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	<title>Opticon &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Opticon &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>OPTICON-RadioNet Pilotprojekt (ORP) gestartet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Mar 2021 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Startschuss für Europas größtes Astronomienetzwerk. Eine Pressemeldung des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie, Bonn. Quelle: Max-Planck-Institut für Radioastronomie. Bisher gab es in Europa zwei getrennte Kooperationsnetzwerke für die erdgebundene Astronomie, eines für den optischen Bereich und eines für den Radiowellenbereich. OPTICON und RadioNet haben sich nun zu Europas größtem Kooperationsnetzwerk für die erdgebundene Astronomie zusammengeschlossen. Das mit [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Startschuss für Europas größtes Astronomienetzwerk. Eine Pressemeldung des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie, Bonn.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Max-Planck-Institut für Radioastronomie.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ORPartBeabudaiDesign.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das OPTICON-RadioNet Pilotprojekt (ORP), ein mit 15 Millionen Euro im Rahmen des Horizon 2020-Programms gefördertes Projekt, bildet das größte Kooperationsnetzwerk Europas für die erdgebundene Astronomie. (Bild: BeabudaiDesign (künstlerische Gestaltung))" data-rl_caption="" title="Das OPTICON-RadioNet Pilotprojekt (ORP), ein mit 15 Millionen Euro im Rahmen des Horizon 2020-Programms gefördertes Projekt, bildet das größte Kooperationsnetzwerk Europas für die erdgebundene Astronomie. (Bild: BeabudaiDesign (künstlerische Gestaltung))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ORPartBeabudaiDesign260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Das OPTICON-RadioNet Pilotprojekt (ORP), ein mit 15 Millionen Euro im Rahmen des Horizon 2020-Programms gefördertes Projekt, bildet das größte Kooperationsnetzwerk Europas für die erdgebundene Astronomie.<br>(Bild: BeabudaiDesign (künstlerische Gestaltung))</figcaption></figure></div>



<p>Bisher gab es in Europa zwei getrennte Kooperationsnetzwerke für die erdgebundene Astronomie, eines für den optischen Bereich und eines für den Radiowellenbereich. OPTICON und RadioNet haben sich nun zu Europas größtem Kooperationsnetzwerk für die erdgebundene Astronomie zusammengeschlossen. Das mit 15 Millionen Euro im Rahmen des Horizon 2020-Programms geförderte Projekt zielt darauf ab, Beobachtungsmethoden und -werkzeuge zu harmonisieren und den Zugang zu einer breiten Palette von astronomischen Infrastrukturen zu ermöglichen. Das CNRS wird das Projekt zusammen mit der Universität Cambridge und dem Max-Planck-Institut für Radioastronomie koordinieren.</p>



<p>Da unser Wissen über das Universum immer weiter fortschreitet, benötigen Astronomen zunehmend eine Reihe von komplementären Techniken, um astronomische Phänomene zu analysieren und zu verstehen. Aus diesem Grund hat die Europäische Union beschlossen, das optische Netzwerk OPTICON und das Radio-Netzwerk RadioNet zusammenzuführen, die ihren jeweiligen Forschergemeinschaften in den letzten zwanzig Jahren erfolgreich gedient haben.</p>



<p>Mit 15 Millionen Euro Fördergeldern aus dem Programm Horizon 2020 profitiert die europäische astronomische Gemeinschaft nun von der Bildung des größten erdgebundenen Astronomie-Netzwerks Europas: dem OPTICON-RadioNet PILOT (ORP), das rund zwanzig Teleskope und Teleskop-Arrays zusammenführt.</p>



<p>Das ORP-Netzwerk soll Beobachtungsmethoden und -werkzeuge für erdgebundene optische und Radioteleskope harmonisieren und Forschern den Zugang zu einer breiteren Palette von Einrichtungen ermöglichen, aufbauend auf dem Erfolg und der Erfahrung der Netzwerke OPTICON und RadioNet.</p>



<p>Das neue Programm wird der astronomischen Gemeinschaft den Zugang zu diesen Infrastrukturen erleichtern und die Ausbildung neuer Generationen von Astronomen ermöglichen.</p>



