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	<title>Oleg Kotow &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Oleg Kotow &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Landekapsel von Sojus-TMA 10M zurück auf der Erde</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/landekapsel-von-sojus-tma-10m-zurueck-auf-der-erde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Mar 2014 15:05:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
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		<category><![CDATA[NASA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute früh, gegen 4.24 Uhr MEZ landete die Rückkehreinheit des Raumschiffes Sojus-TMA 10M am vorausberechneten Platz in der kasachischen Steppe. Die Abweichung vom Zentrum der Landeellipse betrug trotz schlechten Wetters nur etwa 5 km. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASA, Raumcon, RN. An Bord befanden sich Oleg Kotow, Mike Hopkins und Sergej Rjasanski, [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Heute früh, gegen 4.24 Uhr MEZ landete die Rückkehreinheit des Raumschiffes Sojus-TMA 10M am vorausberechneten Platz in der kasachischen Steppe. Die Abweichung vom Zentrum der Landeellipse betrug trotz schlechten Wetters nur etwa 5 km.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASA, Raumcon, RN.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/12/201403110005hqNASABillIngalls2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/12/201403110005hqNASABillIngalls26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Sojus-TMA 10M nach der Landung. (Bild: NASA/Bill Ingalls)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">An Bord befanden sich Oleg Kotow, Mike Hopkins und Sergej Rjasanski, die nach 166 Tagen, 6 Stunden und 26 Minuten wieder auf der Erde landeten. In der Endphase war der Flug durch einen Fallschirm sowie Landetriebwerke abgebremst worden. Unmittelbar nach der Landung traf eine Bergungsmannschaft ein, welche die drei Raumfahrer aus der Kapsel hob und nach kurzer Begrüßungszeremonie per Hubschrauber nach Karaganda flog. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Abkopplung des Raumschiffes vom Raumstationsmodul Poisk endete die ISS-Expedition 38 offiziell. Die Kommandoübergabe an Koichi Wakata war bereits am Sonntag erfolgt. Wakata ist damit der erste japanische Kommandant der Raumstation. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Expedition 38, die seit November 2013 lief, wurden etwa 200 Experimente betreut bzw. absolviert, vier Außenbordeinsätze durchgeführt &#8211; zwei davon außerplanmäßig -, die ISS erlebte ihren 15. Geburtstag und drei Frachtraumschiffe wurden empfangen, zweimal Progress und einmal Cygnus. Zusätzlich wurden insgesamt 37 Kleinstsatelliten mit Massen jeweils um 1 kg über eine Schleuse aus der ISS nach außen transportiert und anschließend mit einer speziellen Startvorrichtung ins All katapultiert. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11032014160538_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/><figcaption>
Zwei von 33 Nanosats, die im Februar aus der ISS &#8222;ausgeschleust&#8220; wurden. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">An Bord der ISS befinden sich noch bis Anfang Mai Koichi Wakata, Michael Tjurin und Rick Mastracchio. Ende diesen Monats soll das Raumschiff Sojus-TMA 12M mit Alexander Skworzow, Steven Swanson und Oleg Artjemjew zur Station starten und die ISS-Expedition 39 komplettieren. Wakata, Tjurin und Mastracchio kehren Mitte Mai zur Erde zurück und werden etwa 2 Wochen später von Maxim Surajew, Gregory Wiseman und dem deutschen Geophysiker Alexander Gerst ersetzt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Verlaufe der Expeditionen 39/40 werden eine Reihe neuer Experimente ins Programm aufgenommen. Unter anderem soll der erste Fabrikator (im Volksmund auch 3D-Drucker genannt) auf der Station zum Einsatz kommen. Mit VEGGIE soll das bisher größte Gewächshaus installiert und zunächst die Hardware auf Herz und Nieren getestet werden. Später sollen sich die Raumfahrer hier bei der &#8222;Gartenarbeit&#8220; auch entspannen können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem testet man eine neue Art von Anleitung (Software auf einem Tablet), mit der man auch ohne ständigen Bodenkontakt einfache Reparaturen zügig und sachkundig ausführen können soll. Die Software bietet Explosionszeichnungen mit berührbaren Elementen, hinter denen dann genauere Beschreibungen und Anleitungen stehen. Dies geschieht im Hinblick auf zukünftige Tiefraummissionen, bei denen man auch nicht immer nachfragen kann bzw. mit teilweise erheblichen Wartezeiten rechnen muss. Dem dient ein zweites Experiment, bei dem man bestimmte Arbeiten ausführt, wobei im Kontakt mit der Bodenstation eine künstliche Wartezeit von 50 s eingefügt wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Einsatz kommen sollen