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	<title>RSCC &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>RSCC &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Express-AM 6 hat Kühlsystemprobleme</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/express-am-6-hat-kuehlsystemprobleme/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2020 09:42:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Express]]></category>
		<category><![CDATA[Express-AM 6]]></category>
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		<category><![CDATA[RSCC]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der russische Kommunikationssatellit Express-AM 6 hat nach Angaben seines Betreibers Russian Satellite Communications Company (RSCC) ein Problem mit seinem Kühlsystem, weshalb ein Teil seiner Kommunikationsnutzlast stillgelegt wurde. Quellen: AltegroSky, asn-news, Dantser, ok.ru, Pikabu, RIAN, RSCC. Nachdem Express-AM 6 nach Schwierigkeiten vor rund fünf Jahren im April 2015 in den Regelbetrieb versetzt worden war, hat sich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der russische Kommunikationssatellit Express-AM 6 hat nach Angaben seines Betreibers Russian Satellite Communications Company (RSCC) ein Problem mit seinem Kühlsystem, weshalb ein Teil seiner Kommunikationsnutzlast stillgelegt wurde. </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quellen:  AltegroSky, asn-news, Dantser, ok.ru, Pikabu, RIAN, RSCC.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/03/expressam6a51779jsciss.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/03/expressam6a51779jsciss260.jpg" alt="Express-AM 6
(Bild: Reschetnjow Informational Satellite Systems)"/></a><figcaption>Express-AM 6<br> (Bild: Reschetnjow Informational Satellite Systems)</figcaption></figure></div>



<p>Nachdem Express-AM 6 nach Schwierigkeiten vor rund fünf Jahren im April 2015 in den Regelbetrieb versetzt worden war, hat sich laut RSCC kürzlich ein größeres Problem an Bord des Raumfahrzeugs mit einer Auslegungsbetriebsdauer von 15 Jahren manifestiert. </p>



<p>Schwierigkeiten mit dem Flüssigkeitskühlsystem von Express-AM 6 führten offenbar dazu, dass dauerhaft nicht mehr genug Kühlleistung für alle elektrischen Geräte an Bord zur Verfügung steht. Die K<sub>a</sub>-Band-Nutzlast des bei 53 Grad Ost im Geostationären Orbit (GEO) positionierten Satelliten musste deshalb, wie im Rahmen von unerwarteten Wartungsarbeiten am 25. März 2020 festgestellt wurde, abgeschaltet werden. </p>



<p>Über Express-AM 6 können keine K<sub>a</sub>-Band-Ausleuchtzonen mehr bedient werden. Der Satellit hatte für Internetprovider und deren  Kunden breitbandigen Zugang zum Internet bereitgestellt, was nun nicht mehr möglich ist. </p>



<p>Express-AM 6 befindet sich seit dem 21. Oktober 2014 im All. Der von Reschetnjow Informational Satellite Systems auf Basis des Satellitenbus Express-2000 gebaute Satellit war von der Raketenoberstufe damals nicht im vorgesehenen Orbit ausgesetzt  worden. Die Breeze-M-Obertstufe hatte nicht alle Brennphasen wie vorgesehen erledigt. Der mit einem elektrischen Antriebssystem ausgerüstete Satellit konnte insbesondere dank dieses Antriebs seine vorgesehene Position im GEO aus eigener Kraft erreichen. </p>



<p>Der Satellit war jüngst zusammen mit anderen (Express-AM 5, Express-AM 7, Express-AM 8, Express-AT 1, Express-AT 2 und Express-AMU 1) gegen Risiken beim Betrieb &#8211; Verlust, Beschädigungen &#8211; versichert worden. Als Versicherer hatte RSCC das Unternehmen IPJSC Ingosstrakh (СПАО «Ингосстра́х») nach einer Ausschreibung ausgewählt, an der sich nur Ingosstrakh beteiligte. </p>



<p>Express-AM 6 alias Ekspress AM6 und EAM6 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 40.277 und als COSPAR-Objekt 2014-064A.  </p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12511.msg474227#msg474227" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Express-AM 6 auf Proton-M/Breeze-M</a>     </li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Reschetnjow baut Express-AMU 3 und -AMU 7 für RSCC</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/reschetnjow-baut-express-amu-3-und-amu-7-fuer-rscc/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Aug 2018 04:27:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der russische Satellitenbauer Reschetnjow wird für die russische föderale Satellitenkommunikationsgesellschaft (Russian Satellite Communications Company, RSCC) die beiden Kommunikationssatelliten Express-AMU 3 und Express-AMU 7 bauen, gab Reschetnjow am 16. August 2018 bekannt. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: FAS, Reschetnjow, Roskosmos, Rossvyaz, RSCC. Nach Angaben von Reschetnjow werden beide Satelliten, russische Bezeichnungen Экспресс-АМУ3 und Экспресс-АМУ7, auf [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der russische Satellitenbauer Reschetnjow wird für die russische föderale Satellitenkommunikationsgesellschaft (Russian Satellite Communications Company, RSCC) die beiden Kommunikationssatelliten Express-AMU 3 und Express-AMU 7 bauen, gab Reschetnjow am 16. August 2018 bekannt. </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size"> Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: FAS, Reschetnjow, Roskosmos, Rossvyaz, RSCC. </p>



<p>Nach Angaben von Reschetnjow werden beide Satelliten, russische Bezeichnungen Экспресс-АМУ3 und Экспресс-АМУ7, auf dem hauseigenen Bus Express-1000 basieren. Die Kommunikationsnutzlasten beider Satelliten will Reschetnjow wie bei zahlreichen Vorgängerprojekten vom französisch-italienischen Luft- und Raumfahrtkonzern Thales Alenia Space (TAS) beziehen. </p>



<p>Die Integration der beiden Raumfahrzeuge soll bei Reschetnjow in Schelesnogorsk bei Krasnojarsk in Sibirien erfolgen. Starten will man die Satelliten nach derzeitigen Planungen Ende des Jahres 2020. Dabei kommt es möglicherweise zu einem Doppelstart auf einer Rakete vom Typ Proton-M von Baikonur aus. Wenn zum passenden Zeitpunkt Angara-A5-Raketen bereitstünden, könnte auch von Plesetsk aus gestartet werden. Dann allerdings wären wegen der in Bezug auf den Geostationären Orbit ungünstigeren Lage Plesetsks zwei Starts erforderlich. </p>



<p>Im Weltraum möchte RSCC die Satelliten zur Herstellung von Kommunikationsverbindungen zu mobilen und stationären Endgeräten, zur Ausstrahlung von digitalen Fernseh- und Radioprogrammen sowie der Bereitstellung von breitbandigen Internet- und Datenverbindungen für Nutzer auf russischem Territorium und in andern Ländern verwenden. Damit das im Rahmen der Flottenerneuerung von RSCC möglich ist, bekommen beide Satelliten jeweils 20 Transponder für das C-Band, 16 Transponder für das K<sub>u</sub>-Band sowie einen Transponder für das L-Band.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/rsccplan2025asof2018rscc.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/rsccplan2025asof2018rscc260.jpg" alt="Flottenerneuerung mit Express-AMU 3 und -AMU 7
(Bild: RSCC Levi 2018 SAO Meeting)"/></a><figcaption> Flottenerneuerung mit Express-AMU 3 und -AMU 7 <br>(Bild: RSCC Levi 2018 SAO Meeting)</figcaption></figure></div>



<p>Stationiert werden sollen die neuen Raumfahrzeuge im Geostationären Orbit (GEO). Express-AMU 3 ist für einen Einsatz an einer Position bei 96,5 Grad Ost im GEO gedacht, Express-AMU 7 für einen Einsatz bei 145 Grad Ost im GEO. Bei 96,5 Grad Ost steht derzeit Express-AM 33, der seit Anfang 2008 im All ist. Express-A 4 alias Express A1R, mit einer zugedachten Auslegungsbetriebsdauer von sieben Jahren seit Mitte 2004 im Weltraum, ist bei 145,4 Grad Ost stationiert. </p>



<p>Beim geschlossenen Wettbewerb um den Bau der neuen Satelliten kam es zu  Uneinigkeiten zwischen der ausschreibenden RSCC und Bewerbern. Reschetnjow und Thales Alenia Space hatten sich schließlich bei der russischen Wettbewerbsbehörde FAS (Föderale Antimonopol-Dienststelle – Federalnaja Antimonopolnaja Slushba) beschwert. Die erste Ausschreibung wurde schließlich im März 2018 annulliert. Unter anderem waren Bewerber vorher von der Teilnahme mit Begründungen ausgeschlossen worden, die die FAS für unzulässig hielt. </p>
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		<item>
		<title>Zeitplan für elektrische Express 80 und 103</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zeitplan-fuer-elektrische-express-80-und-103/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Feb 2017 10:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 6. Februar 2017 trafen sich Industrie- und Behördenvertreter aus Russland in Moskau, um Fortgang und Fortschritte der Realisierung der beiden Kommunikationssatelliten Express 80 und Express 103 zu besprechen. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: Raumfahrer.net, Reschetnjow, Roskosmos, RSCC, Thales Alenia Space. Geleitet wurde die Besprechung von Igor Tschursin, dem stellvertretenden Leiter der russischen föderalen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 6. Februar 2017 trafen sich Industrie- und Behördenvertreter aus Russland in Moskau, um Fortgang und Fortschritte der Realisierung der beiden Kommunikationssatelliten Express 80 und Express 103 zu besprechen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: Raumfahrer.net, Reschetnjow, Roskosmos, RSCC, Thales Alenia Space.</p>



<p>Geleitet wurde die Besprechung von Igor Tschursin, dem stellvertretenden Leiter der russischen föderalen Agentur für Telekommunikation (<a href="https://rostransnadzor.gov.ru/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Rossvyaz</a>). Zur Seite standen ihm Prof. Dr. Nikolai Testojedow, Generaldirektor des Satellitenbauers <a href="https://web.archive.org/web/20220118074657/http://www.iss-reshetnev.com/media/news/news-070217" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Reschetnjow</a> in Schelesnogorsk bei Krasnojarsk in Sibirien, Juri Prochorow, Generaldirektor der russischen föderalen Satellitenkommunikationsgesellschaft (Russian Satellite Communications Company, <a href="https://web.archive.org/web/20230129095337/https://eng.rscc.ru/press/master-schedule-build-express-80-and-express-103-s/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">RSCC</a>), und Juri Wlasow, stellvertretender Leiter des staatlichen russischen Raumfahrtunternehmens <a href="https://web.archive.org/web/20220823043642/https://www.roscosmos.ru/23208/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Roskosmos</a>.</p>



<p>Zentrale Besprechungsthemen waren Bau, Test und Inbetriebnahme der neuen Satelliten. Im Ergebnis konnte man sich auf einen Zeitplan einigen, der gemeinsam verabschiedet wurde.</p>



<p>Die RSCC hatte Reschetnjow im Frühjahr 2016 mit dem Bau von Express 80 und Express 103 beauftragt. Als Beginn konkreter Arbeiten an dem Projekt nennt RSCC Dezember 2016. Nach Angaben von Reschetnjow ist der Start von Express 80 und 103 derzeit für Ende des Jahres 2019 eingeplant (RSCC: Ende Q3 2019). Inbetriebnahme und Abnahmetests der beiden Satelliten im All sollen Anfang des Jahres 2020 erfolgen, die Aufnahme des Regelbetriebs laut RSCC Ende des ersten Quartals 2020.</p>



