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	<title>Perseiden &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Perseiden &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>AIP: Lange Nacht der Astronomie am 12. August</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/aip-lange-nacht-der-astronomie-am-12-august/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Aug 2023 11:06:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
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		<category><![CDATA[AIP]]></category>
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		<category><![CDATA[Kultursommerfestival Berlin 2023]]></category>
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		<category><![CDATA[Tempelhofer Feld]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>12. August 2023 17 bis 1 Uhr Tempelhofer Feld in Berlin. Eine Information des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP). Quelle: Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) 8. August 2023. 8. August 2023 &#8211; Am 12. August lädt die Lange Nacht der Astronomie von 17 bis 1 Uhr aufs Tempelhofer Feld in Berlin ein. Die Veranstaltung gibt [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">12. August 2023 17 bis 1 Uhr Tempelhofer Feld in Berlin. Eine Information des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) 8. August 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20220815LNDASPBPedroBecerra2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Lange Nacht der Astronomie 2022 (Bild: SPB, Pedro Becerra)" data-rl_caption="" title="Lange Nacht der Astronomie 2022 (Bild: SPB, Pedro Becerra)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20220815LNDASPBPedroBecerra26.jpg" alt="Lange Nacht der Astronomie 2022 (Bild: SPB, Pedro Becerra)" class="wp-image-129754"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Lange Nacht der Astronomie 2022 (Bild: SPB, Pedro Becerra)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">8. August 2023 &#8211; Am 12. August lädt die Lange Nacht der Astronomie von 17 bis 1 Uhr aufs Tempelhofer Feld in Berlin ein. Die Veranstaltung gibt Besucherinnen und Besuchern nicht nur die Möglichkeit gemeinsam den Perseiden-Meteorstrom zu bewundern, sondern präsentiert auch ein buntes Programm für die ganze Familie. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Egal ob Himmelsbeobachtungen mit Teleskopen, Sternbildführungen, Science Slam, Live-Musik, Bastelstationen für Kinder oder das mobile Planetarium INTENSE, es wird für alle etwas dabei sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Highlight des Abends ist die Sternschnuppenbeobachtung. In der Nacht von Samstag den 12. auf Sonntag den 13. August wird mit bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde gerechnet. Das AIP wird ab 19 Uhr mit einem Teleskop und einem Infostand auf der Veranstaltung vertreten sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Veranstaltung ist Teil des Kultursommerfestivals Berlin 2023 und wird von der Stiftung Planetarium Berlin, Amateurastronominnen- und Astronomen sowie astronomischen Fördervereinen präsentiert. Die Lange Nacht der Astronomie feiert in diesem Jahr ihr 10-jähriges Jubiläum und ist wie immer kostenfrei. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Infos: </strong><br><a href="https://www.planetarium.berlin/blog/10-lange-nacht-der-astronomie" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.planetarium.berlin/blog/10-lange-nacht-der-astronomie</a>. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über das AIP</strong><br>Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) widmet sich astrophysikalischen Fragen, die von der Untersuchung unserer Sonne bis zur Entwicklung des Kosmos reichen. Forschungsschwerpunkte sind dabei kosmische Magnetfelder und extragalaktische Astrophysik sowie die Entwicklung von Forschungstechnologien in den Bereichen Spektroskopie, robotische Teleskope und E-Science. Seinen Forschungsauftrag führt das AIP im Rahmen zahlreicher nationaler, europäischer und internationaler Kooperationen aus. Das Institut ist Nachfolger der 1700 gegründeten Berliner Sternwarte und des 1874 gegründeten Astrophysikalischen Observatoriums Potsdam, das sich als erstes Institut weltweit ausdrücklich der Astrophysik widmete. Seit 1992 ist das AIP Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4903.msg552353#msg552353" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Terminvorschau auf Veranstaltungen</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Himmel-Aktuell: Die Perseiden beobachten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-erde-8/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Geuking]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Aug 2018 23:04:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Perseiden]]></category>
