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	<title>Proton Medium &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Proton Medium &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Interfax: Projekt Proton Medium wird abgebrochen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/interfax-projekt-proton-medium-wird-abgebrochen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 May 2018 07:15:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Abbruch]]></category>
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		<category><![CDATA[Proton Medium]]></category>
		<category><![CDATA[Rakete]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 24. Mai 2018 berichtete die russische Nachrichtenagentur Interfax, dass der russische Raumfahrtkonzern Chrunitschew die Entwicklung der Medium-Version seiner Proton-Rakete einstelle. Als Auslöser für den Entwicklungsstopp wurden finanzielle Erwägungen genannt. Update! Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: astronet.ru, Chrunitschew, Interfax, RIAN, Roskosmos, runews24, topwar.ru. Auf welche Quelle sich Interfax konkret bezieht, gab die Agentur nicht [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 24. Mai 2018 berichtete die russische Nachrichtenagentur Interfax, dass der russische Raumfahrtkonzern Chrunitschew die Entwicklung der Medium-Version seiner Proton-Rakete einstelle. Als Auslöser für den Entwicklungsstopp wurden finanzielle Erwägungen genannt. Update!</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: astronet.ru, Chrunitschew, Interfax, RIAN, Roskosmos, runews24, topwar.ru.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28052018091531_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28052018091531_small_1.jpg" alt="Chrunitschew" width="260"/></a><figcaption>
Modell der Proton Medium in Astana 
<br>
(Bild: Chrunitschew)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auf welche Quelle sich Interfax konkret bezieht, gab die Agentur nicht an. Die Einstellung des Programms wegen Unterfinanzierung käme insofern überraschend, als noch gerade an diesem Wochenende auch die Medium-Version der Proton-Rakete von Chrunitschew auf einer Messe in Astana in Kasachstan präsentiert wurde. Auf der KADEX-2018 genannten Messe wurden vom 23. bis 26. Mai 2018 Waffen und andere Militärausrüstung gezeigt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 23. Mai 2018 schrieb die russische Agentur RIA Nowosti, die russischen Proton-Raketen seien modernisiert worden und würden nun eine deutliche verringerte Umweltbelastung verursachen. Andrej Pankratow, Chrunitschews Generaldirektor für das Auslandsgeschäft, habe auf der KADEX-2018 am 23. Mai mitgeteilt, man habe ernsthafte Arbeiten zur Verbesserung der Umweltbilanz der Raketen Proton-M (das derzeitige Standard-Modell) und Proton Medium (letztere in Russland auch Proton-L bzw. Протон-Л genannt) durchgeführt. Die Raketen seien hinsichtlich ihrer Umweltbilanz jetzt unter den besten. Die Verbesserungen ergäben sich durch die möglichst vollständige Verbrennung aller Treibstoffe an Bord. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Variante Medium wurde im Herbst 2016 vorgestellt und exklusiv über das Konsortium International Launch Service (ILS) vertrieben. Ein erster Entwurf für die Proton Medium sah noch deutliche Veränderungen der Rakete gegenüber dem Ausgangsmodell vor. Die zuletzt verfolgte Version war eine im wesentlichen um eine Raketenstufe gekürzte Version des Standard-Modells – <a href="https://www.raumfahrer.net/proton-medium-mit-anderem-aufbau/" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net berichtete</a>. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Reihe russischer Agenturen hatte jüngst mit Bezug auf Andrej Pankratow gemeldet, Chrunitschew lägen derzeit 24 Startaufträge für unterschiedliche Varianten der Proton-Raketen vor. Ob Buchungen aus dem Ausland für die Proton Medium mit dem Standard-Modell der Rakete abgewickelt werden sollen oder können, wurde bisher nicht bekannt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zuletzt war sowohl für die Proton Medium als auch das Standard-Modell eine neue, vergrößerte Nutzlastverkleidung in der Planung. Wann genau die großvolumige Verkleidung mit einem Durchmesser von rund fünf Metern realisiert wird, ist offen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Update</strong>:  <br>Über den Kurznachrichtendienst Twitter verbreitete der Journalist Stephen Clark am 30. Mai 2018 eine Mitteilung, nach der Informationen über die Einstellung der Proton-Medium-Variante gemäß Angaben eines nicht namentlich genannten Sprechers von ILS völlig unzutreffend seien und keinerlei Basis besäßen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7477.msg424686#msg424686" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Proton Traegerrakete</a> </li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Proton-M bringt AsiaSat 9 ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/proton-m-bringt-asiasat-9-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Oct 2017 10:20:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Asiasat]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
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		<category><![CDATA[Proton]]></category>
		<category><![CDATA[Proton Medium]]></category>
		<category><![CDATA[SSL]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 28. September 2017 startete eine Proton-M-Rakete mit Breeze-M-Oberstufe in Baikonur, um den Kommunikationssatelliten AsiaSat 9 in den Weltraum zu transportieren. Nach rund neuneinviertel Stunden Flug wurde der Satellit im All ausgesetzt. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: AsiaSat, Chrunitschew, ILS, Roskosmos, SS/L. Der Anbieter der Trägerrakete International Launch Services (ILS) sprach von der dritten [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 28. September 2017 startete eine Proton-M-Rakete mit Breeze-M-Oberstufe in Baikonur, um den Kommunikationssatelliten AsiaSat 9 in den Weltraum zu transportieren. Nach rund neuneinviertel  Stunden Flug wurde der Satellit im All ausgesetzt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: AsiaSat, Chrunitschew, ILS, Roskosmos, SS/L.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02102017122008_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02102017122008_small_1.jpg" alt="Roskosmos" width="260"/></a><figcaption> Proton-M mit AsiaSat 9 auf der Startrampe</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02102017122008_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02102017122008_small_2.jpg" alt="Roskosmos" width="260"/></a><figcaption> und unmittelbar nach dem Abheben  <br> (Bilder: Roskosmos) </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Anbieter der Trägerrakete International Launch Services (ILS) sprach von der dritten kommerziellen Mission einer ILS-Proton im Jahr 2017, und vom 96. Start einer von ILS vermarkteten Proton-Rakete insgesamt. Laut ILS sind jetzt mit dem Erstflug der Proton im Jahr 1965 zusammen 416 Proton-Raketen geflogen, für AsiaSat hat ILS mit AsiaSat 9 eigenen Angaben zufolge nun fünf Satelliten ins All befördert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Abheben der von Chrunitschew in Russland hergestellten, rund 58,2 Meter hohen Rakete erfolgte am 28. September 2017 um 18:52 Uhr und 16 Sekunden UTC (21:52 Uhr und 16 Sekunden Moskauer Zeit) von der Rampe Nr. 39 des in Kasachstan gelegenen Kosmodroms Baikonur. Die drei unsymmetrisches Dimetyhlhydrazin (UDMH) und Stickstofftetroxid (N<sub>2</sub>O<sub>4</sub>) verbrennenden Stufen der Proton-M brachten die Orbitaleinheit bestehend aus Chrunitschews Breeze-M-Oberstufe und Nutzlast an der Raketenspitze nach neun Minuten und 42 Sekunden Flug auf eine suborbitale Bahn. Deshalb musste die erste Brennphase der Oberstufe zunächst den Einschuss in eine stabile Umlaufbahn besorgen. Vorgesehen war eine 168 x 179 km Parkbahn mit einer Neigung von 51,6 Grad gegen den Erdäquator. 
<br>