<p>Der Hersteller teilte mit, beide Erdtrabanten entstünden auf Basis des Satellitenbus Express-1000HM. Bereits bekannt war, dass die beiden Satelliten mit Kommunikationsnutzlasten von <a href="https://www.thalesgroup.com/en/worldwide/press-release/thales-alenia-space-supply-payloads-rsccs-express-80-and-express-103" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Thales Alenia Space</a> zusammen auf einer Trägerrakete des Typs Proton-M mit Breeze-M-Oberstufe gestartet werden sollen, <a href="https://www.raumfahrer.net/reschetnjow-baut-weitere-satelliten-fuer-rscc/" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net berichtete</a>.</p>



<p>Neu ist die Herstellerinformation, dass beide Kommunikationssatelliten mit elektrischen Triebwerken ausgerüstet werden sollen, die insbesondere auch für den Abbau von nach dem Start verbliebener Restinklination (Neigung der Umlaufbahn gegen den Erdäquator) und Anhebung der Umlaufbahnen auf das Niveau des Geostationären Orbits benutzt werden. Erforderlich wird das laut Reschetnjow, weil die Gesamtmasse beider Satelliten die Fähigkeit der Kombination aus Proton-M-Rakete mit Breeze-M-Oberstufe übersteigt, Nutzlasten unmittelbar auf eine Bahn auf dem Niveau des Geostationären Orbits zu bringen.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3875.msg385642#msg385642" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">neue Verträge</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Reschetnjow baut weitere Satelliten für RSCC</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/reschetnjow-baut-weitere-satelliten-fuer-rscc/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 May 2016 19:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Breeze-M]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der russische Satellitenbauer Reschetnjow wird für die russische föderale Satellitenkommunikationsgesellschaft (Russian Satellite Communications Company, RSCC) die beiden Kommunikationssatelliten Express 80 und Express 103 bauen, gab Reschetnjow am 13. Mai 2016 bekannt. Erstellt von Thomas Weyrauch. Quelle: good-paper.com, hdbox.ws, Reschetnjow, RSCC, ruaviation.com Nach Angaben von Reschetnjow werden beide Satelliten auf dem hauseigenen Bus Express-1000 basieren. Die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der russische Satellitenbauer Reschetnjow wird für die russische föderale Satellitenkommunikationsgesellschaft (Russian Satellite Communications Company, RSCC) die beiden Kommunikationssatelliten Express 80 und Express 103 bauen, gab Reschetnjow am 13. Mai 2016 bekannt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Erstellt von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>.    Quelle: good-paper.com, hdbox.ws, Reschetnjow, RSCC, ruaviation.com</p>



<p>Nach Angaben von Reschetnjow werden beide Satelliten auf dem hauseigenen Bus Express-1000 basieren. Die Kommunikationsnutzlasten beider Satelliten will Reschetnjow wie bei zahlreichen Vorgängerprojekten vom französisch-italienischen Luft- und Raumfahrtkonzern Thales Alenia Space (TAS) beziehen.</p>



<p>Die Integration der beiden Raumfahrzeuge soll bei Reschetnjow in Schelesnogorsk bei Krasnojarsk in Sibirien erfolgen. Gestartet werden die Satelliten voraussichtlich zusammen auf einer Proton-M-Rakete. Raketen dieses Typs haben Doppelstarts mit auf dem Bus Express-1000 basierenden Satelliten bereits erfolgreich absolviert.</p>



<p>Ruaviation.com hatte Anfang des Jahres berichtet, RSCC-Generaldirektor Juri Prochorow habe geäußert, die Tatsache, dass die Proton-M-Raketen und die Breeze-M-Oberstufen in Russland hergestellt würden, sei hinsichtlich der Entscheidung über das vorzusehende Trägersystem von großer Bedeutung. Der stellvertretende RSCC-Direktor Alexander Ganin soll laut gleicher Quelle angekündigt haben, in naher Zukunft würden alle Proton-Raketen zwei Satelliten (für RSCC) auf einmal transportieren.</p>



<p>Im Weltraum will RSCC die Satelliten zur Herstellung von Kommunikationsverbindungen zu mobilen und stationären Endgeräten, zur Ausstrahlung von digitalen Fernseh- und Radioprogrammen sowie der Bereitstellung von breitbandigen Internet- und Datenverbindungen für Nutzer auf russischem Territorium verwenden.</p>



<p>Die Bezeichnungen der Satelliten legen ihre künftigen Postionen im Geostationären Orbit (GEO) nahe. Express 80 könnte an einer Position bei 80 Grad Ost im GEO zum Einsatz kommen, Express 103 bei 103 Grad Ost im GEO Verwendung finden. Bei 80 Grad Ost steht derzeit Express-AM 22, der seit Ende 2003 im All ist und dort den eigentlich schon ausgemusterten Express-AM 2, gestartet 2005, nicht mehr geostationär, ergänzt. Express-AM 3, seit Mitte 2005 im Weltraum, ist bei 103 Grad Ost stationiert.</p>



<p>Beim Wettbewerb um den Bau der Satelliten hatte sich Reschetnjow zusammen mit TAS offenbar gegen ein Konsortium namens Energia SAT aus dem russischen Raumfahrtunternehmen Energia und Airbus Defence and Space durchgesetzt. Der Preisvorteil des Angebots von Reschetnjow bewegt sich angeblich im Bereich von 1,2 Milliarden Rubel.</p>



<p>Als Gesamtauftragswert werden inoffiziellen Quellen zufolge 14 Milliarden Rubel genannt, umgerechnet aktuell rund 19 Millionen Euro. 15,5 Milliarden Rubel (~20,9 Millionen Euro) soll RSCC maximal zu zahlen bereit gewesen sein.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4216.msg362896#msg362896" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">neue Verträge</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/reschetnjow-baut-weitere-satelliten-fuer-rscc/" data-wpel-link="internal">Reschetnjow baut weitere Satelliten für RSCC</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Express-AMU 1 von Proton-M ins All transportiert</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/express-amu-1-von-proton-m-ins-all-transportiert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Dec 2015 09:00:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus Defence and Space]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
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		<category><![CDATA[Satellitenbus Eurostar E3000]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 24. Dezember 2015 startete von der Rampe 200/39 des Raumfahrtzentrums Baikonur eine Proton-M-Rakete mit Breeze-M-Oberstufe, um den Kommunikationssatelliten Express-AMU 1 für die Russische föderale Satellitenkommunikationsgesellschaft (Russian Satellite Communications Company, RSCC) in den Weltraum zu bringen. Autor: Thomas Weyrauch. Quelle: Airbus Defence and Space, Chrunitschew, Eutelsat, Roskosmos, RSCC. Der Start wurde nicht unter der Ägide [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/express-amu-1-von-proton-m-ins-all-transportiert/" data-wpel-link="internal">Express-AMU 1 von Proton-M ins All transportiert</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading"><strong>Am 24. Dezember 2015 startete von der Rampe 200/39 des Raumfahrtzentrums Baikonur eine Proton-M-Rakete mit Breeze-M-Oberstufe, um den Kommunikationssatelliten Express-AMU 1 für die Russische föderale Satellitenkommunikationsgesellschaft (Russian Satellite Communications Company, RSCC) in den Weltraum zu bringen.</strong></h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Autor: <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>.    Quelle: Airbus Defence and Space, Chrunitschew, Eutelsat, Roskosmos, RSCC.   </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/1956911333exmu1rosc.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="173" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/1956911333exmu1rosc260.jpg" alt="" class="wp-image-10047"/></a><figcaption>Proton-M-Start am 24. Dezember 2015<br> (Bild: Roskosmos)</figcaption></figure></div>



<p>Der Start wurde nicht unter der Ägide des internationalen Vermarkters von Proton-Raketen International Launch Service (ILS) abgewickelt, RSCC hat den Start des Satelliten unmittelbar beim Raketenhersteller Chrunitschew beauftragt.</p>



<p>Als exakten Startzeitpunkt für den 7. erfolgreichen Proton-Flug im Jahr 2015 und den 409. insgesamt nennt Chrunitschew 0:31 Uhr und 18,969 Sekunden Moskauer Zeit am 25.12. (23:31 Uhr und 18,969 Sekunden MEZ am 24.12.).</p>



<p>Die Abtrennung der Orbitaleinheit bestehend aus Breeze-M-Oberstufe und Express-AMU 1 von der dritten Stufe der Proton-M erfolgte rund 10 Minuten nach dem Abheben. Anschließend war es Aufgabe der ebenfalls von Chrunitschew gebauten Oberstufe, erst für die Einnahme einer stabilen Parkbahn zu sorgen und dann das Erreichen des vorgesehenen Zielorbits sicherzustellen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/ExpressAMU1Airbusimage800airbus.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="173" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/ExpressAMU1Airbusimage260airbus.jpg" alt="" class="wp-image-10050"/></a><figcaption>Express-AMU 1 beim Hersteller<br> (Bild: Airbus Defence and Space)</figcaption></figure></div>



<p>Der Trennprozess des Satelliten von der Oberstufe fand rund 9 Stunden und 12 Minuten nach dem Abheben um 9:43 Uhr Moskauer Zeit und 19,322 Sekunden am 25. Dezember 2015 statt (7:43 Uhr MEZ und 19,322 Sekunden). Er verlief nach Angaben der russischen Raumfahrtbehörde&nbsp;<a href="https://web.archive.org/web/20220823113510/https://www.roscosmos.ru/21901/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Roskosmos</a>&nbsp;sauber und auf der vorgesehenen Bahn.</p>



<p><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13493.msg348924#msg348924" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Chrunitschew</a>&nbsp;gab allerdings zwischenzeitlich Daten heraus, nach denen das Apogäum &#8211; der erdfernste Bahnpunkt &#8211; und das Perigäum &#8211; der der Erde nächstliegende Bahnpunkt &#8211; des erreichten Orbits merklich niedriger als geplant ausfielen. Nach Berechnungen von Chrunitschew geriet das Apogäum 1.654,56 km niedriger als beabsichtigt, und das Perigäum 640,39 km niedriger als vorgesehen. Möglicherweise liegt hier aber nur ein Irrtum hinsichtlich der präsentierten Daten vor.</p>



<p>Der Hauptauftragnehmer für den Bau des Satelliten, der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus Defence and Space, ist jetzt für Überwachung und Steuerung des Satelliten zuständig. Er wird sich um die erforderlichen Bahnanhebungsmanöver und eine Positionierung im Geostationären Orbit (GEO) rund 35.786 Kilometer über der Erde kümmern und den raumflugtechnischen Teil sowie die Kommunikationsnutzlast intensiven Tests unterziehen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/expressamu1containerairbus500.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/expressamu1containerairbus260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Express-AMU 1 in Toulouse vor dem Transport nach Baikonur<br>(Bild: Airbus Defence and Space)</figcaption></figure></div>



<p>Für den Flug in den GEO wurde der Satellit mit einem Apogäumsmotor ausgestattet. Außerdem besitzt der Erdtrabant für Bahnanpassungen und Lageregelung 14 zehn Newton starke Zweistofftriebwerke des Typs S10-21 von Airbus Defence and Space.</p>



<p>Nach der Inbetriebnahmephase mit den erforderlichen Tests werden Überwachung und Kontrolle des zur Versorgung des europäischen Teils von Russland und Gebieten südlich der Sahara gedachten Satelliten an RSCC übergeben. Im Februar 2016 soll dann die Ausstrahlung von Radio- und Fernsehprogrammen und die Bereitstellung der vorgesehenen Kommunikationsdienste beginnen.</p>



<p>Ein Teil der Kapazitäten des Satelliten wurde von RSCC bereits an Eutelsat vergeben. Dieses europäische Unternehmen will den Satelliten unter der Bezeichnung EUTELSAT 36C vermarkten, und so die Kapazitäten von EUTELSAT 36A absichern und erweitern.</p>



