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	<title>Satellitenbus Eurostar E3000 &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Satellitenbus Eurostar E3000 &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>SES 10 getestet und einsatzbereit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ses-10-getestet-und-einsatzbereit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 May 2017 07:57:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Eurostar E3000]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
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		<category><![CDATA[SES 10]]></category>
		<category><![CDATA[Simón Bolivar 2]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit Datum vom 15. Mai 2017 berichtete der Kommunikationssatellitenbetreiber SES, dass sein jüngster Erdtrabant nun vollständig einsatzbereit sei. Nach seinem Start auf einer Rakete von SpaceX war der Satellit SES 10 in den Geostationären Orbit gesteuert und einer umfangreichen Test- und Inbetriebnahmephase unterzogen worden. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: SES Jetzt ist SES 10 [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Mit Datum vom 15. Mai 2017 berichtete der Kommunikationssatellitenbetreiber SES, dass sein jüngster Erdtrabant nun vollständig einsatzbereit sei. Nach seinem Start auf einer Rakete von SpaceX war der Satellit SES 10 in den Geostationären Orbit gesteuert und einer umfangreichen Test- und Inbetriebnahmephase unterzogen worden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Nantes.   Quelle: SES</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/ses10SHOOT094AirbusDefenceandSpace1500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/ses10SHOOT094AirbusDefenceandSpace260.jpg" alt=""/></a><figcaption>SES 10 beim Hersteller<br>(Bild: Airbus Defence and Space)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt ist SES 10 im Geostationären Orbit (GEO) an einer Position bei 67 Grad West stationiert. Von dort soll er Empfänger in Lateinamerika versorgen und das sich gut entwickelnde Geschäft für SES dort unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SES 10 kreist seit dem 30. März 2017 um die Erde und wurde zum ersten kommerziellen Geostationären Kommunikationssatelliten, der von einer Rakete mit einer wiederverwendeten ersten Raketenstufe gestartet wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine intensive Testphase zeigte anschließend, dass der von Airbus Defence and Space auf Basis des Satellitenbus Eurostar E3000 gebaute Satellit im Weltraum einwandfrei funktioniert. Seine Ausstattung mit 55 K<sub>u</sub>-Band-Transpondern mit einer Bandbreite von jeweils 36 MHz ist der Versorgung Lateinamerikas gewidmet.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/SES10artAirbusDefenceandSpace1500.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/SES10artAirbusDefenceandSpace260.jpg" alt=""/></a><figcaption>SES 10 im All &#8211; Illustration<br>(Bild: Airbus Defence and Space)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In Zentral- und Südamerika, in Mexiko und in der Karibik soll SES 10 gute Empfangsmöglichkeiten für über den Satelliten direkt ausgestrahlte Radio- und Fernsehprogramme bieten und die Nutzung von Netzwerken für Firmen und Institutionen sowie von Mobilfunkdiensten unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemäß einer Vereinbarung mit den Staaten der Andengemeinschaft (Comunidad Andina de Naciones, CAN) in Südamerika &#8211; Bolivien, Kolumbien, Ecuador und Peru &#8211; wird der Satellit unter der Bezeichnung Simón Bolivar 2 eingesetzt werden, um jedem der Mitglieder der Andengemeinschaft die Verwendung eines Teils der Kapazitäten des Satelliten zu ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SES 10 alias Simón Bolivar 2 wurde katalogisiert mit der NORAD-Nr. 42.432 und als COSPAR-Objekt 2017-017A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14196.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SES 10 auf Falcon 9</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Aufstieg und Rücksturz &#8211; all ok für SpaceX und SES</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/aufstieg-und-ruecksturz-all-ok-fuer-spacex-und-ses/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Mar 2017 08:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus Defence and Space]]></category>
