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	<title>Satellitennavigationssystem &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Satellitennavigationssystem &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Thales: Zentrale Rolle bei Bereitstellung von Cybersicherheit für GALILEO Second Generation</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Jul 2023 06:56:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Thales hat von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) im Namen der EUSPA (EU Agency for the Space Programme) und der Europäischen Union, vertreten durch die Europäische Kommission, zwei bedeutende Aufträge im Bereich der Cybersicherheit für das Programm GALILEO Second Generation (G2G) erhalten. Eine Pressemitteilung von Thales. Quelle: Thales (20. Juli 2023) via Business Wire (21. Juli [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Thales hat von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) im Namen der EUSPA (EU Agency for the Space Programme) und der Europäischen Union, vertreten durch die Europäische Kommission, zwei bedeutende Aufträge im Bereich der Cybersicherheit für das Programm GALILEO Second Generation (G2G) erhalten. Eine Pressemitteilung von Thales.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Thales (20. Juli 2023) via Business Wire (21. Juli 2023).</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SECMONThalesGALILEOthales2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Sylvain Loddo - Head of Galileo Ground Segment Management Office, Ennio Guarino - Head of Galileo and EGNOS Programme Department, Lionel SALMON – Cybersecurity of Information Systems Director and Alexandra POREZ – Thales GALILEO Programme Director. (Bild: Thales)" data-rl_caption="" title="Sylvain Loddo - Head of Galileo Ground Segment Management Office, Ennio Guarino - Head of Galileo and EGNOS Programme Department, Lionel SALMON – Cybersecurity of Information Systems Director and Alexandra POREZ – Thales GALILEO Programme Director. (Bild: Thales)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SECMONThalesGALILEOthales26.jpg" alt="Sylvain Loddo - Head of Galileo Ground Segment Management Office, Ennio Guarino - Head of Galileo and EGNOS Programme Department, Lionel SALMON – Cybersecurity of Information Systems Director and Alexandra POREZ – Thales GALILEO Programme Director. (Bild: Thales)" class="wp-image-129027"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Sylvain Loddo &#8211; Head of Galileo Ground Segment Management Office, Ennio Guarino &#8211; Head of Galileo and EGNOS Programme Department, Lionel SALMON – Cybersecurity of Information Systems Director and Alexandra POREZ – Thales GALILEO Programme Director. (Bild: Thales)</figcaption></figure>



<p>Paris, 20. Juli 2023 &#8211; Zusammen haben die Verträge einen Gesamtwert von mehr als 60 Millionen Euro (ohne Optionen) und untermauern die Schlüsselrolle des Unternehmens für die Cybersicherheit der zweiten Generation des GALILEO-Programms, um besser auf heutige und zukünftige Bedrohungen kritischer Satellitensysteme reagieren zu können. Thales wird für alle Sicherheits- und Resilienzkomponenten von G2G verantwortlich sein: Architektur, Sicherheitsausrüstung und Schutz vor Cyberangriffen durch Erkennung und Bekämpfung.</p>



<p>Am 17. Mai 2023 erhielt Thales den Zuschlag für die Sicherheitsüberwachung der G2G-Systeminfrastruktur.</p>



<p>Die Vergabe folgt auf den Auftrag über die Spezifikation und den Entwurf der Cybersicherheit für das Galileo-System der zweiten Generation (G2G System Engineering and Technical Assistance for Security and PRS2), der am 17. April 2023 bestätigt wurde. Die Lösung wird die Performance des Galileo-Systems der zweiten Generation durch die Einführung neuer Dienste, verstärkte Ausfallsicherheit, und eine robustere Sicherheit für den PRS-Navigationsdienst für staatliche Nutzer erheblich verbessern.</p>



<p>Als wichtiger Partner der ESA, der die Sicherheit des GALILEO-Systems gewährleistet, und als europäischer Marktführer im Segment der Cybersicherheit arbeitet Thales seit mehr als 20 Jahren mit der ESA zusammen, um zur Sicherheit des GALILEO-Programms beizutragen – dem größten europäischen Satellitenprogramm, das hoheitliche und kritische Navigationsdienste bereitstellt.</p>



<p><strong>Europas größtes Programm zur Überwachung der Sicherheit von Satellitensystemen</strong><br>Im Rahmen von G2G IOV SECMON leitet Thales das Konsortium, zu dem auch der italienische Konzern Leonardo gehört, um den Umfang der Sicherheitsüberwachung zu erweitern und die neuen Assets in das G2G-System zu integrieren. Außerdem wird Thales eine automatisierte Reaktion auf Vorfälle sowie eine Überwachung des Netzwerkverkehrs einführen.. Um diese Herausforderung zu bewältigen, wird Thales eine Lösung auf der Grundlage einer skalierbaren, flexiblen Architektur bereitstellen, die auf der Cybels-Produktreihe für die Sicherheitsüberwachung aufbaut und Big-Data-Funktionen integriert.</p>



<p><strong>Ein Cybersicherheits-Auftrag für verbesserten Schutz vor Quantenbedrohungen</strong><br>Quantencomputer, die dazu in der Lage sind, bestehende kryptografische Algorithmen zu knacken, stellen eine neue Bedrohung für die langfristige Datensicherheit dar. Thales wurde über das von ihm geleitete Konsortium von der ESA beauftragt, seine weltweit anerkannte Expertise im Bereich der Kryptographie zu nutzen, um eine neue Generation von Post-Quantum-Verschlüsselungslösungen zu spezifizieren.</p>



<p>Im Rahmen des Vertrags „G2G System Engineering and Technical Assistance for security and PRS“ wird Thales die Cybersicherheit für das G2G-System spezifizieren – unter Berücksichtigung von neuen Bedrohungen für Raumfahrtsysteme, Anforderungen an die Sicherheitswartung sowie Verbesserungen des PRS-Dienstes für staatliche Nutzer – und die Zertifizierung des Systems vorbereiten. Zu den größten Herausforderungen gehört der reibungslose Übergang von G1G zu G2G und die Beibehaltung der bisherigen Sicherheit und Performance des G1G-System für die Mitgliedstaaten.</p>



<p>„Thales dankt der ESA für ihr anhaltendes Vertrauen in die Expertise des Thales Konzerns in den Bereichen Raumfahrtsysteme und Cybersicherheit für kritische Systeme. Diese Aufträge zur Gewährleistung der Sicherheit für die zweite Galileo-Generation werden Europa ein robusteres System mit verbessertem Schutz vor Quantenbedrohungen verschaffen, die eine bedeutende Herausforderung für die Raumfahrtindustrie in den kommenden Jahrzehnten darstellen. Darüber hinaus werden sie die einzigartige Big-Data-Expertise von Thales nutzen, um eine effektivere Sicherheitsüberwachung des weltweit führenden Satellitenpositionierungssystems bereitzustellen“, kommentiert Pierre-Yves Jolivet, Vice President Cyber Solutions, Thales.</p>



<p>Vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen hat das Thema Cybersicherheit von Satellitensystemen für Satellitenbetreiber und Raumfahrtagenturen an Bedeutung gewonnen. Heute befinden sich bereits Tausende von Satelliten im Orbit. Da sich die Einsatzmöglichkeiten vervielfachen – vom IoT bis hin zu Anwendungen im Verteidigungsbereich –, werden in den kommenden zehn Jahren laut Schätzungen etwa 10.000 weitere Satelliten hinzukommen.</p>



<p>Durch die Unterzeichnung dieser beiden Verträge wird das Know-how von Thales auf dem Gebiet der skalierbaren und flexiblen Architekturen und Sicherheitskomponenten sowie des Schutzes vor Cyberangriffen dazu beitragen, die Fähigkeiten des G2G-Programms zur Erkennung und Reaktion auf neue Cyberbedrohungen zu verbessern.</p>



<p>Parallel dazu hat Thales Alenia Space zusammen mit seinem europäischen Konsortium wichtige Aufträge über die Entwicklung und Konstruktion des G2G Ground Mission Segment und die Durchführung von Systementwicklungsaktivitäten erhalten. Zudem stellt das Unternehmen sechs der zwölf Satelliten der Konstellation bereit.</p>



<p><strong>Cybersicherheit bei Thales</strong><br>Als weltweiter Marktführer im Bereich der Cybersicherheit ist Thales auf jeder Ebene der Cyber-Wertschöpfungskette tätig und bietet Lösungen an, die von der Risikobewertung bis hin zum Schutz kritischer Infrastrukturen reichen und durch umfangreiche Fähigkeiten zur Erkennung und Bekämpfung von Bedrohungen unterstützt werden. Das Angebot des Unternehmens umfasst drei Produkt- und Dienstleistungsfamilien im Bereich der Cybersicherheit, die im Jahr 2022 einen Umsatz von 1,5 Milliarden Euro erzielten:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Globale Sicherheitsprodukte rund um die CipherTrust Data Security Platform, die SafeNet Trusted Access Identity &amp; Access Management as a Service-Lösung sowie die breiteren Cloud-Schutz- und Lizenzierungsangebote</li>



<li>Staatliche Schutzlösungen wie Verschlüsselungsgeräte und Sensoren zum Schutz kritischer Informationssysteme</li>



<li>Cybels-Lösungsportfolio, ein breites Spektrum an Cybersicherheits-Dienstleistungen wie Risikobewertung, Schulung und Simulation sowie Erkennung und Bekämpfung von Cyberangriffen</li>
</ol>



<p>Thales bringt mehr als 40 Jahre Erfahrung in der Cybersicherheit und der Raumfahrt mit und verfolgt bei den Produkten, die es für Satellitenbetreiber und Raumfahrtorganisationen entwickelt, die Grundsätze der „Cybersicherheit durch Design“. Mit mehr als 4.000 Cybersicherheitsspezialisten trägt Thales dazu bei, die Sicherheit von Satellitensystemen für nationale und europäische Raumfahrtprogramme – insbesondere das europäische Satellitennavigationsprogramm Galileo – und auf internationaler Ebene zu gewährleisten. Mit seinem vereinten Know-how bei hochmodernen Satellitensystemen und Cybersicherheitslösungen, die modernste Militärtechnologien verwenden, bietet Thales Regierungen, Institutionen und Unternehmenskunden ein umfangreiches Spektrum an Cybersicherheitslösungen für einen zuverlässigen Schutz sämtlicher Komponenten eines Raumfahrtsystems. Im April 2023 präsentierte Thales auf der CYSAT sein Know-how im Bereich der offensiven Sicherheit, indem es die Steuerung eines ESA-Demonstrationssatelliten übernahm, um heutige und zukünftige Bedrohungen zu antizipieren und auf sie zu reagieren.</p>



<p><strong>Über Galileo</strong><br>Galileo ist das europäische globale Satellitennavigationssystem (GNSS). Die ersten Galileo-Dienste, die seit dem 15. Dezember 2016 in Betrieb sind, sind vollständig interoperabel mit GPS und bieten den Nutzern ein erweitertes Leistungs- und Serviceangebot sowie eine wesentlich präzisere Positionsbestimmung. Alle im europäischen Binnenmarkt angebotenen Smartphones sind nun garantiert Galileo-fähig. Darüber hinaus leistet Galileo einen wichtigen Beitrag in den Bereichen Schienen- und Seeverkehr, Landwirtschaft, Finanzdienstleistungen und Rettungsdienste. Im Gegensatz zu den Satellitennavigationssystemen GPS (USA), GLONASS (Russland) und Beidou (China), die von den jeweiligen Streitkräften betrieben werden, steht Galileo als einziges GNSS-System der Welt unter ziviler Kontrolle.</p>



<p>Nach derzeitiger Planung soll Galileo eine Konstellation aus 38 Satelliten der ersten Generation, Sendestationen für die Satellitensteuerung und Telemetrie, Sendestationen für Missionsdaten, zwei Security-Management-Zentren (in Saint-Germain-en-Laye und Madrid), zwei Systemsteuerungszentren (Oberpfaffenhofen und Fucino) und 16 Bodenstationen zur Bahnsteuerung und Zeitsynchronisation umfassen.</p>



<p>Galileo Second Generation wurde für eine hohe Flexibilität ausgelegt und kann an die künftigen Bedürfnisse der Nutzer in den kommenden Jahrzehnten angepasst werden. Das System wird auch robust genug sein, um den Herausforderungen einer kontinuierlich evolvierenden Welt zu begegnen – insbesondere im Hinblick auf Bedrohungen durch Störsender und Cyberkriminalität. Mit unübertroffener Präzision und zusätzlichen Authentifizierungsmöglichkeiten wird Galileo das modernste GNSS-System der Welt sein.</p>