<p>Der Bau von Express-AMU 1 wurde im Rahmen des Zehn-Jahres-Plans von 2006-2015 am 22. Oktober 2005 mit dem russischen Regierungsdekret Nr. 635 beschlossen. Zur Finanzierung des Satelliten bediente man sich in Russland Krediten der Aktiengesellschaft Gazprombank (&#8222;Gazprombank (Joint Stock Company)&#8220;, abgekürzt Bank GPB (JSC)). Als künftige Betreiberin des bei 36 Grad Ost im GEO einzusetzenden Raumfahrzeugs mit einer Startmasse von rund 5.900 Kilogramm wurde RSCC beauftragt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/ExpressAMU1smartairbus600.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="147" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/ExpressAMU1smartairbus260.jpg" alt="" class="wp-image-10054"/></a><figcaption>Express-AMU 1 im All &#8211; Illustration <br>(Bild: Airbus Defence and Space)</figcaption></figure></div>



<p>Bestellt hatte RSCC den damals auf eine Startmasse von rund 5.700 Kilogramm veranschlagten Satelliten bei Airbus Defence and Space bzw. Astrium im Mai 2013. Der Auftragswert wurde seinerzeit auf etwa 6,35 Milliarden Rubel bzw. rund 210 Millionen US-Dollar beziffert.</p>



<p>Um den geplanten Anforderungen gerecht zu werden, wurde der auf dem Satellitenbus Eurostar 3000 basierende Express-AMU 1 mit einer über 15 kW leistenden Kommunikationsnutzlast mit 18 K<sub>a</sub>-Band und 52 K<sub>u</sub>-Band-Transpondern ausgerüstet, und auf eine Betriebsdauer von 15 Jahren ausgelegt.</p>



<p>Ein Unternehmensteil von Airbus Defence and Space in Spanien war zuständig für Entwurf und Konstruktion der vier ausklappbaren Antennenreflektoren von Express-AMU 1. Einer der Reflektoren besitzt einen Durchmesser von rund 2,8 Metern und ist damit nach Angaben seines Herstellers der größte derartige in Europa gefertigte Reflektor.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/amu1png2rscc.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="173" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/amu1png2rscc260.jpg" alt="" class="wp-image-10049"/></a><figcaption>Express-AMU 1 &#8211; Illustration
(Bild: RSCC)</figcaption></figure></div>



<p>Ebenfalls in Spanien entstand Kommunikationshardware, die auf dem sogenannten &#8222;top floor&#8220; oder &#8222;top deck&#8220;, der Seite des Satellitengrundkörpers, die im Regelbetrieb ständig Richtung Erdoberfläche ausgerichtet ist, untergebracht ist.</p>



<p>Die Herstellung der Verkabelung für die Kommunikationsnutzlast und umfangreiche Tests von Nutzlastbestandteilen nahm Airbus Defence and Space in seinem Werk in Barajas, einem Stadtteil von Spaniens Hauptstadt Madrid, vor. In der Kommunikationsnutzlast kommen u.a. auch Komponenten von NEC aus Japan zum Einsatz.</p>



<p>Der endgültige Zusammenbau und notwendige Abschlusstests des Satelliten erfolgten im Airbus-Werk Toulouse in Frankreich. Im November 2015 verließ ein Transport mit Express-AMU 1 Toulouse, und erreichte nach wenigen Tagen das in Kasachstan gelegene Kosmodrom Baikonur.</p>



<p>Express-AMU 1 alias EUTELSAT 36C wird voraussichtlich katalogisiert mit der NORAD-Nr. 41.191 und als COSPAR-Objekt 2015-082A.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13493.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Express-AMU 1 auf Proton-M / Breeze-M</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kommunikationssatellit Express-AM 8 im Regelbetrieb</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kommunikationssatellit-express-am-8-im-regelbetrieb/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Dec 2015 14:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Fakel]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Reschetnjow]]></category>
		<category><![CDATA[RSCC]]></category>
		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Russische föderale Satellitenkommunikationsgesellschaft (Russian Satellite Communications Company, RSCC) hat am 1. Dezember 2015 Express-AM 8 vom Hersteller Reschetnjow übernommen und mit dem kommerziellen Einsatz des Raumfahrzeugs begonnen. Autor: Thomas Weyrauch. Quelle: Reschetnjow, RSCC, Saft, Thales Alenia Space Der Kommunikationssatellit Express-AM 8 &#8211; Startmasse 2.163 Kilogramm &#8211; wurde am 14. September 2015 in den Weltraum transportiert. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading"><strong>Die Russische föderale Satellitenkommunikationsgesellschaft (Russian Satellite Communications Company, RSCC) hat am 1. Dezember 2015 Express-AM 8 vom Hersteller Reschetnjow übernommen und mit dem kommerziellen Einsatz des Raumfahrzeugs begonnen.</strong></h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Autor: <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>.   Quelle: Reschetnjow, RSCC, Saft, Thales Alenia Space</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/am8upscalerscc.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="115" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/am8upscalerscc260.jpg" alt="" class="wp-image-10224"/></a><figcaption>Express-AM 8 &#8211; Illustration
(Bild: Reschetnjow)</figcaption></figure></div>



<p>Der Kommunikationssatellit Express-AM 8 &#8211; Startmasse 2.163 Kilogramm &#8211; wurde am 14. September 2015 in den Weltraum transportiert. Am 29. September 2015 hatte der Satellit nach Einsatz seiner elektrischen Triebwerke die geplante Testposition im Geostationären Orbit (GEO) bei 80,15 Grad Ost erreicht.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/0702141bexam8rsc.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/0702141bexam8rsc260.jpg" alt="" class="wp-image-10220" width="260" height="173"/></a><figcaption>
Komponenten von Express-AM 8 vor der Hochzeit &#8230;</figcaption></figure></div>



<p>Mitte Oktober 2015 gab der Hersteller des Raumfahrzeugs bekannt, dass es zwischenzeitlich im All eine Reihe Tests erfolgreich hinter sich gebracht und die Testposition verlassen habe, um die Einsatzposition bei 14 Grad West im GEO anzusteuern.</p>



<p>Mittlerweile ist das als Nachfolger für&nbsp;Express-A 4&nbsp;&#8211; seit dem 10. Juni 2002 im All &#8211; Auslegungsbetriebsdauer 7 Jahre &#8211; gedachte Raumfahrzeug an der vorgesehenen Position von 14 Grad West über dem Äquator südlich von Westafrika stationiert. Dort hat&nbsp;<a href="https://web.archive.org/web/20210624205134/http://www.iss-reshetnev.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Reschetnjow</a>&nbsp;Informational Satellite Systems mit Sitz in Schelesnogorsk nordöstlich von Krasnojarsk die Kommunikationsnutzlast und den raumflugtechnischen Teil des Satelliten intensiv getestet.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/0702142bexam8rsc.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/0702142bexam8rsc260.jpg" alt="" class="wp-image-10222" width="260" height="390" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/0702142bexam8rsc260.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/0702142bexam8rsc260-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption>&#8230; und danach
(Bilder: Reschetnjow)</figcaption></figure></div>



<p>Die Konstruktion erfolgte auf Basis des Satellitenbusses Express-1000HTB bzw. Ekspress-1000NTB. Der Satellit wurde speziell auf die Direktausstrahlung von Radio- und Fernsehprogrammen sowie die Bereitstellung von leistungsfähigen Internetzugängen und Kommunikationsdiensten für mobile und stationäre Nutzer ausgelegt.</p>



<p>Thales Alenia Space (<a href="https://www.thalesgroup.com/en/asia-pacific/australia/space" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">TAS</a>) steuerte die Kommunikationsnutzlast mit einer Masse von 661 Kilogramm bei. Reschetnjow hatte sie Ende 2010 bei dem französisch-italienischen Luft- und Raumfahrtkonzern bestellt. Die kombinierte Nutzlastleistung liegt bei rund 5,88 Kilowatt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/ExpressAM8topviewissrsc.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="173" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/ExpressAM8topviewissrsc260.jpg" alt="" class="wp-image-10228"/></a><figcaption>Express-AM 8 von oben &#8230;</figcaption></figure></div>



<p>Express-AM 8 besitzt nach Angaben seines Herstellers 42 gleichzeitig betreibbare Transponder für das C-, K<sub>u</sub>&#8211; und L-Band. Mit ihrer Hilfe will&nbsp;<a href="https://eng.rscc.ru/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">RSCC</a>&nbsp;Nutzer in Afrika, Europa, Lateinamerika, im Mittleren Osten und in Russland versorgen.</p>



<p>28 C-Band-Transponder mit einer Leistung von etwa 100 Watt sind an Bord, sie bedienen zwei Ausleuchtzonen, eine davon für Afrika, Europa und den Mittleren Osten, die andere für Lateinamerika. Drei Ausleuchtzonen können die rund 150 Watt starken K<sub>u</sub>-Band-Transponder des Satelliten für Nutzer in den Bereichen Afrika und Mittlerer Osten, Europa und Mittlerer Osten sowie Lateinamerika und dem Osten der USA ansteuern.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/expressam8sideissrsc.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="173" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/expressam8sideissrsc260.jpg" alt="" class="wp-image-10226"/></a><figcaption>&#8230; und von einer Seite aus betrachtet
(Bilder: Reschetnjow)</figcaption></figure></div>



<p>Die drei L-Band-Transponder der Kommunikationsnutzlast sind der gesicherten Kommunikation russischer Regierungsstellen gewidmet.</p>



<p>Die Versorgung der Satellitensysteme mit elektrischem Strom übernehmen zwei Solarzellenausleger mit Galliumarsenid-Zellen von OAO NPP&nbsp;<a href="https://npp-kvant.ru/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">KVANT</a>&nbsp;aus Moskau, die bei Betriebsende noch eine Gesamtleistung von 7,6 Kilowatt zur Verfügung stellen sollen. Gegebenenfalls sichern Lithiumionen-Akkumulatorensätze mit Zellen vom Typ&nbsp;<a href="https://saft4u.saft.com/en/product/mp-vl-batteries-launchers" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Saft</a>&nbsp;VS 180 aus Frankreich den unterbrechungsfreien Betrieb der elektrischen und elektronischen Systeme an Bord.</p>



<p>Zur Lageregelung und für Manöver zum Bahnerhalt besitzt Express-AM 8 elektrische, Xenon ausstoßende Triebwerke des Typs SPT-100 bzw. SPD-100 (СПД-100) vom russischen Konstruktionsbüro Fackel bzw.&nbsp;<a href="https://fakel-russia.ru/en/productions-3" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Fakel</a>&nbsp;aus Kaliningrad.</p>



<p>15 Jahre lang will RSCC den Satelliten nun nutzbringend einsetzen, eine entsprechende Auslegungsbetriebsdauer wurde nach Herstellerangaben beim Bau berücksichtigt.</p>



