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	<title>SDSC &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>SDSC &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>10 Jahre im All: Österreichs erster Satellit feiert Geburtstag</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/10-jahre-im-all-oesterreichs-erster-satellit-feiert-geburtstag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Feb 2023 16:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der an der TU Graz entwickelte und gebaute TUGSAT-1 erreichte vor zehn Jahren als erster österreichischer Satellit die Erdumlaufbahn und machte Österreich damit zur Weltraumnation. Eine Medienmitteilung der TU Graz. Quelle: TU Graz 23. Februar 2023. 23. Februar 2023 &#8211; Der erste österreichische Satellit in der Erdumlaufbahn feiert seinen zehnten Geburtstag. Am 25. Februar 2013 [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der an der TU Graz entwickelte und gebaute TUGSAT-1 erreichte vor zehn Jahren als erster österreichischer Satellit die Erdumlaufbahn und machte Österreich damit zur Weltraumnation. Eine Medienmitteilung der TU Graz.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: TU Graz 23. Februar 2023.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TUGSAT1Montage2012bytugraz2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="TUGSAT-1 liefert auch nach zehn Jahren im All noch Forschungsdaten. (Bild: TU Graz)" data-rl_caption="" title="TUGSAT-1 liefert auch nach zehn Jahren im All noch Forschungsdaten. (Bild: TU Graz)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TUGSAT1Montage2012bytugraz60.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">TUGSAT-1 liefert auch nach zehn Jahren im All noch Forschungsdaten. (Bild: TU Graz)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">23. Februar 2023 &#8211; Der erste österreichische Satellit in der Erdumlaufbahn feiert seinen zehnten Geburtstag. Am <a href="https://www.raumfahrer.net/pslv-bringt-7-satelliten-ins-all/" data-wpel-link="internal">25. Februar 2013</a> startete TUGSAT-1 an Bord einer Trägerrakete vom Satish Dhawan Space Centre in Indien aus ins All. Mit an Bord war sein Schwesternsatellit UniBRITE von der Uni Wien, der nur wenige Augenblicke nach ihm von der Rakete in den Orbit entlassen wurde. Eigentlich für eine Missionsdauer von zwei Jahren vorgesehen, hat TUGSAT-1 die ursprünglichen Erwartungen mittlerweile weit übertroffen. Entwickelt und gebaut wurde TUGSAT-1 an der TU Graz unter der Leitung von Otto Koudelka, dem nunmehr emeritierten Leiter des Instituts für Kommunikationsnetze und Satellitenkommunikation. Damals als Systemingenieurin ebenfalls mit an Bord war Manuela Wenger (noch mit dem Nachnamen Unterberger), die heute in leitender Rolle immer noch ein wachsames Auge auf den Nanosatelliten hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Teil der aus fünf Nanosatelliten bestehenden Mission BRITE ist TUGSAT-1 so etwas wie das Gegenstück großer Weltraumteleskope wie Hubble oder James Webb. Während die großen Teleskope sehr weit in den Weltraum schauen und sehr lichtschwache Objekte aufnehmen, blickt TUGSAT-1 mit seinem 17 Zentimeter großen Teleskop auf nahegelegene Sterne, die wegen ihrer Helligkeit bei Hubble oder James Webb nur überbelichtete Bilder liefern würden. Die wissenschaftlichen Daten, die diese Beobachtung nahegelegener Sterne liefert, brachten spannende Erkenntnisse. „Wir haben beispielsweise vorher nicht gewusst, dass Orion einige sogenannte Herzschlagfrequenzen hat. 2017 haben wir mit dem BRITE-Satellitenverbund dann auch den Ausbruch einer Nova beobachtet, vom Aufbau bis zur Explosion. Das war ein sehr spannender Moment, da die Daten gezeigt haben, so entwickelt sich eine Nova“, erzählt Manuela Wenger.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Erstkontakt eine halbe Minute zu früh</strong><br>Beinahe ebenso spannend war jener Moment, indem der Erstkontakt mit TUGSAT-1 hergestellt wurde, nachdem der Satellit in seiner Umlaufbahn in 780 Kilometern Höhe angekommen war. Zusammen mit einem Kollegen hatte sich Manuela Wenger in der eigens eingerichteten Bodenstation am TU Graz-Campus Inffeldgasse einquartiert und darauf gewartet, dem Publikum im voll besetzen Hörsaal der Launch-Party ein paar Stockwerke unter ihnen die Erfolgsmeldung zu übermitteln. „Wir hatten einen Countdown und wussten, wann der Satellit über den Horizont kommt. Wir haben immer auf die Uhr geschaut und es war eigentlich noch eine halbe Minute zu früh und auf einmal war das Signal schon da. Wir waren so perplex, dass wir dann nur gesagt haben: ‚Wir haben Kontakt‘“, erinnert sich Manuela Wenger.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Daten für zwei weitere Jahre</strong><br>Zehn Jahre später liefert TUGSAT-1 nach wie vor Daten, wobei sich das Alter mittlerweile bemerkbar macht. Die Batterien verlieren an Leistung und wenn in den Wintermonaten nur wenig Sonnenenergie zur Verfügung steht, muss der Satellit kurzzeitig auch heruntergefahren werden. Und die Bildaufnahmetechnik hat unter der Weltraumstrahlung gelitten, sodass hauptsächlich lichtintensive Sterne beobachtet werden können. Dennoch hofft Manuela Wenger, dass TUGSAT-1 noch weitere zwei Jahre Daten liefert, wobei sie ihren Einsatz dafür aufgrund der ausgelaufenen Finanzierung mittlerweile vor allem aus Eigeninteresse fortführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der endgültige Ruhestand des Satelliten ist jedenfalls nicht mehr fern und dann wird TUGSAT-1 kontrolliert abgeschaltet. Für Manuela Wenger wird das ein Moment der Wehmut, aber auch der schönen Erinnerung sein. „Es ist dann natürlich Wehmut dabei, aber andererseits kann man sagen, er hat sein Soll bei Weitem erfüllt. Man wird halt einsehen müssen, dass es wirklich nicht mehr geht.“ In der Erdumlaufbahn wird TUGSAT-1 danach trotzdem noch einige Zeit bleiben – wohl mehr als 100 Jahre. Er hat keinen eigenen Antrieb und in seinem Orbit von rund 780 Kilometern ist die Atmosphäre so dünn, dass er kaum gebremst wird – aufgrund neuer Vorschriften ist so ein hoher Orbit für Erdbeobachtungssatelliten heutzutage gar nicht mehr erlaubt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Es braucht mehr Unterstützung</strong><br>Nach 10 Jahren im All hat TUGSAT-1 jedenfalls bewiesen, dass man auch mit relativ knappen Mitteln eine kleine Plattform bauen kann, die einen großen Input für die Wissenschaft hat. Mit dem 2019 gestarteten OPS-SAT und dem startbereiten Satelliten PRETTY hat die TU Graz diesen Weg auch erfolgreich weitergeführt. Insgesamt sind aktuell fünf österreichische Satelliten im All – mit PRETTY soll der sechste noch 2023 starten. „Ich würde mir natürlich wünschen, dass Österreich auch von der Forschungsseite her, nicht nur im Weltraumbereich, solche Projekte noch mehr unterstützt, weil die Forschung jetzt leider in den letzten Jahren in Österreich ziemlich auf Sparflamme gesetzt wurde. Ich hoffe, dass man mit solchen Projekten auch ziemlich viele Jugendliche und Schüler*innen ein bisschen mehr dafür begeistern kann, in den MINT-Fächern mitzuwirken. Weil durch so etwas sehen sie, dass man an einer Hochschule wie der TU Graz auch bei solchen Projekten dabei sein kann und dass diese nicht nur irgendwo unerreichbar bei der NASA oder ESA passieren“, sagt Manuela Wenger.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11293.msg545159#msg545159" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SARAL und andere auf PSLV-C20 (CA) vom SDSC FLP</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>ISRO testet Technologiedemonstrator RLV-TD</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/isro-testet-technologiedemonstrator-rlv-td/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 May 2016 17:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[ISRO]]></category>
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		<category><![CDATA[Satish Dhawan]]></category>
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		<category><![CDATA[Technologiedemonstrator]]></category>
