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	<title>Rockot &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Rockot &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>GEO-IK-2: Tests teilweise abgeschlossen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/geo-ik-2-tests-teilweise-abgeschlossen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jul 2016 03:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Geodäsiesatellit]]></category>
		<category><![CDATA[GloNaSS]]></category>
		<category><![CDATA[GPS]]></category>
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		<category><![CDATA[SADKO-2]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der russische Satellitenbauer Reschetnjow Informational Satellite Systems teilte am 7. Juli 2016 mit, dass die Tests der raumflugtechnischen Systeme des am 4. Juni 2016 gestarteten Geodäsiesatelliten vom Typ GEO-IK-2 abgeschlossen wurden. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Reschetnjow. Schwerter zu PflugschaarenDer GEO-IK-2-Satellit wurde von einer ehemaligen Interkontinentalrakete, einer sogenannten Konversionsrakete vom Typ Rockot, in den [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der russische Satellitenbauer Reschetnjow Informational Satellite Systems teilte am 7. Juli 2016 mit, dass die Tests der raumflugtechnischen Systeme des am 4. Juni 2016 gestarteten Geodäsiesatelliten vom Typ GEO-IK-2 abgeschlossen wurden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: Reschetnjow.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schwerter zu Pflugschaaren</strong><br>Der GEO-IK-2-Satellit wurde von einer ehemaligen Interkontinentalrakete, einer sogenannten Konversionsrakete vom Typ Rockot, in den Weltraum transportiert. Mittlerweile ist der Satellit mit einer Startmasse von rund 900 Kilogramm auf einer Bahn mit einem der Erde nächsten Bahnpunkt von 945 Kilometern über der Erde und einem erdfernsten Bahnpunkt von 968 Kilometern unterwegs. Die Neigung der aktuellen Bahn beträgt 99,3 Grad. Für einen Erdumlauf benötigt GEO-IK-2 Nr. 12 derzeit rund 104 Minuten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/geoik2artjscrss.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/geoik2artjscrss260.jpg" alt="GEO-IK-2-Satellit - Illustration
(Bild: Reschetnjow)"/></a><figcaption>GEO-IK-2-Satellit &#8211; Illustration<br>(Bild: Reschetnjow)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Erdtrabant besitzt einen zentralen Gerätebehälter mit einem Durchmesser von rund 1,3 Metern. Die Erdbeobachtungsnutzlast umfasst unter anderem ein Dopplersystem, einen Entfernungsmesser und einen Reflektor für Laserlicht. Bestandteile der Beobachtungsnutzlast sind außerdem ein System zur Bereitstellung einer synchronisierten Zeitbasis sowie Empfänger für Navigationssignale der Systeme GloNaSS (Russland) und GPS (USA).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eventuell ebenfalls an Bord befindet sich ein Mikrowellenradiometer namens Miram vom russischen wissenschaftlichen Forschungsinstitut für den Instrumentenbau für die Raumfahrt (<a href="https://web.archive.org/web/20220304032100/https://russianspacesystems.ru/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">RNII KP / РНИИ КП</a>) in Moskau.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hilfe aus dem Westen</strong><br>Das Hauptinstrument der Beobachtungsnutzlast, ein Radiohöhenmesser, kommt vom französisch-italienischen Luft- und Raumfahrtkonzern Thales Alenia Space. Das SADKO-2 genannte Instrument wurde vom Höhenmesser mit der Bezeichnung Poseidon-2 des französischen Erdbeobachtungssatelliten Jason-1 abgeleitet. Die Hauptantenne des Instruments hat einen Durchmesser von rund 1,2 Metern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dual-Use-Raumfahrzeug</strong><br>Der Satellit soll Russland Daten zur Überarbeitung eines geodätischen Koordinatensystems liefern, die Drift der Kontinentalplatten beobachten sowie den Tidenhub und andere weltweite natürliche Phänomene untersuchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Daten des Satelliten mit einer Auslegungsbetriebsdauer von fünf Jahren werden Eingang in neues kartographisches Material finden, und zur Steuerung und Zielprogrammierung von Marschflugkörpern und Raketen verwendet werden können. Zusammen mit einem Schwestersatelliten soll GEO-IK-2 Nr. 12 Bestandteil des Weltraumsegments eines mehrschichtigen militärischen geodätischen Messkomplexes werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tests der Erdbeobachtungsnutzlast des Anfang Juni gestarteten GEO-IK-2 haben laut <a href="https://web.archive.org/web/20220123114411/http://www.iss-reshetnev.com/media/news/news-070716" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Reschetnjow</a> zwischenzeitlich begonnen, nach dem man festgestellt hatte, dass die raumflugtechnischen Systeme des Satelliten funktionieren wie vorgesehen. Die Systeme für Antrieb und Lageregelung, zur Stromerzeugung (Nennleistung 1.000 Watt) und Energiespeicherung, zum Kommandoempfang und zur Telemetrieweiterleitung arbeiten also zufriedenstellend. Entsprechende Nachweise für die einzelnen Komponenten der Beobachtungsnutzlast sind jetzt zu erbringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">GEO-IK-2 Nr. 12 alias Kosmos 2.517 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 41.579 und als COSPAR-Objekt 2016-034A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14392.msg364858#msg364858" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Geo-IK-2 Nr. 2 (Kosmos 2.517) auf Rockot/Breeze-KM von Plessezk</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Russland: Militärischer Erdvermessungssatellit im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/russland-militaerischer-erdvermessungssatellit-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jun 2016 06:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Breeze]]></category>
		<category><![CDATA[Plessezk]]></category>
		<category><![CDATA[Poseidon-2]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Rockot]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[SADKO-2]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 4. Juni 2016 hat eine Rakete vom Typ Rockot vom Kosmodrom Plessezk aus den neuen militärischen Erdvermessungssatelliten GEO-IK-2 Nr. 12 alias Kosmos 2.517 in den Weltraum transportiert. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Russisches Verteidigungsministerium, Reschetnjow, RIA Nowosti, TASS. Die russischen Raketentruppen benutzten für den Start des Satelliten eine sogenannte Konversionsrakete, eine ehemalige Interkontinentalrakete [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 4. Juni 2016 hat eine Rakete vom Typ Rockot vom Kosmodrom Plessezk aus den neuen militärischen Erdvermessungssatelliten GEO-IK-2 Nr. 12 alias Kosmos 2.517 in den Weltraum transportiert.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: Russisches Verteidigungsministerium, Reschetnjow, RIA Nowosti, TASS.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC9359550milru.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC9359550milru260.jpg" alt="Rockot-Start am 4. Juni 2016
(Bild: russisches Verteidigungsministerium)"/></a><figcaption>Rockot-Start am 4. Juni 2016<br>(Bild: Russisches Verteidigungsministerium)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die russischen Raketentruppen benutzten für den Start des Satelliten eine sogenannte Konversionsrakete, eine ehemalige Interkontinentalrakete des Typs SS-19 (alias Stiletto, russische Bezeichnung RS-18. Eine solche Rakete kam dabei zum zweiten Mal im Jahr 2016 zum Einsatz. Der Start von der Rampe 133/3 erfolgte im Auftrag des russischen Verteidigungsministeriums unter der Leitung des Generalmajors Alexander Golowko.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemäß Angaben des russischen Verteidigungsministeriums hob die Rakete exakt um 17:00 Uhr Moskauer Zeit – also um 16:00 Uhr MESZ &#8211; ab. Nach rund zwei Minuten Flug begann die Bahnverfolgung durch automatische Systeme der russischen Luft- und Weltraumüberwachung. Gegen 17:36 Uhr MESZ wurde GEO-IK-2 Nr. 12 von der Oberstufe vom Typ Breeze-KM im All abgesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die vom russischen Raumfahrtkonzern Chruniteschew gebaute Raketenoberstufe wurde vom Bahnverfolgungs- und Satellitenkontrollzentrum der russischen Luft- und Weltraumverteidigungskräfte (Voyska Vozdushno-Kosmicheskoy Oborony, VKO &#8211; Russisch: Войска воздушно-космической обороны, ВКО) German Titow alias Golizyno 2 in Krasnoznamensk westlich von Moskau nach dem Aussetzen des Satelliten in einen sogenannten Friedhofsorbit gesteuert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Reihe von Brennphasen brachten die Oberstufe auf eine etwa 99,23 Grad gegen den Erdäquator geneigte Umlaufbahn mit einem der Erde nächsten Bahnpunkt von rund 406 Kilometern über der Erde und einem erdfernsten Bahnpunkt im Bereich von 950 Kilometern über der Erde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Anschluss an das Aussetzen des Satelliten im vorgesehenen Orbit übernahm die Abteilung für Erdbeobachtung des Kontrollzentrum German Titow Steuerung und Überwachung des Raumfahrzeugs.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/geoik2artjscrss.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/geoik2artjscrss260.jpg" alt="GEO-IK-2-Satellit - Illustration
