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	<title>Samantha Cristoforetti &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<title>Samantha Cristoforetti &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Astronautin Cristoforetti beim Girls‘ Day</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/astronautin-cristoforetti-beim-girls-day/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Apr 2023 19:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>»Fantastisches Rollenvorbild für Frauen und Mädchen«: ESA-Astronautin Samantha Cristoforetti beim Girls’ Day im Deutschen Museum Bonn. Eine Pressemitteilung des Deutschen Museums Bonn. Quelle: Deutsches Museum Bonn 28. April 2023. 28. April 2023 &#8211; Der Stargast des diesjährigen Girls’ Day im Deutschen Museum Bonn kam buchstäblich von den Sternen: ESA-Astronautin Samantha Cristoforetti stattete am 27. April [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">»Fantastisches Rollenvorbild für Frauen und Mädchen«: ESA-Astronautin Samantha Cristoforetti beim Girls’ Day im Deutschen Museum Bonn. Eine Pressemitteilung des Deutschen Museums Bonn.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Deutsches Museum Bonn 28. April 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/sc28042023dmb.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="ESA-Astronautin Samantha Cristoforetti sprach beim Girls’ Day im Deutschen Museum Bonn mit den Teilnehmerinnen über ihre Arbeit auf der ISS. (Foto: Deutsches Museum/Lichtenscheidt)" data-rl_caption="" title="ESA-Astronautin Samantha Cristoforetti sprach beim Girls’ Day im Deutschen Museum Bonn mit den Teilnehmerinnen über ihre Arbeit auf der ISS. (Foto: Deutsches Museum/Lichtenscheidt)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/sc28042023dmb26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">ESA-Astronautin Samantha Cristoforetti sprach beim Girls’ Day im Deutschen Museum Bonn mit den Teilnehmerinnen über ihre Arbeit auf der ISS. (Foto: Deutsches Museum/Lichtenscheidt)</figcaption></figure>



<p>28. April 2023 &#8211; Der Stargast des diesjährigen Girls’ Day im Deutschen Museum Bonn kam buchstäblich von den Sternen: ESA-Astronautin Samantha Cristoforetti stattete am 27. April 2023 den jungen Teilnehmerinnen des Mädchen-Zukunftstags an der Ahrstraße einen Besuch ab, sprach mit den Mädchen über ihren Weg in die Männerdomäne Raumfahrt und erzählte von ihren Erlebnissen im All.</p>



<p>Seit dem ersten Girls’ Day im Jahr 2001 beteiligt sich das Deutsche Museum Bonn jedes Jahr an dem an dem weltweit größten Berufsorientierungsprojekt, um jungen, neugierigen Mädchen Berufsbilder vorzustellen, in denen Frauen bislang eher selten vertreten sind. Neben praxisorientierten Workshops, in denen die 10-15-jährigen Teilnehmerinnen mit den beiden Workshopleiterinnen Yossr und Lilith wahlweise in die Welt der Codes oder in das Thema Neurobiologie eintauchen konnten, erwartete die Mädchen in diesem Jahr auch die Begegnung mit einer Frau, die es in einem traditionell eher männlich geprägten Metier ganz weit nach oben geschafft hat – rund 400 Kilometer hoch genauer gesagt, bis auf den Kommandositz der Internationalen Raumstation ISS.</p>



<p>Samantha Cristoforetti ist Ingenieurin, ausgebildete Kampfpilotin, ESA-Astronautin und mehrfache Rekordhalterin: Sie hat als erste Europäerin im Weltraum einen Außenbordeinsatz absolviert, hält mit fast 200 Tagen im All gegenwärtig den Rekord für den längsten ununterbrochenen Raumflug einer europäischen Frau und wurde bei der Mission »Minerva« im Jahr 2022 die erste europäische Kommandantin der ISS.</p>



<p>Begeistert folgten die Mädchen ihren Erzählungen von ihrer Arbeit im All, zum Beispiel ihrer Schilderung des »Weltraumspaziergangs«, der alles andere als ein Spaziergang war. Ganze 7 Stunden habe ihr Außenbordeinsatz an der ISS gedauert, für den man einen komplex konstruierten speziellen Raumanzug tragen muss.</p>



<p>Auch an ihrer Ausbildung und den Voraussetzungen, die man erfüllen muss, um Astronautin werden zu können zeigten die jungen Zuhörerinnen großes Interesse. Niedrig sind die Anforderungen bei der Europäischen Raumfahrtbehörde ESA nicht: Voraussetzung für die Bewerbung ist aktuell ein Hochschulabschluss in einer Ingenieurwissenschaft, einer Naturwissenschaft oder in Medizin, auch Flugerfahrung als Pilotin ist gerne gesehen. Ausschließen will sie aber nicht, dass in Zukunft auch noch andere Berufsgruppen eine Chance bekommen, ins All zu fliegen.</p>



<p>Besonders betonte sie, wie wichtig außerdem körperliche Fitness für ihren Beruf sei. Denn ein längerer Aufenthalt in der Schwerelosigkeit habe Auswirkungen auf die Muskulatur und die Knochen. »Knochen sind lebendiges Gewebe, das ständig ab- und wieder aufgebaut wird«, erklärte sie. »Hier auf der Erde stellt sich ein Gleichgewicht ein – aber im Weltall nehmen Knochenmasse und Knochendichte mit der Zeit ab.« Sport sei für Astronautinnen deshalb sehr wichtig.</p>



<p>Dass Sport in der Schwerelosigkeit aber auch gar nicht so einfach ist und welche speziellen Sportgeräte die ISS an Bord hat, konnten die Mädchen auf zahlreichen Fotos bestaunen, die sie von ihren Missionen mitgebracht hatte. Auch die spielerische Seite der Schwerelosigkeit, in der sich zum Beispiel Wasser ganz anders verhält als auf der Erde, die Essenszubereitung und das Zusammenleben auf der Raumstation faszinierten die jungen Zuhörerinnen.</p>



<p>Ein Detail blieb ihnen dabei nicht unbemerkt: Viele Frauen waren auf den Bildern insgesamt nicht zu sehen, was die Frage aufwarf, ob es nicht ein Problem war, eine von ganz wenigen Frauen in ihrem Beruf zu sein. Samantha Cristoforetti betonte, sich davon auf keinen Fall entmutigen zu lassen: In ihrer Laufbahn durch die »Männerdomänen« Ingenieurwesen, Luftwaffe und Raumfahrt habe sie als Frau keine Schwierigkeiten aufgrund ihres Geschlechts erlebt. »Es gibt in diesen Bereichen ganz tolle Möglichkeiten für Mädels – und für Jungs.«</p>



<p>Aktuell arbeitet Samantha Cristoforetti für die ESA an dem Projekt »Gateway« mit, einer geplanten Raumstation, die schon in wenigen Jahren den Mond umkreisen und dort als Zwischenstation für bemannte Mondmissionen dienen soll – und später vielleicht sogar als Zwischenstopp zum Mars. »Da sehen wir in die Zukunft der Raumfahrt in Europa«, strahlt sie und ergänzt: »Mein Traum ist, dass vielleicht eine von euch Astronautin wird und dann bei einer dieser Missionen mitfliegt!«</p>



<p>Bevor sich die Astronautin mit einer Autogrammrunde von den Mädchen verabschiedete, bedankten sich Museumsleiterin Andrea Niehaus und Wolfgang Siebourg vom Förderverein WISSENschaf(f)t SPASS ausdrücklich für ihren inspirierenden Beitrag zum Girls’ Day im Deutschen Museum Bonn. »Samantha Cristoforetti ist einfach ein fantastisches ‚Role Model‘ für junge Frauen und Mädchen. Wir freuen uns sehr, dass sie sich die Zeit genommen hat, heute hier dabei zu sein«, sagte Andrea Niehaus. Ihre Botschaft an die Teilnehmerinnen: »Ingenieurin, Pilotin, Astronautin und Mutter: Mädels, lasst euch nicht unterbuttern – ihr kriegt das alles hin!«</p>



