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	<title>Pathfinder &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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		<title>Lexikon: Planet Mars</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-mars/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Geuking]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 May 2017 19:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Lexikon]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Planet Mars Autor: Star-Light, Quelle: NASA. Von den ersten Astronomen, die ihren Blick zum Himmel richteten bis zu den Raumsonden, die andere Planeten erforschten war es ein weiter Weg. Der Mars hat seit jeher die Fantasie der Menschen beflügelt. Auch mit unserem heutigen Wissen durch die Raumfahrt bleiben noch viele Fragen offen. Ein Planetenportrait. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Planet Mars</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: Star-Light, Quelle: <a href="https://science.nasa.gov/mars/facts/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Von den ersten Astronomen, die ihren Blick zum Himmel richteten bis zu den Raumsonden, die andere Planeten erforschten war es ein weiter Weg. Der Mars hat seit jeher die Fantasie der Menschen beflügelt. Auch mit unserem heutigen Wissen durch die Raumfahrt bleiben noch viele Fragen offen. Ein Planetenportrait.</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/Mars1gesg.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/Mars1gesg260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Das Hubble Teleskop machte diese<br> Aufnahme aus 55 Mio. Kilometer Entfernung<br>(Bild: NASA)<br></figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Von unserer&nbsp;&nbsp;aus betrachtet ist der Mars der vierte Planet im Sonnensystem. Er ist der äußere Nachbar der&nbsp;Erde&nbsp;und bildet mit den Planeten Merkur,&nbsp;Venus&nbsp;und Erde das innere Sonnensystem aus Gesteinsplaneten. Nach außen folgt der Asteroidengürtel und die äußeren (Gas-) Planeten. Bereits den frühen Astronomen war der Mars bekannt. Das Wort Planet leitet sich aus dem griechischen ab und bedeutet so viel wie „umherwandern“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam mit den anderen mit dem bloßen Auge beobachtbaren Planeten im Sonnensystem bewegt sich der Mars jede Nacht vor dem scheinbar still stehenden Firmament. Hinzu kommt seine außergewöhnliche Bahn und natürlich die rote Farbe, der er auch seinen Namen verdankt. Die Römer nannten den Planeten nach dem Kriegsgott „Mars“ und verbanden die Farbe mit dem im Krieg vergossenen Blut. Seine rote Farbe verdankt der Mars jedoch dem Eisenoxid (Rost) auf seiner Oberfläche. Aus der griechischen Mythologie stammen die Namen der beiden Marsmonde „Phobos“ und „Deimos“ (griech. Furcht und Schrecken), benannt nach den Söhnen und Begleitern des griechischen Kriegsgottes „Ares“. Die Entdeckung der Monde erfolgte 1877 durch den amerikanischen Astronomen Asaph Hall.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Der Mars in der Geschichte der Astronomie</h4>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/Tycho_Brahe_260.jpg" alt="" width="259" height="351"/><figcaption>Tycho Brahe in seinem Observatorium<br>(Bild: Wikimedia)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auch in der Geschichte der Astronomie spielte der Mars eine große Rolle. Der dänische Hofastronom Tycho Brahe (1546 – 1601) lieferte mit seinen sehr exakten Himmelsbeobachtungen die Datenbasis mit der Johannes Kepler (1571 – 1630) die Bahn des Mars exakt bestimmen und daraus die nach ihm benannten Gesetze ableiten konnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Erfindung und stetigen Verbesserung des Fernrohrs wurden dem Mars weitere Geheimnisse entlockt. So beobachtete der niederländische Astronom Christian Huygens (1629 – 1695) im Jahre 1659 eine dunkle Fläche auf dem Mars, die sich bewegte. Er schloss daraus, dass der Mars rotieren müsse und berechnete die Umlaufzeit mit 24 Stunden. Später sollte Jean-Dominique Cassini (1625 – 1712) den Wert mit 24 Stunden