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	<title>Raumlabor &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Raumlabor &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Shenzhou 10 am Himmelspalast angekommen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/shenzhou-10-am-himmelspalast-angekommen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jun 2013 10:26:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[APAS 89]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[Kopplung]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenserhaltungssystem]]></category>
		<category><![CDATA[Raumlabor]]></category>
		<category><![CDATA[Shenzhou]]></category>
		<category><![CDATA[Shenzhou 10]]></category>
		<category><![CDATA[Tiangong 1]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute Morgen unserer Zeit kam es zur Kopplung zwischen dem am Dienstag gestartetem chinesischem Raumschiff Shenzhou 10 und dem Raumlabor Tiangong 1. Die Besatzung wird sich nun die nächten zwei Wochen mit verschiedenen Experimenten beschäftigen. Erstellt von Daniel Maurat. Quelle: CCTV, Raumfahrer.net. Die Kopplung erfolgte mit dem ersten physischen Kontakt zwischen den beiden Raumschiffen um [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Heute Morgen unserer Zeit kam es zur Kopplung zwischen dem am Dienstag gestartetem chinesischem Raumschiff Shenzhou 10 und dem Raumlabor Tiangong 1. Die Besatzung wird sich nun die nächten zwei Wochen mit verschiedenen Experimenten beschäftigen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Erstellt von Daniel Maurat.   Quelle: CCTV, Raumfahrer.net.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/shenzhou10_docking.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/shenzhou10_docking400.jpg" alt="Shenzhou 10 nähert sich Tiangong 1 für die Kopplung an.
(Bild: CCTV)"/></a><figcaption>Shenzhou 10 nähert sich Tiangong 1 für die Kopplung an.<br>(Bild: CCTV)</figcaption></figure></div>



<p>Die Kopplung erfolgte mit dem ersten physischen Kontakt zwischen den beiden Raumschiffen um 13.11 Uhr Pekinger Zeit (9.11 Uhr MESZ). Das automatische Kopplungsmanöver, welches schon bei den beiden letzten Missionen, Shenzhou 8 und 9 erprobt wurde, verlief dabei ohne Probleme. Sieben Minuten danach rasteten die Bolzen der beiden Kopplungsringe der APAS-89-Adapter, welche ursprünglich in Russland beziehungsweise der ehemaligen UdSSR entwickelt wurden, ein und beide Raumschiffe waren fest miteinander verbunden. Danach wurden die Vorbereitungen für das Umsteigen der Besatzung in das Raumlabor getroffen, das für die nächsten zwölf Tage ihr neues Zuhause sein wird. Das Umsteigen erfolgte dann um 16.17 Uhr Pekinger Zeit (10.17 Uhr MESZ).</p>



<p>In den letzen zwei Tagen hat die Besatzung von Shenzhou 10, bestehend aus Kommandant Nie Haisheng, Bordingenieur Zhang Yiaoguang und Bordingenieurin Wang Yaping, verschiedene Bahnanpassungsmanöver durchgeführt, um sich so der Raumstation Tiangong 1 anzunähern. Diese Manöver werden in ähnlicher Weise auch beim zweitätigen Anflug der Sojus-Raumschiffe an die Internationale Raumstation ISS durchgeführt. Zudem feierte man das traditionelle Drachenbootfest, einem der wichtigsten Feste im chinesischen Kalender, an Bord von Shenzhou 10 medienwirksam mit Videoübertragung zum Kontrollzentrum vor den Toren Pekings.</p>



<p>Mit der Ankopplung beginnt nun die eigentliche Arbeit für die Besatzung. Sie wird die Experimente durchführen, welche von der Vorgängerbesatzung von Shenzhou 9 begonnen wurden. Zudem erprobt man eine Reihe von Systemen, welche für den Betrieb einer großen, modularen Raumstation benötigt werden, etwa das Lebenserhaltungssystem. Nach zwölf Tagen wird die Besatzung die Raumstation wieder verlassen und zur Erde zurückkehren.</p>