(Bild: Reschetnjow)"/></a><figcaption>GEO-IK-2-Satellit &#8211; Illustration<br>(Bild: Reschetnjow)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Informationen des russischen Verteidigungsministeriums gibt es stabile Telemetrieverbindungen zu GEO-IK-2 Nr. 12, dessen Systeme normal arbeiten würden. Der neue von Reschetnjow Informational Satellite Systems gebaute Satellit mit dem Erzeugniscode 14F31 und der alternativen Typbezeichnung Mousson 2 zieht in Höhen zwischen 940 und 960 Kilometern auf einer rund 99,28 Grad gegen den Erdäquator geneigten Bahn um die Erde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Satellit soll Daten zur Überarbeitung eines geodätischen Koordinatensystems liefern, die Drift der Kontinentalplatten beobachten sowie den Tidenhub und andere weltweite natürliche Phänomene untersuchen. Das Raumfahrzeug besitzt neben einem zentralen Gerätebehälter mit einem Durchmesser von rund 1,3 Metern einen Radiohöhenmesser des französisch-italienischen Luft- und Raumfahrtkonzerns Thales Alenia Space. Das SADKO-2 genannte Instrument ist als Hauptinstrument des Satelliten anzusehen und wurde vom Höhenmesser mit der Bezeichnung Poseidon-2 des französischen Erdbeobachtungssatelliten Jason-1 abgeleitet.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/2207sadko2jscrss.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/2207sadko2jscrss260.jpg" alt="SADKO-2 Radiohöhenmesser bei Reschetnjow
(Bild: Reschetnjow)"/></a><figcaption>SADKO-2 Radiohöhenmesser bei Reschetnjow<br>(Bild: Reschetnjow)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vorgängersatelliten verfügen neben dem Radiohöhenmesser über ein Dopplersystem, einen Entfernungsmesser, einen optischen Reflektor für Laserlicht und ein System zur Bereitstellung einer synchronisierten Zeitbasis, sowie Empfänger für Navigationssignale der Systeme GloNaSS (Russland) und GPS (USA).</p>



<p class="wp-block-paragraph">1982 hatte die Sowjetunion mit dem Aufbau eines militärischen geodätischen Systems begonnen. 1994 wurde der zunächst letzte Erdvermessungssatellit gestartet und ab 1999 blieben Aktualisierungen der Daten des geodätischen Systems aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">GEO-IK-2 Nr. 11 sollte ab 2011 als erster eines neuen Satellitenpaares frische Messdaten sammeln, um Russlands militärisches geodätisches System auf einen aktuellen Stand zu bringen. Der Satellit gelangte nach seinem Start am 1. Februar 2011 wegen eines Fehlers in der Raketenoberstufe vom Typ Breeze-KM nicht auf die vorgesehene Umlaufbahn, weshalb er seinen Aufgaben nicht nachkommen konnte. Am 28. Juni 2011 erklärten die russischen Weltraumtruppen GEO-IK-2 Nr. 11 offiziell zu einem Totalverlust. Im Juli 2013 trat der Satellit wieder in die Erdatmosphäre ein und wurde dabei zerstört.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ersatz für den aufgegebenen Satelliten sollte ursprünglich bereits im Jahr 2014 gestartet werden. Weil dann jedoch Maßnahmen zum Schutz der Bordelektronik und einige Upgrades der Elektronik vorgenommen wurden, verzögerte sich der Start zunächst auf 2015, dann auf 2016. Am 31. März 2016 sendete sein Hersteller GEO-IK-2 Nr. 12 schließlich an das Kosmodrom Plessezk. Ein letzter Startaufschub um rund zwei Wochen wurde im Mai 2016 beschlossen. Grund für den Aufschub sollen nicht näher beschriebene technische Probleme gewesen sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">GEO-IK-2 Nr. 12 alias Kosmos 2.517 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 41.579 und als COSPAR-Objekt 2016-034A. Die Breeze-KM-Oberstufe ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 41.580 und als COSPAR-Objekt 2016-034B.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14392.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Geo-IK-2 Nr. 2 (Kosmos 2.517) auf Rockot/Breeze-KM von Plessezk</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Russland: Militärkommunikationssatelliten gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/russland-militaerkommunikationssatelliten-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Sep 2015 05:36:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Breeze-KM]]></category>
		<category><![CDATA[Chrunitschew]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
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		<category><![CDATA[Rodnik]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 24. September 2015 gegen 0:00 Uhr MESZ wurde eine dreistufige Rockot-Rakete im russischen Plessezk vom Startplatz 133/3 gestartet. An Bord befanden sich drei Satelliten vom Typ Rodnik alias Strela-3M, die die Bezeichnungen Kosmos 2507 bis Kosmos 2509 erhielten. Autor: Thomas Weyrauch. Quelle: Kommersant, Reschetnjow, RIAN, Russisches Verteidigungsministerium, TASS Die für den Transport der neuen Erdtrabanten [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading"><strong>Am 24. September 2015 gegen 0:00 Uhr MESZ wurde eine dreistufige Rockot-Rakete im russischen Plessezk vom Startplatz 133/3 gestartet. An Bord befanden sich drei Satelliten vom Typ Rodnik alias Strela-3M, die die Bezeichnungen Kosmos 2507 bis Kosmos 2509 erhielten.</strong></h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>.   Quelle: Kommersant, Reschetnjow, RIAN, Russisches Verteidigungsministerium, TASS</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/rodniks24092015RussVertMin600.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/rodniks24092015RussVertMin260.jpg" alt="" class="wp-image-16891" width="260" height="195"/></a><figcaption>Rockot-Start in Plessezk
(Bild: Russisches Verteidigungsministerium</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die für den Transport der neuen Erdtrabanten verwendete Rakete setzte sich aus zwei Stufen einer ehemaligen Interkontinentalrakete des Typs SS-19 (alias Stiletto, russische Bezeichnung RS-18) und einer Breeze-KM-Oberstufe zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Triebwerke RD-244 der ersten und RD-235 der zweiten Stufe sowie die der Breeze-KM-Oberstufe wurden mit unsymmetrischem Dimethylhydrazin und Distickstofftetroxid betrieben. Alle Raketenstufen wurden vom russischen Raketenbauer Chrunitschew hergestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste Satellit des Typs Rodnik bzw. Strela-3M gelangte am 21. Dezember 2005 auf einer Kosmos-3M-Rakete für das russisches Verteidigungsministerium ins All, drei weitere Satelliten erreichten am 23. Mai 2008 auf einer Rockot-Rakete den Weltraum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zuletzt gestarteten Satelliten haben nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums am 24. September 2015 ihre Zielorbits erreicht. Sie kreisen auf rund 82,5 Grad gegen den Erdäquator geneigten Bahnen in Höhen um 1.500 Kilometer um die Erde.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/gonecm016jsciss.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/gonecm016jsciss260.jpg" alt="" class="wp-image-16890" width="260" height="173"/></a><figcaption>Rodnik-Satellit beim Hersteller
(Bild: Reschetnjow)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Orbitaleinheit aus Breeze-KM-Oberstufe und den Satelliten war vorher nach rund fünf Minuten Flug gegen 0:05 Uhr MESZ von der 2. Stufe der Rockot abgetrennt worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Kommando- und Messzentrum der russischen Weltraumstreitkräfte German Titow alias Golizyno 2 in Krasnoznamensk westlich von Moskau hat die Kontrolle der Satelliten übernommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das russische Verteidigungsministerium meldete, dass die drei von Reschetnjow Informational Satellite Systems (JSC ISS) gebauten Satelliten funktionieren wie vorgesehen. Verbindungen mit den Satelliten habe man aufgebaut, die Telemetrie sei stabil, hieß es weiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die nach Angaben ihres Herstellers für fünf Jahre Einsatz ausgelegten Raumfahrzeuge haben eine Masse von jeweils rund 280 Kilogramm.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kosmos 2507 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 40.920 und als COSPAR-Objekt 2015-050A, Kosmos 2508 mit der NORAD-Nr. 40.921 und als COSPAR-Objekt 2015-050B, Kosmos 2509 mit der NORAD-Nr. 40.922 sowie als COSPAR-Objekt 2015-050C.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zusätzliches Objekt, vermutlich die Breeze-KM-Oberstufe, ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 40.923 und als COSPAR-Objekt 2015-050D.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3428.msg342434#msg342434" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Russische Raumfahrt</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3958.msg342433#msg342433" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Militärische Raketen- und Raumfahrtneuigkeiten</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/russland-militaerkommunikationssatelliten-gestartet/" data-wpel-link="internal">Russland: Militärkommunikationssatelliten gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Russland startet drei Militärkommunikationssatelliten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/russland-startet-drei-militaerkommunikationssatelliten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 May 2014 19:15:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Rodnik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 23. Mai 2014 um 7:27 Uhr und 54 Sekunden MESZ wurde eine dreistufige Rockot-Rakete im russischen Plessezk vom Startplatz 133/3 gestartet. An Bord befanden sich drei Satelliten vom Typ Rodnik alias Strela-3M, die die Bezeichnungen Kosmos 2496 bis Kosmos 2498 erhielten. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Chrunitschew, ITAR-TASS, Reschetnjow, RIA Novosti. Die verwendete [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 23. Mai 2014 um 7:27 Uhr und 54 Sekunden MESZ wurde eine dreistufige Rockot-Rakete im russischen Plessezk vom Startplatz 133/3 gestartet. An Bord befanden sich drei Satelliten vom Typ Rodnik alias Strela-3M, die die Bezeichnungen Kosmos 2496 bis Kosmos 2498 erhielten.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Chrunitschew, ITAR-TASS, Reschetnjow, RIA Novosti.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die verwendete Rakete setzte sich aus zwei Stufen einer ehemaligen Interkontinentalrakete des Typs SS-19 (alias Stiletto, russische Bezeichnung RS-18) und einer Breeze-KM-Oberstufe zusammen. Die Triebwerke RD-244 der ersten und RD-235 der zweiten Stufe sowie die der Breeze-KM-Oberstufe wurden mit unsymmetrischem Dimethylhydrazin und Distickstofftetroxid betrieben. Alle Raketenstufen wurden vom russischen Raketenbauer Chrunitschew hergestellt.