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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3193.msg549662#msg549662" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Astronauten &amp; Kosmonauten Nachrichten</a></li>
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		<item>
		<title>Dragon Crew-4 mit Samantha Cristoforetti sicher auf die Erde zurückgekehrt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dagon-crew-4-mit-samantha-cristoforetti-sicher-auf-die-erde-zurueckgekehrt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Oct 2022 21:45:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Besatzungskabine vor der Küste Floridas gewassert. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quelle: Gerhard Kowalski 14. Oktober 2022. Cape Canaveral, 14. Oktober 2022 &#8211; Nach 170 Tagen im All ist die amerikanisch-europäische Dragon Crew-4 am späten Freitagabend sicher von der Internationalen Raumstation ISS auf die Erde zurückgekehrt. Das Raumschiff &#8222;Freedom&#8220; mit Kjell Lindgren, Bob Hines, Jessica [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Besatzungskabine vor der Küste Floridas gewassert. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Gerhard Kowalski 14. Oktober 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/NHQ202210140004NASABillIngalls.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="SpaceX Dragon Freedom wassert im Atlantik vor der Küste Floridas. (Bild: NASA/Bill Ingalls)" data-rl_caption="" title="SpaceX Dragon Freedom wassert im Atlantik vor der Küste Floridas. (Bild: NASA/Bill Ingalls)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/NHQ202210140004NASABillIngalls26.jpg" alt="" width="258" height="199"/></a><figcaption>SpaceX Dragon Freedom wassert im Atlantik vor der Küste Floridas. (Bild: NASA/Bill Ingalls)</figcaption></figure>



<p>Cape Canaveral, 14. Oktober 2022 &#8211; Nach 170 Tagen im All ist die amerikanisch-europäische Dragon Crew-4 am späten Freitagabend sicher von der Internationalen Raumstation ISS auf die Erde zurückgekehrt. Das Raumschiff &#8222;Freedom&#8220; mit Kjell Lindgren, Bob Hines, Jessica Watkins (alle USA) und Samantha Cristoforetti (ESA/Italien) an Bord wasserte um 22:55 Uhr deutscher Zeit im Atlantik vor der Küste Floridas nahe Jacksonville, teilte die Luft- und Raumfahrtbehörde NASA mit.<br>Die Rückkehr hatte sich wegen schlechten Wetters im entsprechenden Seegebiet um zwei Tage verzögert.</p>



<p>Das Quartett war am 27. April zur ISS gestartet. Für die Italienerin war das bereits die zweite Mission zu dem Erdaußenposten. Dabei stellte sie einige persönliche und europäischen Erstleistungen auf. So unternahm sie am 21. Juli zusammen mit dem Russen Oleg Artemjew ihren ersten Ausstieg in den freien Raum, um den europäischen Roboterarm ERA am Nauka-Modul zu integrieren. Das war zugleich der erste Ausstieg einer Europäerin aus der Station. Am 28. September wurde sie zudem zur ISS-Kommandantin gekürt &#8211; als fünfter Europäer und erste europäische Frau.</p>



<p><em>Gerhard Kowalski</em></p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19058.msg539068#msg539068" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SpaceX Crew-4 / USCV-4 (C212.1/Freedom) auf Falcon 9 (B1067.4)</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Kommandowechsel in der ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kommandowechsel-in-der-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Oct 2022 20:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Russe Prokopjew übernimmt von der ESA-Astronautin Cristoforetti. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quelle: Gerhard Kowalski 12. Oktober 2022. Moskau, 12. Oktober 2022 &#8211; Kommandowechsel in der Internationalen Raumstation ISS: Die italienische ESA-Astronautin Samantha Cristoforetti hat am Mittwoch den symbolischen Schlüssel der Station an ihren russischen Kollegen Sergej&#160;Prokopjew übergeben. Der Zeremonie, die mit den traditionellen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Russe Prokopjew übernimmt von der ESA-Astronautin Cristoforetti. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Gerhard Kowalski 12. Oktober 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SProkopjew28Nov2017NASAElizabethWeissinger800.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Sergej Prokopjew (Bild: NASA / Elizabeth Weissinger)" data-rl_caption="" title="Sergej Prokopjew (Bild: NASA / Elizabeth Weissinger)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SProkopjew28Nov2017NASAElizabethWeissinger260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Sergej Prokopjew (Bild: NASA / Elizabeth Weissinger)</figcaption></figure>



<p>Moskau, 12. Oktober 2022 &#8211; Kommandowechsel in der Internationalen Raumstation ISS: Die italienische ESA-Astronautin Samantha Cristoforetti hat am Mittwoch den symbolischen Schlüssel der Station an ihren russischen Kollegen Sergej&nbsp;Prokopjew übergeben. Der Zeremonie, die mit den traditionellen Schlägen der ISS-Glocke abgeschlossen wurde, wohnten alle elf Mitglieder der 68. Stammbesatzung bei.<br>Cristoforetti kehrt am späten Donnerstagabend deutscher Zeit mit drei Amerikanern wieder auf die Erde zurück. Die Wasserung des Raumschiffes Crew Dragon-4 ist vor der Küste Floridas geplant. Auf der ISS bleiben je drei Amerikaner und Russen sowie ein Japaner zurück.&nbsp;<br><br><em>Gerhard Kowalski</em></p>



<p></p>



<p><strong>Update 13. Oktober 2022:</strong> Wegen der Wetterbedingungen im Landegebiet ist der Rückflug zur Erde mit abschließender Wasserung zunächst auf den morgigen 14. Oktober 2022 verschoben worden.</p>



<p><strong>Update 15. Oktober 2022: </strong>Am 14. Oktober 2022 um 22:55 Uhr MESZ erfolgte die Wasserung vor der Küste von Florida.</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3793.msg539029#msg539029" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">**ISS** Hauptthema</a></li></ul>
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		<item>
		<title>ESA: Samantha Cristoforetti wird erste europäische ISS-Kommandantin</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-samantha-cristoforetti-wird-erste-europaeische-iss-kommandantin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Sep 2022 15:24:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die ESA-Astronautin Samantha Cristoforetti wird in Kürze die Rolle der Kommandantin der Internationalen Raumstation übernehmen und damit die Nachfolge von Expedition 67-Mitglied Oleg Artemyev antreten. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Quelle: ESA 14. September 2022. 14. September 2022 &#8211; Seit Beginn ihrer Minerva-Mission im April 2022 hat Samantha Cristoforetti die Leitung des United States [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die ESA-Astronautin Samantha Cristoforetti wird in Kürze die Rolle der Kommandantin der Internationalen Raumstation übernehmen und damit die Nachfolge von Expedition 67-Mitglied Oleg Artemyev antreten. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: ESA 14. September 2022.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SamanthainsideBEAMviaESA2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="ESA-Astronautin Samantha Cristoforetti im Bigelow Expandable Activity Module (BEAM). (Bild: NASA)" data-rl_caption="" title="ESA-Astronautin Samantha Cristoforetti im Bigelow Expandable Activity Module (BEAM). (Bild: NASA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SamanthainsideBEAMviaESA60.jpg" alt=""/></a><figcaption>ESA-Astronautin Samantha Cristoforetti im Bigelow Expandable Activity Module (BEAM). (Bild: NASA)</figcaption></figure>



<p>14. September 2022 &#8211; Seit Beginn ihrer Minerva-Mission im April 2022 hat Samantha Cristoforetti die Leitung des United States Orbital Segment (USOS) inne und beaufsichtigt die Aktivitäten in den amerikanischen, europäischen, japanischen und kanadischen Modulen und Komponenten der Station.</p>



<p>Mit der Übernahme ihrer neuen Aufgabe wird sie die fünfte europäische Kommandantin der Raumstation und tritt damit in die Fußstapfen der früheren ESA-Astronauten Frank De Winne, Alexander Gerst, Luca Parmitano und Thomas Pesquet. Sie wird auch die erste Europäerin sein, die dieses Amt bekleidet.</p>



<p>„Ich fühle mich durch meine Ernennung zur Kommandantin geehrt&#8220;, sagt Samantha, &#8222;und freue mich darauf, die Erfahrungen, die ich im Weltraum und auf der Erde gesammelt habe, zu nutzen, um ein sehr kompetentes Team im Orbit zu leiten.&#8220;</p>



<p>Der Generaldirektor der ESA, Josef Aschbacher, teilt Cristoforettis Ansicht. „Die Wahl von Samantha für das Kommando zeigt deutlich das Vertrauen und den Wert, den unsere internationalen Partner in ESA-Astronaut*innen setzen. Während ihrer Minerva-Mission hat sie einen großen Beitrag zu den wissenschaftlichen und betrieblichen Erfolgen der Station geleistet, und ich gehe davon aus, dass sie sich unter ihrem Kommando weiterhin gut entwickeln wird.&#8220;</p>



<p>Samantha wird offiziell nach einer traditionellen Übergabezeremonie Kommandantin, in deren Mittelpunkt die symbolische Übergabe des Schlüssels des vorherigen Kommandanten steht. Die Zeremonie selbst findet am Mittwoch, dem 28. September 2022, statt und wird live von der Internationalen Raumstation auf ESA Web TV übertragen.</p>