<p>Express-AM 8 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 40.895 und als COSPAR-Objekt 2015-048A.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13358.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Ekspress-AM8 auf Proton-M / DM-03</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Express-AM 7 kann Regelbetrieb beginnen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/express-am-7-kann-regelbetrieb-beginnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 May 2015 10:53:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Express-AM 7]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Geostationär]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Proton]]></category>
		<category><![CDATA[RSCC]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=41506</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die russische föderale Satellitenkommunikationsgesellschaft (Russian Satellite Communications Company, RSCC) hat am 23. April 2015 mitgeteilt, Express-AM 7 sei bereit, am folgenden Tag die Ausstrahlung der vorgesehenen Programme und die Bereitstellung unterschiedlicher Kommunikationsverbindungen aufzunehmen. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Astrium, Chrunitschew, Roskosmos, RSCC, Tsenki. Der Kommunikationssatellit Express-AM 7 war am 18. März 2015 auf einer [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die russische föderale Satellitenkommunikationsgesellschaft (Russian Satellite Communications Company, RSCC) hat am 23. April 2015 mitgeteilt, Express-AM 7 sei bereit, am folgenden Tag die Ausstrahlung der vorgesehenen Programme und die Bereitstellung unterschiedlicher Kommunikationsverbindungen aufzunehmen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Astrium, Chrunitschew, Roskosmos, RSCC, Tsenki.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01052015125322_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01052015125322_small_1.jpg" alt="RSCC" width="260"/></a><figcaption>
Express-AM 7 im Test 
<br>
(Bild: RSCC)
</figcaption></figure></div>



<p>Der Kommunikationssatellit Express-AM 7 war am 18. März 2015 auf einer Proton-M-Rakete mit Breeze-M-Oberstufe von Baikonur in Kasachstan aus in den Weltraum transportiert worden. Neun Stunden und 13 Minuten nach dem Start hatte die Oberstufe den Satelliten am 19. März 2015 im All ausgesetzt. Die erreichte Übergangsbahn war eine mit einem Perigäum, d.h. dem erdnächsten Bahnpunkt, von rund 5.400 Kilometern, und einem Apogäum, dem erdfernsten Bahnpunkt, von rund 35.760 Kilometern über der Erdoberfläche. Die verbliebene Neigung der Bahn gegen den Erdäquator, die Inklination, betrug zwischen 19 und 20 Grad.</p>



<p>Mittlerweile ist das Raumfahrzeug mit einer Startmasse von 5.720 Kilogramm (unbetankt 1.438,5 Kilogramm) nach mit Hilfe seines Apogäumsmotors durchgeführten Bahnanhebungen und dem Abbau der Restinklination im Geostationären Orbit positioniert. An der vorher festgelegten Position von 40 Grad Ost im Geostationären Orbit steht es über dem Äquator etwa im Bereich der Küstenlinie Ostafrikas.</p>



<p>Tests des neuen Satelliten im Orbit wurden laut RSCC erfolgreich abgeschlossen, RSCC hat das Raumfahrzeug eigenen Angaben zufolge als einsatzbereit abgenommen.</p>



<p>Die Ausstrahlungen des Satelliten sollen Empfänger in Europa, dem Mittleren Osten, Russland, dem Süden Asiens und in Gebieten Afrikas südlich der Sahara erreichen. Geplant ist die Übertragung von Fernsehprogrammen sowie die Breitstellung von Kommunikationsverbindungen für das Büro des russischen Präsidenten, die russische Regierung und spezielle, nicht näher beschriebene Nutzer, und für kommerzielle Nutzer und solche aus dem öffentlichen Sektor.</p>



<p>15 Jahre lang will RSCC den dreiachsstabilisierten Satelliten nutzbringend einsetzen, eine entsprechende Auslegungsbetriebsdauer ist nach Herstellerangaben beim Bau berücksichtigt worden. Entstanden ist der Satellit beim westeuropäischen Unternehmen Airbus Defence and Space bzw. Astrium. Die Konstruktion erfolgte auf Basis des Satellitenbusses Eurostar E3000.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01052015125322_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01052015125322_small_2.jpg" alt="RSCC" width="260"/></a><figcaption>
Express-AM 7 im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: RSCC)
</figcaption></figure></div>



<p>Nach Angaben von RSCC besitzt die Kommunikationsnutzlast von Express-AM 7 insgesamt 80 Transponder und 9 Antennen für das С-, das K<sub>u-</sub> und das L-Band. Der staatliche russische Betreiber von Bodenanlagen im Dienste der Raumfahrt Tsenki zählt 24 С-, 36 K<sub>u-</sub> und 2 L-Band-Transponder. Die Leistung der Kommunikationsnutzlast liegt laut Tsenki bei rund 13,7 Kilowatt, die beiden Solarzellenausleger des Satelliten können nach Angaben der gleichen Quelle 18 Kilowatt elektrische Leistung generieren.</p>



<p>Der Bau des Satelliten wurde mit Mitteln der staatlichen russischen Bank für Entwicklung und Außenwirtschaft (Vnesheconombank) finanziert. Als Gesamtprojektkosten nennt RSCC einen Betrag von 152,8 Millionen Euro.</p>



<p>Express-AM 7 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 40.505 und als COSPAR-Objekt 2015-012A.</p>



<p><strong>Verwandte Meldung bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/express-am-4r-und-7-zwei-bauauftraege-fuer-astrium/" data-wpel-link="internal">Express-AM 4R und 7: Zwei Bauaufträge für Astrium</a> (27. März 2012)</li></ul>



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<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13354.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Express-AM 7 auf Proton-M mit Breeze-M</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Express-AM 6: Nach Schwierigkeiten jetzt in Betrieb</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/express-am-6-nach-schwierigkeiten-jetzt-in-betrieb/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2015 08:43:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Express]]></category>
		<category><![CDATA[Express-AM 6]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Reschetnjow]]></category>
		<category><![CDATA[RSCC]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=5798</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der russische Kommunikationssatellit Express-AM 6 hat nach Angaben seines Herstellers vom 23. April 2015 bei 53 Grad Ost im Geostationären Orbit den Regelbetrieb aufgenommen und befindet sich im Einsatz jetzt unter der Kontrolle des staatlichen russischen Kommunikationssatellitenbetreibers Russian Satellite Communications Company (RSCC). Quellen: Chrunitschew, Intersputnik, MDA, Reschetnjow, Roskosmos, RSCC, Russianspaceweb. Express-AM 6 war am 21. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der russische Kommunikationssatellit Express-AM 6 hat nach Angaben seines Herstellers vom 23. April 2015 bei 53 Grad Ost im Geostationären Orbit den Regelbetrieb aufgenommen und befindet sich im Einsatz jetzt unter der Kontrolle des staatlichen russischen Kommunikationssatellitenbetreibers Russian Satellite Communications Company (RSCC). </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quellen: Chrunitschew, Intersputnik, MDA, Reschetnjow, Roskosmos, RSCC, Russianspaceweb.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/03/expressam6a51779jsciss.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/03/expressam6a51779jsciss260.jpg" alt="Express-AM 6 beim Hersteller
(Bild: Reschetnjow)"/></a><figcaption> Express-AM 6 beim Hersteller <br>(Bild: Reschetnjow)</figcaption></figure></div>



<p>Express-AM 6 war am 21. Oktober 2014 auf einer von Chrunitschew gebauten Proton-M-Rakete und einer Oberstufe von Typ Breeze-M des gleichen Erzeugers von Baikonur aus in den Weltraum transportiert worden. Mit Datum vom 22. Oktober 2014 meldete der Satellitenhersteller eine erfolgreiche Separation des Erdtrabanten von der Raketenoberstufe, das nominale Entfalten der dafür vorgesehenen mechanischen Systeme (Antennen, Solarzellenausleger) und die ordnungsgemäße Ausrichtung des  dreiachsstabilisierten Satelliten zur Sonne.</p>



<p>Das von Reschetnjow Informational Satellite Systems mit Sitz in  Schelesnogorsk nordöstlich von Krasnojarsk auf Basis des Satellitenbus Express-2000 gebaute Raumfahrzeug mit einer Masse von 3.358 Kilogramm  war jedoch nicht auf der ursprünglich vorgesehenen Bahn ausgesetzt worden. Es ist davon auszugehen, dass die letzte Breeze-M-Brennphase vor dem Aussetzen zu kurz geriet. Am 22. Oktober 2014 ging Reschentnjow darauf jedoch nicht ein. Mitgeteilt wurde, dass Express-AM 6 Anfang 2015 die vorgesehen Position im Geostationären Orbit erreichen werde. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/03/ExAM6RotRosc550.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/03/ExAM6RotRosc260.jpg" alt="Express-AM 6 in Baikonur
(Bild: Roskosmos)"/></a><figcaption> Express-AM 6 in Baikonur <br>(Bild: Roskosmos)</figcaption></figure></div>



<p>Reschentnjow berichtete anschließend erst am 11. März 2015 anlässlich der Aufnahme des üblichen Testprogramms für die Kommunikationsnutzlast, dass der Satellit nach dem Start wegen einer Fehlfunktion der Trägerrakete auf einen nutzlosen Orbit mit vom Soll abweichender Flughöhe, Exzentrizität und Neigung geraten war.</p>



<p>Geplant war eine 33.799 × 37.787 km Bahn mit einer Restinklinaktion von 0,18 Grad und einer Periode von 1.436,07 Minuten. Die Inklination, also die Neigung der Bahn gegen den Erdäquator, betrug nach dem Aussetzen jedoch rund 0,65 Grad. Die Periode, also die Zeit, die für einen Erdumlauf benötigt wird, lag bei rund 1.373 Minuten. Daten der US-amerikanischen Weltraumüberwachung sprechen für eine erreichte 31.307 x 37.784 km Bahn.</p>



<p>Die Postion von 50,45 Grad Ost im Geostationären Orbit auf annähernd kreisförmiger Bahn, die Express-AM6 im März 2015 inne hatte, war schließlich unter Zuhilfenahme des elektrischen Antriebssystems an Bord des Satelliten erreicht worden. Seit der ersten Dezemberhälfte 2014 ist der Satellit mit einer Periode  von rund 24 Stunden unterwegs, die Bahn war im Dezember aber noch inkliniert und elliptisch </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/03/ExAM6onBreezeRosc550.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/03/ExAM6onBreezeRosc260.jpg" alt="Express-AM 6 auf Breeze-M-Oberstufe
(Bild: Roskosmos)"/></a><figcaption> Express-AM 6 auf Breeze-M-Oberstufe <br>(Bild: Roskosmos)</figcaption></figure></div>



<p>Die elektrischen, Xenon-Gas ausstoßenden Triebwerke des Typs SPT-100 bzw. SPD-100 vom russischen Konstruktionsbüro Fackel bzw. Fakel aus Kaliningrad ermöglichten es, den Orbit des Satelliten, der sich zu Beginn eben auch durch die rund eine Stunde zu kurze Umlaufzeit auszeichnete, in eine geosnychrone, also an die Erdrotation angepasste 24-Stunden-Bahn, zu verwandeln, und darüber hinaus dem Satelliten, eine annähernd fixe Postion über dem Erdäquator, also eine geostationäre  Position, einzunehmen.</p>



<p>Im Betrieb bei 53 Grad Ost soll Express-AM 6 den dort bisher eingesetzten Express-AM 22 ablösen. Letzteren will man nach einer entsprechenden Drift bei 80 Grad Ost im Geostationären Orbit weiterbetreiben. Der Satellit befindet sich allerdings bereits seit dem 28. Dezember 2003 im All und sieht dem Erreichen seiner Auslegungsbetriebsdauer von 12 Jahren entgegen.</p>



<p>Die Aufgaben von Express-AM 6 sind die Ausstrahlung von Radio- und Fernsehprogrammen, die Breitstellung von schnellen  Datenverbindungen und breitbandigen Zugriffsmöglichkeiten auf  Informationsdienste, und die Unterstützung von Telefon- und  Mobilfunkverbindungen. Adressiert werden dabei Nutzer im europäischen Teil Russlands, im Ural und im Westen Sibiriens. Im Rahmen internationaler Projekte will man über den Satelliten außerdem Nutzer in Afrika, Europa und dem Mittleren Osten erreichen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/03/am6repeaterrscc.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/03/am6repeaterrscc260.jpg" alt="Repeatermodul für Express-AM 6 (im Hintergrund)
(Bild: RSCC)"/></a><figcaption> Repeatermodul für Express-AM 6 (im Hintergrund) <br>(Bild: RSCC)</figcaption></figure></div>



