<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Rosaviakosmos &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<atom:link href="https://www.raumfahrer.net/tag/rosaviakosmos/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
	<lastBuildDate>Wed, 17 Feb 2021 15:59:09 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>

<image>
	<url>https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/cropped-R-Logo-neu-o-512-32x32.png</url>
	<title>Rosaviakosmos &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>NASA und Russland stehen vor neuem Wettlauf</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-und-russland-stehen-vor-neuem-wettlauf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Apr 2004 15:18:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[Rosaviakosmos]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrag]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=29046</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die NASA ist mal wieder in der unbequemen Lage, dass sie auf die Hilfe der Russen angewiesen ist. Diesmal hat die Abhängigkeit die Form einer Rakete namens Sojus. Ein Beitrag von Ingo Froeschmann. Quelle: SpaceDaily. Die Sojus-Raketen haben über Jahre hinweg gute Dienste geleistet, um regelmäßig und zuverlässig Menschen und Material zur Internationalen Raumstation (ISS) [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/nasa-und-russland-stehen-vor-neuem-wettlauf/" data-wpel-link="internal">NASA und Russland stehen vor neuem Wettlauf</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die NASA ist mal wieder in der unbequemen Lage, dass sie auf die Hilfe der Russen angewiesen ist. Diesmal hat die Abhängigkeit die Form einer Rakete namens <i>Sojus</i>.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ingo Froeschmann. Quelle: SpaceDaily.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <i>Sojus</i>-Raketen haben über Jahre hinweg gute Dienste geleistet, um regelmäßig und zuverlässig Menschen und Material zur Internationalen Raumstation (ISS) zu bringen.  Seit dem <i>Columbia</i>-Unglück im Februar letzten Jahres hat die NASA nach einer eigenen, sicheren Methode gesucht um die anfälligen <i>Space Shuttles</i> zu ersetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Problem ist nicht unbedingt die Abhängigkeit von russischen Raketen, denn Russland hat bislang seine Verpflichtungen zum Bau der ISS treu erfüllt. Auch eine weitere Angst der Amerikaner, dass Russland seine Raketentechnik an Schwellenländer wie den Iran verkaufen könnte, hat sich als unnötig erwiesen. Das Problem ist vielmehr, dass auch andere Kunden die russischen Dienste in Anspruch nehmen wollen und bereit sind dafür zu zahlen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22042004171806_small_1.jpg" alt="None" width="318" height="459"/><figcaption>
Start einer 
<i>Sojus</i>
-Rakete.
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der niederländische Forscher und Austronaut, der diese Woche die ISS erreicht hat, ist der bislang letzte Nutzniesser dieser Politik. Der Amerikaner Greg Olsen trainiert bereits für einen geplanten Flug im April 2005. Greg Olsen wird nach russischen Plänen zusammen mit einem weiteren zahlenden ESA Astronauten, einem Italiener, zur ISS fliegen.
