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	<title>Raumgleiter &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Raumgleiter &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Das Space Rider Gleitmodell ist startklar</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/das-space-rider-gleitmodell-ist-startklar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 23:44:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Capua]]></category>
		<category><![CDATA[CIRA]]></category>
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		<category><![CDATA[INCAS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumgleiter]]></category>
		<category><![CDATA[Salto di Quirra]]></category>
		<category><![CDATA[Space Rider]]></category>
		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das erste Testmodell in Originalgröße des wiederverwendbaren Raumfahrzeugs „Space Rider“ der Europäischen Weltraumorganisation ESA ist fertiggestellt. Das Modell wurde am italienischen Luft- und Raumfahrtforschungszentrum in Capua fertiggestellt. Es wird noch in diesem Jahr aus einem Hubschrauber abgeworfen und gleitet zur Landung, um den Endanflug aus dem Orbit nachzustellen. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das erste Testmodell in Originalgröße des wiederverwendbaren Raumfahrzeugs „Space Rider“ der Europäischen Weltraumorganisation ESA ist fertiggestellt. Das Modell wurde am italienischen Luft- und Raumfahrtforschungszentrum in Capua fertiggestellt. Es wird noch in diesem Jahr aus einem Hubschrauber abgeworfen und gleitet zur Landung, um den Endanflug aus dem Orbit nachzustellen. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Transportation/Space_Rider/Space_Rider_drop_model_ready_to_glide" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Enabling &amp; Support</a>, 22. April 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Space_Rider_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Space_Rider_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152274" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Space_Rider_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Space_Rider_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Space Rider ist Europas wiederverwendbares Transportsystem<br><mark>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Space Rider soll das erste wiederverwendbare europäische Raumfahrzeug werden. Das unbemannte robotergesteuerte Labor wird etwa zwei Monate lang in einer niedrigen Umlaufbahn verbleiben. Der Laderaum von Space Rider ermöglicht die Durchführung unterschiedlichster Experimente und Operationen. Am Ende seiner Missionen kehrt das Wiedereintrittsmodul von Space Rider zur Erde zurück, gleitet unter einem Fallschirm auf eine Landebahn zu und landet dort.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da noch nie ein operatives Raumfahrzeug für eine gezielte Landung mit einem Fallschirm entwickelt wurde, werden derzeit umfangreiche Tests vorbereitet. Das Gleittestmodell wurde in Craiova, Rumänien, am rumänischen Nationalen Institut für Luft- und Raumfahrtforschung „Elie Carafoli“ (INCAS) gebaut, bevor es an das italienische Zentrum für Luft- und Raumfahrtforschung (CIRA) in Capua, Italien, verschickt wurde. Das CIRA ist für die Konzeption, Integration und Durchführung des Falltests verantwortlich.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Space_Rider_s_nose_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Space_Rider_s_nose_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152276" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Space_Rider_s_nose_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Space_Rider_s_nose_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Space Riders Nasensektion<br><mark>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Avionik – das „Gehirn“ des Space Rider – wurde in der zweiten Märzwoche installiert. Dieser Computer enthält die Algorithmen für Steuerung, Navigation und Kontrolle, die den Parafoil lenken und sich an den Wind – einschließlich etwaiger Böen – anpassen, um den Space Rider zu einer sanften Landung zu führen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Gleittestmodell, das etwa die Größe eines Minivans hat, ist ein originalgetreuer Nachbau des 4,6 m langen Wiedereintrittsmoduls. Space Rider landet auf Kufen, wobei das Fahrwerk bei diesem Modell permanent ausgefahren ist, da der Mechanismus nicht Teil des Gleittests ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Perfekt gefaltet</strong><br>Zur Fertigstellung des Falltestmodells wurde der Fallschirm gefaltet und eingebaut. Der riesige Fallschirm ist 27 m lang und 10 m breit – etwa zehnmal größer, als ein Gleitschirm für Menschen benötigen würde –, da er das Gewicht des Space Rider von 2950 kg tragen muss, während dieser zur Erde gleitet.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-Inside_view_of_the_Space_Rider_drop-test_model_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-Inside_view_of_the_Space_Rider_drop-test_model_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152278" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-Inside_view_of_the_Space_Rider_drop-test_model_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-Inside_view_of_the_Space_Rider_drop-test_model_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Innenansicht des Gleittestmodells des Space Rider<br><mark>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das aufwendige Falten und Einbauen dauerte drei Wochen; dabei kam eine speziell angefertigte Maschine zum Einsatz, um die Fall- und Gleitschirme zu pressen und zu verpacken – sollte das Entfalten und Auslösen während des freien Falls kilometerhoch über der Erde schiefgehen, wird es für den Space Rider keine sanfte Landung geben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwei Winden ziehen an den Steuerleinen des Gleitschirms, die vollständig von der Avionik des Raumfahrzeugs gesteuert werden: Es ist kein Mensch daran beteiligt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Es ist wunderbar zu sehen, wie das Wiedereintrittsmodul ‚Space Rider‘ so Gestalt annimmt. Die Teams haben jahrelang an diesem Projekt gearbeitet, und obwohl es sich um ein Testmodell handelt, sieht es aus und wiegt fast genauso viel wie das Original“, sagt Aldo Scaccia, Leiter des Space-Segment-Projekts „Space Rider“ bei der ESA. „Die Teams können es kaum erwarten, dieses Modell auf Herz und Nieren zu prüfen und zu sehen, wie es fliegt und gleitet.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um den endgültigen Landeanflug zu testen, wird Space Rider im Laufe dieses Jahres mehrmals aus einem Hubschrauber abgeworfen, der in einer Höhe von bis zu 3 km über dem Testgelände Salto di Quirra auf Sardinien, Italien, fliegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/zJgCxgBghhw?rel=0" width="649" height="360" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Dieses Video der ESA ist nur bei der ESA oder unter <a href="https://www.youtube.com/watch?v=zJgCxgBghhw&amp;list=PLbyvawxScNbuxHyiUNdR0_-FmjdNrrfC9" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Youtube</a> zugänglich.<br>Zusammenbau des Gleittestmodells des Space Rider<br><mark>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.thalesaleniaspace.com/en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Thales Alenia Space</a> Italy ist der industrielle federführende Partner für die Tests und gemeinsam mit Avio Hauptauftragnehmer für das Space-Rider-Programm.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-96b39c0c"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18328.msg586709#msg586709" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA Space Rider (vormals PRIDE)</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Dream-Chaser-Testdetails</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dream-chaser-testdetails/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Oct 2013 19:45:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Obgleich die Landung aufgrund eines kleinen mechanischen Fehlers spektakulär daneben ging, sind die Ergebnisse insgesamt recht positiv ausgefallen. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASASpaceFlight, Parabolic Arc, Sierra Nevada Corporation, Raumcon. Bereits am Kabel hängend wurden vom Testmodell viele Daten erfasst und die Bordelektronik hatte das Fluggerät unter Kontrolle. Nach dem Ausklinken in etwa 3.600 [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Obgleich die Landung aufgrund eines kleinen mechanischen Fehlers spektakulär daneben ging, sind die Ergebnisse insgesamt recht positiv ausgefallen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel.</a> Quelle: NASASpaceFlight, Parabolic Arc, Sierra Nevada Corporation, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30102013204517_small_1.jpg" alt="Sierra Nevada Corporation" width="260"/><figcaption>
Das Testmodell wird in etwa 3.600 Metern Höhe ausgeklinkt. 
<br>
(Bild: Sierra Nevada Corporation)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits am Kabel hängend wurden vom Testmodell viele Daten erfasst und die Bordelektronik hatte das Fluggerät unter Kontrolle. Nach dem Ausklinken in etwa 3.600 Metern Höhe und zunächst steilem Abstieg zum Aufbauen einer für aerodynamische Flugmanöver erforderlichen Geschwindigkeit, gelangte der Dream Chaser auf eine stabile Flugbahn mit etwa 23 Grad mittlerem Abstiegswinkel. Dabei steuerte er aktiv die Landebahn an. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Veränderungen in der Fluglage ließen anschließend den Winkel abflachen, so wie dies bei einem vom Menschen gesteuerten Landeanflug auch geschieht. Über der Mittellinie der Landebahn maß ein Radarabstandsmessgerät die Flughöhe und löste zum geeigneten Zeitpunkt das Ausklappen des Fahrwerks aus. Beim Aufsetzen bemerkte die Steuerungselektronik die inkorrekte Fluglage und versuchte durch Ausschläge der Steuerruder zu kompensieren. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30102013204517_small_2.jpg" alt="Sierra Nevada Corporation" width="260"/><figcaption>
Zunächst wird im Sturzflug Höhe in Geschwindigkeit umgesetzt. (Bild: Sierra Nevada Corporation)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Lösbar war das Problem auf diese Weise allerdings nicht, so dass der linke Flügelbereich Bodenkontakt bekam. Dadurch wurde das Fluggerät aus der Bahn und in eine heftige Rotation versetzt, so dass es von der Landebahn rutschte und dort eine spektakuläre Sand- und Staubwolke aufwirbelte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Nachhinein wurden allerdings nur verhälnismäßig geringe Beschädigungen festgestellt. Die Kabine blieb heil und das Fahrzeug im Wesentlichen intakt. Insofern war der Testflug ein Erfolg. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit mehreren Monaten arbeitet man gemeinsam mit Lockheed am ersten Flugexemplar des Dream Chasers. Für 2014 ist ein bemannter Abwurf geplant, bei dem Piloten den Landevorgang überwachen oder steuern sollen. Nun erwägt man, diesen Test bereits mit dem Flugexemplar vorzunehmen und auf weitere Tests mit dem Testexemplar zu verzichten. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30102013204517_small_3.jpg" alt="Sierra Nevada Corporation" width="260"/><figcaption>
Aus dem Cockpit heraus ist die Landebahn mittig erkennbar. 
