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	<title>Saturn V &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Saturn V &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Saturn 5</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Nov 2011 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historischer Kalender]]></category>
		<category><![CDATA[Lexikon]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sie ist die wohl berühmteste Rakete der Welt und war im wahrsten Sinne des Wortes das &#8222;Arbeitspferd&#8220; des Apollo-Programms: die Saturn 5 brachte die ersten Menschen zum Mond und Amerikas erste Raumstation ins All. Autor: Daniel Maurat. Geschichte Die Geschichte dieses berühmten Trägers begann in Ende der 1950er Jahre, als man in Huntsville, Alabama, unter [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Sie ist die wohl berühmteste Rakete der Welt und war im wahrsten Sinne des Wortes das &#8222;Arbeitspferd&#8220; des Apollo-Programms: die Saturn 5 brachte die ersten Menschen zum Mond und Amerikas erste Raumstation ins All.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: Daniel Maurat.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Geschichte</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/saturn5_apollo11.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/saturn5_apollo11.jpg" alt="" width="228" height="362"/></a><figcaption>Start der <em>Saturn 5</em> mit der Seriennummer <em>SA-506</em> am 16. Juli 1969 für die Mission <em>Apollo 11</em>.<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Geschichte dieses berühmten Trägers begann in Ende der 1950er Jahre, als man in Huntsville, Alabama, unter Wernher von Braun mit ihren Überlegungen für die Saturn 1 begann. Man hatte schnell eine Reihe von Vorschlägen von Trägern zusammengestellt, mit denen größere Nutzlasten in den erdorbit und darüber hinaus transportiert werden könnten. So gab es zunächst sechs Vorschläge, die <em>Saturn C</em>-Serie:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Die <em>Saturn C-1</em> war im Grunde genommen eine <em>Saturn 1 Block 1</em> mit entsprechender Erststufe.</li><li>Die <em>Saturn C-2</em> ähnelte der <em>Saturn 1 Block 2</em>, doch war zwischen Erststufe und der <em>S-IV</em>-Stufe eine weitere, <em>S-II</em> genannte Stufe. Zusätzlich sollte eine <em>Centaur</em> der <em>Atlas</em>-Rakete als Oberstufe genutzt werden.</li><li>Die <em>Saturn C-3</em> sollte eine neue Erststufe mit zwei Triebwerken vom Typ <em>F-1</em> nutzen. Als Zweitstufe sollte auch eine neue Stufe mit vier Triebwerken vom Typ <em>J-2</em> genutzt werden. Als Drittstufe sollte eine <em>S-IV</em> der <em>Saturn 1 Block 2</em> dienen.</li><li>Die <em>Saturn C-4</em> sollte eine Erststufe mit vier Triebwerken vom Typ <em>F-1</em> und eine <em>S-IVB</em>-Drittstufe der <em>Saturn 1B</em> nutzen. Sonst glich die der <em>Saturn C-3</em>.</li><li>Die <em>Saturn C-5</em> sollte eine Erststufe mit fünf Erststufentriebwerken vom Typ <em>F-1</em> nutzen, sowie eine Zweitstufe ähnlich der <em>Saturn C-3</em> oder der <em>Saturn C-4</em>, aber mit fünf Triebwerken. Die Drittstufe sollte eine <em>S-IVB</em> sein.</li><li>Die <em>Saturn C-8</em> war das Monster der <em>Saturn C</em>-Varianten. Die Erststufe sollte von acht <em>F-1</em> angetrieben werden, die Zweitstufe von acht <em>J-2</em>. Als Drittstufe war die <em>S-IVB</em> geplant.</li></ul>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/s_ic.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/s_ic.jpg" alt="" width="254" height="323"/></a><figcaption>Die Erststufe <em>S-IC</em> für die Mission <em>Apollo 10</em> im <em>Vehicle Assembly Building</em>.<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem im April 1961 Juri Gagarin als erster Mensch in den Weltraum startete, war das für die USA ein herber Schlag in ihr Selbstbewusstsein. Als Folge verkündete im Mai 1961 der damalige Präsident John F. Kennedy, dass die USA &#8222;bis zum Ende des Jahrzehnts einen Menschen zum Mond und sicher zur Erde zurückbringen&#8220; würde. Damit gab er der NASA die damals wie heute verrückt klingende Aufgabe, innerhalb von acht Jahren eine Rakete, ein Raumschiff, einen Lander sowie die ganze Infrastruktur zu entwickeln und zu bauen und dann noch zum Mond zu fliegen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/s_ii.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/s_ii.jpg" alt="" width="237" height="243"/></a><figcaption>Eine <em>S-II</em>-Stufe für die Mission <em>Apollo 6</em> bei der Integration im <em>VAB</em>.<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im Juli 1962 wählte die NASA schließlich die <em>Saturn C-5</em> dafür aus, zum Mond zu starten. Zur gleichen Zeit hat sich nämlich die Meinung durchgesetzt, die so genannte &#8222;lunare Rendezvoustechnik&#8220; anstatt den &#8222;direkten Aufstieg&#8220; oder die &#8222;Erdrendezvoustechnik&#8220; als Basis für den Flug zum Mond zu nehmen. Der große Vorteil dieser Rakete ist, dass sie aus zwei einzelnen, spezialisierten Raumschiffen besteht, einer Kapsel für die Besatzung, in der sie starten und landen, sowie einem leichten Lander, mit dem sie auf dem Mond landen und zur Kapsel zurückkehren. Dafür müssten sie aber eine Reihe von Kopplungsmanövern durchführen, was damals als großer Herausforderung gesehen wurde. Dennoch sah man dies als die einfachste Möglichkeit an, Kennedys Traum zu erfüllen, als wie beim &#8222;direkten Aufstieg&#8220; mit dem ganzen Raumschiff auf dem Mond zu landen und somit eine noch monströsere Rakete als schon die <em>Saturn C-5</em> es war entwickeln zu müssen oder das Raumschiff wie im &#8222;Erdrendezvousmanöver&#8220; mit mehreren Starts im Erdorbit aufzubauen, wobei man zwar nicht so große Raketen brauchte, aber noch mehr Kopplungen durchführen müsste als beim &#8222;lunaren Rendezvousmanöver&#8220;. Die NASA benannte die <em>Saturn C-5</em> um, und zwar in <em>Saturn 5</em>.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/s_ivb_s5.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/s_ivb_s5.jpg" alt="" width="214" height="308"/></a><figcaption>Eine <em>S-IVB</em>-Drittstufe bei der Integration mit einer <em>Saturn 5</em>.<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das größte Problem bei der Entwicklung war ganz klar die Nutzlast: die Rakete sollte 47 t Nutzlast zum Mond bringen bzw. 118 t in die Erdumlaufbahn. Dies war für die damalige Zeit eine astronomisch große Nutzlast. Somit musste die Rakete sehr groß ausfallen. Doch damit brauchte man große Stufen mit großen Tanks sowie starke Triebwerke. Man plante etwa 10 m im Durchmesser messende Tanks für die ersten zwei Stufen. Doch die zu schweißen war eine Herausforderung. Ein weiteres Problem war das Erststufentriebwerk, das <em>F-1</em>. Ein einzelnes Triebwerk sollte auf Meereshöhe einen Schub von über 6.700 kN liefern, und die Erststufe, die so genannte <em>S-IC</em> (für <em>Saturn-IC</em>) sollte gleich fünf dieser Monster als Triebwerke bekommen. Doch hat man bisher nur Triebwerke entwickelt, die nur ein Sechstel dieses Schubes hatten, und zwar in Form der Triebwerke der <em>Titan 2</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus brauchte man ein neues kryogenes Triebwerk, das <em>J-2</em>. Dieses sollte aber zunächst mitsamt der gesamten Drittstufe, die <em>S-IVB</em> der Rakete auf der <em>Saturn 1B</em> getestet werden. Die Zweitstufe, die <em>S-II</em> sollte fünf <em>J-2</em> als Antrieb nutzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entwicklung der Rakete an sich lief für die Zeit unerwartet reibungslos ab, aber es kam dennoch zu Rückschlägen. So explodierte eine <em>S-IVB</em>-Stufe am 29. Januar 1967, also zwei Tage nach dem Unfall von <em>Apollo 1</em>. Es stellte sich heraus, dass eine Schweißnaht in einem Helium-Druckbehälter der Stufe aufgrund unsauberer Verarbeitung gerissen ist und so die gesamte Stufe in die Luft jagte. Doch nachdem man den Fehler behoben hatte, lief alles wieder rund.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie schon im <em>Saturn 1</em>-Artikel beschrieben, hatte die Saturn 5 ein Nummerierungssystem. Diese dreistellige Nummer bezeichnete den eingesetzten Träger sowie die Flugnummer der Rakete. So bezeichnet die Nummer <em>SA-506</em> die <em>Saturn 5</em>, mit der die Mission <em>Apollo 11</em> zur ersten Mondlandung aufbrach.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Versionen</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/saturn5_skylab.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/saturn5_skylab.jpg" alt="" width="217" height="338"/></a><figcaption>Ster der Raumstation <em>Skylab</em> mit der letzten <em>Saturn 5</em> am 14. Mai 1973.