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	<title>Robert Boehme &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Robert Boehme &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Nach erfolgreicher Sanierung: Management übernimmt Planetary Transportation Systems</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nach-erfolgreicher-sanierung-management-uebernimmt-planetary-transportation-systems/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jan 2020 08:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[PTS]]></category>
		<category><![CDATA[PTScientists]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach der erfolgreichen Sanierungsphase übernimmt das Management Team von Planetary Transportation Systems (PTS) nun die komplette Verantwortung für das Unternehmen. Die PTS-Führungskräfte übernehmen das Berliner New Space-Unternehmen mit sofortiger Wirkung im Rahmen eines Management-Buyouts von der Zeitfracht-Unternehmensgruppe. Eine Pressemitteilung der Planetary Transportation Systems. Quelle: Planetary Transportation Systems. Zeitfracht hatte PTS durch den Kauf 2019 aus [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Nach der erfolgreichen Sanierungsphase übernimmt das Management Team von Planetary Transportation Systems (PTS) nun die komplette Verantwortung für das Unternehmen. Die PTS-Führungskräfte übernehmen das Berliner New Space-Unternehmen mit sofortiger Wirkung im Rahmen eines Management-Buyouts von der Zeitfracht-Unternehmensgruppe. Eine Pressemitteilung der Planetary Transportation Systems.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Planetary Transportation Systems.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zeitfracht hatte PTS durch den Kauf 2019 aus der Insolvenz gerettet und mit einer Sanierung die Weiterführung der ehrgeizigen Vorhaben der Berliner Wissenschaftler ermöglicht. PTS arbeitet daran, Barrieren für die Forschung im Weltraum abzubauen sowie zuverlässige und erschwingliche Systeme zu entwickeln, um Experimente und Nutzlasten an ihre Zielorte auf den Mond und im Orbit zu bringen. Die Wissenschaftler entwickeln aus Berlin Lösungen beispielsweise für Raumfahrtbehörden, die Industrie und akademische Einrichtungen. Mit der neuen Eigentümerstruktur ist die PTS GmbH nun vollständig im Besitz des aktiven PTS Management Teams, dass gemeinsam mit Zeitfracht in den vergangenen Monaten die Sanierung begleitet hat. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Robert Boehme, Founder von PTS: „Wir sind sehr dankbar dafür, dass Zeitfracht uns die erfolgreiche wirtschaftliche Neuausrichtung unseres Unternehmens ermöglicht hat. Wir haben viel von der weitreichenden Erfahrung der Zeitfracht gelernt. Wir sind sicher, in dieser neuen Konstellation am Markt als verlässlicher Anbieter erfolgreich zu sein.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Wolfram Simon-Schröter, CEO von Zeitfracht: „PTS hat ein äußerst kompetentes und hoch motiviertes Management-Team, das nach einer  Stabilisierungs- und Sanierungsphase künftig auch die wirtschaftliche Verantwortung für das Unternehmen selbst tragen möchte. Es ist zu begrüßen, wenn Menschen mehr Verantwortung übernehmen wollen. Daher hat sich die Zeitfracht Gruppe von Anfang an offen für diese Idee gezeigt. PTS wird unserem Unternehmen engverbunden bleiben, und ich wünsche dem Management der PTS von Herzen alles Gute für die Zukunft.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Planetary Transportation Systems</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">PTS bietet kostengünstige und zuverlässige Mondlogistik an. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, kommerzielle Mondinfrastruktur zu entwickeln und auf dem Mond für zukünftige Missionen bereitzustellen. Mit Ihrem Ingenieursteam bietet PTS unter anderem Auftrags-und Entwicklungsdienstleistungen im Luft-und Raumfahrtbereich an. Zu seinen Kunden gehören neben kommerziellen Auftraggebern auch Raumfahrtagenturen wie die Europäische ESA.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über die ZEITFRACHT Gruppe</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zeitfracht Gruppe ist ein inhabergeführtes Familienunternehmen in der dritten Generation mit mehr als 3.000 Mitarbeitern und Hauptsitz in Berlin und Leipzig. Das Unternehmen ist vor allem in den drei Geschäftsfeldern Logistik, Luftfahrt und Immobilien tätig.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14753.msg469568#msg469568" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">PTS Space (ehemals PT Scientists)</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Deutsche Mond-Mission findet Investor</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/deutsche-mond-mission-findet-investor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Sep 2019 14:43:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Insolvenz]]></category>
		<category><![CDATA[ISRU]]></category>
		<category><![CDATA[Konkurs]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[PTS]]></category>
		<category><![CDATA[PTScientists]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Boehme]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Berliner Raumfahrt-Start-up PTScientists wurde erfolgreich mit Wirkung zum 1. September 2019 an ein Unternehmen der Luft- und Raumfahrtbranche verkauft. Über den Kaufpreis und den Namen des Käufers wurde Stillschweigen vereinbart. Eine Pressemitteilung der GÖRG Rechtsanwälte/Insolvenzverwalter GbR. Quelle: GÖRG Rechtsanwälte/Insolvenzverwalter GbR. PTScientists hatte am 5. Juli 2019 wegen ungeplanter Verzögerungen bei der Werbung von weiteren [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Das Berliner Raumfahrt-Start-up PTScientists wurde erfolgreich mit  Wirkung zum 1. September 2019 an ein Unternehmen der Luft- und  Raumfahrtbranche verkauft. Über den Kaufpreis und den Namen des Käufers wurde Stillschweigen vereinbart. Eine Pressemitteilung der GÖRG Rechtsanwälte/Insolvenzverwalter GbR. </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: GÖRG Rechtsanwälte/Insolvenzverwalter GbR. </p>