		<category><![CDATA[Perseus]]></category>
		<category><![CDATA[Sternschnuppen]]></category>
		<category><![CDATA[Swift-Tuttle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jedes Jahr um diese Zeit sind sie wieder am Himmel zu beobachten, die Perseiden. Ein Sternschnuppenregen, der ohne technische Hilfsmittel in sternklaren Nächten beobachtet werden kann. Dieses Jahr sind die Voraussetzungen für die Beobachtung sogar besonders gut, denn der Höhepunkt der Perseiden fällt dieses Jahr fast genau mit dem Neumond zusammen. Autor: Star-Light. Ursache für [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Jedes Jahr um diese Zeit sind sie wieder am Himmel zu beobachten, die Perseiden. Ein Sternschnuppenregen, der ohne technische Hilfsmittel in sternklaren Nächten beobachtet werden kann. Dieses Jahr sind die Voraussetzungen für die Beobachtung sogar besonders gut, denn der Höhepunkt der Perseiden fällt dieses Jahr fast genau mit dem Neumond zusammen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: Star-Light.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ursache für das himmlische Schauspiel ist der Komet Swift-Tuttle, der rund 133 Jahre für einen Umlauf auf einer elliptischen Bahn um die Sonne benötigt. Ihn werden wir erst im Jahre 2126 wieder am Nachthimmel beobachten können, seine Staubspur kreuzen wir Jahr für Jahr. Bei jedem Umlauf um die Sonne verliert der Komet Materie. Er besteht aus Staub, Gasen und gefrorenem Wasser. Jedes Mal, wenn er sich der Sonne nähert, taut er ein wenig auf. Das Eis verdampft in der Sonne und setzt den Staub frei.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/Perseiden1.jpg" alt="" /><figcaption>Die Perseiden<br>(Bild: Andreas Möller (Wikimedia))</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Kreuzt die Erde die Staubspur des Kometen kommt es zu einem Sternschnuppenregen. Die Staubteilchen treffen mit hoher Geschwindigkeit auf die Erdatmosphäre und verglühen. Dabei sind sie viel zu klein um die Erdoberfläche zu erreichen, weshalb sie ein schönes aber ungefährliches Himmelsschauspiel bieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihren Namen verdanken die Perseiden ihrer scheinbaren Herkunft, dem Sternbild Perseus am nördlichen Nachthimmel. Der italienische Astronom Giovanni Schiaparelli entdeckte den Zusammenhang zwischen der Umlaufbahn des Kometen und dem Auftreten des Sternschnuppenregens im August.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei erzeugen die Perseiden einen kräftigen Schauer mit durchaus 100 Sternschnnuppen pro Stunde. Am Samstag den 11. August ist Neumond. Das ist eine gute Nachricht für Sternschnuppenjäger. Ihr Maximum werden die Perseiden in der Nacht vom 12. auf den 13. August erreichen, aber auch in den Nächten kurz davor und danach lohnt der Blick in den Nachthimmel. Auch das Wetter spielt dieses Jahr mit. Vielerorts werden klare, warme Nächte erwartet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu beobachten sind die Perseiden ohne technische Hilfsmittel mit freiem Auge. Astrofotografen benötigen eine Kamera mit Stativ und der Möglichkeit für Langzeitbelichtungen. Als Objektiv ist ein Weitwinkel empfehlenswert, um einen größeren Himmelsausschnitt zu erfassen. Die Sternschnuppen erscheinen dann als hell leuchtende Spur am Himmel wie unser Beispielfoto zeigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=911.msg399659#msg399659" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Himmelsschauspiel</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Himmel-Aktuell: Die Perseiden</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/himmel-aktuell-die-perseiden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Jul 2017 21:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Komet]]></category>
		<category><![CDATA[Perseiden]]></category>
		<category><![CDATA[Perseus]]></category>
		<category><![CDATA[Schiaparelli]]></category>