<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die <em>Saturn 5</em> flog in insgesamt zwei Versionen:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Die <em>Saturn 5</em> war die am häufigsten eingesetzte Version. Sie flog zwischen 1967 und 1972 zwölf Mal, wobei nur zwei Flüge unbemannt waren. Alle anderen führten an der Spitze eine <em>Apollo</em>-Kapsel mit drei Mann Besatzung mit sich. Dabei gingen von diesen zwölf Flügen ganze neun in Richtung Mond. Nur die ersten zwei Testflüge sowie <em>Apollo 9</em> blieben im Erdorbit. Mit einer Höhe von 111 m hält sie auch heute noch den Weltrekord als höchste Rakete und war etwa so hoch wie ein 30-stöckiges Haus. Im Laufe der Mondlandungen wurde die <em>Saturn 5</em> immer weiter verbessert und konnte am Ende über 49 t zum Mond transportieren.</li><li>Die <em>Saturn 5 (2 st.)</em>, auch als <em>Saturn 5 INT 21</em> bekannt, entsprach der <em>Saturn 5</em>, hatte aber keine <em>S-IVB</em>-Drittstufe, sondern transportierte dafür die Raumstation <em>Skylab</em> in den Weltraum. Sie startete als letzte <em>Saturn 5</em> im Jahr 1973.</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Technik</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <em>Saturn 5</em> nutzte drei Stufen:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Die <strong>Erststufe</strong>, die <em>S-IC</em>, war und ist die wohl stärkste Stufe, die bisher gebaut wurde. Die von <em>Boeing</em> gebaute Stufe war 42,06 m lang, hatte einen Durchmesser von 10,06 m und wog voll betankt 2.286,2 t. Die fünf Triebwerke vom Typ <em>Rocketdyne F-1</em>, welche wie die Augen auf einem Würfel ab der Stufe befestigt wurden, lieferten je einen Schub von 6.747,5 kN, zusammen also 33.737,5 kN und brannten für 161 Sekunden. Dabei wurde das mittlere Triebwerk schon 30 Sekunden vor Brennschluss abgeschaltet, um so dem gefürchteten POGO-Effekt (Verstärkung von Schwingungen der Treibstoffleitungen) entgegenzuwirken. Auch war dieses Triebwerk nicht schwenkbar, während die restlichen vier kardanisch aufgehängt wurden und so die Rakete steuern konnte. Das <em>F-1</em> ist auch heute noch das stärkste Einkammertriebwerk, das je entwickelt wurde. Als Treibstoff nutzte die <em>S-IC</em> <em>RP-1</em> (Kerosin) und als Oxydator <em>LOX</em> (flüssiger Sauerstoff).</li><li>Die <strong>Zweitstufe</strong>, die <em>S-II</em>, war und ist die größte kryogene Stufe, die bisher gebaut wurde. Die von <em>North American Aviation</em> gebaute Stufe war 24,85 m lang, hatte einen Durchmesser von 10,06 m und wog voll betankt 490.79 t. Die fünf Triebwerke vom Typ <em>Rocketdyne J-2</em>, welche schon auf der <em>Saturn 1B</em> genutzt wurden, lieferten je einen Schub von 1.033 kN, also zusammen 5.165 kN, und brannten für 390 Sekunden. Wie bei der Erststufe wurde ein Triebwerk noch vor dem Brennschluss, etwa 30 Sekunden davor, der restlichen vier abgeschaltet Die Triebwerke waren genauso angebracht wie bei der <em>S-IC</em>, wobei auch das mittlere Triebwerk nicht schwenkbar, wohl aber die vier äußeren. Als Treibstoff nutzte sie <em>LH<sub>2</sub></em> (flüssiger Wasserstoff) und als Oxydator <em>LOX</em>.</li><li>Die <strong>Drittstufe</strong>, die <em>S-IVB</em>, glich der Zweistufe der <em>Saturn 1B</em>, hatte aber eine neue Isolierung im Tank, um so die Verdampfung des kryogenen Treibstoff und des kryogenen Oxydators zu minimieren. Sie war 17,8 m lang, hatte einen Durchmesser von 6,61 m und wog voll betankt 119 t. Das einzelne Triebwerk vom Typ <em>Rocketdyne J-2</em> lieferte für eine Brenndauer von 475 Sekunden einen Schub von 1.033 kN. Die Stufe verfügte über ein zusätzliches Steuerungssystem, da das einzelne Triebwerk nicht die Steuerung über die Rollachse bewältigen konnte (man bräuchte mindestens zwei). Als Treibstoff nutzte sie <em>LH<sub>2</sub></em>, als Oxydator <em>LOX</em>.</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Starts</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/sa_500f.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/sa_500f.jpg" alt="" width="342" height="268"/></a><figcaption>Das Testmodell <em>SA-500F</em> auf dem Weg zur Startrampe.<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die <em>Saturn 5</em> startete zwischen dem 9. November 1967 und dem 14. Mai 1973 insgesamt 13 Mal, und das jedes Mal erfolgreich. Das war für die damalige Zeit sehr außergewöhnlich, da sonst jeder andere Träger eine Reihe von Fehlstarts verbuchen musste. Diese konnten aber durch rigorose Testreihen verhindert werden. Als Startplatz nutzte man stets die eigens gebaute Startrampe <em>LC 39</em> des extra für das <em>Apollo</em>-Programms gebaute <em>Kennedy Space Center</em>s. <em>LC 39</em> bestand wiederum aus zwei Startrampen, nämlich <em>LC 39A</em> und <em>LC-39B</em>. Dabei wurde <em>LC-39B</em> lediglich einmal von der <em>Saturn 5</em> benutzt, nämlich für den Start von <em>Apollo 10</em> im Mai 1969. Dagegen kann sich <em>LC 39A</em> damit rühmen, dass von ihr die erste bemannte Mondlandung, <em>Apollo 11</em> ihren Anfang nahm. Um die monströse Rakete zusammenbauen zu können, baute man das <em>Vehicle Assembly Building</em> (<em>VAB</em>), eine über 160m große Bauhalle, in der die Rakete zusammengebaut und dann zur Rampe gefahren wurde. Dieser ganze Prozess wurde zwischen Mai und Oktober 1965 mit dem Modell <em>SA-500F</em> getestet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ersten zwei Starts am 9. November 1967 und am 4. April 1968 waren reine, unbemannte Testflüge. Während der erste Flug, <em>Apollo 4</em>, mit der <em>SA-501</em> perfekt verlief, war <em>Apollo 6</em> mit der <em>SA-502</em> weniger Glück vergönnt. Probleme aufgrund des POGO-Effektes führen fast dazu, dass die Mission abgebrochen werden musste. Auch eine Simulation des Mondeinschusses nach zwei Erdumkreisungen schlug fehl, da die <em>S-IVB</em>-Stufe nicht zündete. Somit musste das Servicemodul des <em>Apollo</em>-Raumschiffes diese Aufgabe übernehmen, wobei sie freilich nicht das angestrebte Apogäum von 22.000 km erreichen konnte. Um trotzdem den Hitzeschild des Raumschiffes testen zu können, wurde das Apogäum niedriger gewählt und die Kapsel erreichte dennoch sicher die Erde.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/skylab.jpg" data-rel="lightbox-image-6" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/skylab.jpg" alt="" width="343" height="279"/></a><figcaption>Die letzte Nutzlast der <em>Sautrn 5</em>: die Raumstation <em>Skylab</em>.<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der dritte Flug der <em>Saturn 5</em> sollte der erste bemannte Einsatz der Rakete sein und das gesamte Equipment, also <em>Apollo</em>-Raumschiff und Mondlander, im Erdorbit testen. Doch beunruhigten die NASA und Wernher von Braun ein Bericht der CIA und Nachrichten von <em>Grumman</em> im zweiten Halbjahr des Jahres 1968: zunächst wurde klar, das <em>Grumman</em> den Mondlander für die Mission <em>Apollo 8</em> nicht liefern können würde. Somit dachte man darüber nach, anstatt in den Erdorbit einfach mit dem <em>Apollo</em>-Raumschiff, welches schon einsatzbereit war, zum Mond zu fliegen und dort in einen Orbit zu gehen. Zudem entdeckte man auf Fotoaufnahmen eines Spionagesatelliten im sowjetischen Baikonur eine Rakete, die von den Dimensionen der <em>Saturn 5</em> entsprach. Wie sich nach dem Zerfall der UdSSR herausstellte, handelte es sich dabei um die <em>N-1</em>, mit der Russland zum Mond wollte. Die NASA bekam Panik und wollte so schnell wie möglich zum Mond, wenn auch nur in einen Orbit, um so zu zeigen, dass man diesen Wettlauf gewinnen würde. So startete der erste bemannte Einsatz, <em>Apollo 8</em>, am 21. Dezember 1968 gleich zum Mond mit der <em>SA-503</em>. Zu Heiligabend sendete die Besatzung des Raumschiffes, bestehend aus Kommandant Frank Borman, Pilot Jim Lovell und 2. Pilot William Anders am Heiligabend 1968 eine geschichtsträchtige Botschaft aus dem Mondorbit zur Erde und sahen als erste Menschen mit eigenen Augen die von der Erde nicht sichtbare Rückseite des Mondes. Am 27. Dezember 1968 landete <em>Apollo 8</em> wieder sicher auf der Erde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit <em>Apollo 9</em> holte die NASA ab dem 3. März 1969 das Programm nach, welches schon für <em>Apollo 8</em> geplant war. Dabei war dies der vorletzte Flug einer <em>Saturn 5</em>, der den Erdorbit als Ziel hatte. Bei diesem Flug wurden alle Komponente im Erdorbit getestet. Dabei wurde für den Start die <em>SA-504</em> eingesetzt. Am 18. Mai 1969 startete <em>Apollo 10</em> mit der <em>SA-505</em>, die als Generalprobe für die erste Mondlandung gilt. Dabei flog man zum Mond und näherte sich diesem im Landemodul bis auf eine Höhe von 15 Kilometer. Nach ihrer Rückkehr am 26. Mai 1969 war man nun bereit, Kennedys Traum zu erfüllen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/apollo11-1.jpg" data-rel="lightbox-image-7" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/apollo11-1.jpg" alt="" width="401" height="401"/></a><figcaption>Das Ziel des <em>Apollo</em>-Programms ist erreicht: &#8222;Buzz&#8220; Aldrin steht auf dem Mond, aufgenommen von seinem Kollegen Neil Armstrong, dem ersten Menschen auf dem Mond, am 21. Juli 1969.