<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Planet &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<atom:link href="https://www.raumfahrer.net/tag/planet/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
	<lastBuildDate>Thu, 29 Jan 2026 16:40:19 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0.2</generator>

<image>
	<url>https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/cropped-R-Logo-neu-o-512-32x32.png</url>
	<title>Planet &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>AstroGeo Podcast: Wie ist der Mond entstanden?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-wie-ist-der-mond-entstanden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karl Urban]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jan 2026 15:44:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AstroGeo Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Basalt]]></category>
		<category><![CDATA[Einschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Erdkern]]></category>
		<category><![CDATA[Erdmantel]]></category>
		<category><![CDATA[Erdmond]]></category>
		<category><![CDATA[George Darwin]]></category>
		<category><![CDATA[Giant Impact Hypothesis]]></category>
		<category><![CDATA[Mantel]]></category>
		<category><![CDATA[Meteorit]]></category>
		<category><![CDATA[Mondgestein]]></category>
		<category><![CDATA[Mondkern]]></category>
		<category><![CDATA[Planet]]></category>
		<category><![CDATA[Planetensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Reginald Daly]]></category>
		<category><![CDATA[Synestia]]></category>
		<category><![CDATA[Theia]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=150309</guid>

					<description><![CDATA[<p>Abspaltung, Einfang, Explosion oder doch ein gewaltiger Rumms? Wie die Erde zu ihrem Mond gekommen ist, war lange Zeit ein Rätsel. Trotz des Heureka-Moments vor 40 Jahren sind bis heute einige Fragen offen.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-wie-ist-der-mond-entstanden/" data-wpel-link="internal">AstroGeo Podcast: Wie ist der Mond entstanden?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading"><br>Abspaltung, Einfang, Explosion oder doch ein gewaltiger Rumms? Wie die Erde zu ihrem Mond gekommen ist, war lange Zeit ein Rätsel. Trotz des Heureka-Moments vor 40 Jahren sind bis heute einige Fragen offen.</h4>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/kachel-mit-logo_rn.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Sehr scharfes Foto, man erkennt angerissen dunklere Maare und hellere Hochländer. Die Sichel ist schmal." data-rl_caption="" title="Sehr scharfes Foto, man erkennt angerissen dunklere Maare und hellere Hochländer. Die Sichel ist schmal." data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="461" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/kachel-mit-logo_rn.jpg" alt="Sehr scharfes Foto, man erkennt angerissen dunklere Maare und hellere Hochländer. Die Sichel ist schmal." class="wp-image-150308" style="width:364px;height:auto" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/kachel-mit-logo_rn.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/kachel-mit-logo_rn-300x231.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><br>Quelle: CC-BY-SA 4.0 Rolf Hempel / Wikimedia Commons</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Im Juni 1986 erlebten Planetenforscher einen Heureka-Moment. Denn sie waren zum ersten Mal einig, wie die Erde zu ihrem ungebührlich großen Mond gekommen ist. Diese Erklärung gilt bis heute als das wahrscheinlichste Szenario: Kurz nach der Entstehung der Erde vor rund 4,5 Milliarden Jahren stieß ein marsgroßer Planet mit der Protoerde zusammen. Aus dem verdampften Gestein, das dabei ins All geschleudert wurde, bildete sich wenig später der Mond.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Karl erzählt in dieser Folge, wie es zu diesem Heureka-Moment kam – denn nur wenige Jahre zuvor war die Forschungswelt noch hochgradig zerstritten, was die Entstehung des Mondes anging. Mindestens eine Handvoll Hypothesen war im Rennen. Man diskutierte, ob der Mond sich von der Erde durch allzu große Fliehkraft abgespalten hatte oder ob er friedlich an der Seite der Erde aus dem Urnebel gewachsen war. Andere glaubten an ein eingefangenes Objekt aus der kosmischen Nachbarschaft – oder sogar an eine natürliche, nukleare Explosion tief im Erdinneren nahe dem Erdkern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schon in den 1940er Jahren war dem kanadischen Geologen Reginald Daly aufgefallen, dass die mittlere Dichte des Mondes recht genau der Dichte des Erdmantels entspricht. Aber erst die astronautischen Mondlandungen des Apollo-Programms und die Proben verschiedener Raumsonden brachten ab 1969 Gewissheit: Erdmantel und Mond müssen aus dem gleichen Urmaterial entstanden sein. Gleichzeitig besitzt der Mond nur einen winzigen Eisenkern. Alles zusammen wirkte wie ein Sieb für die diversen Modelle der Mondentstehung. Übrig blieb am Ende nur der große Einschlag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz der klaren Hinweise bleiben bis heute einige Fragen offen. Zum Beispiel ist weiter unklar, warum zwar der Fingerabdruck der Sauerstoff-Isotope in Erdmantel und Mond sehr gut übereinstimmen – immerhin das häufigste Element von Erde und Mond – aber einige Spurenstoffe teilweise radikal abweichen. Dazu gehört der Anteil von Eisen und anderen Metallen, aber auch von flüchtigen Stoffe wie Wasser oder Kohlendioxid. Herausfordernd für die heutige Forschung ist vor allem das Wachstum des Mondes direkt nach dem großen Einschlag, bei dem es ziemlich heiß hergegangen sein muss.</p>



<iframe title="AstroGeo Podcast: Theias großer Einschlag: wie der Mond entstanden ist" height="200" width="100%" style="margin-bottom:0" src="https://astrogeo.de/wp-content/plugins/podlove-web-player/web-player/share.html?config=https%3A%2F%2Fastrogeo.de%2Fwp-json%2Fpodlove-web-player%2Fshortcode%2Fconfig%2Fdefault%2Ftheme%2Fraumfahrernet&#038;episode=https%3A%2F%2Fastrogeo.de%2Fwp-json%2Fpodlove-web-player%2Fshortcode%2Fpublisher%2F3978" frameborder="0" scrolling="no" tabindex="0"></iframe>



<p class="wp-block-paragraph">Im AstroGeo Podcast erzählen sich die Wissenschaftsjournalisten Franziska Konitzer und Karl Urban regelmäßig eine Geschichte, die ihnen entweder die Steine unseres kosmischen Vorgartens eingeflüstert – oder die sie in den Tiefen und Untiefen des Universums aufgestöbert haben. Der Podcast ist auch auf <a href="https://podcasts.apple.com/us/podcast/astrogeo-geschichten-aus-astronomie-und-geologie/id525300156" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Apple Podcasts</a> oder <a href="https://open.spotify.com/show/0a0X8ogJx046skJBbow9AC" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Spotify</a> zu finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=628.msg580770#msg580770" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19493.msg583245#msg583245" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">AstroGeo Podcast</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=932.msg583246#msg583246" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Entstehung des Mondes</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=924.msg583247#msg583247" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Mond</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-wie-ist-der-mond-entstanden/" data-wpel-link="internal">AstroGeo Podcast: Wie ist der Mond entstanden?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Astrophilie: Die Venus zwischen Feuer und Wolken</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/astrophilie-die-venus-zwischen-feuer-und-wolken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna-Janina Stöhr]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Dec 2025 18:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Astrophilie]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Venus]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtungsobjekt]]></category>
		<category><![CDATA[Planet]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=149755</guid>

					<description><![CDATA[<p>Astrophilie beschreibt die besondere Faszination für den Nachthimmel und die Objekte des Universums. In dieser Serie werfen wir einen Blick auf kosmische Phänomene, die durch ihre Form, Struktur oder Symbolik die Romantik des Weltraums hervorheben. Im Fokus des dritten Teils der Serie: Die Venus, der Planet der Liebe. Beitrag von Anna-Janina Stöhr, Quellen: NASA, Brittanica, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/astrophilie-die-venus-zwischen-feuer-und-wolken/" data-wpel-link="internal">Astrophilie: Die Venus zwischen Feuer und Wolken</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Astrophilie beschreibt die besondere Faszination für den Nachthimmel und die Objekte des Universums. In dieser Serie werfen wir einen Blick auf kosmische Phänomene, die durch ihre Form, Struktur oder Symbolik die Romantik des Weltraums hervorheben. Im Fokus des dritten Teils der Serie: <a href="https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-venus/" data-wpel-link="internal">Die Venus, der Planet der Liebe.</a></h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Beitrag von Anna-Janina Stöhr, Quellen: NASA, Brittanica, International Astronomical Union, Frontiers 18. Dezember 2025.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Venus: Wo Liebe und Schönheit im Kosmos aufeinandertreffen</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/50517022233_e62f371f4a_o.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Credit: Kevin Gill. Aufgenommene Bilder der Venus, die von Akatsuki am 24. August und 4. September 2016 gemacht wurden. Verarbeitet mit Infrarot- und Ultraviolettfiltern (IR1, IR2, UV1 [283 nm, 365 nm])." data-rl_caption="" title="Credit: Kevin Gill. Aufgenommene Bilder der Venus, die von Akatsuki am 24. August und 4. September 2016 gemacht wurden. Verarbeitet mit Infrarot- und Ultraviolettfiltern (IR1, IR2, UV1 [283 nm, 365 nm])." data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/50517022233_e62f371f4a_o1.jpg" alt="" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Aufgenommene Bilder der Venus, die von Akatsuki am 24. August und 4. September 2016 gemacht wurden. Verarbeitet mit Infrarot- und Ultraviolettfiltern (IR1, IR2, UV1 [283 nm, 365 nm]).<br>Credit: <a href="https://www.flickr.com/photos/53460575@N03/50517022233/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Kevin Gill</a>. </figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die meisten Menschen wissen, dass der zweite Planet unseres Sonnensystems nach der römischen Göttin der Liebe benannt ist. Doch warum haben unsere Vorfahren ausgerechnet dieses Objekt als Verkörperung der Liebe gewählt? Besonders mit den neuzeitlichen Theorien, dass Venus ein vulkanisch aktiver Höllenplanet mit giftigen Schwefelsäurewolken sein könnte, wirkt er nicht allzu lieblich. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die romantische Verbindung beruht wohl nicht auf wissenschaftlichen Fakten, sondern eher auf dem Anblick des Planeten selbst. Venus ist das dritthellste Objekt an unserem Himmel nach Sonne und Mond. Als „Morgenstern“ und „Abendstern“ ist sie das erste sichtbare und letzte verschwindende Licht des Himmels – eingehüllt in die rot-rosa Farbtöne von Dämmerung und Sonnenaufgang.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eine besondere Namensgebung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ursprünglich war der Planet Venus der Stern der babylonischen Göttin Ishtar, bevor ihre Rolle auf die griechische Aphrodite übertragen wurde. Die römische Venus übernahm die Geschichten und Attribute der Aphrodite, darunter Liebe, Schönheit und weibliche Anziehungskraft. Durch diese mythologische Entwicklung erhielt auch der Planet seinen Namen: Was zunächst der Morgen- und Abendstern der Ishtar war, wurde zu „Venus“, einem Himmelskörper, dessen Leuchten seit der Antike mit Liebe, Schönheit und der Präsenz der Göttin am Himmel verbunden wird<sup data-fn="737a972f-1dce-4265-a317-3c69a997c062" class="fn"><a id="737a972f-1dce-4265-a317-3c69a997c062-link" href="#737a972f-1dce-4265-a317-3c69a997c062">1</a></sup>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Venus ist der einzige Planet, der nach einer weiblichen Gottheit benannt wurde. Zudem hatte die International Astronomical Union (IAU) beschlossen, ein weibliches Namensschema für die Oberflächenmerkmale der Venus einzuführen. Das sollte dazu beitragen, die Leistungen von Frauen in Wissenschaft, Kultur und Geschichte sichtbar zu machen<sup data-fn="48ddbf5a-b024-4d18-81f9-92a9db27beef" class="fn"><a id="48ddbf5a-b024-4d18-81f9-92a9db27beef-link" href="#48ddbf5a-b024-4d18-81f9-92a9db27beef">2</a></sup>.<br>Auch einige Deutsche befinden sich unter den Namensgebern der großen Krater auf der Venus, unter anderem: Dorothea Christiane Erxleben († 1762, erste promovierte deutsche Ärztin), Anne Frank († 1945), Regina Josepha von Siebold († 1849, Geburtshelferin, erste deutsche Trägerin der Ehrendoktorwürde), Maria Gertrude Goeppert-Mayer († 1972, Physikerin, Nobelpreis für das Schalenmodell des Atomkerns), Clara Josephine Schumann († 1896 Pianistin &amp; Komponistin) und Käthe Kollwitz († 1945 Grafikerin, Malerin und Bildhauerin)<sup data-fn="e06b6c7a-31c0-4926-bd77-570c54241b35" class="fn"><a id="e06b6c7a-31c0-4926-bd77-570c54241b35-link" href="#e06b6c7a-31c0-4926-bd77-570c54241b35">3</a></sup>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein Paradies aus tödlichen Säurewolken und sengender Hitze</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/37985431085_e298509f5d_o.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Credit: NASA/JPL (PIA00106). Die Venus-Oberfläche - hier eine perspektivische Ansicht, berechnet auf Basis von Daten aus der Umlaufbahn der Magellan-Sonde. Zu sehen ist der etwa 5000 Meter hohe Vulkan Maat Mons." data-rl_caption="" title="Credit: NASA/JPL (PIA00106). Die Venus-Oberfläche - hier eine perspektivische Ansicht, berechnet auf Basis von Daten aus der Umlaufbahn der Magellan-Sonde. Zu sehen ist der etwa 5000 Meter hohe Vulkan Maat Mons." data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/37985431085_e298509f5d_o1.jpg" alt="" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Venus-Oberfläche &#8211; hier eine perspektivische Ansicht, berechnet auf Basis von Daten aus der Umlaufbahn der Magellan-Sonde. Zu sehen ist der etwa 5000 Meter hohe Vulkan Maat Mons, von <a href="https://www.flickr.com/photos/143220073@N04/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">DLR_next</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/deed.de" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">CC BY-NC-SA 2.0</a><br>Credit: <a href="https://www.flickr.com/photos/143220073@N04/37985431085" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA/JPL (PIA00106).</a></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Lange Zeit rätselte die Menschheit, welch schönes Wunderland oder gar blühendes Dschungelparadies wohl auf dem Erdnachbarn zu finden ist. Mit den Fortschritten der Astronomie wurde im 20. Jahrhundert jedoch offenbart, welch lebensfeindliches Terrain sich hinter dem leuchtenden Juwel verbirgt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Venus birgt einige interessanten Eigenschaften:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ein Tag auf der Venus dauert länger als ein Venusjahr. Die Rotation dauert 243,025 Erdtage, der Umlauf um die Sonne 224,7 Erdtage.</li>



