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	<title>Satish Dhawan Space Centre &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Satish Dhawan Space Centre &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>PSLV-C21 bringt zwei Satelliten ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/pslv-c21-bringt-zwei-satelliten-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Sep 2012 07:48:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Am Morgen des 9. September 2012 ist die PSLV-C21-Rakete vom Satish Dhawan Space Center (SDSC) auf Sriharikota an Indiens Südküste gestartet und hat den Erdbeobachtungssatelliten SPOT 6 sowie den Amateurfunk- und Technologieerprobungssatelliten PROITERES auf Umlaufbahnen um die Erde gebracht. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Astrium, ISRO, OIT. Vertont von Peter Rittinger. Um 6.23 Uhr [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading advgb-dyn-54ba89db">Am Morgen des 9. September 2012 ist die PSLV-C21-Rakete vom Satish Dhawan Space Center (SDSC) auf Sriharikota an Indiens Südküste gestartet und hat den Erdbeobachtungssatelliten SPOT 6 sowie den Amateurfunk- und Technologieerprobungssatelliten PROITERES auf Umlaufbahnen um die Erde gebracht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Astrium, ISRO, OIT. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2012-09-12-43092.mp3"></audio></figure>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-09a34471"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09092012094821_small_1.jpg" alt="ddinia.gov.in" width="329" height="239"/><figcaption class="wp-element-caption">
Die PSLV-C21 hebt ab. 
<br>
(Bild: Webcast ddindia.gov.in)
</figcaption></figure>



<p>Um 6.23 Uhr MESZ (9.53 Uhr Ortszeit in Indien) war die PSLV-C21 mit SPOT 6 und PROITERES an der Spitze nach einem rund 51 Stunden dauernden Countdown vom Pad Nummer 1 des SDSC gestartet. Die erste Stufe wurde beim Flug der PSLV-C21 nicht von zusätzlichen, seitlich angebrachten Boostern unterstützt, die Rakete flog in der sogenannten Core Alone Version, abgekürzt CA genannt. Nach dem Aufbrauchen des festen Treibstoffes in der ersten Stufe und der Zündung der zweiten, mit flüssigen Treibstoffen (UH25 und N2O4) betriebenen Raketenstufe wurde die Nutzlastverkleidung abgeworfen. Anschließend trat die dritte Stufe in Aktion, die festen Treibstoff verbrannte. In der vierten und letzten Raketenstufe wurden wieder flüssige Treibstoffe (MMH und MON-3) verwendet. Nachdem diese ihre Arbeit erledigt hatte, erfolgte nach einer kurzen Freiflugphase die Abtrennung der Nutzlasten von der vierten Stufe rund 20 Minuten nach dem Start. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-9dfa310e"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09092012094821_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09092012094821_small_2.jpg" alt="Astrium GEO" width="305" height="229"/></a><figcaption class="wp-element-caption">
SPOT 6 &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Astrium GEO)
</figcaption></figure>



<p>Der französische Erdbeobachtungssatellit SPOT 6 ist nach Angaben der indischen Weltraumforschungsorganisation (ISRO) der massereichste Satellit, den die ISRO bisher für einen Kunden aus dem Ausland in den Weltraum transportiert hat. Die ISRO nennt für den von Astrium SAS hergestellten, auf dem Satellitenbus AstroSat 500 MkII basierenden SPOT 6 eine Startmasse von rund 712 kg. Der Satellit erreichte einen polaren Erdorbit in rund 659 km Höhe über der Erde mit einer Neigung gegen den Erdäquator von rund 98,3 Grad. Entsprechend seiner Bezeichnung, SPOT steht für &#8222;Satellite Probatoire de l&#8217;Observation de la Terre&#8220; und bedeutet schlicht Messsatellit zur Beobachtung der Erde, ist es seine Aufgabe, seinen Betreibern regelmäßig Aufnahmen der Erdoberfläche zu liefern. </p>



<p>Die künftig von SPOT 6 zur Verfügung gestellten Aufnahmen sollen eine maximale Auflösung von 1,5 m erreichen. Die Schwadbreite beim Abtasten der Erdoberfläche wird bei rund 60 km liegen. Mindestens 10 Jahre soll SPOT 6 der Erdbeobachtung dienen. Anfang 2014 wird SPOT 6 durch den identisch aufgebauten SPOT 7 Verstärkung erhalten. SPOT 6 und SPOT 7 sind dazu gedacht, die Arbeit der französischen Erdbeobachtungssatelliten SPOT 4 und SPOT 5 fortzusetzen. Gegenüber den älteren Satelliten zeichnen sich die Nachfolger durch eine deutlich geringere Masse aus (SPOT 4 und SPOT 5 hatten Startmassen im Bereich von 3.000 kg), was unter anderem durch die Verwendung der Ingenieurkeramik Siliziumkarbid (SiC) beim Bau möglich wurde. Die neuen Satelliten weisen außerdem eine erheblich gesteigerte Beweglichkeit auf. </p>



<p>Astrium plant, das Duo SPOT 6 und SPOT 7 schließlich im Verbund mit den beiden Erdbeobachtungssatelliten Pléiades 1A und Pléiades 1B einzusetzen. Diese Konstellation würde es nach Angaben von Astrium erlauben, jeden Punkt auf der Erdoberfläche einmal pro Tag mit hoher und sehr hoher Auflösung abzubilden. Die Abbildungen großer Flächen sollen dann SPOT 6 und SPOT 7 bereitstellen, Detailbilder mit einer Auflösung im Bereich von 50 cm Pléiades 1A und Pléiades 1B liefern. Pléiades 1A, Startmasse rund 970 kg, kreist seit dem 17. Dezember 2011 um die Erde. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-458742d5"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09092012094821_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09092012094821_small_3.jpg" alt="OIT" width="309" height="232"/></a><figcaption class="wp-element-caption">
PROITERES 
<br>
(Bild: OIT)
</figcaption></figure>



<p>Der auf der PSLV-C21 ins All transportierte erheblich kleinere japanische Amateurfunk- und Technologieerprobungssatellit PROITERES mit dem Amateurfunkrufzeichen JL3YZK hat eine Startmasse von rund 15 kg. Seine Bezeichnung steht für &#8222;PRoject of OIT Electric-Rocket-Engine onboard small Space ship&#8220;. Er wurde von Studenten und Fakultätsmitgliedern des Instituts für Technologie Osaka (Osaka Institute of Technologie &#8211; OIT) gebaut. Zielorbit ist eine Kreisbahn in 695 km über der Erdoberfläche mit einer Neigung gegen den Erdäquator von rund 98,2 Grad. </p>



<p>Die Aufgaben von PROITERES im Bereich der Funktechnik sind, der Überprüfung der Ausbreitungscharakteristik von Funksignalen auf Amateurfunkbändern zu dienen, Tests von Kommunikationsverbindungen unter Einsatz von Standardkomponenten an Bord des Satelliten zu erlauben, um den Einsatz solcher Komponenten zu qualifizieren, und sein Tracking durch Amateurfunkstationen in aller Welt und die Kommunikation mit ihm zu  ermöglichen. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-70fa02ba"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09092012094821_small_4.jpg" alt="OIT" width="330" height="226"/><figcaption class="wp-element-caption">
Pulsed Plasma Thruster (PPT) in Betrieb &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: OIT)
</figcaption></figure>



<p>Im Bereich Satellitenantriebe gilt es, mit PROITERES einen angetriebener Flug unter Verwendung von elektrischen Triebwerken an Bord zu demonstrieren. Die Triebwerke sind solche vom Typ Pulsed Plasma Thruster (PPT). In den Sektor der Erdbeobachtung gehört die geplante Beobachtung des Bezirks Kansai und speziell des Großraums Osaka mit einer hochauflösenden Kamera. </p>



<p>Zusätzlich zu beiden Satelliten SPOT 6 und PROITERES war vor dem Start eine zusätzliche Nutzlast an der vierten Raketenstufe der PSLV-C21 angebracht worden. Dabei handelte es sich um ein miniaturisiertes inertiales Navigationssystem mit der Bezeichnung mRESINS. Das Gerät mit einer Masse von rund 50 kg ist eine Weiterentwicklung einer RESINS für Redundant Strapdown Inertial Navigation System genannten Avionik. Letztgenannte lenkte bereits den Flug von Raketen der Typen GSLV und PSLV. mRESINS wurde wie geplant nicht von der vierten Stufe abgetrennt und war nicht zur Steuerung der PSLV-C21 verwendet, sondern nur getestet worden. Die Navigation der Rakete erfolgte durch ein älteres RESINS. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie in unserem Forum mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10938.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SPOT 6 und PROITERES auf PSLV-C21</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>PSLV-C17 mit GSAT 12: Start am 15. Juli 2011</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/pslv-c17-mit-gsat-12-start-am-15-juli-2011/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 06:07:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Apogäumsmotor]]></category>
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		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Satish Dhawan Space Centre]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Startdatum für die PSLV-C17-Rakete mit dem Kommunikationssatelliten GSAT 12 an Bord wurde offiziell bekannt gegeben. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ISRO, NAL. Die indische Weltraumforschungsorganisation (ISRO) berichtete, dass der Start der PSLV-C17 vom Satish Dhawan Space Centre auf der Insel Sriharikota an Indiens Südküste nun für den 15. Juli 2011 vorgesehen ist. Die [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Startdatum für die PSLV-C17-Rakete mit dem Kommunikationssatelliten GSAT 12 an Bord wurde offiziell bekannt gegeben.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ISRO, NAL.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01072011080719_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01072011080719_small_1.jpg" alt="NAL" width="260"/></a><figcaption>
GSAT 12 in Akustiktestkammer der National Aerospace Laboratories 
<br>
(Bild: NAL)
</figcaption></figure></div>



