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	<title>Plesetsk &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Plesetsk &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Russland startet Frühwarnsatellit Kosmos 2.510</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/russland-startet-fruehwarnsatellit-kosmos-2-510/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Nov 2015 18:40:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[41032]]></category>
		<category><![CDATA[Fregat]]></category>
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		<category><![CDATA[Frühwarnsatellit]]></category>
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		<category><![CDATA[Militär]]></category>
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		<category><![CDATA[Sojus-2.1b]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 17. November 2015 um 7:34 Uhr MEZ (9:34 Uhr Moskauer Zeit) wurde auf einer Sojus-2.1b-Rakete mit Fregat-M-Oberstufe der Frühwarnsatellit Kosmos 2.510 von der Rampe 4 des Startkomplexes 43 in Plessezk im Norden Russlands aus gestartet. Es handelt sich dabei möglicherweise um einen Satelliten eines neuen Typs namens Tundra bzw. 14F142. Ein Beitrag von Thomas [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 17. November 2015 um 7:34 Uhr MEZ (9:34 Uhr Moskauer Zeit) wurde auf einer Sojus-2.1b-Rakete mit Fregat-M-Oberstufe der Frühwarnsatellit Kosmos 2.510 von der Rampe 4 des Startkomplexes 43 in Plessezk im Norden Russlands aus gestartet. Es handelt sich dabei möglicherweise um einen Satelliten eines neuen Typs namens Tundra bzw. 14F142.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Interfax, Kommersant, Raumfahrer.net, RIAN, russianforces.org, russianspaceweb.com, Russisches Verteidigungsministerium, Sputnik</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um 7:36 Uhr MEZ (9:36 Uhr Moskauer Zeit) erfasste das Bahnverfolgungs- und Satellitenkontrollzentrum German Titow alias Golizyno 2 in Krasnoznamensk westlich von Moskau die gestartete Rakete &#8211; eine Variante von Koroljows berühmter <a href="https://www.raumfahrer.net/r-7/" data-wpel-link="internal">R-7</a> &#8211; mit der Nutzlast für die Luft- und Weltraumverteidigungskräfte (Voyska Vozdushno-Kosmicheskoy Oborony, VKO &#8211; Russisch: Войска воздушно-космической обороны, ВКО) des russischen Verteidigungsministeriums.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Satellit an Bord der schon im Jahr 2009 hergestellten <a href="https://www.raumfahrer.net/sojus-2/" data-wpel-link="internal">Sojus 2.1b</a> wurde nach dem 1845. R-7-Start insgesamt in einen hochelliptischen Orbit mit einem Apogäum &#8211; dem erdfernsten Bahnpunkt &#8211; von etwa 38.552 Kilometern über der Erdoberfläche und einem Perigäum &#8211; dem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt &#8211; von rund 1.626 Kilometern sowie einer Inklination, der Neigung gegen den Erdäquator, von 63,4 Grad gebracht. Für einen Umlauf benötigt Kosmos 2.510 auf dieser Bahn rund 714 Minuten, also etwas unter 12 Stunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Mitarbeiter des russischen Verteidigungsministeriums äußerte gegenüber der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti (Russisch: РИА Новости), dass der neue Satellit zum geplanten Zeitpunkt im Zielorbit ausgesetzt worden sei. Nach Angaben der gleichen Quelle habe man mit dem Erdtrabanten eine stabile Telemetrie-Verbindung etabliert, und könne auf die, wie vorgesehen funktionierenden, Satellitensysteme zugreifen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zahlreiche Beobachter aus Ost und West vermuten, dass es sich bei dem neuen Satelliten um den ersten Frühwarnsatelliten eines neuen &#8222;Tundra&#8220; genannten Typs mit dem Erzeugniscode 14F142 handelt. Der Einsatz solcher Raumfahrzeuge soll als Teil eines integrierten Weltraumsystems, russisch EKS für Единой космической системы bzw. Jedinaja Kosmitscheskaja Systema genannt, erfolgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Entsprechend kursiert für den jetzt gestarteten Satelliten auch die Bezeichnung EKS 1. Das russische Verteidigungsministerium bezeichnet das Raumfahrzeug in einer Presseerklärung als Raumapparat neuer Generation im Interesse des Verteidigungsministeriums. In einer englischsprachigen <a href="https://web.archive.org/web/20220122113529/https://eng.mil.ru/en/news_page/country/more.htm?id=12065995@egNews" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Meldung</a> ist von einem &#8222;new generation space module&#8220; die Rede.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Hersteller von 14F142-Satelliten haben Beobachter <a href="https://web.archive.org/web/20220403103048/https://www.energia.ru/english/index.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Energia</a> identifiziert. Zu Grunde gelegter Satellitenbus könnte eine Konstruktion mit der Bezeichnung <a href="https://web.archive.org/web/20210614140834/https://www.energia.ru/english/energia/usp/usp.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">USP</a> für &#8222;Universal Space Platform&#8220; sein. Die Nutzlast zur Erkennung von Raketenstarts kommt mutmaßlich vom zentralen Institut für Wissenschaft und Forschung Kometa.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entwicklung eines russischen satellitenbasierten Frühwarnsystems und erste Starts erfolgten bereits in den 1970ern. Seit Beginn der 1980er Jahre wurden Satelliten des Typs US-K regelmäßig eingesetzt, um Raketenstarts, insbesondere solche der Vereinigten Staaten von Amerika, mit optischen Teleskopen und Infrarotsensoren festzustellen und zu orten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für eine sinnvolle Beobachtung rund um die Uhr werden mindestens vier Satelliten benötigt, da sie auf ihren hochelliptischen Bahnen nur etwa sechs Stunden die Landmasse der USA beobachten können. Ins All transportiert wurden die zuletzt genutzten Satelliten von <a href="https://www.raumfahrer.net/molnija/" data-wpel-link="internal">Molnija-M-Rake</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.raumfahrer.net/molnija/" data-wpel-link="internal">ten</a>, ebenfalls eine Variante der R-7.