<p>David Parker, ESA-Direktor für astronautische und robotische Exploration Erkundung, teilte seine Ansicht, dass „Samanthas umfangreiche Kenntnisse und Erfahrungen sie zu einer ausgezeichneten Kandidatin für diese Aufgabe machen. Als erste europäische Frau, die den Posten als Kommandant*in innehat, setzt sie einmal mehr neue Maßstäbe für die Vertretung von Frauen im Raumfahrtsektor.&#8220;</p>



<p>Die vollständige Bezeichnung dieser Funktion lautet Kommandant*in der Besatzung der Internationalen Raumstation. Die Kommandostellen werden auf der Grundlage gemeinsamer Entscheidungen der NASA (Vereinigte Staaten), Roscosmos (Russland), JAXA (Japan), ESA (Europa) und CSA (Kanada) vergeben. Die ESA ist in diesem Auswahlverfahren durch den Leiter des Europäischen Astronautenzentrums und ISS-Programm-Manager, Frank De Winne, vertreten.</p>



<p>„Ich freue mich, dass sich der Zeitplan so geändert hat, dass Samantha wieder die Position der Kommandantin einnehmen wird&#8220;, sagt Frank. „Sie genießt unsere volle Unterstützung für diese wichtige Führungsrolle. Es besteht kein Zweifel, dass ihre Führung den weiteren Erfolg der Mission sicherstellen wird.&#8220;</p>



<p>Diese Position ist für den weiteren Erfolg der Raumstation von entscheidender Bedeutung. Während die Flugdirektor*innen in den Kontrollzentren die Planung und Durchführung des Stationsbetriebs leiten, ist man als Stationskommandant*in für die Leistung und das Wohlergehen der Besatzung in der Umlaufbahn, die Aufrechterhaltung einer effektiven Kommunikation mit den Teams auf der Erde und die Koordinierung der Reaktion der Besatzung in Notfällen verantwortlich. Da Samantha Cristoforetti in den letzten Wochen ihres Aufenthalts an Bord das Kommando übernimmt, wird eine ihrer Hauptaufgaben darin bestehen, eine reibungslose und umfassende Übergabe an die nächste Expeditionsmannschaft sicherzustellen.</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19425.msg537635#msg537635" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESAs ISS Mission &#8222;Minerva&#8220; mit Samantha Cristoforetti</a></li></ul>
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		<title>Smarte Sensorik vermisst Herzen auf der ISS-Raumstation</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/smarte-sensorik-vermisst-herzen-auf-der-iss-raumstation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Jul 2022 08:46:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astrobiologie/Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Medizinische Fakultät OWL begleitet Weltraumstudie. Eine Pressemitteilung der Universität Bielefeld. Quelle: Universität Bielefeld 14. Juli 2022. 14. Juli 2022 &#8211; Der 20. Juli ist internationaler Tag der Weltraumforschung. Forschende der Universität Bielefeld befassen sich aktuell mit der Frage, ob sich der Kreislauf von Astronaut*innen unaufdringlich überwachen lässt. Sie setzen ein Experiment auf der Internationalen Raumstation [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Medizinische Fakultät OWL begleitet Weltraumstudie. Eine Pressemitteilung der Universität Bielefeld.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Universität Bielefeld 14. Juli 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MatthiasMaurerUrsVitoAlbrechtUlfKulau.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MatthiasMaurerUrsVitoAlbrechtUlfKulau26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Der deutsche Astronaut Dr. Matthias Maurer (li.) nimmt als Teil der Mission Cosmic Kiss am BEAT-Experiment teil. Prof. Dr. med. Dr. Urs-Vito Albrecht (re.) von der Universität Bielefeld ermittelt, ob die Methode für ein zukünftiges Herz-Kreislaufmonitoring geeignet ist. (Foto: Ulf Kulau)</figcaption></figure>



<p>14. Juli 2022 &#8211; Der 20. Juli ist internationaler Tag der Weltraumforschung. Forschende der Universität Bielefeld befassen sich aktuell mit der Frage, ob sich der Kreislauf von Astronaut*innen unaufdringlich überwachen lässt. Sie setzen ein Experiment auf der Internationalen Raumstation (ISS) um und erforschen eine Methode zur Messung der Herz-Kreislauf-Funktion: In ein T-Shirt eingenähte smarte Sensoren messen minimale Bewegungen des Brustkorbs, die durch den Herzschlag entstehen, und senden diese Information über ein Drahtlos-Netzwerk zur Erde. „Unser Experiment verläuft sehr erfolgreich“, sagt Professor Dr. med. Dr. Urs-Vito Albrecht von der Medizinischen Fakultät OWL der Universität Bielefeld. „Die Daten sind vielversprechend und wir sind sehr zufrieden.“ Für die Studie kooperiert die Universität Bielefeld mit der Technischen Universität Hamburg, dem Bremer Institut für Raumfahrtsysteme des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, der Firma Hohenstein Laboratories und dem Raumfahrtunternehmen DSI Aerospace Technologie.</p>



<p>Weltraumspaziergänge sind enorm gefährlich und sehr anstrengend. Nur ein Raumanzug trennt die Astronaut*innen vom lebensfeindlichen Weltall. Das stundenlange Arbeiten in den klobigen Anzügen ist kräftezehrend und belastet das Herz-Kreislauf-System enorm. „Ein Kollaps beim Außenbordeinsatz wäre fatal. Es ist daher sehr hilfreich, Herz und Kreislauf ständig im Blick zu haben“, sagt Professor Dr. med. Dr. Urs-Vito Albrecht von der Arbeitsgruppe Digitale Medizin in der Medizinischen Fakultät OWL. „Frühzeitig lässt sich so eine Überlastung erkennen und es kann entsprechend gegengesteuert werden“.</p>



<p>Albrecht ist am BEAT-Experiment beteiligt, an dem die Raumfahrenden Dr. Matthias Maurer und Samantha Cristoforetti mitwirken. Gemeinsam mit Kolleg*innen erforscht er die Ballistokardiografie als Methode, wie eine unaufdringliche Langzeitmessung der Herz-Kreislauf-Funktion bei geringem Ressourceneinsatz gelingen kann. Professor Dr. med. Sebastian Kuhn, Leiter der Arbeitsgruppe Digitale Medizin sagt: „Die Erkenntnisse sind auch für die zukünftige Gesundheitsversorgung auf der Erde bedeutsam“.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MatthiasMaurerUrsVitoAlbrechtSensortestDLR.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MatthiasMaurerUrsVitoAlbrechtSensortestDLR26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Die Studie soll auch feststellen, ob und wie sich das Herz unter Weltraumbedingungen verändert. Deswegen haben Urs-Vito Albrecht und seine Kolleg*innen die ballistokardiografischen Daten von Matthias Maurer vor, während und nach dem Aufenthalt auf der ISS gemessen. (Foto: DLR)</figcaption></figure>



<p><strong>Im All gemessen, auf der Erde ausgewertet</strong><br>BEAT steht für „Ballistocardiography for Extraterrestrial Applications and long-Term missions“ (Ballistokardiografie für extraterrestrische Anwendungen und Langzeitmissionen). Im Kern des Experiments werden mittels eines smarten T-Shirts kleinste herzkreislaufbedingte Beschleunigungen des Körpers der Astronaut*innen gemessen. Hieraus sollen Rückschlüsse auf die Funktionalität des Herzens getroffen werden. Die Ballistokardiografie-Methode erfährt durch die Sensorprozessortechnik eine Renaissance, nachdem sie fast in Vergessenheit geriet.</p>



<p>„Auf der ISS ist die Schwerkraft so gering, dass sie kaum Einfluss auf die Beschleunigungsmessungen hat“, erklärt Urs-Vito Albrecht, der in der Arbeitsgruppe Digitale Medizin das Experiment leitet. „Das erleichtert es, zu untersuchen, ob die Ballistokardiografie methodisch für längere und räumlich von der Erde entferntere Ziele geeignet ist“.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SmartesTShirtDLRCCBYNC30.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SmartesTShirtDLRCCBYNC3026.jpg" alt=""/></a><figcaption>Das smarte T-Shirt mit integrierten Sensoren funkt über ein drahtloses Netzwerk physiologische Daten von Astronaut*innen. (Bild: DLR)</figcaption></figure>



<p>Das BEAT-Experiment ist ein Teil des Projekts „Wireless Compose 2“, das vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Bremen geleitet wird. In dem Projekt wurden das smarte<br>T-Shirt und die darin genutzte Sensorik und Technik zum Signaltransfer auf die Erde entwickelt –von einem Konsortium der Universität Bielefeld, der Technischen Universität Hamburg, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt Bremen und den Unternehmen Hohenstein Laboratories und DSI Aerospace Technologie.</p>