		<category><![CDATA[Sternschnuppen]]></category>
		<category><![CDATA[Swift-Tuttle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jedes Jahr in der Zeit von Mitte Juli bis etwa zum 24. August sind sie am Himmel zu beobachten, die Perseiden. Ein Sternschnuppenregen der ohne technische Hilfsmittel in sternklaren Nächten beobachtet werden kann. Ein Beitrag von Thomas Geuking. Quelle: Thomas Geuking / NAA Nürnberg Ursache für das himmlische Schauspiel ist der Komet Swift-Tuttle, der rund [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Jedes Jahr in der Zeit von Mitte Juli bis etwa zum 24. August sind sie am Himmel zu beobachten, die Perseiden. Ein Sternschnuppenregen der ohne technische Hilfsmittel in sternklaren Nächten beobachtet werden kann.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Geuking</a>.   Quelle: Thomas Geuking / NAA Nürnberg</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ursache für das himmlische Schauspiel ist der Komet Swift-Tuttle, der rund 133 Jahre für einen Umlauf auf einer elliptischen Bahn um die Sonne benötigt. Ihn werden wir erst im Jahre 2126 wieder am Nachthimmel beobachten können, seine Staubspur kreuzen wir Jahr für Jahr. Bei jedem Umlauf um die Sonne verliert der Komet Materie. Er besteht aus Staub, Gasen und gefrorenem Wasser und jedes Mal wenn er sich der Sonne nähert taut er ein wenig auf. Das Eis verdampft in der Sonne und setzt den Staub frei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kreuzt die Erde die Staubspur des Kometen kommt es zu einem Sternschnuppenregen. Die Staubteilchen treffen mit hoher Geschwindigkeit auf die Erdatmosphäre und verglühen. Dabei sind sie viel zu klein um die Erdoberfläche zu erreichen, weshalb sie ein schönes aber ungefährliches Himmelsschauspiel sind.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/19915345743_be6ef38904_z1.jpg" alt=""/><figcaption>Leuchtspur am Nachthimmel<br>(Bild: Wolfgang Fürstenhöfer (Nürnberger Astronomische Arbeitsgemeinschaft NAA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ihren Namen verdanken die Perseiden ihrer scheinbaren Herkunft, dem Sternbild Perseus am nördlichen Nachthimmel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der italienische Astronom Giovanni Schiaparelli entdeckte den Zusammenhang zwischen der Umlaufbahn des Kometen und dem Auftreten des Sternschnuppenregens im August.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei erzeugen die Perseiden einen kräftigen Schauer mit durchaus 100 Sternschnnuppen pro Stunde. Ihren Höhepunkt erreicht dieser meistens um den 12. August eines jeden Jahres. Im Jahr 2017 haben wir leider am 7. August Vollmond, so dass der Mond mit seinem hellen Licht die Beobachtung der Perseiden erschweren wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu beobachten sind die Perseiden ohne technische Hilfsmittel mit freiem Auge, wenn das Wetter mitspielt. Astrofotografen benötigen eine Kamera mit Stativ und der Möglichkeit für Langzeitbelichtungen. Als Objektiv ist ein Weitwinkel empfehlenswert, um einen größeren Himmelsausschnitt zu erfassen. Die Sternschnuppen erscheinen dann als hell leuchtende Spur am Himmel wie unser Beispielfoto zeigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=911.msg399659#msg399659" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Himmelsschauspiel</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Alljährlicher Meteor-Schauer zu beobachten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/alljaehrlicher-meteor-schauer-zu-beobachten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 12:10:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[Perseiden]]></category>
		<category><![CDATA[Sternschnuppen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Nacht vom 12. auf den 13. August sind, dadurch dass die Erde eine Kometenbahn kreuzt, hunderte Sternschnuppen zu sehen. Ein Beitrag von Simon Plasger. Quelle: DLR. Vertont von Peter Rittinger. Alljährlich im August durchfliegt die Erde auf ihrem Weg um die Sonne die Bahn des Kometen „Swift-Tuttle“. Bei diesem Durchflug treffen kleine Staubkörnchen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">In der Nacht vom 12. auf den 13. August sind, dadurch dass die Erde eine Kometenbahn kreuzt, hunderte Sternschnuppen zu sehen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Simon Plasger. Quelle: DLR. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-08-12-61823.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06082010141058_small_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06082010141058_small_1.jpg" alt="DLR" width="260"/></a><figcaption>
