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	<title>PIK &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Ölkonzern Exxon kannte Klimawirkung ganz genau: neue Studie in &#8218;Science&#8216;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Jan 2023 19:45:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Klimaszenarien des Ölkonzerns ExxonMobil haben bereits sehr früh die globale Erwärmung als Folge des Verfeuerns fossiler Brennstoffe genau vorhergesagt. Während bekannt ist, dass das Unternehmen die Risiken der globalen Erwärmung herunterspielte, wurden in der neuen Studie zum ersten Mal die internen Prognosen des Unternehmens zwischen 1977 und 2003 systematisch und quantitativ ausgewertet. Eine Pressemitteilung des [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Klimaszenarien des Ölkonzerns ExxonMobil haben bereits sehr früh die globale Erwärmung als Folge des Verfeuerns fossiler Brennstoffe genau vorhergesagt. Während bekannt ist, dass das Unternehmen die Risiken der globalen Erwärmung herunterspielte, wurden in der neuen Studie zum ersten Mal die internen Prognosen des Unternehmens zwischen 1977 und 2003 systematisch und quantitativ ausgewertet. Eine Pressemitteilung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) 12. Januar 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/9f931304-1f0c-466a-8cc5-e16dadf14e18-1k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Zusammenfassung aller globalen Erwärmungsprognosen, die von ExxonMobil-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zwischen 1977 und 2003 in internen Dokumenten und Fachpublikationen (graue Linien) veröffentlicht wurden, hier kombiniert mit den in der Vergangenheit beobachteten Temperaturveränderungen (rot). Die durchgezogenen grauen Linien zeigen die von ExxonMobil-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern selbst errechneten Projektionen der globalen Erwärmung; die gestrichelten grauen Linien zeigen die von ExxonMobil-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern intern reproduzierten Projektionen aus Drittquellen. Die Grautöne entsprechen den Anfangsdaten der Modelle, vom frühesten (1977: am hellsten) bis zum spätesten (2003: am dunkelsten). (Grafik: PIK)" data-rl_caption="" title="Zusammenfassung aller globalen Erwärmungsprognosen, die von ExxonMobil-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zwischen 1977 und 2003 in internen Dokumenten und Fachpublikationen (graue Linien) veröffentlicht wurden, hier kombiniert mit den in der Vergangenheit beobachteten Temperaturveränderungen (rot). Die durchgezogenen grauen Linien zeigen die von ExxonMobil-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern selbst errechneten Projektionen der globalen Erwärmung; die gestrichelten grauen Linien zeigen die von ExxonMobil-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern intern reproduzierten Projektionen aus Drittquellen. Die Grautöne entsprechen den Anfangsdaten der Modelle, vom frühesten (1977: am hellsten) bis zum spätesten (2003: am dunkelsten). (Grafik: PIK)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/9f931304-1f0c-466a-8cc5-e16dadf14e18-26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Zusammenfassung aller globalen Erwärmungsprognosen, die von ExxonMobil-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zwischen 1977 und 2003 in internen Dokumenten und Fachpublikationen (graue Linien) veröffentlicht wurden, hier kombiniert mit den in der Vergangenheit beobachteten Temperaturveränderungen (rot). Die durchgezogenen grauen Linien zeigen die von ExxonMobil-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern selbst errechneten Projektionen der globalen Erwärmung; die gestrichelten grauen Linien zeigen die von ExxonMobil-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern intern reproduzierten Projektionen aus Drittquellen. Die Grautöne entsprechen den Anfangsdaten der Modelle, vom frühesten (1977: am hellsten) bis zum spätesten (2003: am dunkelsten). (Grafik: PIK)</figcaption></figure>



<p>12. Januar 2023 &#8211; Die jetzt im hochrangigen Fachjournal ‚Science‘ veröffentliche Analyse von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der US-Universität Harvard und des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) ist verblüffend.</p>



<p>„Was ExxonMobil erstaunlich genau wusste, und was ExxonMobil dann bekanntlich leider tat, steht in scharfem Kontrast“, erklärt Stefan Rahmstorf vom PIK, Ko-Autor der Studie. „Eine Exxon-Projektion sagte sogar schon 1977 korrekt voraus, dass die Nutzung fossiler Brennstoffe ein &#8218;kohlendioxidinduziertes Superinterglazial&#8216; verursachen würde. Das ist eine Warmzeit, die nicht nur viel wärmer ist als alles in der Geschichte der menschlichen Zivilisation, sondern sogar wärmer als die letzte Warmzeit vor 125.000 Jahren. Durch den unaufhörlichen Ausstoß von Treibhausgasen sind wir heute schon weit auf dem Weg dorthin.&#8220;</p>