<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ihren berühmtesten Einsatz hatte die <em>Saturn 5</em> am 16. Juli 1969. Die <em>Saturn 5</em> mit der Seriennummer <em>SA-506</em> hatte an der Spitze die Kommandokapsel mit dem Namen <em>Columbia</em> und den Lander mit dem Namen <em>Eagle</em> an Bord. Die Mission, zu der sie starten sollte, war keine geringere als <em>Apollo 11</em>, die erste Mondlandung. Die <em>SA-506</em> transportierte Kommandant Neil Armstrong, Landerpilot Edwin &#8222;Buzz&#8220; Aldrin und Kommandomodulpilot Michael Collins zum Mond. Für den Start waren über eine Million Menschen nach Cape Kennedy (so der damalige Name für Cape Canaveral, benannt nach John F. Kennedy, der 1963 ermordet wurde) und weitere 500 Millionen schauten das Spektakel im Fernseher an. Den Mond erreichen sie am 19. Juli 1969. Einen Tag später, am 20. Juli 1969, begannen Armstrong und Aldrin ihren historischen Anflug zum Mond. Auf diesen landeten sie um 22:17.58 MESZ. Armstrong betrat den Mond schließlich am 21. Juli 1969 um 4:56.20 MESZ (in den USA war es noch der 20. Juli), wobei ihm 500 Millionen Menschen zuschauten. Seine ersten Worte, &#8222;That`s one small step for (a) man, but giant leap for mankind&#8220; (Dies ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Sprung für die Menschheit) sind heute weltberühmt und jedes Kind kennt sie. Kurz darauf betrat auch Aldrin den Mond und beide verbrachten 2 Stunden außerhalb der <em>Eagle</em> und sammelten dabei 21 kg Mondgestein und stellten eine Reihe von Experimente auf. Nach etwa 21 Stunden auf dem Mond starteten sie wieder vom Mond und koppelten mit der <em>Columbia</em>, in der Collins die ganze Zeit Wache hielt, wieder an. Am 24. Juli 1969 landete <em>Apollo 11</em> wieder sicher im Pazifik. Nach einer 40-tägigen Quarantäne, bei der sie schon begeistert empfangen wurden, reisten sie durch die ganzen USA, um von den Menschen bejubelt zu werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm.jpg" data-rel="lightbox-image-8" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm.jpg" alt="" width="290" height="230"/></a><figcaption>Eine entscheidende Nutzlast der <em>Saturn 5</em>: das <em>Apollo</em>-Raumschiff, auch bekannt als <em>CSM</em>. Hier das <em>CSM</em> der Mission <em>Apollo 15</em>.<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zwar war Kennedys Traum erfüllt, doch war das Apollo-Programm bei weitem noch nicht beendet. So startete schon am 14. November 1969 die <em>Saturn 5</em> mit der Seriennummer <em>SA-507</em> zur zweiten Mondlandung, <em>Apollo 12</em>. Doch schlugen kurz nach dem Start gleich zwei Blitze in die Rakete ein und setzen den Bordcomputer kurzzeitig außer Gefecht. Doch konnte die Rakete und die Besatzung ihre Mission ohne Probleme durchführen und man landete auf dem Mond.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start der <em>SA-508</em> zur Mission <em>Apollo 13</em> am 11. April 1970 war der problematischste seit dem Start von <em>Apollo 6</em>. Beim Betrieb der zweiten Stufe fielen zwei Triebwerke aus und es sah kurzzeitig so aus, als müsste man die Mission abbrechen. Doch konnte man die Mission nichtsdestotrotz fortführen. Doch das Drama begann erst später. Am 13. April 1970 explodierte ein Sauerstofftank des Servicemoduls und machte somit die Mission zu einem Kampf ums Überleben. Doch die Besatzung und die Missionskontrolle meisterten all ihnen in den Weg gelegten Schwierigkeiten und so kam die Besatzung sicher zur Erde zurück und machte <em>Apollo 13</em> laut Leiter der Missionskontrolle, Gene Kranz, zum &#8222;erfolgreichsten Fehlschlag&#8220; der NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/saturn5_apollo17.jpg" data-rel="lightbox-image-9" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/saturn5_apollo17.jpg" alt="" width="258" height="457"/></a><figcaption>Start der letzten bemannten <em>Saturn 5</em> mit <em>Apollo 17</em> an Bord.<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischen 1971 und 1972 starteten nur noch vier <em>Saturn 5</em> mit den Seriennummern <em>SA-509</em>, <em>SA-510</em>, <em>SA-511</em> und <em>SA-512</em> für die Missionen <em>Apollo 14</em>, <em>Apollo 15</em>, <em>Apollo 16</em>, und <em>Apollo 17</em> zum Mond. Der Start von <em>Apollo 17</em> war der wohl spektakulärste, da dies der einzige Nachtstart der <em>Saturn 5</em> war. Mit ihr endete die Ära der Apollo-Flüge.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem man das <em>Apollo</em>-Programm um drei Flüge verkürzt hat, standen fünf Raketen vom Typ <em>Saturn 1B</em> und drei <em>Saturn 5</em> zur Verfügung für weitere Missionen. So entschied man, mit der <em>SA-513</em> die erste amerikanische Raumstation, <em>Skylab</em>, zu starten. Dafür ersetzte man die <em>S-IVB</em>-Drittstufe durch die Raumstation, die auf eben jener <em>S-IVB</em> basierte. Dieses Gespann startete zur Mission <em>Skylab 1</em> am 14. Mai 1973 und war damit der letzte Start einer <em>Saturn 5</em>. Doch verlief diese Mission nicht ganz so erfolgreich wie erhofft. 63 Sekunden nach dem Start riss die Meteoriten- und Hitzeschutzverkleidung der Raumstation ab und mit ihr einen Solarzellenflügel. Der zweite wurde eingeklemmt und konnte im Erdorbit nicht entfaltet werden. Die Temperatur in der Raumstation stieg und man musste sich schnell einfallen lassen, wie man die Station retten könnte. Die Notreparaturen führe die erste Besatzung, <em>Skylab 2</em>, Ende Mai 1973 durch und rettete so die Raumstation.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/saturn5_all.jpg" data-rel="lightbox-image-10" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/saturn5_all.jpg" alt="" width="426" height="229"/></a><figcaption>Alle Starts der <em>Saturn 5</em> auf einem Bild: von <em>Apollo 4</em> bis zu <em>Skylab</em>.<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Geplante Versionen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es waren eine Reihe von Versionen der <em>Saturn 5</em> geplant. So war zunächst geplant, anstatt der <em>S-IVB</em> eine nukleare Oberstufe mit dem Triebwerk <em>NERVA</em> einzusetzen. Doch wurde dieses Vorhaben aufgegeben. Später gab es eine Reihe von Pläne, die <em>Saturn 5</em> noch leistungsfähiger zu machen. So gab es Versionen, die zusätzlich als Booster noch die <em>SRBs</em> des Space Shuttles nutzen sollten und die Stufen sollten in der Leistung gesteigert werden. Doch wurden diese Pläne vor allem wegen fehlender Ziele und knapper Finanzierungslage aufgrund des anlaufenden Space Shuttle-Programms aufgegeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>



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		<title>Startplattform an Constellation-Programm übergeben</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/startplattform-an-constellation-programm-uebergeben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Mar 2009 00:36:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Apollo]]></category>
		<category><![CDATA[Ares I]]></category>
		<category><![CDATA[Saturn V]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Skylab]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die NASA hat am 25. März 2009 in einer Zeremonie die Mobile Startplattform 1 (MLP-1) vom Space Shuttle-Programm an das Constellation-Programm übergeben. Damit wurde ein weiterer Schritt in Richtung Rückkehr der Menschen zum Mond und die Erforschung darüber hinaus vollzogen. Ein Beitrag von Andreas Kurka. Quelle: NASA. Die 4.625 Tonnen schwere Stahlstruktur wird für den [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die NASA hat am 25. März 2009 in einer Zeremonie die Mobile Startplattform 1 (MLP-1) vom Space Shuttle-Programm an das Constellation-Programm übergeben. Damit wurde ein weiterer Schritt in Richtung Rückkehr der Menschen zum Mond und die Erforschung darüber hinaus vollzogen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Andreas Kurka. Quelle: NASA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die 4.625 Tonnen schwere Stahlstruktur wird für den ersten Testflug der neuen Raumfahrzeug-Generation umgebaut. Dieser <strong>Ares I-X</strong> genannte Raketentest (der momentan wohl frühestens im Herbst diesen Jahres stattfindet) wird wichtige Daten für die Entwicklung der Ares I-Rakete liefern die auch in die Konstruktionsüberprüfung, die nächstes Jahr geplant ist, einfließen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Shuttle Start-Direktor Mike Leinbach nannte dies &#8222;einen historischen Tag, an dem Equipment von einem bemannten Raumfahrt-Programm an das andere übergeben wird. So etwas erlebt man nicht alle Tage.&#8220;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28032009013650_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28032009013650_small_1.jpg" alt="NASA" width="429" height="286"/></a><figcaption>
