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	<title>Rückkehrkapsel &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
	<lastBuildDate>Sat, 14 Feb 2026 19:13:57 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Rückkehrkapsel &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Raumschiff Shenzhou-20 &#8211; Mission &#8222;Notfallreaktion&#8220;</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/raumschiff-shenzhou-20-mission-notfallreaktion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jan 2026 23:04:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[chinesische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Außenbordeinsatz]]></category>
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		<category><![CDATA[Taikonauten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor dem Rückflug der Besatzung des Raumschiff Shenzhou-20 wurde beim Check der Rückkehrkapsel ein Schaden an einem Bullauge festgestellt und an die CNSA gemeldet. Daraufhin wurde an der Lösung des Problems gearbeitet und letzlich auch gefunden. Ein Portalbeitrag des Raumfahrer.net Autors HausD. Quelle: CNSA, CMSA, CMSE, FCS, NSF, CSF, CCTV 13; 30. Januar 2026 Aufbau [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Vor dem Rückflug der Besatzung des Raumschiff Shenzhou-20 wurde beim Check der Rückkehrkapsel ein Schaden an einem Bullauge festgestellt und an die CNSA gemeldet. Daraufhin wurde an der Lösung des Problems gearbeitet und letzlich auch gefunden. Ein Portalbeitrag des Raumfahrer.net Autors HausD.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: CNSA, CMSA, CMSE, FCS, NSF, CSF, CCTV 13; 30. Januar 2026</p>



<p><strong>Aufbau des Bullauges</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/1-up083393.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Grafik CMSA: Dreischeibiges Bullauge Anordnung: oben: Aussenseite der Shenzhou unten: Innenseite der Shenzhou Beschriftung: oben links: hitzebeständiges Glas oben mitte: mittleres druckbeständiges Glas oben rechts: innere Schicht aus drucktragendem Glas rechts: Versiegelung" data-rl_caption="" title="Grafik CMSA: Dreischeibiges Bullauge Anordnung: oben: Aussenseite der Shenzhou unten: Innenseite der Shenzhou Beschriftung: oben links: hitzebeständiges Glas oben mitte: mittleres druckbeständiges Glas oben rechts: innere Schicht aus drucktragendem Glas rechts: Versiegelung" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="400" height="215" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/1-up083393-400x215-1.jpg" alt="" class="wp-image-150347" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/1-up083393-400x215-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/1-up083393-400x215-1-300x161.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em><mark>Grafik CMSA</mark>: Dreischeibiges Bullauge</em><br><em>Anordnung: oben: Aussenseite der Shenzhou</em><br><em>                   </em> <em>unten: Innenseite der Shenzhou<br>Beschriftung: oben links: hitzebeständiges Glas<br>                     oben mitte: mittleres druckbeständiges Glas<br><em>                     </em>oben rechts: innere Schicht aus drucktragendem Glas</em><br><em>                    </em> <em>rechts: Versiegelung</em></figcaption></figure>



<p>Auf der äußeren, anorganischen siliziumbasierten hitzebeständigen Scheibe (oben) ist der Schaden entstanden und diese Scheibe ist noch nicht druckentlastend. Sie ist aber bereits umschlossen von der Hitzeisolierung, die das ganze Rückkehrteil umschließt. Die inneren, metallsilikatbasierten Scheiben sind in eine versiegelnde Schicht eingebettet, ähnlich wie die Dichtungsgummis am Koppelstutzen. Die beiden inneren Glasschichten weisen Temperaturen nahe dem mittleren und normalen Temperaturbereich auf, was die Abdichtung erleichtert.</p>



<p>Der Rückflug der Besatzung der CSS mit dem Raumschiff Shenzhou-20 war geplant. Vor dem Ablegetermin wurden am 04.11.2025 die Funktionen und der Zustand der Rückkehrkapsel von Shenzhou-20 routinemäßig überprüft. Bei der Inspektion des Zustandes der Sichtfenster fielen dem Piloten von Shenzhou-20 Verletzungen am Sichtfenster auf der Seite des 1. Flug-Ingenieurs auf, wovon er von innen einige Fotos machte und diese an die Chinesische Raumfahrtbehörde schickte. Darauf war, etwas undeutlich, eine Scharte und eine dreieckige Absplitterung der äußeren Scheibe am Rand dieses Sichtfensters zu erkennen.</p>



<p><strong>Mission &#8222;Notfallreaktion&#8220;</strong></p>



<p>Daraufhin war ein Rückflug der Besatzung von Shenzhou-20 fraglich geworden und es wurde sofort eine Expertenkommision zusammengeholt. Diese organisierte umgehend Simulationsanalysen und experimentelle Überprüfungen, passte den Missionsplan an, aktivierte Notfallmaßnahmen, und entschied auch, dass sofort damit begonnen wird hochauflösende Fotos der Schadensstelle anzufertigen.</p>



<p>Da eine Rückkehrkapsel beim Wiedereintritt in die Atmosphäre, auch an der Schadstelle, Reibungstemperaturen von über 1.000 °C ausgesetzt sein dürfte, wurde die Shenzhou-20 im Ergebnis als ungeeignet für eine bemannte Rückkehr eingestuft und die Rückkehr der Taikonauten verschoben.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/2-jbQ4rk2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Bild CMSA/BACC: Zhang Lu (rote Streifen) untersucht das Bullauge von SZ-20 Er steht dabei auf dem Hand-Ende des Roboterarms und schaut auf die Rückkehrkapsel in der Höhe des beschädigten Fensters." data-rl_caption="" title="Bild CMSA/BACC: Zhang Lu (rote Streifen) untersucht das Bullauge von SZ-20 Er steht dabei auf dem Hand-Ende des Roboterarms und schaut auf die Rückkehrkapsel in der Höhe des beschädigten Fensters." data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/2-jbQ4rk2-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-150350" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/2-jbQ4rk2-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/2-jbQ4rk2-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em><mark>Bild CMSA/BACC: </mark>Zhang Lu (rote Streifen) untersucht das Bullauge von SZ-20</em><br><em>Er steht dabei auf dem Hand-Ende des Roboterarms und schaut auf die Rückkehrkapsel in der Höhe des beschädigten Fensters.</em></figcaption></figure>



<p>Am 14.11.2025, ist die Besatzung Shenzhou-20 mit dem Raumschiff Shenzhou-21 in der Inneren Mongolei gelandet. Damit war ein Anlegeplatz für ein nächstes Shenzhou Raumschiff freigeworden und Shenzhou-22 wurde dann am 25.11.2025 als &#8222;Notfallreaktion&#8220; ohne eine Besatzung, aber mit 600 kg Material und Versorgungsgütern für die beiden Besatzungen auf der CSS gestartet. Bei der Pressekonferenz der Shenzhou-20 Besatzung betonten die Rückkehrer auch, dass die ihnen gegebenen Aufgaben sie, in der &#8222;Wartezeit&#8220; auf den dann endgültigen Plan, psychisch und physisch stabil gehalten haben.</p>



<p><strong>Untersuchung des Bullauges</strong></p>



<p>Die Taikonauten von Shenzhou-20 fotografierten die Anomalie dann gemäß den Anweisungen aus verschiedenen Winkeln, Vergrößerungen und unter verschiedenen Lichtverhältnissen von innen. Das Team von Shenzhou-21 führte am 09.12.2025 einem Aussenbord-Einsatz mit der Unterstützung durch den Roboter-Arm durch und fertigte dabei mit einer hochauflösenden Kamera auch noch Nahaufnahmen des beschädigten Fensters der Rückkehrkapsel an.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/3-73406710.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Bild CMSA/BACC: Feitian-Anzug B (blau) verpackt" data-rl_caption="" title="Bild CMSA/BACC: Feitian-Anzug B (blau) verpackt" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/3-73406710-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-150353" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/3-73406710-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/3-73406710-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em><mark>Bild CMSA/BACC</mark>: Feitian-Anzug B (blau) verpackt</em></figcaption></figure>



<p><strong>Vorbereitung der Fracht zur Rückkehr</strong></p>



<p>Li Liang, Ing. des BACC, erläuterte den Teil des Notfallplans der sich mit der Rüchführung der Landekapsel befasst und erklärte, dass die Beladung der Kapsel sehr genau erfolgen muss. Eine unbemannte Konfiguration, kombiniert mit den mehreren großen Nutzlasten, die das Raumschiff transportiert, führt zu einer deutlich anderen Massenverteilung als bei einer Standardmission mit Besatzung. Daher mussten die Taikonauten vor der Rückkehr des Raumschiffs die Nutzlast sorgfältig ausbalancieren und den Schwerpunkt des Raumschiffs beibehalten, um die Stabilität während der Rückkehr zu gewährleisten.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/4-005Meirwly.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Bild CCTV 13: EVA-B Anzug blau" data-rl_caption="" title="Bild CCTV 13: EVA-B Anzug blau" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/4-005Meirwly-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-150355" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/4-005Meirwly-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/4-005Meirwly-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em><mark>Bild CCTV 13</mark>: EVA-B Anzug blau</em></figcaption></figure>



<p><strong>Der Feitian-Anzug B gehörte zur Fracht</strong></p>



<p>Der Text, der Kamera der Rückkehrkapsel aus Shenzhou, auf dem Bild der beladenen Rückkehrkapsel, das vom Flugleitzentrum in Peking empfangen wurde, zeigt auch, dass die Geräte auf der Landekapsel stabil (über die &#8222;Himmels-Brücke&#8220;, dem Sat.-System Chinas) mit dem Peking Raumfahrt Kontroll-Zentrum (BACC) verbunden sind.</p>



<p>Der Feitian-EVA-Anzug liegt verpackt auf dem mittleren Sitz der SZ-20 Kapsel und ragt etwas über die beiden Nachbarsitze. An den Befestigungspunkten , die für die Kniehalterungen der Taikonauten gedacht sind, ist das Paket mit dem Anzug gegen Umherfliegen bei der Landung gesichert. Links oben ist das intakte Bullauge zu sehen, rechts unten sieht man die Kopfschale des Sitzes von Flug-Ing. 2, dort befindet sich das betroffene Bullauge. Dieser Feitian-EVA-Anzug B wurde von 11 Taikonauten bei 8 bemannten Raumflügen verwendet. Es sind weitere Pakete und Teile am Fußende und Kopfende des mittleren Sitzes und auf der Innenseite des dahinterliegenden Hauptfallschirm-Containers auszumachen, die gut verzurrt mit auf die Rückreise gehen sollen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/5-imag2403.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="Bild CMSA/FCS: Anbringung der grauen Matte als Abdeckung" data-rl_caption="" title="Bild CMSA/FCS: Anbringung der grauen Matte als Abdeckung" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/5-imag2403-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-150357" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/5-imag2403-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/5-imag2403-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em><mark>Bild CMSA/FCS</mark>: Anbringung der grauen Matte als Abdeckung</em></figcaption></figure>



<p><strong>Landung</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/6-82e4e451ly1i9fy512seoj21hc140nis.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="Bild CMSA/CNSA: Die Abdeckung der Schadstelle nach der Landung" data-rl_caption="" title="Bild CMSA/CNSA: Die Abdeckung der Schadstelle nach der Landung" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/6-82e4e451ly1i9fy512seoj21hc140nis-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-150360" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/6-82e4e451ly1i9fy512seoj21hc140nis-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/6-82e4e451ly1i9fy512seoj21hc140nis-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em><mark>Bild CMSA/CNSA:</mark> Die Abdeckung der Schadstelle nach der Landung</em></figcaption></figure>