<li>Als einziger Planet in unserem Sonnensystem rotiert die Venus im Uhrzeigersinn. Dadurch geht dort die Sonne im Westen auf und im Osten unter, also gegensätzlich wie bei uns auf der Erde. Theorien zufolge könnte der Planet von einem großen Objekt getroffen worden sein und dadurch die Rotation geändert haben.</li>



<li>Die oberen Wolkenbänder rasen mit bis zu 360 km/h, wodurch die Atmosphäre die Oberfläche in etwa 4–5 Erdtagen umkreist<sup data-fn="df77be15-4d05-4023-91de-f830604ca877" class="fn"><a id="df77be15-4d05-4023-91de-f830604ca877-link" href="#df77be15-4d05-4023-91de-f830604ca877">4</a></sup>.</li>



<li>Die Venuswolken bestehen hauptsächlich aus Schwefelsäuretröpfchen, aber kürzlich wurden Spuren von Phosphin (PH₃) in den Wolken entdeckt, was auf potenzielle unbekannte chemische Prozesse oder sogar biochemische Prozesse hindeuten könnte – ohne dass Leben bewiesen ist<sup data-fn="107407b3-acfe-4471-beb7-fc6b85311854" class="fn"><a id="107407b3-acfe-4471-beb7-fc6b85311854-link" href="#107407b3-acfe-4471-beb7-fc6b85311854">5</a></sup>.</li>



<li>Der Oberflächendruck ist ~92 bar, die Temperatur: ~465 °C konstant. Somit ist die Venus der heißeste Planet in unserem Sonnensystem<sup data-fn="c98ae11e-def4-4677-b8aa-febd38bcb186" class="fn"><a href="#c98ae11e-def4-4677-b8aa-febd38bcb186" id="c98ae11e-def4-4677-b8aa-febd38bcb186-link">6</a></sup>. </li>



<li>Die Venus ist vermutlich so heiß aufgrund eines galoppierenden Treibhauseffekts. Das ist ein selbstverstärkender Prozess, bei dem steigende Temperaturen immer mehr Wasser verdampfen lassen, der zusätzliche Wasserdampf als starkes Treibhausgas wirkt und dadurch eine unaufhaltsame weitere Erwärmung auslöst. Laut dieser Theorie hatte die frühe Venus einen großen Ozean, was auch die kleinen Mengen an Wasserdampf in der Atmosphäre der Venus heute erklären würde<sup data-fn="fbca81e2-f887-4ef7-a71c-739220c8f1c3" class="fn"><a id="fbca81e2-f887-4ef7-a71c-739220c8f1c3-link" href="#fbca81e2-f887-4ef7-a71c-739220c8f1c3">7</a></sup>.</li>



<li>Es gibt starke Hinweise darauf, dass der Planet geologisch aktiv ist und auch heute noch vulkanische Prozesse stattfinden könnten, da sich vulkanische Oberflächenstrukturen im Laufe weniger Monate verändert haben und heiße Stellen sowie mögliche frische Lavaströme beobachtet wurden.</li>



<li>Besonders sind auch die &#8222;Pancake-Dome-Vulkane“ oder auch Pfannkuchenkuppeln – flache, tellerartige Vulkanformen, die 10 bis 100 Mal breiter sind als ähnliche Vulkane auf der Erde und vermutlich durch extrem zähflüssige Lava entstanden sind, die sich nicht hoch auftürmen konnte wie bei irdischen Vulkanen<sup data-fn="a5d7f9b5-8dd6-431a-981f-b3400e1efc85" class="fn"><a href="#a5d7f9b5-8dd6-431a-981f-b3400e1efc85" id="a5d7f9b5-8dd6-431a-981f-b3400e1efc85-link">8</a></sup>.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Den Liebesplaneten selbst beobachten</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/42826517552_f79f403ff1_o1.png" alt="" /><figcaption class="wp-element-caption">Aufnahme vom Juni 2018.<br>Credit: <a href="https://www.flickr.com/photos/26208889@N05/42826517552" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">tonynetone</a>. </figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wer die Venus noch nie bewusst beobachtet hat: Es lohnt sich! Sie ist so hell, dass man sie gelegentlich sogar am Tag sehen kann. Dadurch, dass alle sie einfach so sehen können, gibt es keine einzelne Person, der die Entdeckung zugeschrieben wird; die erste dokumentierte Beobachtung durch ein Teleskop machte wahrscheinlich Galileo Galilei um 1610<sup data-fn="d1d264db-a3fe-4eae-bc3b-e56f988147fe" class="fn"><a id="d1d264db-a3fe-4eae-bc3b-e56f988147fe-link" href="#d1d264db-a3fe-4eae-bc3b-e56f988147fe">9</a></sup>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am einfachsten ist die Beobachtung jedoch, wenn sie in der Nähe des Mondes steht oder kurz vor Sonnenaufgang. Je nach Jahreszeit und Position ist sie etwa ein bis drei Stunden vor Sonnenaufgang sichtbar. Es genügt also, rund 30 Minuten vorher nach draußen zu gehen. Die Venus erscheint dann als hellstes Objekt am Himmel nach dem Mond.<br>Sie lässt sich leichter verfolgen, richtet man seinen Blick anfangs auf einen Fixpunkt wie ein Gebäude oder einen Baum. Venus steht immer in der Nähe der Sonne. Durch ihre Umlaufbahn ist die Venus jedoch nicht das ganze Jahr über sichtbar. Am einfachsten findet man sie sonst mithilfe einer App.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Reise zum Liebesplaneten wird als nächstes Teil 4 der Serie die Geschichte der Sternenliebenden Altair und Wega erzählen.</p>



<div class="wp-block-group is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained"><div class="wp-block-group__inner-container">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Liebe zum Universum</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer sich für Himmelsobjekte begeistert oder auch einfach gerne in den Nachthimmel schaut, trägt oft eine besondere Form der Faszination in sich. Vielleicht schwingt sogar etwas <strong>Astrophilie </strong>mit, also die Liebe zu Sternen und dem Weltall im Allgemeinen. Der Begriff setzt sich aus dem altgriechischen ἄστρον (ástron, “Stern”) und dem Suffix „-philia“ (Liebe) zusammen. Wer genau ihn prägte, ist unklar. Laut <a href="https://www.oed.com/dictionary/astrophile_n?tl=true" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Oxford English Dictionary</a> tauchte er erstmals 1631 in einem Text des britischen Astrologen John Booker auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese kleine Definition bildet den Kern unserer Reihe: die Neugier und Anziehungskraft, die Menschen seit jeher mit dem Universum verbinden.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>, <a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20772.msg582212#msg582212" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Astrophilie: Über die Romantik des Weltraums </a></li>
</ul>


<ol class="wp-block-footnotes"><li id="737a972f-1dce-4265-a317-3c69a997c062"> https://www.britannica.com/topic/Venus-goddess <a href="#737a972f-1dce-4265-a317-3c69a997c062-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 1 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li><li id="48ddbf5a-b024-4d18-81f9-92a9db27beef"> https://pubs.usgs.gov/of/1994/0235/report.pdf <a href="#48ddbf5a-b024-4d18-81f9-92a9db27beef-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 2 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li><li id="e06b6c7a-31c0-4926-bd77-570c54241b35"> https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_craters_on_Venus <a href="#e06b6c7a-31c0-4926-bd77-570c54241b35-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 3 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li><li id="df77be15-4d05-4023-91de-f830604ca877"> https://solarsystem.nasa.gov/planets/venus/overview/ <a href="#df77be15-4d05-4023-91de-f830604ca877-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 4 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li><li id="107407b3-acfe-4471-beb7-fc6b85311854"> https://www.researchgate.net/publication/379747499_Source_of_phosphine_on_Venus-An_unsolved_problem/fulltext/6617f71d66ba7e2359becd86/Source-of-phosphine-on-Venus-An-unsolved-problem.pdf <a href="#107407b3-acfe-4471-beb7-fc6b85311854-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 5 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li><li id="c98ae11e-def4-4677-b8aa-febd38bcb186"> https://solarsystem.nasa.gov/planets/venus/overview/ <a href="#c98ae11e-def4-4677-b8aa-febd38bcb186-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 6 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li><li id="fbca81e2-f887-4ef7-a71c-739220c8f1c3">https://www.fr.de/wissen/treibhauseffekts-venus-erde-erwaermung-klimawandel-wandel-triste-hoelle-effekte-galoppierenden-92739566.html <a href="#fbca81e2-f887-4ef7-a71c-739220c8f1c3-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 7 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li><li id="a5d7f9b5-8dd6-431a-981f-b3400e1efc85">https://www.lpi.usra.edu/resources/stereo_atlas/HTDOCS/VPAN.HTM <a href="#a5d7f9b5-8dd6-431a-981f-b3400e1efc85-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 8 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li><li id="d1d264db-a3fe-4eae-bc3b-e56f988147fe">https://coolcosmos.ipac.caltech.edu/ask/40-Who-discovered-Venus-? <a href="#d1d264db-a3fe-4eae-bc3b-e56f988147fe-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 9 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li></ol>


<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/astrophilie-die-venus-zwischen-feuer-und-wolken/" data-wpel-link="internal">Astrophilie: Die Venus zwischen Feuer und Wolken</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>AstroGeo Podcast: Pluto, wohlverdienter Zwergplanet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-pluto-wohlverdienter-zwergplanet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karl Urban]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jan 2025 14:57:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AstroGeo Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[ERIS]]></category>
		<category><![CDATA[Neptun]]></category>
		<category><![CDATA[Planet]]></category>
		<category><![CDATA[Planetensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Pluto]]></category>
		<category><![CDATA[Universum]]></category>
		<category><![CDATA[Uranus]]></category>
		<category><![CDATA[Weltall]]></category>
		<category><![CDATA[Zwergplanet]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=146339</guid>

