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	<title>Satellitennavigation &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Satellitennavigation &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Celestes erste Satelliten wurden gestartet. Erprobung der Satellitennavigation im erdnahen Orbit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Mar 2026 16:24:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Celeste]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 28. März hat die Europäische Weltraumorganisation (ESA) einen wichtigen Schritt zur Stärkung der europäischen Bestrebungen nach einer leistungsfähigeren Satellitennavigation getan, indem die ersten beiden Satelliten der In-Orbit-Demonstrationsmission „Celeste“ an Bord einer „Electron“-Rakete von Rocket Lab aus Neuseeland gestartet wurden. Ihre Aufgabe besteht darin, mit der Erprobung einer ergänzenden Umlaufbahnebene in der erdnahen Umlaufbahn für [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Am 28. März hat die Europäische Weltraumorganisation (ESA) einen wichtigen Schritt zur Stärkung der europäischen Bestrebungen nach einer leistungsfähigeren Satellitennavigation getan, indem die ersten beiden Satelliten der In-Orbit-Demonstrationsmission „Celeste“ an Bord einer „Electron“-Rakete von Rocket Lab aus Neuseeland gestartet wurden. Ihre Aufgabe besteht darin, mit der Erprobung einer ergänzenden Umlaufbahnebene in der erdnahen Umlaufbahn für Galileo zu beginnen. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Applications/Satellite_navigation/Celeste/Celeste_s_first_satellites_launched_to_explore_LEO-based_satellite_navigation" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Applications / Satellite navigation / Celeste</a>, 28. März 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/1-Rocket_Lab_s_Electron_revealing_Celeste_IOD-1_and_2_artist_impression_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Rocket Labs „Electron“ mit den Satelliten „Celeste IOD-1“ und „Celeste IOD-2“ (Künstlerische Darstellung) Credit: ESA – D. Ducros; Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Rocket Labs „Electron“ mit den Satelliten „Celeste IOD-1“ und „Celeste IOD-2“ (Künstlerische Darstellung) Credit: ESA – D. Ducros; Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="400" height="240" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/1-Rocket_Lab_s_Electron_revealing_Celeste_IOD-1_and_2_artist_impression_pillars-400x240-1.jpg" alt="" class="wp-image-151388" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/1-Rocket_Lab_s_Electron_revealing_Celeste_IOD-1_and_2_artist_impression_pillars-400x240-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/1-Rocket_Lab_s_Electron_revealing_Celeste_IOD-1_and_2_artist_impression_pillars-400x240-1-300x180.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Rocket Labs „Electron“ mit den Satelliten „Celeste IOD-1“ und „Celeste IOD-2“ (Künstlerische Darstellung)<br><mark>Credit: ESA – D. Ducros; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden Satelliten – die von GMV bzw. Thales Alenia Space gebaut wurden – starteten um 10:14 Uhr MEZ und trennten sich etwa eine Stunde später von der Trägerrakete. Damit beginnt ihre erste Betriebsphase, in der die Missionskontrolle sie auf den Betrieb im Orbit vorbereitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden Satelliten werden Kerntechnologien sowie neue Signal- und Dienstleistungsfunktionen validieren und die für die Betriebsphase der Mission erforderlichen Frequenzen im L- und S-Band unter Einhaltung der Vorschriften der Internationalen Fernmeldeunion in Betrieb nehmen. Weitere Starts im Jahr 2027 werden die Mission auf ihre volle Konfiguration von 11 Raumfahrzeugen im Orbit bringen, die eine breite Palette an Experimentiermöglichkeiten in verschiedenen Frequenzbändern, Nutzerumgebungen und Anwendungen ermöglichen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-Celeste_IOD-1_and_2_inside_Rocket_Lab_s_Electron_white_background_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Celeste IOD-1 and 2 innerhalb der Electron von Rocket Lab Credit: ESA – D. Ducros; Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Celeste IOD-1 and 2 innerhalb der Electron von Rocket Lab Credit: ESA – D. Ducros; Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="300" height="350" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-Celeste_IOD-1_and_2_inside_Rocket_Lab_s_Electron_white_background_pillars-300x350-1.jpg" alt="" class="wp-image-151390" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-Celeste_IOD-1_and_2_inside_Rocket_Lab_s_Electron_white_background_pillars-300x350-1.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-Celeste_IOD-1_and_2_inside_Rocket_Lab_s_Electron_white_background_pillars-300x350-1-257x300.jpg 257w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Celeste IOD-1 and 2 innerhalb der Electron von Rocket Lab<br><mark>Credit: ESA – D. Ducros; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Mit dieser Mission erschließen wir neue Horizonte für die Satellitennavigation. Celeste wird zeigen, wie eine Satellitennavigationskonstellation in der erdnahen Umlaufbahn das derzeitige europäische Galileo-System in der mittleren Erdumlaufbahn ergänzen kann. Celeste gehörte zu den ersten ESA-Missionen, die einen vom ‚New Space‘ inspirierten Entwicklungsansatz verfolgten, der einen schnelleren und flexibleren Einsatz von Satelliten und technischen Fähigkeiten ermöglicht und letztlich sicherstellt, dass Europa bei Innovationen im Bereich der Satellitennavigation an der Spitze bleibt“, sagte ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„In den letzten zwei Jahrzehnten ist die Satellitennavigation zu einem festen Bestandteil unserer Gesellschaft geworden. Galileo und EGNOS sind heute ein europäischer Erfolg, der unsere Gesellschaft vorantreibt, Wirtschaftswachstum generiert und gleichzeitig unsere Unabhängigkeit und Sicherheit gewährleistet. Mit Celeste stellt die ESA sicher, dass Europa weiterhin eine Vorreiterrolle bei Innovationen in den Bereichen Ortung, Navigation und Zeitbestimmung einnimmt. Die Mission wird zeigen, wie eine ergänzende Ebene in der erdnahen Umlaufbahn die derzeitigen Navigationssysteme Europas verbessern kann, indem sie diese widerstandsfähiger und robuster macht und ihnen die Bereitstellung völlig neuer Dienste ermöglicht“, sagte Francisco-Javier Benedicto Ruiz, Direktor für Navigation bei der ESA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da Celeste näher an der Erde fliegt, ermöglicht es stärkere Signale und neue Frequenzen. Die Mission wird einen orbitale Testumgebung für eine Vielzahl von Anwendungen bieten, darunter verbesserte Navigationsfunktionen für autonome Fahrzeuge, den Schienen-, See- und Luftverkehr, eine höhere Verfügbarkeit in städtischen Ballungsräumen sowie in abgelegenen Polar- und Arktisregionen, verbesserte Ortung und Kommunikation mit Rettungsdiensten im Katastrophenfall, die Ortung vernetzter Geräte und Anwendungen des Internets der Dinge sowie sogar die Navigation in Innenräumen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Anschluss an die Demonstrationsaktivitäten wird die „In-Orbit-Preparatory“-Phase (IOP) von Celeste, die von den ESA-Mitgliedstaaten auf der <a href="https://www.esa.int/Applications/Satellite_navigation/European_satellite_navigation_opens_new_chapter_at_ESA_s_Ministerial_Council" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">CM25</a> uneingeschränkt unterstützt wurde, die europäische Industrie einbeziehen, um die Technologien im Orbit zu validieren und eine voroperative Infrastruktur aufzubauen. Letztendlich werden die Ergebnisse der Celeste-Mission die europäische Industrie vorbereiten und die Entscheidung der Europäischen Union zur Einrichtung einer operativen Navigationsschicht im LEO unterstützen, die Galileo und EGNOS, die derzeitigen europäischen Positionierungs-, Navigations- und Zeitgebungssysteme, ergänzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Celeste</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-Celeste_mission_patch_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Celeste Mission Patch Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Celeste Mission Patch Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-Celeste_mission_patch_pillars-250x250-1.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Celeste Missions Patch<br><mark>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Celeste-Mission ist eine Initiative der ESA im Bereich LEO-PNT (Low Earth Orbit Positioning, Navigation and Timing) und befindet sich derzeit in der Demonstrationsphase im Orbit. In dieser ersten Phase kommt eine Demonstrationskonstellation aus 11 Satelliten zum Einsatz, die in der erdnahen Umlaufbahn fliegen werden, um innovative Signale in verschiedenen Frequenzbändern zu testen. Ziel ist es, Konzepte der Satellitennavigation für robuste Ortungs-, Navigations- und Zeitbestimmungsdienste weiterzuentwickeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Demonstrationsphase von „Celeste“ im Orbit wurde auf der Ministerratstagung der ESA im Jahr 2022 genehmigt. Die Flotte wird im Rahmen von zwei parallelen Verträgen entwickelt, die jeweils von GMV (ES) mit OHB (DE) als Kernpartner sowie von Thales Alenia Space (FR) als Hauptauftragnehmer und Thales Alenia Space (IT) als Verantwortlichem für das Weltraumsegment geleitet werden. An den beiden Konsortien sind über 50 Unternehmen aus mehr als 14 europäischen Ländern beteiligt.<br>Auf der Ministerratstagung der ESA im Jahr 2025 (CM25) wurde das Projekt Celeste im Zuge der Umsetzung der nächsten Phase – der Vorbereitungsphase für LEO-PNT im Orbit – noch weiter ausgebaut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Celeste trägt zudem zu einer der drei Kernsäulen der neuen ESA-Initiative „European Resilience from Space“ (ERS) bei, die auf dem CM25 gebilligt wurde. ERS befasst sich mit kritischen Sicherheits- und Resilienzbedürfnissen der Mitgliedstaaten und legt gleichzeitig den Grundstein für künftige strategische Weltraumfähigkeiten Europas.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen finden Sie unter <a href="https://www.esa.int/Applications/Satellite_navigation/Celeste" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.esa.int/Celeste/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20841.msg585334#msg585334" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Rocket Lab (USA) Electron-Trägerstarts (2026)</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Live: Erster Celeste Start</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/live-erster-celeste-start/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2026 18:34:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Celeste]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>2. Update: Rocket Lab hat bekannt gegeben, dass der nächste Startversuch für seine Electron-Rakete, die die ersten beiden Celeste-Satelliten der ESA transportiert, am 28. März um 10:14 Uhr MEZ stattfinden soll.1. Update: Rocket Lab hat beschlossen, den Start seiner Electron-Rakete mit den ersten beiden Celeste-Satelliten der ESA zu verschieben. Grund dafür sind ungünstige Wetterbedingungen über [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading"><strong>2. Update</strong>: <em>Rocket Lab hat bekannt gegeben, dass der nächste Startversuch für seine Electron-Rakete, die die ersten beiden Celeste-Satelliten der ESA transportiert, am 28. März um 10:14 Uhr MEZ stattfinden soll.</em><br><strong>1. Update</strong>: <em>Rocket Lab hat beschlossen, den Start seiner Electron-Rakete mit den ersten beiden Celeste-Satelliten der ESA zu verschieben. Grund dafür sind ungünstige Wetterbedingungen über dem Māhia Launch Complex in Neuseeland.</em><br>Am 25. März werden die ersten beiden Satelliten der Celeste-LEO-PNT-Demonstrationsmission an Bord der Electron-Rakete von Rocket Lab vom Māhia Launch Complex des Unternehmens in Neuseeland starten.<br>Die Übertragung beginnt um 9:53 Uhr MEZ mit Live-Kommentar. Der Start der Rakete ist für 10:14 Uhr vorgesehen, das Startfenster beträgt etwa eine Stunde. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Applications/Satellite_navigation/Watch_live_First_Celeste_launch" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Applications / Satellite navigation</a>, 23. März 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/1-Celeste_IOD-1_and_2_on_Electron_s_kick_stage_artist_impression_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Celeste IOD-1 und 2 auf der Kick-Stufe von Electron (Künstlerische Darstellung) Credit: ESA – D. Ducros; Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Celeste IOD-1 und 2 auf der Kick-Stufe von Electron (Künstlerische Darstellung) Credit: ESA – D. Ducros; Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/1-Celeste_IOD-1_and_2_on_Electron_s_kick_stage_artist_impression_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-151273" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/1-Celeste_IOD-1_and_2_on_Electron_s_kick_stage_artist_impression_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/1-Celeste_IOD-1_and_2_on_Electron_s_kick_stage_artist_impression_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Celeste IOD-1 und 2 auf der Kick-Stufe von Electron (Künstlerische Darstellung)<br><mark>Credit: ESA – D. Ducros; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.esa.int/Applications/Satellite_navigation/Celeste" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Celeste</a> wird eine Vorreiterrolle bei der Weiterentwicklung der europäischen Satellitennavigationskapazitäten spielen. Als Europas erste Initiative für Satellitennavigation in der erdnahen Umlaufbahn (LEO) wird die Mission Technologien der nächsten Generation erproben und neue Frequenzbänder für die Satellitennavigation erschließen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Celeste wird zeigen, wie eine ergänzende Ebene, die näher an der Erde fliegt, das derzeitige europäische Galileo-System in der mittleren Erdumlaufbahn (MEO) verbessern kann, indem sie die allgemeine Ausfallsicherheit erhöht, die Leistung steigert und Möglichkeiten für neue Dienstleistungen direkt aus dem LEO eröffnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Verfolgen Sie den Start von Celeste live auf <a href="https://watch.esa.int/Two/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA WebTV</a> oder <a href="https://www.youtube.com/live/jJxRic-a4SU?cbrd=1&amp;ucbcb=1" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA YouTube</a>.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-6f60da0a"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Programm</strong> (alle Zeiten in MEZ)</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>09:53 Beginn der Übertragung</li>