Der Perseidenschauer im Jahr 2009 
<br>
(Bild: DLR)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Alljährlich im August durchfliegt die Erde auf ihrem Weg um die Sonne die Bahn des Kometen „Swift-Tuttle“. Bei diesem Durchflug treffen kleine Staubkörnchen und ähnliche Teilchen des Kometen, die sich dort im Laufe der Zeit angesammelt haben mit ca. 30 Kilometern pro Sekunde auf die Erdatmosphäre. Durch die hohe Geschwindigkeit verglühen diese sofort, was dann als Sternschnuppe sichtbar ist. „Was wir als Meteor am Himmel sehen, sind aber nicht etwa die Kometenstaubkörner selbst“, erklärt Wilfried Tost vom Institut für Planetenforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Berlin. „Es ist die vor den Staubteilchen liegende Luft, die so stark zusammengepresst wird, dass sie über 3.000 Grad heiß wird und dadurch zu leuchten beginnt.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Schauspiel ereignet sich in etwa 80-100 km Höhe, aber trotzdem ist es vom Boden aus sichtbar. Etwa 100 sogenannte Meteoroiden soll man pro Stunde sehen können – solange das Wetter mitspielt und nicht mit Wolken den Beobachtern einen Strich durch die Rechnung macht. „Außerdem haben wir in diesem Jahr Neumond“, erklärt Tost weiter. „Die Perseiden lassen sich also ganz ohne störendes Mondlicht beobachten.“  </p>
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]]></content:encoded>
					
		
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			</item>
		<item>
		<title>Erste Ergebnisse der Meteorforscher</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erste-ergebnisse-der-meteorforscher/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Aug 2007 14:25:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[Perseiden]]></category>
		<category><![CDATA[Sternschnuppen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach einer ausgedehnten Beobachtungskampagne der Perseidenströme durch ein internationales Forscherteam gibt es nun erste Vorabergebnisse. Die Auswertung verschlingt aber wohl noch Monate bis Jahre. Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: DLR. Wer in den vergangenen Wochen nachts in den Weltraum schaute, konnte dort ein wahres Feuerwerk von Sternschnuppen beobachten: Den Meteorschauer der Perseiden. Das Deutsche [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/erste-ergebnisse-der-meteorforscher/" data-wpel-link="internal">Erste Ergebnisse der Meteorforscher</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach einer ausgedehnten Beobachtungskampagne der Perseidenströme durch ein internationales Forscherteam gibt es nun erste Vorabergebnisse. Die Auswertung verschlingt aber wohl noch Monate bis Jahre.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehrenmitglieder/" data-wpel-link="internal">Karl Urban</a>. Quelle: DLR.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27082007162536_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27082007162536_small_1.jpg" alt="DLR" width="300" height="300"/></a><figcaption>
Heller Meteor, beobachtet am 12. August vom Beobachtungsposten in Wettzell 
<br>
(Bild: DLR)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Wer in den vergangenen Wochen nachts in den Weltraum schaute, konnte dort ein wahres Feuerwerk von Sternschnuppen beobachten: Den Meteorschauer der Perseiden. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat diese Himmelsereignisse mit eigenen Kameras beobachtet und wird die Ergebnisse in den kommenden Wochen wissenschaftlich auswerten. Dr. Jürgen Oberst vom DLR in Berlin erklärte dazu: &#8222;Die reiche Datenausbeute hat unsere kühnsten Erwartungen übertroffen. Für die Auswertung der zahlreichen Aufnahmen werden Wissenschaftlerteams in Europa noch einige Zeit benötigen.&#8220; </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Immer wieder im August – die Perseiden</strong>
<br>
