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	<title>Reflektor &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Reflektor &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Fertigung und Montage in der Raumfahrt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/fertigung-und-montage-in-der-raumfahrt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jun 2022 22:44:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[3D-Drucker]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus]]></category>
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		<category><![CDATA[Roboterarm]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was kommt als Nächstes im Weltraum? Eine Fabrik, die nicht von dieser Welt ist.Die bevorstehende Eröffnung der nächsten Airbus-Produktionsstätte wird nicht in Europa oder den Vereinigten Staaten stattfinden… Sie wird wirklich nicht von dieser Welt sein &#8211; im Weltraum! Eine Pressemitteilung von Airbus. Quelle: Airbus. 31.05.2022. Bislang war dies reine Science-Fiction. Aber schon im nächsten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/top.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/top_1296x400.jpg" alt=""/></a></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Was kommt als Nächstes im Weltraum? Eine Fabrik, die nicht von dieser Welt ist.<br>Die bevorstehende Eröffnung der nächsten Airbus-Produktionsstätte wird nicht in Europa oder den Vereinigten Staaten stattfinden… Sie wird wirklich nicht von dieser Welt sein &#8211; im Weltraum! Eine Pressemitteilung von Airbus.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.airbus.com/en/newsroom/news/2022-05-in-space-manufacturing-and-assembly" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Airbus</a>. 31.05.2022.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bislang war dies reine Science-Fiction. Aber schon im nächsten Jahr wird es Realität werden &#8211; zumindest bis zu einem gewissen Grad. Und Airbus macht es möglich. Denn dann werden die Astronauten auf der Internationalen Raumstation (ISS) ihren eigenen praktischen Begleiter mit an Bord nehmen: Metal3D, den ersten Metall-3D-Drucker im Weltraum.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/brick1.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/brick1_720x400.jpg" alt=""/></a><figcaption>Baustein Nr. 1: Metallurgie der Mikrogravitation</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Metal3D, der von Airbus für die Europäische Weltraumorganisation (ESA) entwickelt wurde, ist ein echter &#8222;Game Changer&#8220;. Er verwendet Metall als Ausgangsmaterial und druckt es bei 1.200 Grad Celsius, um neue Teile wie Strahlenschutzschilde, Werkzeuge oder Ausrüstungen direkt in der Umlaufbahn herzustellen. Künftige Versionen des 3D-Druckers könnten auch Materialien wie Regolith (Mondstaub) oder recycelte Teile aus ausgemusterten Satelliten verwenden. Bereits Ende dieses Jahrzehnts könnten 3D-Drucker auch auf dem Mond eingesetzt werden und dort eine nachhaltige menschliche Präsenz ermöglichen, indem sie Strukturen für Mondrover oder Habitate drucken.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="#1 In-Space Manufacturing - Metal 3D printing in orbit" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/eVfWRMJN_Us?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der 3D-Druck im Weltraum oder auf dem Mond ist nur der Anfang. Airbus wäre nicht Airbus, wenn es die Fertigung im Weltraum nicht auf die nächste Stufe heben würde. Schon in den nächsten drei bis vier Jahren wird das Unternehmen ganze Satelliten im Weltraum produzieren und montieren. Die nächste Satellitenfabrik wird also nicht in Europa oder in den Vereinigten Staaten stehen, sondern im Weltraum, Hunderte von Kilometern über uns!</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="#2 In-Space Manufacturing - Smart robotic arm for space operations" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/KyZpYynvnvg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">All dies ist zweifellos ehrgeizig, aber dank seines wahren Pioniergeistes wird das Unternehmen auch das zum Laufen bringen. In ihren Labors in ganz Europa und aufbauend auf den Erkenntnissen, die sie bei der Überarbeitung des Satellitendesigns für die OneWeb-Satellitenkonstellation gewonnen haben, arbeiten ihre Teams hart daran, das Weltraummontageband Wirklichkeit werden zu lassen. Sie haben bereits einen Robotermanipulator entwickelt, der präzise und komplexe Vorgänge beim Zusammenbau und der Herstellung von Satelliten durchführen kann. Er kann sogar zum Wiederauftanken und Reparieren von Raumfahrzeugen eingesetzt werden. Außerdem haben die Experten Algorithmen entwickelt, damit die Roboterarme zusammenarbeiten &#8211; und sogar selber Solche aufbauen können.