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	<title>Raffaello &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Raffaello &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Nächster Shuttle-Start auf Juli verschoben</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/naechster-shuttle-start-auf-juli-verschoben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Mar 2006 12:28:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
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		<category><![CDATA[Thomas Reiter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der erste Start einer US-Raumfähre in diesem Jahr ist von Mai auf Juli verschoben worden, da es &#8211; wie schon im letzten Jahr &#8211; Probleme mit Treibstoffsensoren gibt. Ein Beitrag von Michael Stein. Quelle: NASA. Vertont von Dominik Mayer. Das Startfenster für die Raumfähre Discovery (Mission STS-121) ist nun für die Zeit vom 1. bis [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der erste Start einer US-Raumfähre in diesem Jahr ist von Mai auf Juli verschoben worden, da es &#8211; wie schon im letzten Jahr &#8211; Probleme mit Treibstoffsensoren gibt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Michael Stein. Quelle: NASA. Vertont von Dominik Mayer.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15032006132811_small_1.jpg" alt="None" width="260"/><figcaption>
Die Raumfähre 
<i>Discovery</i>
 im Juli 2005 angedockt an der 
<i>ISS</i>
.
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Startfenster für die Raumfähre <a href="https://www.raumfahrer.net/discovery-ov-103/" data-wpel-link="internal"><i>Discovery</i></a> (Mission STS-121) ist nun für die Zeit vom 1. bis 19.&nbsp;Juli festgelegt worden. Diese Entscheidung wurde vom leitenden NASA-Manager des Space-Shuttle-Programms, Wayne Hale, nach einer zweitägigen Marathon-Sitzung mit Ingenieuren des Shuttle-Programms gestern bekannt gegeben. Dadurch wird sich auch die Aufstockung der <a href="https://www.raumfahrer.net/category/iss/" data-wpel-link="internal">Internationalen Raumstation (ISS)</a> auf eine dreiköpfige Besatzung verzögern, denn an Bord der <i>Discovery</i> wird auch der deutsche ESA-Astronaut Thomas Reiter sein, der nach seiner Ankunft die bereits vorhandene, zweiköpfige ISS-Crew für gut sechs Monate verstärken soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ursache für die zweimonatige Startverschiebung ist in erster Linie ein fehlerhafter Treibstoffsensor im externen Tank der Raumfähre. Der gigantische Treibstofftank ist mit vier so genannten <i>External Fuel Tanks Engine Cutoff Sensors (ECOs)</i> ausgestattet, die den Bordcomputer der Raumfähre darüber informieren, wie viel Treibstoff sich noch im Tank befindet. Ein korrektes Funktionieren der Sensoren ist unbedingt notwendig, da andernfalls die Haupttriebwerke des Shuttles aufgrund fehlerhafter Sensordaten vor dem Ende der planmäßigen Brenndauer abgeschaltet werden könnten &#8211; die Raumsonde wäre dann unter Umständen nicht in der Lage, die angestrebte Erdumlaufbahn zu erreichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Fehler ist nicht neu, denn bereits im letzten Jahr haben die ECO-Sensoren schon einmal fehlerhafte Werte gemeldet und dadurch den ersten Start eines Space Shuttles nach der <a href="https://www.raumfahrer.net/category/columbia/" data-wpel-link="internal"><i>Columbia</i>-Katastrophe</a> verzögert. Dennoch dürfte die NASA nicht unglücklich über die nun beschlossene Startverschiebung sein, da ihr so mehr Zeit bleibt, die vorgenommenen Änderungen an der Isolierung des externen Treibstofftanks eingehend im Windkanal zu überprüfen. Beim letzten Start einer Raumfähre im Juli 2005 waren erneut Teile der Schaumstoffisolierung vom externen Tank abgeplatzt, ohne jedoch den Orbiter zu beschädigen. Durch die seitdem vorgenommenen Änderungen sollen derartige gefährliche Vorkommnisse zukünftig vermieden werden. Außerdem erlaubt die bis zum Start gewonnene Zeit auch die Reparatur des Roboterarms der <i>Discovery</i>, der bei Wartungsarbeiten in der letzten Woche gegen eine Wartungsplattform gestoßen war und sich dabei einen kleinen Riss zugezogen hatte. Der Roboterarm wird nun ausgebaut und außerhalb der Ladebucht des Orbiters repariert werden. <br> Sollte es bei dem neuen Startfenster bleiben und keine weitere Verschiebung notwendig werden, könnte die NASA ihr Ziel, in diesem Jahr noch drei Raumfähren zur ISS fliegen zu lassen, unverändert erreichen. Die Mission <i>STS-121</i> soll vor allem Versorgungsgüter mit Hilfe des in Italien gebauten <a href="https://www.raumfahrer.net/multi-purpose-logistics-module-mplm/" data-wpel-link="internal">Mehrzweck-Logistikmoduls</a><i> </i><i>Raffaello</i> zur Internationalen Raumstation bringen, die beiden weiteren für dieses Jahr geplanten Shuttle-Flüge hingegen sollen daneben auch neue Trägerstrukturen und Solarzellenmodule zur Erweiterung der Station in den Orbit liefern.    </p>
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		<title>Multi Purpose Logistics Module (MPLM)</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/multi-purpose-logistics-module-mplm-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Aug 2003 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Leonardo]]></category>
		<category><![CDATA[MPLM]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzlast]]></category>
		<category><![CDATA[Raffaello]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Informationen zu den Mehrzweck-Fachtmodulen Autor: Michael Schumacher &#38; Günther Glatzel Die Agenzia Spaziale Italiana (ASI) baute drei unter Druck gesetzte MPLMs, um Fracht zur ISS zu transportieren. Das MPLM wird als gesonderte Nutzlast in der Nutzlastbucht des Space Shuttle in eine Erdumlaufbahn gebracht, vom Remote Manipulator System (RMS) zur ISS bewegt und an einem Common [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Informationen zu den Mehrzweck-Fachtmodulen </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Michael Schumacher</a> &amp; <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/sts114-raffaello02.jpg" alt="" width="523" height="433"/><figcaption>MPLM Raffaello während der Mission STS 114 angedockt an der ISS<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die <em>Agenzia Spaziale Italiana</em> (ASI) baute drei unter Druck gesetzte MPLMs, um Fracht zur ISS zu transportieren. Das MPLM wird als gesonderte Nutzlast in der Nutzlastbucht des <em>Space Shuttle</em> in eine Erdumlaufbahn gebracht, vom <em>Remote Manipulator System</em> (RMS) zur ISS bewegt und an einem <em>Common Berthing Mechanism</em> (CBM) an einem amerikanischen <em>Node</em> befestigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während es an die ISS angekoppelt ist, können die Ausrüstungsschränke des MPLM ausgebaut und in die Raumstation gebracht werden. Ein MPLM beherbergt Lebenserhaltungssysteme, Rauchmelder und Feuerlöscher, Stromverteilung und Computerfunktionen. Sobald das MPLM leer ist, können nicht länger benötigte Ausrüstungsgegenstände für die Rückkehr zur Erde im Modul verstaut werden und das Modul kehrt in die Nutzlastbucht des <em>Space Shuttle</em> zurück.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die MPLMs wurden von <em>Alenia Aerospazio</em> in Turin, Italien gebaut und der <em>National Aeronautics and Space Administration</em> (NASA) im Austausch gegen einen Zugriff Italiens auf amerikanischer Experimentzeit an Bord der ISS übergeben. Jedes zylindrische Modul besitzt eine Länge vom 6,4 Meter, einen Durchmesser von 4,5 Metern und hat eine Trockenmasse von 4.846 Kilogramm bei einer Nutzlastkapazität von 9.707 Kilogramm in 16 Schränken, von denen fünf über ununterbrochene Energieversorgung sowie Daten- und Flüssigkeitsverbindungen für aktive Nutzlasten verfügen und einen Gefrierschrank aufnehmen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die drei Module tragen die Namen <em>Leonardo</em> nach dem Gelehrten, Maler, Bildhauer und Architekten Leonardo da Vinci, <em>Raffaello</em> nach dem Maler und Architekten Raffaello Santi und <em>Donatello</em> nach dem Bildhauer Donato di Niccolo di Betto Bardi. Jedes MPLM war ursprünglich für 25 Flüge im Zeitraum von zehn Jahren ausgelegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Leonardo</em> kam von 2001 bis 2010 insgesamt 7 Mal als Frachtcontainer zum Einsatz, <em>Raffaello</em> von 2001 bis 2005 nur 3 Mal. <em>Leonardo </em>wurde 2010 zu einem permanent angekoppelten Lagermodul umgebaut und soll 2011 an der ISS angedockt werden. Beim Umbau wurde vor allem der Mikrometeoritenschutz durch Teile des nie eingesetzten MPLM <em>Donatello</em> verstärkt.</p>
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		<item>
		<title>SSAF-6A</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ssaf-6a/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Aug 2003 04:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alle Informationen zum SSAF-6A Aufbauflug. Autor: Michael Schumacher Nutzlast: MPLM &#8222;Raffaello&#8220;, SSRMS &#8222;Canadarm2&#8220; Nutzlastbeschreibung:Nutzlastbeschreibung MPLM &#8222;Raffaello&#8220; siehe Versorgungsraumschiff MPLM Das SSRMS &#8222;Canadarm2&#8220; besteht aus zwei zweiteiligen Masten, die über ein Ellbogengelenk miteinander verbunden sind. Ein Mastsegment ist 3,6 Meter lang und hat einen Durchmesser von 0,4 Metern. &#8222;Canadarm2&#8220; ist insgesamt 17,6 Meter lang und besitzt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-6a/" data-wpel-link="internal">SSAF-6A</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Alle Informationen zum SSAF-6A Aufbauflug.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Michael Schumacher</a></p>



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</p>



