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	<title>Regelbetrieb &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Regelbetrieb &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Telstar 19 VANTAGE im Regelbetrieb</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/telstar-19-vantage-im-regelbetrieb/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Aug 2018 18:24:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Fakel]]></category>
		<category><![CDATA[Geostationär]]></category>
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		<category><![CDATA[SS/L]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Kommunikationssatellitenbetreiber Telesat aus Ottawa in Kanada hat am 27. August 2018 mitgeteilt, dass sein jüngster Kommunikationssatellit den Regelbetrieb aufgenommen hat. Überwacht und gesteuert wird der Telstar 19 VANTAGE genannte neue Satellit von der Telesat-Tochter Telesat Brazil. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: AMERGINT, Hughes, SpaceX, SS/L, Telesat. Telstar 19 VANTAGE kreist seit seinem Start [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der Kommunikationssatellitenbetreiber Telesat aus Ottawa in Kanada hat am 27. August 2018 mitgeteilt, dass sein jüngster Kommunikationssatellit den Regelbetrieb aufgenommen hat. Überwacht und gesteuert wird der Telstar 19 VANTAGE genannte neue Satellit von der Telesat-Tochter Telesat Brazil.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: AMERGINT, Hughes, SpaceX, SS/L, Telesat.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28082018202438_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28082018202438_small_1.jpg" alt="Space Systems/Loral (SS/L)" width="260"/></a><figcaption> Telstar 19 VANTAGE im All &#8211; Illustration.  <br> (Bild: Space Systems / Loral (SS/L)) </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Telstar 19 VANTAGE kreist seit seinem Start von der Startrampe 40 (Space Launch Complex 40, SLC-40) der Luftwaffenbasis Cape Canaveral (Cape Canaveral Air Force Station, CCAFS) am 22. Juli 2018 um die Erde. In den Weltraum transportiert hatte ihn eine Falcon-9-Rakete von SpaceX in der Version Block 5. Der Start der Rakete mit dem Booster B1047 war um 5:50 Uhr Weltzeit (UTC) am Anfang eines eine Stunde langen Startfensters erfolgt.  <br>Die Bahn, auf der Telstar 19 VANTAGE ausgesetzt wurde, ein sogenannter subsynchroner Transferorbit, war rund 27 Grad gegen den Erdäquator geneigt und besaß einen der Erde nächstliegenden Bahnpunkt in rund 243 Kilometern Höhe sowie einen von der Erde am weitesten entfernten Bahnpunkt in rund 17.863 Höhe. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Raumfahrzeug dient jetzt der Versorgung von Empfängern auf beiden amerikanischen Kontinenten und im Bereich des Nordatlantik sowie der Karibik. Dazu ist es bei 63 Grad West im Geostationären Orbit (GEO) in durchschnittlich 35.786 Kilometern über dem Erdäquator positioniert worden, wo auch Telstar 14R alias Estrela do Sul 2 steht. Beide Satelliten sollen in der gleichen „orbitalen Box“ bei 63 Grad West ± 0,05 eingesetzt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Primäre Bahnverfolgungs- und Kontrollstation ist diejenige von Telesat Brasilien in Belo Horizonte. Die Station in Brasilien nutzt für Telstar 19 VANTAGE unter anderem Kommunikationshardware der Marke satTRAC von AMERGINT Technologies Inc. aus Colorado Springs aus den USA. Als Backup und Ergänzung sind die Stationen Mt. Jackson im US-Bundesstaat Virginia und Allan Park in Kanada gedacht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Telstar 14R ist eine Konstruktion von Space Systems / Loral (SS/L), ein Unternehmen, das mittlerweile zum Technologiekonzern Maxar, der ehemaligen MacDonald, Dettwiler and Associates Ltd., gehört. Der Satellit konnte nach seinem Start nur einen Solarzellenausleger fehlerfrei entfalten. Daher arbeitet Telstar 14R gegenüber seiner ursprünglichen Auslegung mit auf rund 60% reduzierter Kapazität und wird sich vielleicht nur 12 statt geplanter 15 Jahre lang betreiben lassen. Wegen des nicht nutzbaren Solarzellenauslegers hat Telesat Kanada im Dezember 2011 132,7 Millionen US-Dollar von einer Versicherung erhalten, hatte Loral Space and Communications seinerzeit mitgeteilt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">SS/L ist auch der Hersteller von Telstar 19 VANTAGE. Das neue Raumfahrzeug mit einer Startmasse von rund 7.075 Kilogramm basiert auf dem Satellitenbus 1300 und wurde in Palo Alto im US-Bundesstaat Kalifornien gebaut. Die im November 2015 bestellte Konstruktion mit einer Auslegungsbetriebsdauer von 15 Jahren ist mit Transpondern für das K<sub>a</sub>&#8211; und das K<sub>u</sub>-Band ausgerüstet. 
<br>
Der Telesat-Kunde Hughes Network Systems LLC (Hughes) bezeichnet Telstar 19 VANTAGE im Rahmen einer auf 15 Jahre angelegten Vereinbarung über die Nutzung von K<sub>a</sub>-Band-Kapazität für Südamerika an Bord als Hughes 63 West. 