und 40 Minuten noch genauer bestimmen. Auch die Polkappen des Mars wurden in diesem Zeitraum erstmals beobachtet. Friedrich Wilhelm Herschel konnte mit seinen selbstgebauten Spiegelteleskopen die Polachsenneigung des Mars sehr genau bestimmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für großes Aufsehen sorgte schließlich der Mailänder Astronom Giovanni Virginio Schiaparelli (1835 – 1910). Er glaubte auf der Oberfläche des Mars feine linienförmige Strukturen erkannt zu haben, die er „Canali“ (italienisch für „Rinnen“ oder „Gräben“) nannte. Daraus wurden schnell „Kanäle“ abgeleitet, die die Fantasie der Menschen beflügelten und zu Spekulationen über eine Zivilisation auf dem Mars führten. Diese wurden erst im Zeitalter der Raumfahrt endgültig widerlegt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Das heutige Bild vom Mars</h4>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/olympus_mgs_big.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/olympus_mgs_small.jpg" alt="" width="191" height="400"/></a><figcaption>Olympus Mons<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits durch die Mariner Sonden war bekannt, dass der Mars eine hochinteressante, abwechslungsreiche Oberfläche besitzt, mit Strukturen wie wir sie auch von der Erde kennen. Er besitzt wie die Erde Polkappen am Nord- und Südpol. Das Eis besteht sowohl aus gefrorenem Kohlendioxid, als auch aus Wassereis. Da der Mars eine ähnliche Achsneigung wie die Erde hat gibt es auf dem Mars jahreszeitliche Veränderungen, die man unter anderem deutlich an der südlichen Polkappe erkennen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Mars ist zweigeteilt in eine nördliche Tiefebene die weit weniger Einschlagkrater aufweist wie das südliche Hochland. Auf der südlichen Hemisphere befindet sich auf dem Tharsis-Rücken der 26,4 km hohe Vulkan Olympus Mons mit ca. 600 km Durchmesser. Auf dem Gipfel des erloschenen Vulkans befindet sich ein riesiger Vulkankrater in dem die gesamte Stadt Berlin Platz finden würde. Eine weitere sehr auffällige Struktur auf dem Mars sind die Valles Marineris (die Mariner-Täler), sie stellen mit 4000 km Länge und bis zu 700 km Breite bei einer Tiefe von bis zu 7 km den Grand Canyon der Erde weit in den Schatten.                                                                                                                                                                                                                  Der Mars ist halb so groß wie die Erde, hat aber nur 11% seiner Masse. Der Oberflächendruck der Marsatmosphäre beträgt mit 0,006 bar weniger als ein Hundertstel des Atmosphärendrucks auf der Erdoberfläche. Die Marsatmosphäre besteht zu über 95% aus Kohlendioxid, knapp 3% aus Stickstoff und nur 0,13% entfallen auf Sauerstoff. Für den Menschen ist sie damit nicht atembar.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/mariner3_4.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/mariner3_4_260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Mariner 4<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Es sollte die amerikanische Raumsonde Mariner 4 sein, die im Juli 1965 die ersten 21 Nahaufnahmen des Mars zurück zur Erde sendete und uns damit erstmals das wahre Antlitz des Mars zeigte. Die weiteren Mariner Sonden lieferten ein erstes vollständiges Bild des Planeten aus einigen tausend Fotos. Die erste weiche Landung gelang der Sowjetunion im Jahre 1971 mit der Sonde Mars 3. Leider brach der Funkkontakt unmittelbar nach der Landung ab. Einen weiteren Meilenstein in der Marsforschung setzten die beiden Sonden Viking 1 und 2 mit ihren weichen Landungen am 20. Juli und 3. September 1976. Die Ergebnisse ihrer Experimente beschäftigen noch heute die Wissenschaft. Sind sie das Resultat chemischer Reaktionen, oder ein erster Hinweis auf organisches Leben, wie Gilbert Levin einer der Entwickler der Experimente der Sonden glaubt?