<p class="wp-block-paragraph">PTScientists hatte am 5. Juli 2019 wegen ungeplanter Verzögerungen bei der Werbung von weiteren Investoren- und Fördergeldern Insolvenzantrag gestellt. Insolvenzverwalter Sascha Feies von der Kanzlei GÖRG hatte in den vergangenen Wochen mit zahlreichen potenziellen Investoren gesprochen. Die jetzt erzielte Lösung sichert nicht nur die Arbeitsplätze der rund 60 Arbeitnehmer, sondern sorgt auch dafür, dass die Forschungs- und Entwicklungsarbeit des hochinnovativen Raumfahrtunternehmens für die erste europäische Mondlande-Mission ohne Verzögerungen fortgesetzt werden können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">„PTScientists ist ein in der Luft- und Raumfahrtbranche hochangesehenes Unternehmen mit echter Innovationskraft, das haben die Gespräche der letzten Wochen gezeigt“, erläutert Insolvenzverwalter Sascha Feies von der Kanzlei GÖRG. „Ich freue mich sehr, dass wir so schnell eine wirklich gute Lösung gefunden haben, die nicht nur den Fortbestand des Unternehmens und die Arbeitsplätze sichert, sondern auch ermöglicht, dass die Experten von PTScientists die europäische Mond-Mission weiter wie geplant vorantreiben können.“ PTScientists ist das einzige Unternehmen in Europa, dass über ein Mondlandegerät in einem fortgeschrittenen Entwicklungsstadium verfügt. Das Unternehmen untersucht im Rahmen einer Studie für die geplante ISRU-Mission der Europäischen Raumfahrtorganisation ESA den Transport wissenschaftlicher Nutzlasten zur Nutzung der Ressourcen des Mondes zur Mondoberfläche. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Wirkung zum 1. September 2019 wurden im Rahmen einer übertragenden Sanierung sämtliche Assets des Unternehmens an ein Unternehmen der Luft- und Raumfahrtbranche verkauft. Über den Kaufpreis und den Käufer wurde Stillschweigen vereinbart. Mit dem erfolgreichen Verkauf bleiben die Arbeitsplätze der rund 60 Arbeitnehmer von PTScientists, darunter ein Großteil hochqualifizierte Ingenieure und Wissenschaftler, erhalten. Die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten im Rahmen der ISRU-Mission werden wie geplant fortgeführt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwalter</strong><br><strong>GÖRG Rechtsanwälte/Insolvenzverwalter GbR</strong><br>Dr. Wolfram Lohse, Partner, M&amp;A/ Gesellschaftsrecht, Hamburg<br>Christopher J. Wright, J.D., LL.M., Partner, Gesellschaftsrecht, Berlin<br>Dr. Axel Dahms, Partner, Arbeitsrecht, Berlin</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Berater Verkauf</strong><br><strong>Centuros GmbH</strong><br>M&amp;A Berater</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über PTScientists</strong><br>PTScientists ist ein Berliner New Space-Unternehmen. PTScientists entwickeln Raumfahrzeuge und Mond-Rover für zukünftige Mondlandemissionen. PTScientists kooperiert mit einer Reihe von Industrie-Partnern sowie Raumfahrtorganisationen wie dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR und der Europäischen Raumfahrtorganisation ESA. PTScientists beschäftigt derzeit etwa 60 Mitarbeiter an den Standorten Berlin, Salzburg (AT) und Houston (USA). </p>
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			</item>
		<item>
		<title>PTScientists: Ikarus oder Phönix?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ptscientists-ikarus-oder-phoenix/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Weise]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Aug 2019 11:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Alina]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[New Space Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[PTS]]></category>
		<category><![CDATA[PTScientists]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Boehme]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Jarzombek]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gedanken zu PTScientists &#8211; 50 Tage nach der Insolvenzanmeldung Quelle: PTScientists, Andreas Weise, Raumfahrer.net. Dem Berliner Start-Up-Unternehmen PTScientists geht es, wenn man die wenigen Nachrichten in der Presse verfolgt, nicht besonders gut. Eigentlich wollte das Unternehmen einen, seit langen Jahren immer wieder verschobenen, Start einer Mondlandesonde inklusive Rover durchführen. Allerdings meldete die Firma im letzten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading"> Gedanken zu PTScientists &#8211; 50 Tage nach der Insolvenzanmeldung </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph"> Quelle: PTScientists, Andreas Weise, Raumfahrer.net.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dem Berliner Start-Up-Unternehmen PTScientists geht es, wenn man die  wenigen Nachrichten in der Presse verfolgt, nicht besonders gut. Eigentlich wollte das Unternehmen einen, seit langen Jahren immer wieder verschobenen, Start einer Mondlandesonde inklusive Rover durchführen. Allerdings meldete die Firma im letzten Monat, genauer am 5. Juli 2019,  Insolvenz an.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Raumfahrtfan-Gemeinde, die Politik und die Raumfahrtbranche begleitende Presse war PTScientists immer ein Aushängeschild, ein Leuchtturm. Da gab es eine Firma, die will zum Mond, man krempelt sich die Ärmel hoch und macht es. „Hell Yeah, It’s Rocket Science!“ Was für eine Dynamik! Und jeder wollte mit auf das Gruppenbild. Und diese gab es zu Hauf.                              </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem für die Öffentlichkeit völlig überraschenden Insolvenzantrag wurde es schlagartig still. Es gab einige wenige Artikel in der Presse, ausgeschlachtet wurde das Thema nicht. Ganz im Gegenteil konnte man den Eindruck bekommen, PTScientists sei auf Tauchstation im Schweigemodus verschwunden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Lag es nun daran, dass man die Feierlichkeiten zum 50. Jahrestag der Mondlandung nicht stören wollte, oder gedachte man die auch von der Politik beschworene Aufbruchstimmung  „zurück zum Mond“ nicht zu gefährden?  <br>Offizielle Mitteilungen zu konkreten Gründen für die momentane Schieflage von PTScientists fielen spärlich aus. Mögliche Ursachen liegen mit Sicherheit zu einem Teil an den von der Politik gesetzten Rahmenbedingungen. Vom Schulter klopfen raucht der Schornstein eben nicht. In den USA haben Visionäre wie Elon Musk die nötige Finanzkraft, ihre Ideen auf eigene Rechnung umzusetzen und dann damit Profit zu erwirtschaften. In Deutschland hat PTScientists-Chef Robert Böhme zwar auch tolle, weitsichtige Ideen, die vielleicht auch einmal profitabel werden. Aber das eigene Startkapital scheint aufgebraucht. Investoren achten sicher darauf, eigenes Risiko zu minimieren. Aktuell wahrscheinlich keine guten Bedingungen für so ein Projekt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Beschreibung der derzeitigen Situation bei PTScientists bieten sich zwei Beispiele aus der Sagenwelt an: <br>Zum einen <em>die Legende von Ikarus</em>. Letzterer baute sich unter Anleitung seines Vaters Flügel, um von seinem Verbannungsort zu fliehen. Die Idee war klasse, visionär und schien zu funktionieren. Man flog los. Zunächst lief alles gut. Dann aber wurde Ikarus übermütig und flog immer höher. Dabei gingen seine  Flügel kaputt und er stürzte schließlich ab. Tod! Aus der Traum! Geschichte aus! <br>Doch dann gibt es noch <em>die Legende von Phönix</em>. Dabei handelt es sich um einen sagenumwobenen Vogel, der nach seinem Tod verbrennt und aus seiner Asche wiedergeboren wird. Er steht für den Glauben, dass welches schon verloren geglaubt war, wieder in neuem Glanz erscheinen kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Was wäre nun im Falle PTScientists zutreffender? Ein Totalschaden nach einem Höhenflug oder eine Konsolidierung und Neuausrichtung? Hierbei gehen die Meinungen  anscheinend weit auseinander. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teilnehmer des Raumcon-Treffs 2017 in Potsdam und Berlin durften den  Stammsitz von PTScientists besichtigen und Rover und Lander im Modell  begutachten. Man zeigte sich öffentlichkeitsorientiert. Alles schien nach Plan zu laufen. Alles war großartig und hoch interessant. Im Jahr davor hatte man auf der ILA, wo Landermodell und Rover gezeigt wurden, einen ersten Eindruck gewinnen können. Zeitgleich fand eine nicht zu übersehende Präsentation auf dem Space-Film-Festival im Berliner Sony-Center statt.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">All das ist nun schon einige Zeit her und der Eindruck entsteht, dass es immer wieder die selben Rover-Modelle sind, die im Sandkasten gezeigt werden. Und am Landermodell von Alina hat sich wesentliches augenscheinlich nur  hinsichtlich der Sponsorenaufdrucken getan. Es gibt Stimmen, die meinen,  das Ganze sei nur eine riesige Medienblase, ein künstlich erzeugter Hype, der nun unweigerlich seinem finalen Platzen entgegen steuert. Andere sind der Meinung, dass die mit an Bord sitzenden Sponsoren und strategischen Partner, wie der ArianeGroup, wie Audi und Vodafone sich kaum auf ein mediales Hirngespinst eingelassen hätten und schon längst abgesprungen wären, wenn hinter der Geschäftsidee nicht wirkliches Potential stecken würde.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein denkbares Szenario: Da haben einige dutzend hochmotivierte Ingenieure  einen Traum gelebt und ein produktionsreifes Projekt entwickelt. Sie haben dabei Herzblut und Leidenschaft investiert. Nun geht es an den Bau, also die Umsetzung. Und genau jetzt laufen die Jugendfreunde gegen  eine finanzielle Wand, und ein Dritter bemächtigt sich schließlich der Ergebnisse aus der Konkursmasse für den berühmten Appel und das Ei.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber ist dem so? Und wohin geht die Reise  wirklich? Das Thema war uns zu spannend und so wichtig, so dass wir jemanden gefragt haben, der sich mit der aktuellen Situation bei PTScientists und deren Interna bestens auskennen muss: Andreas Schepers.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Herr Schepers ist seit Januar 2019 bei PTScientists als „Head of Communications“ beschäftigt, also quasi Pressesprecher. Zuvor war Schepers  bei der ESA im Bereich Kommunikation und soziale Medien tätig. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/03/PTS01k1000.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/03/PTS01k260.jpg" alt="Robert Böhme (PTScientists), Thomas Jarzombek (Bund), Pierre Godart (ArianeGroup)
(Bild: Andreas Weise)"/></a><figcaption>Robert Böhme (PTScientists), Thomas <br>Jarzombek (Bund), Pierre Godart<br> (ArianeGroup)<br> (Bild: Andreas Weise)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Autor konnte am Rande der Veranstaltung, bei der die strategische  Partnerschaft mit ArianeGroup in Berlin unterzeichnet wurde, mit Herrn Schepers schon einige Worte wechseln. Das war am 8. Mai 2019. <br>Darauf entstand die Idee, insgesamt etwas tiefgreifender nachzufragen, „…was die Damen und Herren bei PTScientists denn aktuell so tun und wie das mit dem Mond dann wirklich weiter gehen soll….“ Ende Mai fragten wir ein Interview an. Mit dem Hinweis auf die vielen Veranstaltungen rund um das Mondflugjubiläum, in denen PTScientists involviert war/ist, wurden wir auf August vertröstet. In diese Wartezeit platzte dann die Nachricht von der Insolvenz-Anmeldung am 5. Juli 2019.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die aktuellen Ereignisse gewinnt diese Interviewanfrage natürlich eine besondere Aktualität, die wir so nicht voraussehen konnten. Außerdem wuchs unser Fragenkatalog bei der Beschäftigung mit der Angelegenheit. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fragen über Fragen</strong><br>Wir würden gerne einiges mehr über die Geschichte von PTScientists erfahren. Als Teilnehmer am Google Lunar X-Prize sollte doch allen von Anfang klar gewesen sein, dass man mit einem Preisgeld von 35 Millionen Dollar keinen Mondflug finanzieren kann. Warum konkret ist PTScientists beim Google Lunar X-Prize ausgestiegen? Wie war der Umgang mit den innerhalb des Google-Wettbewerbes entwickelten technischen Lösungen und Patenten? OpenSource für Mondflüge wird es wohl nicht geben, oder doch?  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Was waren die Ziele nach dem Ausstieg aus dem Google Lunar X-Prize? Ist das offizielle Landeziel, der Rover von Apollo 17, nur das Aushängeschild?  Wer würde einen Besuch bei einem altertümlichen Stück  Weltraum-Auto-Schrott finanzieren, wenn nicht mehr dahinter stecken sollte? Die Mission soll immerhin 120 Millionen Euro kosten. Die Nutzlastkosten werden mit 750.000 €/kg beziffert. In mancher Presseveröffentlichung ist zu lesen, dass „die Rakete“ auch schon „gekauft“ sei. Das mag natürlich Unsinn sein, aber eine verbindliche Bestellung bei SpaceX ist vielleicht auch nicht ganz kostenlos. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist die Rede von einer zweiten und dritten Mission. Da soll die Nutzlast dann 950.000 €/kg kosten. Sind es tatsächlich entstehende Kosten? Ist es ein  Angebot an den Markt? Gibt es einen Zusammenhang mit einem auszuwählenden Träger, vielleicht der Ariane 6? </p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut Presse hat PTScientists rund 70 Mitarbeiter, darunter etwa 60 Ingenieure. Also eine geballte ingenieurtechnische Kraft für ein Startup. Welche Kosten verursacht diese Kraft? Arbeiten die Beteiligten, vermutlich  hochmotivierten jungen Leute „auch wegen der Romantik“ bei PTScientists? Die Romantik hatte Kosmonaut Oleg Artemjew auf einer Veranstaltung im Russischen Haus in Berlin  ins Spiel gebracht, als er zur Gehaltssituation russischer Kosmonauten gefragt wurde. Vielleicht hatte aber auch nur der Dolmetscher nicht richtig übersetzt. </p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/03/PTS05k3c1500.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/03/PTS05k3c600.jpg" alt="Alina-Lander-Mockup
(Bilder: Andreas Weise / Thomas Weyrauch)" width="1027" height="308"/></a><figcaption>Alina-Lander-Mockup<br> (Bilder: Andreas Weise / Thomas Weyrauch)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">2021 war das zuletzt genannte Startjahr für die erste Mission von PTScientists. Soll das klappen, müsste der Bau von Flughardware in die Gänge kommen. Außerdem muss solche Hardware natürlich getestet und qualifiziert werden. Das soll dem Vernehmen nach zum Teil in Berlin geschehen. Wann wird es wohl etwas neues,  aufregendes zu sehen geben? Für einen Außenstehenden stagniert es auf der Hardwareseite seit 2016. Hinter den Kulissen kann das aber ganz anders aussehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie ist die Rolle des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR)?  Berät es? Betätigt es sich als Zulieferer oder als Auftraggeber oder beides? Hier denke ich beispielsweise an den Antrieb des Rovers Asimov R3 von PTScientists. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Was macht eigentlich der Bund in Sachen PTScientists? Der Koordinator für Luft- und Raumfahrt der Bundesregierung, Herr Thomas Jarzombek, schien ja ein gern gesehener Gast beim Gruppenfoto gewesen zu sein. <br>Und dann wäre da noch das Land Berlin. Auf der Titelseite der Broschüre  „New Space Berlin“ von Berlin Partner for Business and Technology sind  PTScientists-Entwicklungen zu sehen. Natürlich ist uns bekannt, dass die  öffentliche Hand keine Privatunternehmen subventionieren darf. Aber gibt es vielleicht Unterstützung in anderer Form? </p>



<p class="wp-block-paragraph">Welche Rolle spielen Sponsoren und strategische Partner aktuell? Wie gestaltet sich beispielsweise die Unterstützung der ArianeGroup, die Mondlander von PTScientists  als gut passende Zweitnutzlast bei Ariane-6-Doppelstarts sehen mag? </p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht wird man auf viele der Fragen keine Auskunft bekommen. Sicher gibt es Firmeninterna, die man nicht mit der breiten Öffentlichkeit teilen möchte. Der „einfache Raumfahrtfan“ mag jenseits von ganzseitigen Zeitungsartikeln verwundert zurückbleiben. Wir wollen versuchen zu verstehen, welche Zukunft das Projekt hat. PTScientists könnte als Beispiel dienen, wie man mit den viel beschworenen Startups auf dem Gebiet der Raumfahrt umgeht. Ob diese eine Chance haben oder ob man das Geschäft lieber den „Großen Profis“ überlassen sollte, die bislang den Markt dominieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Tatsache ist: PTScientists hat es bis heute geschafft, zu existieren. Und das ist ein Erfolg, den viele dem Unternehmen nicht zugetraut hatten. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie geht es weiter?</strong><br>In der Fragestellung ist bereits die feste Gewissheit enthalten, dass es weiter geht. Die eigentliche Frage lautet: Mit welchen Partnern geht es weiter? Wie eigenständig wird PTScientists künftig agieren können? Wir sind gespannt, wohin die Reise geht. Und welche Ideen (nicht nur) der Insolvenzverwalter präsentieren wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum machen wir uns Gedanken? </strong><br>Wieso haken wir hier nach? Dazu fällt mir ein Gespräch mit Tim Florian Horn, Vorstand der Stiftung Planetarium Berlin, ein. Ich führte dieses Gespräch weit vor der Insolvenz von PTScientists im Mai. Horn erzählte mir sinngemäß: Hierher ins Planetarium kommen Schulklassen voller Kinder. Und die staunen, wenn Sie etwas von den Sternen, der Sonne, den Planeten und dem Mond erfahren. Und wenn man denen erzählt: In der direkten Nachbarschaft, also nicht in den USA, China oder Russland, sondern ein paar Straßen weiter in Berlin-Hohenschönhausen, da bauen junge Leute einen Lander, der zum Mond fliegt. Und dieser hat dann Rover zur Erforschung des Mondes dabei…. Die Inspiration für Naturwissenschaft und Technik könnte nicht größer sein. Wenn dieses Projekt jetzt krachend den Bach herunter gehen würde, das wäre ein Desaster &#8211; für bereits Motivierte, und für eine mögliche Motivierung  weiterer. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Abseits aller wirtschaftlichen, finanziellen Zahlen gibt es eine große Verantwortung. Es steht einiges auf dem Spiel. Nicht nur für die Mitarbeiter von PTScientists. Kann es glaubwürdig sein, zu behaupten, man können in  diesem Land in Sachen Mondraumfahrt etwas jenseits der Big Player bewegen? </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mondmission trotz vorläufiger Insolvenz im Fokus</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mondmission-trotz-vorlaeufiger-insolvenz-im-fokus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jul 2019 14:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Robert Boehme]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=5469</guid>

					<description><![CDATA[<p>PTScientists treibt Mondmission trotz vorläufiger Insolvenz voran. Eine Pressemitteilung der PTScientists GmbH. Quelle: PTScientists GmbH. Berlin, den 8. Juli 2019. Die PTScientists GmbH, ein Berliner Raumfahrt-Start-up, hat am Freitag, 5. Juli 2019, beim zuständigen Amtsgericht Berlin Charlottenburg Insolvenzantrag gestellt. Hintergrund ist, dass es bei der Einwerbung von weiteren Inverstoren- und Fördergeldern für die geplante Mondmission [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">PTScientists treibt Mondmission trotz vorläufiger Insolvenz voran. Eine Pressemitteilung der PTScientists GmbH. </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph"> Quelle: PTScientists GmbH.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/03/PTRoberandAlineLandertw1500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/03/PTRoberandAlineLandertw260.jpg" alt="Rover und Lander Alina (Mockup) in Berlin.
(Bild: Thomas Weyrauch)"/></a><figcaption>Rover und Lander Alina (Mockup) in Berlin.<br> (Bild: Thomas Weyrauch)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Berlin, den 8. Juli 2019. Die PTScientists GmbH, ein Berliner Raumfahrt-Start-up, hat am Freitag, 5. Juli 2019, beim zuständigen Amtsgericht Berlin Charlottenburg Insolvenzantrag gestellt. Hintergrund ist, dass es bei der Einwerbung von weiteren Inverstoren- und Fördergeldern für die geplante Mondmission zu ungeplanten Verzögerungen gekommen war. Der daraus resultierende Liquiditätsengpass machte die Antragstellung rechtlich erforderlich. Rechtsanwalt Sascha Feies wurde zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Der Geschäftsbetrieb und die Forschungsprojekte des Wissenschaftsunternehmens laufen auch im Rahmen der Insolvenz ohne Einschränkungen weiter. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>PTScientists arbeitet mit Raumfahrtexperten an europäischer Mond-Mission</strong><br>Die Raumfahrer von PTScientists arbeiten weiter daran, die erste europäische Mond-Mission Wirklichkeit werden zu lassen. Sie sind das einzige Unternehmen in Europa, dass über ein Mondlandegerät in einem fortgeschrittenen Entwicklungsstadium verfügt. PTScientists arbeiten auf europäischer Ebene mit der Europäischen Raumfahrtorganisation ESA und dem Raumfahrt-Konzern ArianeGroup zusammen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">ArianeGroup und PTScientists untersuchen im Rahmen einer gemeinsamen Studie eine zukünftige Mond-Mission der ESA. Die ISRU-Mission soll technische  Verfahren zur Nutzung der Ressourcen des Mondes erproben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Der Insolvenzantrag wirft uns zeitlich etwas zurück, weil wir zunächst gemeinsam mit dem Insolvenzverwalter die weitere Finanzierung des Unternehmens sichern müssen“, so Robert Boehme, Gründer und CEO von PTScientists. „Aber aufgrund unserer klaren Fortschritte und Erfolge, die wir in den letzten Monaten nachweisen konnten, haben wir beste Voraussetzungen, um aus dem Insolvenzverfahren gestärkt hervorzugehen und unsere Mondmission wie geplant umzusetzen.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sascha Feies zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt</strong><br>Das Amtsgericht Charlottenburg hat den Rechtsanwalt Sascha Feies von der Kanzlei GÖRG zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Der erfahrene Insolvenzexperte wird in den nächsten Tagen Unterlagen sichten und mit Verantwortlichen des Unternehmens sprechen, um Finanzierungs- und Förderungsoptionen und damit Fortführungsoptionen für das Weltraum-Unternehmen und seine rund 60 Mitarbeiter, darunter ein Großteil hochqualifizierte Ingenieure und Wissenschaftler, zu eruieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über PTScientists</strong><br>PTScientists ist ein Berliner New Space-Unternehmen. Die von PTScientists entwickelte Mondlandefähre ALINA und der Mond-Rover sollen erstmals 2021 zum Mond starten. PTScientists kooperiert mit einer Reihe von Industrie-Partnern wie der ArianeGroup sowie Raumfahrtorganisationen wie dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR und der Europäischen Raumfahrtorganisation ESA. PTScientists beschäftigt derzeit etwa 60 Mitarbeiter an den Standorten Berlin, Salzburg (AT) und Houston (USA). </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14753.msg455451#msg455451" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">PT Scientists &#8211; Shot to the Moon</a>  </li></ul>
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		<title>ESA unterstützt PTScientists bei Mondmission</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-unterstuetzt-ptscientists-bei-mondmission/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Apr 2019 14:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Alina]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