<br>
Der erste Satellit des Typs Rodnik bzw. Strela-3M gelangte am 21. Dezember 2005 auf einer Kosmos-3M-Rakete für das russisches Verteidigungsministerium ins All, drei weitere Satelliten erreichten am 23. Mai 2008 auf einer Rockot-Rakete den Weltraum. Die zuletzt gestarteten Satelliten haben gegen 9:12 Uhr MESZ am 23. Mai 2014 ihre Zielorbits erreicht, das Kommando- und Messzentrum der Russischen Weltraumstreitkräfte hat die Kontrolle der Satelliten übernommen. Nach Angaben von Reschetnjow Informational Satellite Systems (JSC ISS), Hersteller der drei Satelliten, funktionieren sie wie vorgesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erste Bahnverfolgungsdaten legen nahe, dass neben den drei militärischen Kommunikationssatelliten und der Raketenoberstufe Breeze-KM ein weiteres Objekt eine Endumlaufbahn erreichte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kosmos 2496 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 39.761 und als COSPAR-Objekt 2014-028A, Kosmos 2497 mit der NORAD-Nr. 39.762 und als COSPAR-Objekt 2014-028B, Kosmos 2498 mit der NORAD-Nr. 39.763 sowie als COSPAR-Objekt 2014-028C. Das zusätzliche Objekt ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 39.765 und als COSPAR-Objekt 2014-028E.</p>
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			</item>
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		<title>Luftqualitätswächter Sentinel 5p fliegt Rockot</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/luftqualitaetswaechter-sentinel-5p-fliegt-rockot/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Feb 2014 16:08:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Chrunitschew]]></category>
		<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
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		<category><![CDATA[Rokot]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel-5P]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 29. Januar 2014 gab der Startanbieter Eurockot Launch Services GmbH (Eurockot) mit Sitz in Bremen bekannt, dass er von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) mit dem Start des Erdbeobachtungssatelliten Sentinel 5p beauftragt wurde. Quelle: Chrunitschew, Dutch Space, ESA, Eurockot, KNMI, NSO. Vertont von Peter Rittinger. Der beim Start voraussichtlich rund 900 Kilogramm schwere Satellit auf [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 29. Januar 2014 gab der Startanbieter Eurockot Launch Services GmbH (Eurockot) mit Sitz in Bremen bekannt, dass er von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) mit dem Start des Erdbeobachtungssatelliten Sentinel 5p beauftragt wurde.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Chrunitschew, Dutch Space, ESA, Eurockot, KNMI, NSO. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2014-02-05-57840.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/Sentinel5precursorESAPCarril2012.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/Sentinel5precursorESAPCarril2012300.jpg" alt=""/></a><figcaption>Sentinel 5p &#8211; Illustration<br>(Bild: ESA / P. Carril)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der beim Start voraussichtlich rund 900 Kilogramm schwere Satellit auf Basis des AstroBus-L 250 M entsteht derzeit in einer Fabrik von Airbus Defence &amp; Space in Stevenage in Großbritannien rund 50 Kilometer nördlich von London. Sentinel 5p ist Teil eines von der Europäischen Union finanzierten und von der ESA umzusetzenden Programms namens Copernicus, dass die offizielle Bezeichnung GMES trägt. GMES steht für Global Monitoring for the Environment and Security, übersetzt weltweites Beobachten von Umwelt und Sicherheit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aufgabe von Sentinel 5p im Rahmen von GMES wird es sein, die Luftqualität in der Atmosphäre fortlaufend zu messen. Dafür wird der Satellit mit einem Spektrometer namens TROPOMI ausgestattet. TROPOMI steht für TROPOspheric Monitoring Instrument, übersetzt Instrument zur Beobachtung der Troposphäre.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Instrument soll die mit SCIAMACHY (SCanning Imaging Absorption SpectroMeter for Atmospheric CHartographY) an Bord des am 1. März 2002 gestarteten ESA-Erdbeobachtungssatelliten Envisat und von OMI (Ozone Monitoring Instrument) an Bord des am 15. Juli 2004 gestarteten Erdbeobachtungssatelliten Aura der US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtagentur NASA begonnenen Untersuchungen fortsetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aktuelle Daten von SCIAMACHY stehen wegen des überraschenden Ausfalls von Envisat am 8. April 2012 nicht mehr zur Verfügung. Aura wird seinen Betrieb deutlich vor dem Start eines Satelliten namens Sentinel 5 (ohne p in der Bezeichnung) mit dem ursprünglich geplanten Nachfolgeinstrument für SCIAMACHY eingestellt haben. Sentinel 5p kommt deshalb die wichtige Funktion zu, einem Instrument eine Plattform zu bieten, das die Lücke füllen und eine Datenkontinuität sicherstellen kann. Das p in Sentinel 5p steht dementsprechend für precursor, übersetzt Vorläufer oder Wegbereiter. TROPOMI soll die Lücke füllen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">TROPOMI ist eine Konstruktion von Dutch Space, einem Unternehmen von Airbus Defence &amp; Space, und wird in Zusammenarbeit mit dem Königlich-Niederländischen Meteorologischen Institut (KNMI), dem Niederländischen Institut für Weltraumforschung (SRON) und der Niederländischen Organisation für Angewandte Naturwissenschaftliche Forschung (TNO) realisiert. Finanziert wird das Instrument gemeinsam von der ESA und der niederländischen Raumfahrtorganisation (NSO, Netherlands Space Office).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es deckt einen Bereich vom Ultravioletten bis zur kurzwelligen Infrarotstrahlung im Spektrum ab (270 &#8211; 775 Nanometer), und besitzt zusätzlich die Fähigkeit, kurzwellige Infrarotstrahlung zwischen 2.305 und 2.385 Nanometern zu erfassen. Das eigentliche Instrument hat eine Masse von 206,6 Kilogramm, sein Steuerrechner von 17,4 Kilogramm.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/rokotshemaengl1kopirovaniekhrunichev800.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/rokotshemaengl1kopirovaniekhrunichev300.jpg" alt="" width="304" height="343"/></a><figcaption>Rockot im Startbehälter<br>(Bild: Chrunitschew)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">7 Jahre lang soll TROPOMI arbeiten und dabei Informationen über die Zusammensetzung der Atmosphäre und unter anderem deren Gehalt an Stickstoffdioxid (NO<sub>2</sub>), Schwefeldioxid (SO<sub>2</sub>), Kohlenmonoxid (CO), Formaldehyd (CH<sub>2</sub>O) und Aerosolen bestimmen und Daten über den Gehalt von Ozon (O<sub>3</sub>) sammeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der für Sentinel 5p vorgesehene Erdorbit wird eine Wiederholrate von 17 Tagen erlauben, das bedeutet, der Satellit überfliegt mit seiner Instrumentennutzlast alle 17 Tage bzw. alle 227 Umläufe die selbe Stelle der Erdoberfläche. Die Schwadbreite von TROPOMI beträgt ~ 2.600 Kilometer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit das rund 220 Kilogramm schwere Instrument TROPOMI mit einem Stromverbrauch von maximal 200 Watt sinnvoll betrieben werden kann, soll Sentinel 5p auf eine annähernd polare, sonnensynchrone, 98,74 Grad gegen den Erdäquator geneigte Umlaufbahn in rund 830 Kilometern (824 laut NSO) über der Erde gebracht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eurockot, ein Gemeinschaftsunternehmen des europäischen Luft- und Raumfahrtkonzerns Airbus Defense und Space (51%) und des russischen Raumfahrtunternehmens Chrunitschew (49%), wird für den Start von Sentinel 5p eine sogenannte Konversionsrakete namens Rokot bzw. Rockot, eine ehemalige Interkontinentalrakete des Typs SS-19 (alias Stiletto, russische Bezeichnung RS-18), einsetzen, welche um eine neue Oberstufen des Typs Bris-KM von Chrunitschew ergänzt wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Starttermin wird derzeit einer im Jahre 2016 anvisiert. Wie bei früheren Rockot-Missionen wird auch der Start mit Sentinel 5p aus einem Startbehälter auf der Startanlage 133/3 des Kosmodroms Plesezk im Norden Russlands erfolgen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Swarm &#8211; Start verschoben</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/swarm-start-verschoben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Oct 2013 21:45:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Briz-KM]]></category>
		<category><![CDATA[EADS]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Magnetfeld]]></category>
		<category><![CDATA[Rockot]]></category>
		<category><![CDATA[SWARM]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Start der europäischen Wissenschaftsmission Swarm zur Vermessung des Magnetfelds unseres Heimatplaneten wird auf Ende November 2013 verschoben. Grund sind wohl technische Probleme an der Oberstufe des verwendeten Rockot-Trägers. Ein Beitrag von Michael Clormann. Quelle: ESA, spaceflightnow.com. Die drei von EADS Astrium gebauten, identischen Einzelsatelliten des Swarm-Projekts trafen bereits im September wohlbehalten auf dem Startgelände [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Start der europäischen Wissenschaftsmission Swarm zur Vermessung des Magnetfelds unseres Heimatplaneten wird auf Ende November 2013 verschoben. Grund sind wohl technische Probleme an der Oberstufe des verwendeten Rockot-Trägers.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Michael Clormann</a>. Quelle: ESA, spaceflightnow.com.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31102013224536_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31102013224536_small_1.jpg" alt="ESA - B. Bergaglio" width="260"/></a><figcaption>
Die russische Bris-KM Oberstufe, welche unter anderem für den Rockot-Träger der Eurockot Launch Services verwendet wird. 