<p><strong>Über Thales</strong><br>Thales (Euronext Paris: HO) ist ein weltweit führendes Unternehmen für richtungweisende Technologien in drei Bereichen: Verteidigung und Sicherheit, Luft- und Raumfahrt sowie digitale Identität und Sicherheit. Thales entwickelt Produkte und Lösungen, die dazu beitragen, die Welt sicherer, grüner und integrativer zu machen.</p>



<p>Die Gruppe investiert fast 4 Milliarden Euro pro Jahr in Forschung und Entwicklung, vor allem in Schlüsselbereiche wie Quantentechnologien, Edge Computing, 6G und Cybersicherheit.</p>



<p>Thales beschäftigt 77.000 Mitarbeiter in 68 Ländern. Im Jahr 2022 erzielte die Unternehmensgruppe einen Umsatz von 17,6 Milliarden Euro.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
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			</item>
		<item>
		<title>Russland strebt engere Zusammenarbeit mit China in der Satellitennavigation an</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/russland-strebt-engere-zusammenarbeit-mit-china-in-der-satellitennavigation-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Mar 2023 08:40:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Chinesische Fahne in der ISS. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quellen: RIA Nowosti, TASS, yandex.ru 21. März 2023. Moskau/ISS, 21. März 2023 &#8211; Russland strebt eine engere Zusammenarbeit mit China in der Satellitennavigation an. Ziel sei es, das russische GLONASS- und das chinesische Beidou-System miteinander kompatibel zu machen und gemeinsam künftige Zusatzsysteme zu entwickeln, berichten [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Chinesische Fahne in der ISS. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right">Quellen: RIA Nowosti, TASS, yandex.ru 21. März 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GLONASSGruppierungglonassiacru60.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="GLONASS-Satelliten-Gruppierung. (Bild: glonass-iac.ru)" data-rl_caption="" title="GLONASS-Satelliten-Gruppierung. (Bild: glonass-iac.ru)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GLONASSGruppierungglonassiacru26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">GLONASS-Satelliten-Gruppierung. (Bild: glonass-iac.ru)</figcaption></figure>



<p>Moskau/ISS, 21. März 2023 &#8211; Russland strebt eine engere Zusammenarbeit mit China in der Satellitennavigation an. Ziel sei es, das russische GLONASS- und das chinesische Beidou-System miteinander kompatibel zu machen und gemeinsam künftige Zusatzsysteme zu entwickeln, berichten russische Medien am Montag. Sie berufen sich dabei auf das offizielle Portal für Rechtsinformationen der Moskauer Regierung.</p>



<p>Darin heißt es, die Raumfahrtbehörde GK Roskosmos und das Außenministerium würden beauftragt, mit der chinesischen Seite dazu Gespräche zu führen und eine entsprechende Vereinbarung vorzubereiten. Federführend sei dabei von russischer Seite Roskosmos-Generaldirektor Juri Borissow.</p>



<p>Inzwischen ist erstmals auch eine chinesische Fahne in der Internationalen Raumstation ISS gezeigt worden. Sie wurde anlässlich des derzeitigen Moskau-Besuches des chinesischen Präsidenten Xi Jinping zusammen mit der russischen Fahne in der Aussichtsplattform der Station vor dem Hintergrund der Erde fotografiert, meldet der russische Kosmonaut Dmitri Petelin, der auch als Sonderkorrespondent der Nachrichtenagentur TASS fungiert.</p>



<p><em>Gerhard Kowalski</em></p>



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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4142.msg546185#msg546185" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">GloNaSS (Globalnaja Nawigationnaja Sputnikowaja Sistema)</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>EUSPA: Hochpräziser Dienst von Galileo (High Accuracy Service – HAS) jetzt einsatzbereit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/euspa-hochpraeziser-dienst-von-galileo-high-accuracy-service-has-jetzt-einsatzbereit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2023 18:41:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der hochpräzise Dienst von Galileo (High Accuracy Service – HAS) ist jetzt einsatzbereit und bietet eine noch nie dagewesene Ortungsgenauigkeit. Eine Pressemitteilung der EUSPA. Quelle: EUSPA 24. Januar 2023. Prag, den 24. Januar 2023 &#8211; Der neue bahnbrechende Dienst des EU-Ortungssystems ist jetzt verfügbar, wie der für den Binnenmarkt zuständige EU-Kommissar Thierry Breton auf der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der hochpräzise Dienst von Galileo (High Accuracy Service – HAS) ist jetzt einsatzbereit und bietet eine noch nie dagewesene Ortungsgenauigkeit. Eine Pressemitteilung der EUSPA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: EUSPA 24. Januar 2023.</p>



<p>Prag, den 24. Januar 2023 &#8211; Der neue bahnbrechende Dienst des EU-Ortungssystems ist jetzt verfügbar, wie der für den Binnenmarkt zuständige EU-Kommissar Thierry Breton auf der jährlichen Europäischen Weltraumkonferenz in Brüssel bekannt gab.</p>



<p>Mit der Inbetriebnahme des hochpräzisen Dienstes von Galileo (High Accuracy Service – HAS) erreicht das Satellitensystem der Europäischen Union ein noch nie dagewesenes Niveau, das den Nutzern eine Genauigkeit von weniger als einem Meter in den meisten Teilen der Erde bietet.</p>



<p>Neue Technologien wie UAV und autonome Fahrzeuge erfordern ein hohes Maß an Genauigkeit für eine bessere Navigation, Sicherheit und ein effizientes Verkehrsmanagement. Darüber hinaus wird eine höhere Ortungsgenauigkeit innovative Anwendungen im Verkehrswesen, in der Landwirtschaft, der Geodäsie, der Unterhaltung und vielen anderen Bereichen ermöglichen. In Anbetracht dieser Markttrends und zur Stärkung der digitalen Wirtschaft der Union hat die Agentur der Europäischen Union für das Weltraumprogramm gemeinsam mit der Europäischen Kommission (GD DEFIS und die JRC) und der Europäischen Weltraumorganisation den hochpräzisen Dienst von Galileo entwickelt und getestet. Der Galileo HAS wird sich zu einer tragenden Säule für Anwendungen entwickeln, die präzise und verlässliche Positionsdaten benötigen. Dazu gehören sektorbezogene Maßnahmen der EU und auch nationale Strategien der EU-Mitgliedstaaten. „Dieser neue Dienst wurde dank der herausragenden Zusammenarbeit und des Engagements der Teams aller beteiligten Partner ermöglicht,“ erklärte EUSPA-Exekutivdirektor Rodrigo da Costa.</p>



<p>Der Galileo HAS ist ein neuer, verbesserter Dienst des globalen Satellitennavigationssystems der EU, der unter nominalen Nutzungsbedingungen eine typische Genauigkeit von weniger als ein paar Dezimetern (&lt;25 cm horizontal) bietet. Der Dienst wird direkt über das Galileo-Signal im Weltraum (E6-B) und über das Internet übertragen. Mit dem HAS ist Galileo die erste Konstellation weltweit, die einen hochgenauen Dienst global und direkt über das Signal im Weltraum bereitstellen kann.</p>



<p><strong>Wer kann diesen Dienst nutzen?</strong><br>Der Dienst ist für alle Nutzer frei zugänglich, die über einen Empfänger verfügen, der die im E6-B-Signal und über das Internet ausgestrahlten HAS-Korrekturen verarbeiten kann. Die genauen Korrekturen des Galileo HAS werden es den Nutzern des Dienstes ermöglichen, die Abweichung im Zusammenhang mit der Umlaufbahn und den Uhren, die über die Navigationsnachrichten des offenen Galileo-Dienstes und die Navigationsdaten des GPS-Standardortungsdienstes bereitgestellt werden, zu verringern.</p>



<p>„Mit dem Galileo HAS sind wir bereit, das volle Potenzial neuer Technologien wie Drohnen auszuschöpfen und das autonome Fahren der Realität näher zu bringen“, erklärt der Exekutivdirektor der EUSPA, Rodrigo da Costa. „Bei der EUSPA besteht unsere Aufgabe darin, den Weltraum mit dem Bedarf der Nutzer zu verbinden. Mit der Einführung dieses neuen Dienstes haben wir eine klare Marktnachfrage nach präziser, robuster und zuverlässiger Navigation bedient&#8220;, schließt er.</p>



<p>Alle Unterlagen im Zusammenhang mit dem HAS und zusätzliche Informationen über die Galileo-Dienste finden Sie auf der Website des Europäischen GNSS-Dienstezentrums. <a href="https://www.euspa.europa.eu/sites/default/files/de_the_galileo_high_accuracy_service_has_is_now_operational.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Klicken Sie hier</a>, um mehr über den Galileo HAS zu erfahren.</p>



<p><strong>Über die Agentur der Europäischen Union für das Weltraumprogramm (EUSPA)</strong><br>Die Agentur der Europäischen Union für das Weltraumprogramm (EUSPA) erbringt zuverlässige und sichere europäische Satellitennavigationsdienste, fördert die Vermarktung von Galileo-, EGNOS- und Copernicus-Daten und -diensten, koordiniert das künftige staatliche Satellitenkommunikationsprogramm GOVSATCOM und betreibt ab 2023 das Frontoffice für die Beobachtung und Verfolgung von Objekten im Weltraum (Space Surveillance and Tracking, SST) des EU-Weltraumprogramms. Die EUSPA ist für die Sicherheitsakkreditierung sämtlicher Komponenten des EU-Weltraumprogramms zuständig. Durch die Förderung der Entwicklung eines innovativen und wettbewerbsfähigen Raumfahrtsektors und die Zusammenarbeit mit der gesamten Weltraumszene der EU leistet die EUSPA einen Beitrag zum europäischen Grünen Deal, zum digitalen Wandel, zur Sicherheit sowie zum Schutz der Union und ihrer Bürger und stärkt dabei zugleich ihre Unabhängigkeit und Widerstandsfähigkeit.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4144.msg544047#msg544047" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Galileo SNS II</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ESA: Präzisere Satellitennavigation für Smartphones</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-praezisere-satellitennavigation-fuer-smartphones/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jul 2022 10:28:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=113221</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Satellitennavigation hat die Art und Weise, wie Menschen leben und arbeiten, grundlegend verändert. Da aber die meisten von uns über ihre Smartphones darauf zugreifen, ist die tatsächliche Genauigkeit der Positionsbestimmung noch stark verbesserungswürdig. Eine Information der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Quelle: ESA 25. Juli 2022. 25. Juli 2022 &#8211; Die ESA hat ein Projekt geleitet, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Satellitennavigation hat die Art und Weise, wie Menschen leben und arbeiten, grundlegend verändert. Da aber die meisten von uns über ihre Smartphones darauf zugreifen, ist die tatsächliche Genauigkeit der Positionsbestimmung noch stark verbesserungswürdig. Eine Information der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: ESA 25. Juli 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ArrayantennasforsmartphonesatnavESASJMPhotography2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Array-Antennen für Smartphone-Satellitennavigation. (Bild: ESA - SJM Photography)" data-rl_caption="" title="Array-Antennen für Smartphone-Satellitennavigation. (Bild: ESA - SJM Photography)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ArrayantennasforsmartphonesatnavESASJMPhotography26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Array-Antennen für Smartphone-Satellitennavigation. (Bild: ESA &#8211; SJM Photography)</figcaption></figure>



<p>25. Juli 2022 &#8211; Die ESA hat ein Projekt geleitet, in dem untersucht wurde, ob ein aus dem Satellitendesign übernommener Ansatz mit Gruppenantennen eine bessere Positionsbestimmung für zukünftige Smartphones, Tablets, Drohnen und andere Massenmarktgeräte ermöglichen könnte.</p>



<p>Alle derzeit in Europa verkauften Smartphones sollten die europäische Galileo-Konstellation verwenden. Sie ist heute das präziseste Satellitennavigationssystem der Welt und bietet mehr als 3 Milliarden Nutzer*innen auf der ganzen Welt eine metergenaue Ortung. Allerdings erreichen die Nutzer*innen von Smartphones in der Regel nicht die gleiche Präzision wie die Nutzer*innen von speziellen Satellitennavigationsempfängern.</p>