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der drittletzte Molnija-M-Start erfolgte am 23. Oktober 2007, als mit Kosmos 2.430 ein Frühwarnsatellit des Typs US-K transportiert wurde. Am 2. Dezember 2008 erfolgte ebenfalls ein Start eines solchen Satelliten auf einer entsprechenden Rakete. Der als Kosmos 2.446 bezeichnete Satellit und Kosmos 2.430 waren bis zum Start von Kosmos 2.469 am 30. September 2010 auf der letzten Molnija-M-Rakete die einzigen betriebsfähigen russischen Frühwarnsatelliten auf hochelliptischen Umlaufbahnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Russland setzte wie die Vereinigten Staaten von Amerika zusätzlich auch Frühwarnsatelliten im Geostationären Orbit ein, aktuell verfügt Russland jedoch über kein solches betriebsfähiges Raumfahrzeug im Geostationären Orbit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der geostationäre Frühwarnsatellit Kosmos 2.440, ein im Juni 2008 gestartetes Raumfahrzeug des Typs 71kh6 bzw. US-KMO, ist seit dem Frühjahr 2010 nicht mehr verwendbar. Als Nachfolger wurde Kosmos 2.479 am 30. März 2012 &#8211; Auslegungsbetriebsdauer zwischen fünf und sieben Jahren &#8211; ins All gebracht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kosmos 2.479 hörte jedoch bereits im April 2014 auf zu senden, hielt also wie sein Vorgänger nur etwa zwei Jahre. Regelmäßig erforderliche Manöver zum Bahnerhalt endeten. Die russische Zeitung Kommersant meldete seinerzeit, der Satellit habe Probleme mit von einem Lieferanten aus dem Ausland bezogenen Akkumulatoren zur Speicherung elektrischer Energie bekommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kosmos 2.510 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 41.032 und als COSPAR-Objekt 2015-066A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13906.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">EKS-1 (Kosmos-2510) auf Sojus 2.1b</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jungfernflug mit neuer Rakete und Oberstufe</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/jungfernflug-mit-neuer-rakete-und-oberstufe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Dec 2013 18:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Jungfernflug]]></category>
		<category><![CDATA[Plesetsk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gestern wurde vom Kosmodrom Plesezk erstmals eine Trägerrakete des Typs Sojus 2.1w gestartet. Als Oberstufe kam ebenfalls zum ersten Mal eine Wolga zum Einsatz. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, Raumcon, Skyrocket, Wikipedia. Der Start erfolgte gegen 14.30 Uhr MEZ, die Nutzlast bestand aus einem Ballastkörper, an dem seitlich zwei Radarkalibrierungskugeln angebracht waren und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Gestern wurde vom Kosmodrom Plesezk erstmals eine Trägerrakete des Typs Sojus 2.1w gestartet. Als Oberstufe kam ebenfalls zum ersten Mal eine Wolga zum Einsatz.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, Raumcon, Skyrocket, Wikipedia.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29122013194750_small_1.jpg" alt="Roskosmos" width="260"/><figcaption>
Sojus 2.1w beim Start 
<br>
(Bild: Roskosmos)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start erfolgte gegen 14.30 Uhr MEZ, die Nutzlast bestand aus einem Ballastkörper, an dem seitlich zwei Radarkalibrierungskugeln angebracht waren und auf dessen Oberseite der Satellit AIST 1 befestigt war. Alle Nutzlasten wurden erfolgreich ausgesetzt bzw. getrennt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während die Kalibrierungskugeln als Ziele zur Eichung von russischen Radar-Bahnverfolgungsanlagen auf der Erde dienen, hat AIST 1 einen wissenschaftlich-technischen Hintergrund. Der Satellit wurde an der Luft- und Raumfahrtuniverität Samara weitgehend von Studenten entwickelt und gebaut. Die Messeinrichtungen an Bord sollen das Erdmagnetfeld entlang der Bahn sehr genau vermessen. Außerdem wird mit AIST ein neuer Satellitenbus erprobt. Gleichzeitig sollen Methoden erarbeitet werden, wie man die Mikrogravitation bei einem derartigen Satelliten minimieren kann. Außerdem werden Mirkometeoriteneinschläge erfasst. Die Masse des Satelliten liegt bei lediglich 53 kg. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sojus 2.1w (Союз-2.1в, wobei в der dritte Buchstabe des russischen Alphabets ist und &#8222;we&#8220; mit unbetrontem e ausgesprochen wird) ist eine auf der Basis des Zantralblocks der Sojus entwickelte neue Trägerrakete für kleinere Nutzlasten bis 2,8 t. Sie besteht nur aus zwei Stufen, wobei die erste gegenüber der zweiten Stufe des traditionellen Sojus verlängert und im Durchmesser vergrößert ist und ein NK 33 als Triebwerk verwendet. Dieses Einkammertriebwerk stammt von der russischen Rakete N1, die ursprünglich für Mondflüge vorgesehen war. Die zweite Stufe wurde von der Sojus 2.1b (russisch Б) übernommen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Oberstufe kam die ebenfalls neu entwickelte Волга (Wolga) zum Einsatz, die ebenfalls für kleinere Nutzlasten geeignet ist, für die eine Fregat überdimensioniert wäre. Laut Roskosmos funktionierten alle Teile der Rakete einwandfrei und die Nutzlasten wurden gegen 16.10 Uhr MEZ auf Bahnen zwischen 600 und 626 km Höhe bei einer Neigung von 82,4 Grad gegen den Erdäquator ausgesetzt. Der Jungfernflug der Rakete war zuvor über Monate hinweg mehrmals verschoben worden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10973.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">2x SKRL-756 + AIST-2 auf Sojus-2.1w/Wolga (Союз-2.1в/Во́лга) &#8211; Jungfernflug</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4080.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Träger Sojus 2.1w</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10963.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Wolga-Oberstufe</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/jungfernflug-mit-neuer-rakete-und-oberstufe/" data-wpel-link="internal">Jungfernflug mit neuer Rakete und Oberstufe</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Drei Strela-3M mit einem Rokot-Träger gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/drei-strela-3m-mit-einem-rokot-traeger-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Dec 2013 17:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Plesetsk]]></category>
		<category><![CDATA[Strela]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=37776</guid>

					<description><![CDATA[<p>In der Nacht wurden drei militärische Kommunikationssatelliten vom Typ Strela-3M gestartet. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, Skyrocket, Raumcon. Der Start erfolgte gegen 1.31 Uhr MEZ vom Kosmodrom Plesezk aus. Die Strela-Satellitenserie gibt es seit 1964, wobei die Bezeichnung 3M für eine Weiterentwicklung der dritten Generation steht, die seit 2005 für die militärisch-taktische Sprach- [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/drei-strela-3m-mit-einem-rokot-traeger-gestartet/" data-wpel-link="internal">Drei Strela-3M mit einem Rokot-Träger gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">In der Nacht wurden drei militärische Kommunikationssatelliten vom Typ Strela-3M gestartet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: Roskosmos, Skyrocket, Raumcon.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start erfolgte gegen 1.31 Uhr MEZ vom Kosmodrom Plesezk aus. Die Strela-Satellitenserie gibt es seit 1964, wobei die Bezeichnung 3M für eine Weiterentwicklung der dritten Generation steht, die seit 2005 für die militärisch-taktische Sprach- und Datenkommunikation in unwegsamem Gelände im Einsatz ist. 
