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	<title>Schott &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Schott &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>ESO: Guss des letzten Segments des weltgrößten Teleskopspiegels erfolgreich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Jun 2024 17:00:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Extremely Large Telescope (ELT) der Europäischen Südsternwarte (ESO), das in der chilenischen Atacama-Wüste gebaut wird, ist seiner Fertigstellung einen Schritt näher gekommen. Eine Pressemitteilung des ESO Science Outreach Network (ESON). Quelle: ESON 27. Juni 2024. 27. Juni 2024 &#8211; Das deutsche Unternehmen SCHOTT hat erfolgreich den Rohling für das letzte der 949 Segmente gegossen, [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Das Extremely Large Telescope (ELT) der Europäischen Südsternwarte (ESO), das in der chilenischen Atacama-Wüste gebaut wird, ist seiner Fertigstellung einen Schritt näher gekommen. Eine Pressemitteilung des ESO Science Outreach Network (ESON).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESON 27. Juni 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/06/eso2410a2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Hauptspiegel des Extremely Large Telescope (ELT) der ESO, kurz M1 genannt, wird der mit Abstand größte Spiegel sein, der je für ein Teleskop hergestellt wurde. Mit einem Durchmesser von mehr als 39 Metern ist M1 zu groß, um aus einem einzigen Stück Glas gefertigt zu werden. Stattdessen wird er aus 798 sechseckigen Segmenten bestehen, die jeweils etwa fünf Zentimeter dick und 1,5 Meter breit sind und zusammen zehn Millionen Mal mehr Licht sammeln als das menschliche Auge. Weitere 133 Segmente wurden hergestellt, um die Wartung und Neubeschichtung der Segmente zu erleichtern, sobald das Teleskop in Betrieb ist. Die ESO hat außerdem 18 Ersatzsegmente beschafft, sodass die Gesamtzahl nun 949 beträgt. Das deutsche Unternehmen SCHOTT hat nun erfolgreich den Rohling für das letzte der 949 Segmente gegossen, das auf diesem Foto zu sehen ist. Die M1-Rohlinge, geformte Werkstücke, die später zu Spiegelsegmenten poliert werden, bestehen aus ZERODUR©, einem von SCHOTT entwickelten Glaskeramikmaterial mit geringer Ausdehnung, das für die extremen Temperaturbereiche am Standort des ELT in der Atacama-Wüste optimiert wurde. Das 949. Segment ist auf diesem Bild zu sehen, bevor es in seine sechseckige Form geschnitten und poliert wird – Arbeitsschritte, die von der französischen Firma Safran Reosc durchgeführt werden. (Bild: SCHOTT)" data-rl_caption="" title="Der Hauptspiegel des Extremely Large Telescope (ELT) der ESO, kurz M1 genannt, wird der mit Abstand größte Spiegel sein, der je für ein Teleskop hergestellt wurde. Mit einem Durchmesser von mehr als 39 Metern ist M1 zu groß, um aus einem einzigen Stück Glas gefertigt zu werden. Stattdessen wird er aus 798 sechseckigen Segmenten bestehen, die jeweils etwa fünf Zentimeter dick und 1,5 Meter breit sind und zusammen zehn Millionen Mal mehr Licht sammeln als das menschliche Auge. Weitere 133 Segmente wurden hergestellt, um die Wartung und Neubeschichtung der Segmente zu erleichtern, sobald das Teleskop in Betrieb ist. Die ESO hat außerdem 18 Ersatzsegmente beschafft, sodass die Gesamtzahl nun 949 beträgt. Das deutsche Unternehmen SCHOTT hat nun erfolgreich den Rohling für das letzte der 949 Segmente gegossen, das auf diesem Foto zu sehen ist. Die M1-Rohlinge, geformte Werkstücke, die später zu Spiegelsegmenten poliert werden, bestehen aus ZERODUR©, einem von SCHOTT entwickelten Glaskeramikmaterial mit geringer Ausdehnung, das für die extremen Temperaturbereiche am Standort des ELT in der Atacama-Wüste optimiert wurde. Das 949. Segment ist auf diesem Bild zu sehen, bevor es in seine sechseckige Form geschnitten und poliert wird – Arbeitsschritte, die von der französischen Firma Safran Reosc durchgeführt werden. (Bild: SCHOTT)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/06/eso2410a26.jpg" alt="Der Hauptspiegel des Extremely Large Telescope (ELT) der ESO, kurz M1 genannt, wird der mit Abstand größte Spiegel sein, der je für ein Teleskop hergestellt wurde. Mit einem Durchmesser von mehr als 39 Metern ist M1 zu groß, um aus einem einzigen Stück Glas gefertigt zu werden. Stattdessen wird er aus 798 sechseckigen Segmenten bestehen, die jeweils etwa fünf Zentimeter dick und 1,5 Meter breit sind und zusammen zehn Millionen Mal mehr Licht sammeln als das menschliche Auge. Weitere 133 Segmente wurden hergestellt, um die Wartung und Neubeschichtung der Segmente zu erleichtern, sobald das Teleskop in Betrieb ist. Die ESO hat außerdem 18 Ersatzsegmente beschafft, sodass die Gesamtzahl nun 949 beträgt. Das deutsche