		<category><![CDATA[Wiederverwendung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die indische Weltraumforschungsorganisation (ISRO) hat am 23. Mai 2016 einen Testflug ihres Demonstrators für ein wiederverwendbares, geflügeltes Raumfahrzeug durchgeführt. Erstellt von Thomas Weyrauch. Quelle: ISRO RLV-TD steht für Reusable Launch Vehicle-Technology Demonstrator. Nach Angaben der ISRO wurde das rund 6,5 Meter lange Fluggerät im hypersonischen Bereich, das heißt bei einer Geschwindigkeit jenseits der fünffachen Schallgeschwindigkeit, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die indische Weltraumforschungsorganisation (ISRO) hat am 23. Mai 2016 einen Testflug ihres Demonstrators für ein wiederverwendbares, geflügeltes Raumfahrzeug durchgeführt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Erstellt von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>.    Quelle: ISRO</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/1c33isro1500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/1c33isro260.jpg" alt="RLV-TD beim Absenken auf das Transportgestell
"/></a><figcaption>RLV-TD beim Absenken auf das<br> Transportgestell</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">RLV-TD steht für Reusable Launch Vehicle-Technology Demonstrator. Nach Angaben der ISRO wurde das rund 6,5 Meter lange Fluggerät im hypersonischen Bereich, das heißt bei einer Geschwindigkeit jenseits der fünffachen Schallgeschwindigkeit, getestet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Feststoffbooster des indischen Typs HS9 hob mit dem RLV-TD genannten Testobjekt an der Spitze um 7:00 Uhr Ortszeit (3:30 Uhr MESZ) von der Rampe Nr. 1 des indischen Raumfahrtzentrums Satish Dhawan auf der Insel Sriharikota an Indiens Südküste ab. Nach rund 91,1 Sekunden waren die rund neun Tonnen fester Treibstoff des HS-9-Motors verbraucht. Der Motor blieb jedoch zunächst mit dem Testobjekt verbunden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/2c33isro1500.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/2c33isro260.jpg" alt="RLV-TD beim Transport zur Startrampe
(Bilder: ISRO)"/></a><figcaption>RLV-TD beim Transport zur Startrampe<br>(Bilder: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Beide stiegen zusammen bis auf eine Höhe von rund 56 Kilometern über der Erde weiter auf. Dann erfolgte die Freigabe des RLV-TD mit einer Masse im Bereich zwischen 1.500 und 1.700 Kilogramm.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Demonstrator erreichte anschließend in freiem, nicht angetriebenem Flug eine Gipfelhöhe von rund 65 Kilometern über der Erde. Nach dem überschreiten des Höhepunkts des Flugprofils begann der Wiedereintritt in dichtere Atmosphärenschichten mit rund fünffacher Schallgeschwindigkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Testobjekt wurde während des Wiedereintritts von einem Flugführungssystem akkurat gesteuert und so ein sicherer Abstieg gewährleistet, berichtet die ISRO. Den Schutz vor den hohen Temperaturen beim Wiedereintritt übernahm ein Hitzeschutzsystem, das unter anderem auf über 600 Hitzeschutzkacheln an der Unterseite des Testobjekts und eine Nase aus Carbon-Carbon baute.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem die Flugphase mit der höchsten Temperaturbelastung überstanden war, steuerte das RLV-TD im Gleitflug die anvisierte Landestelle im Golf von Bengalen, rund 450 Kilometer von Sriharikota entfernt, an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Flug des RLV-TD wurde von Sriharikota und von schiffsgestützten Bahnverfolgungsanlagen verfolgt. Die ermittelte Gesamtflugdauer vom Abheben bis zum Auftreffen auf dem Meer betrug rund 770 Sekunden, das sind nicht ganz 13 Minuten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/bdksisro1500.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/bdksisro260.jpg" alt="RLV-TD-Start am 23. Mai 2016
(Bild: ISRO)"/></a><figcaption>RLV-TD-Start am 23. Mai 2016<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ob ein Bergungsversuch gemacht wurde, teilte die ISRO nicht mit. Vor etwas über einem Jahr wurde diskutiert, den Demonstrator nach absolvierter Mission zu bergen. Möglich, dass aktuell keine Bergung vorgesehen wurde, da vielleicht mit einer Zerstörung des Fluggeräts beim ungebremsten Auftreffen auf die Meeresoberfläche gerechnet werden musste.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut ISRO gelang es mit der Mission, das autonome automatische Flugführungssystem, das für eine Wiederverwendung vorgesehene Hitzeschutzsystem und die Organisation einer Missionen mit einem Wiedereintritt erfolgreich zu validieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Grundsätzlich ging es außerdem darum, das Flugverhalten des Boosters mit dem geflügelten Testobjekt an der Spitze in unterschiedlichen Geschwindigkeitsbereichen, also im Unterschallbereich, beim Übergang von Unterschall- auf Überschallgeschwindigkeit und bei Überschallgeschwindigkeit zu überprüfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der indischen Küstenwache und dem nationalen Institut für Meerestechnik (National Institute of Ocean technology, NIOT) sprach die ISRO ihren Dank für Daten über die Windverhältnisse über dem entsprechenden Meeresbereich und die schiffsgestützte Telemetriedatenerfassung aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die heutige, HEX(-01) für Hypersonic Flight Experiment genannte Mission steht am Anfang einer Reihe von Flugexperimenten mit Demonstratoren des Typs RLV-TD. Geplant sind noch die Missionen LEX (eine Landexperiment), REX (ein Rückflugexperiment) und SPEX (ein Experiment mit Antrieb durch einen Scramjet).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eventuell führt die begonnene Entwicklung schließlich einmal zu einem zweistufigen indischen Raumfahrtträgersystem mit wiederverwendbaren Komponenten. Beim RLV-TD handelt es sich um eine 1:6-Version der zweiten, rückführbaren Stufe eines künftigen Raumfahrtträgersystems.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14341.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">RLV-TD HEX-01 (suborbital)</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>7. indischer Navigationssatellit für IRNSS im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/7-indischer-navigationssatellit-fuer-irnss-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Apr 2016 15:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[IRNSS]]></category>
		<category><![CDATA[ISRO]]></category>
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		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[SDSC]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 28. April 2016 brachte eine Trägerrakete vom Typ PSLV den indischen Navigationssatelliten IRNSS 1G von der Rampe Nummer 1 des Raumflugzentrums Satish Dhawan der indischen Weltraumforschungsorganisation (ISRO) auf der Insel Sriharikota an Indiens Südküste aus in den Weltraum. Erstellt von Thomas Weyrauch. Quelle: ISRO Die erste Stufe der Rakete mit der missionsbezogenen Bezeichnung PSLV-C33 [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 28. April 2016 brachte eine Trägerrakete vom Typ PSLV den indischen Navigationssatelliten IRNSS 1G von der Rampe Nummer 1 des Raumflugzentrums Satish Dhawan der indischen Weltraumforschungsorganisation (ISRO) auf der Insel Sriharikota an Indiens Südküste aus in den Weltraum.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Erstellt von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>.   Quelle: ISRO</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05cttirnss1gisro1500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05cttirnss1gisro260.jpg" alt="PSLV-C33-Start am 28. April 2016
