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	<title>Ottobrunn &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Ottobrunn &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Space Station Design Workshop 2024</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Sep 2024 15:39:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie lebt man 2050 auf dem Mond? Eine Pressemitteilung der Technischen Universität München (TUM). Quelle: Technische Universität München 2. September 2024. 2. September 2024 &#8211; Der Mond ist staubig und kahl. Der vertraute Heimatplanet Erde liegt rund 360.000 km entfernt, die Gravitationskraft ist nur ein Sechstel der Erdanziehung und es herrscht absolute Luftleere. Wie besiedelt [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Wie lebt man 2050 auf dem Mond? Eine Pressemitteilung der Technischen Universität München (TUM).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Technische Universität München 2. September 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/SSDWWorkshopAH840824AndreasHeddergottTUM.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Space Station Design Workshop 2024: 42 internationale Teilnehmende arbeiten in Teams an Mondstationen. (Bild: Andreas Heddergott / TUM)" data-rl_caption="" title="Space Station Design Workshop 2024: 42 internationale Teilnehmende arbeiten in Teams an Mondstationen. (Bild: Andreas Heddergott / TUM)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/SSDWWorkshopAH840824AndreasHeddergottTUM26.jpg" alt="Space Station Design Workshop 2024: 42 internationale Teilnehmende arbeiten in Teams an Mondstationen. (Bild: Andreas Heddergott / TUM)" class="wp-image-144160"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Space Station Design Workshop 2024: 42 internationale Teilnehmende arbeiten in Teams an Mondstationen. (Bild: Andreas Heddergott / TUM)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">2. September 2024 &#8211; Der Mond ist staubig und kahl. Der vertraute Heimatplanet Erde liegt rund 360.000 km entfernt, die Gravitationskraft ist nur ein Sechstel der Erdanziehung und es herrscht absolute Luftleere. Wie besiedelt und bewirtschaftet man eine solche Umgebung? Mit dieser Herausforderung haben sich 42 talentierte Studierende und junge Berufstätige aus 21 Ländern eine Woche lang auf dem Space Station Design Workshop (SSDW) an der Technischen Universität München (TUM) am Raumfahrtcampus Ottobrunn auseinandergesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor über 50 Jahren hat ein Mensch das letzte Mal den Mond betreten. Lange nach der letzten Apollo-Mission im Jahr 1972 hat ein neues Wettrennen um bemannte Missionen zum Mond begonnen. Nicht nur die NASA und ESA, sondern auch die Raumfahrtagenturen aus Russland, China und Indien sowie private Unternehmen wollen zum Mond. Schon heute ist von Plänen über die Besiedlung des Erdtrabanten zu lesen. Eines Tages soll er als „Hub“ und Zwischenstation für weite Reisen in die Tiefen des Weltraums dienen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/SSDWWorkshopAH841189AndreasHeddergottTUM.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Beide Teams standen im Wettbewerb und mussten bis Freitag eine fertige Präsentation mit einem 3D-Modell ihres Konzepts abliefern. (Bild: Andreas Heddergott / TUM)" data-rl_caption="" title="Beide Teams standen im Wettbewerb und mussten bis Freitag eine fertige Präsentation mit einem 3D-Modell ihres Konzepts abliefern. (Bild: Andreas Heddergott / TUM)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/SSDWWorkshopAH841189AndreasHeddergottTUM26.jpg" alt="Beide Teams standen im Wettbewerb und mussten bis Freitag eine fertige Präsentation mit einem 3D-Modell ihres Konzepts abliefern. (Bild: Andreas Heddergott / TUM)" class="wp-image-144162"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Beide Teams standen im Wettbewerb und mussten bis Freitag eine fertige Präsentation mit einem 3D-Modell ihres Konzepts abliefern. (Bild: Andreas Heddergott / TUM)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zwei Teams, ein Wettbewerb</strong><br>Doch wie überlebt man bei Temperaturen zwischen plus 120 und minus 230 Grad Celsius? Woher kommen die lebensnotwendige Atemluft und das Trinkwasser? Was passiert mit den menschlichen Ausscheidungen und kann man auf dem Mond auch Videos streamen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit diesen und vielen weiteren Fragen und Herausforderungen haben sich die 42 Teilnehmenden des SSDW 2024, der vom 24. bis 30. August 2024 stattfand, beschäftigt. Eine Woche lang und oft bis tief in die Nacht grübelten die Teilnehmenden aufgeteilt in „Team Weiß“ und „Team Blau“ über diese Fragen. Die Aufgabenstellung? Nichts Geringeres als die Entwicklung eines umfassenden Infrastruktur-Netzwerks für die Bewirtschaftung des Mondes bis zum Jahr 2050, das bis 2070 vollständig betriebsbereit sein soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>WLAN und medizinische Versorgung</strong><br>Das kleine Dorf auf dem Mond soll alles haben, was man zum Überleben braucht. Darüber hinaus soll die Siedlung perspektivisch wirtschaftlich rentabel sein. Die Teams tüftelten am Strahlenschutz der Unterkünfte, überlegten wie viele unbemannte Rover es zur Erkundung braucht und ob die bemannten Fahrzeuge mit einer Druckkabine ausgestattet werden sollten oder die Raumfahrenden doch lieber im sperrigen Raumanzug unterwegs sind. Bei der Besprechung der vorläufigen Präsentationen gaben die beratenden Experten und Expertinnen zu bedenken, ob die notwendige Kommunikation über WLAN in den Unterkünften aus Aluminium noch funktionieren und ob zwei medizinische Einrichtungen für perspektivisch 75 dauerhaft angesiedelte Astronautinnen und Astronauten ausreichen würden.