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		<category><![CDATA[SES 10]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SES 10 ist im All. Und die erste Stufe der verwendeten Trägerrakete von SpaceX schon zum zweiten Mal wieder gelandet. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: Airbus Defence and Space, Raumfahrer.net, SES, SpaceX. Um 22:27 Uhr UTC am 30. März 2017 erfolgte der Start der Falcon-9-Rakete von SpaceX mit dem Kommunikationssatelliten SES 10, Startmasse rund [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">SES 10 ist im All. Und die erste Stufe der verwendeten Trägerrakete von SpaceX schon zum zweiten Mal wieder gelandet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: Airbus Defence and Space, Raumfahrer.net, SES, SpaceX.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/ses10lau02in1500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/ses10lau02in300.jpg" alt=""/></a><figcaption>Stufe nach der Landung auf der Plattform &#8222;Of course I still love you&#8220;<br>(Bild: SpaceX Webcast)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Um 22:27 Uhr UTC am 30. März 2017 erfolgte der Start der Falcon-9-Rakete von SpaceX mit dem Kommunikationssatelliten SES 10, Startmasse rund 5.300 Kilogramm, an Bord. Der Flug begann von der Startrampe 39A auf Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida. Für den transportierten Satelliten endete er mit dem Aussetzen auf der vorgesehenen Transferbahn, für die erste Stufe mit der erfolgreichen Landung auf der Seeplattform &#8222;Of course I still love you&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob die neuartige Robotereinheit zur Sicherung der Raketenstufe zwischenzeitlich zum Einsatz kam, wurde bisher nicht bekannt. Das Gerät namens &#8222;Optimus Prime&#8220; hat die Aufgabe, sich unter der gelandeten Stufe zu positionieren und zwischen sich, der Stufe und dem Deck der Plattform eine belastbare Verbindung herzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ebenfalls noch nicht offiziell bekannt wurde, ob eine Rückführung der beiden Hälften der Nutzlastverkleidung zur Erde gelang. In Expertenkreisen war darüber spekuliert worden, ob die Hälften mittels Kaltgastriebwerken und steuerbarer Fallschirme weitestgehend unbeschädigt auf dem Meer gelandet bzw. vorher von Hubschraubern eingefangen werden könnten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/spaceshipsses10adas.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/spaceshipsses10adas200.jpg" alt=""/></a><figcaption>SES 10<br>(Bild: Airbus Defence and Space)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">SES hat in einer Presserklärung mit Datum vom 30. März 2017 bekannt gegeben, das der Start von SES 10 gelungen sei. Der für einen Position bei 67 Grad West im Geostationären Orbit (GEO) vorgesehene Satellit wurde von Airbus Defence and Space gebaut und basiert auf dem Satellitenbus Eurostar E3000. Seine Auslegungsbetriebsdauer beträgt nach Angaben seines Herstellers mindestens 15 Jahre.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Abbau der nach dem Start verbliebenen Bahnneigung gegen den Erdäquator und dem Erreichen einer annähernden Kreisbahn auf dem Niveau des GEO war der Satellit mit einem chemischen Triebwerk als Apogäumsmotor ausgestattet worden. Für Bahnerhalt und Manöver im GEO ist insbesondere die Nutzung von elektrischen Halleffekt-Triebwerken (HET), die Xenon ausstoßen, vorgesehen. Außerdem an Bord sind 14 zehn Newton starke Zweistofftriebwerke vom Typ S10-21 von Airbus Defence and Space.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Nutzung der Position bei 67 Grad West wird durch eine Vereinbarung zwischen SES und den Staaten der Andengemeinschaft (Comunidad Andina de Naciones, CAN) in Südamerika &#8211; Bolivien, Kolumbien, Ecuador und Peru &#8211; ermöglicht. Nach seiner Inbetriebnahme soll SES 10 Empfänger in Zentral- und Südamerika, in Mexiko und in der Karibik mit direkt ausgestrahlten Fernsehprogrammen versorgen sowie Mobilfunkdienste und Verbindungen für international agierende Organisationen und Unternehmen zur Verfügung stellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kommentar von Tobias Willerding zum Start bei Raumfahrer.net (von vor dem Start)</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/kommentar-ses-spacex-vor-der-feuertaufe/" data-wpel-link="internal">Kommentar: SES &amp; SpaceX vor der Feuertaufe</a> (29. März 2017)</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14196.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SES-10 auf Falcon 9</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Express-AMU 1 von Proton-M ins All transportiert</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/express-amu-1-von-proton-m-ins-all-transportiert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Dec 2015 09:00:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus Defence and Space]]></category>
