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	<title>Partikel &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Partikel &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Wachstum atmosphärischer Nanopartikel</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/wachstum-atmosphaerischer-nanopartikel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Aug 2019 18:03:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Atmosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[DFG]]></category>
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		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Reinhart Koselleck-Projekt untersucht das Wachstum von atmosphärischen Nanopartikeln. Ziel ist das Verständnis der Mechanismen zur Partikelneubildung und die Unterscheidung natürlicher und anthropogener Beiträge. Eine Pressemitteilung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Quelle: Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Die Bildung neuer Partikel und ihr anschließendes Wachstum in der Troposphäre sind wichtige Prozesse, die die Zusammensetzung der Atmosphäre und den globalen [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Reinhart Koselleck-Projekt untersucht das Wachstum von atmosphärischen Nanopartikeln. Ziel ist das Verständnis der Mechanismen zur Partikelneubildung und die Unterscheidung natürlicher und anthropogener Beiträge. Eine Pressemitteilung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Johannes Gutenberg-Universität Mainz.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28082019200359_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28082019200359_small_1.jpg" alt="AK-Hoffmann, JGU" width="260"/></a><figcaption>
Aerosolkammer zur Untersuchung atmosphärischer Partikelbildung 
<br>
(Bild: AK-Hoffmann, JGU)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bildung neuer Partikel und ihr anschließendes Wachstum in der Troposphäre sind wichtige Prozesse, die die Zusammensetzung der Atmosphäre und den globalen Klimawandel beeinflussen. Der Chemiker Prof. Dr. Thorsten Hoffmann von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) hat die Bewilligung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für ein Reinhart Koselleck-Projekt erhalten, um das Wachstum von besonders kleinen Partikeln zu untersuchen, wobei er einen alternativen Weg erforscht, der bisher kaum Beachtung gefunden hat. Das Projekt mit dem Titel „Chemistry in Nanometer Particles: Unique Breeding Sites for Oligomers?“ wird über einen Zeitraum von fünf Jahren mit rund 915.000 Euro gefördert. Reinhart Koselleck-Projekte werden für besonders innovative und im positiven Sinne risikobehaftete Forschung gewährt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bildung neuer Teilchen, auch als Keimbildung bezeichnet, ist der Ausgangspunkt für etwa die Hälfte der Wolkenkondensationskeime in der Atmosphäre und beeinflusst damit die Eigenschaft von Wolken und die Energiebilanz der Erde. Ultrafeine atmosphärische Teilchen mit einer Größe unter 100 Nanometern stellen außerdem ein Gesundheitsrisiko dar, weil sie sehr tief in die Atemwege eindringen können. Zwar wurden in den letzten Jahren neue Erkenntnisse über die ersten Schritte der Partikelbildung erlangt, aber eine offene Frage ist weiterhin, was genau das weitere Wachstum von Nanopartikeln nach ihrer initialen Entstehung antreibt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Chemische Reaktionen zur Bildung von Oligomeren durch hohen Druck begünstigt</strong>
<br>
Diese Frage werden Thorsten Hoffmann und sein Arbeitskreis mit einem neuen Ansatz erforschen. Sie gehen dabei davon aus, dass die Partikelembryonen selbst eine einzigartige Umgebung liefern, um chemische Reaktionen zu beeinflussen und ein Wachstum zu ermöglichen. Eine besondere Eigenheit der Nanoteilchen ist nämlich der zunehmende Innendruck beziehungsweise Laplace Druck, der durch die Oberflächenspannung hervorgerufen wird. Dabei gilt: je kleiner das Teilchen, desto höher der Druck. </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Chemische Reaktionen, die zur Bildung größerer Moleküle aus kleineren Bausteinen führen, werden durch einen höheren Druck begünstigt. Dadurch können solche Reaktionen, die wir als Oligomerisierung bezeichnen, gerade bei besonders kleinen Partikeln eine wichtige Rolle spielen“, erklärt Hoffmann. Zwar kann der Druck in Nanoteilchen nicht direkt gemessen werden, es gibt aber zahlreiche Hinweise darauf, wie er wirkt. Bei Teilchen von 10 Nanometer Größe wird ein Innendruck von etwa 200 bar erreicht, das würde dem Druck in 2000 Meter Meerestiefe entsprechen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28082019200359_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28082019200359_small_2.jpg" alt="AK-Hoffmann, JGU" width="260"/></a><figcaption>
Laborexperiment zur Aerosolbildung aus natürlichen Emissionen, hier aus Koniferen 
<br>
(Bild: AK-Hoffmann, JGU)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Chemische Reaktionen, die von der Größe der Partikel abhängen, können daher eine entscheidende Rolle im Lebenszyklus von atmosphärischen Aerosolen spielen. Sie würden eine Lücke schließen zwischen der initialen Entstehung von Partikelembryonen und dem Wachstum zu größeren Teilchen, die eine bessere Überlebenswahrscheinlichkeit haben und an denen sich schließlich Wolkentröpfchen bilden können. „Wir wollen sozusagen die kritische Säuglings- und Kleinkindphase der Partikel untersuchen, wenn die Teilchen nach ihrer Geburt auf Prozesse angewiesen sind, die ihnen ein schnelles Wachstum in Größenbereiche erlauben, in denen sie dann im Erwachsenenalter ihren atmosphärischen Aufgaben nachgehen können“, so Hoffmann. Die Untersuchungen erfolgen mit hochauflösender Massenspektrometrie – eine große Herausforderung, da nur sehr wenig organisches Material von einem milliardstel bis einem billionstel Gramm zur Verfügung steht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Unser Ziel ist es, die Mechanismen der Partikelneubildung zu verstehen, um schließlich unterscheiden zu können, was durch natürliche Quellen wie Wälder und was durch menschengemachte Effekte verursacht wird“, fasst Hoffmann zusammen. Aber auch wenn die Arbeit durch atmosphärenchemische Fragestellungen motiviert ist, kann das erarbeitete Wissen über größenabhängige chemische Reaktionen auch zu einem besseren Verständnis von Gleichgewichtsreaktionen in organischen Nanoreaktoren beitragen und – in einem sehr allgemeinen Sinn – ebenfalls Beiträge zum Verständnis der Entstehung des Lebens liefern. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Reinhart Koselleck-Projekte für besonders innovative Forschungsvorhaben</strong>
<br>
Die Reinhart Koselleck-Projekte der DFG bieten einen Freiraum für besonders innovative und risikobehaftete Forschung. Die Förderung wird an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben, die sich durch besondere wissenschaftliche Leistung ausgewiesen haben. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=916.msg459768#msg459768" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Erde</a> </li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Stardust und Tempel 1: Eine kurze Begegnung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/stardust-und-tempel-1-eine-kurze-begegnung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Feb 2011 18:44:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Kometen]]></category>
		<category><![CDATA[Kometenoberfläche]]></category>
		<category><![CDATA[Partikel]]></category>
		<category><![CDATA[Rückkehrkapsel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die NASA-Sonde Stardust hat im Verlaufe ihrer erweiterten Mission am Morgen den Kometen Tempel 1 passiert und sendete Bilder von dieser Begegnung zur Erde. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, Raumcon. Eigentlich hatte die 1999 gestartete Sonde Stardust (dt. Sternenstaub) die Aufgabe, Partikel aus der Halo des Kometen Wild 2 zu sammeln und mit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die NASA-Sonde Stardust hat im Verlaufe ihrer erweiterten Mission am Morgen den Kometen Tempel 1 passiert und sendete Bilder von dieser Begegnung zur Erde.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15022011194411_small_1.jpg" alt="NASA/JPL-Caltech/Cornell University" width="334" height="273"/><figcaption>
Ausschnitt aus Bild 34 der heute übermittelten Aufnahmen von Tempel 1 (Bild: NASA/JPL-Caltech/Cornell University)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Eigentlich hatte die 1999 gestartete Sonde Stardust (dt. Sternenstaub) die Aufgabe, Partikel aus der Halo des Kometen Wild 2 zu sammeln und mit einer kleinen Rückkehrkapsel zur Erde zu bringen. Diese Mission gelang. Später kam man auf die Idee, die noch funktionierende Sonde auf eine leicht geänderte Flugbahn zu bringen, die ihr im Februar 2011 einen Vorbeiflug an einem anderen Kometen, nämlich Tempel 1, ermöglichen würde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch dieses Vorhaben ist nun geglückt. Insgesamt 72 Bilder der Navigationskamera der Sonde wurden gemacht und werden seit etwa 9:50 Uhr MEZ auf der Erde empfangen. Sie zeigen den Kometen mit einigen Oberflächendetails. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eines dieser Details ist für die Wissenschaftler besonders interessant. Im Jahre 2005 bekam Tempel 1 schon einmal Besuch von der Erde durch die Kometensonde Deep Impact (dt. tiefer Einschlag). Wie der Name schon sagt, ging es bei dieser Mission darum, die Auswirkungen eines Einschlages auf die Kometenoberfläche zu studieren. Dabei wurde auch Material aus dem Inneren des Kometen herausgeschleudert und spektroskopisch untersucht. Allerdings verdeckte damals die aufgewirbelte Staubwolke den Blick auf den neuen Einschlagskrater. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15022011194411_small_2.jpg" alt="NASA/JPL-Caltech/LMSS" width="335" height="338"/><figcaption>
