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	<title>Raumfahrtgipfel &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Raumfahrtgipfel &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Europäischer Raumfahrtgipfel in Sevilla am 6. und 7. November 2023</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/europaeischer-raumfahrtgipfel-in-sevilla-am-6-und-7-november-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Nov 2023 22:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mehr Nachhaltigkeit und mehr Wettbewerb für die europäische Raumfahrt. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR 6. November 2023. 6. November 2023 &#8211; Raumfahrttechnologien und -anwendungen sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken und können vielfältig zur Lösung globaler Herausforderungen beitragen. So hat Raumfahrt eine klimapolitische, industriepolitische und sicherheitspolitische Dimension [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mehr Nachhaltigkeit und mehr Wettbewerb für die europäische Raumfahrt. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR 6. November 2023.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESARatbeimeuropRaumfahrtgipfelESASCorvaja2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Gruppenbild ESA-Rat beim europäischen Raumfahrtgipfel Minister und Regierungsvertreter der 22 ESA-Mitgliedsstaaten sowie Vertreter der Europäischen Kommission treffen sich am 6. und 7. November 2023 im spanischen Sevilla zum zweiten Raumfahrtgipfel. (Bild: ESA /S. Corvaja)" data-rl_caption="" title="Gruppenbild ESA-Rat beim europäischen Raumfahrtgipfel Minister und Regierungsvertreter der 22 ESA-Mitgliedsstaaten sowie Vertreter der Europäischen Kommission treffen sich am 6. und 7. November 2023 im spanischen Sevilla zum zweiten Raumfahrtgipfel. (Bild: ESA /S. Corvaja)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="248" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESARatbeimeuropRaumfahrtgipfelESASCorvaja60.jpg" alt="Gruppenbild ESA-Rat beim europäischen Raumfahrtgipfel Minister und Regierungsvertreter der 22 ESA-Mitgliedsstaaten sowie Vertreter der Europäischen Kommission treffen sich am 6. und 7. November 2023 im spanischen Sevilla zum zweiten Raumfahrtgipfel. (Bild: ESA /S. Corvaja)" class="wp-image-133246" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESARatbeimeuropRaumfahrtgipfelESASCorvaja60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESARatbeimeuropRaumfahrtgipfelESASCorvaja60-300x124.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Gruppenbild ESA-Rat beim europäischen Raumfahrtgipfel
Minister und Regierungsvertreter der 22 ESA-Mitgliedsstaaten sowie Vertreter der Europäischen Kommission treffen sich am 6. und 7. November 2023 im spanischen Sevilla zum zweiten Raumfahrtgipfel. (Bild: ESA /S. Corvaja)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">6. November 2023 &#8211; Raumfahrttechnologien und -anwendungen sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken und können vielfältig zur Lösung globaler Herausforderungen beitragen. So hat Raumfahrt eine klimapolitische, industriepolitische und sicherheitspolitische Dimension und Relevanz. Gleichzeitig verändern sich die Rahmenbedingungen für Raumfahrtaktivitäten und der Raumfahrtsektor selbst mit hohem Tempo.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim europäischen Raumfahrtgipfel am 6. und 7. November 2023 im spanischen Sevilla einigten sich die 22 ESA-Mitgliedsstaaten vor diesem Hintergrund auf eine Resolution mit den Schwerpunkten einer grünen und nachhaltigen Raumfahrt, eines unabhängigen, verlässlichen und international wettbewerbsfähigen Zugangs zum All sowie neue Beschaffungsansätze der Europäischen Weltraumorganisation ESA, um die Zusammenarbeit zwischen ESA und Industrie kommerzieller und dienstleistungsbasierter zu gestalten.