<br>
Die offiziellen Bezeichnungen der jeweils etwa 225 kg trägen und von NPO Prikladnoi Mechaniki gefertigten Satelliten lauten Kosmos 2488, 2489 und 2490. Die Satelliten umlaufen die Erde auf Bahnen in Höhen um 1.400 km bei einer Neigung von ca. 82,6 Grad. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12169.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">3 x Rodnik auf Rockot</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/drei-strela-3m-mit-einem-rokot-traeger-gestartet/" data-wpel-link="internal">Drei Strela-3M mit einem Rokot-Träger gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erneut russischer Bildaufklärungssatellit gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erneut-russischer-bildaufklaerungssatellit-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 May 2012 07:43:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Aufklärungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Plesetsk]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-U]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 17. Mai 2012 um 16:05 Uhr MESZ wurde auf einer dreistufigen Sojus-U-Rakete der Aufklärungssatellit Kosmos 2.480 von Plesezk, Startplatz 16/2, gestartet. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: RIAN. Nach acht Minuten Flugzeit um 16:13 Uhr MESZ hatte das von Arsenal in St. Petersburg gebaute, von Progress aus Samara entwickelte Raumfahrzeug seinen Zielorbit erreicht. Der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/erneut-russischer-bildaufklaerungssatellit-gestartet/" data-wpel-link="internal">Erneut russischer Bildaufklärungssatellit gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 17. Mai 2012 um 16:05 Uhr MESZ wurde auf einer dreistufigen Sojus-U-Rakete der Aufklärungssatellit Kosmos 2.480 von Plesezk, Startplatz 16/2, gestartet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: RIAN.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach acht Minuten Flugzeit um 16:13 Uhr MESZ hatte das von Arsenal in St. Petersburg gebaute, von Progress aus Samara entwickelte Raumfahrzeug seinen Zielorbit erreicht.
<br>
Der Einsatz des Satelliten wird, soweit man sich an den Missionzeiten der Vorgänger des gleichen Typs orientiert, einige Monate andauern. Die Aufgabe von Kosmos 2.480 ist es, im Weltraum Filmmaterial zu belichten und dieses anschließend in mindestens einer Rückkehrkapsel auf russischem Territorium zu landen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Satelliten des Typs Kobalt-M alias Yantar-4K2M bestehen aus einem raumflugtechnischen Teil und einer großen Wiedereintrittskapsel mit Kamerasystemen. Zusätzlich können bei einem solchen Satelliten weitere, kleinere Wiedereintrittskapseln mitgeführt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Katalogisiert ist Kosmos 2.480 als Objekt 2012-024A bzw. mit der NORAD-Nr. 38.335. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11028.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sojus U mit Kobalt-M</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/erneut-russischer-bildaufklaerungssatellit-gestartet/" data-wpel-link="internal">Erneut russischer Bildaufklärungssatellit gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Molnija</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/molnija/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 17:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[Koroljow]]></category>
		<category><![CDATA[Molnija]]></category>
		<category><![CDATA[Molnija-M]]></category>
		<category><![CDATA[Plesetsk]]></category>
		<category><![CDATA[R-7]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=45096</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Molnija bildete Jahre lang das Rückgrat der russischen Raumfahrt und startete nicht nur die ersten russischen Kommunikationssatelliten, sondern auch die ersten Sonden zu Venus und Mars. Ein Beitrag von Daniel Maurat. Geschichte Nach den Erfolgen der Sputnik-Satelliten und der ersten Luna-Sonden wollte man in der Sowjetunion weitere Erfolge verbuchen. Nachdem das Wostok-Programm schon angelaufen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/molnija/" data-wpel-link="internal">Molnija</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die <em>Molnija</em> bildete Jahre lang das Rückgrat der russischen Raumfahrt und startete nicht nur die ersten russischen Kommunikationssatelliten, sondern auch die ersten Sonden zu Venus und Mars.</h4>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Daniel Maurat.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Geschichte</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/molnija.jpg" alt=""/><figcaption>Eine Molnija beim Start der <br>Vonussonde Venera 1 am<br> 12. Februar 1961<br>(Bild: Roskosmos)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach den Erfolgen der <em>Sputnik</em>-Satelliten und der ersten <em>Luna</em>-Sonden wollte man in der Sowjetunion weitere Erfolge verbuchen. Nachdem das <em>Wostok</em>-Programm schon angelaufen ist, dachte man daran, einfache Raumsonden zu den nächsten Planeten, also Venus und Mars, sowie schwerere Raumsonden und sogar Lander zum Mond zu schicken. Doch bisher fehlte eine Rakete (die <em>Luna</em> konnte gerade einmal 400 kg zum Mond bringen). So beauftragte man den Hersteller der <em>R-7</em>, das Konstruktionsbüro <em>OKB 1</em> unter dem legendären Chefkonstrukteur Sergeji Koroljow damit, eine neue Rakete auf Basis der <em>R-7</em> zu entwickeln, die in der Lage sein sollte, die von ihr geforderten Aufgaben zu erfüllen. Doch es stellte sich nun ein neues Problem: Um die Sonden zu ihrem Ziel zu bringen, muss die Oberstufe eine Freiflugphase machen. Dies steigert die Nutzlast zum Ziel, da sonst die Zielstellung, eine Sonde zu Mars oder Venus zu schicken, nicht erreichbar wäre. Solch eines Flugprofils bedurfte also eine Wiederzündung einer mit Flüssigtreibstoff betriebenen Oberstufe im Orbit, ein Verfahren, dass noch nie zuvor durchgeführt wurde. Doch schließlich konnte man dieses Problem lösen: Man nutze einen weiteren, kleineren mit Festtreibstoff betriebenen Triebwerksblock, der zuerst gezündet wurde. Durch den Schub des Triebwerksblocks sammelte sich der Treibstoff am Boden der Tanks und gewährleistete so den regelmäßigen Treibstofffluss zum Triebwerk, ein elementarer Bestandteil des Betriebs eines Treibwerkes. Nach der Zündung des Haupttriebwerks wird der zusätzliche