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		<category><![CDATA[PTS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die ESA-Experten für den Missionsbetrieb unterstützen das europäische Startup PTScientists mit Sitz in Berlin dabei, zum Mond zu fliegen. Das Unternehmen plant, Lander und Rover in Zukunft regelmäßig für Mondmissionen einzusetzen. Der Jungfernflug wird für das Jahr 2020 erwartet. Eine Information der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA). Quelle: ESA. ESA-Experten werden PTScientists beratenDie Experten [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die ESA-Experten für den Missionsbetrieb unterstützen das europäische Startup PTScientists mit Sitz in Berlin dabei, zum Mond zu fliegen. Das Unternehmen plant, Lander und Rover in Zukunft regelmäßig für Mondmissionen einzusetzen. Der Jungfernflug wird für das Jahr 2020 erwartet. Eine Information der Europäischen Raumfahrtagentur (European  Space Agency, ESA).  </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph"> Quelle: ESA.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>ESA-Experten werden PTScientists beraten</strong><br>Die Experten des Europäischen Satellitenkontrollzentrums der ESA in Darmstadt werden <a href="https://web.archive.org/web/20240825121800/https://www.pts.space/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">PTScientists</a> in den Bereichen Flugdynamik und Flugbetrieb beraten und den Einsatz von zwei Mondrovern vorbereiten.   </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/03/SimulatingLunarSurfaceOpsESA1500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="195" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/03/SimulatingLunarSurfaceOpsESA260.jpg" alt="" class="wp-image-5474"/></a><figcaption>Simulation von Operationen auf der Mondoberfläche &#8211; METERON-Kontrollraum am ESOC in Darmstadt
(Bild: ESA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In den letzten Jahren hat die ESA an Experimenten im Rahmen von METERON, kurz &#8222;Multipurpose End to End Robotic Network&#8220; gearbeitet, an dem auch  das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), die NASA und die russische Weltraumagentur Roskosmos beteiligt sind. Dabei wurde das Fachwissen zum Betrieb von Robotern und zur Arbeit mit spezialisierten Netzwerken entwickelt, die für die Fernsteuerung eines Fahrzeugs auf einer Mond- oder Planetenoberfläche aus dem Weltraum aus erforderlich sind. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ESA-Team unterstützte Live-Tests, unter anderem  wurde von Darmstadt aus ein Rover im kanadischen Quebec gesteuert und der ESA-Astronaut Tim Peake lenkte einen Rover in Großbritannien von der Internationalen Raumstation aus. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Erfahrung der ESA und ihr langjähriges Know-how im Missionsbetrieb sollen PTScientists dabei helfen, ihre Ziele bei der geplanten Mondmission zu erreichen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir unterstützen PTScientists bei der Definition ihrer Konzepte für den Missionsbetrieb &#8211; und das bei allen wichtigen Elementen“, erklärt Kim Nergaard, ESA-Projektleiter aus der Abteilung Flugbetrieb von Sonnen- und Planetenmissionen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Damit die Mission erfolgreich ist, muss sich das Team auf den kompletten Betrieb des Landers vom Start bis zur Landung auf dem Mond vorbereiten und sich um  alle Aspekte der Oberflächenoperationen in Fast-Echtzeit kümmern; gleichzeotig muss das größere Umfeld der Missionskontrolle berücksichtigt werden.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Im Moment befinden wir uns in der Anfangsphase und ermitteln, was die Bedürfnisse sein werden. Sobald klar ist, was gebraucht wird, um Missionserfolge zu erzielen, können wir das Unternehmen entsprechend unterstützen.&#8220; </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zusammenarbeit passt auch zu den langfristigen Plänen der ESA</strong><br>Die Zusammenarbeit baut nicht nur auf einem reichen Erfahrungsschatz auf, sondern passt auch perfekt zu den langfristigen Plänen der ESA für den Einsatz auf dem Mond. </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir freuen uns, zusammen mit PTScientists an der Definition des Missionsbetriebs zu arbeiten und die Zusammenarbeit vielleicht in Zukunft auszubauen“, erklärt Andrea Accomazzo, Leiter Flugbetrieb von Sonnen- und Planetenmissionen bei der ESA. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/03/ESActrlroomESAJMaiCCBYSA30IGO1500.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/03/ESActrlroomESAJMaiCCBYSA30IGO260.jpg" alt="ESA-Kontrollzentrum ESOC Darmstadt
(Bild: ESA / J. Mai / CC BY-SA 3.0 IGO)"/></a><figcaption>ESA-Kontrollzentrum ESOC Darmstadt<br> (Bild: ESA / J. Mai / CC BY-SA 3.0 IGO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir helfen dem Unternehmen bei der Entwicklung von Know-how; dabei ist  es auch für die ESA sinnvoll, Aspekte unserer Betriebskonzepte zu konsolidieren. Davon können tatsächlich beide Seiten profitieren.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der ersten Mission soll die Technologie präsentiert werden. Dazu gehören auch ein 4G-Kommunikationsnetz auf dem Mond sowie der Besuch des letzten Apollo-Landeplatz &#8211; aus sicherer Entfernung. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.raumfahrer.net/estrack-esa-und-dlr-buendeln-kompetenzen/" data-wpel-link="internal">ESTRACK</a>, das Netz von Bodenstationen der ESA, wird dazu beitragen, dass  Flugingenieure am Boden mit ALINA, dem Lande- und Navigationsmodul der  PTScientists, kommunizieren können, ähnlich, wie es bei den jüngsten  chinesischen Mondmissionen der Fall war. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Erste, privat finanzierte europäische Mondlandung</strong><br>„Wir freuen uns über die Unterstützung, die wir vom ESOC und seinen  hochqualifizierten Experten erhalten. Gemeinsam werden wir die erste privat finanzierte europäische Mondlandung durchführen. Für PTScientists ist dies die erste Phase einer langfristigen Zusammenarbeit mit der ESA“, erklärt Robert Böhme, CEO und Gründer von PTScientists. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein wesentlicher Grund dafür, dass die ESA neue, kommerzielle  Raumfahrtunternehmen unterstützt, besteht darin, dass die europäische  Industrie die Möglichkeit bekommen soll, das Know-how und die Infrastruktur der ESA zu nutzen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">So kündigte die ESA Anfang des Jahres an, sie werde Organisationen wie Universitäten oder kleine Unternehmen, die ihre eigenen CubeSats starten möchten, Einrichtungen zur Missionskontrolle zur Verfügung stellen.  </p>