<p><strong>Körperschwingungen lassen auf die Herzfunktion schließen</strong><br>Die Ballistokardiografie macht sich zunutze, dass die Kraft des schlagenden Herzens und der Rückstoß des Blutflusses in die Gefäße zu charakteristischen Schwingungen führen, die an der Körperoberfläche gemessen werden können. Diese Vibrationsmuster stehen in einer Wechselbeziehung zur Herz-Kreislauf-Funktion. Die Methode wurde bereits 1877 beschrieben, aber erst die heutige smarte Technologie ermöglicht eine verbreitete Nutzung. Aktuell können mit der Ballistokardiografie insbesondere Herzfrequenz, Herzrhythmus und relativer Blutdruck bestimmt werden. „Mit überlegtem Einsatz der Technologie und der richtigen Methodik steht zukünftig ein weiteres Instrument zu kontinuierlicher Herz-Kreislauf-Überwachung zur Verfügung,“ sagt Albrecht.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UrsVitoAlbrechtMatthiasMaurerTableDLR.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UrsVitoAlbrechtMatthiasMaurerTableDLR26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Dr. Matthias Maurer lebte und arbeitete zwischen November und April auf der Internationalen Raumstation. Er trug dort das smarte T-Shirt, dessen Sensoren minimale Beschleunigungen des Brustkorbs aufzeichnen. Hieraus werden Herzfrequenz und -rhythmus bestimmt. (Foto: DLR)</figcaption></figure>



<p><strong>Ballistokardiografie als ergänzende Diagnostik</strong><br>Eine heute übliche Methoden ist die Echokardiografie (Herzultraschalluntersuchung). Sie wird eingesetzt, um die Herzfunktion zu beurteilen: Ärzt*innen halten für die Messung einen Ultraschallkopf an den Brustkorb oder bewegen eine Ultraschallsonde bis auf Herzhöhe in die Speiseröhre. Die Schallwellen werden vom Herzgewebe und den Herzkammern zurückgeworfen. Eine Software wertet die Daten aus und stellt sie auf dem Bildschirm des Echogeräts dar. „Hierdurch bekommen wir wertvolle Informationen über das Herz“, erklärt Albrecht. „Für kontinuierliche Messungen ist die Echokardiographie allerdings nicht gedacht. Für den Weltraumeinsatz ist sie auch eher ungeeignet, da keine parallelen Aktivitäten durchgeführt werden können, ganz zu schweigen von Außenbordeinsätzen.“ Die Ballistokardiografie kann theoretisch ähnliche Information wie die Echokardiografie liefern. Albrecht und seine Kolleg*innen erforschen, ob und welchen Mehrwert die Methode bietet, um zukünftig eine kontinuierliche Herz-Kreislauf-Diagnostik zu unterstützen.</p>



<p><strong>Über die Brustkorbbewegung Herzklappenereignisse bestimmen</strong><br>„In unserem Experiment untersuchen wir auch, wie gut wir mit der Ballistokardiografie die Öffnungs- und Schlusszeiten der Herzklappen feststellen können.“ Um die Herzbewegung zu registrieren, hat Juniorprofessor Dr.-Ing. Ulf Kulau von der Technischen Universität Hamburg Sensoren für ein smartes T-Shirt entwickelt, das die durch den Herzschlag bedingte Brustkorbbewegung misst. In dem T-Shirt namens SmartTex sind zwei dieser Sensoren eingearbeitet. Das T-Shirt wurde von der Firma Hohenstein Laboratories entwickelt. Zieht eine Astronautin oder ein Astronaut es an, legen sich die Sensoren auf die Haut über der Halsschlagader und über der Herzspitze an.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/iss067e119939CristoforettiinCupolaNASA.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/iss067e119939CristoforettiinCupolaNASA26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Die italienische Astronautin Samantha Cristoforetti setzt derzeit das BEAT-Experiment als Teil des Projekts Wireless Compose 2 der Minerva-Mission auf der ISS fort. (Bild: NASA)</figcaption></figure>



<p><strong>Astronaut Matthias Maurer und Astronautin Samantha Cristoforetti nehmen an Studie teil</strong><br>Für das Experiment konnten der deutsche Astronaut Dr. Matthias Maurer und die italienische Astronautin Samantha Cristoforetti gewonnen werden. Das BEAT-Forschungsteam möchte klären, ob die Methode bei Männern wie auch Frauen gleichermaßen eingesetzt werden kann. Gemäß dem Studienplan tragen Maurer und Cristoforetti ihre speziellen T-Shirts auf der ISS jeweils bis zu sechs Mal im Abstand von zwei Wochen – Maurer während seines Aufenthalts zwischen November und Mai, Cristoforetti während ihres aktuellen Aufenthalts, zu dem sie im April aufgebrochen ist.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UrsVitoAlbrechtUniBielefeld.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UrsVitoAlbrechtUniBielefeld26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Professor Dr. med. Dr. Urs-Vito Albrecht forscht in der Arbeitsgruppe Digitale Medizin der Medizinischen Fakultät OWL. (Bild: Universität Bielefeld)</figcaption></figure>



<p>Die Sensorik in den T-Shirts nimmt die Daten der Astronaut*innen auf, die dann über ein drahtloses Netzwerk zur Erde geschickt werden. Die detaillierte Auswertung erfolgt, wenn die letzten Daten im Herbst auf der Erde eingegangen sind. „Jetzt lässt sich bereits sagen, dass der Herzschlag und Herzfrequenz sehr gut zu bestimmen sind“, berichtet Urs-Vito Albrecht. „Veränderungen im zeitlichen Verlauf lassen sich bereits erkennen.“ Es wird zu klären sein, ob und wie diese Daten mit den Langzeitaufenthalten in der Schwerelosigkeit und den damit verbundenen körperlichen Veränderungen in Zusammenhang stehen.</p>



<p><strong>Gesundheitsassistenzsysteme für Astronaut*innen </strong><br>Urs-Vito Albrecht sieht smarte Sensorik als einen potenziellen Baustein für die künftige Gesundheitsüberwachung der Astronaut*innen. Er hält es wie sein Hamburger Kollege Ulf Kulau für sinnvoll, alle Astronaut*innen mit Sensoren auszustatten, insbesondere im Hinblick auf die anstehende Artemis-Mission zum Mond, die noch in diesem Jahrzehnt die Einrichtung einer Mondstation vorsieht. Beide sind sich einig, dass mit zunehmender Distanz zwischen Raumfahrenden und Bodencrew eine Kombination von smarten Sensoren und Künstlicher Intelligenz notwendig wird. „Solche Assistenzsysteme könnten die Astronaut*innen dann mit Diagnosen und Gesundheitsempfehlungen unterstützen“, meint Albrecht. Kulau ergänzt, dass „smarte und energieeffiziente Sensor-Systeme Schlüsseltechnologien darstellen – im Weltraum wie auf der Erde.“</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3793.msg534845#msg534845" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">**ISS** Hauptthema&gt;</a></li></ul>
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		<item>
		<title>ESA-Mission Minerva beginnt: Samantha Cristoforetti erreicht die ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-mission-minerva-beginnt-samantha-cristoforetti-erreicht-die-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Apr 2022 15:41:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Besatzungen]]></category>
		<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Crew-4]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
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		<category><![CDATA[USOS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Crew Dragon-Raumschiff „Freedom“ mit ESA-Astronautin Samantha Cristoforetti sowie den NASA-Astronaut*innen Jessica Watkins, Kjell Lindgren und Robert Hines an Bord dockte am 28. April 2022 um 01:37 Uhr MESZ an die Internationale Raumstation ISS an. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Quelle: ESA. 28. April 2022 &#8211; Mit der Ankunft beginnt Samantha Cristoforettis zweite Weltraummission [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Crew Dragon-Raumschiff „Freedom“ mit ESA-Astronautin Samantha Cristoforetti sowie den NASA-Astronaut*innen Jessica Watkins, Kjell Lindgren und Robert Hines an Bord dockte am 28. April 2022 um 01:37 Uhr MESZ an die Internationale Raumstation ISS an. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).</p>



<p class="has-small-font-size">Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SamanthaandMinervalogoESAAConigli2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SamanthaandMinervalogoESAAConigli26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Samantha Cristoforetti mit Minerva Missionslogo. (Foto: ESA / A. Conigli)</figcaption></figure></div>



<p>28. April 2022 &#8211; Mit der Ankunft beginnt Samantha Cristoforettis zweite Weltraummission Minerva.</p>