Unternehmen SCHOTT hat nun erfolgreich den Rohling für das letzte der 949 Segmente gegossen, das auf diesem Foto zu sehen ist. Die M1-Rohlinge, geformte Werkstücke, die später zu Spiegelsegmenten poliert werden, bestehen aus ZERODUR©, einem von SCHOTT entwickelten Glaskeramikmaterial mit geringer Ausdehnung, das für die extremen Temperaturbereiche am Standort des ELT in der Atacama-Wüste optimiert wurde. Das 949. Segment ist auf diesem Bild zu sehen, bevor es in seine sechseckige Form geschnitten und poliert wird – Arbeitsschritte, die von der französischen Firma Safran Reosc durchgeführt werden. (Bild: SCHOTT)" class="wp-image-141997"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Hauptspiegel des Extremely Large Telescope (ELT) der ESO, kurz M1 genannt, wird der mit Abstand größte Spiegel sein, der je für ein Teleskop hergestellt wurde. Mit einem Durchmesser von mehr als 39 Metern ist M1 zu groß, um aus einem einzigen Stück Glas gefertigt zu werden. Stattdessen wird er aus 798 sechseckigen Segmenten bestehen, die jeweils etwa fünf Zentimeter dick und 1,5 Meter breit sind und zusammen zehn Millionen Mal mehr Licht sammeln als das menschliche Auge. Weitere 133 Segmente wurden hergestellt, um die Wartung und Neubeschichtung der Segmente zu erleichtern, sobald das Teleskop in Betrieb ist. Die ESO hat außerdem 18 Ersatzsegmente beschafft, sodass die Gesamtzahl nun 949 beträgt. Das deutsche Unternehmen SCHOTT hat nun erfolgreich den Rohling für das letzte der 949 Segmente gegossen, das auf diesem Foto zu sehen ist. Die M1-Rohlinge, geformte Werkstücke, die später zu Spiegelsegmenten poliert werden, bestehen aus ZERODUR©, einem von SCHOTT entwickelten Glaskeramikmaterial mit geringer Ausdehnung, das für die extremen Temperaturbereiche am Standort des ELT in der Atacama-Wüste optimiert wurde. Das 949. Segment ist auf diesem Bild zu sehen, bevor es in seine sechseckige Form geschnitten und poliert wird – Arbeitsschritte, die von der französischen Firma Safran Reosc durchgeführt werden. (Bild: SCHOTT)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">27. Juni 2024 &#8211; Das deutsche Unternehmen SCHOTT hat erfolgreich den Rohling für das letzte der 949 Segmente gegossen, die für den Hauptspiegel (M1) des Teleskops in Auftrag gegeben wurden. Mit einem Durchmesser von mehr als 39 Metern wird der M1 der mit Abstand größte Spiegel sein, der je für ein Teleskop hergestellt wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aufgrund seiner Größe kann der M1 nicht aus einem einzigen Stück Glas gefertigt werden. Er besteht aus 798 sechseckigen Segmenten, die jeweils etwa fünf Zentimeter dick und 1,5 Meter breit sind und zusammen zehn Millionen Mal mehr Licht sammeln als das menschliche Auge. Weitere 133 Segmente wurden hergestellt, um die Wartung und Neubeschichtung der Segmente zu erleichtern, sobald das Teleskop in Betrieb ist. ESO hat außerdem 18 Ersatzsegmente beschafft, sodass die Gesamtzahl nun 949 beträgt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die M1-Rohlinge, geformte Werkstücke, die später zu Spiegelsegmenten poliert werden, bestehen aus ZERODUR©, einem von SCHOTT entwickelten Glaskeramikmaterial mit geringer Ausdehnung, das für die extremen Temperaturbereiche am Standort des <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/elt/" data-wpel-link="internal">ELT</a> in der Atacama-Wüste optimiert wurde. Dieses Unternehmen hat auch die Rohlinge von drei weiteren ELT-Spiegeln – M2, M3 und M4 – in seinen Werken in Mainz hergestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die ESO hat bei SCHOTT mehr als nur ZERODUR© bestellt“, erklärt Marc Cayrel, Leiter der ELT-Optomechanik bei ESO. „In enger Zusammenarbeit mit ESO hat SCHOTT jeden einzelnen Produktionsschritt optimiert und das Produkt so angepasst, dass es die sehr hohen Anforderungen des ELT erfüllt und oft sogar übertrifft. Die hervorragende Qualität der Rohlinge wurde während der Massenproduktion von mehr als 230 Tonnen dieses Hochleistungsmaterials beibehalten. Die ESO ist daher sehr dankbar für die Professionalität der kompetenten Teams bei SCHOTT, unserem vertrauenswürdigen Partner.