<p>Express-AM 6 besitzt 72 Transponder und 11 Antennen für das C-, K<sub>a</sub>-, K<sub>u</sub>&#8211;  und L-Band. Nach Angaben von MacDonald, Dettwiler and Associates Ltd. (MDA) aus Kanada, beteiligt an der Ausstattung der Kommunikationsnutzlast mit Repeatermodul und Antennensystem, besitzt der Satellit 14 Transponder für das C-Band, 44 Transponder für das K<sub>u</sub>-Band, 12 Transponder für das K<sub>a</sub>-Band und zwei für das L-Band. Drei ausklappbare Antennenreflektoren sind von den K<sub>a</sub>-Band-Transpondern ansteuerbar, zwei richtbare Antennen(reflektoren) sind von den K<sub>u</sub>-Band-Transpondern nutzbar.</p>



<p>Geplante 15 Jahre soll sich Express-AM 6 nutzbringend einsetzen lassen. Eine Reduzierung der geplanten Einsatzdauer wurde trotz des vorher nicht vorauszusehenden Verbrauchs von Arbeitsgas für  das elektrische Antriebssystem bisher nicht kommuniziert. Ein gegenüber dem Vorgängersatelliten Express-AM 5 leichterer Tank ermöglichte es nach Angaben des Journalisten Anatoly Zak, statt 284 Kilogramm wie bei Express-AM 5 316 Kilogramm Xenon mit-zuführen.</p>



<p>Express-AM 6 alias Ekspress AM6 und EAM6 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 40.277 und als COSPAR-Objekt 2014-064A.</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12511.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Express-AM 6 auf Proton-M/Breeze-M</a></li></ul>
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		<title>Proton-Doppelstart mit Express-AT 1 und 2</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/proton-doppelstart-mit-express-at-1-und-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Mar 2014 16:17:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Breeze-M]]></category>
		<category><![CDATA[Express-AT 1]]></category>
		<category><![CDATA[Express-AT 2]]></category>
		<category><![CDATA[Proton-M]]></category>
		<category><![CDATA[RSCC]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=38406</guid>

					<description><![CDATA[<p>Stapelsat-Start: Am 16. März 2014 brachte eine Proton-M-Rakete mit Breeze-M-Oberstufe die beiden Kommunikationssatelliten Express-AT 1 und 2 für die Russische föderale Satellitenkommunikationsgesellschaft (Russian Satellite Communications Company, RSCC) in den Weltraum. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Chrunitschew, Reschetnjow, Roscosmos, RSCC. Der zweite Flug einer Proton-M im Jahr 2014 und dem 395. einer Proton insgesamt begann [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Stapelsat-Start: Am 16. März 2014 brachte eine Proton-M-Rakete mit Breeze-M-Oberstufe die beiden Kommunikationssatelliten Express-AT 1 und 2 für die Russische föderale Satellitenkommunikationsgesellschaft (Russian Satellite Communications Company, RSCC) in den Weltraum.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Chrunitschew, Reschetnjow, Roscosmos, RSCC.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17032014171739_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17032014171739_small_1.jpg" alt="Roskosmos" width="260"/></a><figcaption>
Proton-M-Start mit Express-AT 1 und 2 
<br>
(Bild: Roskosmos)
</figcaption></figure></div>



<p>Der zweite Flug einer Proton-M im Jahr 2014 und dem 395. einer Proton insgesamt begann um 00:08 Uhr MEZ am 16. März 2014 mit der Zündung der sechs mit flüssigem unsymmetrischen Dimetyhlhydrazin (UDMH) und Stickstofftetroxid (N2O4) betriebenen Haupttriebwerke der ersten Stufe auf der Rampe der Startanlage Startplatz 81/24. Rund zwei Sekunden nach der Zündung hob die von Chrunitschew in Russland gebaute Proton-M mit den beiden unter der Nutzlastverkleidung unmittelbar aufeinander gesetzten Express-AT 1 und 2 ab. </p>



<p>Die drei Stufen der Proton-M brachten die aus der Oberstufe Breeze-M und den beiden Kommunikationssatelliten als Nutzlast bestehende Orbitaleinheit auf eine Bahn, die durch eine erste Zündung der auch von Chrunitschew konstruierten und ebenfalls mit UDMH und N2O4 arbeitenden Breeze-M-Oberstufe in einen Parkorbit rund 181 Kilometer über der Erde verwandelt wurde. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17032014171739_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17032014171739_small_2.jpg" alt="Reschetnjow" width="260"/></a><figcaption>
Express-AT 1 und 2 im Transportcontainer 
<br>
(Bild: Reschetnjow)
</figcaption></figure></div>



<p>In der Folge sorgten weitere Brennphasen der Oberstufe für zusätzlichen Vortrieb und weitere Bahnanhebungen, und wechselten mit langen Freiflugphasen. Nach Abschluss der vierten Brennphase der Oberstufe wurde Express-AT 1 gegen 09:10 Uhr MEZ neun Stunden und zwei Minuten nach dem Start ausgesetzt. Eine weitere Freiflugphase folgte, und schließlich konnte Express-AT 2 gegen 9:28 Uhr MEZ neun Stunden und 20 Minuten nach dem Start ausgesetzt werden. Nach Angaben des Herstellers der beiden Satelliten haben sie ihre Solarzellenausleger und Antennen nach dem Aussetzen entfaltet und funktionieren auf den erreichten annähernd geosynchronen Bahnen wie geplant.</p>



<p>Der Kommunikationssatellit Express-AT 1 brachte 1.726 Kilogramm Startgewicht auf die Waage (Reschetnjow 2014: 1.800 Kilogramm). Mit elektrischer Energie versorgt wird Express-AT 1 über zwei Solarzellenausleger aus jeweils drei Elementen mit Galliumarsenid-Zellen von OAO NPP KVANT aus Moskau. Der Stromspeicherung dienen Lithiumionen-Akkumulatorensätze vom Typ Saft VS 180 aus Frankreich.</p>



<p>Die Solarzellenausleger können zusammen rund 5.880 W elektrische Leistung generieren, um die raumflugtechnischen Systeme des Satelliten und seine maximal 5.600 Watt benötigende Kommunikationsnutzlast mit einer Masse von rund 360 Kilogramm zu versorgen. Letztere wurde von Thales Alenia Space (TAS) gebaut und umfasst 36 K<sub>u</sub>-Band-Transponder, von den sich 32 gleichzeitig betreiben lassen. 8 der Transponder dienen der Reserve. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17032014171739_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17032014171739_small_3.jpg" alt="Roskosmos" width="260"/></a><figcaption>
Oberstufe und Satelliten vor dem Schließen der Nutzlastverkleidung 
<br>
(Bild: Roskosmos)
</figcaption></figure></div>



<p>Über die Transponder von Express-AT 1 will RSCC u.a. Nutzer in Sibirien mit verschiedenen hochaufgelösten Fernsehprogrammen und mit VSAT-Diensten versorgen. In dieser Funktion wird Express-AT 1 Nachfolger des seit dem 22. November 1998 im All befindlichen, mit 8 K<sub>u</sub>-Band-Transpondern ausgestatteten Bonum 1 an der Position von 56 Grad Ost im Geostationären Orbit, und für den seit dem 10. Oktober 1999 um die Erde kreisenden DirecTV 1R. 
<br>
Express-AT 1 wurde von Reschetnjow Informational Satellite Systems mit Sitz in Schelesnogorsk nordöstlich von Krasnojarsk basierend auf dem Satellitenbus Express-1000H (Ekspress-1000N) konstruiert. Der Hersteller nannte für den verwendeten Satellitenbus jüngst außerdem die Bezeichnung Express-1000HTB. Neben chemischen Triebwerken besitzt der für 15 Jahre Einsatz ausgelegte Satellit auch elektrische Triebwerke des Typs SPT-100 bzw. SPD-100 vom russischen Konstruktionsbüro Fackel bzw. Fakel aus Kaliningrad, deshalb befanden sich beim Start an Bord von Express-AT 1 neben 30 Kilogramm Hydrazin auch 110 Kilogramm des Edelgases Xenon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17032014171739_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17032014171739_small_4.jpg" alt="Reschetnjow" width="260"/></a><figcaption>
Express-AT 1 und 2 im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Reschetnjow)
</figcaption></figure></div>



<p>Der ebenfalls von Reschetnjow Informational Satellite Systems gebaute Express-AT 2 basiert auf der Express 1000A bzw. Ekspress 1000K-Plattform, bei der die Satellitenkomponenten um eine zylinderförmige, lasttragende Struktur herum montiert sind, welche den Doppelstart mit unmittelbar aufgesetztem Express-AT 1 ermöglichte. Auch Express-AT 2 besitzt chemische und elektrische Triebwerke (SPT-100), betankt wurde er ebenfalls mit 30 Kilogramm Hydrazin und 110 Kilogramm Xenon. </p>



<p>Die Kommunikationsnutzlast von Express-AT 2 besteht aus 16 K<sub>u</sub>-Band-Transpondern sowie zusätzlichen 4 als Reserve. Sie hat einen Strombedarf von rund 2.850 Watt und ist ein Erzeugnis von TAS. Die Versorgung der Satellitensysteme mit elektrischem Strom übernehmen zwei Solarzellenausleger mit Galliumarsenid-Zellen von OAO NPP KVANT und gegebenenfalls Akkumulatorensätze vom Typ Saft VS 180. Der beim Start 1.427 Kilogramm (Reschetnjow 2014: 1.250 Kilogramm) schwere Express-AT 2 hat eine angestrebte Gesamtlebensdauer von 15 Jahren. 
<br>
Um Kunden in Regionen Russlands im fernen Osten mit hochaufgelösten Fernsehprogrammen und VSAT-Diensten zu versorgen, wird er nach Abschluss einer Testphase im All an einer Position von 140 Grad Ost im Geostationären Orbit stationiert werden.</p>



<p><strong>Verwandte Meldung bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/tas-baut-nutzlasten-fuer-drei-russische-komsats/" data-wpel-link="internal">TAS baut Nutzlasten für drei russische Komsats</a> 24. September 2010</li></ul>



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<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12171.msg283031#msg283031" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Express AT1 + AT2 auf Proton mit Breeze-M</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/proton-doppelstart-mit-express-at-1-und-2/" data-wpel-link="internal">Proton-Doppelstart mit Express-AT 1 und 2</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Express-AM 5 im Test</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/express-am-5-im-test/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Mar 2014 09:53:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Express-AM 5]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Geostationär]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[MDA]]></category>
		<category><![CDATA[Proton-M]]></category>
		<category><![CDATA[RSCC]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=38410</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nach Angaben der Russischen föderalen Satellitenkommunikationsgesellschaft (Russian Satellite Communications Company, RSCC) vom 12. März 2014 haben die Abnahmetests mit dem neuesten Kommunikationssatelliten des Unternehmens, Express-AM 5, im Weltraum am 11. März 2014 begonnen. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: RSCC. Express-AM 5 war am 26. Dezember 2013 an Bord einer Proton-M-Rakete mit Breeze-M-Oberstufe vom Raumfahrtzentrum [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/express-am-5-im-test/" data-wpel-link="internal">Express-AM 5 im Test</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach Angaben der Russischen föderalen Satellitenkommunikationsgesellschaft (Russian Satellite Communications Company, RSCC) vom 12. März 2014 haben die Abnahmetests mit dem neuesten Kommunikationssatelliten des Unternehmens, Express-AM 5, im Weltraum am 11. März 2014 begonnen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: RSCC.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15032014105340_small_1.jpg" alt="Reschetnjow" width="260"/><figcaption>
Express-AM 5 &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Reschetnjow)
</figcaption></figure></div>