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste Rover auf dem Mars landete am 04. Juli 1997 auf dem dem Mars. Es handelte sich um die Pathfinder Mission mit dem Rover „Sojourner“. Neben zahlreichen Fotos und Wetterdaten konnte er erste Analysen von Boden und Gestein zur Erde funken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihm folgten die Rover „Spirit“ (Landung 4. Januar 2004 im Krater Gusev) und Opportunity (Landung 25. Januar 2004 in der Tiefebene Meridiani Planum). Während der Kontakt zu „Spirit“ im März 2010 abbrach sammelt Opportunity noch immer fleißig Daten. Sie legen nahe, dass es auf dem Mars einmal flüssiges Wasser gab. Der derzeit letzte Rover landete am 26. November 2011. Es handelt sich um das Mars Science Laboratory (Curiosity) der NASA. Er soll weitere geologische Analysen des Marsbodens durchführen und ist ebenfalls noch aktiv.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/VallesMarinesbig.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/VallesMarines600.jpg" alt=""/></a><figcaption>Valles Marineris<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Fernerkundung des Mars schritt mit den erfolgreichen Sonden wie dem Mars Global Surveyor (1997 – 2006) weiter voran. Die Sonde machte sehr hochauflösende Bilder des Mars. Auf den Bildern fanden die Wissenschaftler deutliche Beweise für einst flüssiges Wasser auf dem Mars in Form von ausgetrockneten Flüssen und Seen. Mars Odyssey (2001 – heute), die große Mengen Wassereis am Marssüdpol entdeckte, Mars Express der ESA (2003 – heute) entdeckte u.a. Spuren von Methan in der Atmosphäre. Der Mars Reconnaissance Orbiter kartografiert seit 2006 den Mars und soll unter anderem geeignete Landestellen für zukünftige Missionen finden. Außerdem dient er als Kommunikationsschnittstelle mit der Erde. Die Sonde Maven umkreist seit dem 22. September 2014 den Mars und untersucht seine Atmosphäre.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie und die Daten weiterer Sonden, wie dem ExoMars Trace Gas Orbiter werden uns noch viele Entdeckungen ermöglichen und unser Bild vom Mars auch in der Zukunft noch nachhaltig verändern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zahlen Daten und Fakten über den Planeten hat die NASA in englischer Sprache im <a href="https://science.nasa.gov/mars/facts/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA Mars Fact Sheet</a> zusammengestellt</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=694.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Der Planet Mars                     </a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Der Marsianer. Der Mars-Film lebt noch!</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/der-marsianer-der-mars-film-lebt-noch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Weise]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2015 15:42:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[JPL]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophe]]></category>
		<category><![CDATA[Landung]]></category>
		<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Pathfinder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein großer Film geht an den Start. Andreas Weise hat ihn schon gesehen. Autor: Andreas Weise. Quelle: Kinobesuch. Die Vorgeschichte &#8211; Eine Geschichte von Katastrophen:Unser roter Nachbarplanet im Sonnensystem, der Mars, hat schon immer unsere Phantasie angeregt. Was ist dort los? Wie sieht es da aus? Kann man dort hin? Als H. G. Wels 1898 mutmaßliche [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein großer Film geht an den Start. Andreas Weise hat ihn schon gesehen.</strong></p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Andreas Weise</a>.   Quelle: Kinobesuch.   </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/KinoplakatLR600.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/KinoplakatLR260.jpg" alt="" class="wp-image-16878" width="260" height="458" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/KinoplakatLR260.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/KinoplakatLR260-170x300.jpg 170w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption>Der Marsianer aktuell auf einer Litfaßsäule