<li>10:14 Start</li>



<li>10:16 Abtrennung der ersten Stufe</li>



<li>10:23 Abtrennung der zweiten Stufe</li>



<li>11:04 Ausbringen von Nutzlast 1</li>



<li>11:08 Ausbringen von Nutzlast 1</li>



<li>11:09 Ende der Übertragung</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Live vom Münchner Space Summit</strong><br>Wenn Sie am Münchner Space Summit teilnehmen, wird der Start live übertragen. Das Programm finden Sie hier: <a href="https://www.munich-space-summit.org/programme/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.munich-space-summit.org/programme/</a></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-Celeste_mission_patch_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Celeste Mission Patch Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Celeste Mission Patch Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="250" height="250" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-Celeste_mission_patch_pillars-250x250-1.jpg" alt="" class="wp-image-151275" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-Celeste_mission_patch_pillars-250x250-1.jpg 250w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-Celeste_mission_patch_pillars-250x250-1-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-Celeste_mission_patch_pillars-250x250-1-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 250px) 100vw, 250px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Celeste Mission Patch<br><mark>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Celeste</strong><br>Die Celeste-Mission ist eine Initiative der ESA für LEO-PNT (Low Earth Orbit Positioning Navigation and Timing) und befindet sich derzeit in der Demonstrationsphase im Orbit. Diese erste Phase umfasst eine Demonstrationskonstellation aus 11 Satelliten, die in der erdnahen Umlaufbahn fliegen werden, um innovative Signale in verschiedenen Frequenzbändern zu testen. Ziel ist es, Konzepte der Satellitennavigation für robuste Ortungs- und Zeitbestimmungsdienste voranzutreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die In-Orbit-Demonstrationsphase von Celeste wurde auf der Ministerratstagung der ESA im Jahr 2022 genehmigt. Die Flotte wird im Rahmen von zwei parallelen Verträgen entwickelt, die jeweils von GMV (ES) mit OHB (DE) als Kernpartner sowie von Thales Alenia Space (FR) als Hauptauftragnehmer und Thales Alenia Space (IT) als Verantwortlichem für das Weltraumsegment geleitet werden. An den beiden Konsortien sind über 50 Einrichtungen aus mehr als 14 Ländern beteiligt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Celeste wurde auf der Ministerratstagung der ESA im Jahr 2025 (CM25) weiter unterstützt, um die nächste Phase umzusetzen: die LEO-PNT-Vorbereitungsphase im Orbit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Celeste trägt zudem zu einer der drei Kernsäulen der neuen ESA-Initiative „European Resilience from Space“ (ERS) bei, die auf dem CM25 gebilligt wurde. ERS befasst sich mit kritischen Sicherheits- und Resilienzbedürfnissen der Mitgliedstaaten und legt gleichzeitig den Grundstein für künftige strategische Weltraumfähigkeiten Europas.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20841.msg585097#msg585097" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Rocket Lab (USA) Electron-Trägerstarts (2026)</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sieben Dinge, die Sie nicht über Europas Raumschlepper zum Mars wussten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sieben-dinge-die-sie-nicht-ueber-europas-raumschlepper-zum-mars-wussten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Jan 2025 20:43:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Exploration]]></category>
		<category><![CDATA[Mars]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Mars kann bis zu 400 Millionen km von der Erde entfernt sein. Um Reisen zum Roten Planeten für Wissenschaft und Forschung häufiger und erschwinglicher zu machen, haben europäische Ingenieure ein Missionskonzept für einen wiederverwendbaren Schlepper oder interplanetaren Transferdienst entwickelt. Der Marsschlepper verspricht, einen Markt für kostengünstige Missionen zum Mars für eine breitere Gemeinschaft zu [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Mars kann bis zu 400 Millionen km von der Erde entfernt sein. Um Reisen zum Roten Planeten für Wissenschaft und Forschung häufiger und erschwinglicher zu machen, haben europäische Ingenieure ein Missionskonzept für einen wiederverwendbaren Schlepper oder interplanetaren Transferdienst entwickelt. Der Marsschlepper verspricht, einen Markt für kostengünstige Missionen zum Mars für eine breitere Gemeinschaft zu eröffnen. Die ESA nennt es LightShip. Eine Pressemitteilung der ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://blogs.esa.int/to-mars-and-back/2024/09/17/seven-things-you-didnt-know-about-europes-tug-to-mars/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA</a>, NADJEJDA, 17. September 2024</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="1024" height="384" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/01/Mars-Tug-Low-Orbit-A4-scaled_1024x384.jpg" alt="" class="wp-image-146216" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/01/Mars-Tug-Low-Orbit-A4-scaled_1024x384.jpg 1024w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/01/Mars-Tug-Low-Orbit-A4-scaled_1024x384-300x113.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/01/Mars-Tug-Low-Orbit-A4-scaled_1024x384-768x288.jpg 768w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/01/Mars-Tug-Low-Orbit-A4-scaled_1024x384-600x225.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Künstlerische Darstellung des Lightships. (Bild: ESA)</figcaption></figure>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Was ist das LightShip?</strong></li>
</ol>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/01/East-goodwin-1973_1280.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Schiff East Goodwin mit seinem Leuchtturm an Deck im Jahr 1969. (Bild: LV21)" data-rl_caption="" title="Das Schiff East Goodwin mit seinem Leuchtturm an Deck im Jahr 1969. (Bild: LV21)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="197" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/01/East-goodwin_350x197.jpg" alt="" class="wp-image-146212" style="width:355px;height:auto" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/01/East-goodwin_350x197.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/01/East-goodwin_350x197-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Schiff East Goodwin mit seinem Leuchtturm an Deck im Jahr 1969. (Bild: LV21)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das LightShip ist ein elektrisch angetriebener Schlepper, der ein oder mehrere Passagierraumschiffe zum Mars bringen und Kommunikations- und Navigationsdienste rund um den Planeten sowie mehrere Plätze für eine Reihe wissenschaftlicher Nutzlasten anbieten wird.<br>Historisch gesehen kommt der Name LightShip von Schiffen, welche in abgelegene, tiefe oder gefährliche Gewässer geschickt wurden, um als Leuchtfeuer zur Unterstützung der Navigation zu dienen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Jahr 1899 sendete der Kapitän des LightShip East Goodwin mit Hilfe der drahtlosen Technologie von Guglielmo Marconi das erste Funk-Notsignal. Der Name LightShip ist eine Hommage an die unerschrockenen Entdecker, die diese Leuchtfeuer zur Navigation nutzten.</p>