<p>Express-AM 5 war am 26. Dezember 2013 an Bord einer Proton-M-Rakete mit Breeze-M-Oberstufe vom Raumfahrtzentrum Baikonur aus in den Weltraum transportiert worden.</p>



<p>Im Mai 2014 will RSCC den Satelliten offiziell in Dienst stellen. Von einer Position bei 140 Grad Ost im Geostationären Orbit soll das Raumfahrzeug dann den fernen Osten und Sibirien mit einer Vielzahl von Kommunikationsdiensten versorgen.</p>



<p>Den Satelliten hatte RSCC beim russischen Satellitenbauer Reschetnjow Informational Satellite Systems mit Sitz in Schelesnogorsk nordöstlich von Krasnojarsk bestellt, der ihn zusammen mit MacDonald Dettwiler and Associates (MDA) aus dem kanadischen Richmond und NII Radio (NIIR) aus Moskau konstruierte.</p>



<p>Express-AM 5 basiert auf dem Satellitenbus Express 2000 und ist mit insgesamt 84 Transpondern für das C-, K<sub>a</sub>-, K<sub>u</sub>&#8211; und L-Band ausgerüstet. Seine Auslegungsbetriebsdauer beträgt 15 Jahre.
<br>
Die Auslegung des Satelliten erfolgte laut RSCC unter Berücksichtigung unterstellter Trends im russischen Kommunikationssatellitengeschäft und im Rahmen eines staatlichen, von 2009 bis 2015 laufenden Entwicklungsprogramms für den Ausbau der Ausstrahlungsmöglichkeiten von Radio- und Fernsehprogrammen im Bereich der russischen Föderation.</p>



<p>Der Satellit ist ein zentraler Bestandteil der Infrastruktur, die benötigt wird, um der Bevölkerung im Osten Russlands erschwinglichen Zugang zu digital ausgestrahlten Radio- und Fernsehprogrammen inklusive solcher in Hochauflösung zu verschaffen, schreibt RSCC.</p>



<p>Außerdem sei Express-AM 5 dazu gedacht, Mobilfunkverbindungen für die Administration des russischen Präsidenten und Regierungsstellen zu ermöglichen und digitale Video-, Telefon- und Datendienste sowie VSAT-Netzwerk-Verbindungen bereit zu stellen.</p>



<p>Express-AM 5 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 39.487 und als COSPAR-Objekt  2013-077A. </p>



<p><strong>Verwandte Meldung bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/express-am-5-von-proton-m-ins-all-transportiert/" data-wpel-link="internal">Express-AM 5 von Proton-M ins All transportiert</a> 27. Dezember 2013</li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Express-AM 5 von Proton-M ins All transportiert</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/express-am-5-von-proton-m-ins-all-transportiert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Dec 2013 10:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[39487]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[Breeze-M]]></category>
		<category><![CDATA[Chrunitschew]]></category>
		<category><![CDATA[Express-AM 5]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Proton-M]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Reschetnjow]]></category>
		<category><![CDATA[Roskosmos]]></category>
		<category><![CDATA[RSCC]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 26. Dezember 2013 startete von der Rampe 81/24 des russischen Raumfahrtzentrums Baikonur eine Proton-M-Rakete mit Breeze-M-Oberstufe, um den russischen Kommunikationssatelliten Express-AM 5 in den Weltraum zu bringen. Nach einer Flugzeit von rund 9 Stunden und 22 Minuten wurde der Satellit erfolgreich auf der vorgesehenen Erdumlaufbahn ausgesetzt. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Chrunitschew, Interfax, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 26. Dezember 2013 startete von der Rampe 81/24 des russischen Raumfahrtzentrums Baikonur eine Proton-M-Rakete mit Breeze-M-Oberstufe, um den russischen Kommunikationssatelliten Express-AM 5 in den Weltraum zu bringen. Nach einer Flugzeit von rund 9 Stunden und 22 Minuten wurde der Satellit erfolgreich auf der vorgesehenen Erdumlaufbahn ausgesetzt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Chrunitschew, Interfax, Reschetnjow, RIA Novosti, Roskosmos, RSCC, Sibirischer Sputnik.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27122013112139_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27122013112139_small_1.jpg" alt="Roskosmos" width="260"/></a><figcaption>Proton-M startet mit Express-AM 5 (Bild: Roskosmos) </figcaption></figure></div>



<p>Als exakter Startzeitpunkt für den 10. Proton-Flug im Jahr 2013 und den 393. insgesamt wird 14:49 Uhr und 56 Sekunden Moskauer Zeit genannt (11:49 Uhr und 56 Sekunden MEZ). Die Abtrennung der Orbitaleinheit bestehend aus Breeze-M-Oberstufe und Express-AM 5 von der dritten Stufe der Proton-M erfolgte rund 9 Minuten später um 14:59 Uhr Moskauer Zeit. Anschließend war es Aufgabe der wie die Proton-Rakete von Chrunitschew gebauten Oberstufe, erst für die Einnahme einer stabile Parkbahn zu sorgen, und dann das Erreichen des vorgesehen Zielorbits sicherzustellen.</p>



<p>Der Trennprozess des Satelliten von der Oberstufe fand um 00:12 Uhr Moskauer Zeit am 27. Dezember 2013 statt (21:12 Uhr MEZ am 26. Dezember) und verlief nach Angaben der Russischen Raumfahrtbehörde (Roskosmos) sauber und auf der vorgesehenen Bahn. Der Hauptauftragnehmer für den Bau des Satelliten, der russische Raumfahrtkonzern Reschetnjow Informational Satellite Systems mit Sitz in Schelesnogorsk nordöstlich von Krasnojarsk, bestätigte das Entfalten der beiden maximal 14,2 kW elektrische Leistung liefernden Solarzellenausleger des Satelliten, die erforderliche korrekte Ausrichtung des dreiachsstabilisierten Raumfahrzeugs zur Sonne und die planmäßige Arbeit aller Bordsysteme.</p>



<p>Express-AM 5 ist ein auf einem neuen Satellitenbus basierendes Raumfahrzeug, dessen Bau im Rahmen des Zehn-Jahres-Plans von 2006-2015 am 22. Oktober 2005 mit dem russischen Regierungsdekret Nr. 635 beschlossen worden war. Als künftige Betreiberin des bei 140 Grad Ost im Geostationären Orbit einzusetzenden Erdtrabanten mit einer Startmasse von rund 3.400 kg wurde die Russische föderale Satellitenkommunikationsgesellschaft (Russian Satellite Communications Company, RSCC) beauftragt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27122013112139_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27122013112139_small_2.jpg" alt="Reschetnjow" width="260"/></a><figcaption>Express-AM 5 in Bau (Bild: Reschetnjow) </figcaption></figure></div>



<p>RSCCs Aufgabe ist es, via Express-AM 5 Mobilkommunikationsverbindungen für die Regierung Russlands und den Präsidenten des Landes zu ermöglichen, und mit Hilfe des Satelliten digitale Video-, Telefon- und Datendienste für russische Gebiete bereitzustellen. Außerdem soll RSCC über Express-AM 5 digitale Radio- und Fernsehprogramme ausstrahlen und VSAT-Netzwerk-Verbindungen realisieren.                  Um den Anforderungen gerecht zu werden, wurde der auf dem Satellitenbus Express 2000 basierende Express-AM 5 mit einer 12,7 kW leistenden Kommunikationsnutzlast mit 30 C-Band-, 12 Ka-Band, 40  Ku-Band- und 2 x L-Band-Transpondern ausgerüstet, und auf eine Betriebsdauer von 15 Jahren ausgelegt.</p>



<p>Bestellt hatte RSCC den Satelliten bei Reschetnjow am 12. August 2009. Am 27. Oktober 2009 begannen konkrete Entwurfsarbeiten für das Raumfahrzeug, ein vorläufiger Konstruktionsentwurf lag zum 1. Juni 2010 vor. Nach dessen Bestätigung erfolgte der eigentlich Bau des Raumfahrzeugs. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27122013112139_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27122013112139_small_3.jpg" alt="Reschetnjow" width="260"/></a><figcaption>Systeme des raumflugtechnischen Moduls (Bild: Reschetnjow) </figcaption></figure></div>



<p>Am 22. Mai 2011 gab Reschetnjow bekannt, dass der Grundaufbau des Nutzlastmoduls abgeschlossen wurde, und der Einbau von Kommunikationstechnik bei MDA in Kanada erfolge. Reschetnjow kümmerte sich in der folgenden Zeit um den Bau des raumflugtechnischen Moduls von Express-AM 5. Die Fertigstellung und der Abschluss von Qualifikationstest der Kontrollsysteme des raumflugtechnischen Moduls wurden am 10. Februar 2012 gemeldet. Zwei Monate später berichtete Reschetnjow von Tests der elektrischen Systeme des Satellitenbus. </p>



<p>Am 24. August 2012 war das Nutzlastmodul aus Kanada zurückgeliefert worden, seine Integration mit dem raumflugtechnischen Modul begann am 24. September 2012.          Nachdem im Frühjahr 2012 bereits zwei Antennen von MDA an Reschetnjow geliefert worden waren, erhielt der russische Satellitenbauer am 12. Oktober 2012 acht weitere von MDA, die anschließend montiert werden konnten. Tests der Zusammenarbeit der Bordsysteme des Satelliten mit Komponenten für das Bodensegment wurden im Dezember 2012 beendet. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27122013112139_small_4.jpg" alt="Reschetnjow" width="260"/><figcaption>
Express-AM 5 im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Reschetnjow)
</figcaption></figure></div>



<p>Im Februar 2013 konnten Test des Satelliten in einer Thermal-Vakuum-Kammer erfolgreich abgeschlossen werden. Im Juli 2013 begannen Vibrationstests, um nachzuweisen, dass Express-AM 5 die beim Start ins All auftretenden Belastungen überstehen kann. Am 17. Oktober 2013 wurden letzte Tests elektrischer und elektronischer Systeme des Satelliten vorgenommen, in deren Rahmen sämtliche Subsysteme des Satelliten durchgepürft und die Funktionsfähigkeit einer entfalt- und richtbaren K<sub>u</sub>-Band-Antenne demonstriert wurden. Am 18. November 2013 erreichte der Satellit schließlich das in Kasachstan gelegene Kosmodrom Baikonur. 
<br>
Seine endgültige Postion im Geostationären Orbit soll Express-AM 5 nach intensivem Einsatz von elektrischen Triebwerken an Bord beziehen. Derzeit rechnet man damit, dass es nach rund 90 Tagen soweit sein wird. Für einen in Russland gebauten Satelliten ist es das erste Mal, dass aus einem Geotransferorbit der Geostationäre Orbit mit elektrischem Antrieb erreicht wird. Danach werden Überwachung und Kontrolle des Satelliten an RSCC übergeben, und Mitte Mai 2014 könnte schließlich die Ausstrahlung von Radio- und Fernsehprogrammen und die Bereitstellung der vorgesehenen Kommunikationsdienste beginnen. </p>