(Bild: privat)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Vorgeschichte &#8211; Eine Geschichte von Katastrophen:</strong><br>Unser roter Nachbarplanet im Sonnensystem, der Mars, hat schon immer unsere Phantasie angeregt. Was ist dort los? Wie sieht es da aus? Kann man dort hin? Als H. G. Wels 1898 mutmaßliche Marsbewohner in seinem epochalen Roman „Der Krieg der Welten“ mit nicht unbedingt friedlichen Absichten zu uns kommen ließ, war an Raumfahrt noch nicht zu denken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein halbes Jahrhundert später, genauer gesagt 1950, startete dann in den USA der Film „Rocketship XM“, der den Auftakt zu einem ganzen Genre gab. Vermutlich zum ersten mal in der Filmgeschichte landete ein Raumschiff auf dem Mars Not! Und das 11 Jahre bevor überhaupt ein Mensch die Erde mit einem Raumschiff verlassen würde. Nun, den Streifen hat man heute zurecht vergessen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und die verunglückten Marsexpeditionen setzten sich fort. 1959 im sowjetischen Film „Der Himmel ruft“ schafften es sowjetische und amerikanische Raumfahrer nur mit Mühe bis zu einem Asteroiden in Marsnähe. Vier Jahre später, 1963, eilte man im sowjetischen Film „Begegnung im All“ einem außerirdischen Wesen, das auf dem Mars notgelandet war, zu Hilfe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">1964 erwischte es dann auch die Amerikaner. In „Notlandung im Weltraum“ (alias „Robinson Crusoe auf dem Mars“) machten Astronauten auf dem Mars Bruch und befreiten nebenbei gleich einmal einen Eingeborenen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber vielleicht war ja auch alles eine große Lüge. Das behauptete 1977 der amerikanische Thriller „Capricorn One“ alias „Unternehmen Capricorn“. Es ging um eine gefälschte Mars-Landung, die dann ihrerseits in einer Katastrophe endete.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und die Abstürze gingen weiter: 2000 machte die Crew im Film „Red Planet“ auf dem Mars Bruch. Zum Schluss des Films kam nur einer durch. Ein Jahr später, 2001, schlug die Besatzung des spanischen Films „Stranded“ hart auf dem roten Planeten auf. Ausgang und Rettung sind bis heute ungewiss. Zuvor aber war in „Mission to Mars“ (2000) sowohl die Marsexpedition als auch die Rettungsexpedition verunglückt. Hier gab es allerdings ein Happy End und nebenbei die Erleuchtung, dass das mit der Evolution auf der Erde alles Quatsch ist, da das Leben vom Mars kommt/kam (oder so ähnlich&#8230;).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den derzeitigen traurigen Höhepunkt aller Marsunglücks- und Marskatastrophenfilme bildet der anglo-amerikanische-Horrorfilm „The Last Days On Mars“, erschienen 2013. Eine Zombieseuche rottet hier die Forschungsastronauten auf dem Mars aus. Der Film ist im Bühnenbild wirklich gut gemacht. Die Story ist sehr schlecht. Dank gebührt den deutschen Filmverleihern dafür, dass dieses Werk nicht in die deutschen Kinos kam.</p>



<p class="wp-block-paragraph">2015 kommt nun mit „Der Marsianer“ ein neuer Marsunglücks-Film in die Lichtspielhäuser.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und jetzt wird alles anders!</strong><br>Gute Geschichten sind offensichtlich nicht immer leicht zu finden. Der Amerikaner Andy Weir hat so eine gute Geschichte geschrieben. Einen Roman. Und was für einen! Zuerst wollte kein Verlag sein Erstlingswerk herausbringen. Jetzt ist er auf der Bestsellerliste der New York Times.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Folgerichtig meldete sich Hollywood. Seit Mai 2014 arbeitete der Star-Regisseur Ridley Scott an einer Verfilmung. Dieser ließ für die Story extra die Arbeiten an „PROMETHEUS-2“ ruhen. Kein geringerer als Matt Damon spielt die Hauptrolle. Das Ergebnis kommt jetzt am 8. Oktober 2015 in die Kinos.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Romanvorlage ….</strong><br>… wurde im&nbsp;<a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13151.