<p>Die Landung erfolgte ohne Zwischenfälle, jedoch stand die Kamera etwas zu niedrig, sodass man nur die Staubwolke nach dem Abbremsen der Kapsel, aber nicht die Kapsel selbst sehen konnte. Auch die Bilder vom Hubschrauber aus zeigen nur den relativ ruhigen Zusammenfall des Fallschirms. Die ersten Bilder zeigten dann schon die stehende Kapsel mit dem am Boden liegenden Fallschirm und die Bergemannschaft, die deutlich kleiner war, als wenn eine Besatzung gelandet wäre. Die erste Arbeit der Experten vorort war das Anbringen einer Abdeckung der Schadstelle. Diese dient offenbar dem Schutz der Schadstelle vor Veränderung und Schmutzteilchen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/7-0033ImPzly1i9fwekenm6j61hc0zk45002.jpg" data-rel="lightbox-image-6" data-magnific_type="image" data-rl_title="Bild CMSA/weipu/NSF: Erste Güter werden entnommen" data-rl_caption="" title="Bild CMSA/weipu/NSF: Erste Güter werden entnommen" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/7-0033ImPzly1i9fwekenm6j61hc0zk45002-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-150362" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/7-0033ImPzly1i9fwekenm6j61hc0zk45002-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/7-0033ImPzly1i9fwekenm6j61hc0zk45002-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em><mark>Bild CMSA/weipu/NSF</mark>: Erste Güter werden entnommen</em></figcaption></figure>



<p>Deutlich erkennt man, dass diese Schutzmatte nicht mit im All war, sondern noch neu ist. Auf dem Bild liegt die zusammengeklappte, an die Kapselkontur angepasste Leiter, mit deren Hilfe das untere Seil mit dem Schloss des Fallschirms zurück in den Container des Hauptfallschirms (große runde Öffnung) gelegt wurden. Das über der Schutzmatte befindliche Funk- und Lichtbakensystem wurde damit ebenfalls deaktiviert. Nachdem alle Sicherungsmaßnahmen an der Kapsel erfolgt waren, wurden die beiden Sichtfenster mit Abdeckscheiben , die von einem blauen Spanngurt gehalten wurden, für den Abtransport mit dem Bergetransporter vorbereitet. Zum Entladen wurde dann die Arbeitsbühne aufgestellt und die zurückgebrachten Güter über die Rutsche zu Boden gelassen.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-4778f047"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/8-bafkreidk64.jpg" data-rel="lightbox-image-7" data-magnific_type="image" data-rl_title="Bild CMS/CNSA: Anzug-Paket wird aus der SZ-20 Kapsel gehoben" data-rl_caption="" title="Bild CMS/CNSA: Anzug-Paket wird aus der SZ-20 Kapsel gehoben" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="250" height="400" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/8-bafkreidk64-250x400-1.jpg" alt="" class="wp-image-150364" style="width:250px;height:auto" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/8-bafkreidk64-250x400-1.jpg 250w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/8-bafkreidk64-250x400-1-188x300.jpg 188w" sizes="(max-width: 250px) 100vw, 250px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em><mark>Bild CMS/CNSA</mark>: Anzug-Paket wird aus der SZ-20 Kapsel gehoben</em></figcaption></figure>



<p>Nachdem mehrere Pakete und Teile aus der Rückkehrkapsel SZ-20 gehoben wurden, wird nun auch vom Kran des Bergetransporters das Paket mit dem Feitian-EVA-Anzug herausgezogen. Er ist der erste Raumanzug für Außenbordeinsätze, der das Ziel &#8222;4 Jahre, 20 Nutzungen&#8220; für die CSS Tiangong erreicht hat.</p>



<p>Damit hat die Landung der beschädigten Rückkehrkapsel von SZ-20 noch ein gutes Ende genommen, es hätte auch schlimmer kommen können.</p>



<p>Die letzte Meldung besagt, dass sie sich in den Händen der Pekinger Fachleute befinden soll…</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-e16fe4e2"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20422.msg583261#msg583261" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Shenzhou-20 auf CZ-2F Y20</a></li>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dragon-CRS-1-Kapsel sicher gewassert</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dragon-crs-1-kapsel-sicher-gewassert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Oct 2012 16:10:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Abkopplungsmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[Bremsmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[Fallschirm]]></category>
		<category><![CDATA[Rückkehrkapsel]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedereintritt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=35140</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die erste kommerzielle Rückkehrkapsel ist am Sonntag abend im Pazifik nierdegegangen und wurde anschließend geborgen. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, SpaceX. Mit ihr kehren etwa 900 kg ausgediente Gerätschaften, Ergebnisse wissenschaftlicher Studien, vor allem Blut- und Urinproben, sowie Verpackungsmaterial zur Erde zurück. Die Blut- und Urinproben wurden im Rahmen verschiedener Untersuchungen gewonnen, mit [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die erste kommerzielle Rückkehrkapsel ist am Sonntag abend im Pazifik nierdegegangen und wurde anschließend geborgen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, SpaceX.</p>



<p>Mit ihr kehren etwa 900 kg ausgediente Gerätschaften, Ergebnisse wissenschaftlicher Studien, vor allem Blut- und Urinproben, sowie Verpackungsmaterial zur Erde zurück. Die Blut- und Urinproben wurden im Rahmen verschiedener Untersuchungen gewonnen, mit denen man Veränderungen im menschlichen Organismus während eines längeren Aufenthaltes in der Schwerelosigkeit oder die Wirkung von entgegen wirkenden Medikamenten feststellen möchte. 
<br>
Dragon CRS 1 war am 8. Oktober zur ISS gestartet, hatte sich am 9. Oktober der Station so weit genähert, dass das Raumschiff mittels Stationsmanipulator angekoppelt werden konnte, war gestern Mittag wieder abgekoppelt und gegen 14.30 Uhr frei gelassen worden. Anschließend wurden mehrere Bremsmanöver absolviert, die schließlich im Wiedereintritt der Kapsel mündeten. </p>



<p>Durch die Luftreibung war dabei die Geschwindigkeit von gut 28.000 km/h auf etwa 400 km/h abgebremst worden. Danach öffneten sich Pilot- und Landefallschirme, die den Fall weiter bremsten und so für eine sanfte Wasserung sorgten. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10703.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Falcon 9 / Dragon CRS 1</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11278.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Expedition 33</a></li></ul>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kounotori 3 verglüht</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kounotori-3-verglueht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Sep 2012 13:24:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Canadarm-2]]></category>
		<category><![CDATA[Frachtraumschiff]]></category>
		<category><![CDATA[Hitzeschild]]></category>
		<category><![CDATA[Rückkehrkapsel]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedereintritt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das dritte japanische Transportraumschiff, welches Fracht zur Internationalen Raumstation gebracht hat, wurde am 12. September abgekoppelt und verglühte nach einem Bremsmanöver gestern früh in den dichten Schichten der Erdatmosphäre. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, JAXA, Raumcon. Vertont von Peter Rittinger. Dabei wurden beim Bremsen und Auseinanderbrechen des Raumschiffes Daten durch zwei spezielle Erfassungs- [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das dritte japanische Transportraumschiff, welches Fracht zur Internationalen Raumstation gebracht hat, wurde am 12. September abgekoppelt und verglühte nach einem Bremsmanöver gestern früh in den dichten Schichten der Erdatmosphäre.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, JAXA, Raumcon. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2012-09-21-66051.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15092012152452_small_1.jpg" alt="NASA" width="315" height="262"/><figcaption>
Kounotori 3 unmittelbar unter der Internationalen Raumstation 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Dabei wurden beim Bremsen und Auseinanderbrechen des Raumschiffes Daten durch zwei spezielle Erfassungs- und Aufzeichnungsgeräte gesammelt. Das eine stammt aus den USA und nennt sich Re-Entry Breakup Recorder. Es sammelt Angaben über Temperatur, Beschleunigungen und Rotationsraten während des Wiedereintritts und ist mit einem eigenen Hitzeschutz versehen. Dadurch übersteht der Rekorder den Sturz auf die Erde und kann im Ozean wassern. Anschließend übermittelt REBR die Daten via Iridium-Telefonnetz in die USA. Baugleiche Geräte waren bereits bei ATV 2 und HTV 2 im Einsatz, aber nur teilweise erfolgreich. </p>



<p>Die japanische Raumfahrt setzt mit i-Ball erstmals ein eigenes derartiges System ein. Mit diesem werden zusätzlich Bilder gespeichert, die anschließend ausgewertet werden sollen. Das 40 Zemtimeter durchmessende System wurde bei IHI in Tomioka entwickelt. </p>



<p>Kounotori 3 war am 21. Juli mit 4,6 t Fracht zur ISS gestartet und am 27. Juli mit Hilfe des Stationsmanipulators Canadarm2 angekoppelt worden. Anschließend wurden Innen- und Außenfracht entladen und der Stauraum des Raumschiffs mit Abfällen beladen. Zur Innenfracht gehörten fünf Kleinsatelliten, die in den kommenden Wochen aus der ISS ausgeschleust werden sollen. </p>



<p>Nach dem Ablegen von der Station, was erneut mit Hilfe des Canadarm2 vorgenommen wurde, erfolgten mehrere Separations- und Bremszündungen der Triebwerke. Der Zeitpunkt des Wiedereintritts wird mit ca. 7.24 Uhr MESZ angegeben. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10722.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">HTV-3-Mission</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Sojus-Kapsel landet unter winterlichen Verhältnissen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sojus-kapsel-landet-unter-winterlichen-verhaeltnissen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 05:28:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Fallschirm]]></category>
		<category><![CDATA[Hitzeschild]]></category>
		<category><![CDATA[Rasswjet Modul]]></category>
		<category><![CDATA[Rückkehrkapsel]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-TMA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute morgen um 3:26 Uhr MEZ ging die Rückkehrkapsel von Sojus-TMA 02M zielgenau in der kasachischen Steppe nieder. Damit beendete auch das zweite rein digital gesteuerte russische Raumschiff seine Mission nach 167 Tagen im All erfolgreich. (Newsbild: Die Landekapsel beim Wiedereintritt) Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, Roskosmos, SFN. Vertont von Peter Rittinger. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute morgen um 3:26 Uhr MEZ ging die Rückkehrkapsel von Sojus-TMA 02M zielgenau in der kasachischen Steppe nieder. Damit beendete auch das zweite rein digital gesteuerte russische Raumschiff seine Mission nach 167 Tagen im All erfolgreich. (Newsbild: Die Landekapsel beim Wiedereintritt)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, Roskosmos, SFN. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-11-24-68343.mp3"></audio></figure>



<p>Die drei Rückkehrer, Sergej Wolkow, Michael Fossum und Satoshi Furukawa, verabschiedeten sich am Tag zuvor von ihren zurückbleibenden Kollegen auf der ISS. Sie schlossen gestern gegen 20:41 Uhr MEZ die Luken zwischen den Raumfahrzeugen und führten die obligatorischen Dichtigkeitstests durch. Genau um Mitternacht lösten sich die Andockklammern und Sojus-TMA 02M schob sich langsam von der ISS, an der es seit dem 9. Juni dauerhaft befestigt war. Mit Sojus-Kommandant Sergej Wolkow an den Kontrollen entfernte sich das Raumschiff langsam vom Kopplungs- und Forschungsmodul Rasswjet. Rund eine Stunde vor dem Ablegen wurde die Lagekontrolle der ISS bereits an das russische Segment übertragen, um den Ablegevorgang nicht durch automatische Lagekorrekturen zu beeinflussen. In 50 Metern Entfernung führte der Sojus-Kommandant noch einige Tests des neuen digitalen Steuerungssystems RODK (Manuelle Lageregelung im Digitalmodus) durch. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22112011062825_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22112011062825_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Orbitalmodul, Landekapsel und Servicemodul werden getrennt 
<br>
</figcaption></figure></div>