<table class="wp-block-advgb-table advgb-table-frontend is-style-default" style="max-width:600px"><tbody><tr><td style="border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;border-width:1px" data-border-color="#727272"><strong>1998</strong></td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272" data-border-color="#727272"><strong>1999</strong></td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272" data-border-color="#727272"><strong>2000</strong></td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272" data-border-color="#727272"><strong>2001</strong></td></tr><tr><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;vertical-align:middle" data-border-color="#727272"><a href="https://www.raumfahrer.net/space-station-assembly-flight-1a-r-ssaf-1a-r/" data-wpel-link="internal">SSAF-1A/R</a><br><a href="/ssaf-2a/" data-wpel-link="internal">SSAF-2A</a>  </td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;vertical-align:middle" data-border-color="#727272"> <a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-2a-1/" data-wpel-link="internal">SSAF-2A.1</a></td><td style="border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;border-width:1px;vertical-align:middle" data-border-color="#727272"><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-2a-2a/" data-wpel-link="internal">SSAF-2A.2a</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-1r/" data-wpel-link="internal">SSAF-1R</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-1p/" data-wpel-link="internal">SSAF-1P</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-2a-2b/" data-wpel-link="internal">SSAF-2A.2b</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-3a/" data-wpel-link="internal">SSAF-3A</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-2r/" data-wpel-link="internal">SSAF-2R</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-2p/" data-wpel-link="internal">SSAF-2P</a><br><a href="https:/www.raumfahrer.net/ssaf-4a/" data-wpel-link="internal">SSAF-4A</a></td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;vertical-align:middle" data-border-color="#727272"><a href="https:/www.raumfahrer.net/ssaf-5a/" data-wpel-link="internal">SSAF-5A</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-3p/" data-wpel-link="internal">SSAF-3P</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-5a-1/" data-wpel-link="internal">SSAF-5A.1</a><br><a href="https:/www.raumfahrer.net/ssaf-6a/" data-wpel-link="internal">SSAF-6A</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-2s/" data-wpel-link="internal">SSAF-2S</a><br><a href="https:/www.raumfahrer.net/ssaf-4p/" data-wpel-link="internal">SSAF-4P</a><br><a href="https:/www.raumfahrer.net/ssaf-7a/" data-wpel-link="internal">SSAF-7A</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-7a-1/" data-wpel-link="internal">SSAF-7A.1</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-5p/" data-wpel-link="internal">SSAF-5P</a><br><a href="https:/www.raumfahrer.net/ssaf-4r/" data-wpel-link="internal">SSAF-4R</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-3s/" data-wpel-link="internal">SSAF-3S</a><br><a href="https:/www.raumfahrer.net/ssaf-6p/" data-wpel-link="internal">SSAF-6P</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/space-station-utilisation-flight-ssuf-1/" data-wpel-link="internal">SSUF-1</a></td></tr></tbody></table>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nutzlast:</strong> MPLM <em>&#8222;Raffaello&#8220;</em>, SSRMS <em>&#8222;Canadarm2&#8220;</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nutzlastbeschreibung:</strong><br>Nutzlastbeschreibung MPLM <em>&#8222;Raffaello&#8220;</em> siehe Versorgungsraumschiff <a href="https://www.raumfahrer.net/multi-purpose-logistics-module-mplm/" data-wpel-link="internal">MPLM</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das SSRMS <em>&#8222;Canadarm2&#8220;</em> besteht aus zwei zweiteiligen Masten, die über ein Ellbogengelenk miteinander verbunden sind. Ein Mastsegment ist 3,6 Meter lang und hat einen Durchmesser von 0,4 Metern. <em>&#8222;Canadarm2&#8220;</em> ist insgesamt 17,6 Meter lang und besitzt eine Masse von 1.796 Kilogramm. Mit ihm können Massen von bis zu 116 Tonnen im Weltraum gehoben werden. An den gegenüberliegenden äußeren Enden der zwei Masten befinden sich jeweils drei Gelenke für Roll-, Gier- und Nickbewegungen. Am äußeren Rollgelenk befinden sich an beiden Enden des Roboterarms die <em>Latching End Effectors</em> (LEEs). Mit den Greiferendstücken kann er mit den PDGFs gekoppelt haben. Die Greifvorrichtungen mit Anschlüssen für Strom- und Datenübertragung befinden sich an mehreren Orten der ISS. Die identischen Endstücke erlauben eine raupenartige Fortbewegung von einer zur nächsten Greifvorrichtung. Die Arbeiten werden von insgesamt vier Farbkameras überwacht, von denen sich eine auf jeder Seite des Ellbogengelenks und je eine auf den Endstücken befinden. Diese können auf die Zielmarkierungen des <em>Space Vision System</em> (SVS) ausgerichtet werden. Der Antrieb des Roboterarms erfolgt über die <em>Back-up Drive Unit Replacement Assembly</em> (BRA). <em>&#8222;Canadarm2&#8220;</em> wird von zwei <em>Robotic Work Stations</em> (RWSs) bedient, die sich im amerikanischen <em>Laboratory Module &#8222;Destiny&#8220;</em> befindet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Startfahrzeug:</strong> <em>Space Shuttle &#8222;Endeavour&#8220;</em>, <em>STS-100</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Startfahrzeugbeschreibung:</strong> siehe Startfahrzeug <a href="https://www.raumfahrer.net/space-shuttle/" data-wpel-link="internal"><em>Space Shuttle</em></a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Start:</strong> 19. April 2001, 18.41 Uhr GMT vom KSC in den USA</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ankopplung:</strong> 21. April 2001, 13.59 Uhr GMT</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ausstiege:</strong> 2 EVAs, Dauer: 14 Stunden, 50 Minuten</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Abkopplung:</strong> 29. April 2001, 17.34 Uhr GMT</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kopplungsdauer:</strong> 8 Tage, 3 Stunden, 35 Minuten</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Landung:</strong> 01. Mai 2001, 16.11 Uhr GMT auf der EAFB in den USA</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Missionsdauer:</strong> 11 Tage, 21 Stunden, 30 Minuten</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ssaf-6a.jpg" alt="" width="660" height="219"/><figcaption>SSAF-6A<br>(Bilder: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Missionsbeschreibung:</strong><br>Am 19. April 2001 um 18.41 Uhr GMT hob der <em>Space Shuttle &#8222;Endeavour&#8220;</em> mit sechs Astronauten und einem Kosmonauten an Bord vom KSC ab, als sich die ISS über dem Indischen Ozean südlich von Indien befand. Am folgenden Tag um 22.00 Uhr GMT befanden sich Kommandant Kent Rominger, Pilot Jeffrey Ashby sowie die Missionsspezialisten Chris Hadfield, Astronaut der CSA, John Phillips, Scott Parazynski, Umberto Guidoni, Astronaut der ESA und Juri Lontschakow, Kosmonaut der RSA annähernd 2.253 Kilometer hinter der Raumstation und holten mit jedem Erdumlauf ungefähr 275 Kilometer auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 21. April 2001 um 13.59 Uhr GMT koppelte der <em>Space Shuttle &#8222;Endeavour&#8220;</em> an die ISS an, als sich die beiden Raumfahrzeuge 391 Kilometer über dem Südpazifischen Ozean südöstlich von Neuseeland befanden. Die Besatzung öffnete kurz die Luke vom <em>Space Shuttle</em> zum PMA-2 und holte einen elektrischen Schraubendreher für die EVA ab. Sie hinterließen auch Versorgungsgüter, die später von der zweiten Stammbesatzung abgeholt werden. James Voss, Bordingenieur der zweiten Stammbesatzung filmte die lachende <em>Space Shuttle</em> Besatzung durch ein Fenster in der Luke zum PMA-2 während sie vier Wasserbehälter, Computerausrüstung und frische Nahrungsmittel transferierte. Am nächsten Tag um 11.45 Uhr GMT begaben sich Parazynski und Hadfield in den freien Weltraum und installierten zunächst eine <em>Ultra High Frequency</em> (UHF) Antenne am amerikanischen <em>Laboratory Module &#8222;Destiny&#8220;</em> bevor sie ihre Aufmerksamkeit dem neuen Roboterarm der Raumstation widmeten. Der Hauptmast wurde um 15.00 Uhr GMT angebracht und um 15.10 Uhr GMT begannen die beiden Astronauten damit, den Roboterarm zu entfalten, als sich die beiden Raumfahrzeuge in einer Höhe von 383 Kilometern über den Atlantischen Ozean bewegten. Als der Roboterarm auf seiner Palette an der Außenhülle von <em>&#8222;Destiny&#8220;</em> befestigt war, schlossen Parazynski und Hadfield Kabel an, die es erlauben den Roboterarm mit Strom zu versorgen und die Computerkommandos aus dem Inneren von <em>&#8222;Destiny&#8220;</em> weiterzuleiten. Um 18.53 Uhr GMT steuerten Voss und die Bordingenieurin der zweiten Stammbesatzung Susan Helms die erste Bewegung des neuen Roboterarms der Raumstation, als sie sich 389 Kilometer über dem Indischen Ozean befanden und die Ostküste Afrikas überquerten. Alle Anzeichen deuteten darauf hin, dass der Roboterarm diese Bewegung perfekt ausgeführt hatte. Die EVA endete nach einer Dauer von sieben Stunden und zehn Minuten um 18.55 Uhr GMT.