<ol start="2" class="wp-block-list">
<li><strong>Warum brauchen wir LightShip?</strong></li>
</ol>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/01/Ten_things_you_did_not_know_about_Mars_2._Communications_network-scaled-1.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Infografik über das aktuelle Kommunikationsnetz der ESA am Mars. (Bild: ESA)" data-rl_caption="" title="Infografik über das aktuelle Kommunikationsnetz der ESA am Mars. (Bild: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="197" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/01/Ten_things_you_did_not_know_about_Mars_2._Communications_network-scaled_350x197.jpg" alt="" class="wp-image-146208" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/01/Ten_things_you_did_not_know_about_Mars_2._Communications_network-scaled_350x197.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/01/Ten_things_you_did_not_know_about_Mars_2._Communications_network-scaled_350x197-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Infografik über das aktuelle Kommunikationsnetz der ESA am Mars. (Bild: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Weg zum Mars ist nicht einfach. LightShip bietet eine Lösung für zwei der wichtigsten Herausforderungen für Marsmissionen: erstens die Beförderung von Passagierraumschiffen zum Mars, um den Roten Planeten besser zugänglich zu machen; zweitens die Kommunikation zum und vom Mars, indem ein spezieller Datenrelaisdienst bereitgestellt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus bietet sich das LightShip für die ersten Schritte in Richtung eines globalen Satellitennavigationsdienstes (GNSS) an, wie wir ihn von unseren Smartphones auf der Erde kennen, der eine präzise Landung und den Betrieb auf dem Mars ermöglichen würde.<br>Verbesserte Navigation und Kommunikation werden den Weg für künftige bemannte Missionen ebnen.</p>



<ol start="3" class="wp-block-list">
<li><strong>Wie kann LightShip die Kosten für eine Reise zum Mars senken?</strong></li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">LightShip könnte Reisen zum Mars in mehrfacher Hinsicht erschwinglicher und nachhaltiger machen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/01/Mars-Tug-Low-Orbit-A4-scaled-1.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Künstlerische Darstellung des Lightships. (Bild: ESA)" data-rl_caption="" title="Künstlerische Darstellung des Lightships. (Bild: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="300" height="424" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/01/Mars-Tug-Low-Orbit-A4-scaled_300x424.jpg" alt="" class="wp-image-146215" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/01/Mars-Tug-Low-Orbit-A4-scaled_300x424.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/01/Mars-Tug-Low-Orbit-A4-scaled_300x424-212x300.jpg 212w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Künstlerische Darstellung des LightShip. (Bild: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Sein effizientes elektrisches Antriebssystem kann mehr Masse zum Mars bringen als herkömmliche chemische Systeme, und es könnte mehrere Raumfahrzeuge auf verschiedene Umlaufbahnen oder Eintrittsbahnen bringen.<br>Mit einem wiederverwendbaren Design plant die ESA, mehrere LightShips zu bauen, was zu niedrigeren Kosten pro Raumfahrzeug führen wird.</p>



<ol start="4" class="wp-block-list">
<li><strong>Was steckt an Wissenschaft dahinter?</strong></li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">LightShip wird eine Nutzlast beherbergen, die hauptsächlich der Atmosphärenforschung gewidmet ist. Aus einer hohen Umlaufbahn von fast 6000 km über der Marsoberfläche wird die LightShip-Wissenschaftsnutzlast atmosphärische Phänomene wie Wetter, Wind und Staub überwachen und messen &#8211; alles nützliche Informationen für sichere Landungen und Operationen auf der Marsoberfläche. Sobald mehrere LightShips am Mars in Betrieb sind, würde dies eine kontinuierliche Überwachung der Wettersysteme rund um den gesamten Planeten ermöglichen.<br>Das erste Passagier-Raumschiff, das von LightShip zum Mars befördert werden soll, wird den Namen SpotLight tragen und soll in erster Linie hochauflösende Karten der Oberfläche des Roten Planeten aus einer niedrigen Marsumlaufbahn von etwa 300 km erstellen.</p>



<ol start="5" class="wp-block-list">
<li><strong>Wie kommunizieren die Marserforscher mit der Erde?</strong></li>
</ol>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/01/Italian-physicist-Guglielmo-Marconi-at-work-on-his-yacht-Electra.jpeg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der italienische Physiker Guglielmo Marconi bei der Arbeit im Funkraum seiner Jacht Elettra. (Bild: Topical Press Agency/Hulton Archive/Getty Images)" data-rl_caption="" title="Der italienische Physiker Guglielmo Marconi bei der Arbeit im Funkraum seiner Jacht Elettra. (Bild: Topical Press Agency/Hulton Archive/Getty Images)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="273" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/01/Italian-physicist-Guglielmo-Marconi-at-work-on-his-yacht-Electra_350x273.jpg" alt="" class="wp-image-146210" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/01/Italian-physicist-Guglielmo-Marconi-at-work-on-his-yacht-Electra_350x273.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/01/Italian-physicist-Guglielmo-Marconi-at-work-on-his-yacht-Electra_350x273-300x234.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Der italienische Physiker Guglielmo Marconi bei der Arbeit im Funkraum seiner Jacht Elettra. (Bild: Topical Press Agency/Hulton Archive/Getty Images)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">LightShip bietet einen Kommunikationsdienst, der es künftigen Mars-Landern und -Orbitern ermöglichen wird, eine riesige Menge wissenschaftlicher Daten zur Erde zu übermitteln, ohne dass sie dafür eigene schwere und kostspielige Systeme zur direkten Kommunikation mit der Erde einsetzen müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein robustes, mit LightShip aufgebautes Mars-Telekommunikationsrelaisnetz würde Positionierungs-, Navigations- und Zeitgebungsdienste für Mars-Orbiter, Lander, Rover und Aerobots unterstützen.<br>Der MARCONI-Dienst (Mars Communication and Navigation Infrastructure) von LightShip ist nach <a href="https://www.esa.int/Space_in_Member_States/United_Kingdom/From_mobile_phones_to_missions_to_Mars_Marconi_s_wireless_magic_made_it_possible" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Guglielmo Marconi</a> benannt, einem italienischen Erfinder und Elektroingenieur, der für seine Pionierarbeit auf dem Gebiet der Funkübertragung über große Entfernungen bekannt ist und mit dem das erste Notsignal auf dem Feuerschiff East Goodwin gesendet wurde.</p>



<ol start="6" class="wp-block-list">
<li><strong>Was kann LightShip zum Mars liefern?</strong></li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Der LightShip-Antriebsservice ist flexibel und kann die Passagiere während des Transfers zum Mars absetzen oder sie von Schiff zu Schiff bringen, je nach den Antriebsfähigkeiten des Passagierraumschiffs.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/01/Marconi-small.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="Logo der Marconi-Mission. (Bild: ESA)" data-rl_caption="" title="Logo der Marconi-Mission. (Bild: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="205" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/01/Marconi-small_205x200.jpg" alt="" class="wp-image-146206"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Logo der Marconi-Mission. (Bild: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Sobald LightShip seine Passagiere in den gewünschten Orbits abgesetzt hat, bringt es sich selbst in seinen endgültigen Betriebsorbit, von dem aus der MARCONI-Dienst erbracht werden kann. LightShip wird eine Reihe von Passagierraumschiffen unterschiedlicher Größe unterstützen, von kleinen CubeSats bis hin zu großen Plattformen, wobei bis zu 12 Passagiere in einer Mission befördert werden können.</p>