<br>
Damit wäre auf dem Drei-Mann-Schiff noch ein Platz für den russischen Piloten frei, aber keiner mehr für einen NASA-Astronauten. Im Gegenzug schlagen die Russen vor, die nächste ISS Besatzung statt sechs Monaten ein ganzes Jahr auf der Station zu belassen, womit Platz für zahlende Passagiere geschaffen würde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der NASA-Administrator für bemannte Raumfahrt, Michael Kostelnik, hat aus diesem Anlass einen Brief an die russische Raumfahrtagentur <i>Rosaviakosmos</i> geschrieben. Er erklärt darin dass die NASA noch nicht genügend Material für einen langen Aufenthalt auf der ISS habe. Dazu gehören insbesondere Geräte um die Auswirkungen der Schwerelosigkeit auf die Astronauten zu mindern. Oder wie es ein Sprecher der NASA formulierte: „Wir sagen nicht nein, aber wir sagen jetzt noch nicht“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das erinnert an den Versuch der NASA vor drei Jahren, den ersten Flug eines zahlenden Touristen, Dennis Tito, zu verhindern. Die NASA erklärte damals, dass die ISS noch nicht fertig für zahlende Besucher sei. Die Russen ignorierten dies und flogen Tito zur Weltraumstation. Da die amerikanischen <i>Space Shuttles</i> zur Zeit nicht fliegen, kann es also sein das die NASA gar keine andere Wahl hat, als längere Aufenthalte hinzunehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Umstand der die Lage für die NASA schwieriger macht sind die russischen Verträge für den Aufbau der ISS. Russland ist bis zum Jahr 2006 verpflichtet, Nachschubflüge und Rettungskapseln für die ISS zu stellen. Weil die NASA keine eigene Alternative hat, wird sie wohl auch danach bis auf weiteres von <i>Sojus</i> abhängig bleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Fakten sprechen für die Russen, da bereits vier Kosmonauten mehr als ein Jahr im All verbracht haben, anscheinend ohne dauerhafte Schäden davonzutragen. Es scheint also, dass die wackeligen Beine der heimkehrenden Astronauten ein kleineres Problem sind als die wackeligen Zukunftspläne der NASA.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/nasa-und-russland-stehen-vor-neuem-wettlauf/" data-wpel-link="internal">NASA und Russland stehen vor neuem Wettlauf</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Russland muss auch nächstes Jahr noch aushelfen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/russland-muss-auch-naechstes-jahr-noch-aushelfen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Dec 2003 19:13:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumkapsel]]></category>
		<category><![CDATA[Rosaviakosmos]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=28862</guid>

					<description><![CDATA[<p>Russland liefert der internationalen Weltraumstation ISS auch nächstes Jahr alle benötigen Frachten sowie neue Besatzungen. Ein Beitrag von meiklampmann. Quelle: Space.com. Yuri Koptev, Direktor von Rosiaviakosmos sagte, dass Russland nächstes Jahr zwei bemannte Raumfahrzeuge starten werde mit einem garantierten Platz an Bord für einen russischen und einen amerikanischen Astronauten. In der Weltraumbehörde Rosaviakosmos könnte aufgrund [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/russland-muss-auch-naechstes-jahr-noch-aushelfen/" data-wpel-link="internal">Russland muss auch nächstes Jahr noch aushelfen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Russland liefert der internationalen Weltraumstation ISS auch nächstes Jahr alle benötigen Frachten sowie neue Besatzungen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von meiklampmann. Quelle: Space.com.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Yuri Koptev, Direktor von <i>Rosiaviakosmos</i> sagte, dass Russland nächstes Jahr zwei bemannte Raumfahrzeuge starten werde mit einem garantierten Platz an Bord für einen russischen und einen amerikanischen Astronauten.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Weltraumbehörde <i>Rosaviakosmos</i> könnte aufgrund eines Feiertages am Freitag für einen Kommentar niemand erreicht werden.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das russische Weltraumprogramm ist die einzige Verbindung mit der ISS. Die Soyuz-Kapseln bringt regelmäßig neue Mannschaften zur Internationalen Raumstation. Eine <em>Sojus</em>-Kapsel ist immer an der Station angedockt, womit die alte Mannschaft beim Ankunft der neuen Besatzung zur Erde zurückkehrt. Die unbemannte Kapsel <em>Progress</em> befördert regelmäßig neue Fracht.<br><br>&#8222;Amerikanische Kollegen sagten uns heute, dass sie den ersten Flug eines <em>Space-Shuttle</em> erst im September oder Oktober fortsetzen werden&#8220;, zitierte die <em>ITAR-Tass</em> den Direktor Koptev. Aber dieser erste Flug wird ein Testflug sein, so dass Russland weiterhin die ganze Last schulten muss, um die ISS> permanent bemannt zu halten.