Zwei weitere Brennphasen besorgten anschließend einerseits eine weitere Anhebung der Flugbahn, und andererseits einen Abbau der Neigung der Bahn gegen den Erdäquator. In der erreichten vorläufigen Bahn wurde dann der Zusatztank der Oberstufe, APT für additional propellant tank oder wegen seiner Form auch Donut-Tank genannt, abgeworfen. Nach Daten der US-amerikanischen Weltraumüberwachung gelangte der Tank auf eine 49,7 Grad gegen den Erdäquator geneigte Bahn mit einem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt 328 Kilometer und einem erdfernsten Bahnpunkt von 15.008 Kilometern über der Erde. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02102017122008_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02102017122008_small_3.jpg" alt="Roskosmos" width="260"/></a><figcaption>
AsiaSat 9 (vorne) auf Breeze-M-Oberstufe (hinten) in Baikonur 
<br>
(Bild: Roskosmos)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die vierte Brennphase der Breeze-Oberstufe bewirkte vor allem eine weitere Bahnanhebung. Die fünfte Brennphase war dann insbesondere einem deutlichen Abbau der Bahnneigung und dem Erreichen des Absetzorbits für die Nutzlast gewidmet. Rund neun Stunden und 13 Minuten nach dem Start wurde AsiaSat 9 dann am 29. September 2017 gegen 4:05 Uhr UTC (7:05 Uhr Moskauer Zeit) auf der vorgesehenen Übergangsbahn ausgesetzt, berichtete die russische Raumfahrtorganisation Roskosmos. Die zu erreichende Bahn war 23,4 Grad gegen den Erdäquator geneigt, der der Erde nächstliegenden Bahnpunkt lag rund 4.065 Kilometer über der Erde, der erdfernste Bahnpunkt bei 35.786 Kilometern über der Erde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Oberstufe wurde anschließend durch Spezialisten des Bahnverfolgungs- und Satellitenkontrollzentrums der russischen Luft- und Weltraumverteidigungskräfte (Voyska Vozdushno-Kosmicheskoy Oborony, VKO &#8211; Russisch: Войска воздушно-космической обороны, ВКО) German Titow alias Golizyno 2 in Krasnoznamensk westlich von Moskau in einen Friedhofsorbit mit einem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt in über 34.000 Kilometern und einem erdfernsten Bahnpunkt in über 35.000 Kilometern über der Erde gesteuert. Dazu waren zwei zusätzliche Brennphasen der Oberstufe erforderlich. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02102017122008_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02102017122008_small_4.jpg" alt="AsiaSat" width="260"/></a><figcaption> Montage der beiden Xenon-Tanks von AsiaSat 9</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02102017122008_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02102017122008_small_5.jpg" alt="AsiaSat" width="260"/></a><figcaption> auf zwei Seiten des Zentralrohrs <br> (Bilder: Asiasat)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bei AsiaSat 9 handelt es sich um ein von Space Systems/Loral (SS/L) aus Palo Alto im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien auf Basis des Satellitenbus´ 1300E für den Kommunikationssatellitenbetreiber AsiaSat aus Hong Kong entworfenes und gebautes Raumfahrzeug. Die Startmasse des Raumfahrzeugs mit einer Auslegungsbetriebsdauer von mindestens 15 Jahren betrug laut ILS 6.140 Kilogramm. Der künftige Betreiber AsiaSat nennt als abgetrennte Masse 6.141 Kilogramm.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der dreiachsstabilisierte Satellit ist dazu gedacht, von einer Position bei 122 Grad Ost im Geostationären Orbit (GEO) rund 35.786 Kilometer über der Erde aus Empfänger im asiatisch-pazifischen Raum mit digitalen Fernsehausstrahlungen, Mobilfunk- und Videodiensten sowie Netzwerkverbindungen zu versorgen. Gedacht ist AsiaSat 9 außerdem als Nachfolger von AsiaSat 4. AsiaSat 4 – Auslegungsbetriebsdauer 15 Jahre &#8211; kreist seit dem 12. April 2003 um die Erde (NORAD 27.718, COSPAR 2003-014A). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Entsprechend ihrer Aufgaben ist die Kommunikationsnutzlast von AsiaSat 9 mit einem K<sub>a</sub>-Band-System sowie 32 K<sub>u</sub>-Band-Transpondern mit einer Bandbreite von jeweils 54 Megahertz und 28 C-Band-Transpondern mit einer Bandbreite von jeweils 36 Megahertz ausgestattet. Bei Betriebsende sollen die beiden Solarzellenausleger, die zur Versorgung der Kommunikationsnutzlast und der übrigen elektrischen Systeme an Bord des Satelliten dienen, laut AsiaSat noch eine elektrische Leistung von 20.765 Watt bereitstellen können.