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/brick2_robotics.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/brick2_robotics_720x375.jpg" alt=""/></a><figcaption>Baustein Nr. 2: Autonome Robotik für die Weltraummontage und Interaktionstests</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Da es im Weltraum genügend Platz gibt, wird es möglich sein, größere Strukturen wie riesige Reflektoren zu bauen, mit denen Telekommunikationssatelliten den gesamten Planeten abdecken können. Die Lösung von Airbus besteht darin, Bausatzteile zu starten, die im Weltraum von den Roboterarmen unserer Weltraumfabrik zusammengesetzt werden.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/brick3_assembly.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/brick3_assembly_720x317.jpg" alt=""/></a><figcaption>Baustein Nr. 3: Bausatz für große Reflektoren</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Produktion von Satelliten und größeren Strukturen direkt in der Umlaufbahn wird die herkömmliche Herstellung von Raumfahrtsystemen revolutionieren: Nicht nur die Produktion auf der Erde wird überflüssig, sondern auch die Gewichts- und Größenbeschränkungen, die mit dem Transport der Satelliten in ihre Umlaufbahn verbunden sind, werden der Vergangenheit angehören.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="#3 In-Space Manufacturing - robotic reflector kit assembly in orbit" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/rY1LKZmXiag?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz zu schweigen davon, dass die Produktion im Weltraum nachhaltig ist: Es sind weniger Raketenstarts erforderlich, und das Material für die Produktion kann aus dem umherfliegenden Weltraumschrott gewonnen werden. Mit der Weltraumfabrik leistet Airbus also auch einen Beitrag zur Säuberung des Weltraums und zur Sicherung einer nachhaltigen Zukunft für die Branche.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Photo_labo_Demetra.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Photo_labo_Demetra_720x400.jpg" alt=""/></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist keine Science-Fiction, die Weltraumfabrik wird bald eine wissenschaftliche Tatsache sein. Bei Airbus sorgen wir dafür, dass sie Wirklichkeit wird.</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">  #NextSpace:</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://web.archive.org/web/20240421054048/https://www.airbus.com/en/NextSpace" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/NextSpace_360x224.jpg" alt=""/></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12191.msg533118#msg533118" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Airbus Defence and Space</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Airbus: 5 Meter großer Entfalt-Reflektor qualifiziert</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/airbus-5-meter-grosser-entfalt-reflektor-qualifiziert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Dec 2020 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus Defence and Space]]></category>
		<category><![CDATA[Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Reflektor]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Airbus qualifiziert erfolgreich Europas ersten fünf Meter großen Entfalt-Reflektor für Radarsatelliten. Kostengünstige, kleine Radar-Missionen oder –Konstellationen werden ermöglicht. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space. Friedrichshafen &#8211; Airbus hat den ersten fünf Meter entfaltbaren Antennenreflektor Europas erfolgreich qualifiziert. Der 70 Kilogramm schwere entfaltbare Reflektor wird dazu beitragen, eine höhere Auflösung [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Airbus qualifiziert erfolgreich Europas ersten fünf Meter großen Entfalt-Reflektor für Radarsatelliten. Kostengünstige, kleine Radar-Missionen oder –Konstellationen werden ermöglicht. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Airbus Defence and Space.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/12/SDAAntennaunfoldfoldAirbusSWalther1k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Parabolreflektor entfaltet (links) und in Transport-Konfiguration (rechts). (Bild: Airbus-Sandra Walther)" data-rl_caption="" title="Parabolreflektor entfaltet (links) und in Transport-Konfiguration (rechts). (Bild: Airbus-Sandra Walther)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/12/SDAAntennaunfoldfoldAirbusSWalther26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Parabolreflektor entfaltet (links) und in Transport-Konfiguration (rechts).<br>(Bild: Airbus-Sandra Walther)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Friedrichshafen &#8211; Airbus hat den ersten fünf Meter entfaltbaren Antennenreflektor Europas erfolgreich qualifiziert. Der 70 Kilogramm schwere entfaltbare Reflektor wird dazu beitragen, eine höhere Auflösung eines Radarinstruments für die Erdbeobachtung zu ermöglichen. Die halbstarre Reflektor-Technologie bietet durch ihr außergewöhnlich leichtes Design, ihre Steifigkeit und hohe Robustheit erhebliche Vorteile gegenüber klassischen Gitterreflektoren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit seinem großen Durchmesser würde der Reflektor unter keine Raketenverkleidung passen, so dass er kompakt verstaut werden muss. Nach dem Lösen der Verkleidung entfaltet sich der Reflektor wie eine Blume &#8211; von 1,6 auf fünf Meter. Das ausklappbare Parabolreflektor-Konzept ermöglicht Airbus den Einstieg in den Markt der kostengünstigen und kleinen Radar-Missionen oder -Konstellationen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach erfolgreichem Abschluss der intensiven Entfalt- und Umwelttests wurde das Qualifizierungsmodell nun an einen Kunden für weitere Tests auf der Ebene des Satellitensystems ausgeliefert. Die Flugeinheit wird im Jahr 2021 ausgeliefert und soll mit einem Exportkunden voraussichtlich im Jahr 2022 gestartet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12191.msg496619#msg496619" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Airbus Defence and Space</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein neuer Stern am Himmel?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ein-neuer-stern-am-himmel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Mar 2016 21:34:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Cubesat]]></category>
		<category><![CDATA[Reflektor]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraummüll]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumschrott]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mayak (Leuchtfeuer) heißt ein CubeSat, den eine Gruppe russischer Raumfahrtenthusiasten Mitte diesen Jahres ins All schicken möchte. Er soll Sonnenlicht reflektieren und heller sein als Sirius, der hellste Stern. Erstellt von Viktoria Schöneich. Quelle: boomstarter.ru in Projekt der besonderen Art hat eine Gruppe junger Ingenieure von der Moscow University of Mechanical Engineering ins Leben gerufen: [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mayak (Leuchtfeuer) heißt ein CubeSat, den eine Gruppe russischer Raumfahrtenthusiasten Mitte diesen Jahres ins All schicken möchte. Er soll Sonnenlicht reflektieren und heller sein als Sirius, der hellste Stern.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Erstellt von Viktoria Schöneich.   Quelle: boomstarter.ru</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Mayak_full.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Mayak_260.jpg" alt="Künstlerische Darstellung von Mayak im Orbit
(Bild: Mayak-Team / Alexander Shaenko)"/></a><figcaption>Künstlerische Darstellung von Mayak im Orbit<br>(Bild: Mayak-Team / Alexander Shaenko)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">in Projekt der besonderen Art hat eine Gruppe junger Ingenieure von der Moscow University of Mechanical Engineering ins Leben gerufen: Der 3-Unit CubeSat Mayak (etwa 34x10x10 cm<sup>3</sup> groß) soll von einem Sonnensynchronen Orbit aus eine Pyramide aus Polymer entfalten, die das Licht der Sonne auf die Erde reflektieren soll, um ein künstlicher Stern zu werden. Über die tatsächliche Helligkeit gibt es verschiedene Aussagen. Nach Angabe der Entwickler soll