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/SSDWWorkshopAH841323AndreasHeddergottTUM.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Bietet diese Siedlung Platz für bis zu 75 Raumfahrende? &quot;Team Blau&quot; ist bei seiner Abschlusspräsentation der festen Überzeugung. (Bild: Andreas Heddergott / TUM)" data-rl_caption="" title="Bietet diese Siedlung Platz für bis zu 75 Raumfahrende? &quot;Team Blau&quot; ist bei seiner Abschlusspräsentation der festen Überzeugung. (Bild: Andreas Heddergott / TUM)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/SSDWWorkshopAH841323AndreasHeddergottTUM26.jpg" alt="Bietet diese Siedlung Platz für bis zu 75 Raumfahrende? &quot;Team Blau&quot; ist seiner Abschlusspräsentation der festen Überzeugung. (Bild: Andreas Heddergott / TUM)" class="wp-image-144164"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Bietet diese Siedlung Platz für bis zu 75 Raumfahrende? &#8222;Team Blau&#8220; ist bei seiner Abschlusspräsentation der festen Überzeugung. (Bild: Andreas Heddergott / TUM)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Große Herausforderungen lauern nicht nur bei den lebenserhaltenden Maßnahmen, der Technik und Kommunikation, sondern auch bei der Wertschöpfung. Schließlich soll die Besiedlung nicht nur Geld kosten, sondern als Zwischenstation für Raumfahrtexpeditionen auch Erlöse erwirtschaften.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aufgabenstellung nennt konkrete Zahlen: Mit Beginn der Station im Jahr 2050 sollen monatlich 10 Tonnen Treibstoff und bis 2070 100 Tonnen Treibstoff hergestellt werden. Die Teilnehmenden feilen bis zum Schluss an einem Businessplan. Wie teuer ist die Treibstoffherstellung, wie viel wird für den Weiterflug benötigt, welche Preise können für den Tankstopp verlangt werden? All dies gilt es zu berücksichtigen. Auf der Suche nach weiteren Einnahmequellen sind die Teams kreativ. Ein Team plant gar die Herstellung von lunarem Wein als exklusives Exportprodukt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Interdisziplinäre Expertise</strong><br>Für die Besiedlung des Monds braucht man also nicht nur Raumfahrtexpertise, sondern auch fundierte Kenntnisse unter anderem aus den Bereichen Architektur, Biologie, Medizin, Recht und Betriebswirtschaft. Die Teams profitieren hier gegenseitig von ihrem interdisziplinären Hintergrund. Gleichzeitig werden sie intensiv von 24 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Industrie betreut. Zahlreiche Vorlesungen zu Themen wie Projektmanagement, Weltraumrecht, Kommunikation, Robotik oder Strahlung vermitteln weiteres Grundlagenwissen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/SSDWWorkshopAH840790AndreasHeddergottTUM.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die großen Temperaturschwankungen auf dem Mond erfordern eine besondere Isolierung. Ein Experte erklärt die Details. (Bild: Andreas Heddergott / TUM)" data-rl_caption="" title="Die großen Temperaturschwankungen auf dem Mond erfordern eine besondere Isolierung. Ein Experte erklärt die Details. (Bild: Andreas Heddergott / TUM)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/SSDWWorkshopAH840790AndreasHeddergottTUM26.jpg" alt="Die großen Temperaturschwankungen auf dem Mond erfordern eine besondere Isolierung. Ein Experte erklärt die Details. (Bild: Andreas Heddergott / TUM)" class="wp-image-144158"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Die großen Temperaturschwankungen auf dem Mond erfordern eine besondere Isolierung. Ein Experte erklärt die Details. (Bild: Andreas Heddergott / TUM)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Siegerehrung über den Dächern Münchens</strong><br>Am Freitag ist es endlich so weit. Nach einer Woche harter Arbeit präsentieren beide Teams ihre Entwürfe. Erstmalig in der Geschichte des SSDW werden nicht nur Präsentationen mit den Konzepten vorgestellt, sondern auch Modelle aus dem 3D-Drucker. Auf einer ein Quadratmeter großen Mondlandschaft werden die Stationen, Start- und Landepads, die Infrastruktur zur Energie- und Ressourcengewinnung und weitere Details im Maßstab 1:200 vorgestellt. Die Jury bestand aus den 24 Expertinnen und Experten. Unter Ihnen ist auch Astronaut Reinhold Ewald, der in den vergangenen Jahren Organisator des Workshops war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Anspannung der Teilnehmenden muss nun der Geduld weichen. Denn vor der Siegerehrung geht es nach München. Für die Preisverleihung hat sich das Veranstaltungsteam einen besonderen Raum ausgesucht – weit über den Dächern der Landeshauptstadt. Im Vorhoelzer Forum am Stammsitz der TUM endet schließlich der SSDW 2024. Das Sieger-Team lautet am Schluss denkbar knapp: „Team Weiß“.