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Forum des Raumfahrer.net e.V</a>&nbsp;schon behandelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich selbst habe selten mit einer solch großen Begeisterung 500 Romanseiten in kürzester Zeit gelesen, um dann gleich das Ganze noch einmal zu verschlingen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine ganz besondere Faszination geht von der Geschichte aus. Viele der beschriebenen Technologien sind heute schon machbar. Man möge das Buch also einen Realo-Sci-Fi-Roman nennen. Und die Fachleute sind begeistert. Ulrich Köhler vom DLR in Berlin-Adlershof bestätigte mir einen fachlich realistischen Hintergrund. Auch er hatte das Buch mit Begeisterung gelesen. Freilich, die Geschichte bleibt natürlich ein Märchen, da schon der politische Wille in den USA fehlt, eine Expedition wie die beschriebene überhaupt finanziell umzusetzen. Aber man wird ja mal träumen dürfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer die Geschichte noch nicht kennt: Bei einer Marsexpedition wird Astronaut Mark Watney nach dem plötzlichen Abbruch der Expedition versehentlich auf dem Mars zurückgelassen. Man hält ihn für tot. Aber er hat überlebt. Jetzt plant er sein Überleben. Und er lässt sich dabei etwas einfallen – und natürlich wird am Ende alles gut. Und dass die Story ohne jede Mystik, Alien-Phobie oder sonstige Ungereimtheiten auskommt, ist einfach großartig. Sie ist logisch und physikalisch korrekt aufgebaut. Die Spannung bleibt bis zum Schluss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Empfehlenswert ist, sich den Roman vor dem Gang ins Kino durchzulesen. Man wird seine helle Freude an dem Witz, der Ironie und dem lebensbejahenden Sarkasmus des Haupthelden haben. Allerdings bleibt nicht mehr viel Zeit … bis zum Kinostart am 8. Oktober 2015.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSCF0996Weise1500.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSCF0996Weise260.jpg" alt="" class="wp-image-16875" width="260" height="195"/></a><figcaption>Bei dem Wetter ab ins Kino!
(Bild: privat)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zum Film:</strong><br>Ich hatte Gelegenheit, eine Pressevorführung in der Original-Version und in 3D vorab zu sehen. Zur Einstimmung gab es einen Kurzfilm des DLR Berlin mit einem virtuellen Flug über den Mars und allen in der Geschichte vorkommenden Orten der Geschehnisse. Auf der Internetseite des DLR kann man übrigens entsprechendes Begleitmaterial ansehen.&nbsp;<a href="https://www.dlr.de/de/next/aktuelles/nachrichten/2015/der-marsianer" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">(Artikel bei DLR_next)</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Film selber hält sich nicht einhundertprozentig an die Romanvorlage. Das war bei so einem dicken Buch auch nicht zu erwarten. Allein die Hörbuchausgabe ist über 12 Stunden lang. Einige Szenen und Erlebnisse sind im Film also dem Cutter zum Opfer gefallen. So wurde das Abenteuer mit der abgerissenen Schleuse, dem defekten Raumanzug und der darauf folgenden Dramatik sehr zusammengestrichen. Die lange Fahrt über die Marsoberfläche ist auf ein Minimum gekürzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch andere Ereignisse gehen zu schnell und zu glatt über die Bühne. Genannt sei hier nur die Übernahme des Frachtcontainers beim Erdvorbeiflug, die geradezu harmonisch erfolgt. Überhaupt hat man den Eindruck, Scott stand unter einem ganz schönen Zeitdruck bei der Fertigstellung des Films. Sonst hätte er an manchen Stellen nicht so geschludert. Aber was wäre die Alternative gewesen? Vielleicht ein ausführlicher Fernsehfilm in 5 Teilen a 90 Minuten? Mich hätte es gefreut, die Mehrzahl des Kinopublikums möglicherweise nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Szenenbild ist geprägt von großartigen Landschaftsaufnahmen auf dem Mars mit Weite und Tiefe. Hier zeigt sich eben der Meister Scott. Anders bei Details. Das Raumschiff Hermes erscheint überproportional groß. Das Platzangebot und Raumvolumen für die Crew ist riesig und wirkt für jeden, der sich ein wenig mit Raumaufteilung z.B. in der internationalen Raumstation ISS beschäftigt hat, geradezu unreal. Die Raumfahrer verlieren sich fast in der Weite des Raumschiffes.