(Bild: ISRO)"/></a><figcaption>PSLV-C33-Start am 28. April 2016<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste Stufe der Rakete mit der missionsbezogenen Bezeichnung PSLV-C33 wurde von sechs zusätzlichen, seitlich angebrachten Boostern unterstützt, die Rakete flog in der sogenannten XL-Version. Letztere kam bereits beim Start der Mondsonde Chandrayaan 1 (PSLV-C11), des Kommunikationssatelliten GSAT 12 (PSLV-C17), des Radarsatelliten RISAT 1 (PSLV-C19), des Marsorbiters MOM alias Mangalyaan (PSLV-C25), dem Start der Satellitenkonstellation UK-DMC3 (PSLV-C28), des Forschungssatelliten Astrosat (PSLV-C30) und der sechs Schwestersatelliten von IRNSS 1G zum Einsatz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen der Mission PSLV-C22 gelangte IRNSS 1A am 1. Juli 2013 in den Weltraum. IRNSS 1B war am 4. April 2014 Nutzlast auf PSLV-C24. IRNSS 1C wurde am 15. Oktober 2014 von PSLV-C26 befördert, IRNSS 1D am 4. April 2015 von PSLV-C27. Die PSLV-C31 transportierte IRNSS 1E am 20. Januar 2016, und die PSLV-C32 IRNSS 1F am 10. März 2016.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Flug des beim Start 44,4 Meter hohen, rund 320 Tonnen schweren Projektils PSLV-C33 mit IRNSS 1G an der Spitze begann um 12:50 Uhr Ortszeit (IST) bzw. um 9:20 Uhr MESZ am 28. April 2016. Nach dem Aufbrauchen des festen Treibstoffes in den seitlich angebrachten Boostern vom Typ PS0M-XL und der ersten Stufe mit der Bezeichnung PS1 sowie der Zündung der zweiten, mit den flüssigen Treibstoffen UH25 (75% Unsymmetrisches Dimethylhydrazin (UDMH) + 25% Hydrazinhydrat) und N<sub>2</sub>O<sub>4</sub> (Distickstofftetroxid) betriebenen Raketenstufe PS2 110 Sekunden nach dem Start wurde die Nutzlastverkleidung knapp 200 Sekunden nach dem Abheben abgeworfen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/IRNSS1GflightplanISRO1000.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/IRNSS1GflightplanISRO260.jpg" alt="Flugprofil für die PSLV-C33
(Bild: ISRO)"/></a><figcaption>Flugprofil für die PSLV-C33<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend trat die dritte Stufe PS3 in Aktion, die festen Treibstoff verbrannte. Sie begann ihre Arbeit in der Flugsekunde 262 und wurde in der Flugsekunde 662 abgeworfen. In der vierten und letzten Raketenstufe PS4 alias L-2-5 wurden wieder flüssige Treibstoffe, hier MMH als Brennstoff und eine Mischung aus Stickstoffoxiden (MON-3) als Oxidator, verwendet. Nachdem diese ihre Arbeit erledigt hatte, erfolgte nach einer kurzen, etwa eine dreiviertel Minute dauernden Freiflugphase 19 Minuten und 42 Sekunden nach dem Abheben die Abtrennung des Navigationssatelliten mit einer Startmasse von 1.425 Kilogramm (unbetankt 598 Kilogramm).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Aussetzen von IRNSS 1G lief an Bord eine automatische, vorprogrammierte Sequenz ab, an deren Ende die erfolgreiche Entfaltung der beiden Solarzellenausleger des Satelliten stand. Den Einsatzbeginn der beiden zusammen maximal rund 1.660 Watt elektrischer Leistung bereitstellenden Solarzellenausleger konnte das MCF für Master Control Facility genannte Satellitenkontrollzentrum im indischen Hassan an Hand empfangener Telemetriedaten bestätigen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/irnss1gbeingpreparedforaprelautestirnss1gisro1500.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/irnss1gbeingpreparedforaprelautestirnss1gisro260.jpg" alt="IRNSS 1G wird auf den Start vorbereitet
(Bild: ISRO)"/></a><figcaption>IRNSS 1G wird auf den Start vorbereitet<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der geplante Transferorbit wurde nach Angaben der ISRO mit großer Exaktheit erreicht. IRNSS 1G gelangte auf eine Erdumlaufbahn mit einem Perigäum, dem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt, von rund 283 Kilometern (geplant 284 km), und einem Apogäum, dem erdfernsten Bahnpunkt, von rund 20.718 Kilometern (geplant 20.657 km). Ihre Neigung gegen den Erdäquator betrug rund 17,867 Grad (geplant 17,86 Grad).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um die vorgesehene geostationäre Position bei 129,5 Grad Ost in rund 35.786 Kilometern Höhe zu erreichen, wird ein sogenanntes Apogäumstriebwerk mit 440 Newton Schub an Bord von IRNSS 1G zum Einsatz kommen. Es hat die Aufgabe, die zum Erreichen der Zielbahn nötigen vier Brennphasen zu absolvieren. Außerdem an Bord befinden sich zwölf 22 Newton starke Triebwerke für Bahnanpassungen und Lageregelung.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/c33withtwohalvesoftheheatshieldsseenirnss1gisro1500.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/c33withtwohalvesoftheheatshieldsseenirnss1gisro260.jpg" alt="IRNSS 1G auf der Trägerrakete, li. u. re. die Halbschalen der Nutzlastverkleidung
(Bild: ISRO)"/></a><figcaption>IRNSS 1G auf der Trägerrakete, li. u. re. die <br>Halbschalen der Nutzlastverkleidung<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">IRNSS 1G ist der dritte Satellit des Indian Regional Navigation Satellite System (IRNSS) &#8211; einer Konstellation aus zunächst sieben Satelliten &#8211; der an einer annähernd festen Postion über der Erde im Geostationären Orbit positioniert wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vier Äquatorkreuzer des IRNSS befinden sich bereits im All. Bei ihnen handelt es sich einerseits um IRNSS 1A und IRNSS 1B. IRNSS 1A ist auf einer rund 28 Grad gegen den Äquator geneigten Bahn unterwegs, IRNSS 1B auf einer rund 30 Grad geneigten Bahn. Beide Satelliten kreuzen den Äquator im Bereich von 55 Grad Ost. Außerdem kreisen IRNSS 1D und IRNSS 1E um die Erde und kreuzen den Äquator bei 112 Grad Ost mit 28 bis 30 Grad geneigter Bahn.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/IRNSS1GpartsISRO1000.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/IRNSS1GpartsISRO260.jpg" alt="Hauptbestandteile von IRNSS 1G - Illustration
(Bild: ISRO)"/></a><figcaption>Hauptbestandteile von IRNSS 1G &#8211; Illustration<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich im All befinden sich jetzt drei Satelliten auf Positionen im Geostationären Orbit. IRNSS 1C ist auf mehr oder weniger geostationärer Bahn unterwegs ist. Mitte März 2016 wurde der Satellit bei 83 Grad Ost auf einer rund 3,9 Grad gegen den Erdäquator geneigten Bahn beobachtet. IRNSS 1F steht nach Angaben der ISRO vom 30. März 2016 nach der Absolvierung der üblichen Testphase auf seiner vorgesehenen Position (bei 32,5 Grad Ost). Der zuletzt (heute) gestartete IRNSS 1G soll bei 129,5 Grad Ost stationiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kombination aus Satelliten auf inklinierten, das heißt geneigten Bahnen und solchen auf Positionen im Geostationären Orbit ermöglicht es, innerhalb eines Navigationssatellitensystems für Kommunikationseinheiten am Erdboden Dreipunktpeilungen zur Verfügung zu stellen, was für eine exakte Positionsbestimmung essentiell ist. Solche Peilungen wären nicht möglich, würden die Satelliten des Systems ausschließlich an Positionen im Geostationären Orbit stehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Auslegungsbetriebsdauer von IRNSS 1G nennt die ISRO 12 Jahre. Der Satellit ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 41.469 und als COSPAR-Objekt 2016-027A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14209.msg357145#msg357145" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">IRNSS-1G auf PSLV XL C-33</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Sonnenobservatorium ADITYA L1 nicht vor 2019 im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sonnenobservatorium-aditya-l1-nicht-vor-2019-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jan 2016 14:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[ADITYA (L)1]]></category>
		<category><![CDATA[ADITYA 1]]></category>
		<category><![CDATA[Aditya L1]]></category>
		<category><![CDATA[Chromosphäre]]></category>
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		<category><![CDATA[Lagrange-Punkt L1]]></category>
		<category><![CDATA[Magnetfeld]]></category>