					<description><![CDATA[<p>Seit 2006 gibt es ganz offiziell nur noch acht Planeten im Sonnensystem: Nach Neptun ist Schluss! Diese Folge von AstroGeo hat kein Herz für Pluto (als Planet) – aber warum wurde er überhaupt zum Zwergplaneten degradiert? </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-pluto-wohlverdienter-zwergplanet/" data-wpel-link="internal">AstroGeo Podcast: Pluto, wohlverdienter Zwergplanet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Seit 2006 gibt es ganz offiziell nur noch acht Planeten im Sonnensystem: Nach Neptun ist Schluss! Diese Folge von AstroGeo hat kein Herz für Pluto (als Planet) – aber warum wurde er überhaupt zum Zwergplaneten degradiert?</h4>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><img decoding="async" width="600" height="460" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/01/zwergplanet-eris-mit-mond_rn.jpg" alt="Die künstlerische Darstellung zeigt links einen runden, grauen Himmelskörper ohne Atmosphäre: Dabei handelt es sich um den Zwergplaneten Eris. Rechts oben im Bild ist ein kleinerer grauer Himmelskörper, der den Eris-Mond Dysnomia darstellen soll." class="wp-image-146342" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/01/zwergplanet-eris-mit-mond_rn.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/01/zwergplanet-eris-mit-mond_rn-300x230.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">In der griechischen Mythologie ist Eris die Göttin der Zwietracht und des Streits. Der nach ihr benannte Zwergplanet trägt diesen Namen wohlverdient (Quelle: NASA/JPL-Caltech).</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wie viele Planeten hat das Sonnensystem für euch? Lange Zeit waren lediglich sechs Planeten bekannt. Im 18. Jahrhundert entdeckte dann William Herschel den siebten Planeten Uranus und das auch eher zufällig. Die etwas seltsame Umlaufbahn des Uranus um die Sonne verriet schließlich, dass da draußen noch ein achter Planet sein musste: Neptun. Und die Frage lautete: Kommt dann noch ein weiterer Planet oder ist nach Neptun endgültig Schluss?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rund 75 Jahre lang lautete die Antwort auf diese Frage: Da kommt noch ein neunter Planet – Pluto! Zwar war nach dessen Entdeckung schnell klar, dass der nicht so recht zu den anderen Planeten im Sonnensystem passen wollte: Er ist weder ein echter Gesteinsplanet noch ein Gasriese, sondern eher eine winzige Kugel weit draußen im All, die die Sonne auf einer Umlaufbahn umrundet, die aus einigen Gründen äußerst seltsam ist. Schnell kamen Zweifel an Plutos Status als neunter Planet auf. Aber irgendwie hatte man ihn auch liebgewonnen, den einsamen Wanderer jenseits des Neptuns.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Folge hat Franzi kein Herz für Pluto – zumindest nicht als Planet. Sie erzählt die Geschichte, wie Pluto zunächst als neunter Planet im Sonnensystem gefeiert wurde, nur um schließlich in einer kontroversen Abstimmung im Jahr 2006 zum Zwergplaneten degradiert zu werden – und sie erzählt, was derjenige Astronom entdeckt hat, der auszog, um einen ganz neuen, zehnten Planeten zu entdecken und stattdessen als „Plutokiller“ bekannt wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im AstroGeo Podcast erzählen sich die Wissenschaftsjournalisten Franziska Konitzer und Karl Urban regelmäßig eine Geschichte, die ihnen entweder die Steine unseres kosmischen Vorgartens eingeflüstert – oder die sie in den Tiefen und Untiefen des Universums aufgestöbert haben. Der Podcast ist auch auf <a href="https://podcasts.apple.com/us/podcast/astrogeo-geschichten-aus-astronomie-und-geologie/id525300156" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">iTunes</a> oder <a href="https://open.spotify.com/show/0a0X8ogJx046skJBbow9AC" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Spotify</a> zu finden.</p>


<p><iframe loading="lazy" title="Podlove Web Player: AstroGeo - Geschichten aus Astronomie und Geologie - Kein Herz für Pluto: der wohlverdiente Zwergplanet" height="200" width="100%" style="margin-bottom:0" src="https://astrogeo.de/wp-content/plugins/podlove-web-player/web-player/share.html?config=https%3A%2F%2Fastrogeo.de%2Fwp-json%2Fpodlove-web-player%2Fshortcode%2Fconfig%2Fdefault%2Ftheme%2Fraumfahrernet&#038;episode=https%3A%2F%2Fastrogeo.de%2Fwp-json%2Fpodlove-web-player%2Fshortcode%2Fpublisher%2F3376" frameborder="0" scrolling="no" tabindex="0"></iframe></p>



<p class="wp-block-paragraph">Frühere Ausgaben des AstroGeo Podcast <a href="https://astrogeo.de" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">gibt es auf astrogeo.de</a>. AstroGeo ist ein Podcast der Riffreporter eG. Er ist frei verfügbar und entsteht durch die finanzielle Unterstützung seiner Hörerinnen und Hörer. Das geht mit einem monatlichen Abonnement oder einer Spende. Diese und <a href="https://astrogeo.de/unterstuetze-uns/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">jede andere Form der finanziellen Unterstützung</a> hilft dabei, dass der Podcast weiter werbefrei bleibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19493.msg571463#msg571463" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">AstroGeo Podcast</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=898.msg571464#msg571464" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Plutoid Pluto</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=799.msg8066#msg8066" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Uranus; Neptun und Pluto</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13294.msg319413#msg319413" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Zwergplaneten? Eben, Pluto ist kein Planet mehr</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-pluto-wohlverdienter-zwergplanet/" data-wpel-link="internal">AstroGeo Podcast: Pluto, wohlverdienter Zwergplanet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>AstroGeoPlänkel: Säugetiere ohne Fell beobachten Exoplaneten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-geplaenkel-saeugetiere-ohne-fell-beobachten-exoplaneten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karl Urban]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 May 2024 14:13:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Astrobiologie/Leben]]></category>
		<category><![CDATA[AstroGeo Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Extrasolar]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Ammoniak]]></category>
		<category><![CDATA[Dimethylsulfid]]></category>
		<category><![CDATA[DMS]]></category>
		<category><![CDATA[Erdunähnlicher Planet]]></category>
		<category><![CDATA[Exoplanet]]></category>
		<category><![CDATA[Habitable Zone]]></category>
		<category><![CDATA[Hubble-Weltraumteleskop]]></category>
		<category><![CDATA[Hycean Planet]]></category>
		<category><![CDATA[Hyzänischer Planet]]></category>
		<category><![CDATA[Hyzean-Planet]]></category>
		<category><![CDATA[James Webb Space Telescope]]></category>
		<category><![CDATA[K2-18]]></category>
		<category><![CDATA[K2-18b]]></category>
		<category><![CDATA[Kohlenstoffdioxid]]></category>
		<category><![CDATA[Methan]]></category>
		<category><![CDATA[Planet]]></category>
		<category><![CDATA[Planetensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Roter Zwerg]]></category>
		<category><![CDATA[Roter Zwergstern]]></category>
		<category><![CDATA[Spektroskopie]]></category>
		<category><![CDATA[Universum]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=139512</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das AstroGeoPlänkel ist eine regelmäßige Sonderfolge des AstroGeo-Podcasts, in der es um eure Fragen, Kommentare, Anmerkungen und Wünsche geht.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-geplaenkel-saeugetiere-ohne-fell-beobachten-exoplaneten/" data-wpel-link="internal">AstroGeoPlänkel: Säugetiere ohne Fell beobachten Exoplaneten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das AstroGeoPlänkel ist eine regelmäßige Sonderfolge des AstroGeo-Podcasts, in der es um eure Fragen, Kommentare, Anmerkungen und Wünsche geht.</h4>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/05/ag090-astrogeo-geplaenkel-logo-rn.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Schriftzug: Geplänkel. Die zweigeteilte künstlerische Darstellung zeigt einen komplett bläulichen Planeten in dessen Atmosphäre es weißliche Wolken zu geben scheint. Daneben: Grafik eines Tieres, das auf einem Stück Holz oder einem Stein sitzt: An den vorderen Gliedmaßen sind Krallen, aus dem Maul stehen Eckzähne hervor, das Tier reckt seinen Kopf, während es von Libellen umschwirrt wird." data-rl_caption="" title="Schriftzug: Geplänkel. Die zweigeteilte künstlerische Darstellung zeigt einen komplett bläulichen Planeten in dessen Atmosphäre es weißliche Wolken zu geben scheint. Daneben: Grafik eines Tieres, das auf einem Stück Holz oder einem Stein sitzt: An den vorderen Gliedmaßen sind Krallen, aus dem Maul stehen Eckzähne hervor, das Tier reckt seinen Kopf, während es von Libellen umschwirrt wird." data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="461" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/05/ag090-astrogeo-geplaenkel-logo-rn.jpg" alt="" class="wp-image-139514" style="aspect-ratio:1.4392265193370166;width:293px;height:auto" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/05/ag090-astrogeo-geplaenkel-logo-rn.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/05/ag090-astrogeo-geplaenkel-logo-rn-300x231.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">AstroGeoPlänkel: Feedback zu den Folgen über den möglicherweise wasserreichen Exoplaneten K2-18b und den Ursprung der Säugetiere (Quelle: Illustration: NASA, CSA, ESA, J. Olmsted (STScI), Science: N. Madhusudhan (Cambridge University); CC-BY 4.0 Agustín G. Martinelli, Marina Bento Soares, Cibele Schwanke)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Im AstroGeo-Podcast erzählen Karl Urban und Franzi Konitzer abwechselnd eine Geschichte, die ihnen die Steine des kosmischen Vorgartens eingeflüstert oder die sie in den Tiefen und Untiefen des Universums aufgestöbert haben.<br>In dieser Episode geht es um euer Feedback zu den Geschichten: Das AstroGeoPlänkel ist eine regelmäßige Sonderfolge, in der es um eure Fragen, Kommentare, Anmerkungen und Wünsche geht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Podcast ist auch auf <a href="https://podcasts.apple.com/de/podcast/astrogeo-geschichten-aus-astronomie-und-geologie/id525300156" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">iTunes</a> oder <a href="https://open.spotify.com/show/0a0X8ogJx046skJBbow9AC" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Spotify</a> zu finden.</p>


[podloveaudio chaptersVisible=&#8220;false&#8220; title=&#8220;AstroGeoPlänkel: Säugetiere ohne Fell beobachten Exoplaneten&#8220; src=&#8220;https://astrogeo.de/podlove/file/909/s/feed/c/m4a-raumfahrernet/ag090-geplaenkel.m4a&#8220; poster=&#8220;https://astrogeo.de/media/ag090-geplaenkel.jpg&#8220; duration=&#8220;00:48:08.530&#8243;]