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Informationen</strong><br>Der SSDW, fand seit 1996 regelmäßig am Institut für Raumfahrtsysteme (IRS) der Universität Stuttgart statt. An den Luft- und Raumfahrtcampus der TUM in Ottobrunn brachte ihn Prof. Gisela Detrell mit, die kürzlich zur Professorin für Human Spaceflight Technology an die TUM berufen wurde. Als Studentin hatte sie selbst 2009 am Workshop teilgenommen. Diese Erfahrung hat sie nicht nur in ihrem Wunsch nach einer Forscherinnenkarriere im Bereich der Raumfahrt bestärkt, sondern auch zu einem prägenden Mitglied des Organisationsgremiums gemacht. Künftig wird der SSDW jährlich abwechselnd an der TUM und in Stuttgart am IRS abgehalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Finanziert wurde der Workshop hauptsächlich durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der TUM. Darüber hinaus unterstützen zahlreiche Unternehmen und Agenturen den Workshop, entweder finanziell, durch die Entsendung einer Expertin oder eines Experten oder durch die Bereitstellung von Softwarelizenzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20191.msg565849#msg565849" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfahrtbezogene Ausbildung / studentischer Satellitenbau</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Airbus liefert erstes Sentinel-4-Luftüberwachungsinstrument an die ESA</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/airbus-liefert-erstes-sentinel-4-luftueberwachungsinstrument-an-die-esa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Dec 2022 10:07:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Seine Daten werden das Wissen über die Luft, die die europäischen Bürger atmen, verbessern. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space 13. Dezember 2022. München, 13. Dezember 2022 – Airbus Defence and Space hat das erste Flugmodell des Multispektralinstruments Sentinel-4/UVN (Ultraviolett, Sichtbares und Nahes Infrarot) erfolgreich an die Europäische Weltraumorganisation [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Seine Daten werden das Wissen über die Luft, die die europäischen Bürger atmen, verbessern. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Airbus Defence and Space 13. Dezember 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Senti4UVNinstrFlightmodelAirbus2021RalfMaurer2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Flugmodell des Luftüberwachungsinstruments Sentinel-4/UVN. (Bild: Airbus 2021 Ralf Maurer)" data-rl_caption="" title="Flugmodell des Luftüberwachungsinstruments Sentinel-4/UVN. (Bild: Airbus 2021 Ralf Maurer)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Senti4UVNinstrFlightmodelAirbus2021RalfMaurer26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Flugmodell des Luftüberwachungsinstruments Sentinel-4/UVN. (Bild: Airbus 2021 Ralf Maurer)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">München, 13. Dezember 2022 – Airbus Defence and Space hat das erste Flugmodell des Multispektralinstruments Sentinel-4/UVN (Ultraviolett, Sichtbares und Nahes Infrarot) erfolgreich an die Europäische Weltraumorganisation (ESA) ausgeliefert. Es wird nächstes Jahr in den Satelliten Meteosat Third Generation Sounder (MTG-S1) integriert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Instrument wird die wichtigsten Spurengase und Aerosole der Luftqualität aus einer geostationären Umlaufbahn über Europa und Nordafrika kontinuierlich überwachen. Zu den zu überwachenden Spurengasen gehören: Stickstoffdioxid (NO<sub>2</sub>), Ozon (O<sub>3</sub>), Schwefeldioxid (SO<sub>2</sub> ), Formaldehyd, Glyoxal und Aerosole, die für die Beurteilung der Luftqualität von entscheidender Bedeutung sind. Die Entwicklung und Herstellung des Sentinel-4-Spektrometers für das Copernicus-Programm wurde von Airbus in Ottobrunn bei München geleitet. Das Verständnis der atmosphärischen Zusammensetzung wird dazu beitragen, die Risiken von Phänomenen wie Wüstenstaubfahnen, weiträumigem Transport von Luftschadstoffen einschließlich Pollen sowie Aschefahnen von Vulkanausbrüchen zu verringern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Die vom Sentinel-4-Instrument gesammelten Informationen werden den Entscheidungsträgern bei der Gestaltung der europäischen Politik in den Bereichen öffentliche Gesundheit und Flugsicherheit helfen, um die europäischen Bürger zu schützen&#8220;, sagte Philippe Pham, Leiter des Bereichs Erdbeobachtung und Wissenschaft bei Airbus. &#8222;Die Kombination aus einem geostationären Satelliten und einem Instrument wie Sentinel-4 bedeutet, dass Messungen von Spurengasen in der Erdatmosphäre über Europa in der Rekordzeit von etwa einer Stunde durchgeführt werden können.