auch &#8222;Kraftschuhe&#8220; der Firma XSENS, die über ihre eingebauten Sensoren die Belastung der Raumfahrer beim Kraftsport (mit ARED) protokollieren und zur Auswertung bereit stellen. Außerdem werden an der Außenseite von Kibo im Auftrag der NASA vier HD-Kameras installiert, die von Schülern, Studenten oder kommerziellen Unternehmen genutzt werden können. Im Januar hatte man im Verlaufe eines Außenbordeinsatzes zwei Kameras der kanadischen Firma UrtheCast an der Außenseite des Moduls Swesda angebracht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der nächste Frachter, Dragon-CRS 3, soll am 16. März zur Station starten. Zuvor wird allerdings die Bahn noch einmal mit Hilfe der Triebwerke eines am Heck angekoppelten Raumschiffes angehoben. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldungen:</strong></p>



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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12049.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Expedition 38</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11526.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sojus-TMA 10M</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3793.msg270181#msg270181" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Hauptthema ab 12. November 2013</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>UrtheCast muss warten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/urthecast-muss-warten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Dec 2013 14:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Oleg Kotow]]></category>
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		<category><![CDATA[Swesda Modul]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Freitag haben zwei Kosmonauten außerhalb der Internationalen Raumstation gearbeitet. Zu den Arbeiten gehörte auch die Installation zweier Kameras des kanadischen Unternehmens UrtheCast. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASA, Raumcon. Der Ausstieg begann gegen 15 Uhr MEZ mit dem Verlassen des Schleusenmoduls Pirs, das an der Unterseite von Swesda installiert ist. Den Hauptteil [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am Freitag haben zwei Kosmonauten außerhalb der Internationalen Raumstation gearbeitet. Zu den Arbeiten gehörte auch die Installation zweier Kameras des kanadischen Unternehmens UrtheCast.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASA, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29122013154602_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29122013154602_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Zwei Kosmonauten arbeiten an der Außenseite des ISS-Moduls Swesda. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ausstieg begann gegen 15 Uhr MEZ mit dem Verlassen des Schleusenmoduls Pirs, das an der Unterseite von Swesda installiert ist. Den Hauptteil der Zeit verschlang dabei die Installation und der Test zweier Kameras nebst Übertragungseinrichtungen der kanadischen Firma UrtheCast. Nach Angaben aus dem Kontrollzentrum empfing man nicht die erwarteten Telemetriedaten. Anderen Quellen zufolge funktionierte zwar die hochauflösende Kamera, die zweite mit mittlerer Auflösung versagte aber den Dienst. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Letztlich bekamen Oleg Kotow und Sergej Rjasanski die Anweisung, die Kameras wieder zu demontieren und in die Station zurück zu bringen. Außerdem sollten die elektrischen Anschlüsse auf der vor einigen Wochen installierten, um zwei Achsen beweglichen Plattform fotografiert werden, damit man die Ursache für das Versagen der Technik herausfinden kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Von den ursprünglichen Aufgaben blieben dann noch einige unerledigt. Man demontierte das Experiment Всплеск (Ausschlag [eines Seismometers, d. Red.]), mit dem man die Auswirkungen seismischer Aktivitäten auf der Erde auf geladene Teilchen in deren unmittelbarem Umfeld erfasst hatte und stieß die Apparatur ins All. Hier wird es rasch an Höhe verlieren und in einigen Wochen in dichten Atmosphärenschichten verglühen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Statt dessen installierte man ein weiterentwickeltes Experiment mit dem Namen Сейсмопрогноз (Seismoprognose), mit dem man unter anderem Erdbebenvorhersagen aufgrund von Veränderungen im Plasmafeld der Erde gewinnen will. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ausstieg dauerte 8 Stunden und 7 Minuten und wurde damit zum längsten Außenbordaufenthalt russischer Kosmonauten bisher. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Reparaturen an einem Kühlkreislauf, die bei zwei Ausstiegen US-amerikanischer Astronauten vor weinigen Tagen vorgenommen wurden, waren offenbar erfolgreich. Der Kühlkreislauf arbeitet wieder und die Veränderungen, die zuvor an den beiden Kreislaufen vorgenommen worden waren, konnten rückgängig gemacht werden. Allerdings zeigen Messinstrumente einen relativ niedrigen Durchfluss an. Hier vermutet man einen Fehler im Messsystem, da eine ausreichende Wärmeregulierung vorliegt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12049.