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei den Schwerelosigkeitsszenen hat man sich auch nicht mit Ruhm bekleckert. Der Zuschauer spürt geradezu die Drähte, an denen die Schauspiel-Astronauten an der Kamera vorbei gefahren werden. Auch hier scheint der Produktionszeitdruck die Qualität eingeschränkt zu haben. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass entsprechende Computeranimationen zeit- und kostenintensiver gewesen wären, als am Stahlseil vor einer grünen Wand zu hängen. Wie so etwas wirklich gut ausgesehen hätte, konnte man unlängst in „<a href="https://www.raumfahrer.net/aktuell-im-kino-gravity/" data-wpel-link="internal">Gravity</a>&#8220; sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Garderobe, also genauer gesagt die Marsraumanzüge, zeigen eindeutig, woran Scott zuvor gearbeitet hat. Die Gummianzüge und der eiförmige Helm haben große Ähnlichkeit mit den Skaphandern aus Scotts „PROMETHEUS&#8220;-Film. Und da er gerade an „PROMETHEUS-2&#8243; arbeitete, liegt der Verdacht nahe, dass er sich hier von Seiten des Designs bedient hat. Schade! Ein wenig mehr Realismus in Bezug auf marsianische Gegebenheiten wären hier wünschenswert gewesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kleiner Lacher, sagen wir lieber Schmunzler, am Ende des Films: Im Abspann wird die nächste Marsmission gestartet. Als ESA-Astronaut mit dabei: Ein Brite. Als ob Großbritannien sich intensiv mit bemannter Raumfahrt beschäftigen würde. Nun ja. Die Weltpremiere fand in London statt. Das ist dann vermutlich der Tribut an das britische Publikum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Chinesen spielen eine große Rolle, die Russen gar keine Rolle in der Geschichte. Über Wunschdenken und Realitätsnähe soll aber hier nicht diskutiert werden. Es ist halt ein US-Film. Und es ist Sci-Fi! Ein modernes Märchen eben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei den handelnden Charakteren und Organisationen wurde einiges uminterpretiert. Trotzdem macht es einen riesigen Spaß, die betreffenden Personen in Aktion zu erleben. Dabei bekommt jeder sein Fett weg. Sei es das JPL, Mission Control oder die NASA selbst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Frage: Warum müssen eigentlich Pressesprecherinnen, äh, Communication-Manager, immer langbeinig und blond sein …?!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich war es ein besonderes Highlight, als die Spezialisten der Pathfinder-Mission aus dem Jahre 1996 zusammen getrommelt werden. Alle sind garantiert längst im Ruhestand und alle sehen irgendwie wie Altachtundsechziger aus. Die Szene käme völlig ohne Worte aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Figur Mark Watney ist natürlich der absolute Hingucker. Wie er sein Videotagebuch führt und so dem Zuschauer, der qausi hinter dem Kameraauge sitzt, seine Welt erklärt, ist schon toll. Witz, Sarkasmus und der unbedingte Wille, sich mit seinem Schicksal nicht abzufinden, dass wird von Matt Damon hervorragend gespielt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Es wird musikalisch:</strong><br>Sonst manchmal etwas unbeachtet, spielt die Filmmusik doch eine große Rolle. Sie unterstreicht und verstärkt filmische Stimmungen. Scott konnte hier fast komplett auf Neukompositionen verzichten. Dank Mars-Commander Lewis! Wer das Buch nicht gelesen hat, dem sei erklärt: Watney plündert aus Gründen des Zeitvertreibs das Musikarchiv seiner Kommandantin, das auf dem Mars zurückgeblieben ist. Und die Dame ist nun mal Disco-Fan! Folgerichtig dröhnt Disco über die Weiten der Marslandschaft. Und ich habe im Kinosessel mit gewippt, als Watney unter der Klängen von ABBA seine Rückkehrkapsel ausschlachtet. „Waterloo, finally facing my Waterloo&#8230;“ Ja, das ging ab. Einfach lebensbejahend! Nur Stayin’ Alive von den Bee Gees, wie im Buch beschrieben, habe ich vermisst.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zusammenfassend:</strong><br>Trotz aller Nörgelei über Unvollkommenheiten in diesem Filmwerk ist festzustellen: Es ist eine tolle und spannende Geschichte. Und es ist vor allem eine gute Geschichte. Es ist eine Geschichte von Menschen, die einander helfen und sich nicht im Stich lassen. Es ist eine Geschichte, die uns etwas lehrt: Nie Aufgeben. Nie den Lebensmut verlieren. Nicht ins Schicksal ergeben, sondern an die Arbeit gehen. Symbolhaft dafür steht für mich die kleine Szene, in der Watney von einem Kruzifix Holzspäne abraspelt, um Feuer zu machen. Hilf dir selbst, so hilft dir Gott.