“</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/06/eso2410b2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Im Bild sind die letzten Segmente für den Hauptspiegel (M1) des ELT zu sehen, die von der deutschen Firma SCHOTT erfolgreich gegossen wurden und nun für den Transport verladen werden. Die M1-Rohlinge bestehen aus ZERODUR©, einem von SCHOTT entwickelten Glaskeramikmaterial mit geringer Ausdehnung, das für die extremen Temperaturbereiche am Standort des ELT in der Atacama-Wüste optimiert wurde. Der nächste Schritt auf der Reise der Segmente führt sie zur französischen Firma Safran Reosc, die für das Zuschneiden jedes Segmentrohlings auf die richtige Form und das Polieren verantwortlich ist. (Bild: SCHOTT)" data-rl_caption="" title="Im Bild sind die letzten Segmente für den Hauptspiegel (M1) des ELT zu sehen, die von der deutschen Firma SCHOTT erfolgreich gegossen wurden und nun für den Transport verladen werden. Die M1-Rohlinge bestehen aus ZERODUR©, einem von SCHOTT entwickelten Glaskeramikmaterial mit geringer Ausdehnung, das für die extremen Temperaturbereiche am Standort des ELT in der Atacama-Wüste optimiert wurde. Der nächste Schritt auf der Reise der Segmente führt sie zur französischen Firma Safran Reosc, die für das Zuschneiden jedes Segmentrohlings auf die richtige Form und das Polieren verantwortlich ist. (Bild: SCHOTT)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/06/eso2410b26.jpg" alt="Im Bild sind die letzten Segmente für den Hauptspiegel (M1) des ELT zu sehen, die von der deutschen Firma SCHOTT erfolgreich gegossen wurden und nun für den Transport verladen werden. Die M1-Rohlinge bestehen aus ZERODUR©, einem von SCHOTT entwickelten Glaskeramikmaterial mit geringer Ausdehnung, das für die extremen Temperaturbereiche am Standort des ELT in der Atacama-Wüste optimiert wurde. Der nächste Schritt auf der Reise der Segmente führt sie zur französischen Firma Safran Reosc, die für das Zuschneiden jedes Segmentrohlings auf die richtige Form und das Polieren verantwortlich ist. (Bild: SCHOTT)" class="wp-image-141999"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Im Bild sind die letzten Segmente für den Hauptspiegel (M1) des ELT zu sehen, die von der deutschen Firma SCHOTT erfolgreich gegossen wurden und nun für den Transport verladen werden. Die M1-Rohlinge bestehen aus ZERODUR©, einem von SCHOTT entwickelten Glaskeramikmaterial mit geringer Ausdehnung, das für die extremen Temperaturbereiche am Standort des ELT in der Atacama-Wüste optimiert wurde. Der nächste Schritt auf der Reise der Segmente führt sie zur französischen Firma Safran Reosc, die für das Zuschneiden jedes Segmentrohlings auf die richtige Form und das Polieren verantwortlich ist. (Bild: SCHOTT)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Thomas Werner, Projektleiter bei SCHOTT, ergänzt: „Unser gesamtes Team ist begeistert, dass wir den größten Einzelauftrag für ZERODUR® in der Geschichte unseres Unternehmens abschließen konnten. Für dieses Projekt haben wir die Serienproduktion von Hunderten von ZERODUR®-Spiegelsubstraten erfolgreich abgeschlossen, während wir normalerweise nur Einzelstücke herstellen. Es war uns eine Ehre, die Zukunft der Astronomie mitgestalten zu dürfen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Guss durchlaufen alle Segmente ein mehrstufiges, internationales Verfahren. Nach einer langsamen Abkühlungs- und Wärmebehandlungsphase wird die Oberfläche jedes Rohlings bei SCHOTT durch ultrapräzises Schleifen geformt. Anschließend werden die Rohlinge an das französische Unternehmen Safran Reosc geliefert, wo jeder Rohling in eine sechseckige Form geschnitten und auf einer optischen Fläche mit einer Genauigkeit von 10 Nanometern poliert wird. Das bedeutet, dass die Oberflächenunregelmäßigkeiten des Spiegels weniger als ein Tausendstel der Breite eines menschlichen Haares betragen. An der Arbeit an den M1-Segmentbaugruppen sind außerdem beteiligt: das niederländische Unternehmen VDL ETG Projects BV, das die Segmentstützen herstellt; das deutsch-französische FAMES-Konsortium, das die 4500 nanometergenauen Sensoren zur Überwachung der relativen Position jedes Segments entwickelt hat und deren Herstellung abschließt; das deutsche Unternehmen Physik Instrumente, das die 2500 Stellmotoren entwickelt hat, die das Segment nanometergenau positionieren können, und das dänische Unternehmen DSV, das für den Transport der Segmente nach Chile zuständig ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Polieren und Zusammenbau wird jedes M1-Segment über den Ozean zur technischen Einrichtung des ELT am Paranal-Observatorium der ESO in der Atacama-Wüste transportiert – eine 10.000 Kilometer lange Reise, die bereits über 70 M1-Segmente hinter sich haben. Am Paranal, nur wenige Kilometer von der Baustelle des ELT entfernt, wird jedes Segment mit einer reflektierenden Silberschicht überzogen und anschließend sorgfältig gelagert, bis die Hauptstruktur des Teleskops bereit ist, sie aufzunehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn es später in diesem Jahrzehnt in Betrieb genommen wird, wird das ELT der ESO das größte Auge am Himmel sein. Es wird die größten astronomischen Herausforderungen unserer Zeit bewältigen und bisher unvorstellbare Entdeckungen machen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/06/eso2410c2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ein