Triebwerksblock abgetrennt. Danach ist die Stufe nicht mehr fähig, nochmal zu zünden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die zweite Stufe war eine Neuentwicklung. Sie war um einiges größer als die bisher eingesetzte <em>Block E</em> in der <em>Wostok</em> und hatte auch schubstärkere Triebwerke. Genauso wie in der zuvor eingesetzten <em>Block E</em> nutze man die heiße Stufentrennung zum Zünden und Trennen der zweiten von der ersten Stufe. Sie wurde zum integralen Bestandteil späterer Varianten der <em>R-7</em> und wird, natürlich modernisiert, noch in den Trägern vom Typ <em>Sojus</em> genutzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihren &#8222;offiziellen&#8220; Namen erhielt die 8K78, als sie die ersten Satelliten der <em>Molnija</em>-Serie (russ. Молния für Blitz) startete. Gemäß der damals üblichen Praxis benannte man gleich die ganze Rakete nach dem Satelliten, wodurch die 8K78 zur <em>Molnija</em> wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Versionen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt gab es zwei Versionen der <em>Molnija</em> mit mehreren Unterversionen:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>8K78 Molnija</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die 8K78 <em>Molnija</em> war die erste sowjetische Rakete, die in der Lage war, interplanetare Sonden zu starten. Dazu entwickelte man im Konstruktionsbüro <em>OKB 1</em> zwei neue Stufen, die neue Zweitstufe <em>Block I</em> sowie die <em>Block L</em>, das Herzstück der <em>Molnija</em>. Sie diente vor allem zum Start von Raumsonden vom Typ <em>Venera</em> (russ. Венера für Venus) sowie vom Typ <em>Mars</em> (russ. Марс für Mars), später auch Sonden vom Typ <em>Zond</em> (russ. Зонд für Sonde) und auch die ersten Kommunikationssatelliten vom Typ <em>Molnija</em> (später bekam die von ihnen Umlaufbahn den Namen <em>Molnija-Orbit</em>), denen die Rakete ihren Namen verdankt. Ihren Erststart erlebte sie am 20. Januar 1960, noch nur mit einem Modell der <em>Block L</em>, um so die neue Zweistufe <em>Block I</em> zu testen. Von ihren 26 Starts waren ganze 13 Fehlschläge, wobei meistens das Problem die <em>Block L</em>-Oberstufe war. Sie zündete nämlich entweder nur kurz oder überhaupt nicht. Deswegen flog sie nur bis 1965 und wurde dann durch die verbesserte <em>Molnija M</em> ersetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>8K78M Molnija M</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/molnija_m.jpg" alt=""/><figcaption>Eine der letzten Vetreter der <br>Molnija-M am 23. Oktober 2007 <br>auf der Rampe. An Bord der <br>Frühwarnsatellit Oko 84.</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die <em>Molnija M</em> war eine stark verbesserte Version der <em>Molnija</em>, wobei vor allem die Eliminierung des Konstruktionsfehlers in der <em>Block L</em>. Sie wurde schnell zum Arbeitspferd der sowjetischen Raumfahrt, neben der anderen Varianten der <em>R-7</em>, der <em>Tsyklon</em> und der <em>Proton</em>, und war im Gegensatz zu ihrem Vorgänger eine der erfolgreichsten Varianten der <em>R-7</em>. Eine weitere Neuerung waren die verschiedenen Varianten der <em>Block L</em>, die zur Verfügung standen. Damit wurde die Rakete etwas flexibler. Doch der Nachteil der einmaligen Wiederzündung der <em>Block L</em> blieb für die Rakete ein Manko bis zum Ende. Sie startete zum ersten Mal dabei am 19. Februar 1964 und startete bis zu ihrem letzten Flug am 30. September 2010 nicht weniger als 297 Mal, einen auch für eine Version der <em>R-7</em> nicht schlechter Wert. Dabei gab es ganze 20 Fehlschläge, wobei hier die meisten auch auf die <em>Block L</em> zurückzuführen waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Technik</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die verschiedenen Versionen der <em>Molnija</em> besaßen alle drei Stufen mit vier Boostern:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Die vier eingesetzten <strong>Booster</strong>, auch als <em>Block B, W, G, D</em> (russ. Блок Б, В, Г, Д) bekannt, waren verbesserte Versionen der Booster der <em>R-7</em>. Genauso wie ihre Vorgänger waren sie 19 m lang, hatten einen Basisdurchmesser von 2,68 m und wogen voll betankt 43,4 t. Als Treibwerke nutzte man zunächst pro Booster ein <em>NPO Energomash RD-107-8D74PS</em>, die noch von der <em>Sputnik</em> stammten. Sie lieferten je einen Schub von 995,3 kN (im Vakuum) und brannten 119 Sekunden lang. Später benutze man ein verbessertes <em>NPO Energomash RD-107-8D727</em> mit einem Schub von 995,3 kN (im Vakuum) bei einer Brenndauer von 120 Sekunden. Als Treibstoff nutze man wie schon zuvor in den vorherigen Versionen der <em>R-7</em> die Treibstoffkombination aus <em>RP-1</em> (Kerosin) als Treibstoff und <em>LOX</em> (flüssiger Sauerstoff) als Oxydator.</li><li>Die <strong>erste Stufe</strong>, auch <em>Block A</em> (russ. Блок А), entsprach im Großen und Ganzen der Erststufe der <em>Wostok</em>-Rakete. Sie war 28 m lang, hatte einen Maximaldurchmesser von 2.99 m und wog voll betankt 100,6 t. Das zunächst eingesetzte einzelne Vierkammertriebwerk vom Typ <em>NPO Energomash RD-108-8D75K</em> mit einem Schub von 912 kN (im Vakuum) bei einer Brenndauer von 305 Sekunden. In der <em>Molnija M</em> nutzte man schon das <em>NPO Energomash RD-107-8D727</em>-Triebwerk mit einem Schub von 976,7 kN (im Vakuum) bei 291 Sekunden Brenndauer. Wie in den Boostern nutze man als Treibstoff <em>RP-1</em> und als Oxydator <em>LOX</em>.</li><li>Die <strong>zweite Stufe</strong> mit dem Namen <em>Block I</em> (russ. Блок И) war eine Neuentwicklung für die <em>Molnija</em>. Die Stufe an sich war 6,80 m lang, hatte einen Durchmesser von 2,58 m und wog voll betankt 24,8 t. Das einzelne in der <em>Molnija</em> genutzte <em>OKB Kosberg RD-0108</em>-Triebwerk lieferte einen Schub von 298 kN bei einer Brenndauer von 250 Sekunden. Später nutze man ein verbessertes Triebwerk vom Typ <em>KBKhimAvtomatiki RD-0110</em>-Triebwerk mit einem Schub von 298,1 kN bei einer Brenndauer von 241 Sekunden. Als Treibstoff nutzte man dabei wie in den unteren Stufen <em>RP-1</em> und <em>LOX</em> als Oxydator.