<br>
(Bild: Sierra Nevada Corporation)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Problem bleibt allerdings die keineswegs gesicherte Finanzierung des Programms. Obwohl der Dream Chaser aufgrund seines Designs eine hohe Sympathie genießt und bisweilen als legitimer Nachfolger des Space Shuttles bezeichnet wird, ist er doch keine eigentliche NASA-Entwicklung. Ein NASA-Programm zum Bau von bemannten Raumschiffen für den erdnahen Raum stellt gegenwärtig die Finanzierungsgrundlage dar. Allerdings haben die politischen Querelen der letzten Monate auch die Teile des NASA-Budgets ins Wanken gebracht, die für die Fördergelder kommerzieller Raumfahrtentwicklung zur Verfügung stehen sollen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">So nimmt man an, dass in der nächsten Förderrunde nur noch maximal zwei der bisher drei konkurrierenden Projekte gefördert würden. Dabei wird mittlerweile von allen drei Kontrahenten das Jahr 2016 für einen ersten Testflug angestrebt. SpaceX hat mit Dragon bereits ein funktionierendes unbemanntes Transportsystem und führt bei jedem Flug Neuerungen ein, die auf den bemannten Einsatz abzielen, Boeing gilt mit der CST-100-Kapsel als erfahrenster Bewerber und kann auf eine bewährte Rakete zurück greifen und der Dream Chaser der Sierra Nevada Corporation genießt in der Öffentlichkeit große Sympathien. Wir werden abwarten müssen, wie das Rennen ausgeht. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30102013204517_small_4.jpg" alt="Sierra Nevada Corporation" width="260"/><figcaption>
Der perfekte Anflug geht nur aufgrund des fehlenden linken Heckrades schief. (Bild: Sierra Nevada Corporation)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Video</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="http://www.youtube.com/watch?list=UUtwO156POAv4Hnso14OwyMA&amp;v=QgdFotAkUEU" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">SNC&#8217;s Dream Chaser First Free-Flight Approach-and-Landing Test</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10135.msg268838#msg268838" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SNC Dream Chaser ab 26. Oktober 2013</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Dream-Chaser-Modell bei Test beschädigt &#8211; Update</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dream-chaser-modell-bei-test-beschaedigt-update/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Oct 2013 19:39:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
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		<category><![CDATA[Sierra Nevada Corporation]]></category>
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		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein flugfähiges Testmodell des Dream Chasers wurde bei einem Abwurftest am Samstag beschädigt, als es sich nach dem Aufsetzen auf der Landebahn überschlug. Update vom 30. Oktober 2013: Mittlerweile hat sich ein Vertreter der Sierra Nevada Corporation dahingehend geäußert, dass es nicht zu einem Überschlag gekommen sei. Das Simulationsmodell sei lediglich über die Landebahn geschlittert. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ein flugfähiges Testmodell des Dream Chasers wurde bei einem Abwurftest am Samstag beschädigt, als es sich nach dem Aufsetzen auf der Landebahn überschlug. Update vom 30. Oktober 2013: Mittlerweile hat sich ein Vertreter der Sierra Nevada Corporation dahingehend geäußert, dass es nicht zu einem Überschlag gekommen sei. Das Simulationsmodell sei lediglich über die Landebahn geschlittert.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: NASA, NASASpaceFlight, Parabolic Arc, Sierra Nevada Corporation, Raumcon.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-63a98fa8"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28102013203922_small_1.jpg" alt="NASA" width="600" height="338"/><figcaption class="wp-element-caption">
Dream Chaser in einer Illustration der NASA auf einer Landebahn 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Hauptsächliche Ursache dafür war die Tatsache, dass sich die Klappe, hinter der das linke Rad verborgen war, nicht geöffnet hatte, so dass ein normales Aufsetzen auf beiden Rädern des Fahrwerkes unmöglich war. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies hatte bei einem Test ohne Abwurf am Dienstag noch reibungslos geklappt. Am 22. Oktober hatte man insgesamt drei Testflüge unternommen, bei denen das Modell mittels eines Kabels an einem Hubschrauber befestigt war und blieb. Beim dritten Testflug hatte man zudem das Ausklappen des Fahrwerks und des Gleitsporns am Bug im Vorwärtsflug ausprobiert. Generell wird das Fluggerät beim Absetzen immer auf das ausgeklappte Fahrwerk gestellt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Abheben am Samstag hatte zunächst alles nach einem Erfolg ausgesehen. Die Flugelektronik und -mechanik funktionierte und nach dem Ausklinken des Fluggerätes in etwa 3.600 Metern Höhe glitt dies eine ganze Zeit lang stabil in einem Winkel von im Mittel 23 Grad durch die Luft und setzte wie geplant zur Landung an. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In den Monaten Mai und August hatte man das Dream-Chaser-Modell bereits erfolgreich bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten von einem Fahrzeug auf der Landebahn ziehen lassen und anschließend ausgeklinkt. Damit hatte man Lenkung und Bremsen getestet. Außerdem erfolgte im August auch ein Flugtest am Kabel, bei dem das Fahrwerk ausgefahren wurde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Dream Chaser wird von der Sierra Nevada Corporation unter Mitfinanzierung durch die NASA im Rahmen des Commercial Crew Development Program entwickelt und basiert auf einem NASA-Entwurf. Das Projekt HL 20 wurde bei der NASA jedoch eingestellt. Der Dream Chaser soll an der Spitze einer modifizierten Atlas-5-Trägerrakete Raumflüge im erdnahem Weltraum, etwa zur Internationalen Raumstation, durchführen können. Seine Entwicklung ist allerdings von weiterer Finanzierung durch die staatliche Weltraumbehörde abhängig. Diese wird nur gewährt, wenn zuvor vereinbarte Zwischenziele erreicht werden. Konkurrenten sind CST-100 von Boeing und Dragon von SpaceX. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Video</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a class="a" href="http://www.youtube.com/watch?list=UUtwO156POAv4Hnso14OwyMA&amp;v=QgdFotAkUEU" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">SNC&#8217;s Dream Chaser First Free-Flight Approach-and-Landing Test</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10135.msg268838#msg268838" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SNC Dream Chaser ab 26. Oktober 2013</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/dream-chaser-modell-bei-test-beschaedigt-update/" data-wpel-link="internal">Dream-Chaser-Modell bei Test beschädigt &#8211; Update</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>SpaceShip Two mit zweitem Überschall-Test</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/spaceship-two-mit-zweitem-ueberschall-test/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Sep 2013 17:40:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumgleiter]]></category>
		<category><![CDATA[Sir Richard Branson]]></category>
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		<category><![CDATA[Testflug]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Virgin Galactic]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 5. September führte SpaceShip Two der Firma Virgin Galactic seinen zweiten Testflug durch, bei dem der Antrieb gezündet wurde. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Virgin Galactic. Unmittelbar nach dem Abwurf vom Trägerflugzeug WhiteKnight Two wurde der Antrieb für etwa 20 Sekunden aktiviert, wobei der Raumgleiter eine Geschwindigkeit erreichte, die dem 1,43-fachen der Schallgeschwindigkeit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 5. September führte SpaceShip Two der Firma Virgin Galactic seinen zweiten Testflug durch, bei dem der Antrieb gezündet wurde.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel.</a> Quelle: Virgin Galactic.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unmittelbar nach dem Abwurf vom Trägerflugzeug WhiteKnight Two wurde der Antrieb für etwa 20 Sekunden aktiviert, wobei der Raumgleiter eine Geschwindigkeit erreichte, die dem 1,43-fachen der Schallgeschwindigkeit entspricht. Während der Antriebsphase ging das Fluggerät dabei nur in einen moderaten Steigflug über.  <br>Anschließend setze man die gewonnen Geschwindigkeit in Höhe um und erreichte eine maximale Höhe von etwa 21 Kilometern. Danach wurden die schwenkbaren Flügel nach oben geklappt, so dass das Fahrzeug in den Federflugmodus überging. Auch hier blieb SpaceShip Two stabil, wie die bereits kurz nach dem Flug veröffentlichten Videoaufnahmen zeigen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Richard Branson, Gründer von Virgin Galactic, kommentierte den Flug in einem Video. Man sei erneut einen großen Schritt weiter gekommen und er könne den ersten Raumflug kaum erwarten. Geplant ist dieser nach wie vor für Ende dieses Jahres. Dabei soll SpaceShip Two kurzzeitig eine Höhe von mehr als 100 Kilometern über dem Erdboden erreichen. Beim Flug herrscht dann für mehrere Minuten Schwerelosigkeit. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr als 500 Personen haben bereits einen Flug bei Virgin Galactic gebucht. Erste Touristenflüge zahlender Kundschaft sollen im nächsten Jahr starten. Geplant ist anschließend die rasche Aufnahme eines Dauerbetriebes, bei dem mehrere Raumschiffe pro Tag gestartet werden können. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3436.msg264784#msg264784" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Virgin Galactic ab 5. September 2013</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Dream Chaser erreicht weiteren Meilenstein</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dream-chaser-erreicht-weiteren-meilenstein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Aug 2013 18:09:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[CCiCap]]></category>
		<category><![CDATA[Dream Chaser]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumgleiter]]></category>
		<category><![CDATA[Sierra Nevada Corporation]]></category>