blau lackierter Transporter mit weißer Schrift auf der Seite: „SCHOTT goes ELT“ und daneben das ESO-Logo – vier Sterne, die die Buchstaben E, S, O umgeben, alles in Weiß. Die Sonne geht über dem Gebäude hinter dem Transporter unter. Nächster Halt: Frankreich, wo das Unternehmen Safran Reosc jeden Rohling in die richtige Form bringen und auf eine Genauigkeit von 10 Nanometern über die gesamte optische Oberfläche polieren wird. Das bedeutet, dass die Oberflächenunregelmäßigkeiten des Spiegels weniger als ein Tausendstel der Breite eines menschlichen Haares betragen werden. (Bild: SCHOTT)" data-rl_caption="" title="Ein blau lackierter Transporter mit weißer Schrift auf der Seite: „SCHOTT goes ELT“ und daneben das ESO-Logo – vier Sterne, die die Buchstaben E, S, O umgeben, alles in Weiß. Die Sonne geht über dem Gebäude hinter dem Transporter unter. Nächster Halt: Frankreich, wo das Unternehmen Safran Reosc jeden Rohling in die richtige Form bringen und auf eine Genauigkeit von 10 Nanometern über die gesamte optische Oberfläche polieren wird. Das bedeutet, dass die Oberflächenunregelmäßigkeiten des Spiegels weniger als ein Tausendstel der Breite eines menschlichen Haares betragen werden. (Bild: SCHOTT)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/06/eso2410c26.jpg" alt="Ein blau lackierter Transporter mit weißer Schrift auf der Seite: „SCHOTT goes ELT“ und daneben das ESO-Logo – vier Sterne, die die Buchstaben E, S, O umgeben, alles in Weiß. Die Sonne geht über dem Gebäude hinter dem Transporter unter. Nächster Halt: Frankreich, wo das Unternehmen Safran Reosc jeden Rohling in die richtige Form bringen und auf eine Genauigkeit von 10 Nanometern über die gesamte optische Oberfläche polieren wird. Das bedeutet, dass die Oberflächenunregelmäßigkeiten des Spiegels weniger als ein Tausendstel der Breite eines menschlichen Haares betragen werden. (Bild: SCHOTT)" class="wp-image-142001"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Ein blau lackierter Transporter mit weißer Schrift auf der Seite: „SCHOTT goes ELT“ und daneben das ESO-Logo – vier Sterne, die die Buchstaben E, S, O umgeben, alles in Weiß. Die Sonne geht über dem Gebäude hinter dem Transporter unter. Nächster Halt: Frankreich, wo das Unternehmen Safran Reosc jeden Rohling in die richtige Form bringen und auf eine Genauigkeit von 10 Nanometern über die gesamte optische Oberfläche polieren wird. Das bedeutet, dass die Oberflächenunregelmäßigkeiten des Spiegels weniger als ein Tausendstel der Breite eines menschlichen Haares betragen werden. (Bild: SCHOTT)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Informationen</strong><br>Die Europäische Südsternwarte (<a href="https://www.eso.org/public/germany/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESO</a>) befähigt Wissenschaftler*innen weltweit, die Geheimnisse des Universums zum Nutzen aller zu entdecken. Wir entwerfen, bauen und betreiben Observatorien von Weltrang, die Astronominnen und Astronomen nutzen, um spannende Fragen zu beantworten und die Faszination der Astronomie zu wecken, und wir fördern die internationale Zusammenarbeit in der Astronomie. Die ESO wurde 1962 als zwischenstaatliche Organisation gegründet und wird heute von 16 Mitgliedstaaten (Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Finnland, Irland, Italien, den Niederlanden, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, der Schweiz, Spanien, der Tschechischen Republik und dem Vereinigten Königreich) sowie dem Gastland Chile und Australien als strategischem Partner unterstützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Hauptsitz der ESO und ihr Besucherzentrum und Planetarium, die ESO Supernova, befinden sich in der Nähe von München in Deutschland, während die chilenische Atacama-Wüste, ein wunderbarer Ort mit einzigartigen Bedingungen für die Himmelsbeobachtung, unsere Teleskope beherbergt. Die ESO betreibt drei Beobachtungsstandorte: La Silla, Paranal und Chajnantor. Am Standort Paranal betreibt die ESO das Very Large Telescope und das dazugehörige Very Large Telescope Interferometer sowie Durchmusterungsteleskope wie z. B. VISTA. Ebenfalls am Paranal wird die ESO das Cherenkov Telescope Array South betreiben, das größte und empfindlichste Gammastrahlen-Observatorium der Welt. Zusammen mit internationalen Partnern betreibt die ESO auf Chajnantor APEX und ALMA, zwei Einrichtungen zur Beobachtung des Himmels im Millimeter- und Submillimeterbereich. Auf dem Cerro Armazones in der Nähe von Paranal bauen wir „das größte Auge der Welt am Himmel“ – das Extremely Large Telescope der ESO. Von unseren Büros in Santiago, Chile, aus unterstützen wir unsere Aktivitäten im Land und arbeiten mit chilenischen Partnern und der Gesellschaft zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Übersetzungen von englischsprachigen ESO-Pressemitteilungen sind ein Service des ESO Science Outreach Network (ESON), eines internationalen Netzwerks für astronomische Öffentlichkeitsarbeit, in dem Wissenschaftler und Wissenschaftskommunikatoren aus allen ESO-Mitgliedsländern (und einigen weiteren Staaten) vertreten sind. Deutscher Knoten des Netzwerks ist das <a href="https://www.haus-der-astronomie.de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Haus der Astronomie</a> in Heidelberg.