<p class="wp-block-paragraph">Frühere Ausgaben des AstroGeo Podcast <a href="https://astrogeo.de" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">gibt es auf astrogeo.de</a>. AstroGeo ist ein Podcast der Riffreporter eG. Er ist frei verfügbar und entsteht durch die finanzielle Unterstützung seiner Hörerinnen und Hörer. Das geht mit einem monatlichen Abonnement oder einer Spende. Diese und <a href="https://astrogeo.de/unterstuetze-uns/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">jede andere Form der finanziellen Unterstützung</a> hilft dabei, dass der Podcast weiter werbefrei bleibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19493.msg561438#msg561438" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">AstroGeo Podcast</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8101.msg561439#msg561439" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Exoplaneten in habitabler Zone</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=1184.msg561440#msg561440" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Kepler</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-geplaenkel-saeugetiere-ohne-fell-beobachten-exoplaneten/" data-wpel-link="internal">AstroGeoPlänkel: Säugetiere ohne Fell beobachten Exoplaneten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://astrogeo.de/podlove/file/909/s/feed/c/m4a-raumfahrernet/ag090-geplaenkel.m4a" length="0" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>AstroGeo Podcast: Biosignatur auf Ozeanwelt K2-18b &#8211; lebt da was?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-exoplanet-k218b-lebt-das-was/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karl Urban]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Apr 2024 08:03:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astrobiologie/Leben]]></category>
		<category><![CDATA[AstroGeo Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Extrasolar]]></category>
		<category><![CDATA[Ammoniak]]></category>
		<category><![CDATA[Dimethylsulfid]]></category>
		<category><![CDATA[DMS]]></category>
		<category><![CDATA[Erdunähnlicher Planet]]></category>
		<category><![CDATA[Exoplanet]]></category>
		<category><![CDATA[Habitable Zone]]></category>
		<category><![CDATA[Hubble-Weltraumteleskop]]></category>
		<category><![CDATA[Hycean Planet]]></category>
		<category><![CDATA[Hyzänischer Planet]]></category>
		<category><![CDATA[Hyzean-Planet]]></category>
		<category><![CDATA[James Webb Space Telescope]]></category>
		<category><![CDATA[K2-18]]></category>
		<category><![CDATA[K2-18b]]></category>
		<category><![CDATA[Kohlenstoffdioxid]]></category>
		<category><![CDATA[Methan]]></category>
		<category><![CDATA[Planet]]></category>
		<category><![CDATA[Planetensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Roter Zwerg]]></category>
		<category><![CDATA[Roter Zwergstern]]></category>
		<category><![CDATA[Spektroskopie]]></category>
		<category><![CDATA[Universum]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserplanet]]></category>
		<category><![CDATA[Weltall]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=138250</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Gerüchteküche um den eigentlich unbescholtenen Exoplaneten K2-18b brodelt immer weiter: Ist er eine lebensfreundliche Wasserwelt oder “nur” ein Mini-Neptun? Forschende suchen in seiner Atmosphäre nach Antworten - und auch ein bisschen nach Aliens. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-exoplanet-k218b-lebt-das-was/" data-wpel-link="internal">AstroGeo Podcast: Biosignatur auf Ozeanwelt K2-18b &#8211; lebt da was?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Gerüchteküche um den eigentlich unbescholtenen Exoplaneten K2-18b brodelt immer weiter: Ist er eine lebensfreundliche Wasserwelt oder “nur” ein Mini-Neptun? Forschende suchen in seiner Atmosphäre nach Antworten &#8211; und auch ein bisschen nach Aliens.</h4>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/04/k2-18b-rn.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die künstlerische Darstellung zeigt einen komplett bläulichen Planeten in dessen Atmosphäre es weißliche Woken zu geben scheint. Illustration: NASA, CSA, ESA, J. Olmsted (STScI), Science: N. Madhusudhan (Cambridge University)" data-rl_caption="" title="Die künstlerische Darstellung zeigt einen komplett bläulichen Planeten in dessen Atmosphäre es weißliche Woken zu geben scheint. Illustration: NASA, CSA, ESA, J. Olmsted (STScI), Science: N. Madhusudhan (Cambridge University)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/04/k2-18b-rn.jpg" alt="Die künstlerische Darstellung zeigt einen komplett bläulichen Planeten in dessen Atmosphäre es weißliche Woken zu geben scheint." class="wp-image-138253" style="aspect-ratio:1.4392265193370166;width:481px;height:auto" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/04/k2-18b-rn.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/04/k2-18b-rn-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Sieht Exoplanet K2-18b wirklich so aus? In dieser künstlerischen Darstellung ist er als hyzänischer Planet dargestellt: ein Ozeanplanet, dessen Oberfläche komplett von flüssigem Wasser bedeckt ist. Aber vielleicht ist K2-18b auch nur ein ganz normaler Mini-Neptun – ein Gasplanet, auf dessen Oberfläche man weder stehen noch schwimmen kann. (Illustration: NASA, CSA, ESA, J. Olmsted (STScI), Science: N. Madhusudhan (Cambridge University))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Eingepackt in eine dicke Atmosphäre aus Wasserstoff fristet K2-18b seit einigen Jahrmilliarden eine eigentlich unbescholtene Existenz als Exoplanet um einen roten Zwergstern. Er kreist irgendwo in Richtung des Sternbilds Löwe, rund 120 Lichtjahre von uns entfernt. Doch nachdem Forschende ihn 2015 entdeckt hatten, gerieten zumindest sie in Aufregung: Denn K2-18b ist zwar größer als die Erde und gleichzeitig weniger dicht – er besitzt also vermutlich keine feste Oberfläche aus Gestein – aber er umkreist seinen Stern in der sogenannten habitablen Zone: der Region um einen Stern, in der es flüssiges Wasser geben könnte. Außerdem ist der Planet mit einer dicken Atmosphäre gesegnet, die sich indirekt mit unseren Weltraumteleskopen beobachten lässt. Somit ist K2-18b ein perfektes Ziel für Forscherinnen und Forscher, die mehr über die für uns so fremde Welt erfahren wollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Podcastfolge erzählt Franzi die Geschichte des Exoplaneten K2-18b: was wir derzeit wirklich über diesen Planeten wissen können und was nicht – und woher die Gerüchte kommen, dass auf diesem so unscheinbaren Exoplaneten gar eine Biosignatur entdeckt worden sein soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im AstroGeo Podcast erzählen sich die Wissenschaftsjournalisten Franziska Konitzer und Karl Urban regelmäßig eine Geschichte, die ihnen entweder die Steine unseres kosmischen Vorgartens eingeflüstert – oder die sie in den Tiefen und Untiefen des Universums aufgestöbert haben. Der Podcast ist auch auf <a href="https://podcasts.apple.com/us/podcast/astrogeo-geschichten-aus-astronomie-und-geologie/id525300156" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">iTunes</a> oder <a href="https://open.spotify.com/show/0a0X8ogJx046skJBbow9AC" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Spotify</a> zu finden.</p>


[podloveaudio chaptersVisible=&#8220;false&#8220; title=&#8220;AstroGeo Podcast: Biosignatur auf Ozeanwelt K2-18b &#8211; lebt da was?&#8220; src=&#8220;https://astrogeo.de/podlove/file/897/s/feed/c/m4a-raumfahrernet/ag088-lebensfreundliche-wasserwelt.m4a&#8220; poster=&#8220;https://astrogeo.de/media/ag088-lebensfreundliche-wasserwelt.jpg&#8220; duration=&#8220;01:01:08.236&#8243;]



<p class="wp-block-paragraph">Frühere Ausgaben des AstroGeo Podcast <a href="https://astrogeo.de" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">gibt es auf astrogeo.de</a>. AstroGeo ist ein Podcast der Riffreporter eG. Er ist frei verfügbar und entsteht durch die finanzielle Unterstützung seiner Hörerinnen und Hörer. Das geht mit einem monatlichen Abonnement oder einer Spende. Diese und <a href="https://astrogeo.de/unterstuetze-uns/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">jede andere Form der finanziellen Unterstützung</a> hilft dabei, dass der Podcast weiter werbefrei bleibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19493.msg560763#msg560763" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">AstroGeo Podcast</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8101.msg560764#msg560764" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Exoplaneten in habitabler Zone</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=1184.msg560765#msg560765" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Kepler</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-exoplanet-k218b-lebt-das-was/" data-wpel-link="internal">AstroGeo Podcast: Biosignatur auf Ozeanwelt K2-18b &#8211; lebt da was?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://astrogeo.de/podlove/file/897/s/feed/c/m4a-raumfahrernet/ag088-lebensfreundliche-wasserwelt.m4a" length="0" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>AstroGeo Podcast: Der gefräßige Zwerg</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-der-gefraessige-zwerg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karl Urban]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jun 2022 07:01:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AstroGeo Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Extrasolar]]></category>
		<category><![CDATA[Sterne]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Adriaan Van Maanen]]></category>
		<category><![CDATA[Asteroid]]></category>
		<category><![CDATA[Asteroidengürtel]]></category>
		<category><![CDATA[Exoplanet]]></category>
		<category><![CDATA[Galaxie]]></category>
		<category><![CDATA[Planet]]></category>
		<category><![CDATA[Planetensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Stern]]></category>
		<category><![CDATA[Sternsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Weißer Zwerg]]></category>
		<category><![CDATA[Weltall]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=111867</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was passiert mit den Planeten, wenn die Sonne erloschen ist? Vielleicht werden sie einfach in Stücke gerissen. Auf diese Zukunft deutet zumindest ein Stern hin, der schon vor über hundert Jahren von einem wahren Pechvogel entdeckt wurde. Das Jahr 1917 war eine Zeit, als man sich noch nicht mal sicher war, dass es andere Galaxien [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-der-gefraessige-zwerg/" data-wpel-link="internal">AstroGeo Podcast: Der gefräßige Zwerg</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Was passiert mit den Planeten, wenn die Sonne erloschen ist? Vielleicht werden sie einfach in Stücke gerissen. Auf diese Zukunft deutet zumindest ein Stern hin, der schon vor über hundert Jahren von einem wahren Pechvogel entdeckt wurde.</h4>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2022/06/weisser-zwerg-planeten-reste-asteroiden-rn.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="300" height="185" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2022/06/weisser-zwerg-planeten-reste-asteroiden-rn-1.jpg" alt="" class="wp-image-111877"/></a><figcaption>Künstlerische Darstellung: ein Weißer Zwerg hat sein Planetensystem geschreddert<br>Bild: NASA/JPL-Caltech</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Jahr 1917 war eine Zeit, als man sich noch nicht mal sicher war, dass es andere Galaxien als unsere eigene gibt. Es war eine Zeit, als unsere Vorfahren mitten im Ersten Weltkrieg steckten, und „Exoplanetenjägerin“ noch keine anerkannte Berufsbezeichnung war: Es war eine Zeit, zu der der Astronom Adriaan van Maanen sein Teleskop gen Himmel richtete und etwas entdeckte, was als Van Maanens Stern bekannt werden sollte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diesen ganz besonderen Stern hat er zwar definitiv entdeckt. Aber was sich in der Atmosphäre dieses Sterns wirklich versteckte, zeigte sich erst viel später.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Franzi erzählt die Geschichte von Adriaan van Maanen und seinem Stern. Es ist eine Geschichte über einen Pechvogel der Astronomie und über die Zukunft unseres eigenen Sonnensystems.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im AstroGeo Podcast erzählen sich die Wissenschaftsjournalisten Franziska Konitzer und Karl Urban alle zwei Wochen eine Geschichte, die ihnen entweder die Steine unseres kosmischen Vorgartens eingeflüstert – oder die sie in den Tiefen und Untiefen des Universums aufgestöbert haben. Der Podcast ist auch auf <a href="https://podcasts.apple.com/us/podcast/astrogeo-geschichten-aus-astronomie-und-geologie/id525300156" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">iTunes</a> oder <a href="https://open.spotify.com/show/0a0X8ogJx046skJBbow9AC" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Spotify</a> zu finden.</p>


[podloveaudio chaptersVisible=&#8220;false&#8220; title=&#8220;AstroGeo Podcast: Der gefräßige Zwerg&#8220; src=&#8220;https://astrogeo.de/podlove/file/670/s/feed/c/m4a-raumfahrernet/ag049-der-gefraessige-zwerg.m4a&#8220; poster=&#8220;https://astrogeo.de/media/ag049-der-gefraessige-zwerg.jpg&#8220; chapters=&#8220;https://astrogeo.de/media/ag049-der-gefraessige-zwerg.chapters.txt&#8220; duration=&#8220;00:36:25.915&#8243;]