<br>
Die vollständigen K<sub>a</sub>-Band-Kapazitäten von  Telstar 19 VANTAGE für den Norden Kanadas sind in langfristigen Verträgen gebunden. Bell Canda beispielsweise versorgt über eine dedizierte Ausleuchtzone (spot beam) 25 Gemeinden in Nunavut im nördlichsten Bereich Kanadas. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Bahnerhalt und gegebenenfalls zur Lageregelung gibt es an Bord von Telstar 19 VANTAGE vier elektrische Triebwerke. Sie sind vom Typ SPT-100 (СПД-100) von Fakel aus Russland und verwenden das Edelgas Xenon als Stützmasse. Außerdem besitzt der Satellit eine Anzahl von kleinen chemischen Triebwerken, sowie ein größeres chemisches Triebwerk, das für die großen Bahnanhebungen Richtung GEO verwendet worden war. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Hat Telstar 19 VANTAGE in einigen Jahren seine Arbeit getan, will man ihn in einen über dem GEO liegenden Friedhofsorbit steuern. Für das Erreichen einer Bahn mindestens 275 Kilometer über dem GEO wird bei einer Gesamtmasse des Satelliten beim Ende seines kommerziellen Einsatz von 3.031 Kilogramm eine Treibstoffmenge von zwölf Kilogramm veranschlagt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus vorhandene Treibstoffreste sollen anschließend für weitere Bahnanhebungen verwendet werden, bis sie so weit erschöpft sind, dass keine Verbrennung mehr erfolgt. Für dann noch vorhandene Reste von Monomethylhydrazin (MMH) und Stickstofftetroxid (N<sub>2</sub>0<sub>4</sub>) ist einfaches Ablassen vorgesehen.  <br>Telstar 19 VANTAGE ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 43.562 und als COSPAR-Objekt 2018-059A. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16228.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Telstar 19V auf Falcon 9 (B1047.1)</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Resurs-P 1 nimmt Regelbetrieb auf</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/resurs-p-1-nimmt-regelbetrieb-auf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Oct 2013 07:23:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[polarer Orbit]]></category>
		<category><![CDATA[Regelbetrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Resurs-P1]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos teilte am 1. Oktober 2013 mit, dass der Erdbeobachtungssatellit Resurs-P 1 nach Abschluss der erforderlichen Tests im Orbit seit dem 1. Oktober 2013 offiziell im Regelbetrieb eingesetzt wird. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Roskosmos, WMO, ZSKB Progress. Resurs-P 1 (russisch Ресурс-П 1), beim Start rund 6.570 kg schwer, gelangte am [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos teilte am 1. Oktober 2013 mit, dass der Erdbeobachtungssatellit Resurs-P 1 nach Abschluss der erforderlichen Tests im Orbit seit dem 1. Oktober 2013 offiziell im Regelbetrieb eingesetzt wird.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch.</a> Quelle: Roskosmos, WMO, ZSKB Progress.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06102013092324_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06102013092324_small_1.jpg" alt="ZSKB Progress " width="300" height="187"/></a><figcaption>
Resurs-P 1 &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ZSKB Progress )
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Resurs-P 1 (russisch Ресурс-П 1), beim Start rund 6.570 kg schwer, gelangte am 25. Juni 2013 auf einer Sojus-2.1b-Rakete in den Weltraum. Der von ZSKB Progress gebaute Satellit umkreist nach der Bahnzirkularisierung mit seinem Bordantrieb die Erde auf einer annähernd sonnensynchronen, um 97,28 Grad gegen den Äquator geneigten Bahn in Höhen zwischen 470 und 480 km. Er dient insbesondere der Erfassung hochauflösender Detail- und Übersichtsaufnahmen, stereoskopischer, dreidimensionaler Bilddaten und der Gewinnung von Multispektralaufnahmen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06102013092324_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06102013092324_small_2.jpg" alt="Roskosmos / ZSKB Progress " width="300" height="300"/></a><figcaption>
Die Bestandteile von Resurs-P 1 
<br>
(Bild: Roskosmos / ZSKB Progress )
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Satellit kann pro Tag maximal rund eine Millionen Quadratkilometer der Erdoberfläche abtasten. Für eine einmalige Abtastung der gesamten Oberfläche braucht Resurs-P 1 rund 60 Tage. Der Orbit des Satelliten lässt es zu, alle drei Tage die selbe Stelle am Erdboden zu photographieren. Die Auslegung des Satelliten erfolgte für einen fünfjährigen Einsatz, nach dessen Abschluss das Gerät nach Angaben seines Herstellers im bzw. über dem Meer entsorgt werden soll. Gegenüber den Vorgängersatelliten des selben Erzeugers wurde die optische Leistung und die erreichbare Auslegungsbetriebsdauer angehoben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Beobachtungsnutzlast von Resurs-P 1 besteht aus dem optoelektronischen Teleskop-Komplex GEOTON-2 mit dem Bildbearbeitungs- und Speichersystem SANGUR, einem zweiteiligen multispektralen Komplex für Übersichtsbilder namens ShMSA alias WCME für wide-capturing multispectral equipment und dem hyperspektralen System GSA alias HSE für Hyperspectral equipment.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die höchste Auflösung von GEOTON-2 mit einem Teleskop von einen Durchmesser von 500 mm und einer Brennweite von 4000 mm liegt im panchromatischen Modus (Wellenlängen von 0,58 bis 0,80 µm) bei rund 70 cm. Im multispektralen fünfkanaligen Einsatz liegt die Auflösung im Bereich von 3 bis 4 m. Die dabei benutzten Kanäle umfassen die Wellenlängenbereiche 0,45-0,52 µm, 0,52-0,6 µm, 0,61-0,68 µm, 0,72-0,8 µm und  0,8-0,9 µm. Die Schwadbreite des Instruments beträgt bei einer Flughöhe von 475 km rund 38 km.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06102013092324_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06102013092324_small_3.jpg" alt="NTs OMZ" width="300" height="212"/></a><figcaption>