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=1142.msg563293#msg563293" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESO Teleskop ELT</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Erste Segmente des weltweit größten Teleskopspiegels nach Chile verschifft</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erste-segmente-des-weltweit-groessten-teleskopspiegels-nach-chile-verschifft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Dec 2023 21:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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		<category><![CDATA[Chile]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Konstruktion des Extremely Large Telescope (ELT) der Europäischen Südsternwarte (ESO) hat einen wichtigen Meilenstein erreicht: Die ersten 18 Segmente des Hauptspiegels (M1) wurden an die ESO geliefert und nach Chile verschifft. Eine Pressemitteilung des ESO Science Outreach Network (ESON). Quelle: ESON 18. Dezember 2023. 18. Dezember 2023 &#8211; Nach ihrer Ankunft in Chile werden [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Konstruktion des Extremely Large Telescope (ELT) der Europäischen Südsternwarte (ESO) hat einen wichtigen Meilenstein erreicht: Die ersten 18 Segmente des Hauptspiegels (M1) wurden an die ESO geliefert und nach Chile verschifft. Eine Pressemitteilung des ESO Science Outreach Network (ESON).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESON 18. Dezember 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/eso2319aESOACenteio2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Dieses Bild, das im Dezember 2023 in einer Lagerhalle in der Nähe von Poitiers, Frankreich, aufgenommen wurde, zeigt ein Segment des Hauptspiegels des Extremely Large Telescope der ESO zusammen mit seinem Stützsystem, verpackt und bereit, seine 10 000 km lange Reise nach Chile anzutreten. Dort werden die Segmente mit einer dünnen Schicht reflektierenden Silbers beschichtet und in Vorbereitung auf die Installation am Teleskop gelagert. Jedes Segment hat einen Durchmesser von fast 1,5 Metern und eine Dicke von 5 Zentimetern. Die Oberflächen wurden mit einer Genauigkeit von zehn Nanometern poliert – 10 000 Mal dünner als ein menschliches Haar. Der 39-Meter-Spiegel des ELT wird aus 798 dieser Segmente bestehen, plus 133 zusätzliche Segmente, um die Neubeschichtung zu erleichtern. (Foto: ESO/A. Centeio)" data-rl_caption="" title="Dieses Bild, das im Dezember 2023 in einer Lagerhalle in der Nähe von Poitiers, Frankreich, aufgenommen wurde, zeigt ein Segment des Hauptspiegels des Extremely Large Telescope der ESO zusammen mit seinem Stützsystem, verpackt und bereit, seine 10 000 km lange Reise nach Chile anzutreten. Dort werden die Segmente mit einer dünnen Schicht reflektierenden Silbers beschichtet und in Vorbereitung auf die Installation am Teleskop gelagert. Jedes Segment hat einen Durchmesser von fast 1,5 Metern und eine Dicke von 5 Zentimetern. Die Oberflächen wurden mit einer Genauigkeit von zehn Nanometern poliert – 10 000 Mal dünner als ein menschliches Haar. Der 39-Meter-Spiegel des ELT wird aus 798 dieser Segmente bestehen, plus 133 zusätzliche Segmente, um die Neubeschichtung zu erleichtern. (Foto: ESO/A. Centeio)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/eso2319aESOACenteio26.jpg" alt="Dieses Bild, das im Dezember 2023 in einer Lagerhalle in der Nähe von Poitiers, Frankreich, aufgenommen wurde, zeigt ein Segment des Hauptspiegels des Extremely Large Telescope der ESO zusammen mit seinem Stützsystem, verpackt und bereit, seine 10 000 km lange Reise nach Chile anzutreten. Dort werden die Segmente mit einer dünnen Schicht reflektierenden Silbers beschichtet und in Vorbereitung auf die Installation am Teleskop gelagert. Jedes Segment hat einen Durchmesser von fast 1,5 Metern und eine Dicke von 5 Zentimetern. Die Oberflächen wurden mit einer Genauigkeit von zehn Nanometern poliert – 10 000 Mal dünner als ein menschliches Haar. Der 39-Meter-Spiegel des ELT wird aus 798 dieser Segmente bestehen, plus 133 zusätzliche Segmente, um die Neubeschichtung zu erleichtern. (Foto: ESO/A. Centeio)" class="wp-image-134927"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Dieses Bild, das im Dezember 2023 in