Logo der Stardust-NExT-Mission (Bild: NASA/JPL-Caltech/LMSS)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dies wollte und konnte man jetzt nachholen. Tempel 1 hat mittlerweile eine Runde um die Sonne absolviert, was sicherlich auch seine Spuren hinterlassen haben dürfte. In der Nähe der Sonne sublimiert Oberflächenmaterial vom Kometen durch die intensivere Wärmestrahlung. So kann man also im Abstand weniger Jahre die Veränderungen auf einem Kometen studieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute früh gegen 5:48 Uhr MEZ hatte Stardust NExT mit nur 181 Kilometern Abstand ihre größte Annäherung an den Kometen und passierte ihn in einer flüchtigen Begegnung mit 39.100 Kilometern pro Stunde Geschwindigkeit. In den USA war noch der 14. Februar, weshalb man dies auch als Valentinstagsereignis sah. Diese erweiterte Mission, die unter der Bezeichnung NExT für New Exploration of Tempel (dt. neue Erforschung von Tempel) firmiert, hat die NASA nur etwa 29 Millionen US-Dollar gekostet. Mittlerweile hat Stardust 5,6 Milliarden Kilometer zurückgelegt. Auch die Mission der Sonde Deep Impact, die 2005 auf Tempel 1 stieß, war zwischenzeitlich erfolgreich erweitert worden (EPOch, Epoxi). Alles in allem zeigt sich, dass Langlebigkeit durchaus Vorteile hat, auch für Raumsonden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere erwähnenswerte Besonderheiten: Die Begegnung mit Tempel 1 fand in einem um etwa 10 Kilometer geringeren Abstand als geplant statt, die Bilder wurden nicht wie vorgesehen so übermittelt, dass die Aufnahmen, die während der größten Annäherung gemacht wurden, zuerst übertragen wurden und das Dust Flux Monitor Instrument der Kometensonde hat Einschläge von Staubpartikeln registriert. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4159.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Die Stardust-Mission</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hayabusa mit Asteroidenstaub</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/hayabusa-mit-asteroidenstaub/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Nov 2010 18:25:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Asteroidensonde]]></category>
		<category><![CDATA[Ionentriebwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Landeplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Partikel]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die japanische Asteroidensonde Hayabusa, deren Landekapsel im Sommer in Australien niederging, hat einige Partikel vom Asteroiden Itokawa mitgebracht. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: JAXA. Vertont von Peter Rittinger. Dies ergaben ausführliche Analysen der beteiligten Wissenschaftler in den vergangenen Wochen. Damit kann man die Mission der kleinen Raumsonde trotz aller Widrigkeiten als hundertprozentigen Erfolg ansehen. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die japanische Asteroidensonde Hayabusa, deren Landekapsel im Sommer in Australien niederging, hat einige Partikel vom Asteroiden Itokawa mitgebracht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: JAXA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-11-20-58979.mp3"></audio></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dies ergaben ausführliche Analysen der beteiligten Wissenschaftler in den vergangenen Wochen. Damit kann man die Mission der kleinen Raumsonde trotz aller Widrigkeiten als hundertprozentigen Erfolg ansehen. 
<br>
Die JAXA stützt ihre Veröffentlichung auf die folgenden Kriterien. Die mineralogische Zusammensetzung, die Häufigkeit bestimmter chemischer Elemente stimmt mit der einer Klasse primitiver Meteoriten überein, nicht aber mit der Zusammensetzung irdischen Oberflächengesteins. Die gefundenen Mineralien entsprechen außerdem den zuvor per Fernerkundung gewonnen Daten. Schließlich fand sich kein einziger Partikel, der vulkanischen Ursprungs sein könnte. Diese drei Fakten zusammen genommen schließen eine Kontamination durch irdisches Material praktisch aus. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17112010192538_small_1.jpg" alt="JAXA" width="591" height="443"/><figcaption>
Bild eines optischen und eines Rasterelektronenmikroskops von einer Hayabusa-Probe 
<br>
(Bild: JAXA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt wurden etwa 1.500 Körnchen im Probenbehälter A gefunden, ihre Größe liegt meist unter 10 Mikrometern. Bisher wurde dessen Innenseite gründlich mit einem Spezialspachtel ausgeschaubt und die gewonnen Partikel mittels eines optischen und eines Rasterelektronenmikroskop abgebildet. Dabei konnten auch Informationen über die chemische Zusammensetzung gewonnen werden.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Demnach gehören die meisten Sandkörnchen der Gruppe der <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Olivine" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Olivine</a> an. Ihr Eisen- und Magnesiumgehalt liegt aber deutlich über dem irdischen Gesteins. Des Weiteren wurden <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pyroxene" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Pyroxene</a>, <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Plagioklas#Plagioklase" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Plagioklase</a> (Kalknatronfeldspate) und Sulfide identifiziert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start der 510 kg leichten Raumsonde Hayabusa erfolgte am 9. Mai 2003 vom japanischen Raumfahrtzentrum Kagoshima aus. Danach brachten Ionentriebwerke, die über mehrere zehntausend Stunden in Betrieb waren, die Sonde auf die geplante Flugbahn. Der Asteroid (25.143) Itokawa ist ein 1996 entdeckter Himmelskörper, der sich auf einem elliptischen Orbit um die Sonne bewegt. Dabei kreuzt seine Flugbahn die der Erde. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17112010192538_small_2.jpg" alt="JAXA" width="260"/><figcaption>
Hayabusa auf Itokawa &#8211; künstlerische Impression
<br>
(Bild: JAXA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 12. September 2005 erreichte Hayabusa den Asteroiden und bezog mehrere Wochen lang Position über Itokawa, während dieser 535 x 294 x 209 Meter abmessende, unförmige Himmelskörper sich in 12:09 h einmal um seine Achse drehte. Nach schrittweiser Annäherung unternahm man am 4. November 2005 ein erstes Landemanöver, welches aber vom autonomen Steuerungssystem abgebrochen wurde. Offenbar hatte das optische System den Schatten der Sonde als Hindernis fehlinterpretiert. Nach entsprechender Fehleranalyse wagte man am 12. November 2005 einen zweiten, erfolgreichen Landeversuch. Ein weiteres kurzes Aufsetzen erfolgte am 26. November 2005. Die zum Aufwirbeln von Staub eigentlich vorgesehenen zwei Projektile aus Tantal wurden mit 80-prozentiger Wahrscheinlichkeit nicht abgeschossen. So war man sich nicht sicher, ob überhaupt Material in die Probenbehälter gelangt war. Zudem stand deren Luke danach länger als ein Jahr offen. Während des Abstiegs kam es außerdem zu einem Problem im System B der Steuertriebwerke, so dass man auf System A umstieg. Später wurde festgestellt, dass System B offenbar ein Leck hatte. Dadurch verlor man wenig später den gesamten chemischen Treibstoff und wegen der damit verbundenen Lageänderung auch den Funkkontakt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In falscher Ausrichtung zur Sonne konnten die Solarzellen nicht ausreichend Energie bereitstellen. Die Batterie wurde Ende November und im Dezember 2005 mehrfach tiefentladen und verlor einen Großteil ihrer Speicherfähigkeit. Außerdem gingen die bei der zweiten Landung aufgezeichneten Daten verloren. Trotz all dieser Widrigkeiten gelang im Januar 2006 aus einem Sicherheitsmodus heraus die langsame Wiederherstellung von Energieversorgung, Kommunikation und Lageregelung. Dazu musste man neben dem einzigen noch funktionierenden Drallrad nun auch einen Teil des Xenons, eigentlich Treibstoff für die Ionentriebwerke, einsetzen. Die beiden anderen Drallräder, die zusammen eigentlich die Dreiachsenstabilisierung der Sonde sichern sollten, waren bereits im Juli und Oktober 2005 ausgefallen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Da man durch die technischen Probleme der Sonde den eigentlichen Abflugzeitpunkt, Mitte Dezember 2005, verpasst hatte, flog Hayabusa rund zwei Jahre an der Seite Itokawas weiter. Im Dezember 2007 wurde der Rückflug eingeleitet. Mit den verbliebenen Restkapazitäten der Ionentriebwerke gelang bis zum 27. März 2010 die Änderung der Bahn soweit, dass Hayabusa die Erde erreichen würde. Letzte Korrekturmanöver am 5. und 27. Mai sowie am 5. und 9. Juni sorgten dafür, dass die vorgesehene Landezone eingehalten wurde. Die Rückkehr der Kapsel, die am 13. Juni, 12:51 Uhr MESZ von Hayabusa abgetrennt wurde, gelang wie geplant. Bereits kurz nach dem Bodenkontakt konnte die Kapsel geortet werden und am Folgetag geborgen werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4190.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Mission: Hayabusa bei Itokawa</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
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			</item>
		<item>
		<title>Pluto rückt näher</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/pluto-rueckt-naeher/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Dec 2009 20:56:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
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		<category><![CDATA[Software-Update]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Pluto-Sonde New Horizons befindet sich seit mittlerweile 1.440 Tagen im All und ist inzwischen 15,427 Astronomische Einheiten von der Sonne entfernt. Trotzdem liegen noch weitere 2.022 Tage vor der Sonde, bevor das Hauptziel der Reise, der Zwergplanet Pluto, erreicht werden wird. Am heutigen 29. Dezember 2009 konnte man auf diesem Weg jedoch einen Meilenstein [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Pluto-Sonde New Horizons befindet sich seit mittlerweile 1.440 Tagen im All und ist inzwischen 15,427 Astronomische Einheiten von der Sonne entfernt. Trotzdem liegen noch weitere 2.022 Tage vor der Sonde, bevor das Hauptziel der Reise, der Zwergplanet Pluto, erreicht werden wird. Am heutigen 29. Dezember 2009 konnte man auf diesem Weg jedoch einen Meilenstein erreichen. Seit dem heutigen Tag befindet sich New Horizons erstmals näher am Pluto als an der Erde.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: JHU/APL, NASA, Daniel Muller. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-01-05-94440.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29122009215640_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29122009215640_small_1.jpg" alt="Solar System Simulator des JPL" width="388" height="207"/></a><figcaption>
Ab dem heutigen Tag befindet sich die Raumsonde New Horizons näher an Pluto als an der Erde. 