Übergabezeremonie der MLP-1 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">MLP-1 ist mit 51 Shuttle-Starts die meistgenutzte Startplattform und wurde auch schon für 3 Apollo-Starts (darunter Apollo 11), sowie 3 Starts zu Skylab-Missionen benutzt. Zuletzt wurde von ihr die aktuelle Shuttle-Mission <strong>STS-119</strong> gestartet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">1964 erbaut, wurde sie zunächst als ML-1 (Mobile Launcher) für den Transport und Start der Saturn-V-Mondraketen benutzt. 1975 wurde ML-1 für das Shuttle-Programm umgebaut und in MLP-1 umbenannt. Demnächst wird die Plattform an der Startrampe 39B Hardware-Tests unterzogen und danach in das VAB (Vehicle Assembly Building) gebracht, wo mit dem Aufbau von Ares I-X begonnen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Ares I-X-Testflug wird die geschichtsträchtige MLP-1 anschließend demontiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3810.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ARES 1-X: Vorbereitung und Testflug</a></li></ul>
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		<title>Neue Namen für eine neue Raketengeneration</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/neue-namen-fuer-eine-neue-raketengeneration/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jul 2006 19:04:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Apollo]]></category>
		<category><![CDATA[Ares]]></category>
		<category><![CDATA[CEV]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Rakete]]></category>
		<category><![CDATA[Raumkapsel]]></category>
		<category><![CDATA[Saturn V]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jeder kennt wohl die ehrgeizigen Pläne der NASA. Zum Beispiel den Shuttle-Nachfolger? Nicht? Vor kurzem wurden die Namen der Startsysteme bekannt gegeben, die zukünftige Raumfahrtfahrzeuge in den Weltraum befördern sollen. Bühne frei für die Startsysteme Ares I und Ares V. Ein Beitrag von Martin Ollrom. Quelle: NASA. Die NASA hat letzten Freitag die neuen Namen [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Jeder kennt wohl die ehrgeizigen Pläne der NASA. Zum Beispiel den Shuttle-Nachfolger? Nicht? Vor kurzem wurden die Namen der Startsysteme bekannt gegeben, die zukünftige Raumfahrtfahrzeuge in den Weltraum befördern sollen. Bühne frei für die Startsysteme Ares I und Ares V.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Martin Ollrom</a>. Quelle: NASA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die NASA hat letzten Freitag die neuen Namen für die Startsysteme der nächsten Generation bekannt gegeben. Mit Hilfe dieser Startsysteme und dem <i>Crew Exploration Vehicle (CEV)</i> soll die Menschheit wieder einen Schritt auf den Mond setzen und den Mondflug zur Routine werden lassen. Später soll auch der Mars als Ziel ins Auge gefasst werden – vielleicht noch andere Ziele im Sonnensystem? Das Startsystem, welches das CEV ins All transportieren soll, wird Ares I genannt. Das Startsystem für schwerere Nutzlasten wird nun als Ares V bekannt werden. „Es ist absolut angebracht, dass wir diese Startsysteme Ares nennen, denn Ares ist ein Pseudonym für Mars – unser erklärtes Ziel“, sagt Scott Horowitz, Mitarbeiter in der NASA Exploration System Mission Direction in Washington. „Wir finden die alten Nummerbezeichnungen sehr gut und begrüßen somit die große Zukunft des NASA Exploration Programs und die damit verbundenen Missionen.“ </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06072006210414_small_1.jpg" alt="NASA" width="407" height="347"/><figcaption>
Ein CEV, gestartet von Ares I, nähert sich der ISS. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Aber warum gerade I und V? Die Antwort auf diese Frage ist auch leicht zu geben und liegt in der Vergangenheit, genauer gesagt in der Apollo-Zeit. Die I und V soll an die erfolgreichen Apollo-Startsysteme erinnern. Damals arbeitete man mit Saturn-I und Saturn-V-Raketen, und sie waren die ersten amerikanischen Startraketen, die explizit für die bemannte Raumfahrt konzipiert waren. Doch wird das CEV seinen Namen behalten? Derzeit ja, auf Dauer wohl nicht. Die NASA wird dem CEV, dem offiziellen Shuttle-Nachfolger, erst später den richtigen Namen verpassen. Das CEV wird von der Ares I in den Weltraum getragen. Deren erste Stufe ist nicht neu entwickelt, sondern eine Verbesserung und Ableitung der jetzigen Shuttle-Feststoffbooster, fünf Segmente hoch statt wie beim Shuttle vier, und wesentlich verbessertem Lagekontrollsystem. In der zweiten Raketenstufe wird ein Antrieb namens J-2X (basierend auf flüssigem Wasser- und Sauerstoff), der seinerseits eine Weiterentwicklung des legendären J-2 Triebwerks von <i>Saturns</i> zweiter Raketenstufe, für Geschwindigkeit sorgen. Ares I wird mehr als 24,5 Tonnen in einen niedrigen Erdorbit schießen können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ares V ist dagegen für Schwerlasten ausgelegt. Diese Rakete wird fünf RS-68-Triebwerke haben, die auf einer größeren Version des externen Shuttle-Tanks montiert sind. Zusätzlich noch einmal fünf „normale“ Raketenantriebe für die erste Raketenstufe. Die weiteren Raketenstufen verwenden denselben J-2X Antrieb wie Ares I, aber durch die größeren und stärkeren Antriebe aus der ersten Raketenstufe kann Ares V viel mehr transportieren. Mit diesem System ist ein Transport von 128 Tonnen Nutzlast in den Weltraum möglich. Dieses System wird verwendet, um mögliche Elemente für eine Mondbasis oder für Mondflüge in den Weltraum zu bringen.    
</p>
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		<title>40 Jahre Raupenschlepper</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/40-jahre-raupenschlepper/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Jan 2006 21:08:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Apollo 11]]></category>
		<category><![CDATA[Crawler]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Saturn V]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[VAB]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>NASAs &#8222;Zugpferd&#8220; feiert sein 40 jähriges Jubiläum am Kennedy Space Center. Der 11000 PS starke Transporter schleppte schon im Jahr 1969 die Saturn V Rakete, mit der die Apollo 11 Astronauten zum Mond aufbrachen, zur Startrampe. Ein Beitrag von Andreas Tramposch. Quelle: NASA. Der Zwillings-Raupenschlepper wurde für das Apollo Programm entwickelt, um die mächtige Saturn [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">NASAs &#8222;Zugpferd&#8220; feiert sein 40 jähriges Jubiläum am Kennedy Space Center. Der 11000 PS starke Transporter schleppte schon im Jahr 1969 die Saturn V Rakete, mit der die Apollo 11 Astronauten zum Mond aufbrachen, zur Startrampe.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Andreas Tramposch. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14012006220844_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/><figcaption>
Während der Feierlichkeiten des 40 jährigen Jubiläums am Kennedy Space Center, bekamen einige Journalisten die rare Möglichkeit auf einen der beiden Raupenfahrzeugen mitzufahren.   
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Zwillings-Raupenschlepper wurde für das Apollo Programm entwickelt, um die mächtige Saturn V Mondrakete vom <i>VAB (Vehicle Assembly Building)</i> zum Starplatz zu befördern.    
Bis heute ist der Zwillings-Raupenschlepper am Kennedy Space Center, Florida im vollen Einsatz geblieben und befördert nun die Space Shuttles zur Startrampe.    
Derzeitige und ehemalige Angestellte nahmen an den Feierlichkeiten vor einem der beiden 2500 Tonnen schweren Raupenfahrzeugen teil. Nachdem ein Kuchen, dekoriert mit einem Foto des Transporters angeschnitten wurde, begleitete die Gruppe 40 Journalisten auf der gigantischen Vorrichtung, die mit einer Geschwindigkeit von knapp 2 km/h Steine zu Staub zermalmte. Seit der Zwillings-Raupenschlepper im Jänner 1966 zum ersten Mal eine 5000 Tonnen schwere Testrakete erfolgreich eine Distanz von 1,5 Kilometer schleppte, sind nun schon 40 Jahre vergangen. Seither hat dieses &#8222;Zugpferd&#8220; über sieben verschiedene Typen von Startvehikeln, inklusive der Saturn V Rakete und das Space Shuttle transportiert.    
</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14012006220844_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/><figcaption>
Das Space Shuttle Discovery wird vom Transporter die Steigung zur Startrampe 39B als Vorbereitung zur STS-114 Mission hochgeschleppt.   
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Zwillings-Raupenschlepper ist 40 Meter lang und 35 Meter breit. Das obere Deck hat eine Fläche von 30 Quadratmeter und entspricht der Größe eines Baseball-Feldes.    
Jeder der beiden Raupen wird von zwei 2750  PS starken Dieselmotoren angetrieben. Das Hydrauliksystem beinhaltet 16 Hydraulikzylinder, die zu jedem Zeitpunkt die Raupenoberfläche waagerecht halten, um ein Wackeln des Frachtguts zu verhindern. So beschreibt die Nase des Space Shuttles während der Fahrt nur einen Kreis, der dem Durchmesser eines Baseballs gleicht- auch während der schwachen Steigung zur Startrampe.   