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 23. April 2001 um 11.13 Uhr GMT erteilte Helms dem Roboterarm das Kommando sich von seiner Palette zu bewegen. Drei Stunden später befestigte er sich nach einer intensiven Überprüfung seiner Gelenke selbst an dem PDGF an <em>&#8222;Destiny&#8220;</em>. Dort wird er über Nacht in Vorbereitung auf das erste aktive Ergreifen einer Nutzlast, seiner Palette auf der er gestartet wurde, verbleiben. Parazynski ergriff mir dem Roboterarm des <em>Space Shuttle &#8222;Endeavour&#8220;</em> des MPLM <em>&#8222;Raffaello&#8220;</em> und hob es aus der Nutzlastbucht. Er brachte es um 16.00 Uhr GMT an einem Kopplungsstutzen des <em>Node 1 &#8222;Unity&#8220;</em> an und legte damit den Grundstein für das Entladen der Versorgungsgüter, Ausrüstungsgegenstände und Experimentschränke durch den Kommandant der zweiten Stammbesatzung Juri Ussatschow, Voss und Helms. Zuvor wurden um 09.25 Uhr GMT die Luken zwischen den beiden Raumstationen geöffnet und um 19.26 Uhr wieder geschlossen, wobei den ganzen Tag hindurch Versorgungsgüter vom <em>Space Shuttle &#8222;Endeavour&#8220;</em> in die ISS transferiert wurden. Am nächsten Tag um 12.34 Uhr GMT begann die zweite EVA. Parazynski und Hadfield schlossen die Stromkreisläufe des PDGF für den neuen Roboterarm an <em>&#8222;Destiny&#8220;</em> an, entfernten eine Antenne es frühen Kommunikationssystems und transferierten eine DCSU zum Ersatz von der Nutzlastbucht des <em>Space Shuttle</em> zu einem Gestell für das Verstauen von Ausrüstung an der Außenhülle von <em>&#8222;Destiny&#8220;</em>. Als die beiden Astronauten die Strom- und Datenanschlüsse für <em>&#8222;Canadarm2&#8220;</em> verkabelten, reagierte der Ersatzstromkreislauf nicht auf Kommandos, die Helms aus dem Inneren von <em>&#8222;Destiny&#8220;</em> erteilte. Parazynski und Hadfield öffneten ein Panel um Zugang zu einem Anschluss an der Basis des Roboterarms zu erhalten. Nachdem sie die Kabel trennten und wieder anschlossen, konnten sie den Ersatzstromkreislauf zum Roboterarm erfolgreich abschließen. Während sie die Antenne des frühen Kommunikationssystems entfernten, verlor Hadfield die Abdeckung eines elektrischen Anschlusses, die dann hinter eine Wärmeschutzabdeckung des Kopplungsstutzen gelangte, an dem das amerikanische JAM <em>&#8222;Quest&#8220;</em> im Juni 2001 angebracht wird. Nach zwei erfolglosen Versuchen das verirrte Metallstück ausfindig zu machen, beendete Hadfield die Suche und widmete sich anderen Arbeiten. Die EVA endete nach einer Dauer von sieben Stunden und 40 Minuten um 20.14 Uhr GMT. Danach widmeten sich die Besatzungen dem erneuten Öffnen der Luken zwischen den beiden Raumfahrzeugen, was um 22.15 Uhr GMT geschah. Kurz nachdem sich die Besatzungen schlafen gelegt hatten, meldeten die Flugkontrolleure den Verlust des <em>Command and Control Computer</em> (C&amp;C) Nummer 1, einem von drei Hauptcomputern an Bord.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 25. April 2001 gegen 01.30 Uhr gelang es das erste in das erste in einer Reihe von diagnostischen Kommandos das Licht im amerikanischen <em>Laboratory Module &#8222;Destiny&#8220;</em> an- und auszuschalten erfolgreich vom Boden zur Raumstation zu übertragen. Das Computerproblem führte jedoch dazu, dass die Kommunikation und der Datentransfer zwischen dem <em>Space Station Flight Control Room</em> und der ISS verloren ging. Die Kommunikation wurde über den <em>Space Shuttle &#8222;Endeavour&#8220;</em> umgeleitet. Um die Computerprobleme lösen zu können und gemeinsame Arbeiten abzuschließen wurde die Mission um einen Tag verlängert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 27. April 2001 um 20.58 Uhr wurde das MPLM <em>&#8222;Raffaello&#8220;</em> von der ISS abgekoppelt und wieder in der Nutzlastbucht des <em>Space Shuttle &#8222;Endeavour&#8220;</em> verstaut, als sich die beiden Raumfahrzeuge über dem Pazifischen Ozean nördlich von Indonesien befanden. An Bord befinden sich 726 Kilogramm an Materialien, die zur Erde zurückgebracht werden sollen, nachdem das MPLM 2.722 Kilogramm Ausrüstung zur ISS gebracht hat. Am nächsten Tag um 21.02 Uhr GMT reichten sich der Roboterarm der Raumstation, der von Helms bedient wurde, und der Roboterarm des <em>Space Shuttle</em>, den Hadfield bediente, die Hand als die Palette auf der <em>&#8222;Canadarm2&#8220;</em> gestartet wurde, übergeben wurde während sich die beiden Raumfahrzeuge über Britisch Columbia befanden. Um 21.51 Uhr GMT Hadfield verstaute die Palette in der Nutzlastbucht des <em>Space Shuttle &#8222;Endeavour&#8220;</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 29. April 17.34 Uhr GMT koppelte der <em>Space Shuttle</em> von der ISS ab, als sich die beiden Raumfahrzeuge 386 Kilometer über dem Südpazifischen Ozean östlich von Australien befanden. Am nächsten Tag wurde die Landung auf dem KSC aufgrund einer geschlossenen Wolkendecke, Regen und Wind abgesagt. Ähnliche Wetterbedingungen verhinderten am 01. Mai 2001 eine Landung auf dem KSC, so dass der <em>Space Shuttle &#8222;Endeavour&#8220;</em> um 16.11 Uhr GMT auf der EAFB landete. Es war die 48. Landung auf der EAFB in der Geschichte des <em>Space Shuttle</em> Programms. Die dritte <em>Space Shuttle</em> Mission des Jahres 2001 endete nach 186 Erdumläufen und 7.900.000 zurückgelegten Kilometern.</p>
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		<title>Space Station Utilisation Flight (SSUF) 1</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/space-station-utilisation-flight-ssuf-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Aug 2003 22:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alle Infos zum SSUF 1. Autor: Michael Schumacher Nutzlast: MPLM &#8222;Raffaello&#8220; Nutzlastbeschreibung: siehe Versorgungsraumschiff MPLM Startfahrzeug: Space Shuttle &#8222;Endeavour&#8220;, STS-108 Startfahrzeugbeschreibung: siehe Startfahrzeug Space Shuttle Start: 05. Dezember 2001, 22.19 Uhr GMT vom KSC in den USA Ankopplung: 07. Dezember 2001, 20.03 Uhr GMT Ausstiege: 1 EVA, Dauer: 4 Stunden, 12 Minuten Abkopplung: 15. Dezember [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Alle Infos zum SSUF 1.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: <a href="mailto:">Michael Schumacher</a></p>



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<table class="wp-block-advgb-table advgb-table-frontend is-style-default" style="max-width:600px"><tbody><tr><td style="border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;border-width:1px" data-border-color="#727272"><strong>1998</strong></td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272" data-border-color="#727272"><strong>1999</strong></td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272" data-border-color="#727272"><strong>2000</strong></td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272" data-border-color="#727272"><strong>2001</strong></td></tr><tr><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;vertical-align:middle" data-border-color="#727272"><a href="https://www.raumfahrer.net/space-station-assembly-flight-1a-r-ssaf-1a-r/" data-wpel-link="internal">SSAF-1A/R</a><br><a href="/ssaf-2a/" data-wpel-link="internal">SSAF-2A</a>  </td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;vertical-align:middle" data-border-color="#727272"> <a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-2a-1/" data-wpel-link="internal">SSAF-2A.1</a></td><td style="border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;border-width:1px;vertical-align:middle" data-border-color="#727272"><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-2a-2a/" data-wpel-link="internal">SSAF-2A.2a</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-1r/" data-wpel-link="internal">SSAF-1R</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-1p/" data-wpel-link="internal">SSAF-1P</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-2a-2b/" data-wpel-link="internal">SSAF-2A.2b</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-3a/" data-wpel-link="internal">SSAF-3A</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-2r/" data-wpel-link="internal">SSAF-2R</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-2p/" data-wpel-link="internal">SSAF-2P</a><br><a href="https:/www.raumfahrer.net/ssaf-4a/" data-wpel-link="internal">SSAF-4A</a></td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;vertical-align:middle" data-border-color="#727272"><a href="https:/www.raumfahrer.net/ssaf-5a/" data-wpel-link="internal">SSAF-5A</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-3p/" data-wpel-link="internal">SSAF-3P</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-5a-1/" data-wpel-link="internal">SSAF-5A.1</a><br><a href="https:/www.raumfahrer.net/ssaf-6a/" data-wpel-link="internal">SSAF-6A</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-2s/" data-wpel-link="internal">SSAF-2S</a><br><a href="https:/www.raumfahrer.net/ssaf-4p/" data-wpel-link="internal">SSAF-4P</a><br><a href="https:/www.raumfahrer.net/ssaf-7a/" data-wpel-link="internal">SSAF-7A</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-7a-1/" data-wpel-link="internal">SSAF-7A.1</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-5p/" data-wpel-link="internal">SSAF-5P</a><br><a href="https:/www.raumfahrer.net/ssaf-4r/" data-wpel-link="internal">SSAF-4R</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-3s/" data-wpel-link="internal">SSAF-3S</a><br><a href="https:/www.raumfahrer.net/ssaf-6p/" data-wpel-link="internal">SSAF-6P</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/space-station-utilisation-flight-ssuf-1/" data-wpel-link="internal">SSUF-1</a></td></tr></tbody></table>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nutzlast:</strong> MPLM <em>&#8222;Raffaello&#8220;</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nutzlastbeschreibung:</strong> siehe Versorgungsraumschiff <a href="https://www.raumfahrer.net/multi-purpose-logistics-module-mplm/" data-wpel-link="internal">MPLM</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Startfahrzeug:</strong> <em>Space Shuttle &#8222;Endeavour&#8220;</em>, <em>STS-108</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Startfahrzeugbeschreibung:</strong> siehe Startfahrzeug <a href="https://www.raumfahrer.net/space-shuttle/" data-wpel-link="internal"><em>Space Shuttle</em></a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Start:</strong> 05. Dezember 2001, 22.19 Uhr GMT vom KSC in den USA</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ankopplung:</strong> 07. Dezember 2001, 20.03 Uhr GMT</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ausstiege:</strong> 1 EVA, Dauer: 4 Stunden, 12 Minuten</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Abkopplung:</strong> 15. Dezember 2001, 17.28 Uhr GMT</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kopplungsdauer:</strong> 7 Tage, 21 Stunden, 25 Minuten</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Landung:</strong> 17. Dezember 2001, 17.55 Uhr GMT auf dem KSC in den USA</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Missionsdauer:</strong> 11 Tage, 19 Stunden, 36 Minuten</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ssuf-1.jpg" alt="" width="715" height="242"/><figcaption>SSUF-1<br>(Bilder: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Missionsbeschreibung:</strong><br>Am 05. Dezember 2001 um 22.19 Uhr GMT hob der <em>Space Shuttle &#8222;Endeavour&#8220;</em> mit sechs Astronauten und einem Kosmonauten an Bord vom KSC zur ISS ab. Zum Zeitpunkt des Starts befand sich die Raumstation in einer Höhe von 402 Kilometern über dem Zentralindischen Ozean.