<br>
(Bild: Solar System Simulator des JPL)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Zeit bewegt sich <i>New Horizons</i> mit einer Geschwindigkeit von 16,48 Kilometern pro Sekunde und fünf Umdrehungen pro Minute auf einer spinnstabilisierten Flugbahn in Richtung auf den Rendezvouspunkt mit dem Pluto-Charon-System zu. Im Laufe des heutigen Tages wurde dabei zum ersten Mal auf dem Weg ein Punkt erreicht, auf welchem sich die Sonde näher an Pluto befindet als an der Erde. Während unser Heimatplanet aktuell 2,456 Milliarden Kilometer entfernt ist, dies entspricht einer Distanz von rund 16,417 Astronomischen Einheiten, beträgt die Entfernung zum Pluto &#8222;nur&#8220; noch 2,454 Milliarden Kilometer (16,405 Astronomische Einheiten). Nach der Ansicht von Dr. Alan Stern vom Southwest Research Institute (SwRI), dem Leiter dieser Raummission, stellt dieses Ereignis einen schönen Schlusspunkt für das Jahr 2009 dar. Im Verlauf dieses Jahres konnte <i>New Horizons</i> die Entfernung zu Pluto um insgesamt rund 500 Millionen Kilometer verkürzen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während dieser Reise, so Dr. Alan Stern, entwickeln sich die Dinge für <i>New Horizons</i> gut. Nach einer zehntägigen Wachphase (<a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/kurze-wachphase-fuer-new-horizons/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net berichtete</a>) wurde die Sonde am 20. November 2009 wieder in einen Schlafmodus, den sogenannte &#8222;Hibernation Mode&#8220;, versetzt, welcher diesmal bis zum 4. Januar 2010 aufrecht erhalten wird. Das Hauptziel der letzten Wachphase war eine Neupositionierung der Hauptantenne, welche, der Bewegung der Erde um die Sonne folgend, neu auf die Erde ausgerichtet werden musste. Außerdem wurden die über mehrere Monate angesammelten Daten des &#8222;Venetia Burney Student Dust Counter&#8220;-Experimentes an das Kontrollzentrum der Sonde übermittelt. Dieses Gerät zählt im Flugverlauf der Sonde die auftreffenden Staubpartikel und bestimmt dabei zusätzlich deren Masse. Durch die Bestimmung von Verteilung und Dichte der Staubpartikel entlang der Flugbahn von <i>New Horizons</i> wollen die beteiligten Wissenschaftler Daten über die Kollisionsraten von Asteroiden, Kometen und Objekten des Kuipergürtels im äußeren Sonnensystem gewinnen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich wurde durch ein erfolgreiches Update ein Fehler in der Software der Sonde behoben und es erfolgte eine Verfeinerung der Tracking-Daten. Außerdem übermittelte man Kommandos, welche die weiteren Aktivitäten bis zum Januar 2010 festlegen sollen. Trotz der momentanen Schlafphase für die meisten Instrumente ist zum Beispiel der Staubzähler weiterhin aktiv und sammelt kontinuierlich seine Daten. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29122009215640_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29122009215640_small_2.jpg" alt="JHU/APL" width="323" height="359"/></a><figcaption>
Die aktuelle Position der Sonde New Horizons auf dem Weg zum Pluto. 
<br>
(Bild: JHU/APL)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Boden-Team der Mission war in den letzten Wochen und Monaten damit beschäftigt, bereits jetzt den am 14. Juli 2015 erfolgenden Vorbeiflug an Pluto zu planen und an entsprechenden Simulatoren zu erproben. Außerdem plant man neben den Aktivitäten für die nächste 10-tägige Wachphase im Januar 2010 den nächsten &#8222;großen&#8220; Wachzyklus im Frühsommer 2010, den sogenannten &#8222;Active Checkout No. 4&#8220;. Die zuletzt übermittelten Telemetriedaten der Sonde zeigen an, dass sich <i>New Horizons</i> in guter Verfassung befindet und im Großen und Ganzen &#8222;auf Kurs&#8220; liegt. Allerdings wird im kommenden Sommer ein minimales Kurskorrekturmanöver durchgeführt werden müssen, da man Pluto ansonsten um mehrere 10.000 Kilometer verfehlen würde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich ist für den Zeitraum vom Ende Mai bis Anfang Juli 2010 ein kompletter Check der Sonde und aller an Bord befindlichen Instrumente geplant. Bei dieser Gelegenheit soll unter anderem eine erneute Kalibrierung der wissenschaftlichen Experimente erfolgen, nachdem die letzte &#8222;Komplett-Kalibrierung&#8220; aller Instrumente im Jahr 2008 durchgeführt wurde. Im Rahmen dieser Kalibrierungen wird zum Beispiel das LORRI-Kamerasystem erneut Fotos von Neptun und Uranus aufnehmen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das für die an der Mission arbeitenden Ingenieure und Wissenschaftler &#8222;spannendste&#8220; Ereignis des kommenden Jahres wird jedoch eine Generalprobe des FlyBys an Pluto werden. In einer speziellen Simulations-Anlage will man im nächsten Sommer die kompletten Kommandos für den 2015er FlyBy einmal komplett durchlaufen lassen und dabei überprüfen, ob in den erstellten Kommandosequenzen Fehler auftreten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich beginnen die Wissenschaftler langsam damit, sich ernsthaftere Gedanken über das weitere Vorgehen <i>New Horizons</i> nach dem Pluto-Charon-Encounter zu machen. Der an Bord befindliche Radioisotopengenerator, welcher für die Energieversorgung von <i>New Horizons</i> verantwortlich ist, kann die Sonde nach aktuellen Schätzungen aller Wahrscheinlichkeit nach bis zum Jahr 2025 mit genügend Energie versorgen, um sinnvolle wissenschaftliche Arbeiten durchzuführen. Daher war bereits vor dem Start der Sonde geplant, nach dem Vorbeiflug an Pluto ein oder vielleicht auch zwei Objekte des Kuipergürtels anzusteuern. Allerdings sind von den Astronomen bisher noch keine entsprechenden Objekte innerhalb der Reichweite von <i>New Horizons</i> entdeckt worden. Die gezielte Suche nach entsprechenden potentiellen Zielen soll im kommenden Sommer beginnen und dann bis vorerst 2012 anhalten. Damit man dabei wirklich die angestrebten vier bis zehn möglichen Ziele entdeckt, soll die Koordinierung der Suche auf einem weiteren Arbeitstreffen im Januar 2010 besprochen werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der heute erreichte Meilenstein gibt allerdings nur die direkten Entfernungen zwischen <i>New Horizons</i>, der Erde und dem Pluto-Charon-System auf einer geraden Linie wieder. Aufgrund der hyperbolisch verlaufenden Flugbahn der Sonde wird <i>New Horizons</i> erst am 25. Februar 2010 auch die Hälfte der tatsächlich bis zum Vorbeiflug an Pluto zu absolvierenden Kilometer zurückgelegt haben. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon-Forum</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4202.195 " target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Aktuelle Diskussion zu New Horizons</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Neue nukleare Energiequellen möglich</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/neue-nukleare-energiequellen-moeglich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Apr 2008 10:07:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Kohlenstoff]]></category>
		<category><![CDATA[Partikel]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kernenegie kann direkt in elektrische Energie umgewandelt werden. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: New Scientist. Mittels mit Gold verbundener Kohlenstoff-Nanoröhrchen, die mit einer Folie aus Lithium-Hydriden ummantelt sind, kann kinetische Energie der bei radioaktiven Zerfällen oder Kernspaltungen ausgesandten Teilchen offenbar direkt in elektrische Energie umgewandelt werden. Dies haben US-Forscher herausgefunden. Die nuklearen Partikel schlagen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Kernenegie kann direkt in elektrische Energie umgewandelt werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: New Scientist.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05042008120717_small_1.jpg" alt="NASA, Raumfahrer.net" width="326" height="320"/><figcaption>
Nanotubes können bei Nutzung der Kernenergie in Zukunft eine große Rolle spielen 
<br>
(Bild: NASA, Raumfahrer.net)
</figcaption></figure></div>



<p>Mittels mit Gold verbundener Kohlenstoff-Nanoröhrchen, die mit einer Folie aus Lithium-Hydriden ummantelt sind, kann kinetische Energie der bei radioaktiven Zerfällen oder Kernspaltungen ausgesandten Teilchen offenbar direkt in elektrische Energie umgewandelt werden. Dies haben US-Forscher herausgefunden. Die nuklearen Partikel schlagen aus dem Gold Elektronen heraus, welche von den Nanotubes abgeleitet werden und sich im Lithium-Hydrid sammeln. Dieses bildet dann den Minuspol der neuen Energiequelle. Die Tubes werden geschichtet und zu Kacheln zusammengefasst. Das Verfahren ist bis zu 20 Mal effektiver als nuklear-thermische Generatoren, wie sie gegenwärtig in Raumsonden wie Cassini verwendet werden. Außerdem soll sich die neue Technologie auch in Atomreaktoren einsetzen lassen.</p>