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		<category><![CDATA[Satellitenbus Eurostar E3000]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 24. Dezember 2015 startete von der Rampe 200/39 des Raumfahrtzentrums Baikonur eine Proton-M-Rakete mit Breeze-M-Oberstufe, um den Kommunikationssatelliten Express-AMU 1 für die Russische föderale Satellitenkommunikationsgesellschaft (Russian Satellite Communications Company, RSCC) in den Weltraum zu bringen. Autor: Thomas Weyrauch. Quelle: Airbus Defence and Space, Chrunitschew, Eutelsat, Roskosmos, RSCC. Der Start wurde nicht unter der Ägide [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading"><strong>Am 24. Dezember 2015 startete von der Rampe 200/39 des Raumfahrtzentrums Baikonur eine Proton-M-Rakete mit Breeze-M-Oberstufe, um den Kommunikationssatelliten Express-AMU 1 für die Russische föderale Satellitenkommunikationsgesellschaft (Russian Satellite Communications Company, RSCC) in den Weltraum zu bringen.</strong></h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>.    Quelle: Airbus Defence and Space, Chrunitschew, Eutelsat, Roskosmos, RSCC.   </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/1956911333exmu1rosc.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="173" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/1956911333exmu1rosc260.jpg" alt="" class="wp-image-10047"/></a><figcaption>Proton-M-Start am 24. Dezember 2015<br> (Bild: Roskosmos)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start wurde nicht unter der Ägide des internationalen Vermarkters von Proton-Raketen International Launch Service (ILS) abgewickelt, RSCC hat den Start des Satelliten unmittelbar beim Raketenhersteller Chrunitschew beauftragt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als exakten Startzeitpunkt für den 7. erfolgreichen Proton-Flug im Jahr 2015 und den 409. insgesamt nennt Chrunitschew 0:31 Uhr und 18,969 Sekunden Moskauer Zeit am 25.12. (23:31 Uhr und 18,969 Sekunden MEZ am 24.12.).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Abtrennung der Orbitaleinheit bestehend aus Breeze-M-Oberstufe und Express-AMU 1 von der dritten Stufe der Proton-M erfolgte rund 10 Minuten nach dem Abheben. Anschließend war es Aufgabe der ebenfalls von Chrunitschew gebauten Oberstufe, erst für die Einnahme einer stabilen Parkbahn zu sorgen und dann das Erreichen des vorgesehenen Zielorbits sicherzustellen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/ExpressAMU1Airbusimage800airbus.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="173" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/ExpressAMU1Airbusimage260airbus.jpg" alt="" class="wp-image-10050"/></a><figcaption>Express-AMU 1 beim Hersteller<br> (Bild: Airbus Defence and Space)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Trennprozess des Satelliten von der Oberstufe fand rund 9 Stunden und 12 Minuten nach dem Abheben um 9:43 Uhr Moskauer Zeit und 19,322 Sekunden am 25. Dezember 2015 statt (7:43 Uhr MEZ und 19,322 Sekunden). Er verlief nach Angaben der russischen Raumfahrtbehörde&nbsp;<a href="https://web.archive.org/web/20220823113510/https://www.roscosmos.ru/21901/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Roskosmos</a>&nbsp;sauber und auf der vorgesehenen Bahn.