<p>In der ersten systematischen Bewertung der Klimaprognosen der fossilen Brennstoffindustrie überhaupt haben die Forschenden die Erkenntnisse der Klimawissenschaft, die Exxon schon vor Jahrzehnten hatte, mit Zahlen belegt: dass die Verbrennung fossiler Brennstoffe zu einer globalen Erwärmung von 0,20 ± 0,04 Grad Celsius pro Jahrzehnt führen würde. Die Ergebnisse haben sie in einem Diagramm zusammengefasst, das alle von Wissenschaftlern von Exxon und der ExxonMobil Corp. zwischen 1977 und 2003 erstellten Prognosen zur globalen Erwärmung zeigt, beruhend auf statistischen Analysen von bislang unveröffentlichten Daten aus den unternehmenseigenen Dokumenten.</p>



<p>Bekannt war bereits, dass Exxon seit den 1970er Jahren von der Bedrohung durch die globale Erwärmung wusste. Die jetzt veröffentlichte Studie ist nun die erste quantitative Überprüfung der frühen Klimawissenschaft des Unternehmens. Vorherige Untersuchungen konzentrierten sich auf die widersprüchliche interne und externe Rhetorik von Exxon zum Klimawandel. Die neue Analyse untersucht die im Unternehmen vorliegenden Daten.</p>



<p>&#8222;Wir stellen fest, dass die meisten ihrer Projektionen eine Erwärmung vorhersagen, die mit späteren Beobachtungen übereinstimmt&#8220;, heißt es in dem Bericht. &#8222;Ihre Vorhersagen stimmten auch mit denen unabhängiger akademischer und staatlicher Modelle überein und waren mindestens so gut wie diese.“</p>



<p>Unter Verwendung etablierter statistischer Verfahren kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass 63-83 % der von den ExxonMobil-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gemeldeten globalen Erwärmungsprognosen mit den später beobachteten Temperaturen übereinstimmten. Darüber hinaus wiesen die von den ExxonMobil-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern modellierten Projektionen einen durchschnittlichen &#8222;Skill Score&#8220; (Maß der Vorhersagegüte) von 72 ± 6 % auf, wobei der höchste Wert bei 99 % lag. Das ist sogar deutlich besser als die Vorhersagen des bekannten NASA-Wissenschaftlers James Hansen zur globalen Erwärmung, die 1988 dem US-Kongress vorgelegt wurden.</p>



<p>&#8222;Öffentliche Erklärungen des Unternehmens […] widersprachen seinen eigenen wissenschaftlichen Daten&#8220;</p>



<p>Die Studie kommt zu dem Schluss, dass die internen Analysen von &#8222;Exxon und ExxonMobil Corp. […] genau vorausgesagt haben, wann die vom Menschen verursachte globale Erwärmung zum ersten Mal in den Messdaten festgestellt werden würde, und sogar das ‚Kohlenstoffbudget‘ für eine Begrenzung der Erwärmung auf unter 2°C realistisch abgeschätzt haben. In jedem dieser Punkte widersprachen die öffentlichen Erklärungen des Unternehmens zur Klimawissenschaft jedoch seinen eigenen wissenschaftlichen Daten.“</p>



<p>Die Studie verleiht den laufenden juristischen und politischen Ermittlungen gegen ExxonMobil zusätzliches Gewicht.</p>



<p>&#8222;Diese Ergebnisse bestätigen und präzisieren die Aussagen von Wissenschaftlern, Journalistinnen, Anwälten, Politikerinnen und anderen, dass ExxonMobil die Bedrohung durch die vom Menschen verursachte globale Erwärmung sowohl vor als auch parallel zur Orchestrierung von Lobby- und Propagandakampagnen zur Verzögerung von Klimaschutzmaßnahmen genau vorhergesehen hat, und widerlegen die Behauptungen der ExxonMobil Corp. und ihrer Verteidiger, dass diese Aussagen falsch seien&#8220;, schreiben die Autorinnen und Autoren in der Studie.</p>