<p class="wp-block-paragraph">Frühere Ausgaben des AstroGeo Podcast <a href="https://astrogeo.de" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">gibt es auf astrogeo.de</a>. AstroGeo ist der Podcast von <a href="https://www.riffreporter.de/de/genossenschaft/recherche-kollektive/weltraum-reporter" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Die Weltraumreporter</a>, einem Magazin der Riffreporter eG. Er ist frei verfügbar und entsteht durch die finanzielle Unterstützung seiner Hörerinnen und Hörer. Das geht mit einem monatlichen Abonnement die Weltraumreporter für 3,49 Euro pro Monat oder einer Spende. Diese und <a href="https://astrogeo.de/unterstuetze-uns/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">jede andere Form der finanziellen Unterstützung</a> hilft dabei, dass der Podcast weiter werbefrei bleibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=632.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Weiße Zwerge</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19493.msg534094#msg534094" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">AstroGeo Podcast</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-der-gefraessige-zwerg/" data-wpel-link="internal">AstroGeo Podcast: Der gefräßige Zwerg</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://astrogeo.de/podlove/file/670/s/feed/c/m4a-raumfahrernet/ag049-der-gefraessige-zwerg.m4a" length="0" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Der Planet fällt nicht weit vom Stern</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/der-planet-faellt-nicht-weit-vom-stern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Oct 2021 20:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Extrasolar]]></category>
		<category><![CDATA[Sterne]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Astrophysik]]></category>
		<category><![CDATA[Berner Modell]]></category>
		<category><![CDATA[Gesteinsplanet]]></category>
		<category><![CDATA[NFS PlanetS]]></category>
		<category><![CDATA[Planet]]></category>
		<category><![CDATA[Planetenentstehung]]></category>
		<category><![CDATA[Stern]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Bern]]></category>
		<category><![CDATA[UZH]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=99078</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein Zusammenhang zwischen der Zusammensetzung von Planeten und ihrem jeweiligen Wirtsstern wurde in der Astronomie schon lange vermutet. Ein Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, an dem auch Forschende des Nationalen Forschungsschwerpunkts (NFS) PlanetS von der Universität Bern und der Universität Zürich beteiligt sind, liefert dafür nun erstmals empirische Belege – und widerspricht der langjährigen Annahme [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/der-planet-faellt-nicht-weit-vom-stern/" data-wpel-link="internal">Der Planet fällt nicht weit vom Stern</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ein Zusammenhang zwischen der Zusammensetzung von Planeten und ihrem jeweiligen Wirtsstern wurde in der Astronomie schon lange vermutet. Ein Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, an dem auch Forschende des Nationalen Forschungsschwerpunkts (NFS) PlanetS von der Universität Bern und der Universität Zürich beteiligt sind, liefert dafür nun erstmals empirische Belege – und widerspricht der langjährigen Annahme teilweise zugleich. Eine Medienmitteilung der Universität Bern.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Universität Bern.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/120211014VisualTaniaCunhaPlanetariodoPortoCentroCienciaVivaInstitutodeAstrofisicaeCienciasdoEspaco2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/120211014VisualTaniaCunhaPlanetariodoPortoCentroCienciaVivaInstitutodeAstrofisicaeCienciasdoEspaco26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Illustration der Planetenentstehung um einen sonnenähnlichen Stern, wobei die Bausteine der Planeten – Gestein und Eisenmoleküle – im Vordergrund zu sehen sind. (Bild: Tania Cunha (Planetário do Porto &#8211; Centro Ciência Viva &amp; Instituto de Astrofísica e Ciências do Espaço))</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">14. Oktober 2021 &#8211; Sterne und Planeten entstehen aus demselben kosmischen Gas und Staub. Im Verlauf des Entstehungsprozesses kondensiert ein Teil des Materials und bildet Gesteinsplaneten, der Rest wird entweder vom Stern angehäuft oder wird Teil von Gasplaneten. Die Annahme eines Zusammenhangs zwischen der Zusammensetzung von Sternen und ihrer Planeten ist daher naheliegend und wird etwa im Sonnensystem durch die meisten Gesteinsplaneten bestätigt (Merkur bildet hier die Ausnahme). Dennoch erweisen sich Annahmen, insbesondere in der Astrophysik, nicht immer als wahr. Eine Studie unter der Leitung des Instituto de Astrofísica e Ciências do Espaço (IA) in Portugal, an der auch Forschende des NFS PlanetS der Universität Bern und der Universität Zürich beteiligt sind, die heute in der Fachzeitschrift Science veröffentlicht wurde, liefert den ersten empirischen Beweis für diese Annahme – und widerspricht ihr teilweise zugleich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kondensierte Sterne gegen felsige Planeten</strong><br>Um herauszufinden, ob die Zusammensetzung von Sternen und ihren Planeten zusammenhängt, verglich das Team sehr präzise Messungen von beiden. Bei den Sternen wurde ihr ausgestrahltes Licht gemessen, das den charakteristischen spektroskopischen Fingerabdruck ihrer Zusammensetzung trägt. Die Zusammensetzung der Gesteinsplaneten wurde indirekt bestimmt: Aus ihrer gemessenen Masse und Radius wurden ihre Dichte und Zusammensetzung abgeleitet. Erst in jüngster Zeit sind genügend Planeten so genau vermessen worden, dass aussagekräftige Untersuchungen dieser Art möglich sind.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/220211014PortraitChristophMordasiniUniBE.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/220211014PortraitChristophMordasiniUniBE26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Christoph Mordasini, Physikalisches Institut, Weltraumforschung und Planetologie (WP) und NFS PlanetS. (Bild: Universität Bern)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">«Doch da Sterne und Gesteinsplaneten sehr unterschiedlicher Natur sind, konnten wir ihre Zusammensetzung nicht direkt vergleichen», erklärt Christoph Mordasini, Mitautor der Studie, Dozent für Astrophysik an der Universität Bern und Mitglied des NFS PlanetS. «Stattdessen haben wir die Zusammensetzung der Planeten mit einer theoretischen, heruntergekühlten Version ihres Sterns verglichen. Während der größte Teil des Sternmaterials – vor allem Wasserstoff und Helium – bei der Abkühlung als Gas verbleibt, kondensiert ein kleiner Teil, der aus gesteinsbildendem Material wie Eisen und Silikat besteht», erklärt Mordasini.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An der Universität Bern wird seit 2003 das «Berner Modell der Entstehung und Entwicklung von Planeten» laufend weiterentwickelt. Christoph Mordasini sagt: «Wir kombinieren in unserem Modell Erkenntnisse zu den vielfältigen Prozessen, die bei der Entstehung und der Entwicklung von Planeten ablaufen.» Mithilfe dieses Berner Modells konnten die Forschenden die Zusammensetzung die Gesteinsmaterials des heruntergekühlten Sterns berechnen. «Das haben wir dann mit den Gesteinsplaneten verglichen», so Mordasini.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/420211014PortraitVardan-Adibekyan©InstitutodeAstrofisicaeCienciasdoEspaco18.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/420211014PortraitVardan-Adibekyan©InstitutodeAstrofisicaeCienciasdoEspaco26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Vardan Adibekyan, Instituto de Astrofísica e Ciências do Espaço (IA) (Bild: Instituto de Astrofísica e Ciências do Espaço)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hinweise auf Bewohnbarkeit von Planeten</strong><br>«Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Annahmen bezüglich der Zusammensetzung von Sternen und ihrer Planeten nicht grundlegend falsch waren: Die Zusammensetzung von Gesteinsplaneten ist tatsächlich eng mit jener ihres Wirtssterns verbunden. Allerdings ist die Beziehung nicht so simpel, wie angenommen», sagt der Hauptautor der Studie und Wissenschaftler am IA, Vardan Adibekyan. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/320211014PortraitCarolineDornUniBE.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/320211014PortraitCarolineDornUniBE26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Caroline Dorn, Institute for Computational Science, NFS PlanetS, Universität Zürich) (Bild: UZH)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Erwartet hatten die Forschenden, dass die Häufigkeit dieser Elemente im Stern die Obergrenze darstellt. «Doch bei einigen der Planeten ist etwa die Eisenhäufigkeit im Planeten sogar höher als im Stern», erklärt Caroline Dorn, Ambizione-Fellow an der Universität Zürich und Mitautorin der Studie. «Dies könnte auf gigantische Einschläge auf diesen Planeten zurückzuführen sein, bei denen ein Teil des äußeren, leichteren Materials abbricht, während der dichte Eisenkern zurückbleibt», so die Forscherin. Die Ergebnisse könnten den Forschenden daher Aufschluss über die Geschichte der Planeten geben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">«Die Ergebnisse dieser Studie sind auch sehr nützlich, um die Zusammensetzung von Planeten einzugrenzen, die auf der Grundlage der aus Masse- und Radiusmessungen berechneten Dichte angenommen wird», erklärt Christoph Mordasini. «Da mehr als eine Zusammensetzung zu einer bestimmten Dichte passen kann, sagen uns die Ergebnisse unserer Studie, dass wir die möglichen Zusammensetzungen mithilfe jener des Wirtssterns eingrenzen können», sagt Mordasini. Und da die genaue Zusammensetzung eines Planeten etwa darauf Einfluss hat, wie viel radioaktives Material er enthält oder wie stark sein Magnetfeld ist, kann sie darüber entscheiden ob der Planet lebensfreundlich ist oder nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>«Bern Model of Planet Formation and Evolution»</strong><br>Mit dem «Bern Model of Planet Formation and Evolution» können Aussagen gemacht werden, wie ein Planet entstanden ist und wie er sich entwickelt hat. Seit 2003 wird das Berner Modell an der Universität Bern laufend weiterentwickelt. Ins Modell fließen Erkenntnisse ein zu den vielfältigen Prozessen, die bei der Entstehung und der Entwicklung von Planeten ablaufen. Dabei handelt es sich beispielsweise um Submodelle zur Akkretion (Wachstum des Kerns eines Planeten) oder dazu, wie Planeten gravitationsbedingt miteinander interagieren und sich gegenseitig beeinflussen sowie zu Prozessen in den protoplanetaren Scheiben, in denen Planeten entstehen. Mit dem Modell werden auch sogenannte Populationssynthesen erstellt, die aufzeigen, welche Planeten sich wie häufig unter bestimmten Rahmenbedingungen in einer protoplanetaren Scheibe entwickeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Angaben zur Publikation:</strong><br>Vardan Adibekyan et al., <a href="https://www.science.org/doi/10.1126/science.abg8794" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">A compositional link between rocky exoplanets and their host stars</a>, 14.10.2021, Science<br>DOI: 10.1126/science.abg8794</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Berner Weltraumforschung: Seit der ersten Mondlandung an der Weltspitze</strong><br>Als am 21. Juli 1969 Buzz Aldrin als zweiter Mann aus der Mondlandefähre stieg, entrollte er als erstes das Berner Sonnenwindsegel und steckte es noch vor der amerikanischen Flagge in den Boden des Mondes. Dieses Solarwind Composition Experiment (SWC), welches von Prof. Dr. Johannes Geiss und seinem Team am Physikalischen Institut der Universität Bern geplant und ausgewertet wurde, war ein erster großer Höhepunkt in der Geschichte der Berner Weltraumforschung.<br>Die Berner Weltraumforschung ist seit damals an der Weltspitze mit dabei: Die Universität Bern nimmt regelmäßig an Weltraummissionen der großen Weltraumorganisationen wie ESA, NASA, ROSCOSMOS oder JAXA teil. Mit CHEOPS teilt sich die Universität Bern die Verantwortung mit der ESA für eine ganze Mission. Zudem sind die Berner Forschenden an der Weltspitze mit dabei, wenn es etwa um Modelle und Simulationen zur Entstehung und Entwicklung von Planeten geht.<br>Die erfolgreiche Arbeit der Abteilung Weltraumforschung und Planetologie (WP) des Physikalischen Instituts der Universität Bern wurde durch die Gründung eines universitären Kompetenzzentrums, dem Center for Space and Habitability (CSH), gestärkt. Der Schweizer Nationalsfonds sprach der Universität Bern zudem den Nationalen Forschungsschwerpunkt (NFS) PlanetS zu, den sie gemeinsam mit der Universität Genf leitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=1176.msg520780#msg520780" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=765.msg520782#msg520782" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5714.msg520783#msg520783" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17991.msg520787#msg520787" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17463.msg520843#msg520843" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16402.msg520878#msg520878" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=1070.msg520918#msg520918" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=630.msg520922#msg520922" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=630.msg520922#msg520922" target="_blank" rel="noopener">Planetenentstehung</a></a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/der-planet-faellt-nicht-weit-vom-stern/" data-wpel-link="internal">Der Planet fällt nicht weit vom Stern</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Stanisław Lems Solaris in Darmstadt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/stanislaw-lems-solaris-in-darmstadt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 May 2019 11:00:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Planet]]></category>
		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[SOLARIS]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftler]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=42749</guid>

