzuzeigen und der fortschreitenden Umweltzerstörung entgegenzuwirken. Mit EnMAP Leistet Deutschland einen wichtigen Beitrag für europäische Raumfahrttechnologie zum Wohle unseres Planeten&#8220;, sagt Dr. Anna Christmann, Koordinatorin der Bundesregierung für die Luft- und Raumfahrt im <a href="https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Navigation/DE/Home/home.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK)</a>.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmap-start-falcon-auf-pad.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="500" height="231" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmap-start-falcon-auf-pad_500x231.jpg" alt="" class="wp-image-107574" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmap-start-falcon-auf-pad_500x231.jpg 500w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmap-start-falcon-auf-pad_500x231-300x139.jpg 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a><figcaption>Fal­con-9-Trä­ger­ra­ke­te mit En­MAP auf dem Launch­pad
Credit: SpaceX </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Mit der Technologie der hyperspektralen Fernerkundung lassen sich stoffliche Zusammensetzungen auf der Erdoberfläche quantifizieren. Die möglichen Anwendungsbereiche reichen dabei von der Land- und Forstwirtschaft und der Landnutzung, der Beobachtung von Gewässern, bis hin zur Geologie, urbanen Nutzung, sowie zu Georisiken und Naturgefahren&#8220;, erläutert Prof. Dr. Anke Kaysser-Pyzalla, Vorstandsvorsitzende des DLR. &#8222;Satellitendaten liefern zuverlässige qualitative Informationen zum Beispiel über die Landbedeckung und deren räumliche Verteilung. Für die quantitativen Informationen hingegen, wie die Nährstoffversorgung von Ackerpflanzen, die Wasserqualität von Seen oder die Identifikation von Bodenmineralen, werden spektral hochaufgelöste Daten benötigt.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Mit dem Start von EnMAP schließen wir eine Lücke in der modernen Erdbeobachtung. Der Weg, den wir dafür gegangen sind, war extrem wichtig für die Leistungsfähigkeit der deutschen Raumfahrtwissenschaft und -industrie. Die Mission hat auf vielen Gebieten neue Entwicklungen an der Grenze des technisch Machbaren erfordert. Am Ende ist ein Satellit dabei herausgekommen, der der gesamten Menschheit zugutekommt. Denn die EnMAP-Daten können zum Beispiel dazu beitragen, die Erträge in der Landwirtschaft nachhaltig zu verbessern und damit die Ernährungssicherheit bei einer steigenden Weltbevölkerung sicherzustellen&#8220;, betont Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstandsmitglied und Leiter der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR in Bonn, die die EnMAP-Mission im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) führt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmap-start-instrument-still.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="500" height="281" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmap-start-instrument-still_500x281.jpg" alt="" class="wp-image-107578" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmap-start-instrument-still_500x281.jpg 500w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmap-start-instrument-still_500x281-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a><figcaption>En­MAP &#8211; das In­stru­ment
Credit: DLR German Space Agency</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vom Start bis zu den ersten Daten</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gestartet ist EnMAP unter der Spitze einer Falcon-9-Rakete zusammen mit 39 weiteren, teilweise sehr kleinen Nutzlasten vom Space Launch Complex 40 auf dem Gelände der Cape Canaveral Space Force Station in Florida. Die Reise von EnMAP markiert den 145. Start einer Falcon-9-Rakete, deren erste Stufe nun zum siebten Mal ins All geflogen ist. Mit der Crew-1 und Crew-2 hat sie bereits zweimal Astronauten sicher zur <a rel="noreferrer noopener follow" href="https://www.dlr.de/de/forschung-und-transfer/projekte-und-missionen/iss" target="_blank" data-wpel-link="external">Internationalen Raumstation ISS</a> gebracht. Geplant ist eine Landung auf einem der “Autonomous Spaceport Drone Ships” (<a href="https://www.raumfahrer.net/glossary/asds/" data-wpel-link="internal">ASDS</a>), damit diese Stufe auch zukünftig weiterverwendet werden kann.<br>Bereits 15 Minuten nach dem Start hat sich der Satellit von seiner Trägerrakete getrennt. Um 19:45 Uhr <a href="https://www.raumfahrer.net/glossary/mesz/" data-wpel-link="internal">MESZ</a> wurden die ersten Daten ins Deutsche Raumfahrtkontrollzentrum nach Oberpfaffenhofen übertragen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmap-start-satellit-still.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="500" height="281" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmap-start-satellit-still_500x281.jpg" alt="" class="wp-image-107576" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmap-start-satellit-still_500x281.jpg 500w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmap-start-satellit-still_500x281-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a><figcaption>En­MAP &#8211; der Sa­tel­lit