Blick auf Berlin von Resurs-P 1 
<br>
(Bild: NTs OMZ)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">ShMSA wurde durch NPP OPTEKS, einem Unternehmensteil von ZSKB Progress, entwickelt. Es besitzt ein optisches System mit einer Brennweite von 200 mm für hoch-aufgelöste Bilder und eines mit einer Brennweite von 40 mm für Bilder mittlerer Auflösung. Die beiden HR-WCME und AR-WCME bzw. ShMSA-BP und ShMSA-CP genannten Teile lassen sich parallel und unabhängig von einander einsetzen. Jedes der Teilsysteme kann panchromatisch (0,43-0,70 µm, Schwadbreite 96 km) oder mit 5 Kanälen multispektral (0,43-0,51 µm, 0,51-0,58 µm, 0,60-0,70 µm, 0,70-0,90 µm und 0,80-0,90 µm, Schwadbreite ~ 480 km)  betrieben werden. Die Auflösung des ShMSA-BP beträgt 11,9 m panchromatisch  und 23,8 m multispektral, ShMSA-CP erreicht panchromatisch 59,4 m und multispektral 118,8 m.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das von der Mechanischen Fabrik Krasnogorsk (KMZ) in Zusammenarbeit mit NPP OPTEKS entwickelte hyperspektrale System mit einer Masse von rund 150 kg erreicht eine Auflösung von etwa 30 m. Seine Schwadbreite in nominaler Flughöhe liegt nach differierenden Angaben zwischen 25 und 30 km. Es ermöglicht Abtastungen in mindestens 96 unterschiedlichen Spektralkanälen bei Wellenlängen zwischen 0,4 und 1,1 µm.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Daten, die Resurs-P 1 liefert, dienen der Erstellung von geographischen, thematisch orientierten und topographischen Karten, geben Hinweise auf Umweltverschmutzungen und Raubbau an der Natur, helfen bei der Erkundung von natürlichen Ressourcen und Bodenschätzen, unterstützen Planung und Kontrolle von ökonomischen Entwicklungs- und Wachstumsprozessen und sind bei der Vorbeugung und Bewältigung von Naturkatastrophen und menschgemachten Desastern hilfreich. Empfangen werden die Daten vom Forschungszentrum für operative Erdbeobachtung in Moskau (NTs OMZ), das auch für deren Verarbeitung und Distribution verantwortlich zeichnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Resurs-P 1 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 39.186 bzw. als COSPAR-Objekt 2013-030A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldung bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/russlands-neuer-erdbeobachter-resurs-p1-im-all/" data-wpel-link="internal">Russlands neuer  Erdbeobachter Resurs-P1 im All</a>  (25. Juni 2013)</li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Endlich wieder mehr Neuigkeiten vom Mars</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/endlich-wieder-mehr-neuigkeiten-vom-mars/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 May 2013 19:23:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Mars Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Planet hat seine Sonnenkonjunktion beendet, so dass von der Erde aus wieder Kontakt zu den Marssatelliten und -rovern aufgenommen werden kann. Ein Beitrag von Frank Rinas. Quelle: NASA/JPL. Vertont von Peter Rittinger. Ungefähr alle 26 Monate befindet sich der Mars in der sogenannten Sonnenkonjunktion, welche zuletzt im Februar 2011 stattfand. Dabei handelt es sich [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Planet hat seine Sonnenkonjunktion beendet, so dass von der Erde aus wieder Kontakt zu den Marssatelliten und -rovern aufgenommen werden kann.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Frank Rinas. Quelle: NASA/JPL. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2013-05-07-56815.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01052013212326_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/><figcaption>
Sonnenkonjunktion der Planeten Erde und Mars 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ungefähr alle 26 Monate befindet sich der Mars in der sogenannten Sonnenkonjunktion, welche zuletzt im Februar 2011 stattfand. Dabei handelt es sich um eine regelmäßig vorkommende Planetenkonstellation, wo sich die Sonne zwischen Erde und Mars befindet und sich dieser weniger als fünf Grad (von der Erde aus gesehen) an der Sonne vorbei bewegt. Bei der diesjährigen Konjunktion befand sich der Mars am 17. April 2013 nur 0,4 Grad unter der Sonne und der gesamte Konjunktionszeitraum wurde auf den 5. April bis zum 26. April datiert. Neben der Unbeobachtbarkeit des Roten Planeten für die meisten Astronomen von der Erde aus, sorgt diese Planetenkonstellation auch bei den Forschungsmissionen rund um den Mars für Einschränkungen. Erst wenn der Planet knapp zwei Grad von der Sonne entfernt ist, kann der normale Betrieb wieder aufgenommen werden. Während der Marsrover Opportunity (MER) und die Sonden Mars Odyssey (MO) sowie der Mars Reconnaissance Orbiter (MRO) im Zeitraum vom 4. bis 26. April von der eingeschränkten Funkkommunikation betroffen waren, ging man bei Curiosity auf Nummer sicher und wartete dort noch bis zum heutigen 1. Mai. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wieso sind diese Einschränkungen wichtig und müssen ernst genommen werden?</strong>
<br>