					<description><![CDATA[<p>Reise zu sich selbst SOLARIS ab 16. Mai am Staatstheater Darmstadt Eine Pressemitteilung des Staatstheaters Darmstadt. Quelle: Staatstheater Darmstadt. Science Fiction-Flair kehrt mit Stanisław Lems Solaris in einer Inszenierung von Regisseur Christoph Mehler ab 16. Mai 2019 in den Kammerspielen ein. Der Psychologe Kelvin reist auf die Solaris-Station, im Orbit des gleichnamigen Planeten. Dort soll [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/stanislaw-lems-solaris-in-darmstadt/" data-wpel-link="internal">Stanisław Lems Solaris in Darmstadt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Reise zu sich selbst <br>SOLARIS <br> ab 16. Mai am Staatstheater Darmstadt <br> Eine Pressemitteilung des Staatstheaters Darmstadt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Staatstheater Darmstadt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Science Fiction-Flair kehrt mit Stanisław Lems Solaris in einer Inszenierung von Regisseur Christoph Mehler ab 16. Mai 2019 in den Kammerspielen ein.  
<br>
Der Psychologe Kelvin reist auf die Solaris-Station, im Orbit des gleichnamigen Planeten. Dort soll er merkwürdige Vorfälle untersuchen. Er trifft auf zwei verstörte Wissenschaftler – der dritte hat sich umgebracht. Als plötzlich seine tote Exfrau Harey auftaucht, geht Kelvin allmählich ein Licht auf. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15052019130030_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15052019130030_small_1.jpg" alt="Nils Heck" width="260"/></a><figcaption>
Solaris &#8211;  Von links nach rechts: Daniel Scholz, Thorsten Loeb, Jörg Zirnstein 
<br>
(Bild: Nils Heck)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Eine fesselnde Geschichte, die neben der Science Fiction-Thematik auch um fundamentale, sehr zeitgemäße Fragen kreist: Wie weit muss man reisen, um sich mit sich selbst zu beschäftigen? Und inwieweit ist man durch andere von außen steuerbar?      Hier setzt auch die Musik von Komponist David Rimsky-Korsakow an. Stimmen, die einen Menschen in absoluter Isolation heimsuchen, spielen dabei eine zentrale Rolle.      Die Bühne in den überbreiten Kammerspielen hat Ausstatterin Jennifer Hörr komplett mit einem Lichtwald aus in Farbe und Intensität variablen, 3 Meter langen LED-Röhren ausstaffiert. Diese können sowohl Pulsschlag, Meeresoberfläche oder sakraler Glaubensort sein. Wie sehr dies tatsächlich im Weltraum oder aber im Gehirnkasten der Figuren passiert, überlässt sie hierbei den Zuschauer*innen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Solaris wurde neben den Theateradaptionen auch mehrfach verfilmt, darunter Andrei Tarwkowskis Verfilmung aus dem Jahr 1972 und Steven Soderberghs neuere Version von 2002. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Anabel Möbius, Thorsten Loeb, Daniel Scholz, Jörg Zirnstein</p>



<p class="wp-block-paragraph">Regie: Christoph MehlerBühne und Kostüm: Jennifer Hörr</p>



<p class="wp-block-paragraph">Musik: David Rimsky-KorsakowDramaturgie: Oliver Brunner</p>



