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	<title>PDO &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Lange Nacht der Wissenschaften 2023</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lange-nacht-der-wissenschaften-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jun 2023 10:22:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Am Samstag, 17. Juni 2023, öffnen rund 60 wissenschaftliche und wissenschaftsnahe Einrichtungen in Berlin und Potsdam von 17 bis 24 Uhr ihre Türen zur Langen Nacht der Wissenschaften 2023 und laden ein zu einem Blick hinter die Kulissen von Forschung und Wissenschaft. Medieninformation 04 / LNDW 2023. Quelle: LNDW 2023 8. Juni 2023. Mit Experimenten, [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Am Samstag, 17. Juni 2023, öffnen rund 60 wissenschaftliche und wissenschaftsnahe Einrichtungen in Berlin und Potsdam von 17 bis 24 Uhr ihre Türen zur Langen Nacht der Wissenschaften 2023 und laden ein zu einem Blick hinter die Kulissen von Forschung und Wissenschaft. Medieninformation 04 / LNDW 2023.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: LNDW 2023 8. Juni 2023.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LNDWBanner1200x400pxlndw2023.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Grafik: Lange Nacht der Wissenschaften e. V.)" data-rl_caption="" title="(Grafik: Lange Nacht der Wissenschaften e. V.)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LNDWBanner1200x400pxlndw202360.jpg" alt="(Grafik: Lange Nacht der Wissenschaften e. V.)" class="wp-image-127774" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LNDWBanner1200x400pxlndw202360.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LNDWBanner1200x400pxlndw202360-300x100.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">(Grafik: Lange Nacht der Wissenschaften e. V.)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Experimenten, Wissenschaftsshows, Vorträgen, Laborführungen und vielen anderen Veranstaltungen bieten rund 60 Einrichtungen ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie: Vom Bau einer mittelsteinzeitlichen Hütte mit Repliken steinzeitlicher Werkzeuge als Citizen-Science-Projekt über soft-robotische Handentwicklung in der humanoiden Robotik bis hin zu anderen wichtigen Themen unserer Zeit – Klimawandel, Ernährung und Digitalisierung &#8211; die Lange Nacht der Wissenschaften (LNDW) bietet tiefe Einblicke in Naturwissenschaft und Technik, in Bildung und Forschung, in Mensch und Gesellschaft, in Medizin und Gesundheit, in Kunst und Kultur.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Es erfüllt mich mit großer Freude, dass bei der Langen Nacht der Wissenschaften erneut eine beeindruckende Anzahl von wissenschaftlichen Einrichtungen einen Einblick in ihre Forschung eröffnet. Die LNDW bietet eine herausragende Gelegenheit, die Vielfalt und Innovationskraft der einzigartigen Wissenschaftslandschaft in Berlin und Potsdam kennenzulernen. Wir verbinden damit das Ziel, Wissenschaft erlebbar zu machen: Erleben. Verstehen. Wissen.“, betonte Prof. Dr. Julia von Blumenthal, Vorstandsvorsitzende des LNDW e. V. und Präsidentin der Humboldt-Universität zu Berlin anlässlich des heutigen Pressegesprächs.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Lange Nacht der Wissenschaften steht seit vielen Jahren für die Verbindung von rund 60 Wissenschaftseinrichtungen mit den Menschen in unserer Stadt. Wissenschaft hat den Auftrag, auf die vielen gesellschaftlichen Fragen &#8211; sei es im Bereich Ökologie und Klimawandel, Digitalisierung, Künstliche Intelligenz oder Gesundheitsversorgung &#8211; Antworten zu geben. Die zahlreichen Themen und innovativen Veranstaltungsformate im Programm der Langen Nacht der Wissenschaften am 17. Juni machen sie zu einer außergewöhnlich gelungenen Veranstaltung, die Forschung für die Menschen aller Altersgruppen greifbar macht und ihre Neugierde weckt.“, sagte Dr. Ina Czyborra, Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Lange Nacht der Wissenschaften lebt vom Engagement der wissenschaftlichen Einrichtungen. So feiert beispielsweise die Berliner Hochschule für Technik – Gastgeberin des diesjährigen Pressegesprächs – in diesem Jahr ihr zwanzigjähriges LNDW-Jubiläum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Als Mitglied der vielfältigen Wissenschaftslandschaft der Hauptstadtregion ist es für uns ein besonders wichtiges Anliegen, auch Partner der Langen Nacht der Wissenschaften zu sein. Wir engagieren uns in diesem Rahmen im zwanzigsten Jahr und freuen uns, einen Abend lang unseren Gästen Einblicke in ganz unterschiedliche Themen in unseren über 100 spannenden Einzelprogrammen zu ermöglichen”, sagte Prof. Dr.-Ing. Werner Ullmann, Präsident der Berliner Hochschule für Technik.