Die Perseiden sind ein Strom von Meteoriten, den die Erde in jedem Jahr kreuzt. Die Staubteilchen dringen dabei mit großer Geschwindigkeit in die Erdatmosphäre ein, verglühen dort und sind dann als Sternschnuppen zu beobachten. Das Berliner <a href="https://www.dlr.de/de/wr" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">DLR-Institut für Planetenforschung</a> hat auch in diesem Jahr die Perseiden mit einer Messkampagne begleitet, um die Verteilung der Teilchen innerhalb des Perseidenstroms sowie deren Geschwindigkeiten und Flugbahnen zu erfassen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Meteoriten haben sich als Staubteilchen auf einer Bahn im Sonnensystem verteilt, und zwar auf der des Kometen Swift-Tuttle, der periodisch alle 133 Jahre ins innere Sonnensystem wandert. Jedes Jahr Mitte August kreuzt die Erde auf ihrer Bahn um die Sonne diesen Strom von Kometenpartikeln. Dabei dringt eine große Zahl von Meteoriten in die Erdatmosphäre ein, wo die Luftmoleküle aufgrund der Reibung entlang der Flugbahn ionisieren und zum intensiven Glühen angeregt werden. Abhängig von ihrer Masse können Meteore zu eindrucksvollen Leuchterscheinungen werden. Infolge der gegenseitigen Bewegung von Perseidenstrom und Erde scheinen die Meteore von einem Punkt am Himmel im nördlichen Sternbild Perseus auszugehen, dem so genannten Radianten. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Kamera</strong> <br>Das DLR-Institut für Planetenforschung hat die Perseiden in einer Messkampagne mit eigenen Superweitwinkel-Kameras verfolgt. Der <i>Smart Panoramic Optical Sensor Head</i> (SPOSH) ist in der Lage, die kurzlebigen Meteore in einem Beobachtungsfeld von rund 120 Grad mal 120 Grad zu erfassen. Alle zwei Sekunden wird ein neues Bild aufgenommen. Mittels einer schnell rotierenden Blende, die die Leuchtspuren auf den Aufnahmen periodisch unterbricht, kann auch die Geschwindigkeit der Meteore berechnet werden, die mit etwa 60 Kilometern pro Sekunde in die Erdatmosphäre eindringen. Die schwächsten mit der SPOSH-Kamera noch nachzuweisenden Sternschnuppen entsprechen in ihrer Helligkeit den mit bloßem Auge gerade noch sichtbaren Sternen (6. Größenklasse). </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Stationen</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27082007162536_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27082007162536_small_2.jpg" alt="Google Earth" width="260"/></a><figcaption>
Karte der Beobachtungsstationen der Perseidenkampagne 2007 
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(Bild: Google Earth)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen der diesjährigen Messkampagne kamen drei Kameras in der Umgebung von Berlin zum Einsatz (Sternwarte Liebenhof sowie die DLR-Standorte Berlin-Adlershof und Neustrelitz). Weitere Kameras befanden sich in Süddeutschland (Fundamentalstation Wettzell) und Österreich (Sternwarte Gahberg). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die diesjährige Begegnung mit den Perseiden war die größte Aktivität für den 13. August von 7:00 bis 9:30 Uhr morgens (MESZ) vorhergesagt worden, zu einem Zeitpunkt also, zu dem in Mitteleuropa wegen Tageslicht die Meteore nicht sichtbar gewesen wären.  Einige Wissenschaftler hatten allerdings Häufungen bereits für die Nacht davor prognostiziert. Tatsächlich stieg die Meteorrate zwischen etwa 22 und 2 Uhr erheblich an. An fast allen Stationen herrschten gute Beobachtungsbedingungen. Allein an der Station Gahberg wurden in dieser Nacht mit bloßem Auge mehr als 500 Sternschnuppen gezählt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die darauf folgende Nacht war reich an Meteoren. Bemerkenswert waren kurzfristige Häufungen, gefolgt von längeren Pausen. Ungewöhnlich war auch die relativ große Anzahl von hellen Meteoren (so genannten Feuerkugeln) im Vergleich mit den kleineren Sternschnuppen. Dies deutet möglicherweise darauf hin, dass es sich bei den beobachteten Teilchen um einen relativ alten &#8222;Zweig&#8220; des Perseidenstromes handelt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Erste Stichproben und Hochrechnungen zeigen, dass während der Kampagne mehr als 1.200 Meteore von den Kameras erfasst wurden. Erstmalig wurde eine große Zahl von Meteorspuren auch gleichzeitig von mehreren SPOSH-Kameras erfasst. Damit ist es durch geometrische Rechenoperationen (Triangulation) möglich, die Flugbahnen der Meteore in der Erdatmosphäre und deren Sonnenumlaufbahn zu bestimmen. Genauere Auswertungen der Ergebnisse erfolgen in den kommenden Wochen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sternschnuppen-Beobachtungen in ganz Europa</strong>
<br>