<p class="wp-block-paragraph">Premiere am 16. Mai, 20 Uhr | Kammerspiele. Weitere Vorstellungen am 18. und 24. Mai. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Informationen beim Staatstheater Darmstadt:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.staatstheater-darmstadt.de/veranstaltungen/solaris.71/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.staatstheater-darmstadt.de/veranstaltungen/solaris.71/</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/stanislaw-lems-solaris-in-darmstadt/" data-wpel-link="internal">Stanisław Lems Solaris in Darmstadt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lexikon: Planet Mars</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-mars/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Geuking]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 May 2017 19:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Ares]]></category>
		<category><![CDATA[Brahe]]></category>
		<category><![CDATA[Deimos]]></category>
		<category><![CDATA[ExoMars]]></category>
		<category><![CDATA[Gesteinsplanet]]></category>
		<category><![CDATA[Kepler]]></category>
		<category><![CDATA[Mars Express]]></category>
		<category><![CDATA[Mars Odyssey]]></category>
		<category><![CDATA[Olympus Mons]]></category>
		<category><![CDATA[Opportunity]]></category>
		<category><![CDATA[Pathfinder]]></category>
		<category><![CDATA[Phobos]]></category>
		<category><![CDATA[Planet]]></category>
		<category><![CDATA[Schiaparelli]]></category>
		<category><![CDATA[Sojourner]]></category>
		<category><![CDATA[Spirit]]></category>
		<category><![CDATA[Viking]]></category>
		<category><![CDATA[Wassereis]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumteleskop]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=5953</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Planet Mars Autor: Star-Light, Quelle: NASA. Von den ersten Astronomen, die ihren Blick zum Himmel richteten bis zu den Raumsonden, die andere Planeten erforschten war es ein weiter Weg. Der Mars hat seit jeher die Fantasie der Menschen beflügelt. Auch mit unserem heutigen Wissen durch die Raumfahrt bleiben noch viele Fragen offen. Ein Planetenportrait. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-mars/" data-wpel-link="internal">Lexikon: Planet Mars</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Planet Mars</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: Star-Light, Quelle: <a href="https://science.nasa.gov/mars/facts/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Von den ersten Astronomen, die ihren Blick zum Himmel richteten bis zu den Raumsonden, die andere Planeten erforschten war es ein weiter Weg. Der Mars hat seit jeher die Fantasie der Menschen beflügelt. Auch mit unserem heutigen Wissen durch die Raumfahrt bleiben noch viele Fragen offen. Ein Planetenportrait.</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/Mars1gesg.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/Mars1gesg260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Das Hubble Teleskop machte diese<br> Aufnahme aus 55 Mio. Kilometer Entfernung<br>(Bild: NASA)<br></figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Von unserer&nbsp;&nbsp;aus betrachtet ist der Mars der vierte Planet im Sonnensystem. Er ist der äußere Nachbar der&nbsp;Erde&nbsp;und bildet mit den Planeten Merkur,&nbsp;Venus&nbsp;und Erde das innere Sonnensystem aus Gesteinsplaneten. Nach außen folgt der Asteroidengürtel und die äußeren (Gas-) Planeten. Bereits den frühen Astronomen war der Mars bekannt. Das Wort Planet leitet sich aus dem griechischen ab und bedeutet so viel wie „umherwandern“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam mit den anderen mit dem bloßen Auge beobachtbaren Planeten im Sonnensystem bewegt sich der Mars jede Nacht vor dem scheinbar still stehenden Firmament. Hinzu kommt seine außergewöhnliche Bahn und natürlich die rote Farbe, der er auch seinen Namen verdankt. Die Römer nannten den Planeten nach dem Kriegsgott „Mars“ und verbanden die Farbe mit dem im Krieg vergossenen Blut. Seine rote Farbe verdankt der Mars jedoch dem Eisenoxid (Rost) auf seiner Oberfläche. Aus der griechischen Mythologie stammen die Namen der beiden Marsmonde „Phobos“ und „Deimos“ (griech. Furcht und Schrecken), benannt nach den Söhnen und Begleitern des griechischen Kriegsgottes „Ares“. Die Entdeckung der Monde erfolgte 1877 durch den amerikanischen Astronomen Asaph Hall.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Der Mars in der Geschichte der Astronomie</h4>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/Tycho_Brahe_260.jpg" alt="" width="259" height="351"/><figcaption>Tycho Brahe in seinem Observatorium<br>(Bild: Wikimedia)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auch in der Geschichte der Astronomie spielte der Mars eine große Rolle. Der dänische Hofastronom Tycho Brahe (1546 – 1601) lieferte mit seinen sehr exakten Himmelsbeobachtungen die Datenbasis mit der Johannes Kepler (1571 – 1630) die Bahn des Mars exakt bestimmen und daraus die nach ihm benannten Gesetze ableiten konnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Erfindung und stetigen Verbesserung des Fernrohrs wurden dem Mars weitere Geheimnisse entlockt. So beobachtete der niederländische Astronom Christian Huygens (1629 – 1695) im Jahre 1659 eine dunkle Fläche auf dem Mars, die sich bewegte. Er schloss daraus, dass der Mars rotieren müsse und berechnete die Umlaufzeit mit 24 Stunden. Später sollte Jean-Dominique Cassini (1625 – 1712) den Wert mit 24 Stunden und 40 Minuten noch genauer bestimmen. Auch die Polkappen des Mars wurden in diesem Zeitraum erstmals beobachtet. Friedrich Wilhelm Herschel konnte mit seinen selbstgebauten Spiegelteleskopen die Polachsenneigung des Mars sehr genau bestimmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für großes Aufsehen sorgte schließlich der Mailänder Astronom Giovanni Virginio Schiaparelli (1835 – 1910). Er glaubte auf der Oberfläche des Mars feine linienförmige Strukturen erkannt zu haben, die er „Canali“ (italienisch für „Rinnen“ oder „Gräben“) nannte. Daraus wurden schnell „Kanäle“ abgeleitet, die die Fantasie der Menschen beflügelten und zu Spekulationen über eine Zivilisation auf dem Mars führten. Diese wurden erst im Zeitalter der Raumfahrt endgültig widerlegt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Das heutige Bild vom Mars</h4>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/olympus_mgs_big.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/olympus_mgs_small.jpg" alt="" width="191" height="400"/></a><figcaption>Olympus Mons<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits durch die Mariner Sonden war bekannt, dass der Mars eine hochinteressante, abwechslungsreiche Oberfläche besitzt, mit Strukturen wie wir sie auch von der Erde kennen. Er besitzt wie die Erde Polkappen am Nord- und Südpol. Das Eis besteht sowohl aus gefrorenem Kohlendioxid, als auch aus Wassereis. Da der Mars eine ähnliche Achsneigung wie die Erde hat gibt es auf dem Mars jahreszeitliche Veränderungen, die man unter anderem deutlich an der südlichen Polkappe erkennen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Mars ist zweigeteilt in eine nördliche Tiefebene die weit weniger Einschlagkrater aufweist wie das südliche Hochland. Auf der südlichen Hemisphere befindet sich auf dem Tharsis-Rücken der 26,4 km hohe Vulkan Olympus Mons mit ca. 600 km Durchmesser. Auf dem Gipfel des erloschenen Vulkans befindet sich ein riesiger Vulkankrater in dem die gesamte Stadt Berlin Platz finden würde. Eine weitere sehr auffällige Struktur auf dem Mars sind die Valles Marineris (die Mariner-Täler), sie stellen mit 4000 km Länge und bis zu 700 km Breite bei einer Tiefe von bis zu 7 km den Grand Canyon der Erde weit in den Schatten.                                                                                                                                                                                                                  Der Mars ist halb so groß wie die Erde, hat aber nur 11% seiner Masse. Der Oberflächendruck der Marsatmosphäre beträgt mit 0,006 bar weniger als ein Hundertstel des Atmosphärendrucks auf der Erdoberfläche. Die Marsatmosphäre besteht zu über 95% aus Kohlendioxid, knapp 3% aus Stickstoff und nur 0,13% entfallen auf Sauerstoff. Für den Menschen ist sie damit nicht atembar.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/mariner3_4.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/mariner3_4_260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Mariner 4<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Es sollte die amerikanische Raumsonde Mariner 4 sein, die im Juli 1965 die ersten 21 Nahaufnahmen des Mars zurück zur Erde sendete und uns damit erstmals das wahre Antlitz des Mars zeigte. Die weiteren Mariner Sonden lieferten ein erstes vollständiges Bild des Planeten aus einigen tausend Fotos. Die erste weiche Landung gelang der Sowjetunion im Jahre 1971 mit der Sonde Mars 3. Leider brach der Funkkontakt unmittelbar nach der Landung ab. Einen weiteren Meilenstein in der Marsforschung setzten die beiden Sonden Viking 1 und 2 mit ihren weichen Landungen am 20. Juli und 3. September 1976. Die Ergebnisse ihrer Experimente beschäftigen noch heute die Wissenschaft. Sind sie das Resultat chemischer Reaktionen, oder ein erster Hinweis auf organisches Leben, wie Gilbert Levin einer der Entwickler der Experimente der Sonden glaubt?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste Rover auf dem Mars landete am 04. Juli 1997 auf dem dem Mars. Es handelte sich um die Pathfinder Mission mit dem Rover „Sojourner“. Neben zahlreichen Fotos und Wetterdaten konnte er erste Analysen von Boden und Gestein zur Erde funken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihm folgten die Rover „Spirit“ (Landung 4. Januar 2004 im Krater Gusev) und Opportunity (Landung 25. Januar 2004 in der Tiefebene Meridiani Planum). Während der Kontakt zu „Spirit“ im März 2010 abbrach sammelt Opportunity noch immer fleißig Daten. Sie legen nahe, dass es auf dem Mars einmal flüssiges Wasser gab. Der derzeit letzte Rover landete am 26. November 2011. Es handelt sich um das Mars Science Laboratory (Curiosity) der NASA. Er soll weitere geologische Analysen des Marsbodens durchführen und ist ebenfalls noch aktiv.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/VallesMarinesbig.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/VallesMarines600.jpg" alt=""/></a><figcaption>Valles Marineris<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Fernerkundung des Mars schritt mit den erfolgreichen Sonden wie dem Mars Global Surveyor (1997 – 2006) weiter voran. Die Sonde machte sehr hochauflösende Bilder des Mars. Auf den Bildern fanden die Wissenschaftler deutliche Beweise für einst flüssiges Wasser auf dem Mars in Form von ausgetrockneten Flüssen und Seen. Mars Odyssey (2001 – heute), die große Mengen Wassereis am Marssüdpol entdeckte, Mars Express der ESA (2003 – heute) entdeckte u.a. Spuren von Methan in der Atmosphäre. Der Mars Reconnaissance Orbiter kartografiert seit 2006 den Mars und soll unter anderem geeignete Landestellen für zukünftige Missionen finden. Außerdem dient er als Kommunikationsschnittstelle mit der Erde. Die Sonde Maven umkreist seit dem 22. September 2014 den Mars und untersucht seine Atmosphäre.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie und die Daten weiterer Sonden, wie dem ExoMars Trace Gas Orbiter werden uns noch viele Entdeckungen ermöglichen und unser Bild vom Mars auch in der Zukunft noch nachhaltig verändern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zahlen Daten und Fakten über den Planeten hat die NASA in englischer Sprache im <a href="https://science.nasa.gov/mars/facts/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA Mars Fact Sheet</a> zusammengestellt</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=694.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Der Planet Mars                     </a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-mars/" data-wpel-link="internal">Lexikon: Planet Mars</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lexikon: Planet Neptun</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-neptun/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Geuking]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2016 22:33:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Neptun]]></category>
		<category><![CDATA[Planet]]></category>
		<category><![CDATA[Ringsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Triton]]></category>
		<category><![CDATA[Voyager 2]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=6416</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Planet Neptun Autor: Star-Light. Neptun ist von der Sonne aus gesehen der äußerste Planet unseres Sonnensystems. Sein Name stammt vom römischen Gott des Meeres und der Fließgewässer. Seine Existenz wurde bereits lange bevor ihn ein Astronom durch ein Fernrohr sah vermutet. Durch die Beobachtung von Bahnstörungen der Uranus Bahn kam der französische Astronom Urbain [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-neptun/" data-wpel-link="internal">Lexikon: Planet Neptun</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Planet Neptun</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: Star-Light.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/imageneptune_full.jpg" alt="" /><figcaption>Dieses Bild von Neptun wurde durch die grünen und<br> orangen Filter der NAC auf Voyager 2 aufgenommen.<br> Die Sonde befand sich 4,4 Mio. Meilen vom Planeten<br> entfernt. Voyager 2 flog noch 4 Tage und 20 Stunden<br> bis zur größten Annäherung am 25.08.1989. Das Bild<br> zeigt den Großen Dunklen Fleck und seine Begleiter der<br> hellen Fleck. Weiter im Westen befindet sich der schnell<br>  bewegender heller Fleck, &#8222;Scooter&#8220; genannt und der<br> kleinere  dunkle Fleck ist darunter auf dem Bild sichtbar<br>. Die Wolken waren für die Kameras von Voyager 2 immer<br> vorhanden. Nördlich ist ein sehr helles Wolkenband,<br> ähnlich wie am Südpol, zusehen.</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Neptun ist von der Sonne aus gesehen der äußerste Planet unseres Sonnensystems. Sein Name stammt vom römischen Gott des Meeres und der Fließgewässer. Seine Existenz wurde bereits lange bevor ihn ein Astronom durch ein Fernrohr sah vermutet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die Beobachtung von Bahnstörungen der Uranus Bahn kam der französische Astronom Urbain Jean Joseph Leverrier zu dem Schluss, dass es einen weiteren Planeten geben müsse. Gottfried Galle sah Neptun schließlich an der berechneten Position am 23. September 1846 durch sein Teleskop. Neptun hat eine geneigte Achse etwa wie die Erde und damit Jahreszeiten, die aber rund 40 Erdjahre dauern. Er ähnelt am meisten Uranus und wird wie er als Eisriese bezeichnet, obwohl er wärmer als Uranus ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Beiden gemeinsam ist auch ein fester Kern im Inneren. Im Gegensatz zur Uranus hat Neptun eine viel aufregendere Atmosphäre mit Wetterphänomenen, wie einem Sturmsystem mit 2100 km/h Windgeschwindigkeit, das Voyager 2 bei seinem Vorbeiflug im August 1989 beobachtete. Auch hier ist die Voyager Sonde bisher der einzige Besucher. 13 Monde wurden entdeckt, von denen Triton der mit Abstand größte ist. Ebenfalls ist ein Ringsystem aus 5 Ringen nachgewiesen worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zahlen Daten und Fakten über den Planeten hat die NASA in englischer Sprache im <a href="https://science.nasa.gov/neptune/neptune-facts/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Neptune Fact Sheet </a>zusammengestellt</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-neptun/" data-wpel-link="internal">Lexikon: Planet Neptun</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lexikon: Planet Uranus</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-uranus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Geuking]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2016 22:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Gasriese]]></category>
		<category><![CDATA[Grand Tour]]></category>
		<category><![CDATA[Herschel]]></category>
		<category><![CDATA[Planet]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Uranus]]></category>
		<category><![CDATA[Voyager 2]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumteleskop]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=6508</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Planet Uranus Autor: Star-Light. Uranus ist der siebte Planet im Sonnensystem von der Sonne aus betrachtet. Er gehört zu den äußeren Planeten jenseits des Asteroidengürtels. Seine Entdeckung wird Wilhelm Herschel (Astronom 15. Nov 1738 &#8211; 25. Aug 1822) zugeschrieben. Er erkannte als erster, dass es sich um einen Planeten handelt. Uranus ähnelt den anderen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-uranus/" data-wpel-link="internal">Lexikon: Planet Uranus</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Planet Uranus</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: Star-Light.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/potw1714ak.jpg" alt=""/><figcaption>Dies ist ein zusammengesetztes Bild von Uranusvon Voyager 2<br> und zwei verschiedene Beobachtungen  von Hubble, eine für<br> den Ring und eine für die  Auroren auf Uranus.<br>Im Jahr 2011 wurde versucht, mit dem Hubble Weltraumteleskop<br> ein Bild der Auroren auf Uranus aufzunehmen. Im Jahr 2012 und<br> 2014  nahm ein Team aus dem Pariser Observatorium einen<br> zweiten Blick auf die Auroren mit den Ultraviolett-Möglichkeiten<br> des Space Telescope Imaging Spectrograph (STIS) dass auf<br> Hubble installiert ist. Sie verfolgten die interplanetaren Schocks,<br> die durch zwei kräftige Stöße von dem Sonnenwind verursacht<br> wurden, die sich von der Sonne nach Uranus bewegte. Sie<br> benutzten Hubble, um die Wirkung des Sonnenwindes auf<br> die Auroren von Uranus zu erfassen. Sie beobachteten die<br> intensivsten Auroren, die je auf dem Planeten<br> gesehen wurden. Durch die Beobachtung der Auroren<br> im Laufe der Zeit sammelten die Astronomen den ersten direkten<br> Beweis dafür, dass sich diese mächtigen schimmernden Regionen<br> mit dem Planeten drehen.  Sie entdeckten auch die lange<br> verschollenen  Magnetpole von  Uranus, die kurz nach ihrer<br> Entdeckung durch Voyager 2 im  Jahr 1986 wegen der<br> Unsicherheiten bei den Messungen und der strukturlosen<br> Planetenoberfläche nicht mehr erfasst wurden.<br>Credit: ESA/Hubble &amp; NASA, L. Lamy / Observatoire de Paris<br>Text credit: European Space Agency</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Uranus ist der siebte Planet im Sonnensystem von der Sonne aus betrachtet. Er gehört zu den äußeren Planeten jenseits des Asteroidengürtels. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Seine Entdeckung wird Wilhelm Herschel (Astronom 15. Nov 1738 &#8211; 25. Aug 1822) zugeschrieben. Er erkannte als erster, dass es sich um einen Planeten handelt. Uranus ähnelt den anderen Gasriesen und ist doch etwas besonderes. Seine Achsneigung beträgt 97,77 Grad. Damit kann man Uranus mit einem vorwärts rollenden Ball vergleichen. Seine Durchschnittstemperatur ist mit -197 Grad die niedrigste im Sonnensystem.<br></p>