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		<category><![CDATA[Sonnenobservatorium]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die indische Weltraumforschungsorganisation (ISRO) berichtete am 26. Januar 2016, dass ihr Sonnenobservatorium ADITYA L1 frühestens im Jahre 2019 in den Weltraum transportiert werden wird. Ursprünglich wurde einmal ein Start im Jahre 2012 anvisiert, zahlreiche Verzögerungen im indischen Raumfahrtprogramm machten entsprechende Hoffnungen jedoch zunichte. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ISRO Aktuell geht die ISRO von [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading advgb-dyn-3d51daca">Die indische Weltraumforschungsorganisation (ISRO) berichtete am 26. Januar 2016, dass ihr Sonnenobservatorium ADITYA L1 frühestens im Jahre 2019 in den Weltraum transportiert werden wird. Ursprünglich wurde einmal ein Start im Jahre 2012 anvisiert, zahlreiche Verzögerungen im indischen Raumfahrtprogramm machten entsprechende Hoffnungen jedoch zunichte.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: ISRO</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large advgb-dyn-f5d03f42"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/AyditaPartsA1500isro.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/AyditaPartsA260sro.jpg" alt="Bestandteile von ADITYA L1 - Illustration
(Bild: ISRO)"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Bestandteile von ADITYA L1 &#8211; Illustration<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Aktuell geht die ISRO von einem Start 2019 oder 2020 vom Satish Dhawan Space Center (SDSC) auf Sriharikota an Indiens Südküste aus. Als Trägerrakete für das Sonnenobservatorium soll eine des Typs PSLV-XL zum Einsatz kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anfangs sah der Missionsentwurf für das Observatorium nur ein zentrales Instrument vor, einen Koronographen namens Visible Emission Line Coronagraph (VELC). Zwischenzeitlich wurde das Aufgabenfeld von ADITYA L1 deutlich erweitert, die Satellitenmasse ist merklich angestiegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Arbeitsorbit der zunächst ADITYA 1 genannten Mission mit einem Raumfahrzeug mit einer Masse im Bereich von 400 Kilogramm war anfänglich ein polarer in rund 800 Kilometern über der Erde vorgesehen. Nach neuesten Angaben der ISRO will man das Sonnenobservatorium künftig beim Lagrange Punkt L1 zwischen Sonne und Erde betreiben. Deshalb wird das Observatorium nun ADITYA L1 genannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Orbit um den Lagrange Punkt L1 in rund 1,5 Millionen Kilometern Abstand von der Erde hat den Vorteil eines zeitlich uneingeschränkten Blicks Richtung Sonne, ohne dass sich das Observatorium durch den Erdschatten bewegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die von den Messungen von ADITYA L1 erhofften Daten sollen bei der Beantwortung der Fragen helfen, welche physikalischen Prozesse für die Aufheizung der Korona unseres Zentralgestirns sorgen (Temperaturen zwischen ein und zwei Millionen Grad Celsius), den Sonnenwind auf bis zu 1000 km/s beschleunigen und die koronalen Masseauswürfe (coronal mass ejections, CMEs) verursachen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large advgb-dyn-8f4fad2b"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/adityabigwithparts1500isro.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/adityabigwithparts260isro.jpg" alt="Bestandteile von ADITYA L1 - Illustration (letzter Stand)
(Bild: ISRO)"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Bestandteile von ADITYA L1 &#8211; Illustration <br>(letzter Stand)<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der erweiterten Instrumentierung des Sonnenobservatoriums wird es außerdem möglich sein, die unterste Schicht der &#8222;Atmosphäre&#8220; der Sonne, die Photosphäre in den Bereichen weicher und harter Röntgenstrahlung zu beobachten und die an die Photosphäre anschließende, außen in die Korona übergehende Chromosphäre im Bereich des Ultravioletten Lichts (UV) zu untersuchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Teilchendetektoren werden den von der Sonne kommenden Partikelfluss um das Observatorium auf seiner Bahn um den L1-Punkt erfassen können und Magnetometer werden in der Lage sein, die Feldstärke des von der Sonne erzeugten Magnetfelds im Bereich der Bahn des Observatoriums zu ermitteln. Teilchendetektoren und Magnetometer wären laut ISRO auf einer erdnahen Umlaufbahn in rund 800 Kilometern über der Erde nicht sinnvoll zu betreiben gewesen, da sie sich dort im unmittelbaren Einflussbereich des Erdmagnetfeldes befunden hätten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die umfangreiche Instrumentierung wird nach Angaben der ISRO Sonnenforschern verschiedenster Institutionen aus Indien Gelegenheit geben, weltraumgestützte Instrumente zur Beobachtung der Sonne einzusetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im einzelnen besteht die für ADITYA L1 vorgesehene Instrumentenausstattung nach aktueller Planung aus den folgenden Geräten:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Visible Emission Line Coronagraph (VELC)</strong><br>Der Koronograph VELC ist für das Studium der Korona der Sonne gadacht. Außerdem soll er der Untersuchung der Dynamik und der Quelle von CMEs dienen. Um seine Aufgaben zu erfüllen, ist er vierkanalig ausgelegt. Drei der Kanäle decken Bereiche des sichtbaren Lichts ab, eine Kanal liegt im Infraroten (IR). Der Koronograph wird entwickelt und betreut vom Indischen Astrophysikalischen Institut (Indian Institute of Astrophysics, IIA) aus Bangalore.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Solar Ultraviolet Imaging Telescope (SUIT)</strong><br>Mit dem UV-Teleskop SUIT will man Photosphäre und Chromosphäre der Sonne im nahen UV auf Wellenlängen zwischen 200 und 400 Nanometern beobachten und Variationen in der von der Sonne ausgesandten Strahlung ermitteln. Das Teleskop wird betreut vom Interuniversitären Zentrum für Astronomie und Astrophysik Pune (Inter University Centre for Astronomy and Astrophysics, IUCAA).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Plasma Analyser Package for Aditya (PAPA)</strong><br>PAPA wird sich laut Plan mit den Sensoren SWEEP (Solar Wind Electron Energy Probe) und SWICAR (Solar Wind Ion Composition AnalyseR) der Energieverteilung im Sonnenwind und seiner Zusammensetzung in einem Energiebereich zwischen 0,01 und 3 keV annehmen. Mütter und Väter des Plasmaanalysepackets PAPA sitzen im Labor für Weltraumphysik (Space Physics Laboratory, SPL) des Vikram Sarabhai Raumfahrtzentrum (Vikram Sarabhai Space Centre, VSSC) aus Thiruvananthapuram.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aditya Solar Wind Particle Experiment (ASPEX)</strong><br>Der Detektorkomplex für Partikel im Sonnenwind ASPEX ist insbesondere der Ermittlung von Variationen und Verteilung von Teilchen im Sonnenwind gewidmet. Ein SWIS für Solar Wind Ion Spectrometer genanntes Spektrometer soll Protonen, Alpha-Teilchen und schwere Ionen in einem Bereich von 100 eV bis 20keV unterscheiden können. Das STEPS für Supra Thermal Energetic Particle Spectrometer genannte Spektrometer soll Sonnenwind aus vier verschiedenen Richtungen erfassen und ist für Energien zwischen 20keV und 5 MeV empfindlich. Die Anlage kommt vom Physkialischen Forschungslabor (Physical Research Laboratory, PRL) aus Ahmedabad.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Solar Low Energy X-ray Spectrometer (SoLEXS)</strong><br>Mit dem Röntgenspektrometer SoLEXS will man die von Plasma-Magnetfeldbögen ausgehende Röntgenstrahlung zwischen einem und 30 keV messen, wovon man sich Unterstützung beim Studium der Vorgänge, die für die Aufheizung der Korona der Sonne sorgen, verspricht. Das Spektrometer ist ein Projekt des ISRO-Zentrums für Raumfahrtanwendungen (ISRO Satellite Centre, ISAC) in Bangalore.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>High Energy L1 Orbiting X-ray Spectrometer (HEL1OS)</strong><br>Um dynamische Ereignisse in der Sonnenkorona zu beobachten, wird man ADITYA L1 auch mit einem Spektrometer für energiereiche Röntgenstrahlung ausstatten. Ein Detektor aus CdZnTe und einer aus CdTe werden sich im jeweils nutzbaren Energiebereich überlappen und so Beobachtungen in einem Bereich von Strahlung zwischen 10 und 150 keV ermöglichen. Man erwartet von HEL1OS Daten, die eine Abschätzung der Energie, die für die Beschleunigung von Teilchen bei eruptiven Ausbrüchen (CMEs) verantwortlich ist, zulassen. HEL1OS ist ein gemeinsames Programm des ISAC und des Sonnenobservatoriums Udaipur (Udaipur Solar Observatory, USO) des PRL.