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 07. Dezember 2001 um 01.00 Uhr GMT befanden sich Kommandant Dominic Gorie, Pilot Mark Kelly, die Missionsspezialisten Linda Godwin und Daniel Tani sowie die vierte Stammbesatzung, die aus Kommandant Juri Onufrijenko sowie den Bordingenieuren Carl Walz und Daniel Bursch besteht, etwa 5.632 Kilometer hinter der ISS und holten mit jedem Erdumlauf 418 Kilometer auf. Die EC-4 wird die EC-3 an Bord der Raumstation ablösen, die aus Kommandant Frank Culbertson, Pilot Wladimir Deshurow und Bordingenieur Michail Tjurin besteht. Um 20.03 Uhr GMT koppelte der <em>Space Shuttle &#8222;Endeavour&#8220;</em> an die ISS an, als sich die beiden Raumfahrzeuge über England befanden. Die Luken zwischen den beiden Raumfahrzeugen wurden um 22.42 Uhr geöffnet. Am nächsten Tag um 22.11 Uhr GMT löste die EC-4 die EC-3 nach 117 Tagen an Bord der ISS ab, als die Konturensessel für das <em>Sojus</em> Rettungsraumschiff ausgetauscht wurden. Während des Austausches hoben Kelly und Godwin das MPLM <em>&#8222;Raffaello&#8220;</em> um 17.01 Uhr GMT mit dem Roboterarm des <em>Space Shuttle</em> aus der Nutzlastbucht und brachten es um 17.55 Uhr GMT an einem Kopplungsstutzen des <em>Node 1 &#8222;Unity&#8220;</em> an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Luke zum MPLM wurde am 09. Dezember 2001 um kurz vor 01.30 Uhr GMT geöffnet und die Besatzungen begannen mit dem Entladen von annähernd 2.722 Kilogramm an Nahrungsmitteln, Versorgungsgütern, Ausrüstungsgegenständen und Experimenten. Um 22.24 Uhr GMT gedachten die beiden Besatzungen den Opfern der Anschläge vom 11. September 2001, ihren Angehörigen und den Rettungsleuten. Dazu versammelten sich die zehn Astronauten und Kosmonauten im amerikanischen <em>Laboratory Module &#8222;Destiny&#8220;</em>. An Bord des <em>Space Shuttle &#8222;Endeavour&#8220;</em> befanden sich 6000 kleine Nationalflaggen der USA, eine Nationalflagge der USA, die aus den Trümmern des <em>World Trade Center</em> (WTC) geborgen wurde, eine Nationalflagge der USA aus dem Bundesstaat Pennsylvania, eine Flagge des <em>United States Marine Corps</em> (USMC), die aus dem Pentagon geborgen wurde, eine Flagge des <em>New York Fire Department</em> (NYFD) sowie ein Poster, das die Fotografien der bei den Anschlägen getöteten Feuerwehrleuten zeigt. Die Luken zwischen den beiden Raumfahrzeugen wurden am nächsten Tag um 00.43 Uhr GMT geschlossen. Um 17.52 Uhr GMT verließen Godwin und Tani die Luftschleuse des <em>Space Shuttle</em> für die erste und einzige EVA, als sich die beiden Raumfahrzeuge über dem Pazifischen Ozean weg von der Südamerikanischen Küste befanden. Der Ausstieg endete nach einer Dauer von vier Stunden und 12 Minuten um 22.04 Uhr GMT. Die beiden Astronauten montierten Isolierungen um die BGAs der ITS-P6 herum. Zum Abschluss bargen sie noch eine Abdeckung, die von einer Antenne der Raumstation während eines vorangegangen Fluges entfernt wurde. Die Abdeckung wird zur Erde zurückgebracht und wiederaufbereitet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 11. Dezember 2001 um 13.46 Uhr GMT, dem Zeitpunkt als drei Monate zuvor das erste Flugzeug in das WTC einschlug, gedachten die beiden Besatzungen und die Flugkontrolleure im MCC den Opfern der Anschläge. Gleichzeitig wurde die Mission um einen Tag verlängert, damit die Besatzung des <em>Space Shuttle &#8222;Endeavour&#8220;</em> der EC-4 bei Wartungsarbeiten an Bord der Raumstation helfen kann. Dazu gehören Arbeiten an einem Laufband und einer Klimaanlage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 14. Dezember 2001 stellten die Flugkontrolleure ein flüchtiges Problem mit einer der drei <em>Inertial Measurement Units</em> (IMUs), den primären Navigationseinheiten des <em>Space Shuttle</em> fest. Zu dieser Zeit waren zwei der drei Einheiten online, die dritte IMU war offline um Energie zu sparen. IMU Nummer 2, an der das Problem festgestellt wurde, wurde sofort offline genommen und die IMU Nummer 3 online gebracht. Seitdem arbeitete die IMU Nummer 2 zwar einwandfrei, bleibt aber offline und wird von den Flugkontrolleuren als fehlerhaft angesehen. Der Verlust einer IMU hatte keinen Einfluss auf die Mission des <em>Space Shuttle &#8222;Endeavour&#8220;</em>, da die beiden verbleibenden IMUs in einer ausgezeichneten Verfassung waren. Wenn nötig kann der <em>Space Shuttle</em> auch mit nur einer IMU arbeiten. Kelly benutzte den Roboterarm des <em>Space Shuttle</em> um das MPLM <em>&#8222;Raffaello&#8220;</em> von der Raumstation zu lösen und verstaute es um 22.44 Uhr GMT in der Nutzlastbucht. An Bord des MPLM befinden sich nunmehr mehr als 1.814 Kilogramm an nicht gebrauchter Stationsausrüstung, Nahrungsmittelbehälter, Kleidung und andere Fracht. Am nächsten Tag um 13.16 Uhr GMT wurden die Luken zwischen den beiden Raumfahrzeugen geschlossen. Um 17.28 Uhr GMT koppelte der <em>Space Shuttle &#8222;Endeavour&#8220;</em> von der ISS ab, als sich die beiden Raumfahrzeuge in einer Höhe von 386 Kilometern über dem Indischen Ozean weg von der Australischen Küste befanden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 16. Dezember 2001 gegen 15.00 Uhr GMT wurde der Satellit STARSHINE-2 aus einem Kanister in der Nutzlastbucht ausgesetzt. Am nächsten Tag um 17.55 Uhr GMT setzte der <em>Space Shuttle &#8222;Endeavour&#8220;</em> auf dem KSC auf und schloss die letzte <em>Space Shuttle</em> Mission des Jahres 2001 nach 186 Erdumläufen und 7.900.000 zurückgelegten Kilometern ab.</p>
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		<title>Space Station Logistics Flight (SSLF) 1</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/space-station-logistics-flight-sslf-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Aug 2003 22:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alle Infos zum SSLF 1. Autor: Michael Schumacher Nutzlast: MPLM &#8222;Raffaello&#8220; Nutzlastbeschreibung: Nutzlastbeschreibung MPLM &#8222;Raffaello&#8220; siehe Versorgungsraumschiff MPLM Startfahrzeug: Space Shuttle &#8222;Discovery&#8220;, STS-114 Startfahrzeugbeschreibung: siehe Startfahrzeug Space Shuttle Start: 15. Mai 2005, vom KSC in den USA Ankopplung: Ausstiege: 3 EVAs Abkopplung: Kopplungsdauer: Landung: 27. Mai 2005, auf dem KSC in den USA Missionsdauer: Missionsbeschreibung:Die [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Alle Infos zum SSLF 1.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Michael Schumacher</a></p>



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<table class="wp-block-advgb-table advgb-table-frontend is-style-default" style="max-width:600px"><tbody><tr><td style="border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;border-width:1px" data-border-color="#727272"><strong>2002</strong></td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272" data-border-color="#727272"><strong>2003</strong></td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272" data-border-color="#727272"><strong>2004</strong></td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272" data-border-color="#727272"><strong>2005</strong></td></tr><tr><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;vertical-align:middle" data-border-color="#727272"><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-7p/" data-wpel-link="internal">SSAF-7P</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-8a/" data-wpel-link="internal">SSAF-8A</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-4s/" data-wpel-link="internal">SSAF-4S</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssuf-2/" data-wpel-link="internal">SSUF-2</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-8p/" data-wpel-link="internal">SSAF-8P</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-9p/" data-wpel-link="internal">SSAF-9P</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-9a-2/" data-wpel-link="internal">SSAF-9A</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-5s/" data-wpel-link="internal">SSAF-5S</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-11a/" data-wpel-link="internal">SSAF-11A</a></td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;vertical-align:middle" data-border-color="#727272"><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-10p/" data-wpel-link="internal">SSAF-10P</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-6s/" data-wpel-link="internal">SSAF-6S</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-11p/" data-wpel-link="internal">SSAF-11P</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-12p/" data-wpel-link="internal">SSAF-12P</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-7s/" data-wpel-link="internal">SSAF-7S</a></td><td