&#8222;Es hat die Kraft vieler Menschen benötigt um den Zwillings-Raupenschlepper 40 Jahre rollen zu lassen und ich bin froh, dass er noch immer da ist,&#8220; sagte Bob Meyers, System-Ingenieur des Raupenschleppers während den Feierlichkeiten. &#8222;Ich hoffe, dass er für weitere 40 Jahre rollt.&#8220;    
   
   
</p>
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		<title>NASA plant angeblich Super-Schwerlastträger</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-plant-angeblich-super-schwerlasttraeger/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jun 2005 00:19:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Marslandung]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzlast]]></category>
		<category><![CDATA[Saturn V]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem bereits vor einigen Wochen Informationen durchgesickert waren, nach denen die NASA die Entwicklung eines neuen Schwerlastträgersystems, vergleichbar der Saturn V-Mondrakete, plant, will die Webseite nasawatch nun Details erfahren haben. Ein Beitrag von Gero Schmidt. Quelle: none. Das Team, das bei der NASA derzeit mit der Ausarbeitung einer Gesamtstrategie für das Mond-/Marsprogramm beschäftigt ist (unter [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nachdem bereits vor einigen Wochen Informationen durchgesickert waren, nach denen die NASA die Entwicklung eines neuen Schwerlastträgersystems, vergleichbar der Saturn V-Mondrakete, plant, will die Webseite nasawatch nun Details erfahren haben.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Gero Schmidt. Quelle: none.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24062005021942_small_1.jpg" alt="None" width="397" height="529"/><figcaption>
So könnte die geplante Schwerlast-Trägerrakete aussehen.
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Team, das bei der NASA derzeit mit der Ausarbeitung einer Gesamtstrategie für das Mond-/Marsprogramm beschäftigt ist (unter dem Namen <i>Exploration Systems Architecture Study</i> &#8211; ESAS) hat sich, der Raumfahrt-Newssite <a href="https://nasawatch.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">nasawatch</a> zufolge wie bereits erwartet (raumfahrer.net berichtete) für die Entwicklung eines auf dem Space Shuttle basierenden Schwerlastträgers entschieden, und zwar für eine Variante, bei der die Nutzlast an der Spitze des Externen Tanks montiert würde (statt an der Seite wie in der jetzigen Konfiguration der Shuttle-Orbiter), mit einer Nutzlastkapazität von 120 Tonnen.     </p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit wäre die neue Rakete in etwa so leistungsstark wie die <i>Saturn V</i>, die zu Zeiten des <i>Apollo</i>-Programms eingesetzt wurde und deren Nutzlastkapazität bislang nicht übertroffen wurde.    
<br>
Das ESAS-Team wird Im Juli seinen Abschlussbericht vorlegen. Spätestens dann werden Einzelheiten bekannt werden, wie sich die NASA die Entwicklung eines solchen Trägers vorstellt, was Zeitrahmen, Kosten usw. angeht.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Apollo 13</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/apollo-13/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Feb 2002 06:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Apollo]]></category>
		<category><![CDATA[Explosion]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlander]]></category>
		<category><![CDATA[Notbetrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Saturn V]]></category>
		<category><![CDATA[Servicemodul]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedereintritt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=71495</guid>

					<description><![CDATA[<p>Infos über die Apollo 13 Mission der NASA. Autor: Raphael Kallensee. Vertont von Dominik Mayer. Die legendäre Apollo 13-Mission war eigentlich in Kombination mit einer Präzisionslandung im Fra Mauro-Hochland des Mondes geplant. Das Hauptziel war die Erforschung des Erdtrabanten. Neben wissenschaftlichen Tests auf der Mondoberfläche sollten auch viele Fotos gemacht werden. Doch alles kam ganz [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/apollo-13/" data-wpel-link="internal">Apollo 13</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading" id="infos-uber-die-apollo-13-mission-der-nasa--4a95d3cb-54f0-47a1-9b11-739d77b1787c">Infos über die Apollo 13 Mission der NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: Raphael Kallensee. Vertont von Dominik Mayer.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2003-02-18-23721.mp3"></audio></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die legendäre Apollo 13-Mission war eigentlich in Kombination mit einer Präzisionslandung im Fra Mauro-Hochland des Mondes geplant. Das Hauptziel war die Erforschung des Erdtrabanten. Neben wissenschaftlichen Tests auf der Mondoberfläche sollten auch viele Fotos gemacht werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Apollo13insignianasa2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Apollo13insignianasa260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Apollo 13</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Doch alles kam ganz anders als geplant. Die drei Astronauten &#8211; James Lovell, John Swigert und Fred Haise &#8211; starteten mit einer <em>Saturn V</em>-Trägerrakete vom <em>Kennedy Space Center</em> in Florida. Schon nach Absprengen der ersten Raketenstufe traten kleine Fehler in den Triebwerken der zweiten Stufe auf, die allerdings nicht von größerer Bedeutung waren. Nach mehr als 46 Stunden meldete die Crew, dass alles bestens verlaufe. Man bewegte sich auf den Mond zu. Doch neun Stunden nach Senden dieser Statusmeldung geschah etwas Schreckliches, was die komplette Mission und das Leben der Astronauten gefährden sollte: ein Sauerstofftank des Servicemoduls explodierte und brachte die Elektrizitäts-, Licht- und Wasserversorgung des Kommandomoduls zum Zusammenbruch. Zu dem Zeitpunkt war man bereits 321.869 Kilometer von der Erde entfernt. James Lovell funkte den legendären Spruch zur Missionskontrolle auf der Erde: &#8222;Houston, wir haben ein Problem.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun mussten die Pläne geändert werden. Die Crew zog in die Mondlandefähre, die direkt mit dem Mutterschiff verbunden war, um. Denn im Kommando- und Servicemodul sank langsam der Luftdruck. Nun ging es nicht mehr um die Erforschung des Mondes, sondern um das Leben der Crew. Denn angesichts der Entfernung von der Erde (die Crew befand sich bereits in Mondnähe) und dem Zustand ihres Raumfahrzeuges war die Lage mehr als bedrohlich. Bedauerlicherweise sank auch der Treibstoffvorrat. Da auch das Navigationssystem ausgefallen war, mußte man sich auf der Heimreise, bei der man die Gravitationskräfte des Mondes ausnutzte, an der Sonne orientieren. Die Crew zog nun wieder ins Kommandomodul um, das allerdings dank der stark beschädigten Systeme inzwischen eine empfindlich niedrige Temperatur hatte. Obwohl die Crew kaum Zeit zum Schlafen hatte und mit Kälte und sonstigen Problemen zu kämpfen hatte und auch das Luftaufbereitungssystem versagte, schaffte sie den Weg zur Erde zurück. Glücklicherweise gelang auch der Wiedereintritt in die Erdatmosphäre mit dem Kommandomodul. Die Crew landete etwa vier Tage nach der Explosion unverletzt, aber völlig erschöpft, im Pazifischen Ozean und konnte von bereits wartenden Marineeinheiten geborgen werden.<br><br>Das Raumfahrzeug bestand aus dem zweiteiligen Kommando- und Servicemodul (genannt <em>Odyssey</em>) und dem ebenfalls zweiteiligen Mond-Landemodul <em>Aquarius</em>. Aufgrund des Unfalls wurde allerdings keiner dieser Teile so genutzt wie ursprünglich geplant. Das Servicemodul beinhaltete alle wichtigen Steuerungssysteme und diente auch als Lagerplatz für Nahrung. Durch die Zerstörung konnte es keine der Aufgaben erfüllen. Das Kommandomodul war sehr eng und nur mit drei Pilotensesseln versehen. Es war nur für den Wiedereintritt gedacht und hatte nur begrenzte Nahrungs- und Energiekapazitäten. Dennoch hielt es die Crew für einen Großteil der gescheiterten Mission am Leben. Das Mondmodul war nur als Landefähre, Aufenthaltsraum und Operationsbasis gedacht. Aber es wurde als Rettungsboot genutzt. Günstigerweise war es mit einer autonomen Energieversorgung und eigenen Navigationstriebwerken ausgerüstet.<br><br>Den Zielen der Mission, die bis auf die Aufnahme einiger Fotos beim Umfliegen des Mondes nicht erreicht wurden, konnte man mit der nachfolgenden <em>Apollo 15</em>-Mission nachgehen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ap13filternasa2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ap13filternasa260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Improvisierter Luftfilter in der Mondfähre Aquarius. (Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Eine kuriose Geschichte von der Mission zum Abschluss: Da die Crew in die Mondfähre umziehen musste, diese aber nur für zwei Mann für zwei Tage konzipiert war; gab es Probleme mit der Sauerstoffwiederaufbereitung. Die Lithiumhydroxid-Aggregate hätten ausgewechselt werden müssen &#8211; aber es gab keinen Ersatz an Bord, außer Aggregate aus den Systemen des Kommandomoduls. Diese hatten allerdings eine andere Passform. Da diese Aggregate die einzige Überlebenschance gewährten, führten die Experten auf der Erde ein kleines Brainstorming durch und entwickelten eine Methode, wie man mit den gegebenen Mitteln &#8211; im Einzelnen Plastiktaschen, Pappstücke, Teile eines Raumanzuges und Unmengen an Klebestreifen &#8211; einen Adapter basteln kann. Diese wurde an die Astronauten gefunkt und bewährte sich auch.<br><br>Zu guter Letzt noch ein Filmtipp &#8211; vielleicht für einen anstehenden Videoabend: der gleichnamige Film &#8222;Apollo 13&#8220; (mit Tom Hanks) beschreibt den Missionsverlauf &#8211; ein paar dramaturgische Ausschmückungen ausgenommen &#8211; wirklich realistisch.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Daten im Überblick <em>Apollo 13</em></strong></p>