<p>Bei bisherigen Radionuklidgeneratoren und Kernreaktoren wird die kinetische Energie der Zerfalls- bzw. Spaltprodukte verwendet, um ein Medium zu erwärmen. Anschließend wird die thermische Energie entweder mittels Thermoelementen direkt aber sehr ineffektiv in elektrische Energie gewandelt oder in eine Bewegung umgesetzt. Dadurch können dann elektromagnetische Generatoren angetrieben werden.</p>
<p>Gelingt es, das neue Verfahren zu einem technisch ausgereiften Produkt weiter zu entwickeln, erwartet man insbesondere bei kompakten, mobilen Energiequellen für die Raumfahrt eine deutliche Effizienzsteigerung. Dazu sei laut Liviu Popa-Simil (ehemals Los Alamos National Laboratory) aber noch wenigstens ein Jahrzehnt harter Arbeit erforderlich.</p>
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		<item>
		<title>Genesis: Wiederherstellung verläuft gut</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/genesis-wiederherstellung-verlaeuft-gut/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Apr 2005 15:54:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Partikel]]></category>
		<category><![CDATA[Rückkehrkapsel]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenwind]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als die Kapsel der NASA-Raumsonde Genesis letztes Jahr ungebremst auf dem amerikanischen Wüstenboden aufschlug, dachten die Forscher schon an das Schlimmste. Ein Beitrag von Martin Ollrom. Quelle: UniverseToday. Man dachte, die Mission wäre zur Gänze gescheitert, da die wertvollen Sonnenpartikel mit irdischen Partikeln verunreinigt wurden. Allerdings wurde kurz nach dem Absturz klar, dass noch genügend [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Als die Kapsel der NASA-Raumsonde <i>Genesis</i> letztes Jahr ungebremst auf dem amerikanischen Wüstenboden aufschlug, dachten die Forscher schon an das Schlimmste.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Martin Ollrom. Quelle: UniverseToday.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Man dachte, die Mission wäre zur Gänze gescheitert, da die wertvollen Sonnenpartikel mit irdischen Partikeln verunreinigt wurden. Allerdings wurde kurz nach dem Absturz klar, dass noch genügend Sonnenpartikel vorhanden sein könnten, um die nötigen Forschungen durchzuführen und das <i>Genesis</i>-Ziel doch zu erreichen. Vier Sonnenwindkollektoren haben den Absturz überstanden und sind zurzeit in gutem Zustand. Durch die harte Arbeit der Techniker und der Wissenschaftlern der NASA ist es nun möglich, bald mit den Forschungsarbeiten zu beginnen und eventuell herauszufinden, wie das Sonnensystem entstand.
<br>
Die Forscher haben im Johnson Space Center in Houston die vier Kollektoren vom Instrument, das sich <i>Concentrator</i> nennt, getrennt. Diese Kollektoren sammelten Sonnen-Sauerstoffionen, während sich die Raumsonde Genesis in einem Orbit um die Sonne befand. Forscher wollen die Solar-Sauerstoffisotope messen und dies galt auch als das wichtigste Ziel der Raumsonde <i>Genesis</i>. Die Daten könnten uns helfen zu verstehen, wie sich das Sonnensystem geformt hat.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22042005175416_small_1.jpg" alt="None" width="385" height="255"/><figcaption>
Wissenschaftler vom Johnson Space Center bei der Wiederherstellung der Genesis Sonnenpartikel (Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Die Geräte zu öffnen und eine erste visuelle Inspizierung des Schadens ist enorm wichtig&#8220;, erklärt Karen McNamara, die für die Rekonstruktion der Daten verantwortlich ist. &#8222;Dieser Schritt war extrem kritisch, da nur ein falscher Handgriff die restlichen Sonnenpartikel ebenfalls &#8222;verseucht&#8220; hätte. Aber wir sahen zu unserer Freude, dass alle Sonnenpartikel, die überlebt hatten, weiterhin in hervorragenden Zustand waren. Wir können aber noch nicht sagen, wieviele genau überlebt haben. Diese Exemplare werden vorwiegend für die Messung und Zusammensetzung des Sonnenwindes eingesetzt, egal wieviele jetzt wirklich überlebt haben&#8220;, fügt McNamara hinzu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem <i>Genesis</i> am 8. August gestartet war, begann die Sammelphase noch am 5. Dezember 2001 und endete am 1. April 2004. Wenige Monate später, genauer gesagt am 8. September 2004, sollte die Landekapsel über der Erde abgeworfen werden und von einem Hubschrauber aufgefangen werden. Leider öffneten sich die Landefallschirme der Kapsel nicht und sie prallte mit voller Geschwindigkeit in der Wüste von Utah auf. </p>
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		<item>
		<title>Genesis: Absturzursache gefunden?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/genesis-absturzursache-gefunden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Oct 2004 20:36:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Fallschirm]]></category>
		<category><![CDATA[Fehleranalyse]]></category>
		<category><![CDATA[Partikel]]></category>
		<category><![CDATA[Rückkehrkapsel]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenwind]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Möglicherweise haben falsch eingebaute Schalter verhindert, dass sich die Bremsfallschirme der Genesis-Raumkapsel beim Eintritt in die Erdatmosphäre am 8. September geöffnet haben. Ein Beitrag von Michael Stein. Quelle: NASA. Nach monatelanger Reise löste sich Anfang September die Rückkehrkapsel der amerikanischen Raumsonde Genesis mit wenigen Milligramm Sonnenwind an Bord. Nach einem präzise absolvierten Höllenritt durch die [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Möglicherweise haben falsch eingebaute Schalter verhindert, dass sich die Bremsfallschirme der <i>Genesis</i>-Raumkapsel beim Eintritt in die Erdatmosphäre am 8. September geöffnet haben.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Michael Stein. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15102004223638_small_1.jpg" alt="" width="392" height="252"/><figcaption>
Die 
<i>Genesis</i>
-Rückkehrkapsel nach der harten Landung.
<br>
(Foto: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach monatelanger Reise löste sich Anfang September die Rückkehrkapsel der amerikanischen Raumsonde <a href="https://www.raumfahrer.net/genesis-auf-der-suche-nach-dem-anfang-der-welt/" data-wpel-link="internal"><i>Genesis</i></a> mit wenigen Milligramm Sonnenwind an Bord. Nach einem präzise absolvierten Höllenritt durch die Erdatmosphäre sollte die kleine Kapsel an einem Bremsfallschirm hängend noch in der Luft von einem Hubschrauber aus eingefangen werden. Doch es lief anders als geplant: Vollkommen ungebremst schlug die Raumkapsel mit über 300 km/h auf dem Wüstenboden einer Luftwaffenbasis im US-Bundesstaat Utah auf, wobei der Kanister mit den Sonnenwind-Kollektoren zerbrach.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zur Untersuchung dieses Vorfalls gebildete Untersuchungskommission hat nun in ihrem aktuellsten Zwischenbericht als wahrscheinliche Fehlerursache Schalter identifiziert, die aufgrund eines fehlerhaften Designs der Rückkehrkapsel falsch eingebaut worden sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Überreste der <i>Genesis</i>-Kapsel werden in einer Einrichtung in der Nähe von Denver eingehend untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass aufgrund eines fehlerhaften Entwurfs Beschleunigungs-Schalter verkehrt herum eingebaut worden sind. Diese Schalter sollten durch die negative Beschleunigung, die die Raumkapsel beim Eintritt in die Erdatmosphäre erfährt, aktiviert werden und dadurch eine Sequenz einleiten, die schließlich zur Entfaltung der Bremsfallschirme geführt hätte.
<br>
&#8222;Noch ist diese Fehlerursache nicht zweifelsfrei bestätigt, und ebenso wenig können derzeit andere Probleme innerhalb der <i>Genesis</i>-Kapsel ausgeschlossen werden&#8220;, so der Vorsitzende der Untersuchungskommission, Dr. Michael Ryschkewitsch. &#8222;Die Kommission arbeitet daran, diese wahrscheinliche Fehlerursache zu bestätigen, herauszufinden, warum dieser Fehler passiert ist und warum er nicht während des Testprogramms und der ausführlichen Prüfungen entdeckt worden ist.&#8220;
<br>
Die Untersuchungskommission wird vom Hersteller der <i>Genesis</i>-Sonde, dem amerikanischen Luft- und Raumfahrtkonzern <a href="https://www.raumfahrer.net/genesis-auf-der-suche-nach-dem-anfang-der-welt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Lockheed Martin</a>, bei der Suche nach der Fehlerursache durch Dokumentationsmaterial und Spezialisten unterstützt. Ende November soll der Abschlußbericht der Kommission vorliegen.