Credit: DLR German Space Agency </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Danach wird EnMAP in Betrieb genommen, die Systeme hochgefahren und der Zielorbit eingestellt. Es folgt eine Phase, in der das ordnungsgemäße Funktionieren des Satelliten überprüft wird. &#8222;In dieser Phase wird besonders darauf geachtet, ob die Qualität dieser ersten Daten unseren Erwartungen entspricht. Sechs Monate nach dem Start geht die Mission dann in die operationelle Phase über. Dann können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler konkret sagen, welche Gebiete der Erde sie zu einer bestimmten Jahreszeit durch die `Augen‘ von EnMAP kartographiert bekommen möchten&#8220;, erklärt Dr. Sebastian Fischer, EnMAP-Gesamtprojektleiter in der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR.<br>Die Daten werden vom Satelliten aufgenommen und dann über den DLR-Bodenstationen in Neustrelitz (Mecklenburg-Vorpommern) und im kanadischen Inuvik während der Überflüge des Satelliten zur Erde heruntergeladen. Diese Rohdaten sind für den Nutzer allerdings noch nicht direkt verwendbar. Sie müssen weiterverarbeitet werden, indem sie mit Lage- und Positionsbestimmungen versehen werden. Nur so wissen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Ende auch, wo welcher Pixel am Boden verortet werden kann. Das <a href="https://www.dlr.de/de/eoc/ueber-uns/deutsches_fernerkundungsdatenzentrum" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum (DFD)</a> sowie das <a href="https://www.dlr.de/de/eoc/ueber-uns/institut-fuer-methodik-der-fernerkundung" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Institut für Methodik der Fernerkundung im DLR</a> prozessieren, archivieren und validieren die Daten, so dass sie am Ende der Wissenschaft weltweit und kostenfrei zur Verfügung gestellt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie EnMAP unsere Erde sieht</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmap-start-chlorophyll.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="500" height="281" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmap-start-chlorophyll_500x281.jpg" alt="" class="wp-image-107580" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmap-start-chlorophyll_500x281.jpg 500w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmap-start-chlorophyll_500x281-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a><figcaption>Kleins­te Um­welt­ver­än­de­run­gen im Blick
Credit: Data source Copernicus MyOcean; Animation DLR Earth Observation CenterScience Communication and Visualization</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Doch wie gewinnt EnMAP eigentlich diese wichtigen Daten? Jedes Material auf der Erdoberfläche reflektiert das Sonnenlicht in einer für ihn charakteristischen Art und Weise und hinterlässt so eine sogenannte Spektralsignatur. Diesen &#8222;farbigen Fingerabdruck&#8220; kann EnMAP mit Hilfe seines Messinstruments erkennen, unterscheiden und abbilden. So steht die Mission unter dem Motto &#8222;Unsere Erde in mehr als allen Farben&#8220;, weil jedes EnMAP-Bild in ganz viele kleine Wellenlängenbereiche zerteilt wird &#8211; viel mehr, als unsere Augen wahrnehmen können. &#8222;Jeder einzelne Bereich liefert ein Foto, dass den Wissenschaftlern spezielle Informationen über den Zustand unserer Erde gibt. So können wir zum Beispiel den Gesundheitszustand von Pflanzen aus dem All messen und genau verorten. Der Bauer hat Dank der Satellitenperspektive jeden Winkel seines gesamten Feldes im Blick. Er kann dann anhand dieser Daten zielgerichtet entscheiden, wie und wo er düngen und bewässern muss. Das schont nachhaltig Ressourcen und liefert gleichzeitig mehr Ertrag&#8220;, erklärt Dr. Sebastian Fischer.