<p>Nach knapp zweieinhalb Stunden Flug und einigen Bahnmanövern wurden um 2:32 Uhr MEZ die Bremstriebwerke für 4 Minuten und 16 Sekunden aktiviert, um die endgültige Rückkehr zur Erde einzuleiten. Um einen Eintritt in die ersten Schichten der Erdatmosphäre zu erreichen, war ein Impuls von 115,2 m/s vonnöten, was eine Verlangsamung um 414 km/h bewirkte. Kurz vor dem Eintritt in die obere Erdatmosphäre, gegen 3 Uhr unserer Zeit, wurden Orbitalmodul, Landekapsel und Servicemodul per Sprengbolzen voneinander getrennt. Alle drei Teile traten in die obersten Luftschichten ein, aber nur die Landeeinheit ist mit einem ablativen Hitzeschutzschild ausgestattet und übersteht nach der entsprechenden Ausrichtung zum Abbremsen durch Luftreibung den Wiedereintritt. </p>



<p>Die Kapsel wurde nun durch den Luftwiderstand und danach durch einen kleinen Bremsfallschirm auf eine Geschwindigkeit von etwa 350 km/h verzögert. Der größten G-Belastung waren die Raumfahrer gegen 3:09 Uhr MEZ in rund 33 km Höhe ausgesetzt. Anschließend öffnete sich in 11 Kilometern Höhe der große Hauptfallschirm, der für eine weitere Verlangsamung auf ungefähr 21 km/h sorgte. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22112011062825_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22112011062825_small_2.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Der Hauptschirm öffnet sich 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p>In sieben Kilometern Höhe wurde der Hitzeschutzschild abgeworfen und unmittelbar vor dem Aufsetzen zündeten die sechs Bremstriebwerke, um die Landung weiter zu dämpfen. Die Geschwindigkeit der Landekapsel betrugt im Moment des Aufsetzen noch ca. 10 km/h. Die Landung erfolgte bei 51 Grad nördlicher Breite und 67 Grad 10 Minuten östlicher Länge rund 80 Kilometer nördlich der Stadt Arqalyq in Kasachstan. </p>



<p>Alle drei Besatzungsmitglieder überstanden Rückkehr und Landung in gesundheitlich gutem Zustand. Die Bergungsmannschaften waren mit 12 Hubschraubern, 3 Flugzeugen sowie 6 Such- und Rettungsfahrzeugen im Landegebiet und erreichten die Landestelle wenig später nach dem Aufsetzen, kurz vor Sonnenaufgang. In Landegebiet herrschen zu diesem Zeitpunkt winterliche Bedingungen mit sehr niedrigen Temperaturen. Sofort von Ärzten und Betreuungspersonal umgeben, auf speziellen Sitzen und in Decken eingehüllt, wurden erste medizinische Werte geprüft. Das russische Personal entlud währenddessen die wissenschaftliche Fracht, welche mit dem Landemodul zur Erde gelangte. Sergej Wolkow reiste nach der Bergung in das russische Kosmonauten-Ausbildungszentrum nahe Moskau, Michael Fossum und Satoshi Furukawa sofort in die USA weiter. </p>



<p>Den längsten Aufenthalt der drei im All kann jetzt Sergej Wolkow mit 366 Tagen und zwei Missionen für sich verbuchen, gefolgt von Michael Fossum mit 194 Tagen bei drei Missionen und Satoshi Furukawa mit 167 Tagen, da er seine erste Mission bestritt. Als nächstes werden die Raumfahrer André Kuipers, Oleg Kononjenko und Donald Pettit mit Sojus-TMA 03M am 21. Dezember zur ISS aufbrechen und die heute begonnene Expedition 30 verstärken. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22112011062825_small_3.jpg" alt="NASA" width="863" height="312"/><figcaption>
Besatzung und Bergungsmannschaft nach dem Ausstieg  
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9657.0" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Sojus TMA-02M</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Landung von Shenzhou 8 geglückt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/landung-von-shenzhou-8-geglueckt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 14:35:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[Rückkehrkapsel]]></category>
		<category><![CDATA[Shenzhou 8]]></category>
		<category><![CDATA[SIMBOX]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute Mittag um 12:33 MEZ landete das unbemannte chinesische Raumschiff Shenzhou 8 wieder in der Inneren Mongolei. An Bord der Rückkehrkapsel befand sich auch das deutsch-chinesische Gemeinschaftsexperiment SIMBOX. Ein Beitrag von Daniel Maurat. Quelle: CCTV, Xinhua, raumfahrer.net, NSF. Vertont von Peter Rittinger. Zunächst koppelte das Raumschiff gestern Abend um 18:30 Uhr Pekinger Zeit (11:30 Uhr [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute Mittag um 12:33 MEZ landete das unbemannte chinesische Raumschiff <i>Shenzhou 8</i> wieder in der Inneren Mongolei. An Bord der Rückkehrkapsel befand sich auch das deutsch-chinesische Gemeinschaftsexperiment SIMBOX.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Daniel Maurat. Quelle: CCTV, Xinhua, raumfahrer.net, NSF. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-11-18-82411.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/sh8landungcctv.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/sh8landungcctv260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Shenzhou 8 ist zurück auf der Erde.<br>(Bild: CCTV)</figcaption></figure></div>



<p>Zunächst koppelte das Raumschiff gestern Abend um 18:30 Uhr Pekinger Zeit (11:30 Uhr MEZ) von der chinesischen Raumstation <i>Tiangong 1</i> ab. Danach begannen  seine Vorkehrungen für die Landung. Dazu wurde zunächst heute Vormittag das Orbitalmodul des Raumschiffes abgeworfen. Dadurch muss weniger Masse abgebremst werden und man spart Treibstoff und damit auch Gewicht. Nach diesem Manöver wurden das Versorgungs- und das Rückkehrmodul voneinander getrennt. Das Rückkehrmodul korrigierte seine Lage, um so einen sicheren Wiedereintritt zu gewährleisten. Zu dieser Zeit begann man, das Landegebiet im Siziwang-Banner in der Inneren Mongolei zu räumen. Das Raumschiff trat gegen 12 Uhr MEZ in die Erdatmosphäre ein. Etwa 8 km über dem Boden öffnete sich zunächst ein Hilfsschirm, der wiederum den Hauptfallschirm herauszog. Die Kapsel landete schließlich um 12:33 MEZ wieder auf der Erde. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17112011153534_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17112011153534_small_2.jpg" alt="CCTV" width="260"/></a><figcaption>
Die Rückkehrkapsel von 
<i>Shenzhou 8</i>
 wurde vom Versorgungsmodul abgetrennt. 
<br>
(Bild: CCTV)
</figcaption></figure></div>



<p>Diese Mission war der insgesamt 8. Flug des <i>Shenzhou</i>-Programms und es mangelte wieder einmal nicht an Erstleistungen: Herausstechend dabei ist das erste Dockingmanöver am 2. November 2011. Die gesamte Mission galt als Test für die nächsten beiden Flüge im chinesischen <i>Shenzhou</i>-Programm, nämlich <i>Shenzhou 9</i> und <i>Shenzhou 10</i>, wobei zum ersten Mal eine chinesische Raumstation bemannt fliegen wird. 
<br>
An Bord der Rückkehrkapsel war das deutsch-chinesische Gemeinschaftsexperiment SIMBOX, mit dem biologische Proben im Weltraum untersucht wurden. Nun sollen sie genauer auf der Erde unter die Lupe genommen werden, um die Auswirkungen eines Weltraumfluges festzustellen. Eine engere Zusammenarbeit zwischen Deutschland und China ist laut des DLR vorstellbar, so etwa bis zu einem deutschen Raumfahrer bei einem chinesischen Raumflug. Dies ist aber noch höchst spekulativ und Zukunftsmusik. </p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10317" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Shenzhou 8</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3485.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Chinas bemannte Raumfahrt</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10410.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Kooperation mit China im Raumfahrtbereich?</a></li></ul>



<p><strong>Verwandte Webseiten:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="http://english.news.cn/special/shenzhou8/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Sonderseite bei Xinhua bezüglich <i>Shenzhou 8</i></a></li></ul>



<p>Weitere Bilder finden  Sie in unserer <strong><a class="a" href="https://media.raumfahrer.net/index.php?/category/565" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Mediengalerie</a></strong></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/landung-von-shenzhou-8-geglueckt/" data-wpel-link="internal">Landung von Shenzhou 8 geglückt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-11-18-82411.mp3" length="3582098" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Shenzhou 8 erneut an Tiangong 1 angedockt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/shenzhou-8-erneut-an-tiangong-1-angedockt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 20:56:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Andockmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[Landung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[Rückkehrkapsel]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedereintritt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute Mittag koppelte das Raumschiff Shenzhou 8 von der Raumstation Tiangong 1 ab, um später wieder anzudocken. Ein Beitrag von Daniel Maurat. Quelle: SinoDefence.com, Xinhua, CCTV. Vertont von Peter Rittinger. Beide Raumschiffe koppelten heute Vormittag nach 10 Tagen und 20 Stunden gemeinsamen Fluges voneinander ab. Dabei entfernte sich Shenzhou 8 bis zu 140 m von [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/shenzhou-8-erneut-an-tiangong-1-angedockt/" data-wpel-link="internal">Shenzhou 8 erneut an Tiangong 1 angedockt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute Mittag koppelte das Raumschiff <i>Shenzhou 8</i> von der Raumstation <i>Tiangong 1</i> ab, um später wieder anzudocken.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Daniel Maurat. Quelle: SinoDefence.com, Xinhua, CCTV. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-11-15-72985.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14112011215623_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14112011215623_small_1.jpg" alt="CCTV" width="260"/></a><figcaption>
<i>Shenzhou 8</i>
 nach dem Abkoppeln von 
<i>Tiangong 1</i>
. 
<br>
(Bild: CCTV)
</figcaption></figure></div>



<p>Beide Raumschiffe koppelten heute Vormittag nach 10 Tagen und 20 Stunden gemeinsamen Fluges voneinander ab. Dabei entfernte sich <i>Shenzhou 8</i> bis zu 140 m von der Raumstation. Nach Erreichen dieser Entfernung begann sie wieder ein Anflugmanöver. Dieses Mal wurde es, im Gegensatz zum ersten Docking, aber im Sonnenlicht durchgeführt, um die Entfernungssensoren, vor allem das Laserentfernungssystem, zu testen. Beide Raumschiffe dockten schließlich um 22:37 Uhr Pekinger Zeit (15:37 Uhr MEZ) aneinander. Kurz darauf erklärte man die Kopplung für einen Erfolg. </p>



<p>Beide Raumschiffe werden noch bis zum Donnerstag, dem 17. November, gemeinsam fliegen. Danach wird <i>Shenzhou 8</i> abkoppeln und noch am gleichen Tag in der Wüste Gobi landen. An Bord der Rückkehrkapsel befindet sich u.a. das deutsch-chinesische Gemeinschaftsexperiment SIMBOX. Forscher warten schon sehnsüchtig auf seine Rückkehr, um mit ihren Untersuchungen beginnen zu können. </p>



<p>Nächstes Jahr sollen zwei bemannte Flüge zu <i>Tiangong 1</i> erfolgen: zunächst wird <i>Shenzhou 9</i> die Raumstation anfliegen. Die Besatzung aus zwei Männern und auch einer Frau soll zwischen zwei und vier Wochen in der Station bleiben, um dort Experimente durchzuführen und den Betrieb einer Raumstation zu erlernen. <i>Shenzhou 10</i> schließlich wird später im Jahr starten und da weitermachen, wo <i>Shenzhou 9</i> aufgehört haben wird. Diese Flüge dienen dazu, Technologien zu erlernen, die für eine modulare Raumstation essentiell sind. Diese soll um 2020 starten. </p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10317.msg204675#msg204675" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Shenzhou 8 (ab dem 2. November)</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3485.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Chinas bemannte Raumfahrt</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10410.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Kooperation mit China im Raumfahrtbereich?</a></li></ul>