Der entscheidende Faktor, warum es bei dieser Konstellation zu Einschränkungen kommt, ist die Sonne. Diese sendet ununterbrochen Sonnenwind ins Weltall und ist besonders in ihrer aktiven Phase sowie durch koronale Massenauswürfe, eine große Gefahr für die Missionen in unserem Sonnensystem. Die Kommunikation zwischen Erde und Sonde bzw. Rover erfolgt über Radiosignale, welche unter anderem vom Deep Space Network (DSN) der NASA gewährleistet wird. Hierbei handelt es sich um ein Netzwerk von Parabolantennen, die strategisch auf der Erde platziert sind. Eine der  größten Antenne befindet sich im Goldstone Deep Space Communication Complex (GDSCC) in Kalifornien und hat einen Durchmesser von 70 Metern. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01052013212326_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/><figcaption>
Antenne des Deep Space Network der NASA 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Während einer aktiven Sonnenphase schleudert die Sonne verstärkt Magnetfelder und Teilchenströme ins All, welche die Radiosignale, die von der Erde in Richtung Mars geschickt werden, stören können. Bei der Sonnenkonjunktion müssen die Signale direkt in Richtung Sonne gesendet werden, wodurch die Wahrscheinlichkeit, dass gestörte Radiosignale die Rover und Sonden erreichen werden, sehr hoch ist. Solche Fehlmeldungen könnten dann natürlich im schlimmsten Fall besonders bei den Rovern sogar die ganze Mission gefährden und die Fahrzeuge beschädigen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit so etwas nicht passiert, wurden vor der Sonnenkonjunktion Programme zusammengestellt und an die Fahrzeuge auf dem Mars übermittelt, welche dann während der unterbrochenen Funkkommunikation ausgeführt wurden. Dabei handelte es sich meist um Standortprogramme, da eine Bewegung der Fahrzeuge in dieser Zeit aufgrund der eingeschränkten und vor allem unzuverlässigen Kommunikation zu gefährlich wäre. Dieses Programm bezeichnet man auch als autonomen Modus. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die den Mars umlaufenden Sonden werden in einen autonomen Modus versetzt, arbeiteten in dieser Zeit aber weiter, wenn auch etwas eingeschränkter als im Normalmodus. Neue Kommandos von der Erde erfolgen in dem Zeitraum der Konjunktion nicht. Während die Marsfahrzeuge also weiterhin Daten an ihrem Standort aufzeichnen, das können Bilder oder eben auch Messdaten sein, werden diese hauptsächlich an den Mars Reconnaissance Orbiter (MRO), aber auch an Mars Odyssey (MO) übertragen und dort vorerst gespeichert. Ende April, Anfang Mai werden diese Daten dann zur Erde geschickt und vom Jet Propulsion Laboratory (JPL) ausgewertet. Missionsmanager Reid Thomas rechnet damit, dass die Sonde bis dahin 50 Gigabit (dies entspricht etwa 6,4 GB) wissenschaftliches Material gesammelt hat. Es wird sicher einige Zeit dauern, bis das gesamte Material bearbeitet sein wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Da die Sonnenkonjunktionen regelmäßig vorkommen, haben die Verantwortlichen schon viele Erfahrungen sammeln können, die ihnen weiterhelfen. Der Mars Rover Opportunity (MER) erlebte nun schon die fünfte Konjunktion und die Sonde Mars Odyssey (MO) bereits die sechste. Auch wenn es regelmäßig zu derartigen Konjunktionen kommt, ist natürlich trotzdem nicht immer alles gleich. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die diesjährige Konjunktion war schon alleine deshalb sehr besonders, da man seit dem 6. August 2012 den knapp eine Tonne schweren Marsrover Curiosity auf dem Mars zur Erforschung des Planeten einsetzt. Aufgrund der Wichtigkeit des Rovers wird dieser wie bereits eingangs erwähnt erst etwas später seine ersten Kommandos von der Erde erhalten. Zudem war geplant, dass der Rover täglich einen Piepton in Richtung Kontrollzentrum auf der Erde schicken sollte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum ersten Mal wurden auch die ganze Zeit Daten von Mars Odyssey zur Erde gesendet, auch wenn man sich bewusst war, dass es auch zu Ausfällen und fehlerhaften Daten kommen konnte. Mit den Sonden bietet sich eine Möglichkeit, die Sonnenkonjunktion um vielleicht ein paar Tage zu umgehen. Da der Rover Daten zu ihnen schickt, könnten die Sonden in Abhängigkeit von ihrer orbitalen Position diese schon etwas früher zu den Empfangsantennen des DSN senden, von wo sie dann in das Missions-Kontrollzentrum weitergeleitet werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>NASA &#8211; Missionsstatusbericht vom 29.04.2013</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01052013212326_small_3.jpg" alt="NASA" width="260"/><figcaption>
Opportunity auf dem Roten Planeten 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 29. April veröffentlichte die NASA in einem Statusbericht zur Opportunity-Mission, dass sich dieser während des autonomen Modus&#8216; in eine Art Standby versetzt hatte. Das Kontrollzentrum des Rovers erfuhr dies, nachdem die Verantwortlichen am 27. April erstmals wieder Daten des Rovers empfingen. Derzeit geht man davon aus, dass dieser am 22. April seine Flugsoftware neugestartet hatte, da die Mastkamera bei einer Routineuntersuchung der Atmosphäre die Sonne abbildete, so Projektleiter John Callas (NASA, JPL). In seinem Standby-Modus behält der Rover sein Energiegleichgewicht und seinen Kommunikationsplan bei, allerdings wartend auf neue Kommandos aus dem Kontrollzentrum. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch vom Marsrover Curiosity, dessen Kommunikationsunterbrechung heute endet, erreichte das Kontrollzentrum bereits die Information, dass dieser die Sonnenkonjunktion mit voller Gesundheit überstanden habe. In den kommenden Tagen und Wochen werden dann erste Auswertungen der im April gewonnenen Daten erwartet. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3843.msg252971#msg252971" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Spirit &amp; Opportunity (ab April 2013)</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11246.msg253036#msg253036" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MSL Rover Curiosity &#8211; Mission auf dem Mars (ab April 2013)</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4220.msg253774#msg253774" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Mars Reconnaissance Orbiter (MRO) ab April 2013</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Spektr-R &#8211; die Technik im Einsatz</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/spektr-r-die-technik-im-einsatz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Feb 2013 20:11:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmologie]]></category>