style="border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;border-width:1px;vertical-align:middle" data-border-color="#727272"><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-13p/" data-wpel-link="internal">SSAF-13P</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-8s/" data-wpel-link="internal">SSAF-8S</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-14p/" data-wpel-link="internal">SSAF-14P</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-15p/" data-wpel-link="internal">SSAF-15P</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-9s/" data-wpel-link="internal">SSAF-9S</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-16p/" data-wpel-link="internal">SSAF-16P</a> </td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;vertical-align:middle" data-border-color="#727272"><a href="https:/www.raumfahrer.net/ssaf-5a/" data-wpel-link="internal"><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-17p/">SSAF-17P</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-10s/" data-wpel-link="internal">SSAF-10S</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/space-station-logistics-flight-sslf-1/" data-wpel-link="internal">SSLF-1</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-18p/" data-wpel-link="internal">SSAF-18P</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/space-station-utilisation-and-logistics-flight-ssulf-1-1/" data-wpel-link="internal">SSULF-1-1</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-19p/" data-wpel-link="internal">SSAF-19P</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-11s/" data-wpel-link="internal">SSAF-11S</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/space-station-ariane-transfer-vehicle-ssatv-1/" data-wpel-link="internal">SSATV-1</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-12a/" data-wpel-link="internal">SSAF-12A</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-20p/" data-wpel-link="internal">SSAF-20P</a> </a></td></tr></tbody></table>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nutzlast:</strong> MPLM <em>&#8222;Raffaello&#8220;</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nutzlastbeschreibung:</strong> Nutzlastbeschreibung MPLM <em>&#8222;Raffaello&#8220;</em> siehe Versorgungsraumschiff <a href="https://www.raumfahrer.net/multi-purpose-logistics-module-mplm/" data-wpel-link="internal">MPLM</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Startfahrzeug:</strong> <em>Space Shuttle &#8222;Discovery&#8220;</em>, <em>STS-114</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Startfahrzeugbeschreibung:</strong> siehe Startfahrzeug <a href="https://www.raumfahrer.net/space-shuttle/" data-wpel-link="internal"><em>Space Shuttle</em></a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Start:</strong> 15. Mai 2005, vom KSC in den USA</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ankopplung:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ausstiege:</strong> 3 EVAs</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Abkopplung:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kopplungsdauer:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Landung:</strong> 27. Mai 2005, auf dem KSC in den USA</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Missionsdauer:</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/sslf-1.jpg" alt="" width="607" height="239"/><figcaption>SSLF-1<br>(Bilder: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Missionsbeschreibung:</strong><br>Die Besatzung besteht aus Kommandantin Eileen Collins, Pilot James Kelly sowie den Missionsspezialisten Soichi Noguchi, Stephen Robinson, Andrew Thomas, Wendy Lawrence und Charles Camarda.</p>
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		<item>
		<title>Neuer Shuttle-Flug im März 2004?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/neuer-shuttle-flug-im-maerz-2004/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Aug 2003 18:30:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Atlantis]]></category>
		<category><![CDATA[CAIB]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[MPLM]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Raffaello]]></category>
		<category><![CDATA[Return to flight]]></category>
		<category><![CDATA[Rosaviakosmos]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[STS-114]]></category>
		<category><![CDATA[Untersuchungsbericht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Während die NASA weiter schweigt gab nun die russische Seite einen Starttermin für die nächste Shuttle-Mission bekannt. Kommt das ISS-Projekt endlich wieder in Schwung? Ein Beitrag von Felix Korsch. Quelle: RIA Novosti. Laut russischen Quellen wird das US-amerikanische Space Shuttle nach einer über einjährigen Zwangspause im kommenden März zu einem neuen Flug zur Internationalen Raumstation [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Während die NASA weiter schweigt gab nun die russische Seite einen Starttermin für die nächste <i>Shuttle</i>-Mission bekannt. Kommt das <i>ISS</i>-Projekt endlich wieder in Schwung?</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Felix Korsch. Quelle: RIA Novosti.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut russischen Quellen wird das US-amerikanische <i>Space Shuttle</i> nach einer über einjährigen Zwangspause im kommenden März zu einem neuen Flug zur <i>Internationalen Raumstation</i> (<i>ISS</i>) aufbrechen. Dies gab heute Juri Koptew, Chef der russischen Weltraumbehörde <i>Rosaviakosmos</i>, im Rahmen der Luft- und Raumfahrtausstellung <i>MAKS-2003</i> in Zhukowski bei Moskau bekannt. Demnach werde von der NASA ein Datum um den 12. März anvisiert. Hierbei soll es sich um die <i>Atlantis</i> handeln, welche im Rahmen der Mission <i>STS-114</i> mit einer Minimalausstattung zur <i>ISS</i> aufbrechen soll. An Bord befinden wird sich wahrscheinlich das <i>Raffaello</i>-Modul (<i>MPLM</i>; <i>Multi-Purpose Logistics Module</i>), eine externe Plattform sowie neue Gyroskope für die Lageregelung der Orbitalstation. Hinzu kommen dringend erwartete Versorgungsgüter, vor allem Wasser und frische Nahrungsmittel.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/41g90235nasa936.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/41g90235nasa260.jpg" alt="None" width="260"/></a><figcaption> Ein altes Bild: landendes  <i>Space Shuttle</i>  der NASA (STS-41G). Wahrscheinlich steht ein neuer Flug im kommenden März an. Business as usual? <br> (Bild: NASA) </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Seit der <i>Columbia</i>-Katastrophe vom 1. Februar dieses Jahres, bei der auch sieben Raumfahrer ums Leben kamen, ist die gesamte verbliebene <i>Shuttle</i>-Flotte der NASA, bestehend aus der <i>Atlantis</i>, der <i>Endeavour</i> und der <i>Discovery</i> bis auf weiteres gegroundet worden. Bisher nannte die NASA kein definitives Datum für eine Wiederaufnahme der <i>Shuttle</i>-Flüge; in der Diskussion war bereits der April des kommenden Jahres. Umso mehr überraschte die Verlautbarung russischer Quellen, welche den oben bezeichneten 12.&nbsp;März ins Spiel brachte. An Bord befinden wird sich wahrscheinlich nur eine kleine Crew, bestehend aus Kommandantin Eileen Collins, Pilot James Kelly, sowie den Missionsspezialisten Soichi Noguchi und Stephen Robinson. Grund hierfür ist, dass die NASA vorerst keine unnötigen Risiken mehr eingehen will. Die angedachte Flugdauer von elf Tagen ist daher ebenfalls mit einem dicken Fragezeichen zu versehen.
<br>
Bis dahin ist es allerdings noch ein steiniger Weg für die Amerikaner. An erster Stelle auf der &#8222;return to flight&#8220;-Agenda steht die Umsetzung der Empfehlungen des <i>Columbia Investigation Boards (CAIB)</i>, welches am kommenden Dienstag seinen endgültigen Untersuchungsbericht veröffentlichen wird. Im Rahmen der Untersuchung des Unglücks offenbarten sich eine Reihe technischer und organisatorischer Unzulänglichkeiten. Angemahnt wird zum Beispiel die nicht vorhandene Möglichkeit, <i>Space Shuttles</i> im Orbit auf mögliche Schäden hin zu untersuchen und &#8211; bei tatsächlich auftretenden Defekten &#8211; diese zu reparieren. Künftig soll der Einsatz von hochauflösenden Kameras zur Inspektion des <i>Shuttles</i> beim Start und in der Erdumlaufbahn zur Standardprozedur werden. Die nötige Technologie ist bereits vorhanden. Zusätzlich müssen die NASA-Techniker die Struktur der Flügelvorderkanten überdenken, welche die <i>Columbia</i>-Katastrophe mit hervorriefen. Auch die Verankerung der seitlichen Feststoffbooster erwies sich als eine potentielle Gefahrenquelle.
<br>
Alle genannten Punkte müssen nun eine technische Realisierung erfahren. Dies erfordert möglicherweise umfangreiche Umkonstruktionen der verbliebenen <i>Shuttle</i>-Flotte. Eine innerhalb der NASA gegründete &#8222;return to flight&#8220;-Taskgroup wird sich in den nächsten Wochen intensiv hiermit auseinandersetzen. Neben dem <i>Shuttle</i> werden im kommenden Jahr fünf unbemannte russische <i>Progress</i>-Transporter starten, hinzu kommen zwei bemannte <i>Sojus</i>-Zubringer. Das Vorhandensein des <i>Space Shuttles</i> ist hier bereits fest eingerechnet. Russland allein kann den gesamten Materialbedarf der <i>ISS</i> durch die eigenen Raumschiffe aus finanziellen Gründen nicht mehr erfüllen. Der Crewaustausch wird dennoch vorerst in russischer Hand bleiben. Dies gilt auch für die europäischen Besucher auf der <i>ISS</i>. Laut Koptew wird jeder dritte Sitz ihrer <i>Sojus TMA</i>-Raumschiffe für jeweils zehn Millionen US-Dollar an die Europäer verkauft.