<p>Die indische Weltraumforschungsorganisation (ISRO) berichtete, dass der Start der PSLV-C17 vom Satish Dhawan Space Centre auf der Insel Sriharikota an Indiens Südküste nun für den 15. Juli 2011 vorgesehen ist. </p>



<p>Die Rakete in der XL-Version soll GSAT 12 in einen 284 x 21.000 km abmessenden Orbit bringen, von wo aus der Satellit unter Zuhilfenahme seines flüssigkeitsbetriebenen Apogäumsmotors Richtung geostationärem Orbit aufbrechen kann. Die Betankung des Satelliten hat am 28. Juni 2011 begonnen. Für den 3. Juli ist das Aufsetzen von GSAT 12 auf die Trägerrakete geplant. Den Träger mit seiner Nutzlast an der Spitze will man dann am 10. Juli zur Startrampe Nr. 2 rollen. Wenn alles funktioniert wie geplant, könnte dort am 13. Juli der 52,5 Stunden lange Countdown beginnen, an dessen Ende die PSLV-C17 schließlich am 15. Juli in einem Startfenster zwischen 16:48 Uhr und 17:08 Uhr Ortszeit (IST) abhebt. </p>



<p>Gelingt es, GSAT 12 wie vorgesehen in den geostationären Orbit zu bringen, kann man ihn bei 83 Grad Ost stationieren, um den seit dem 22. Mai 2000 im All befindlichen INSAT 3B zu ersetzen. Das mit 12 C-Band-Transpondern ausgerüstete neue Raumfahrzeug basiert auf dem indischen Satellitenbus I-1K. Die Startmasse des Satelliten mit einer Lebenserwartung von 7 Jahren beträgt rund 1.425 Kilogramm. </p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9886.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">GSAT 12 auf PSLV-C17</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/pslv-c17-mit-gsat-12-start-am-15-juli-2011/" data-wpel-link="internal">PSLV-C17 mit GSAT 12: Start am 15. Juli 2011</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>PSLV-C16 bringt drei Satelliten ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/pslv-c16-bringt-drei-satelliten-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Apr 2011 19:22:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Booster]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinsatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Satish Dhawan Space Centre]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellenausleger]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34026</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am Morgen des 20. April 2011 ist die PSLV-C16-Rakete vom Satish Dhawan Space Center (SDSC) in Sriharikota an Indiens Südküste gestartet und hat drei Satelliten in Umlaufbahnen um die Erde gebracht. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ISRO. Nach einem 54 Stunden dauernden Countdown hob die 44 Meter hohe indische Rakete mit 295 Tonnen Startmasse [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am Morgen des 20. April 2011 ist die PSLV-C16-Rakete vom Satish Dhawan Space Center (SDSC) in Sriharikota an Indiens Südküste gestartet und hat drei Satelliten in Umlaufbahnen um die Erde gebracht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ISRO.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20042011212211_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20042011212211_small_1.jpg" alt="ISRO" width="260"/></a><figcaption>
Die Unterbringung der Satellliten unter der Verkleidung an der Spitze der PSLV-C16 &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p>Nach einem 54 Stunden dauernden Countdown hob die 44 Meter hohe indische Rakete mit 295 Tonnen Startmasse um 06:42 Uhr MESZ (10:12 Uhr IST) vom Pad Nummer 1 des SDSC ab. Es war der achtzehnte Start einer PSLV vom SDSC. Die erste PS1 genannte Stufe wurde beim Flug der PSLV-C16 von sechs zusätzlichen, seitlich angebrachten Boostern mit je 9 Tonnen Treibstoffzuladung unterstützt. Nach Ausbrennen der Booster und dem Aufbrauchen der 138 Tonnen Treibstoffzuladung der ersten Stufe sowie der Zündung der zweiten, mit flüssigen Treibstoffen (UH25+N<sub>2</sub>O<sub>4</sub>) betriebenen Raketenstufe PS2 wurde rund 155 Sekunden nach dem Abheben in etwas über 116 Kilometern Höhe die Nutzlastverkleidung abgeworfen. Anschließend trat die dritte Stufe PS3 in Aktion, die 7,6 Tonnen festen Treibstoffs verbrannte. In der vierten und letzten Raketenstufe PS4 wurden wieder flüssige Treibstoffe (MMH und MON-3, zusammen 2,5 Tonnen) verwendet.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20042011212211_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20042011212211_small_2.jpg" alt="ISRO" width="260"/></a><figcaption>
Resourcesat 2 in Startkonfiguration und mit ausgefalteten Solarzellenauslegern &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p>Die Hauptnutzlast, der indische Fernerkundungsssatellit Resourcesat-2 mit einer Startmasse von 1.206 Kilogramm, wurde schließlich nach einer Gesamtflugzeit von etwa 1.080 Sekunden in einer Höhe von etwas über 827 Kilometern über der Erdoberfläche in einer polaren sonnensynchronen Umlaufbahn mit einer Bahnneigung von rund 98,7 Grad ausgesetzt. Anschließend wurde der Kleinsatellit Youthsat mit einer Startmasse von 92 Kilogramm abgetrennt, und schlussendlich auch der Kleinsatellit X-Sat mit einer Startmasse von 106 Kilogramm von der vierten Stufe ab- bzw. ausgestoßen.</p>



<p>Resourcesat-2 als achtzehnter Erdbeobachtungssatellit der indischen Weltraumforschungsorganisation (ISRO) soll zunächst mit dem seit dem 17. Oktober 2003 im All befindlichen Resourcesat-1 zusammenarbeiten und ihn später ersetzen, wenn dieser das Ende seiner Einsatzfähigkeit erreicht hat. Gegenüber Resourcesat-1 kann der an Bord von Resourcesat-2 befindliche Zeilenscanner LISS 4 breitere Streifen der Erdoberfläche abtasten, statt 23 Kilometer sind sie 70 Kilometer breit. Gespeichert werden können Bilder auf zwei Solid-State-Rekordern mit eine Kapaziät von jeweils 200 Gigabyte.</p>



<p>Zur Stromerzeugung stehen dem Satelliten zwei Solarzellenausleger zur Verfügung, die am Schluss der projektierten Betriebszeit des Satelliten noch eine elektrische Leistung von 1250 Watt erzeugen können sollen. Zur Speicherung der elektrischen Energie ist der Satellit mit zwei Nickel-Cadmium-Akkumulatoren mit einer Kapazität von jeweils 24 Amperestunden ausgestattet. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20042011212211_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20042011212211_small_3.jpg" alt="ISRO" width="260"/></a><figcaption>
Die vierte Raketenstufe der PSLV-C16 mit den drei Nutzlasten 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p>An Bord von Resourcesat-2 befindet sich neben den Gerätschaften zur Erdbeobachtung auch eine Anlage zur Überwachung des Schiffsverkehrs. Diese Ergänzung für das Weltraumsegment des <i>A</i>utomatischen <i>I</i>dentifikations<i>s</i>ystem (AIS) ist ein Beitrag des Unternehmens COMDEV aus Kanada. Die geplante Lebensdauer des dreiachsstabilisierten Resourcesat-2 beträgt 5 Jahre. Der Satellit ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 37.387 bzw. als COSPAR-Objekt 2011-015A.
<br>
Der als zweiter Satellit ausgesetzte Youthsat ist gleichzeitig der zweite Satellit einer indischen Serie von Kleinsatelliten, der ins All gelangte, dementsprechend wird er auch als Indian Mini Satellite 2 (IMS 2) bezeichnet. Er besitzt drei zentrale Nutzlastbaugruppen, von denen zwei aus Indien und eine aus Russland stammen. Mit dem russischen Experiment SOLRAD möchte man die Fluktuation der Röntgenstrahlung von der Sonne und die Auswirkungen der Röntgenstrahlung auf die oberen Schichten der Erdatmospähre beobachten. Der Untersuchung des Gehalts von Elektronen in der Ionosphäre der Erde soll eine RaBIT für Radio Beacon for Ionospheric Tomography genannte Anlage aus Indien dienen. Mit dem indischen Instrument Limb Viewing Hyper Spctral Imager, abgekürzt LiVHySI, sind Messungen der Resthelligkeit des Nachthimmels in Atmosphärenschichten zwischen 100 und 1100 Kilometern über der Erdoberfläche geplant. </p>