<p class="wp-block-paragraph">Vieles was wir heute über Uranus wissen verdanken wir der „Grand Tour“ die Voyager 2 durch unser Sonnensystem machte und dabei im Januar 1986 am Uranus vorbei flog.<br>Bisher sind 27 Monde und 13 Ringe bekannt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Monde sind nach Figuren aus William Shakespeare und Alexander Pope benannt. Im Vergleich mit der Erde hat Uranus die 14,5 fache Masse der Erde und ihren 4-fachen Durchmesser. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Atmosphäre besteht hauptsächlich aus molekularem Wasserstoff (82,5%), Helium 15,2 % und Methan 2,3%. Sollte es noch eine weitere Mission zum Uranus geben, könnte dies zur weiteren Entdeckungen von Ringen, oder Monden führen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zahlen Daten und Fakten über den Planeten hat die NASA in englischer Sprache im <a href="https://science.nasa.gov/uranus/facts/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA Uranus Fact Sheet</a> zusammengestellt</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-uranus/" data-wpel-link="internal">Lexikon: Planet Uranus</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lexikon: Planet Saturn</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-saturn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Geuking]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Oct 2016 21:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Saturn Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Enceladus]]></category>
		<category><![CDATA[Gasplanet]]></category>
		<category><![CDATA[Planet]]></category>
		<category><![CDATA[Saturn]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Titan]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=6425</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Planet Saturn Autor: Star-Light. Der Saturn ist der sechste Planet im Sonnensystem von der Sonne aus gesehen. Er gehört zu den äußeren Planeten, jenseits des Asteroidengürtels und ist ein Gasplanet. Saturn hat ein ausgeprägtes Ringsystem aus neun Ringen, dass schon Galilei 1610 mit seinem Teleskop entdeckte. Den Planeten selbst kann man noch mit bloßem [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-saturn/" data-wpel-link="internal">Lexikon: Planet Saturn</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Planet Saturn</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: Star-Light.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/10328043663_4bed9ebdb7_o-1.jpg" alt=""/><figcaption>Aufnahme der Sonde Cassini.</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Saturn ist der sechste Planet im Sonnensystem von der Sonne aus gesehen. Er gehört zu den äußeren Planeten, jenseits des Asteroidengürtels und ist ein Gasplanet. Saturn hat ein ausgeprägtes Ringsystem aus neun Ringen, dass schon Galilei 1610 mit seinem Teleskop entdeckte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Planeten selbst kann man noch mit bloßem Auge beobachten, er ist nach Jupiter der zweitgrößte Planet im Sonnensystem und der äußerste Planet, der sich noch ohne eine Teleskop beobachten lässt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Saturn verfügt über 62 Monde von denen viele kleiner als 10 km sind. Als Gasplanet hat Saturn keine feste Oberfläche aber einen Gesteinskern, ähnlich der Erde aber mit mindestens dem 10-fachen Durchmesser. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den weiteren Besonderheiten des Saturn gehört, dass er etwa die doppelte Menge Energie abgibt wie er von der Sonne erhält. Außerdem verfügt er über ein starkes Magnetfeld. Seine Atmosphäre hat Ähnlichkeit mit der des Jupiter, man kann ebenfalls Wolkenbänder beobachten, die aber nicht so stark ausgeprägt sind. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die wohl interessantesten Monde des Saturn sind der Titan, mit einer nennenswerten Atmosphäre und Enceladus bei dem unter der gefrorenen Oberfläche ein Wasserozean vermutet wird und der aus Geysiren Fontänen aus Wassereis ausstößt. Insgesamt bietet das gesamte System noch viel Potential für Entdeckungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zahlen Daten und Fakten zum Saturn hat die NASA in englischer Sprache im &#8222;<a href="https://science.nasa.gov/saturn/facts/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Saturn Fact Sheet&#8220;</a> zusammengestellt.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-saturn/" data-wpel-link="internal">Lexikon: Planet Saturn</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lexikon: Planet Venus</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-venus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Geuking]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Oct 2016 20:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[dichteste Atmosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Planet]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Treibhauseffekt]]></category>
		<category><![CDATA[Venus]]></category>
		<category><![CDATA[Vulkanismus]]></category>
		<category><![CDATA[Wolken]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=6524</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Planet Venus Autor: Star-Light. Von der Sonne aus gesehen ist die Venus der zweite Planet im Sonnensystem. Trotzdem ist es auf der Venus heißer als auf dem Merkur, dem innersten Planeten im Sonnensystem. Das liegt am extremen Treibhauseffekt auf der Venus. Der Planet ist immer von einer geschlossenen Wolkendecke umgeben. Stark schwefelhaltige Wolkenschichten absorbieren [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-venus/" data-wpel-link="internal">Lexikon: Planet Venus</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Planet Venus</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: Star-Light.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/venus2k.jpg" alt="" /><figcaption>Die Venus</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Von der Sonne aus gesehen ist die Venus der zweite Planet im Sonnensystem. Trotzdem ist es auf der Venus heißer als auf dem Merkur, dem innersten Planeten im Sonnensystem. Das liegt am extremen Treibhauseffekt auf der Venus. Der Planet ist immer von einer geschlossenen Wolkendecke umgeben. Stark schwefelhaltige Wolkenschichten absorbieren 90% des Sonnenlichts und verhindern jeden Blick auf die Oberfläche. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Darunter befindet sich eine Schicht die überwiegend aus Kohlendioxid und etwas Stickstoff besteht. Die Venus hat die dichteste Atmosphäre im Sonnensystem und der Atmosphärendruck ist 92-mal so hoch wie auf der Erde. Die Temperatur liegt bei konstanten 460 Grad Celsius. Die Winde erreichen Geschwindigkeiten von 300 km/h. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Großteil des heutigen Wissens über die Venus verdanken wir der Raumfahrt. Nur mit ihrer Hilfe konnten wir einen Blick durch die Wolkenschichten auf die Oberfläche der Venus werfen. Vermuteten unsere Vorfahren noch eine üppige Dschungelwelt unter den Wolken brachten Radarbilder ein völlig anderes Bild ans Licht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Oberfläche ist überwiegend durch Vulkanismus geprägt worden. Über einen langen Zeitraum müssen Lavaströme die Oberfläche überflutet haben. Insgesamt ist die Venus nicht so gebirgig wie die Erde und man hat keine Plattentektonik feststellen können. Durch die dichte der Atmosphäre erreichen nur die größeren Brocken aus dem All die Oberfläche ohne zu verdampfen. Knapp 1000 Einschlagkrater von mindestens 30 km Durchmesser zeugen davon.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zahlen Daten und Fakten über den Planeten hat die NASA in englischer Sprache im <a href="https://science.nasa.gov/venus/venus-facts/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA Venus Fact Sheet</a> zusammengestellt</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-venus/" data-wpel-link="internal">Lexikon: Planet Venus</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lexikon: Planet Jupiter</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-jupiter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Geuking]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Sep 2016 21:54:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Callisto]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Ganymed]]></category>
		<category><![CDATA[Gasriese]]></category>
		<category><![CDATA[Io]]></category>
		<category><![CDATA[Jupiter]]></category>
		<category><![CDATA[Planet]]></category>
		<category><![CDATA[Roter Fleck]]></category>
		<category><![CDATA[Wirbelsturm]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=6400</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Planet Jupiter Autor: Star-Light. Von der Sonne aus betrachtet ist der der fünfte Planet im Sonnensystem. Jupiter ist ein Gasriese und der größte und massenreichste Planet in unserem System. Seine Masse beträgt das 317-Fache der Erdmasse und sein Radius ca. das 11.000-Fache des Erdradius. Mit ihm beginnt das sogenannte äußere Sonnensystem, das durch den [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-jupiter/" data-wpel-link="internal">Lexikon: Planet Jupiter</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Planet Jupiter </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: Star-Light.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/PIA22936k.jpg" alt="" width="314" height="314"/><figcaption>Diese auf der Erde basierende Beobachtung von Jupiter und die südliche tropische Störung, die sich dem Großen Roten Fleck näherte, wurde am 26. Januar 2018aufgenommen. Der Amateurastronom Christopher Go nahm dieses Bild auf und bearbeitete es.<br>Credit: Christopher Go</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Von der Sonne aus betrachtet ist der der fünfte Planet im Sonnensystem. Jupiter ist ein Gasriese und der größte und massenreichste Planet in unserem System. Seine Masse beträgt das 317-Fache der Erdmasse und sein Radius ca. das 11.000-Fache des Erdradius. Mit ihm beginnt das sogenannte äußere Sonnensystem, das durch den Asteroidengürtel von den inneren Planeten getrennt ist.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/PIA22941k.jpg" alt="" width="281" height="281"/><figcaption>Eine detaillierte Struktur in den Wolken von Jupiters<br> Südäquatorialgürtel ist in diesem farbverstärkten<br> Bild, das um 10:28 Uhr PDT am 15. Juli 2018<br> (1:28 Uhr EDT am 16. Juli) aufgenommen wurde, sichtbar.<br> Juno führte den 14. nahen Vorbeiflug des Gasriesenplaneten aus.Der Bürgerwissenschaftler Kevin M. Gill hat dieses Bild mit den Daten des JunoCam erstellt.<br>Credit: NASA/JPL-Caltech/SwRI/MSSS/Kevin M. Gill</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Aufgrund seiner Größe ist er nach der Sonne, dem Mond und der Venus das hellste Objekt am Himmel. Bereits 1610 entdeckte Galilei 4 Monde, heute wissen wir von 67 Objekten die Jupiter umkreisen. Die nach ihrem Entdecker auch galileischen Monde genannten Objekte sind Io, Europa, Ganymed und Callisto. Im Vergleich zu Jupiter sind sie klein, aber teilweise größer als der Planet Merkur.<br>Jupiter ist nicht nur der größte Planet im Sonnensystem sondern er dreht sich auch am schnellsten um sich selbst. Nur knapp 10 Stunden benötigt er für eine Rotation. Diese Geschwindigkeit hat zu einer deutlichen Abplattung des Planeten geführt und erklärt wohl auch die Wolkenbänder, die man auf seiner Oberfläche sehen kann.<br>Für eine Umkreisung der Sonne benötigt der Planet 11,86 Erdjahre.<br>Daneben hat Jupiter ein starkes Magnetfeld und muß im Inneren über eine Wärmequelle verfügen, da er etwas mehr Wärme abgibt, als er von der Sonne erhält.<br>Als Gasriese hat er keine feste Oberfläche und überhaupt nur eine sehr geringe Dichte. In seinem Inneren vermutet man aber einen Gesteinskern.<br>Ein sehr auffallendes Merkmal auf Jupiters Oberfläche ist der „Rote Fleck“. Es handelt sich dabei um ein riesiges Sturmsystem in dem die Erde zweimal hineinpasst. Bereits seit 300 Jahren ist es bekannt, was es so lange stabil hält ist bis jetzt ein Rätsel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zahlen, Daten und Fakten über den Planeten hat die NASA im <a href="https://science.nasa.gov/jupiter/jupiter-facts/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Jupiter Fact Sheet</a> in englischer Sprache zusammengestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-jupiter/" data-wpel-link="internal">Lexikon: Planet Jupiter</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lexikon: Planet Merkur</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-merkur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Geuking]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Aug 2016 22:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Merkur]]></category>
		<category><![CDATA[Planet]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=6409</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Planet Merkur. Autor: Star-Light . Der Merkur ist der innerste Planet unseres Sonnensystems und damit der Sonne am nächsten. Er ist benannt nach dem römischen Gott des Handels.Außerdem ist Merkur der kleinste Planet mit Sonnensystem mit 4.880 km Durchmesser. Nimmt man einen Kreis mit dem Äquatordurchmesser der Erde haben zweieinhalb Merkure nebeneinander darin Platz. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-merkur/" data-wpel-link="internal">Lexikon: Planet Merkur</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Planet Merkur.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: Star-Light .</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/MercurySliced-small.jpg" alt="" /><figcaption>Grafik basierend auf neuen Forschungen,<br> die zeigen, dass der Planet einen soliden inneren Kern hat.<br>Bildnachweis: Antonio Genova.</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Merkur ist der innerste Planet unseres Sonnensystems und damit der Sonne am nächsten. Er ist benannt nach dem römischen Gott des Handels.<br>Außerdem ist Merkur der kleinste Planet mit Sonnensystem mit 4.880 km Durchmesser. Nimmt man einen Kreis mit dem Äquatordurchmesser der Erde haben zweieinhalb Merkure nebeneinander darin Platz. Lange dachte man der Merkur umkreist die Sonne in einer gebundenen Rotation. Das würde bedeuten, dass er der Sonne immer dieselbe Seite zuwendet weil die Eigendrehung genau so lang dauert wie ein Umlauf um die Sonne. Heute weiß man, dass der Merkur in 59 Erdtagen einmal um sich selbst kreist und 88 Tage für einen Sonnenumlauf benötigt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/Limb_mosaic2.jpg" alt="" /><figcaption>Es ist ein Mosaik aus zwei Bildern der Wide Angle Camera<br> (WAC) of the Mercury Dual Imaging System (MDIS) am 23.10.2012.<br> Die Auflösung beträgt 1400 Meter pro Pixel.</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Merkur fehlt eine dichte Atmosphäre, die für eine Temperaturverteilung sorgen könnte. Auf der sonnenzugewandten Seite kann die Temperatur auf über 400 Grad Celsius steigen und auf der abgewandten Seite auf unter -170 Grad fallen. Jahreszeiten, wie auf der Erde, gibt es auf Merkur nicht. Seine Achse ist gegenüber der Ekliptikebene nur um 2,11 Grad geneigt. Eine weitere Besonderheit ist die hohe Bahnexzentrizität. Das bedeutet Merkur bewegt sich nicht in einer Kreisbahn um die Sonne, sondern in einer eher elliptischen Bahn. Diese verschiebt sich auch noch alle 100 Jahre um 1,56 Grad und ist gegenüber der Erdumlaufbahn um 7 Grad geneigt.  Die NASA hat Zahlen, Daten und Fakten zum Merkur im <a href="https://science.nasa.gov/mercury/facts/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Mercury Fact Sheet</a> in englischer Sprache zusammengestellt.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-merkur/" data-wpel-link="internal">Lexikon: Planet Merkur</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