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Sentinel-4-Instrument ist ein hochauflösendes Spektrometer mit einer schnellen Wiederkehrzeit, das in drei Bändern arbeitet, die den ultravioletten (305-400 nm), den sichtbaren (400-500 nm) und den nahen infraroten (750-775 nm) Wellenlängenbereich abdecken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das erste Modell des Instruments wird an Bord des MTG-S1-Satelliten gehen, dessen Start für 2024 geplant ist, und das zweite, noch zu bauende Modell wird an Bord von MTG-S2 fliegen, das 2034 starten soll. Damit soll sichergestellt werden, dass die Daten der wissenschaftlichen Gemeinschaft über einen Zeitraum von zwei Jahrzehnten zur Verfügung stehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sowohl der Satellit als auch das Instrument werden von EUMETSAT, der Europäischen Organisation für die Nutzung von Wettersatelliten, betrieben. Das Sentinel-4-Instrument baut auf den Erfahrungen mit früheren bewährten ESA-Instrumenten wie Sciamachy und Tropomi (an Bord von Sentinel-5P) auf, die ebenfalls von Airbus gebaut wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sentinel-4-Mission ist eine Initiative der Europäischen Union und der Europäischen Weltraumorganisation, die eine kontinuierliche Überwachung der Atmosphäre über Europa ermöglicht. Zusammen mit der amerikanischen Mission TEMPO (Tropospheric Emissions: Monitoring of Pollution) und der südkoreanischen Mission GEMS (Geostationary Environment Monitoring Spectrometer) wird Sentinel-4 den Wissenschaftlern wichtige Erkenntnisse über die Luftqualität in großen Teilen der nördlichen Hemisphäre liefern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3369.msg542087#msg542087" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Copernicus (früher GMES)</a></li>
</ul>
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			</item>
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		<title>Isar Aerospace gewinnt den EIC Horizon Preis</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/isar-aerospace-gewinnt-den-eic-horizon-preis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jan 2022 16:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Isar Aerospace gewinnt den EIC Horizon Preis &#8222;Low-Cost Space Launch&#8220; der Europäischen Kommission für seine Lösung für Launch Services zum unabhängigen Zugang zum Weltraum und erhält 10 Millionen Euro. Die Auszeichnung unterstreicht die Position von Isar Aerospace als Europas führender Startdienstanbieter mit Fokus auf kleine und mittlere Satelliten. Eine Pressemitteilung von Isar Aerospace. Quelle: Isar [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading" id="isar-aerospace-gewinnt-den-eic-horizon-preis-low-cost-space-launch-der-europaischen-kommission-fur-seine-losung-fur-launch-services-zum-unabhangigen-zugang-zum-weltraum-und-erhalt-10-millionen-euro-die-auszeichnung-unterstreicht-die-position-von-isar-aerospace-als-europas-fuhrender-startdienstanbieter-mit-fokus-auf-kleine-und-mittlere-satelliten-eine-pressemitteilung-von-isar-aerospace">Isar Aerospace gewinnt den EIC Horizon Preis &#8222;Low-Cost Space Launch&#8220; der Europäischen Kommission für seine Lösung für Launch Services zum unabhängigen Zugang zum Weltraum und erhält 10 Millionen Euro. Die Auszeichnung unterstreicht die Position von Isar Aerospace als Europas führender Startdienstanbieter mit Fokus auf kleine und mittlere Satelliten. Eine Pressemitteilung von Isar Aerospace.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Isar Aerospace.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EICHorizonPrizeCeremony1cutEU15.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EICHorizonPrizeCeremony1cutEU26.jpg" alt=""/></a><figcaption>(Bild: EU)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">München, Brüssel, 25. Januar 2022 &#8211; Isar Aerospace, Europas führender Anbieter von Startdiensten mit Schwerpunkt auf kleine und mittlere Satelliten, hat heute bekannt gegeben, den EIC Horizon Preis &#8222;Low-Cost Space Launch&#8220; der Europäischen Kommission gewonnen und ein Preisgeld in Höhe von 10 Millionen Euro erhalten zu haben. Der Preis wurde Isar Aerospace für seine Lösung für Launch Services mit der “Spectrum“ verliehen – einer zweistufigen Trägerrakete, die flexiblen und kosteneffizienten Zugang zum Weltraum für kleine und mittelgroße Satelliten und Konstellationen bietet und das europäische Streben nach Souveränität im Weltraum vorantreibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die offizielle Bekanntgabe des Preises erfolgte heute, am 25. Januar 2022, während der 14. Europäischen Raumfahrtkonferenz in Brüssel. Daniel Metzler, CEO und Mitgründer von Isar Aerospace, sagte bei der Überreichung eines Schecks in Höhe über 10 Millionen Euro durch EU-Kommissar Thierry Breton: &#8222;Ich bin sehr stolz! Der Gewinn des EIC Horizon Preises ist nicht nur ein großer Erfolg für das Team von Isar Aerospace und ein Beweis dafür, wie viel wir bereits erreicht haben, sondern unterstreicht auch das Vertrauen, das die Europäische Kommission uns entgegenbringt“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der EIC Horizon Prize &#8222;Low-Cost Space Launch&#8220; der Europäischen Kommission ist eine Förderung im Rahmen des Horizon 