<p>&#8222;Dies ist der Sargnagel für die Behauptungen von ExxonMobil, dass das Unternehmen zu Unrecht der bewussten Klimavergehen beschuldigt wurde&#8220;, kommentiert der Hauptautor von der Harvard University, Geoffrey Supran (seit Anfang 2023 ist er Professor an der Rosenstiel School of Marine, Atmospheric and Earth Science der University of Miami). &#8222;Unsere Analyse zeigt, dass ExxonMobils eigene Daten im Widerspruch zu ihren öffentlichen Erklärungen stehen, in denen Unsicherheiten übertrieben, Klimamodelle kritisiert, der Mythos globaler Abkühlung verbreitet und Unwissenheit darüber vorgetäuscht wurde, wann &#8211; oder ob &#8211; die vom Menschen verursachte globale Erwärmung messbar sein würde, während man zum Risiko gestrandeter fossiler Investitionen schwieg.&#8220;</p>



<p><strong>Originalpublikation:</strong><br>Supran, G., Oreskes, N., Rahmstorf, S. (2023): Assessing ExxonMobil’s global warming projections. Science [DOI:10.1126/science.abk0063]<br>https://www.science.org/doi/10.1126/science.abk0063</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



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		<title>GFZ: LNdW Potsdamer Telegrafenberg 2. Juli 2022</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/gfz-lndw-potsdamer-telegrafenberg-2-juli-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jul 2022 08:56:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>2. Juli 2022, 17-24 Uhr: Lange Nacht der Wissenschaften auf dem Potsdamer Telegrafenberg. Eine Pressemitteilung des Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ. Quelle: GFZ 30. Juni 2022. 30. Juni 2022 &#8211; Wie kalt müsste es sein, um einen Gletscher auf dem Potsdamer Telegrafenberg wachsen zu lassen? Wie ändert sich der Vogelzug Richtung Arktis durch den [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">2. Juli 2022, 17-24 Uhr: Lange Nacht der Wissenschaften auf dem Potsdamer Telegrafenberg. Eine Pressemitteilung des Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: GFZ 30. Juni 2022.</p>



<p>30. Juni 2022 &#8211; Wie kalt müsste es sein, um einen Gletscher auf dem Potsdamer Telegrafenberg wachsen zu lassen? Wie ändert sich der Vogelzug Richtung Arktis durch den Klimawandel? Und die Klimafolgen für Deutschland? – Wo muss sich Landwirtschaft ändern, wo kann man öfter baden? Wie kann Energie aus den Tiefen der Erde zu einer sicheren Wärmeversorgung beitragen? Lässt sich ein Erdbeben erhüpfen? Was macht Wirbelstürme und Tornados im Weltall so gefährlich? Wie entstehen „Fake News“ und gefühlte Wahrheiten und was kann man dagegen tun?</p>



<p><strong>Antworten auf all das und noch viel mehr gibt es</strong> <strong>zur Langen Nacht der Wissenschaften<br>auf dem Potsdamer Telegrafenberg</strong>&nbsp;<br><strong>am Samstag, 2. Juli, von 17 bis 24 Uhr</strong>.</p>



<p>Die vier hier beheimateten Institute – PIK, AWI, AIP und GFZ – bieten Abwechslungsreiches, Kurioses und Wissenswertes rund um die Erforschung von Weltraum, Erde und Klima – und zum Phänomen der „Fake News“.</p>



<p><strong>Begegnungen mit Wissenschaftler:innen</strong>, Vorträge und Diskussionen, Besichtigungstouren durch einzigartige Labore und zu historischen Instrumenten, vielfältige Infostände und Mitmachexperimente laden zum Besuch ein.<br>Mit Livemusik und Snacks.</p>



<p>Auch <strong>für Kinder</strong> sind zur „Klügsten Nacht des Jahres“ wieder Spaß und Spannung angesagt. Ob Minerale Mikroskopieren und Malen, steile Gebirge in echt und am Computer nachbauen, oder das Astroquiz: Neugier und Mitmachen sichern das <strong>Forschungsdiplom</strong> – und einen Preis.</p>