<p>„Die Satellitennavigation ist nur eine von vielen verschiedenen Funktionen, für die unsere Smartphones entwickelt wurden, sodass ihr typischer Ortungsfehler ziemlich hoch ist“, sagt die Antenneningenieurin Victoria Iza, die das Projekt für die ESA leitet.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CircuitboardforsmartphoneESASJMPhotography2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Smartphone-Platine. (Bild: ESA - SJM Photography)" data-rl_caption="" title="Smartphone-Platine. (Bild: ESA - SJM Photography)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CircuitboardforsmartphoneESASJMPhotography26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Smartphone-Platine. (Bild: ESA &#8211; SJM Photography)</figcaption></figure>



<p>„In der Praxis ist die Genauigkeit von der Umgebung abhängig. Am schlechtesten ist sie in bebauten Gebieten und Straßenschluchten, wo ein Teil des Himmels verdeckt ist. Der Ortungsfehler kann bis zu 10 m oder sogar noch höher steigen – das reicht zwar immer noch aus, um die richtige Straße zu finden, aber nur gerade so. Wenn man nämlich ein Smartphone auseinandernimmt, sieht man, dass die Navigationsfunktion von einer einzigen Antenne abhängt, die kleiner als eine Mini-Sim-Karte ist.“</p>



<p>„Wir haben im Rahmen des AMELIE-Projekts (Advanced Multi-Frequency Low-Cost, High Gain GNSS Antennas for next generation of Mass-Market Devices) die Anzahl der Navigationsantennen erhöht und jeweils eine auf jeder Seite der Platine vorsichtig platziert, um die Tasten und den Lautsprecher des Telefons zu umgehen. Dann haben wir ihre Eingänge mit einem für Satellitenantennen üblichen Gruppenansatz zusammengeführt. Wir wollten die Leistung bei der Geolokalisierung, der Signalverstärkung und der Phase verbessern, damit sie für Geräte der nächsten Generation geeignet sind.“</p>



<p>Das ursprüngliche Konzept stammt vom <a href="https://www.iis.fraunhofer.de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS</a> und wurde durch das Navigation Innovation and Support Programme (<a href="https://navisp.esa.int/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NAVISP</a>) der ESA unterstützt, das neue Konzepte im Bereich der Ortung, Navigation und Zeitmessung untersucht. Das deutsche Unternehmen <a href="https://teleorbit.eu/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">TeleOrbit</a> fungierte bei dem Projekt als Hauptauftragnehmer.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TestingGalileoappsESAGPorterCCBYSA30IGO2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Prüfung der Smartphone-Satellitennavigation. (Bild: ESA–G. Porter, CC BY-SA 3.0 IGO)" data-rl_caption="" title="Prüfung der Smartphone-Satellitennavigation. (Bild: ESA–G. Porter, CC BY-SA 3.0 IGO)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TestingGalileoappsESAGPorterCCBYSA30IGO26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Prüfung der Smartphone-Satellitennavigation. (Bild: ESA–G. Porter, CC BY-SA 3.0 IGO)</figcaption></figure>



<p>„Unser Team arbeitet normalerweise an großen Satellitenantennen, daher ist dies ein interessanter Wechsel hin zu kleineren, kostengünstigen Geräten für den Massenmarkt“, fügt Victoria Iza hinzu. „Und letztendlich wird der Erfolg durch die Erfahrung der Endbenutzer*innen definiert. Das bedeutete, dass das Projektteam nicht nur im Labor, sondern auch im Freien eine Reihe von Geh- und Fahrversuchen durchführen musste.“</p>



<p>Die Tests fanden in und um Nürnberg statt, wo TeleOrbit und das Fraunhofer-IIS angesiedelt sind. Matthias Overbeck vom Fraunhofer-IIS erklärt: „Wir nutzten unsere Absorberkammer für die Bewertung von Antennenmustern und der Abschwächung von Mehrwegsignalen, aber wir unternahmen auch Spaziergänge und Fahrten durch eine Vielzahl unterschiedlicher Umgebungen, vom bebauten Stadtzentrum über enge Straßen bis hin zu weniger bevölkerten Gebieten unter freiem Himmel.“</p>



<p>„Vieles hängt von der Umgebung ab, da hohe Gebäude die GNSS-Signale abschatten, während alle Arten von Objekten die Signale ebenfalls reflektieren. Diese Mehrwegsignale verringern auch die Genauigkeit der Ortung.“</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/OutdoorpedestriantestingESA.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Tests im Freien für Fußgänger. (Bild: ESA)" data-rl_caption="" title="Tests im Freien für Fußgänger. (Bild: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/OutdoorpedestriantestingESA26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Tests im Freien für Fußgänger. (Bild: ESA)</figcaption></figure>



<p>„Außerdem haben die Feldtests ergeben, wie wichtig die Einbeziehung der Benutzer*innen ist, denn die Platzierung des Smartphones in der Hand der Benutzer*innen beeinflusst das Verhalten und die Leistung der AMELIE-Antenne.“</p>



<p>Das Team hat zwei Arten von Antennen getestet: ein Dualband-Design mit zwei separaten Frequenzbändern, das eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber herkömmlichen Empfängern für Smartphones bietet, da Fehler durch die Ionosphäre, eine elektrisch aktive atmosphärische Schicht, ausgeglichen werden können, und eine Multiband-Version, mit der bis zu fünf Frequenzbänder der Konstellationen GPS, GLONASS und BeiDou sowie Galileo genutzt werden können.</p>



<p>Für den Einsatz im Auto hat das Team auch eine Keramikhalterung untersucht, die den Fokus der Antennen auf die Satellitensignale optimiert und gleichzeitig das Telefon in einem optimalen Winkel von 30° hält.</p>



<p>Dabei erreichte das Team einen maximalen Ortungsfehler von 1 m, eine zehnfach bessere Genauigkeit. Sie wollen in einem nächsten Schritt direkt mit einem Smartphone-Hersteller zusammenarbeiten, um herauszufinden, welche Fläche maximal für die Navigationsfunktionalität zur Verfügung steht. Dabei muss auch berücksichtigt werden, dass die Leistung der Antennen durch benachbarte Komponenten beeinträchtigt werden kann.</p>



<p>Sie sprechen auch Drohnenunternehmen an, bei denen der Platz weniger beschränkt ist und die zusätzliche Leistung der Gruppenantennen einen deutlichen Marktvorteil bedeuten könnte.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/NAVISPfordrivingESAFBagiana.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="NAVISP (Bild: ESA-F. Bagiana)" data-rl_caption="" title="NAVISP (Bild: ESA-F. Bagiana)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/NAVISPfordrivingESAFBagiana26.jpg" alt=""/></a><figcaption>NAVISP (Bild: ESA-F. Bagiana)</figcaption></figure>



<p><strong>Über NAVISP</strong><br>Viele der Experten, die das Galileo-Satellitennavigationssystem entworfen und betreut haben, unterstützen jetzt europäische Spitzenunternehmen bei der Entwicklung neuer Navigationstechnologien und -dienste. Das Ergebnis ist das Navigation Innovation and Support Programme (NAVISP) der ESA.</p>



<p>NAVISP befasst sich mit allen möglichen cleveren Ideen für die Zukunft der Navigation: Möglichkeiten zur Verbesserung der Satellitennavigation, alternative Ortungssysteme sowie neue Navigationsdienste und -anwendungen.</p>



<p>In Zusammenarbeit mit der europäischen Industrie und Forschung wurden bisher mehr als 200 NAVISP-Projekte initiiert.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3426.msg535390#msg535390" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA</a></li></ul>
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		<item>
		<title>ADVA: GPS-Backup-as-a-Service</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/adva-gps-backup-as-a-service/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jun 2022 06:40:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[ADVA]]></category>
		<category><![CDATA[Atomuhr]]></category>
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		<category><![CDATA[Oscilloquartz]]></category>
		<category><![CDATA[PNT]]></category>
		<category><![CDATA[Satellitennavigationssystem]]></category>
		<category><![CDATA[Spoofing]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ADVA bringt GPS-Backup-as-a-Service für Diensteanbieter zur Abwehr von GNSS-Cyberangriffen auf den Markt. Eine Pressemitteilung der ADVA Optical Networking SE, München. Quelle: ADVA Optical Networking SE (1. Juni 2022) via Business Wire (2. Juni 2022). München 1. Juni 2022 &#8211;(BUSINESS WIRE)&#8211; ADVA (FWB: ADV) hat heute bekannt gegeben, dass das Unternehmen seinen Netzbetreiberkunden ermöglicht, GPS- oder [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">ADVA bringt GPS-Backup-as-a-Service für Diensteanbieter zur Abwehr von GNSS-Cyberangriffen auf den Markt. Eine Pressemitteilung der ADVA Optical Networking SE, München.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: ADVA Optical Networking SE (1. Juni 2022) via Business Wire (2. Juni 2022).</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/backupasaservicegbaasvulner15.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/backupasaservicegbaasvulner60.jpg" alt=""/></a><figcaption>Schwachstellen beim satellitengestützten und netzinternen Timing stellen eine signifikante Bedrohung für kritische Netzinfrastrukturen dar. (Grafik: ADVA / Oscilloquartz)</figcaption></figure>



<p>München 1. Juni 2022 &#8211;(BUSINESS WIRE)&#8211; ADVA (FWB: ADV) hat heute bekannt gegeben, dass das Unternehmen seinen Netzbetreiberkunden ermöglicht, GPS- oder GNSS-Backup-as-a-Service (GBaaS) anzubieten. Eine Vielzahl von Branchen ist zunehmend auf satellitengestütztes Timing angewiesen. Angesichts der zunehmenden Bedrohungen durch Jamming- und Spoofing-Angriffe müssen Betreiber jedoch Wege finden, um alldiejenigen Dienste zu schützen, die auf Positionierungs-, Navigations- und Timing-Informationen (PNT) angewiesen sind. Auch die netzinterne Synchronisation mit NTP und PTP ist zunehmend durch Cyber-Bedrohungen gefährdet. Als Reaktion darauf hat ADVA eine GBaaS-Lösung entwickelt. Damit ermöglichen Diensteanbieter ihren Kunden die Einhaltung neuer Richtlinien und Standards für redundante PNT-Architekturen. GBaaS erfüllt die neuesten PNT-Empfehlungen wie beispielsweise die US Executive Order 13905. Der Einsatz der aPNT+<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />-Technologie von ADVA vermeidet Risiken und Kosten, die sich aus einer Abhängigkeit von GNSS ergeben.</p>



<p>„Die Risiken für die Beeinträchtigung von PNT-Funktionen nehmen global zu, und die meisten kritischen Infrastrukturen sind noch immer nicht ausreichend vor GNSS-Schwachstellen geschützt. Diese Situation kann jedoch grundlegend durch die Bereitstellung von GBaaS durch Diensteanbieter verbessert werden. Unsere aPNT+<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />-Plattform verwendet mehrere Schutzmechanismen wie beispielsweise Multiband-GNSS-Empfänger und KI- und ML-basierte Management-Software. Diese Lösung macht Netze nicht nur widerstandsfähiger gegen Cyberattacken, sondern liefert auch ein hochpräzises Backup beim Ausfall von GNSS“, sagte Gil Biran, GM von Oscilloquartz, ADVA. „Jetzt können Netzbetreiber den aPNT+<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />-Schutz von ADVA im Abonnement als Bestandteil ihrer SLAs anbieten. Damit erreichen Netze ein sehr hohes Maß an Ausfallsicherheit und Zuverlässigkeit. Für eine Vielzahl von Branchen wird dies der einfachste und flexibelste Weg sein, um PNT-Dienste robust und zuverlässig zu machen.“</p>



<p>Die GBaaS-Lösung von ADVA nutzt eine Kombination aus Multi-Layer-Detektion, Multi-Source-Backup und fehlertoleranter Risikominimierung, um Timing-Netze sicherer zu machen. Die Syncjack<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />-Technologie von ADVA ist in alle Synchronisationsgeräte integriert und bietet Informationen für eine umfassende und präzise Überwachung und Analyse der Timing-Qualität. Damit kann die Netzmanagement-Suite Ensemble Sync Director unterschiedliche Timing-Signale im gesamten Netz auf intelligente Weise verwenden und priorisieren. Integrierte Multiband-GNSS-Empfänger erhöhen die Genauigkeit des Timings und schützen vor Angriffen wie Jamming und Spoofing. Falls GNSS nicht verfügbar oder beeinträchtigt sein sollte, stehen redundante autonome Cäsium-Atomuhren in Ergänzung zu anderen Synchronisationsersatzquellen bereit. Damit kann auch während längerer Nichtverfügbarkeit von GNSS ein hochpräzises Timing über das Netz bereitgestellt werden.</p>