<p>2 Jahre hofft man Youthsat einsetzen zu können, dessen Solarzellen eine elektrische Leistung von maximal 230 Watt bereitstellen sollen. Elektrische Energie kann der Satellit in einem Lithiumionenakkumulator mit einer Kapazität von 10,5 Amperstunden speichern. Youthsat ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 37.388 bzw. als COSPAR-Objekt 2011-015B.</p>



<p>Der zuletzt von der vierten Stufe der PSLV-C16 freigegebene X-Sat ist das erste Raumfahrzeug aus Singapur, das den Weltraum erreichte. Sein Hauptinstrument ist die IRIS genannte Mulitspektralkamera. Neben der Erfassung von Bildern der Erde wird an Bord des Satelliten auch eine automatisierte Bearbeitung dieser Bilder erfolgen, bevor sie zu einer Bodenstation übertragen werden. X-Sar ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 37.389 bzw. als COSPAR-Objekt 2011-015C.</p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8661.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Resourcesat 2 auf PSLV-C16</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/pslv-c16-bringt-drei-satelliten-ins-all/" data-wpel-link="internal">PSLV-C16 bringt drei Satelliten ins All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>PSLV-C15 bringt fünf Satelliten ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/pslv-c15-bringt-fuenf-satelliten-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 05:27:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[AlSat 2A]]></category>
		<category><![CDATA[Cartosat 2B]]></category>
		<category><![CDATA[Cubesat]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtungssatellit]]></category>
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		<category><![CDATA[PSLV]]></category>
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		<category><![CDATA[Satish Dhawan Space Centre]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellenausleger]]></category>
		<category><![CDATA[Teleskop]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Morgen des 12. Juli 2010 ist die PSLV-C15-Rakete vom Satish Dhawan Space Center (SDSC) in Sriharikota an Indiens Südküste gestartet und hat fünf Satelliten in Umlaufbahnen um die Erde gebracht. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ISRO, FFI, SUPSI, TEAM STUDSAT, The Norway Post. Nach einem fünfzig Stunden und dreißig Minuten dauernden Countdown hob [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading advgb-dyn-19168a66">Am Morgen des 12. Juli 2010 ist die PSLV-C15-Rakete vom Satish Dhawan Space Center (SDSC) in Sriharikota an Indiens Südküste gestartet und hat fünf Satelliten in Umlaufbahnen um die Erde gebracht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ISRO, FFI, SUPSI, TEAM STUDSAT, The Norway Post.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-d2fca13f"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12072010072708_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12072010072708_small_1.jpg" alt="ISRO" width="260"/></a><figcaption class="wp-element-caption">
Start der PSLV-C15 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure>



<p>Nach einem fünfzig Stunden und dreißig Minuten dauernden Countdown hob die 44,4 Meter hohe Rakete mit 230 Tonnen Startmasse um 05:52 Uhr MESZ (09:22 Uhr IST) vom Pad Nummer 1 des SDSC ab. Es war der sechzehnte Start vom SDSC. Die erste Stufe wurde beim Flug der PSLV-C15 nicht von zusätzlichen, seitlich angebrachten Boostern unterstützt. Nach dem Aufbrauchen der 138 Tonnen Treibstoffzuladung der ersten Stufe und der Zündung der zweiten, mit flüssigen Treibstoffen (UH25+N<sub>2</sub>O<sub>4</sub>) betriebenen Raketenstufe wurde um 8:24 Uhr MESZ in etwas über 115 Kilometern Höhe die Nutzlastverkleidung mit einem Durchmesser von 3,2 Metern abgeworfen. Anschließend trat die dritte Stufe in Aktion, die 7,6 Tonnen festen Treibstoffs verbrannte. In der vierten und letzten Raketenstufe wurden wieder flüssige Treibstoffe (MMH und MON-3) verwendet. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-1ef31a3f"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12072010072708_small_2.jpg" alt="ISRO" width="260"/><figcaption class="wp-element-caption">
Die Unterbringung der Satelliten in der Spitze der Rakete 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure>



<p>Die Hauptnutzlast, der indische Erdbeobachtungssatellit Cartosat 2B mit einer Startmasse von 694 Kilogramm, wurde schließlich nach einer Gesamtflugzeit von etwa 1.034 Sekunden in einer Höhe von rund 637 Kilometern über der Erdoberfläche in einer sonnensynchronen Umlaufbahn mit einer Bahnneigung von rund 98,1 Grad ausgesetzt. Anschließend wurde der algerische Erdbeobachtungssatellit AlSat 2A abgetrennt. Schließlich wurden die drei mitfliegenden Klein- bzw. Kleinstsatelliten Studsat aus Indien, AISSat 1 aus Norwegen und TIsat 1 aus der Schweiz von ihren Nutzlasttragstrukturen an der vierten Stufe ab- bzw. ausgestoßen. </p>



<p>Cartosat 2B soll die bereits im All befindlichen Vorgängermodelle Cartosat 2 und Cartosat 2A ergänzen. Mit seiner panchromatischen Kamera (PAN) soll Cartosat 2B 9,6 Kilometer breite Streifen der Erdoberfläche abtasten. Die erwartete Auflösung liegt dabei im Bereich von 80 Zentimetern. Selbst fahrende Autos sollen mit Hilfe des optischen Systems an Bord des Satelliten aus dem All identifiziert werden können. Für eine Zwischenspeicherung der Bilddaten gibt es 64 Gigabit Speicherkapazität, die in Halbleiterlaufwerkstechnik realisiert wurde. Ist der Satellit im Empfangsbereich einer geeigneten Bodenstation, können die Daten zur Erde übertragen werden. Der Satellit wird von Indiens ISTRAC überwacht und gesteuert, dabei kommen Bodenstationen in Bangalore, Lucknow und Mauritius, im indonesischen Biak, in Svalbard und Tromso in Norwegen sowie in Troll in der Antarktis zum Einsatz. Zur Stromerzeugung stehen dem Satelliten zwei Solarzellenausleger zur Verfügung, die eine elektrische Leistung von 930 Watt erzeugen können. Zur Speicherung der elektrischen Energie ist der Satellit mit zwei Nickel-Cadmium-Akkumulatoren mit einer Kapazität von jeweils 18 Amperestunden ausgestattet. Cartosat 2B dient der Erstellung großmaßstäblicher Karten und soll Stadt- und Infrastrukturplanung unterstützen. Seine Daten sollen in Landinformationssystemen (LIS) und Geoinformationssystemen (GIS) verwendet werden. Die geplante Lebensdauer des dreiachsstabilisierten Satelliten beträgt 5 Jahre. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-3f953c2a"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12072010072708_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12072010072708_small_3.jpg" alt="ISRO" width="260"/></a><figcaption class="wp-element-caption">
Cartosat 2B mit ausgefalteten Solarzellenauslegern im Bodentest 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure>



<p>AlSat 2A wurde zwischen Cartosat 2B und den mitfliegenden Klein- und Kleinstsatelliten in einer separaten Nutzlasthülle (DLA, Dual Launch Adopter) transportiert und als zweiter Satellit ausgesetzt. Aufgaben des algerischen Satelliten sind neben der Kartographie die Informationsgewinnung für Land-, Forst- und Wasserwirtschaft, die Suche nach Bodenschätzen, die Unterstützung von Planungen zur Landnutzung und beim Katastrophenschutz. Dafür befindet sich ein NAOMI für New Astrosat Observation Modular Instrument genanntes Teleskop an Bord, welches eine Auflösung von 2,5 Metern panchromatisch und von 10 Metern in vier bestimmten einzelen Spektralbereichen erzielt. Die Breite der auf der Erdoberfläche durch das Teleskop abzutastenden Streifen beträgt 17,5 Kilometer. Etwa alle drei Tage überfliegt AlSat 2A die gleiche Stelle der Erdoberfläche. Ein Solarzellenausleger aus zwei Elementen stellt maximal 175 Watt elektrische Leistung für den Betrieb der Satellitensysteme bereit. Elektrische Energie kann in Lithiumionenakkumulatoren mit einer Gesamtkapazität von 15 Amperestunden gespeichert werden. Das von EADS Astrium für das algerische nationale Zentrum für Weltraumtechnik (CNTS, Centre National des Techniques Spatiales) auf Grundlage der Satellitenplattform Myriade/AstroSat 100 gebaute Raumfahrzeug mit einer Startmasse von 117 Kilogramm soll sich mindestens fünf Jahre im All betreiben lassen. Um in dieser Zeit Bahnkorrekturmanöver ausführen zu können, ist der Satellit mit 4,5 Kilogramm Hydrazin für seine entsprechenden Triebwerke betankt. Drei Jahre nach dem Start von AlSat 2A soll AlSat 2B ins All transportiert werden, der in Algerien von Ingenieuren der dortigen Raumfahrtagentur (ASAL, Agence Spatiale Algérienne) gebaut wird. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-cb4402a2"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12072010072708_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12072010072708_small_4.jpg" alt="EADS" width="260"/></a><figcaption class="wp-element-caption">
AlSat 2A im All &#8211; künstlerische Darstellung 
<br>
(Bild: EADS)
</figcaption></figure>