<br>
(Bild: ESA &#8211; B. Bergaglio)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die drei von EADS Astrium gebauten, identischen Einzelsatelliten des Swarm-Projekts trafen bereits im September wohlbehalten auf dem Startgelände in der russischen Oblast Archangelsk ein. Seither laufen die unmittelbaren Startvorbereitungen, die neben ausgiebigen Abschlusstests der Wissenschaftssatelliten auch deren Betankung mit Treibstoff – bereits Mitte Oktober abgeschlossen &#8211; und die abschließende Integration auf dem Launcher beinhalten. Letztere begann am vergangenen Montag mit einer optischen Abnahme der Raumfahrzeuge. Bis zum Ende dieser Woche sollen alle drei Satelliten auf einem gemeinsamen Adapter installiert sein, der ihren gleichzeitigen Transport in den Orbit mit Hilfe der Bris-KM Oberstufe ermöglicht. Den ersten Verlautbarungen des Projektteams bei der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) nach zu vermuten, hängt die nun angekündigte Verzögerung mit einer defekten Komponente der Oberstufe selbst zusammen. Sobald diese ausgewechselt ist, sollte die Integration des Nutzlastadapters samt Swarm in den Träger innerhalb der nächsten Woche(n) fortgesetzt werden können. Insgesamt erlebte die Mission, unter anderem durch Komplikationen mit dem gewählten Träger, bereits mehrfache Terminverschiebungen. Ursprünglich war sogar mit einem Start für das Jahr 2009 gerechnet worden.     <br>Aufgabe der drei Swarm-Satelliten nach ihrem Start wird es sein, das Erdmagnetfeld in bisher unerreichter Präzision zu vermessen. Dabei interessieren insbesondere auch die Schwankungen und längerfristigen Veränderungen des Feldes im Hinblick nicht nur auf ihre Aussagekraft über das Innere unseres Planeten, sondern auch auf ihre Klimawirkung an seiner Oberfläche und in der Atmosphäre. Über die Prozesse im Erdinneren und ihre Auswirkungen auf Magnet- und Schwerefeld der Erde hatten zuvor bereits andere Forschungsmissionen vom All aus Daten gesammelt: etwa CHAMP (Deutschland) in den Jahren 2000 bis 2010, der Cluster-Verbund (Europa/USA) seit 2000, die Doppelmission GRACE (Deutschland/USA) seit 2002 und nach dem Start im Jahr 2009 auch der GOCE-Satellit (Europa).    </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31102013224536_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31102013224536_small_2.jpg" alt="ESA/AOES Medialab" width="260"/></a><figcaption>
Studie der drei Swarm-Satelliten im Orbit. Die Auslegerarme für den wissenschaftlichen Betrieb verlängern die Raumfahrzeuge letztlich um gut neun Meter. 
<br>
(Bild: ESA/AOES Medialab)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zwei der Swarm-Trabanten sollen in eine polare Umlaufbahn auf etwa 450 Kilometer Höhe gebracht werden, während der dritte Satellit noch etwa 80 Kilometer weiter entfernt den Blauen Planeten umkreisen wird. Durch diesen räumlich verteilten „Formationsflug“ der Mission kann eine genauere und umfangreichere Erfassung des Magnetfelds erfolgen, die, so hoffen die Projektbeteiligten, dessen verschiedenen Quellen unterscheidbar und damit ihre Wechselwirkung besser als bisher nachvollziehbar macht. Relevanz erlangt die Frage nach den Eigenschaften und den Einflüssen auf das Erdmagnetfeld vor dem Hintergrund seiner merklich abnehmenden Intensität während der letzten Dekaden. Grundsätzlich schirmt es, wie auch die Atmosphäre, einen Großteils des sowohl für Lebewesen als auch für niedrig fliegende, künstliche Erdsatelliten schädlichen Sonnenwinds ab. Bis zu seiner vollständigen, zyklischen Umpolung in voraussichtlich einigen tausend Jahren, wird das Feld wohl, nach jetzigem Wissensstand, ständig weiter an Stärke verlieren.    </p>



<p class="wp-block-paragraph">Swarms Satelliten weisen eine keilförmige, längliche Formgebung auf, die von Anfang an speziell im Hinblick auf die gemeinsame Integrierbarkeit im Nutzlastbereich nur einer Trägerrakete hin ausgerichtet wurde. Jedes der Raumfahrzeuge ist im Startzustand etwa fünf Meter hoch, misst jedoch in der Breite nur gut eineinhalb Meter. Samt mitgeführtem Treibstoff beträgt ihre Masse jeweils rund 470 Kilogramm.    </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3988.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Swarm</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11912.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Rockot-KM mit 3x Gonets-M</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4207.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">GOCE mit Rockot</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/swarm-start-verschoben/" data-wpel-link="internal">Swarm &#8211; Start verschoben</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Leistung letzter Rockot und ihrer Nutzlast rätselhaft</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/leistung-letzter-rockot-und-ihrer-nutzlast-raetselhaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 May 2013 04:12:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Breeze-KM]]></category>
		<category><![CDATA[Chrunitschew]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlfunktion]]></category>
		<category><![CDATA[Oberstufe]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Rockot]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=36554</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 15. Januar 2013 hatte eine konvertierte russische Interkontinentalrakete drei militärische Kommunikationssatelliten in den Weltraum transportiert. Beteiligte Unternehmen und staatliche Stellen bezeichneten den Start damals als Erfolg. Jetzt mehren sich die Anzeichen für Probleme mit der Raketenoberstufe und den im Weltraum ausgesetzten Satelliten. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: flightglobal.com, Raumfahrer.net, spacesafetymagazine.com. Kurz nach dem [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/leistung-letzter-rockot-und-ihrer-nutzlast-raetselhaft/" data-wpel-link="internal">Leistung letzter Rockot und ihrer Nutzlast rätselhaft</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 15. Januar 2013 hatte eine konvertierte russische Interkontinentalrakete drei militärische Kommunikationssatelliten in den Weltraum transportiert. Beteiligte Unternehmen und staatliche Stellen bezeichneten den Start damals als Erfolg. Jetzt mehren sich die Anzeichen für Probleme mit der Raketenoberstufe und den im Weltraum ausgesetzten Satelliten.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: flightglobal.com, Raumfahrer.net, spacesafetymagazine.com.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-a4e66d65"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23052013061253_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23052013061253_small_1.jpg" alt="ESA / P. Carril" width="300" height="225"/></a><figcaption class="wp-element-caption">
Rockot mit Nutzlast unter Verkleidung &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ESA / P. Carril)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Kurz nach dem Start der sogenannten Konversionsrakete, einer ehemaligen Rakete des Typs SS-19 (alias Stiletto, russische Bezeichnung RS-18), hatte unter anderem flightglobal.com bereits auf den ungewöhnlichen Umstand hingewiesen, dass die Raketenoberstufe Breeze-KM zusammen mit den ausgesetzten Satelliten in ähnlichen Bahnen die Erde umkreist. Es hatte eventuell kein größeres Kollisionsvermeidungsmanöver und vermutlich keine Aktivitäten der Oberstufe zur Vorbereitung eines Deorbitings gegeben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus Unterlagen des Vermarkters der Rakete Eurockot geht hervor, dass die Raketenoberstufe im Verlauf einer typischen Mission rund 11 Minuten nach dem Aussetzen des letzten Satelliten mit einer letzten Brennphase ihres Hauptantriebs beginnen sollte, damit die Umlaufgeschwindigkeit und damit das Perigäum der Bahn &#8211; der erdnächste Bahnpunkt &#8211; der Stufe herabgesetzt wird, um so eine Flugbahn zu erreichen, die einen rascheren zerstörerischen Wiedereintritt des nicht mehr benötigten Flugkörpers ermöglicht. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-50e57c3e"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23052013061253_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23052013061253_small_2.jpg" alt="ESA" width="300" height="238"/></a><figcaption class="wp-element-caption">