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>EnMAP &#8211; die deutsche Umweltmission und ihre Partner</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Umweltmission EnMAP wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) geführt. Mit der Entwicklung und dem Bau des Satelliten sowie des Hyperspektralinstrumentes wurde die <a href="https://www.ohb.de/suche?tx_auwsolr_searchlist%5Bq%5D=enmap" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">OHB-System AG</a> beauftragt. Die Mission steht unter der wissenschaftlichen Leitung des <a href="https://web.archive.org/web/20230203105423/https://www.gfz-potsdam.de/sektion/fernerkundung-und-geoinformatik/themen/optische-fernerkundung/sensordesign/validierung/enmap" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">GeoForschungszentrums Potsdam (GFZ)</a>.<br>Mit dem Aufbau und dem Betrieb des Bodensegments sind drei Institute und Einrichtungen des DLR beauftragt worden: Das <a href="https://www.dlr.de/de/das-dlr/standorte-und-bueros/oberpfaffenhofen" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Deutsche Raumfahrtkontrollzentrum in Oberpfaffenhofen</a> wird den Satellitenbetrieb durchführen und überwachen. Das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum und das DLR-Institut für Methodik der Fernerkundung werden die empfangenen Satellitendaten archivieren, prozessieren, validieren und für die Wissenschaft zugänglich machen. Auch Firmen und Behörden werden die Daten ausprobieren und damit künftige Services vorbereiten. Die zukünftige Nutzung der EnMAP-Hyperspektraldaten durch Universitäten und wissenschaftliche Einrichtungen und die Entwicklung von speziellen Anwendungen werden durch BMWK-Förderprogramme unterstützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Infos auf <a href="https://www.dlr.de/de/forschung-und-transfer/projekte-und-missionen/enmap" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Die deut­sche Um­welt­mis­si­on En­MAP</a> und <a href="https://www.enmap.org/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.enmap.org</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18078.msg530095#msg530095" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">EnMAP (Environmental Mapping and Analysis Program) auf Falcon 9</a></li></ul>
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		<item>
		<title>EnVision: OHB an Definitionsphase beteiligt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/envision-ohb-an-definitionsphase-beteiligt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jun 2021 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Venus]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 6]]></category>
		<category><![CDATA[EnVision]]></category>
		<category><![CDATA[OHB System AG]]></category>
		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
		<category><![CDATA[Treibhauseffekt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>OHB an Definitionsphase für Venusmission EnVision beteiligt. Orbiter soll Erkenntnisse über geologische Entwicklung liefern. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE. Bremen, 1. Juli 2021. Die OHB System AG, ein Tochterunternehmen des Technologie- und Raumfahrtkonzerns OHB SE, wird im Unterauftrag von Thales Alenia Space die Struktur und das Thermalsystem für den europäischen Venusorbiter [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">OHB an Definitionsphase für Venusmission EnVision beteiligt. Orbiter soll Erkenntnisse über geologische Entwicklung liefern. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EnVisionArtESAParisObservVR2PlanetsDBouic.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Künstlerische Darstellung von EnVision. (Bild: ESA / Paris Observatory / VR2Planets / Damia Bouic)" data-rl_caption="" title="Künstlerische Darstellung von EnVision. (Bild: ESA / Paris Observatory / VR2Planets / Damia Bouic)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EnVisionArtESAParisObservVR2PlanetsDBouic26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Künstlerische Darstellung von EnVision.