<p>„GBaaS ist eine völlig neue Möglichkeit für Netzbetreiber, um kritische PNT-Leistungsmerkmale als Dienst anzubieten. Sie können ihren Kunden unterschiedliche SLAs für ein stabiles und sicheres Timing in zeitkritischen Netzen und Anwendungen gewährleisten. Die Kunden können somit Kosten für eine eigene PNT-Infrastruktur sparen und müssen diese auch nicht betreiben“, kommentierte Nino De Falcis, Senior Director Business Development bei Oscilloquartz, ADVA. „Die Flexibilität und der Schutz durch GBaaS sind wirksame Mittel zur Abwehr böswilliger Akteure, die PNT-Dienste angreifen wollen. Wenn GNSS kompromittiert wird oder aus anderen Gründen nicht verfügbar ist, wird ADVAs robustes Netz mit PTP-Geräten ein Timing sicherstellen und mit umfassendem Backup die dringend benötigte Genauigkeit liefern. Dies können Diensteanbieter ihren Kunden jetzt zusichern.“</p>



<p><strong>Über ADVA</strong><br>Innovation und der Ansporn, unsere Kunden erfolgreich zu machen, bilden das Fundament von ADVA. Unsere Technologie liefert die Grundlage für eine digitale Zukunft und macht Kommunikationsnetze auf der ganzen Welt leistungsfähiger. Wir entwickeln fortschrittliche Hardware- und Software-Lösungen, die richtungsweisend für die Branche sind und neue Geschäftsmöglichkeiten schaffen. Unsere offene Übertragungstechnik ermöglicht unseren Kunden, die für die heutige Gesellschaft lebenswichtigen Cloud- und Mobilfunkdienste bereitzustellen und neue, innovative Dienste zu schaffen. Gemeinsam bauen wir eine vernetzte und nachhaltige Zukunft. Weiterführende Informationen über unsere Produkte und unser Team finden Sie unter <a href="https://www.adtran-networks.com/en/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.adva.com</a>.</p>



<p><strong>Über Oscilloquartz</strong><br>Oscilloquartz ist ein Vorreiter in der Entwicklung von Lösungen zur Zeit- und Frequenzsynchronisation. Wir entwerfen, produzieren und implementieren durchgängige Synchronisationssysteme, die in traditionellen wie auch fortschrittlichen paketvermittelten Netzen für die Verteilung und Sicherung hochpräziser Taktdaten sorgen. Als Unternehmen von ADVA schaffen wir neue Möglichkeiten für die Netze von morgen. Weitere Informationen finden Sie unter <a href="https://www.oscilloquartz.com/en/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.oscilloquartz.com</a>.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4072.msg532870#msg532870" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">GPS</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>EUSPA begeht die ersten 365 Tage ihres Bestehens</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/euspa-begeht-die-ersten-365-tage-ihres-bestehens/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 May 2022 11:43:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[EGNOS]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
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		<category><![CDATA[Galileo]]></category>
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		<category><![CDATA[Prag]]></category>
		<category><![CDATA[Satellitennavigationssystem]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die EUSPA begeht die ersten 365 Tage ihres Bestehens mit neuen Diensten, mehr Nutzern und einem neuen Galileo-Satelliten! Eine Pressemitteilung der EUSPA. Quelle: EUSPA 12. Mai 2022. Prag, 12. Mai 2022 &#8211; Seit ihrer Gründung hat die Agentur der Europäischen Union für das Weltraumprogramm (EUSPA) den Zugang zu EU-Weltraumdaten und -diensten nicht nur in Europa, [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<h4 class="wp-block-heading">Die EUSPA begeht die ersten 365 Tage ihres Bestehens mit neuen Diensten, mehr Nutzern und einem neuen Galileo-Satelliten! Eine Pressemitteilung der EUSPA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: EUSPA 12. Mai 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GalileoforsatnavESAJHuart60.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GalileoforsatnavESAJHuart26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Galileo-Satelliten umkreisen die Erde – künstlerische Darstellung. (Bild: ESA / J. Huart)</figcaption></figure>



<p>Prag, 12. Mai 2022 &#8211; Seit ihrer Gründung hat die Agentur der Europäischen Union für das Weltraumprogramm (EUSPA) den Zugang zu EU-Weltraumdaten und -diensten nicht nur in Europa, sondern weltweit verbessert. Ein neuer Galileo-Satellit befindet sich in der Umlaufbahn, und auch wenn es nur wenige Satellitennavigationssysteme gibt, werden zahlreiche neue entwickelt – die Ereignisse aus dem ersten Bestehensjahr der EUSPA zeugen von ihrer Aufgabe, den Weltraum mit den Bedürfnissen der Nutzer in Einklang zu bringen.</p>



<p>Mit der Annahme der EU-Raumfahrtverordnung durch den Rat der EU und das Parlament hat die Europäische Union einen neuen Weg auf dem Gebiet der Raumfahrt eingeschlagen. Mit den beiden hochmodernen Satellitennavigationssystemen Galileo und EGNOS, dem weltweit führenden Erdbeobachtungssystem, Copernicus, und der künftigen GOVSATCOM-Initiative ist die Europäische Union in der Lage, den Klimawandel zu bekämpfen, die digitale Wirtschaft voranzutreiben und gleichzeitig die Souveränität der EU zu gewährleisten.</p>



<p>Die EUSPA betreibt die europäischen Satellitennavigationssysteme Galileo und EGNOS. Die EUSPA ist zudem der Weichensteller für ein sicheres EU-Raumfahrtprogramm, das den Endnutzern die Gewissheit gibt, dass die aus dem Weltraum stammenden Daten, auf die sie angewiesen sind, sicher und geschützt sind. Die Agentur spielt eine zentrale Rolle bei der Marktakzeptanz der von den Komponenten des EU-Weltraumprogramms angebotenen Daten und Dienste. Die EUSPA leitet auch die Entwicklung von GOVSATCOM-Plattformen, die sichere, kosteneffiziente Kommunikationsmöglichkeiten für sicherheitskritische staatliche Aufgaben, Operationen und Infrastrukturen bereitstellen werden.</p>



<p>Anlässlich ihres ersten Jahrestages zieht die EUSPA Bilanz über ihre bisherigen Leistungen:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Zwei neue bahnbrechende Dienste in Vorbereitung: der Galileo High Accuracy Service und Galileo OSNMA</li><li>Inbetriebnahme eines neuen Galileo-Satelliten für zusätzliche Genauigkeit für die Endnutzer</li><li>Veröffentlichung des EO- und GNSS-Marktberichts, einer umfassenden Marktinformationsstudie, die Trends für Unternehmer und Investoren liefert,</li><li>3,1 Milliarden Smartphones mit Galileo-Unterstützung weltweit seit 2016 verkauft.</li></ul>



<p>„Ich bin unglaublich stolz darauf, was die EUSPA in einem Jahr erreicht hat. Ich bin auch stolz darauf, an der Spitze einer Organisation zu stehen, die mit engagierten Fachleuten besetzt ist, die eine dienstleistungsorientierte Einstellung haben und daran arbeiten, die EU-Raumfahrt für die Menschen zugänglich zu machen“, sagt Rodrigo da Costa, Exekutivdirektor der EUSPA. „Die EUSPA ist weiterhin bestrebt, die Union und ihre Bürgerinnen und Bürger dabei zu unterstützen, den sozioökonomischen Nutzen der Raumfahrt zu maximieren.“</p>



<p><strong>Über die Agentur der Europäischen Union für das Weltraumprogramm (EUSPA)</strong><br>Die Agentur der Europäischen Union für das Weltraumprogramm (EUSPA) erbringt zuverlässige und sichere europäische Satellitennavigationsdienste, fördert die Vermarktung von Galileo-, EGNOS- und Copernicus-Daten und -diensten und koordiniert das künftige staatliche Satellitenkommunikationsprogramm GOVSATCOM. Die EUSPA ist für die Sicherheitsakkreditierung sämtlicher Komponenten des EU-Weltraumprogramms zuständig. Durch die Förderung der Entwicklung eines innovativen und wettbewerbsfähigen Raumfahrtsektors und die Zusammenarbeit mit der gesamten Weltraumszene der EU leistet die EUSPA einen Beitrag zum europäischen Grünen Deal, zum digitalen Wandel, zur Sicherheit sowie zum Schutz der Union und ihrer Bürger und stärkt dabei zugleich ihre Unabhängigkeit und Widerstandsfähigkeit.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/euspa-begeht-die-ersten-365-tage-ihres-bestehens/" data-wpel-link="internal">EUSPA begeht die ersten 365 Tage ihres Bestehens</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Setzt Russland Störangriffe gegen das GPS ein?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/setzt-russland-stoerangriffe-gegen-das-gps-ein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Apr 2022 17:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[6G]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[GNSS]]></category>
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		<category><![CDATA[IoT]]></category>
		<category><![CDATA[Jamming]]></category>
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		<category><![CDATA[SeRANIS]]></category>
		<category><![CDATA[Spoofing]]></category>
		<category><![CDATA[Störung]]></category>
		<category><![CDATA[UniBw M]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=108270</guid>

					<description><![CDATA[<p>Forschende der Universität der Bundeswehr München detektieren und geolokalisieren entsprechende Störquellen. Eine Pressemitteilung der Universität der Bundeswehr München (UniBw M). Quelle: UniBw M. 6. April 2022- Kürzlich berichteten Piloten von Navigationsstörungen in der Nähe der russisch-finnischen Grenze. Der Verdacht liegt nahe, dass es sich dabei um gezielte russische GPS-Störangriffe handelt. Forschende der Universität der Bundeswehr [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Forschende der Universität der Bundeswehr München detektieren und geolokalisieren entsprechende Störquellen. Eine Pressemitteilung der Universität der Bundeswehr München (UniBw M).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: UniBw M.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/181223FZZ999101gps3satUSAF.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/181223FZZ999101gps3satUSAF260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Im Vordergrund: US-amerikanischer Navigationssatellit vom Typ GPS III. (Quelle: USAF)</figcaption></figure></div>



<p>6. April 2022- Kürzlich berichteten Piloten von Navigationsstörungen in der Nähe der russisch-finnischen Grenze. Der Verdacht liegt nahe, dass es sich dabei um gezielte russische GPS-Störangriffe handelt. Forschende der Universität der Bundeswehr arbeiten daran, solche Störquellen aus dem Weltraum möglichst sensitiv zu detektieren und zu geolokalisieren. Laut den finnischen Behörden ereigneten sich die GPS-Störungen unmittelbar nach dem Treffen der Präsidenten von Finnland und den USA.</p>



<p>Nikolas Dütsch untersucht im Rahmen der dtec.bw-geförderten Kleinsatellitenmission SeRANIS an der Universität der Bundeswehr München solche Störangriffe und erläutert die möglichen Hintergründe dieser Vorfälle: „GPS-Störangriffe können, vereinfacht gesagt, in zwei Kategorien des „Jamming“ und „Spoofing“ unterschieden werden. Beim Jamming wird ein starkes Störsignal in einer Region abgestrahlt, wodurch der GPS Signalempfang blockiert und Empfänger ihre Position nicht mehr berechnen können. Das ist vergleichbar mit zwei Personen, die sich wegen zu viel Lärm nicht mehr unterhalten können“, so Dütsch. Die zwei Personen wären hier im übertragenen Sinne die Satelliten, die die Navigationssignale ausstrahlen und das Navigationsgerät im Flugzeug oder am Boden, das die Signale empfängt und auswertet. Dagegen wird beim Spoofing die Integrität der Positionsinformationen verletzt, in dem manipulierte GPS Navigationssignale ausgestrahlt werden, die zu einer falschen Positionsberechnung am Empfänger führen. Dem Nutzer wird somit eine falsche Position suggeriert. So lassen sich beispielsweise einfache GPS-gesteuerte Drohnen vom Eindringen in bestimmten Gebieten fernhalten.</p>