		<category><![CDATA[Effelsberg]]></category>
		<category><![CDATA[RadioAstron]]></category>
		<category><![CDATA[Radioteleskop]]></category>
		<category><![CDATA[Regelbetrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Spektr-RG]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumteleskop]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach Geschichte und Orbit dieser Astronomiemission soll es zum Abschluss dieser kleinen Artikelserie um die Technik gehen. Vor allem die im Praxistest ermittelten Unterschiede zur Planung werden hier beschrieben. Ein Beitrag von Stefan Heykes. Quelle: Nikolai Kardaschow. Die Hauptnutzlast von Spektr-R ist das &#8222;Kosmische Radioteleskop&#8220; (KRT). Es handelt sich um eine Parabolantenne von 10m Durchmesser. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach Geschichte und Orbit dieser Astronomiemission soll es zum Abschluss dieser kleinen Artikelserie um die Technik gehen. Vor allem die im Praxistest ermittelten Unterschiede zur Planung werden hier beschrieben.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Stefan Heykes</a>. Quelle: Nikolai Kardaschow.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27022013211133_small_1.gif" alt="ASC Lebedew" width="260"/><figcaption>
Spektr-R im All 
<br>
(Bild: ASC Lebedew)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Hauptnutzlast von Spektr-R ist das &#8222;Kosmische Radioteleskop&#8220; (KRT). Es handelt sich um eine Parabolantenne von 10m Durchmesser. Im Fokus besitzt sie Empfänger für vier Frequenzbänder. Empfangen werden die Wellenlängen im Bereich von 1,35cm; 6,2cm; 18cm und 92cm. Jeder Empfänger besteht aus zwei Teilen, einem für linksdrehend polarisierte Wellen und einem für rechtsdrehend polarisierte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um das Rauschen der Instrumente zu verringern, werden die Empfänger und die nachgeschalteten Verstärker heruntergekühlt auf Temperaturen von 130-150K, das entspricht etwa -140°C bis -120°C. Erreicht wird diese Kühlung dadurch, dass die Empfänger im Schatten der Antenne liegen. Das bedeutet allerdings auch, dass Spektr-R nur auf Ziele ausgerichtet werden kann, die von der Sonne abgewandt sind. Würde man in Richtung Sonne schauen, wäre das Rauschen der Instrumente stark erhöht. Außerdem gibt es keine Garantie dafür, dass die reflektierende Beschichtung der Antenne direkte Sonnenstrahlung übersteht. Daher muss die Blickrichtung von Spektr-R mindestens senkrecht zu eintreffenden Sonnenstrahlen sein, darf aber auf keinen Fall die Sonne direkt auf die Antenne strahlen lassen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die empfangenen Daten werden dann vom Kommunikationssystem &#8222;VIRK&#8220; in Echtzeit zur Erde übertragen. Dazu wird eine Parabolantenne mit 1,5m Durchmesser auf der Rückseite von Spektr-R verwendet. Die Sendefrequenz beträgt 15GHz. Dabei wird ein hochgenauer Zeitstempel von der an Bord befindlichen Atomuhr mitgesendet, der die spätere Kombination mit am Boden gewonnenen Daten ermöglicht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Spektr-R ist in der Lage, autonome Antennentests durchzuführen, um damit die genauen Parameter des Systems zu bestimmen. Dazu gehört die Messung des Rauschens. Dieses ist zum Einen durch die Instrumente bedingt, zum Anderen aber auch durch die unregelmäßig verteilte Radio-Hintergrundstrahlung aus dem Universum. Eine weitere wichtige Messung ist die Bestimmung der effektiven Antennenfläche. Diese wird bestimmt, indem die empfangene Strahlungsleistung von bekannten Strahlungsquellen mit der empfangenen Leistung von Bodenteleskopen verglichen wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Testergebnisse im Orbit liefern dabei im Vergleich zu den Erwartungen ein gemischtes Bild. Eine positive Überraschung war, dass es innerhalb des gesamten Empfangssystems fast keine Interferenzen gibt. Dies war noch bei den Bodentests anders gewesen. Negativ aufgefallen ist jedoch das 1,35cm-Band. Offenbar wurde der Empfänger dafür nicht exakt korrekt positioniert (die geschätzte Abweichung beträgt 3mm), so dass die effektive Antennenfläche nur bei 7,5m<sup>2</sup> liegt. Geplant waren jedoch 24m<sup>2</sup> für dieses Band. Je größer die effektive Fläche ist, umso mehr Strahlung kann gesammelt werden. Daher bedeutet dieses Ergebnis, dass für die gleiche empfangene Strahlungsmenge die Beobachtungszeit leider deutlich länger als erwartet werden muss. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Wesentlichen entsprechen aber die effektiven Antennenflächen der anderen Bänder den Erwartungen. Für 6,2cm und 18cm sollten es je 40m<sup>2</sup> sein, erreicht wurden 35m<sup>2</sup> und 41m<sup>2</sup>. Bei 92cm wurden die Planungen sogar leicht übertroffen, hier stehen 30m<sup>2</sup> statt 24m<sup>2</sup> zur Verfügung. Die Unterschiede im Vergleich zur Planung ergeben sich durch kleine Abweichungen in Position der Bauteile und in der  Qualität der Reflektoroberfläche. Das systematische Grundrauschen aller Empfänger liegt leicht über den Erwartungen, nur im 6,2cm-Band gibt es einen krassen Ausreißer. Hier ist das Rauschen doppelt so stark wie erwartet. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27022013211133_small_2.jpg" alt="ASC Lebedew" width="260"/><figcaption>