<p>Studsat (für STUDent SATellite) ist der erste indische Studentensatellit zur Erdbeobachtung und hat bei einem Volumen von rund 1,1 Litern eine Masse von 0,85 Kilogramm. Er hat annähernd die Form eines Würfels (10 cm x 10 cm x 13,5 cm). Gebaut wurde der Satellit von 45 Studenten, die bei 7 verschiedenen indischen Instituten in Karnataka und Andhra Pradesh bzw. Bangalore und Hyderabad lernen und arbeiten. Die Führung des Projekts liegt beim Nitte Meenakshi Institute of Technology (NMIT). Das Hauptinstrument des Trabanten ist eine CMOS-Kamera mit einer Auflösung vom 90 Metern, welche auf einer Seite aus der würfelförmigen Grundstruktur herausragt. Für die Kommunikation mit dem Trabanten wurde eine besondere Bodenstation namens NASTRAC eingerichtet. NASTRAC steht für Nitte Amateur Satellite Tracking Centre, entsprechend ist die Station im Nitte Meenakshi Institute of Technology untergebracht. Sechs Monate will man Studsat im All erfolgreich betreiben. </p>



<p>AISSat 1, der erste in Norwegen entwickelte Satellit, dient der experimentellen Beobachtung des Schiffsverkehrs in norwegischen Gewässern. Dafür ist er mit entsprechender Empfangstechnik ausgestattet. Gebaut wurde der Satellit mit einer Masse von 6,5 Kilogramm vom Labor für Raumflug der Universität Toronto (SFL, Space Flight Laboratory) für die norwegische Verteidigungsforschungseinrichtung (FFI, Forsvarets forskningsinstitutt). Mit seiner Hilfe soll getestet werden, wie weit ein im All stationierter Empfänger für die von Seeschiffen mit mehr als 300 Bruttoregistertonnen auszustrahlenden AIS-Signale Verbesserungen bei der Kontrolle des Schiffsverkehrs im hohen Norden bewirken kann. Das Automatische Identifikationssystem (AIS) war ursprünglich als Antikollisionssystem für Schiffe entworfen worden. Seine Weiterentwicklung führt eventuell zur Möglichkeit, den Schiffsverkehr global und nicht nur in Reichweite terrestrischer AIS-Stationen zu überwachen. Drei Jahre lang soll AISSat 1 seinen Aufgaben im All nachkommen können. Die Gesamtkosten des Projekts werden mit rund 30 Millionen norwegischen Kronen beziffert, umgerechnet sind das etwa 3,7 Millionen Euro. Am 1. Juni 2010 ging bereits eine andere norwegische AIS-Testnutzlast im Weltraum in Betrieb. Der norwegische AIS-Receiver (NORAIS) ist im europäischen Modul Columbus der internationalen Raumstation (ISS) untergebracht, eine zugehörige Antennenanlage ist außen an Columbus montiert. </p>



<p>TIsat 1 ist ein Ausbildungssatellit der südschweizerischen Universität für angewandte Wissenschaften (SUPSI, Scuola universitaria della Svizzera italiana bzw. University of Applied Sciences of Southern Switzerland) und Amateurfunksatellit, der den Materialwissenschaften und der Technologieerprobung dient. Unter anderem will man die Zeit bestimmen, die vergeht, bis den Weltraumbedingungen ausgesetzte dünne Metalldrähte und Verbindungen auf Leiterplatten Unterbrechungen aufweisen. TIsat 1 hat eine Masse von rund einem Kilogramm und würfelförmige Gestalt. Die Kantenlänge beträgt 10 Zentimeter. Der Satellit mit dem Rufzeichen HB9DE soll sich per Funk gemorst als TISAT identifizieren. </p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8132.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Cartosat 2B auf PSLV-C15 </a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>TAUVEX: Erneuter Aufschub in der Kritik</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/tauvex-erneuter-aufschub-in-der-kritik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 17:05:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[GSAT 4]]></category>
		<category><![CDATA[GSLV Mk. II]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[ISRO]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Satish Dhawan Space Centre]]></category>
		<category><![CDATA[TAUVEX]]></category>
		<category><![CDATA[Teleskop]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Über die Motive der indischen Weltraumorganisation ISRO, sich zu entscheiden, den Kommunikations- und Technologieerprobungssatelliten GSAT-4 ohne die UV-Teleskopeinheit TAUVEX zu starten, herrscht Uneinigkeit. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ISRO, PTI, Raumcon. Für die UV-Teleskopeinheit TAUVEX ist es bereits das dritte Mal, dass eine anvisierte Mitfluggelegenheit nicht wahrgenommen werden kann. TAUVEX als zunächst rein israelische [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Über die Motive der indischen Weltraumorganisation ISRO, sich zu entscheiden, den Kommunikations- und Technologieerprobungssatelliten GSAT-4 ohne die UV-Teleskopeinheit TAUVEX zu starten, herrscht Uneinigkeit.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ISRO, PTI, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12042010190505_small_1.jpg" alt="Tauvex Group Tel Aviv" width="260"/><figcaption>
TAUVEX &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Tauvex Group Tel Aviv)
</figcaption></figure></div>



<p>Für die UV-Teleskopeinheit TAUVEX ist es bereits das dritte Mal, dass eine anvisierte Mitfluggelegenheit nicht wahrgenommen werden kann. TAUVEX als zunächst rein israelische Nutzlast sollte ursprünglich an Bord eines israelischen Raumfahrzeugs aus der Serie der Ofeq-Satelliten fliegen. Im Jahre 1991 wurde beschlossen, TAUVEX an Bord eines russischen Röntgen- und Gammastrahlenobservatoriums auf einer Proton-Rakete ins All zu bringen. Eine erste Flugversion von TAUVEX entstand in den Jahren 1994 bis 1997, Hauptauftragnehmer war die israelische El-Op (für Electro-Optical Industries Ltd.) aus Rehovot. Da das Projekt des russischen Oberservatoriums mit der Bezeichnung SRG (für Spectrum-Roentgen-Gamma) auch 1999 noch weit von der Umsetzung entfernt war, gab man in jenem Jahr die Hoffnungen auf, mit SRG fliegen zu können. </p>



<p>Am 5. Dezember 2003 unterzeichneten die israelische Raumfahrtagentur ISA (für Israel Space Agency) und die indische Raumfahrtorganisation ISRO (für Indian Space Research Organisation) eine Vereinbarung, der zufolge TAUVEX Ende 2005 an Bord des Kommunikations- und Technologieerprobungssatelliten GSAT-4 ins All gebracht werden sollte. TAUVEX wurde zu einem Gemeinschaftsprojekt der Universität Tel Aviv in Israel und dem indischen Institut für Astrophysik Bangalore in Indien. El-Op wurde 2004 beauftragt, unter der Bezeichnung TAUVEX II ein neues Kamerasystem zur Verwendung auf GSAT-4 zu bauen. Nachdem sich der Start von GSAT-4 auf einer zum ersten Mal einzusetzenden Variante des GSLV-Trägers, der Version MkII immer wieder verzögert hatte, entschied die ISRO Anfang 2010 schließlich, TAUVEX nicht an Bord von GSAT-4 mit in den Weltraum zu nehmen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12042010190505_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12042010190505_small_2.jpg" alt="ISRO" width="260"/></a><figcaption>
TAUVEX auf GSAT-4 vorn unten am Hauptkörper des Satelliten &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p>Der Vorsitzende der ISRO K. Radhakrishnan begründete die Entscheidung gegenüber der indischen Nachrichtenagentur PTI (für Press Trust of India) damit, dass man festgestellt habe, TAUVEX als astronomische Nutzlast sei zum Betrieb im geostationären Orbit, wo GSAT-4 arbeiten soll, nicht geeignet, da dort ausgesandte Signale viel schwächer seien, als solche aus einer niedrigeren Umlaufbahn. Auch die Empfindlichkeit von TAUVEX sei im geostationären Orbit geringer. </p>



<p>Wissenschaftler, die TAUVEX gerne einsetzen möchten, glauben dagegen, das Instrument auch mit herabgesetzter Empfindlichkeit im geostationären Orbit sinnvoll nutzen zu können. Es sei möglich, die Nachteile der geringeren Empfindlichkeit mit längeren Belichtungs- und Beobachtungszeiten auszugleichen. Mit der im Bereich des Ultravioletten arbeitenden Teleskopeinheit wollen die Wissenschaftler aus Indien und Israel Daten gewinnen, die bei der Beantwortung astrophysikalischer Fragen helfen sollen.</p>



<p>Von offizieller israelischer Seite wird laut PTI angenommen, der tatsächliche Grund dafür, TAUVEX nicht an Bord von GSAT-4 zu fliegen, sei die mangelnde Fähigkeit der GSLV-Mk-II, bei ihrem Jungfernflug GSAT-4 mit der zusätzlichen Masse von TAUVEX erfolgreich in die vorgesehene Umlaufbahn zu bringen.</p>