<p><strong>Verwandte Webseiten</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>Blog der Universität Hohenheim zum Thema SIMBOX und Shenzhou 8</li></ul>



<p>Weitere Bilder finden  Sie in unserer <strong><a class="a" href="https://media.raumfahrer.net/index.php?/category/565" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Mediengalerie</a></strong></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/shenzhou-8-erneut-an-tiangong-1-angedockt/" data-wpel-link="internal">Shenzhou 8 erneut an Tiangong 1 angedockt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-11-15-72985.mp3" length="5326033" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>ISS-Besatzung wartet auf Ablösung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/iss-besatzung-wartet-auf-abloesung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 20:33:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Kibo]]></category>
		<category><![CDATA[Pirs]]></category>
		<category><![CDATA[Progress-M 13M]]></category>
		<category><![CDATA[Roboter]]></category>
		<category><![CDATA[Rückkehrkapsel]]></category>
		<category><![CDATA[TORU]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den letzten beiden Wochen absolvierte die Crew ein großes Pensum an Arbeit. Ein russischer Transporter koppelte an, der Robonaut-2-Test musste abgebrochen werden und die Vorbereitungen auf die Rückkehr zur Erde wurden intensiviert. (Newsbild: Satoshi Furukawa genießt frisch eingetroffenes Obst) Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net. Zum Beginn der vorangegangenen Woche beschäftigte sich [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">In den letzten beiden Wochen absolvierte die Crew ein großes Pensum an Arbeit. Ein russischer Transporter koppelte an, der Robonaut-2-Test musste abgebrochen werden und die Vorbereitungen auf die Rückkehr zur Erde wurden intensiviert. (Newsbild: Satoshi Furukawa genießt frisch eingetroffenes Obst)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10112011213334_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10112011213334_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Die TOCA-Hardware im Destiny-Labormodul 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Zum Beginn der vorangegangenen Woche beschäftigte sich Mike Fossum mit dem Experiment SpaceDRUMS (Space Dynamically Responding Ultrasonic Matrix System) im Kibo-Labormodul. Die im Express-Rack 5 befindliche Apparatur dient der Materialerforschung, tennisballgroße feste oder flüssige Proben werden von 20 Schallemittern bei der Verbrennung und der hitzebasierten Synthese bearbeitet. Die hier untersuchten keramischen, polymeren und kolloiden Proben sollen der Entwicklung von zukunftsweisenden Werkstoffen auf der Erde dienen. Am gleichen Tag entnahm Satoshi Furukawa einige Proben aus dem Trinkwassersystem der ISS und analysierte diese mit dem TOCA-Hardware-Kit. Mit TOCA (Total Organic Carbon Analyzer), einem Gerät zur Prüfung der Reinheit des Wassers der Wasser-Recycling-Anlage (WPA) im amerikanischen Stationsteil, wird regelmäßig die Nutzbarkeit des erzeugten Trinkwassers bestätigt. </p>



<p>Sergej Wolkow kontrollierte in diesem Zeitraum den Abschluss der automatischen Aktualisierung des Antivirusprogramms der russischen Stationslaptops. Seit der SSCV4-Softwareaktualisierung im August muss diese nicht mehr manuell durchgeführt werden. Am Anschluss daran begann er, mit Satoshi Furukawa, die Prozeduren zur Kontrolle des Anfluges von Progress-M 13M zu trainieren. Zum Einsatz kommt hier das russischen System TORU, dass es der Besatzung ermöglicht, den Anflug von Progress-Raumschiffen zu verfolgen und bei Problemen mit dessen automatischem KURS-Annäherungssystem per Handsteuerung anzudocken. Im Laufe des Tages installierten beide noch eine Videokamera, die den Anflug und die Kopplung am Kopplungs- und Schleusenmodul Pirs aufzeichnen soll. Am 2. November erreichte das unbemannte Raumschiff die ISS und koppelte erfolgreich (<a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/progress-raumschiff-erreicht-die-iss/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">RN berichtete</a>). </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10112011213334_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10112011213334_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Mike Fossum und R2 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Nach dem Ankoppeln begann die Besatzung den Raumtransporter in die ISS-Struktur einzubinden. Es wurden Temperatursensoren eingebaut, Heiz- und Lüftungsschläuche verlegt und der Docking-Konus zwecks besserer Zugänglichkeit ausgebaut. Sergej Wolkow startete am nächsten Tag bereits mit dem Entladevorgang von 1.166 gelisteten Frachtartikeln, darunter 404 Positionen US-Equipment. Zum Ende der letzten Woche stand ein weiterer Test von Robonaut, einem menschenähnlichen Roboter, in Kurzform auch R2 genannt, auf dem Plan. Nach erfolgtem Aufbau des Testobjektes wurden verschiedenste Bewegungen zur Feinabstimmung der Sensoren von Hals und Handgelenken durchgeführt. Bei einem geplanten Handshake mit Mike Fossum kam es zu einer ungewollten Abschaltung der Operationen. Der Betrieb auf der Erde unter Schwerkraftbedingungen unterscheidet sich erheblich von dem im All. Nicht nur das Thermal-Management ist anders, auch die Bewegungen müssen anders programmiert und abgebremst werden, erläuterte ein Roboter-Operator von der NASA. </p>



<p>Um ihre Rückkehr zur Erde am 22. November vorzubereiten, verstauten Anfang dieser Woche Sergej Wolkow und Satoshi Furukawa Frachtgegenstände für den Rücktransport zur Erde in Sojus-TMA 02M. Im Anschluss daran führten beide ein zweistündiges Rückkehrtraining im Landemodul der Sojus durch. Unterstützt von der Bodenkontrolle wurden je Besatzungsmitglied drei Läufe durchgeführt. Gemeinsam mit Mike Fossum fand eine Sitzprobe in den Kazbek-UM-Schalensitzen des Landemoduls statt. Diese ist nötig, um die Spezialsitze, welche den Stoß bei der Landung abfedern, richtig einzustellen. Raumfahrer können bei einem Langzeitaufenthalt im All an Masse verlieren und werden in der Regel durch die fehlende Schwerkraft einige Zentimeter größer. Parallel zu diesen Aktivitäten begannen die Treibstofftransfers von dem Progress-Transporter zur ISS. Nacheinander wurden Treibstoff (UDMH/Unsymmetrical Dimethylhydrazine) zum BG-1 Tank und Oxidator (NTO/Dinitrogen Tetroxide) in den BO-1-Tank des Sarja-Moduls geleitet. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10112011213334_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10112011213334_small_3.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Satoshi Furukawa in Cupola bei der Erdbeobachtung 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Auch in dieser Woche hatte die Langzeitbesatzung 29 wieder Gelegenheit zur Erdbeobachtung. Ziele der Fotografie am Dienstag waren das Wolga- und Ural-Delta am Kaspischen Meer, die moldawische Hauptstadt Chișinău, die Entstehung eines subtropischen Sturmes im westlichen Nordatlantik und der Middlesboro Krater im US-Bundesstaat Kentucky. Sergej Wolkow führte seinen fünften MBI-24-Test „SPRUT-2“ durch. Dabei geht es um die Erforschung des Verhaltens von Körperflüssigkeiten bei dem Aufenthalt in der Schwerelosigkeit und der Vergleich mit den Werten vor dem Flug. Des Weiteren führte er eine Telefonkonferenz mit den russischen Mitgliedern der Langzeitbesatzung 30, Anton Schkaplerow und Anatoli Iwanischin, durch. Hier besprach er die Übergabeaktivitäten zum russischen Stationssegment, da diesmal die gemeinsame Übergabezeit an Bord der ISS nur fünf Tage beträgt. Zusammen mit US-Astronaut Daniel Burbank sollen beide Kosmonauten den Orbitalkomplex am 16. November mit Sojus-TMA 22 erreichen. </p>



<p>Zum Ende dieser Woche fanden weitere Rückkehrvorbereitungen statt. So wurden einige kleinere Elemente eines US-Raumanzuges und Wasserproben des Wasserwiederaufbereitungssystems in der Sojus verstaut. Sergej Wolkow führte seine zweite Sitzung mit der Tschibis-Anzughose vorbereitend auf die Rückkehr zur Erde durch. Hier wirkt ein Unterdruck auf den unteren Teil des Körpers, um bei den Beinmuskeln die Wirkung der Schwerkraft zu simulieren. Die Prozedur besteht daraus, zuerst 150-200 Milliliter Wasser oder Saft zu trinken, die Erzeugung eines Unterdrucks am Bein durch die Hose in fünfminütigen Steps (-20,-25,-30, und -35 mm Hg) und der Benutzung des TVIS Laufbandes mit 10-12 Schritten pro Minute. In seiner Funktion als medizinischer Offizier überwachte Satoshi Furukawa den einstündigen Vorgang. Am morgigen Tag finden auf US-Seite nur eingeschränkte Aktivitäten statt, da der Gedenktag <i>Veterans Day</i> zu Ehren der Kriegsveteranen aus allen Kriegen begangen wird. </p>



<p>Mittlere Bahnhöhe der ISS am 10.11.2011: 387,8 km bei einem Höhenverlust von rund 203 Metern in den letzten 24 Stunden </p>



<p><strong>Zukünftige Ereignisse: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>16. November, Sojus-TMA 22 erreicht die ISS</li><li>18. November, Bahnanhebung durch die Triebwerke von Swesda</li><li>21. November, Sojus-TMA 02M verlässt die ISS</li><li>01. Dezember, Bahnanhebung durch die Triebwerke von Swesda</li></ul>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10070.msg204624#msg204624" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">**ISS** Expedition 29 seit dem 01. November</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>SIMBOX &#8211; Deutschland und China gemeinsam im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/simbox-deutschland-und-china-gemeinsam-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Oct 2011 13:22:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Andockmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[CZ-2F]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[Fallschirm]]></category>
		<category><![CDATA[Hitzeschild]]></category>
		<category><![CDATA[Rückkehrkapsel]]></category>
		<category><![CDATA[Shenzhou 8]]></category>
		<category><![CDATA[Tiangong 1]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der SIMBOX fliegt bei der Shenzhou-8-Mission erstmals deutsche Wissenschaft mit und begründet damit den Beginn der deutsch-chinesischen Kooperation in Chinas bemanntem Raumfahrt Programm. Ein Beitrag von Ian Benecken und Raumfahrer.net Gastautor. Quelle: DLR, CMSEO, Astrium, Raumfahrer.Net. Vertont von Peter Rittinger. In Zusammenarbeit mit unserem Gastautor tomtom Das DLR ermöglicht erstmals mit SIMBOX wissenschaftliche Untersuchungen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mit der SIMBOX fliegt bei der Shenzhou-8-Mission erstmals deutsche Wissenschaft mit und begründet damit den Beginn der deutsch-chinesischen Kooperation in Chinas bemanntem Raumfahrt Programm.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Ian Benecken und Raumfahrer.net Gastautor. Quelle: DLR, CMSEO, Astrium, Raumfahrer.Net. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<p><i>In Zusammenarbeit mit unserem Gastautor <strong>tomtom</strong></i></p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-11-04-70831.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29102011152253_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29102011152253_small_1.jpg" alt="Astrium/DLR" width="260"/></a><figcaption>
Langer Marsch 2F mit Shenzhou 8 auf dem Weg zum Startplatz 
<br>
(Bild: Astrium/DLR)
</figcaption></figure></div>