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EuropaeischerRaumfahrtgipfelSevillaDLR.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Am 6. und 7. November 2023 trafen sich Vertreter der 22 ESA-Mitgliedsstaaten und der EU im spanischen Sevilla, um die Weichen der europäischen Raumfahrt bis zur nächsten Ministerratskonferenz 2025 in Deutschland zu stellen. An der Spitze der deutschen Delegation standen die Luft-und Raumfahrtkoordinatorin der Bundesregierung, Dr. Anna Christmann (MdB), und DLR-Vorstandsmitglied Dr. Walther Pelzer, Generaldirektor der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. Mit dabei auch der deutsche ESA-Astronaut Dr. Alexander Gerst. (Bild: DLR)" data-rl_caption="" title="Am 6. und 7. November 2023 trafen sich Vertreter der 22 ESA-Mitgliedsstaaten und der EU im spanischen Sevilla, um die Weichen der europäischen Raumfahrt bis zur nächsten Ministerratskonferenz 2025 in Deutschland zu stellen. An der Spitze der deutschen Delegation standen die Luft-und Raumfahrtkoordinatorin der Bundesregierung, Dr. Anna Christmann (MdB), und DLR-Vorstandsmitglied Dr. Walther Pelzer, Generaldirektor der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. Mit dabei auch der deutsche ESA-Astronaut Dr. Alexander Gerst. (Bild: DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EuropaeischerRaumfahrtgipfelSevillaDLR26.jpg" alt="Am 6. und 7. November 2023 trafen sich Vertreter der 22 ESA-Mitgliedsstaaten und der EU im spanischen Sevilla, um die Weichen der europäischen Raumfahrt bis zur nächsten Ministerratskonferenz 2025 in Deutschland zu stellen. An der Spitze der deutschen Delegation standen die Luft-und Raumfahrtkoordinatorin der Bundesregierung, Dr. Anna Christmann (MdB), und DLR-Vorstandsmitglied Dr. Walther Pelzer, Generaldirektor der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. Mit dabei auch der deutsche ESA-Astronaut Dr. Alexander Gerst. (Bild: DLR)" class="wp-image-133250"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Am 6. und 7. November 2023 trafen sich Vertreter der 22 ESA-Mitgliedsstaaten und der EU im spanischen Sevilla, um die Weichen der europäischen Raumfahrt bis zur nächsten Ministerratskonferenz 2025 in Deutschland zu stellen. An der Spitze der deutschen Delegation standen die Luft-und Raumfahrtkoordinatorin der Bundesregierung, Dr. Anna Christmann (MdB), und DLR-Vorstandsmitglied Dr. Walther Pelzer, Generaldirektor der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. Mit dabei auch der deutsche ESA-Astronaut Dr. Alexander Gerst. (Bild: DLR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fokus Innovation und Wettbewerb</strong><br>„Von Sevilla geht ein starkes Zeichen für die Zukunft der europäischen Raumfahrt aus. Mit der European Launcher Challenge setzen wir auf Wettbewerb und Innovation bei Trägerraketen. Das wird ein Meilenstein für den europäischen Zugang zum All. Es freut mich, dass wir während des deutschen Vorsitzes des ESA-Ministerrates so gemeinschaftlich neue Wege für einen starken europäischen Raumfahrtstandort gehen&#8220;, erklärt Luft- und Raumfahrtkoordinatorin Dr. Anna Christmann (MdB), die die Bundesregierung in Sevilla vertritt und den ESA-Rat am 6. November mit ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher geleitet hat.