		<category><![CDATA[SNC]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das zukünftige bemannte Raumfahrzeug der Sierra Nevada Corporation hat am vergangenen Donnerstag, 22. August 2013, einen weiteren Schritt hin zur Qualifikation als Crew-Transporter für den Low Earth Orbit erfolgreich absolviert. Die Raumfähre musste dazu, angehängt an einen Schwerlast-Helikopter, Flugtests auf dem Gelände des Dryden Flight Research Center in Kalifornien über sich ergehen lassen. Ein Beitrag [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das zukünftige bemannte Raumfahrzeug der Sierra Nevada Corporation hat am vergangenen Donnerstag, 22. August 2013, einen weiteren Schritt hin zur Qualifikation als Crew-Transporter für den Low Earth Orbit erfolgreich absolviert. Die Raumfähre musste dazu, angehängt an einen Schwerlast-Helikopter, Flugtests auf dem Gelände des Dryden Flight Research Center in Kalifornien über sich ergehen lassen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Michael Clormann. Quelle: NASA, NASAspaceflight.com, Raumcon. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2013-08-26-41033.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24082013200928_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24082013200928_small_1.jpg" alt="NASA" width="260" height="173"/></a><figcaption>
Dream Chaser ETA beim captive-carry-Test am 22. August 2013 unter einem Helikopter befestigt. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><i>Dream Chaser</i> wird in den letzten Jahren von der privaten Sierra Nevada Corporation (SNC) in Weiterführung eines sogenannten lifting-body-Konzepts der NASA aus den späten 1980er Jahren entwickelt. Damals bereits als Crew-Transporter zur angedachten Raumstation <i>Freedom</i> konzipiert, soll der Raumgleiter auch nach gegenwärtiger Planung Besatzungen von und zur <i>Internationalen Raumstation</i> (ISS) bringen können. Damit wäre erstmals seit 2011, dem Ende der <i>Space-Shuttle</i>-Ära, erneut eine US-amerikanische Kapazität zum bemannten Transport in einen Low Earth Orbit vorhanden. Die Konstruktion des lifting-body beruht auf einer nahezu flügellosen Formgebung des Fahrzeugs, dessen Auftrieb im Atmosphärenflug fast ausschließlich durch die aerodynamischen Eigenschaften des Rumpfes selbst erzeugt wird.  <br>Nachdem in den letzten Monaten bereits Rollversuche des <i>Dream Chaser</i> am Boden wohl erfolgreich verlaufen waren, zuletzt am 2. August, stellt der nun geglückte captive-carry-Test einen weiteren milestone auf dem Weg zum ersten Orbitalflug des Raumfahrzeugs ab frühestens 2015/2016 dar. Bei dem am Donnerstag erfolgten Flugversuch, fixiert unter einem <i>Air-Crane</i> Helikopter der NASA, stieg erstmalig der sogenannte <i>Engineering Test Article</i> (ETA) des <i>Dream Chaser</i> mit umfangreicher Innenausstattung in eine luftige Höhe bis zu etwa 3.800 Metern auf. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtige Funktionen wie der Bordcomputer, die Steuer- und Navigationssysteme und auch das Fahrwerk samt Frontkufe konnten im Betrieb getestet werden. Die speziell gewählte Flugbahn für den captive-carry bildete dabei die Parameter eines zukünftigen Landeanflugs der Raumfähre auf die Pisten der Edwards Air Force Base ab. Bislang hatte man nur maßstäblich verkleinerte Modelle und weitgehend funktionslose, aerodynamische Frühversionen der Raumfähre in den kalifornischen Himmel befördert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Erreichen dieses Zwischenziels steht der nächste Schritt für SNC bereits in Kürze an: noch in diesem Jahr soll der <i>ETA</i>, dazu zunächst wieder per Helikopter angehoben, einen ersten autonomen Gleitflug samt Landung absolvieren.  <br>Noch steht aber in den Sternen, wann <i>Dream Chaser</i> tatsächlich auf der Spitze eines <i>Atlas-V</i>-Trägers zur <i>ISS</i> starten wird. Nach aktuellem Zeitplan der NASA wird der Premieren-Einsatz höchstwahrscheinlich erst im Jahr 2017 oder später erfolgen. Noch sind keineswegs alle finanziellen, administrativen oder auch nur technischen Hürden des Entwicklungs- und zukünftigen Fertigungsprogramms genommen. <i>Dream Chaser</i> befindet sich noch immer im Wettbewerb mit Konzepten von Boeing und Space Exploration Technologies (SpaceX) um begehrte (und stets knappe) Zuschüsse aus dem NASA-Haushalt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">SpaceX entwickelt seinerseits eine bemannte Variante der bereits All-erprobten <i>Dragon</i>-Kapsel, während Boeing mit dem <i>CST-100</i> ebenfalls ein wiederverwendbares Kapsel-Raumschiff neu konzipiert. Obwohl inzwischen die dritte Ausschreibungsrunde der Vereinbarungen zum kommerziellen Crew-Transport, Commercial Crew Integrated Capability (CCiCap), erreicht ist, kann ein spätes Ausscheiden des Raumfähren-Konzepts von SNC nicht endgültig ausgeschlossen werden. Nichtsdestotrotz besteht erstmals seit einigen Jahren wieder eine gute Chance, die tatsächliche Verwirklichung einer bemannten, horizontal landenden und wiederverwendbaren Raumfähre zu erleben. Im Zuge umfangreicher Kürzungsmaßnahmen Anfang der 2000er Jahre hatte die NASA sämtliche Konzepte ähnlicher Art, etwa das <i>X-38 Crew Return Vehicle</i> (CRV), eingestellt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10135.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SNC DreamChaser</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Erfolgreicher Abwurftest des IXV</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erfolgreicher-abwurftest-des-ixv/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Jun 2013 16:15:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Abwurftest]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[IXV]]></category>
		<category><![CDATA[Raumgleiter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Intermediate eXperimental Vehicle, kurz IXV, der europäischen Weltraumorganisation ESA hat am 19. Juni einen erfolgreichen Abwurftest mit anschließender Wasserung absolviert. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: ESA. Vertont von Peter Rittinger. Dazu wurde ein spezielles Abwurfmodell in Originalgröße von einem Hubschrauber bis auf 3.000 Meter Höhe gebracht und dort ausgeklinkt. Nach kurzem freiem Fall [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Intermediate eXperimental Vehicle, kurz IXV, der europäischen Weltraumorganisation ESA hat am 19. Juni einen erfolgreichen Abwurftest mit anschließender Wasserung absolviert.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: ESA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2013-06-23-76811.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21062013181502_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21062013181502_small_1.jpg" alt="ESA" width="260"/></a><figcaption>
Das IXV wird nach erfolgreichem Abwurf aus 3.000 m Höhe aus dem Meer geborgen. 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu wurde ein spezielles Abwurfmodell in Originalgröße von einem Hubschrauber bis auf 3.000 Meter Höhe gebracht und dort ausgeklinkt. Nach kurzem freiem Fall entfaltete sich ein Fallschirm, der das Fahrzeug auf etwa 7 m/s abbremste. Mit dieser Geschwindigkeit tauchte das IXV-Modell an der Sardinischen Küste Italiens ins Mittelmeer ein. Nach der Wasserung wurden zwei Schwimmkörper aufgeblasen, die das Fahrzeug an der Oberfläche hielten, so dass es anschließend geborgen werden konnte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">IXV ist ein Projekt der ESA für ein wiederverwendbares Raumfahrzeug für die Durchführung von Experimenten in der Schwerelosigkeit. Dazu soll es mit einer Vega-Trägerrakete in eine Erdumlaufbahn in etwa 450 km Höhe gebracht werden. Nach erfolgreichem Einsatz tritt es mit etwa 7,5 km/s in die Erdatmosphäre ein, wird aerodynamisch abgebremst und geht anschließend am Fallschirm nieder. Nach einer kurzen Überholungsphase soll es danach für den nächsten Einsatz vorbereitet werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Dezember 2011 wurde zwischen ESA und Arianespace ein Vertrag unterzeichnet, der einen ersten Testflug im Jahre 2014 vorsieht. Anschließend soll das Fahrzeug jährlich für zwei wissenschaftliche Missionen zur Verfügung stehen. Damit hätte man ein flexibles System für den Einsatz kleinerer Nutzlasten beispielsweise für Erderkundung oder Technologieerprobung zur Verfügung. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3393.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Intermediate eXperimental Vehicle</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>SNC präsentiert Lockheed-Martin als Dream-Partner</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/snc-praesentiert-lockheed-martin-als-dream-partner/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jan 2013 18:49:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Dream Chaser]]></category>
		<category><![CDATA[Lockheed Martin]]></category>
		<category><![CDATA[Raumgleiter]]></category>
		<category><![CDATA[SNC]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf einer Pressekonferenz präsentierte die Sierra Nevada Corporation (SNC) einige Neuigkeiten zur Firma und dem Vorzeigeprojekt Dream Chaser. Dazu gehört auch die künftige Zusammenarbeit mit Lockheed-Martin. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NewSpaceWatch. Zum einen soll Lockheed Martin die mechanische Struktur des zweiten Dream-Chaser-Modells bauen und SNC zum anderen während der Certifikationsphase für den bemannten [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/snc-praesentiert-lockheed-martin-als-dream-partner/" data-wpel-link="internal">SNC präsentiert Lockheed-Martin als Dream-Partner</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Auf einer Pressekonferenz präsentierte die Sierra Nevada Corporation (SNC) einige Neuigkeiten zur Firma und dem Vorzeigeprojekt Dream Chaser. Dazu gehört auch die künftige Zusammenarbeit mit Lockheed-Martin.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: NewSpaceWatch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum einen soll Lockheed Martin die mechanische Struktur des zweiten Dream-Chaser-Modells bauen und SNC zum anderen während der Certifikationsphase für den bemannten Betrieb unterstützen. Außerdem ist Lockheed-Martin Teil der United Launch Alliance (ULA), unter deren Flagge die Trägerraketen Atlas 5 und Delta 4 vermarktet werden. SNC plant, den ersten orbitalen Testflug des Dream Chasers an der Spitze einer Atlas 5 zu starten. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30012013194904_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="400" height="195"/><figcaption>