<p>Zum ORP-Management-Team gehören Jean-Gabriel Cuby, ORP-Projektkoordinator am Nationalen Institut für Geowissenschaften und Astronomie / CNRS in Frankreich, außerdem Anton Zensus, Direktor am Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn/Deutschland, und Gerry Gilmore, Professor an der Universität Cambridge/Großbritannien, als wissenschaftliche ORP-Koordinatoren für RadioNet bzw. OPTICON.</p>



<p>Anton Zensus bekräftigt im Namen des Management-Teams: &#8222;Es ist sehr aufregend, diese Möglichkeit zu haben, die europäische Integration in der Astronomie weiter voranzutreiben und neue wissenschaftliche Möglichkeiten für die astronomische Forschung in Europa und weltweit zu entwickeln.&#8220;</p>



<p>Das ORP wird insbesondere die Entwicklung des boomenden Bereichs der so genannten Multimessenger-Astronomie fördern, die neben Gravitationswellen, kosmischer Strahlung und Neutrinos auch eine breite Palette von Wellenlängen nutzt. Die Beseitigung von Barrieren zwischen den Gemeinschaften durch die Harmonisierung von Beobachtungsprotokollen und Analysemethoden im optischen und Radiobereich wird es den Astronomen ermöglichen, bei der Beobachtung und Überwachung von transienten und variablen astronomischen Ereignissen besser zusammenzuarbeiten.</p>



<p>Astronomen aus 15 europäischen Ländern, Australien und Südafrika sowie aus 37 Institutionen haben sich bereits dem ORP-Konsortium angeschlossen. Darunter sind auch zwei Institute der Max-Planck-Gesellschaft (MPG), das Max-Planck-Institut für Radioastronomie (MPIfR) in Bonn mit seinem 100m-Radioteleskop in Effelsberg und das Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE) in Garching bei München.</p>



<p>Die MPG wird für die Koordination und das Management der gesamten radioastronomischen Gemeinschaft unter der Leitung von Prof. Anton Zensus (Direktor am MPIfR) verantwortlich sein sowie für die Koordination von Maßnahmen zur Erhaltung des Himmels für astronomische Beobachtungen gegen die vom Menschen verursachten Störungen unter der Leitung von Prof. Michael Kramer (Direktor am MPIfR). Dr. Frank Eisenhauer (MPE) wird eine Erweiterung des optischen VLTI-Teleskops leiten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/100mRadioteleskopNTackenMPIfR.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das 100m-Radioteleskop des MPIfR in der Nähe von Bad Münstereifel, Effelsberg, rund 40 km südwestlich von Bonn. Das Bild zeigt den Parabolspiegel von 100 m Durchmesser mit dem Observatoriumsgebäude im Hintergrund. (Bild: Norbert Tacken/MPIfR)" data-rl_caption="" title="Das 100m-Radioteleskop des MPIfR in der Nähe von Bad Münstereifel, Effelsberg, rund 40 km südwestlich von Bonn. Das Bild zeigt den Parabolspiegel von 100 m Durchmesser mit dem Observatoriumsgebäude im Hintergrund. (Bild: Norbert Tacken/MPIfR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/100mRadioteleskopNTackenMPIfR260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Das 100m-Radioteleskop des MPIfR in der Nähe von Bad Münstereifel, Effelsberg, rund 40 km südwestlich von Bonn. Das Bild zeigt den Parabolspiegel von 100 m Durchmesser mit dem Observatoriumsgebäude im Hintergrund.<br>(Bild: Norbert Tacken/MPIfR)</figcaption></figure></div>



<p>Das 100m-Radioteleskop wird europäischen Nutzern frei zugänglich sein, sowohl als Einzelteleskop als auch in Kombination mit anderen Teleskopen im Rahmen des europäischen VLBI-Netzwerks. Die MPG wird auch eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung einer strategischen Vision für astronomische Forschungsinfrastrukturen in Europa spielen, einschließlich der Entwicklung eines Finanzierungsmodells für den transnationalen Zugang zu europäischen Teleskopen.</p>



<p><strong>Weitere Informationen</strong><br>Das Max-Planck-Institut für Radioastronomie (MPIfR) in Bonn/Deutschland erforscht das Universum in Radio- und Infrarot-Wellenlängen. Es beherbergt drei Forschungsabteilungen zu den Themen &#8222;Fundamentalphysik in der Radioastronomie&#8220;, &#8222;Millimeter- und Submillimeter-Astronomie&#8220; und &#8222;Radioastronomie/VLBI&#8220;, außerdem eine Reihe von Forschungsgruppen und technischen Fachabteilungen.</p>