<p>Das DLR ermöglicht erstmals mit SIMBOX wissenschaftliche Untersuchungen an medizinisch-biologischen Proben an Bord des chinesischen Raumschiffs Shenzhou 8. Bei dieser Mission ist die Shenzhou ein unbemannter Transporter, vergleichbar mit einer russischen Progress Kapsel. Shenzhou soll am 31.10. um 23:00 Uhr auf einer chinesischen Trägerrakete Langer Marsch 2F starten und nach zwei Tagen an die  Raumstation Tiangong 1 ankoppeln. Mit Shenzhou 8 wird erstmalig im chinesischen Raumfahrtprogramm das Docken zweier Objekte im All getestet. Die Shenzhou-8-Mission soll 17 Tage dauern und am 17. November 2011 mit einer Fallschirmlandung vergleichbar mit den bemannten Sojus-Landungen in der Inneren Mogolei aufsetzen. Im Gegensatz zu einem russischen Progress-Frachter besitzt Shenzhou 8 ein voll funktionsfähiges Hitzeschild an dessen Rückkehrkapsel, in der sonst Raumfahrer sitzen, wo dieses Mal aber die SIMBOX installiert ist. </p>



<p>Damit realisiert das DLR zum ersten Mal eine Kooperation mit der chinesischen Raumfahrtagentur CMSEO (China Manned Space Engineering Office). Auf der Apparatur sind sowohl 6 deutsche als auch 10 chinesische Experimente sowie ein deutsch-chinesisches Experiment installiert. Das DLR kooperiert eng mit der Chinesischen Akademie der Wissenschaften. Damit beweisen die Chinesen, dass sie nicht nur am Transport und Betrieb von Raumfahrzeugen interessiert sind, sondern eben auch an deren wissenschaftlicher Nutzung. </p>



<p>SIMBOX ist eine 25 kg schwere Appartur mit einem Volumen von 34 Litern. EADS-Astrium hat die SIMBOX auf der Basis der BIOBOX, welche ursprünglich für die Foton-Missionen entwickelt wurde, gebaut. Die Unterschiede der SIMBOX zur BIOBOX beinhalten Anpassungen des Interfaces zur Raumkapsel Shenzhou 8. Dazu mussten die Schnittstellen der SIMBOX zum Raumschiff u.a. für die Energieversorgung entsprechend angepasst werden. So könnte die SIMBOX-Technologie auch für weitere Missionen genutzt werden. Neben der eigentlichen Apparatur half das DLR seinen chinesischen Partnern dabei, wissenschaftliche Standards für Raumflugbedingungen zu entwickeln. Diese beinhalteten die Einrichtung entsprechender Laboranlagen zur Vor- und Nachbereitung der Experimente. Auch begleitet das DLR die entsprechenden Teams bei Betreuung und Auswertung der Experimente am Startplatz in Jiuquan und in Peking, wo die wissenschaftlichen Daten ausgewertet werden. Während der gesamten Mission haben deutsche Wissenschaftler von Peking aus auch Zugang zu Live-Daten von der SIMBOX, wodurch erste wissenschaftliche Erkenntnisse bereits im Orbit gewonnen werden können. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29102011152253_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29102011152253_small_2.jpg" alt="Raumfahrer.Net" width="408" height="217"/></a><figcaption>
Von links nach rechts: Dr. Gerd Gruppe, DLR Raumfahrtmanagement, Vorstand, Dr. Christoph Pütz, Direktor für Nutzlasten und Lebenserhaltungssysteme bei Astrium, Dr. Peter Preu, DLR-Raumfahrtmanagement, Abteilungsleitung &#8222;Forschung unter Weltraumbedingungen&#8220; und  Dr. Michael Lebert, Universität Erlangen-Nürnberg, Arbeitsgruppenleiter am Lehrstuhl für Zellbiologie 
<br>
(Bild: Raumfahrer.net)
</figcaption></figure></div>



<p>Herr Dr. Gruppe vom DLR-Raumfahrtmanagement erläuterte den strategischen Nutzen der Kooperation. Neben den wissenschaftlichen Fragen soll mit dem Projekt nachhaltig die internationale Zusammenarbeit intensiviert werden. Deutschland sei hier Vorreiter in Europa. Die Kooperation mit China verspricht zudem viel Potential. Chinesen und Deutsche haben in dem Projekt voneinander gelernt, was die weitere Zusammenarbeit viel leichter machen wird. </p>



<p>Dr. Peter Preu bestätigte gegenüber Raumfahrer.net noch einmal, dass die Chinesen sehr an eine längerfristige Zusammenarbeit, welche auch die chinesische Raumstation Tiangong 1 beinhaltet, interessiert sind. Vorstellbar wäre hier im längerfristigen Rahmen auch eine bemannte Kooperation in Form von deutschen Astronauten an Bord einer chinesischen Raumstation. Allerdings existieren vonseiten des DLRs dies bezüglich noch keine genaueren Pläne. Jedoch betonte Dr. Preu hier, dass, wenn es einmal soweit kommen würde, das DLR dann nichtmehr alleine agieren, sondern man als ESA an die Chinesen herantreten würde. Das DLR leistet hier mit SIMBOX nur Pionierarbeit um den Weg für mögliche zukünftige weitere Kooperationen zu ebnen. Jedoch sollen Gerüchten zufolge die 2009 neu ernannten ESA-Astronauten bereits chinesisch lernen. Ob dies auf eigenes Ermessen einzelner Raumfahrer passiert oder von der ESA angeordnet wurde, ist Raumfahrer.net zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt. </p>



<p>Auf die Frage von Raumfahrer.net bezüglich der Öffentlichkeitsarbeit der Chinesen in der Raumfahrt, die ja derzeit sehr dürftig ist, äußerte sich das DLR optimistisch. Hier wird vonseiten des DLR davon ausgegangen, dass innerhalb der nächsten 10 Jahre die chinesische Öffentlichkeitsarbeit etwa die heutige Qualität der Russen erreichen wird. </p>



<p><strong>Mehr Informationen zur SIMBOX finden sie in unserem ausführlichen Artikel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/das-deutsch-chinesische-gemeinschaftsprojekt-simbox/" data-wpel-link="internal">Das deutsch-chinesische Gemeinschaftsprojekt SIMBOX</a></li></ul>



<p><strong>Verwandte Meldungen</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.dlr.de/de/ar/themen-missionen/weltraumforschung/forschung-unter-weltraumbedingungen/experimente-unter-schwerelosigkeit/abgeschlossene-projekte-experimente-unter-schwerelosigkeit/simbox" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">SIMBOX &#8211; Eine deutsch-chinesische Raumfahrtkooperation</a></li><li><a class="a" href="https://www.dlr.de/de/aktuelles/nachrichten/2011/20111028_deutsch-chinesisches-weltraumprojekt-simbox-startklar_1791" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Deutsch-chinesisches Weltraumprojekt SIMBOX startklar</a></li><li>Deutscher Blog der Uni Hohenheim über SIMBOX und dem Shenzhou 8 Start mit vielen Bildern</li></ul>



<p><strong>Raumcon</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10317.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Shenzhou 8</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3485.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Chinas bemannte Raumfahrt</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10410.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Kooperation mit China im Raumfahrtbereich?</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/simbox-deutschland-und-china-gemeinsam-im-all/" data-wpel-link="internal">SIMBOX &#8211; Deutschland und China gemeinsam im All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-11-04-70831.mp3" length="6665592" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Gagarin bringt ISS-Crew sicher zur Erde</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/gagarin-bringt-iss-crew-sicher-zur-erde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 13:59:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Bremstriebwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Landung]]></category>
		<category><![CDATA[Rückkehrkapsel]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34385</guid>

					<description><![CDATA[<p>Um 05:59 Uhr MESZ landete die Expedition-28-Crew in der Steppe von Kasachstan und hinterlässt die ISS damit bis Ende November mit einer nur dreiköpfigen Besatzung. Die Kapsel wurde wegen des Starts um den 50. Jahrestag nach dem Erstflug von Juri Gagarin auf den russischen Helden getauft. Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: Roskosmos, NASA. Vertont [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Um 05:59 Uhr MESZ landete die Expedition-28-Crew in der Steppe von Kasachstan und hinterlässt die ISS damit bis Ende November mit einer nur dreiköpfigen Besatzung. Die Kapsel wurde wegen des Starts um den 50. Jahrestag nach dem Erstflug von Juri Gagarin auf den russischen Helden getauft.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: Roskosmos, NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-09-17-68937.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16092011155957_small_1.jpg" alt="NASA" width="395" height="260"/><figcaption>
Sojus TMA-21 kurz vor der Landung. Man sieht schön wie durch die Zündung der Bremstriebwerke Staub aufgewirbelt wird.  
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Kommandant Andrej Borisjenko sowie die Flugingenieure Alexander Samokutjajew und Ron Garan sind wieder auf festem Untergrund. Das Trio dockte nach 162 Tagen auf der Internationalen Raumstation heute Morgen um 02:38 Uhr (MESZ) ab und beendete damit die Expedition 28. Kommandant der ISS-Expedition 29, die noch bis Ende November im All sein wird, ist nun NASA-Astronaut Mike Fossum. </p>



<p>Roskosmos will nach <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/sojus-starts-verzoegern-sich/" data-wpel-link="internal">den Problemen</a> mit ihrer Sojus-Rakete am 14. November wieder bemannt starten. </p>



<p>Entgegen anderer Meldungen deutet eine gekippte Kapsel nicht auf ein Versagen der Bremstriebwerke hin. Durch windige Bedingungen und der späten Abtrennung des Hauptfallschirmes kommt es immer wieder vor, dass die Kapsel nach der Landung umkippt. Die Landung selbst wird dank der Bremstriebwerke und der stoßgedämpften Sitze von den meisten Raumfahrern als recht weich empfunden, im Gegensatz zu der Bremsverzögerung beim Wiedereintritt oder dem Ruck nach dem Entfalten des Hauptfallschirms.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16092011155957_small_2.jpg" alt="NASA" width="394" height="302"/><figcaption>
Die Besatzung und die Bergungscrew nach dem Ausstieg
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Bergungsmannschaften konnten Minuten nach der Landung bereits bei der Kapsel sein und halfen den Astronauten und Kosmonauten beim Aussteigen. Nach einem halben Jahr in der Schwerelosigkeit sind die ersten Minuten auf der Erde durch die Gravitation immer etwas anstrengend. Ärzte von Roskosmos sind aber immer mit dabei und schon nach wenigen Tagen geht es den meisten wieder deutlich besser. Knochen- und Muskelabbau nach Langzeitaufenthalten im All wird durch intensives Krafttraining an Bord von etwa 2 Stunden pro Tag meist schon recht effektiv entgegengewirkt. </p>



<p>Die Crew sollte eigentlich schon am 8. September landen, allerdings wurden die Missionen an Bord der ISS infolge des Progress-Fehlstarts, einem russischen Versorgungsraumschiff, allesamt verlängert. Ron Garan war darüber weniger erfreut und spielte in der Progress-Kapsel vor ein paar Tagen einen Song darüber, dass er noch nicht nach Hause darf.  </p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9342.60" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sojus TMA-21</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/gagarin-bringt-iss-crew-sicher-zur-erde/" data-wpel-link="internal">Gagarin bringt ISS-Crew sicher zur Erde</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
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			</item>
		<item>
		<title>Rückkehrvorbereitungen, Wartung und Forschung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/rueckkehrvorbereitungen-wartung-und-forschung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 17:34:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Columbus]]></category>
		<category><![CDATA[Leonardo]]></category>
		<category><![CDATA[Rückkehrkapsel]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-TMA]]></category>
		<category><![CDATA[Sokol-Fluganzug]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34396</guid>