<p>Nach dieser Mission wird wohl kein Raumschiff mehr Tiangong 1 besuchen. Es soll aber noch für eine nicht näher bestimmte Zeit im Orbit verbleiben und dort einige Tests durchführen. Im Jahr 2015 soll der Nachfolger Tiangong 2 starten, welcher zwar auf Tiangong 1 basiert, aber doch von den Erfahrung mit Tiangong 1 profitieren soll. So sollen mehrere Systeme wie etwa die Lebenserhaltung verbessert und ein Nachtanken im All ermöglicht werden. Zudem wird Tiangong 2 über einen zweiten Kopplungsadapter am Heck verfügen, mit dem das Koppeln von Versorgungsraumschiffen möglich sein soll, aber auch das Koppeln eines neuen bemannten Raumschiffs für die Crewrotation. Darüber hinaus soll ein Roboterarm mit Tiangong 2 starten, der dann im Weltraum erprobt werden soll. Diese Raumstation wäre mit den sowjetischen Raumstationen Saljut 6 und 7 vergleichbar, die in den 1970ern und 1980ern betrieben wurden. Gestartet werden soll Tiangong 2 bereits mit der derzeit in Entwicklung befindlichen Chang Zheng 7, welche auch die CZ 2F als Startvehikel für die Shenzhou ersetzen soll.</p>



<p>Der nächste Schritt für Chinas Raumfahrt wäre dann eine modulare Raumstation, deren Aufbau bis oder um 2020 erwartet wird. Diese wäre dann mit der Raumstation Mir vergleichbar und soll Chinas technische Stärke demonstrieren, so wie das gesamte bemannte Weltraumprogramm.</p>



<p><strong>Diskutieren sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11350.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Shenzhou 10</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3485.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Chinas bemannte Raumfahrt</a></li></ul>
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		<title>Columbus</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/columbus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Oct 2010 22:00:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Module]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
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		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Forschungsmodul]]></category>
		<category><![CDATA[Kopplungsmechanismus]]></category>
		<category><![CDATA[Raumlabor]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist der europäische Beitrag zur ISS: Das Raumlabor Columbus ist eines der bestausgerüstesten Labore der ISS. Zudem ist es das Zentrum der europäischen Forschungsbemühungen auf der ISS. Erstellt von Daniel Maurat Maße Länge: 6,8 Meter Breite: 4,5 Meter Masse: 12,8 Tonnen Start: 7.2.2008 Das europäische Forschungsmodul Columbus bzw. COF (Columbus Orbital Facillity für Orbitalmodul [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Es ist der europäische Beitrag zur ISS: Das Raumlabor <em>Columbus</em> ist eines der bestausgerüstesten Labore der ISS. Zudem ist es das Zentrum der europäischen Forschungsbemühungen auf der ISS.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Erstellt von Daniel Maurat</p>



<figure class="wp-block-table alignleft"><table><tbody><tr><td><em><strong>Maße</strong></em></td></tr><tr><td>Länge:</td><td>6,8 Meter</td></tr><tr><td>Breite:</td><td>4,5 Meter</td></tr><tr><td>Masse:</td><td>12,8 Tonnen</td></tr><tr><td>Start:</td><td>7.2.2008</td></tr></tbody></table></figure>



<p>Das europäische Forschungsmodul <em>Columbus</em> bzw. <em>COF</em> (Columbus Orbital Facillity für Orbitalmodul Columbus) wurde benannt nach dem Entdecker Christoph Columbus und ist der Hauptbeitrag der europäischen Weltraumorganisation ESA zur Internationalen Raumstation. Hier gibt es Platz für zahlreiche Laborkomplexe. Zudem können auch außerhalb des Moduls Experimente angebracht werden.</p>