Oberstufe vom Typ Breeze-KM 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Hat die letzte geplante Brennphase nicht stattgefunden, ist davon auszugehen, dass sich noch nicht unerhebliche Mengen Treibstoffe an Bord der Oberstufe befinden. Liefen die automatischen Vorgänge an Bord der Stufe nicht wie ursprünglich geplant ab, ist es außerdem nicht unwahrscheinlich, dass sich die Stufe nicht passiviert hat, was bedeutet, dass es neben den Treibstofftanks andere Behälter und Leitungen gibt, die unter Druck und Spannung stehen. In diesem Zustand und auf dieser Bahn stellt die Oberstufe eine reale Gefahr für andere Raumfahrzeuge dar. Andere Raketenoberstufen, die ihre Missionen in der Vergangenheit nicht abwickelten wie geplant, explodierten nach einiger Zeit und sorgten für eine maßgebliche Vermehrung gefährlichen Weltraumschrotts. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass die Oberstufe nach dem Start am 15. Januar 2013 sich nicht wie geplant verhielt, meldete zwischenzeitlich die russische Tageszeitung Iswestija unter Bezug auf hochrangige Mitarbeiter der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos. Nach Angaben der Quelle der Zeitung wurden die Satelliten nicht auf den ursprünglich vorgesehenen Bahnen ausgesetzt und bewegten sich schneller als geplant &#8211; was bedeutet, dass die Bahnen von Kosmos 2.482, 2.483 und 2.484 zumindest zum Teil zu niedrig ausfielen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Iswestija hieß es weiter, dass die drei ausgesetzten Satelliten drei Monate lang unter nachteiligen Bedingungen um die Erde kreisten, während man versuchte, von Kontrollzentren aus die Einsatzbereitschaft der Satelliten herzustellen. Zwei der Satelliten habe man derzeit unter Kontrolle, den dritten könne man als Totalverlust betrachten. Die drei Satelliten mit einer Masse von jeweils rund 280 Kilogramm befinden sich nach aktuellen Daten auf Bahnen mit einer Inklination von rund 82,5 Grad mit den erdnächsten und erdfernsten Bahnpunkten wie folgt: 1.480,7 x 1.522,7 km, 1.484,1 x 1.510,1 km und 1.482,0 x 1.521,3 km. Die nicht entsorgte Oberstufe läuft ebenfalls auf einer Bahn mit einer Neigung von 82,5 Grad gegen den Äquator um die Erde, ihr erdnächster Bahnpunkt liegt bei 1,482 km, ihr erdfernster Bahnpunkt bei 1.521,3 km. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-ce9a7fd2"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23052013061253_small_3.jpg" alt="Reschetnjow Informational Satellite Systems" width="300" height="239"/><figcaption class="wp-element-caption">
russ. Kosmos-Kommunikationssatellt &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Reschetnjow Informational Satellite Systems)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Fehlersignatur der Oberstufe ähnele nach Angaben des Herstellers des Geräts Chrunitschew der beim Start des Geodäsisatellliten GEO-IK-2 aufgetretenen, berichtete spacesafetymagazine.com am 16. Mai 2013. GEO-IK-2 war nach der Abtrennung von der Oberstufe in einem Orbit mit einem Apogäum von rund 1.021 und einem Perigäum von rund 369 Kilometern über der Erde unterwegs, statt wie geplant auf einer annähernd kreisförmigen Bahn in rund 1.000 Kilometern Höhe. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach monatelangem Kampf gelang es, den Satelliten immerhin unter ein stabiles Betriebsregime zu bringen, und als Ausbildungssatelliten zur Verfügung zu stellen. Seinen ursprünglichen Einsatzzweck kann GEO-IK-2 auf seiner jetzigen Bahn nicht erfüllen. Die ungeeignete Bahn wird auf einen Fehler im Kontrollsystem der Oberstufe zurückgeführt. Nach dem neuerlichen Oberstufenfehler könnten Starts von Rockot-Raketen im Juli 2013 wieder aufgenommen werden, habe der Chrunitschew-Sprecher Alexander Bobrenew mitgeteilt, meldete spacesafetymagazine.com. Roskosmos habe verlauten lassen, dass es keine Rockot-Starts geben werde, bis ein Komitee unter Beteiligung verschiedener russischer Ministerien eine vom Hersteller vorgeschlagene Veränderung an Oberstufen des Typs Breeze-KM abgenommen hat, schrieb das Magazin weiter. </p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Erster Start 2013 erfolgreich</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erster-start-2013-erfolgreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jan 2013 13:54:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[Plessezk]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Rockot]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Strela]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der erste Raumfahrtstart des Jahres 2013 erfolgte gestern nachmittag vom Kosmodrom Plesezk aus. An Bord waren drei militärische Kommunikationssatelliten. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, RN. Die Rokot-Trägerrakete mit Bris-KM-Oberstufe startete gegen 17.25 Uhr MEZ vom Startplatz 133/3 aus. Wenige Minuten später wurden die drei Satelliten auf ihren Zielbahnen ausgesetzt. Dabei handelt es sich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der erste Raumfahrtstart des Jahres 2013 erfolgte gestern nachmittag vom Kosmodrom Plesezk aus. An Bord waren drei militärische Kommunikationssatelliten.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatze</a>l. Quelle: Roskosmos, RN.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Rokot-Trägerrakete mit Bris-KM-Oberstufe startete gegen 17.25 Uhr MEZ vom Startplatz 133/3 aus. Wenige Minuten später wurden die drei Satelliten auf ihren Zielbahnen ausgesetzt. Dabei handelt es sich um Strela-3M 4, 5 und 6. 
<br>
Die Satelliten sind für den Datenaustausch zwischen einzelnen Einheiten des russischen Militärs vorgesehen. Typischerweise werden sie von mobilen Endgeräten angefunkt und leiten ihre Nachrichten beim Überflug einer Bodenstelle weiter. Die Masse eines Satelliten liegt bei etwa 225 kg, die Lageregelung erfolgt passiv durch ein Stabilisationsgewicht. Dieses befindet sich an einem langen Ausleger. Die Schwerkraft der Erde sorgt nun dafür, dass der Satellit die korrekte Lage einnimmt, ohne dass aktive Lageregelungskomponenten benötigt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die drei Satelliten gelangten auf Bahnen mit Höhen zwischen 1.477 und 1.504 km bei Bahnneigungen um 82,5 Grad. Sie sollen etwa 5 Jahre lang in Funktion bleiben. Die offizielle Bezeichnung der Satelliten lautet Kosmos 2.482 bis 2.484. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Rokot ist ein aus der militärischen Langstreckenrakete UR-100N abgeleiteter Träger für kleinere Nutzlasten. Sie verfügt zusätzlich über eine Oberstufe der Typen Bris-K oder Bris-KM. Damit kommt sie auf eine Nutzlast von maximal 1,8 t in einen erdnahen Orbit. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11364.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Kosmos / drei Rodnik-C- ROKOT / Briz-KM</a></li></ul>
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		<title>Sentinel 2A und Sentinel 3A fliegen Rockot</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sentinel-2a-und-sentinel-3a-fliegen-rockot/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 08:58:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
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		<category><![CDATA[OLCI]]></category>
		<category><![CDATA[Plesezk]]></category>
		<category><![CDATA[Rockot]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel 2]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel 2A]]></category>
		<category><![CDATA[SRAL]]></category>