<p>In aktuellen Daten gibt die ISRO die Gesamtmasse von GSAT-4 mit 2.200 kg an. Davon entfallen 1.155 kg auf Treibstoffe, als Leermasse des Satelliten werden 1.063 kg genannt. Die UV-Teleskopeinheit wird mit 80 kg taxiert. Die GSLV-Mk-II sollte maximal 2.500 kg Nutzlast in einen geostationären Transferorbit (GTO) bringen können. Möglicherweise erreicht der neue Träger die einst erhofften Leistungsdaten nicht. </p>



<p>Einer der Leiter der indischen Wissenschaftlergruppe im TAUVEX-Projekt, Professor Jayant Murthy vom indischen Institut für Astrophysik berichtete der PTI, die ISRO habe versprochen, TAUVEX später auf einer PSLV-Rakete auf eine (erheblich niedrigere) Erdumlaufbahn zu bringen. Man erwarte gespannt konkretere Angaben der ISRO. Vorher wolle man nicht mit einer entsprechenden erneuten Überarbeitung von TAUVEX beginnen. TAUVEX befinde sich jetzt seit über zwei Monaten in einem Reinraum der ISRO. Die Bedingungen dort seien keine besonders kontrollierten, und Beschädigungen von TAUVEX seien zu befürchten. </p>



<p>Die GSLV-Mk-II mit GSAT-4 an der Spitze soll nach dem derzeitigen Planungstand am 15. April 2010 um 13:07 Uhr MESZ vom Satish Dhawan Space Centre auf Sriharikota abheben. SRG wollte Russland nach Informationen der an dem Projekt weiterarbeitenden Arbeitsgruppe vom 15. September 2009 im Jahre 2012 auf einer Sojus-2-Rakete mit Fregat-Oberstufe ins All schicken. Wann TAUVEX den Weg in den Weltraum findet, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt völlig unklar. </p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8013.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">GSLV-Mk-II-Jungfernflug mit GSAT-4</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Indischer Booster S200 im statischen Brennversuch</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/indischer-booster-s200-im-statischen-brennversuch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 13:46:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Feststoffbooster]]></category>
		<category><![CDATA[GSLV]]></category>
		<category><![CDATA[ISRO]]></category>
		<category><![CDATA[Satish Dhawan Space Centre]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=32843</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die indische Raumfahrtorganisation ISRO meldete am 24. Januar 2010 den erfolgreichen Test eines Feststoffboosters, wie er bei GSLV-Mk-III-Raketen verwendet werden soll. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ISRO. Der als S200-ST-01 bezeichnete Versuch erfolgte im Teststand 6C der Anlagen für Montage und statische Tests (engl. Vehicle Assembly and Static Test Facilites, VAST) des Satish Shawan [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/indischer-booster-s200-im-statischen-brennversuch/" data-wpel-link="internal">Indischer Booster S200 im statischen Brennversuch</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die indische Raumfahrtorganisation ISRO meldete am 24. Januar 2010 den erfolgreichen Test eines Feststoffboosters, wie er bei GSLV-Mk-III-Raketen verwendet werden soll.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ISRO.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24012010144607_small_1.jpg" alt="ISRO" width="260"/><figcaption>
GSLV-Mk-III mit S200-Boostern &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p>Der als S200-ST-01 bezeichnete Versuch erfolgte im Teststand 6C der Anlagen für Montage und statische Tests (engl. Vehicle Assembly and Static Test Facilites, VAST) des Satish Shawan Space Centre (SDSC) auf der Insel Sriharikota. Teststand 6C war ursprünglich in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts für Tests der PS-1-Motoren der Raketentypen PSLV und GSLV errichtet worden und erfuhr seither Anpassungen und Erweiterungen. So wurde beispielsweise eine Löschanlage eingerichtet, die einen gerade ausgebrannten S200-Motor zunächst mit 1000 Kilogram Halon flutet und später 3600 Liter Wasser in das Aggregat pumpt um zu verhindern, dass die Wärmeisolierung des Boosters nicht soweit verbrennt, dass ihr Zustand nicht mehr sinnvoll analysiert werden kann und um Verbrennungsrückstände im Motor herunterzukühlen. Fragen der Handhabung und der Passgenauigkeit waren vor dem jetzt erfolgten ersten Test eines S200-Motors unter Verwendung eines in Masse und Abmaßen identischen Mockups überprüft worden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24012010144607_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24012010144607_small_2.jpg" alt="ISRO " width="260"/></a><figcaption>
S200-Booster im Teststand 6C  
<br>
(Bild: ISRO )
</figcaption></figure></div>



<p>Nach den Feststoffboostern für die US-amerikanischen Space Shuttle und die europäischen Raketen des Typs Ariane 5 ist der S200 der drittgrößte Feststoffbooster. Zwei solche Booster sollen von der in Entwicklung befindlichen GSLV-Mk-III-Rakete benutzt werden. </p>



<p>Der erste Start einer GSLV-Mk-III &#8211; sie soll in der Lage sein einen rund vier Tonnen schweren Satelliten in den Geostationären Orbit zu bringen &#8211; ist nach derzeitigen Planungen für das Jahr 2011 vorgesehen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24012010144607_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24012010144607_small_3.jpg" alt="ISRO " width="260"/></a><figcaption>
statischer Brennversuch S200-ST-01 am 24. Januar 2010 
<br>
(Bilder: ISRO )
</figcaption></figure></div>



<p>Während des Test am 24. Januar 2010 brannte der Raketenmotor nach Angaben der ISRO (engl. Indian Space Research Organisation) 130 Sekunden und erzeugte dabei einen Maximalschub von rund 500 Tonnen. Er soll sich dabei genau wie vorausgesagt verhalten haben. Rund 600 Parameter wurden während des Brennversuchs aufgezeichnet, deren erste Beurteilung für einen nominalen Versuchsverlauf spricht. </p>



<p>Der 21,9 Meter lange Booster mit einem größten Durchmesser an der Basis von 3,27 Meter besaß drei mit Hydroxyl-Terminiertem Poly-Butadien (HTPB) gefüllte Segmente mit einem Zylinderdurchmesser von 3,2 Metern. Das Kopfsegment war mit 21,7 Tonnen Treibstoff ausgestattet, im mittleren Segment befanden sich 97,28 Tonnen Treibstoff und das hintere Segment mit der Ausströmdüse war mit 82,21 Tonnen Treibstoff versehen. Die Montage des Boosters mit dem Aufeinandersetzen der einzelnen Segmente erfolgte im Gebäude für Feststoffstufenmontage (engl. Solid Stage Assembly Building, SSAB).</p>



<p>Die ISRO nennt in den Plandaten für den S200 einen nominalen Maximalschub von 5.151 Kilonewton in Meereshöhe, und einen durchschnittlichen Schub von 3.578,2 Kilonewton in Meereshöhe. Der Spezifische Impuls auf Meereshöhe wird mit 227 Sekunden angegeben, im Vakuum soll er bei 274,5 Sekunden liegen. Während einer Gesamtbetriebsdauer von 127,7 Sekunden soll ein S200-Motor 103,8 Sekunden brennen. 149,3 Sekunden nach dem Start einer GSLV-Mk-III-Rakete würden die Booster abgeworfen.</p>
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		<title>PSLV-C14 bringt fünf Satelliten ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/pslv-c14-bringt-fuenf-satelliten-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 19:38:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Feststoffbooster]]></category>
		<category><![CDATA[Nanosatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Satish Dhawan Space Centre]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Morgen des 23. September 2009 ist die PSLV-C14-Rakete vom Satish Dhawan Space Center (SDSC) in Sriharikota an Indiens Südküste gestartet und hat fünf Satelliten in Umlaufbahnen um die Erde gebracht. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: EPFL, ISRO, ITU, ohb-technology, TU Berlin, Universität Würzburg. Nach einem einundfünfzig Stunden dauernden Countdown hob die 44,4 Meter [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am Morgen des 23. September 2009 ist die PSLV-C14-Rakete vom Satish Dhawan Space Center (SDSC) in Sriharikota an Indiens Südküste gestartet und hat fünf Satelliten in Umlaufbahnen um die Erde gebracht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: EPFL, ISRO, ITU, ohb-technology, TU Berlin, Universität Würzburg.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23092009213842_small_1.jpg" alt="ISRO" width="329" height="401"/><figcaption>
PSLV-C14 auf der Startrampe 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p>Nach einem einundfünfzig Stunden dauernden Countdown hob die 44,4 Meter hohe Rakete mit 230 Tonnen Startmasse um 8.21 Uhr MESZ (11.51 Uhr IST) vom Pad Nummer 1 des SDSC ab. Es war der sechzehnte Start vom SDSC. Die erste Stufe wurde beim Flug der PSLV-C14 nicht von zusätzlichen, seitlich angebrachten Boostern unterstützt. Nach dem Aufbrauchen der 138 Tonnen Treibstoffzuladung der ersten Stufe und der Zündung der zweiten, mit flüssigen Treibstoffen (UH25+N2O4) betriebenen Raketenstufe wurde um 8.24 Uhr MESZ in rund 125 Kilometern Höhe die Nutzlastverkleidung abgeworfen. Anschließend trat die dritte Stufe in Aktion, die 7,6 Tonnen festen Treibstoffs verbrannte. In der vierten und letzten Raketenstufe wurden wieder flüssige Treibstoffe (MMH und MON-3) verwendet. </p>