<br>„Von Sevilla geht ein starkes Zeichen für die Zukunft der europäischen Raumfahrt aus. Mit der European Launcher Challenge setzen wir auf Wettbewerb und Innovation bei Trägerraketen. Das wird ein Meilenstein für den europäischen Zugang zum All. Es freut mich, dass wir während des deutschen Vorsitzes des ESA-Ministerrates so gemeinschaftlich neue Wege für einen starken europäischen Raumfahrtstandort gehen&#8220;, erklärt Luft- und Raumfahrtkoordinatorin Dr. Anna Christmann (MdB), die die Bundesregierung in Sevilla vertritt und den ESA-Rat am 6. November mit ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher geleitet hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Blick auf den europäischen Trägerraketen-Markt ist in Sevilla ein Durchbruch gelungen. Die von Deutschland initiierte sogenannte „European Launcher Challenge“ ebnet den Weg für einen effizienteren künftigen Trägersektor. „Damit haben wir einen Paradigmenwechsel erreicht: Wir wollen den Markt für den Wettbewerb kommerzieller Trägerraketen öffnen und damit mehr Kosteneffizienz und Resilienz schaffen. Denn in Europa können wir nur dann unabhängig und wettbewerbsfähig werden, wenn wir den Ansätzen aus der Vergangenheit eine neue Vision gegenüberstellen“, erläutert Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstandsmitglied und Generaldirektor der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR, der mit seinem Team in Bonn die deutschen Positionen der Konferenz vorbereitet und mit der Bundesregierung abgestimmt hat. Die gemeinsame Umsetzung der European Launcher Challenge sei der entscheidende Schritt in diese Richtung und solle nun bis zur nächsten Ministerratskonferenz 2025 in Deutschland vorbereitet werden, so Dr. Pelzer weiter.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EuRaumfahrtgipfelSevillaDLR.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Deutschland hat aktuell den Vorsitz im ESA-Rat. Dr. Anna Christmann (MdB), die Luft- und Raumfahrtkoordinatorin der Bundesregierung, hat die Sitzung des ESA-Rates auf Ministerebene am 7. November 2023 im FIBES Konferenz-Center in Sevilla geleitet. (Bild: DLR)" data-rl_caption="" title="Deutschland hat aktuell den Vorsitz im ESA-Rat. Dr. Anna Christmann (MdB), die Luft- und Raumfahrtkoordinatorin der Bundesregierung, hat die Sitzung des ESA-Rates auf Ministerebene am 7. November 2023 im FIBES Konferenz-Center in Sevilla geleitet. (Bild: DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EuRaumfahrtgipfelSevillaDLR26.jpg" alt="Deutschland hat aktuell den Vorsitz im ESA-Rat. Dr. Anna Christmann (MdB), die Luft- und Raumfahrtkoordinatorin der Bundesregierung, hat die Sitzung des ESA-Rates auf Ministerebene am 7. November 2023 im FIBES Konferenz-Center in Sevilla geleitet. (Bild: DLR)" class="wp-image-133248"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Deutschland hat aktuell den Vorsitz im ESA-Rat. Dr. Anna Christmann (MdB), die Luft- und Raumfahrtkoordinatorin der Bundesregierung, hat die Sitzung des ESA-Rates auf Ministerebene am 7. November 2023 im FIBES Konferenz-Center in Sevilla geleitet. (Bild: DLR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA-Mitgliedsstaaten sicherten zudem die notwendige Unterstützung für den baldigen Erststart der Ariane 6 sowie die weitere Nutzung der Vega-C als feste Bestandteile der europäischen Launcher-Familie für institutionelle und kommerzielle Starts zu.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fokus grüne und nachhaltige Raumfahrt</strong><br>Darüber hinaus unterstützen die Mitgliedsstaaten die Ankündigung einer internationalen „Zero Debris“-Charter, die das Ziel hat, durch Raumfahrt verursachte Emissionen und Weltraumrückstände im Weltall selbst zu minimieren und Nachhaltigkeit zu stärken. Im Rahmen des informellen ESA-EU-Rates am 7. November soll zudem eine Deklaration verabschiedet werden, die den Nutzen und die Bedeutung der Raumfahrt für die europäischen Klimaziele und das kommerzielle Potenzial des europäischen Raumfahrtökosystems betont.