<br>
Die weitere Zukunft der <i>ISS</i> ist hierdurch noch nicht gesichert. Während die Russen weiter mit finanziellen Engpässen zu kämpfen haben soll eine Versammlung aller internationalen Partner am <i>ISS</i>-Projekt nach dem Start der achten Stammbesatzung am 18.&nbsp;Oktober dieses Jahres in Moskau Klärung bringen. Dann sollen auch die Startdaten aller Missionen im kommenden Jahr festgelegt werden. Durch den Stopp des <i>Shuttle</i>-Programms verlor man bereits über zwölf Monate. Die Wiederaufnahme der US-Flüge wird daher als existentiell für das gesamte Programm angenommen. Koptew bezeichnete die Rolle Russlands an der <i>ISS</i> wörtlich als &#8222;kosmischer Taxifahrer&#8220;. Man biete zwar mit den vorhandenen Wohn- und Servicemodulen anderen Staaten die nötige Infrastruktur, werde sich aber wahrscheinlich kein eigenes Labor mehr leisten können. Zu schwer wiegen die Belastungen durch den plötzlichen Ausfall der Amerikaner.</p>
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		<title>Expedition 4</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/expedition-4/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Jun 2002 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Außenbordeinsatz]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[Quest]]></category>
		<category><![CDATA[Raffaello]]></category>
		<category><![CDATA[Sarja Modul]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellen]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Swesda Modul]]></category>
		<category><![CDATA[Wartungsarbeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Mission der ISS-Expedition 4 Autor: Günther Glatzel. Zu Beginn der Mission standen Entladearbeiten im Vordergrund. Neben dem Lastenmodul Raffaello waren auch Experimente vom Mitteldeck der Endeavour und aus einem angedockten Progress-Raumschiff in die Station zu transportieren. Bursch und Walz unterzogen sich ersten medizinischen Tests. Dazu gehörte die Untersuchung eines Muskelreflexes (Hoffman Reflex Experiment) und [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Mission der ISS-Expedition 4</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: <a href="mailto:">Günther Glatzel</a>.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ec-4.png" alt="" width="298" height="298"/><figcaption>Beginn:  5. Dezember 2001 um 22:19 Uhr UTC durch Start von STS 108<br>Ende:  19. Juni 2002 um 17:58 Uhr UTC durch Landung von STS 111<br>Dauer:  195 d 19 h 39 min<br><br><br>Besatzungsmitglieder</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zu Beginn der Mission standen Entladearbeiten im Vordergrund. Neben dem Lastenmodul <em>Raffaello</em> waren auch Experimente vom Mitteldeck der <em>Endeavour</em> und aus einem angedockten <em>Progress</em>-Raumschiff in die Station zu transportieren. Bursch und Walz unterzogen sich ersten medizinischen Tests. Dazu gehörte die Untersuchung eines Muskelreflexes (Hoffman Reflex Experiment) und der Lungenfunktion (Pulmonary Function in Flight). Dabei wurden fünf Tests nacheinander vorgenommen, bei denen der Gasaustausch und die Atmungsmuskulatur untersucht wurden. Diese Tests wurden während der Mission regelmäßig durchgeführt, u.a. auch vor und nach Außenbordeinsätzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über Weihnachten und den Jahreswechsel konnten die drei Raumfahrer zwei Tage entspannen. Danach trainierten sie am kanadischen Manipulatorarm für zukünftige Montagearbeiten. Dabei testeten sie auch eine neue Technik, mit der große mechanische Spannungen an den Befestigungspunkten vermieden werden sollen. Außerdem wurden Vorbereitungen für die ersten Außenbordeinsätze im Januar getroffen. Mit dem Cellular Biotechnology Operations Support System (CBOSS) wurde das Wachstum von Blut-, Nieren- und Mandelzellen über 12 Tage untersucht. Dazu hatten die Astronauten zunächst vorbereitete Zellen in 32 Probenbehälter mit Nährlösung zu injizieren. Anschließend wurden diese in einem Inkubator verstaut. An den folgenden Tagen wurden einige Proben in verschiedenen Stadien ihres Wachstums eingefroren. In der Schwerelosigkeit wächst Zellgewebe dreidimensional. Dadurch kann man es zu funktionierenden Organteilen heranziehen. Auf der Erde hingegen ist ein dreidimensionales Wachstum bisher nur mit Stützstrukturen aus Fremdgewebe zu erreichen. Mit CBOSS sollten im weiteren Verlauf verschiedene, vor allem Krebs-Gewebe gezüchtet werden (u.a. Nieren-, Dickdarm- und Eierstockgewebe). Nach der Rückkehr auf die Erde wurden diese Gewebeteile dann genau untersucht.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ec-4-crew.jpg" alt="" width="310" height="248"/><figcaption>v.l.: Daniel Bursch, Juri Onufrijenko und Carl Walz<br>Bilder: NASA</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ende Dezember wurden auch erste Messungen der kosmischen Hintergrundstrahlung vorgenommen. Im Rahmen des Experiments Extry Vehicular Activity Radiation Monitoring (EVARM) wurde erstmals eine genaue Bestimmung der Strahlendosis verschiedener Organe (Augen, innere Organe, Haut), die während eines Ausstiegs auf einen Raumfahrer wirkt, vorgenommen. Ein weiteres medizinisches Experiment war die Untersuchung des Risikos zur Bildung von Nierensteinen während längerer Raumflüge. Dazu wurden von einem Astronauten Urinproben gesammelt, während er sich an eine spezielle Diät hielt. Dadurch lassen sich Auswirkungen bestimmter Nahrungsinhaltsstoffe auf den Stoffwechsel analysieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den Wartungsarbeiten im Januar gehörte auch der Austausch der bisherigen Festplatten gegen Halbleiterfestwertspeicher in den drei Kommunikations- und Steuerungscomputern. Im Mai 2001 waren mehrere Datenspeicher offenbar beim Ankoppeln der Raumfähre <em>Atlantis</em> beschädigt worden, wodurch die Computer ausfielen. Deshalb ging man zu mechanisch robusten Massenspeichern über. Gleichzeitig kam eine verbesserte Software zum Einsatz.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/colloids1.jpg" alt="" width="190" height="143"/><figcaption>Colloide<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Fortgesetzt wurden physikalische Experimente zur Schwingungsdämpfung (ARIS-ICE) und zum Verhalten von Partikel-Flüssigkeitsgemischen (Experiment on Physics of Colloids in Space) in der Schwerelosigkeit. ARIS ist eine kleine Plattform innerhalb eines Racks. Auf der Plattform befinden sich Systeme, mit denen Schwingungen gedämpft werden, die durch die Bewegung der Raumfahrer in der Station, durch Steuer- oder Andockmanöver verursacht werden. Mit einer neuen Software wurde der operationelle Einsatz des Systems vorbereitet. Bei den Colloiden ging man vom Partikelgemisch AB-6 zu einem Gel über, das zu 99,992% aus Wasser und nur zu 0,008% aus Partikeln besteht. Damit wurde die Bildung selbstähnlicher Strukturen (Fraktale) untersucht. Dazu wurde das Gemisch zunächst verflüssigt. Beim Erstarren bildeten die Partikel Strukturen, die dann in stroboskopischem Laserlicht erkennbar wurden. Die Experimente liefen selbstständig ab, wurden von einer Bodenstation aus überwacht und dauerten mehrere Wochen an. Von Interesse war dabei auch, wie sich das Verhalten der Colloide innerhalb dieser Zeit veränderte (Alterung des Gels).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Januar wurden die ersten beiden Außenbordeinsätze der vierten Stammbesatzung absolviert. Beim ersten Ausstieg von Onufrijenko und Walz am 14. Januar (6:03 h) wurde ein Lastenkran (Strela 1) vom Verbindungstunnel zwischen <em>Unity</em> und <em>Sarja</em> (PMA 1) zum <em>Sarja</em>-Modul transportiert und dort montiert. Dazu wurde der zweite Strela-Kran benutzt, der sich auf dem Ausstiegsmodul <em>Pirs</em> befand. Strela (zu deutsch: Pfeil) sind von Hand bedienbare Kräne mit einem teleskopartig ausfahrbaren Kranarm, der drehbar auf einem fest installierten Mast gelagert ist. Derartige Kräne wurden bereits auf der russischen Raumstation <em>Mir</em> verwendet. Weiterhin montierten die beiden Raumfahrer eine Amateurfunkantenne an der Außenseite des Moduls <em>Swesda</em>. Vier derartige Antennen sollen es ermöglichen, Kontakte zu Amateurfunkern weltweit vom Wohnmodul aus aufnehmen zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim zweiten Außenbordeinsatz am 25. Januar (Onufrijenko und Bursch, 5:59 h) wurde eine zweite Antenne montiert. Zuvor installierten die beiden Raumfahrer 6 Ablenkschilde, die Triebwerksabgase von den außen an der Station angebrachten Experimenten fern halten sollen. Gleichzeitig wechselten sie einen Detektor (Kromka), mit dem bisherige Schäden durch Triebwerksabgase und Partikel dokumentiert wurden. Danach wurde ein physikalisches Experiment (Platan-M) ausgetauscht, mit dem schwere Kerne von der Sonne oder von interstellaren Quellen aufgefangen wurden. Beide Apparaturen wurden später zur Erde transportiert. Zusätzlich wurden drei Materialexperimente (SKK) am Modul <em>Swesda</em> installiert. Danach wurden halboffene Kabelhalterungen montiert, durch die die Halteseile der Raumfahrer bei Ausstiegen von den Experimenten fern gehalten werden sollen. Abschließend wurde die gesamte Arbeit durch Fotos dokumentiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Februar begann mit kleineren Problemen. So fiel ohne erkennbaren Grund ein Computer aus, der für die Lageregelung der gesamten Station zuständig ist. Dadurch konnten die Solarzellen nicht mehr optimal auf die Sonne ausgerichtet werden, die Energieversorgung war nicht mehr sichergestellt. In einem solchen Falle schalten sich automatisch verschiedene Systeme ab. Andere wurden von der Besatzung deaktiviert. Nach reichlich 4 Stunden funktionierte die Steuerung wieder einwandfrei. Die Klimasysteme verschiedener Experimente wurden zuerst reaktiviert. Offenbar war die Temperatur in einem Kühlschrank (Biotechnologie Refrigerator), der die Resultate bereits durchgeführter Experimente enthält, noch nicht so weit angestiegen, dass deren Zerstörung zu befürchten war. Außerplanmäßige Reparaturen fielen auch beim Vibrationsdämpfungsexperiment ARIS und in einem Energieconverter an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mittelpunkt der experimentellen Arbeit standen Erderkundung, medizinisch-biologische und physikalische Experimente. Beobachtungsobjekte im Rahmen der Crew Earth Observation waren u.a. Trockengebiete in der Kongo-Simbabwe-Region, Korallenriffe und Atolle des Tuamotu-Archipels (Südpazifik) und in Malaysia, der tropische Zyklon &#8222;Francesca&#8220;, Gletscher in Patagonien, die Großstadt Bombay, das Mekongdelta, Feuergebiete und Staubstürme in der Sahel-Zone, Smog über dem Mittelmeer, der Fuego-Vulkan in Guatemala und Packeis im St. Lawrence-Strom. Im Servicemodul <em>Swesda</em> war für mehrere Tage das System EarthKAM montiert. Mit diesem konnten Schüler weltweit Aufnahmen ausgewählter Gebiete der Erdoberfläche anfertigen. Bei der Aufnahmeserie im Februar, an der auch eine deutsche Schule beteiligt war, kam erstmals ein 180-mm-Objektiv zum Einsatz, wodurch detailliertere Aufnahmen möglich wurden. Mit Hilfe medizinischer Instrumente in der Human Research Facility (HRF) und spezieller Trainingsgeräte wurden Lungenfunktions- und Fitnesstests vorgenommen. Außerdem wurde das abbildende Ultraschallgerät getestet. Im Mini-Gewächshaus Advanced Astroculture (ADVASC) wurde zum zweiten Mal Arabidopsis Thaliana ausgesät. Der Samen wurde bereits im Weltraum gewonnen. Somit gediehen die Pflanzen, die zur gleichen Familie wie Kohl und Rettich gehören, bereits in zweiter Generation in der Schwerelosigkeit. Fortgeführt wurden das Experiment zur Physik von Colloiden im Weltraum zur Untersuchung fraktaler Strukturen und das Züchten von Proteinkristallen für kommerzielle Auftraggeber (Protein Crystal Growth &#8211; Single Termal Enclosure System). Außerdem wurde ein Schmelzofen zur Bildung reiner, großer und stabiler Zeolitkristalle getestet. Zeolite sind wabenartige Kristalle, die Flüssigkeiten und Gase über längere Zeit speichern können. Sie kommen bisher vor allem in der Petrolchemie und in der Elektronik zum Einsatz.