2020 Forschungs- und Innovationsprogramms unter dem European Innovation Council Pilot, das bahnbrechende Technologien und entscheidende Innovationen identifiziert und fördert, die neue Märkte eröffnen und international skalierbar sind. Isar Aerospace erhielt die höchste kumulative Punktzahl für die Auszeichnungskriterien &#8222;Exzellenz, technische Umsetzung und Nachhaltigkeit der Lösung&#8220;. Mit seiner ausgereiften Lösung setzte sich das Unternehmen gegen die beiden anderen nominierten Finalisten durch. Das Preisgeld in Höhe von 10 Millionen Euro wird Isar Aerospace dazu nutzen, weiter in den Ausbau der Forschungs- und Entwicklungskapazitäten und in die Test- und Startinfrastruktur zu investieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Festigung der Position von Isar Aerospace als Europas führender Startdienstanbieter mit Fokus auf kleine und mittlere Satelliten</strong><br>Seit der Gründung von Isar Aerospace im Jahr 2018 hat das Unternehmen mehr als 150 Millionen Euro an Finanzierung eingesammelt und sowohl kommerzielle als auch institutionelle Kunden gewonnen. Mit der Fertigstellung des Baus der unternehmenseigenen, vertikal integrierten Produktionsstätte liegt der Fokus nun auf den geplanten Meilensteinen im Testen, die den Grundstein für den Ende 2022 geplanten Testflug bilden. Der gewonnene Preis unterstreicht die Position von Isar Aerospace als der führende privat finanzierte europäischer Startdienstleister mit Fokus auf kleine und mittlere Satelliten und erkennt die kommerziellen und innovationsgetriebenen Lösungen des Unternehmens an. Zudem unterstreicht dieser Preis auch das Bestreben des Unternehmens, den Wandel in der europäischen Raumfahrtindustrie weiter voranzutreiben und ihre Zukunft mitzugestalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Preis ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu europäischer Souveränität im Weltraum</strong><br>Technologien im Weltraum, wie z.B. satellitengestützte Kommunikationsnetzwerke und Erdbeobachtung, welche Erkenntnisse zur Bekämpfung des Klimawandels liefern, sind ein immer wesentlicherer Bestandteil von Technologien auf der Erde, sowohl in der Industrie als auch in unserem täglichen Leben. Die Wettbewerbsfähigkeit und Autonomie der europäischen Wirtschaft hängt in hohem Maße davon ab, dass sie in der Lage ist, eigenständig Satelliten und Satellitenkonstellationen in die Erdumlaufbahnen zu bringen. Europäische Technologien zum Start von Satelliten sind daher grundlegender Bestandteil der technologischen Souveränität Europas.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Europa ist ein großer Teil der DNA von Isar Aerospace – mehr als 90% unserer Investoren sind europäisch und rund 90% unserer Entwicklung sowie Produktions- und Lieferketten befinden sich in der EU. Wir sind stolz, Teil des europäischen Ökosystems zu sein. Zugleich sind wir davon überzeugt, dass Europa den Wettbewerb und die Kommerzialisierung in der Raumfahrtindustrie weiter fördern muss, um souveränen und flexiblen Startzugang zu erhalten, innovative Technologien zu stärken und die Abhängigkeit von ausländischer Infrastruktur und Technologie zu reduzieren. Es ist daher unsere gemeinsame Aufgabe, die europäische Raumfahrtindustrie aktiv zu gestalten, um die ehrgeizige Raumfahrtagenda der EU zu erreichen und Europa in der globalen Raumfahrtindustrie voranzubringen“, sagt Daniel Metzler, CEO von Isar Aerospace.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Ich gratuliere dem gesamten Team von Isar Aerospace im Namen der Bundesregierung zum Gewinn des EIC Horizon Preises &#8222;Low-Cost Space Launch&#8220;. Hochentwickelte Technologien im Weltraum sind der Schlüssel zur Beobachtung und Kontrolle des Klimawandels und ermöglichen wichtige Anwendungen wie Erdbeobachtung. Innovative Ansätze, wie das neue öffentliche Beschaffungswesen und dieser Preis sind wichtige Elemente für ein dynamisches europäisches Space-Ökosystem und ebnen den Weg in eine Zukunft mit souveränem, flexiblem und äußerst kosteneffizientem Zugang zum Weltraum in Europa&#8220;, sagt Dr. Anna Christmann, Koordinatorin der Bundesregierung für die Deutsche Luft- und Raumfahrt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Preis wird es Isar Aerospace ermöglichen, den Fortschritt der europäischen Industrie zum Launch von Satelliten weiter voranzutreiben, Innovationen zu fördern und die unabhängige Zukunft der europäischen Raumfahrt zu sichern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mariya Gabriel, EU-Kommissarin für Innovation, Forschung, Kultur, Bildung und Jugend, sagt: &#8222;Herzlichen Glückwunsch an den Gewinner des EIC-Horizon-Preises für kostengünstige Raumtransporte, Isar Aerospace, der die europäische Position in diesem Hightech-Sektor fördern wird. Horizon Europe wird die Forschung und Innovation in der Raumfahrt weiter vorantreiben, um Europas Exzellenz und Führungsrolle in diesem Bereich zu stärken.