</li><li>Die <strong>dritte Stufe</strong>, die <em>Block L</em> (russ. Блок Л), war das Herz der <em>Molnija</em> und der Urvater der wohl berühmtesten russischen Oberstufe, der <em>Block D</em>. Die Stufe an sich war 3,32 m lang, hatte einen Durchmesser von 2,58 m und wog voll betankt 5,72 t. Die Treibstoffzuladung konnte so verändert werden, dass die Stufe beim Start zwischen 5,72 und 4,99 t wog. Das einzelne <em>OKB Koroljow S1-5400</em>-Triebwerk lieferte für 250 Sekunden Brenndauer einen Schub von 63,8 kN. Für die Wiederzündung nutze man einen speziellen abwerfbaren Triebwerksblock, den sogenannten <em>BOZ</em> (russ. БОЗ), die den Treibstoff am Boden der Tanks sammelte und so einen zuverlässigen Treibstofffluss gewährleistete. Als Treibstoff nutze man den auch in der restlichen Rakete genutzten Treibstoffmix aus <em>RP-1</em> und <em>LOX</em>.<br><br>Nachdem die erste Version der <em>Block L</em> eine miserable Statistik hatte, entwickelte man sie weiter. Daraus wurden in den Jahren folgende Versionen:<br><br><ul><li>Eine verbesserte Version der <em>Block L</em> (russ. Блок Л) mit einem verbesserten <em>OKB Isajew S1-5400A</em>-Triebwerk.</li><li>Die <em>Block ML</em> (russ. Блок МЛ) war eine verbesserte Variante mit einem neuen <em>11D33</em>-Triebwerk mit einem Schub von 66,3 kN Schub bei einer reduzierten Brenndauer von 200 Sekunden</li><li>Die <em>Block MWL</em> (russ. Блок МВЛ) war eine Spezialversion der <em>Block ML</em> mit einer etwas höheren maximalen Nutzlast.</li><li>Die <em>Block 2BL</em> (russ. Блок 2БЛ) entsprach der <em>Block 2BL</em>, hatte aber eine reduzierte Brenndauer von 163 Sekunden.</li><li>Die <em>Block 2BLM</em> (russ. Блок 2БЛМ) war eine verbesserte Variante der <em>Block 2BL</em>. Die Hauptveränderung war vor allem das neue <em>11D33M</em>-Triebwerk.</li><li>Die <em>Block SOL</em> (russ. Блок СОЛ) hatte ein geringeres Leergewicht, was der Nutzlast zugutekam.</li></ul></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Starts</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <em>Molnija</em>-Raketen starten zwischen 1960 und 2010, also in einem Zeitraum von über 50 Jahren, insgesamt ganze 318 Mal, eine sehr gute Startrate für jede Rakete. Dabei gab es 29 Fehlschläge, wobei die meisten in den frühen Jahren der Rakete geschahen. Dies lag an dem schon genannten Konstruktionsfehler in der <em>Block L</em>. Als Startplätze kamen dabei der Kosmodrom Baikonur in Kasachstan mit den <em>R-7</em>-Rampen 1 (auch <em>Gagarins Start</em> genannt) sowie die Startrampe 31 und der Kosmodrom Plessetsk in Nordrussland mit den Startrampen SK-1 / 41/1, SK-2 / 16/2, SK-3 / 43/3 und SK-4 / 43/4 zum Einsatz. Als Nutzlasten startete die Rakete nicht nur die ersten sowjetischen interplanetaren Raumsonden vom Typ <em>Venera</em>, <em>Mars</em> und <em>Zond</em> oder fortgeschrittene Mondsonden vom Typ <em>Luna</em>, sondern auch eine Reihe von Kommunikationssatelliten vom Typ <em>Molnija</em>, sondern auch Frühwarnsatelliten vom Typ <em>US-K</em> und Forschungssatelliten der <em>Prognoz</em>-Reihe.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ende</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl die <em>Molnija</em>, nachdem sie ihre Kinderkrankheiten überwunden hatte, hatte sie doch einige Nachteile gegenüber anderen Trägern wie der <em>Sojus-Fregat</em>: Durch die <em>BOZ</em>-Triebwerkseinheit konnte die Stufe nur ein einziges Mal wiedergezündet werden, was ihr Einsatzspektrum einschränkte. Die <em>Fregat</em> dagegen kann mehrere Male wiedergezündet werden und so sind viel mehr Bahnen erreichbar als für die <em>Molnija</em>. So ging die Startrate nach dem Ende der UdSSR immer mehr runter und die Produktion wurde eingestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Webseiten:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.russianspaceweb.com/vostok_lv.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">RussianSpaceWeb.com</a></li><li><a href="https://space.skyrocket.de/doc_lau/vostok.htm" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Daten bei <em>Gunther&#8217;s Space Page</em></a></li><li><a href="https://historicspacecraft.com/Rockets_Russian.html#Molniya" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">HistoricSpaceCraft.com</a></li><li><a href="https://web.archive.org/web/20240727190731/http://www.b14643.de/Spacerockets_1/East_Europe_1/Semyorka/Description/Molniya/Frame.htm" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Daten zur <em>Molnija</em> bei Norbert Brügge</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/molnija/" data-wpel-link="internal">Molnija</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kosmos-3M bringt Kosmos 2463 ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kosmos-3m-bringt-kosmos-2463-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 10:21:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmos 3M]]></category>
		<category><![CDATA[Parus]]></category>
		<category><![CDATA[Plesetsk]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Reschetnjow]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33032</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am frühen Morgen des 27. April 2010 hob um 3:05 Uhr MESZ die zweistufige Kosmos-3M-Trägerrakete im Kosmodrom Plesetsk im Norden Russlands mit einem russischen Datenrelaissatelliten vom Typ Parus an Bord ab. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NSF, RIAN, Roskosmos. Der Start einer der letzten, seit über 40 Jahren eingesetzten Kosmos-3M-Raketen erfolgte von der Startrampe [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am frühen Morgen des 27. April 2010 hob um 3:05 Uhr MESZ die zweistufige Kosmos-3M-Trägerrakete im Kosmodrom Plesetsk im Norden Russlands mit einem russischen Datenrelaissatelliten vom Typ Parus an Bord ab.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NSF, RIAN, Roskosmos.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start einer der letzten, seit über 40 Jahren eingesetzten Kosmos-3M-Raketen erfolgte von der Startrampe 132/1. Es war der 211. Start von dieser Rampe in Plesetsk, und der 445. Start einer Kosmos-3M zu einer Satellitenmission überhaupt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwei Minuten nach dem Abheben wurde die fliegende Rakete mit dem Satelliten an ihrer Spitze um 3:07 Uhr MESZ vom russischen Bahnverfolgungs- und Satellitenkontrollzentrum in Krasnoznamensk erfasst. Für 4:08 Uhr MESZ war das Aussetzen des Satelliten auf einer Umlaufbahn um die Erde vorgesehen. Um 6:15 Uhr MESZ wurde der Trabant auf einer Bahn mit einem Perigäum, dem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt, von rund 969 Kilometern über der Erde und einem Apogäum, dem erdfernsten Bahnpunkt, von rund 1.021 Kilometern über der Erde beobachtet. Die Neigung der Bahn gegen den Äquator betrug zu diesem Zeitpunkt etwa 82,96 Grad. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das von NPO Prikladnoi Mechaniki bzw. Reschetnjow Informational Satellite Systems gebaute Raumfahrzeug mit einer Masse von etwa 820 kg wird wie seine Vorgänger vor allem zur Datenkommunikation mit russischen Schiffen und U-Booten eingesetzt werden. Zuletzt war ein Satellit vom Typ Parus am 21. Juli 2009 in den Weltraum transportiert worden (Parus 98 alias Kosmos 2454). Der Typ Parus wird verschiedentlich auch als Tsyklon-B bezeichnet, der russische Erzeugniscode ist 11F627. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Kosmos 2463 alias Parus 99 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 36.519 bzw. als Objekt 2010-017A. </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8357.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">  Kosmos-3M mit Parus #99 </a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Wieder russischer Bildaufklärungssatellit gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/wieder-russischer-bildaufklaerungssatellit-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Apr 2010 00:00:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Plesetsk]]></category>
		<category><![CDATA[Rückkehrkapsel]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-U]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33050</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 16. April 2010 um 17:00 Uhr MESZ wurde auf einer dreistufigen Sojus-U-Rakete der Aufklärungssatellit Kosmos 2462 von Plesetsk, Startplatz 16/2, gestartet. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ITAR-TASS, JSR, RIAN, SPN. Der Satellit des Typs Kobalt-M alias Yantar-4K2M besteht aus einem raumflugtechnischen Teil und einer Wiedereintrittskapsel mit Kamerasystemen. Zusätzlich werden zwei weitere, kleinere Wiedereintrittskapseln [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/wieder-russischer-bildaufklaerungssatellit-gestartet/" data-wpel-link="internal">Wieder russischer Bildaufklärungssatellit gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 16. April 2010 um 17:00 Uhr MESZ wurde auf einer dreistufigen Sojus-U-Rakete der Aufklärungssatellit Kosmos 2462 von Plesetsk, Startplatz 16/2, gestartet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ITAR-TASS, JSR, RIAN, SPN.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Satellit des Typs Kobalt-M alias Yantar-4K2M besteht aus einem raumflugtechnischen Teil und einer Wiedereintrittskapsel mit Kamerasystemen. Zusätzlich werden zwei weitere, kleinere Wiedereintrittskapseln mitgeführt.
<br>
Kosmos 2462 wurde in einen Orbit mit einem Apogäum von 327 und einem Perigäum von 169 Kilometern über der Erdoberfläche und mit 67,2 Grad Inklination gesandt. Nach acht Minuten Flugzeit um 17:08 Uhr MESZ hatte das von Arsenal in St. Petersburg gebaute Raumfahrzeug seinen Zielorbit erreicht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Einsatz des Satelliten wird, soweit man sich an den Missionzeiten der Vorgänger des gleichen Typs orientiert, einige Monate andauern. Kosmos 2450, der letzte Satellit gleichen Typs, war 89 Tage in Betrieb. Die Aufgabe von Kosmos 2462 ist es, im Weltraum Filmmaterial zu belichten und dieses anschließend in Rückkehrkapseln auf russischem Terretorium zu landen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Satelliten des Nachfolgeprogramms Persona sollen gewonnene Bilddaten per Funkübertragung zur Erde schicken. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Katalogisiert ist Kosmos 2462 als Objekt 2010-014A  bzw. mit der NORAD-Nr. 36511. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8247.msg143670#msg143670" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Kobalt-M auf Sojus-U im April </a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/wieder-russischer-bildaufklaerungssatellit-gestartet/" data-wpel-link="internal">Wieder russischer Bildaufklärungssatellit gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>CryoSat ist startbereit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/cryosat-ist-startbereit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Oct 2005 13:47:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[CryoSat]]></category>
		<category><![CDATA[Eis]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Plesetsk]]></category>
		<category><![CDATA[Radar]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=30002</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der europäische Satellit CryoSat soll mittels neuer Technologie Fragen zum polaren Eisschmelzen beantworten. Am 8. Oktober soll CryoSat vom Plesetsk Cosmodrome in Russland starten. Ein Beitrag von Andreas Tramposch. Quelle: ESA. Bis jetzt beobachtete noch kein einziger Satellit das Schmelzen der polaren Eismassen an genau jener Stelle wo es für die Wissenschaftler am interessantesten ist: [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/cryosat-ist-startbereit/" data-wpel-link="internal">CryoSat ist startbereit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der europäische Satellit CryoSat soll mittels neuer Technologie Fragen zum polaren Eisschmelzen beantworten. Am 8. Oktober soll CryoSat vom Plesetsk Cosmodrome in Russland starten.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Andreas Tramposch. Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02102005154759_small_1.jpg" alt="None" width="312" height="390"/><figcaption>
<i>CrysSat</i>
 beim Abtasten der Oberfläche im plaren Randbereich. (Credit: 
<i>ESA</i>
) 