					<description><![CDATA[<p>Diese Woche startete mit einem amerikanischen Feiertag, dem „Tag der Arbeit“, welcher in den USA an jedem ersten Montag im September begangen wird. Die ISS-Besatzung konnte daher ein Dreitage-Wochenende mit verminderten Arbeitsaufgaben genießen. (Newsbild: Hurrikan Katia über dem Atlantik) Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net. Die Mannschaft von Sojus-TMA 21 setzte in dieser [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Diese Woche startete mit einem amerikanischen Feiertag, dem „Tag der Arbeit“, welcher in den USA an jedem ersten Montag im September begangen wird. Die ISS-Besatzung konnte daher ein Dreitage-Wochenende mit verminderten Arbeitsaufgaben genießen. (Newsbild: Hurrikan Katia über dem Atlantik)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08092011193430_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08092011193430_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Alexander Samokutjajew trainiert mit ARED 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Die Mannschaft von Sojus-TMA 21 setzte in dieser Woche ihre Rückkehrvorbereitungen zur Erde für den 16. September fort. Andrej Borisjenko und Alexander Samokutjajew gingen dafür die Rückkehrprozeduren mit den Fachleuten der Bodenstation durch. Im Anschluss wurden diese in der Sojus-Kapsel trainiert, etwas Rückkehrfracht in der Landekapsel sowie nicht mehr benötigten Gegenstände im Orbitalmodul verstaut. Später nutzten sie die russische Tschibis-Anzughose, um die Wirkung der Schwerkraft zu simulieren. Dabei wirkt ein Unterdruck auf den unteren Teil des Körper, um die Muskeln in den Beinen und damit den Kreislauf für die Rückkehr in die Schwerkraft vorzubereiten. Zwei Wochen vor der Rückkehr begannen die Raumfahrer, zusätzlich Vitamine und spezielle Nahrungsmittelzusätze einzunehmen sowie ihr Trainingsprogramm zu intensivieren. Am Landungstag kommen noch extra Salzlösungen auf den Speiseplan, um eine Dehydrierung bei der Landung zu vermeiden. </p>



<p>Im Wochenverlauf führten die drei Besatzungsmitglieder von Sojus-TMA 21 eine Überprüfung ihrer russischen Sokol-Fluganzüge durch. Dafür legten sie die Anzüge an, nahmen in den Kazbek-UM-Schalensitzen der Rückkehrkapsel platz und führten Dichtigkeits- und Funktionstests durch. Nach dieser 45 Minuten dauernden Anprobe wurden die Fluganzüge ausgezogen und zusammen mit den Handschuhen zum Trocken gestaut. Michael Fossum hatte währenddessen die Aufgabe, Frachtanteile aus dem permanenten Mehrzweckmodul Leonardo (PMM) in den Forschungsmodulen zu verstauen. Weiter forderte das Universal-Trainingsgerät ARED ein Teil seiner Zeit. Ein Problem mit dem Anzeigedisplay machte hier den Austausch eines Datenkabels erforderlich. Die Besatzung hatte erneut die Gelegenheit zur Erdbeobachtung. Ziele waren diesmal der Hurrikan Katia und Flächenbrände im zentralen Texas.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08092011193430_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08092011193430_small_2.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Dextre arbeitet am RRM (Animation) 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p>Während die Besatzung schlief, arbeitete die Bodenkontrolle erneut mit Canadarm2 (SSRMS) und seiner Erweiterung Dextre (SPDM) an der Außenseite der ISS. Die beiden Nutzlasten CTC-2 (Cargo Transport Container) und RRM (Robotic Refueling Mission) wurden nun von Dextres Arbeitsplattform gelöst und an ihrem endgültigen Stauplatz an der Außenplattform ELC-4 befestigt. Das Funktionieren der Strom- und Datenverbindungen wurde bereits bestätigt. Einige Tage später wurden mit Hilfe von Dextre die Startsicherungen an RRM entfernt. RRM ist eine Art Satelliten-Mockup, an dem man mit Dextre Betankungen von Raumfahrzeugen im All simulieren und testen möchte. Für die Zeit der Arbeiten mit dem Robotic-Arm waren die russischen Lagekontrolltriebwerke deaktiviert, um unnötige Schwingungen an der Station zu vermeiden. Als nächstes sind hier im Außenbereich Tests der Kameras von Dextre geplant. </p>



<p>Der japanische Raumfahrer Satoshi Furukawa hatte in dieser Woche verschiedenste Aufgaben zu bewältigen. So brachte er vorbereitend auf eine Live-Sendung am 18. September eine hochauflösende HDTV-Kamera plus den dazugehörigen Konverter vom Kibo-Modul in das Beobachtungsmodul Cupola bzw. in das Destiny-Labormodul. Später vervollständigte er die Ausrüstung mit einem 17-mm-Objektiv, einer 32-GB-Speicherkarte und führte einige Testaufnahmen durch. Er aktivierte eine weitere HD-Kamera, als er im Kibo-Modul an einer simulierten medizinischen Fernuntersuchung für Besatzungsmitglieder teilnahm. Seine weiteren Aufgaben beinhalteten die Bedienung der Verschlussfenster des Erdbeobachtungsracks WORF (Window Observational Research Facility), die wöchentliche Inspektion plus Wartung der CGBA-4 und CGBA-5 (Commercial Generic Bioprocessing Apparatus) in ihren Racks, die Einrichtung der Videoausrüstung zur Beobachtung des FSL (Fluid Science Laboratory) im Columbus-Modul und das Bereinigen des Stauraumes für das SLAMMD (Space Linear Acceleration Mass Measurement Device), einem Gerät zur Massenermittlung von Menschen im All, ebenfalls im Columbus-Forschungsmodul. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08092011193430_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08092011193430_small_3.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Das VETEROK-Messgerät in Rasswjet im Einsatz 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>In der zweiten Wochenhälfte fuhren die drei Rückkehrer, Andrej Borisjenko, Ronald Garan und Alexander Samokutjajew, mit ihren Vorbereitungen zum Ablegen mit Sojus-TMA 21 fort. Sie absolvierten eine Anprobe ihrer „Kentavr anti-G“-Kleidung. Diese spezielle Kleidung, bestehend aus Shorts, Gamaschen, Unterhose, Trikot und Socken, wird unter den Sokol-Fluganzügen getragen. Sie soll den Langzeitraumfahrern die Wiederanpassung an die Schwerkraft der Erde erleichtern und gleichzeitig Kreislaufstörungen nach der Landung verhindern. Im russische Kopplungs- und Ausstiegsmodul Poisk wurde die ordnungsgemäße Funktion des Kopplungsadapters geprüft. Später führte hier Sergej Wolkow eine Prüfung und Wartung der zum russischen SPOPT (Feuermelde- und Löschsystem) gehörenden Sensoren IDZ-2 durch.</p>



<p>Im Columbus-Modul absolvierte Michael Fossum seine FD90-SPRINT-Untersuchung  (FD90 = Flugtag 90). Zum Einsatz kam hier SPRINT, was für Integrated Resistance and Aerobic Training Study steht &#8211; entsprechende Hardware des HRF-Rack-1 (Human Research Facility) unter Zuhilfenahme des Ultraschall-Scanners USND-2 (Ultrasound 2) und eines VPC (Video Power Converter). Die Vermessung der Beinmuskeln per Ultraschall soll hier eine bessere Beurteilung von intensivem Training und langsam ausgeführten Übungen bezüglich des Muskel- und Knochenabbaus, sowie der kardiovaskulären Funktionen der Raumfahrer erlauben. Alexander Samokutjajew nahm im russischen Stationsteil das Forschungsgerät TEKh-38 VETEROK (“Breeze”) in Betrieb. Ziel dieser Messung der Luftionenkonzentration in der Nähe der Transferluken ist die Bewertung und Verbesserung der Luftzirkulation zwischen den Modulen. Weiter soll so die ordnungsgemäße Funktion der elektrostatischen Luftfilter kontrolliert werden. Die Messperioden in den Modulen Swesda, Poisk und Rasswjet dauerten jeweils 1,5 Stunden. Die Übergabe des Kommandos der Station von Andrej Borisjenko an Michael Fossum ist für den 14. September gegen 23:45 Uhr MESZ geplant. </p>



<p>Mittlere Bahnhöhe der ISS am 07.09.2011: 385,1 km bei einem Höhenverlust von rund 74 Metern in den letzten 24 Stunden </p>



<p><strong>Zukünftige Ereignisse: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>14. September, Kommandoübergabe Borisjenko/Fossum</li><li>16. September, Sojus-TMA 21 verlässt die ISS (geplant)</li><li>06. Oktober, Bahnanhebung durch Swesda-Triebwerke (geplant)</li><li>13. Oktober, Progress-M 10M verlässt die ISS (geplant)</li><li>16. Oktober, Progress-M 13M erreicht die ISS (geplant)</li></ul>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9751.msg198332#msg198332" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">**ISS** Expedition 28 seit dem 1. September</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sojus, ein Zeichen für Zuverlässigkeit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sojus-ein-zeichen-fuer-zuverlaessigkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jul 2011 16:15:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumschiff]]></category>
		<category><![CDATA[Roskosmos]]></category>
		<category><![CDATA[Rückkehrkapsel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute, am Tag der Beendigung des US-Space-Shuttle-Programms, lässt es sich die russische Weltraumagentur Roskosmos nicht nehmen, diese Leistung zu würdigen. Gleichzeitig kündigt sie den Anfang der Epoche „Sojus“ an. (Newsbild: Sojus Raumschiff im freien Flug) Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: Roskosmos. Vertont von Peter Rittinger. Am 21. Juli 2011 um 11:57 Uhr MESZ endete [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute, am Tag der Beendigung des US-Space-Shuttle-Programms, lässt es sich die russische Weltraumagentur Roskosmos nicht nehmen, diese Leistung zu würdigen. Gleichzeitig kündigt sie den Anfang der Epoche „Sojus“ an. (Newsbild: Sojus Raumschiff im freien Flug)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: Roskosmos. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-07-24-52553.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21072011181513_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21072011181513_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Sojus-Raumschiff an der Raumstation MIR 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Am 21. Juli 2011 um 11:57 Uhr MESZ endete mit der Landung des amerikanischen Space Shuttles Atlantis die Ära der US-Raumfähren (<a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/das-ende-einer-aera-atlantis-sicher-gelandet/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">RN berichtete</a>). Die USA besitzen damit für einige Zeit keinen bemannten Zugang zum All. Die drei verbliebenen Orbiter dienen zukünftig als Ausstellungsstücke und sind in drei amerikanischen Museen zu besichtigen. Für Roskosmos beginnt daher nun die Zeit als alleiniger Transporteur von Menschen zur Internationalen Raumstation. Benutzt werden dafür die Sojus-Trägerraketen und die gleichnamigen Sojus-Raumschiffe. Mit ihnen können drei Menschen und etwas Nutzlast transportiert werden. Gleichzeitig dienen sie als Rückkehrraumschiffe im Notfall, dabei beträgt die Verweildauer an der ISS ca. ein halbes Jahr. </p>