<p><strong>Störgeräte kann jedermann günstig kaufen</strong><br>Das Thema ist aktuell wie nie zu vor. „Wir erkennen einen Anstieg solcher Störangriffe auf Navigationssysteme durch Berichte in den Medien“, so Dütsch. Nicht zuletzt liegt das auch daran, dass auch für die private Nutzung, Geräte zum Stören und zum Täuschen für wenige Euro über das Internet bezogen werden können. Das absichtliche Aussenden von Signalen in den reservierten Frequenzbändern für Funknavigationsdienste ist dennoch verboten. „Im Zeitalter des teil- und zukünftigen autonomen Fahrens sind die Verfügbarkeit und die Verlässlichkeit der Positionsinformationen zu jeder Zeit unerlässlich“, so Dütsch. Es gibt aber aus Sicht des Forschers nur wenig Grund zur Sorge: Die meisten Anwendungen nutzen eine Vielzahl weiterer Sensoren, die komplett autark arbeiten können und bei kurzeitigem Ausfall von GPS die Navigationsfähigkeit aufrechterhalten können, wie dies beispielsweise mit Trägheitsnavigationssensoren der Fall ist.</p>



<p><strong>Defekte Geräte können unbeabsichtigt Signale stören</strong><br>Im Rahmen der Kleinsatellitenmission SeRANIS forscht Dütsch an Methoden, solche Störquellen aus dem Weltall zu detektieren, hochgenau zu geolokalisieren und deren Signalstruktur zu charakterisieren. Dabei handelt es sich aber keinesfalls nur um mutwillige Störquellen. Auch unbeabsichtigt können z. B. defekte Geräte Signale ausstrahlen, die GPS und andere Dienste stören. „Mit der Mission legen wir den Grundstein für die weltweite Erfassung von Jamming und Spoofing Vorfällen und liefern wertvolle Beiträge zu Angriffsvektoren, die u. a. für die Steigerung der Robustheit eingesetzt werden können“, so Dütsch.</p>



<p>Das Forschungsprojekt &#8222;Seamless Radio Access Networks for Internet of Space&#8220; (SeRANIS) ist die weltweit erste und einzige Kleinsatellitenmission, die ein öffentlich zugängliches multifunktionales Experimentallabor im erdnahen Orbit bereitstellt. Auf dem Satelliten der Universität der Bundeswehr München werden simultan mehr als zehn innovative Experimente mit Schlüssel- und Zukunftstechnologien wie Mobilfunksysteme der sechsten Generation (6G) und Internet of Things (IoT) durchgeführt. Besondere Schwerpunkte der New Space Mission sind sichere Kommunikationswege und ein nahtloser Übergang zwischen verschiedenen Netzwerken.</p>



<p><strong>Über das dtec.bw – Zentrum für Digitalisierungs- und Technologieforschung der Bundeswehr</strong><br>Das dtec.bw – Zentrum für Digitalisierungs- und Technologieforschung der Bundeswehr – ist ein von beiden Universitäten der Bundeswehr gemeinsam getragenes wissenschaftliches Zentrum und Bestandteil des Konjunkturprogramms der Bundesregierung zur Überwindung der COVID-19-Krise. Es unterliegt der akademischen Selbstverwaltung. Die Mittel, mit dem das dtec.bw ausgestattet wurde, werden an beiden Universitäten der Bundeswehr zur Finanzierung von Forschungsprojekten und Projekten zum Wissens- und Technologietransfer eingesetzt.</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4072.msg530549#msg530549" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">GPS</a></li></ul>
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		<title>Galileo-Satelliten der 2. Generation bereit für den Weg in die Zukunft</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/galileo-satelliten-der-2-generation-bereit-fuer-den-weg-in-die-zukunft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Mar 2022 11:02:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Airbus-Satellitenkonzept erreicht wichtigen Projektmeilenstein. Vorbereitung auf Konzept einer industrialisierten Fertigung. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space. Friedrichshafen, 8. März 2022 &#8211; Airbus hat das Preliminary Design Review (PDR) für sein Systemkonzept für die zweite Generation der Galileo-Navigationssatelliten erfolgreich abgeschlossen. Während dieses wichtigen Meilensteins wurden das von Airbus vorgeschlagene vorläufige [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading advgb-dyn-5a414af1">Airbus-Satellitenkonzept erreicht wichtigen Projektmeilenstein. Vorbereitung auf Konzept einer industrialisierten Fertigung. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Airbus Defence and Space.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large advgb-dyn-03b90dd2"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GalileoSatellitebatchinOrbitAirbus2021-1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GalileoSatellitebatchinOrbitAirbus202126.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Galileo-Satelliten der 2. Generation über der Erde &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: Airbus)</figcaption></figure>



<p>Friedrichshafen, 8. März 2022 &#8211; Airbus hat das Preliminary Design Review (PDR) für sein Systemkonzept für die zweite Generation der Galileo-Navigationssatelliten erfolgreich abgeschlossen. Während dieses wichtigen Meilensteins wurden das von Airbus vorgeschlagene vorläufige Design und die Systemanforderungen des Kunden vollständig überprüft und abgestimmt.</p>



<p>Dies ebnet den Weg für die weitere Verifizierung, Abnahme und Qualifizierung auf Ausrüstungs- und Modulebene. Die Verifizierung auf Nutzlast-Ebene ist bereits in vollem Gange, und die kritische Entwurfsprüfung (Critical Design Review, CDR) für die Satellitenstruktur steht ebenfalls in Kürze an.</p>



<p>Parallel dazu bereitet sich der Airbus-Standort in Friedrichshafen am Bodensee auf eine industrialisierte Produktionslinie für derzeit sechs Galileo-Satelliten der zweiten Generation vor. Der ältere Teil des Satelliten-Integrationszentrum wird vollständig modernisiert, um aktuellen und zukünftigen Anforderungen an eine effiziente, umweltfreundliche und sichere Produktion der Galileo-Satelliten gerecht zu werden. Die zweite Generation von Galileo ist ein wichtiger Meilenstein für die europäischen Satellitennavigations-Dienste, von denen die europäischen Bürger und Milliarden von Nutzern auf der ganzen Welt profitieren werden und in die über 200 hochqualifizierte Raumfahrtingenieure von Airbus ihr Know-how einbringen. Der Start der ersten Galileo-Satelliten der zweiten Generation ist für 2024 geplant.</p>



<p>Die Welt der Navigation ist im Wandel begriffen, angetrieben durch die sich rasch entwickelnden und verändernden Bedürfnisse der Nutzer (Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit), eine wachsende Zahl von Sicherheitsbedrohungen (Jamming und Spoofing) und die Entwicklung anderer Navigationssysteme. Die neue Serie der von Airbus gebauten Galileo-Satelliten ist die Antwort auf dieses sich wandelnde Umfeld. Sie wird die Galileo-Dienste genauer, sicherer und zuverlässiger machen und auch während ihrer zwei Jahrzehnte umfassenden Lebensdauer anpassungsfähig sein.</p>



<p>Mit einem Gewicht von rund 2,3 Tonnen ist jeder Satellit für eine Betriebsdauer von etwa 15 Jahren ausgelegt. Die hochmoderne, vollelektrische MEO-Plattform (Medium-Earth-Orbit) von Airbus greift auf flugerprobte Bausteine unserer Telekommunikations- und Erdbeobachtungsprogramme zurück und profitiert von einer einzigartigen Kombination aus Know-how und Erfahrung im Orbit. Die flexible und modulare Navigations-Nutzlastlösung mit zukünftigen Wachstumsfähigkeiten basiert auch auf Telekommunikations-Elementen für Strahlformung (beam forming) und Signalerzeugung.</p>



<p>Die zweite Generation von Galileo wird von der Europäischen Union verwaltet und finanziert. Die Europäische Kommission, die ESA und die EUSPA haben eine Vereinbarung unterzeichnet, nach der die ESA im Auftrag der Kommission als Entwurfsbehörde und Hauptauftragnehmer für die Systementwicklung und die EUSPA als Verwalter für die Nutzung und den Betrieb von Galileo fungiert. Die in dieser Pressemitteilung geäußerten Ansichten spiegeln in keiner Weise die Meinung der Europäischen Union und/oder der ESA wider.</p>



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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4144.msg528766#msg528766" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Galileo SNS II</a></li>
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		<title>EUSPA: Marktbericht zu Erdbeobachtung und Satellitennavigation</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/euspa-marktbericht-zu-erdbeobachtungund-satellitennavigation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jan 2022 21:24:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
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		<category><![CDATA[Satellitennavigationssystem]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>EUSPA veröffentlicht neuen Marktbericht zu Erdbeobachtung und Satellitennavigation. Eine Pressemitteilung der EUSPA. Quelle: EUSPA. Prag, 25. Januar 2022 &#8211; Das EU-Weltraumprogramm ist ein Wachstumsmotor für Unternehmen, der die Wirtschaft stimuliert und Innovation vorantreibt. Der Marktbericht der EUSPA zu Erdbeobachtung und Satellitennavigationssysteme ist der ultimative Leitfaden für alle, die die Satellitennavigations- und Erdbeobachtungstechnologien der EU in [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading" id="euspa-veroffentlicht-neuen-marktbericht-zu-erdbeobachtung-und-satellitennavigation-eine-pressemitteilung-der-euspa">EUSPA veröffentlicht neuen Marktbericht zu Erdbeobachtung und Satellitennavigation. Eine Pressemitteilung der EUSPA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: EUSPA.</p>



<p>Prag, 25. Januar 2022 &#8211; Das EU-Weltraumprogramm ist ein Wachstumsmotor für Unternehmen, der die Wirtschaft stimuliert und Innovation vorantreibt. Der Marktbericht der EUSPA zu Erdbeobachtung und Satellitennavigationssysteme ist der ultimative Leitfaden für alle, die die Satellitennavigations- und Erdbeobachtungstechnologien der EU in ihren Geschäftsplan aufnehmen und neue nachgelagerte Weltraumanwendungen entwickeln wollen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/euspa_market_report_2022-cover-PP.jpg" alt=""/><figcaption><em>Banner der EUSPA zum Marktreport &#8222;EUSPA publishes EO and GNSS market report&#8220;</em></figcaption></figure></div>



<p>Mehr denn je braucht die Gesellschaft innovative Lösungen, um mit dem Paradigma von Big Data umzugehen, auf von der Natur und vom Menschen verursachte Katastrophen zu reagieren und sie abzuschwächen, die Ausbreitung von Krankheiten einzudämmen und eine unser Alltagsleben stützende globale Lieferkette zu stärken. Daten der Erdbeobachtung (Earth Observation, EO) und des globalen Satellitennavigationssystems (GNSS) gewinnen für solche innovativen Lösungen durch Dutzende von Anwendungen, die entwickelt oder bereits von Bürgern, Unternehmen, Regierungen, Industrie, internationalen Organisationen, nichtstaatlichen Organisationen und Forschern weltweit genutzt werden, zunehmend an Bedeutung. 2021 generierte der dem GNSS und der EO nachgelagerte Markt Umsätze in Höhe von über 200 Mrd. EUR, und innerhalb der nächsten zehn Jahre dürfte annähernd eine halbe Billion erreicht werden.</p>



<p>Damit Sie die Vorteile von Weltraumtechnologie besser würdigen und in vollem Umfang nutzen können, haben Experten der EUSPA den „EUSPA EO and GNSS Market Report“ erstellt. Diese umfassende Studie liefert analytische Informationen über die dynamischen Märkte für GNSS- und EO-Anwendungen sowie eingehende Analysen der jüngsten globalen Trends und Entwicklungen anhand von illustrierten Beispielen und Anwendungsfällen. Unter Anwendung modernster ökonometrischer Modelle werden außerdem Marktentwicklungsprognosen für die Auslieferungen von GNSS-Anwendungen und die Umsätze mit EO- Anwendungen bis 2031 erstellt.</p>



<p>Mit einem Fokus auf Galileo/EGNOS und Copernicus wird in dem Bericht die überaus wichtige Rolle von Weltraumdaten in 17 Marktsegmenten hervorgehoben: Landwirtschaft; Luftverkehr und Drohnen; Biologische Vielfalt, Ökosysteme und Naturkapital; Klimadienste; Verbraucherlösungen, Tourismus und Gesundheit; Krisenmanagement und humanitäre Hilfe; Energie und Rohstoffe; Umweltüberwachung; Fischerei und Aquakultur; Forstwirtschaft; Infrastruktur; Versicherungen und Finanzen; See- und Binnenwasserstraßen; Eisenbahn; Straße und Automotive; Stadtentwicklung und kulturelles Erbe sowie Raumfahrt.</p>