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bis jetzt beobachtete noch kein einziger Satellit das Schmelzen der polaren Eismassen an genau jener Stelle wo es für die Wissenschaftler am interessantesten ist: am Eisrand, wo der Hauptanteil des Schmelzvorgangs vor sich geht. <i>CryoSat</i>, der von der <i>ESA</i> entwickelte Satellit startet am 8. Oktober vom <i>Plesetsk Cosmodrome</i> in Russland und wird genau diese Stellen an den polaren Eismassen genauer unter die Lupe nehmen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><i>CryoSat</i> wird den Weg für ein besseres Verständnis des Schmelzvorganges der polaren Eismassen und der dadurch Verbundenen Erhöhung des Meeresspiegels ebnen. Bisher hatten die Satelliten große Probleme genau den Randbereich der polaren Eismasse genauer zu untersuchen.   Um die Eisdicke zu messen wird vom Satellit ein Radarsignal ausgesendet, welches von der Eisoberfläche wieder reflektiert wird. Aus dem Zeitunterschied der Aussendung und des Empfangens des Radarsignals kann die exakte Eisdicke berechnet werden.  Aufgrund der sehr steilen und unebenen Topographie der Eiskante war es bisher für Satelliten sehr schwierig die reflektierten Signale wieder einzufangen oder genau zu wissen von welchem Punkt der Eisoberfläche das Signal zurückgeschickt wurde. Die daraus entstandene Unsicherheit minderte die Auswertung der Messungen und Wissenschaftler waren der Meinung, dass die Untersuchung des Eisrandes mittels Satellitenbeobachtung unzugänglich sei.  Das Forscherteam hinter <i>CryoSat</i> schaffte es aber dieses Problem unter Kontrolle zu bringen. Mit insgesamt zwei Radarantennen kann der Satellit exakt den Winkel des rückkehrenden Signals und somit des Ortes an der Eisoberfläche bestimmen. Somit ist der Satellit in der Lage die Messung der Eisdicke, unabhängig wie steil die Oberfläche ist, fehlerfrei durchzuführen.  Vorangegangene Messungen mit Flugzeugen haben gezeigt, dass die polaren Eismassen pro Jahr um einen Meter Dicke verlieren. Andere Messungen zeigten eine Verdünnung der Eisplatten bis zu acht Meter pro Jahr. Jetzt sind die Forscher gespannt welche Ergebnisse <i>CryoSat</i> liefern wird.  </p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nigeria steigt zur Raumfahrtnation auf</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nigeria-steigt-zur-raumfahrtnation-auf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Sep 2003 14:24:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Plesetsk]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=28666</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zum ersten Mal startete am Samstag ein Satellit aus Nigeria (NigeriaSat-1) an Bord einer russischen Rakete. Damit stieg die Öl-reiche afrikanische Nation zur Raumfahrtnation auf. Ein Beitrag von meiklampmann. Quelle: cnn.com. Millionen Nigerianer verfolgten die Produkteinführung des Satelliten am Fernseher. Der Start erfolgte vom russischen Kosmodrom Plesetsk. &#8222;Das macht mich stolz, ein Nigerianer zu sein&#8220;, [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Zum ersten Mal startete am Samstag ein Satellit aus Nigeria (NigeriaSat-1)  an Bord einer russischen Rakete. Damit stieg die Öl-reiche afrikanische Nation zur Raumfahrtnation auf.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von meiklampmann. Quelle: cnn.com.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Millionen Nigerianer verfolgten die Produkteinführung des Satelliten am Fernseher. Der Start erfolgte vom russischen Kosmodrom Plesetsk.   </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Das macht mich stolz, ein Nigerianer zu sein&#8220;, so ein 27jähriger Wachmann Prosper Sunday in Lagos. &#8222;Es zeigt, das unser Land Fortschritte macht, wir sind im Raumzeitalter angekommen&#8220;.    </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regierung wird den 13 Millionen Dollar teueren Satelliten zur Erforschung von Wasservorkommen, Bodenerosion sowie für die Überwachung von Pipelines und Militäreinrichtungen benutzen, so der Sprecher der nigeranischen Raumfahrtbehörde, Solomon Olaniyi.   </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Satellit <i>NigeriaSat-1</i> wird auch für den milltärischen Dienst  eingesetzt sowie um die Infrastruktur des Landes anzupassen, besonders die Ölrohrleitungen. Nigeria ist eines der größten Öl-Exporteure der Welt, aber Diebe entleeren jeden Tag tausende von Fässern mit Öl. Durch den Einsatz von <i>NigeriaSat-1</i> hofft man, dieses Problem einzudämmen.    </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die meisten Bewohner des Landes Nigerias haben kein fließendes Wasser oder Strom. Über 30 Prozent der Bevölkerung können nicht lesen und schreiben und nur 1 Prozenz besitzen ein Telefon.   Deshalb betrachten die meisten Nigerianer den Start des Satelliten als eine reine Geldverschwendung.   </p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Nigerianer waren auch ahnungslos von der Einführung des Satelliten, weil sie kein Radio oder Fernseher besitzen. </p>
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		<title>Russland: Erfolgreicher Sechsfachstart</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/russland-erfolgreicher-sechsfachstart/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Sep 2003 17:14:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[BilSat-1]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[KAISTSAT-4]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmos-3M]]></category>
		<category><![CDATA[Larets]]></category>
		<category><![CDATA[Mozhayets-4]]></category>
		<category><![CDATA[Nigeria]]></category>
		<category><![CDATA[NigeriaSat-1]]></category>
		<category><![CDATA[Plesetsk]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Teleskop]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
		<category><![CDATA[UK-DMC]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine russische Kosmos-Rakete brachte am Samstagmorgen sechs internationale Satelliten ins All. Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: Itar-Tass. Heute früh startete eine Trägerrakete vom Typ Kosmos-3M erfolgreich in einen sonnensynchronen Orbit. An Bord befanden sich nach Angaben der russischen Streitkräfte sechs Satelliten, zwei russische und vier ausländische. Die russischen Satelliten mit den Namen Mozhayets-4 und [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Eine russische Kosmos-Rakete brachte am Samstagmorgen sechs internationale Satelliten ins All.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: Itar-Tass.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute früh startete eine Trägerrakete vom Typ <a href="https://www.raumfahrer.net/kosmos/" data-wpel-link="internal"><i>Kosmos-3M</i></a> erfolgreich in einen sonnensynchronen Orbit. An Bord befanden sich nach Angaben der russischen Streitkräfte sechs Satelliten, zwei russische und vier ausländische. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die russischen Satelliten mit den Namen <i>Mozhayets-4</i> und <i>Larets</i> sowie der türkische <i>BilSat-1</i>, der nigerianische <i>NigeriaSat-1</i>, der britische <i>UK-DMC</i> und der südkoreanische <i>KAISTSAT-4</i> starteten vom russischen Weltraumbahnhof Pletzetsk aus, der anders als Baikonour im russischen Territorium liegt. Für die Nutzung von Baikonour im heutigen Kasachstan muss Russland nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion hohe Mieten zahlen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><i>Mozhayets-4</i> wird zur Ausbildung von Kadetten in St. Petersburg und zur Forschung benutzt werden, <i>Larets</i> zur Abstimmung von Bodenradarsystemen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der türkische, nigerianische und britische Satellit dient jeweils zur Erdbeobachtung. Sie sind Teil eines Programms zur Beobachtung von Naturkatastrophen zwischen Großbritannien, Algerien, der Türkei, Nigeria, China und Thailand. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der südkoreanische Satellit soll mit einem speziellen Teleskop Ansammlungen von interstellaren Gaswolken erforschen.</p>