<ol start="7" class="wp-block-list">
<li><strong>Wann wird dies alles geschehen?</strong></li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Missionskonzept tritt nun in eine wettbewerbsorientierte Phase A/B1-Studienphase ein. Die weitere Entwicklung der Mission hängt von den Entscheidungen ab, die auf der <a href="https://www.aviaspace-bremen.de/en/2024/07/08/bremen-to-host-the-esa-council-at-ministerial-level-in-2025/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">nächsten ESA-Ratstagung auf Ministerebene im November 2025</a> getroffen werden. Im Falle einer Genehmigung ist die erste LightShip-Mission für das Jahr 2032 vorgesehen, weitere Starts sind für die Jahre 2035 und 2037 geplant. Künftige LightShip-Missionen werden verschiedene Passagierraumschiffe befördern, über die die Wissenschafts- und Explorationsgemeinschaft entscheiden wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20423.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA Mars Lightship</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>TUM: Mathematische Beweise für exakte GPS-Ortung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/tum-mathematische-beweise-fuer-exakte-gps-ortung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Sep 2024 16:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[GNSS]]></category>
		<category><![CDATA[GPS]]></category>
		<category><![CDATA[Satellitennavigation]]></category>
		<category><![CDATA[TU/e]]></category>
		<category><![CDATA[TUM]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fünf Satelliten für präzise Navigation nötig. Eine Pressemitteilung der Technischen Universität München (TUM). Quelle: Technische Universität München 4. September 2024. 4. September 2024 &#8211; Wie verläuft der kürzeste Weg zur nächsten Haltestelle oder zum verabredeten Treffpunkt? Global Positioning Systeme (GPS) sind für die meisten eine Selbstverständlichkeit geworden. Bisher gab es allerdings nur Vermutungen darüber, wie [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Fünf Satelliten für präzise Navigation nötig. Eine Pressemitteilung der Technischen Universität München (TUM).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Technische Universität München 4. September 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">4. September 2024 &#8211; Wie verläuft der kürzeste Weg zur nächsten Haltestelle oder zum verabredeten Treffpunkt? Global Positioning Systeme (GPS) sind für die meisten eine Selbstverständlichkeit geworden. Bisher gab es allerdings nur Vermutungen darüber, wie viele GPS-Satelliten wirklich benötigt werden, um die Position eines Handys oder eines anderen Navigationsgeräts exakt zu bestimmen. Forschende der Technischen Universität München (TUM) und der Eindhoven University of Technology (TU/e) haben nun den Beweis erbracht, dass ab einer Anzahl von fünf Satelliten der genaue Standort in den allermeisten Fällen bestimmt werden kann. Derzeit ist in der Regel nur der Kontakt zu vier Satelliten sichergestellt.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/IMG20240731090634privat.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Gregor Kemper, Professor für algorithmische Algebra an der TUM und Mireille Boutin, Professorin für diskrete Algebra und Geometrie an der TU/e. (Bild: privat)" data-rl_caption="" title="Gregor Kemper, Professor für algorithmische Algebra an der TUM und Mireille Boutin, Professorin für diskrete Algebra und Geometrie an der TU/e. (Bild: privat)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/IMG20240731090634privat60.jpg" alt="Gregor Kemper, Professor für algorithmische Algebra an der TUM und Mireille Boutin, Professorin für diskrete Algebra und Geometrie an der TU/e. (Bild: privat)" class="wp-image-144518" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/IMG20240731090634privat60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/IMG20240731090634privat60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Gregor Kemper, Professor für algorithmische Algebra an der TUM und Mireille Boutin, Professorin für diskrete Algebra und Geometrie an der TU/e. (Bild: privat)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In der Regel geben uns Global Positioning Systeme bis auf weniger Meter genau unseren Standort an. Jeder kennt aber auch Situationen, in denen die Ortung nur auf einige hundert Meter genau angezeigt wird oder der Standort sogar falsch ist. Ein Grund hierfür kann die geringe Anzahl oder ungünstige Anordnung der Satelliten sein, zu denen das Navigationsgerät gerade Sichtkontakt hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie funktioniert GPS?</strong><br>GPS-Satelliten sind mit einer extrem präzisen Atomuhr ausgestattet und kennen ihre Position zu jeder Zeit. Sie senden die Uhrzeit und ihren Standort kontinuierlich über Funkwellen. Ein Handy oder ein anderes Navigationsgerät empfängt diese Signale von allen Satelliten, zu denen es Sichtkontakt hat. Die Differenz zwischen der Ankunftszeit auf der lokalen Uhr des Empfängers und der von der Satellitenuhr aufgezeichneten Sendezeit entspricht der Zeit, die das Signal vom Satelliten zum Empfänger benötigt. Da sich Funkwellen mit Lichtgeschwindigkeit bewegen, errechnet sich hieraus die zurückgelegte Strecke. Aus den Positionen der Satelliten und der zurückgelegten Strecke wird über ein Gleichungssystem die Position des Empfängers bestimmt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht berücksichtigt wird bei dieser vereinfachten Darstellung, dass die lokale Uhr des Empfängers keine Atomuhr ist. Geht diese nur eine Millionstel Sekunde falsch, entsteht bei der Positionsbestimmung eine Ungenauigkeit von mindestens 300 Metern. Das GPS-Problem besteht nun darin, dass das Handy oder ein anderes Navigationsgerät zusammen mit dem Standort auch die genaue Zeit bestimmen muss – bekannt aus der Relativitätstheorie als sogenannte Raumzeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ist die Anzahl der Satelliten, die sich in Sichtkontakt befinden, zu gering, funktioniert das System nicht mehr zuverlässig und liefert mehrere Lösungen – also unterschiedliche Orte, an denen sich der Empfänger befinden könnte. Dann kann die Situation auftreten, dass beispielsweise ein Handy gar keinen oder den falschen Standort angibt. Bislang wurde nur vermutet, wie viele Satelliten benötigt werden, um für das GPS-Problem eindeutige Lösungen zu erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fünf Satelliten für eine genaue Standortbestimmung</strong><br>Mireille Boutin, Professorin für diskrete Algebra und Geometrie an der TU/e und Gregor Kemper, Professor für algorithmische Algebra an der TUM ist es nun gelungen, mathematisch zu beweisen, dass ab einer Anzahl von fünf Satelliten die exakte Position des Empfängers in den allermeisten Fällen eindeutig bestimmt werden kann. „Auch wenn das schon lange vermutet wurde, hat es bisher niemand geschafft, einen Beweis zu finden. Das war auch nicht ganz einfach: Tatsächlich haben wir über ein Jahr an dem Problem gearbeitet, bis wir soweit waren“, sagt Kemper. Aktuell ist auf der Erde sichergestellt, dass überall und zu jedem Zeitpunkt vier Satelliten in Sichtkontakt stehen. „Bei nur vier Satelliten scheint es ganz grob gesprochen so zu sein, dass die Wahrscheinlichkeit für eine eindeutige Lösbarkeit des GPS-Problems bei 50 Prozent liegt. Das zu beweisen ist eines unserer nächsten Projekte“, so Kemper. Bei drei oder weniger Satelliten im Sichtbereich funktioniert GPS-Navigation definitiv nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Geometrie und Eindeutigkeit</strong><br>Gelungen ist den Forschenden der Beweis, indem sie das GPS-Problem geometrisch charakterisierten. Sie fanden heraus, dass die Position des Empfängers nicht eindeutig bestimmt werden kann, wenn die Satelliten auf einem sogenannten zweischaligen Rotationshyperboloid liegen. Hierbei handelt es sich um eine gekrümmte Fläche, die in alle Richtungen geöffnet ist. Obwohl dies zunächst ein theoretisches Ergebnis ist, hat es praktische Auswirkungen, denn es ermöglicht, Ungenauigkeiten in der Positionsbestimmung besser zu verstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4072.msg566465#msg566465" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">GPS</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/tum-mathematische-beweise-fuer-exakte-gps-ortung/" data-wpel-link="internal">TUM: Mathematische Beweise für exakte GPS-Ortung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Genesis und LEO-PNT: ESA gibt den Startschuss für zwei neue Navigationsmissionen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/genesis-und-leo-pnt-esa-gibt-den-startschuss-fuer-zwei-neue-navigationsmissionen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Mar 2024 17:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[EGNOS]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[FutureNAV]]></category>
		<category><![CDATA[Galileo]]></category>
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		<category><![CDATA[OHB System AG]]></category>
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		<category><![CDATA[Satellitennavigation]]></category>