Dream Chaser bei einem Überführungstestflug (Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem bisherigen Ingenieursmodell des Dream Chasers sollen in 6 bis 8 Wochen Abwurf- und Landetests beginnen. Dabei soll der Gleiter mittels Hubschrauber auf etwa 3,5 km Höhe transportiert und im Vorwärtsflug ausgeklinkt werden. Während des autonomen Fluges soll das Fluggerät eine Geschwindigkeit von mehr als 500 km/h erreichen, als Landegeschwindigkeit sind etwa 350 km/h geplant. Mit dem Prototypen will man zwei bis fünf derartige Tests unternehmen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Nachfolgemodell soll sowohl bemannt einsetzbar als auch raumflugtauglich sein. Es soll in einer NASA-Einrichtung in Michaud gebaut werden. Für die Nutzung des Geländes gibt es einen Vertrag mit Lockheed-Martin, ein weiterer Grund für die neue Partnerschaft. Die Nutzung von Einrichtungen am Kennedy Space Center in Florida sei erst für einen späteren Zeitraum vorgesehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gegenwärtig arbeiten etwa 100 der 2.700 Angestellten von Sierra Nevada am Dream Chaser. Man habe aber 12 Partner, die ebenfalls Komponenten und Know How zulieferten. Falls der Dream Chaser in der nächsten Förderrunde der NASA leer ausgehen sollte, verfolge man andere Ansätze, die eine Nutzung als Raumfahrzeug in erdnahen Orbits beispielsweise für Forschungs- oder Reparaturmissionen sowie für den orbitalen Weltraumtourismus vorsehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu wurden die Vorteile des Dream Chasers noch einmal zusammengefasst. Das Raumschiff bietet 7 Personen weit mehr Platz als die gegenwärtigen Sojus-Kapseln. Die Belastungen bei der Landung sind deutlich geringer. Jede Raumfähre soll 25 bis 35 Einsätze fliegen können, wobei gegenwärtig noch nicht klar ist, wie viele Gleiter man bauen würde. Dies richte sich nach dem Bedarf. Mit einer möglichen Seitenabweichung von etwa 1.000 km und der Landefähigkeit auf beinahe jedem normalen Flughafen sei man in der Landung auch deutlich flexibler als Kapselkonzepte. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6325.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Commercial Crew Development</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/snc-praesentiert-lockheed-martin-als-dream-partner/" data-wpel-link="internal">SNC präsentiert Lockheed-Martin als Dream-Partner</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Symposium zu privater und kommerzieller Raumfahrt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/symposium-zu-privater-und-kommerzieller-raumfahrt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Oct 2012 16:15:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bigelow]]></category>
		<category><![CDATA[Dream Chaser]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Raumgleiter]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceShipTwo]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=35158</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein internationales Symposium zur &#8222;persönlichen&#8220; und kommerziellen Raumfahrt fand vom Mittwoch bis Donnerstag letzter Woche in Las Cruces, USA statt. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NewSpaceWatch. Vor vollen Rängen kamen Vertreter privater Unternehmen, staatlicher Organisationen und Politiker zu Wort. Dabei zeigte sich, welche Vielfalt insbesondere der private Sektor in den letzten Jahren entwickelt hat. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ein internationales Symposium zur &#8222;persönlichen&#8220; und kommerziellen Raumfahrt fand vom Mittwoch bis Donnerstag letzter Woche in Las Cruces, USA statt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NewSpaceWatch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor vollen Rängen kamen Vertreter privater Unternehmen, staatlicher Organisationen und Politiker zu Wort. Dabei zeigte sich, welche Vielfalt insbesondere der private Sektor in den letzten Jahren entwickelt hat. 
<br>
Lori Garver (NASA) äußerte, die NASA werde auch in Zukunft eine große Rolle spielen, sehe aber auch die wachsende Bedeutung kommerzieller Unternehmungen. Die NASA könne da unterstützen, indem sie den Wettbewerb fördere, wo immer dies möglich sei und Innovationen befördere. Dabei nannte sie ein suborbitales Forschungsprogramm und die Mitnahme und Betreuung von Nutzlasten aus der Industrie beispielsweise an Bord der Internationalen Raumstation. Zusätzlich werde die NASA Preise für bestimmte Ziele ausloben und innovative Programme wie NIAC erneuern. Um mit privaten Innovationen mithalten zu können, müsse man zudem effizienter arbeiten und in Zeiten knapper Kassen verstärkt mit der Industrie kooperieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Robert Dickman, Direktor des American Institute of Aeronautics and Astronautics (AIAA, USA), äußerte sich in einigen Belangen skeptischer. Es gäbe wenig Interesse an einer Rückkehr zum Mond, die Öffentlichkeit sei derzeit allgemein wenig enthusiastisch in puncto Raumfahrt. Die Entwicklung des SLS dauere lange, sie würde kaum vor 2040 einsatzbereit sein, zudem zweifle er an einer anhaltenden politischen Unterstützung langfristiger Programme wie einer Probenrückführung vom Mars. Auf Nachfragen gab er an, er würde SLS aufschieben, die Prioritäten neu setzen. Dazu gehöre zunächst, dass die USA wieder in der Lage seien, Menschen ins All zu bringen. Hier sollten die privaten Bewerber stärkere Unterstützung erfahren. Mit der Aussetzung eines Preises von 1 oder 2 Milliarden US-Dollar für eine Marsgesteinsmission könne man wohl schneller mehr erreichen als mit staatlichen Programmen zu weit höheren Kosten. Außerdem würde er nicht nur auf ein Pferd setzen, sondern sicherheitshalber zwei, drei oder sogar vier Anbieter fördern. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Mittwoch Nachmittag kamen die &#8222;Suborbitalen&#8220; zu Wort. Hier herrschte einerseits Zuversicht, die gesteckten Ziele innerhalb relativ überschaubarer Zeit zu erreichen, andererseits aber Ungewissheit über die Marktchancen. Erika Wagner von Blue Origin sagte, bemannte Raumfahrt genieße in ihrer Firma Top-Priorität, müsse aber über Regierungsaufträge hinausgehen. Carolyn Wincer von Virgin Galactic wies darauf hin, dass es derzeit zu früh sei, den &#8222;durchschnittlichen&#8220; Kunden zu beschreiben, 540 Kandidaten seien eine zu geringe Basis. Die Bandbreite der Frühbucher reiche von finanzkräftigen Leuten bis zu Menschen, die Haus und Hof verpfändet hätten, um mit SpaceShip Two ins All fliegen zu können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Pause beschrieb Chefpilot David Mackay (Virgin Galactic) den Ablauf einer typischen Mission. Zudem machte er Angaben zu medizinischen und sonstigen Voraussetzungen für die Teilnahme an einem Flug. An Bord des SS2 würden während des Fluges keine Raumanzüge getragen, da manch einer diese als (klaustrophobisch) beengend empfinde. Zudem würde SS2 nicht &#8222;per Draht&#8220; geflogen sondern die Steuerflächen direkt mit Hebeln bedient. Dies erfordere von den Piloten eine höhere Belastung, weshalb man hier auf große Erfahrung achte. Für Parabelflüge muss das Trägerflugzeug WhiteKnight Two speziell zertifiziert werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach ging man zu privaten Anbietern orbitaler Raumflüge über. Chris Ferguson von Boeing ging auf den zu erwartenden aber nicht sicheren Markt von bemannten Raumflügen jenseits der NASA-Aufträge ein. Atlas V und CST 100 seien dafür ein leistungsstarkes Duo. Während jeder Phase des Fluges könne abgebrochen werden, bei Geschwindigkeiten über Mach 10 würden spezielle Landeplätze eingerichtet. Gegenwärtig sei man auch auf der Suche nach einem leichten und kompakten Raumanzug für kritische Missionen eines Fluges. Für die NASA seien sie Bedingung. Roger Krone sprach zudem am Donnerstag vormittag. Ein erster bemannter Flug sei für Anfang 2016 geplant. Zielstellung des Engagements sei eine Verbreiterung der Nutzanwendungen von Forschung, Entwicklung und Erkundung heute hin zu Bergbau, Produktion und Reisen im All. Betont wurde auch die Zusammenarbeit mit Bigelow. Allerdings sei für eine wirklich breite Anwendung der Raumfahrt die Entwicklung besserer Transportsysteme ins All erfoderlich. In diesem Zusammenhang sprach er von der &#8222;Tyrranei der Raketengleichung&#8220;. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Garrett Reisman von SpaceX wurde ebenfalls konkret. Einen ersten Abbruchtest vom Startplatz plane man für Ende 2013, einen weiteren mitten im Flug (bei maximaler Belastung) für April 2014. Den ersten bemannten Flug eines Dragon-Raumschiffes sehe man für Mai 2015 vor. Ende Oktober wolle man bereits den dritten Meilenstein auf dem Weg dorthin schaffen. Der niedrige Erdorbit sei allerdings nur der erste Schritt. SpaceX sei gegründet worden, um der Menschheit interplanetare Reisen zu ermöglichen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zurück im aktuellen Geschehen teilte Reisman weiter mit, man plane die Herstellung komfortabler Raumanzüge, Piloten würden bei SpaceX umfangreich ausgebildet, weitere Teilnehmer an Raumflügen erhielten hingegen nur eine kurze Einweisung. Ohnehin werde im Unterschied zum Space Shuttle der Dragon Rider einen hoher Grad an Automatisierung bieten. Zudem halte man weiter an einer triebwerksgestützten Landung des Raumschiffes fest. Am Donnerstag beschrieb er des Weiteren die Firmenstruktur, Produktions- und Teststandorte sowie Verträge. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mark Sirangelo von Sierra Nevada betonte, dass der Dream Chaser auf der Arbeit mehrerer Jahrzehnte in Russland und bei der NASA beruhe. Er beschrieb den geplanten Ablauf einer Mission, bei deren Rückkehr Beschleunigungen von lediglich 1,5 bis 1,7 g (g = 9,81 m/s²) aufträten. Unabhängig von einem Kopplungsziel könne der Dream Chaser mit einer siebenköpfigen Besatzung 4 Tage im All operieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Nachmittag kamen noch Vertreter weiterer Firmen zu Wort. Clay Mowry von Arianespace betonte das Potenzial der Vega, kleinere Nutzlasten schnell und kostengünstig ins All zu transportieren. Steve Isakowitz von Virgin Galactic stellte das Konzept von LauncherOne vor, mit dem bis zu 200 kg in einen sonnensynchronen Orbit gelangen sollen. Rich Pournelle von NanoRacks stellte Entwicklungen aus seinem Hause vor. Derzeit seien drei Forschungsplattformen in der ISS installiert. Mit Dragon stehe zudem ein Transportsystem zur Verfügung, welches zeitnah, Forschungsergebnisse zurück zur Erde bringen könne. Für die nächste Zeit sei auch eine Außenplattform von NanoRacks für die ISS in Planung. Gegenwärtig betrage die Durchschnittszeit von der Vertragsunterzeichnung bis zum Transport eines Experimentes ins All lediglich 8,5 Monate. Auch Schüler und Studenten hätten mittlerweile Zugang zur Forschungsplattform im All. Dies läge auch an Änderungen bei der NASA. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Schließlich stellte Andrew Nelson von XCOR Aerospace Fortschritte beim Projekt Lynx vor. Am Vortage hatte es einen erfolgreichen Test des Triebwerks gegeben. Nun plane man den ersten Testflug des suborbitalen Raumgleiters für Anfang nächsten Jahres. Nach der Testphase wolle man seine Dienste überall auf der Welt anbieten. Am Rande der Veranstaltung konnte man dann auch ein 1:1-Modell des Lynx betrachten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenige Tage nach der Veranstaltung konnte Virgin Galactic den Einbau eines ersten Triebwerkes in SpaceShip Two vermelden. Optimismus und Erfolge also an allen Fronten. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10703.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Falcon 9 / Dragon CRS1</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3703.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Weltraumtouristen der ISS</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8589.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Boeing/Bigelow CST-100</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6325.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Commercial Crew Development</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3436.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Virgin Galactic</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>X-37: Boeing denkt über Weiterentwicklung nach</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/x-37-boeing-denkt-ueber-weiterentwicklung-nach/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Oct 2011 09:29:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Atlas V]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzlastverkleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumgleiter]]></category>