<br>(Bild: ESA / Paris Observatory / VR2Planets / Damia Bouic)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen, 1. Juli 2021. Die OHB System AG, ein Tochterunternehmen des Technologie- und Raumfahrtkonzerns OHB SE, wird im Unterauftrag von Thales Alenia Space die Struktur und das Thermalsystem für den europäischen Venusorbiter EnVision definieren. Die Mission wurde am 10. Juni von der Europäischen Weltraumorganisation ESA für die Implementierung ausgewählt und soll revolutionäre Erkenntnisse über die geologische Entwicklung der Venus liefern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Venus: Schwesterplanet der Erde</strong><br>Die Venus ist der nächste Nachbarplanet der Erde und ähnelt ihr in Größe, Masse und chemischer Zusammensetzung. Trotzdem könnten die Bedingungen auf den beiden Planeten nicht unterschiedlicher sein. Als einziger Gesteinsplanet in unserem Sonnensystem hat die Venus eine ständig undurchsichtige und extrem dichte Atmosphäre. Diese besteht zu gut 96 Prozent aus Kohlenstoffdioxid und lastet am mittleren Bodenniveau mit einem Druck von 92 bar auf dem Planeten. Die Wolken der Venus setzen sich hauptsächlich aus Schwefelsäuretröpfchen zusammen und obwohl sie einen großen Teil der Sonnenstrahlung reflektieren, liegt die mittlere Oberflächentemperatur auf dem Planeten bei gut 460 °C. Dafür verantwortlich ist der starke Treibhauseffekt, der in erster Linie durch die hohen Mengen an Kohlenstoffdioxid in der Atmosphäre bedingt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum haben sich Venus und Erde derart unterschiedlich entwickelt?</strong><br>Warum Erde und Venus sich seit der Entstehung des Sonnensystems derart unterschiedlich entwickelt haben, ist eine der Kernfragen, die durch EnVision beantwortet werden sollen. Bei der Mission handelt es sich um die fünfte Medium-Class-Mission, die im Cosmic-Vision-Programm der ESA für die Implementierung ausgewählt wurde. Eine weitere Medium-Class-Mission innerhalb des Programms ist die von OHB als Hauptauftragnehmer geführte PLATO-Mission. Um umfassendes Datenmaterial zur Oberflächenbeschaffenheit, inneren Struktur und Atmosphärenzusammensetzung der Venus sammeln zu können, soll EnVision mit einer Reihe von unterschiedlichen Instrumenten ausgestattet werden. Dazu zählen unter anderem ein von der NASA beigesteuertes Synthetic Aperture Radar und mehrere Spektrometer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">EnVision tritt die Nachfolge der hocherfolgreichen ESA-Mission Venus Express an, die von 2006 bis 2014 die Atmosphäre der Venus erforschte und bahnbrechende Erkenntnisse in Bezug auf möglicherweise auf der Venusoberflächen vorhandene vulkanische Hotspots lieferte. Gemeinsam mit den kürzlich angekündigten neuen Venus-Missionen der NASA DAVINCI+ und VERITAS wird EnVision das bisher umfangreichste Datenmaterial über den Schwesterplaneten der Erde liefern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir wissen bisher nur sehr wenig über die Venus – und das, obwohl sie der nächste Nachbarplanet unserer Erde ist“, betont Marco Fuchs, Vorstandsvorsitzender der OHB SE. „Das ist auch einer der Gründe dafür, dass wir 2019 die Serie #DestinationVenus ins Leben gerufen haben, um auf die Bedeutsamkeit einer neuen europäischen Venusmission aufmerksam zu machen. Umso mehr freue ich mich, dass EnVision nun in die Tat umgesetzt wird.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Venus ist ein hochspannender Planet“, fügt Jan Knippschild, Projektmanager für EnVision bei OHB, hinzu. „Wir freuen uns, mit unserer Expertise zur Definition der Mission beitragen zu können.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start von EnVision soll voraussichtlich mit einer Ariane 6 erfolgen. Das erste Startzeitfenster für die Mission öffnet sich in 2031, weitere Möglichkeiten bestehen in den Jahren 2032 und 2033.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldung bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/esa-bestaetigt-revolutionaere-venus-mission-envision/" data-wpel-link="internal">ESA bestätigt revolutionäre Venus-Mission EnVision</a> (10. Juni 2021)</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18853.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">EnVision : ESAs Venus-Mission (M5) auf Ariane 62</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Vertrag über ESPRIT-Modul für Lunar Gateway</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/vertrag-ueber-esprit-modul-fuer-lunar-gateway/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 May 2021 11:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Exploration]]></category>
		<category><![CDATA[Module]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Artemis]]></category>
		<category><![CDATA[LOP-G]]></category>
		<category><![CDATA[Lunar Gateway]]></category>
		<category><![CDATA[OHB System AG]]></category>
		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=80723</guid>