		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=137642</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die ESA hat am 19. März 2024 mit mehreren europäischen Unternehmen Verträge im Gesamtwert von 233 Mio. € für die Entwicklung von Genesis und ein LEO-PNT unterzeichnet, zwei neuen Missionen im Rahmen des FutureNAV-Programms, die Europa weltweit an der Spitze der Satellitennavigation halten wird. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Quelle: ESA 19. März 2024. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die ESA hat am 19. März 2024 mit mehreren europäischen Unternehmen Verträge im Gesamtwert von 233 Mio. € für die Entwicklung von Genesis und ein LEO-PNT unterzeichnet, zwei neuen Missionen im Rahmen des FutureNAV-Programms, die Europa weltweit an der Spitze der Satellitennavigation halten wird. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA 19. März 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GENESISmissionpatchESA.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Genesis Missionspatch. (Grafik: ESA)" data-rl_caption="" title="Genesis Missionspatch. (Grafik: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="260" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GENESISmissionpatchESA26.jpg" alt="Genesis Missionspatch. (Grafik: NASA)" class="wp-image-137637" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GENESISmissionpatchESA26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GENESISmissionpatchESA26-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GENESISmissionpatchESA26-100x100.jpg 100w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GENESISmissionpatchESA26-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Genesis Missionspatch. (Grafik: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">19. März 2024 &#8211; „Mit Genesis und LEO-PNT reagieren wir auf den schnell wachsenden Bedarf an einer widerstandsfähigeren und präziseren Navigation und stellen sicher, dass Europa in der globalen Satellitennavigation, dem größten nachgelagerten Raumfahrtmarkt, führend ist. Ich freue mich, dass unsere wettbewerbsfähige Industrie diese beiden Missionen zum Leben erweckt&#8220;, sagt Javier Benedicto, ESA-Direktor für Navigation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Auftrag für Genesis beläuft sich auf 76,6 Mio. €. Ein Konsortium von 14 Unternehmen unter der Leitung von OHB Italia S.p.A. (IT) ist mit der Entwicklung, Herstellung, Qualifizierung, Kalibrierung, dem Start und dem Betrieb des Genesis-Satelliten einschließlich aller Nutzlasten beauftragt. Diese Mission wird von Italien, Belgien, Frankreich, der Schweiz, Ungarn und dem Vereinigten Königreich unterstützt. Der Start des Genesis-Satelliten ist für 2028 geplant, gefolgt von einer jahrelangen wissenschaftlichen Nutzung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für LEO-PNT wurden zwei parallele Verträge über je 78,4 Mio. € für zwei End-to-End-Demonstratoren für die Positionierung, Navigation und Zeitmessung in der erdnahen Umlaufbahn (LEO-PNT) unterzeichnet. Die Verträge beinhalten den Entwurf und die Entwicklung von Satelliten und Nutzlasten, das Bodensegment, das Testnutzersegment und die Satelliten-Starts, den Betrieb, die Erprobung und die Demonstration der Dienste bei den Endnutzern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einer der Verträge für LEO-PNT wird von der GMV Aerospace and Defence S.A.U. geleitet. (ES), als Hauptauftragnehmer für das Gesamtsystem und OHB System AG (DE) als Hauptauftragnehmer und wichtiger Partner für das Raumfahrtsegment. Der andere Vertrag wird von Thales Alenia Space France S.A.S (FR) als Hauptauftragnehmer für das Gesamtsystem und Thales Alenia Space SPA (IT) als Hauptauftragnehmer für das Raumfahrtsegment geführt. An den beiden Konsortien sind mehr als 50 Einrichtungen aus 14 Ländern beteiligt, darunter auch industrielle Akteure mit langjähriger Erfahrung in der Raumfahrt, sowie neue Akteure, die neuartige Ansätze in der Raumfahrt verfolgen &#8211; eine Kombination aus Raumfahrtunternehmen, KMUs, die auch Vertreter*innen von Endnutzern einbeziehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste LEO-PNT-Satellit soll innerhalb von 20 Monaten nach dem Start in die Umlaufbahn gebracht werden, und die gesamte Konstellation soll bis 2027 in der Umlaufbahn sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Missionen wurden auf der ESA-Ministerratstagung 2022 im Rahmen des FutureNAV-Programms im ESA-Direktorat für Navigation genehmigt. FutureNAV ermöglicht es der ESA, auf Trends und Bedürfnisse im Bereich der Ortung, Navigation und Zeitmessung zu reagieren, und Europa, auf dem neuesten Stand der Satellitennavigationstechnologie zu halten.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GenesisSatelliteArtESASCorvaja2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Genesis über der Erde - künstlerische Darstellung. (Grafik: ESA/S. Corvaja)" data-rl_caption="" title="Genesis über der Erde - künstlerische Darstellung. (Grafik: ESA/S. Corvaja)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GenesisSatelliteArtESASCorvaja26.jpg" alt="Genesis über der Erde - künstlerische Darstellung. (Grafik: ESA/S. Corvaja)" class="wp-image-137640"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Genesis über der Erde &#8211; künstlerische Darstellung. (Grafik: ESA/S. Corvaja)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Genesis, ein fliegendes Observatorium zur Messung der Erde bis auf den Millimeter genau</strong><br>Genesis wird zu einem hochgradig verbesserten Internationalen terrestrischen Referenzrahmen (International Terrestrial Reference Frame; ITRF) der Erde mit einer Genauigkeit von 1 mm und einer Langzeitstabilität von 0,1 mm/Jahr beitragen und ein Koordinatensystem für die strengsten Navigationsanwendungen auf unserem Planeten liefern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ITRF dient als Referenz für alle Weltraum- und bodengestützten Beobachtungen für die Navigation und die Geowissenschaften. Ein aktualisierter ITRF wird unmittelbare Vorteile für Satelliten-basierte Systeme haben und sich auf Galileo-fähige Anwendungen in Bereichen wie Luftfahrt, Verkehrsmanagement, autonome Fahrzeuge, Ortung und Navigation auswirken.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GenesisInstrumentsESAFZonno.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Genesis Infografik (Grafik: ESA/F. Zonno)" data-rl_caption="" title="Genesis Infografik (Grafik: ESA/F. Zonno)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="311" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GenesisInstrumentsESAFZonno26.jpg" alt="Genesis Infografik (Grafik: ESA/F. Zonno)" class="wp-image-137635" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GenesisInstrumentsESAFZonno26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GenesisInstrumentsESAFZonno26-251x300.jpg 251w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Genesis Infografik (Grafik: ESA/F. Zonno)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus wird ein verbessertes ITRF unzähligen anderen Bereichen zugute kommen: Meteorologie, Vorhersage von Naturgefahren, Überwachung der Auswirkungen des Klimawandels, Landbewirtschaftung und Vermessung, Untersuchung von Gravitations- und nicht-Gravitationskräften, um nur ein paar Beispiele zu nennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die extreme Genauigkeit von Genesis wird durch die gemeinsame Lokalisierung der wichtigsten geodätischen (Erd-Mess-) Techniken erreicht: Satellitennavigation, sehr lange Basisinterferometrie, Laser-Reichweite per Satellit und möglicherweise DORIS an Bord eines gut kalibrierten Satelliten zusammengeführt werden, was es ermöglicht, Verzerrungen zu bestimmen und sie für eine überragende Präzision zu korrigieren. Synchronisiert werden die Instrumente durch einen ultra-stabilen Oszillator (USO).</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DiscoverLEOPNTESAFZonno.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="LEO-PNT Infografik (Grafik: ESA/F. Zonno)" data-rl_caption="" title="LEO-PNT Infografik (Grafik: ESA/F. Zonno)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="260" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DiscoverLEOPNTESAFZonno26.jpg" alt="LEO-PNT Infografik (Grafik: ESA/F. Zonno)" class="wp-image-137631" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DiscoverLEOPNTESAFZonno26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DiscoverLEOPNTESAFZonno26-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DiscoverLEOPNTESAFZonno26-100x100.jpg 100w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DiscoverLEOPNTESAFZonno26-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">LEO-PNT Infografik (Grafik: ESA/F. Zonno)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>LEO-PNT, ein belastbares Navigationssystem von Systemen</strong><br>LEO-PNT (Low Earth Orbit Positioning Navigation and Timing) ist eine kleine Konstellation von Demonstrationssatelliten, die in der Nähe der Erde fliegen und die Nutzung neuartiger Signale und Frequenzbänder testen wird, wodurch eine außergewöhnliche Widerstandsfähigkeit, Genauigkeit und Geschwindigkeit in der Navigation erreicht wird, die potenziell eine lange Liste neuer Anwendungen und Dienste ermöglichen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Konstellation wird die Vorteile der Zusammenarbeit mit Galileo und anderen globalen Navigationssatellitensystemen in einem mehrschichtigen Ansatz demonstrieren. LEO-PNT wird Signale sicherstellen, die die Robustheit der bestehenden GNSS in der mittleren Erdumlaufbahn verbessern, z.B. gegenüber Naturphänomenen und Interferenzen, und Dienste an Orten bereitstellen, die von den heutigen Satellitennavigationssystemen nicht erreicht werden können, wie z. B. tiefe Stadtgebiete und sogar Innenräume. Diese Mission wird auch die Fähigkeit einer LEO-Navigationskonstellation demonstrieren, um eine Überwachungsfunktion für Galileo- und EGNOS-Signale aus dem Weltraum zu bieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres Ziel dieser Mission ist es, die Interoperabilität von PNT mit offenen Kommunikationsstandards, einschließlich 5G/6G, zu demonstrieren und so die Tür zu neuen Anwendungen für Internet der Dinge, Notfalldienste und Daten mit geringer Latenz für Ortung und Zeitmessung zu öffnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Anwendungen die eine Navigationskonstellation in der erdnahen Umlaufbahn zusammen mit den bestehenden GNSS ermöglichen kann, reichen vom Verkehr, einschließlich Automobilen, autonomen Fahrzeugen, Bahn und maritimer und digitaler Mobilität im Allgemeinen, kritischer Infrastruktur, mobilen Geräten, der Verfolgung von Vermögenswerten oder Innenräumen.