		<category><![CDATA[Triebwerke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Hersteller des unbemannten, militärischen Raumgleiters X-37B bringt eine Weiterentwicklung des Raumfahrzeugs in die öffentliche Diskussion. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Boeing. Vertont von Peter Rittinger. Dabei handelt es sich zunächst um eine interne Studie, die vorsieht, eine auf etwa 165% vergrößerte Version für den Transport größeren Frachtguts zur Internationalen Raumstation und zurück zu [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der Hersteller des unbemannten, militärischen Raumgleiters X-37B bringt eine Weiterentwicklung des Raumfahrzeugs in die öffentliche Diskussion.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Boeing. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-10-10-72171.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102011112943_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102011112943_small_1.jpg" alt="US Air Force" width="260"/></a><figcaption>
OTV-1 nach der Landung in Vandenberg 
<br>
(Bild: US Air Force)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei handelt es sich zunächst um eine interne Studie, die vorsieht, eine auf etwa 165% vergrößerte Version für den Transport größeren Frachtguts zur Internationalen Raumstation und zurück zu entwickeln. Später wäre ein Umbau zu einem bemannten Raumgleiter mit einer Besatzung von 5 bis 7 Astronauten denkbar. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass das Konzept prinzipiell funktioniert, beweist gegenwärtig der zweite Flug des Orbital Test Vehicle (OTV), dessen Start am 5. März erfolgte. Der Test des OTV-1 hingegen wurde bereits im Dezember vergangenen Jahres nach 224 Tagen im All und mehreren Bahnmanövern erfolgreich abgeschlossen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">OTV ist 8,90 m lang, 4,50 m breit, 2,90 m hoch und besitzt eine Startmasse von knapp 5 Tonnen. Die aufklappbare Nutzlastbucht hat eine Länge von 2,10 m und einen Durchmesser von nur 1,20 m. Darin findet eine Fracht mit einer Masse deutlich unter 1 Tonne Platz. Außerdem beherbergt die Bucht einen ausklappbaren Solarzellenträger, mit dessen Energie eine lange Aufenthaltsdauer im All möglich wird. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102011112943_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102011112943_small_2.jpg" alt="US Air Force" width="260"/></a><figcaption>
OTV-1 beim Einbau in die Nutzlastverkleidung 
<br>
(Bild: US Air Force)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der am Ende befindliche Triebwerksteil ist vergleichsweise überdimensioniert und ermöglicht dem Raumfahrzeug mehrfache und deutliche Bahnänderungen. Die X-37B kann in Höhen bis etwa 900 Kilometer operieren und soll 270 Tage einsetzbar sein. Dies wurde beim ersten Testflug bereits annähernd erreicht. Am Ende landet der Raumgleiter auf einer Rollbahn und soll nach 15 Tagen bereits für den nächsten Einsatz bereitstehen können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Start an der Spitze einer Atlas-5-Trägerrakete ist der kleine Raumgleiter allerdings von einer Nutzlastverkleidung umhüllt, so dass die Flügel keine aerodynamischen Auftriebe beitragen können. Bei einer vergrößerten Version wäre dies unwahrscheinlich, weswegen zusätzliche Entwicklungsarbeiten an der Steuerung der Atlas 5 notwendig würden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie Art Grantz, Boeings Projektleiter bei der X-37B, angab, könnte die weitere Entwicklung der X-37B in drei Phasen erfolgen. Zunächst würde man mit der existierenden Version die ISS probeweise anfliegen. Anschließend könnte die vergrößerte Version entwickelt und getestet werden, der eine bemannte Version folgen könne. Die Entwicklung der Boeing-Kapsel CST-100 soll davon unberührt bleiben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Inwieweit dieses Konzept realisiert wird, ist hingegen vollkommen unklar; es ist &#8211; wie so vieles in diesen Tagen &#8211; eher als interessante Diskussionsgrundlage anzusehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10353.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Bemanntes Shuttle auf Basis der X-37B?</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9224.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">X-37B OTV-2 auf Atlas V 501</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7955.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">X-37B OTV-1 auf Atlas V 501</a></li></ul>
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		<item>
		<title>CCDev: Orbitals Gleiter CCV</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ccdev-orbitals-gleiter-ccv/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Dec 2010 15:56:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Atlas V]]></category>
		<category><![CDATA[Raumgleiter]]></category>
		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
		<category><![CDATA[Trägerrakete]]></category>
		<category><![CDATA[ULA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Montag war Abgabeschluss für Bewerbungen im Rahmen der zweiten Runde zur Entwicklung eines kommerziellen Transportsystems für den erdnahen Orbit. Die Orbital Sciences Corporation (OSC) beteiligt sich mit einem zweckmäßigen Raumgleiterkonzept. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Orbital Sciences Corporation. Vertont von Peter Rittinger. Dieser CCV genannte Gleiter soll 4 Raumfahrer und etwas Fracht zu [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Am Montag war Abgabeschluss für Bewerbungen im Rahmen der zweiten Runde zur Entwicklung eines kommerziellen Transportsystems für den erdnahen Orbit. Die Orbital Sciences Corporation (OSC) beteiligt sich mit einem zweckmäßigen Raumgleiterkonzept.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Orbital Sciences Corporation. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-12-19-48245.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15122010165606_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15122010165606_small_1.jpg" alt="Orbital Sciences Corporation (Pressemitteilung)" width="260"/></a><figcaption>
Der Orbital-Gleiter steuert die ISS an. 
<br>
(Bild: Orbital Sciences Corporation (Pressemitteilung))
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser CCV genannte Gleiter soll 4 Raumfahrer und etwas Fracht zu einer erdnahen Raumstation bzw. zurück auf die Erde transportieren können. Dabei startet er senkrecht an der Spitze einer konventionellen Trägerrakete, gedacht ist hier in erster Linie an die Atlas V, und landet horizontal auf einer normalen Piste. Das Design dazu wurde aus einer Studie weiterentwickelt, die Orbital in den Jahren 2000 bis 2003 im Auftrag der NASA erarbeitet hat. </p>



<p class="wp-block-paragraph">CCV soll unter Führung von Orbital gemeinsam mit verschiedenen Kooperationspartnern entwickelt werden. Thales Alenia Space soll für den unter Druck stehenden Aufenthalts- und Arbeitsbereich für die Besatzung der Raumfähre verantwortlich sein, Northrop Grumman für die äußere Form, Honeywell and Draper Laboratory für die Entwicklung der Avionik sowie die United Launch Alliance für alle mit dem Start verbundenen Prozeduren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Orbital arbeitet gegenwärtig zur Versorgung der Internationalen Raumstation bereits im Auftrag der NASA. Dafür werden die Trägerrakete Taurus II und der unbemannte Frachttransporter Cygnus entwickelt und sollen 2011 erstmals getestet werden. Auch hier kooperiert OSC mit verschiedenen raumfahrterfahrenen Firmen in den USA und in Europa. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6325.msg168492#msg168492" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">CCDev-Thread ab 13. Dezember 2010</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Indien will wiederverwendbares Fahrzeug</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/indien-will-wiederverwendbares-fahrzeug/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2009 16:26:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[ISRO]]></category>
		<category><![CDATA[Raumgleiter]]></category>
		<category><![CDATA[RLV]]></category>
		<category><![CDATA[Trägerrakete]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am indischen Vikram Sarabhai Space Centre in Thiruvananthapuram wurde ein Technologiedemonstrator für ein wiederverwendbares Raumfahrzeug entwickelt, der im kommenden Jahr getestet werden soll (Bild: ISRO). Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: hindu.com. Dabei handelt es sich um ein schlankes, flugzeugähnliches Gebilde mit Stummelflügeln und Leitwerk. Das Reusable Launch Vehicle soll in Zukunft an der Spitze [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am indischen Vikram Sarabhai Space Centre in Thiruvananthapuram wurde ein Technologiedemonstrator für ein wiederverwendbares Raumfahrzeug entwickelt, der im kommenden Jahr getestet werden soll (Bild: ISRO).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: hindu.com.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei handelt es sich um ein schlankes, flugzeugähnliches Gebilde mit Stummelflügeln und Leitwerk. Das Reusable Launch Vehicle soll in Zukunft an der Spitze einer Trägerrakete ins All gelangen und könnte dort Nutzlasten aussetzen. Der Technologie Demonstrator ist ein erster praktischer Schritt auf dem Wege dorthin. 
