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	<title>Probenbehälter &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Probenbehälter &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>JAXA meldet HAYABUSA-Triebwerksausfall</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/jaxa-meldet-hayabusa-triebwerksausfall/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 06:46:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Asteroidensonde]]></category>
		<category><![CDATA[Ausfall]]></category>
		<category><![CDATA[Ionentriebwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Probenbehälter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die japanische Agentur für Luft- und Raumfahrtforschung JAXA meldete am 9. November 2009, dass auch das vierte Ionentriebwerk an Bord der Asteroidensonde HAYABUSA nicht mehr in Betrieb ist. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: JAXA. Der Ausfall des Triebwerks D war am 4. November 2009 festgestellt worden. Während Spezialisten der JAXA versuchen, den Grund für [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die japanische Agentur für Luft- und Raumfahrtforschung JAXA meldete am 9. November 2009, dass auch das vierte Ionentriebwerk an Bord der Asteroidensonde HAYABUSA nicht mehr in Betrieb ist.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: JAXA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12112009074641_small_1.jpg" alt="JAXA" width="384" height="291"/><figcaption>
HAYABUSA über 25143 Itokawa &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: JAXA)
</figcaption></figure></div>



<p>Der Ausfall des Triebwerks D war am 4. November 2009 festgestellt worden. Während Spezialisten der JAXA versuchen, den Grund für den Triebwerksausfall herauszufinden, wurde probiert, das Triebwerk D wieder in Betrieb zu setzen, bis zum 9. November jedoch erfolglos.</p>



<p>Die übrigen Triebwerke A, B und C an Bord der Sonde laufen ebenfalls nicht. Triebwerk A war kurz nach dem Start wegen Instabilität abgeschaltet worden. Triebwerk B wurde wegen Verschleißerscheinungen seit April 2007 nicht mehr benutzt. Auch bei den Triebwerken C und D sind bereits Verschleißerscheinungen aufgetreten, aufgrund derer vermutlich jetzt das Triebwerk D ausgefallen ist. Triebwerk C wurde zuletzt nicht eingesetzt, soll aber betriebsbereit sein. Zusammen haben es die vier Ionentriebwerke bis jetzt auf fast 40.000 Betriebsstunden gebracht. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12112009074641_small_2.jpg" alt="JAXA" width="360" height="270"/><figcaption>
HAYABUSAs Ionentriebwerke &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: JAXA)
</figcaption></figure></div>



<p>Am 9. Mai 2003 war HAYABUSA auf einer M5-Rakete im japanischen Kagoshima gestartet worden. Die Sonde befindet sich aktuell auf dem Weg zurück zur Erde, die sie nach den bisherigen Plänen im Juni 2010 erreichen sollte. Ob das der angeschlagenen Sonde, die bereits mit ausgefallenen Reaktionsrädern und Akkumulatorenzellen sowie mit einem Treibstoffleck zu kämpfen hatte, gelingt, bleibt abzuwarten.</p>



<p>Mitte September 2005 besuchte die Sonde den Asteroiden 25143 Itokawa. Ein Versuch, im November 2005 kontrolliert auf dem Asteroiden zu landen, schlug fehl. Da man aber davon ausging, dass nach Bodenkontakten trotzdem etwas Material in eine Probenkammer der Sonde gelangt ist, wurde diese versiegelt und die Sonde auf den Rückweg zur Erde geschickt. </p>



<p>Die ursprünglich als MUSES-C bezeichnete Sonde HAYABUSA ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 27809 bzw. als Objekt 2003-019A.</p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4190.msg74967#msg74967" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">                    HAYABUSA bei ITOKAWA </a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Genesis: Bringen Scherben Glück?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/genesis-bringen-scherben-glueck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Sep 2004 16:06:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Probenbehälter]]></category>
		<category><![CDATA[Reinraum]]></category>
		<category><![CDATA[Rückkehrkapsel]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenwind]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der Akribie von Archäologen arbeiten sich Wissenschaftler durch den unscheinbaren und doch wertvollen Inhalt des Probenbehälters. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: NASA/JPL. In einem provisorisch eingerichteten Reinraum auf dem Militärgelände in Dugway schreitet die Arbeit an dem Probenbehälter der abgestürzten Rückkehrkapsel voran. Je mehr von dem Inhalt des Behälters freigelegt wird, desto mehr [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mit der Akribie von Archäologen arbeiten sich Wissenschaftler durch den unscheinbaren und doch wertvollen Inhalt des Probenbehälters.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: NASA/JPL.</p>