<br>
Währenddessen sind die Wissenschaftler der <i>Genesis</i>-Mission unverändert optimistisch. Obwohl die fünf Kollektorscheiben, in denen die Atome des Sonnenwinds gefangen sind, vielfach geborsten sind konnte das wichtigste Ziel erreicht werden: Offensichtlich ist eine wissenschaftlich ausreichende Menge Sonnenwind-Partikel in den zerborstenen Kollektoren vorhanden, so dass in naher Zukunft die Untersuchung der kostbaren Fracht beginnen kann. Der <i>Genesis</i>-Mission scheint doch noch ein gutes Ende vergönnt zu sein.
<br>
Einige Bilder:</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15102004223638_small_2.jpg" alt="None" width="427" height="278"/><figcaption>
Die Trümmer der Rückkehrkapsel bei Lockheed Martin.
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15102004223638_small_3.jpg" alt="None" width="449" height="257"/><figcaption>
Unbeschädigter Kollektor aus Goldfolie zur Sammlung von Stickstoffisotopen.
<br>
(Bild: NASA/JPL)
</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15102004223638_small_4.jpg" alt="None" width="434" height="249"/><figcaption>
Unbeschädigter Kollektor aus metallischem Glas in stark verbogener Halterung.
<br>
(Bild: NASA/JPL)
</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15102004223638_small_5.jpg" alt="None" width="439" height="291"/><figcaption>
Leicht beschädigter Sonnenwind-Konzentrator, das wichtigste Teil der Rückkehrkapsel. Die Ausschnittsvergrößerung zeigt ein einzelnes Partikel am oberen Rand des Konzentrators.
<br>
(Bild: NASA/JPL)
</figcaption></figure></div>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Genesis: Material gerettet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/genesis-material-gerettet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Sep 2004 07:19:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Genesis-Mission]]></category>
		<category><![CDATA[Partikel]]></category>
		<category><![CDATA[Probenbehälter]]></category>
		<category><![CDATA[Reinraum]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenwind]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Glück im Unglück: Wissenschaftler haben aus der zerstörten Genesis-Kapsel noch einige Proben retten können, so dass die Missionsziele nicht gefährdet sind. Ein Beitrag von Martin Ollrom und Axel Orth. Quelle: NASA. 260 Millionen Dollar hat die NASA für die Instrumente an Bord von Genesis ausgegeben. Seit Mittwochabend mussten sich einige Techniker und Verantwortliche mit dem [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/genesis-material-gerettet/" data-wpel-link="internal">Genesis: Material gerettet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Glück im Unglück: Wissenschaftler haben aus der zerstörten Genesis-Kapsel noch einige Proben retten können, so dass die Missionsziele nicht gefährdet sind.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Martin Ollrom und Axel Orth. Quelle: NASA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">260 Millionen Dollar hat die NASA für die Instrumente an Bord  von Genesis ausgegeben. Seit Mittwochabend mussten sich einige Techniker und Verantwortliche mit dem Gedanken anfreunden, dass die Mission vielleicht gescheitert ist. Jedoch kamen die Wissenschaftler nach diesem Schock wieder schnell zu sich und versuchten, Sonnenwindpartikel zu retten &#8211; was ihnen auch gelang. Die Sonnenwindpartikel sollen den Forschern einen Einblick bringen, wie unser Sonnensystem entstand. Schon wenige Tage nach dem großen Schock stellt man bei der NASA wieder Aufbruchstimmung fest. &#8222;Unser Team ist wirklich froh, dass wir noch Partikel retten konnten&#8220;, sagte Roger Wiens aus Los Alamos. &#8222;Mit dieser Menge an Partikeln, die wir gerettet haben, können wir nun die meisten, wenngleich auch nicht alle Missionsziele erreichen.&#8220;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13092004091930_small_1.jpg" alt="None" width="400" height="261"/><figcaption>
In diesem provisorisch eingerichteten Reinraum wird der Probenbehälter untersucht(Bild: NASA/JPL)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Es gab im Genesis-Probenbehälter zahlreiche Scheiben aus verschiedenen Materialien, die in den über 2 Jahren im All dem offenen Weltraum ausgesetzt waren und unterschiedliche atomare Partikel des Sonnenwindes gesammelt haben &#8211; je nach Material der Scheibe. Beim Aufprall sind viele Scheiben zerbrochen, jedoch ist die Hauptscheibe zum größten Teil unversehrt geblieben. Und selbst die Fragmente zerbrochener Scheiben können noch brauchbare Partikel enthalten, wie die noch anstehende Hauptuntersuchung in einem Ultrareinraum im Johnson Space Center in Houston zeigen wird, in den der Probenbehälter anschließend überführt wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwar ist der Probenbehälter beim Aufprall aufgeplatzt und so ist die größte Sorge der Wissenschaftler die mögliche Verunreinigung durch irdische Partikel. Doch erste Untersuchungen mit Taschenlampen und kleinen Spiegeln, die in den Probenbehälter eingeführt wurden, zeigen, dass dessen Inneres überraschend sauber ist. Man habe es nicht gerade &#8222;mit Klumpen von Dreck&#8220; zu tun, so Don Sevilla, der führende Nutzlastingenieur des JPL. Im Ultrareinraum in Houston werde man sich den &#8222;Patienten&#8220; gründlich vornehmen und die Schichten der &#8222;Zwiebel&#8220; mit größter Genauigkeit schälen. Schon jetzt machen sich die Experten Gedanken, wie man mit dem Problem der Verunreinigung am besten fertig werden kann. Bis dahin wird nichts und niemand die noch intakten Kollektoren berühren.
<br>
Zur Untersuchung der Absturzursache wurden zwei unabhängige Untersuchungsteams gebildet. Bisher kann nur gesagt werden, dass das Fallschirmsystem nie den Befehl zur Entfaltung erhielt. Die bekannten Probleme mit der Batterie des Fallschirmsystems, die im Weltall kurz nach dem Start leicht überhitzte, bieten sich zwar als Erklärung an, wurden von den Verantwortlichen jedoch bisher nicht erwähnt. &#8222;Jede Identifikation einer Grundursache des Versagens wäre in dieser Phase der Untersuchung reine Spekulation und es gibt Leute bei uns, die das Problem in naher Zukunft sehr detailliert untersuchen werden&#8220;, sagte Gentry Lee, ein führender Ingenieur bei JPL.
<br>
Zweifellos sehr genau werden die Experten der Mission <a href="https://www.raumfahrer.net/?s=Stardust" data-wpel-link="internal">Stardust</a> die Untersuchung des Fallschirmversagens verfolgen, denn auch Stardust ist schon auf dem Rückweg. Zwar wird für deren Landung kein Hubschrauber benötigt, wohl aber der Fallschirm &#8211; und es handelt sich bei beiden Sonden um dasselbe Fallschirmsystem. Auch das Landegebiet ist exakt dasselbe wie bei Genesis. &#8222;Das Stardust-Team startet bereits eine Auswertung der Lektionen aus Genesis&#8220;, sagte Lee. &#8222;Das wird ein langer Prozess sein und man wird einige Dinge verbessern können und einige nicht. Es wird darauf hinauslaufen, inwieweit man die Wahrscheinlichkeit des Erfolgs maximieren kann anhand der Lehren aus dem Versagen von Genesis. Es ist letzten Endes immer noch Fliegerei, was wir hier tun, und da kann man ein gewisses Risiko nie ausschließen.&#8220;  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Landung der Stardust-Kapsel wird für den 15. Januar 2006 erwartet.</p>
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		<item>
		<title>Genesis: Probenbehälter macht Hoffnung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/genesis-probenbehaelter-macht-hoffnung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Sep 2004 13:10:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Absturz]]></category>
		<category><![CDATA[Partikel]]></category>
		<category><![CDATA[Probenbehälter]]></category>
		<category><![CDATA[Rückkehrkapsel]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenwind]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der wertvolle Probenbehälter wird nun in einem Reinraum untersucht &#8211; und es besteht durchaus Hoffnung. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: NASA. Die Genesis-Rückkehrkapsel traf am 8. September zwar präzise die vorgesehene Landeellipse auf dem Utah Test- und Übungsgelände, aber ihre Fallschirme öffneten sich nicht. Sie schlug mit annähernd 320 Kilometern pro Stunde im Wüstenboden [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der wertvolle Probenbehälter wird nun in einem Reinraum untersucht &#8211; und es besteht durchaus Hoffnung.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11092004151033_small_1.jpg" alt="None" width="426" height="278"/><figcaption>
Die Rückkehrkapsel nach dem Absturz. Am Rand der Kapsel sieht man schwarze Verbrennungsspuren vom Eintritt in die Erdatmosphäre.
<br>
Bild: NASA/JPL
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die <i>Genesis</i>-Rückkehrkapsel traf am 8. September zwar präzise die vorgesehene Landeellipse auf dem Utah Test- und Übungsgelände, aber ihre Fallschirme öffneten sich nicht. Sie schlug mit annähernd 320 Kilometern pro Stunde im Wüstenboden von Utah ein. Der Probenbehälter wurde aus den Trümmern der Kapsel geschält und wird nun in einem Reinraum untersucht.
<br>
Wissenschaftler, die die vorläufige Bewertung des Probenbehälters durchführten, waren ermutigt von dem, was sie sahen. Sie glauben, dass es möglich ist, die wichtigsten wissenschaftlichen Ziele der Mission doch noch zu erreichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Wir kommen nach einer harten Landung gerade auf die Beine und unsere Lebensgeister regen sich langsam wieder&#8220;, sagte Orlando Figueroa vom wissenschaftlichen Missionsdirektorat des NASA-Hauptquartiers in Washington. 