<p><strong>Entwicklung und Bau</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/columbus.jpg" alt="Columbus nach der Montage, aufgenommen vom Space Shuttle Atlantis.
(Bild: NASA)"/><figcaption><em>Columbus</em> nach der Montage, aufgenommen vom Space Shuttle <em>Atlantis</em>.<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p>Die Entwicklung von <em>Columbus</em> begann 1985, als die USA andere Staaten zum Bau ihrer geplanten Raumstation <em>Freedom</em> in den 1980er Jahren einlud. Die ESA plante aber nicht nur, ein Modul für die Station zu bauen (APM oder Attached Pressurized Module für Angekoppeltes, unter Druck stehendes Modul) sondern auch eine freifliegende Plattform auf einer polaren Umlaufbahn (PPF oder Polar Platform für Polare Plattform) und ein frei fliegendes bemannbares Modul (MTFF oder Men-tended Free Flyer für bewohnbares, freifliegendes Modul). Dabei hätte das MTFF, eher eine Mini-Raumstation als ein Modul, zu Versorgungszwecken entweder an <em>Columbus</em> andocken können oder wäre von einem geplanten <em>Hermes</em>-Gleiter der ESA versorgt worden. Nachdem aber die Kosten explodierten und Russland in das Programm einstieg, wurde das <em>Columbus</em>-Projekt massiv abgespeckt: das MTFF wurde ganz gestrichen (z.T. auch, weil <em>Hermes</em> nicht realisiert wurde). Das PPF wurde als separates Projekt abgewickelt und als Envisat im Jahre 2002 auch gestartet. Auch beim APM wurde gekürzt, sodass das Modul nur noch halb so lang wurde wie geplant, nämlich von zwölf Metern auf sechs. Der Auftrag zum Bau wurde schließlich 1996 erteilt, neun Jahre nach Beginn der Planungen. Er umfasste ein Finanzvolumen von 880 Mio Euro, wovon Deutschland, welches schon das <em>Spacelab</em>-Forschungsmodul für Shuttlemissionen baute, 480 Mio Euro übernahm.</p>



<p>Gebaut wurde <em>Columbus</em> von einer Tochter des europäischen Luft- und Raumfahrtkonzerns <em>EADS</em>, <em>EADS Astrium Space Transportation</em> mit Sitz in Bremen und 41 Unterauftragnehmern. Das Grundgerüst wurde von der italienischen Firma <em>Thales Alenia Space</em>, welche auch die <em>MPLM</em>-Versorgungsmodule, die beiden Knotenmodule <em>Harmony</em> und <em>Tranquillity</em>, sowie die Aussichtskuppel <em>Cupola</em> für die NASA baute, in Turin montiert. Dort wurden auch die meisten mechanischen Elemente wie Lebenserhaltung, Kopplungsmechanismus etc. eingebaut. Im September 2001 wurde das halbfertige Modul von Turin nach Bremen gebracht, wo der Endausbau vorgenommen wurde. Am 2. Mai 2006 wurde das Modul der ESA übergeben und schon am 27. Mai wurde <em>Columbus</em> auf eine dreitätigen Reise mit einer Airbus Beluga nach Cape Caneveral, Florida, geschickt, wo es in der Space Station Processing Facility auf seinen Start wartete.</p>



<p><strong>Aufbau</strong></p>



<p><em>Columbus</em> ist, wie alle anderen Module des US-basierten Teils der ISS auch, eine Röhre aus Aluminium. Basierend auf dem <em>MPLM</em>, hat es dieselben Maße wie dieses. Das Modul besitzt einen passiven <em>CBM</em>, mit dem <em>Columbus</em> an <em>Harmony</em>-Steuerbord angekoppelt wurde. Im Inneren ist Platz für zehn Standard-Racks. Mit <em>Columbus</em> wurden das <em>Fluid Science Laboratory</em> (FSL für Flüssigkeitsforschungslabor), welches das Verhalten von Flüssigkeiten im All untersucht, die <em>European Physiology Modules</em> (EPM für Europäisches Physiologiemodule), die verschiedene medizinische Aspekte in Teilbereichen wie Neurologie und Kardiologie untersucht, <em>Biolab</em>, in welchem biologische Proben wie Bakterien, Zellen oder sogar kleinen Wirbellose wie Insekten untersucht werden, das <em>European Drawer Rack</em> (EDR für Europäisches Fach-Rack), in welchem viele verschiedene Experimente wie Proteinzüchtung betrieben werden können, sowie das <em>European Storage Rack</em> (für Europäisches Lager-Rack) das zur Lagerung von Ersatzteilen dient, gestartet. Schon zuvor wurden die Microgravity Science Glovebox (Wissendschaftliche Mikrogravitations-Handschuhbox), in dem Experimente unter totaler Isolation von der Umgebung durchgeführt werden können, der European Transport Carrier (ETC für Europäischer Transportträger), in dem Nutzlast transportiert werden kann sowie das Material Science Laboratory &#8211; Electromagnetic Levitator (MSL-EML für Materialwissendschaftliches Labor &#8211; Elektromagnetischer Schmelzer), in dem im Vakuum Metallproben geschmolzen und untersucht werden können, zur Station gebracht.</p>