<p>Express-AM 5 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 39.487 und als COSPAR-Objekt 2013-077A. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12109.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Express-AM 5 auf Proton mit Breeze-M</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Express steht: AM 1 wird stillgelegt.</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/express-steht-am-1-wird-stillgelegt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Aug 2013 08:23:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[28463]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Express-AM 1]]></category>
		<category><![CDATA[Friedhofsorbit]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Missionsende]]></category>
		<category><![CDATA[NTSpace]]></category>
		<category><![CDATA[Proton-K]]></category>
		<category><![CDATA[Reschetnjow]]></category>
		<category><![CDATA[RSCC]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Russische Satellitenkommunikationsgesellschaft (Russian Satellite Communications Company, RSCC) teilte am 12. August 2013 mit, dass ihr Kommunikationssatellit Express-AM 1 außer Dienst gestellt und in einen Friedhofsorbit gebracht wird. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: comnews.ru, RIAN, RSCC, tdaily.ru. Die Mitteilung erfolgte, ohne zunächst auf die Gründe für das vorzeitige Einsatzende des Satelliten einzugehen. Das am [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Russische Satellitenkommunikationsgesellschaft (Russian Satellite Communications Company, RSCC) teilte am 12. August 2013 mit, dass ihr Kommunikationssatellit Express-AM 1 außer Dienst gestellt und in einen Friedhofsorbit gebracht wird.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: comnews.ru, RIAN, RSCC, tdaily.ru.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15082013102308_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15082013102308_small_1.jpg" alt="Tsenki" width="260"/></a><figcaption>
Satellit des Typs Express-AM &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Zenki)
</figcaption></figure></div>



<p>Die Mitteilung erfolgte, ohne zunächst auf die Gründe für das vorzeitige Einsatzende des Satelliten einzugehen. Das am 30. Oktober 2004 auf einer Proton-K-Rakete mit Block-DM-2M-Oberstufe gestartete Raumfahrzeug war nach Angaben von RSCC zum 1. Februar 2005 in den Regelbetrieb gegangen. Als Auslegungsbetriebsdauer waren für diesen Satellitentyp ursprünglich 12 Jahre genannt worden. Erreicht wurden letztlich 5 Jahre und 3 Monate Regelbetrieb. </p>



<p>Zuletzt gestalteten sich die Nutzungsmöglichkeiten des Satelliten unter anderem nach einem Versagen von Komponenten an Bord am 24. April 2010, die für Korrekturen zur Verhinderung einer ansteigenden Bahnneigung benötigt werden, deutlich eingeschränkt. Beispielsweise war russisches Territorium durch den Satelliten nur noch rund 12 Stunden pro Tag erreichbar, meldete die staatliche russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti.  </p>



<p>Am 12. Oktober 2011 versagten Bauteile, die via Rotation der Nachführung der beiden Solarzellenausleger von Express-AM 1 dienten. Danach wurde der Satellit nach Angaben  des Branchendienstes comnews.ru nur noch periodisch und ohne Garantie für die Qualität der ausgestrahlten Dienste eingesetzt. </p>



<p>Informationen von comnews.ru zufolge ist die Außerdienststellung nicht durch eine Versicherung abgedeckt. Der tatsächliche Grund für die notwendige Abschreibung von Express-AM 1 werde von einem aktuellen Versicherungsvertrag nicht erfasst. </p>



<p>Mit Komponenten von NEC/Toshiba Space Systems (NTSpace) in seiner Kommunikationsnutzlast ausgestattet war es ursprünglich Aufgabe des auf dem Satellitenbus Express-M alias 727M von NPO PM bzw. ISS Reschetnjow aufgebauten Erdtrabanten, von einer Position bei 40 Grad Ost im Geostationären Orbit aus, Gebiete in Europa, dem europäischen Teil Russlands, der GUS, Nordafrika und dem mittleren Osten mit digitalen Fernsehprogrammen sowie Sprach,- Video-, Daten- und Internetdiensten zu versorgen. Dazu kamen 9 C-Band, 18 K<sub>u</sub>-Band- und ein L-Band-Transponder zum Einsatz.  <br>Die Startmasse des Satelliten betrug rund 2.600 Kilogramm, von denen rund 570 auf die Kommunikationsnutzlast entfielen. Die maximale Leistungsaufnahme der Kommunikationsnutzlast lag bei rund 4,2 Kilowatt, die von den Solarzellen des Satelliten maximal zur Verfügung stellbare elektrische Leistung bei 6 Kilowatt. </p>



<p>Nach Angaben von RSCC habe man am 12. August 2013 mit Arbeiten begonnen, deren Ziel es ist, Express-AM 1 in einen sogenannten Friedhofsorbit zu bringen, nachdem Maßnahmen zur Reduktion der Gefahr von Defragmentierung durch Explosionen und zur Verhinderung unautorisierter Nutzung getroffen wurden. tdaily.ru meldete, der Satellit solle am 21. August 2013 in einen Friedhofsorbit gelangen. Erreichen möchte man laut tdaily.ru eine Bahn rund 300 Kilometer über dem Geostationären Orbit. </p>



<p>Als Ersatz will RSCC Express-AM 7 bei 40 Grad Ost im Geostationären Orbit einsetzen. Sein zukünftiger Betreiber hofft auf einen Start des neuen, auf der Plattform Eurostar E3000 von Astrium basierenden Satelliten im Herbst 2014. Das neue Raumfahrzeug wird mit seiner Ausstattung erheblich leistungsfähiger sein. Es erhält 30 C-Band-, 48 K<sub>u</sub>-Band- und 2 L-Band-Transponder.  <br>Express-AM 1 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 28.463 bzw. als COSPAR-Objekt 2004-043A. </p>



<p></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Express-AM 4R und 7: Zwei Bauaufträge für Astrium</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/express-am-4r-und-7-zwei-bauauftraege-fuer-astrium/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 20:00:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Eurostar E3000]]></category>
		<category><![CDATA[Express-AM 7]]></category>
		<category><![CDATA[Geostationär]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[RSCC]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34744</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Satellitenhersteller Astrium wurde ausgewählt, die Kommunikationssatelliten Express-AM 4R und Express-AM 7 für den staatlichen russischen Kommunikationssatellitenbetreiber Russian Satellite Communications Co. (RSCC) zu bauen. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Astrium, RSCC. Der auf Astriums Plattform Eurostar E3000 basierende Express-AM 4R ist als Ersatz für Express-AM 4 und eine Betriebsdauer von 15 Jahren gedacht. RSCC [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/express-am-4r-und-7-zwei-bauauftraege-fuer-astrium/" data-wpel-link="internal">Express-AM 4R und 7: Zwei Bauaufträge für Astrium</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Satellitenhersteller Astrium wurde ausgewählt, die Kommunikationssatelliten Express-AM 4R und Express-AM 7 für den staatlichen russischen Kommunikationssatellitenbetreiber Russian Satellite Communications Co. (RSCC) zu bauen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Astrium, RSCC.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27032012220053_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27032012220053_small_1.jpg" alt="RSCC" width="260"/></a><figcaption>
RSCC-Bodenstation Dubna 
<br>
(Bild: RSCC)
</figcaption></figure></div>



<p>Der auf Astriums Plattform Eurostar E3000 basierende Express-AM 4R ist als Ersatz für Express-AM 4 und eine Betriebsdauer von 15 Jahren gedacht. RSCC möchte das Raumfahrzeug mit 36 C-Band-, 2 K<sub>a</sub>-Band-, 28 K<sub>u</sub>-Band- und 3 L-Band-Transpondern sowie teilweise steuerbaren Antennen bei 80 Grad Ost im Geostationären Orbit zur Versorgung von Kunden in Russland, den ehemaligen Sowjetrepubliken und Staaten in Zentraleuropa mit Fernsehprogrammen und Internetdiensten einsetzen. 
<br>
Den derzeitigen Planungen zufolge soll Express-AM 4R spätestens Anfang des Jahres 2014 in den Weltraum transportiert werden. RSCC hofft wegen Kapazitätsengpässen auf eine möglichst frühe Ablieferung des beim Start voraussichtlich 5.700 kg schweren Satellitens durch Astrium. Von der Tatsache, dass Express-AM 4R als 1:1-Kopie seines ebenfalls von Astrium gebauten Vorgängers entstehen soll, verspricht man sich zeitliche Vorteile beim Herstellungsprozess. RSCC wünscht sich angesichts der alternden eigenen Satellitenflotte einen Start von Express-AM 4R noch im Jahr 2013. </p>



<p>Im Jahr 2014 wird Express-AM 7 nach derzeitiger Planung den Weltraum erreichen. Das ebenfalls auf der Plattform Eurostar E3000 aufzubauende Raumfahrzeug ist für einen Einsatz bei 40 Grad Ost im Geostationären Orbit vorgesehen. Ausgerüstet wird es mit 36 K<sub>u</sub>-, 24 C- und 2 L-Band-Transpondern sowie teilweise steuerbaren Antennen. 
<br>
Von dem beim Start voraussichtlich ebenfalls rund 5.700 Kilogramm schweren Express-AM 7 verspricht RSCC sich eine nutzbare Einsatzdauer von 15 Jahren, an deren Ende die Kommunikationsnutzlast von den beiden Solarzellenauslegern des Satelliten mit immer noch 16 Kilowatt elektrischer Leistung versorgt werden soll. </p>



<p><strong>Verwandte Meldungen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/express-am-4-beim-wiedereintritt-zerstoert/" data-wpel-link="internal">Express-AM 4 beim Wiedereintritt zerstört (26. März 2012)</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/tas-baut-nutzlasten-fuer-drei-russische-komsats/" data-wpel-link="internal">TAS baut Nutzlasten für drei russische Komsats (24. September 2010)</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/express-am-1-mit-steuerungsproblemen/" data-wpel-link="internal">Express-AM 1 mit Steuerungsproblemen (21. Mai 2010)</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/mission-von-express-am2-wird-beendet/" data-wpel-link="internal">Mission von Express AM2 wird beendet (26. März 2009)</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/express-am-4r-und-7-zwei-bauauftraege-fuer-astrium/" data-wpel-link="internal">Express-AM 4R und 7: Zwei Bauaufträge für Astrium</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Express-AM 4 beim Wiedereintritt zerstört</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/express-am-4-beim-wiedereintritt-zerstoert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 16:33:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[RSCC]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedereintritt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34746</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der nach einer Oberstufenpanne in einem unnützen Orbit ausgesetzte russische Kommunikationssatellit Express-AM 4 wurde am 25. März 2012 gezielt zum Absturz gebracht. Sofern Bestandteile des Satelliten den Wiedereintritt überstanden, werden sie im Nordpazifik versunken sein. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: GPKX, Interfax, Spaceflight Now, Space News. Die Entscheidung, den mit zusammen 63 Transpondern für [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/express-am-4-beim-wiedereintritt-zerstoert/" data-wpel-link="internal">Express-AM 4 beim Wiedereintritt zerstört</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der nach einer Oberstufenpanne in einem unnützen Orbit ausgesetzte russische Kommunikationssatellit Express-AM 4 wurde am 25. März 2012 gezielt zum Absturz gebracht. Sofern Bestandteile des Satelliten den Wiedereintritt überstanden, werden sie im Nordpazifik versunken sein.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: GPKX, Interfax, Spaceflight Now, Space News.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26032012183331_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26032012183331_small_1.jpg" alt="Roskosmos" width="260"/></a><figcaption>
Proton-M-Start mit Express-AM 4 am 17. August 2011 
<br>
(Bild: Roskosmos)
</figcaption></figure></div>