<p>Da die russischen Sojus-Raumschiffe auf absehbare Zeit alleine Menschen zur Station bringen werden, ist gerade hier ein besonderes Maß an Sicherheit und Zuverlässigkeit gefordert. Bis 2016 werden Kosmonauten und Astronauten der Partneragenturen sich auf diese Raumschiffe verlassen, entsprechende Transportverträge wurden bereits geschlossen. Rentabilität und die ständige Modernisierung von Sojus-Raumschiffen lässt diese selbst nach einigen Jahrzehnten im Einsatz nicht „alt“ aussehen. Zur Zeit laufen die Flug-Konstruktionstests der neuen TMA-M-Serie. Die mit digitalen Komponenten ausgestatteten Raumschiffe Sojus-TMA 01M und Sojus-TMA 02M sind bereits erfolgreich geflogen und bringen so die neue Serie zur Flugreife. Mit Sojus-TMA 22 fliegt im September diesen Jahres das letzte russische Raumschiff mit analoger Steuerung und der Generationenwechsel wird vollzogen. </p>



<p>Roskosmos arbeitet seit einiger Zeit bereits an neuen Raumschiffen zum bemannten Transport. Das PPTS (Perspektivnaja Pilotirujemaja Transportnaja Sistema, dt. Zukünftiges bemanntes Transportsystem, engl. Prospective Piloted Transport System) oder sonst auch „Rus“ genannte Raumfahrzeug soll die altbewährten Sojus-Kapseln in der zweiten Hälfte dieses Jahrzehnts ablösen. Dazu sagt die Agentur: „Selbst wenn in den nächsten Jahren die Alternative zur Sojus bereitsteht, wird noch viel Zeit vergehen, bevor bewiesen sein wird, dass das neue Schiff das notwendige Niveau an Sicherheit für die bemannten Flüge gewährleisten kann.“ Das System Sojus wird daher auch in Zukunft den Löwenanteil im bemannten Bereich der russischen Raumfahrt zu leisten haben. </p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3668.msg120199#msg120199" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Sojusflüge zur ISS (geordnet nach Startdatum)</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5318.msg190707#msg190707" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Russisches Raumschiff: Prospective Piloted Transport System (PPTS)</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
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			</item>
		<item>
		<title>Was macht eigentlich &#8230; Armadillo Aerospace?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/was-macht-eigentlich-armadillo-aerospace/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Jun 2011 08:50:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Landeverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Rückkehrkapsel]]></category>
		<category><![CDATA[Trägerrakete]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Herbst 2009 bewältigte Armadillo Aerospace mit ihrem Pixel genannten Senkrechtsstarter und -lander beide Level der Lunar Lander Challenge. Mittlerweile hat sich einiges getan. (Newsimage: Supermod; mit freundlicher Genehmigung von Armadillo Aerospace) Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Armadillo Aerospace. So hat man auch mit den Nachfolgemodellen Mod und Supermod Freiflüge mit Punktlandung absolviert, Supermod [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Im Herbst 2009 bewältigte Armadillo Aerospace mit ihrem Pixel genannten Senkrechtsstarter und -lander beide Level der Lunar Lander Challenge. Mittlerweile hat sich einiges getan. (Newsimage: Supermod; mit freundlicher Genehmigung von Armadillo Aerospace)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Armadillo Aerospace.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11062011105007_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11062011105007_small_1.jpg" alt="mit freundlicher Genehmigung von Armadillo Aerospace" width="260"/></a><figcaption>
Der &#8222;Stig&#8220; beim gesicherten Testflug 
<br>
(Bild: mit freundlicher Genehmigung von Armadillo Aerospace)
</figcaption></figure></div>



<p>So hat man auch mit den Nachfolgemodellen Mod und Supermod Freiflüge mit Punktlandung absolviert, Supermod am 16. September vergangenen Jahres. Parallel dazu begann man mit der Entwicklung eines neuen Trägers, der für suborbitale Flüge bis in 100 km Höhe geeignet ist. Dazu wurde der Flugkörper erheblich verschlankt und sieht nun eher wie eine Rakete aus und nicht mehr wie ein Lander. Die Antriebskomponenten, die vorher eine Breite von mehr als 1 Meter einnahmen (36 Zoll = 1,27 m), mussten nun Platz in nur 39 cm finden (15,25 Zoll). Dafür ist die &#8222;Stig&#8220; getaufte Rakete deutlich in die Höhe gewachsen und erreicht nun ohne Nutzlastabteil mehr als 7 Meter. </p>



<p>Weitere Komponenten, die in den letzten Monaten erprobt wurden, sind Fallschirme für die Rückkehrkapsel sowie Kommunikationstechnik für größere Distanzen. Im Test erreichte man bei 2,4 GHz eine Reichweite von etwa 20 Kilometern, bei 900 MHz sogar mehr als 100. Unternehmen wie Armadillo Aerospace sollen in den nächsten Jahren für Mikrogravitationsforschung einfach und schnell verfügbare, preiswerte Nutzungsmöglichkeiten bieten. </p>



<p>Die weiteren Tests liefen etwa folgendermaßen ab. Zunächst testete man Drucksystem, Tanks, Zuleitungen und Ventile, indem man anstelle des Oxidators flüssigen Stickstoff einsetzte. Dies war ein Test der besonders kalten Art, bei dem beispielsweise die Tanks um fast einen Zentimeter schrumpften. Danach wurde die Rakete erstmals heiß in Betrieb genommen. Man arbeitete allerdings mit verminderter Leistung, so dass sie nicht abheben konnte. </p>



<p>Erst nach diesem Test flog der &#8222;Stig&#8220; erstmals und stand einige Zeit auf seinem Antriebsstrahl. Dabei war er allerdings mit einem Kabel an einem Kranarm gesichert. Danach sollte sich der erste Freiflugtest mit einer Zielhöhe von etwa 30 Kilometern anschließen. Ein weiterer Test betraf den Startturm. Hierbei wurde erprobt, ob alle mechanischen und elektrischen Verbindungen bei einem Start zuverlässig von der Rakete gelöst und aus dem Bereich des Antriebsstrahl zurückgezogen werden. Dies ist Stand vom April, weitere Meldungen hierzu blieben bisher leider aus. </p>



<p>Dafür wurde nun am vergangenen Montag eine weitere Entwicklungsstufe des vertikalen Start- und Landesystems getestet. Der Supermod &#8222;Dalek&#8220; schwebte testweise für etwa 1 Minute in der Luft. Damit steht wohl auch hier der erste Freiflug mit Punktlandung unmittelbar bevor. </p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3394.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Armadillo Aerospace</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6361.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Northrop Grumman Lunar Lander Challenge 2009</a></li></ul>



<p><strong>Verwandte Seite:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.youtube.com/user/armadilloaerospace?cbrd=1&amp;ucbcb=1" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Armadillo Aerospace bei Youtube</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>NASA plant Rückkehrmission zu einem Asteroiden</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-plant-rueckkehrmission-zu-einem-asteroiden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 May 2011 21:02:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[OSIRIS-Rex]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonde]]></category>
		<category><![CDATA[Rückkehrkapsel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34064</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die NASA hat bekanntgegeben, dass sie die Sonde OSIRIS-REx zu einem Asteroiden schicken will. Diese soll dort Proben einsammeln und danach zur Erde zurückkehren. Ein Beitrag von Simon Plasger. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger. Im Rahmen des New Frontiers Programm plant die NASA, eine Sonde mit dem Namen OSIRIS-REx (Origins-Spectral Interpretation-Resource Identification-Security-Regolith Explorer) zum [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die NASA hat bekanntgegeben, dass sie die Sonde OSIRIS-REx zu einem Asteroiden schicken will. Diese soll dort Proben einsammeln und danach zur Erde zurückkehren.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Simon Plasger. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-05-30-51455.mp3"></audio></figure>



<p>Im Rahmen des New Frontiers Programm plant die NASA, eine Sonde mit dem Namen OSIRIS-REx (Origins-Spectral Interpretation-Resource Identification-Security-Regolith Explorer) zum erdnahen Asteroiden 1999 RQ36 zu schicken. Dort soll sie unter anderem mit einem Roboterarm Proben aus dem Himmelskörper entnehmen und diese in einer Rückkehrkapsel verstauen. Außerdem hat sie die Aufgabe, 1999 RQ36 zu kartographieren und mit verschiedenen Instrumenten zu untersuchen. </p>



<p>Die Sonde, die vom Aufbau her dem Kometenforscher Stardust ähnelt, soll 2016 starten und im Jahre 2020 den Asteroiden erreichen. Nachdem sie dort alle Aufgaben erfüllt hat, soll sie den Rückflug zur Erde antreten und dann 2023 in Utah landen. Die gesammelten Proben sollen dann Wissenschaftlern übergeben werden, die diese untersuchen. </p>



<p>1999 RQ36 hat einen durchschnittlichen Durchmesser von 510 Metern und bewegt sich in etwa 436 Tagen einmal um die Sonne. Er wurde am 11. September 1999 im Rahmen des LINEAR-Projekts entdeckt, welches die Aufgabe hat, erdnahe Asteroiden zu finden und ihre Umlaufbahn zu bestimmen. Außerdem soll es mögliche Kollisionen mit der Erde berechnen. </p>



<p>Ein Aspekt, den OSIRIS-REx genauer untersuchen soll, ist der Jarkowski-Effekt. Dieser entsteht, wenn eine Seite des Asteroiden durch Sonnenstrahlung stark aufgeheizt wird. Diese Energie wird absorbiert und als Hitze wieder abgegeben. Dadurch wird die Umlaufbahn des Himmelskörpers auf lange Zeit gesehen verändert. </p>



<p>OSIRIS-REx ist bereits die dritte Mission des New Frontiers-Programms. Die erste, New Horizons, befindet sich derzeit auf dem Weg zum Pluto. Die zweite Mission wird derzeit auf den Start vorbereitet. Die Juno genannte Sonde soll im August dieses Jahres in Richtung Jupiter starten. </p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9867" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OSIRIS-REx</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-05-30-51455.mp3" length="4047078" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Die letzte gemeinsame Woche auf der ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-letzte-gemeinsame-woche-auf-der-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Mar 2011 15:59:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[HTV]]></category>
		<category><![CDATA[Orbitalmodul]]></category>
		<category><![CDATA[Rückkehrkapsel]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-TMA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Arbeit der Mannschaft der ISS als Sechspersonencrew neigt sich ihrem Ende entgegen. Die Besatzung von Sojus-TMA 01M bereitet sich intensiv auf ihre Rückkehr vor und HTV 2 wechselte erneut die Seite. Weiterhin wurde am Freitag der japanische Stationsteil größtenteils deaktiviert. (Newsbild: Alexander Kaleri und Oleg Skripotschka in Swesda) Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Arbeit der Mannschaft der ISS als Sechspersonencrew neigt sich ihrem Ende entgegen. Die Besatzung von Sojus-TMA 01M bereitet sich intensiv auf ihre Rückkehr vor und HTV 2 wechselte erneut die Seite. Weiterhin wurde am Freitag der japanische Stationsteil größtenteils deaktiviert. (Newsbild: Alexander Kaleri und Oleg Skripotschka in Swesda)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-03-14-36923.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12032011165924_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12032011165924_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Kommandant Scott Kelly und Dmitri Kondratjew mit Stauboxen im Unity-Modul 
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(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Am Montag begann die Arbeitswoche Nummer 16 der Langzeitbesatzung 26 an Bord der Internationalen Raumstation. Es ist die letzte vollständige Woche dieser Stammbesatzung und sie wurde mit dem Ablegen des Space Shuttles Discovery auf ihrer letzten Mission STS-133 eingeläutet. Nach der anspruchsvollen Zeit mit den sechs Kollegen der Discovery, es wurden mehr als 100% der Aufgaben bewältigt, konnte die Besatzung am Dienstag einen Tag mit etwas Freizeit genießen. Lediglich einige kleinere Aufgaben, wie die Fortführung von Experimenten (SLEEP, Pilot-M, NUTRITION), einige Transporte und die Wartung von ARED, standen auf dem Programm. </p>