<p>In einem provisorisch eingerichteten Reinraum auf dem Militärgelände in Dugway schreitet die Arbeit an dem Probenbehälter der abgestürzten Rückkehrkapsel voran. Je mehr von dem Inhalt des Behälters freigelegt wird, desto mehr steigt der Enthusiasmus der Forscher.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17092004180612_small_1.jpg" alt="None" width="415" height="386"/><figcaption>
Geborgene Fragmente von 
<i>Genesis</i>
-Kollektorscheiben
<br>
Bild:JPL
</figcaption></figure></div>



<p>Seit seiner Verbringung in den Reinraum liegt der Behälter, der immer noch den Großteil der Sonnenwindproben enthält, verkehrt herum &#8211; auf seinem Deckel. Er ist nun nicht etwa einfach herumgedreht und geöffnet worden, sondern die Wissenschaftler arbeiten sich sehr methodisch vom Boden des Behälters nach unten, zum Deckel hin, indem sie nach und nach kleine Partien aus der Behälterwand schneiden. Aus dem so freigelegten Inhalt des Behälters extrahieren sie kleine, aber potenziell analysierbare Fragmente von Kollektormaterial. Offenbar muss man sich diese Arbeit ähnlich der von Archäologen am verschütteten, zerbrechlichen Skelett eines überaus wertvollen Tieres vorstellen. Am Dienstag wurde eine komplette Hälfte einer Saphir-Scheibe (sogenannter &#8222;Wafer&#8220;) freigelegt, das ist das bisher größte Stück.</p>



<p>Besonders gespannt sind die Wissenschaftler auf den Zustand des sogenannten Sonnenwindkonzentrators, auf dessen vier Segmenten die für die Mission besonders wichtigen Sauerstoffisotopen gesammelt werden sollten. Konkret wird man dies erst in einigen Tagen wissen, wenn der noch auf dem Konzentrator befindliche &#8222;Scherbenhaufen&#8220; abgearbeitet ist. Zur Zeit nimmt man an, dass drei der Segmente relativ intakt sind und dass das vierte einen oder mehrere Brüche aufweisen könnte. Es gibt noch keine konkreten Pläne, wann der Probenbehälter zum <i>Johnson Space Center</i> nach Houston gebracht wird.</p>



<ul>
<li><a class="news" href="https://www.raumfahrer.net/genesis-material-gerettet/" data-wpel-link="internal">Genesis: Material gerettet</a> <li><a class="news" href="https://www.raumfahrer.net/genesis-probenbehaelter-macht-hoffnung/" data-wpel-link="internal">Genesis: Probenbehälter macht Hoffnung</a></li> </li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/genesis-bringen-scherben-glueck/" data-wpel-link="internal">Genesis: Bringen Scherben Glück?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Genesis: Material gerettet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/genesis-material-gerettet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Sep 2004 07:19:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Genesis-Mission]]></category>
		<category><![CDATA[Partikel]]></category>
		<category><![CDATA[Probenbehälter]]></category>
		<category><![CDATA[Reinraum]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenwind]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Glück im Unglück: Wissenschaftler haben aus der zerstörten Genesis-Kapsel noch einige Proben retten können, so dass die Missionsziele nicht gefährdet sind. Ein Beitrag von Martin Ollrom und Axel Orth. Quelle: NASA. 260 Millionen Dollar hat die NASA für die Instrumente an Bord von Genesis ausgegeben. Seit Mittwochabend mussten sich einige Techniker und Verantwortliche mit dem [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/genesis-material-gerettet/" data-wpel-link="internal">Genesis: Material gerettet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Glück im Unglück: Wissenschaftler haben aus der zerstörten Genesis-Kapsel noch einige Proben retten können, so dass die Missionsziele nicht gefährdet sind.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Martin Ollrom und Axel Orth. Quelle: NASA.</p>