		<category><![CDATA[SS-19]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 9. Februar 2012 wurde zwischen der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA) und dem Raketenvermarkter, der Eurockot Launch Services GmbH, ein Vertrag über den Start der beiden europäischen Erdbeobachtungssatelliten Sentinel 2A und Sentinel 3A auf Rockot-Raketen unterzeichnet. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Astrium, ESA, Eurockot. Die zwei Starts werden in Plesezk im Norden Russlands voraussichtlich ab [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 9. Februar 2012 wurde zwischen der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA) und dem Raketenvermarkter, der Eurockot Launch Services GmbH, ein Vertrag über den Start der beiden europäischen Erdbeobachtungssatelliten Sentinel 2A und Sentinel 3A auf Rockot-Raketen unterzeichnet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Astrium, ESA, Eurockot.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zwei Starts werden in Plesezk im Norden Russlands voraussichtlich ab Ende 2013 stattfinden. Sentinel 2A und Sentinel 3A sollen dabei auf niedrige polare Erdumlaufbahnen befördert werden. Bei den dabei zur Verwendung kommenden dreistufigen Rockot-Raketen des Anbieters Eurockot handelt es sich um konvertierte Interkontinentalraketen (SS 19), ausgestattet mit Oberstufen des Typs Bris-KM vom russischen Raumfahrtkonzern Chrunitschew. Letzterer ist mit 49% an der in Bremen ansässigen Eurockot Launch Services GmbH beteiligt, Astrium hält 51% der Unternehmensanteile. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11022012095837_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11022012095837_small_1.jpg" alt="ESA/P. Carril" width="260"/></a><figcaption>Sentinel 2A über der Erde &#8211; Illustration. (Bild: ESA/P. Carril) </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Sentinel 2A war 2008 von der ESA bei Astrium in Auftrag gegeben worden. Das unter Verwendung eines in Spanien von CASA hergestellten Satellitenbusses in Friedrichshafen gebaute Raumfahrzeug mit einer Masse von rund rund 1.180 Kilogramm besitzt ein hochauflösendes optisches Sensorsystem. Die Abtastbreite des Systems beträgt rund 290 Kilometer. Das System ist in der Lage, Bilddaten im Bereich des sichtbaren Lichts und im Infraroten in 13 Bändern des Spektrums zu erfassen. Bei vier Bändern beträgt die Auflösung 10 Meter, bei sechs Bändern 20 Metern, und auf drei Bändern ist eine Auflösung von 60 Metern möglich. Die tägliche Datenausbeute wird auf rund 800 Gigabyte geschätzt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11022012095837_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11022012095837_small_2.jpg" alt="ESA/J. Huart" width="260"/></a><figcaption>Sentinel 3A im All &#8211; Illustration. (Bild: ESA/J. Huart) </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Sentinel 3A handelt es sich um ein Erzeugnis des französisch-italienischen Luft- und Raumfahrtkonzerns Thales Alenia. Bei seiner Konstruktion wurde direkt auf die Erfahrungen mit den europäischen Erdbeobachtungssatelliten ERS 2 und Envisat zurückgegriffen. Mit einer im C- und im K<sub>u</sub>-Band arbeitenden Radaranlage namens Synthetic Aperture Radar Altimeter (SRAL) soll eine Auflösung von rund 300 Metern erreicht werden. Für das Ocean and Land Colour Instrument (OLCI) an Bord von Sentinel 3A wird ebenfalls eine Auflösung von rund 300 Metern angegeben, Daten sollen auf 21 unterschiedlichen Bändern erfasst werden. Außerdem erhält Sentinel 3A ein SLSTR für Sea and Land Surface Temperature Radiometer genanntes Radiometer zur Temperaturmessung. Die Messgenauigkeit dieses Instruments mit 9 Kanälen und 2 zusätzlichen Bändern zur Feststellung von Bränden auf der Erdoberfläche liegt bei unter 0,3 Grad Kelvin. In der Fläche liegt die Auflösung je nach verwendetem Spektralband zwischen 500 Metern und einem Kilometer.  <br>Die beiden Satelliten sind Bestandteil einer GMES für Global Monitoring for Environment and Security genannten europäischen Initiative zur Nutzung satellitengestützter Erdbeobachtung, die unter anderem der Umweltüberwachung, dem Katastrophenmanagement und der Gewinnung sicherheitsrelevanter Informationen dient. Organisiert und durchgeführt wird GMES unter gemeinsamer Führung der Europäischen Kommission und der ESA. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldungen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/arianespace-soll-sentinel-1a-ins-all-transportieren/" data-wpel-link="internal">Arianespace soll Sentinel 1A ins All transportieren (21. Dezember 2010)</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/astrium-baut-sentinel-2b/" data-wpel-link="internal">Astrium baut Sentinel 2B (02. April 2010)</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rockot und Strela &#8211; Technische Daten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/rockot-und-strela-technische-daten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jun 2011 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Rockot]]></category>
		<category><![CDATA[Strela]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=76678</guid>

					<description><![CDATA[<p>Hier finden Sie die technischen Daten der beiden Raketentypen Rockot und Strela Rockot Stufen 3 Höhe 29,2 Meter Durchmesser 2,5 Meter Startschub 1850 kN Startmasse 107 t Treibstoffmasse 99,980 t Max. Nutzlast 1,8 t (LEO), 1 t (SSO) Erster Start 20. November 1999 Letzter Start im Einsatz Treibstoff UDMH/N2O4 Triebwerke 1. Stufe: 4x KB Kimautomatiki [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Hier finden Sie die technischen Daten der beiden Raketentypen Rockot und Strela</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Rockot</strong></p>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td><strong>Stufen</strong></td><td><em>3</em></td></tr><tr><td><strong>Höhe</strong></td><td><em>29,2 Meter</em></td></tr><tr><td><strong>Durchmesser</strong></td><td><em>2,5 Meter</em></td></tr><tr><td><strong>Startschub</strong></td><td><em>1850 kN</em></td></tr><tr><td><strong>Startmasse</strong></td><td><em>107 t</em></td></tr><tr><td><strong>Treibstoffmasse</strong></td><td>99,980 t</td></tr><tr><td><strong>Max. Nutzlast</strong></td><td><em>1,8 t (LEO), 1 t (SSO)</em></td></tr><tr><td><strong>Erster Start</strong></td><td><em>20. November 1999</em></td></tr><tr><td><strong>Letzter Start</strong></td><td><em>im Einsatz</em></td></tr><tr><td><strong>Treibstoff</strong></td><td><em>UDMH/N2O4</em></td></tr><tr><td><strong>Triebwerke</strong></td><td><em>1. Stufe: 4x KB Kimautomatiki RD-0232<br>2. Stufe: 1x KB Kimautomatiki RD-0235<br>3. Stufe: 1x Izayev S5.98M</em></td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Strela</strong></p>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td><strong>Stufen</strong></td><td><em>3</em></td></tr><tr><td><strong>Höhe</strong></td><td><em>28,2 Meter</em></td></tr><tr><td><strong>Durchmesser</strong></td><td><em>2,5 Meter</em></td></tr><tr><td><strong>Startschub</strong></td><td><em>1870 kN</em></td></tr><tr><td><strong>Startmasse</strong></td><td><em>105,5 t</em></td></tr><tr><td><strong>Treibstoffmasse</strong></td><td>88,853 t</td></tr><tr><td><strong>Max. Nutzlast</strong></td><td><em>1,560 t (LEO), 700 kg (SSO)</em></td></tr><tr><td><strong>Erster Start</strong></td><td><em>5. Dezember 2003</em></td></tr><tr><td><strong>Letzter Start</strong></td><td><em>im Einsatz</em></td></tr><tr><td><strong>Treibstoff</strong></td><td><em>UDMH/N2O4</em></td></tr><tr><td><strong>Triebwerke</strong></td><td><em>1. Stufe: 4x KB Kimautomatiki RD-0232<br>2. Stufe: 1x KB Kimautomatiki RD-0235<br>3. Stufe: NPO Energomash RD-237</em></td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/rockot-strela/" data-wpel-link="internal">Rockot und Strela &#8211; Allgemeine Informationen</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/rockot-startliste/" data-wpel-link="internal">Rockot &#8211; Startliste</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Drei neue Datenbotschafter im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/drei-neue-datenbotschafter-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 14:54:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Antenne]]></category>
		<category><![CDATA[Briz-M]]></category>
		<category><![CDATA[Plesezk]]></category>
		<category><![CDATA[Rockot]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33522</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am frühen Morgen unserer Zeit startete vom russischen Kosmodrom Plesezk aus eine Rockot-Trägerrakete mit Briz-KM-Oberstufe und drei Satelliten, die zu zwei weltweit operierenden Datendiensten gehören. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, Skyrocket, SpaceflightNow. Während Gonjez (dt. Botschafter) ein kommerzieller, ziviler Dienst für internationale Gesundheitsorganisationen ist, gehören die beiden anderen, weitgehend baugleichen Satelliten zu einem [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am frühen Morgen unserer Zeit startete vom russischen Kosmodrom Plesezk aus eine Rockot-Trägerrakete mit Briz-KM-Oberstufe und drei Satelliten, die zu zwei weltweit operierenden Datendiensten gehören.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, Skyrocket, SpaceflightNow.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während Gonjez (dt. Botschafter) ein kommerzieller, ziviler Dienst für internationale Gesundheitsorganisationen ist, gehören die beiden anderen, weitgehend baugleichen Satelliten zu einem militärischen System Russlands, das die Bezeichnung Strela (dt. Pfeil) trägt. 