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/iss4-eva2.jpg" alt=""/><figcaption>Daniel Bursch vor dem Ausstieg. (Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 20. Februar verließen Bursch und Walz für 5 Stunden und 47 Minuten über das Ausstiegsmodul <em>Quest</em> die Station. Dabei testeten sie ein neues Verfahren zur schnellen Verringerung des im Blut gelösten Stickstoffs. In US-Raumanzügen wird reiner Sauerstoff unter vermindertem Druck geatmet. Dabei kann es aber zur Bildung von Stickstoffbläschen im Blut kommen, was lebensgefährlich ist. Um dieser Gefahr vorzubeugen, wird der Körper langsam an die veränderte Atemluft gewöhnt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während ihres Außenbordeinsatzes führten die Astronauten verschiedene Arbeiten durch. So überprüften sie die korrekte Funktion aller Systeme von <em>Quest</em>, verlegten probeweise ein Stromkabel, das später an die zentrale Gitterstruktur angeschlossen werden soll, demontierten überflüssig gewordene Halterungen, sicherten lockere Verriegelungen an Sauerstoff- und Stickstofftanks und legten Werkzeuge bereit, die bei der Montage des ersten Gitterstrukturelements S0 benötigt werden. Zusätzlich fotografierten sie MISSE, ein Experiment, mit dem verschiedene Werkstoffe auf ihre Verwendbarkeit unter den harten Bedingungen des Weltraums getestet werden (Material ISS Experiment). Offenbar befürchtete man, dass sich ein Teil der Materialien von der Struktur lösen könnte. Vor und nach dem Ausstieg führten Walz und Bursch Lungenfunktionstests durch. Während ihres Aufenthalts außerhalb der Station wurde mit speziellen Detektoren die Strahlenbelastung verschiedener Körperteile präzise gemessen (MOSFET-Detektoren im Rahmen des Experiments EVA-Radiation Monitoring). Die Beschleunigungsmessapparaturen MAMS und SAMS waren währenddessen ebenfalls in Betrieb.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch einmal erneuert wurden Teile der Software mehrerer Computer an Bord der Station. Außerdem wurde mit den Triebwerken des angedockten <em>Progress</em>-Transporters die Bahn um ca. 5 Kilometer angehoben. Schließlich wurde für Bildungszwecke ein Video gedreht, in dem die Raumfahrer durch geeignete Experimente den Unterschied zwischen Masse und Gewicht sowie das Verhalten von Flüssigkeiten in der Schwerelosigkeit verdeutlichten. Diese Aktivitäten wurden auch im März fortgesetzt. Im Rahmen des Bildungsprogramms wurden insgesamt 1.269 Bilder interessanter Gebiete der Erdoberfläche mit dem EarthKAM-System angefertigt. Dabei steuern Schüler auf der Erde die in einem Fenster der Station befestigte Digitalkamera und arbeiten an der Auswertung der Bilder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 19. März legte das zuvor mit Abfall beladene unbemannte Transportraumschiff <em>Progress</em>-M1 7 von der Station ab. Es setzte einen kleinen Forschungssatelliten aus und verglühte anschließend in der Erdatmosphäre. Am 21. März startete <em>Progress</em>-M1 8 und dockte 3 Tage später an der Station an. Mit ihm gelangten 2,4 Tonnen Treibstoff, Experimente, Ersatzteile, Nahrung, Kleidung und Dokumente zur Station. Anschließend war die Crew mit dem Entladen des Frachters und mit einer weitgehenden Inventur beschäftigt. Des Weiteren wurden die laufenden Experimente betreut. So wurde im Rahmen von Protein Crystal Growth &#8211; Single Thermal Enclosure System (PCG-STES) eine zweite Serie von Kristallisationsexperimenten (Zylinder 7 bis 12) durchgeführt. Dabei kam es vor allem darauf an, die günstigste Kristallisationsrate zu bestimmen. Fortgesetzt wurden auch medizinische Untersuchungen (Hoffman-Reflex, Lungenfunktion, Strahlenbelastung), Erdbeobachtung, Beschleunigungsmessungen (insbesondere niederfrequente Vibrationen), Schwingungsdämpfung (ARIS) und die Untersuchung des Verhaltens von Colloiden in der Schwerelosigkeit. Mehrere Computerpannen und mechanische Defekte mussten hierbei behoben werden. Mehrfach wurde der kanadische Manipulatorarm getestet. Wieder gab es Probleme mit der ersten Steuerungseinheit. Mit Hilfe des vollwertigen, zweiten Systems konnten aber alle Bewegungsabläufe für die im April anstehende Montage des zentralen Gittersegments S0 trainiert werden. Dabei wurde außerdem eine komplette Videoinspektion der Station von außen vorgenommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vom 10. bis 17. April arbeitete die Crew mit der Besatzung der angedockten Raumfähre <em>Atlantis</em> zusammen. Hauptaufgabe der Shuttle-Besatzung war die Montage des ersten, zentralen Elements der Gitterstruktur der Station, wobei die ISS-Crew assistierte. <em>Starboard Zero</em> (S0) wurde mit dem ISS-Manipulator am 10. April aus der Ladebucht des Shuttle gehoben und auf der Oberseite von <em>Destiny</em> befestigt. An den folgenden Tagen wurden Energie-, Daten- und Kühlmittelleitungen installiert und die korrekte Funktion aller Systeme von S0 überprüft. Selbstverständlich wurden auch Ausrüstungsgegenstände, Versorgungsgüter und Experimente in die Station transportiert. Neu waren das Photosynthesis Experiment and System Testing Operation (PESTO), Protein Crystal Growth &#8211; Enhanced Gaseous Nitrogen Dewar (PCG-EGND), Commercial Generic Bioprocessing Apparatus (CGBA) und Commercial Protein Crystal Growth &#8211; High density (CPCG-H). Resultate wissenschaftlicher Forschungen wurden im Shuttle deponiert. Dazu gehörten Proteinkristallproben (PCG-STES) und biologische Zellkulturen (ADVanced AStroCulture). Dekativiert wurde ein Gefrierschrank für Versuchsproben, nachdem eine von drei Kühleinheiten irreparabel ausgefallen war. Er wurde durch ein neues Gerät ersetzt. ARCTIC 1 kann Proben mit einem Gesamtvolumen von 18,97 Litern aufnehmen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/taxi4-incubator.jpg" alt="" width="342" height="264"/><figcaption>Inkubator zur Züchtung von Zellkulturen<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 20. April stiegen die drei Raumfahrer in ihr <em>Sojus</em>-Raumschiff und koppelten dieses bei einem 21-minütigen Flug zum <em>Pirs</em>-Modul um. Damit wurde der Andockplatz an der Unterseite des <em>Sarja</em>-Moduls frei für ein neues Raumschiff. Dieses koppelte am 27. April an die Station. Gemeinsam unternahmen die sechs Raumfahrer aus 4 Nationen wissenschaftliche Untersuchungen. Dazu gehörten Forschungen zur Arbeitsfähigkeit von Raumfahrern, die Erprobung einer neuen, zweckmäßigeren Arbeitskleidung, die Erforschung des Einflusses kosmischer Strahlung auf das zentrale Nervensystem, die Erprobung eines verbesserten Blutdruckmessgerätes in der Schwerelosigkeit, die Durchführung einer weiteren Versuchsserie des Plasmakristall-Experiments, die Ermittlung der Konzentration von Hormonen und anderer biochemischer Indikatoren im Blut der Raumfahrer während der Anpassung an die Schwerelosigkeit, die Messung der Effekte der Schwerelosigkeit auf das kardiovaskuläre System insbesondere den Wasserhaushalt des Körpers, die Züchtung besonders reiner Proteinkristalle, die Vermehrung von Kulturen embryonaler und adulter Zellen (darunter Stammzellen) von Mäusen und Schafen in einem Inkubator sowie die Erforschung der Auswirkungen verschiedener atmosphärischer, hydrophysikalischer und geologischer Faktoren auf die biologische Produktivität des Ozeans in der Region Südafrika. Die Gastbesatzung kehrte mit dem Raumschiff <em>Sojus</em>-TM 33 zur Erde zurück und überließ der Stammbesatzung ein frisches Rettungsfahrzeug.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/iss4-biomass.jpg" alt="" width="309" height="262"/><figcaption>Biomasseproduktionseinheit<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In den folgenden Wochen standen weitere wissenschaftliche Experimente und turnusmäßige Wartungsarbeiten auf dem Programm. Neue Experimente behandelten u.a. die Aufzucht von Weizen und Rübsen (Brassica rapa) unter definierten Bedingungen, wobei der Ablauf der Photosynthese bzw. des gesamten Pflanzenstoffwechsels untersucht wurde (Photosynthesis Experiment and System Testing Operation im Biomass Production System), die Messung der Strahlenbelastung innerhalb der Station (BraDos), die Erstellung eines biochemischen Profils eines Besatzungsmitgliedes (BioTest), die Erprobung von Medikamenten gegen die Degeneration der Skelettmuskulatur (Profilaktika), die Herstellung verschiedener Proteinkristalle (Commercial Protein Crystal Growth, KAF, Vakzina K), die Isolation von Glykoproteiden (Glikoproteid) und Antikörpern (Mimetik K), Untersuchungen an wabenförmigen Zeolitkristallen (Zeolite Crystal Growth Furnace &#8211; ZCG) und die Herstellung von Antibiotika (Commercial Generic Bioprocessing Apparatus &#8211; CGBA). Fortgeführt wurden u.a. Experimente zur Messung der Mikrogravitation an Bord der Station (MAMS und SAMS), zur Beständigkeit von Materialien im freien Weltraum (MISSE), zur Produktion von Proteinkristallen (DCPCG), zur Erdbeobachtung (CEO, Uragan und EarthKAM), zur Interaktion mit der Bodenstation (Crew Interactions), zum Knochenverlust (Bone Loss), zur Langzeitwirkung von Pharmaka in der Schwerelosigekeit (Farma), zum Blutfluss im Körper insbesondere bei der Rückanpassung an die Schwerkraft (Xenon 1), zu Herzaktivität und Blutzirkulation (Kardio-ODNT) sowie zum erhöhten Nierensteinrisiko (Renal Stone Experiment).</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/brassica-rapa.jpg" alt="" width="309" height="268"/><figcaption>Brassica Rapa wurde in einem Mini-Gewächshaus gezüchtet.