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		<title>Lunar X-Prize: Ein Heer von Antennen lauscht zum Mond</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lunar-x-prize-ein-heer-von-antennen-lauscht-zum-mond/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 16:36:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Rover]]></category>
		<category><![CDATA[Lunar X-Prize]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[PTS]]></category>
		<category><![CDATA[PTScientists]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Boehme]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Part Time Scientists nehmen mit einem Schuhkarton-großen Rover am Lunar X-Prize teil. Mit der Erde soll er über ein dezentrales Antennennetz kommunizieren und die interplanetare Kommunikation vereinfachen. Ein Beitrag von Karl Urban. Vertont von Peter Rittinger. Sie sind jung und haben einige Ambitionen. Auf einem zweistündigen Vortrag stellten die Part Time Scientists die Details [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Part Time Scientists nehmen mit einem Schuhkarton-großen Rover am Lunar X-Prize teil. Mit der Erde soll er über ein dezentrales Antennennetz kommunizieren und die interplanetare Kommunikation vereinfachen. </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Karl Urban. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-01-05-94440.mp3"></audio></figure>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/03/pts_pres.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/03/pts_pres_260.jpg" alt="Präsentation des Konzepts der Part Time Scientists auf dem 26. Chaos Communications Congress am 28. Dezember 2009.
(Bild: Part Time Scientists)"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Präsentation des Konzepts der Part Time Scientists auf dem 26. Chaos Communications Congress am 28. Dezember 2009.<br> (Bild: Part Time Scientists)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Sie sind jung und haben einige Ambitionen. Auf einem zweistündigen <a href="https://fahrplan.events.ccc.de/congress/2009/Fahrplan/events/3332.en.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Vortrag</a> stellten die <em><a href="https://web.archive.org/web/20240825121800/https://www.pts.space/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Part Time Scientists</a></em> die Details ihres Vorhabens auf dem <em>Chaos Communications Congress</em> vor. Die Gruppe aus Softwareentwicklern, Physikern, Ingenieuren und Ökonomen präsentierte mit <em>Asimov 1</em> mehr als einen einfachen Rover. Die Mission muss deutlich billiger werden als vergleichbare staatlich finanzierte Projekte von NASA oder ESA. Die notwendige Kostenreduktion  kann das 43-köpfige Team durch die ehrenamtliche Mitarbeit erreichen. Zudem wollen sie mit dem Raumfahrzeug ohne die Hilfe großer Radioantennen kommunizieren, deren Nutzung mit Gebühren verbunden wäre. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Aufgabe</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den <a href="https://www.xprize.org/competitions/google-lunar" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Preis</a>, den der US-Konzern Google im September 2007 <a href="https://www.raumfahrer.net/wettlauf-zum-mond-teil-2/" data-wpel-link="internal">ausschrieb</a>, muss ein Rover weich auf dem Erdtrabanten zur Landung gebracht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;[Die Regeln des] Lunar X-Prize besagen, dass ein Raumfahrzeug auf dem Mond landen soll, das dort mindestens 500 Meter Distanz zurücklegen muss&#8220;, sagte Robert Böhme gegenüber Raumfahrer.net. &#8222;Nach der neusten Revision der Regeln muss ein Mooncast übertragen werden, nach Möglichkeit nach einer überstandenen Mondnacht.&#8220; Für diese Leistung erhält das Siegerteam 20 Millionen US-Dollar.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr Geld gibt es, wenn der Rover Zusatzaufgaben erledigt, beispielsweise mehr als fünf Kilometer weit fährt, lunare Sehenswürdigkeiten wie Apollo-Landstellen vor die Linse bekommt oder eine 14 Tage lange Mondnacht überlebt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die eigentliche Herausforderung liegt im Budget. Äußerst günstige Mondmissionen wie <em><a href="https://www.raumfahrer.net/indische-mondsonde-chandrayaan-1-vor-dem-start/" data-wpel-link="internal">Chandrayaan-1</a></em> oder <a href="https://www.raumfahrer.net/lro-und-lcross-die-nasa-kehrt-zum-mond-zurueck/" data-wpel-link="internal">LCROSS</a> schlugen mit rund 70 Millionen Dollar zu Buche. Beide sahen keine weiche Landung vor und waren technisch weniger ambitioniert. Die Teilnehmer am <em>Lunar X-Prize</em> müssen mit nur 20 Millionen Dollar auskommen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Teilzeitwissenschaftler revolutionieren die Raumfahrt</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <em>Part Time Scientists</em> wollen sich das Leben so einfach wie möglich machen. Der Lander wird mit einer privaten <em>Falcon</em>-Rakete von <em>SpaceX</em> in einen niedrigen Erdorbit (LEO) gestartet. Von dort übernimmt eine zugekaufte Antriebsstufe den Aufstieg in eine lunare Transferbahn, ein genaues Absetzen in die Mondbahn die Landung auf dem Erdtrabanten. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/03/pts_assimov.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/03/pts_assimov_260.jpg" alt="Der Rover Asimov 1 funkt zur Erde - Illustration.