<br>
Die jeweils etwa 280 kg schweren Satelliten gelangten in Bahnen mit Höhen um 1.350 km bei Bahnneigungen um 82,5 Grad. Gonjez-M 2 ist der zweite einer neuen Serie von Satelliten, die in den kommmenden Jahren ein System von 36 Trabanten auf 6 Bahnen bilden sollen und damit die weltweite Weiterleitung hauptsächlich medizinischer Daten von mobilen Endgeräten aus erlauben. Dazu ist jeder Satellit mit Sender und Empfänger sowie Antennen ausgerüstet, die mit 10 Watt Leistung auskommen. Die Datenpakete werden mit bis zu 64 kBit/s übertragen, an Bord jedes Satelliten können 8 MB gespeichert werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gonjez soll mit 80-prozentiger Wahrscheinlichkeit die End-zu-End-Übertragung innerhalb von 20 Minuten gewährleisten. Angestrebt wird eine Funktionsdauer von 5 bis 7 Jahren. Das Vorgängersystem Gonjez-D1 mit 6 Satelliten auf 2 Bahnen, wurde in den Jahren 1996 bis 1998 gestartet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der zweite Satellit des neuen Systems startete gemeinsam mit Kosmos 2.467 und 2.468 auf einem umgebauten ballistischen Waffenträger gegen 5:30 Uhr MESZ. Die Oberstufe, eine Briz-KM, setzte die Nutzlast gegen 7:14 Uhr auf der Zielbahn aus. Insgesamt war dies der 14. Start einer Rockot, mit der auch internationale, kommerzielle und wissenschaftliche Nutzlasten gestartet wurden. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/drei-neue-datenbotschafter-im-all/" data-wpel-link="internal">Drei neue Datenbotschafter im All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Eurockot transportiert SMOS und Proba 2 ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/eurockot-transportiert-smos-und-proba-2-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 12:16:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Breeze-KM]]></category>
		<category><![CDATA[Chrunitschew]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Plesezk]]></category>
		<category><![CDATA[Radiometer]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Rockot]]></category>
		<category><![CDATA[Rokot]]></category>
		<category><![CDATA[SMOS]]></category>
		<category><![CDATA[SS-19]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=32740</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 2. November 2009 hob pünktlich zum vorgesehenen Zeitpunkt eine Rockot Rakete im russischen, rund 800 Kilometer nördlich von Moskau gelegenen Plesetsk ab, um die Satelliten SMOS zur Erdbeobachtung und Proba 2 zur Technologieerprobung in den Weltraum zu bringen. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ESA, DLR, CNES. Bei der dreistufigen Rockot des Anbieters Eurockot [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/eurockot-transportiert-smos-und-proba-2-ins-all/" data-wpel-link="internal">Eurockot transportiert SMOS und Proba 2 ins All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 2. November 2009 hob pünktlich zum vorgesehenen Zeitpunkt eine Rockot Rakete im russischen, rund 800 Kilometer nördlich von Moskau gelegenen Plesetsk ab, um die Satelliten SMOS zur Erdbeobachtung und Proba 2 zur Technologieerprobung in den Weltraum zu bringen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ESA, DLR, CNES.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03112009131636_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03112009131636_small_1.jpg" alt="ESA" width="310" height="463"/></a><figcaption>
Rockot Start mit SMOS und Proba 2 am 2. November 2009 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der dreistufigen Rockot des Anbieters Eurockot handelt es sich um einen konvertierte Interkontinentalrakete (SS 19), die nun mit einer Oberstufe von Chrunitschew versehen als Satellitenträger verwendet wurde. Der Start erfolgte um 2:50:51 Uhr MEZ und aus einem auf der Startrampe LC133 aufgerichteten Startcontainer, der wenige Minuten vor dem Start von dem ihn zuvor umgebenden Serviceturm freigegeben wurde. Nach etwas mehr als zwei Minuten war die erste Stufe der Rakete ausgebrannt und wurde dann über der Barentssee abgetrennt. Etwa vier Sekunden nach dem Ausbrennen der ersten Stufe wurde die zweite Stufe gezündet, und anschließend die Nutzlastverkleidung abgeworfen. Die Orbitaleinheit mit der Breeze-KM-Oberstufe und den Satelliten wurde nach rund fünf Minuten und fünf Sekunden Flugzeit von der ausgebrannten zweiten Stufe abgetrennt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03112009131636_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03112009131636_small_2.jpg" alt="ESA" width="285" height="429"/></a><figcaption>
SMOS vor der Integration auf der Trägerrakete 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach zwei Brennphasen der Oberstufe wurde SMOS eine Stunde, neun Minuten und rund dreiundfünfzig Sekunden nach dem Start ausgesetzt. Weitere zwei Brennphasen der Oberstufe folgten, bis auch Proba 2 zwei Stunden, neunundfünfzig Minuten und knapp fünfzehn Sekunden nach dem Start seinen selbständigen Flug aufnehmen konnte. Die Oberstufe führte anschließend weitere Manöver aus, um eine Bahn zu erreichen, die zu einem baldigen Wiedereintritt der Stufe führen soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SMOS, nach <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/goce-gestartet-das-schwerefeld-im-blick/" data-wpel-link="internal">GOCE</a> der zweite Satellite im Earth-Explorer-Mission-Programm der europäischen Weltraumagentur ESA ist ein Erdbeobachtungssatellit, der den Feuchtigkeitsgehalt der Landflächen und den Oberflächensalzgehalt der Ozeane messen soll. Die Bezeichnung SMOS orientiert sich an den Aufgaben des Satelliten und steht für Soil Moisture and Ocean Salinity. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03112009131636_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03112009131636_small_3.jpg" alt="ESA" width="285" height="202"/></a><figcaption>
SMOS im Weltall &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Satellit besteht aus einem Servicemodul basierend auf dem Proteus-Bus von Thales Alenia Space mit einem Anteil von 319 Kilogramm an der Gesamtmasse, und der wissenschaftlichen Nutzlast mit 366 Kilogramm Anteil an der Gesamtmasse. Das Hauptinstrument der Wissenschaftsnutzlast ist in neuartiges Radiometer mit der Bezeichnung MIRAS (engl. für Microwave Imaging Radiometer using Aperture Synthesis). Es ist Ergebnis einer zehnjährigen Entwicklung und wurde in Spanien von EADS CASA gebaut. Die 69 einzelnen Empfangsantennen des Instruments sind zum Großteil auf drei entfaltbaren Auslegern untergebracht, um durch die so erreichten Abstände zwischen den Antennen eine möglichst große Empfindlichkeit zu erreichen. Die Spannweite der Antennenanlage beträgt 8 Meter. Das im 1,4-GHz-Bereich arbeitende Radiometer wird vom dreiachsenstabilisierten Raumfahrzeug zur Erde ausgerichtet und soll die von der Erdoberfläche ausgesandte Mikrowellenstrahlung erfassen. Es ist so empfindlich, dass es 0,1 Gramm Salz, das in einem Liter Wasser gelöst ist, feststellen könnte.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03112009131636_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03112009131636_small_4.jpg" alt="ESA" width="316" height="210"/></a><figcaption> Proba 2 im Test   (Bild: ESA) </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In rund sechs Monaten soll der zweieinhalbjährige wissenschaftliche Regelbetrieb von SMOS beginnen. Anschließende Missionsverlängerungen sind nicht ausgeschlossen. Die zu gewinnenden Daten sollen helfen, den Wasserkeislauf auf der Erde und Klimaveränderungen besser zu verstehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Proba 2, der zweite Satellit einer Serie von Technologieerprobungssatelliten der ESA, soll siebzehn neue Techniken im Weltraum erproben. Proba bedeutet soviel wie Projekt für Bordautonomie (engl. Project for On-Board Autonomy).</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03112009131636_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03112009131636_small_5.jpg" alt="ESA" width="313" height="235"/></a><figcaption>
Proba 2 im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Getestet werden soll auf Proba 2 unter anderem eine hochentwickelte, miniaturisierte CCD-Kamera mit einem Blickwinkel von rund 120 Grad, ein digitaler Sonnensensor, ein hochgenaues Magnetometer, ein Zweifrequenz-GPS-Empfänger, ein neu entwickelter Prozessor zur Kontrolle der Raumfahrzeugs und ein elektrisches mit Xenon-Gas betriebenes Resistojet-Triebwerk. Wichtig für die Mission der ESA-Sonde <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/der-merkur-orbiter-bepicolombo/" data-wpel-link="internal">BepiColombo</a> zum Merkur ist der Test von für sie neuentwickelten Sternensensoren an Bord von Proba 2. Zur Stromerzeugung verwendet der Satellit eine experimentelle Solarzellenanlage namens ESP (engl. für Experimental Solar Panel), die von einem zusätzlichen Konzentrator für das Sonnenlicht unterstützt wird. Der Satellit hat außerdem vier Experimente zur Erforschung des Einflusses der Sonne auf das Weltraumwetter an Bord. Zwei davon kommen aus Belgien, zwei weitere aus Tschechien. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Lebenserwartung des Raumfahrzeugs mit einer Startmasse von 135 Kilogramm beträgt zwei Jahre. An der Mission beteiligte Techniker und Wissenschaftler gehen jedoch davon aus, dass der Satellit länger erfolgreich betrieben werden kann und hoffen auf einen zehn Jahre andauernden Einsatz. In rund zwei Monaten soll Proba 2 den Regelbetrieb aufnehmen. Kontrolliert wird Proba 2 von einer ESA-Bodenstation bei Redu in Wallonien im Südteil von Belgien. </p>



<p class="wp-block-paragraph">SMOS ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 36036 bzw. als Objekt 2009-059A, Proba 2 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 36037 bzw. als Objekt 2009-059B.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4042.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Rockot mit SMOS &amp; Proba 2</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Website:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://microcameras.space/project/proba-2/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">X-CAM micro-camera for PROBA-2</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/eurockot-transportiert-smos-und-proba-2-ins-all/" data-wpel-link="internal">Eurockot transportiert SMOS und Proba 2 ins All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>GOCE gestartet: Das Schwerefeld im Blick</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/goce-gestartet-das-schwerefeld-im-blick/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Mar 2009 18:19:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Eisdicke]]></category>
		<category><![CDATA[Erdatmosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Gravitationsmessung]]></category>
		<category><![CDATA[Plesezk]]></category>