<br>
Für ihn wurde eine inklusive Treibstoff 9 Tonnen schwere Erststufe der aus den siebziger Jahren stammenden ersten in Indien entwickelten Trägerrakete SLV-2 (Satellite Launch Vehicle-3) modifiziert. Damit sollen Start und Wiedereintritt des Modells getestet werden, um Erfahrungen zu sammeln. Der Technologie Demonstrator geht anschließend verloren. Das zukünftige Fahrzeug hingegen soll wassern und zur Wiederverwendung geborgen werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das RLV als Space-Shuttle-Variante zu bezeichnen, ist ein wenig übertrieben. Es handelt sich wohl eher um eine wiederverwendbares, eintrittsfähiges Transportsystem mit integrierter Oberstufe und der Fähigkeit, kontrolliert zu wassern.  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5275.msg88179" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISRO stellt indische Space-Shuttle-Studie vor</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>SpaceShipTwo &#038; WhiteKnightTwo enthüllt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/spaceshiptwo-whiteknighttwo-enthuellt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jan 2008 17:38:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumgleiter]]></category>
		<category><![CDATA[Triebwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Virgin Galactic]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumtourismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 23. Januar 2008 enthüllte Virgin Galactic während einer Pressekonferenz das Design von SpaceShipTwo und dem Trägerflugzeug WhiteKnightTwo. Gleichzeitig wurden Bilder aus der Fertigung der Prototypen gezeigt, an Hand derer man den Fortschritt der Arbeiten erkennen konnte. Ein Beitrag von Daniel Schiller. Quelle: Virgin Galactic. Vertont von Siegfried Krug. Lange Zeit war das neue Design [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 23. Januar 2008 enthüllte Virgin Galactic während einer Pressekonferenz das Design von SpaceShipTwo und dem Trägerflugzeug WhiteKnightTwo. Gleichzeitig wurden Bilder aus der Fertigung der Prototypen gezeigt, an Hand derer man den Fortschritt der Arbeiten erkennen konnte.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Daniel Schiller. Quelle: Virgin Galactic. Vertont von Siegfried Krug. </p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2007-12-30-72532.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24012008183848_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24012008183848_small_1.jpg" alt="Virgin Galactic" width="260"/></a><figcaption>
Künstlerische Darstellung des Gespanns aus WhiteKnightTwo und SpaceShipTwo. 
<br>
(Bild: Virgin Galactic)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Lange Zeit war das neue Design unter Verschluss gehalten worden. Jetzt hat &#8222;Virgin Galactic&#8220; in einer Pressekonferenz Details und Bilder enthüllt. Das grundlegende Konzept ist gleich geblieben. Beide Flugzeuge sind aber größer geworden. Das Trägerflugzeug WhiteKnightTwo wird zwei Rümpfe besitzen, zwischen denen SpaceShipTwo unter dem Flügel aufgehängt wird. Als Antrieb des Trägers werden vier Pratt &amp; Whitney PW 308 Turbofans unter den äußeren Flügeln genutzt. Diese Triebwerke stammen aus der Geschäftsluftfahrt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">WhiteKnightTwo stellt zur Zeit das größte nur aus Kohlefaserverbundwerkstoffen hergestellte Flugzeug dar. Seine Auslegung zielt darauf ab, seine Nutzlast auf eine möglichst hohe Starthöhe zu tragen. Dabei wird langfristig nicht nur SpaceShipTwo als Nutzlast angesehen. Der Start von Kleinstsatelliten mittels luftstartender Trägerraketen wird ebenfalls als zukünftige Anwendung erwogen. Die Konstruktionsarbeiten an WhiteKnightTwo sind fast abgeschlossen. Der Prototyp soll Mitte 2008 die Flugerprobung aufnehmen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24012008183848_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24012008183848_small_2.jpg" alt="Virgin Galactic" width="260"/></a><figcaption>
Darstellung des Flugprofils. 
<br>
(Bild: Virgin Galactic)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">SpaceShipTwo wird dem grundlegenden Konzept von SpaceShipOne folgen und soll acht Personen (2 Piloten + 6 Passagiere) ins All transportieren. Nach dem Ausklinken wird es von einem Raketentriebwerk auf eine ballistische Flugbahn mit ca. 110 km Gipfelhöhe beschleunigt. Dabei sind bis zu fünf Minuten freier Fall möglich. Die Rückkehr erfolgt im bei SpaceShipOne erfolgreich angewandten &#8222;Feathering&#8220;-Verfahren. Die Landung wird im Gleitflug durchgeführt. Erste Flüge des gesamten Gespanns sind für 2009 geplant. Virgin Galactic möchte zukünftig ballistische Touristenflüge ins Weltall durchführen. Mit SpaceShipOne wurde 2004 durch Burt Rutans Firma &#8222;Scaled Composites&#8220; die Realisierbarkeit nachgewiesen und der 10-Millionen-US-Dollar Ansari X-Prize gewonnen. Mit der neu konstruierten Kombination WhiteKnightTwo und SpaceShipTwo wird das gleiche Konzept fortgeführt und soll für &#8222;Virgin Galactic&#8220; kommerziell eingesetzt werden.    </p>
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			</item>
		<item>
		<title>ESA wird Kliper nicht unterstützen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-wird-kliper-nicht-unterstuetzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Dec 2005 22:51:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumgleiter]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=30069</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es sei unwahrscheinlich, dass die Offiziellen der Europäischen Weltraumagentur die Finanzierung eines russischen Weltraumflugzeuges genehmigen, sagte ein Beobachter eines hochrangig besetzten Treffens in Berlin. Eine endgültige Entscheidung wird nicht vor heute Abend erwartet. Ein Beitrag von ingofroeschmann. Quelle: Energia. Die Minister der 18 Mitgliedstaaten der ESA, zu denen auch Kanada gehört, diskutieren derzeit, welche Programme [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Es sei unwahrscheinlich, dass die Offiziellen der Europäischen Weltraumagentur die Finanzierung eines russischen Weltraumflugzeuges genehmigen, sagte ein Beobachter eines hochrangig besetzten Treffens in Berlin. Eine endgültige Entscheidung wird nicht vor heute Abend erwartet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von ingofroeschmann. Quelle: Energia.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Minister der 18 Mitgliedstaaten der ESA, zu denen auch Kanada gehört, diskutieren derzeit, welche Programme in den kommenden fünf Jahren gefördert werden sollen. Das ESA Budget für die Jahre 2006 bis 2010 umfasst 8,8 Milliarden Euro. 
<br>
Ein bekanntes Programm ist Kliper, ein Raumflugzeug, das nach russischer Vorstellung eines Tages die Sojus Raketen ersetzen soll. Die ESA diskutierte die Finanzierung einer zweijährigen Studie mit etwa 50 Millionen Euro, mit dem Ziel, erste Designstudien des Geräts zu schaffen und langfristig einen unabhängigen Zugang zum Weltraum zu erreichen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Erste Diskussionen am Montag deuten jedoch darauf hin, dass die Unterstützung für das Projekt unter den Ministern zu diesem frühen Zeitpunkt des Projekts nicht ausreicht, so ein Beobachter des Treffens, der nicht genannt werden wollte. ESA könne in zukünftig immer noch einer Teilnahme zustimmen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07122005235136_small_1.jpg" alt="Energia" width="451" height="308"/><figcaption>
Ein Modell des Kliper wurde im November 2004 von Energia vorgestellt 
<br>
(Bild: Energia)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Suche nach Leben</strong> <br> Andere Programme dagegen scheinen viel Unterstützung zu erfahren &#8211; unter anderem die ExoMars Mission, die bis 2011 einen Rover zum Mars bringen soll, um auf dessen Oberfläche nach Anzeichen von Leben zu suchen. Ebenfalls populär ist eine Resolution, die einzig die Verwendung europäischer Startraketen für ESA Missionen vorsieht, anstatt russische Raketen oder Raketen aus anderen Ländern zu verwenden, auch wenn diese günstiger seien.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Minister zeigten außerdem Unterstützung für zwei Erdbeobachtungsprogramme. Dazu gehört der Nachfolger der im Oktober 2005 aufgrund eines Raketenproblems abgestürzten Mission CryoSat. Eine endgültige Entscheidung hierzu wird die ESA jedoch erst treffen, wenn die Kostenschätzungen im Februar 2006 eingegangen sind.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das zweite Erdbeobachtungsprogramm ist die GMES Initiative unter Führung der Europäischen Union. GMES steht für „Global Monitoring for Environment and Security” (Globale Überwachung für Umwelt und Sicherheit). ESA wird wahrscheinlich 200 Millionen Euro in das Projekt investieren, das Daten sämtlicher Erdbeobachtungsmissionen verbinden und eine Reihe Umweltbeobachtungssatelliten starten soll.</p>