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Magnetometer</strong><br>Das Labor für elektrooptische Systeme (Laboratory for Electro-optic Systems (LEOS) aus Bangalore steuert zusammen mit dem ISAC Magnetometer-Technik bei, mit deren Hilfe man Stärke und Natur des Magnetfelds im interplanetarischen Raum im Bereich der Flugbahn von ADITYA L1 untersuchen möchte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldung bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.raumfahrer.net/sonnenobservatorium-aditya-l1-nicht-vor-2017-im-all/" data-wpel-link="internal">Sonnenobservatorium ADITYA (L)1 nicht vor 2017 im All</a> (2. März 2014)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Sonnenobservatorium ADITYA (L)1 nicht vor 2017 im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sonnenobservatorium-aditya-l1-nicht-vor-2017-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Mar 2014 20:05:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[SUIT]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach zahlreichen Verzögerungen und Entwurfsänderungen wird das indische Sonnenobservatorium ADITYA 1 frühestens im Jahre 2017 ins All gebracht. Dass ein Start zwischen 2017 und 2020 stattfinden könne, teilte der Leiter der Indischen Raumfahrtforschungsorganisation (ISRO) K. Radhakrishnan am 28. Februar 2014 mit. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: DNA, IIA, ISAC, ISRO, Mint, Times of India. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading advgb-dyn-0e5c9d05">Nach zahlreichen Verzögerungen und Entwurfsänderungen wird das indische Sonnenobservatorium ADITYA 1 frühestens im Jahre 2017 ins All gebracht. Dass ein Start zwischen 2017 und 2020 stattfinden könne, teilte der Leiter der Indischen Raumfahrtforschungsorganisation (ISRO) K. Radhakrishnan am 28. Februar 2014 mit.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: DNA, IIA, ISAC, ISRO, Mint, Times of India.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-8fe2f7cf"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02032014210503_small_1.jpg" alt="ISRO" style="width:260px" width="260"/><figcaption class="wp-element-caption">
Entwürfe für ADITYA 1 &#8211; Illustrationen 
<br>
(Bilder: ISRO)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">2008 hatte der damalige ISRO-Leiter G. Madhavan Nair einen Start im Jahre 2012 ins Visier genommen. Am 10. November 2008 war der Beschluss gefasst worden, das Projekt eines mit einem neuartigen Koronagraph auszustattenden Sonnenobservatoriums umzusetzen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ende Juli 2010 hatte ein Beraterkomitee aus Mitarbeitern der ISRO, des Indischen Astrophysikalischen Instituts (IIA), des Sonnenobservatoriums Udaipur, des Zentrums für Radioastronomie und des nationalen Zentrums für Radio-Astrophysik einen Entwurf für den Koronagraphen abgenommen. Im gleichen Jahr hatte nach ungenannten offiziellen Quellen dann auch eine angemessene Finanzierung des Projekts begonnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Jahr 2012 schließlich ging man davon aus, 2015 oder 2016 für einen Start bereit zu sein. Eine Priorisierung des Marsorbiters MOM alias Mangalyaan trug dann neben Problemen bei Entwurf, Entwicklung und Bau der wissenschaftlichen Ausrüstung zu einer weiteren Verzögerung bei. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der ursprüngliche Missionsentwurf sah nur ein zentrales Instrument vor. Zwischenzeitlich ist das Aufgabenfeld von ADITYA 1 deutlich erweitert worden, die Satellitenmasse merklich angestiegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die von den Messungen von ADITYA 1 erhofften Daten sollen bei der Beantwortung der Fragen helfen, welche physikalischen Prozesse für die Aufheizung der Korona sorgen (Temperaturen zwischen ein und zwei Millionen Grad Celsius), den Sonnenwind auf bis zu 1000 km/s beschleunigen und die koronalen Masseauswürfe (coronal mass ejections, CMEs) verursachen. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-5ed71843"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02032014210503_small_2.jpg" alt="ISRO" style="width:260px" width="260"/><figcaption class="wp-element-caption">
Entwurf für ADITYA 1, Solarpanel ausgeklappt &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Um die erforderlichen Messungen durchzuführen, erhält das Sonnenobservatorium einen Koronagraphen namens Enhanced Visible Emission Line Coronagraph (E-VELC). Er hat eine Masse von rund 130 Kilogramm und ist mit drei Detektoren ausgerüstet ist, die simultan eingesetzt werden können und für Wellen mit Längen von 5303 Ångström (Å), 7892 Å und 10747 Å empfindlich sind. 5303 Å entspricht der Emissions-Linie von 13-fach geladenem Fe XIV (Fe 13+-Ion) bei 530,3 Nanometern, 7892 Å der Fe XI-Line bei 789,2 Nanometern und 10747 Å der Fe XIII-Linie bei 1074,7 Nanometern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausrüstung ist geeignet, Daten zu Dichteverhältnissen und magnetischen Strukturen in der Korona wie Magnetfeldbögen und Koronalöchern sowie der dreidimensionalen Struktur von CMEs zu liefern, ist die ISRO überzeugt. Pro Sekunde soll die Konstruktion drei Bilder liefern können</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur erweiterten Instrumentierung gehört neben dem weiterentwickelten Koronagraphen ein UV-Teleskop (Solar Ultraviolet Imaging Telescope, SUIT) zur Beobachtung der vollständigen Sonnenscheibe für die Untersuchung von Sonnenstürmen, ein Detektor für harte bzw. hochenergetische Röntgenstrahlung, der CMEs auf kleinen Ausschnitten der Sonnenscheibe messen soll, ein Partikeldetektor zum Ermitteln von im Sonnenwind enthaltenen Teilchen und ein Spektrometer zum Erfassen weicher Röntgenstrahlung (Solar Low-energy X-ray Spectrometer, SoLEXS).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aktuell spekuliert man auf einen Start 2017 oder 2018. Dann soll eine indische Rakete des Typs PSLV das auf dem Satellienbus Indian Mini Satellite 2 (IMS-2) aufgebaute Sonnenobservatorium vom Raumflugzentrum Satish Dhawan (SDSC) auf Sriharikota aus in den Weltraum transportieren. Nach Aussage von K. Radhakrishnan am 28. Februar 2014 beginnt dabei dann eine Mission in einer Erdumlaufbahn. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Arbeitsorbit für ADITYA 1 wurde ursprünglich ein polarer in rund 800 Kilometern über der Erde genannt. Neuere Quellen geben an, dass man das Sonnenobservatorium beim Lagrange Punkt L1 zwischen Sonne und Erde betreiben möchte. Im diesem Zusammenhang wird das Observatorium auch ADITYA L1 genannt.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>TeLEOS 1 für Singapur fliegt auf indischer PSLV</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/teleos-1-fuer-singapur-fliegt-auf-indischer-pslv/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Mar 2014 09:07:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[ISRO]]></category>
		<category><![CDATA[PSLV]]></category>
		<category><![CDATA[SDSC]]></category>
		<category><![CDATA[Sriharikota]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=38425</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Erdbeobachtungssatellit TeLEOS 1 soll Ende 2015 auf einer indischen Trägerrakete des Typs PSLV vom Raumflugzentrum Satish Dhawan (SDSC) auf Sriharikota aus in den Weltraum transportiert werden. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Antrix, ISRO, ST Electronics. Gelingen Start und Inbetriebnahme wie vorgesehen, wird TeLEOS 1 in einem annähernd äquatorialen Orbit (NEqO, Near Equatorial Orbit) [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Erdbeobachtungssatellit TeLEOS 1 soll Ende 2015 auf einer indischen Trägerrakete des Typs PSLV  vom Raumflugzentrum Satish Dhawan (SDSC) auf Sriharikota aus in den Weltraum transportiert werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Antrix, ISRO, ST Electronics.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02032014100742_small_1.jpg" alt="ST Electronics" width="260"/><figcaption>