<br><br>Die Russen haben sich wiederholt darüber geklagt, dass die zusätzliche Arbeit sie in finanziellen Schwierigkeiten bringen würden.<br><br>Im April 2004 wird die <em>Sojus</em>-Kapsel einen Astronauten aus den Niederlanden zusätzlich zu der amerikanischen und russischen Mannschaft zur ISS befördern, um die Mannschaft auszutauschen. Der dritte Sitz ist aber noch frei, wielleicht für ein weiteres Mitglied der europäischen Weltraumagentur. Einige Beobachter gehen davon aus, dass Russland einem rentablen Gast den Sitzplatz anbietet, wenn es sein Weltraumtourismusprogramm neu startet.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/russland-muss-auch-naechstes-jahr-noch-aushelfen/" data-wpel-link="internal">Russland muss auch nächstes Jahr noch aushelfen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neuer Shuttle-Flug im März 2004?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/neuer-shuttle-flug-im-maerz-2004/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Aug 2003 18:30:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Atlantis]]></category>
		<category><![CDATA[CAIB]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[MPLM]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Raffaello]]></category>
		<category><![CDATA[Return to flight]]></category>
		<category><![CDATA[Rosaviakosmos]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[STS-114]]></category>
		<category><![CDATA[Untersuchungsbericht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=28613</guid>

					<description><![CDATA[<p>Während die NASA weiter schweigt gab nun die russische Seite einen Starttermin für die nächste Shuttle-Mission bekannt. Kommt das ISS-Projekt endlich wieder in Schwung? Ein Beitrag von Felix Korsch. Quelle: RIA Novosti. Laut russischen Quellen wird das US-amerikanische Space Shuttle nach einer über einjährigen Zwangspause im kommenden März zu einem neuen Flug zur Internationalen Raumstation [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/neuer-shuttle-flug-im-maerz-2004/" data-wpel-link="internal">Neuer Shuttle-Flug im März 2004?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Während die NASA weiter schweigt gab nun die russische Seite einen Starttermin für die nächste <i>Shuttle</i>-Mission bekannt. Kommt das <i>ISS</i>-Projekt endlich wieder in Schwung?</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Felix Korsch. Quelle: RIA Novosti.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut russischen Quellen wird das US-amerikanische <i>Space Shuttle</i> nach einer über einjährigen Zwangspause im kommenden März zu einem neuen Flug zur <i>Internationalen Raumstation</i> (<i>ISS</i>) aufbrechen. Dies gab heute Juri Koptew, Chef der russischen Weltraumbehörde <i>Rosaviakosmos</i>, im Rahmen der Luft- und Raumfahrtausstellung <i>MAKS-2003</i> in Zhukowski bei Moskau bekannt. Demnach werde von der NASA ein Datum um den 12. März anvisiert. Hierbei soll es sich um die <i>Atlantis</i> handeln, welche im Rahmen der Mission <i>STS-114</i> mit einer Minimalausstattung zur <i>ISS</i> aufbrechen soll. An Bord befinden wird sich wahrscheinlich das <i>Raffaello</i>-Modul (<i>MPLM</i>; <i>Multi-Purpose Logistics Module</i>), eine externe Plattform sowie neue Gyroskope für die Lageregelung der Orbitalstation. Hinzu kommen dringend erwartete Versorgungsgüter, vor allem Wasser und frische Nahrungsmittel.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/41g90235nasa936.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/41g90235nasa260.jpg" alt="None" width="260"/></a><figcaption> Ein altes Bild: landendes  <i>Space Shuttle</i>  der NASA (STS-41G). Wahrscheinlich steht ein neuer Flug im kommenden März an. Business as usual? <br> (Bild: NASA) </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Seit der <i>Columbia</i>-Katastrophe vom 1. Februar dieses Jahres, bei der auch sieben Raumfahrer ums Leben kamen, ist die gesamte verbliebene <i>Shuttle</i>-Flotte der NASA, bestehend aus der <i>Atlantis</i>, der <i>Endeavour</i> und der <i>Discovery</i> bis auf weiteres gegroundet worden. Bisher nannte die NASA kein definitives Datum für eine Wiederaufnahme der <i>Shuttle</i>-Flüge; in der Diskussion war bereits der April des kommenden Jahres. Umso mehr überraschte die Verlautbarung russischer Quellen, welche den oben bezeichneten 12.&nbsp;März ins Spiel brachte. An Bord befinden wird sich wahrscheinlich nur eine kleine Crew, bestehend aus Kommandantin Eileen Collins, Pilot James Kelly, sowie den Missionsspezialisten Soichi Noguchi und Stephen Robinson. Grund hierfür ist, dass die NASA vorerst keine unnötigen Risiken mehr eingehen will. Die angedachte Flugdauer von elf Tagen ist daher ebenfalls mit einem dicken Fragezeichen zu versehen.