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Expedition 38</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Seite:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://earthdaily.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">UrtheCast</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/urthecast-muss-warten/" data-wpel-link="internal">UrtheCast muss warten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Progress-M 21M manuell angekoppelt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/progress-m-21m-manuell-angekoppelt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Nov 2013 09:35:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Nacht wurde das unbemannte Raumschiff, das etwa 2,4 t Fracht transportiert, am Heck der Internationalen Raumstation angekoppelt. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASA-TV, Raumcon. Zunächst sah alles nach einem glatten Durchlauf aus. Das Raumschiff näherte sich zielstrebig der Raumstation, umrundete diese teilweise in etwa 250 Metern Abstand, um so an die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">In der Nacht wurde das unbemannte Raumschiff, das etwa 2,4 t Fracht transportiert, am Heck der Internationalen Raumstation angekoppelt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: Roskosmos, NASA-TV, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/OKotowTrainingTORUNASA.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/OKotowTrainingTORUNASA26.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Oleg Kotow bei einem Trainingslauf an der TORU-Steuerung. (Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst sah alles nach einem glatten Durchlauf aus. Das Raumschiff näherte sich zielstrebig der Raumstation, umrundete diese teilweise in etwa 250 Metern Abstand, um so an die richtige Position für den Endanflug zu gelangen. Diesen begann es dann zur richtigen Zeit und näherte sich dem Swesda-Heck bis auf etwa 53 Meter. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach schaltete die Software aus bisher unbekanntem Grund auf den Modus &#8222;Position halten&#8220; um. Als man dies erkannt hatte, übernahm Oleg Kotow aus dem Inneren der Station die Kontrolle über das anfliegende Raumschiff. Dazu existiert eine TORU für Телеоператорный Режим Управления (deutsch etwa so viel wie Schaltpult für Teleoperationen) Einrichtung, mit der man die Operationen des Raumschiffs über zwei Steuerhebel ähnlich wie bei einem Computerspiel kontrollieren kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit hoher Präzision erfolgte dann die Ankopplung gegen 23.30 Uhr MEZ, nur etwa 3 Minuten später als geplant. An den zurückliegenden Tagen hatte Kotow diesen Vorgang zuvor noch einmal trainiert. Mit den beiden Joysticks steuert man nicht nur die Vorwärts-rückwärts-Bewegung sowie die Korrektur von Links-rechts- bzw. Oberhalb-unterhalb-Abweichungen sondern es werden auch die Winkel der Fluglage eingestellt. Zum einen muss das Raumschiff so ausgerichtet werden, dass die Längsachse des Raumschiffs mit der der Station übereinstimmt, zum zweiten muss auch der Winkel, den die Solarzellen zur Station einnehmen eingehalten werden, insgesamt betrifft die Fluglage drei verschiedene Drehachsen. Zudem muss man darauf achten, dass man in der Querrichtung eine Geschwindigkeit von etwa Null hat und diese in Längsrichtung bei etwa 20 cm/s liegt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Test, bei dem sich das Raumschiff allerdings nur bis auf etwa 3 km der Raumstation näherte, gelang am Mittwoch. Zuvor hatte es bereits im vergangenen Jahr einen Test mit dem Raumschiff Progress-M 15M gegeben, der im zweiten Anlauf ebenfalls erfolgreich verlief. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Frachter war am 25. November vom Kosmodrom Baikonur aus gestartet. Er bringt insgesamt 2,4 t Fracht zur Internationalen Raumstation, darunter 670 kg Treibstoffe, 420 kg Wasser, 300 kg Materialien für wissenschaftliche Untersuchungen, 187 kg Nahrungsmittel, 178 kg Materialien für die NASA, 134 kg Ausrüstung für die russischen Raumfahrer, 122 kg medizinische Materialien sowie weitere Betriebsmittel, Ausrüstungen, Ersatzteile, Dokumentationen und persönliche Artikel, darunter Weihnachts- bzw. Neujahrspost für die Raumfahrer. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Progress-M 21M soll nach gegenwärtiger Planung am 13. Juni 2014 von der Station abkoppeln und dadurch Platz machen für das letzte ATV der ESA. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11972.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Progress-M 21M</a></li></ul>
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