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		<title>GRACE: Erstes Schwerkraft-Modell der Erde</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/grace-erstes-schwerkraft-modell-der-erde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Aug 2003 10:44:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Erdumlaufbahn]]></category>
		<category><![CDATA[GFZ]]></category>
		<category><![CDATA[GPS]]></category>
		<category><![CDATA[GRACE]]></category>
		<category><![CDATA[Gravitationsfeld]]></category>
		<category><![CDATA[Plesetsk]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=28647</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein aus ersten Daten des GRACE-Satellitenduos erstelltes Schwerkraft-Modell der Erde zeigt ausgeprägte Schwerkraft-Täler und -Gebirge. Ein Beitrag von Michael Stein. Quelle: GFZ Potsdam. Die beiden baugleichen Satelliten der deutsch-amerikanischen Forschungsmission GRACE wurden am 17. März 2002 vom russischen Kosmodrom Plesetsk aus in rund 500 Kilometer hohe polare Erdumlaufbahnen transportiert. Seitdem fliegen die Tom und Jerry [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ein aus ersten Daten des <i>GRACE</i>-Satellitenduos erstelltes Schwerkraft-Modell der Erde zeigt ausgeprägte Schwerkraft-Täler und -Gebirge.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Michael Stein. Quelle: GFZ Potsdam.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04082003124411_small_1.jpg" alt="" width="260"/><figcaption>
Schwerkraftmodell der Erde. In rot sind Gebiete höherer Schwerkraft, in blau solche mit geringeren Gravitationswerten markiert.
<br>
(Grafik: CSR/TSGC)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden baugleichen Satelliten der deutsch-amerikanischen Forschungsmission <a href="https://www.raumfahrer.net/das-grace-duo/" data-wpel-link="internal"><i>GRACE</i></a> wurden am 17. März 2002 vom russischen Kosmodrom Plesetsk aus in rund 500 Kilometer hohe polare Erdumlaufbahnen transportiert. Seitdem fliegen die <i>Tom</i> und <i>Jerry</i> genannten Satelliten in etwa 220 Kilometer Entfernung hintereinander her und messen dabei permanent ihren Abstand zueinander mit der kaum vorstellbaren Genauigkeit von einem hundertstel Millimeter. Ihre eigene Position ermittel das Duo dabei mit Hilfe des <i>GPS</i>-Ortungssystems. Wenn nun beispielsweise <i>Tom</i> eine Massekonzentration überfliegt, wird seine Flugbahn und eben auch der Abstand zu <i>Jerry</i> dadurch geringfügig verändert, was sich in den Messdaten niederschlägt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 25. Juli ist nun das erste auf Basis von Daten der <i>GRACE</i>-Mission beruhende Schwerkraft-Modell unseres Heimatplaneten veröffentlicht worden. Nach Angaben der Wissenschaftler beim <a rel="noopener noreferrer follow" href="https://www.gfz.de/" target="_blank" data-wpel-link="external"><i>GeoForschungsZentrum Potsdam</i></a> sowie beim <a rel="noopener noreferrer follow" href="https://www2.csr.utexas.edu/grace/" target="_blank" data-wpel-link="external"><i>Center for Space Research</i></a> der <i>University of Texas</i> sind hierfür Messdaten benutzt worden, die an 39 Tagen im August und November letzten Jahres erhoben worden sind. Obwohl zu dieser Zeit die wissenschaftliche Phase der Mission noch nicht begonnen hatte ist schon dieses Modell des Erdgravitationsfeldes rund fünf Mal genauer als alle vorherigen Modelle, die im Rahmen der deutschen Forschungsmission <a rel="noopener noreferrer follow" href="https://web.archive.org/web/20230401080046/https://www.gfz-potsdam.de/champ/" target="_blank" data-wpel-link="external"><i>CHAMP</i></a> aufgestellt worden sind, und sogar 50 Mal genauer als Modelle, die vor diesen beiden Missionen aufgrund der Beobachtung von Flugbahnveränderung anderer Satelliten produziert worden sind &#8211; schon jetzt also hat die <i>GRACE</i>-Mission die in sie gesetzten Erwartungen voll erfüllt! <br>Das nun vorgestellte Gravitationsmodell der Erde deckt sich größtenteils mit bekannten geologischen Strukturen. So ist es beispielsweise wenig verwunderlich, dass die <i>GRACE</i>-Satelliten in der Himalaya-Region erhöhte Gravitationswerte gemessen haben: Diese gigantische Gebirgsformation stellt natürlich auch eine enorme Masseansammlung dar. Doch nicht alle Schwerkraftanomalien (d.h. erhöhte oder redzuierte Schwerkraftwerte) konnten von den Wissenschaftlern eindeutig geologischen Strukturen zugeordnet werden. Teilweise scheinen unterhalb der Erdkruste befindliche Ansammlungen dichteren oder leichteren Materials für die gemessenen Werte verantwortlich zu sein. <br>Die Wissenschaftler der <i>GRACE</i>-Mission erwarten, zukünftig noch genauere Modelle des Erdgravitationsfeldes aufstellen zu können, wenn im Verlauf der Mission immer mehr Messwerte zur Verfügung stehen und da die mathematischen Modelle und Algorithmen zur Auswertung dieser Messwerte ständig verbessert werden. <br>Auf den Missions-Seiten des <a href="https://www.gfz.de/sektion/globales-geomonitoring-und-schwerefeld/projekte/abgeschlossene-projekte/grace-gravity-recovery-and-climate-experiment-mission" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external"><i>GeoForschungsZentrum Potsdam</i></a> können Sie Animationen herunterladen, die das Schwerkraftmodell für die gesamte Erde darstellen. Mehr zu dieser Forschungsmission können Sie in unserem <a href="https://www.raumfahrer.net/das-grace-duo/" data-wpel-link="internal">GRACE-Artikel</a> lesen.</p>
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