<p>Die Entscheidung, den mit zusammen 63 Transpondern für das C-, K<sub>a</sub>-, K<sub>u</sub>&#8211; und L-Band sowie 10 teilweise steuerbaren Antennen ausgestatteten Satelliten endgültig aufzugeben, hatte der staatliche russische Kommunikationssatellitenbetreiber Russian Satellite Communications Co. (RSCC bzw. GPKS) am 15. März 2012 bekannt gegeben. Eigentlich war vorgesehen, über den leistungsstarken Satelliten Russland, ehemalige Sowjetrepubliken und Staaten in Zentraleuropa mit Fernsehprogrammen und Breitbandinternet von einer Position bei 80 Grad Ost im Geostationären Orbit aus zu versorgen. 
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Obwohl der Satellit nach dem Start am 17. August 2011 und dem Aussetzen nach verschiedenen Angaben zunächst keine Beschädigungen aufwies, wird der Beschluss, den Satelliten wieder in die Erdatmosphäre eintreten zu lassen, mit einem unbefriedigenden Gesamtzustand des Raumfahrzeugs begründet. </p>



<p>Die Bahn, auf der der Satellit ausgesetzt worden war, war mit 20.416 x 657 Kilometern um einiges tiefer als geplant und führte Express-AM 4 während seiner insgesamt sieben Monate im All immer wieder durch Zonen starker Strahlung. Letztere hatte auf Anlagen und Geräte an Bord des Satelliten eine derart nachteilige Auswirkung, dass man dem Satelliten zuletzt nur noch eine geringe verbleibende Lebensdauer zubilligte. Die Auslegungsbetriebsdauer von Express-AM 4 betrugt 15 Jahre &#8211; zu erreichen im Geostationären Orbit hoch über den strahlungsintensiven Regionen der Van-Allen-Gürtel. Dort hin zu gelangen war dem Satelliten auf Grund des dafür erforderlichen Treibstoffbedarfs aus der falschen Ausgangsbahn nicht möglich. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26032012183331_small_2.jpg" alt="Astrium" width="260"/><figcaption>
Express-AM 4 im All &#8211; Illustration 
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(Bild: Astrium)
</figcaption></figure></div>



<p>Vorschläge, Express-AM 4 zur Erfüllung von Kommunikationsbedürfnissen in polaren Regionen einzusetzen, stießen in Russland nicht auf positive Reaktionen. Unter anderem hatte die Polar Broadband Systems Ltd. angeboten, den Satelliten zu nutzen. Das auf der Isle of Man ansässige Unternehmen überlegte, via Express-AM 4 14 bis 16 Stunden täglich Breitbandkommunikationsverbindungen für Wissenschaftler und Forscher in der Antarktis zur Verfügung zu stellen. Dazu wollte man eine Reihe von Bahnanhebungsmanövern zwischen Ende März und Anfang Juni durchführen lassen, um einen 25.000 x 46.000 km Orbit zu erreichen. Bei unveränderter Bahnneigung von rund 51 Grad gegen den Äquator und einer Umlaufzeit von dann 24 Stunden wäre der Satellit pro Tag etwa 14 Stunden lang für die Südpolregion sichtbar gewesen. Ob der Zustand des Satelliten tatsächlich einen mehr als nur kurzfristigen Einsatz als Relaisstation für Nutzer in polaren Gebieten erlaubt hätte, wurde seitens des Herstellers des Raumfahrzeugs nicht mitgeteilt. Polar Broadband Systems Ltd. hielt 10 Jahr Betrieb für möglich. </p>



<p>Die ausgezahlte Versicherungssumme von 7.522.920.166,30 Rubel für Express-AM 4, einem Erzeugnis von Astrium, ermöglichte es RSCC, bereits einen Express-AM 4R genannten Ersatzsatelliten zu bestellen. Astrium hat eine Ablieferung von Express-AM 4R gegen Ende 2013 zugesagt. </p>



<p>Express-AM 4 hörte am 25. März 2012 nach einer Bremszündung gegen 12:33 Uhr MESZ rund drei Stunden später auf zu existieren. Sofern Überreste des Satelliten die Erdoberfläche erreichten, fielen sie gegen 15:32 Uhr MESZ nördlich von Hawaii in den Pazifik. </p>



<p>Express-AM 4 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 37.798 bzw. als COSPAR-Objekt 2011-045A. </p>



<p><strong>Verwandte Meldungen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/express-am-4-im-falschen-orbit/" data-wpel-link="internal">Express-AM 4 im falschen Orbit (23. August 2011)</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/proton-start-fehlgeschlagen/" data-wpel-link="internal">Proton-Start fehlgeschlagen (19. August 2011)</a></li></ul>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10028.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Express-AM4 auf Proton-M/Briz-M</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/express-am-4-beim-wiedereintritt-zerstoert/" data-wpel-link="internal">Express-AM 4 beim Wiedereintritt zerstört</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Express-AM 1 mit Steuerungsproblemen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/express-am-1-mit-steuerungsproblemen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 May 2010 13:05:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[C-Band]]></category>
		<category><![CDATA[Express-AM 1]]></category>
		<category><![CDATA[Friedhofsorbit]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
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		<category><![CDATA[Reschetnjow]]></category>
		<category><![CDATA[RSCC]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach Angaben seiner Betreiberin, der russischen Gesellschaft für Satellitenkommunikation, kann der russische Kommunikationssatellit Express-AM 1 keine Manöver zur Inklinationskorrektur mehr ausführen. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: RSCC, broadcasting.ru, comnews.ru, front.marker.ru, livesat.ru, myshop.in.ua, vesti.kz, wotsat.techradar.com. Am 17. Mai 2010 veröffentlichte die Russian Satellite Communications Company, abgeküzt RSCC, eine kurze Verlautbarung, in der es heißt, dass [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach Angaben seiner Betreiberin, der russischen Gesellschaft für Satellitenkommunikation, kann der russische Kommunikationssatellit Express-AM 1 keine Manöver zur Inklinationskorrektur mehr ausführen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: RSCC, broadcasting.ru, comnews.ru, front.marker.ru, livesat.ru, myshop.in.ua, vesti.kz, wotsat.techradar.com.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21052010150533_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21052010150533_small_1.jpg" alt="Tsenki" width="260"/></a><figcaption>
Satellit des Typs Express-AM &#8211; Illustration 
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(Bild: Tsenki)
</figcaption></figure></div>



<p>Am 17. Mai 2010 veröffentlichte die Russian Satellite Communications Company, abgeküzt RSCC, eine kurze Verlautbarung, in der es heißt, dass wegen eines Fehlers im Satelliten Express-AM 1 seit dem 24. April 2010 keine GEOKorrekturen mehr zum Verhindern einer ansteigenden Bahnneigung möglich sind. Konkrete Angaben, welche Komponenten an Bord des bei 40 Grad Ost im geostationären Orbit positionierten Kommunikationssatelliten versagt haben, machte RSCC nicht.</p>



<p>An anderer Stelle finden sich ergänzende Angaben hinsichtlich des Verlusts der Manövrierbarkeit des Satelliten. wotsat.techradar.com spricht davon, das Lageregelungssystem des Satelliten habe sich abgeschaltet. comnews.ru berichtet, bereits im März 2010 habe es Probleme mit den Gyroskopen in Verbindung mit dem Orientierungssystem des Satelliten gegeben. </p>



<p>Express-AM 1 gelangte an der Spitze einer Proton-K-Rakete mit Block-DM-2M-Oberstufe am 30. Oktober 2004 ins All. Das Raumfahrzeug mit einer Startmasse  von 2.600 kg setzt sich aus einem in Russland konstruierten und von Reschetnjow Informational Satellite Systems gebauten Satellitenbus des Typs Express-M alias 727M und einer in Japan von NEC/TOSHIBA Space Systems hergestellten Kommunikationsnutzlast mit einem Masseanteil von 570 kg zusammen. </p>



<p>Die 9 C-Band, 18 K<sub>u</sub>-Band- und der L-Band-Transponder des Trabanten werden zur Ausstrahlung unterschiedlichster Dienste verwendet. Express-AM 1 sendet digitale Fernsehprogramme, leitet Datenpakete und Telefongespräche weiter, ermöglicht Internetzugriff und Videokonferenzen und unterstützt mobile Endgeräte. Kunden im europäischen Teil Russlands, in den anderen Ländern der Gemeinschaft unabhängiger Staaten, in Europa, Nordafrika, dem Mittleren Osten und Indien werden versorgt.
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Es wird erwartet, dass Express-AM 1 zu driften beginnt. Über die Gefahr möglicher Interferenzen mit den Ausstrahlungen des bei 39 Grad Ost im geostationären Orbit stehenden Hellassat 2 spekuliert myshop.in.ua und zitiert den Generaldirektor Oleg Watulin des Netzbetreibers Rusat, der mitgeteilt haben soll, im Falle von Interferenzen werde man die Angelegenheit wie international allgemein üblich regeln. Der Generaldirektor der russischen Rundfunk- und Fernsehanstalt RTR Alexei Malinin halte die Situation für alarmierend, aber unter Kontrolle, heißt es an gleicher Stelle weiter. Wenn erst, wie geplant, Ende 2011 die Konstellation von Kommunikationssatelliten, zu der auch Express-AM 1 gehört, fertiggestellt wird, könnten sich insbesondere für Empfangsstationen mit kleineren Antennenanlagen in der zweiten Jahreshälfte 2011 Probleme ergeben. Nach aktuellem Planungsstand ist vorgesehen, Express-AM 4 Ende 2011 ins All zu transportieren. </p>



<p>Express-AM 1 sollte 12 Jahre stabil betrieben werden können. Dass der Satellit jetzt seine Auslegungsbetriebsdauer noch erreichen kann, dürfte unwahrscheinlich sein. Reservekapazitäten soll Express-MD 1 bereitstellen, heißt es auf vesti.kz. In manchen Regionen wird es aber schwierig sein, die Empfangsanlagen auf diesen Satelliten einzustellen, wird auf broadcasting.ru berichtet. </p>



<p>Am 2. März 2009 hatte Express-AM 1 bereits einmal die Orientierung im All verloren, im Verlauf des Tages konnte die Störung jedoch beseitigt werden, meldete livesat.ru im März 2009. Die gleiche Quelle berichtet auch, dass im Jahr 2008 der Express-AM 1 ähnelnde, bei 140 Grad Ost stationierte Express-AM 3 von einer Störung des Lageregelungssystems betroffen war. Damals sei das aufgetretene Problem nach sechs Stunden behoben worden. Darüber, dass ein Satellit des Vorgängertyps, der seit 2002 im All befindliche Express-A 4, Anfang 2004 eine ebensolche Störung erlitt, informiert front.marker.ru. Außerdem sollen die Lageregelungstriebwerke dieses Satelliten versagt haben.</p>



<p>Der bei 96,5 Grad Ost positionierte Express-AM 11 fiel am 29. März 2006 aus, und wurde anschließend in einen Friedhofsorbit gelenkt, heißt es an gleicher Stelle, wo auch vom Versagen von Express-AM 2 gesprochen wird. Dieser bei 80 Grad Ost im geostationären Orbit betriebene Satellit erfuhr eine Störung der Bordenergieversorgung. Im März 2009 wurde bekannt, dass sein Einsatz beendet werden soll (<a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/mission-von-express-am2-wird-beendet/" data-wpel-link="internal">raumfahrer.net berichtete</a>). Laut front.marker.ru fand sich für den als Teilverlust betrachteten und nur noch mit reduzierter Kapazität betreibbaren Satelliten noch eine Nutzungsmöglichkeit. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/express-am-1-mit-steuerungsproblemen/" data-wpel-link="internal">Express-AM 1 mit Steuerungsproblemen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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