<p><strong>Einige bemerkenswerte Fakten aus dem Bericht </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>Bis 2031 werden die weltweiten jährlichen Auslieferungen von GNSS-Empfängern auf 2,5 Mrd. Einheiten steigen; davon entfallen rund 92 % allein auf das Segment Verbraucherlösungen, Tourismus und Gesundheit.</li><li>Neben den größten Märkten für den Bereich Erdbeobachtung wie Landwirtschaft, Stadtentwicklung und kulturelles Erbe oder Energie und Rohstoffe dürfte das Segment Versicherungen und Finanzen in den nächsten zehn Jahren sowohl bei den EO-Daten als auch bei den Umsätzen mit Mehrwertdiensten das schnellste Wachstum verzeichnen (21 % der CAGR).</li><li>Auf der Angebotsseite entfallen auf die europäische Industrie mehr als 41 % des globalen Marktes für nachgelagerte EO-Anwendungen und 25 % des globalen Marktes für nachgelagerte GNSS-Anwendungen.</li></ul>



<p>„Das Vorzeigeprogramm der EU für den Weltraum, das zum einen von Galileo und EGNOS und zum andern von Copernicus vorangetrieben wird, ist zu einem wichtigen Faktor auf dem nachgelagerten Markt für Weltraumanwendungen geworden. Als nutzerorientierte Agentur stellen wir diese Insider-Informationen über die Marktentwicklung unseren Nutzern zur Verfügung, zu denen Innovatoren, Unternehmer, Investoren, Wissenschaftler, Chipsatz-Hersteller oder ganz einfach alle zählen, die den Weltraum in den Blick nehmen, um ihre Geschäftsaktivitäten aufzuwerten. Der Mehrwert und die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale des europäischen globalen Satellitennavigationssystems und des europäischen Erdbeobachtungssystems werden jeweils für sich und auch in gegenseitiger Synergie dargestellt. Ich weiß, dass der Bericht von großem Nutzen und Inspiration für diejenigen sein wird, die zum Wirtschaftswachstum der EU beitragen“, so der Exekutivdirektor der EUSPA, Rodrigo da Costa.</p>



<p>Den Bericht können Sie <a href="https://web.archive.org/web/20231205024105/https://www.euspa.europa.eu/2022-market-report" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">hier herunterladen</a>.</p>



<p><strong>Über die Agentur der Europäischen Union für das Weltraumprogramm (EUSPA)</strong><br>Die Agentur der Europäischen Union für das Weltraumprogramm (<a href="https://www.euspa.europa.eu" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">EUSPA</a>) erbringt zuverlässige und sichere europäische Satellitennavigationsdienste, fördert die Vermarktung von Galileo-, EGNOS- und Copernicus-Daten und -diensten und koordiniert das künftige staatliche Satellitenkommunikationsprogramm GOVSATCOM. Die EUSPA ist für die Sicherheitsakkreditierung sämtlicher Komponenten des EU-Weltraumprogramms zuständig. Durch die Förderung der Entwicklung eines innovativen und wettbewerbsfähigen Raumfahrtsektors und die Zusammenarbeit mit der gesamten Weltraumszene der EU leistet die EUSPA einen Beitrag zum europäischen Grünen Deal, zum digitalen Wandel, zur Sicherheit sowie zum Schutz der Union und ihrer Bürger und stärkt dabei zugleich ihre Unabhängigkeit und Widerstandsfähigkeit.</p>



<p>pdf: <a href="https://www.euspa.europa.eu/sites/default/files/uploads/euspa_market_report_2022.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.euspa.europa.eu/sites/default/files/uploads/euspa_market_report_2022.pdf</a></p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9380.msg527309#msg527309" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">EU &#8211; Space Policy auf EU-Ebene</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/euspa-marktbericht-zu-erdbeobachtungund-satellitennavigation/" data-wpel-link="internal">EUSPA: Marktbericht zu Erdbeobachtung und Satellitennavigation</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<item>
		<title>China: Navigationssatellit Beidou-2 G7 gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/china-navigationssatellit-beidou-2-g7-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jun 2016 09:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Beidou]]></category>
		<category><![CDATA[CALT]]></category>
		<category><![CDATA[CAST]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[GNSS]]></category>
		<category><![CDATA[GPS]]></category>
		<category><![CDATA[Langer Marsch 3C]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Satellitennavigationssystem]]></category>
		<category><![CDATA[Xichang]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein neuer chinesischer Navigationssatellit ist im All. Das Beidou-2 G7 oder Beidou 23 genannte Raumfahrzeug soll in den kommenden Wochen eine Position im Geostationären Orbit einnehmen. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: beidou.gov.cn, CALT, CAST, CCTV, Xinhua. Die mit Aufbau und Betrieb des chinesischen Satellitennavigationssystems betraute chinesische Behörde meldete mit Datum vom 13. Juni 2016 [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/china-navigationssatellit-beidou-2-g7-gestartet/" data-wpel-link="internal">China: Navigationssatellit Beidou-2 G7 gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ein neuer chinesischer Navigationssatellit ist im All. Das Beidou-2 G7 oder Beidou 23 genannte Raumfahrzeug soll in den kommenden Wochen eine Position im Geostationären Orbit einnehmen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: beidou.gov.cn, CALT, CAST, CCTV, Xinhua.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/2016061304beidougovcn.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/2016061304beidougovcn260.jpg" alt="LM-3C-Start mit Beidou-2 G7 am 12. Juni 2016
(Bild: beidou.gov.cn)"/></a><figcaption>LM-3C-Start mit Beidou-2 G7 am 12. Juni 2016<br>(Bild: beidou.gov.cn)</figcaption></figure></div>



<p>Die mit Aufbau und Betrieb des chinesischen Satellitennavigationssystems betraute chinesische Behörde meldete mit Datum vom 13. Juni 2016 auf ihren <a href="http://en.beidou.gov.cn/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Webseiten</a>, dass der Start des 23. Beidou-Satelliten erfolgreich verlaufen sei. Nach Angaben der Behörde werde es der neue Satellit erlauben, die Zuverlässigkeit und die Möglichkeiten des chinesischen Navigationssatellitensystems insbesondere bei der Überführung von einem regional genutzten in ein weltweit verfügbares System zu verbessern.</p>



<p><strong>China arbeitet an global verfügbarem Navigationssatellitennetz</strong><br>Im Jahr 2000 begann China mit dem Einsatz eigener Navigationssatelliten. Um dem Ziel der Unabhängigkeit vom US-amerikanischen GPS näher zu kommen, schickte man Ende 2000 zunächst zwei Satelliten zum Einsatz in einer Testkonstellation, Beidou genannt, ins All. 2003 und 2007 folgten zwei weitere Satelliten für das experimentelle System. Anschließend begann man mit dem Aufbau des aktuellen Betriebsnetzes, das auch Beidou-2 genannt wird. Eine weltweite Abdeckung mit chinesischen Navigationssatelliten soll nach dem derzeitigem Planungsstand im Jahre 2020 erreicht sein.</p>



<p>Das chinesische Satellitennavigationssystem wird, wenn die aktuellen Planungen umgesetzt werden, in seiner endgültigen Ausbaustufe einmal aus 35 Satelliten bestehen. Vorgesehen ist, dass 27 Satelliten auf Umlaufbahnen in mittlerer Höhe von rund 21.500 Kilometern in drei Ebenen um die Erde kreisen. Fünf weitere Raumfahrzeuge sollen auf Positionen im Geostationären Orbit in rund 35.786 Kilometern über dem Äquator arbeiten. Weitere drei Trabanten will man regelmäßig auf inklinierten geosynchronen Bahnen einsetzen – also auf solchen, die mit der Erddrehung synchronisiert sind, aber gegen den Äquator geneigt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/bdg7acctv600.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/bdg7acctv260.jpg" alt="Animationen im Kontrollzentrum: Start ..."/></a><figcaption>Animationen im Kontrollzentrum: Start &#8230;</figcaption></figure></div>



<p>Der Hersteller der verwendeten Trägerrakete, die chinesische Akademie für Trägerraketentechnik (China Academy of Launch Vehicle Technology, <a href="https://web.archive.org/web/20200806213913/http://www.calt.com/n689/c5661/content.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">CALT</a>), gab bekannt, der Start sei am 12. Juni 2016 um 23:30 Uhr Pekinger Zeit vom Satellitenstartzentrum Xichang (Xichang Satellite Launch Center, XSLC) aus erfolgt (15:30 Uhr UTC, 17:30 Uhr MESZ 12. Juni 2016). Der exakte Startzeitpunkt liegt basierend auf Videoaufzeichnungen aus einem Kontrollzentrum bei 23:30:04,361 Uhr Pekinger Zeit.</p>



<p><strong>Neuer Start und neuer Raketenschrott</strong><br>Zum Einsatz kam eine dreistufige Rakete des Typs Langer Marsch 3C (LM-3C), auch Chang Zheng 3C genannt (CZ-3C). Gestartet wurde von der Rampe Nr. 3 des in der Provinz Sichuan zwischen bewaldeten Bergen gelegenen Startzentrums.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/bdg7ccctv600.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/bdg7ccctv260.jpg" alt="... und Abwurf der Booster
(Bilder: CCTV)"/></a><figcaption>&#8230; und Abwurf der Booster<br>(Bilder: CCTV)</figcaption></figure></div>



<p>Die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, dass sich das anfangs rund 56 Meter lange Projektil nach dem Abheben Richtung Südosten gewendet habe, um Zentralchina zu überfliegen. Dann seien die beiden seitlichen Flüssigkeitsbooster der Rakete, die erste Stufe und die Nutzlastverkleidung über den Provinzen Guizhou und Jianxi abgeworfen worden. Zwischenzeitlich wurden Photos von einem auf chinesischem Boden aufgeschlagenen Booster bekannt.</p>



<p>Über dem Pazifik führte die dritte Stufe der Rakete laut Xinhua zwei Brennphasen aus, um den Satelliten in einen hochelliptischen Geotransferorbit (GTO) zu bringen. Nach etwas über einer Stunde nach dem Abheben sei schließlich der Erfolg des Starts bestätigt worden, schrieb die Agentur weiter.</p>



<p><strong>chinesische Statistik</strong><br>Die Rakete absolvierte die insgesamt 11. Mission eines Raumfahrtträgers diesen Typs. Nach Angaben aus China flog sie die 229. Mission einer Rakete aus der Serie Langer Marsch, eine Zahl, die angesichts der Tatsache, dass in ihr mittlerweile immer mehr höchst unterschiedliche Träger zusammengefasst werden, ihre Aussagekraft verliert.</p>



<p>Nach dem Start wurde die dritte Stufe der Trägerrakete auf einer rund 19,32 Grad gegen den Erdäquator geneigten Bahn mit einem der Erde nächsten Bahnpunkt von 202 und einem erdfernsten Bahnpunkt von 35.730 Kilometern beobachtet. Die eigentliche Nutzlast, der Navigationssatellit Beidou-2 G7, gelangte zunächst auf eine rund 19,28 Grad geneigte Bahn mit einem der Erde nächsten Bahnpunkt von 219 und einem erdfernsten Bahnpunkt von 35.574 Kilometern.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Beidou2GSatcast400.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Beidou2GSatcast260x200.jpg" alt="Beidou-2-Satellit für den Einsatz im GEO - Illustration
(Bild: CAST)"/></a><figcaption>Beidou-2-Satellit für den Einsatz im GEO<br> &#8211; Illustration<br>(Bild: CAST)</figcaption></figure></div>



<p>Aus der erreichten Übergangsbahn muss sich der Navigationssatellit mit eigener Kraft auf die vorgesehene Position im Geostationären Orbit bringen. Damit er diese Aufgabe erfüllen kann, wurde er mit einem eigenen Antriebssystem ausgestattet. Beim Abbau der verbliebenen Bahnneigung gegen den Äquator und der Anhebung des erdnächsten Bahnpunkts auf das Niveau eines Geostationären Orbits wird insbesondere ein rund 490 Newton starkes Triebwerk – Apogäumsmotor genannt – an Bord des Satelliten zum Einsatz kommen.</p>



<p>Der Satellit ist eine Konstruktion der Chinesischen Akademie für Weltraumtechnik (China Academy of Space Technology, CAST). Er basiert auf der chinesischen Raumfahrzeug-Plattform DFH-3. DFH steht dabei für &#8222;dong fang hong&#8220;, was &#8222;Der Osten ist rot&#8220; bedeutet.</p>