<p><strong>Der Flug der Crew-4</strong><br>Samantha und ihre Kolleg*innen der NASA – gemeinsam bilden sie die so genannte Crew-4 &#8211; starteten am 27. April 2022 um 09:52 Uhr MESZ von der Startrampe 39A des Kennedy Space Center in Florida, USA, aus ins All.</p>



<p>Während dieses Flugs war Samantha Missionsexpertin. Sie wird nun an Bord der ISS die Leitung des US-Orbitalsegments (USOS) übernehmen und für den Betrieb verantwortlich sein. Zu diesem Segment gehören die amerikanischen, europäischen, japanischen und kanadischen Module und Komponenten der Raumstation.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LiftoffCrew4toISSESASCorvaja2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LiftoffCrew4toISSESASCorvaja26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Start der Crew 4 Richtung ISS. (Foto: ESA / S. Corvaja)</figcaption></figure></div>



<p>Die Crew-4 wurde von den derzeitigen Astronaut*innen auf der Raumstation begrüßt, darunter auch Matthias Maurer, der im November 2021 als Teil von Crew-3 zur Station startete und in Kürze zur Erde zurückkehren wird.</p>



<p><strong>Zwei Europäer*innen im Orbit</strong><br>ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher sagt, es sei etwas ganz Besonderes, zwei europäische Astronaut*innen gemeinsam im Weltraum zu sehen.</p>



<p>„Es freut mich wirklich sehr, nicht nur den erfolgreichen Start und das Andocken von Crew-4 mit Samantha Cristoforetti zu sehen, sondern auch das Zusammentreffen von zwei sehr erfahrenen europäischen Austronaut*innen im Orbit.</p>



<p>Als langjährige Raumfahrerin wird Samantha während ihrer Minerva-Mission Europa repräsentieren und viele europäische Experimente an Bord der Raumstation durchführen. Diese werden europäische Innovationen auf der Erde fördern und dabei helfen, unsere Industrie voranzubringen, unsere Umwelt zu erhalten und noch weiter in den Weltraum vorzudringen.“</p>



<p>Diesen Eindruck teilt auch David Parker, ESA-Direktor für astronautische und robotische Exploration. Er sagt: „Samantha ist ein großes Vorbild für alle, die derzeit am Auswahlprozess für ESA-Astronaut*innen teilnehmen, sie gibt ihnen Tipps, Einblicke und Inspiration.</p>



<p>Als Leiterin des US-Orbitalsegments wird sie Europa ausgezeichnet repräsentieren, und wir freuen uns auf weitere wichtige Momente für Wissenschaft, Forschung und den allgemeinen Betrieb auf der Internationalen Raumstation.“</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19425.msg531485#msg531485" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESAs ISS Mission &#8222;Minerva&#8220; mit Samantha Cristoforetti</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Neuer Flugplan, neue Leitungsrolle für Samantha Cristoforetti</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/neuer-flugplan-neue-leitungsrolle-fuer-samantha-cristoforetti/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Mar 2022 18:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Besatzungen]]></category>
		<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Astronautin]]></category>
		<category><![CDATA[Crew Dragon]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Samantha Cristoforetti]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=106560</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Mai 2021 gab die Europäische Weltraumorganisation ESA bekannt, dass ESA-Astronautin und Dragon Crew-4-Missionsspezialistin Samantha Cristoforetti als Kommandantin der Internationalen Raumstation (ISS) Expedition 68a fungieren sollte. Eine Infomation der ESA. Quelle: ESA 2. März 2022. Das Flugprogramm der ISS wurde vor kurzem aktualisiert, um den anstehenden Besatzungswechsel für Crew-4 und Crew-5 anzupassen. Dies führt zu [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/1_Crew-4_portrait_pillars-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="1024" height="337" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/1_1200x395_Crew-4_portrait_pillars-scaled-1-1024x337.jpg" alt="" class="wp-image-106589" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/1_1200x395_Crew-4_portrait_pillars-scaled-1-1024x337.jpg 1024w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/1_1200x395_Crew-4_portrait_pillars-scaled-1-300x99.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/1_1200x395_Crew-4_portrait_pillars-scaled-1-768x253.jpg 768w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/1_1200x395_Crew-4_portrait_pillars-scaled-1-600x198.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/1_1200x395_Crew-4_portrait_pillars-scaled-1.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure></div>



<h4 class="wp-block-heading">Im Mai 2021 gab die Europäische Weltraumorganisation ESA bekannt, dass ESA-Astronautin und Dragon Crew-4-Missionsspezialistin Samantha Cristoforetti als Kommandantin der Internationalen Raumstation (ISS) Expedition 68a fungieren sollte. Eine Infomation der ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: ESA</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/2_Crew-4_train_for_flight_on_Crew_Dragon_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="355" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/2_355x200_Crew-4_train_for_flight_on_Crew_Dragon_pillars.jpg" alt="" class="wp-image-106574" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/2_355x200_Crew-4_train_for_flight_on_Crew_Dragon_pillars.jpg 355w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/2_355x200_Crew-4_train_for_flight_on_Crew_Dragon_pillars-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 355px) 100vw, 355px" /></a><figcaption>Die Crew-4 Crewmitglieder trainieren für ihren Flug auf einer SpaceX Crew Dragon. Bild: ESA</figcaption></figure></div>



<p>2. März 2022.  Das Flugprogramm der ISS wurde vor kurzem aktualisiert, um den anstehenden Besatzungswechsel für Crew-4 und Crew-5 anzupassen. Dies führt zu einer kürzeren Mission für Crew-4. Die ISS-Expedition 68a wird nun erst nach dem Abflug Samantha Cristoforettis von der ISS beginnen. </p>



<p>Während ihrer gesamten Zeit an Bord wird Samantha Cristoforetti die Rolle der Leiterin des so genannten <em>United States Orbital Segment</em> (USOS) der ISS übernehmen. Hierzu gehören die amerikanischen, europäischen, japanischen und kanadischen Module und Komponenten der Raumstation.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/3_Crew-4_in_training_article.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="300" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/3_300x200_Crew-4_in_training_article.jpg" alt="" class="wp-image-106565" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/3_300x200_Crew-4_in_training_article.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/3_300x200_Crew-4_in_training_article-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption>ESA-Astronautin Samantha Cristoforetti (rechts) mit ihren Crew-4 Crewmitgliedern. Bild: ESA</figcaption></figure></div>



<p><strong>Festlegung des Zeitplans</strong></p>



<p>Crewmitglieder werden durch das Multilateral Crew Operations Panel (MCOP) den verschiedenen Flügen und Aufgaben auf der Internationalen Raumstation zugewiesen. Dieses Gremium besteht aus Vertretern der ESA, der NASA, von Roscosmos, der Japan Aerospace Exploration Agency (JAXA) und der Canadian Space Agency (CSA). Die ESA wird durch den Leiter des Europäischen Astronautenzentrums Frank De Winne vertreten.</p>



<p>Frank De Winne sagt, dass eine Anpassung des Flugprogramms nicht ungewöhnlich ist, da der Verkehr zur Internationalen Raumstation sorgfältig entsprechend den operativen Anforderungen koordiniert werden muss.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/4_Frank_De_Winne_article.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/4_300x200_Frank_De_Winne_article.jpg" alt=""/></a><figcaption>Frank De Winne, Leiter des Europäischen Astronautenzentrums. Bild: ESA</figcaption></figure></div>



<p>„Zwar bedeutet dies, dass Samantha nicht mehr Kommandantin der Internationalen Raumstation sein wird, jedoch befürwortet das Gremium sie nach wie vor als Führungsperson. Sie wird weiterhin vollständig für den Posten als Kommandantin ausgebildet, und es wurde vereinbart, dass sie diese Rolle übernehmen wird, falls der Zeitplan wieder auf den ursprünglichen Stand zurückgesetzt werden sollte.“</p>



<p>Samantha sagt: „Wir sind als Crewmitglieder bereit, unseren Beitrag entsprechend der Bedarfslage zu leisten. Ich fühle mich geehrt, die Leitung des USOS-Segments der ISS zu übernehmen, und diese Rolle umfasst die meisten der Aufgaben, die ich auch als Kommandantin übernommen hätte. Mir ist auch bewusst, dass viele Menschen in Europa, insbesondere Frauen, die Aussicht auf die erste europäische ISS-Kommandantin inspiriert hat. Leider wird dies bei meinem Flug nicht der Fall sein, aber derzeit läuft die Auswahl einer neuen Klasse von ESA-Astronautinnen und Astronauten und ich bin zuversichtlich, dass zu dieser Klasse hochkompetente und engagierte Frauen gehören werden, die in nicht allzu ferner Zukunft Führungsrollen übernehmen können.”</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/5_Segments_of_the_International_Space_Station_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="356" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/5_356x200_Segments_of_the_International_Space_Station_pillars.jpg" alt="" class="wp-image-106563" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/5_356x200_Segments_of_the_International_Space_Station_pillars.jpg 356w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/5_356x200_Segments_of_the_International_Space_Station_pillars-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 356px) 100vw, 356px" /></a><figcaption>Seitenansicht der Internationalen Raumstation mit ihren Elementen. Bild: ESA</figcaption></figure></div>