einer Lagerhalle in der Nähe von Poitiers, Frankreich, aufgenommen wurde, zeigt ein Segment des Hauptspiegels des Extremely Large Telescope der ESO zusammen mit seinem Stützsystem, verpackt und bereit, seine 10 000 km lange Reise nach Chile anzutreten. Dort werden die Segmente mit einer dünnen Schicht reflektierenden Silbers beschichtet und in Vorbereitung auf die Installation am Teleskop gelagert. Jedes Segment hat einen Durchmesser von fast 1,5 Metern und eine Dicke von 5 Zentimetern. Die Oberflächen wurden mit einer Genauigkeit von zehn Nanometern poliert – 10 000 Mal dünner als ein menschliches Haar. Der 39-Meter-Spiegel des ELT wird aus 798 dieser Segmente bestehen, plus 133 zusätzliche Segmente, um die Neubeschichtung zu erleichtern. (Foto: ESO/A. Centeio)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">18. Dezember 2023 &#8211; Nach ihrer Ankunft in Chile werden die Segmente zur ELT Technical Facility am Paranal-Observatorium der ESO in der Atacama-Wüste des Landes transportiert, wo sie für ihre zukünftige Installation auf der Hauptstruktur des Teleskops beschichtet werden. Da M1 nicht physisch als ein Stück hergestellt werden kann, wird er aus 798 individuellen Segmenten in einem großen hexagonalen Muster bestehen. Zusätzlich werden 133 weitere produziert, um das Erneuern der Beschichtung später zu erleichtern. Mit einem Durchmesser von mehr als 39 Metern wird er der größte Teleskopspiegel der Welt sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Polieren, die letzte Stufe des Herstellungsprozesses für M1-Segmente, wurde von dem weltweit führenden Anbieter von optischen Systemen, Safran Reosc, in der Nähe von Poitiers in Zentralfrankreich durchgeführt. Zur Bewältigung dieser heiklen Aufgabe wurde ein Gebäude komplett renoviert. Dabei entwickelte Safran Reosc neue automatisierte Arbeitsabläufe und Messverfahren, um sicherzustellen, dass das Polieren den hohen Standards für das ELT der ESO entspricht. Die Oberflächenunregelmäßigkeiten des Spiegels liegen bei weniger als 10 Nanometern, was weniger als einem Tausendstel der Breite eines menschlichen Haares entspricht. Um dieses Qualitätsniveau zu erreichen, verwendete Safran Reosc eine Technik namens Ionenstrahlpolierung, bei der ein Ionenstrahl die Spiegeloberfläche überstreicht und Unregelmäßigkeiten Atom für Atom entfernt.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/eso2319cESOACenteio2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Dieses Foto, das in einem Lager in der Nähe von Poitiers, Frankreich, aufgenommen wurde, zeigt, wie die ersten Segmente des Hauptspiegels des Extremely Large Telescope der ESO auf einen Transportcontainer verladen werden und ihre 10 000 km lange Reise nach Chile antreten. Die Segmente umfassen Glasstücke mit einem Durchmesser von fast 1,5 Metern und einer Dicke von nur 5 Zentimetern und müssen daher mit äußerster Sorgfalt behandelt werden. (Foto: ESO/A. Centeio)" data-rl_caption="" title="Dieses Foto, das in einem Lager in der Nähe von Poitiers, Frankreich, aufgenommen wurde, zeigt, wie die ersten Segmente des Hauptspiegels des Extremely Large Telescope der ESO auf einen Transportcontainer verladen werden und ihre 10 000 km lange Reise nach Chile antreten. Die Segmente umfassen Glasstücke mit einem Durchmesser von fast 1,5 Metern und einer Dicke von nur 5 Zentimetern und müssen daher mit äußerster Sorgfalt behandelt werden. (Foto: ESO/A. Centeio)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="347" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/eso2319cESOACenteio26.jpg" alt="Dieses Foto, das in einem Lager in der Nähe von Poitiers, Frankreich, aufgenommen wurde, zeigt, wie die ersten Segmente des Hauptspiegels des Extremely Large Telescope der ESO auf einen Transportcontainer verladen werden und ihre 10 000 km lange Reise nach Chile antreten. Die Segmente umfassen Glasstücke mit einem Durchmesser von fast 1,5 Metern und einer Dicke von nur 5 Zentimetern und müssen daher mit äußerster Sorgfalt behandelt werden. (Foto: ESO/A. Centeio)" class="wp-image-134929" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/eso2319cESOACenteio26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/eso2319cESOACenteio26-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Dieses Foto, das in einem Lager in der Nähe von Poitiers, Frankreich, aufgenommen wurde, zeigt, wie die ersten Segmente des Hauptspiegels des Extremely Large Telescope der ESO auf einen Transportcontainer verladen werden und ihre 10 000 km lange Reise nach Chile antreten. Die Segmente umfassen Glasstücke mit einem Durchmesser von fast 1,5 Metern und einer Dicke von nur 5 Zentimetern und müssen daher mit äußerster Sorgfalt behandelt werden. (Foto: ESO/A. Centeio)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl bisher nur 18 Segmente verschickt wurden, werden in Kürze viele weitere von Safran Reosc an die ESO geliefert. Am 1. November 2023 verließ das 100. Segment die Produktionslinie und trat in die umfassende Inspektionsphase ein, die vor der endgültigen Lieferung stattfindet. Weiterhin hat Safran Reosc eine Produktionsrate von mehr als vier Segmenten pro Woche erreicht, mit einer erwarteten baldigen Steigerung auf fünf pro Woche, eine bemerkenswerte Leistung für die Serienproduktion von äußerst präzisen Optiken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bau des ELT der ESO erforderte die enge Zusammenarbeit mehrerer Unternehmen in Europa und Chile mit den Teams der ESO, was zeigt, dass das Teleskop ein wirklich internationales Unterfangen ist. Die Spiegelsegmente wurden von der deutschen Firma SCHOTT in ihrer Anlage in Mainz, Deutschland, gegossen, bevor sie zur Politur nach Frankreich zu Safran Reosc geliefert wurden. Andere Unternehmen, die an den Arbeiten an den Segmentbaugruppen beteiligt waren, sind: das niederländische Unternehmen VDL ETG Projects BV, das die empfindlichen Segmentstützen produzierte; das deutsch-französische Konsortium FAMES, das die 4500 Nanometer-genauen Sensoren entwickelte und herstellte, um die relative Position jedes Segments zu überwachen; und die deutsche Firma Physik Instrumente, die die 2500 Aktuatoren entwarf und herstellte, die in der Lage sind, das Segment mit Nanometer-Präzision zu positionieren. Die Firma DSV hat die schwierige Aufgabe übernommen, die Teile zu transportieren.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/img6499Safran2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Segmente des Hauptspiegels M1 des Extremely Large Telescope (ELT) der ESO warten in den Anlagen von Safran Reosc in Frankreich auf ihre Fertigstellung. 798 sechseckige Segmente werden am ELT zusammenarbeiten und als ein riesiger Spiegel mit einem Durchmesser von 39 Metern fungieren. Um die Herausforderung zu meistern, innerhalb von sieben Jahren eine so große Anzahl von polierten Segmenten zusammen mit 133 Ersatzteilen zu liefern, muss Safran Reosc eine Spitzenproduktionsrate von fünf Spiegeln pro Woche erreichen. (Foto: Safran)" data-rl_caption="" title="Die Segmente des Hauptspiegels M1 des Extremely Large Telescope (ELT) der ESO warten in den Anlagen von Safran Reosc in Frankreich auf ihre Fertigstellung. 798 sechseckige Segmente werden am ELT zusammenarbeiten und als ein riesiger Spiegel mit einem Durchmesser von 39 Metern fungieren. Um die Herausforderung zu meistern, innerhalb von sieben Jahren eine so große Anzahl von polierten Segmenten zusammen mit 133 Ersatzteilen zu liefern, muss Safran Reosc eine Spitzenproduktionsrate von fünf Spiegeln pro Woche erreichen. (Foto: Safran)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/img6499Safran26.jpg" alt="Die Segmente des Hauptspiegels M1 des Extremely Large Telescope (ELT) der ESO warten in den Anlagen von Safran Reosc in Frankreich auf ihre Fertigstellung. 798 sechseckige Segmente werden am ELT zusammenarbeiten und als ein riesiger Spiegel mit einem Durchmesser von 39 Metern fungieren. Um die Herausforderung zu meistern, innerhalb von sieben Jahren eine so große Anzahl von polierten Segmenten zusammen mit 133 Ersatzteilen zu liefern, muss Safran Reosc eine Spitzenproduktionsrate von fünf Spiegeln pro Woche erreichen. (Foto: Safran)" class="wp-image-134931"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Segmente des Hauptspiegels M1 des Extremely Large Telescope (ELT) der ESO warten in den Anlagen von Safran Reosc in Frankreich auf ihre Fertigstellung. 798 sechseckige Segmente werden am ELT zusammenarbeiten und als ein riesiger Spiegel mit einem Durchmesser von 39 Metern fungieren. Um die Herausforderung zu meistern, innerhalb von sieben Jahren eine so große Anzahl von polierten Segmenten zusammen mit 133 Ersatzteilen zu liefern, muss Safran Reosc eine Spitzenproduktionsrate von fünf Spiegeln pro Woche erreichen. (Foto: Safran)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die 18 polierten Spiegelsegmente haben Frankreich letzte Woche verlassen und befinden sich nun auf ihrer Reise von über 10.000 km zum Baustellenort des ELT in der Atacama-Wüste. Von dort aus wird das ELT der ESO die größten astronomischen Herausforderungen unserer Zeit bewältigen und bisher unvorstellbare Entdeckungen machen, sobald es später in diesem Jahrzehnt in Betrieb genommen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Informationen</strong><br>Die Europäische Südsternwarte (<a href="https://www.eso.org/public/germany/" data-type="link" data-id="https://www.eso.org/public/germany/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESO</a>) befähigt Wissenschaftler*innen weltweit, die