<p>Beidou-2 G7 alias Beidou 23 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 41.586 und als COSPAR-Objekt 2016-037A. Die dritte Stufe der Trägerrakete ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 41.587 und als COSPAR-Objekt 2016-037B.</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3902.msg365683#msg365683" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Chinesische Trägerstarts</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>GloNaSS-Erweiterung um IGSOs angedacht</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/glonass-erweiterung-um-igsos-angedacht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Aug 2015 09:55:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Arktis]]></category>
		<category><![CDATA[GloNaSS]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Satellitennavigationssystem]]></category>
		<category><![CDATA[TASS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die russische Raumfahrtagentur Roskosmos sieht die Finanzierung eines Programms zur Entwicklung einer Erweiterung des Weltraumsegments des russischen Satellitennavigationssystems um Satelliten auf inklinierten geosynchronen Umlaufbahnen vor. Autor: Axel Nantes. Quelle: arctic.ru, iecca.ru, tass.ru. Vertont von Peter Rittinger. Die russische Nachrichtenagentur TASS meldete am 31. Juli 2015, dass Roskosmos beabsichtige, das russische Globale Navigations-Satelliten-System (Globalnaja Nawigationnaja Sputnikowaja [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die russische Raumfahrtagentur Roskosmos sieht die Finanzierung eines Programms zur Entwicklung einer Erweiterung des Weltraumsegments des russischen Satellitennavigationssystems um Satelliten auf inklinierten geosynchronen Umlaufbahnen vor.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Autor: Axel Nantes.   Quelle: arctic.ru, iecca.ru, tass.ru. Vertont von Peter Rittinger.  </p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2015-08-10-89575.mp3"></audio></figure>



<p>Die russische Nachrichtenagentur TASS meldete am 31. Juli 2015, dass Roskosmos beabsichtige, das russische Globale Navigations-Satelliten-System (Globalnaja Nawigationnaja Sputnikowaja Sistema) so zu erweitern, dass seine Genauigkeit für Nutzer auf russischem Boden und in arktischen Gebieten größer als bisher wird. Eine entsprechende Entwicklung soll nach Angaben der TASS durch Roskosmos mit (umgerechnet rund) 7 Millionen US-Dollar unterstützt werden. Die Website arctic.ru nennt in diesem Zusammenhang eine Summe von bis zu 417,7 Millionen Rubel.</p>



<p>Laut TASS wird die Notwendigkeit der GloNaSS-Erweiterung in einem Dokument einer staatlichen Beschaffungsstelle mit Schwierigkeiten bei der Entwicklung von hoch-genauen Navigationssatelliten vom Typ GloNaSS-K und Problemen bei der Nutzung von GloNaSS-Bodenstationen in der Arktis begründet.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/glonassk016c4819446jsciss1200.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/glonassk016c4819446jsciss300.jpg" alt="" class="wp-image-23972" width="300" height="225"/></a><figcaption>GloNaSS-K-Satellit beim Hersteller
(Bild: Reschetnjow)</figcaption></figure></div>



<p>Weiter schieb die TASS, dass sich die Notwendigkeit der GloNaSS-Erweiterung laut Roskosmos aus Restriktionen, die die Beschaffung von elektronischen Bauteilen und Komponenten mit spezifischen erweiterten Eigenschaften für GloNaSS-K-Satelliten aus dem Ausland betreffen, ergibt, wegen Verzögerungen bei Einrichtung am Boden positionierter Teile des Weltraumsegments von GloNaSS und der Tatsache, dass GloNaSS-Kontrollstationen in der Antarktis wegen fehlender Synchronisation mit Einrichtungen auf russischem Boden keinen der Genauigkeit förderlichen Zeit- und Frequenzabgleich vornehmen können.</p>



<p>Zwischen vier und sechs Satelliten auf inklinierten geosynchronen Orbits (IGSO) könnten eine passende Erweiterung für GloNaSS darstellen. Die Umlaufbahnen dieser Satelliten würden eine Inklination, also eine Neigung gegen den Erdäquator, von voraussichtlich rund 63 Grad haben. Mit ihnen wäre Informationen aus dem bereits genannten Dokument zufolge eine Genauigkeit von 60 Zentimetern auf russischem Boden und in arktischen Gebieten zu erzielen.</p>



<p>Im chinesischen Satellitennavigationssystem BDS (BeiDou System / BeiDou Navigation Satellite System) und dem indischen regionalen Satellitennavigationssystem IRNSS (Indian Regional Navigation Satellite System) werden bereits Satelliten auf inklinierten geosynchronen Umlaufbahnen eingesetzt.</p>



<p>Arctic.ru berichtete, dass eine umfassende Basis für die Entwicklung der GloNaSS-Erweiterung in den Bereichen Forschung, Wissenschaft und Technik zum 25. November 2016 bereitgestellt sein sollte.</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4142.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">GLONASS</a></li></ul>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>ESA-Station für Galileo auf den Azoren eingeweiht</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-station-fuer-galileo-auf-den-azoren-eingeweiht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Mar 2014 14:20:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[COSPAS-SARSAT]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Galileo]]></category>
		<category><![CDATA[Satellitennavigationssystem]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Sensorstation der Europäischen Raumfahrtorganisation (ESA) auf der portugiesischen Azoreninsel Santa Maria für den Einsatz im Bodensegment des Europäischen Satellitennavigationssystems Galileo wurde am 26. März 2014 offiziell in Betrieb gesetzt. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Edisoft, ESA, Thales. Die jüngste Ergänzung des umfassenden Netzwerks von sensorbewehrten Galileo-Stationen (Galileo Sensor Stations, GSS) wurde während einer [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Eine Sensorstation der Europäischen Raumfahrtorganisation (ESA) auf der portugiesischen Azoreninsel Santa Maria für den Einsatz im Bodensegment des Europäischen Satellitennavigationssystems Galileo wurde am 26. März 2014 offiziell in Betrieb gesetzt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Edisoft, ESA, Thales.</p>



<p>Die jüngste Ergänzung des umfassenden Netzwerks von sensorbewehrten Galileo-Stationen (Galileo Sensor Stations, GSS) wurde während einer feierlichen Zeremonie unter Leitung des Sekretärs für Tourismus und Transport der Azoren,  Vitor Fraga, und dem ESA-Leiter für Beschaffung im Bereich des Galileo-Bodensegments, Syvain Loddo offiziell eröffnet.
<br>
Auf der rund 1.500 Kilometer vom Festland entfernten, gebirgigen Insel liegt die neue Galileo-Station in Nachbarschaft zu einer auf dem sogenannten Blumenhügel (Montes das Flores) bereits länger bestehenden Bahnverfolgungsstation des ESTRACK-Netzes der ESA, die unter anderem bei Starts vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou auf Französisch Guayana zum Einsatz kommt.</p>



<p>Die Galileo-Station wurde auf der Insel, die seit 1439 besiedelt ist und auf der Christopher Columbus nach der Entdeckung Amerikas mit seinem Flaggschiff Niña im Februar 1493 an landete, auf einem flachen Gelände erreichtet, das sich im Besitz der Region Azoren befindet. Der Bau erfolgte unter Ägide des portugiesischen Unternehmens Edisoft, das zuvor auch mit dem Bau der ESTARCK-Station beauftragt war und zur Thales Gruppe gehört. Edisoft kümmert sich jetzt vor Ort um Wartung und Betrieb beider Stationen.</p>



<p>Die Galileo-Station besitzt eine zentrale Rundstrahlantenne mit einer Baulänge von rund einem halben Meter, ein Paar Kommunikationsantennen zur Datenübertragung über ein VSAT-Netzwerk, eine Stromversorgungsanlage und eine Wachstation. Die Standortwahl im Bereich flachen Geländes weit weg von bebautem Gebiet erlaubt der Funktechnik der Station unbeeinträchtigte Verbindungen in alle Himmelsrichtungen.</p>



<p>Im Verbund mit solchen in Arktis und Antarktis kann die sensorbewehrte Station Daten für exakte Bahnbeobachtungen liefern und jede Art von Abweichung und Drift, die die Genauigkeit von Navigationssignalen beeinträchtigen könnten, zuverlässig identifizieren. Gewonnene Informationen werden an die Galileo-Kontrollzentren (Galileo Control Centres, GCC) im italienischen Fucino und in Oberpfaffenhofen weitergeleitet.</p>



<p>Später im Jahr 2014 soll die Galileo-Station auf den Azoren um eine Referenz-Bake für das in Galileo integrierte Such- und Rettungssystem ergänzt werden. Letzteres will man als Teil des internationalen Such- und Rettungssystems COSPAS-SARSAT betreiben. </p>



<p>COSPAS ist ein russisches Akronym, es steht für &#8222;Cosmitscheskaja Sistema Poiska Awarinitsch Sudow&#8220; und bedeutet sinngemäß &#8222;weltraumgestütztes System für die Suche von Schiffen in Not&#8220;; SARSAT steht für &#8222;Search and Rescue Satellite-Aided Tracking&#8220;, auf Deutsch &#8222;Satellitenortungssystem für den Such- und Rettungsdienst&#8220;.</p>



<p>Mit COSPAS-SARSAT-Transpondern zum Betrieb auf einer mittleren Erdumlaufbahn (Medium Earth Orbit, MEO) ausgerüstete Galileo-Satelliten können künftig UHF-Signale erfasst werden, die im Notfall von an Bord von Schiffen und Flugzeugen installierten oder von Individuen mitgeführten Sendern ausgestrahlt werden.</p>



<p><strong>Verwandte Meldungen bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/galileo-als-speerspitze-fuer-cospas-sarsat/" data-wpel-link="internal">Galileo als Speerspitze für COSPAS-SARSAT</a> 7. März 2012</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/kepler-kann-kommen-station-auf-den-azoren-ist-bereit/" data-wpel-link="internal">Kepler kann kommen: Station auf den Azoren ist bereit</a> 13. Februar 2011</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/estrack-neue-bodenstation-eingeweiht/" data-wpel-link="internal">ESTRACK &#8211; Neue Bodenstation eingeweiht</a> 21. Januar 2008</li></ul>



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<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4144.240" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Galileo SNS II</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/esa-station-fuer-galileo-auf-den-azoren-eingeweiht/" data-wpel-link="internal">ESA-Station für Galileo auf den Azoren eingeweiht</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>1. indischer Navsat für IRNSS im Juni 2013 im All?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/1-indischer-navsat-fuer-irnss-im-juni-2013-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Mar 2013 13:01:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[IRNSS]]></category>
		<category><![CDATA[Planung]]></category>
		<category><![CDATA[Satellitennavigationssystem]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach derzeitigem Stand will die Indische Weltraumforschungsorganisation (ISRO) nach vielen Verzögerungen im Juni 2013 den ersten von zunächst sieben Navigationssatelliten für das eigene &#8222;regionale&#8220; Satellitennavigationssystem IRNSS auf einer Rakete des Typs PSLV starten. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ISRO. IRNSS steht für Indian Regional Navigation Satellite System. Im zunächst angestrebten Ausbauzustand sollen drei Satelliten [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach derzeitigem Stand will die Indische Weltraumforschungsorganisation (ISRO) nach vielen Verzögerungen im Juni 2013 den ersten von zunächst sieben Navigationssatelliten für das eigene &#8222;regionale&#8220; Satellitennavigationssystem IRNSS auf einer Rakete des Typs PSLV starten.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch.</a> Quelle: ISRO.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17032013140133_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17032013140133_small_1.jpg" alt="ISRO" width="300" height="225"/></a><figcaption>
Positionen der Satelliten des IRNSS über der Erde &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p>IRNSS steht für Indian Regional Navigation Satellite System. Im zunächst angestrebten Ausbauzustand sollen drei Satelliten im Geostationären Orbit Positionen bei 32,5 (bzw. 34), 83 und 131,5 (bzw. 132) Grad Ost beziehen. Je zwei Satelliten sollen auf geosynchrone, um 29 Grad gegen den Äquator geneigte Orbits gebracht werden, auf denen sie den Äquator bei 55 und bei 111,75 (bzw. 111,5) Grad Ost kreuzen. Mit den sieben Satelliten will man eine sichere Abdeckung vom 40. bis zum 140. Längengrad und zwischen 40 Grad südlicher und 40 Grad nördlicher Breite erzielen. Als Reserve ist außerdem der Bau zweier zusätzlicher Satelliten vorgesehen. </p>