<p><strong>Weitere Highlights aus dem Programm:</strong></p>



<p><strong>PIK – Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>Von Kippunkten bis zur Klimaflucht: die FutureLabs des PIK stellen sich vor, mit Kartenspielen, Postern und Filmen.</li><li>Klima und Film: Manchmal spielt das Klima im Kino die Hauptrolle!</li><li>Das Auf und Ab von Konsum und Kapital – Gruppendynamik als abstrakte Kunst: Begleiten Sie eine Familie durch die Welt des Sparens und Ausgebens in einer mathematisch simulierten Welt.</li><li>Versaut uns der Klimawandel den Kaffee? Der Klimawandel verändert die Anbaubedingungen in den Ländern, aus denen wir unseren Kaffee beziehen. Was bedeutet das für die Qualität und den Preis, aber auch die Menschen vor Ort?</li></ul>



<p><strong>AWI – Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>Detektivarbeit in der Arktis: von der DNA über den Klimawandel lernen – mit DNA-Extraktion aus Früchten</li><li>Lufttemperatur vom Boden in die Höhe: Ein Rundgang zur MOSAiC-Expedition</li><li>Forschercamp: Fühlt Euch wie echte Polarforschende!</li><li>Quiz: Was sehen Satelliten in der Arktis?</li></ul>



<p><strong>AIP – Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>Wissenschaftsgeschichte hautnah erleben: Im historischen Kuppelraum des Großen Refraktors können Interessierte eines der größten Linsenteleskope der Welt bewundern.</li><li>Astro-Quiz</li></ul>



<p><strong>GFZ – Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches GeoForschungsZentrum</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>Einblicke in das neue GeoBioLab: Mikroorganismen sind die Ingenieure der globalen Stoffkreisläufe. Wie sehen sie aus? Welche Bedeutung haben sie in Böden und Sedimenten?</li><li>Wer das kürzliche Berliner „Erdbeben“ nachmachen möchte, ist bei der Hüpf-Seismik richtig.</li><li>Digitaler Globus – die Modellierung der Erde in 4D: Erkunde spielerisch, wie sich die Erde über kurze und lange Zeiträume verändert.</li><li>Drohnen, Flugzeuge, Satelliten – was sich aus der Höhe über Erde und Umwelt lernen lässt</li></ul>



<p><strong>Vortragsreihe „Fake News? Sei klüger!“ – mit Diskussionspotenzial</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>Angst essen Fakten auf (Prof. Ortwin Renn, Wiss. Direktor des IASS Potsdam)</li><li>Schreie aus der Tiefe – Hölle angebohrt?</li><li>Dreht sich das Erdmagnetfeld? – Vom Weltall ins Erdinnere</li><li>Und mehr…</li></ul>



<p><strong>Das komplette Programm vom Telegrafenberg finden Sie <a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Web_Programm_Berg_LNdW2022.pdf" data-wpel-link="internal">hier</a>.</strong></p>



<p><strong>Detaillierte Informationen zu einzelnen Programmpunkten</strong> gibt es über die Website der LNdW mit entsprechend gewähltem Filter: <a href="https://www.langenachtderwissenschaften.de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.langenachtderwissenschaften.de</a></p>



<p>Oder am Abend am Infostand.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4903.msg534127#msg534127" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Terminvorschau auf Veranstaltungen</a></li></ul>
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		<title>Überwachung der Widerstandsfähigkeit von Ökosystemen mit Satelliten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ueberwachung-der-widerstandsfaehigkeit-von-oekosystemen-mit-satellite/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Apr 2022 15:13:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Fähigkeit eines Ökosystems, Störungen zu widerstehen und sich davon zu erholen, kann aus dem Weltraum gemessen werden. Das zeigen Dr. Taylor Smith von der Universität Potsdam und seine Kollegen am Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) sowie der Technischen Universität München (TUM) in einer empirischen Studie in „Nature Climate Change“. Ihre auf Satellitendaten basierende Methode [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Fähigkeit eines Ökosystems, Störungen zu widerstehen und sich davon zu erholen, kann aus dem Weltraum gemessen werden. Das zeigen Dr. Taylor Smith von der Universität Potsdam und seine Kollegen am Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) sowie der Technischen Universität München (TUM) in einer empirischen Studie in „Nature Climate Change“. Ihre auf Satellitendaten basierende Methode könnte in den kommenden Jahrzehnten des Klima- und Landnutzungswandels an Bedeutung gewinnen. Eine Pressemitteilung der Universität Potsdam.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Universität Potsdam.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/globalresilienceTaylorSmith.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/globalresilienceTaylorSmith26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Globale Trends in der Widerstandsfähigkeit der Vegetation seit den 2000er Jahren. Viele Regionen – insbesondere die tropischen Regenwälder und die sibirische Tundra – sind weniger in der Lage, ihren derzeitigen Zustand angesichts sich ändernder Umweltbedingungen aufrechtzuerhalten. (Bild: Taylor Smith)</figcaption></figure></div>