<p>Zur Mitte der Woche wurde die Arbeit intensiviert und die Besatzung von Sojus-TMA 01M, Scott Kelly, Alexander Kaleri und Oleg Skripotschka, bereitete sich auf ihre Rückkehr zur Erde vor. Diese soll in der nächsten Woche am 16. März erfolgen. Alle drei Raumfahrer prüften ihre Sokol-Fluganzüge auf Dichtigkeit und Funktion, Oleg Skripotschka verlud Fracht im Rückkehrmodul sowie nicht mehr benötigte Gegenstände und Müll im Orbitalmodul der Sojus. Das Obitalmodul wird ebenso wie das Sevicemodul beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre verglühen. Alexander Kaleri führte mit dem zukünftigen Kommandanten der ISS Dmitri Kondratjew mehrere Übergabegespräche zum russischen Segment durch. Die drei Rückkehrer probierten auch ihre „Kentavr anti-G“-Kleidung an. Diese spezielle Kleidung, bestehend aus Shorts, Gamaschen, Unterhose, Trikot und Socken, wird unter dem Sokol-Fluganzug getragen. Sie soll den Langzeitraumfahrern die Wiederanpassung an die Schwerkraft der Erde erleichtern. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12032011165924_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12032011165924_small_2.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
HTV 2 wird angekoppelt
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(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Vorbereitend auf das erneute Umsetzen von „KOUNOTORI“ HTV 2 entfernten Paolo Nespoli und Catherine Coleman Frachtpakete aus dem Bereich der unteren Luke von Harmony und befestigten diese im vorderen Bereich des selben Moduls. Zum Umsetzen von HTV 2 war es ebenfalls nötig, den mobilen Transporter MT auf der Gitterstruktur der Station zu verfahren. Die Bodenstation bewegte den MT von der Arbeitsposition 3 zur Arbeitsposition 5, währenddessen waren die russischen Triebwerke zur Lageregelung deaktiviert und das Training der Besatzung auf nicht gefedert aufgehängten Sportgeräten z. B. VELO untersagt. Am Mittag des 10. März wurden erneut die sechzehn Haltebolzen gelöst und der japanische Transporter mit dem Stationsarm Canadarm2 zum erdzugewandten Kopplungsstutzen (Nadir) des Harmony-Moduls bewegt. Die festen Verbindungen mit der ISS konnten gegen 17:45 Uhr MEZ hergestellt werden. Hier soll er bis zu seinem Missionsende am 28. März verbleiben, um dann die ISS endgültig zu verlassen und planmäßig in der Erdatmosphäre zu verglühen. Das Öffnen der Luke zum HTV 2 wurde auf Grund des schweren Erdbebens in Japan und dem damit verbundenen Ausfall des Tsukuba-Kontrollzentrums in die nächste Woche verschoben <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/verlegung-von-tsukuba-nach-houston/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">(wir berichteten)</a>. Der japanische Stationsteil wird zur Zeit provisorisch von Houston aus weiter betreut, die meisten Systeme, bis auf einige Kontrollen und den MELFI-Gefrierschrank, wurden heruntergefahren.</p>



<p>In dieser Woche gab es einige Probleme mit dem Thermal-Kontrollsystem im russischen Segment. Dmitri Kondratjew arbeitete einige Stunden an einer N1-Mikropumpe des Kühlkreislaufes 2, welche sich nicht aktivieren ließ. Dabei ersetzte er einige Schalter, änderte Verbindungen und führte Messungen mit dem elektronischen Multimeter MMTs-01 durch. Für die sichere Rückkehr von Sojus-TMA 01M und der vorangegangenen Probleme mit der Neptun-Konsole der Rückkehrkapsel wurden zwei zusätzliche Tests durchgeführt. Es erfolgte die Prüfung der Funktion der manuellen Kontrolle (lokal vertikal/lokal horizontal) des Digital-Avionik-Systems der Sojus. Der zweite Test betraf die Backup-Funktion, also die neue Software und die vier am 2. Februar installierten Mikroampermeter. Fallen beide Tests positiv aus, stehen der Mannschaft alle 4 verfügbaren Landungsweisen (zwei automatisch, zwei nach Handbuch) zur Verfügung. Sollten beide Systeme versagen, wird ein ballistischer Wiedereintritt durchgeführt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12032011165924_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12032011165924_small_3.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Paolo Nespoli arbeitet am Light Microscopy Module (LMM)
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(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Weiterhin betreute Dmitri Kondratjew das laufende Experiment TEKh-22 “Identifikatsiya” (Identifikation) im Rasswjet-Modul. Dabei werden strukturelle Daten der Station durch einen Mikrobeschleunigungssensor erfasst. Die während der STS-133 Mission gewonnen Messwerte, zum Beispiel beim Andocken, wurden heruntergeladen und zur Erde gesendet. Paolo Nespoli hatte die Aufgabe im Light Microscopy Module (LMM) einige Proben auszutauschen. Dafür öffnete er das Fluids Integrated Rack (FIR) im Destiny-Modul und tausche die biologische Proben im LMM aus. Anschließend konnte die Experimentreihe, von der Bodenstation gesteuert, fortgesetzt werden.</p>



<p>Etliche kleinere Tätigkeiten fielen in dieser Woche an. So führte Paolo Nespoli eine erste Auffrischung der Stationsatmosphäre mit Sauerstoff aus den ATV-Tanks aus. Es wurden 10 mmHg Sauerstoff mit Hilfe des GCP (Gas Control Panel) freigesetzt. Auf russischer Seite wurde eine Wartung und Fehlersuche am Laufband TVIS ausgeführt und die täglichen Routinewartungen am Umweltkontroll- und Lebenserhaltungssystem vorgenommen. Alexander Kaleri aktualisierte das stationseigene Inventar-Management-System (IMS). Die Inventar-Datei wird regelmäßig mit den drei Bodenstationen (Houston, Moskau, Baikonur) ausgetauscht und abgeglichen. Scott Kelly und Dmitri Kondratjew bereiteten sich auf die Zeremonie der Kommandoübergabe vor, wobei sie die Aufgaben und Verantwortungen eines Kommandanten besprachen. Die traditionelle Übergabezeremonie, “Change of Command”-Zeremonie genannt, soll am 14. März mit allen Besatzungsmitgliedern stattfinden.</p>



<p>Mittlere Bahnhöhe der ISS am 11.03.2011:351,3 km bei einem Höhenverlust von 232 Metern in den letzten 24 Stunden. </p>



<p><strong>Zukünftige Ereignisse: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>14. März, Kommandoübergabe von Scott Kelly an Dmitri Kondratjew </li><li>16. März, Sojus-TMA 01M verlässt die ISS, Ende der Expedition 26</li><li>18. März, Bahnanhebung der ISS durch ATV-2</li></ul>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9222.msg177174#msg177174" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">**ISS** Expedition 26 seit dem 28. Februar</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Stardust und Tempel 1: Eine kurze Begegnung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/stardust-und-tempel-1-eine-kurze-begegnung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Feb 2011 18:44:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Kometen]]></category>
		<category><![CDATA[Kometenoberfläche]]></category>
		<category><![CDATA[Partikel]]></category>
		<category><![CDATA[Rückkehrkapsel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die NASA-Sonde Stardust hat im Verlaufe ihrer erweiterten Mission am Morgen den Kometen Tempel 1 passiert und sendete Bilder von dieser Begegnung zur Erde. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, Raumcon. Eigentlich hatte die 1999 gestartete Sonde Stardust (dt. Sternenstaub) die Aufgabe, Partikel aus der Halo des Kometen Wild 2 zu sammeln und mit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die NASA-Sonde Stardust hat im Verlaufe ihrer erweiterten Mission am Morgen den Kometen Tempel 1 passiert und sendete Bilder von dieser Begegnung zur Erde.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15022011194411_small_1.jpg" alt="NASA/JPL-Caltech/Cornell University" width="334" height="273"/><figcaption>
Ausschnitt aus Bild 34 der heute übermittelten Aufnahmen von Tempel 1 (Bild: NASA/JPL-Caltech/Cornell University)
</figcaption></figure></div>



<p>Eigentlich hatte die 1999 gestartete Sonde Stardust (dt. Sternenstaub) die Aufgabe, Partikel aus der Halo des Kometen Wild 2 zu sammeln und mit einer kleinen Rückkehrkapsel zur Erde zu bringen. Diese Mission gelang. Später kam man auf die Idee, die noch funktionierende Sonde auf eine leicht geänderte Flugbahn zu bringen, die ihr im Februar 2011 einen Vorbeiflug an einem anderen Kometen, nämlich Tempel 1, ermöglichen würde. </p>



<p>Auch dieses Vorhaben ist nun geglückt. Insgesamt 72 Bilder der Navigationskamera der Sonde wurden gemacht und werden seit etwa 9:50 Uhr MEZ auf der Erde empfangen. Sie zeigen den Kometen mit einigen Oberflächendetails. </p>



<p>Eines dieser Details ist für die Wissenschaftler besonders interessant. Im Jahre 2005 bekam Tempel 1 schon einmal Besuch von der Erde durch die Kometensonde Deep Impact (dt. tiefer Einschlag). Wie der Name schon sagt, ging es bei dieser Mission darum, die Auswirkungen eines Einschlages auf die Kometenoberfläche zu studieren. Dabei wurde auch Material aus dem Inneren des Kometen herausgeschleudert und spektroskopisch untersucht. Allerdings verdeckte damals die aufgewirbelte Staubwolke den Blick auf den neuen Einschlagskrater. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15022011194411_small_2.jpg" alt="NASA/JPL-Caltech/LMSS" width="335" height="338"/><figcaption>
Logo der Stardust-NExT-Mission (Bild: NASA/JPL-Caltech/LMSS)
</figcaption></figure></div>



<p>Dies wollte und konnte man jetzt nachholen. Tempel 1 hat mittlerweile eine Runde um die Sonne absolviert, was sicherlich auch seine Spuren hinterlassen haben dürfte. In der Nähe der Sonne sublimiert Oberflächenmaterial vom Kometen durch die intensivere Wärmestrahlung. So kann man also im Abstand weniger Jahre die Veränderungen auf einem Kometen studieren. </p>



<p>Heute früh gegen 5:48 Uhr MEZ hatte Stardust NExT mit nur 181 Kilometern Abstand ihre größte Annäherung an den Kometen und passierte ihn in einer flüchtigen Begegnung mit 39.100 Kilometern pro Stunde Geschwindigkeit. In den USA war noch der 14. Februar, weshalb man dies auch als Valentinstagsereignis sah. Diese erweiterte Mission, die unter der Bezeichnung NExT für New Exploration of Tempel (dt. neue Erforschung von Tempel) firmiert, hat die NASA nur etwa 29 Millionen US-Dollar gekostet. Mittlerweile hat Stardust 5,6 Milliarden Kilometer zurückgelegt. Auch die Mission der Sonde Deep Impact, die 2005 auf Tempel 1 stieß, war zwischenzeitlich erfolgreich erweitert worden (EPOch, Epoxi). Alles in allem zeigt sich, dass Langlebigkeit durchaus Vorteile hat, auch für Raumsonden. </p>



<p>Weitere erwähnenswerte Besonderheiten: Die Begegnung mit Tempel 1 fand in einem um etwa 10 Kilometer geringeren Abstand als geplant statt, die Bilder wurden nicht wie vorgesehen so übermittelt, dass die Aufnahmen, die während der größten Annäherung gemacht wurden, zuerst übertragen wurden und das Dust Flux Monitor Instrument der Kometensonde hat Einschläge von Staubpartikeln registriert. </p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4159.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Die Stardust-Mission</a></li></ul>
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