<p>Die in Indien entstehenden dreiachsstabilisierten Satelliten basieren auf dem indischen Satellitenbus I-1K. Ihre Leermasse soll im Bereich um 600 kg (nach anderen Angaben bei 575 kg) liegen, die Startmasse bei rund 1.425 kg (nach anderen Angaben 1.370 kg). Von den rund 1.600 W (1.525 W nach anderen Angaben) elektrischer Leistung, die die beiden Solarzellenausleger mit einer Fläche von je 1,8 m x 2,15 m eines solchen Satelliten bereitstellen können, benötigt die Navigationsnutzlast mit drei Rubidium-Atomuhren 901 W. Der Stromspeicherung an Bord des Satelliten dient ein Lithiumionen-Akkumulatorenpack mit einer Kapazität von 68 Ah. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17032013140133_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17032013140133_small_2.jpg" alt="ISRO" width="260"/></a><figcaption>
Satellit des IRNSS &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p>Navigationssignale werden die Satelliten im L5- und im S-Band senden. Der der Allgemeinheit zugängliche Dienst unter der Bezeichnung SPS (für Standard Positioning Service) wird mit Mittenfrequenzen von 1.176,45 MHz (L5-Band) und 2.492,028 MHz (S-Band) arbeiten. Geschlossene Benutzergruppen (staatliche Institutionen, Militär, &#8230;) können in den gleichen Frequenzbereichen spezielle Funktionen und Eigenschaften unter dem Titel RS (für Restricted Service) nutzen. </p>



<p>Die Genauigkeit des Systems soll auf jeden Fall besser als 20 Meter sein. Die horizontale Genauigkeit wird in Indien und angrenzenden Gebieten bis zu einer Entfernung von 1.500 km von der Landesgrenze nach Informationen der ISRO voraussichtlich bei rund 10 Metern liegen. Ein möglicher Ausbau des Systems mit einer Konstellation aus insgesamt 11 aktiven Satelliten wird in Betracht gezogen und würde zu einer Verbesserung der Genauigkeit führen. </p>



<p>Die Lebensdauer der Satelliten liegt für die im Geostationären Orbit stationierten bei 9,4 Jahren, die Äquatorkreuzer sollen sich 11 Jahre nutzbringend einsetzen lassen. </p>



<p>Mit den Starts wollte man nach ursprünglichen Planungen bereits im Jahr 2009 beginnen. Nach halbjährlichen Starts hätte dann 2012 eine vollständige Konstellation im All existiert. </p>



<p>Beim ersten Start wird es mit der PSLV-C22 wie üblich im Satish Dhawan Space Centre (SDSC), einem Gelände der ISRO auf der Insel Sriharikota, losgehen. Die Trägerrakete, voraussichtlich eine in der Version PSLV-HP, soll den Satelliten IRNSS-1A (auch IRNSS-R1A) in einem 240 x 25.000 km Orbit aussetzen. Ist der Satellit im All, wird sich eine zwischen drei und vier Monaten dauernde Test- und Inbetriebnahmephase anschließen. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Erfolgreicher Start: Galileo-Aufbau geht weiter</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erfolgreicher-start-galileo-aufbau-geht-weiter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Oct 2012 09:57:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Fregat]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[Navigationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Satellitennavigationssystem]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=35172</guid>

					<description><![CDATA[<p>Beim Aufbau des europäischen Satellitennavigationssystems Galileo wurde ein weiterer Meilenstein erreicht. Am 12. Oktober 2012 brachte eine Sojus-Rakete von Kourou in Französisch-Guayana aus das zweite Satellitenpaar für die Galileo-Testkonstellation (IOV) ins All. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ESA. Zusammen mit den beiden rund ein Jahr zuvor gestarteten Navigationssatelliten komplettieren die jetzt in den Weltraum [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/erfolgreicher-start-galileo-aufbau-geht-weiter/" data-wpel-link="internal">Erfolgreicher Start: Galileo-Aufbau geht weiter</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Beim Aufbau des europäischen Satellitennavigationssystems Galileo wurde ein weiterer Meilenstein erreicht. Am 12. Oktober 2012 brachte eine Sojus-Rakete von Kourou in Französisch-Guayana aus das zweite Satellitenpaar für die Galileo-Testkonstellation (IOV) ins All.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13102012115755_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13102012115755_small_1.jpg" alt="ESA/S. Corvaja" width="260"/></a><figcaption>
Galileo-Start am 12. Oktober 2012 
<br>
(Bild: ESA/S. Corvaja)
</figcaption></figure></div>



<p>Zusammen mit den beiden rund ein Jahr zuvor gestarteten Navigationssatelliten komplettieren die jetzt in den Weltraum beförderten Satelliten die IOV für In-Orbit Validation genannten Galileo-Testkonstellation, die später im aktiven Betriebsnetz von Galileo aufgehen soll. </p>



<p>Eine unter der Ägide von Arianespace betriebene Rakete vom Typ Sojus-ST-B war es, die um 20.15 Uhr MESZ vom Startzentrum in Französisch-Guayana mit den beiden neuen Navigationssatelliten an der Spitze abhob. Sämtliche Stufen der Rakete arbeiteten wie vorgesehen. 3 Stunden und 45 Minuten nach dem Start setzte die Raketenoberstufe vom Typ Fregat die beiden Navigationssatelliten in rund 23.200 Kilometern Höhe über der Erde aus. </p>



<p>Gebaut worden waren die Satelliten von einem Konsortium unter Führung von EADS Astrium und TAS (Thales Alenia Space). TAS hatte sich um den Zusammenbau sowie die Integration und Tests der Satelliten gekümmert. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13102012115755_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13102012115755_small_2.jpg" alt="ESA/P. Carril" width="260"/></a><figcaption>
vier Galileo-IOV-Satelliten kreisen um die Erde &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ESA/P. Carril)
</figcaption></figure></div>



<p>Gesteuert und überwacht werden die gerade gestarteten Satelliten von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) zusammen mit der Französischen Weltraumagentur (CNES) von einem Kontrollzentrum im französischen Toulouse aus. Nach den ersten grundlegenden Inbetriebnahmearbeiten wird Spaceopal, ein Gemeinschaftsunternehmen von Telespazio und der Gesellschaft für Raumfahrtanwendungen (GfR) mbH, einer Tochter des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), mit Sitz in Weßling die Kontrolle der Satelliten mit Stationen in Oberpfaffenhofen und dem italienischen Fucino übernehmen. </p>



<p>Hinsichtlich der von den IOV-Satelliten erwarteten Leistungsdaten sollen diese sich von denen der künftigen Seriensatelliten, die derzeit unter der Leitung von OHB aus Bremen gebaut werden, nicht unterscheiden. Mit jetzt vier baugleichen Satelliten im All ist die ESA in die Lage versetzt, die mögliche Leistungsfähigkeit des europäischen Satellitennavigationssystems zu demonstrieren, bevor mit dem Start und der Inbetriebnahme der Seriensatelliten begonnen wird. </p>



<p>Ab Ende 2014 sollen mit Hilfe von dann 18 in der Galileo-Konstellation eingebundenen Satelliten erste Navigationsdienste für die Allgemeinheit verfügbar werden. Die Vervollständigung des Weltraumsegments von Galileo erwartet die ESA derzeit für das Jahr 2018. Dann wäre die volle Einsatzkapazität (Full Operational Capability, FOC) von Galileo erreicht. </p>



<p><strong>Bewegte Bilder im MP4-Format:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.youtube.com/watch?v=iDAcTXWuiS0" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Sojus ST-B Start zur Mission VS03</a></li></ul>



<p><strong>Startaufzeichnung von spacelivecast.de:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="http://www.youtube.com/watch?v=IkA65nuqu0U#ws" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">spacelivecast.de &#8211; Galileo-IOV auf Sojus-STB/Fregat-MT (VS03)</a></li></ul>



<p><strong>Diskutieren Sie in unserem Forum mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11275.msg238577#msg238577" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">2 Galileo-IOV auf Sojus-STB/Fregat-MT (VS03)</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>MBOC: Galileo und GPS mit vereinten Kräften</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mboc-galileo-und-gps-mit-vereinten-kraeften/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Jul 2012 14:30:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Navigationsgerät]]></category>
		<category><![CDATA[Satellitennavigationssystem]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34990</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bei Tests mit den ersten beiden im All befindlichen Satelliten der Galileo-Testkonstellation (IOV) wurde ein neuer Meilenstein erreicht. Die Satelliten strahlten Mustersignale aus, die im Echtbetrieb volle Interoperabilität mit dem US-amerikanischen Satellitennavigationssystem GPS verwirklichen würden. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ESA. Eine fortschrittliche Modulationstechnik sorgte während der Tests für gegen Interferenzen und Mehrwegempfang unempfindliche, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Bei Tests mit den ersten beiden im All befindlichen Satelliten der Galileo-Testkonstellation (IOV) wurde ein neuer Meilenstein erreicht. Die Satelliten strahlten Mustersignale aus, die im Echtbetrieb volle Interoperabilität mit dem US-amerikanischen Satellitennavigationssystem GPS verwirklichen würden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13072012163034_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13072012163034_small_1.jpg" alt="ESA" width="260"/></a><figcaption>
Testsignal von Galileo-IOV-Satellit FM2 
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(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p>Eine fortschrittliche Modulationstechnik sorgte während der Tests für gegen Interferenzen und Mehrwegempfang unempfindliche, robuste Signale. </p>



<p>Mit den erfolgreichen Übertragungen der Mustersignale wurde demonstriert, dass das europäische und das US-amerikanische Satellitennavigationssystem in Zukunft nebeneinander betrieben werden können, ohne dass Interferenzen, d.h. gegenseitige Beeinflussungen, zu fürchten sind. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13072012163034_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13072012163034_small_2.jpg" alt="ESA" width="260"/></a><figcaption>
Galileo-IOV-Satellit im All &#8211; Illustration 
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(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p>Bei der Erzeugung der Mustersignale richtete man sich nach einem Multiplexed Binary Offset Carrier (MBOC) genannten Verfahren, das zusammen mit den Vereinigten Staaten von Amerika zur Sicherstellung der Zusammenarbeit der beiden Satellitennavigationssysteme festgelegt worden war. Konkret wurden ein breitbandiges (BOC(6,1)) und ein schmalbandiges Signal (BOC(1,1)) gleichzeitig so übertragen (gemultiplext), dass im Schnitt 1/11 der Leistung für die höherfrequente Komponente zur Verfügung stand. Das Resultat war ein CBOC-moduliertes Galileo-E1-Signal (CBOC steht für Composite Binary Offset Carrier). </p>



<p>Künftige Navigationsempfänger können so ausgelegt werden, dass sie in schwierigem Gelände wie Stadtzentren oder abgelegenen gebirgigen Regionen durch die Nutzung der sogenannten MBOC-Signale in der Lage sind, mit höherer Genauigkeit zu arbeiten, als aktuelle Geräte es bisher konnten. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13072012163034_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13072012163034_small_3.jpg" alt="ESA" width="260"/></a><figcaption>
GPS-IIIA-Satellit im All &#8211; Illustration 
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(Bild: gps.gov)
</figcaption></figure></div>



<p>Insbesondere zivile Nutzer werden einmal auf dem gesamten Erdball von einer gestiegenen Verfügbarkeit und einer verbesserten Abdeckung durch neue Signale von den beiden Navigationssatellitenflotten profitieren. </p>



<p>Die neuen Signale sollen von den europäischen Navigationssatelliten im Rahmen des als Galileo Open Service bezeichneten Dienstes gesendet werden. Den Dienst werden die Galileo-FOC-Seriensatelliten (FOC für Full Operational Capability) bereitstellen, die laut Plan beginnend ab 2013 ins All gelangen. Zusätzlich können die Satelliten der Galileo-IOV-Testkonstellation (IOV für in orbit verification) als vollwertige Bestandteile der europäischen Flotte die Signale des Galileo Open Service ebenfalls ausstrahlen. </p>



<p>US-amerikanische Satelliten liefern die neuen Signale künftig im Rahmen des speziell der zivilen Nutzung gewidmeten Dienstes New Civilian L1 (L1C). L1C werden die neuen Satelliten des Typs GPS IIIA bieten. Ein erstes solches US-amerikanisches Raumfahrzeug könnte nach aktuellem Planungsstand im Jahr 2014 eine Umlaufbahn um die Erde erreichen. </p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4144.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Thema Galileo SNS II</a></li></ul>
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