<p>Die Hauptnutzlast, der indische Erdbeobachtungssatellit Oceansat 2 mit einer Startmasse von 960 Kilogramm, wurde schließlich nach einer Gesamtflugzeit von 1.081 Sekunden in einer Höhe von 728 Kilometern über der Erdoberfläche in einer sonnensynchronen Umlaufbahn mit einer Bahnneigung von 98,28 Grad ausgesetzt.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23092009213842_small_2.jpg" alt="ISRO" width="303" height="395"/><figcaption>
Oceansat 2 wird auf die Oberstufe herabgelassen 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p>Rund 45 Sekunden später wurden die vier mitfliegenden Nanosatelliten Uwe 2 der Universität Würzburg, SwissCube 1 von der eidgenössischen Polytechnischen Hochschule Lausanne (EPFL, Ecole Polytechnique Fédéral de Lausanne), BeeSat von der Technischen Universität Berlin und ITU-pSat von der Technischen Universität Istambul (ITU, Istanbul Technical University) von ihrer Nutzlasttragstruktur an der vierten Stufe abgetrennt. Fest mit der Raketenoberstufe verbunden blieben Rubin 9.1 und 9.2 von der OHB-System aus Bremen. </p>



<p>Oceansat 2 soll im All den am 27. Mai 1999 gestarteten Oceansat 1 alias IRS-P4 ersetzen. Mit seinem Ocean Colour Monitor (OCM) soll Oceansat 2 das Meer im sichtbaren und im nahen Infrarobereich des Sepkturms beobachten. Im Gigahertzbereich arbeitet das Ku-Band-Scatterometer des Satelliten, um mit seiner sich mit 20 Umdrehungen pro Minute drehenden Antenne die unter dem Satelliten vorbeiziehende Erdoberfläche abzutasten. Außerdem an Bord ist ein ROSA genannter, von der italienischen Weltraumagentur ASI gebauter GPS-Empänger, der für Untersuchungen der Atmosphäre benutzt werden soll. Der Satellit wird von Indiens ISTRAC überwacht und gesteuert, dabei kommen Bodenstationen in Bangalore, Lucknow und Mauritius, im indonesischen Biak, in Svalbard und Tromso in Norwegen sowie in Troll in der Antarktis zum Einsatz. Zur Stromerzeugung stehen dem Satelliten zwei Solarzellenausleger mit einer Fläche von zusammen 15 Quadratmetern zur Verfügung, die eine elektrische Leistung von 1.360 Watt erzeugen können. Zur Speicherung der elektrischen Energie ist der Satellit mit zwei Nickel-Cadmium-Akkumulatoren mit einer Kapazität von jeweils 24 Amperestunden ausgestattet. Oceansat 2 dient der Ozeanografie und insbesondere der Unterstützung des indischen Fischereiwesens. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23092009213842_small_3.jpg" alt="ISRO" width="335" height="265"/><figcaption>
Oceansat 2 &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p>UWE 2 erreichte als zweiter Satellit des Lehrstuhls für Robotik und Telematik der Universität Würzburg den Weltraum. Aufgabe des Satelliten ist der Test des neu entwickelten Attitude Determination Systems (ADS) im All, außerdem soll der Satellit weiterführenden Experimenten zum Themenbereich „IP in space“ dienen. Erste Signale von UWE 2 wurden in Kalifornien empfangen, und als der Satellit Würzburg überflog, konnte die Bodenstation der Universität Daten vom Satelliten auffangen und dekodieren. </p>



<p>SwissCube ist der erste vollständig in der Schweiz entwickelte Satellit und hat bei einem Volumen von rund einem Liter weniger als ein Kilogramm Masse. Er hat die Form eines Würfels, die Kantenlänge beträgt 10 Zentimeter. Die Eidgenössische Polytechnische Hochschule Lausanne nennt als Zeitpunkt seines Aussetzens 8.41 Uhr MESZ. Während des zweiten Überflugs der Schweiz gelang es, via Bodenstaion Fribourg Telemetriedaten zu empfangen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23092009213842_small_4.jpg" alt="ISRO" width="300" height="377"/><figcaption>
Die weiteren Passagiere von PSLV-C14: CS 1 = Uwe 2, CS 2 = Beesat, CS 3 = ITU-pSat, CS 4 = SwissCube.
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p>BeeSat steht für Berlin Experimental and Educational Satellite, auf Deutsch etwa Berliner Experimental- und Ausbildungssatellit. Auch Beesat ist würfelförmig und weist eine Kantenlänge von 10 Zentimetern auf. Seine Masse liegt bei unter einem Kilogramm. Beesat wurde nach Angaben der Technischen Universität Berlin exakt um 8:40:31 Uhr MESZ ausgesetzt. Während der Satellit das erste Mal nach seinem Start gegen 11.30 Uhr MESZ über Berlin hinwegzog, konnten erfolgreich Telemetriedaten empfangen werden. Mit Beesat soll vor allem der erfolgreiche Einsatz von nur münzgroßen Drallrädern demonstriert werden. Ein entsprechendes Rad hat die Dimensionen von 20 auf 20 auf 15 Millimeter. </p>



<p>ITU-pSat ist ein Ausbildungssatellit, der insbesondere das Wissen über und die Erfahrung mit Satellitensystemen in der Türkei ausbauen helfen soll. Ein erstes Signal des Satelliten mit einer Masse von einem Kilogramm wurde von der Polytechnischen Universität Kalifornien aufgefangen.</p>



<p>RUBIN 9.1 und RUBIN 9.2, jeweils mit einer Masse von acht Kilogramm, haben vor allem die Aufgabe, weiterführenden Tests für das Automatische Identifikationssystem (AIS) für Schiffe zur Verfügung zu stehen. RUBIN 9.1 wurde von einem Tochterunternehmen der OHB Technology AG, der LUXSPACE Sàrl, Luxemburg, entwickelt. Er enthält einen AIS-Receiver der ersten Generation, dessen Auffassung der von Schiffen gesendeten Daten zu Position, Zielhafen und Ladung des Schiffes sowie deren Zurücksenden zum Erdboden getestet werden soll. RUBIN 9.2, eine Gemeischaftsentwicklung von OHB-System AG und der Hochschule Bremen, ist dazu gedacht, die bereits mit RUBIN 7 und 8 durchgeführten AIS-Experimente fortzuführen. Er ist mit dem am 28. April 2008 auf der PSLV-C9 gestarteten RUBIN 8 baugleich.</p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6668.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">PSLV mit Oceansat 2 und Nanosats</a></li></ul>



<p><strong>Verwandte Websites:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://web.archive.org/web/20241212114925/https://www.informatik.uni-wuerzburg.de/space/forschung/space-exploration/projects/uwe-2/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Universität Würzburg Experimental-Satellit2</a></li><li><a class="a" href="https://archiveweb.epfl.ch/swisscube.epfl.ch/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">The first swiss satellite</a></li><li><a class="a" href="https://www.tu.berlin/raumfahrttechnik/forschung/abgeschlossene-projekte/2010-2019/beesat" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">About BeeSat</a></li></ul>



<p><strong>Verwandte Dokumente:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.diva-portal.org/smash/get/diva2:1028057/FULLTEXT01.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Oliver Kurz: Design and Implementation of an Attitude Determination System for the Cubesat UWE-2 (Hardware based)</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Mission.pdf" data-wpel-link="internal">The first swiss satellite: Mission Objectives</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/pslv-c14-bringt-fuenf-satelliten-ins-all/" data-wpel-link="internal">PSLV-C14 bringt fünf Satelliten ins All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<item>
		<title>Mögliches Startfenster für Chandrayaan 1 im Oktober</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/moegliches-startfenster-fuer-chandrayaan-1-im-oktober/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Sep 2008 17:10:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Chandrayaan 1]]></category>
		<category><![CDATA[ISRO]]></category>
		<category><![CDATA[Mondsonde]]></category>
		<category><![CDATA[PSLV-XL]]></category>
		<category><![CDATA[Satish Dhawan Space Centre]]></category>
		<category><![CDATA[Startvorbereitung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die indische Mondsonde Chandrayaan 1 habe kritische Tests in Weltraumsimulationsumgebungen bestanden, berichtet die indische Presseagentur Press Trust of India (PTI / www.ptinews.com) mit Datum vom 11. September 2008. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: PTI. Der Start der Sonde soll voraussichtlich im kommenden Monat Oktober erfolgen. Das Startfenster würde sich vom 22. bis zum 26. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die indische Mondsonde Chandrayaan 1 habe kritische Tests in Weltraumsimulationsumgebungen bestanden, berichtet die indische  Presseagentur Press Trust of India (PTI / www.ptinews.com) mit Datum vom 11. September 2008.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: PTI.</p>