(Bild: Part Time Scientists)"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Rover Asimov 1 funkt zur Erde &#8211; Illustration.<br> (Bild: Part Time Scientists)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ist <em>Asimov 1</em>  auf der Mondoberfläche gelandet, nimmt der Rover Kontakt zur  Bodenstation auf &#8211; und der innovativste Teil der Mission beginnt. Die  Sendeantenne soll zur Einsparung von Gewicht und Platz in die Solarpaneele eingearbeitet werden. Die Antenne reicht unter normalen Umständen nicht aus, um auf der Erde empfangen zu werden. Die Solarzellen, nicht größer als ein DIN A4-Blatt, limitieren die Sendeleistung des nur fünf Kilogramm schweren Fahrzeugs. Doch eigentlich lässt sich auch ein sehr schwaches Signal vom Mond empfangen, wenn wir auf der Erde nur eine ausreichend große Antenne bereitstellen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Wenn man auf der einen Seite eine sehr kleine Antenne mit einer schwachen Leistung hat, brauch man auf der anderen Seite eine größere Antenne&#8220;, sagte Böhme. &#8222;[&#8230;] zur Zeit haben wir 20 Watt für die Sendeleistung der Antenne reserviert. Das ist verglichen mit aktuellen Missionen sehr wenig. Da reden wir über mindestens 70 Watt mit Parabolantenne.&#8220; </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Viele Ohren lauschen dem Zwerg auf dem Mond</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teilzeitwissenschaftler wollen keine der großen NASA-Stationen nutzen, die es bräuchte, so schwachen Signalen vom Mond zu lauschen. Die NASA sei sowieso viel zu unflexibel, die Vorlaufzeit für die Nutzung betrage bis zu drei Monate. Zudem könne man auf diesem Weg nur in kurzen Zeitfenstern mit der Sonde kommunizieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Daher will das Team eine eigene Kommunikationsinfrastruktur aufbauen, die ständig Kontakt zur Sonde halten kann: <em>Belnet</em>. Dazu sollen kleine Stationen aufgebaut werden. &#8222;Eine Station besteht aus der 90-Zentimeter-Schüssel und einer wasserdichten Blackbox dahinter, in der sich die Computerhardware mit dem Netzwerkanschluss befindet. [&#8230;] Die Schüssel ist rundum drehbar und kippbar, um bestimmte Objekte anzupeilen und verfügt über diverse Sensoren wie GPS&#8220;, so Böhme. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Rund 100 Stationen werden über alle Kontinente verteilt und zu einem Zentralrechner verbunden. Gebündelt sollen sie sogar höhere Datenraten vom Mond ermöglichen als mit aktiven NASA-Sonden. Ein weiterer Vorteil: Wenn die Stationen in ausreichender Dichte über alle Kontinente verteilt sind, können rund um die Uhr Signale vom Mond übertragen werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um ihr Ziel zu erreichen hat sich die Gruppe kompetente Unterstützung geholt. Die Mitglieder, die über Kanada, die USA, Puerto Rico, Österreich, Deutschland und andere Länder verteilt leben werden von NASA-Veteranen beraten. Auf dem <em>Chaos Communications Congress</em> wurde Jack W. Crenshaw live zugeschaltet, einem der Architekten für die Flugbahnen der Apolloflugbahnen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch finanziell macht sich das Team keine Sorgen. Sie haben eine Vielzahl Unterstützer aus der Industrie gefunden, die sich durch Sach- oder Geldspenden beteiligen oder Standorte für die Satellitenantennen bereitstellen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Zeitplan ist eng: Bis Ende 2012 müssen die Missionsziele erfüllt sein, um den <em>Lunar X-Prize</em> zu gewinnen. Bis dahin wollen die <em>Part Time Scientists</em> die Kommunikationsinfrastruktur aufbauen, den Rover entwickeln und ihn erfolgreich zum Mond bringen. Im Jahr 2010 sollen die ersten 15 Satellitenschüsseln aufgestellt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Böhme ist durchaus zuversichtlich, dass sie das schaffen können: &#8222;Momentan bin ich der Meinung, dass nur wenige der <em>Lunar X-Prize</em>-Teams eine reelle Chance haben, zu gewinnen. [&#8230;] Leider beschränken sich sehr viele Teams nur auf den <em>Lunar X-Prize</em>. Man sieht an unserem <em>Belnet</em>-Projekt, dass wir auch daran interessiert sind, Technologie zu entwickeln und einen Mehrwert zu schaffen.&#8220; Dies sei immerhin der Grundgedanke des Preises. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mondprogramm der Part Time Scientists</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Start mit <em>SpaceX</em>-Träger</li>



<li>Landung eines DIN A4-großen Rovers auf dem Mond</li>



<li>Sample Return mit Hilfe des Antriebsmoduls</li>



<li>Fahrt des Rovers von mindestens 5.000 Metern</li>



<li>Kommunikation über ein weltweites Netzwerk kleiner Satellitenstationen</li>



<li>Datenraten  50 MBit pro Sekunde aus einem geostationären Orbit, 0,5 MBit pro Sekunde von der Mondoberfläche sollen dabei möglich sein</li>



<li>Live-Übertragung von Bildern und Videos in HD-Qualität</li>



<li>Überleben einer 14-tägigen lunaren Nacht</li>



<li>Maximale Leistungsaufnahme des Rovers: 50 Watt</li>



<li>Solarpaneele (mit integrierter Antenne) kann aktiv zur Erde bzw. zur Sonne ausgerichtet werden</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3419.99999" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Lunar X-Prize</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/lunar-x-prize-ein-heer-von-antennen-lauscht-zum-mond/" data-wpel-link="internal">Lunar X-Prize: Ein Heer von Antennen lauscht zum Mond</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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