der Satellit von der Erde aus so hell wie der Mond erscheinen. Andere Rechnungen bescheinigen ihm lediglich eine Helligkeit, die ähnlich groß wie die der Venus ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was ist nun das Ziel einer solchen Mission? Das Primärziel ist es, junge Menschen durch den weithin sichtbaren künstlichen Stern für die Raumfahrt zu begeistern. Weiterhin soll gezeigt werden, dass sich Raumfahrtprojekte inzwischen auch in einer nichtstaatlichen Gruppe von Privatpersonen umsetzen lassen. Das Ziel, den Satelliten zu einem großen Teil über Crowdfunding zu finanzieren, wurde bereits erreicht: auf der Plattform Boomstarter, dem russischen Pendant zu Kickstarter, konnte das Team bisher umgerechnet 23.000 € einwerben und hat damit die angestrebten 18.000 € bereits überboten. Auch einige Sponsoren konnten von dem Vorhaben überzeugt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres Ziel ist es, ein Dragsail zu testen, um Satelliten ohne eingenen Antrieb aus einem Orbit zu entfernen. Das Dragsail soll für Satelliten mit einem Gewicht von bis zu 100 kg für einen Orbit in 600 km Höhe ausgelegt werden und wäre damit auch für größere Satelliten eine Anwendungsmöglichkeit. Dies ist insbesondere bedeutsam, da der sonnensynchrone Orbit als besonders von Weltraumschrott betroffen gilt. Es ist zu befürchten, dass hier die Verschmutzung schon so weit fortgeschritten ist, dass sich bald das gefürchtete Kessler-Syndrom einstellen könnte: Zusammenstoßende Schrottteile lösen eine Kettenreaktion aus, in der immer mehr Schrott entsteht und schließlich den Orbit unbrauchbar macht. Zwar lässt sich mit einem solchen Dragsail der Weltraumschrott nicht abbauen, an Satelliten angebracht könnte es aber verhindern, dass sich noch mehr Schrott ansammelt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Mayak_Ballon_full.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Mayak_Ballon260.jpg" alt="Start des Stratosphärenballons mit Mayak
(Bild: Mayak-Team / Alexander Shaenko)"/></a><figcaption>Start des Stratosphärenballons mit Mayak<br>(Bild: Mayak-Team / Alexander Shaenko)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Erste Systeme wurden bereits auf einem Höhenballon in der Stratosphäre getestet. Nun stehen Bodentests an, in denen nachgewiesen werden soll, dass Mayak den Start- und Weltraumbedingungen trotzen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Reflektor ist eine Polymerfolie, die nach Aussage der Designer 20-mal dünner als ein menschliches Haar ist und eine Fläche von 16 Quadratmetern aufweist. Zwei Gasgeneratoren sind an Bord, die aus dem Zerfall von Ammoniumkarbonat Kohlendioxid, Wasser und Ammoniak erzeugen. Der erste Generator wird dazu verwendet, den Reflektor zu entfalten: Hierzu wird das entstandene Gas in das aufblasbare Gerüst des Reflektors geleitet. Der Inhalt des zweiten Gasgenerators wird dazu verwendet, den Satelliten in Drehung zu versetzen, um eine Spinstabilisierung zu erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start auf einer Sojus-Fregat-Rakete ist für Mitte 2016 geplant, ein entsprechender Vertrag wurde bereits unterschrieben. Mayak ist bei diesem Flug die Sekundärnutzlast. Als Primärnutzlast wird Canopus-B-IR geflogen, ein Erdbeobachtungssatellit, der Waldbrände beobachten soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Idee, mit Hilfe eines Satelliten Licht zur Erde zurück zu reflektieren, ist keineswegs neu. Hermann Oberth, ein geistiger Vater der Raumfahrt, schlug einen Reflektor bereits in den 20er-Jahren des letzten Jahrhunderts vor. 1993 wurde mit Znamya 2 ein entfaltbarer Spiegel mit 20 m Durchmesser getestet, der von der Erde so hell wie der Vollmond erschien. Nachdem der Nachfolger Znamya 2.5 bei der Entfaltung versagte, wurde das Projekt jedoch eingestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer einen Vorgeschmack auf den zu beobachtenden Satelliten haben möchte, sollte in klaren Nächten nach der Internationalen Raumstation und Iridium-Satelliten Ausschau halten. Letztere können mit Magnituden von bis zu -9 besonders hell werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7116.msg354250#msg354250" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">CubeSats &#8211; Erschwingliche Satelliten (?)</a></li></ul>
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