<p>Der Start der Sonde soll voraussichtlich im kommenden Monat Oktober erfolgen. Das Startfenster würde sich vom 22. bis zum 26. Oktober 2008 erstrecken, hätten namentlich nicht genannte ISRO-Offizielle mitgeteilt (ISRO = Indian Space Research Organisation). In diesem Zeitraum könnte also ein Start der etwas über 1.300 kg schweren Mondsonde an der Spitze einer PSLV-XL-Rakete (PSLV = Polar Satellite Launch Vehicle) vom Satish Dhawan Space Center in Sriharikota an Indiens Südküste erwartet werden. </p>
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		<item>
		<title>PSLV &#8211; TECSAR/Polaris erfolgreich gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/pslv-tecsar-polaris-erfolgreich-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Jan 2008 18:03:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Radarsatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Satish Dhawan Space Centre]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine indische PSLV startete erfolgreich den israelischen Satelliten TECSAR/Polaris. Ein Beitrag von Daniel Schiller. Quelle: ISRO. Um 9:15 Ortszeit hob am 21. Januar 2008 PSLV-C10 vom Satish Dhawan Space Centre SHAR in Indien ab. Die Rakete transportierte den israelischen Satelliten TECSAR/Polaris in seinen Orbit mit 41° Inklination, Perigäumshöhe 450 km und Apogäumshöhe 580 km. Der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Eine indische PSLV startete erfolgreich den israelischen Satelliten TECSAR/Polaris.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Daniel Schiller. Quelle: ISRO.</p>



<p>Um 9:15 Ortszeit hob am 21. Januar 2008 PSLV-C10 vom Satish Dhawan Space Centre SHAR in Indien ab. Die Rakete transportierte den israelischen Satelliten TECSAR/Polaris in seinen Orbit mit 41° Inklination, Perigäumshöhe 450 km und Apogäumshöhe 580 km. Der 300 kg wiegende Satellit wurde nach 19 Minuten und 45 Sekunden ausgesetzt. TECSAR/Polaris ist ein Radarsatellit mit einem Synthetic Aperture Radar (SAR) und dient der Erdbeobachtung. Er wurde durch Israel Aerospace Industries (IAI) gebaut. 
 
</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/pslv-tecsar-polaris-erfolgreich-gestartet/" data-wpel-link="internal">PSLV &#8211; TECSAR/Polaris erfolgreich gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Indische PSLV-Rakete startet mit vier Satelliten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/indische-pslv-rakete-startet-mit-vier-satelliten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jan 2007 20:16:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[CARTOSAT 2]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[ISRO]]></category>
		<category><![CDATA[LAPAN-TUBSAT]]></category>
		<category><![CDATA[PEHUENSAT 1]]></category>
		<category><![CDATA[PSLV]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Satish Dhawan Space Centre]]></category>
		<category><![CDATA[SDSC]]></category>
		<category><![CDATA[SRE-1]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=30542</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am Mittwoch startete eine indische Rakete und brachte vier Satelliten in ihre Umlaufbahnen. Damit führte sie den ersten Raketenstart des Jahres 2007 durch. Ein Beitrag von Maria Steinrück. Quelle: Spaceflight Now/Indian Space Research Organisation (ISRO). Vertont von Siegfried Krug. Am Mittwoch, dem 10. Januar 2007, hob zum ersten Mal in diesem Jahr eine Rakete ab, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/indische-pslv-rakete-startet-mit-vier-satelliten/" data-wpel-link="internal">Indische PSLV-Rakete startet mit vier Satelliten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am Mittwoch startete eine indische Rakete und brachte vier Satelliten in ihre Umlaufbahnen. Damit führte sie den ersten Raketenstart des Jahres 2007 durch.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Maria Steinrück</a>. Quelle: Spaceflight Now/Indian Space Research Organisation (ISRO). Vertont von Siegfried Krug.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2007-01-11-35133.mp3"></audio></figure>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-af1d3f7b"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10012007211643_small_1.jpg" alt="Indian Space Research Organisation News Release" width="130" height="276"/><figcaption>
Die PSLV-Rakete hebt ab. 
<br>
(Bild: ISRO News Release)
</figcaption></figure>



<p>Am Mittwoch, dem 10. Januar 2007, hob zum ersten Mal in diesem Jahr eine Rakete ab, um mehrere Satelliten ins All zu bringen. Es handelte sich dabei um die indische Rakete <i>Polar Satellite Launch Vehicle (PSLV)</i>.  <br>Die Rakete stand auf der Startrampe des <i>Satish Dhawan Space Center</i> an der Ostküste Indiens bereit. Um 4:53 Uhr MEZ zündeten die Triebwerke. Die vierstufige Rakete hob ab, beschleunigte und ließ die Startrampe zurück.</p>



<p>Innerhalb von 16 Minuten brachte sie ihre Nutzlast in eine sonnensynchrone Umlaufbahn. Dabei wurde erstmals der Dual Launch Adapter eingesetzt.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large advgb-dyn-5ca165f3"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/cartosa2isro260.jpg" alt=""/><figcaption>CARTOSAT 2 &#8211; Illustration (Bild: ISRO)</figcaption></figure>



<p>Die Hauptnutzlast mit einer Masse von 680 kg war der Satellit <i>CARTOSAT</i> <em>2</em>. Er wurde als erster in einer Höhe von 693 km ausgesetzt und ist der zwölfte <i>Indian Remote Sensing (IRS)</i>-Satellit. Seine Daten sollen für kartographische Anwendungen benutzt werden. <br>45 Sekunden später folgte <i>PEHUENSAT-1</i>. Dabei handelt es sich um einen kleinen argentinischen Satelliten, der eine Masse von nur 6 kg hat. Nach weiteren 120 Sekunden wurde auch das <i> Space capsule Recovery Experiment (SRE-1)</i> von der Rakete abgetrennt. Es besteht aus einer unbemannten Raumkapsel, die im All Experimente durchführen soll. Danach wird sie zur Erde zurückkehren.</p>



<p>Zuletzt wurde <i>LAPAN-TUBSAT</i> in seine Umlaufbahn gebracht. Dieser kleine Erdbeobachtungssatellit wurde von der Technischen Universität Berlin und der indonesischen Raumfahrtbehörde entwickelt. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/indische-pslv-rakete-startet-mit-vier-satelliten/" data-wpel-link="internal">Indische PSLV-Rakete startet mit vier Satelliten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2007-01-11-35133.mp3" length="2879822" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Indiens Mondpremiere: Chandrayaan 1</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/indiens-mondpremiere-chandrayaan-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Aug 2005 09:31:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISRO]]></category>
		<category><![CDATA[Mondorbiter]]></category>
		<category><![CDATA[PSLV]]></category>
		<category><![CDATA[Satish Dhawan Space Centre]]></category>
		<category><![CDATA[Spektrometer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=29899</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit Chandrayaan 1 wird Indien in neue Dimensionen vorstoßen und damit seinen eigenständigen Weg im Weltraum fortsetzen. Dies geschieht mit großer Unterstützung der ESA. Ein Beitrag von Ingo Froeschmann. Quelle: ESA. Beachtliche Leistungen wie die Entwicklung eigener Trägerraketen oder der seit vielen Jahren auch international erfolgreiche Einsatz von Fernerkundungssatelliten finden in den weltweiten Medien kaum [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/indiens-mondpremiere-chandrayaan-1/" data-wpel-link="internal">Indiens Mondpremiere: Chandrayaan 1</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mit Chandrayaan 1 wird Indien in neue Dimensionen vorstoßen und damit seinen eigenständigen Weg im Weltraum fortsetzen. Dies geschieht mit großer Unterstützung der ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Ingo Froeschmann. Quelle: ESA.</p>



<p>Beachtliche Leistungen wie die Entwicklung eigener Trägerraketen oder der seit vielen Jahren auch international erfolgreiche Einsatz von Fernerkundungssatelliten finden in den weltweiten Medien kaum noch Beachtung. Neben der politischen Aufwertung möchte das Land mit der Mondmission deshalb den Übergang von einem Entwicklungsland zu einer wirtschaftlichen und technologischen Großmacht demonstrieren. 
<br>
Mit derartigen Programmen will der Staat gleichzeitig der Abwanderung hochqualifizierter Fachkräfte ins Ausland entgegenwirken sowie junge Inder bewegen, sich für Naturwissenschaften zu interessieren. So helfen Visionen dieser Art, das Bild Indiens in der Weltöffentlichkeit aufzupolieren und das Selbstbewusstsein der 1,1 Milliarden Einwohner des Subkontinents zu stärken. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24082005113139_small_1.jpg" alt="None" width="449" height="333"/><figcaption>
So soll die erste indische Sonde aussehen, mit europäischer Beteiligung (Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p>Indiens erste interplanetare Herausforderung erhielt den Namen Chandrayaan, das bedeutet in der Amtssprache Hindi &#8222;Reise zum Mond&#8220;. Die erste &#8222;Reise zum Mond&#8220; soll mit der vierstufigen indischen Trägerrakete PSLV (Polar Satellite Launch Vehicle) von dem an der Ostküste des Bundesstaates Andra Pradesh gelegenen Weltraumzentrum Satish Dhawan in Sriharikota gestartet werden. </p>