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Für Deutschland hat die Förderung des Klimaschutzes und die Nutzung von sauberen Technologien, die nur geringe bis keine Treibhausgasemissionen verursachen, oberste Priorität. Weltraumgestützte Daten und Dienste stellen hier ein entscheidendes Puzzleteil dar. Ohne unsere Aktivitäten im Weltraum könnten wir den Klimawandel nicht systematisch verfolgen und effektiv auf die Klimakrise reagieren. Zur grünen Raumfahrt gehört auch das Thema Nachhaltigkeit im All. Wir sind uns innerhalb der ESA-Mitgliedsstaaten einig, dass wir diese Schwerpunkte konkret ausbauen und vertiefen müssen, wenn wir unseren eigenen Zielen, dem Pariser Klimaabkommen und dem EU-Green Deal, gerecht werden wollen“, betont DLR-Vorstandsmitglied Dr. Walther Pelzer.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fokus Kommerzialisierung und Exploration</strong><br>Das zweite Schwerpunktthema – die ESA als Motor für Europas Zukunft in der Raumfahrt und die Modernisierung der Durchführung ihrer Programme – umfasst neben der Frage des sicheren und eigenständigen Zugangs zum All auch nächste Schritte in der Weltraumexploration auf der Basis von Kommerzialisierung, dienstleitungsbasierten Ansätzen und konkurrenzfähigen Beschaffungsmodellen. Auf Wunsch vieler ESA-Mitgliedstaaten, auch Deutschlands, soll es vorbereitende Studien für einen Frachtdienst im so genannten Low Earth Orbit (LEO) geben. Dieser niedrige Erdorbit reicht bis in etwa 2.000 Kilometer Höhe, die meisten Satelliten und auch die Internationale Raumstation befinden sich hier. Auch hier sollen neue Beschaffungsansätze etabliert werden, ähnlich wie bei der „European Launcher Challenge“. Dazu soll ein kommerzieller Wettbewerb für einen Cargo-Rückholservice starten, bei dem sich Unternehmen aus Europa bewerben können, die bis 2028 Nachschub zur Internationalen Raumstation liefern und die Fracht zur Erde zurückbringen. Die öffentliche Finanzierung für die ersten Phasen des Projekts ist laut ESA bereits gesichert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3426.msg555566#msg555566" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Wichtige Weichenstellung im Rahmen des Europäischen Raumfahrtgipfels 2023</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/wichtige-weichenstellung-im-rahmen-des-europaeischen-raumfahrtgipfels-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Nov 2023 21:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mehr Wettbewerb und mehr Nachhaltigkeit in der europäischen Raumfahrt. Eine Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK). Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) 6. November 2023. 6. November 2023 &#8211; Am 6. und 7. November 2023 treffen sich die Spitzen der europäischen Raumfahrt zum europäischen Raumfahrtgipfel (European Space Summit) in Sevilla. Die Koordinatorin [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mehr Wettbewerb und mehr Nachhaltigkeit in der europäischen Raumfahrt. Eine Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) 6. November 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">6. November 2023 &#8211; Am 6. und 7. November 2023 treffen sich die Spitzen der europäischen Raumfahrt zum europäischen Raumfahrtgipfel (European Space Summit) in Sevilla. Die Koordinatorin der Bundesregierung für die Deutsche Luft- und Raumfahrt, Dr. Anna Christmann, vertritt Deutschland und führt auch den deutschen Vorsitz beim ESA-Ministerrat. Der Gipfel der europäischen Weltraumorganisation ESA, der Europäischen Union (EU) und ihren jeweiligen Mitgliedern soll dazu dienen die europäischen Raumfahrtaktivitäten besser zu koordinieren und die Möglichkeiten der Raumfahrt für Wirtschaft und Gesellschaft besser zu nutzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Koordinatorin für die Deutsche Luft- und Raumfahrt, Dr. Anna Christmann: „Von Sevilla geht ein starkes Zeichen für die Zukunft der europäischen Raumfahrt aus. Es freut mich, dass wir während des deutschen Vorsitzes des ESA-Ministerrats gemeinschaftlich neue Wege für einen starken souveränen Raumfahrtstandort gehen. Mit der European Launcher Challenge setzen wir auf Wettbewerb und Innovation bei Trägerrakten, das wird ein Meilenstein