<br>Und der Filmabspann zeigt, dass es nicht das Ende der Geschichte ist, sondern dass es weiter geht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin sehr gespannt auf die deutsche Synchronisation!<br>Einigen Veröffentlichungen im Netz zu Folge plant die 20th Century Fox den Film „Der Marsianer“ im kommenden Jahr möglicherweise auch als längeren „Directors Cut“ in einer 160 Minuten langen Fassung herauszubringen. Tatsache ist, dass Scott einige Szenen herausschneiden musste, um auf die gewünschte Spiellänge von 141 Minuten zu kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Preview der besonderen Art gab es im Weltraum auf der ISS. Exklusiv wurde der Film am Sonntag, dem 20. September 2015 dort gezeigt. Die Astronauten Scott Kelly und Kjell Lindgren twitterten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und nun hinein in die Kinos und hinauf auf den Mars!<br>Mark Watney lebt &#8230; offensichtlich! Und mit ihm der Marsfilm. Ich habe es selbst gesehen! Wirklich!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4854.msg340917#msg340917" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfahrt Filme und Dokumentationen</a></li></ul>
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		<title>MRO fotografiert Pathfinder</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mro-fotografiert-pathfinder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jan 2007 20:11:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Landeplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Marslander]]></category>
		<category><![CDATA[MRO]]></category>
		<category><![CDATA[Orbiter]]></category>
		<category><![CDATA[Pathfinder]]></category>
		<category><![CDATA[Sojourner]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der zur Zeit den Mars umlaufende Mars Reconnaissance Orbiter (MRO) der NASA fotografierte mit einer hochauflösenden Kamera erstmals die Stelle, an der am 04. Juli 1997 die Mars-Erkundungssonde Pathfinder landete. Die Entdeckung der Sonde am Boden des Roten Planeten ermöglicht neue wertvolle Rückschlüsse über die Raumfahrt-Technik, aber auch über die Beschaffenheit des Mars. Ein Beitrag [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der zur Zeit den Mars umlaufende Mars Reconnaissance Orbiter (MRO) der NASA fotografierte mit einer hochauflösenden Kamera erstmals die Stelle, an der am 04. Juli 1997 die Mars-Erkundungssonde Pathfinder landete. Die Entdeckung der Sonde am Boden des Roten Planeten ermöglicht neue wertvolle Rückschlüsse über die Raumfahrt-Technik, aber auch über die Beschaffenheit des Mars.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Alexander Höhn. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18012007211149_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18012007211149_small_1.jpg" alt="NASA" width="392" height="351"/></a><figcaption>
Umgebung der Landestelle, im Norden befindet sich die Landestelle der Sonde (MPF) 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Bild zu erkennen sind die Sonde <i>Pathfinder</i> sowie ihr Rover <i>Sojouner</i> in unmittelbarer Nähe. Desweiteren hat man mehrere Teile in der näheren Umgebung der Sonde entdeckt. Hierbei handelt es sich um den Fallschirm und Teile des Hitzeschilds, die während des Abstiegs von <i>Pathfinder</i> durch die Atmosphäre und der Landung auf der Marsoberfläche planmäßig abgesprengt wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die aufgenommenen Bilder liefern Informationen, die aus technischer sowie auch aus geologischer Sicht wichtig sind. Aufgrund der gefundenen Trümmerteile des Hitzeschields, des Fallschirms und der Airbags sowie deren Verteilung um die Sonde herum können Rückschlüsse auf den Landevorgang der Sonde gezogen werden. Diese Erkenntnisse können dann in den Bau zukünftiger Raumfahrzeuge einfließen. 