<br>
Bis dahin ist es allerdings noch ein steiniger Weg für die Amerikaner. An erster Stelle auf der &#8222;return to flight&#8220;-Agenda steht die Umsetzung der Empfehlungen des <i>Columbia Investigation Boards (CAIB)</i>, welches am kommenden Dienstag seinen endgültigen Untersuchungsbericht veröffentlichen wird. Im Rahmen der Untersuchung des Unglücks offenbarten sich eine Reihe technischer und organisatorischer Unzulänglichkeiten. Angemahnt wird zum Beispiel die nicht vorhandene Möglichkeit, <i>Space Shuttles</i> im Orbit auf mögliche Schäden hin zu untersuchen und &#8211; bei tatsächlich auftretenden Defekten &#8211; diese zu reparieren. Künftig soll der Einsatz von hochauflösenden Kameras zur Inspektion des <i>Shuttles</i> beim Start und in der Erdumlaufbahn zur Standardprozedur werden. Die nötige Technologie ist bereits vorhanden. Zusätzlich müssen die NASA-Techniker die Struktur der Flügelvorderkanten überdenken, welche die <i>Columbia</i>-Katastrophe mit hervorriefen. Auch die Verankerung der seitlichen Feststoffbooster erwies sich als eine potentielle Gefahrenquelle.
<br>
Alle genannten Punkte müssen nun eine technische Realisierung erfahren. Dies erfordert möglicherweise umfangreiche Umkonstruktionen der verbliebenen <i>Shuttle</i>-Flotte. Eine innerhalb der NASA gegründete &#8222;return to flight&#8220;-Taskgroup wird sich in den nächsten Wochen intensiv hiermit auseinandersetzen. Neben dem <i>Shuttle</i> werden im kommenden Jahr fünf unbemannte russische <i>Progress</i>-Transporter starten, hinzu kommen zwei bemannte <i>Sojus</i>-Zubringer. Das Vorhandensein des <i>Space Shuttles</i> ist hier bereits fest eingerechnet. Russland allein kann den gesamten Materialbedarf der <i>ISS</i> durch die eigenen Raumschiffe aus finanziellen Gründen nicht mehr erfüllen. Der Crewaustausch wird dennoch vorerst in russischer Hand bleiben. Dies gilt auch für die europäischen Besucher auf der <i>ISS</i>. Laut Koptew wird jeder dritte Sitz ihrer <i>Sojus TMA</i>-Raumschiffe für jeweils zehn Millionen US-Dollar an die Europäer verkauft.
<br>
Die weitere Zukunft der <i>ISS</i> ist hierdurch noch nicht gesichert. Während die Russen weiter mit finanziellen Engpässen zu kämpfen haben soll eine Versammlung aller internationalen Partner am <i>ISS</i>-Projekt nach dem Start der achten Stammbesatzung am 18.&nbsp;Oktober dieses Jahres in Moskau Klärung bringen. Dann sollen auch die Startdaten aller Missionen im kommenden Jahr festgelegt werden. Durch den Stopp des <i>Shuttle</i>-Programms verlor man bereits über zwölf Monate. Die Wiederaufnahme der US-Flüge wird daher als existentiell für das gesamte Programm angenommen. Koptew bezeichnete die Rolle Russlands an der <i>ISS</i> wörtlich als &#8222;kosmischer Taxifahrer&#8220;. Man biete zwar mit den vorhandenen Wohn- und Servicemodulen anderen Staaten die nötige Infrastruktur, werde sich aber wahrscheinlich kein eigenes Labor mehr leisten können. Zu schwer wiegen die Belastungen durch den plötzlichen Ausfall der Amerikaner.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/neuer-shuttle-flug-im-maerz-2004/" data-wpel-link="internal">Neuer Shuttle-Flug im März 2004?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Finanzspritze für die russische Raumfahrt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/finanzspritze-fuer-die-russische-raumfahrt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Aug 2003 18:48:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Rosaviakosmos]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=28621</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im kommenden Jahr sollen zusätzliche 100 Millionen Dollar wenigstens die fundamentalen russischen Raumfahrt-Projekte am Laufen halten &#8211; hierzu zählt auch die ISS Ein Beitrag von Felix Korsch. Quelle: Spacedaily.com/Interfax/AP. Das Budget der russischen Raumfahrt soll im kommenden Jahr um rund drei Milliarden Rubel, umgerechnet 100 Millionen US-Dollar, aufgestockt werden. Dies verkündete heute der Chef der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/finanzspritze-fuer-die-russische-raumfahrt/" data-wpel-link="internal">Finanzspritze für die russische Raumfahrt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Im kommenden Jahr sollen zusätzliche 100 Millionen Dollar wenigstens die fundamentalen russischen Raumfahrt-Projekte am Laufen halten &#8211; hierzu zählt auch die <i>ISS</i></h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Felix Korsch. Quelle: Spacedaily.com/Interfax/AP.