für den europäischen Zugang zum All. Gleiches gilt für die Zeit nach der Internationalen Raumstation ISS und die Nutzung von Raumfahrt für den Klimaschutz. Weltraumgestützte Daten und Dienste stellen hier ein entscheidendes Puzzleteil dar. Ohne unsere Aktivitäten im Weltraum könnten wir den Klimawandel nicht systematisch verfolgen und effektiv auf die Klimakrise reagieren“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleich am ersten Tag haben sich die 22 ESA-Mitgliedsstaaten für einen autonomen Zugang Europas zum Weltall zur baldigen Inbetriebnahme der neuen Trägerrakete Ariane 6 sowie deren Betrieb in den nächsten Jahren bekannt. Gleichzeitig soll erstmals in der Geschichte der europäischen Raumfahrt ein Wettbewerb kommerzieller Trägerraketen initiiert werden, um Schritt für Schritt die nächste Generation europäischer Trägerraketen vorzubereiten. Um diesen Prozess zu unterstützen, haben Deutschland, Frankreich und Italien eine <a href="https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Downloads/S-T/231106-trilateral-joint-statement-on-the-occasion-of-the-european-space-summit-2023.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=4" type="link" id="https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Downloads/S-T/231106-trilateral-joint-statement-on-the-occasion-of-the-european-space-summit-2023.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=4" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">gemeinsame Erklärung</a> unterzeichnet. Zukünftig sollen in einem kommerziellen Wettbewerb Konzepte für europäische Frachtflüge zu Raumstationen in der erdnahen Umlaufbahn erarbeitet werden. So soll Europa für die Zeit nach der Außerdienststellung der Internationalen Raumstation ISS Anfang der nächsten Dekade fit gemacht werden. Darüber hinaus wurde beschlossen, dass die ESA ihre Bemühungen, die Beiträge der Raumfahrt für eine nachhaltigere Umwelt- und Klimapolitik zu intensivieren, verstärken soll. Damit soll das Erreichen der Ziele des Pariser Klimaabkommen und des Green Deals der EU signifikant unterstützt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am zweiten Tag des europäischen Raumfahrtgipfels kommt es zu einem informellen Treffen der EU-Raumfahrtministerinnen und -minister. Hier soll der Fokus auf der Rolle der Raumfahrt für die Sicherheits- und Verteidigungspolitik liegen. Durch mehr Investitionen in europäische Weltrauminfrastrukturen, zum Beispiel für die sichere satellitengestützte Kommunikation, aber auch die bessere Nutzung marktorientierter Lösungen soll Europa bei wichtigen Fähigkeiten unabhängiger agieren können und somit im Krisenfall resilienter werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Abschluss des Gipfels findet unter der Leitung Deutschlands als Vorsitz des ESA-Rates auf Ministerebene und Spanien als EU-Ratspräsident der sogenannte informelle Austausch gemeinsam mit den Mitgliedsstaaten von ESA und EU sowie der EU-Kommission und ESA-Führung statt. In einer Abschlusserklärung soll hier die enorme Bedeutung der Raumfahrt für eine nachhaltige Umwelt- und Klimapolitik festgehalten werden. Dabei soll das europäische Erdbeobachtungsprogramm Copernicus weiter gestärkt werden. Als ein weiterer Schwerpunkt des Abschlusspapiers sollen künftig dienstleistungsorientierte, kommerzielle Ansätze in der Raumfahrt noch stärker verfolgt werden, um die europäische Raumfahrt effizienter und wettbewerbsfähiger zu machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3426.msg555565#msg555565" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/wichtige-weichenstellung-im-rahmen-des-europaeischen-raumfahrtgipfels-2023/" data-wpel-link="internal">Wichtige Weichenstellung im Rahmen des Europäischen Raumfahrtgipfels 2023</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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