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Thierry Breton, EU-Binnenmarktkommissar, sagt: &#8222;Dieser Preis zeigt die Bedeutung von Innovation für die Raumfahrttechnologie und ist ein Schritt nach vorn in unserem Bestreben, Innovationen zu fördern und den autonomen Zugang zum Weltraum zu verstärken. Die Lösung des Gewinners wird wesentlich dazu beitragen, unsere europäischen Ambitionen in der Raumfahrt für einen autonomen, zuverlässigen und kostengünstigen Zugang zum Weltraum zu erreichen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Isar Aerospace</strong><br>Isar Aerospace mit Sitz in Ottobrunn/München entwickelt und baut Trägerraketen für den Transport von kleinen und mittleren Satelliten sowie Satellitenkonstellationen in die Erdumlaufbahn. Gegründet wurde das Unternehmen 2018 von Daniel Metzler, Josef Fleischmann und Markus Brandl. Seither ist es auf über 220 Mitarbeiter aus rund 40 Nationen gewachsen, die langjährige Raumfahrtexpertise aus der Praxis sowie Erfahrungen aus anderen Hightechindustrien mitbringen. Das Unternehmen wird privat finanziert vom ehemaligen SpaceX Vice President Bulent Altan und führenden Investoren wie Airbus Ventures, Apeiron, Earlybird, HV Capital, Lakestar, Lombard Odier, Porsche SE, UVC Partners und Vsquared Ventures.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16309.msg526430#msg526430" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Isar Aerospace</a></li></ul>
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		<title>OHB: Hyperspektralsatellit EnMAP fit für den Orbit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-hyperspektralsatellit-enmap-fit-fuer-den-orbit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Dec 2021 13:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Testkampagne erfolgreich absolviert / Im April 2022 soll es ins All gehen. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE. Oberpfaffenhofen, 17. Dezember 2021. Der Hyperspektralsatellit EnMAP (Environmental Mapping and Analysis Program) hat den nächsten Meilenstein erreicht und die Umwelttests im Testzentrum der IABG im bayerischen Ottobrunn erfolgreich abgeschlossen. Weitere Funktionstests in der OHB-Firmenzentrale [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Testkampagne erfolgreich absolviert / Im April 2022 soll es ins All gehen. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EnMAPatohbOHB.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EnMAPatohbOHB260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Fitnesstest check! EnMAP hat heute in der OHB-Firmenzentrale in Bremen die finalen Funktionstests absolviert. Von Bremen aus wird der Satellit dann im Frühjahr seine Reise Richtung Startplatz antreten. (Bild: OHB)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Oberpfaffenhofen, 17. Dezember 2021. Der Hyperspektralsatellit EnMAP (Environmental Mapping and Analysis Program) hat den nächsten Meilenstein erreicht und die Umwelttests im Testzentrum der IABG im bayerischen Ottobrunn erfolgreich abgeschlossen. Weitere Funktionstests in der OHB-Firmenzentrale in Bremen, wo der Satellit jetzt auf die Abreise Richtung Startplatz vorbereitet wird, haben die Funktionalität des Satelliten nun umfassend bestätigt. Damit ist der Satellit fit für den Ritt ins All! EnMAP soll neuartige Datensätze über den Zustand des Ökosystems auf der Landoberfläche und dessen Veränderungen liefern. Im April 2022 soll der „Umweltbeobachter“ mit einer Falcon-9-Rakete von SpaceX zu seiner sonnensynchronen Erdumlaufbahn in rund 650 Kilometer Höhe aufbrechen. Der Satellit wird im Auftrag der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWi) von der OHB System AG entwickelt und gebaut.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Analyselabor im All</strong><br>„Mit EnMAP starten wir in eine völlig neue Ära der Erdbeobachtung. Ich bin froh und stolz, dass wir es gemeinsam mit unserem Partner DLR geschafft haben, dieses ambitionierte Projekt in die Tat umzusetzen“, sagt Marco Fuchs, der Vorstandsvorsitzende der OHB System AG. „Hyperspektraldaten werden eine Fülle neuartiger Erdbeobachtungsdaten generieren, die für die so wichtigen Klimaschutzanstrengungen und Nachhaltigkeitsziele von immenser Bedeutung sind. Daher wird auch die europäische Copernicus-Mission CHIME, die ebenfalls mit einer Hyperspektral-Nutzlast aus dem Hause OHB ausgestattet wird, bei den europäischen Wissenschaftlern so sehnsüchtig erwartet.“</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmap2297DLRCCBYNCND3026.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmap2297DLRCCBYNCND3026.jpg" alt=""/></a><figcaption>EnMAP Erdbeobachtungssatellit &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bewährungsprobe unter Weltraumbedingungen</strong><br>Ehe der Satellit im All seinen Dienst verrichten kann, ging es für das Technikwunder im Sommer für viele Monate in die Testkammer. Im Raumfahrttesthaus der IABG wurde EnMAP einer mehrmonatigen Überprüfung auf Herz und Nieren unterzogen. Dabei musste der Satellit umfangreiche Umwelttests absolvieren. Darunter der Thermalvakuumtest, bei dem der Satellit sich in heißer und eiskalter Umgebung bewähren musste, ebenso eine Reihe intensiver mechanischer Tests. Es folgten der EMC- (hier geht es um die elektromagnetische Verträglichkeit) und Autokompatibilitäts-Test. Dabei galt es, nachzuweisen, dass EnMAP den Belastungen durch einen Raketenstart und den extremen Bedingungen im Orbit standhalten kann, denn beim Launch wird der Satellit kräftig durchgerüttelt und ist extremer Lautstärke ausgesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie arbeitet EnMAP?