</p>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3875.msg560524#msg560524" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Neue Verträge</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Australien und Neuseeland unterzeichnen Vertrag im Wert von 187,4 Millionen US-Dollar mit Inmarsat für neuen SouthPAN Satellitendienst</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/australien-und-neuseeland-unterzeichnen-vertrag-im-wert-von-1874-millionen-us-dollar-mit-inmarsat-fuer-neuen-southpan-satellitendienst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 May 2023 05:53:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Australien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Satellitenortungsdienst wird ab 2027 auf einem der drei neuen I-8-Satelliten von Inmarsat bereitgestellt. Eine Pressemitteilung von Inmarsat. Quelle: Inmarsat (26. Mai 2023) via Business Wire (27. Mai 2023). London –(BUSINESS WIRE)– Alle wichtigen Industriezweige in Australien und Neuseeland, vom Transport- und Baugewerbe bis hin zur Rohstoffindustrie und Landwirtschaft, werden von den Vorteilen des neuen [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der Satellitenortungsdienst wird ab 2027 auf einem der drei neuen I-8-Satelliten von Inmarsat bereitgestellt. Eine Pressemitteilung von Inmarsat.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Inmarsat (26. Mai 2023) via Business Wire (27. Mai 2023).</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/I8SatInmarsat700.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="I-8-Satellit über der Erde - künstlerische Darstellung. (Videostill: Inmarsat)" data-rl_caption="" title="I-8-Satellit über der Erde - künstlerische Darstellung. (Videostill: Inmarsat)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/I8SatInmarsat260.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">I-8-Satellit über der Erde &#8211; künstlerische Darstellung. (Videostill: Inmarsat)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">London –(BUSINESS WIRE)– Alle wichtigen Industriezweige in Australien und Neuseeland, vom Transport- und Baugewerbe bis hin zur Rohstoffindustrie und Landwirtschaft, werden von den Vorteilen des neuen Satellitendienstes des Southern Positioning Augmentation Network (SouthPAN) profitieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Unterzeichnung eines Vertrags mit Inmarsat Australia für den neuen Dienst auf einem der drei neuen I-8-Satelliten von Inmarsat sind die SouthPAN-Partner Geoscience Australia und Toitū Te Whenua Land Information New Zealand der Weltklasse-Satellitenpositionierung für die südliche Hemisphäre einen Schritt näher gekommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SouthPAN bietet genaue, zuverlässige und sofortige Ortungsdienste in allen Land- und Seegebieten Australiens und Neuseelands, ohne dass eine Mobilfunk- oder Internetabdeckung erforderlich ist. Die Positionierungsgenauigkeit wird auf bis zu 10 Zentimeter verbessert. Die Early Open Services sind seit September 2022 verfügbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Signale werden ab 2027 über den Satelliten Inmarsat-8 ausgestrahlt, der den asiatisch-pazifischen Raum abdecken wird. Die Satelliten werden für Redundanz und Ausfallsicherheit im SouthPAN sorgen, um die kontinuierliche Übertragung von Signalen zu gewährleisten und die Entwicklung und Nutzung kritischer Anwendungen zu ermöglichen, die auf die hochpräzise Positionierung angewiesen sind. Ein zusätzlicher Satellitendienst wird ebenfalls beschafft werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Satelliten werden auch ein wichtiger Bestandteil eines für 2028 geplanten, für die Sicherheit von Menschenleben zertifizierten SouthPAN für die Luftfahrt und andere Anwendungen sein. Diese Dienste werden von Endnutzern in Anspruch genommen, die mit Operationen beschäftigt sind, bei denen Leben in Gefahr sein könnten, wie z. B. bei der Landung eines Flugzeugs.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Todd McDonell, Präsident von Inmarsat Global Government, sagte: „SouthPAN stellt ein außergewöhnliches Potenzial für die Region dar. Es kann Leben retten, indem es eine präzise Sicherheitsverfolgung ermöglicht, Landwirten helfen, ihre Produktivität durch die automatische Verfolgung von Geräten zu verbessern, oder sogar die Transportmanagementsysteme der Zukunft unterstützen. Wir können auf eine lange Geschichte bei der Bereitstellung von Diensten für Regierungen in den wichtigsten Momenten zurückblicken, und wir freuen uns, dass unsere Inmarsat-8-Satelliten dieses Erbe bis weit in die 2040er Jahre hinein fortsetzen werden.”</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Inmarsat</strong><br>Inmarsat stellt weltweit führende, innovative, fortschrittliche und außerordentlich zuverlässige globale mobile Kommunikationsdienste zur Verfügung, die in der Luft, auf See und an Land genutzt werden können. Damit lässt sich eine neue Generation kommerzieller, staatlicher und unternehmenskritischer Dienste realisieren. Inmarsat treibt die Digitalisierung der Schifffahrtsindustrie voran und macht so die Betriebsabläufe effizienter und sicherer als je zuvor. Damit läutet das Unternehmen für die Luftfahrt eine neue Ära der Fluggast-Bordservices ein und sorgt dafür, dass Flugzeuge mit einem Maximum an Effizienz und Sicherheit fliegen können. Darüber hinaus ermöglicht Inmarsat die zügige Ausbreitung des Internets der Dinge (Internet of Things, IoT) und die nächste Welle weltverändernder Technologien, die die vernetzte Gesellschaft unterstützen und zum Aufbau einer nachhaltigen Zukunft beitragen werden. Gegenwärtig entwickelt Inmarsat das erste multidimensionale Kommunikationsnetz der Zukunft, ORCHESTRA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im November 2021 kündigten Inmarsat und Viasat den geplanten Zusammenschluss der beiden Unternehmen an, um einen neuen Marktführer auf dem Gebiet der globalen Kommunikation zu schaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19638.msg549599#msg549599" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Inmarsat</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Russland strebt engere Zusammenarbeit mit China in der Satellitennavigation an</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/russland-strebt-engere-zusammenarbeit-mit-china-in-der-satellitennavigation-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Mar 2023 08:40:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Chinesische Fahne in der ISS. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quellen: RIA Nowosti, TASS, yandex.ru 21. März 2023. Moskau/ISS, 21. März 2023 &#8211; Russland strebt eine engere Zusammenarbeit mit China in der Satellitennavigation an. Ziel sei es, das russische GLONASS- und das chinesische Beidou-System miteinander kompatibel zu machen und gemeinsam künftige Zusatzsysteme zu entwickeln, berichten [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Chinesische Fahne in der ISS. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Quellen: RIA Nowosti, TASS, yandex.ru 21. März 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GLONASSGruppierungglonassiacru60.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="GLONASS-Satelliten-Gruppierung. (Bild: glonass-iac.ru)" data-rl_caption="" title="GLONASS-Satelliten-Gruppierung. (Bild: glonass-iac.ru)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GLONASSGruppierungglonassiacru26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">GLONASS-Satelliten-Gruppierung. (Bild: glonass-iac.ru)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Moskau/ISS, 21. März 2023 &#8211; Russland strebt eine engere Zusammenarbeit mit China in der Satellitennavigation an. Ziel sei es, das russische GLONASS- und das chinesische Beidou-System miteinander kompatibel zu machen und gemeinsam künftige Zusatzsysteme zu entwickeln, berichten russische Medien am Montag. Sie berufen sich dabei auf das offizielle Portal für Rechtsinformationen der Moskauer Regierung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darin heißt es, die Raumfahrtbehörde GK Roskosmos und das Außenministerium würden beauftragt, mit der chinesischen Seite dazu Gespräche zu führen und eine entsprechende Vereinbarung vorzubereiten. Federführend sei dabei von russischer Seite Roskosmos-Generaldirektor Juri Borissow.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Inzwischen ist erstmals auch eine chinesische Fahne in der Internationalen Raumstation ISS gezeigt worden. Sie wurde anlässlich des derzeitigen Moskau-Besuches des chinesischen Präsidenten Xi Jinping zusammen mit der russischen Fahne in der Aussichtsplattform der Station vor dem Hintergrund der Erde fotografiert, meldet der russische Kosmonaut Dmitri Petelin, der auch als Sonderkorrespondent der Nachrichtenagentur TASS fungiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Gerhard Kowalski</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4142.msg546185#msg546185" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">GloNaSS (Globalnaja Nawigationnaja Sputnikowaja Sistema)</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>EUSPA: Hochpräziser Dienst von Galileo (High Accuracy Service – HAS) jetzt einsatzbereit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/euspa-hochpraeziser-dienst-von-galileo-high-accuracy-service-has-jetzt-einsatzbereit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2023 18:41:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Satellitennavigationssystem]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=121353</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der hochpräzise Dienst von Galileo (High Accuracy Service – HAS) ist jetzt einsatzbereit und bietet eine noch nie dagewesene Ortungsgenauigkeit. Eine Pressemitteilung der EUSPA. Quelle: EUSPA 24. Januar 2023. Prag, den 24. Januar 2023 &#8211; Der neue bahnbrechende Dienst des EU-Ortungssystems ist jetzt verfügbar, wie der für den