		<category><![CDATA[Rockot]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltsatellit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=32173</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am Nachmittag startete der ESA-Umweltsatellit an Bord einer Rockot-Trägerrakete in eine Umlaufbahn. Die Mission hat vor allem geowissenschaftliche Aufgaben und kann dynamische Prozesse auf der Erde in bisher unerreichter Genauigkeit abbilden. Quelle: DLR. Um 15.21 Uhr (MEZ) ist am 17. März 2009 der neue Umweltsatellit GOCE (Gravity field and steady-state-Ocean Circulation Explorer) vom russischen Weltraumbahnhof [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am Nachmittag startete der ESA-Umweltsatellit an Bord einer Rockot-Trägerrakete in eine Umlaufbahn. Die Mission hat vor allem geowissenschaftliche Aufgaben und kann dynamische Prozesse auf der Erde in bisher unerreichter Genauigkeit abbilden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um 15.21 Uhr (MEZ) ist am 17. März 2009 der neue Umweltsatellit GOCE (<i>Gravity field and steady-state-Ocean Circulation Explorer</i>) vom russischen Weltraumbahnhof Plesetsk erfolgreich in den Erdorbit gestartet. Die Trägerrakete vom Typ Rockot brachte den Satelliten in eine annähernd polare Umlaufbahn mit einer Neigung von 96,5 Grad in 260 Kilometer Höhe. Von hier aus wird GOCE 20 Monate lang das Schwerefeld der Erde in bislang nicht erreichter Präzision vermessen. Die erwarteten Ergebnisse werden insbesondere für die Ozeanographie, Geophysik und Erforschung des Meeresspiegels wichtig sein. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17032009191926_small_1.jpg" alt="ESA Webcast" width="466" height="363"/><figcaption>
Liftoff auf dem russischen Weltraumbahnhof Plesetsk 
<br>
(Bild: ESA Webcast)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">GOCE ist der erste einer Reihe von hoch spezialisierten Satelliten, mit denen die ESA gesicherte Daten über die in der Atmosphäre, in den Ozeanen und auf dem Festland ablaufenden Vorgänge liefern und somit neue Erkenntnisse globaler Umweltveränderungen ermöglichen wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">GOCE wird den Umweltforschern ein globales, homogenes und detailgenaues Bild vom Schwerefeld der Erde ermöglichen und dabei erstmals die Oberflächenzirkulation der Weltmeere ableiten. Meeresspiegeländerungen in Australien und Südamerika werden dadurch vergleichbar mit solchen in der Nordsee und im Mittelmeer. Hierbei erhoffen sich die Ozeanografen beispielsweise eine Antwort auf die Frage, ob für den Wärmetransport innerhalb des globalen Strömungssystems die Wirkung vieler, kleiner Wirbel die gleiche ist wie die weniger, großer Wirbel. Ebenfalls wird es mit den GOCE-Daten gelingen, aus GPS-Messungen direkt zentimetergenaue Meereshöhen zu erhalten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Geophysik bedeutet die GOCE-Gradiometrie ein Blick ins Erdinnere. Hier können wesentliche Beiträge zum Verständnis der kontinentalen und ozeanischen Erdkruste erwartet werden. Weitere Anwendungsbereiche sind die Bestimmung der Topografie des Meeresbodens und der Dicke des Eises auf den Polarmeeren sowie die Rekonstruktion der Dichte der großen Eisschilde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerold Reichle aus dem Vorstand des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) beschreibt die Bedeutung der Mission: &#8222;Vor dem Hintergrund unübersehbarer Klimaänderungen und deren gravierender Bedeutung für unseren Lebensraum unterstreicht GOCE das große Engagement der deutschen und europäischen Raumfahrt für eine nachhaltige Klimaforschung. Die Raumfahrt hat nicht nur wesentlich zur Aufdeckung des Globalen Wandels beigetragen, sie liefert auch die wichtigsten Instrumente, um seine Auswirkungen zu erkunden. Dies hilft Politik und Gesellschaft, die notwendigen Beschlüsse zum Schutz unserer Lebensgrundlagen zu treffen.&#8220; </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17032009191926_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17032009191926_small_2.jpg" alt="ESA - AOES Medialab" width="372" height="254"/></a><figcaption>
Künstlerische Darstellung von GOCE im Erdorbit 
<br>
(Bild: ESA &#8211; AOES Medialab)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Satellit wird das Schwerefeld der Erde mit einer räumlichen Auflösung von 100 Kilometern vermessen und Schwereanomalien mit einer Genauigkeit von einem Millionstel der Erdschwerkraft (10<sup>-6</sup> g) erfassen. Das Geoid, so wird das physikalische Modell der Erdfigur genannt, wird mit einer Genauigkeit von ein bis zwei Zentimetern ermittelt werden. Mit diesem Ziel stellt GOCE das Maximum des gegenwärtig technisch Machbaren dar. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schwerkraftsignale werden umso stärker, je geringer der Abstand eines Satelliten von der Erde ist. GOCEs Umlaufbahn ist mit einer Höhe von etwa 260 Kilometern daher die niedrigste Bahn, auf der ein wissenschaftlicher Satellit je flog. Die Reibungskräfte der Restatmosphäre, die in dieser Flughöhe zu einem schnellen Abtauchen des Satelliten führen würden, kompensiert ein Ionentriebwerk, das so genannte Drag-free-System. Über die Lageregelung wird die gewünschte Orientierung der Instrumente bezüglich der Erde erreicht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">An Bord von GOCE wird ein GPS-Empfänger eingesetzt, der die Position des Satelliten kontinuierlich zentimetergenau bestimmt. Auf diese Weise werden vor allem die großskaligen Strukturen im Erd-Schwerefeld erfasst. Darüber hinaus ist erstmalig auf einem Satelliten auch ein Gravitationsgradiometer installiert, das auf dem Prinzip der differenziellen Beschleunigungsmessung beruht. Bestückt mit drei Paaren dieser Beschleunigungsmesser repräsentiert dieses Instrument den neuesten Stand der Technik. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4207" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">       GOCE mit Rockot</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Start von GOCE auf 2009 verschoben</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/start-von-goce-auf-2009-verschoben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Oct 2008 19:09:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Breeze-KM]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[GOCE]]></category>
		<category><![CDATA[Rockot]]></category>
		<category><![CDATA[Startverschiebung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=31610</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Start des Forschungssatelliten GOCE (Gravity Field and Steady-state Ocean Circulation Explorer) ist wegen notwendiger Nacharbeiten am Lenk- und Navigationssystem der Oberstufe der Trägerrakete auf Anfang 2009 verschoben worden. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ESA. Die Europäische Weltraumorganisation ESA gab am 24. Oktober 2008 bekannt, dass ein Start wegen des Zeitaufwandes für die Nacharbeiten [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading advgb-dyn-c72dd8c0">Der Start des Forschungssatelliten GOCE (Gravity Field and Steady-state Ocean Circulation Explorer) ist wegen notwendiger Nacharbeiten am Lenk- und Navigationssystem der Oberstufe der Trägerrakete auf Anfang 2009 verschoben worden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ESA.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-acaf4211"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24102008210916_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24102008210916_small_1.jpg" alt="ESA" width="260"/></a><figcaption class="wp-element-caption">
GOCE auf der Raketenoberstufe 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Europäische Weltraumorganisation ESA gab am 24. Oktober 2008 bekannt, dass ein Start wegen des Zeitaufwandes für die Nacharbeiten und Änderungen an der Hardware des Lenk- und Navigationssystems nicht vor Februar 2009 zu erwarten sei. GOCE soll von einer Rockot-Rakete vom russischen Startplatz Plesetsk ins All gebracht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der zuletzt für September 2008 vorgesehende Start kam wegen Problemen mit dem Lenk- und Navigationssstem der Breeze-KM-Oberstufe nicht zustande. Die Ursache für die Probleme wurde zwischenzeitlich identifiziert, das fehlerhafte Verhalten des Lenk- und Navigationssstem ließ sich reproduzieren.</p>



<p>GOCE soll das Schwerefeld der Erde in bisher nicht erreichter Genauigkeit vermessen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4207.175" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumcon: GOCE mit Rockot</a>
</li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Start des Messsatelliten GOCE verschoben</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/start-des-messsatelliten-goce-verschoben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 19:04:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Breeze-KM]]></category>
		<category><![CDATA[GOCE]]></category>
		<category><![CDATA[Plesezk]]></category>
		<category><![CDATA[Plessezk]]></category>
		<category><![CDATA[Rockot]]></category>
		<category><![CDATA[Startverschiebung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=31565</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wegen technischer Probleme mit dem Navigationssystem der Raketenoberstufe wurde der Start des Gravitationsfeld-Messsatelliten GOCE vorerst auf den 5. Oktober diesen Jahres verschoben. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ESA, EUROCKOT. Der Start stand kurz bevor. Nach bisheriger Planung hätte er am 10. September um 16:21 Uhr MESZ vom Kosmodrom Plessezk, Startplatz LC-133, aus auf einer [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Wegen technischer Probleme mit dem Navigationssystem der Raketenoberstufe wurde der Start des Gravitationsfeld-Messsatelliten GOCE vorerst auf den 5. Oktober diesen Jahres verschoben.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ESA, EUROCKOT.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start stand kurz bevor. Nach bisheriger Planung hätte er am 10. September um 16:21 Uhr MESZ vom Kosmodrom Plessezk, Startplatz LC-133, aus auf einer ROCKOT Rakete erfolgen sollen. <br>Bei den Vorstartüberprüfungen wurde das Navigationssystem der Raketenoberstufe auffällig. Um die entsprechenden Geräte austauschen zu können, müssen Oberstufe und Satellit mit Nutzlastadapter und Nutzlastverkleidung von der Trägerrakete heruntergenommen werden. Die Breeze-KM-Oberstufe wird im Integrationsgebäude gewartet. Damit ein Zugriff auf die zu wartenden Komponenten möglich ist, müssen Nutzlastverkleidung, Satellit und Nutzlastadapter von der Oberstufe getrennt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Man hofft, dass die Arbeiten zügig erledigt werden, damit der jetzt anvisierte Start am 5. Oktober 2008 um ebenfalls 16:21 Uhr MESZ erfolgen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Mission des Satelliten und die erwarteten wissenschaftlichen Ergebnisse sollen sich aus der Startverzögerung keine negativen Konsequenzen ergeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vorherige Meldung: <a href="https://www.raumfahrer.net/goce-kurz-vor-dem-start/" data-wpel-link="internal">GOCE kurz vor dem Start</a>
<br>
 
Raumcon: <a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4207.msg76084#msg76084" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">GOCE mit Rockot</a></p>
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