<p>David Parker, ESA-Direktor für Astronautische und Robotische Exploration, sagt, dass Samanthas USOS-Leitung ein Zeugnis ihrer hervorragenden Fähigkeiten und ihres Beitrags zur Station ist.</p>



<p>„Als Astronautin, die zum zweiten Mal zur ISS fliegt, und als kompetente Leitungskraft ist Samantha mit ihrem Wissen, ihrem ruhigen Auftreten und ihrer Erfahrung im Weltraum eine wertvolle Bereicherung für die Crew. Sie ist ein hervorragendes Vorbild für alle derzeit am Auswahlverfahren der ESA teilnehmenden Astronautinnen und Astronauten, insbesondere für unsere Bewerberinnen, die Europa im Weltraum vertreten wollen.“</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19058.msg528567#msg528567" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SpaceX Crew-4 / USCV-4 auf Falcon 9 (B1067.4)</a></li></ul>
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		<title>ESA: Samantha Cristoforetti fliegt 2022 zur ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-samantha-cristoforetti-fliegt-2022-zur-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2021 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Besatzungen]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[ASI]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Samantha Cristoforetti]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die ESA-Astronautin Samantha Cristoforetti erhält ihre zweite Weltraummission und soll im Frühjahr 2022 zur Internationalen Raumstation ISS fliegen. Eine Pressemitteilung der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA). Quelle: ESA. In einem Pressebriefing verkündeten Samantha Cristoforetti, ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher, ESA-Direktor für astronautische Raumfahrt und robotische Exploration David Parker sowie Giorgio Saccoccia, Präsident der Italienischen Weltraumagentur ASI [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die ESA-Astronautin Samantha Cristoforetti erhält ihre zweite Weltraummission und soll im Frühjahr 2022 zur Internationalen Raumstation ISS fliegen. Eine Pressemitteilung der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/671847esanasa.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Samantha Cristoforetti 2014 im ISS-Modul Cupola. (Bild: ESA/NASA)" data-rl_caption="" title="Samantha Cristoforetti 2014 im ISS-Modul Cupola. (Bild: ESA/NASA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/671847esanasa26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Samantha Cristoforetti 2014 im ISS-Modul Cupola.<br>(Bild: ESA/NASA)</figcaption></figure></div>



<p>In einem Pressebriefing verkündeten Samantha Cristoforetti, ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher, ESA-Direktor für astronautische Raumfahrt und robotische Exploration David Parker sowie Giorgio Saccoccia, Präsident der Italienischen Weltraumagentur ASI heute, dass Samantha Cristoforetti im Frühjahr 2022 zur Internationalen Raumstation fliegen soll und damit ESA-Astronaut Matthias Maurer folgen wird.</p>



<p>„Ich freue mich sehr, heute Samantha Cristoforettis zweite Weltraummission ankündigen zu können&#8220;, sagt ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher. „Sie ist ein tolles Vorbild für alle, die sich bei der vor kurzem angekündigten ESA-Astronautenauswahl 2021/22 bewerben möchten. Ich freue mich darauf, dass sie die wichtige Arbeit der europäischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Orbit fortführen und so hoffentlich Europa dazu inspirieren wird, weiter auf Entdeckungsreise zu gehen.&#8220;</p>



<p>„Seit ich von meiner ersten Mission zurückgekehrt bin, konnte ich mich auf beruflicher Ebene vielfach weiterentwickeln: Ein paar Jahre lang habe ich das so genannte Spaceship EAC geleitet, hier arbeiten wir in einem Team mit Studentinnen und Studenten sowie jungen Forschern an Technologien für die zukünftige Erkundung des Mondes. Danach habe ich am iHAB-Programm teilgenommen und die Astronautenperspektive der frühen Entwicklungsphase dieses Habitations-Moduls der ESA für das Lunar Gateway beigetragen. Diese Erfahrungen haben mich sehr bereichert und dafür bin ich sehr dankbar. Außerdem bekam ich die Möglichkeit, als Kommandantin der NEEMO23-Crew der NASA zehn Tage unter Wasser zu leben und zu arbeiten. Unter Wasser können wir die Bedingungen einer Weltraummission ziemlich gut nachbilden&#8220;, sagt Samantha Cristoforetti.</p>



<p>„Und doch war es immer mein Ziel, zur ISS, meinem zweiten Zuhause, zurückzukehren. Ich fühle mich geehrt, dass man mich mit einer zweiten Weltraummission betraut und ich freue mich schon darauf, Europa erneut im Orbit vertreten sowie zu wissenschaftlichen Entdeckungen und herausragenden technologischen Leistungen beitragen zu dürfen&#8220;, so die Astronautin weiter.</p>



<p><strong>Vorbereitungen in vollem Gange</strong><br>Das Training für Samantha Cristoforettis zweite Mission ist bereits angelaufen und umfasste ISS-Auffrischungskurse am Europäischen Astronautenzentrum der ESA in Köln sowie im Johnson Space Center der NASA in Houston, Texas.</p>



<p>In den nächsten Monaten nimmt ihr Trainingspensum weiter zu. Samantha Cristoforetti wird dann ihre Kenntnisse bezüglich der Systeme und Abläufe an Bord der ISS vertiefen und sich auf die spezifischen Experimente, die sie im Weltraum durchführen wird, vorbereiten.</p>



<p><strong>Rückblick auf Futura</strong><br>2014 flog Cristoforetti zum ersten Mal zur Internationalen Raumstation, im Rahmen ihrer Mission Futura. Nach 200 Tagen im Weltraum kehrte sie mit einem russischen Sojus-Raumschiff zur Erde zurück.</p>



<p>Während der Futura-Mission trug die Astronautin zu einem umfassenden wissenschaftlichen Programm in den Bereichen Physik, Biologie und menschliche Physiologie bei, außerdem zu Strahlungsforschung und Technologiedemonstrationen.</p>



<p>Darüber hinaus überwachte Cristoforetti das Abdocken des fünften und letzten Automated Transfer Vehicle (ATV) der ESA. Dieser Meilenstein schloss das entsprechende ESA-Projekt ab und ebnete den Weg für die Europäischen Servicemodule (ESM), die derzeit für das NASA-Raumfahrzeug Orion, das zum Mond und um diesen herum fliegen wird, gebaut werden.</p>



<p><strong>Italienische Beteiligung an der Mission</strong><br>Die Ausschreibung für neue Experimente der Italienischen Raumfahrtagentur ASI läuft noch. Währenddessen wird Samantha Cristoforetti sich unter anderem auf die Experimente LIDAL, NUTRISS, Acoustic Diagnostics und Mini-EUSO vorbereiten. Diese befinden sich bereits an Bord der ISS. ESA-Astronaut Luca Parmitano hatte bereits während seiner &#8222;Beyond&#8220;-Mission im Jahr 2019 daran gearbeitet.</p>



<p><strong>Europa im Orbit</strong><br>Auf dem ESA-Ministerratstreffen Space19+ sprachen die Mitgliedsstaaten ihre Unterstützung für das fortwährende Engagement der Agentur für die Internationale Raumstation aus, und zwar bis mindestens 2030. Außerdem sollen alle Astronautinnen und Astronauten der ESA-Klasse 2009 die Möglichkeit bekommen, ein zweites Mal in den Weltraum zu fliegen.</p>



<p>Samantha Cristoforettis Flug wird auf diejenigen von Alexander Gerst (2018), Luca Parmitano (2019) und Thomas Pesquet (2021) folgen. Vermutlich wird Cristoforetti Matthias Maurer, der im Herbst 2021 zum ersten Mal zur Internationalen Raumstation fliegen soll, an Bord der ISS ablösen.</p>