Binnenmarkt zuständige EU-Kommissar Thierry Breton auf der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der hochpräzise Dienst von Galileo (High Accuracy Service – HAS) ist jetzt einsatzbereit und bietet eine noch nie dagewesene Ortungsgenauigkeit. Eine Pressemitteilung der EUSPA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: EUSPA 24. Januar 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Prag, den 24. Januar 2023 &#8211; Der neue bahnbrechende Dienst des EU-Ortungssystems ist jetzt verfügbar, wie der für den Binnenmarkt zuständige EU-Kommissar Thierry Breton auf der jährlichen Europäischen Weltraumkonferenz in Brüssel bekannt gab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Inbetriebnahme des hochpräzisen Dienstes von Galileo (High Accuracy Service – HAS) erreicht das Satellitensystem der Europäischen Union ein noch nie dagewesenes Niveau, das den Nutzern eine Genauigkeit von weniger als einem Meter in den meisten Teilen der Erde bietet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neue Technologien wie UAV und autonome Fahrzeuge erfordern ein hohes Maß an Genauigkeit für eine bessere Navigation, Sicherheit und ein effizientes Verkehrsmanagement. Darüber hinaus wird eine höhere Ortungsgenauigkeit innovative Anwendungen im Verkehrswesen, in der Landwirtschaft, der Geodäsie, der Unterhaltung und vielen anderen Bereichen ermöglichen. In Anbetracht dieser Markttrends und zur Stärkung der digitalen Wirtschaft der Union hat die Agentur der Europäischen Union für das Weltraumprogramm gemeinsam mit der Europäischen Kommission (GD DEFIS und die JRC) und der Europäischen Weltraumorganisation den hochpräzisen Dienst von Galileo entwickelt und getestet. Der Galileo HAS wird sich zu einer tragenden Säule für Anwendungen entwickeln, die präzise und verlässliche Positionsdaten benötigen. Dazu gehören sektorbezogene Maßnahmen der EU und auch nationale Strategien der EU-Mitgliedstaaten. „Dieser neue Dienst wurde dank der herausragenden Zusammenarbeit und des Engagements der Teams aller beteiligten Partner ermöglicht,“ erklärte EUSPA-Exekutivdirektor Rodrigo da Costa.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Galileo HAS ist ein neuer, verbesserter Dienst des globalen Satellitennavigationssystems der EU, der unter nominalen Nutzungsbedingungen eine typische Genauigkeit von weniger als ein paar Dezimetern (&lt;25 cm horizontal) bietet. Der Dienst wird direkt über das Galileo-Signal im Weltraum (E6-B) und über das Internet übertragen. Mit dem HAS ist Galileo die erste Konstellation weltweit, die einen hochgenauen Dienst global und direkt über das Signal im Weltraum bereitstellen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wer kann diesen Dienst nutzen?</strong><br>Der Dienst ist für alle Nutzer frei zugänglich, die über einen Empfänger verfügen, der die im E6-B-Signal und über das Internet ausgestrahlten HAS-Korrekturen verarbeiten kann. Die genauen Korrekturen des Galileo HAS werden es den Nutzern des Dienstes ermöglichen, die Abweichung im Zusammenhang mit der Umlaufbahn und den Uhren, die über die Navigationsnachrichten des offenen Galileo-Dienstes und die Navigationsdaten des GPS-Standardortungsdienstes bereitgestellt werden, zu verringern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Mit dem Galileo HAS sind wir bereit, das volle Potenzial neuer Technologien wie Drohnen auszuschöpfen und das autonome Fahren der Realität näher zu bringen“, erklärt der Exekutivdirektor der EUSPA, Rodrigo da Costa. „Bei der EUSPA besteht unsere Aufgabe darin, den Weltraum mit dem Bedarf der Nutzer zu verbinden. Mit der Einführung dieses neuen Dienstes haben wir eine klare Marktnachfrage nach präziser, robuster und zuverlässiger Navigation bedient&#8220;, schließt er.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle Unterlagen im Zusammenhang mit dem HAS und zusätzliche Informationen über die Galileo-Dienste finden Sie auf der Website des Europäischen GNSS-Dienstezentrums. <a href="https://www.euspa.europa.eu/sites/default/files/de_the_galileo_high_accuracy_service_has_is_now_operational.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Klicken Sie hier</a>, um mehr über den Galileo HAS zu erfahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über die Agentur der Europäischen Union für das Weltraumprogramm (EUSPA)</strong><br>Die Agentur der Europäischen Union für das Weltraumprogramm (EUSPA) erbringt zuverlässige und sichere europäische Satellitennavigationsdienste, fördert die Vermarktung von Galileo-, EGNOS- und Copernicus-Daten und -diensten, koordiniert das künftige staatliche Satellitenkommunikationsprogramm GOVSATCOM und betreibt ab 2023 das Frontoffice für die Beobachtung und Verfolgung von Objekten im Weltraum (Space Surveillance and Tracking, SST) des EU-Weltraumprogramms. Die EUSPA ist für die Sicherheitsakkreditierung sämtlicher Komponenten des EU-Weltraumprogramms zuständig. Durch die Förderung der Entwicklung eines innovativen und wettbewerbsfähigen Raumfahrtsektors und die Zusammenarbeit mit der gesamten Weltraumszene der EU leistet die EUSPA einen Beitrag zum europäischen Grünen Deal, zum digitalen Wandel, zur Sicherheit sowie zum Schutz der Union und ihrer Bürger und stärkt dabei zugleich ihre Unabhängigkeit und Widerstandsfähigkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4144.msg544047#msg544047" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Galileo SNS II</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/euspa-hochpraeziser-dienst-von-galileo-high-accuracy-service-has-jetzt-einsatzbereit/" data-wpel-link="internal">EUSPA: Hochpräziser Dienst von Galileo (High Accuracy Service – HAS) jetzt einsatzbereit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<title>Erdbeobachtung im Mittelpunkt der 2. Aufforderung der EUSPA zur Einreichung von Vorschlägen im Rahmen von Horizont Europa</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erdbeobachtung-im-mittelpunkt-der-2-aufforderung-der-euspa-zur-einreichung-von-vorschlaegen-im-rahmen-von-horizont-europa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Nov 2022 18:44:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Ausschreibung in Höhe von 48,1 Millionen Euro, die sich an KMU, Hochschulen und öffentliche Akteure richtet, zielt unter anderem darauf ab, nachgelagerte Fähigkeiten zu stärken und den öffentlichen Sektor der EU zu modernisieren, indem innovative Lösungen auf der Grundlage von Galileo, Copernicus, EGNOS und GOVSATCOM angeboten werden. Eine Pressemitteilung der EUSPA. Quelle: EUSPA 8. [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Ausschreibung in Höhe von 48,1 Millionen Euro, die sich an KMU, Hochschulen und öffentliche Akteure richtet, zielt unter anderem darauf ab, nachgelagerte Fähigkeiten zu stärken und den öffentlichen Sektor der EU zu modernisieren, indem innovative Lösungen auf der Grundlage von Galileo, Copernicus, EGNOS und GOVSATCOM angeboten werden. Eine Pressemitteilung der EUSPA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: EUSPA 8. November 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Sentinel3ESAATGmedialabv22k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Copernicus Sentinel-3 Erdbeobachtungssatellit über der Erde - künstlerische Darstellung (Bild: ESA/ATG medialab)" data-rl_caption="" title="Copernicus Sentinel-3 Erdbeobachtungssatellit über der Erde - künstlerische Darstellung (Bild: ESA/ATG medialab)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Sentinel3ESAATGmedialabv226.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Copernicus Sentinel-3 Erdbeobachtungssatellit über der Erde &#8211; künstlerische Darstellung (Bild: ESA/ATG medialab)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">8. November 2022 &#8211; „Horizont Europa“ ist das zentrale Finanzierungsprogramm der Europäischen Union für Forschung und Innovation. Es fördert wissenschaftliche Exzellenz, generiert Wissen und Technologien und bietet das geeignete Umfeld, um großartige Ideen in konkrete Produkte und Dienstleistungen umzusetzen, die neue Arbeitsplätze schaffen und unserer Wirtschaft ein nachhaltiges Wachstum sichern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Getreu ihrer Mission, „den Weltraum mit den Bedürfnissen der Nutzer zu verknüpfen“, hat die EUSPA ihre zweite Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen im Rahmen von Horizont Europa mit einem Gesamtwert von 48,1 Millionen Euro veröffentlicht, um die Entwicklung innovativer nachgelagerter Raumfahrtanwendungen zu fördern. Diese Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen wird die Mehrwertdaten und -dienste des EU-Weltraumprogramms hervorbringen, nämlich Galileo, EGNOS und Copernicus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie wird sich auf Schlüsselbereiche konzentrieren, unter anderem die Nutzung von Galileo und EGNOS in intelligenten Mobilitätsanwendungen sowie die Verschmelzung von Copernicus-Daten mit künstlicher Intelligenz, um die europäische Datenwirtschaft anzukurbeln und zur Modernisierung des öffentlichen Sektors der EU beizutragen. Zum ersten Mal wird die Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen darauf abzielen, Satcom-Anwendungsfälle auf der Grundlage des geplanten GOVSATCOM-Systems bereitzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen stellt eine einzigartige Gelegenheit für die nachgelagerte europäische Weltraumindustrie, einschließlich KMU und Hochschulen, aber auch öffentliche Akteure (z. B. regionale und/oder lokale Behörden, Infrastrukturanbieter, Katastrophenschutzorganisationen usw.) dar, neue weltraumgestützte innovative Anwendungen in der EU zu entwickeln und kommerzielle und soziale Vorteile anzubieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es folgt eine Aufschlüsselung der Verteilung der Mittel nach einzelnen Themenbereichen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>EGNSS-Anwendungen für Smart Mobility (Innovationsmaßnahme), 9,5 Millionen Euro</li>