<p>260 Millionen Dollar hat die NASA für die Instrumente an Bord  von Genesis ausgegeben. Seit Mittwochabend mussten sich einige Techniker und Verantwortliche mit dem Gedanken anfreunden, dass die Mission vielleicht gescheitert ist. Jedoch kamen die Wissenschaftler nach diesem Schock wieder schnell zu sich und versuchten, Sonnenwindpartikel zu retten &#8211; was ihnen auch gelang. Die Sonnenwindpartikel sollen den Forschern einen Einblick bringen, wie unser Sonnensystem entstand. Schon wenige Tage nach dem großen Schock stellt man bei der NASA wieder Aufbruchstimmung fest. &#8222;Unser Team ist wirklich froh, dass wir noch Partikel retten konnten&#8220;, sagte Roger Wiens aus Los Alamos. &#8222;Mit dieser Menge an Partikeln, die wir gerettet haben, können wir nun die meisten, wenngleich auch nicht alle Missionsziele erreichen.&#8220;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13092004091930_small_1.jpg" alt="None" width="400" height="261"/><figcaption>
In diesem provisorisch eingerichteten Reinraum wird der Probenbehälter untersucht(Bild: NASA/JPL)
</figcaption></figure></div>



<p>Es gab im Genesis-Probenbehälter zahlreiche Scheiben aus verschiedenen Materialien, die in den über 2 Jahren im All dem offenen Weltraum ausgesetzt waren und unterschiedliche atomare Partikel des Sonnenwindes gesammelt haben &#8211; je nach Material der Scheibe. Beim Aufprall sind viele Scheiben zerbrochen, jedoch ist die Hauptscheibe zum größten Teil unversehrt geblieben. Und selbst die Fragmente zerbrochener Scheiben können noch brauchbare Partikel enthalten, wie die noch anstehende Hauptuntersuchung in einem Ultrareinraum im Johnson Space Center in Houston zeigen wird, in den der Probenbehälter anschließend überführt wird. </p>



<p>Zwar ist der Probenbehälter beim Aufprall aufgeplatzt und so ist die größte Sorge der Wissenschaftler die mögliche Verunreinigung durch irdische Partikel. Doch erste Untersuchungen mit Taschenlampen und kleinen Spiegeln, die in den Probenbehälter eingeführt wurden, zeigen, dass dessen Inneres überraschend sauber ist. Man habe es nicht gerade &#8222;mit Klumpen von Dreck&#8220; zu tun, so Don Sevilla, der führende Nutzlastingenieur des JPL. Im Ultrareinraum in Houston werde man sich den &#8222;Patienten&#8220; gründlich vornehmen und die Schichten der &#8222;Zwiebel&#8220; mit größter Genauigkeit schälen. Schon jetzt machen sich die Experten Gedanken, wie man mit dem Problem der Verunreinigung am besten fertig werden kann. Bis dahin wird nichts und niemand die noch intakten Kollektoren berühren.
<br>
Zur Untersuchung der Absturzursache wurden zwei unabhängige Untersuchungsteams gebildet. Bisher kann nur gesagt werden, dass das Fallschirmsystem nie den Befehl zur Entfaltung erhielt. Die bekannten Probleme mit der Batterie des Fallschirmsystems, die im Weltall kurz nach dem Start leicht überhitzte, bieten sich zwar als Erklärung an, wurden von den Verantwortlichen jedoch bisher nicht erwähnt. &#8222;Jede Identifikation einer Grundursache des Versagens wäre in dieser Phase der Untersuchung reine Spekulation und es gibt Leute bei uns, die das Problem in naher Zukunft sehr detailliert untersuchen werden&#8220;, sagte Gentry Lee, ein führender Ingenieur bei JPL.
<br>
Zweifellos sehr genau werden die Experten der Mission <a href="https://www.raumfahrer.net/?s=Stardust" data-wpel-link="internal">Stardust</a> die Untersuchung des Fallschirmversagens verfolgen, denn auch Stardust ist schon auf dem Rückweg. Zwar wird für deren Landung kein Hubschrauber benötigt, wohl aber der Fallschirm &#8211; und es handelt sich bei beiden Sonden um dasselbe Fallschirmsystem. Auch das Landegebiet ist exakt dasselbe wie bei Genesis. &#8222;Das Stardust-Team startet bereits eine Auswertung der Lektionen aus Genesis&#8220;, sagte Lee. &#8222;Das wird ein langer Prozess sein und man wird einige Dinge verbessern können und einige nicht. Es wird darauf hinauslaufen, inwieweit man die Wahrscheinlichkeit des Erfolgs maximieren kann anhand der Lehren aus dem Versagen von Genesis. Es ist letzten Endes immer noch Fliegerei, was wir hier tun, und da kann man ein gewisses Risiko nie ausschließen.&#8220;  </p>