<p>Die ESA rekrutiert derzeit die nächste Astronautenklasse. Weitere Informationen zur Auswahl 2021/2022 finden Sie unter: <a href="https://www.esa.int/About_Us/Careers_at_ESA/ESA_Astronaut_Selection" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">esa.int/YourWayToSpace</a></p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3193.msg504370#msg504370" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Astronauten &amp; Kosmonauten Nachrichten</a></li></ul>
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		<title>DLR: &#8222;Tobi wird Astronaut&#8220; Folge 2 online</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dlr-tobi-wird-astronaut-folge-2-online/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Jun 2020 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[DLR_School_Lab]]></category>
		<category><![CDATA[Samantha Cristoforetti]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Tobi wird Astronaut – DLR_School_Lab TV ist mit Folge 2 online. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR. Den Ort, an dem Kinder sonst hautnah erfahren können, was im Weltraum passiert, hat das Team vom DLR_School_Lab TV des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in geheimnisvolles blaues Licht getaucht. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Tobi wird Astronaut – DLR_School_Lab TV ist mit Folge 2 online. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: DLR.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/produktionimorbitallfezdlr.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Videoproduktion" data-rl_caption="" title="Videoproduktion" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/produktionimorbitallfezdlr260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Bei der Produktion im orbitall des FEZ Wuhlheide<br>(Bild: DLR)</figcaption></figure></div>



<p>Den Ort, an dem Kinder sonst hautnah erfahren können, was im Weltraum passiert, hat das Team vom DLR_School_Lab TV des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in geheimnisvolles blaues Licht getaucht. Kameras surren, Mikrofone sind auf Empfang und mittendrin trainiert Moderator Tobias Bohnhardt für seinen „Start“ zur Internationalen Raumstation ISS. Hier – im &#8222;orbitall&#8220; des Berliner Freizeit- und Erholungszentrums FEZ Wuhlheide – entstand die zweite Folge der Wissenssendung, die das DLR als Online-Angebot für Kinder produziert. Ab 15. Juni 2020 ist Episode 2 auf dem DLR-Youtube-Kanal für alle Kinder, Jugendliche und interessierte Erwachsene abrufbar.</p>



<p>Während Tobi nur zu einem Nachbau der ISS aufbrechen darf, ist eine echte Raumfahrerin immerhin per Videokonferenz zugeschaltet: ESA-Astronautin Samantha Cristoforetti spricht aus dem Homeoffice mit Tobi und berichtet vom Training und ihren Erlebnissen im All.</p>



<p>Für Tobi – im echten Leben Mitarbeiter im DLR_School_Lab Berlin – geht es dann rund: und zwar auf dem Drehstuhl und in anderen Geräten, die den Orientierungssinn schulen sollen. Danach stehen ein Reaktionstest, platzende Schokoküsse und schwerelose Seifenblasen auf dem Programm. Der „Start“ zur ISS mit eintretender Schwerelosigkeit gelingt außerdem so täuschend echt, als wäre man wahrhaftig in einem echten Raumschiff auf dem Weg zu den Sternen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/fertigzumweltraumstartdlr.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Tobi im Raumanzug" data-rl_caption="" title="Tobi im Raumanzug" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/fertigzumweltraumstartdlr26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Fertig zum Weltraumstart.<br>(Bild: DLR)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Tobi bricht auf zur ISS (in Berlin) &#8230;</strong><br>DLR_School_Lab TV Episode 2 – Tobi wird Astronaut: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=aFaRQHoOc2M" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Bei YouTube</a>.<br>Um Astronaut zu werden, muss er vorher aber noch einige Trainings absolvieren und Experimente meistern. Dabei hilft ihm auch die Erfahrung von ESA-Astronautin Samantha Cristoforetti, mit der er per Videokonferenz spricht.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17621.msg482351#msg482351" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfahrt und Corona-Virus</a></li></ul>
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		<title>Yuris Night 2017 in Wien – Eine Retrospektive</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/yuris-night-2017-in-wien-eine-retrospektive/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Apr 2017 22:07:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Juri Gagarin]]></category>
		<category><![CDATA[Naturhistorisches Museum Wien]]></category>
		<category><![CDATA[ÖWF]]></category>
		<category><![CDATA[Samantha Cristoforetti]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Gastbeitrag von Monika Fischer und Eugen Reichl mit Fotos von Karola Riegler. Quelle: www.der-orion.com &#8211; mit freundlicher Genehmigung. Es war insgesamt schon die neunte „Yuris Night”, die der Förderkreis Astronomie und Raumfahrt „Der Orion” am 12. April in Wien ausrichtete. Zum zweiten Mal war sie dabei im Naturhistorischen Museum der Stadt Wien zu Gast. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ein Gastbeitrag von Monika Fischer und Eugen Reichl mit Fotos von Karola Riegler.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: www.der-orion.com &#8211; mit freundlicher Genehmigung.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/yn17nhmausgebuchtkarolariegler800.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/yn17nhmausgebuchtkarolariegler260.jpg" alt=""/></a><figcaption>eine ausgebuchte Veranstaltung<br>(Bild: Karola Riegler)</figcaption></figure></div>



<p>Es war insgesamt schon die neunte „Yuris Night”, die der Förderkreis Astronomie und Raumfahrt „Der Orion” am 12. April in Wien ausrichtete. Zum zweiten Mal war sie dabei im Naturhistorischen Museum der Stadt Wien zu Gast. Yuris Night ist Teil einer weltumspannenden Veranstaltungsreihe mit – im letzten Jahr &#8211; 273 Veranstaltungen in 62 Ländern der Erde. Sie findet stets entweder genau am oder um den Jahrestag des ersten Weltraumflugs in der Geschichte der Menschheit statt: Juri Gagarins historischer Orbitalmission mit Wostok 1 vom 12. April 1961. Mit einer Zahl von 270 Besucherinnen und Besuchern war der Veranstaltungsraum des Naturhistorischen Museums bis auf den letzten Platz gefüllt, inklusive der kurzfristig noch aufgebauten Zusatzbestuhlung. Eine größere Anzahl weiterer Interessenten fand leider keinen Platz mehr. Die Moderation des Abends lag, wie in den Jahren zuvor, in den bewährten Händen von Monika Fischer vom „Verein Förderkreis Astronomie und Raumfahrt ‚Der Orion‘“. Begrüßt wurden die Weltraumbegeisterten von Dr. Franz Brandstätter dem Direktor der Mineralogisch- Petrografischen Abteilung und Kurator der Meteoritensammlung des Museums.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/yn17weiseraumconkarolariegler800.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/yn17weiseraumconkarolariegler260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Andreas Weise<br>(Bild: Karola Riegler)</figcaption></figure></div>



<p>Als erster Redner des Abends berichtete Andreas Weise aus Berlin über eine Verschwörungstheorie, die so alt ist wie die Geschichte der bemannten Raumfahrt. Es ist die Geschichte der sowjetischen Phantom-Kosmonauten, die angeblich schon vor Gagarin in den Weltraum geflogen und dabei allesamt ums Leben gekommen sein sollen. Andreas Weise nahm sich für seinen Vortrag beispielhaft eine dieser sagenumwobenen Gestalten vor: den Testpiloten und Ingenieur Pjotr Dolgow und analysierte dessen wirkliches Schicksal (das im Übrigen kaum weniger spektakulär war, wie das von Juri Gagarin). Das Fazit (die Zuschauer hatten es nicht anders erwartet): Gagarin war tatsächlich der erste Mensch im Weltraum.</p>



<p>Aktive und „pensionierte“ Astronauten und Kosmonauten waren Thema eines Film-Projektes der „fti remixed“ (kurz für Forschung, Technologie und Innovation) Initiative des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT), das Christa Bernert präsentierte. Im Rahmen des Projektes sprachen Jugendliche mit diesen Raumfahrern und gestalteten dabei kurze Filmbeiträge. Ein Ausschnitt gab einen guten Einblick in das dokumentarische Material, das dabei erarbeitet wurde. Die Zuschauer konnten sich die Filme in der Pause in voller Länge ansehen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/yn17gudrunwannerkarolariegler800.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/yn17gudrunwannerkarolariegler260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Gudrun Wanner<br>(Bild: Karola Riegler)</figcaption></figure></div>



<p>Ein sehr junges Gebiet der Weltraumforschung präsentierte danach Dr. Gudrun Wanner vom Max Planck Institut für Gravitationsforschung Hannover. Sie sprach über Gravitationswellen, die erstmals vor einem Jahr durch die US-amerikanischen LIGO-Forschungseinrichtungen (Laser Interferometer Gravitational-Wave Observatory) nachgewiesen werden konnten. Wanner führte ihr Publikum anschaulich und humorvoll durch dieses der Allgemeinheit wenig bekannte und doch äußerst spannende Forschungsgebiet. Sie erklärte das Ereignis der ersten Messung von Gravitationswellen und den theoretischen Hintergrund des Phänomens, das bereits von Einstein postuliert wurde. Gudrun Wanners mitreißender Vortrag löste zahlreiche Fragen im Publikum aus, die sie bis weit in die Pause hinein beantwortete.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/yn17samanthacristoforetticreditkarolariegler800.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/yn17samanthacristoforetticreditkarolariegler260.jpg" alt=""/></a><figcaption>ESA-Astronautin Samantha Cristoforetti (vorne) und Monika Fischer<br>(Bild: Karola Riegler)</figcaption></figure></div>