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13493.msg348924#msg348924" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Chrunitschew</a>&nbsp;gab allerdings zwischenzeitlich Daten heraus, nach denen das Apogäum &#8211; der erdfernste Bahnpunkt &#8211; und das Perigäum &#8211; der der Erde nächstliegende Bahnpunkt &#8211; des erreichten Orbits merklich niedriger als geplant ausfielen. Nach Berechnungen von Chrunitschew geriet das Apogäum 1.654,56 km niedriger als beabsichtigt, und das Perigäum 640,39 km niedriger als vorgesehen. Möglicherweise liegt hier aber nur ein Irrtum hinsichtlich der präsentierten Daten vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Hauptauftragnehmer für den Bau des Satelliten, der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus Defence and Space, ist jetzt für Überwachung und Steuerung des Satelliten zuständig. Er wird sich um die erforderlichen Bahnanhebungsmanöver und eine Positionierung im Geostationären Orbit (GEO) rund 35.786 Kilometer über der Erde kümmern und den raumflugtechnischen Teil sowie die Kommunikationsnutzlast intensiven Tests unterziehen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/expressamu1containerairbus500.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/expressamu1containerairbus260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Express-AMU 1 in Toulouse vor dem Transport nach Baikonur<br>(Bild: Airbus Defence and Space)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Flug in den GEO wurde der Satellit mit einem Apogäumsmotor ausgestattet. Außerdem besitzt der Erdtrabant für Bahnanpassungen und Lageregelung 14 zehn Newton starke Zweistofftriebwerke des Typs S10-21 von Airbus Defence and Space.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Inbetriebnahmephase mit den erforderlichen Tests werden Überwachung und Kontrolle des zur Versorgung des europäischen Teils von Russland und Gebieten südlich der Sahara gedachten Satelliten an RSCC übergeben. Im Februar 2016 soll dann die Ausstrahlung von Radio- und Fernsehprogrammen und die Bereitstellung der vorgesehenen Kommunikationsdienste beginnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Teil der Kapazitäten des Satelliten wurde von RSCC bereits an Eutelsat vergeben. Dieses europäische Unternehmen will den Satelliten unter der Bezeichnung EUTELSAT 36C vermarkten, und so die Kapazitäten von EUTELSAT 36A absichern und erweitern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bau von Express-AMU 1 wurde im Rahmen des Zehn-Jahres-Plans von 2006-2015 am 22. Oktober 2005 mit dem russischen Regierungsdekret Nr. 635 beschlossen. Zur Finanzierung des Satelliten bediente man sich in Russland Krediten der Aktiengesellschaft Gazprombank (&#8222;Gazprombank (Joint Stock Company)&#8220;, abgekürzt Bank GPB (JSC)). Als künftige Betreiberin des bei 36 Grad Ost im GEO einzusetzenden Raumfahrzeugs mit einer Startmasse von rund 5.900 Kilogramm wurde RSCC beauftragt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/ExpressAMU1smartairbus600.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="147" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/ExpressAMU1smartairbus260.jpg" alt="" class="wp-image-10054"/></a><figcaption>Express-AMU 1 im All &#8211; Illustration <br>(Bild: Airbus Defence and Space)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bestellt hatte RSCC den damals auf eine Startmasse von rund 5.700 Kilogramm veranschlagten Satelliten bei Airbus Defence and Space bzw. Astrium im Mai 2013. Der Auftragswert wurde seinerzeit auf etwa 6,35 Milliarden Rubel bzw. rund 210 Millionen US-Dollar beziffert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um den geplanten Anforderungen gerecht zu werden, wurde der auf dem Satellitenbus Eurostar 3000 basierende Express-AMU 1 mit einer über 15 kW leistenden Kommunikationsnutzlast mit 18 K<sub>a</sub>-Band und 52 K<sub>u</sub>-Band-Transpondern ausgerüstet, und auf eine Betriebsdauer von 15 Jahren ausgelegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Unternehmensteil von Airbus Defence and Space in Spanien war zuständig für Entwurf und Konstruktion der vier ausklappbaren Antennenreflektoren von Express-AMU 1. Einer der Reflektoren besitzt einen Durchmesser von rund 2,8 Metern und ist damit nach Angaben seines Herstellers der größte derartige in Europa gefertigte Reflektor.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/amu1png2rscc.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="173" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/amu1png2rscc260.jpg" alt="" class="wp-image-10049"/></a><figcaption>Express-AMU 1 &#8211; Illustration