</strong><br>Das am OHB-Raumfahrtzentrum „Optik und Wissenschaft“ in Oberpfaffenhofen entwickelte EnMAP-Instrument wird aus dem Weltraum die von der Erdoberfläche reflektierte Sonnenstrahlung analysieren. EnMAP erfasst von der Erdoberfläche zurückgeworfene Sonnenstrahlung vom sichtbaren Licht bis in den kurzwelligen Infrarotbereich und in kontinuierlichen Spektren. Die spektral hochaufgelösten Aufnahmen von EnMAP werden Antworten auf Fragen wie diese geben: Wie verschmutzt ist das Gewässer? Welche Mineralien oder Schadstoffe sind hier im Boden? Was wächst dort und wie steht es um die Versorgung der Pflanzen mit Nährstoffen? Wie wirkt sich der Klimawandel auf die unterschiedlichsten Ökosysteme aus? „Obwohl es sich bei EnMAP in erster Linie um eine wissenschaftliche Mission handelt, gibt es ein klares Potenzial, operative Anwendungen beispielsweise für die Landwirtschaft oder den Umweltschutz zu entwickeln. Dafür liefert uns EnMAP einzigartige Daten“, sagt Hans-Peter Honold, Gesamtprojektleiter EnMAP bei OHB.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>EnMAP – die deutsche Umweltmission und ihre Partner</strong><br>Die Umweltmission EnMAP wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn geleitet und im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWi) im nationalen Raumfahrtprogramm ausgeführt. Mit der Entwicklung und dem Bau des Satelliten sowie des Hyperspektralinstrumentes wurde die OHB-System AG beauftragt. Die Mission steht unter der wissenschaftlichen Leitung des GeoForschungszentrums Potsdam (GFZ). Mit dem Aufbau und Betrieb des Bodensegments sind drei Institute und Einrichtungen des DLR beauftragt worden: Das Deutsche Raumfahrtkontrollzentrum in Oberpfaffenhofen wird den Satellitenbetrieb durchführen und überwachen. Das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum und das DLR-Institut für Methodik der Fernerkundung werden die empfangenen Satellitendaten archivieren, prozessieren, validieren und für die Wissenschaft zugänglich machen. Auch Firmen und Behörden werden mit den neuartigen Daten arbeiten und damit künftige Services vorbereiten. Die zukünftige Nutzung der EnMAP-Hyperspektraldaten durch Universitäten und wissenschaftliche Einrichtungen und die Entwicklung von speziellen Anwendungen werden durch BMWi-Förderprogramme projektbegleitend unterstützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18078.msg524508#msg524508" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">EnMAP (Environmental Mapping and Analysis Program) auf Falcon 9</a></li></ul>
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		<title>Isar Aerospace: Astrocast weiterer Kunde</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/isar-aerospace-astrocast-weiterer-kunde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Dec 2021 18:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Isar Aerospace unterzeichnet verbindliche Launch Service Vereinbarung mit Astrocast über den Start eines Satelliten im Rahmen einer Rideshare Mission sowie über die Option zum Start weiterer Satelliten. Astrocast ist das am weitesten entwickelte globale Nanosatelliten-IoT-Netzwerk, das Internet of Things und Machine-to-Machine-Konnektivität für globale Unternehmen bereitstellt. Eine Pressemitteilung von Isar Aerospace. Quelle: Isar Aerospace. München, 15. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Isar Aerospace unterzeichnet verbindliche Launch Service Vereinbarung mit Astrocast über den Start eines Satelliten im Rahmen einer Rideshare Mission sowie über die Option zum Start weiterer Satelliten. Astrocast ist das am weitesten entwickelte globale Nanosatelliten-IoT-Netzwerk, das Internet of Things und Machine-to-Machine-Konnektivität für globale Unternehmen bereitstellt. Eine Pressemitteilung von Isar Aerospace.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Isar Aerospace.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/astrocastiotnanosatsglobeisaraerospace.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/astrocastiotnanosatsglobeisaraerospace26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Satelliten von Astrocast über der Erde &#8211; künstlerische Darstellung. (Quelle: Isar Aerospace)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">München, 15. Dezember 2021 – Isar Aerospace, der führende und kapitalstärkste private europäische Anbieter von Startdiensten mit Schwerpunkt auf kleine und mittlere Satelliten, und Astrocast, das führende Schweizer Unternehmen für Nanosatelliten mit Schwerpunkt im Bereich Internet der Dinge (IoT), haben heute bekanntgegeben, eine verbindliche Launch Service Vereinbarung geschlossen zu haben. Bis Anfang 2024 wird Isar Aerospace den Astrocast-Satelliten im Rahmen einer Rideshare-Mission von seinem Startplatz in Andøya, Norwegen, in eine