<p>In seinem Radioobservatorium Effelsberg betreibt das Institut zwei Radioteleskope, das 100-m-Teleskop und die Station Effelsberg des internationalen Niederfrequenz-Teleskop-Netzwerks LOFAR. APEX, das Atacama Pathfinder Experiment des MPIfR, ist ein 12-m-Teleskop für den Submillimeterbereich in 5100 m Höhe in Chile (in Kooperation mit ESO und dem schwedischen OSO).</p>



<p>Mit einem Durchmesser von 100 Metern ist das Radioteleskop Effelsberg eines der größten voll beweglichen Radioteleskope der Erde. Mit dem Teleskop werden Pulsare, kalte Gas- und Staubnebel, die Orte der Sternentstehung, Materiejets von Schwarzen Löchern und die Kerne entfernter Galaxien sowie Radioemission und Magnetfelder in unserer Milchstraße und nahen Galaxien beobachtet. Das Effelsberger Teleskop ist ein wichtiger Teil des weltweiten Netzwerks von Radioteleskopen. Die Kombination verschiedener Teleskope im interferometrischen Betrieb ermöglicht es, die schärfsten Bilder des Universums zu erhalten.</p>



<p>In Deutschland freuen sich Forscher aus zwei Max-Planck-Instituten (MPIfR &amp; MPE) darauf, am ORP teilzunehmen und Forschungsinfrastrukturen von Weltrang zur Verfügung zu stellen, wie z.B. das 100-m-Radioteleskop in Effelsberg bei Bonn, APEX (das Atacama Pathfinder Experiment) und das VLTI von ESO in Chile.</p>



<p>Die wissenschaftliche Koordination der radioastronomischen Gemeinschaft von ORP wird von Prof. A. Zensus vom MPIfR geleitet, dem ehemaligen Koordinator des erfolgreich abgeschlossenen &#8222;RadioNet&#8220;-Projekts.</p>



<p>ORP wird gefördert mit Mitteln aus dem Forschungs- und Innovationsprogramm „Horizon 2020“ der europäischen Union unter der Bewilligungsnummer 101004719.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9380.msg506664#msg506664" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">EU &#8211; Space Policy auf EU-Ebene</a></li></ul>



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		<item>
		<title>Das Opticon-RadioNet-Pilotprojekt (ORP)</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/das-opticon-radionet-pilotprojekt-orp/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Dec 2020 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Europäische Kommission wird ein Konsortium aus 37 astronomischen Institutionen aus der Europäischen Union und Großbritannien mit 15 Millionen € fördern. Ziel ist es, mit dem Opticon-RadioNet-Pilotprojekt (ORP) Wissenschaftlern die gemeinsame Nutzung von optischen und Radioteleskopen der Partner zu ermöglichen und zu vereinfachen. Eine Information des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie, Bonn. Quelle: Max-Planck-Institut für Radioastronomie. Ähnliche [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Europäische Kommission wird ein Konsortium aus 37 astronomischen Institutionen aus der Europäischen Union und Großbritannien mit 15 Millionen € fördern. Ziel ist es, mit dem Opticon-RadioNet-Pilotprojekt (ORP) Wissenschaftlern die gemeinsame Nutzung von optischen und Radioteleskopen der Partner zu ermöglichen und zu vereinfachen. Eine Information des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie, Bonn.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Max-Planck-Institut für Radioastronomie.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/12/AZensusbySSteinbach.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Prof. Anton Zensus, Direktor und Leiter der Forschungsabteilung Radioastronomie/VLBI am Max-Planck-Institut für Radioastronomie (MPIfR) übernimmt die wissenschaftliche Koordination bei der Beteiligung der radioastronomischen Institute im Rahmen des Opticon-RadioNet-Pilotprojekts. Im Hintergrund das 100-m-Radioteleskop des MPIfR bei Bad Münstereifel-Effelsberg. (Bild: Silvia Steinbach)" data-rl_caption="" title="Prof. Anton Zensus, Direktor und Leiter der Forschungsabteilung Radioastronomie/VLBI am Max-Planck-Institut für Radioastronomie (MPIfR) übernimmt die wissenschaftliche Koordination bei der Beteiligung der radioastronomischen Institute im Rahmen des Opticon-RadioNet-Pilotprojekts. Im Hintergrund das 100-m-Radioteleskop des MPIfR bei Bad Münstereifel-Effelsberg. (Bild: Silvia Steinbach)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/12/AZensusbySSteinbach26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Prof. Anton Zensus, Direktor und Leiter der Forschungsabteilung Radioastronomie/VLBI am Max-Planck-Institut für Radioastronomie (MPIfR) übernimmt die wissenschaftliche Koordination bei der Beteiligung der radioastronomischen Institute im Rahmen des Opticon-RadioNet-Pilotprojekts. Im Hintergrund das 100-m-Radioteleskop des MPIfR bei Bad Münstereifel-Effelsberg.<br>(Bild: Silvia Steinbach)</figcaption></figure></div>