<li>Öffentlicher Sektor als Nutzer von Galileo und/oder Copernicus (Präkommerzielle Auftragsvergabe), 5,2 Millionen Euro</li>



<li>Copernicus-Downstream-Anwendungen und die Europäische Datenwirtschaft (Innovationsmaßnahme), 9,6 Millionen Euro</li>



<li>Copernicus-Datenaufnahme im großen Maßstab mit KI und HPC (Forschungs- und Innovationsmaßnahme), 9,6 Millionen Euro</li>



<li>Entwicklung weltraumgestützter Downstream-Anwendungen mit internationalen Partnern (Forschungs- und Innovationsmaßnahme), 5,1 Millionen Euro</li>



<li>Entwicklungen und Vorführungen des GOVSATCOM-Dienstes (Forschungs- und Innovationsmaßnahme), 9,1 Millionen Euro</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Besuchen Sie <a href="https://ec.europa.eu/info/funding-tenders/opportunities/portal/screen/opportunities/topic-search;callCode=HORIZON-EUSPA-2022-SPACE;freeTextSearchKeyword=;matchWholeText=true;typeCodes=1;statusCodes=31094501,31094502,31094503;programmePeriod=null;programCcm2Id=null;programDivisionCode=null;focusAreaCode=null;destination=null;mission=null;geographicalZonesCode=null;programmeDivisionProspect=null;startDateLte=null;startDateGte=null;crossCuttingPriorityCode=null;cpvCode=null;performanceOfDelivery=null;sortQuery=sortStatus;orderBy=asc;onlyTenders=false;topicListKey=callTopicSearchTableState" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">EU-Portal für Förder- und Ausschreibungsmöglichkeiten</a> für detaillierte Informationen über den EUSPA-Aufruf und die verfügbaren Themen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Abgabefrist für Bewerbungen ist der 2. März 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über die Agentur der Europäischen Union für das Weltraumprogramm (EUSPA)</strong><br>Die Agentur der Europäischen Union für das Weltraumprogramm (EUSPA) erbringt zuverlässige und sichere europäische Satellitennavigationsdienste, fördert die Vermarktung von Galileo-, EGNOS- und Copernicus-Daten und -diensten, koordiniert das künftige staatliche Satellitenkommunikationsprogramm GOVSATCOM und betreibt ab 2023 das Frontoffice für die Beobachtung und Verfolgung von Objekten im Weltraum (Space Surveillance and Tracking, SST) des EU-Weltraumprogramms. Die EUSPA ist für die Sicherheitsakkreditierung sämtlicher Komponenten des EU-Weltraumprogramms zuständig. Durch die Förderung der Entwicklung eines innovativen und wettbewerbsfähigen Raumfahrtsektors und die Zusammenarbeit mit der gesamten Weltraumszene der EU leistet die EUSPA einen Beitrag zum europäischen Grünen Deal, zum digitalen Wandel, zur Sicherheit sowie zum Schutz der Union und ihrer Bürger und stärkt dabei zugleich ihre Unabhängigkeit und Widerstandsfähigkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9380.msg540261#msg540261" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">EU &#8211; Space Policy auf EU-Ebene</a></li>
</ul>
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		<title>ESA: Präzisere Satellitennavigation für Smartphones</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-praezisere-satellitennavigation-fuer-smartphones/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jul 2022 10:28:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Satellitennavigation hat die Art und Weise, wie Menschen leben und arbeiten, grundlegend verändert. Da aber die meisten von uns über ihre Smartphones darauf zugreifen, ist die tatsächliche Genauigkeit der Positionsbestimmung noch stark verbesserungswürdig. Eine Information der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Quelle: ESA 25. Juli 2022. 25. Juli 2022 &#8211; Die ESA hat ein Projekt geleitet, [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Satellitennavigation hat die Art und Weise, wie Menschen leben und arbeiten, grundlegend verändert. Da aber die meisten von uns über ihre Smartphones darauf zugreifen, ist die tatsächliche Genauigkeit der Positionsbestimmung noch stark verbesserungswürdig. Eine Information der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA 25. Juli 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ArrayantennasforsmartphonesatnavESASJMPhotography2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Array-Antennen für Smartphone-Satellitennavigation. (Bild: ESA - SJM Photography)" data-rl_caption="" title="Array-Antennen für Smartphone-Satellitennavigation. (Bild: ESA - SJM Photography)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ArrayantennasforsmartphonesatnavESASJMPhotography26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Array-Antennen für Smartphone-Satellitennavigation. (Bild: ESA &#8211; SJM Photography)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">25. Juli 2022 &#8211; Die ESA hat ein Projekt geleitet, in dem untersucht wurde, ob ein aus dem Satellitendesign übernommener Ansatz mit Gruppenantennen eine bessere Positionsbestimmung für zukünftige Smartphones, Tablets, Drohnen und andere Massenmarktgeräte ermöglichen könnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle derzeit in Europa verkauften Smartphones sollten die europäische Galileo-Konstellation verwenden. Sie ist heute das präziseste Satellitennavigationssystem der Welt und bietet mehr als 3 Milliarden Nutzer*innen auf der ganzen Welt eine metergenaue Ortung. Allerdings erreichen die Nutzer*innen von Smartphones in der Regel nicht die gleiche Präzision wie die Nutzer*innen von speziellen Satellitennavigationsempfängern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Satellitennavigation ist nur eine von vielen verschiedenen Funktionen, für die unsere Smartphones entwickelt wurden, sodass ihr typischer Ortungsfehler ziemlich hoch ist“, sagt die Antenneningenieurin Victoria Iza, die das Projekt für die ESA leitet.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CircuitboardforsmartphoneESASJMPhotography2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Smartphone-Platine. (Bild: ESA - SJM Photography)" data-rl_caption="" title="Smartphone-Platine. (Bild: ESA - SJM Photography)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CircuitboardforsmartphoneESASJMPhotography26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Smartphone-Platine. (Bild: ESA &#8211; SJM Photography)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„In der Praxis ist die Genauigkeit von der Umgebung abhängig. Am schlechtesten ist sie in bebauten Gebieten und Straßenschluchten, wo ein Teil des Himmels verdeckt ist. Der Ortungsfehler kann bis zu 10 m oder sogar noch höher steigen – das reicht zwar immer noch aus, um die richtige Straße zu finden, aber nur gerade so. Wenn man nämlich ein Smartphone auseinandernimmt, sieht man, dass die Navigationsfunktion von einer einzigen Antenne abhängt, die kleiner als eine Mini-Sim-Karte ist.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir haben im Rahmen des AMELIE-Projekts (Advanced Multi-Frequency Low-Cost, High Gain GNSS Antennas for next generation of Mass-Market Devices) die Anzahl der Navigationsantennen erhöht und jeweils eine auf jeder Seite der Platine vorsichtig platziert, um die Tasten und den Lautsprecher des Telefons zu umgehen. Dann haben wir ihre Eingänge mit einem für Satellitenantennen üblichen Gruppenansatz zusammengeführt. Wir wollten die Leistung bei der Geolokalisierung, der Signalverstärkung und der Phase verbessern, damit sie für Geräte der nächsten Generation geeignet sind.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ursprüngliche Konzept stammt vom <a href="https://www.iis.fraunhofer.de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS</a> und wurde durch das Navigation Innovation and Support Programme (<a href="https://navisp.esa.int/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NAVISP</a>) der ESA unterstützt, das neue Konzepte im Bereich der Ortung, Navigation und Zeitmessung untersucht. Das deutsche Unternehmen <a href="https://teleorbit.eu/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">TeleOrbit</a> fungierte bei dem Projekt als Hauptauftragnehmer.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TestingGalileoappsESAGPorterCCBYSA30IGO2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Prüfung der Smartphone-Satellitennavigation. (Bild: ESA–G. Porter, CC BY-SA 3.0 IGO)" data-rl_caption="" title="Prüfung der Smartphone-Satellitennavigation. (Bild: ESA–G. Porter, CC BY-SA 3.0 IGO)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TestingGalileoappsESAGPorterCCBYSA30IGO26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Prüfung der Smartphone-Satellitennavigation. (Bild: ESA–G. Porter, CC BY-SA 3.0 IGO)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Unser Team arbeitet normalerweise an großen Satellitenantennen, daher ist dies ein interessanter Wechsel hin zu kleineren, kostengünstigen Geräten für den Massenmarkt“, fügt Victoria Iza hinzu. „Und letztendlich wird der Erfolg durch die Erfahrung der Endbenutzer*innen definiert. Das bedeutete, dass das Projektteam nicht nur im Labor, sondern auch im Freien eine Reihe von Geh- und Fahrversuchen durchführen musste.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Tests fanden in und um Nürnberg statt, wo TeleOrbit und das Fraunhofer-IIS angesiedelt sind. Matthias Overbeck vom Fraunhofer-IIS erklärt: „Wir nutzten unsere Absorberkammer für die Bewertung von Antennenmustern und der Abschwächung von Mehrwegsignalen, aber wir unternahmen auch Spaziergänge und Fahrten durch eine Vielzahl unterschiedlicher Umgebungen, vom bebauten Stadtzentrum über enge Straßen bis hin zu weniger bevölkerten Gebieten unter freiem Himmel.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Vieles hängt von der Umgebung ab, da hohe Gebäude die GNSS-Signale abschatten, während alle Arten von Objekten die Signale ebenfalls reflektieren. Diese Mehrwegsignale verringern auch die Genauigkeit der Ortung.“</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/OutdoorpedestriantestingESA.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Tests im Freien für Fußgänger. (Bild: ESA)" data-rl_caption="" title="Tests im Freien für Fußgänger. (Bild: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/OutdoorpedestriantestingESA26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Tests im Freien für Fußgänger. (Bild: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Außerdem haben die Feldtests ergeben, wie wichtig die Einbeziehung der Benutzer*innen ist, denn die Platzierung des Smartphones in der Hand der Benutzer*innen beeinflusst das Verhalten und die Leistung der AMELIE-Antenne.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Team hat zwei Arten von Antennen getestet: ein Dualband-Design mit zwei separaten Frequenzbändern, das eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber herkömmlichen Empfängern für Smartphones bietet, da Fehler durch die Ionosphäre, eine elektrisch aktive atmosphärische Schicht, ausgeglichen werden können, und eine Multiband-Version, mit der bis zu fünf Frequenzbänder der Konstellationen GPS, GLONASS und BeiDou sowie Galileo genutzt werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Einsatz im Auto hat das Team auch eine Keramikhalterung untersucht, die den Fokus der Antennen auf die Satellitensignale optimiert und gleichzeitig das Telefon in einem optimalen Winkel von 30° hält.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei erreichte das Team einen maximalen Ortungsfehler von 1 m, eine zehnfach bessere Genauigkeit. Sie wollen in einem nächsten Schritt direkt mit einem Smartphone-Hersteller zusammenarbeiten, um herauszufinden, welche Fläche maximal für die Navigationsfunktionalität zur Verfügung steht. Dabei muss auch berücksichtigt werden, dass die Leistung der Antennen durch benachbarte Komponenten beeinträchtigt werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie sprechen auch Drohnenunternehmen an, bei denen der Platz weniger beschränkt ist und die zusätzliche Leistung der Gruppenantennen einen deutlichen Marktvorteil bedeuten könnte.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/NAVISPfordrivingESAFBagiana.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="NAVISP (Bild: ESA-F. Bagiana)" data-rl_caption="" title="NAVISP (Bild: ESA-F. Bagiana)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/NAVISPfordrivingESAFBagiana26.jpg" alt=""/></a><figcaption>NAVISP (Bild: ESA-F. Bagiana)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über NAVISP</strong><br>Viele der Experten, die das Galileo-Satellitennavigationssystem entworfen und betreut haben, unterstützen jetzt europäische Spitzenunternehmen bei der Entwicklung neuer Navigationstechnologien und -dienste. Das Ergebnis ist das Navigation Innovation and Support Programme (NAVISP) der ESA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">NAVISP befasst sich mit allen möglichen cleveren Ideen für die Zukunft der Navigation: Möglichkeiten zur Verbesserung der Satellitennavigation, alternative Ortungssysteme sowie neue Navigationsdienste und -anwendungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Zusammenarbeit mit der europäischen Industrie und Forschung wurden bisher mehr als 200 NAVISP-Projekte initiiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3426.msg535390#msg535390" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/esa-praezisere-satellitennavigation-fuer-smartphones/" data-wpel-link="internal">ESA: Präzisere Satellitennavigation für Smartphones</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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