Antenne mit Fokalcontainer (enthält die Empfänger) bei Bodentests 
<br>
(Bild: ASC Lebedew)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Antenne selbst ist offensichtlich von besserer Qualität als geplant, da anders die größeren effektiven Antennenflächen nicht erklärbar sind. Die Vorgabe für die Oberflächengenauigkeit war eine maximale Abweichung von 2mm. Praktisch erreicht wurden etwa 0,77mm. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben diesen Abweichungen gibt es jedoch auch einen größeren Defekt. Es ist nicht möglich, beim 6,2cm-Band beide Polarisationen gleichzeitig zu verwenden. Lediglich wenn nur ein Empfänger auf einmal verwendet wird, funktioniert dieses Band. Vermutlich hängt auch das erhöhte Grundrauschen in diesem Band damit zusammen. Die genaue Fehlerursache wird aber noch untersucht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Abschließend bleibt festzuhalten, dass Spektr-R sich im Einsatz bereits bewährt hat. Es gibt zwar in manchen Bereichen technische Probleme und dadurch leichte Einschränkungen der Möglichkeiten, aber dennoch können alle geplanten Vorhaben durchgeführt werden. Angesichts der Krise der russischen Raumfahrt ist das definitiv eine positive Nachricht. Die erste große wissenschaftliche Raumfahrtmission Russlands, die auf bestem Wege ist ein Erfolg zu werden. Die 15 Jahre vor Spektr-R gestartete Sonde Mars-96 konnte die in sie gesetzten Hoffnungen schließlich ebenso wenig erfüllen wie die wenige Monate nach Spektr-R gestartete Fobos-Grunt.  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><i>Persönlicher Kommentar des Autors: Angesichts dieser herausgehobenen Rolle der Mission ist es bedauerlich, dass nur relativ wenige Nachrichten von Roskosmos oder den beteiligten Instituten zu hören sind. Dies betrifft vor allem die russischen Institute wie das ASC Lebedew, aber zum Beispiel auch das Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn. Dieses trägt mit dem Effelsberger 100m-Radioteleskop und mit dem DiFX-Korrelator (einem von nur zwei verfügbaren Systemen &#8211; der andere ist der des Lebedew-Instituts in Moskau) einen wichtigen Anteil bei, hat aber im gesamten Missionszeitraum erst eine einzige Mitteilung dazu herausgegeben</i> <br></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=1161.msg249555#msg249555" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Spektr-R RadioAstron</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>SES 4 im kommerziellen Einsatz</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ses-4-im-kommerziellen-einsatz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Apr 2012 07:21:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Geostationär]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[NSS 14]]></category>
		<category><![CDATA[Regelbetrieb]]></category>
		<category><![CDATA[SES]]></category>
		<category><![CDATA[SES 4]]></category>
		<category><![CDATA[SS/L]]></category>
		<category><![CDATA[SSL 1300]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Kommunikationssatellitenbetreiber SES informierte am 18. April 2012 darüber, dass der kommerzielle Einsatz des Satelliten SES 4 begonnen hat. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Interfax, SES, Space News, SS/L. Das beim Start rund 6.180 Kilogramm schwere, von Space Systems/Loral (SS/L) basierend auf dem Satellitenbus 1300 konstruierte Raumfahrzeug war am 14. Februar 2012 auf einer [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Kommunikationssatellitenbetreiber SES informierte am 18. April 2012 darüber, dass der kommerzielle Einsatz des Satelliten SES 4 begonnen hat.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: Interfax, SES, Space News, SS/L.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29042012092125_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29042012092125_small_1.jpg" alt="Space Systems/Loral (SS/L)" style="width:260px"/></a><figcaption class="wp-element-caption">
SES 4 beim Hersteller SS/L 
<br>
(Bild: Space Systems/Loral (SS/L))
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das beim Start rund 6.180 Kilogramm schwere, von Space Systems/Loral (SS/L) basierend auf dem Satellitenbus 1300 konstruierte Raumfahrzeug war am 14. Februar 2012 auf einer von Chrunitschew gebauten Proton-M-Rakete mit Breeze-M-Oberstufe vom Startgelände Baikonur in Kasachstan aus in den Weltraum gebracht worden. Als NSS 14 hatte SES NEW SKIES den dreiachsstabilisierten Satelliten im Februar 2008 bei SS/L in Auftrag gegeben. Seit einer Umzeichnungsaktion Anfang 2010 wird er SES 4 genannt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Start gab es nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur Interfax Probleme bei der Entfaltung eines der beiden Solarzellenausleger des Satelliten. Durch gezielte Schubstöße aus Triebwerken des Satelliten gelang es laut Interfax, auch den zweiten Ausleger zur Entfaltung zu bewegen. Der Branchendienst Space News berichtete am 1. März 2012, dass nur eines der beiden pro Ausleger seitlich angebrachten Panele Probleme bereitet hatte und zunächst nicht die vorgesehene Verriegelungsposition erreichte. Zuvor hatte SS/L am 16. Februar 2012 gemeldet, dass der Satellit erste Manöver erfolgreich absolvierte habe und die Solarzellenausleger am 15. Februar 2012 entfaltet worden seien. Die beiden Ausleger sind maßgeblich für die Energieversorgung der Satellitensysteme und der umfangreichen Kommunikationsnutzlast verantwortlich. Sie wurden so dimensioniert, dass sie am Ende der Einsatzdauer von SES 4 immer noch rund 20 Kilowatt elektrische Leistung zur Verfügung stellen können. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29042012092125_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29042012092125_small_2.jpg" alt="SS/L" style="width:260px"/></a><figcaption class="wp-element-caption">