<table class="wp-block-advgb-table advgb-table-frontend"><tbody><tr><td></td></tr><tr><td><strong>Besatzung:</strong></td><td>James A. Lovell, jun. (Commander)<br>John L. Swigert, jun. (Command Module Pilot)<br>Fred W. Haise, jun. (Lunar Module Pilot)</td></tr><tr><td><strong>Trägerrakete:</strong></td><td>Apollo Saturn V AS-508</td></tr><tr><td><strong>Nutzlast:</strong></td><td>Command and Service Module CSM-109 &#8222;Odyssey&#8220;<br>Lunar Module LM-7 &#8222;Aquarius&#8220;</td></tr><tr><td><strong>Start:</strong></td><td>11. April 1970 , 14.13:00 Uhr Eastern Standard Time<br>Launch Complex LC-39A<br>Mobile Launcher Platform MLP-3<br>Cape Kennedy, Florida</td></tr><tr><td><strong>Wasserung:</strong></td><td>17. April 1970 , 13.07:41 Uhr Eastern Standard Time<br>850 km westlich der Cook-Inseln, Neuseeland, Pazifischer Ozean<br>USS Iwo Jima</td></tr><tr><td><strong>Flugdauer:</strong></td><td>5 Tage, 22 Stunden, 54 Minuten, 41 Sekunden</td></tr><tr><td><strong>Missionsbericht:</strong></td><td>Erdorbitale und Mondvorbeiflugmission mit 1,5 Erdumläufen und 1 Mondvorbeibeiflug. Docking mit Lunar Module LM-7 am 11. April 1970. Undocking von Lunar Module LM-7 am 17. April 1970. Die Erd-Orbithöhe lag bei 186 x 186 km bei einer Inklination von 32,6 Grad und die Mondvorbeiflughöhe bei 200 x 572.080 km bei einer Inklination von 33,2 Grad. Die Flugstrecke betrug 1.000.000 km. Missionsabbruch aufgrund der Explosion des Sauerstofftankes Nummer 2 des Command and Service Module CSM-109 bedingt durch einen Kurzschluss in der Verkabelung der Ventilatorenmotoren.</td></tr><tr><td></td><td><br>Vielen Dank an <a href="http://www.nasa-statistik.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">www.nasa-statistik.de</a> für die Bereitstellung der Missionsdaten.</td></tr></tbody></table>
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		<title>Die amerikanische Raumstation Skylab</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-amerikanische-raumstation-skylab/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Feb 2002 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Andockport]]></category>
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		<category><![CDATA[Luftschleuse]]></category>
		<category><![CDATA[Raumkapsel]]></category>
		<category><![CDATA[Saturn V]]></category>
		<category><![CDATA[Solarpanele]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenobservatorium]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die erste amerikanische Raumstation lieferte trotz anfänglicher Probleme noch viele wertvolle Erkenntnisse für Raumfahrt und Wissenschaft. Autor: Michael Stein. EinleitungAm 4.&#160;Januar 1970 gab die NASA die Streichung von Apollo&#160;20 aus finanziellen Gründen bekannt. Gleichzeitig wurde verkündet, dass die für diese Mission vorgesehene Saturn&#160;V-Rakete im Jahr 1972 die erste amerikanische Raumstation in eine Umlaufbahn um die [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die erste amerikanische Raumstation lieferte trotz anfänglicher Probleme noch viele wertvolle Erkenntnisse für Raumfahrt und Wissenschaft.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Michael Stein</a>.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/skylab_01.jpg" alt="" width="307" height="432"/><figcaption>Die Raumstation <em>Skylab</em> im Erdorbit.<br>(Foto: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Einleitung</strong><br>Am 4.&nbsp;Januar 1970 gab die NASA die Streichung von <em>Apollo&nbsp;20</em> aus finanziellen Gründen bekannt. Gleichzeitig wurde verkündet, dass die für diese Mission vorgesehene <em>Saturn&nbsp;V</em>-Rakete im Jahr 1972 die erste amerikanische Raumstation in eine Umlaufbahn um die Erde transportieren sollte. Tatsächlich ist es nicht nur bei der Streichung von <em>Apollo&nbsp;20</em> geblieben, und der Start der auf den Namen <em>Skylab</em> getauften Raumstation erfolgte dann im Mai 1973 fünf Monate nach dem letzten Flug zum Mond von <em>Apollo&nbsp;17</em>.<br>&nbsp;<br>Die USA verfolgten mit <em>Skylab</em> hauptsächlich zwei Ziele: Zum einen sollte die Station den Nachweis erbringen, dass Menschen auch über längere Zeiträume im Weltall leben und arbeiten können; zum anderen sollte <em>Skylab</em> der Sonnenforschung dienen, und zu diesem Zweck war die Station mit einem Sonnenobservatorium ausgestattet.<br>&nbsp;<br><strong>Aufbau der Station</strong><br><em>Skylab</em> bestand im Wesentlichen aus einer umgebauten dritten <em>Saturn&nbsp;V</em>-Raketenstufe. Der umgebaute Raketentank bildete das Rückrat der Station, den so genannten <em><strong>Workshop</strong></em>. Die Ausmaße dieses zylindrischen Lebens- und Arbeitsbereiches waren mit einer Länge von 14,6&nbsp;Meter und einem Durchmesser von 6,7&nbsp;Meter beeindruckend. (Zum Vergleich: Das amerikanische Labormodul <em>Destiny</em> der Internationalen Raumstation (ISS) ist 8,5&nbsp;Meter lang und hat einen Durchmesser von 4,3&nbsp;Meter.) Der Workshop war durch eine Gitterebene in einen Wohn- und einen Arbeitsbereich unterteilt. Der Wohnbereich &#8211; &#8222;unter&#8220; dem sich noch Stauräume für feste und flüssige Abfälle befanden &#8211; bot hygienische Einrichtungen sowie Gelegenheiten zum Schlafen, Essen und Ausruhen für die Besatzung. Im &#8222;oberen&#8220; Arbeitsbereich befanden sich Wassertanks, Kühlschränke, Vorratsbehälter für Filme sowie verschiedene wissenschaftliche Experimente. An der Außenseite des Workshops waren zwei Solarpaneele sowie Steuerdüsen für kleinere Lagekontrollmanöver angebracht.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/skylab_02.jpg" alt="" width="364" height="290"/><figcaption>Hitzeschäden an der Außenhaut von <em>Skylab</em> aufgrund des fehlenden Meteoriten- und Wärmeschutzschildes.<br>(Foto: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Unmittelbar an den Workshop schloss sich eine <em><strong>Luftschleuse</strong></em> an, die von den <em>Skylab</em>-Besatzungen für Außeneinsätze genutzt wurde und auch die zentralen Lebenserhaltungs- und Kommunikationssysteme beherbergte. Das dann folgende <strong><em>Andockmodul</em></strong> schließlich diente zur Verbindung der Raumstation mit den <em>Apollo</em>-Kommandokapseln, die für die Flüge von und zur Raumstation genutzt wurden. Es beherbergte zwei Andockstutzen, von denen einer im rechten Winkel zur Längsachse der Station angebracht und für Notfälle vorgesehen war. Hier befanden sich auch die Kontrollgeräte für die Sonnen- und Erdbeobachtung sowie für Materialexperimente. An dem Andockmodul war in einem rechten Winkel das <strong><em>Sonnenobservatorium</em></strong> von <em>Skylab</em> montiert, das zur Energieversorgung mit vier eigenen Solarpaneelen ausgestattet war. Die Aufnahmen des Observatoriums wurden auf Filmkassetten gebannt, die im Rahmen von Außeneinsatzen regelmäßig durch die <em>Skylab</em>-Besatzungen ausgetauscht wurden. Innerhalb der Raumstation gab es 13&nbsp;Sprechstellen, von denen aus sich die Besatzungsmitglieder sowohl untereinander als auch mit der Bodenstation unterhalten konnten. Immerhin war <em>Skylab</em> so groß, dass die Besatzungsmitglieder der Station sich aufgrund der Stationsgröße und wegen des geringen Luftdrucks, der eine schlechte Schalleitfähigkeit zur Folge hatte, ohne dieses Kommunikationssystem nur schwer über größere Abstände hinweg unterhalten konnten.<br>&nbsp;<br><strong>Verlauf der Mission</strong><br>Der Beginn der Mission stand unter keinem guten Stern. Eine Minute nach dem Start am 14.&nbsp;Mai 1973 &#8211; übrigens gleichzeitig der letzte Start einer <em>Saturn&nbsp;V</em>-Rakete &#8211; löste sich aufgrund von Vibrationen ein Mikrometeoritenschild und riss dabei eines von zwei Solarpaneelen mit sich und beschädigte das andere. Nach Erreichen des ca. 435&nbsp;Kilometer hohen Orbits öffnete sich das beschädigte Solarpaneel nur teilweise, und da das herabgerissene Meteoritenschild gleichzeitig auch als Hitzeschild fungierte, begann die Station sich dramatisch aufzuheizen. Der eigentlich für den nächsten Tag geplante Start der ersten <em>Skylab</em>-Besatzung wurde um zehn Tage verschoben, um die Station in einen sicheren Zustand bringen und die genauen Schäden feststellen zu können. Um eine Überhitzung zu vermeiden wurde die Raumstation so gedreht, dass die direkte Sonneneinstrahlung auf den Workshop reduziert, gleichzeitig aber mit Hilfe der Solarzellen des Sonnenobservatoriums immer noch ausreichend Energie für die Kontrolle der Station produziert wurde &#8211; dennoch heizte sich das Stationsinnere auf über 50°&nbsp;C auf!