<p>Nach dieser Unterbrechung mit Schnittchen und Wein sprach Monika Fischer mit der italienischen ESA-Astronautin Samantha Cristoforetti, die sechs Monate an Bord der Internationalen Raumstation ISS verbrachte. Sie erzählte – übrigens in perfektem Deutsch &#8211; Anekdoten von der ISS und schilderte anschaulich und humorvoll das Leben und Arbeiten in der Schwerelosigkeit. Auch hier waren die Fragen des Publikums zu Auswahl, Ausbildung, Arbeit und Risiken der bemannten Raumfahrt schier unerschöpflich. Cristoforetti brachte ein besonderes Souvenir aus dem Weltraum mit: drei so genannte „Tiuterra Kristalle“, die der Kristall-Hersteller Swarovski im Auftrag des Österreichischen Weltraum Forums (ÖWF) aus irdischen Gesteinsproben und einem Marsmeteoriten gefertigt hatte. Sie waren im persönlichen Gepäck der Astronautin zur ISS geflogen, hatten die sechs Monate mit ihr im All verbracht und waren danach wieder mit ihr zur Erde zurück gereist. Nun erfolgte die feierliche Rückgabe an das ÖWF. Dabei schilderte Christian Nagele, Vizepräsident Produktentwicklung bei Swarovski, die Herausforderungen der Einbindung dieser exotischen Materialien in einen Swarovski Kristall. ÖWF-Vorstandsmitglied Dr. Norbert Frischauf nahm die Kristalle sodann entgegen.</p>



<p>Wie jedes Jahr verlieh auch heuer gegen Ende der Veranstaltung das ÖWF den „Polarsternpreis” des Jahres 2017. Dieser Preis geht an Menschen, die sich um die Verbreitung von Astronomie und Raumfahrt besonders verdient gemacht haben. In diesem Jahr wurde der Amateurastronom Johannes Stübler geehrt, der als Vorstand der Linzer Astronomischen Gemeinschaft „Johannes Kepler“ an der Errichtung der Kepler Sternwarte Linz wesentlich beteiligt war und als „Fellow of the Royal Astronomical Society of London” und als Botschafter und nationaler Koordinator der weltweiten Organisation „Astronomers without Borders“ seit vielen Jahren die internationale Zusammenarbeit von Astronomen fördert. Zum Ausklang des Abends öffnete das Naturhistorische Museum den Gästen exklusiv die Sonderschau „Wie alles begann“ über Urknall und Kosmische Hintergrundstrahlung und bot Vorführungen im neu errichteten digitalen Planetarium an.</p>



<p>Sollten Sie nach diesem Bericht Lust bekommen haben, die Yuris Night in Wien persönlich zu erleben (die Veranstaltung hat inzwischen auch viele deutsche Stammgäste) dann haben Sie im kommenden Jahr die nächste Gelegenheit dazu. Das Orion-Team um Maria Pflug-Hofmayr, Monika Fischer und Eugen Reichl schmiedet jedenfalls schon die Pläne für die Yuri‘s Night 2018. Das Programm und der Veranstaltungsort werden wie immer rechtzeitig auf <a href="https://www.der-orion.com" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.der-orion.com</a> bekannt gegeben.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14782.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Yuri&#8217;s Night &#8211; Veranstaltungen</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/yuris-night-2017-in-wien-eine-retrospektive/" data-wpel-link="internal">Yuris Night 2017 in Wien – Eine Retrospektive</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<title>US-Segment der ISS evakuiert</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/us-segment-der-iss-evakuiert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jan 2015 06:53:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Samantha Cristoforetti]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Anzeichen auf einen möglichen Austritt giftiger Substanzen führten zu einer Evakuierung der derzeitigen ISS-Besatzung ins russische Segment der Station. Ob tatsächlich ein Leck, oder aber ein Sensorfehler vorliegt, war zunächst unklar. Ein Beitrag von Roman van Genabith. Quelle: Interfax, NASA, Roskosmos, Sputnik. Wie russische Nachrichtenagenturen gestern berichteten, gab es im amerikanischen Segment der Internationalen Raumstation [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Anzeichen auf einen möglichen Austritt giftiger Substanzen führten zu einer Evakuierung der derzeitigen ISS-Besatzung ins russische Segment der Station. Ob tatsächlich ein Leck, oder aber ein Sensorfehler vorliegt, war zunächst unklar.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Roman van Genabith.</a> Quelle: Interfax, NASA, Roskosmos, Sputnik.</p>



<p>Wie russische Nachrichtenagenturen gestern berichteten, gab es im amerikanischen Segment der Internationalen Raumstation ISS Anzeichen für den Austritt einer möglicherweise gesundheitsschädlichen Substanz, bei der es sich um giftiges Ammoniak handeln könnte. Das russische Nachrichtenportal <a class="a" href="https://sputnikglobe.com/20150114/1016882599.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Sputnik</a> berichtete unter Berufung auf die russische Weltraumagentur Roskosmos vom Austritt einer ätzenden Verbindung aus dem Lebenserhaltungssystem im US-Segment um 08:44 Uhr GMT. </p>



<p>Dank der schnellen und professionellen Reaktion der sechs Astronauten haben sich die NASA-Astronauten Barry Wilmore und Terry Virts sowie die ESA-Astronautin Samantha Cristoforetti daraufhin im russischen Teil der Station in Sicherheit bringen können, wo gemessene Werte unbedenklich gewesen seien. Die Verbindung zwischen den beiden Segmenten sei anschließend versiegelt worden. Luft- und Lebensmittelvorräte im russischen Teil seien für die drei Raumfahrer mehr als ausreichend, wurde russischerseits außerdem berichtet. </p>



<p>Die NASA konnte auf <a class="a" href="https://x.com/NASA/status/555340075157159937" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow">Twitter</a> den Austritt von Ammoniak nicht bestätigen. Es gäbe keine direkten Hinweise auf Ammoniak in der Stationsatmosphäre, lediglich einen Abfall des Ammoniakdrucks im Kühlkreislauf habe man festgestellt. Möglich sei auch ein fehlerhafter Sensor. </p>



<p>Obgleich keine direkte Gefahr für die Crew besteht, könnte eine außerplanmäßige EVA erforderlich werden, um nähere Aufschlüsse zu erhalten, teilten Spezialisten von der NASA und dem russischen Missionskontrollzentrum mit. </p>



<p>Die nächsten Weltraumspaziergänge waren ursprünglich für den 16., 20.,  sowie den 25. Februar 2015 geplant.</p>



<p><strong>Update 15. Januar 2015</strong>
<br>
Evakuierung Folge von Computerpanne</p>



<p>Nach elf Stunden, in denen sich die gesamte sechsköpfige Crew im russischen Segment der ISS aufhielt, kehrten die US-Amerikaner Barry Wilmore und Terry Virts sowie Samantha Cristoforetti von der ESA zunächst mit Atemschutzmasken ins US-Segment zurück, wie die NASA auf ihrer Website <a class="a" href="https://www.nasa.gov/blogs/spacestation/2015/01/14/astronauts-back-in-stations-u-s-segment/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">berichtet</a>. </p>



<p>Im US-Segment stellten sie fest, dass der Ammoniak-Alarm vom Vortag auf eine Computerfehlfunktion zurückzuführen sein muss. Ammoniak befindet sich im Kühlkreis des US-Segments der Station. Es dient zur Ableitung von Wärme in den Weltraum.</p>



<p>Nach dem Alarm wurde das Kühlsystem vorsorglich abgeschaltet. Um einen Wärmestau zu verhindern, mussten auch zahlreiche weitere Geräte im US-Teil deaktiviert werden. Nach ihrer Rückkehr beginnen die Astronauten nun damit alle Systeme wieder hochzufahren.</p>



<p>Die Nacht verbrachten die drei Astronauten zwar wieder im US-Segment, jedoch nicht an ihren gewohnten Plätzen, da Beleuchtung und Lüftung noch nicht wieder in Betrieb waren, erklärte Maxim Matjuschin vom russischen Missionskontrollzentrum im Gespräch mit der russischen Nachrichtenagentur Interfax.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3793.msg316781#msg316781" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">**ISS** Hauptthema</a></li></ul>
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