<p>Als frühest möglichen Termin gibt die indische Raumfahrtorganisation ISRO September 2007 an. Die PSLV wird dann die quaderförmige, 1,50 Meter große Raumsonde mit einer Startmasse von 1050 Kilogramm in einen geostationären Transferorbit von 240 x 36 000 Kilometer absetzen. </p>



<p><strong>Nur 100 Kilometer über der Mondoberfläche</strong>
<br>
Chandrayaan 1, dessen Konstruktion auf dem meteorologischen Satelliten Kalpana 1 (2002) basiert, benötigt etwa sechs Tage, um den Mond zu erreichen. Dort wird die Sonde in mehreren Etappen von einer anfänglichen 1000 Kilometer hohen auf eine Kreisbahn 100 Kilometer über der Mondoberfläche abgesenkt, die &#8211; wie bei SMART 1 &#8211; über beide Pole führt. Jetzt, am Ziel angekommen, hat Chandrayaan 1 immer noch eine Masse von 523 Kilogramm, von der 55 Kilogramm auf die eigentliche Nutzlast entfallen. Somit ist Chandrayaan 1 deutlich größer als SMART 1. </p>



<p>Verglichen mit SMART 1, ist Chandrayaan 1 technologisch weniger anspruchsvoll. Sie ist eine konventionelle Raumsonde mit einem üblichen &#8222;chemischen&#8220; Antrieb, bei dem ein Brennstoff und ein Oxidator im Raketenmotor verbrannt werden und damit Schub liefern. Das ist völlig ausreichend. Schließlich will Indien mit dieser &#8222;Reise zum Mond&#8220; überhaupt erste Erfahrungen mit einer interplanetaren Mission gewinnen. </p>



<p>Das Spektrum wissenschaftlicher Experimente ist breit gefächert und geht sogar über die wissenschaftlichen Zielsetzungen von SMART 1 hinaus. Zusätzlich zu den optischen und spektroskopischen Experimenten umfasst die Nutzlast auch ein Laser-Altimeter, mit dem die Topographie der Mondoberfläche hochgenau vermessen werden kann. Die Kommunikation zur Fernsteuerung erfolgt im S-Band, die wissenschaftlichen Daten werden im X-Band übertragen. Der Energiebedarf in Höhe von 750 W wird über Solarzellen gedeckt. Indiens lunarer Orbiter wird mindestens zwei Jahre lang den Erdtrabanten aus einer Höhe von 100 Kilometern erkunden und Daten zurück zur Erde senden. Die Projekt- und Missionskosten betragen nach neuesten Angaben umgerechnet 80 Mill. Euro. </p>



<p>Sowohl das Missionskonzept als auch die Missionsziele von SMART 1 sowie Chandrayaan 1 unterscheiden sich fundamental voneinander. Gleichzeitig gibt es zahlreiche Ähnlichkeiten in der wissenschaftlichen Zielsetzung. Indien lud die ESA-Mitgliedsstaaten zur Mitarbeit an ihrem ehrgeizigen Projekt ein. Konkrete Wünsche signalisierten sie vor allem im Bereich der Nutzlasten. Den europäischen Wissenschaftlern wiederum ist nicht entgangen, dass die gegenüber SMART 1 deutlich niedrigere Umlaufbahn der indischen Mondsonde sehr lukrativ ist (Chandrayaan 1: 100 km; SMART 1: 300 km). Die Auflösung ihrer Hightech-Messinstrumente würde von der geringeren Bahnhöhe profitieren. Sie könnten durch präzisere Nachmessungen ihre ersten Messergebnisse wesentlich verfeinern und verifizieren. Mit anderen Worten: Beide Seiten hätten einander etwas Vorteilhaftes zu bieten. Das ist die Basis einer guten Partnerschaft. </p>



<p>So beschloss der in Paris tagende ESA-Rat am 17. März 2005 einstimmig eine lunare Zusammenarbeit mit Indien. Am 27. Juni wurde dann das entsprechende Abkommen zur gemeinsamen Erkundung des Mondes durch die Chefs beider Weltraumorganisationen, Jean-Jacques Dordain (ESA) und Madhavan Nair (ISRO), in Bangalore unterzeichnet. Die ESA wird die ISRO an ihren Erfahrungen mit SMART 1 teilhaben lassen, drei wissenschaftliche Instrumente beisteuern und außerdem die operationelle Phase der Mission unterstützen. Im Gegenzug werden alle Daten, die die Instrumente liefern, den ESA-Mitgliedsstaaten sofort zur Verfügung gestellt. Vor dem Hintergrund der in den kommenden Jahren in China, den USA sowie in Japan beginnenden Mondmissionen erweitert die Kooperation mit Indien zugleich die Forschungsarbeit der europäischen Wissenschaftler und festigt deren anerkannte Position in der internationalen Wissenschaftsgemeinde. </p>



<p><strong>Die europäische Beteiligung</strong>
<br>
Bei der Hardware, die die ESA-Mitgliedsstaaten Indien liefern werden, handelt es sich um drei identische Geräte, die bereits in der europäischen Hochtechnologiesonde SMART 1 eingesetzt sind. Dazu gehören: </p>



<ul class="wp-block-list"><li>das Röntgen-Spektrometer CIXS-2 (ESA/Großbritannien) </li><li>der Teilchenanalysator SARA (ESA/Schweden) </li><li>das Infrarot-Spektrometer SIR-2 (ESA/Deutschland) </li></ul>



<p>Außerdem wird die ESA Hardware-Komponenten für das indische Hochenergie-Röntgen-Spektrometer HEX liefern. Mit ihm sollen schwere Elemente wie Radon, Uran und Thorium auf dem Mond aufgespürt werden.</p>
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		<title>Erster indischer Wettersatellit erfolgreich gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-erde-3-77/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Sep 2002 22:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als Nutzlast einer indischen Trägerrakete vom Typ PSLV ist am 12. September 2002 der erste indische Wettersatellit METSAT erfolgreich vom indischen Weltraumbahnhof Satish Dhawan Space Centre (SHAR) aus gestartet worden. Ein Beitrag von Michael Stein, bearbeitet von Star-Light. Quelle: ISRO. Um 12:25 Uhr (MESZ) hob die von sechs Feststoffboostern unterstützte vierstufige PSLV-C4 ab und setzte [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Als Nutzlast einer indischen Trägerrakete vom Typ <em>PSLV</em> ist am 12. September 2002 der erste indische Wettersatellit <em>METSAT</em> erfolgreich vom indischen Weltraumbahnhof <em>Satish Dhawan Space Centre (SHAR)</em> aus gestartet worden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Michael Stein, bearbeitet von Star-Light. Quelle: ISRO.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/n020912_02.jpg" alt=""/><figcaption>Start des ersten indischen Wettersatelliten an Bord einer &#8222;PSLV-C4&#8220;-Rakete.<br>(Foto: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p>Um 12:25 Uhr (MESZ) hob die von sechs Feststoffboostern unterstützte vierstufige <em>PSLV-C4</em> ab und setzte rund 21 Minuten später den ersten indischen meteorologischen Satelliten <em>METSAT</em> in einen geostationären Transferorbit aus. Mit diesem Start sind die letzten sechs von insgesamt sieben Flügen des Raketentyps <em>PSLV</em> (= <em>Polar Satellite Launch Vehicle</em>) erfolgreich gewesen. Erstmalig beförderte heute eine <em>PSLV</em>-Rakete einen Satelliten in einen geostationären Transferorbit; bisher dienten Exemplare dieses Typs &#8211; ihrem Namen entsprechend &#8211; dazu, um vorwiegend Erdbeobachtungssatelliten in niedrige polare Orbits zu transportieren. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/METSATdeployedview500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/METSATdeployedview260.jpg" alt="Eine künstlerische Darstellung des meteorologischen Satelliten Kalpana-1 (vormals METSAT).
(Bild: ISRO)"/></a><figcaption>Eine künstlerische Darstellung des meteorologischen Satelliten Kalpana-1 (vormals METSAT).<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p>Zuletzt hatte eine Rakete des etwas schubschwächeren Typs <em>PSLV-C3</em> am 22.&nbsp;Oktober 2001 unter anderem auch den deutschen Erdbeobachtungssatelliten <em>BIRD</em> erfolgreich in eine Umlaufbahn gebracht. Seit dem ersten Start einer <em>PSLV</em>-Rakete im Jahr 1994 wurden ständig Verbesserungen implementiert, um die Nutzlast zu vergrößern.<br>&nbsp;<br>Der inklusive Treibstoff gut eine Tonne schwere Satellit ist der erste reine Wettersatellit Indiens. Bisher hatte Indien nur Satelliten gestartet, die gleichzeitig meteorologische Daten lieferten und Kommunikationsdienste anboten. Für die meteorologische Beoabachtung ist <em>METSAT</em> mit einem Radiometer ausgerüstet, das Aufnahmen im sichtbaren, infraroten und Wasserdampf-Spektrum machen kann. Weiterhin dient er als Relaisstation, um Daten von automatischen meteorologischen Meßstationen auf dem indischen Subkontinent an das <em>Meteorological Data Utilisation Centre</em> in Neu-Delhi zu übermitteln.</p>



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