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Folgende drei Programmhighlights wurden am 8. Juni 2023 im Rahmen eines Pressegesprächs vorgestellt:</strong><br><strong>Soft-robotische Handentwicklung in der Humanoiden Robotik</strong><br>Prof. Dr. Hannes Höppner, Berliner Hochschule für Technik<br>Im Studiengang Humanoide Robotik sowie im Forschungslabor Soft Interactive Robotics Lab (SIRo-Lab) erforschen Wissenschaftler:innen und Studierende die Entwicklung von Roboterhänden. Das Projektteam demonstriert beim Pressegespräch das Greifen von Objekten mit einem Cobot und zeigt eine vielversprechende Roboterhand.<br><a href="https://web.archive.org/web/20231026161206/https://www.langenachtderwissenschaften.de/programm/detail/92734" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.langenachtderwissenschaften.de/programm/detail/92734</a><br><strong>Citizen-Science-Projekt The Interaction Lab: Wie verhalten sich Menschen in historischen Umgebungen?</strong><br>Prof. Dr. Antje Wilton, Freie Universität Berlin<br>Expert:innen der Archäotechnik erbauen eine mittelsteinzeitliche Hütte mit etlichen Repliken steinzeitlicher Werkzeuge und dokumentieren ihre Arbeitsergebnisse in einem Video. Besucher:innen sind herzliche zum Mitmachen eingeladen. Ein Begleitprogramm bietet zusätzliche Informationen. <a href="https://web.archive.org/web/20231128112626/https://www.langenachtderwissenschaften.de/programm/detail/93871" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.langenachtderwissenschaften.de/programm/detail/93871</a><br><strong>Not Just Celsius – Klimagerechtigkeit auf der Kippe</strong><br>Paul Baule, Interactive Media Foundation (in Kooperation mit der Humboldt-Universität zu Berlin)<br>Eine interaktive Datenvisualisierung verbildlicht den Besucher:innen den CO2-Ausstoß unterschiedlicher Akteur:innen und ermöglicht es ihnen, Folgen und Ursachen des Klimawandels miteinander zu vergleichen. Eine interaktive Waage macht die Verbindung von Klimawandel und sozialer Ungerechtigkeit deutlich.<br><a href="https://web.archive.org/web/20231128084857/https://www.langenachtderwissenschaften.de/programm/detail/92766" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.langenachtderwissenschaften.de/programm/detail/92766</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das gesamte Programm finden Sie hier:</strong> <a href="https://web.archive.org/web/20240117192747/https://www.langenachtderwissenschaften.de/programm" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.langenachtderwissenschaften.de/programm</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein besonderer Dank gilt der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege, der Wall GmbH, der Berliner Sparkasse und unserer Spenderin, der Technologiestiftung Berlin.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Weg zum Ticket</strong><br>Tickets können über die LNDW-Website oder über Ticketmaster-Vorverkaufsstellen gekauft werden. Die Lange Nacht der Wissenschaften hält dabei besondere Angebote für Gruppen und Familien bereit, z. B. mit dem reduzierten Familienticket oder dem Fünf- Freund:innen-Ticket. Die Karten berechtigen zum Besuch aller Veranstaltungen der teilnehmenden Wissenschaftseinrichtungen in Berlin und Potsdam sowie zur kostenlosen Nutzung der Sonderbusse auf den fünf Sonderbusrouten in Potsdam, Wannsee, Dahlem, Buch und Adlershof. Tickets und weitere Informationen: <a href="https://www.langenachtderwissenschaften.de/informationen/tickets" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.langenachtderwissenschaften.de/informationen/tickets</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4903.msg550360#msg550360" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Terminvorschau auf Veranstaltungen</a></li>
</ul>
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		<title>AWI: Starke Erwärmung des subtropischen Ozeans ist nur der Anfang</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/awi-starke-erwaermung-des-subtropischen-ozeans-ist-nur-der-anfang/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jun 2023 09:53:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neue AWI-Studie zeigt: Die Erhitzung der Weltmeere wird sich massiv verstärken. Eine Pressemitteilung des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung. Quelle: Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung 6. Juni 2023. 6. Juni 2023 &#8211; Die durchschnittliche Oberflächentemperatur der Ozeane ist im Zuge des Klimawandels massiv gestiegen. Einige Meeresregionen wie der Südliche Ozean rund um die [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Neue AWI-Studie zeigt: Die Erhitzung der Weltmeere wird sich massiv verstärken. Eine Pressemitteilung des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung 6. Juni 2023.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ErwaermungstrendOzeaneHuYang.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Erwärmungstrend Ozeane (Grafik: Hu Yang)" data-rl_caption="" title="Erwärmungstrend Ozeane (Grafik: Hu Yang)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="348" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ErwaermungstrendOzeaneHuYang60.jpg" alt="Erwärmungstrend Ozeane (Grafik: Hu Yang)" class="wp-image-127623" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ErwaermungstrendOzeaneHuYang60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ErwaermungstrendOzeaneHuYang60-300x174.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Erwärmungstrend Ozeane (Grafik: Hu Yang)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">6. Juni 2023 &#8211; Die durchschnittliche Oberflächentemperatur der Ozeane ist im Zuge des Klimawandels massiv gestiegen. Einige Meeresregionen wie der Südliche Ozean rund um die Antarktis haben sich in den vergangenen 40 Jahren jedoch kaum erwärmt oder sogar leicht abgekühlt. Ein Forschungsteam des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) konnte nun zeigen, dass dies nur ein kurzfristiger Übergangszustand zu Beginn eines sehr langfristigen Klimawandels ist, im Zuge dessen sich gerade die heute noch kühleren Bereiche am stärksten erhitzen werden. Die Studie ist im Fachmagazin Nature Communications, Earth &amp; Environment erschienen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit 40 Jahren liefern Satelliten verlässliche und flächendeckende Messdaten zur Erwärmung der Ozeane. Für die Zeit davor waren Forschende noch auf lückenhafte Temperaturmessdaten etwa von Handelsschiffen angewiesen. „Dieser nun relativ lange Zeitraum mit guten Daten zeigt einen deutlichen Erwärmungstrend in den Ozeanen, die ja mit mehr als 90 Prozent einen Großteil der durch Treibhausgase erzeugten, zusätzlichen Wärme im Erdsystem aufnehmen“, sagt AWI-Ozeanograf Hu Yang, Erstautor der Studie. Diese zusätzliche Wärme ist allerdings ungleich in den Meeren verteilt. Während sich die subtropischen Ozeanregionen in den vergangenen vier Jahrzehnten sehr stark erwärmt haben, stieg die Oberflächentemperatur im tropischen Ostpazifik und in den subpolaren Meeren – etwa rund um die Antarktis – kaum oder sank sogar. „Diese Beobachtungen stehen in einem gewissen Widerspruch zum rekonstruierten Paläoklima vergangener Erdzeitalter, das beim Wechsel zu Heißzeiten die stärksten Erwärmungen in hohen Breiten rund um die Pole zeigt“, ergänzt Prof. Dr. Gerrit Lohmann, Leiter der Arbeitsgruppe Dynamik des Paläoklimas am AWI.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dieses Muster der letzten 40 Jahre wurde häufig als eine natürliche Klimaschwankung dargestellt, die sogenannte pacific decadal oscillation – kurz PDO“, erläutert Hu Yang. „Unsere Modellsimulationen, die wir im Rahmen der Studie durchgeführt haben, deuten allerdings in eine andere Richtung.“ Demnach sind die Erwärmungstrends das Ergebnis von Strömungsmustern in den Ozeanen, darunter vor allem dynamische Konvergenz und Divergenz. Konvergenz tritt zum Beispiel in subtropischen Wirbeln auf, in denen das warme Oberflächenwasser zusammenfließt und vertikal in die Tiefe transportiert wird (Downwelling). Divergenz findet dagegen in subpolaren Wirbeln statt, in denen Massen auseinanderfließen und kaltes Wasser aus der Tiefe an die Oberfläche kommt (Upwelling).</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dieses Muster ist allerdings nur ein im erdgeschichtlichen Maßstab extrem kurzer Übergangszustand zu Beginn des anthropogenen Klimawandels“, sagt Hu Yang. „Er tritt nur auf, so lange sich die Erwärmung in Folge steigernder CO2-Konzentrationen in der Atmosphäre auf die oberen Schichten der Ozeane fokussiert.“ Langfristig – so zeigen es die Computermodelle der Forschenden – wird sich das ändern. Denn die zusätzliche Wärme wird nach und nach in die Tiefsee transportiert. „Dann werden sich die subpolaren Ozeane der hohen Breiten, die eine wichtige Verbindung zwischen den oberflächennahen Schichten und der Tiefsee darstellen, deutlich stärker erwärmen als die subtropischen Regionen. Und diese Erwärmung wird sich über Jahrhunderte fortsetzen, selbst wenn die Treibausgasemissionen in naher Zukunft nicht mehr weiter steigen. Die Folgen könnten massiv sein. So birgt dieser Trend etwa die Gefahr eines Meeresspiegelanstiegs um mehr als 10 Meter. Die jetzt schon beobachtete drastische Erhitzung der Ozeane und ihre Folgen sind also nur der Anfang.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Originalpublikation:</strong><br>Yang, H., Lohmann, G., Stepanek, C. et al. Satellite-observed strong subtropical ocean warming as an early signature of global warming. Commun Earth Environ 4, 178 (2023).<br>doi.org/10.1038/s43247-023-00839-w<br><a href="https://www.nature.com/articles/s43247-023-00839-w" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.nature.com/articles/s43247-023-00839-w</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=762.msg550090#msg550090" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Klimawandel</a></li>
</ul>
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