<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen des Photosynthese &#8211; Experiments PESTO wurden in insgesamt 4 Kammern ein schnell wachsender Weizen sowie die rapsähnliche Pflanze Brassica rapa angebaut. Beim Weizen ging es vor allem um die Untersuchung des Stoffwechsels und Veränderungen im Wachstum bei Pflanzen, deren Samen bereits in der Schwerelosigkeit entstanden war. Es wurden also mehrere aufeinanderfolgende Wachstumszyklen durchlaufen. Mit dem Anbau der relativ unempfindlichen Rübsen (Brassica rapa) wurde dagegen vor allem die Effektivität des &#8222;Gewächshauses&#8220; untersucht. Nach Ausfall der Feuchtigkeitsregelung in einer Weizenkammer wurden die Rübsen in diese Kammer verlegt, was kaum Einfluss auf deren Wachstum hatte. Die Raumfahrer mussten vor allem bei der Aussaat, der Kontrolle der Umweltbedingungen (Wasser, Nährstoffe, Licht, Wärme), der Entnahme von Wasser- und Luftproben, der Bestäubung der blühenden Pflanzen sowie bei der Ernte selbst Hand anlegen. Das Biomass Production System wurde als Vorläufer eines ständig im Einsatz befindlichen Gewächshauses angesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Wachstum von Zeolitkristallen wurde in einem speziellen Schmelzofen vorgenommen. Dieser war auf der Schwingungsdämpfungsplattform ARIS montiert. Bei einem 14-tägigen Testlauf wurde prinzipiell das Funktionieren des Gesamtsystems nachgewiesen. Zeolite sind wabenartige Kristalle, in deren Innerem Flüssigkeiten oder Gase festgehalten werden können. Diese geben die Zeolite bei Erwärmung oder Drucksenkung schrittweise wieder ab. Zeolite besitzen beispielsweise in der Petrolchemie eine große Bedeutung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehrfach wurde auch mit dem Extra Vehicular Activity Radiation Monitoring Experiment (EVARM) gearbeitet. Nicht nur die Raumfahrer der Stammbesatzung trugen spezielle Dosimeter in ihrer Bekleidung im Verlaufe von Außenbordarbeiten. Vor und nach den Ausstiegen wurden die Dosimeterwerte abgelesen, so dass sich die Strahlenbelastung genau bestimmen ließ. Die einzelnen Messgeräte wurden an verschiedenen Stellen des Körpers getragen, so dass sich die Belastung einzelner Körperteile abschätzen ließ.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ab Mitte Mai wurden verschiedene Experimente deaktiviert und deren Ergebnisse verstaut. Außerdem wurden noch einmal medizinische Untersuchungen vorgenommen (Hoffman Reflex, Lungenfunktion). Nach dem Andocken der Raumfähre <em>Endeavour</em> wurden umfangreiche Materialien ins Shuttle transportiert und gelangten mit diesem zur genaueren Untersuchung auf die Erde. Kleinere Defekte betrafen einen Sauerstoffgenerator vom Typ Elektron (defekter Sensor) und den Datenrekorder MCOR (Medium-rate Communication Outage Recorder), wodurch Messwerte des Vibrationsmesskomplexes MAMS nur eingeschränkt zur Erde übermittelt werden konnten. Erwähnenswert ist noch ein kurzzeitiger Defekt an einem Steuerungscomputer des Kühlsystems im russischen <em>Swesda</em>-Modul. Die drei Raumfahrer der vierten Stammbesatzung der Internationalen Raumstation landeten nach knapp 196 Tagen mit der Raumfähre <em>Endeavour</em> (STS 111), was für die beiden US-Amerikaner einen Langzeitrekord bedeutete.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><sub><em>Der vorliegende Artikel wurde 2002 für www.raumfahrt.de bzw. www.raumfahrtgeschichte.de geschrieben und nach Schließung der Seiten 2008 vom Autor (GG) in die Wikipedia eingetragen. Es handelt sich also nicht um eine Kopie aus der Wikipedia sondern im Gegenteil um die Vorlage. Der Originalartikel ist noch abrufbar auf den Seiten der HTWK Leipzig.</em></sub></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/space-station-utilisation-flight-ssuf-1/" data-wpel-link="internal">Mission STS 108 (SSUF-1)</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-6p/" data-wpel-link="internal">Progress-M1 7 (SSAF-6P)</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-7p/" data-wpel-link="internal">Progress-M1 8 (SSAF-7P)</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-8a/" data-wpel-link="internal">Mission STS 110 (SSAF-8A)</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-3s/" data-wpel-link="internal">Sojus-TM 33 (SSAF-3S)</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-4s/" data-wpel-link="internal">Sojus-TM 34 (SSAF-4S)</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/ssuf-2/" data-wpel-link="internal">Mission STS 111 (SSUF-2)</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/expedition-4/" data-wpel-link="internal">Expedition 4</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<title>Endeavour mit Expedition Four-Crew gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/endeavour-mit-expedition-four-crew-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Dec 2001 13:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem der Start zunächst wegen eines technischen Problems an einem ISS-Andockstutzen und dann wegen schlechten Wetters zweimal verschoben werden mußte, ist die amerikanische Raumfähre &#8222;Endeavour&#8220; gestern abend um 23:19 Uhr (MEZ) vom Kennedy Space Center aus zur Internationalen Raumstation gestartet. Die wichtigste Aufgabe dieser Mission ist die Ablösung der ISS-Besatzung, die seit dem 12. August [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Nachdem der Start zunächst wegen eines technischen Problems an einem ISS-Andockstutzen und dann wegen schlechten Wetters zweimal verschoben werden mußte, ist die amerikanische Raumfähre &#8222;Endeavour&#8220; gestern abend um 23:19 Uhr (MEZ) vom Kennedy Space Center aus zur Internationalen Raumstation gestartet. Die wichtigste Aufgabe dieser Mission ist die Ablösung der ISS-Besatzung, die seit dem 12. August dort ihren Dienst versieht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Michael Stein. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/sts108KSC01PD1775nasa2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/sts108KSC01PD1775nasa260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Die STS-108-Besatzung. (Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">6. Dezember 2001 &#8211; Die neue Mannschaft besteht aus dem russischen Kosmonauten Juri Onufrienko, der bis zur geplanten Ablösung Anfang Mai 2002 die Stelle des Kommandanten auf der ISS einnehmen wird, sowie den beiden amerikanischen Astronauten Carl E. Walz sowie Daniel Bursch. Alle drei neuen ISS-Besatzungsmitglieder sind nicht zum ersten Mal im All: Während die beiden US-Astronauten an jeweils drei Space Shuttle-Missionen teilgenommen haben, kann Juri Onufrienko sogar auf einen mehr als halbjährigen Aufenthalt auf der ehemaligen russischen Raumstation &#8222;MIR&#8220; im Jahre 1996 zurückblicken.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/sts108KSC01PD1788nasa2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/sts108KSC01PD1788nasa260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Endeavour startet zur Mission STS-108. (Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Versorgungsmodul &#8222;Raffaelo&#8220; werden wie bei jedem Shuttle-Flug Versorgungsgüter und Ersatzteile zur Raumstation gebracht. Weiterhin ist ein Außeneinsatz zweier Besatzungsmitglieder der &#8222;Endeavour&#8220; von der Raumfähre aus vorgesehen, bei dem neben vorbereitenden Arbeiten für eine spätere Shuttle-Mission auch die Montage von zwei Schutzblechen durchgeführt werden soll. Die Schutzbleche sollen den elektromechanischen Antrieb, der für die automatische Nachführung der beiden großen ISS-Solarzellenflügel sorgt, vor zu starker Erwärmung durch die Sonneneinstrahlung bewahren. In der Vergangenheit gab es immer wieder Probleme, weil diese automatische Nachführung zeitweilig ausfiel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Endeavour&#8220; wird am Freitag gegen 20:00 Uhr (MEZ) an der Internationalen Raumstation andocken. Die Rückkehr zur Erde mit der ISS-Expedition Crew 3 ist für den Sonntag der kommenden Woche geplant.</p>
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			</item>
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		<title>&#8222;Endeavour&#8220; dockt erfolgreich an</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/endeavour-dockt-erfolgreich-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Apr 2001 16:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
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		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
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		<category><![CDATA[STS-100]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Space Shuttle &#8222;Endeavour&#8220; hat nach dem etwa zweitägigen Flug erfolgreich an der ISS angedockt. Quelle: InSpace / rk / NASA 22. April 2001. Unterwegs traf man erste Vorbereitungen für die Andockprozedur und die darauffolgende Mission, in der der kanadische Roboterarm &#8222;Canadarm2&#8220; und das italienische Logistikmodul &#8222;Raffaello&#8220; an die Station anmontiert werden. Nach dem Flug [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Space Shuttle &#8222;Endeavour&#8220; hat nach dem etwa zweitägigen Flug erfolgreich an der ISS angedockt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: InSpace / rk / NASA 22. April 2001.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/STS100crewlogogissnasa2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="STS-100-Crew mit Missionslogo und ISS-Modell. (Bild: NASA)" data-rl_caption="" title="STS-100-Crew mit Missionslogo und ISS-Modell. (Bild: NASA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/STS100crewlogogissnasa26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">STS-100-Crew mit Missionslogo und ISS-Modell. (Bild: NASA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Unterwegs traf man erste Vorbereitungen für die Andockprozedur und die darauffolgende Mission, in der der kanadische Roboterarm &#8222;Canadarm2&#8220; und das italienische Logistikmodul &#8222;Raffaello&#8220; an die Station anmontiert werden. Nach dem Flug folgte das Rendezvous mit der Station. Das Andockmanöver heute verlief ohne Probleme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun bereiten sich beide Crews getrennt auf die Arbeiten der kommenden Woche vor: die Aufgaben sollen in zwei Weltraumspaziergängen durchgeführt werden. Es wird auch der Roboterarm der &#8222;Endeavour&#8220; zum Einsatz kommen. Bis zum Montag werden sich die Crews aber nicht gegenüberstehen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Sonntag wird die Crew zuerst den Roboterarm montieren und testen, darauf wird sie eine UHF-Antenne anbringen. Der Weltraumspaziergang beginnt etwa 11:30 Uhr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Vorfeld der Shuttlemission verließ das unbemannte Versorgungsschiff die Station und die &#8222;Soyuz&#8220; wurde neu angedockt. Ende des Monats wird die &#8222;Soyuz&#8220; durch eine neue ersetzt &#8211; dies muß alle sechs Monate geschehen.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/endeavour-dockt-erfolgreich-an/" data-wpel-link="internal">&#8222;Endeavour&#8220; dockt erfolgreich an</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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