     
</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18012007211149_small_2.jpg" alt="NASA" width="200" height="200"/><figcaption>
Vergrößerte Aufnahme der Landestelle, zu erkennen sind Einzelheiten der Sonde, der Lander (im Norden der Sonde) sowie Teile des Airbags, welcher den Aufprall der Sonde gedämpft hat 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Durch Kombination der Aufnahmen aus dem Orbit mit den Aufnahmen der Sonde am Boden und der gesammelten geologischen Informationen erhält man ein wesentlich präziseres Bild der Landestelle von <i>Pathfinder</i>.  Dies hilft bei der Auswertung der Aufnahmen, die <i>MRO</i> von anderen Gebiete der Marsoberfläche macht.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18012007211149_small_3.jpg" alt="NASA" width="640" height="180"/><figcaption>
Umgebung der Landestelle, von Pathfinder aus fotografiert 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>
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		<title>Zwei neue Erdbeobachtungs-Satelliten zum besseren Verständnis der Erde</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zwei-neue-erdbeobachtungs-satelliten-zum-besseren-verstaendnis-der-erde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jul 2002 13:54:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Atmosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[JPL]]></category>
		<category><![CDATA[Kohlenstoff]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Pathfinder]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die PATHFINDER-Missionen sollen für das Verständnis der globalen Erwärmung wichtig sein. Ein Beitrag von jangrossmann. Quelle: NASA. Die NASA plant zwei weitere Erdbeobachtungs Missionen um das Verständnis von unserem Heimatplaneten zu verbessern. Diese Missionen werden geleitet von NASAs Jet Propulsion Laboratory, in Zusammenarbeit mit Universitäten, Industrielen Teilnehmern und anderen NASA Zentren. Das Orbiting Carbon Observatory [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die PATHFINDER-Missionen sollen für das Verständnis der globalen Erwärmung wichtig sein.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von jangrossmann. Quelle: NASA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <i>NASA</i> plant zwei weitere Erdbeobachtungs Missionen um das Verständnis von unserem Heimatplaneten zu verbessern. Diese Missionen werden geleitet von <i>NASA</i>s Jet Propulsion Laboratory, in Zusammenarbeit mit Universitäten, Industrielen Teilnehmern und anderen <i>NASA</i> Zentren. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10072002155420_small_1.jpg" alt="None" width="260"/><figcaption>
    Das 
<i>Orbiting Carbon Observatory</i>
 
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das <i>Orbiting Carbon Observatory</i> (Orbitales Kohlenstoff Observatorium) soll ein besseres Verständnis des Kohlenstoff-Kreislaufs auf der Erde ermöglichen. Hierbei werden globale Messungen des Anteils von Kohlenstoffdioxid in der Atmosphäre vorgenommen um die Veränderungen und Verteilung des CO2 festzustellen. Diese könnten sich als äußerst wichtig erweisen, um die Gefahren die durch die globale Erwärmung verursacht werden besser zu verstehen und sie so einzudämmen. Wichtig sind dabei die Kohlenstoff Verbraucher, also Pflanzen, die momentan die Hälfte unser Kohlenstoffproduktion absorbieren. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10072002155420_small_2.jpg" alt="None" width="260"/><figcaption>
 
<i>AQUARIUS</i>
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die andere <i>PATHFINDER</i> Mission, <i>AQUARIUS</i>, ist ebenso wichtig für die Erforschung der globalen Erwärmung. Sie wird die erste weltweite Karte der Salzkonzentration in den Meeren erstellen, welche den Wasserkreislauf und somit das Wetter auf der Erde maßgeblich bestimmt. In den 3 Jahren Missiondauer von <i>AQUARIUS</i> wird der Satellit monatlich diese Karten erstellen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Wir sind begeistert bei diesen Missionen, die beide eine noch nie dagewesene Vermessung vornehmen, beteiligt zu sein&#8220;, versichert Dr. Diane Evans, Direktorin des für Erderforschung zuständigen Direktoriums des JPL. &#8222;Beide werden fundamentale Fragen zu der Veränderung unseres Planeten beantworten.&#8220;</p>
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