<p>An der Außenhaut gegenüber des Kopplungsstutzens können ebenfalls Experimente angebracht werden. Zur Zeit ist dort das <em>Solar Monitoring Observatory</em> (Solar bzw. SMO für Sonnenbeobachtendes Observatorium), mit dem die Sonne beobachtet wird. Zuvor war auch die <em>European Technology Exposure Facility</em> (EuTEF für europäische Techologieforschungseinrichtung) angebracht, um Material auf seine Weltraumbeständigkeit zu untersuchen, die Erde zu beobachten und die noch vorhandene Restatmosphäre zu untersuchen. Es wurde während der Shuttlemission STS 128 im September 2009 zur Erde zurück gebracht, um dort die dem Weltraum ausgesetzten Proben zu untersuchen. Geplant ist auch, zwei Atomuhren mit der Bezeichnung <em>Atomic Clock Ensemble in Space</em> (ACES für Atomuhren im Weltall) um 2013 entweder mit einem japanischen <em>HTV</em> oder einer amerikanischen <em>Dragon</em>-Kapsel zu starten. Dabei sollen Relativitätseffekte untersucht werden und das Atomuhrsystem fü das geplante europäische Navigationssystem <em>Galileo</em> getestet werden.</p>



<p><strong>Im Orbit</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/columbus1.jpg" alt="Der deutsche Raumfahrer Hans Schlegel bei einem Außenbordeinsatz zur Installation von Columbus am Modul.
(Bild: NASA)"/><figcaption>Der deutsche Raumfahrer Hans Schlegel bei einem Außenbordeinsatz zur<br>Installation von <em>Columbus</em> am Modul.<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p>Gestartet wurde <em>Columbus</em> während der Shuttlemission STS 122 des Space Shuttles <em>Atlantis</em> am 7. Februar 2008 vom <em>Kennedy Space Center</em> in Cape Caneveral, Florida. Nach zwei Tagen dockte die <em>Atlantis</em> an die ISS an. Am 11. Februar wurde <em>Columbus</em> mithilfe des Stationsroboterarms <em>SSRMS/Canadarm 2</em> aus der Ladebucht der <em>Atlantis</em> gehievt und an den Steuerbordkopplungsstutzen von <em>Harmony</em> angedockt. Dafür waren die beiden Astronauten Stan Love und Rex Walheim ausgestiegen und schafften Daten- und Kühlmittelverbindungen. Einen Tag später, am 12. Februar, wurden die Schleusen zu Columbus erstmals geöffnet und das Modul in Betrieb genommen. Am 13. Februar führten Walheim und der Deutsche Hans Schlegel eine EVA (Extravehicular Activitie für Außenbordeinsatz) durch, um Teile der Station zu warten und weiter an Columbus zu arbeiten. Beim zwei Tage später am 15. Februar stattfindenden dritten Außenbordeinsatz montierten Walheim und Love schließlich die beiden Experimente <em>EuTEF</em> und <em>Solar/SMO</em> an <em>Columbus</em>. Danach koppelte die <em>Atlantis</em> von der Station ab und landete am 20. Februar im <em>Kennedy Space Center</em>.</p>



<p>Nach STS 122 nahm die Bodenstation von Columbus, Col-CC (Columbus Control Center für Columbus Kontrollzentrum), im Raumfahrt-Kontrollzentrums des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen bei München seinen Betrieb auf. Von dort aus werden alle Abläufe, die mit Columbus zu tun haben, geplant und gesteuert. Zudem hat das Col-CC eine ständige Verbingung zu den Kontrollzentren der in Housten (USA) und Koroljow bei Moskau, um mit ihnen verschiedene Experimente und Einsätze zu koordinieren.</p>



<p><strong>Verwandte Webseiten:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.nasa.gov/international-space-station/columbus-laboratory-module/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Informationen zu <em>Columbus</em> auf der NASA-Homepage</a> (engl.)</li><li><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Columbus_(ISS-Modul)" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Artikel in Wikipedia</a></li><li><a href="https://www.nasa.gov/international-space-station/columbus-laboratory-module/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Datenblatt der NASA</a> (engl.)</li><li><a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/Columbus/European_Columbus_laboratory" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Informationen zu <em>Columbus</em> auf der ESA-Homepage</a> (engl.)</li><li><a href="https://www.dlr.de/de/ar/themen-missionen/weltraumforschung/internationale-raumstion/columbus" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Informationen zu <em>Columbus</em> auf der DLR-Homepage</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/columbus/" data-wpel-link="internal">Columbus</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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