<br>
&#8222;Wir können den Sieg noch aus den Klauen der Niederlage reißen,&#8220; fügte Dr. Roger Wiens vom Los Alamos National Laboratory in New Mexiko hinzu, ein Mitglied des <i>Genesis</i>-Wissenschaftsteams. &#8222;Wir sind sehr zuversichtlich.&#8220; Nach ersten Inspektionen kann gesagt werden, dass genug Trägermaterial der Sonnenwindpartikel erhalten geblieben ist, um die wissenschaftliche Gemeinde für einige Zeit zu beschäftigen.
<br>
&#8222;Wir sind nach der vorläufigen Inspektion erfreut und bestärkt&#8220;, sagte NASA-Chef Sean O&#8217;Keefe. &#8222;Das herausragende Design und die robuste Konstruktion von <i>Genesis</i> können die wissenschaftlichen Ergebnisse liefern, die wir uns von der Mission erhofft haben.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Ich möchte die exzellente Arbeit des Navigationsteams hervorheben, das die Kapsel exakt in das vorgesehene Zielgebiet gebracht hat, was mit entscheidend war für das Gelingen der Mission&#8220;, sagte Andrew Dantzler, Direktor der Solar System Division im NASA-Hauptquartier. &#8222;Zusätzlich war das robuste Design der Kapsel der Grund dafür, dass wir nach einer solch harten, so natürlich nicht vorgesehenen Landung überhaupt noch eine Chance haben, die Proben zu erhalten.&#8220; Glück im Unglück war auch, dass die Kapsel im relativ weichen Wüstenboden von Utah einschlug und nicht etwa auf einem Felsplateau &#8211; dann wäre die Kapsel in viele kleine Stücke zerborsten und die Mission vollständig gescheitert.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11092004151033_small_2.jpg" alt="None" width="371" height="241"/><figcaption>
In diesem provisorisch eingerichteten Reinraum wird der Probenbehälter zur Zeit untersucht.
<br>
Bild: NASA/JPL
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Hauptziel der Mission ist die Messung von Sauerstoffisotopen, um zu bestimmen, welche von verschiedenen Theorien zur Rolle von Sauerstoff bei der Entstehung des Sonnensystems korrekt ist. Die Wissenschaftler setzen dazu auf die Teilchen, die auf den vier Segmenten des sogenannten Sonnenwindkonzentrators gesammelt wurden, den die <i>Genesis</i>-Sonde mit sich führte. &#8222;Vorläufig können wir sehen, dass zwei der vier Konzentratorsegmente noch am Platz sind, und alle vier könnten noch intakt sein&#8220;, sagte Wiens.  
<br>
Ein weiteres Ziel der Mission ist die Analyse von Stickstoffisotopen, die uns helfen wird zu verstehen, wie die Atmosphäre der Planeten unseres Sonnensystems sich entwickelte. &#8222;Diese Isotopen wurden auf einer Goldfolie gesammelt, die wir ebenfalls intakt vorgefunden haben&#8220;, sagte Wiens.
<br>
Weitere Proben des Sonnenwinds wurden auf sechseckigen Scheiben gesammelt, ähnlich den sogenannten &#8222;Wafern&#8220; aus der Chipherstellung. Es scheint, dass diese alle oder fast alle zerbrochen sind, aber größere Stücke werden gerettet, und einige sitzen sogar noch in ihren Halterungen. &#8222;Wir wissen noch nicht, wie viele wir letztlich retten können, aber wir sind weit zuversichtlicher, dass noch gute Wissenschaft betrieben werden kann, als am Mittwoch&#8220;, sagte Wiens.
<br>
Ein anderer Typ von Kollektormaterial, Folien auf dem Deckel der Kapsel, war für andere Isotopen aus dem Sonnenwind gedacht. Es scheint, dass schätzungsweise drei Viertel davon wiederherstellbar sind, laut Dr. Dave Lindstrom, Missionswissenschaftler aus dem NASA-Hauptquartier. Allerdings dürften diese Folien mit Elementen aus der Wüste von Utah verunreinigt sein.  
<br>
Das Jet Propulsion Laboratory der NASA managt die <i>Genesis</i>-Mission für die NASA. Lockheed Martin Space Systems in Denver entwickelte and steuerte die Raumsonde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Bilder:</p>



<p><table class="imgmiddle" height="167" width="250"><tr><td> <img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/news/reste_der_kapsel.jpg"/><br><img decoding="async" border="0" height="4" src="https://images.raumfahrer.net/nav/spacer.gif" width="4"/><br><font size="1">Der stark beschädigte Probenbehälter auf einem Tisch im Reinraum.<br>Bild: NASA/JPL</font></td></tr></table>
<br>
<table class="imgmiddle" height="167" width="250"><tr><td> <img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/news/burnett.jpg"/><br><img decoding="async" border="0" height="4" src="https://images.raumfahrer.net/nav/spacer.gif" width="4"/><br><font size="1"><i>Genesis</i>-Chefwissenschaftler Dr. Don Burnett beim Untersuchen von Trägermaterial.<br>Bild: NASA/JPL</font></td></tr></table>
<br>
<table class="imgmiddle" height="167" width="250"><tr><td> <img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/news/gerettetes_material.jpg"/><br><img decoding="async" border="0" height="4" src="https://images.raumfahrer.net/nav/spacer.gif" width="4"/><br><font size="1">Gerettetes Trägermaterial &#8211; mit Sonnenstaub für 260 Millionen Dollar?<br>Bild: NASA/JPL</font></td></tr></table>
<br>
<table class="imgmiddle" height="167" width="250"><tr><td> <img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/news/n040909_01.jpg"/><br><img decoding="async" border="0" height="4" src="https://images.raumfahrer.net/nav/spacer.gif" width="4"/><br><font size="1">So sollten die Trägerscheiben nach der sanften Landung eigentlich aussehen.<br>Bild: NASA/JPL</font></td></tr></table></p>
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		<item>
		<title>Genesis: Fehlschlag!</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/genesis-fehlschlag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Sep 2004 08:01:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Fallschirm]]></category>
		<category><![CDATA[Partikel]]></category>
		<category><![CDATA[Rückkehrkapsel]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenwind]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der mit Spannung erwartete Höhepunkt der Genesis-Mission endete mit einem Fehlschlag. Der Fallschirm hat sich nicht geöffnet. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: NASA/JPL. Heute kehrte die Genesis-Mission der NASA zur Erde zurück. In einem oft geübten Manöver mitten zwischen Himmel und Erde sollte ein Hubschrauber die Rückkehr-Kapsel der Raumsonde einfangen und sie sanft und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der mit Spannung erwartete Höhepunkt der <i>Genesis</i>-Mission  endete mit einem Fehlschlag. Der Fallschirm hat sich nicht geöffnet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: NASA/JPL.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute kehrte die <i>Genesis</i>-Mission der NASA zur Erde zurück. In einem oft geübten Manöver mitten zwischen Himmel und Erde sollte ein Hubschrauber die Rückkehr-Kapsel der Raumsonde einfangen und sie sanft und sicher auf der Erde absetzen. Der Inhalt der Kapsel, etwa ein halbes Milligramm von Teilchen aus dem Sonnenwind, sollte Wissenschaftlern helfen, die Ursprünge unseres Sonnensystems zu ergründen. <i>Genesis</i> selbst ist an der Erde vorbei geflogen und bereits unterwegs zu weiteren Forschungen. Seit den <i>Apollo</i>-Missionen vor über 30 Jahren war dies das erste Mal, dass wieder außerirdisches Material zur Erde gebracht werden sollte.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07092004100155_small_1.jpg" alt="" width="362" height="241"/><figcaption> Die Rückkehr-Kapsel hat sich in den Wüstenboden gebohrt und ist geborsten.  (Bild: NASA) </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Doch der Fallschirm der Rückkehr-Kapsel hat sich nicht geöffnet und so ist die Kapsel ungebremst auf dem Wüstenboden aufgeschlagen und dabei zertrümmert worden. Anders als bei <i>Beagle 2</i>, deren Schicksal sich vielleicht nie aufklären lassen wird, war bei <i>Genesis</i> die Ursache des Fehlschlags durch die Liveübertragung im Internet für alle Zuschauer sofort offensichtlich. Es wird zwar spekuliert, ob man aus der geborstenen Kapsel noch etwas Sonnenstaub für das Labor retten kann. Doch wenn man den Aufwand bedenkt, den die NASA mit den Hubschraubern betrieb, um auch nur ein <i>gebremstes</i> Aufschlagen der Kapsel zu vermeiden, ist dies ziemlich fraglich.</p>
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		<item>
		<title>Genesis steuert Heimwärts</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/genesis-steuert-heimwaerts/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Aug 2004 12:55:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Partikel]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonde]]></category>
		<category><![CDATA[Rückkehrkapsel]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenwind]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach der erfolgreichen Kursänderung am 9.August steuert die Raumsonde Genesis nun heimwärts Richtung Erde. Ein Beitrag von Roman Polak. Quelle: Universe Today. Am 9. August um fünf Uhr in der Früh (Pazifische Zeitzone) aktivierte die Raumsonde Genesis ihre Antriebe für 50 Minuten um die letzte Kursänderung durchzuführen, um dadurch nach einer drei Jahre langen Reise [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach der erfolgreichen Kursänderung am 9.August steuert die Raumsonde <i>Genesis</i> nun heimwärts Richtung Erde.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Roman Polak. Quelle: Universe Today.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 9. August um fünf Uhr in der Früh (Pazifische Zeitzone) aktivierte die Raumsonde <i><a class="blau" href="https://www.raumfahrer.net/genesis-auf-der-suche-nach-dem-anfang-der-welt/" data-wpel-link="internal">Genesis</a></i> ihre Antriebe für 50 Minuten um die letzte Kursänderung durchzuführen, um dadurch nach einer drei Jahre langen Reise wieder zur Erde zurückkehren zu können.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20082004145529_small_1.jpg" alt="None" width="397" height="296"/><figcaption>