Außer dem DLR-Institut für Planetenforschung waren die Technische Universität Berlin, das Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung in Katlenburg-Lindau, das Institut für Raumfahrtsysteme der Universität Stuttgart, das Institut für Weltraumforschung in Graz sowie eine Forschergruppe der Europäischen Weltraumorganisation ESA aus Noordwijk beteiligt. Die Kampagne wurde durch Wissenschaftler an den Sternwarten und Standorten Gahberg, Liebenhof, Wettzell, Neustrelitz und Adlershof unterstützt.  
</p>
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		<title>Perseiden erreichen Maximum</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/perseiden-erreichen-maximum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Aug 2007 22:03:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Perseiden]]></category>
		<category><![CDATA[Sternschnuppen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Erde durchfliegt am kommenden Wochenende das Maximum des Sternschnuppen-Schwarms der Perseiden. Das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) ist dabei, die Meteore genauer zu untersuchen. Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: DLR. Jedes Jahr auf&#8217;s Neue zwischen Mitte Juli und Mitte August durchfliegt die Erde ein Gebiet, in dem Teilchen aus dem Schweif [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Erde durchfliegt am kommenden Wochenende das Maximum des Sternschnuppen-Schwarms der Perseiden. Das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) ist dabei, die Meteore genauer zu untersuchen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehrenmitglieder/" data-wpel-link="internal">Karl Urban</a>. Quelle: DLR.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jedes Jahr auf&#8217;s Neue zwischen Mitte Juli und Mitte August durchfliegt die Erde ein Gebiet, in dem Teilchen aus dem Schweif des Kometen Swift/Tuttle in die Erdatmosphäre eindringen. Obwohl der Komet selbst nur alle 133 Jahre die Bahn der Erde kreuzt, sammeln sich in seiner Bahn um die Sonne millimetergroße Teilchen aus Staub und Eis, die in der Erdatmosphäre verglühen. Dabei ionisieren sie auch einen Teil der Luftmoleküle, was wir als Sternschnuppen beobachten können.  <br>Das DLR untersucht nach mehreren Kampagnen in den vergangen Jahren auch in diesem Jahr mit mehreren Stationen die Meteore. Dabei kommen mehrere hochentwickelte SPOSH-Kameras zum Einsatz (<i>Smart Panoramic Optical Sensor Head</i>), die eigens dafür entworfen wurden.  <br>Mehr zur aktuellen Beobachtungskampagne des DLR finden Sie <s>hier</s>. [Edit 2021: Link nicht mehr verfügbar] Wenn Sie selbst Perseiden suchen wollen, schauen Sie bei geringer Bewölkung in den nächsten Tagen einfach für ein paar Minuten an den Himmel. Einen Wunsch sollten Sie sich aber bereits vorher gut überlegen.  </p>
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		<title>&#8222;Wünsch dir was&#8220; am Sternenhimmel</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/wuensch-dir-was-am-sternenhimmel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Aug 2002 15:10:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[109P]]></category>
		<category><![CDATA[Kometen]]></category>
		<category><![CDATA[Meteoriten]]></category>
		<category><![CDATA[Perseiden]]></category>
		<category><![CDATA[Staub]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den kommenden Nächten wird der jährlich wiederkehrende Perseiden-Meteorschauer wieder für ein schönes Schauspiel sorgen. Ein Beitrag von Michael Stein. Quelle: Comets &#38; Meteor Showers Web Site. Jedes Jahr im August durchläuft die Erde auf ihrer Bahn um die Sonne den Staubschleier des Kometen 109P/Swift-Tuttle. Immer dann, wenn einzelne Partikel dieses Kometenschweifs in der Größe [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">In den kommenden Nächten wird der jährlich wiederkehrende <i>Perseiden</i>-Meteorschauer wieder für ein schönes Schauspiel sorgen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Michael Stein. Quelle: Comets &amp; Meteor Showers Web Site.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10082002171055_small_1.jpg" alt="" width="260"/><figcaption>
Ausschnitt des nördlichen Sternenhimmels am 12./13.&nbsp;August gegen 02:00&nbsp;Uhr mit dem eingezeichneten Radianten des Perseiden-Meteorschauers. Die dünne rote Linie am unteren Bildrand stellt den Horizont dar.