TeLEOS 1 &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ST Electronics)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Gelingen Start und Inbetriebnahme wie vorgesehen, wird TeLEOS 1 in einem annähernd äquatorialen Orbit (NEqO, Near Equatorial Orbit) mit einer Neigung zwischen 10 und 15 Grad gegen den Äquator in rund 550 Kilometern Flughöhe arbeiten und dabei für einen Erdumlauf rund 96 Minuten benötigen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sein elektroptisches Bilderfassungssystem wird TeLEOS 1 einsetzen, um Daten zu gewinnen, die Singapur in Bereichen wie Umwelt und Katastrophenmanagement, Stadtplanung, Grenzsicherung und Überwachung der Schifffahrt nutzen will. </p>



<p class="wp-block-paragraph">TeLEOS 1 wird beispielsweise immer wieder für die Schifffahrt wichtige Nadelöhre wie den Panamakanal, den Golf von Aden und die Straße von Malakka überfliegen &#8211; außerdem viele international bedeutende Schifffahrtsrouten &#8211; und so zur Sicherheit in der Seeschifffahrt beitragen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf Grund der vorgesehenen Umlaufbahn ist eine günstige Wiederholrate zwischen 12 und 16 Stunden möglich, das bedeutet, die Instrumente an Bord von TeLEOS 1 haben in diesem Intervall Sicht auf die selbe Stelle der Erdoberfläche (sofern die Wetterbedingungen dem nicht entgegen stehen). Man rechnet also mit 12 bis 16 Aufnahmemöglichkeiten der selben Position pro Tag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Satellit mit einer Masse von rund 400 Kilogramm wird bei vertikalem Blick nach unten  laut Plan eine Bodenauflösung von rund einem Meter erreichen und mit einer Schwadbreite von 12 Kilometern arbeiten können. Die Auslegungsbetriebsdauer des dreiachsstabilisierten Raumfahrzeugs beträgt 5 Jahre.</p>



<p class="wp-block-paragraph">TeLEOS 1 entsteht unter der Ägide von Singapore Technologies Electronics (ST Electronics), Partner sind die Technische Universität Nanyang (NTU), die Nationaluniversität Singapur (NUS) und Labore des Verteidigungsministeriums Singapurs. Entwurf und Entwicklung besorgt ST Electronics Satellite Systems.            Die Abwicklung des Starts auf einer indischen PSLV ermöglicht der kommerzielle Arm der indischen Weltraumforschungsorganisation (ISRO) namens Antrix. Der geplante Starttermin Ende 2015 soll es ermöglichen, dass TeLEOS 1 ab einem Zeitpunkt in der ersten Hälfte 2016 nutzbringend eingesetzt werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bildmaterial von TeLEOS 1, steht es erst einmal zur Verfügung, möchte man auch anderen Nutzern anbieten. Eine Vereinbarung über die künftige Vermarktung der Bilder traf ST Electronics mit der Satrec Initiative Company und SPOT Asia, letzteres mittlerweile ein Unternehmen des Luft- und Raumfahrtkonzerns Airbus Defence and Space.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Bodensegment stellt das Centre for Remote Imaging, Sensing and Processing (CRISP) der NUS bereit. Die Datenübertragung will man mit 150 Megabit pro Sekunde im X-Band abwickeln. Zur Zwischenspeicherung von Beobachtungsdaten erhält TeLEOS 1 nichtflüchtige Halbleiterspeicher.</p>
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		<title>Indische Marssonde gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/indische-marssonde-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Nov 2013 14:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vom Satish Dhawan Space Center startete heute früh gegen 10.08 Uhr MEZ eine Rakete des Typs Polar Satellite Launch Vehicle (PSLV) und brachte die Raumsonde Mangalyaan in eine elliptische Erdumlaufbahn. Von hier aus soll sie Ende des Monats auf eine Flugbahn zum Mars gebracht werden. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: ISRO, Skyrocket, Raumcon. Beim [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Vom Satish Dhawan Space Center startete heute früh gegen 10.08 Uhr MEZ eine Rakete des Typs Polar Satellite Launch Vehicle (PSLV) und brachte die Raumsonde Mangalyaan in eine elliptische Erdumlaufbahn. Von hier aus soll sie Ende des Monats auf eine Flugbahn zum Mars gebracht werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: ISRO, Skyrocket, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/isro-mom01-1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/isro-mom01-1-260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Indische Marssonde Mangalyaan &#8211; Illustration.<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Start konnte eine leicht höhere Leistung der dritten Stufe beim Betrieb der vierten weitgehend ausgeglichen werden. Mangalyaan gelangte in einen Orbit zwischen 247 und 23.566 Kilometern Höhe, geplant waren 248 x 23.000 km. Hier wird die Sonde mit eigenem Antrieb während 6 Brennphasen den Orbit zunächst in mehreren Stufen auf 600 x 215.000 km erweitern und anschließend auf eine Flugbahn zum Mars gebracht. Das Eintreffen am Roten Planeten ist für September 2014 geplant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier soll die Sonde abgebremst und in einen elliptischen Orbit von 377 x 80.000 km bei einer Bahnneigung von 17,8 Grad gegen den Marsäquator gebracht werden. Von hier aus sollen Marsatmosphäre sowie Morphologie und Mineralogie der Marsoberfläche erforscht werden. Dazu befinden sich 5 in Indien entwickelte Messgeräte an Bord. Dies sind ein Lyman-Alpha-Photometer, ein Infrarot-Spektrometer, ein Methansensor, ein Analysator für die Zusammensetzung der Marsexosphäre sowie eine Farbkamera.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sonde wurde in Rekordzeit von nur zwei Jahren entwickelt und gebaut, da man auf viele Teile der Mondsonde Chandrayaan zurückgreifen konnte. Allerdings ist der Mars deutlich weiter entfernt als der Mond, wodurch insbesondere in den Bereichen Antrieb, Energieversorgung und Kommunikation einige Anpassungen notwendig wurden. Insgesamt ergab sich eine Gesamtmasse von 1.350 kg beim Start, von denen noch etwa 500 kg im Marsorbit ankommen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Mangalyaan will die indische Weltraumforschungsorganisation ISRO aber nicht nur wissenschaftliche Erkenntnisse gewinnen sondern in erheblichem Maße auch technologische Erfahrungen sammeln. Das Verlassen des Anziehungsbereiches der Erde gehört dabei ebenso zu den Premieren wie das Einbremsen in den Marsorbit nach einer langen Freiflugphase, die Kommunikation über viele Millionen Kilometer hinweg, das Sammeln von Erfahrungen bei der Navigation im Orbit eines anderen Planeten aber auch organsiatorische Punkte wie Missionsplanung und Management.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10891.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MOM: Indischer Marsorbiter Mangalyaan</a></li></ul>
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		<title>PSLV-C21 bringt zwei Satelliten ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/pslv-c21-bringt-zwei-satelliten-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Sep 2012 07:48:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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		<category><![CDATA[Technologiesatellit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Morgen des 9. September 2012 ist die PSLV-C21-Rakete vom Satish Dhawan Space Center (SDSC) auf Sriharikota an Indiens Südküste gestartet und hat den Erdbeobachtungssatelliten SPOT 6 sowie den Amateurfunk- und Technologieerprobungssatelliten PROITERES auf Umlaufbahnen um die Erde gebracht. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Astrium, ISRO, OIT. Vertont von Peter Rittinger. Um 6.23 Uhr [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading advgb-dyn-54ba89db">Am Morgen des 9. September 2012 ist die PSLV-C21-Rakete vom Satish Dhawan Space Center (SDSC) auf Sriharikota an Indiens Südküste gestartet und hat den Erdbeobachtungssatelliten SPOT 6 sowie den Amateurfunk- und Technologieerprobungssatelliten PROITERES auf Umlaufbahnen um die Erde gebracht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Astrium, ISRO, OIT. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2012-09-12-43092.mp3"></audio></figure>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-09a34471"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09092012094821_small_1.jpg" alt="ddinia.gov.in" width="329" height="239"/><figcaption class="wp-element-caption">
Die PSLV-C21 hebt ab. 