(Bild: RSCC)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ebenfalls in Spanien entstand Kommunikationshardware, die auf dem sogenannten &#8222;top floor&#8220; oder &#8222;top deck&#8220;, der Seite des Satellitengrundkörpers, die im Regelbetrieb ständig Richtung Erdoberfläche ausgerichtet ist, untergebracht ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Herstellung der Verkabelung für die Kommunikationsnutzlast und umfangreiche Tests von Nutzlastbestandteilen nahm Airbus Defence and Space in seinem Werk in Barajas, einem Stadtteil von Spaniens Hauptstadt Madrid, vor. In der Kommunikationsnutzlast kommen u.a. auch Komponenten von NEC aus Japan zum Einsatz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der endgültige Zusammenbau und notwendige Abschlusstests des Satelliten erfolgten im Airbus-Werk Toulouse in Frankreich. Im November 2015 verließ ein Transport mit Express-AMU 1 Toulouse, und erreichte nach wenigen Tagen das in Kasachstan gelegene Kosmodrom Baikonur.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Express-AMU 1 alias EUTELSAT 36C wird voraussichtlich katalogisiert mit der NORAD-Nr. 41.191 und als COSPAR-Objekt 2015-082A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13493.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Express-AMU 1 auf Proton-M / Breeze-M</a></li></ul>
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		<title>Astrium baut weiteren Satelliten für DirecTV</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/astrium-baut-weiteren-satelliten-fuer-directv/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Oct 2013 09:47:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Astrium]]></category>
		<category><![CDATA[Bauauftrag]]></category>
		<category><![CDATA[DirecTV]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehsatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Satellitenbus Eurostar E3000]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=37348</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der europäische Satellitenhersteller Astrium gab am 24. Oktober 2013 bekannt, dass er ausgewählt wurde, einen Rundfunk- und Fernsehsatelliten für den lateinamerikanischen Unternehmensteil von DirecTV, DirecTV Latin America, zu bauen. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Astrium, DirecTV. DirecTV ist Anbieter einer großen Anzahl von Programmen, die er über eine Flotte eigener Satelliten in Lateinamerika, Kanada [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der europäische Satellitenhersteller Astrium gab am 24. Oktober 2013 bekannt, dass er ausgewählt wurde, einen Rundfunk- und Fernsehsatelliten für den lateinamerikanischen Unternehmensteil von DirecTV, DirecTV Latin America, zu bauen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: Astrium, DirecTV.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25102013114707_small_1.jpg" alt="Astrium" width="260" height="220"/><figcaption>
Satellit für DirecTV Latin America im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Astrium)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">DirecTV ist Anbieter einer großen Anzahl von Programmen, die er über eine Flotte eigener Satelliten in Lateinamerika, Kanada und den Vereinigten Staaten von Amerika verbreitet. Das in Konkurrenz zu Dish stehende Unternehmen nutzt derzeit von Boeing, Hughes Electronics und Space Systems/Loral (SS/L) konstruierte Raumfahrzeuge, die zwischen  1999 und 2009 gestartet wurden. Der erster Bauauftrag von DirecTV an Astrium erfolgte im Herbst 2011 mit der Bestellung von DirecTV 15.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der jetzt beauftragte Satellit wird wie DirecTV 15 auf Astriums Satellitenbus Eurostar E3000 aufgebaut werden und voraussichtlich eine Startmasse von rund 6,3 Tonnen aufweisen. Nach einem derzeit für Anfang 2016 geplanten Start soll sich der neue Satellit mindestens 15 Jahre lang im Orbit betreiben lassen. Das Raumfahrzeug ist dazu gedacht, mit bis zu 60 K<sub>u</sub>-Band-Transpondern Kunden von Sky Brazil in Brasilien mit Rundfunk- und Fernsehsendungen zu versorgen. Sky Brazil hat nach Angaben von DirecTV aktuell rund 5 Millionen zahlende Nutzer.  <br>Geplant ist, über den neuen Satelliten einerseits bisher ausgestrahlte Dienste und Programme auch künftig bereitzustellen, und andererseits, eine zusätzliche Versorgung brasilianischen Territoriums mit hochaufgelösten Fernsehprogrammen zu verwirklichen. Um letztere Aufgabe zu erfüllen, wird der Erdtrabant so ausgerüstet, dass er Gebiete Brasiliens in 20 getrennten Ausleuchtzonen bedienen kann. </p>
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