<br>
(Grafik: Gary W. Kronks Comets &amp; Meteor Showers Web Site)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Jedes Jahr im August durchläuft die Erde auf ihrer Bahn um die Sonne den Staubschleier des Kometen <i>109P/Swift-Tuttle</i>. Immer dann, wenn einzelne Partikel dieses Kometenschweifs in der Größe eines Sandkorns in die Erdatmosphäre eintauchen, kommt es zu einer Sternschnuppe. Vor allem der enormen Geschwindigkeit von knapp 60&nbsp;km/Sek., mit der die Partikel auf die Erdatmosphäre auftreffen, sind die im Vergleich zur Partikelgröße enormen Leuchtmengen geschuldet: Durch die kinetische Energie werden Luftmoleküle in der unmittelbaren Umgebung des Mikrometeors zum Leuchten angeregt, was auf der Erde dann als leuchtender Schweif des Meteors für kurze Zeit zu sehen ist.
<br>
Das Maximum des Meteorschauers wird in den Nächten zum 11. und 12.&nbsp;August erreicht werden, dann sind in der Spitze bis zu 80 Meteore pro Stunde zu beobachten. Noch gut eine Woche lang werden Beobachter des Nachts mit einer erhöhten Anzahl an Sternschnuppen für ihre Mühe entschädigt werden, wobei die zweite Nachthälfte für die Beobachtung am besten geeignet ist. Der Ausstrahlungspunkt (Radiant) des Meteorschauers liegt im Sternbild Perseus, d.h. die Meteore kommen scheinbar aus diesem Sternbild &#8211; was dadurch auch zum Namenspatron dieses Meteorschauers wurde (diese Beziehung gilt übrigens auch für alle anderen Meteorschauer). Die Beobachtung gelingt am besten, indem man sich mit den Füßen Richtung Süden auf die Erde legt und einfach geradeaus nach oben schaut &#8211; wenn der Himmel es hergibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Komet <i>109P/Swift-Tuttle</i> hat auf seiner stark elliptischen Umlaufbahn zuletzt am 12.&nbsp;Dezember 1992 den sonnennächsten Punkt erreicht und entfernt sich zurzeit wieder von unserem Zentralgestirn. Erst in über einhundert Jahren, am 12.&nbsp;Juli 2126, wird er der Sonne wieder so nah wie vor zehn Jahren sein. Die erste dokumentierte Sichtung dieses Kometen erfolgte übrigens schon im Jahr 69 v.Chr. durch chinesische Astronomen, und das Auftreten des Perseiden-Meteorschauers wurde erstmalig im Jahr 36 n.Chr. schriftlich festgehalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ausführliche Informationen über diesen und andere Meteorschauer finden sich im Internet auf der Internet-Site <a href="http://comets.amsmeteors.org/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Comets &amp; Meteor Showers (englisch)</a>.</p>
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