sonnensynchrone Umlaufbahn bringen. Darüber hinaus eröffnet der Vertrag Optionen für den Start weiterer Satelliten. Dieser Vertrag erweitert den kommerziellen Kundenstamm von Isar Aerospace und steht für das Vertrauen, welches Kunden aus der europäischen Raumfahrt dem Unternehmen entgegenbringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während die Nachfrage im Bereich IoT weltweit explosionsartig ansteigt, können derzeitige Satellitenlösungen den Anforderungen kaum gerecht werden, denn über 85 % der Erdoberfläche werden nicht von herkömmlichen Mobilfunknetzen abgedeckt. Das Potenzial für das Internet der Dinge ist mit 30 Millionen erwarteten Verbindungen bis 2025 sehr groß. Astrocast erweitert seine globale Nanosatellitenkonstellation und bietet Module mit geringem Stromverbrauch an, um Millionen von IoT-Geräten in abgelegenen, ländlichen und maritimen Gebieten effizient und kostengünstig miteinander zu verbinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Technologien im Weltraum sind für alle Industrien auf der Erde von entscheidender Bedeutung. Wir freuen uns, Astrocast in seiner Entwicklung zu unterstützen – besonders, weil unsere Unternehmen ähnliche Wurzeln haben: ihre Gründer kommen von einer technischen Universität und wollen die Raumfahrtindustrie in Europa revolutionieren. Wir sind stolz darauf, unseren Kundenstamm weiter auszubauen und danken Astrocast für das Vertrauen, das es unserem Team entgegenbringt“, sagt Stella Guillen, Chief Commercial Officer von Isar Aerospace.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Astrocast geht mit seinem Service Herausforderungen in den Bereichen Landwirtschaft und Viehzucht, Öl, Gas und Bergbau, Schifffahrt, Umwelt, vernetzte Fahrzeuge und IoT-Geräte an. Das Netzwerk ermöglicht Unternehmen die Überwachung, Verfolgung und Kommunikation mit kritischer Infrastruktur von jedem Ort der Welt aus. Das Unternehmen hat bereits eine Satellitenkonstellation im Weltraum in Betrieb und ist damit allen direkten Wettbewerbern einen Schritt voraus. Astrocast ging im August 2021 an die Börse und ist an der Euronext Growth in Oslo notiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir freuen uns über den Vertrag mit Isar Aerospace. Als ein in Europa ansässiger Satellitenbetreiber begrüßen wir es sehr, europäische Lösungen für den Start unserer Satelliten zu unterstützen und freuen uns besonders, dass wir die Möglichkeit haben, unseren Satelliten von Norwegen aus zu starten. Isar Aerospace hat uns eine großartige Lösung präsentiert, und wir freuen uns darauf, seine Entwicklung auf dem Weg zum ersten Launch mitzuverfolgen“, sagt Kjell Karlsen, Chief Financial Officer von Astrocast.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Astrocast</strong><br>Das inzwischen börsennotierte Unternehmen Astrocast SA ist das am weitesten entwickelte globale Nanosatelliten-IoT-Netzwerk zur Lösung von Herausforderungen in Bereichen wie Landwirtschaft und Viehzucht, Öl, Gas und Bergbau, Schifffahrt, Umwelt, vernetzte Fahrzeuge und IoT-Geräte. Das Astrocast-Netzwerk ermöglicht es Unternehmen, kritische Infrastruktur von jedem Ort der Welt aus zu überwachen, zu verfolgen, zu bewerten und mit den Anlagen zu kommunizieren. In Zusammenarbeit mit Airbus, CEA/LETI, der Europäischen Weltraumagentur ESA und Thuraya hat Astrocast Astronode S entwickelt, ein hochmodernes Modul mit einer flachen L-Band-Antenne, extrem niedrigem Stromverbrauch und kleinem Formfaktor. Astrocast wurde 2014 von einem renommierten Expertenteam gegründet und entwickelt, baut und testet alle Produkte selbst, von den Satelliten bis zu den Modulen.<br>Weitere Informationen finden Sie unter <a href="https://www.astrocast.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.astrocast.com</a> .</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Isar Aerospace</strong><br>Isar Aerospace mit Sitz in Ottobrunn/München entwickelt und baut Trägerraketen für den Transport von kleinen und mittleren Satelliten sowie Satellitenkonstellationen in die Erdumlaufbahn. Gegründet wurde das Unternehmen 2018 von Daniel Metzler, Josef Fleischmann und Markus Brandl. Seither ist es auf über 200 Mitarbeiter aus rund 40 Nationen gewachsen, die langjährige Raumfahrtexpertise aus der Praxis sowie Erfahrungen aus anderen Hightechindustrien mitbringen. Das Unternehmen wird privat finanziert vom ehemaligen SpaceX Vice President Bulent Altan und führenden Investoren wie Airbus Ventures, Apeiron, Earlybird, HV Capital, Lakestar, Lombard Odier, Porsche SE, UVC Partners und Vsquared Ventures.<br>Weitere Informationen finden Sie unter <a href="https://isaraerospace.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.isaraerospace.com/</a> .</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16309.msg524438#msg524438" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Isar Aerospace</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/isar-aerospace-astrocast-weiterer-kunde/" data-wpel-link="internal">Isar Aerospace: Astrocast weiterer Kunde</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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