SES 4 im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Space Systems/Loral (SS/L))
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Derzeit ist SES 4 der größte von seinem Betreiber eingesetzte Kommunikationssatellit. Gleichzeitig trägt er auch die umfangreichste Transponderphalanx auf einem Satelliten von SES. An Bord befinden sich 52 C-Band- und 72 K<sub>u</sub>-Band-Transponder. <br>Positioniert ist SES 4 über dem Atlantik bei 338 Grad Ost im Geostationären Orbit. Dort dienen seine C-Band-Transponder der Versorgung Afrikas und Osteuropas, sowie der beiden amerikanischen Kontinente. Über die K<sub>u</sub>-Band-Transponder werden Dienste für Kunden in Europa, im Nahen Osten, im Westen Afrikas sowie auf den beiden amerikanischen Kontinenten bereitgestellt. SES 4 ersetzt den 2002 von einer Ariane-4-Rakete ins All transportierten Satelliten NSS 7, welcher künftig an einer anderen Position im Geostationären Orbit betrieben werden soll. <br> Die geplante Einsatzzeit von SES 4 im All beträgt mindestens 15 Jahre. Dabei setzt man auf die Unterstützung eines elektrischen Antriebssystems zur Lageregelung, das mit vier Triebwerken vom Typ SPT-100 ausgerüstet ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SES 4 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 38.087 bzw. als COSPAR-Objekt 2012-007A. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10113.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SES 4 auf Proton M mit Breeze M</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Helios 2B im Orbit erfolgreich in Betrieb genommen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/helios-2b-im-orbit-erfolgreich-in-betrieb-genommen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 May 2010 12:24:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[CNES]]></category>
		<category><![CDATA[EADS]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Helios 2B]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[Regelbetrieb]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33197</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der militärische Aufklärungssatellit Helios 2B hat die letzten Abnahmetests auf seiner Umlaufbahn um die Erde überstanden. Der Satellit ist voll einsatzfähig und wird in den Regelbetrieb übernommen. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: EADS. Vertont von Peter Rittinger. Am 27. April 2010 teilte EADS mit, dass die ersten von Helios 2B aufgenommenen Bilder Offiziellen vom [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/helios-2b-im-orbit-erfolgreich-in-betrieb-genommen/" data-wpel-link="internal">Helios 2B im Orbit erfolgreich in Betrieb genommen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der militärische Aufklärungssatellit Helios 2B hat die letzten Abnahmetests auf seiner Umlaufbahn um die Erde überstanden. Der Satellit ist voll einsatzfähig und wird in den Regelbetrieb übernommen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: EADS. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-05-10-83310.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01052010142427_small_1.jpg" alt="EADS" width="260"/><figcaption>
Helios 2B über der Erde &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: EADS)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 27. April 2010 teilte EADS mit, dass die ersten von Helios 2B aufgenommenen Bilder Offiziellen vom Militär bereits fünf Tage nach dem am 18. Dezember 2009 erfolgten Start präsentiert werden konnten. Mit seinen elektrooptischen Sensoren soll der Satellit mit einer Startmasse von rund 4,2 Tonnen jetzt regelmäßig Tag und Nacht militärische Aufklärungsdaten in rund 700 Kilometern Höhe über der Erde erfassen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Drei Monate dauerte die Test- und Inbetriebnahmephase von Helios 2B, während der die Auftraggeberin für Bau, Test und Abnahme des Satelliten, die Beschaffungsbehörde des französischen Verteidigungsministeriums (DGA, Délégation Générale pour l’Armement), die französische Weltraumagentur CNES, die den Flug des Satelliten kontrolliert und steuert, sowie der Hersteller des Satelliten, EADS Astrium, eng zusammen gearbeitet haben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Helios-Bodensegment wurde durch das Einspielen neuer Software für den Betrieb von jetzt drei auf Erdumlaufbahnen befindlicher Helios-Satelliten angepasst. In Gelsdorf wurde eine zusätzliche Bodenstation (CPHD) eingerichtet, um Nutzern aus Deutschland die gleichen direkten Zugriffsmöglichkeiten auf die Daten der Satelliten zu bieten wie den ursprünglich an dem Programm beteiligten Staaten Frankreich, Belgien, Italien und Spanien. Eine sechste Bodenstation befindet sich in Tanagra bei Athen (CPHH) in Vorbereitung, die Griechenland, beginnend ab einem Zeitpunkt innerhalb der nächsten Monate, direkten Zugriff erlauben soll. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die drei derzeit aktiven Helios-Satelliten sind: </p>