<br>
Der Hersteller von  AsiaSat 9 teilte mit Datum vom 29. September 2017 mit, dass die ersten Manöver des Satelliten nach seinem Aussetzen im All erfolgreich verlaufen sein sollen. Die Solarzellenausleger des Satelliten hätten sich zum vorgesehenen Zeitpunkt entfaltet. Eine erste Brennphase des Apogäumsmotors an Bord von AsiaSat 9 war laut SS/L für den 30. September 2017 geplant. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Bahnanhebung und für die Ausbildung einer annähernden Kreisbahn des Satelliten auf der Höhe des GEO dient AsiaSat 9 ein sogenannter Apogäumsmotor am Heck. Der mit Monomethylhydrazin (MMH) und einer Mischung von Stickstoffoxiden (MON-3, Stickstofftetroxid mit 3% Stickstoffmonooxid) betriebene Motor besitzt einen Nominalschub im Bereich zwischen 400 und 500 Newton. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02102017122008_big_6.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02102017122008_small_6.jpg" alt="Asiasat" width="260"/></a><figcaption>
Lecktest an 22N-Triebwerk für AsiaSat 9 &#8211; im Hintergrund weitere Triebwerke mit Schutzabdeckungen 
<br>
(Bild: Asiasat)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Lageregelung sowie das Halten oder Verändern der Position des Satelliten besitzt der Satellit außerdem eine Anzahl von 22 Newton starken, MMH und MON-3 verwendenden Zweistofftriebwerken (vermutlich von Moog) sowie vier elektrische Triebwerke des Typs SPT-100 (SPT steht für stationary plasma thruster) bzw. SPD-100 vom russischen Konstruktionsbüro Fackel bzw. Fakel aus Kaliningrad. Sie sind paarweise an beweglichen Auslegern montiert. Die elektrischen Triebwerke verwenden das Edelgas Xenon als auszustoßende Stützmasse. Sie haben einen Schub von jeweils nur 83 Millinewton (80 Millinewton bei 1,5 kW Leistungseingang), lassen sich jedoch sehr ausdauernd einsetzen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Update 10. Oktober 2017:</strong>
<br>
Asiasat berichtete mit Datum vom 9. Oktober 2017, dass AsiaSat 9 an diesem Tag an seiner künftigen Einsatzposition angekommen sei. Der Satellit stehe bei 122 Grad Ost im GEO, wo er laut Plan mindestens für 15 Jahre kommerziell betrieben werden solle. </p>



<p class="wp-block-paragraph">AsiaSat 9 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 42.942 und als COSPAR-Objekt 2017-057A. Die Breeze-M-Oberstufe der Trägerrakete ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 42.943 und als COSPAR-Objekt 2017-057B. Der Abwurftank der Oberstufe ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 42.944 und als COSPAR-Objekt 2017-057C. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15744.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Asiasat 9 auf Proton-M/Bris-M von Baikonur</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hispasats Amazonas 1 im Friedhofsorbit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/hispasats-amazonas-1-im-friedhofsorbit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jun 2017 15:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[2004-031A]]></category>
		<category><![CDATA[Amazonas 1]]></category>
		<category><![CDATA[AMZ1]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Breeze-M]]></category>
		<category><![CDATA[Friedhofsorbit]]></category>
		<category><![CDATA[Hisapsat 55W-1]]></category>
		<category><![CDATA[Hispasat]]></category>
		<category><![CDATA[ILS]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Proton Medium]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=8674</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der spanische Kommunikationssatellitenbetreibers Hispasat teilte am 23. Juni 2017 mit, dass sein Kommunikationssatellit Amazonas 1 in einen Friedhofsorbit gesteuert und dort abgeschaltet worden ist. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: Astrium, ESA, Hispasat, ILS, Raumfahrer.net. Die Manöver von Amazonas 1, die ihn in einen Friedhofsorbit bringen sollten, hatten am 19. Juni 2017 begonnen. Nach Angaben [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der spanische Kommunikationssatellitenbetreibers Hispasat teilte am 23. Juni 2017 mit, dass sein Kommunikationssatellit Amazonas 1 in einen Friedhofsorbit gesteuert und dort abgeschaltet worden ist.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: Astrium, ESA, Hispasat, ILS, Raumfahrer.net.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large advgb-dyn-3a934b8a"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/amazonas1hispasat.