<p>Die Landung der Stardust-Kapsel wird für den 15. Januar 2006 erwartet.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Genesis: Probenbehälter macht Hoffnung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/genesis-probenbehaelter-macht-hoffnung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Sep 2004 13:10:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Absturz]]></category>
		<category><![CDATA[Partikel]]></category>
		<category><![CDATA[Probenbehälter]]></category>
		<category><![CDATA[Rückkehrkapsel]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenwind]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der wertvolle Probenbehälter wird nun in einem Reinraum untersucht &#8211; und es besteht durchaus Hoffnung. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: NASA. Die Genesis-Rückkehrkapsel traf am 8. September zwar präzise die vorgesehene Landeellipse auf dem Utah Test- und Übungsgelände, aber ihre Fallschirme öffneten sich nicht. Sie schlug mit annähernd 320 Kilometern pro Stunde im Wüstenboden [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/genesis-probenbehaelter-macht-hoffnung/" data-wpel-link="internal">Genesis: Probenbehälter macht Hoffnung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der wertvolle Probenbehälter wird nun in einem Reinraum untersucht &#8211; und es besteht durchaus Hoffnung.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11092004151033_small_1.jpg" alt="None" width="426" height="278"/><figcaption>
Die Rückkehrkapsel nach dem Absturz. Am Rand der Kapsel sieht man schwarze Verbrennungsspuren vom Eintritt in die Erdatmosphäre.
<br>
Bild: NASA/JPL
</figcaption></figure></div>



<p>Die <i>Genesis</i>-Rückkehrkapsel traf am 8. September zwar präzise die vorgesehene Landeellipse auf dem Utah Test- und Übungsgelände, aber ihre Fallschirme öffneten sich nicht. Sie schlug mit annähernd 320 Kilometern pro Stunde im Wüstenboden von Utah ein. Der Probenbehälter wurde aus den Trümmern der Kapsel geschält und wird nun in einem Reinraum untersucht.
<br>
Wissenschaftler, die die vorläufige Bewertung des Probenbehälters durchführten, waren ermutigt von dem, was sie sahen. Sie glauben, dass es möglich ist, die wichtigsten wissenschaftlichen Ziele der Mission doch noch zu erreichen.</p>



<p>&#8222;Wir kommen nach einer harten Landung gerade auf die Beine und unsere Lebensgeister regen sich langsam wieder&#8220;, sagte Orlando Figueroa vom wissenschaftlichen Missionsdirektorat des NASA-Hauptquartiers in Washington. 
<br>
&#8222;Wir können den Sieg noch aus den Klauen der Niederlage reißen,&#8220; fügte Dr. Roger Wiens vom Los Alamos National Laboratory in New Mexiko hinzu, ein Mitglied des <i>Genesis</i>-Wissenschaftsteams. &#8222;Wir sind sehr zuversichtlich.&#8220; Nach ersten Inspektionen kann gesagt werden, dass genug Trägermaterial der Sonnenwindpartikel erhalten geblieben ist, um die wissenschaftliche Gemeinde für einige Zeit zu beschäftigen.
<br>
&#8222;Wir sind nach der vorläufigen Inspektion erfreut und bestärkt&#8220;, sagte NASA-Chef Sean O&#8217;Keefe. &#8222;Das herausragende Design und die robuste Konstruktion von <i>Genesis</i> können die wissenschaftlichen Ergebnisse liefern, die wir uns von der Mission erhofft haben.&#8220;</p>



<p>&#8222;Ich möchte die exzellente Arbeit des Navigationsteams hervorheben, das die Kapsel exakt in das vorgesehene Zielgebiet gebracht hat, was mit entscheidend war für das Gelingen der Mission&#8220;, sagte Andrew Dantzler, Direktor der Solar System Division im NASA-Hauptquartier. &#8222;Zusätzlich war das robuste Design der Kapsel der Grund dafür, dass wir nach einer solch harten, so natürlich nicht vorgesehenen Landung überhaupt noch eine Chance haben, die Proben zu erhalten.&#8220; Glück im Unglück war auch, dass die Kapsel im relativ weichen Wüstenboden von Utah einschlug und nicht etwa auf einem Felsplateau &#8211; dann wäre die Kapsel in viele kleine Stücke zerborsten und die Mission vollständig gescheitert.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11092004151033_small_2.jpg" alt="None" width="371" height="241"/><figcaption>
In diesem provisorisch eingerichteten Reinraum wird der Probenbehälter zur Zeit untersucht.
<br>
Bild: NASA/JPL
</figcaption></figure></div>