<ul class="wp-block-list"><li>HELIOS 1A (NORAD 23605, Objekt 1995-033A)</li><li>HELIOS 2A (NORAD 28492, Objekt 2004-049A)</li><li>HELIOS 2B (NORAD 36124, Objekt 2009-073A)</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6846.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Ariane 5 GS V-193 mit *Helios IIB*</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/helios-2b-im-orbit-erfolgreich-in-betrieb-genommen/" data-wpel-link="internal">Helios 2B im Orbit erfolgreich in Betrieb genommen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-05-10-83310.mp3" length="7355747" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Landsat 5 übersteht kritische Situation</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/landsat-5-uebersteht-kritische-situation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 06:18:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Lageregelungssystem]]></category>
		<category><![CDATA[Landsat 5]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Regelbetrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Störung]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[USGS]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=32517</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 13. August 2009 hatte der Verlust von Lagekontrolle und Energieversorgungsleistung den Erdbeobachtungssatelliten Landsat 5 in Gefahr gebracht. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: USGS, NASA. Der am 1. März 1984, also vor über 25 Jahren gestartete Satellit mit einer geplanten Lebenserwartung von nur drei Jahren erfuhr eine Störung der Lageregelung. Die Satellitenkontroller der United [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/landsat-5-uebersteht-kritische-situation/" data-wpel-link="internal">Landsat 5 übersteht kritische Situation</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 13. August 2009 hatte der Verlust von Lagekontrolle und Energieversorgungsleistung den Erdbeobachtungssatelliten Landsat 5 in Gefahr gebracht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: USGS, NASA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der am 1. März 1984, also vor über 25 Jahren gestartete Satellit mit einer geplanten Lebenserwartung von nur drei Jahren erfuhr eine Störung der Lageregelung. Die Satellitenkontroller der United States Geological Survey (USGS), des Geologischen Dienstes der Vereinigten Staaten, konnten den Satelliten stabilisieren, und der Thematic Mapper (TM), der seine erwartete Lebensdauer um Faktoren überschritten hat, konnte ab dem 14. August 2009 wieder benutzt werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18082009081837_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18082009081837_small_1.jpg" alt="NASA" width="400" height="221"/></a><figcaption>
Darstellung überwundener Schwierigkeiten bei Landsat 5 
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(Bild: NASA)
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<p class="wp-block-paragraph">Während der ungewöhnlich langen Nutzungsdauer von Landsat 5 konnten die Betreiber des Satelliten zahlreiche Schwierigkeiten erfolgreich überwinden. Im Oktober 2007 war der Satellit vorübergehend aus dem Einsatz genommen worden, nachdem einer der beiden Akkumulatoren an Bord versagt hatte. Nachdem man sich eine Strategie mit geänderten Beobachtungszyklen und erweiterter Nutzung direkt durch Solarzellen erzeugten Stroms überlegt hatte, und im Winter die Beobachtungen des amerikanischen Kontinents einschränkte, war wieder ein regelmäßiger Betrieb möglich. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein ungewöhnliches Verhalten zeigte der Backup-Stellantrieb des Solarzellenauslegers von Landsat 5 am 26. November 2005, nachdem der primäre Antrieb bereits im Januar 2005 unter vergleichbaren Umständen ausgefallen war. Die Einrichtung zur Nachführung des Solarzellenauslegers fing an, nur noch sporadisch zu arbeiten, was dazu führte, dass die Akkumulatoren des Satelliten nicht in ausreichendem Maße geladen wurden. Im Januar 2006 konnte Landsat 5 wieder wie vorgesehen operieren, nachdem man die Nutzung des Ersatzsstellantriebes für den Solarzellenauslegers neu konfiguriert hatte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eines der beiden Instrumente des Satelliten, das Multispectral Scanner System (MSS), war im August 1995, über 11 Jahre nach dem Start, abgeschaltet worden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">1987 versagte der Ku-Band-Übertrager zu den TDRSS-Relaissatelliten. Daher war es notwendig, auch außerhalb der Vereinigten Staaten Bodenempfangsmöglichkeiten zu schaffen, denn der Satellit ist nicht mit einem Datenspeicher ausgestattet, der es erlauben würde, bereits erfasste Beobachtungsdaten zu einem späteren Zeitpunkt abzurufen. Bodenstationen in den Vereinigten Staaten und Australien werden seitdem zum Empfang der Daten von Landsat 5 eingesetzt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Landsat 5 befindet sich in einem Orbit in durchschnittlich rund 710 Kilometern Höhe über der Erde mit einer Inklination von 98,2 Grad. Alle 16 Tage kann Landsat 5 das gleiche Gebiet auf der Erde in sieben verschiedenen Wellenlängenbereichen beobachten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Er ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 14780 bzw. als Objekt 1984-021A. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Website:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://earthnow.usgs.gov/observer/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Livebilddatenstrom von Landsat 5 und Landsat 7</a></li></ul>
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