</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/skylab_03.jpg" alt=""/><figcaption>Schematische Darstellung der Struktur von <em>Skylab</em>.<br>(Grafik: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die <em><strong>erste Besatzung</strong></em> startete am 25.&nbsp;Mai 1973, und nach der Ankunft bei <em>Skylab</em> konnten Charles Conrad (der dritte Mann auf dem Mond), Paul Weitz und Joseph Kerwin sehen, dass das verbleibende Solarpaneel am Workshop tatsächlich durch ein Teil des beim Start weggerissenen Meteoritenschildes am vollständigen Ausfahren gehindert wurde. In einem ersten Reparaturversuch versiegelten die drei Astronauten ihre Raumanzüge, öffneten die Luke ihrer Apollo-Kommandokapsel, und schließlich lehnte sich Pilot Paul Weitz aus der Luke &#8211; an den Füßen von Joseph Kerwin festgehalten &#8211; und versuchte mit einem drei Meter langen Stab, das Bruchstück aus dem Solarpaneel zu entfernen. Dieser erste Versuch hatte keinen Erfolg, vielmehr musste Kommandant Charles Conrad ständig manövrieren, um einen Zusammenstoß der Kommandokapsel mit <em>Skylab</em> aufgrund der durch Weitz erzeugten Bewegungen zu vermeiden.<br>&nbsp;<br>Am nächsten Tag betraten die Astronauten die Station und setzten sie in Gang. Eine der ersten Aufgaben war die Ausbringung eines &#8222;Sonnenschirms&#8220; durch eine kleine Schleuse, mit der Materialproben im Rahmen von Experimenten nach Außen befördert werden konnten. Dort entfaltete sich die trapezförmige Folie, so dass die Temperatur im Inneren der Station schnell sank. Nach dieser Aktion konnte die Bodenstation <em>Skylab</em> wieder mehr in Richtung Sonne drehen, wodurch die Energieproduktion der Solarpaneele auf ein Niveau anstieg, das den Betrieb der Station endgültig ermöglichte. Am 7.&nbsp;Juni entfernten zwei Besatzungsmitglieder während des ersten Außeneinsatzes von <em>Skylab</em> aus das Bruchstück des Meteoritenschildes aus dem teilweise geöffneten Solarpaneel am Workshop, woraufhin sich dieses vollständig entfaltete und die Energieproduktion von 4.000 auf 7.000&nbsp;Watt anstieg. Die erste Crew blieb 28&nbsp;Tage an Bord von <em>Skylab</em> und überbot damit den bis dahin von <em>Soyuz&nbsp;9</em> mit 18 Tagen gehaltenen Rekord des längsten Aufenthalts im Weltall deutlich. Bis zur Abreise am 22.&nbsp;Juni 1973 machten sie mehr als 25.000&nbsp;Aufnahmen von der Sonne und über 7.500&nbsp;Erdaufnahmen, daneben führten sie viele weitere Experimente durch.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/skylab_04.jpg" alt="" width="368" height="486"/><figcaption>Blick durch den so genannten &#8222;Workshop&#8220; in Richtung der Abfalltanks.  (Foto: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die <em><strong>zweite Skylab-Besatzung</strong></em> bestand aus den Astronauten Alan Bean, Jack Lousma und Owen Garriott und startete am 28.&nbsp;Juli 1973, gut einen Monat nach Rückkehr ihrer Vorgänger. Während der Annäherung an die Raumstation fielen zwei von vier Steuertriebwerkseinheiten der <em>Apollo</em>-Kommandoeinheit aus, so dass die NASA kurzzeitig schon den vorzeitigen Abbruch der Mission und sogar den Heimflug der drei Astronauten in einem für Notfälle bereitstehenden Rettungsraumschiff in Erwägung zog. Dabei handelte es sich um eine umgebaute <em>Apollo</em>-Kapsel, die mit zwei Mann Besatzung gestartet wäre und Platz für die Aufnahme von drei weiteren Astronauten für die Rückkehr zur Erde bot. Da die beiden anderen Triebwerkseinheiten jedoch problemlos funktionierten, wurde die Mission schließlich fortgesetzt. Die drei Astronauten installierten neun Tage nach ihrer Ankunft einen weiteren Sonnenschutz und führten eine Vielzahl von medizinischen und anderen Experimenten, Erd- und Sonnenbeobachtungen durch. Das geplante wissenschaftliche Arbeitspensum wurde weit übertroffen. Nach 59&nbsp;Tagen flogen sie zurück zur Erde.<br>&nbsp;<br>Das <strong><em>dritte Team</em></strong> war die letzte Besatzung von <em>Skylab</em>. Es startete am 16.&nbsp;November 1973 zur Raumstation und setzte sich aus Gerald Carr, William Pogue und Edward Gibson zusammen, die alle drei vorher noch nie im All waren. Aufgrund der guten Erfahrungen mit den ersten beiden <em>Skylab</em>-Missionen wurde ihre geplante Einsatzdauer schon vor dem Start auf 84&nbsp;Tage verlängert, so dass die drei Astronauten bis zum 8.&nbsp;Februar 1974 an Bord der Station blieben. Sie machten unter anderem Aufnahmen des Kometen Kohoutek, der am 28.&nbsp;Dezember 1973 den Punkt der größten Sonnennähe erreichte. Auch diese Mission verlief problemlos und sehr erfolgreich.<br>&nbsp;<br>Insgesamt verbrachten die drei <em>Skylab</em>-Mannschaften über 171&nbsp;Tage im Orbit und waren bei zehn Außeneinsätzen über 41&nbsp;Stunden beschäftigt. Während ihrer Einsätze wurden insgesamt mehr als 182.000&nbsp;Sonnenaufnahmen und über 40.000&nbsp;Erdaufnahmen gemacht und hunderte von Experimenten durchgeführt; die wissenschaftliche Ausbeute von <em>Skylab</em> war enorm.<br>&nbsp;<br>Nachdem die letzte Crew die Station verlassen hatte wurden noch verschiedene Tests mit der Station durchgeführt, mit denen die Ursachen aufgetretener Fehler ermittelt und Alterungserscheinungen aufgrund der extremen Bedingungen im Weltall untersucht werden sollten. Danach wurde <em>Skylab</em> in eine stabile Lage gebracht und abgeschaltet. Man ging davon aus, dass die Raumstation noch acht bis zehn Jahre im Orbit bleiben würde. Aufgrund erhöhter Sonnenaktivität verkürzte sich dieser Zeitraum allerdings deutlich, bis <em>Skylab</em> schließlich am 11.&nbsp;Juli 1979 unkontrolliert in die Erdatmosphäre eintauchte und verglühte. Einzelne Trümmer der Station gingen im Indischen Ozean sowie in einem dünn besiedelten Teil West-Australiens nieder.<br>&nbsp;</p>
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		<title>Apollo 11</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/apollo-11/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Feb 2002 07:24:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die erste Mondlandung. Ein Beitrag von Karl Urban. Am 16. Juli 1969 hebt nach 10 bemannten und unbemannten Testflügen erneut eine Saturn V-Rakete vom Cape Kennedy-Weltraumbahnhof ab. Die Nutzlast bilden das Kommandomodul Columbia und das Mondlandemodul Eagle. An Bord befinden sich die Astronauten, deren Namen bis heute jeder kennt: Neil A. Armstrong, Michael Collins und [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die erste Mondlandung.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehrenmitglieder/" data-wpel-link="internal">Karl Urban.</a></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Apollo11insignianasa2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Apollo11insignianasa260.jpg" alt="" width="207" height="205"/></a><figcaption>Missionslogo</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 16. Juli 1969 hebt nach 10 bemannten und unbemannten Testflügen erneut eine <em>Saturn V</em>-Rakete vom <em>Cape Kennedy</em>-Weltraumbahnhof ab. Die Nutzlast bilden das Kommandomodul <em>Columbia</em> und das Mondlandemodul <em>Eagle</em>. An Bord befinden sich die Astronauten, deren Namen bis heute jeder kennt: Neil A. Armstrong, Michael Collins und Edwin E. Aldrin. Die Erfahrungen, die die NASA mit den vorhergegangen <em>Apollo</em>-Testflügen gesammelt hatte, sollten nun ausreichen, die erste bemannte Mondlandung der Geschichte durchzuführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>&#8222;Der Adler ist gelandet&#8220;</strong><br>Nach einem viertägigem Flug erreicht das Apolloraumschiff wie geplant den Mond und beginnt, ihn zu umkreisen. Dann wird die Mondlandefähre <em>Eagle</em> vom Kommandomodul abgetrennt und beginnt einen von den Schubdüsen abgebremsten Sinkflug. Michael Collins bleibt weiter in der Mondumlaufbahn, während sich Neil Armstrong und Edwin Aldrin langsam der Oberfläche nähern. Während des Sinkflugs kommt es zu einigen Fehlfunktionen im Bordcomputer der Mondlandefähre und sie kommt von ihrem Kurs ab. Zuletzt übernimmt Neil Armstrong die manuelle Steuerung. Als das Vehikel schließlich im &#8222;Mare Tranquillitatis&#8220; aufsetzt, bestätigt Armstrong dies mit den Worten: &#8222;Tranquility Base here, the Eagle has landed&#8220;. Auf der Erde in 400.000 km Entfernung verfolgen über eine halbe Milliarde Menschen das Ereignis am Fernseher. Immerhin bildet die Apollo-Übertragung eine der ersten Live-Sendungen überhaupt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwei Stunden nach dem Aufsetzten auf dem Mond, beginnt Neil Armstrong im Raumanzug die Leiter der Mondlandefähre hinunterzuklettern. Er kommentiert seinen ersten Schritt auf dem Mond mit den Worten &#8222;One small step for [a] man, one giant leap for mankind&#8220;. Aldrin und Armstrong richten an ihrem Landeplatz einige Experimente ein, stellen die amerikanische Flagge auf und sammeln 22 Kilogramm Mondgestein. Nach 152 Minuten begeben sich die Astronauten wieder in die Landefähre und bereiten den Start zum Kommandomodul vor. Am 21. Juli 1969 hebt <em>Eagle</em> wieder vom Mond ab und dockt ans Mutterschiff im Mondorbit an. Daraufhin beginnt der Rückflug zur Erde. Am 24. Juli 1969 landet die <em>Apollo</em>-Wiedereintrittskapsel südwestlich von Hawaii im Pazifik. Sie wird von einem US-Marineschiff geborgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>Bildergalerie: Apollo 11</li></ul>