Die Raumsonde Genesis (Quelle: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Raumsonde startete im August 2001 und flog näher an die Sonne heran, um erstmals Sonnenpartikel des Sonnenwindes zu sammeln. <i>Genesis</i> ist nun, samt Fracht, auf den Weg zur Erde und wird warscheinlich am 8.September eintreffen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn die Raumsonde den Orbit der Erde erreicht hat, wird sie eine Kapsel zur Oberfläche der Erde senden. In dieser Kapsel befinden sich die Sonnenpartikel, die <i>Genesis</i> während der Mission eingesammelt hat.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kapsel wird nach ihrem Eintritt in die Erd-Atmosphäre von einer  Art Weltraum &#8222;Fischernetz&#8220; aufgefangen, dieses Netz ist an zwei Helikopter angebunden. Die Piloten haben ein spezielles Training hinter sich und Arbeiten bei der US-Air Force und als Hollywood Stuntflieger. Die Kapsel wird zu einem bestimmten Zeitpunkt von der Raumsonde abgetrennt, damit sie möglichst nahe an die Helikopter heran kommt und die Piloten Zeit haben, dass Netz so auszurichten, damit die Kapsel auch wirklich in dem Netz landet.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Komet Wild 2 anders als angenommen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/komet-wild-2-anders-als-angenommen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Jun 2004 14:07:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Kometenoberfläche]]></category>
		<category><![CDATA[Partikel]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonde]]></category>
		<category><![CDATA[Stardust]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=29187</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Daten der NASA Sonde Stardust, die am 2. Januar 2004 am Kometen Wild 2 vorüberflog und den Kometen erforschte, wurden nun ausgewertet. Es kamen interessante Dinge zum Vorschein. Ein Beitrag von Martin Ollrom. Quelle: SpaceFlightNow. Die Daten der Sonde Stardust wurden jetzt genauer unter die Lupe genommen. Man entdeckte das der Komet ungewöhnlicher ist [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Daten der NASA Sonde Stardust, die am 2. Januar 2004 am Kometen Wild 2 vorüberflog und den Kometen erforschte, wurden nun ausgewertet. Es kamen interessante Dinge zum Vorschein.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Martin Ollrom. Quelle: SpaceFlightNow.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Daten der Sonde Stardust wurden jetzt genauer unter die Lupe genommen. Man entdeckte das der Komet ungewöhnlicher ist als man zunächst annahm. Man glaubte bis zum Vorüberflog von Stardust am 2. Januar 04 das Wild 2 nur ein etwas größerer Schneeball im All ist. Äusserlich wirkt die Oberfläche von Wild 2 sehr kahl und starr. Da sie große Klippen, Krater und hohe Berge hat ist die Oberfläche weniger ausgestorben als bisher angenommen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18062004160724_small_1.jpg" alt="None" width="353" height="269"/><figcaption>
Einige Bilder und Eindrücke von der Oberfläche Wild 2&#8217;s (Bild: Stardust/NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Wir kannten den Kometen Wild 2 als einen schmutzigen, dunklen runden Schneeball im All&#8220;, sagt Dr. Donald Brownlee von der Universität in Seattle. &#8222;Stattdessen ist er wie ein ganz normaler Mond mit diversen Landschaften. Dies weißt darauf hin das es eine geschlossene Oberfläche ist, die nicht gebrochen wurde.&#8220; Stardust nahm diese Bilder beim Vorbeiflug am 2. Januar auf. Damals war die Raumsonde nur 236 Kilometer vom Ziel entfernt und ermöglichte die genaueste Kometenerforschung die bisher durchgeführt werden konnte. &#8222;Wir wussten zwar das sich Wild 2 etwas von anderen Kometen unterscheidet, deswegen haben wir ihm auch als Ziel gewählt, aber dass er sich so gewaltigt unterscheidet hätten wir nie gedacht&#8220;, fügt Brownlee hinzu. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Verwundernd sind auch die Partikelströme die von der Oberfläche des Kometen ausgehen. Dabei ist nicht die Zusammensetzung seltsam sondern das Verhalten dieser Ströme. Dies wurde beim Vorbeiflug festgestellt. Das Verhalten solcher Partikelströme wurde bisher nur bei Kometen entdeckt die länger der Sonnenstrahlung ausgesetzt wurden. Dies könnte bedeuten das sich Wild 2 öfters im inneren Sonnensystem befindet oder das die Sonnenstrahlen weiter als bisher angenommen solche Effekte erzielen können.
<br>
Dies sind die ersten genaueren Daten die von der Raumsonde Stardust ausgewertet wurden. Stardust soll im Jahr 2006 mit den Partikeln, die sie gesammelt hat, zur Erde zurückkommen.</p>
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		<item>
		<title>Genesis: Das Ende naht</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/genesis-das-ende-naht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 May 2004 15:05:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Kurskorrekturmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[Partikel]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonde]]></category>
		<category><![CDATA[Rückkehrkapsel]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenwind]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=29144</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bevor die Raumsonde Genesis im September mit ihrer Fracht auf der Erde ankommen wird, holt sie zum letzten Mal Schwung an unserem Planeten. Ein Beitrag von Martin Ollrom. Quelle: NASA. Die NASA-Raumsonde Genesis, die über zwei Jahre im Weltraum Sonnenwindpartikel sammelte, hat zum letzten Mal an der Erde Schwung geholt. Nun wird sie den Kurs [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Bevor die Raumsonde Genesis im September mit ihrer Fracht auf der Erde ankommen wird, holt sie zum letzten Mal Schwung an unserem Planeten.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Martin Ollrom. Quelle: NASA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die NASA-Raumsonde Genesis, die über zwei Jahre im Weltraum Sonnenwindpartikel sammelte, hat zum letzten Mal an der Erde Schwung geholt. Nun wird sie den Kurs so ändern, dass sie etwa am 8. September direkt auf die Erde zufliegen wird und die Fracht abwerfen wird. Dieser Vorgang wird jetzt schon fleißig trainiert und erwartet. Die NASA-Techniker samt Flugteam haben bereits zwei Trainingseinheiten hinter sich denn am 8. September muss alles glatt laufen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06052004170502_small_1.jpg" alt="None" width="323" height="263"/><figcaption>
Künstlerische Ansicht der Raumsonde Genesis 
<br>
(Grafik: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Genesis wurde im August 2001 gestartet, um Weltraumstaub und Sonnenwindpartikel zu sammeln. Die Forscher erhoffen sich mit den Proben herauszufinden, wie und aus was unser Sonnensystem entstanden ist. Die Sonnenwindpartikel werden in Geräten, die aus reinsten Gold, Saphir, Silizium und Diamanten bestehen, gesammelt. Diese wird Genesis zurück zur Erde bringen. So wird man vielleicht den Aufbau der Sonne besser verstehen und die chemische Zusammensetzung unserer Sonne.
<br>
Die Sonde hielt sich während ihrer Sammelzeit in einem Orbit um die Sonne auf. &#8222;Genesis hat nach zwei Jahren Sammelns die Arbeit eingestellt und die Heimreise angetreten. Letzten Samstag ist Genesis zuerst am Mond und dann an der Erde vorbeigeflogen, hat sich Schwung geholt, bevor sie ihre Triebwerke aktiviert und den Kurs soweit ändert, damit er sie im September direkt zur Erde führt&#8220;, sagt Genesis-Projektmanager Don Sweetnam beim JPL der NASA. Es ist die erste Proben-Rückführungs-Mission seit der Rückkehr von Apollo 17 vor über 30 Jahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der näheste Punkt zur Erde wurde um 12 Uhr (MESZ) am 1. Mai erreicht. Sie flog dabei rund 386.000 Kilometer an der Erde vorbei. Die Sonde hat eine Geschwindigkeit von 1,26 Kilometer pro Sekunde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Proben sollen auf der US-Air Force-Basis in Utah landen. Dort auf der Trainingsranche wird diese spezielle Landung erprobt und geübt. Dabei wird nicht die gesamte Raumsonde in die Erd-Atmosphäre eintreten sondern nur die Probenkapsel. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während die Vorbereitungen auf den Boden auf Hochtouren laufen, hat Genesis sein letztes &#8222;Swing-by&#8220; Manöver vollbracht und sich in die richtige Position gebracht, um im September der Erde zu nähern und die Proben abzuwerfen. Die NASA ist sich noch uneinig, was mit dem Rest der Sonde passiert. Ob sie entweder in der Erd-Atmosphäre verglühen wird oder ob sie irgendwo anders hinfliegen wird ist noch ungewies. Fest steht, die erfolgreiche Mission scheint sich einen erfolgreichen Ende zu nähern.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/genesis-das-ende-naht/" data-wpel-link="internal">Genesis: Das Ende naht</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Genesis kommt zurück</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/genesis-kommt-zurueck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Apr 2004 19:49:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[JPL]]></category>
		<category><![CDATA[Partikel]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonde]]></category>
		<category><![CDATA[Rückkehrkapsel]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenwind]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach über zwei Jahren im Weltall hat das JPL der NASA die Raumsonde Genesis zurückbeordert. Nun tritt sie die Heimreise an. Ein Beitrag von Martin Ollrom. Quelle: NASA. Die NASA nennt die Sonde Genesis liebevoll &#8222;Little Darling&#8220;. Das kommt daher, dass sie nur eine Spannweite von 6,8 Metern hat. Sie wurde vor zwei Jahren ausgesandt [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Nach über zwei Jahren im Weltall hat das JPL der NASA die Raumsonde Genesis zurückbeordert. Nun tritt sie die Heimreise an.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Martin Ollrom. Quelle: NASA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die NASA nennt die Sonde <a href="https://science.nasa.gov/mission/genesis/" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Genesis</a> liebevoll &#8222;Little Darling&#8220;. Das kommt daher, dass sie nur eine Spannweite von 6,8 Metern hat. Sie wurde vor zwei Jahren ausgesandt um &#8222;ein Stück&#8220; der Sonne zurückzubringen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02042004214902_small_1.jpg" alt="None" width="260"/><figcaption>
Die Sonne. Das Ziel von Genesis. 