<p>Ähnliche Programme gab es schon früher: das RadioNet-Programm stellte Radioteleskope der Spitzenklasse, darunter das 100-m-Radioteleskop des Bonner Max-Planck-Instituts für Radioastronomie (MPIfR) bei Effelsberg, sowie das Submillimeterteleskop APEX in Chile, an dem das MPIfR beteiligt ist, zur gemeinsamen Nutzung zur Verfügung. Und auch der OPTICON-Verbund verfolgte ein ähnliches Konzept mit seinen Teleskopen, die im sichtbaren Wellenlängenbereich arbeiten. Nun soll als nächster Schritt die gesamte Vielfalt der optischen und radioastronomischen Infrastrukturen in Europa unter einem Dach zusammengefasst werden.</p>



<p>Die EU-Fördermittel im Rahmen des Opticon-RadioNet-Pilotprojekts (ORP) sollen in den nächsten vier Jahren dazu verwendet werden, Astronomen den gegenseitigen Zugang zu den besten bodengebundenen Teleskopen der europäischen Institute zu ermöglichen. Dazu gehört nicht nur deren kostenlose Nutzung, sondern auch Training und Unterstützung bei der Bedienung der komplexen Infrastrukturen.</p>



<p>Prof. Anton Zensus, Direktor und Leiter der Forschungsabteilung Radioastronomie/VLBI am MPIfR, der die Beteiligung der radioastronomischen Institute wissenschaftlich koordinieren wird, freut sich:</p>



<p>„Stellen Sie sich vor, Sie haben eine zündende Forschungsidee und brauchen dafür ein Spitzen-Radioteleskop. Für europäische Forscher kein Hindernis. Denn der EU-geförderte RadioNet-Verbund hat Astronomen seit 20 Jahren nicht nur die besten europäischen Radioteleskope kostenlos zur Verfügung gestellt; er erleichtert das Beobachten auch durch Training und Service vor Ort. Jetzt sind wir einen Schritt weiter gegangen und haben uns mit den Betreibern von optischen Teleskopen zusammengetan, um uns im Opticon-RadioNet Pilotprojekt noch besser zu synchronisieren. Ein großartiger Erfolg aller, die an die europäische Idee glauben. Und ein großer Schritt vorwärts für die Wissenschaft. Denn astronomische Phänomene lassen sich nur begreifen, wenn man die besten Beobachtungsinstrumente zur Verfügung hat“.</p>



<p>Sorge bereitet den Bonner Wissenschaftlern allerdings die zunehmende Störstrahlung von neuen Mobilfunkanlagen. „Wenn wir jetzt nicht handeln, dann werden weite Bereiche radioastronomischer Forschung in absehbarer Zeit nicht mehr möglich sein“, sagt Prof. Michael Kramer, Direktor und Leiter der Forschungsabteilung Radioastronomische Fundamentalphysik am MPIfR. „Um so mehr freut es mich, dass wir mithilfe der bewilligten EU-Fördermittel ausgefeilte Strategien entwickeln können, um die Störsignale und deren Auswirkung zu reduzieren und so den Standort Effelsberg auch weiterhin für die Radioastronomie erhalten zu können.”</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17396.msg498029#msg498029" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Beeinträchtigung von astronomischen Teleskopen durch Megakonstellationen</a></li></ul>
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