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		<title>Apollo 12-17</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/apollo-12-17/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Feb 2002 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Apollo]]></category>
		<category><![CDATA[Mondrover]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Rettungsmission]]></category>
		<category><![CDATA[Saturn V]]></category>
		<category><![CDATA[Surveyor 3]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=75880</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Nachfolgemissionen der Mondlandung. Autor: Raphael Kallensee. Apollo 12Nach der erfolgreichen Landung von Neil Armstrong und Edwin Aldrin im Juli 1969 setzte die NASA ihren Erfolgskurs auf dem Mond fort. Bereits am 19. November 1969 landete die Mondfähre Intrepid mit Charles Conrad und Alan L. Bean an Bord auf dem Mond. Das Kommandomodul in der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/apollo-12-17/" data-wpel-link="internal">Apollo 12-17</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Nachfolgemissionen der Mondlandung.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Raphael Kallensee</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Apollo 12</strong><br>Nach der erfolgreichen Landung von Neil Armstrong und Edwin Aldrin im Juli 1969 setzte die NASA ihren Erfolgskurs auf dem Mond fort. Bereits am 19. November 1969 landete die Mondfähre <em>Intrepid</em> mit Charles Conrad und Alan L. Bean an Bord auf dem Mond. Das Kommandomodul in der Mondumlaufbahn war währenddessen mit Richard F. Gorgon bemannt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/apollo12.jpg" alt=""/><figcaption><em>Apollo 12</em></figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den Erfolgen der Mission zählte der Beweis, dass eine punktgenau Mondlandung möglich ist. So setzte die Fähre nur 300 m entfernt von der unbemannten Sonde <em>Surveyor 3</em> auf, die 1967 auf dem Mond gelandet war. Doch auch <em>Apollo 12</em> war nicht pannenfrei. So schlug kurz nach dem Start ein Blitz in die <em>Saturn 5</em>-Rakete ein. Dies führte zu einigen Fehlfunktionen der Systeme. Die Bodenmannschaft befürchtete, dass durch den Stromstoß die Bremsfallschirme für den Wiedereintritt verfrüht ausgelöst worden waren &#8211; was sich aber nicht bestätigte.<br><br><em>Apollo 12</em> sollte auch die ersten Farbfernseh-Bilder vom Mond übertragen, allerdings wurde die Kamera beschädigt, so dass sie nicht mehr zu gebrauchen war. Die Wiedereintrittskapsel landete am 24. November 1969 ohne größere Zwischenfälle im Pazifik.<br><br><strong>Nach Apollo 13</strong><br>Die Mission <em>Apollo 13</em> versetzt der ganzen Welt einen Schock. Die erfolgreiche Rettung der drei im All &#8222;gestrandeten&#8220; Astronauten stellte allerdings auch die geschwundene Aufmerksamkeit wieder her.<br></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit <em>Apollo 14</em> landeten am 5. Februar 1971 Alan Shepart, der als erster Amerikaner ins All geflogen war, und Edgar Mitchell mit der Landefähre <em>Antares</em> auf dem Mond. Stuart Roosa blieb im Mondorbit. Neben einem Ausflug zum Cone-Krater stellten die Astronauten mehrere Experimente auf. Die Landung erfolgte am 9. Februar ohne Zwischenfälle.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/apollo15.jpg" alt=""/><figcaption><em>Apollo 15</em></figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Für <em>Apollo 15</em> hatte die NASA eine neue Komponente für die Mondastronauten entwickelt. Mit dem LRV (<em>Lunar Roving Vehicle</em>: Mond-Rover) sollten die Astronauten David Scott und James Irwin weitere Strecken auf der Mondoberfläche zurücklegen können. Alfred Worden blieb im Kommandomodul. Mit <em>Apollo 15</em> wurden außerdem einige ernsthafte wissenschaftliche Experimente durchgeführt, wie Probebohrungen und Temperaturmessungen der Mondkruste.<br></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/apollo17.jpg" alt=""/><figcaption><em>Apollo 17</em></figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><br><em>Apollo 16</em> brachte John Young, Charles Duke und Ken Mattingly zum Mond. Es stellten sich erstmals seit <em>Apollo 13</em> wirklich ernstzunehmende Probleme ein. So fielen Lagekontrollsysteme und das Haupttriebwerk zeitweise aus. Dies geschah kurz nach der Abkopplung der Mondlandefähre vom Kommandomodul. In der Bodenstation entschied man jedoch, die Mission wie geplant fortzuführen, was auch gelang. Die Landefähre <em>Orion</em> setzte auf der Mondoberfläche auf und konnte wiederum erfolgreich am Mutterschiff ankoppeln. Der Mond-Rover wurde erneut verwendet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br><em>Apollo 17</em> bleibt bis heute die letzte bemannte Landung auf dem Mond. Eugene Cernan und Harrison Schmitt führten am 7. Dezember 1972 ein letztes Mal eine perfekte Landung durch, während Ronald Evans im Mondorbit verweilte. Die Landung im Pazifik erfolgte am 19. Dezember 1972.</p>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td><strong>Daten im Überblick <em>Apollo 17 </em></strong>(weitere Daten finden Sie <a href="http://www.nasa-statistik.de" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">hier</a>)</td></tr><tr><td><strong>Besatzung:</strong></td><td>Eugene A. Cernan (Commander)<br>Ronald E. Evans (Command Module Pilot)<br>Dr. Harrison H. Schmitt (Lunar Module Pilot)</td></tr><tr><td><strong>Trägerrakete:</strong></td><td>Apollo Saturn V AS-512</td></tr><tr><td><strong>Nutzlast:</strong></td><td>Command and Service Module CSM-114 &#8222;America&#8220;<br>Lunar Module LM-12 &#8222;Challenger&#8220;</td></tr><tr><td><strong>Start:</strong></td><td>07. Dezember 1972 , 00.33:06 Uhr Eastern Standard Time<br>Launch Complex LC-39A<br>Mobile Launcher Platform MLP-3<br>Cape Kennedy, Florida</td></tr><tr><td><strong>Wasserung:</strong></td><td>19. Dezember 1972 , 14.25:05 Uhr Eastern Standard Time<br>700 km östlich der Samoa-Inseln, Pazifischer Ozean<br>USS Ticonderoga</td></tr><tr><td><strong>Flugdauer:</strong></td><td>12 Tage, 13 Stunden, 51 Minuten, 59 Sekunden</td></tr><tr><td><strong>Missionsbericht:</strong></td><td>Erdorbitale und Mondorbitale Mission mit 2 Erdumläufen und 75 Mondumläufen . Docking mit Lunar Module LM-12 am 07. Dezember 1972. Undocking von Lunar Module LM-12 am 11. Dezember 1972. Mondlandung im &#8222;Taurus-Littrow&#8220;-Gebiet am 11. Dezember 1972. 432minütige Extra Vehicular Activity des Commanders und des Lunar Module Pilots am 11. Dezember 1972 mit Nutzung des Lunar Rover Vehicles. 457minütige Extra Vehicular Activity des Commanders und des Lunar Module<br>Pilots am 12. Dezember 1972 mit Nutzung des Lunar Rover Vehicles. 439minütige Extra Vehicular Activity des Commanders und des Lunar Module Pilots am 13. Dezember 1972 mit Nutzung des Lunar Rover Vehicles. Rückstart vom Mond am 14. Dezember 1972. Docking mit und Undocking von Lunar Module LM-12 am 14. Dezember 1972. 66minütige Extra Vehicular Activity des Command Module Pilots und des Lunar Module Pilots am 17. Dezember 1972. Die Erdorbithöhe lag bei 169 x 178 km bei einer Inklination von 32,6 Grad und die Mondorbithöhen lagen bei 94 x 317 km und 96 x 126 km bei einer Inklination von 159,9 Grad. Die Mondorbithöhe von &#8222;America&#8220; lag bei 96 x 126 km bei einer Inklination von 159,9 Grad und die Mondorbithöhen von &#8222;Challenger&#8220; lagen bei 28 x 109 km, 13 x 111 km und 17 x 75 km bei einer Inklination von 159,9 Grad. Die Flugstrecke betrug<br>2.400.000 km.</td></tr><tr><td></td><td><br>Vielen Dank an <a href="http://www.nasa-statistik.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">www.nasa-statistik.de</a> für die Bereitstellung der Missionsdaten.</td></tr></tbody></table></figure>



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<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.raumfahrer.net/vor-35-jahren-apollo-12-besucht-surveyor-3/" data-wpel-link="internal">Apollo 12 besucht Surveyor 3</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.raumfahrer.net/apollo-astronaut-edgar-d-mitchell-in-bruegge/" data-wpel-link="internal">Gespräch mit Apollo 14-Astronaut Edgar D. Mitchell</a></p>
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