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Budget der russischen Raumfahrt soll im kommenden Jahr um rund drei Milliarden Rubel, umgerechnet 100 Millionen US-Dollar, aufgestockt werden. Dies verkündete heute der Chef der Raumfahrtbehörde <i>Rosaviakosmos</i> im Rahmen der Airshow <i>MAKS &#8218;2003</i> in Zhukowski bei Moskau. &#8222;Dies wird es uns ermöglichen, unsere Hauptprojekte fortzuführen&#8220;, sagte Koptew gegenüber Pressevertretern. Die zusätzlichen Gelder sollen dabei vor allem den internationalen Verpflichtungen Russlands zu Gute kommen: &#8222;Wir werden dadurch in der Lage sein, die <i>Internationale Raumstation</i> aktiv weiterzuentwickeln&#8220;, so Koptew weiter. Die <i>ISS</i> steuert seit dem Stopp aller Flüge des US-amerikanischen <i>Space Shuttles</i> in Folge der <i>Columbia</i>-Katastrophe vom 1.&nbsp;Februar dieses Jahres auf einen akuten Versorgungsengpass zu. Mit dem russischen System allein lassen sich die nötigen Tranporte von Nahrungsmitteln, Wasser und Treibstoffen zur <i>ISS</i> nicht bewältigen. Hinzu kommen lang bestehende finanzielle Hürden auf russischer Seite.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19082003204818_small_1.jpg" alt="None" width="260"/><figcaption>
Juri Koptew, Chef der russischen Raumfahrt-Behörde 
<i>Rosaviakosmos</i>
, hier bei einer Presse-Konferenz (Archiv).
<br>
(Bild: AP)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Eben dieses Problem erhofft man durch die zusätzlichen Gelder lösen zu können. &#8222;Wir werden es hauptsächlich für die Lösung der Tranportprobleme und die Lebenserhaltungs-Systeme aufwenden, aber einiges wird auch zum Ausbau des russischen Segments der <i>ISS</i> übrigbleiben&#8220;, zitiert Interfax den Chef der russischen Weltraumbehörde. Zusätzlich hofft man, auch unbemannte Projekte fördern zu können. Hierzu zählen vor allem Kommunikations- und Wissenschafts-Satelliten. Derzeit operieren rund 100 russische Satelliten aktiv in einer Erdumlaufbahn, 60 davon sind militärischer Natur. Noch vor wenigen Jahren und erst recht zu Sowjetzeiten lag deren Zahl wesentlich höher. Seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion ist das russische Raumfahrtprogramm chronisch unterfinanziert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu ernsten Schwierigkeiten führte diese Lage allerdings erst in der vergangenen Zeit. Aus Mangel an Tranportkapazität musste so zum Beispiel die Größe der Stammbesatzungen auf der <i>ISS</i> auf zwei Personen begrenzt werden. Ausgelegt ist die <i>Internationale Raumstation</i> jedoch für sieben permanent arbeitende Raumfahrer. Zwar wäre es technisch kein Problem, den Ausfall des <i>Shuttles</i> durch mehr Starts der <i>Sojus</i>-Raumschiffe und der unbemannten <i>Progress</i>-Transporter zu kompensieren; allerdings ist man finanziell hierzu nicht in der Lage. Konkrete Zahlungen aus den USA, um die mehrfach gebeten wurde, blieben auf Grund diverser Rüstungssanktionen ebenfalls aus. Die nun zur Verfügung gestellte zusätzliche Summe, welche in den folgenden Wochen noch durch die Duma formell beschlossen werden soll, wird zumindest im kommenden Jahr den ständigen bemannten Betrieb der <i>ISS</i> sicherstellen. Wann die Amerikaner wieder ihren Verpflichtungen durch <i>Shuttle</i>-Missionen werden nachkommen können ist allerdings unklar. Die verbliebene Orbiterflotte der <i>NASA</i> soll noch mindestens bis zum April gegroundet bleiben.