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		<title>Mögliche Kooperation zwischen Russland und Europa</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/moegliche-kooperation-zwischen-russland-und-europa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Aug 2005 18:44:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Kliper]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[Raumgleiter]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Russland und Europa könnten eine Kooperation starten, um gemeinsam die nächste Generation eines wieder verwendbaren, bemannten Raumgleiters zu bauen. Ein Beitrag von Andreas Tramposch. Quelle: IEEE Spectrum. Russland, ermutigt durch die voraussichtliche Unterstützung der europäischen Partner, kam im Juni mit einer verbesserten Version der Raumfähre Kliper zur Luftfahrtmesse nach Le Bourget, Frankreich. Anstatt wie früher [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Russland und Europa könnten eine Kooperation starten, um gemeinsam die nächste Generation eines wieder verwendbaren, bemannten Raumgleiters zu bauen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Andreas Tramposch. Quelle: IEEE Spectrum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Russland, ermutigt durch die voraussichtliche Unterstützung der europäischen Partner, kam im Juni mit einer verbesserten Version der Raumfähre <i>Kliper</i> zur Luftfahrtmesse nach Le Bourget, Frankreich. Anstatt wie früher geplant eine flügellose Raumfähre zu konstruieren, bevorzugt nun die RKK (S.P. Korolev Rocket and Space Corp.) Energia die Version eines Minishuttles mit Pfeilflügeln. Diese Raumfähre besitzt die doppelte Fracht- und Crewkapazität wie die <i>Sojus</i>-Kapseln, die mehr als vier Jahrzehnte als Transport- und Versorgungsschiff zur <i>MIR</i> oder zur <i>ISS (International Space Station)</i> dienten. &#8222;Heute sehen wir die Version mit Flügeln als viel versprechender, weil <i>Kliper</i> an jedem Klasse I Flughafen mit einer Pistenlänge von 2.5 bis 3.5 Kilometer landen kann,&#8220; sagt Alexander Safonov, stellvertretender Geschäftsführer von Energia. Die Flügel verleihen der Raumfähre die nötige Beweglichkeit um beim Wiedereintrittspunkt in die Erdatmosphäre der Raumfähre eine Manövrierfähigkeit von 1500 Kilometer zu ermöglichen.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20082005204401_small_1.jpg" alt="None" width="407" height="265"/><figcaption>
Konstruktionsmodell der aktuellen Version der Raumfähre 
<i>Kliper</i>
 in der Flügelausführung. (Quelle: 
<i>IEEE Spectrum</i>
)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Hauptaufgabe der Raumfähre <i>Kliper</i> wird es sein, nach der Ausmusterung der amerikanischen <i>Space Shuttles</i> eine effektive Versorgung zur <i>ISS</i> sicherzustellen.  Für die ESA könnte sich diese Kooperation besonders bezüglich der Versorgungs- und Transportmöglichkeit zur ISS rentieren. Nachdem die ESA mehr als zwei Jahrzehnte in die Konstruktion eines eigenen Weltraumlabors investiert hat und dieses nun kurz vor dem Start steht, kommt der ESA die Raumfähre <i>Kliper</i> gerade zur rechten Zeit um zusätzlich zu <i>Jules Verne</i>, dem europäischen Versorgungsschiff, eine höher frequentierte Frachtzufuhr zur ISS zu realisieren. Zusätzlich könnte sich durch <i>Kliper</i> das Manko von <i>Jules Verne</i>, keine Fracht von der Station zur Erde zurückzubringen, besonders nach der Ausmusterung der <i>Space Shuttles</i>, als sehr nützlich erweisen. Aber auch Russland würde enorm durch diese russisch-europäische Zusammenarbeit profitieren. Aufgrund der geographischen Lage hat Russland in der gesamten Weltraumgeschichte hohe Strafen bezüglich des Nutzlastgewichtes zahlen müssen. Da die Weltraumbahnhöfe Baikonur oder Plesetsk beide sehr weit vom Äquator entfernt sind benötigten die Raketen bis jetzt eine höhere Leistung um der Erdgravitation zu entkommen als zum Beispiel die Amerikaner, die mit Cape Canaveral näher am Äquator liegen. Energia hat neben dem Plan künftig <i>Kliper</i> an der Spitze einer <i>Zenit</i> Trägerrakete von einer schwimmenden Plattform im Pazifik in Äquatornähe zu starten nun eine neue Option gewonnen. Durch eine Aufrüstung der <i>Soju</i>s-Rakete könnte dann <i>Kliper</i> auch von dem europäischen Weltraumbahnhof in Korou, Französisch Guyana starten, welcher von allen Weltraumbahnhöfen die besten Startbedingungen aufweist.  Innerhalb der nächsten 30 Monate sollte die dafür notwendige Startrampe in Korou fertig gestellt sein.   </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während die Kooperation zwischen Europa und Russland floriert, schaut es mit der Zusammenarbeit zwischen Russland und Amerika eher düster aus. Der Kongress verbot der NASA im Jahr 2000 aufgrund der russischen Nuklearkooperation mit dem Iran endgültig den Zukauf russischer Hardware. Das hatte wiederum zur Folge, dass der Bau des  <i>CEV (Crew Exploration Vehicle)</i>, das Astronauten zum Mond und Mars bringen soll, von der NASA ohne Zusammenarbeit mit Russland stattfindet.  
<br>
Die neue russisch-europäische Weltraumallianz könnte sich dagegen aber als intelligente Kooperation erweisen.   </p>
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		<title>Kliper: Die Zukunft der russischen Raumfahrt &#8211; und der europäischen?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kliper-die-zukunft-der-russischen-raumfahrt-und-der-europaeischen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jul 2005 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Kliper]]></category>
		<category><![CDATA[Raumgleiter]]></category>
		<category><![CDATA[Roskosmos]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus]]></category>
		<category><![CDATA[Trägerrakete]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumtourismus]]></category>
		<category><![CDATA[wiederverwendbar]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es hat sich einiges getan seit die russische Raumfahrtbehörde im Februar 2004 ankündigte, einen bemannten Raumgleiter namens Kliper zu entwickeln. Mit der Ankündigung der europäischen Raumfahrtagentur ESA, sich an dem Projekt beteiligen zu wollen, sind dessen Realisierungschancen deutlich gestiegen. Autor: Gero Schmidt. Vertont von Dominik Mayer. In Anbetracht der Tatsache, dass eine solche Kooperation Kliper [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Es hat sich einiges getan seit die russische Raumfahrtbehörde im Februar 2004 ankündigte, einen bemannten Raumgleiter namens <em>Kliper</em> zu entwickeln. Mit der Ankündigung der europäischen Raumfahrtagentur ESA, sich an dem Projekt beteiligen zu wollen, sind dessen Realisierungschancen deutlich gestiegen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Gero Schmidt</a>. Vertont von Dominik Mayer.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2005-08-01-94266.mp3"></audio></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In Anbetracht der Tatsache, dass eine solche Kooperation <em>Kliper</em> wohl auch zu einem wichtigen Element in zukünftigen europäischen Raumfahrtplanungen machen würde, ist eine nähere Betrachtung des Vorhabens angebracht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Kliper</em> soll zu Beginn des nächsten Jahrzehnts die <em>Sojus</em>-Kapseln ablösen, die nun schon seit bald vier Jahrzehnten Kosmonauten in den Weltraum bringen und, seit Ende des Kalten Krieges, auch westliche Astronauten &#8211; und hin und wieder einen Weltraumtouristen. Auch wenn dieses Arbeitspferd der sowjetisch-russischen Raumfahrt seine Zuverlässigkeit und Sicherheit sowie seine Wirtschaftlichkeit seit dem ersten Start immer wieder unter Beweis gestellt hat, so hat es doch über die Jahre hinweg wiederholt Bestrebungen gegeben, <em>Sojus</em> durch ein neues Raumfahrzeug zu ersetzen.<br><br>In den 1980er Jahren entwickelte man den <em>Buran</em>-Raumtransporter, das sowjetische Pendant zum amerikanischen Space Shuttle, das diesem frappierend ähnlich sah. Doch wie sein amerikanisches Vorbild war auch der russische Shuttle sehr teuer im Betrieb, weitaus teurer als die Wegwerf-<em>Sojus</em>-Kapseln, was dazu führte, dass das Projekt Anfang der 90er Jahre, nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion, eingestellt wurde. Nach dem ersten und zugleich letzten (unbemannten) Testflug im November 1988 wurde die <em>Buran</em>-Raumfähre zusammen mit weiteren Exemplaren, deren Fertigstellung bis zu diesem Zeitpunkt unterschiedlich weit vorangekommen war, eingemottet. Inzwischen ist die Infrastruktur des <em>Buran</em>-Programms weitgehend verfallen, und der <em>Buran</em>-Orbiter selbst wurde 2002 zerstört, als die Decke der Halle, in der er gestanden hatte, einstürzte. Es ist deshalb unwahrscheinlich, dass der russische Space Shuttle noch einmal zurückkommen wird, auch wenn es in den russischen Medien immer wieder derartige Meldungen gibt.<br><br>Neben <em>Buran</em> gab es in den vergangenen zwei Jahrzehnten weitere Anstrengungen, einen Nachfolger für <em>Sojus</em> zu entwickeln. Allerdings produzierte keines dieser Entwicklungsprogramme flugfähige Hardware.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/kliper27.jpg" alt="" width="705" height="470"/><figcaption>Ein 1:1-Modell von <em>Kliper</em> in einem Hangar.</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein Raumschiff für das 21. Jahrhundert</strong><br><br>Im Jahr 2000 startete das Raumfahrtunternehmen RKK Energia auf Anfrage der russischen Raumfahrtbehörde einen neuen Anlauf. Energia hat bislang alle bemannten russischen Raumfahrzeuge entwickelt, einschließlich der <em>Sojus</em>.