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/amazonas1hispasat260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Amazonas 1 im All &#8211; Illustration<br>(Bild: Hispasat)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Manöver von Amazonas 1, die ihn in einen Friedhofsorbit bringen sollten, hatten am 19. Juni 2017 begonnen. Nach Angaben von Hispasat wird man mit der erreichten neuen Bahn, die in rund 300 Kilometern Höhen-Abstand zum Niveau des Geostationären Orbits (GEO) liegt, den Bestimmungen der Internationalen Telekommunikationsunion (ITU) und des Weltraumschrott-Koordinierungskomitees der Raumfahrtorganisationen hinsichtlich der abzuwickelnden Schritte beim Erreichen des Einsatzendes eines geostationären Kommunikationssatelliten gerecht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 23. Juni 2017 erhielt der Amazonas 1 nach Maßnahmen zur Passivierung sein letztes Kommando zur endgültigen Abschaltung vom Hispasat-Kontrollzentrum Arganda del Rey in der Nähe der spanischen Hauptstadt Madrid. Im Rahmen der Passivierung werden üblicher Weise in Tanks und Leitungen verbliebener Treibstoff und Druckgase abgelassen, Akkumulatoren von ihrer Stromversorgung getrennt und entladen, sowie vorher nicht benutzte redundante pyrotechnische Komponenten – das können zum Beispiel Ventile sein &#8211; ausgelöst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Amazonas 1 kreist seit dem 4. August 2004 nach Start auf einer vom Startanbieter International Launch Services (ILS) vermarkteten Proton-M-Rakete mit Breeze-M-Oberstufe um die Erde. Kurz nach Erreichen der vorgesehenen Einsatzposition und Beginn einer IOT für in-orbit testing genannten Test- und Inbetriebnahmephase am 16. August 2004 wurde ein schleichender Druckverlust in einem seiner Oxidatortanks für sein chemisches Antriebssystem festgestellt. Wegen des vermutlich <a href="https://www.raumfahrer.net/ersatz-fuer-amazonas-1-bestellt/" data-wpel-link="internal">auf Grund eines fehlerhaften Ventils</a> verursachten Druckverlusts war eine Verkürzung der möglichen Nutzbarkeit des Satelliten als gegeben zu betrachten und sicher, dass das dreiachstabilisierte Raumfahrzeug seine Auslegungsbetriebsdauer von 15 Jahren nicht erreichen würde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst nahm man an, das sich Amazonas 1 trotz des nicht geplanten Verlusts von Stickstofftretoxid sicher zehn Jahre einsetzen lassen würde. Später (2008) vermutete man, nicht mehr als fünf Betriebsjahre realisieren zu können. Schließlich konnte sich der Satellit aber doch über reichlich zwölf Jahre lang kommerziell nutzen lassen. Den Großteil seiner Einsatzzeit verbrachte Amazonas 1 im GEO an einer Position bei 61 Grad West. Ab 2014 stand der Satellit nach einer Vereinbarung mit Intelsat bei 55 Grad West im GEO. Dort wurde er zuletzt auch als Hispasat 55W-1 bezeichnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Hispasat war Amazonas 1 ein Meilenstein bei der Entwicklung des Geschäfts in Lateinamerika. Der Satellit wurde zur Verbindung und Versorgung von Empfängern in allen Teilen Amerikas, in Europa und in Nordafrika eingesetzt. Zur Erfüllung seiner Aufgaben war das von Airbus bzw. Astrium auf Basis des Satellitenbus Eurostar-3000S aufgebaute Raumfahrzeug mit 27 C- und 36 K<sub>u</sub>-Band-Transpondern ausgestattet worden (19 C- und 32 K<sub>u</sub>-Band-Transponder gleichzeitig betreibbar), sowie insbesondere mit einem erstmals im All benutzten <a href="https://www.esa.int/esapub/br/br226/br226.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">AmerHis</a> genannten Kommunikationssystem auf Basis des DVB-Prozessors <a href="https://www.google.at/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=&amp;cad=rja&amp;uact=8&amp;ved=2ahUKEwjVhb62h-DuAhVGpIsKHVEzAfYQFjABegQIAhAC&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.researchgate.net%2Fprofile%2FJosep-Sala-Alvarez%2Fpublication%2F259187412_The_ALCATEL_9343_DVB-OBP_Product_AN_On-Board_Processor_for_Digital_Television_and_Internet_Data%2Flinks%2F0c96052a444c6b0b30000000%2FThe-ALCATEL-9343-DVB-OBP-Product-AN-On-Board-Processor-for-Digital-Television-and-Internet-Data.pdf&amp;usg=AOvVaw19QB64o8JKW2oo-LmqJrMf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Alcatel 9343 DVB</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Zeitpunkt des Starts von Amazonas 1 war auch der Einsatz von Lithiumionen-Akkumulatoren zur Stromspeicherung innovativ. Der Satellit war nach dem ebenfalls von Astrium gebauten Eutelsat W3A der zweite Kommunikationssatellit weltweit, der Lithiumionen-Akkumulatoren im Weltraum nutzte. Amazonas 1 besitzt Akkumulatoren des Typs VES 140, die SAFT in seiner Fabrik im französischen Bordeaux produziert und in der Niederlassung Pontiers entworfen, zusammengesetzt und getestet hatte. Zur Ladung der Akkumulatoren und Versorgung der übrigen elektrischen Systeme der Kommunikationsnutzlast und des raumflugtechnischen Teils des Satelliten dienten zwei Solarzellenausleger mit einer elektrischen Leistung von nominal 9,5 Kilowatt bei Betriebsende, von denen die Kommunikationsnutzlast maximal 7,4 Kilowatt benötigte. Die Ausleger geben dem Satelliten eine Spannweite von rund 35 Metern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Startmasse von Amazonas 1 lag bei 4.545 Kilogramm, seine Leermasse bei 2.121 Kilogramm. Amazonas 1 (AMZ1) alias Hisapsat 55W-1 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 28.393 und als COSPAR-Objekt 2004-031A.</p>