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/finanzspritze-fuer-die-russische-raumfahrt/" data-wpel-link="internal">Finanzspritze für die russische Raumfahrt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Streit zwischen der russischen Weltraumagentur und den USA</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/streit-zwischen-der-russischen-weltraumagentur-und-den-usa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Aug 2003 18:00:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Rosaviakosmos]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=28648</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein oberer russischer Beamter flog am Freitag in die Vereinigten Staaten, um eine Beschwerde wegen eines Visums abzugeben. Ein Beitrag von meiklampmann. Quelle: cnn.com. Die US-Botschaft in Moskau sagte zu der Beschwerde, dass sie sehr eng mit der russischen Raumfahrtagentur zusammengearbeitet habe, um sicherzustellen, dass die Repräsentanten, an den am Samstag stattfindenden Sitzungen, teilnehmen können. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/streit-zwischen-der-russischen-weltraumagentur-und-den-usa/" data-wpel-link="internal">Streit zwischen der russischen Weltraumagentur und den USA</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ein oberer russischer Beamter flog am Freitag in die Vereinigten Staaten, um eine Beschwerde wegen eines Visums abzugeben.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von meiklampmann. Quelle: cnn.com.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die US-Botschaft in Moskau sagte zu der Beschwerde, dass sie sehr eng mit der russischen Raumfahrtagentur zusammengearbeitet habe, um sicherzustellen, dass die Repräsentanten, an den am Samstag stattfindenden Sitzungen, teilnehmen können.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Das Visum wurde herausgegeben und der Repräsentant reist heute ab&#8220;, so die US-Botschaft.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sergei Gorbunov, Pressesprecher der russischen Raumfahrtagentur, Alexander Medvedchikov, Direktor der Raumfahrtagentur und Alexei Krasnov hatten im Juni ihre Visa beantragt, um in die USA einreisen zu können. Am Donnerstag mussten sie jedoch ihre Flugtickets wieder zurückgeben, da die beantragten Visa immer noch in Arbeit waren.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gorbunov erklärte am Freitag, dass Krasnov sein Visum, sowie ein neues Flugticket, erhalten habe. Die Pläne von Medvedchikos änderten sich in der Zwischenzeit und so entschied er sich, nicht in die Vereinigten Staaten zu reisen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Pressesprecher Gorbunv sagte am Freitag, das die russische Weltraumagentur Rosaviakosmos leicht verstimmt war, über das Verhalten der US-Botschaft bei der Beantragung der Visums.  &#8222;Das ganze war eine unangenehme Sache&#8220;, so Gorbunov.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/streit-zwischen-der-russischen-weltraumagentur-und-den-usa/" data-wpel-link="internal">Streit zwischen der russischen Weltraumagentur und den USA</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Datum des nächsten Shuttle-Starts steht noch in den Sternen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/datum-des-naechsten-shuttle-starts-steht-noch-in-den-sternen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Jul 2003 15:31:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Columbia]]></category>