<p>Das Hauptziel der Mission ist die Messung von Sauerstoffisotopen, um zu bestimmen, welche von verschiedenen Theorien zur Rolle von Sauerstoff bei der Entstehung des Sonnensystems korrekt ist. Die Wissenschaftler setzen dazu auf die Teilchen, die auf den vier Segmenten des sogenannten Sonnenwindkonzentrators gesammelt wurden, den die <i>Genesis</i>-Sonde mit sich führte. &#8222;Vorläufig können wir sehen, dass zwei der vier Konzentratorsegmente noch am Platz sind, und alle vier könnten noch intakt sein&#8220;, sagte Wiens.  
<br>
Ein weiteres Ziel der Mission ist die Analyse von Stickstoffisotopen, die uns helfen wird zu verstehen, wie die Atmosphäre der Planeten unseres Sonnensystems sich entwickelte. &#8222;Diese Isotopen wurden auf einer Goldfolie gesammelt, die wir ebenfalls intakt vorgefunden haben&#8220;, sagte Wiens.
<br>
Weitere Proben des Sonnenwinds wurden auf sechseckigen Scheiben gesammelt, ähnlich den sogenannten &#8222;Wafern&#8220; aus der Chipherstellung. Es scheint, dass diese alle oder fast alle zerbrochen sind, aber größere Stücke werden gerettet, und einige sitzen sogar noch in ihren Halterungen. &#8222;Wir wissen noch nicht, wie viele wir letztlich retten können, aber wir sind weit zuversichtlicher, dass noch gute Wissenschaft betrieben werden kann, als am Mittwoch&#8220;, sagte Wiens.
<br>
Ein anderer Typ von Kollektormaterial, Folien auf dem Deckel der Kapsel, war für andere Isotopen aus dem Sonnenwind gedacht. Es scheint, dass schätzungsweise drei Viertel davon wiederherstellbar sind, laut Dr. Dave Lindstrom, Missionswissenschaftler aus dem NASA-Hauptquartier. Allerdings dürften diese Folien mit Elementen aus der Wüste von Utah verunreinigt sein.  
<br>
Das Jet Propulsion Laboratory der NASA managt die <i>Genesis</i>-Mission für die NASA. Lockheed Martin Space Systems in Denver entwickelte and steuerte die Raumsonde. </p>



<p>Weitere Bilder:</p>



<p><table class="imgmiddle" height="167" width="250"><tr><td> <img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/news/reste_der_kapsel.jpg"/><br><img decoding="async" border="0" height="4" src="https://images.raumfahrer.net/nav/spacer.gif" width="4"/><br><font size="1">Der stark beschädigte Probenbehälter auf einem Tisch im Reinraum.<br>Bild: NASA/JPL</font></td></tr></table>
<br>
<table class="imgmiddle" height="167" width="250"><tr><td> <img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/news/burnett.jpg"/><br><img decoding="async" border="0" height="4" src="https://images.raumfahrer.net/nav/spacer.gif" width="4"/><br><font size="1"><i>Genesis</i>-Chefwissenschaftler Dr. Don Burnett beim Untersuchen von Trägermaterial.<br>Bild: NASA/JPL</font></td></tr></table>
<br>
<table class="imgmiddle" height="167" width="250"><tr><td> <img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/news/gerettetes_material.jpg"/><br><img decoding="async" border="0" height="4" src="https://images.raumfahrer.net/nav/spacer.gif" width="4"/><br><font size="1">Gerettetes Trägermaterial &#8211; mit Sonnenstaub für 260 Millionen Dollar?<br>Bild: NASA/JPL</font></td></tr></table>
<br>
<table class="imgmiddle" height="167" width="250"><tr><td> <img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/news/n040909_01.jpg"/><br><img decoding="async" border="0" height="4" src="https://images.raumfahrer.net/nav/spacer.gif" width="4"/><br><font size="1">So sollten die Trägerscheiben nach der sanften Landung eigentlich aussehen.<br>Bild: NASA/JPL</font></td></tr></table></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/genesis-probenbehaelter-macht-hoffnung/" data-wpel-link="internal">Genesis: Probenbehälter macht Hoffnung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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