<p>29. April 2022 &#8211; Der Klimawandel beeinflusst den Charakter und die Stabilität von Ökosystemen weltweit. In der Theorie kann die Resilienz von Ökosystemen – also die Fähigkeit, äußerem Stress wie Dürren oder Waldbränden zu widerstehen und sich davon zu erholen – aus deren natürlicher Variabilität abgeleitet werden. In ihrer Pilotstudie zur Überwachung von Satellitenbildern aus der Zeit von 1992 bis 2017 zeigen die Forschenden, dass dies tatsächlich möglich ist – und zwar unabhängig vom Vegetationstyp und von der Klimazone.</p>



<p>„Neue Herangehensweisen zur Verarbeitung großer Datensätze ermöglichen es, verbreitete Theorien und Annahmen zur Funktionsweise von Ökosystemen zu prüfen“, sagt der leitende Autor der Studie, Taylor Smith. „Unsere Arbeit bestätigt empirisch eine dieser Theorien. Wir können mit einem einfachen mathematischen Modell messen, wie widerstandsfähig die Vegetation auf äußeren Druck reagiert.“ Co-Autor Prof. Dr. Niklas Boers (TUM/PIK) ergänzt: „Unsere Methode ermöglicht es uns, Veränderungen der Vegetationsresilienz an jedem beliebigen Ort der Erdoberfläche kontinuierlich zu messen. Wir bieten damit einen soliden, empirisch bestätigten Rahmen für die Überwachung der Vegetationsresilienz aus dem Weltraum.“</p>



<p>Die Arbeit zeigt weiterhin, dass die globale Vegetation seit den frühen 2000er Jahren an Resilienz verloren hat. Die Vegetation benötigt nach Störungen eine längere Zeit, um ihr natürliches Gleichgewicht wiederherzustellen. „Je nach Klimazone und Vegetationstyp stellen wir sehr unterschiedliche langfristige Trends bei der Widerstandsfähigkeit fest, aber insgesamt ist die Resilienz in den letzten zwei Jahrzehnten häufiger zurückgegangen“, sagt Taylor Smith. Insbesondere tropische Regenwälder und die borealen Wälder Sibiriens sind anfälliger für Ereignisse wie Waldbrände, Schädlingsbefall und Naturkatastrophen geworden. Zu den möglichen Faktoren, die zu dieser Verschiebung beitragen könnten, gehören natürliche langfristige Schwankungen, der vom Menschen verursachte Klimawandel, die zunehmende Landnutzung und die Entwaldung sowie eine größere Häufigkeit von Dürren und Waldbränden.</p>



<p>„Wir müssen dringend unsere Bemühungen verstärken, mögliche Veränderungen in der Widerstandsfähigkeit der Vegetation zu erkennen und die zugrundeliegenden Faktoren zu verstehen. Wir gehen davon aus, dass die vom Menschen verursachte globale Erwärmung und die veränderte Landnutzung eine wichtige Rolle spielen werden, aber viele Prozesse sind noch nicht gut verstanden, sodass es schwierig ist, das Schicksal der natürlichen Vegetation in den kommenden Jahrzehnten vorherzusagen“, warnt Niklas Boers. „Satellitendaten können hier eine entscheidende Rolle bei der kontinuierlichen Überwachung des Zustands der Vegetation und von Ökosystemen spielen“, fasst Taylor Smith zusammen.</p>



<p><strong>Publikation:</strong><br>Smith, T., Traxl, D. &amp; Boers, N.: Empirical evidence for recent global shifts in vegetation resilience, Nat. Clim. Chang. (2022): <a href="https://www.nature.com/articles/s41558-022-01352-2" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.nature.com/articles/s41558-022-01352-2</a><br>pdf: <a href="https://www.nature.com/articles/s41558-022-01352-2.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.nature.com/articles/s41558-022-01352-2.pdf</a></p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



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