		<category><![CDATA[Hitzeschutzkachel]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Rosaviakosmos]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=28557</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die russische Raumfahrt-Behörde ist skeptisch, wenn es um die ihrer Meinung nach voreiligen Return-to-Flight-Pläne der NASA geht Ein Beitrag von Felix Korsch. Quelle: space.com/TASS. Während die NASA alles daran setzt, ihre Shuttle-Flüge möglichst bald wieder aufnehmen zu können, reagiert man seitens der russischen Raumfahrtagentur Rosaviakosmos mit Ablehnung auf die Pläne, neue Missionen binnen eines halben [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/datum-des-naechsten-shuttle-starts-steht-noch-in-den-sternen/" data-wpel-link="internal">Datum des nächsten Shuttle-Starts steht noch in den Sternen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die russische Raumfahrt-Behörde ist skeptisch, wenn es um die ihrer Meinung nach voreiligen <i>Return-to-Flight</i>-Pläne der NASA geht</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Felix Korsch. Quelle: space.com/TASS.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während die NASA alles daran setzt, ihre <i>Shuttle</i>-Flüge möglichst bald wieder aufnehmen zu können, reagiert man seitens der russischen Raumfahrtagentur <i>Rosaviakosmos</i> mit Ablehnung auf die Pläne, neue Missionen binnen eines halben Jahres wieder anlaufen zu lassen. &#8222;Die Wiederaufnahme der Shuttle-Flüge sollte nicht vor Mitte des nächsten Jahres geschehen&#8220;, wird Juri Koptew, Chef von <i>Rosaviakosmos</i>, von der russischen Nachrichten-Agentur Itar-TASS zitiert. Weiter führte er seine Meinung und deren Hintergründe nicht aus und eine offiziellen Reaktion der NASA steht aus. In wie weit es eine solche geben wird und ob Russland als wichtiger Senior-Partner im <i>ISS</i>-Programm überhaupt über den Fortgang der <i>Shuttle</i>-Arbeiten über offizielle Kanäle unterhalten wird, ist fraglich. Diese mangelnde Kooperations-Bereitschaft der Amerikaner bemängelten die russischen Stellen schon des Öfterern.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21072003173126_small_1.jpg" alt="None" width="260"/><figcaption>
Juri Koptew, Chef der russischen Raumfahrt-Behörde 
<i>Rosaviakosmos</i>
, bei einer Presse-Konferenz. 
<br>
(Bild: AP)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gegensatz zu <i>Rosaviakosmos</i> zeigt sich das US-Pendant NASA wieder optimistisch, was eine problemfreie Wiederaufnahme der Missionen angeht; die <i>Return-to-Flight</i>-Bestrebungen verlaufen zielstrebig. Einer Äußerung des NASA-Administrators Sean O&#8217;Keefe am vergangenen Donnerstag zu Folge ziele man auf einen Termin in &#8222;sechs bis neun Monaten&#8220;. Derzeit seien die Ingenieure und Techniker mit dem Ausarbeiten von technischen Lösungen für die bekannt gewordenen Schwachstellen am <i>Space Shuttle</i> beschäftigt. Im Vordergrund dabei steht eine Möglichkeit, den <i>Orbiter</i> durch Außenbord-Einsätze der Astronauten während einer Mission auf mögliche Schäden hin zu untersuchen und diese wenn möglich zu reparieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis vor kurzem ging man seitens der NASA gar davon aus, bis Ende Dezember wieder &#8222;back in business&#8220; sein zu können. Doch die Untersuchungen in Folge der <i>Columbia</i>-Katastrophe negieren ein vorschnelles &#8222;business as usual&#8220; und so steht vorerst wieder die Sicherheit der Crew im Vordergrund. Mittlerweile veröffentlichte der Untersuchungsausschuss des Unglücks (<i>CAIB</i>, <i>Columbia Investigation Board</i>) vier technische Forderungen an die NASA (wir berichteten), welche zu erfüllen seien, bevor ein Shuttle wieder ins All aufbrechen kann. Dabei sollen neue kritische Situationen wie die beim Start der Raumfähre <i>Columbia</i> am 16. Januar, als sich vom <i>externen Tank</i> ein Stück Isolation löste und während des Aufstieges die Flügelunterkante des <i>Orbiters</i> traf und dabei nach aktuellen Erkenntnissen die Hitzekachel-Struktur des <i>Shuttles</i> stark beschädigte, verhindert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die entstehende Auszeit für die gesamte verbleibende <i>Shuttle</i>-Flotte, nunmehr bestehend aus <i>Atlantis</i>, <i>Discovery</i> und <i>Endeavour</i>, beeinträchtigt vor allem das <i>ISS</i>-Programm. Mit dem <i>Shuttle</i> fällt dessen wohl wichtigster Zubringer aus und die Russen übernehmen mit ihrem bewährten <i>Sojus</i>-System die alleinige Verantwortung. Deren Transportkapazität ist allerdings begrenzt, so dass die <i>Internationale Raumstation</i> derzeit nur von zwei Personen bemannt wird. Die zugesagten finanziellen Spritzen aus den USA, dringend benötigt für die Finanzierung weiterer Raumflüge &#8211; die russische Raumfahrt ist durch finanzielle Engpässe seit Jahren herb angeschlagen &#8211; fließen nur zäh und stehen z.B. militärischen Einwänden entgegen. Ohne eine rasche Wiederaufnahme der <i>Shuttle</i>-Flüge oder die Steigerung der Leistungen der Russen auf diesem Sektor wird die <i>ISS</i> aber dauerhaft auf tönernen Füßen stehen.  </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/datum-des-naechsten-shuttle-starts-steht-noch-in-den-sternen/" data-wpel-link="internal">Datum des nächsten Shuttle-Starts steht noch in den Sternen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Beschluss über die Zukunft der ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-erde-3-32/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jun 2002 15:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[CSA]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[NASDA]]></category>
		<category><![CDATA[Rosaviakosmos]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=6769</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Leiter der am ISS-Programm beteiligten Raumfahrtorganisationen trafen sich heute im ESA Hauptquartier um über den Status des ISS-Programms zu sprechen. Autor: Dominik Mayer, bearbeitet von Star-Light Quelle: ESA . Vertreter der folgenden Organisationen nahmen an der Konferenz teil:National Aeronautics and Space Administration (NASA) &#8211; USACanadian Space Agency (CSA) &#8211; KanadaEuropean Space Agency (ESA) &#8211; [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-erde-3-32/" data-wpel-link="internal">Beschluss über die Zukunft der ISS</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Leiter der am ISS-Programm beteiligten Raumfahrtorganisationen trafen sich heute im ESA Hauptquartier um über den Status des ISS-Programms zu sprechen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: Dominik Mayer, bearbeitet von Star-Light Quelle: ESA .</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/Titel-The_International_Space_Station_with_ATV-2_and_Endeavour_pillars.jpg" alt=""/><figcaption>Raumstation  ISS<br>Bild: ESA</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Vertreter der folgenden Organisationen nahmen an der Konferenz teil:<br><em>National Aeronautics and Space Administration</em> (NASA) &#8211; USA<br><em>Canadian Space Agency</em> (CSA) &#8211; Kanada<br><em>European Space Agency</em> (ESA) &#8211; Europa<br><em>National Space Development Agency</em> (NASDA) &#8211; Japan<br><em>Russian Aviation and Space Agency</em> (Rosaviakosmos) &#8211; Russland</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende des Treffens bekräftigten die internationalen ISS-Partner nochmals ihre Verpflichtung gemeinsam an der Entwicklung und Planung der ISS zu arbeiten; sie soll für wissenschaftliche und praktische Forschung genutzt werden. Sie lobten besonders die großen Leistungen die durch ihre Zusammenarbeit an der ISS schon vollbracht wurden. Bis jetzt funktionierte alles mit nahezu fehlerloser Präzision. Während ihres Treffens einigten sich die internationalen ISS-Partner auf einen Zeitrahmen für die nächsten Schritte um sicherzustellen, dass die Internationale Raumstation ihre einzigartigen Forschungsarbeiten erfüllen kann. Dabei sollen keine Kompromisse bei der Grundausstattung, Technik und Sicherheit eingegangen werden.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-erde-3-32/" data-wpel-link="internal">Beschluss über die Zukunft der ISS</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