Geheimnisse des Universums zum Nutzen aller zu entdecken. Wir entwerfen, bauen und betreiben Observatorien von Weltrang, die Astronominnen und Astronomen nutzen, um spannende Fragen zu beantworten und die Faszination der Astronomie zu wecken, und wir fördern die internationale Zusammenarbeit in der Astronomie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESO wurde 1962 als zwischenstaatliche Organisation gegründet und wird heute von 16 Mitgliedstaaten (Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Finnland, Irland, Italien, den Niederlanden, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, der Schweiz, Spanien, der Tschechischen Republik und dem Vereinigten Königreich) sowie dem Gastland Chile und Australien als strategischem Partner unterstützt.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/img9115Safran2k.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Nachdem die Segmente des Hauptspiegels M1 des Extremely Large Telescope (ELT) poliert wurden, werden sie auf einem Trägersystem wie diesem montiert. Die abschließende Inspektion der Halterung erfolgt hier, in den Anlagen von Safran Reosc in Frankreich, vor der Lieferung nach Chile, wo das Teleskop in der Atacama-Wüste gebaut wird. Zusammen wiegen jedes Spiegelsegment des bald größten Auges am Himmel der ESO und ihre Halterungen 250 Kilogramm. (Foto: Safran)" data-rl_caption="" title="Nachdem die Segmente des Hauptspiegels M1 des Extremely Large Telescope (ELT) poliert wurden, werden sie auf einem Trägersystem wie diesem montiert. Die abschließende Inspektion der Halterung erfolgt hier, in den Anlagen von Safran Reosc in Frankreich, vor der Lieferung nach Chile, wo das Teleskop in der Atacama-Wüste gebaut wird. Zusammen wiegen jedes Spiegelsegment des bald größten Auges am Himmel der ESO und ihre Halterungen 250 Kilogramm. (Foto: Safran)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/img9115Safran26.jpg" alt="Nachdem die Segmente des Hauptspiegels M1 des Extremely Large Telescope (ELT) poliert wurden, werden sie auf einem Trägersystem wie diesem montiert. Die abschließende Inspektion der Halterung erfolgt hier, in den Anlagen von Safran Reosc in Frankreich, vor der Lieferung nach Chile, wo das Teleskop in der Atacama-Wüste gebaut wird. Zusammen wiegen jedes Spiegelsegment des bald größten Auges am Himmel der ESO und ihre Halterungen 250 Kilogramm. (Foto: Safran)" class="wp-image-134933"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Nachdem die Segmente des Hauptspiegels M1 des Extremely Large Telescope (ELT) poliert wurden, werden sie auf einem Trägersystem wie diesem montiert. Die abschließende Inspektion der Halterung erfolgt hier, in den Anlagen von Safran Reosc in Frankreich, vor der Lieferung nach Chile, wo das Teleskop in der Atacama-Wüste gebaut wird. Zusammen wiegen jedes Spiegelsegment des bald größten Auges am Himmel der ESO und ihre Halterungen 250 Kilogramm. (Foto: Safran)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Hauptsitz der ESO und ihr Besucherzentrum und Planetarium, die ESO Supernova, befinden sich in der Nähe von München in Deutschland, während die chilenische Atacama-Wüste, ein wunderbarer Ort mit einzigartigen Bedingungen für die Himmelsbeobachtung, unsere Teleskope beherbergt. Die ESO betreibt drei Beobachtungsstandorte: La Silla, Paranal und Chajnantor. Am Standort Paranal betreibt die ESO das Very Large Telescope und das dazugehörige Very Large Telescope Interferometer sowie Durchmusterungsteleskope wie z. B. VISTA. Ebenfalls am Paranal wird die ESO das Cherenkov Telescope Array South betreiben, das größte und empfindlichste Gammastrahlen-Observatorium der Welt. Zusammen mit internationalen Partnern betreibt die ESO auf Chajnantor APEX und ALMA, zwei Einrichtungen zur Beobachtung des Himmels im Millimeter- und Submillimeterbereich. Auf dem Cerro Armazones in der Nähe von Paranal bauen wir „das größte Auge der Welt am Himmel“ – das Extremely Large Telescope der ESO. Von unseren Büros in Santiago, Chile, aus unterstützen wir unsere Aktivitäten im Land und arbeiten mit chilenischen Partnern und der Gesellschaft zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Übersetzungen von englischsprachigen ESO-Pressemitteilungen sind ein Service des ESO Science Outreach Network (ESON), eines internationalen Netzwerks für astronomische Öffentlichkeitsarbeit, in dem Wissenschaftler und Wissenschaftskommunikatoren aus allen ESO-Mitgliedsländern (und einigen weiteren Staaten) vertreten sind. Deutscher Knoten des Netzwerks ist das <a href="https://www.haus-der-astronomie.de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Haus der Astronomie</a> in Heidelberg.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



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