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(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Nach zwei Jahren des Sammelns der Sonnenwindpartikel haben wir die Sonde <i>Genesis</i> so auf Kurs gebracht, dass sie wieder nach Hause zurückkehren wird&#8220;, sagt Donald Sweetnam, Genesis Projekleiter vom <a href="https://www.jpl.nasa.gov" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external"><i>Jet Probulsion Labaratory</i></a> (JPL) der NASA. &#8222;Am 1. April haben wir unsere &#8222;Fänger&#8220; eingezogen und den Antrieb für kurze Zeit aktiviert. In den nächsten Tagen werden wir den Kurs soweit verändern, dass er direkt in die Erdatmosphäre führt und nach fünf-monatiger Reise zur Erde zurückkommt. Dies ist am 8. September 2004 geplant.&#8220; </p>



<p class="wp-block-paragraph">Genesis ist die erste Mission, seit der letzten <i>Apollo</i> Mission 1972, bei der eine Probe wieder zurück zur Erde kommt. Dies ist die erste Mission bei der eine Probe zurück kommt die von einer größeren Entfernung geholt wurde als vom Mond. Zu sammeln begann <i>Genesis</i> am 30. November 2001 und mithilfe von Spezialkollektoren konnte Genesis Atome des Sonnenwindes einfangen. Mit den gesammelten Atomen erhoffen sich die Manager der Mission, die Zusammensetzung des interstellaren Nebels, aus dem unser Sonnensystem entstand, herauszufinden. Das soll ihnen helfen die Geschichte bestimmter Planeten bzw. des ganzen Sonnensystems zu verstehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Genesis wird mit einer kleinen Probe zurück kommen, die hoffentlich viele Daten über das Entstehen unseres Sonnensystems enthält&#8220;, hofft Dr. Donald Burnett, Teammitglied des <i>Genesis</i> Teams. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um dies zu erreichen wurde Genesis mit entsprechenden Spezialgeräten ausgerüstet, die aus reinen Materialien gemacht wurden, wie zum Beispiel Diamanten, Gold oder Silizium. Alle nur auf ein Ziel ausgelegt: Soviel Windpartikeln zu sammeln wie nur irgendwie möglich. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 2. Mai wird Genesis nocheinmal an der Erde vorüberfliegen ehe sie sich in die richtige Position bringen wird, um dann vier Monate später in die Atmosphäre eindringen zu können. Diese &#8222;Abwerf-Aktion&#8220; wird ziemlich spannend, da die Kapsel mit den Partikeln im US Air Force Trainingscenter in Utah landen soll. Wird sie das nicht, beginnt eine schwierige Suche nach einer kleinen Kapsel. Extra speziell für diese Situation trainierte Helikopterflieger werden im Einsatz sein, um die Landung ganz genau zu beobachten oder im Ernstfall von oben die Gegend abzusuchen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wenn die Sonde Genesis nur sehr klein ist, wird sie hoffentlich heil daheim ankommen. Nun beginnt die letzte Phase ihrer Mission: die Heimreise. Die Manager von Genesis wollen die Proben unbedingt schnellsmöglich den Wissenschaftler übergeben.</p>
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		<title>Stardust: Kometen-Vorbeiflug geglückt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/stardust-kometen-vorbeiflug-geglueckt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Jan 2004 00:25:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptantenne]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Kometensonde]]></category>
		<category><![CDATA[Partikel]]></category>
		<category><![CDATA[Rückkehrkapsel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Freitagabend gegen 20:44&#160;Uhr (MEZ) hat die amerikanische Kometensonde Stardust den Kometen Wild&#160;2 ersten Daten zufolge ohne Beschädigungen in rund 230&#160;Kilometer Entfernung passiert und dabei Kometenmaterie in Gestalt winziger Partikel eingesammelt. Ein Beitrag von Michael Stein. Quelle: NASA. Einige Minuten vor der nächsten Annäherung an Wild&#160;2 konnte auf der Erde nur noch ein Trägersignal empfangen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am Freitagabend gegen 20:44&nbsp;Uhr (MEZ) hat die amerikanische Kometensonde <i>Stardust</i> den Kometen Wild&nbsp;2 ersten Daten zufolge ohne Beschädigungen in rund 230&nbsp;Kilometer Entfernung passiert und dabei Kometenmaterie in Gestalt winziger Partikel eingesammelt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Michael Stein. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03012004012502_small_1.jpg" alt="" width="333" height="295"/><figcaption>
Die erste zur Erde übermittelte Aufnahme des Kometen Wild&nbsp;2 von der Raumsonde 
<i>Stardust</i>
.
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(Foto: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Einige Minuten vor der nächsten Annäherung an Wild&nbsp;2 konnte auf der Erde nur noch ein Trägersignal empfangen werden, da sich <i>Stardust</i> in eine optimale Position für den Vorbeiflug brachte und dabei die Hauptantenne der Raumsonde nicht mehr Richtung Erde zeigte. Fünf Minuten vor dem Vorbeiflug begann die Navigationskamera der Kometensonde &#8211; übrigens ein Ersatzinstrument der in den 1970er Jahren gestarteten <i>Voyager</i>-Raumsonden, ergänzt um einen von der Cassini-Huygens-Mission &#8222;übrig gebliebenen&#8220; CCD-Sensor &#8211; damit, alle zehn Sekunden eine Aufnahme des Kometen zu machen und im bordinternen Speicher abzulegen.
<br>
Schon Minuten nach dem Vorbeiflug war erstmals Applaus im Missions-Kontrollzentrum zu hören, denn das weiterhin empfangene Trägersignal deutete darauf hin, dass <i>Stardust</i> den gefährlichen Flug durch die Staub- und Gasjets des Kometen ohne gravierende Beschädigungen überstanden hatte. Kurz nach 20:00&nbsp;Uhr (MEZ) konnten die Missionsspezialisten nach einer erneuten Neuausrichtung der Raumsonde dann schon damit beginnen, erste Daten und Bilder vom Vorbeiflug zur Erde überspielen zu lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf einer Pressekonferenz gut drei Stunden später konnte die NASA schließlich eine erste fantastische Aufnahme des Kometenkerns präsentieren, die viele Details der Oberfläche zeigt. Der Vorbeiflug ist den aktuellen Informationen zufolge bilderbuchmäßig verlaufen, und die Ingenieure und Wissenschafter der <i>Stardust</i>-Mission sind für ihre gute Arbeit auch mit dem notwendigen Quentchen Glück belohnt worden: Die Qualität der Aufnahme des Kometenkerns liegt am oberen Ende dessen, was sich die Wissenschaftler erhoffen konnten, und möglicherweise sind unter den Aufnahmen, die in den nächsten Stunden und Tagen zur Erde überspielt werden, noch mehr Details zu erkennen, als sie dieses erste Fotos bereits über den Kometenkern preisgibt.
<br>
Mit dem Vorbeiflug hat <i>Stardust</i> den mit Abstand gefährlichsten Teil der gesamten Mission hinter sich gelassen und fliegt nun dem Treffen mit der Erde im Januar 2006 entgegen. Dann soll die Rückkehrkapsel, in der die heute gesammelten Kometenpartikel verstaut worden sind, von der Raumsonde abgetrennt werden und in die Erdatmosphäre eintreten. Erst wenn die Kometenmaterie auf diese Weise ihren Weg in irdische Laboratorien gefunden hat wird das <i>Stardust</i>-Team vollends zufrieden sein &#8211; doch natürlich sind schon die heute gewonnenen Aufnahmen und Messdaten Grund genug, von einer erfolgreichen Mission zu sprechen.
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Sobald neue Aufnahmen und Ergebnisse des Vorbeiflugs von <i>Stardust</i> an Wild&nbsp;2 vorliegen werden wir sie darüber auf <i>Raumfahrer.net</i> informieren.</p>
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