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		<title>Proton Medium mit anderem Aufbau</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/proton-medium-mit-anderem-aufbau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Mar 2017 09:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Breeze]]></category>
		<category><![CDATA[Breeze-M]]></category>
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<h4 class="wp-block-heading">Im September 2016 war auf einer Konferenz in Paris eine neue, leichtere Version der russischen Proton-Rakete, genannt Proton Medium, vorgestellt worden. Jetzt wurde bekannt, dass ihre Konstruktion zwischenzeitlich umgeplant wurde.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: ILS, Spacenews.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/ProtMed032017ils400.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/ProtMed032017ils260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Evolution Roton M zu Proton Medium<br>(Bild: International Launch Service (ILS))</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die 2016 bekannt gewordenen Pläne sahen vor, dass bei der Proton Medium als zweite Stufe die in bisher üblichen Proton-Raketen als dritte Stufe verwendete in verlängerter Version zum Einsatz kommen sollte, <a href="https://www.raumfahrer.net/chrunitschew-baut-eutelsat-ordert-proton-medium/" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net berichtete</a>. Jetzt ist vorgesehen, die originale zweite Stufe auch bei der Proton Medium unverändert als zweite Stufe zu benutzen. Darüber hinaus wird bei der Proton Medium den neuen Plänen zufolge auch keine modifizierte, verlängerte erste Stufe zum Einsatz kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Änderungen sollen die erwartete Leistung der Trägerrakete (Satellit der 5-Tonnen-Klasse in einen Geotransferorbit mit einer Geschwindigkeitsdifferenz zum Geostationären Orbit von 1,5 km/s) nicht ändern, bezieht man sich auf vorliegende Infographiken. Der Autor nimmt an, dass die Änderungen maßgeblich zu einer Verkürzung der erforderlichen Entwicklungszeit beitragen sollen. Der International Launch Service (ILS), der voraussichtlich exklusive Vermarkter der Proton Medium, hatte am 7. März 2017 mitgeteilt, dass man mit einem Einsatz der Proton Medium ab 2018 rechne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Meldung vom 7. März 2017 informierte ILS außerdem darüber, dass an einer neuen, rund einen Meter höheren Nutzlastverkleidung mit einem Durchmesser von fünf Metern gearbeitet werde. Entsprechende Machbarkeitsstudien seien bereits abgeschlossen, jetzt stünden Detailplanung, Untersuchungen der Interaktion mit der Trägerrakete sowie statische und dynamische Tests von Strukturbauteilen an. Die vollständige Nutzlastverkleidung wird ebenso getestet werden, außerdem sind Trenn- und Abwurftests sowie Untersuchungen der Akustik innerhalb der Verkleidung vorgesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die neue Verkleidung soll auf der klassischen Proton-M mit Breeze-M-Oberstufe als auch auf der noch zu realisierenden Proton Medium mit Breeze-M-Oberstufe zum Einsatz kommen. Zur Verfügung stehen soll die Verkleidung laut ILS ab dem ersten Quartal 2020. Entwicklung und Herstellung der Raketen geschehen durch die Firma Chrunitschew aus Russland.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zurückgestellt wurde die Proton-Variante Proton Light mit stark veränderter erster Stufe. Die Verfolgung dieses Projektes soll wieder aufgenommen werden, wenn die Markteinführungen der Proton Medium und der neuen Nutzlastverkleidung erfolgt sind, und ein Bedarf erkannt wird. Gegenüber dem Branchendienst Spacenews teile Jim Kramer von ILS mit, der Markt für Trägerraketen in der Klasse der Proton Light (die Satelliten der 3-Tonnen-Klasse in einen Geotransferorbit bringen können), sei kleiner als ursprünglich erwartet. Möglicherweise hat man jedoch einfach die aktuelle Leistungsfähigkeit der russischen Industriepartner nicht richtig beurteilt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10288.msg387826#msg387826" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">International Launch Services (ILS)</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7477.msg387540#msg387540" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Proton Traegerrakete</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3428.msg387493#msg387493" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Russische Raumfahrt</a></li></ul>
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