<br>
(Bild: Webcast ddindia.gov.in)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Um 6.23 Uhr MESZ (9.53 Uhr Ortszeit in Indien) war die PSLV-C21 mit SPOT 6 und PROITERES an der Spitze nach einem rund 51 Stunden dauernden Countdown vom Pad Nummer 1 des SDSC gestartet. Die erste Stufe wurde beim Flug der PSLV-C21 nicht von zusätzlichen, seitlich angebrachten Boostern unterstützt, die Rakete flog in der sogenannten Core Alone Version, abgekürzt CA genannt. Nach dem Aufbrauchen des festen Treibstoffes in der ersten Stufe und der Zündung der zweiten, mit flüssigen Treibstoffen (UH25 und N2O4) betriebenen Raketenstufe wurde die Nutzlastverkleidung abgeworfen. Anschließend trat die dritte Stufe in Aktion, die festen Treibstoff verbrannte. In der vierten und letzten Raketenstufe wurden wieder flüssige Treibstoffe (MMH und MON-3) verwendet. Nachdem diese ihre Arbeit erledigt hatte, erfolgte nach einer kurzen Freiflugphase die Abtrennung der Nutzlasten von der vierten Stufe rund 20 Minuten nach dem Start. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-9dfa310e"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09092012094821_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09092012094821_small_2.jpg" alt="Astrium GEO" width="305" height="229"/></a><figcaption class="wp-element-caption">
SPOT 6 &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Astrium GEO)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der französische Erdbeobachtungssatellit SPOT 6 ist nach Angaben der indischen Weltraumforschungsorganisation (ISRO) der massereichste Satellit, den die ISRO bisher für einen Kunden aus dem Ausland in den Weltraum transportiert hat. Die ISRO nennt für den von Astrium SAS hergestellten, auf dem Satellitenbus AstroSat 500 MkII basierenden SPOT 6 eine Startmasse von rund 712 kg. Der Satellit erreichte einen polaren Erdorbit in rund 659 km Höhe über der Erde mit einer Neigung gegen den Erdäquator von rund 98,3 Grad. Entsprechend seiner Bezeichnung, SPOT steht für &#8222;Satellite Probatoire de l&#8217;Observation de la Terre&#8220; und bedeutet schlicht Messsatellit zur Beobachtung der Erde, ist es seine Aufgabe, seinen Betreibern regelmäßig Aufnahmen der Erdoberfläche zu liefern. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die künftig von SPOT 6 zur Verfügung gestellten Aufnahmen sollen eine maximale Auflösung von 1,5 m erreichen. Die Schwadbreite beim Abtasten der Erdoberfläche wird bei rund 60 km liegen. Mindestens 10 Jahre soll SPOT 6 der Erdbeobachtung dienen. Anfang 2014 wird SPOT 6 durch den identisch aufgebauten SPOT 7 Verstärkung erhalten. SPOT 6 und SPOT 7 sind dazu gedacht, die Arbeit der französischen Erdbeobachtungssatelliten SPOT 4 und SPOT 5 fortzusetzen. Gegenüber den älteren Satelliten zeichnen sich die Nachfolger durch eine deutlich geringere Masse aus (SPOT 4 und SPOT 5 hatten Startmassen im Bereich von 3.000 kg), was unter anderem durch die Verwendung der Ingenieurkeramik Siliziumkarbid (SiC) beim Bau möglich wurde. Die neuen Satelliten weisen außerdem eine erheblich gesteigerte Beweglichkeit auf. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Astrium plant, das Duo SPOT 6 und SPOT 7 schließlich im Verbund mit den beiden Erdbeobachtungssatelliten Pléiades 1A und Pléiades 1B einzusetzen. Diese Konstellation würde es nach Angaben von Astrium erlauben, jeden Punkt auf der Erdoberfläche einmal pro Tag mit hoher und sehr hoher Auflösung abzubilden. Die Abbildungen großer Flächen sollen dann SPOT 6 und SPOT 7 bereitstellen, Detailbilder mit einer Auflösung im Bereich von 50 cm Pléiades 1A und Pléiades 1B liefern. Pléiades 1A, Startmasse rund 970 kg, kreist seit dem 17. Dezember 2011 um die Erde. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-458742d5"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09092012094821_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09092012094821_small_3.jpg" alt="OIT" width="309" height="232"/></a><figcaption class="wp-element-caption">
PROITERES 
<br>
(Bild: OIT)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der auf der PSLV-C21 ins All transportierte erheblich kleinere japanische Amateurfunk- und Technologieerprobungssatellit PROITERES mit dem Amateurfunkrufzeichen JL3YZK hat eine Startmasse von rund 15 kg. Seine Bezeichnung steht für &#8222;PRoject of OIT Electric-Rocket-Engine onboard small Space ship&#8220;. Er wurde von Studenten und Fakultätsmitgliedern des Instituts für Technologie Osaka (Osaka Institute of Technologie &#8211; OIT) gebaut. Zielorbit ist eine Kreisbahn in 695 km über der Erdoberfläche mit einer Neigung gegen den Erdäquator von rund 98,2 Grad. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aufgaben von PROITERES im Bereich der Funktechnik sind, der Überprüfung der Ausbreitungscharakteristik von Funksignalen auf Amateurfunkbändern zu dienen, Tests von Kommunikationsverbindungen unter Einsatz von Standardkomponenten an Bord des Satelliten zu erlauben, um den Einsatz solcher Komponenten zu qualifizieren, und sein Tracking durch Amateurfunkstationen in aller Welt und die Kommunikation mit ihm zu  ermöglichen. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-70fa02ba"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09092012094821_small_4.jpg" alt="OIT" width="330" height="226"/><figcaption class="wp-element-caption">
Pulsed Plasma Thruster (PPT) in Betrieb &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: OIT)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Im Bereich Satellitenantriebe gilt es, mit PROITERES einen angetriebener Flug unter Verwendung von elektrischen Triebwerken an Bord zu demonstrieren. Die Triebwerke sind solche vom Typ Pulsed Plasma Thruster (PPT). In den Sektor der Erdbeobachtung gehört die geplante Beobachtung des Bezirks Kansai und speziell des Großraums Osaka mit einer hochauflösenden Kamera. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich zu beiden Satelliten SPOT 6 und PROITERES war vor dem Start eine zusätzliche Nutzlast an der vierten Raketenstufe der PSLV-C21 angebracht worden. Dabei handelte es sich um ein miniaturisiertes inertiales Navigationssystem mit der Bezeichnung mRESINS. Das Gerät mit einer Masse von rund 50 kg ist eine Weiterentwicklung einer RESINS für Redundant Strapdown Inertial Navigation System genannten Avionik. Letztgenannte lenkte bereits den Flug von Raketen der Typen GSLV und PSLV. mRESINS wurde wie geplant nicht von der vierten Stufe abgetrennt und war nicht zur Steuerung der PSLV-C21 verwendet, sondern nur getestet worden. Die Navigation der Rakete erfolgte durch ein älteres RESINS. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie in unserem Forum mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10938.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SPOT 6 und PROITERES auf PSLV-C21</a></li>
</ul>