					<description><![CDATA[<p>OHB und Thales Alenia Space unterzeichnen Vertrag über ESPRIT-Modul für Lunar Gateway. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE Bremen. Die OHB System AG, ein Tochterunternehmen des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, und Thales Alenia Space, Hauptauftragnehmer des Programms, haben einen weiteren Schritt zur Realisierung des ESPRIT-Moduls (European System Providing Refuelling, Infrastructure and [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">OHB und Thales Alenia Space unterzeichnen Vertrag über ESPRIT-Modul für Lunar Gateway. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GatewayOrion216TASEBriot.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Künstlerische Darstellung des Lunar Gateways. (Bild: TAS - E. Briot)" data-rl_caption="" title="Künstlerische Darstellung des Lunar Gateways. (Bild: TAS - E. Briot)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GatewayOrion216TASEBriot26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Künstlerische Darstellung des Lunar Gateways.<br>(Bild: TAS &#8211; E. Briot)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen. Die OHB System AG, ein Tochterunternehmen des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, und Thales Alenia Space, Hauptauftragnehmer des Programms, haben einen weiteren Schritt zur Realisierung des ESPRIT-Moduls (European System Providing Refuelling, Infrastructure and Telecommunications) für das Lunar Orbital Platform Gateway gemacht. OHB wird im Rahmen eines Unterauftrags für die drucklose Struktur und das Thermalsystem des ESPRIT-Moduls bis zur Flugreife verantwortlich sein. Als internationale Premiere wird OHB zudem ein System zur Betankung des elektrischen Antriebssystems des Lunar Gateway mit Xenon entwickeln. Der Unterauftrag hat einen Wert von 58 Mio. Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ESPRIT wird im Auftrag der Europäischen Weltraumorganisation ESA realisiert und besteht aus zwei Infrastrukturelementen: Das erste Element, das sogenannte Refueller Module versorgt das Gateway mit Treibstoff für die Positionskontrolle und erlaubt die Wiederbetankung mit Xenon. Darüber hinaus verfügt es über ein Tunnelsegment mit Fenstern, das den Astronauten einen Blick auf den Mond, die Erde und das Gateway selbst bietet. Das zweite Element, das als Halo Lunar Communication System bezeichnet wird, dient der Telekommunikation mit dem Mond und ermöglicht den Aufbau einer Hochgeschwindigkeitsverbindung mit bis zu zwei Empfängern auf der Mondoberfläche. Das Gateway ist ein Gemeinschaftsprojekt der internationalen ISS-Partner Europa, USA, Japan und Kanada und soll als Basislager für Missionen zur Mondoberfläche sowie zum Mars und anderen weit entfernten Zielen dienen. Es ist eine modulare Plattform, die den Mond auf verschiedenen Umlaufbahnen umrunden kann und so Zugang zur gesamten Oberfläche ermöglicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weltneuheit aus dem Hause OHB</strong><br>&#8222;Das Gateway wird nicht nur eine neue Ära der bemannten Raumfahrt einläuten, sondern auch wichtige Technologien demonstrieren und damit den Grundstein für viele weitere ambitionierte Missionen im Sonnensystem legen&#8220;, sagt Mathias Rohrbeck, Project Chief Engineer im ESPRIT-Projekt bei der OHB System AG. &#8222;Wenn wir in diesem Projekt erfolgreich sind, werden wir die ersten sein, die eine Xenon-Betankung im Weltraum durchführen. Mit dieser neuen Technologie gehen wir einen entscheidenden Schritt in Richtung Nachhaltigkeit derartiger Infrastrukturen im Weltraum.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>ESPRIT soll 2027 gestartet werden</strong><br>Der Start des ESPRIT-Moduls ist derzeit für das Jahr 2027 geplant. Die verschiedenen Module des Gateways, die von europäischen, amerikanischen, japanischen und kanadischen Partnern entwickelt werden, sollen nacheinander in eine Mondumlaufbahn gebracht werden, um dann zwischen 2024 und 2028 zusammengefügt zu werden. Im Rahmen des NASA-Programms ARTEMIS sollen Astronaut*innen mit dem Orion-Raumschiff zum neuen lunaren Außenposten reisen und von dort aus die nächste Mondlandemission durchführen. &#8222;Mit einer geschätzten Mindestlebensdauer von 15 Jahren wird das Gateway eine langfristige Basis für die astronautische Erforschung des Mondes und darüber hinaus bieten&#8220;, resümiert Mathias Rohrbeck.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldungen bei Raumfahrer.net:</strong></p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14503.msg511662#msg511662" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Lunar Orbital Platform – Gateway (LOP-G)/ ehemals DSG</a></li></ul>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">.</p>
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