<br><br>Aufbauend auf verschiedenen Studien sowohl aus den 90er Jahren als auch aus Sowjetzeiten entwickelte man das Konzept eines kleinen, auf den Crewtransport ausgelegten Raumfahrzeugs. Der grundsätzliche Ansatz war der eines so genannten <em>lifting body</em>, d. h. das Raumfahrzeug sollte so geformt sein, dass sein Rumpf selbst Auftrieb erzeugen würde. Auf Flügel könnte so verzichtet (und damit Gewicht gespart) werden, und doch hätte das Vehikel einige der Vorteile eines geflügelten Gleiters: höhere Manövrierfähigkeit und geringere g-Belastungen beim Wiedereintritt in die Atmosphäre als bei einer Kapsel. Für <em>Kliper</em> konnte man hier auf einen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen, da bereits zu Zeiten der sowjetischen Raumfahrt mit <em>lifting bodies</em> experimentiert und auch in den 90er Jahren auf diesem Gebiet weiter geforscht worden war. <em>Kliper</em> hätte in dieser Form Fallschirme zur Landung genutzt.<br><br>Der Design-Prozess ist jedoch noch nicht abgeschlossen. Nachdem es Anfang 2004, als erste Entwürfe präsentiert wurden, noch so aussah, als würde <em>Kliper</em> ein reines <em>lifting body</em>-Design werden, gibt es nun verstärkt Anzeichen, dass dem Raumgleiter doch noch Flügel wachsen könnten: Auf der Flugschau Le Bourget im Juni diesen Jahres wurde ein geflügeltes <em>Kliper</em>-Modell ausgestellt, und ein leitender Ingenieur bemerkte, ebenfalls im Juni 2005, man sei sich nun zu 99% sicher, dass <em>Kliper</em> ein Raumfahrzeug mit kleinen Flügeln werden solle. Diese würden es ermöglichen, auf einer Rollbahn zu landen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Kliper-esa.jpg" alt="" width="420" height="315"/><figcaption>Modell der geflügelten <em>Kliper</em>-Variante auf der Luft- und Raumfahrtmesse Le Bourget.<br>(Bild: ESA).</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Der Raumgleiter soll sechs Personen und weniger als eine Tonne Fracht transportieren können. <em>Sojus</em> bietet maximal drei Personen Platz.<br><em>Kliper</em> ist primär für Missionen zur Internationalen Raumstation ISS konzipiert, wo er bis zu ein Jahr angedockt bleiben können und im Notfall als Rettungsboot fungieren soll. Doch er soll auch in der Lage sein, bis zu zehn Tage auf sich gestellt im Weltraum zu operieren. Das eröffnet die Möglichkeit, dass das neue Vehikel, in modifizierten Versionen, auch bei bemannten Missionen zum Mond und schließlich zum Mars zum Einsatz kommen könnte, auch wenn solche Pläne zum jetzigen Zeitpunkt wohl als Spekulation angesehen werden müssen.<br><br>Der grundlegende Aufbau des Raumfahrzeugs ähnelt dem der <em>Sojus</em>: es gibt ein Wiedereintrittsmodul und ein Orbitalmodul. Das Wiedereintrittsmodul ist allerdings, im Gegensatz zum kapselförmigen Wiedereintrittsmodul der <em>Sojus</em>, wiederverwendbar. Bis zu 25 mal sollte dieses &#8211; einem Bügeleisen nicht unähnliche &#8211; Rückkehrmodul nach den Vorstellungen der russischen Ingenieure verwendet werden können, bevor eine Generalüberholung fällig würde.<br>Das Orbitalmodul des <em>Kliper</em>, welches der Besatzung als Wohnraum dient und das Andocksystem beherbergt, soll direkt von der Sojus übernommen werden. Es ist allerdings Teil eines neu zu entwickelnden Servicemoduls, in dem die Treibstofftanks für die Antriebssysteme sowie Wasser- und Sauerstoffvorräte für autonome Flugphasen untergebracht sind.<br><br>Das Servicemodul (mit dem darin integrierten Orbitalmodul) befindet sich hinter dem Wiedereintrittsmodul. Das dritte Hauptelement des Raumfahrzeugs ist das Rettungsmodul, welches bei einem Unfall auf der Startrampe oder während des Aufstiegs in den Orbit, die Besatzung im Wiedereintrittsmodul so schnell wie möglich von der Rakete weg befördern soll. Es könnte entweder als Rettungsturm an der Spitze des Raumfahrzeugs montiert werden (ähnlich wie bei der <em>Sojus</em>) oder am hinteren Ende als Nutzlastadapter zwischen <em>Kliper</em> und der Trägerrakete sitzen. In letzterem Fall könnte die Antriebskapazität des Rettungsmoduls genutzt werden, um beim Erreichen der Umlaufbahn zu helfen, was Gewicht sparen würde.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Trägerrakete: Eine offene Frage</strong><br><br>Derzeit ist noch unklar, welche Trägerrakete <em>Kliper</em> nutzen wird. Eine Möglichkeit wäre die <em>Onega</em>, eine stark überarbeitete Version der <em>Sojus</em>-Trägerrakete. Diese Rakete mit einer neuen, leistungsfähigeren Oberstufe hätte eine etwa doppelt so hohe Nutzlastkapazität wie der <em>Sojus</em>-Träger. <em>Kliper</em> ist auch etwa doppelt so schwer wie die <em>Sojus</em>-Kapsel.<br><em>Onega</em> hätte den Vorteil, dass damit wohl auch die <em>Sojus</em>-Startanlagen in Kourou, Französisch-Guiana, die dort im Rahmen einer Kooperation zwischen der russischen Raumfahrtbehörde und der ESA zur Zeit entstehen, nutzbar wären. Sollte sich die ESA tatsächlich an der Entwicklung von <em>Kliper</em> beteiligen, wäre <em>Onega</em> wohl die naheliegende Wahl.<br><br>Dieser Träger wäre aber auch mit die teuerste Option, weshalb Energia bereits Alternativen ins Auge gefasst hat. Eine Möglichkeit wäre die in der Ukraine produzierte <em>Zenith</em>. Diese Trägerakte wird derzeit von Sealaunch, einem von Boeing geführten Unternehmen für kommerzielle Satellitenstarts, genutzt. In den 80er Jahren wurde die <em>Zenith</em> außerdem als Booster für die mächtige <em>Energia</em>-Trägerrakete eingesetzt, auf deren Rücken auch Buran in die Erdumlaufbahn gebracht wurde. Gegen <em>Zenith</em> sprechen aus russischer Sicht vor allem politische Überlegungen, da man seit dem Ende der Sowjetunion versucht, die russische Raumfahrtindustrie auf dem eigenen Territorium zu konzentrieren. Die Nutzung eines in der Ukraine gefertigten Trägers würde diesen Bestrebungen zuwiderlaufen.<br><br>Eine dritte Option wäre <em>Angara</em>, eine Trägerrakete mit modularem Design (ähnlich den amerikanischen <em>Delta IV</em>&#8211; und <em>Atlas V</em>-Raketen), die derzeit vom russischen Raumfahrtunternehmen Khrunichev entwickelt wird. Der genaue Status dieses Projekts ist allerdings unklar.<br><br><strong>Derzeitige Lage und Ausblick</strong><br><br>Vor einigen Wochen wurde bekannt, dass die russische Regierung Gelder für die Entwicklung von <em>Kliper</em> im Raumfahrtbudget der nächsten zehn Jahre (2006-2015) eingeplant hat. Das Budget sieht insgesamt etwa 8,5 Milliarden Euro für diesen Zeitraum vor. Damit ist der rückläufige Trend in den russischen Raumfahrtausgaben, der seit Ende des Kalten Krieges vorherrschte, endgültig beendet. Wie groß der für <em>Kliper</em> vorgesehene Anteil an diesen Mitteln ist, wurde allerdings nicht bekannt. Die Kostenschätzungen für das Projekt schwanken gewaltig, die höchste liegt bei drei Milliarden Dollar.<br><br>Seit der offiziellen Vorstellung des Projekts Anfang 2004 gab es von russischer Seite Versuche, finanzielle Unterstützung aus dem Ausland zu gewinnen. Zumindest die ESA scheint mittlerweile überzeugt. Jean-Jacques Dordain, der Leiter der europäischen Raumfahrtbehörde, will eine mögliche Beteiligung an <em>Kliper</em> auf die Tagesordnung der nächsten Ministerratssitzung setzen, die kommenden Dezember in Berlin stattfinden wird. Noch ist unklar, ob es dabei zu einer festen Zusage kommen könnte, oder ob erst einmal Vorstudien für eine Kooperation initiiert werden sollen.<br>Auch Japan ist um Mithilfe gebeten worden und könnte eventuell die Realisierung von <em>Kliper</em> unterstützen.<br><br>Sollten die Europäer an Bord kommen, würden sie den Russen nicht nur finanziell unter die Arme greifen, sondern sich auch aktiv an der Entwicklung einzelner Komponenten des Raumfahrzeugs beteiligen &#8211; und damit Know-how in Sachen bemannte Raumfahrt sammeln.<br><br>Sollte <em>Kliper</em> tatsächlich innerhalb der nächsten fünf bis zehn Jahre &#8211; der Zeitplan dürfte weitgehend von der Finanzierung abhängig sein &#8211; realisiert werden, so wäre damit die Versorgung der ISS auch nach dem geplanten Ausstieg der Amerikaner gegen Mitte des nächsten Jahrzehnts sichergestellt. Insbesondere wäre mit <em>Kliper</em> eine sechsköpfige Stammbesatzung der ISS möglich, da der neue Raumgleiter, anders als die <em>Sojus</em>, im Notfall allen Crewmitgliedern Platz böte.<br><br>Russland hat derzeit, anders als die NASA, keine konkreten Pläne für bemannte Missionen zum Mond oder zum Mars. <em>Kliper</em> wäre aber grundsätzlich für solche Expeditionen geeignet, was insbesondere für die ESA von Bedeutung ist. Der europäische Langzeitplan &#8222;Aurora&#8220; für die bemannte und unbemannte Erforschung des Sonnensystems sieht bemannte Flüge zum Mond nach 2020 und eine Landung auf dem Mars in den 2030er Jahren vor. <em>Kliper</em> wäre ein interessanter Kandidat für solche Vorhaben, insbesondere da die ESA bislang nicht über ein eigenes bemanntes System verfügt.<br><br>Die Zukunft der bemannten Raumfahrt nimmt in diesen Tagen Gestalt an: bei der NASA in Form des <em>Crew Exploration Vehicle</em> (CEV) und bei Russen und vielleicht auch Europäern in Form des <em>Kliper</em>. Diese Schiffe, die heute nur auf dem Reißbrett existieren, werden vielleicht morgen Menschen zu den Monden und Planeten unseres Sonnensystems tragen.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/kliper-die-zukunft-der-russischen-raumfahrt-und-der-europaeischen/" data-wpel-link="internal">Kliper: Die Zukunft der russischen Raumfahrt &#8211; und der europäischen?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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