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		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2012-09-12-43092.mp3" length="8164498" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Indischer Fernerkundungssatellit gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/indischer-fernerkundungssatellit-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 20:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[ISRO]]></category>
		<category><![CDATA[Naturkatastrophen]]></category>
		<category><![CDATA[PSLV-XL]]></category>
		<category><![CDATA[Radarsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[RISat 1]]></category>
		<category><![CDATA[SDSC]]></category>
		<category><![CDATA[Wirbelsturm]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=10818</guid>

					<description><![CDATA[<p>RISat 1 (Radar Imaging Satellite) ist mit einem in Indien hergestellten Radarsystem ausgestattet und kann damit die Erdoberfläche bei Tag und Nacht sowie durch Wolken oder Nebel abtasten. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: ISRO, Raumcon. Der Start des 1.850 kg schweren Satelliten auf einer PSLV-XL-Rakete erfolgte gegen 2.17 Uhr MESZ vom Satish Dhawan Raumfahrtzentrum [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/indischer-fernerkundungssatellit-gestartet/" data-wpel-link="internal">Indischer Fernerkundungssatellit gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">RISat 1 (Radar Imaging Satellite) ist mit einem in Indien hergestellten Radarsystem ausgestattet und kann damit die Erdoberfläche bei Tag und Nacht sowie durch Wolken oder Nebel abtasten.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: ISRO, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/isro-risat1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/isro-risat1.jpg" alt=""/></a><figcaption>RISat 1 im All &#8211; Impression<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start des 1.850 kg schweren Satelliten auf einer PSLV-XL-Rakete erfolgte gegen 2.17 Uhr MESZ vom Satish Dhawan Raumfahrtzentrum auf der Insel Sriharikota. Die vierstufige Rakete setzte RISat 1 bereits nach 18 Minuten auf dem geplanten Orbit in etwa 600 Kilometern Höhe bei einer Bahnneigung von 97,6 Grad aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die indische Raumfahrtorganisation ISRO entwickelte den Satelliten, um bei Naturkatastrophen wie Überflutungen oder Wirbelstürmen Daten zu liefern. Weitere Anwendungsgebiete finden sich in der Landwirtschaft aber wohl auch in der militärischen Aufklärung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies war der 20. erfolgreiche Start einer indischen Trägerrakete vom Typ PSLV (Polar Space Launch Vehicle) seit 1993 bei nur einem Fehlschlag. Außerdem verfügt Indien mit RISat 1 über 11 Satelliten zur Erdfernerkundung, die in allen Wellenlängenbereichen arbeiten. RISat 2 startete übrigens bereits 2009, war allerdings noch mit einem aus Israel stammenden Radarsystem ausgestattet. Mittlerweile wurden in Indien Technologien entwickelt, die eine eigene Herstellung ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erste Radarbilder vom neuen Satelliten werden in 5 Tagen erwartet, wenn alle Bordsysteme aktiviert und getestet worden sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10096.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">RISAT 1 auf PSLV-C19</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/indischer-fernerkundungssatellit-gestartet/" data-wpel-link="internal">Indischer Fernerkundungssatellit gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>GSLV-F06-Fehlschlag: Dritte Stufe hatte Mängel</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/gslv-f06-fehlschlag-dritte-stufe-hatte-maengel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 21:24:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[C15]]></category>
		<category><![CDATA[Chrunitschew]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlschlag]]></category>
		<category><![CDATA[GSLV]]></category>
		<category><![CDATA[GSLV-F06]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[ISRO]]></category>
		<category><![CDATA[Oberstufe]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[SDSC]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34221</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nach Angaben des Vorsitzenden der indischen Weltraumforschungsorganisation (ISRO) K. Radhakrishnan ist eine mängelbehaftete russische Raketenstufe für das Versagen der GSLV-F06 am 25. Dezember 2010 verantwortlich. Fachleute aus Russland sollen dies bestätigt haben. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: IANS, ISRO, livemint.com. Vertont von Peter Rittinger. Zum Einsatz in ISROs Trägerrakete für Satelliten für den Geostationären [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/gslv-f06-fehlschlag-dritte-stufe-hatte-maengel/" data-wpel-link="internal">GSLV-F06-Fehlschlag: Dritte Stufe hatte Mängel</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach Angaben des Vorsitzenden der indischen Weltraumforschungsorganisation (ISRO) K. Radhakrishnan ist eine mängelbehaftete russische Raketenstufe für das Versagen der GSLV-F06 am 25. Dezember 2010 verantwortlich. Fachleute aus Russland sollen dies bestätigt haben.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: IANS, ISRO, livemint.com. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-07-26-88763.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25072011232417_small_1.jpg" alt="ISRO" width="260"/><figcaption>
GSLV-F04 &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Einsatz in ISROs Trägerrakete für Satelliten für den Geostationären Orbit, GSLV für Geosynchronous Satellite Launch Vehicle genannt, lieferte Russland nach einer Anfang des letzten Jahrzehnts getroffenen Vereinbarung schließlich sieben Raketenstufen, die mit mit flüssigen Wasserstoff und flüssigen Sauerstoff verbrennenden Motoren des Typs KVD-1 vom Konstruktionsbüro ChimMasch ausgerüstet wurden. Dementsprechend steht KVD für Kislorodno Vodorodni Dvigatel, übersetzt etwa Sauerstoff-Wasserstoff-Motor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In zwei unterschiedlichen Varianten gelangten die sieben Raketenstufen nach Indien. Fünf von ihnen hatten eine Treibstoffgesamtkapazität von rund 12,5 Tonnen und werden in Indien daher C12 oder C12,5 genannt, zwei verlängerte Stufen wurden mit größeren Tanks geliefert. Als C15 bezeichnet und mit einer Treibstoffgesamtkapazität von rund 15,2 Tonnen ermöglichen sie eine längere Brenndauer ihres Triebwerks. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste der verlängerten vom russischen Raumfahrtkonzern Chrunitschew gebauten Stufen sollte beim Flug der GSLV-F06 am 25. Dezember 2010 in Betrieb genommen werden. Dazu kam es jedoch nicht. Die Rakete hob zwar problemlos von der Startrampe Nr. 2 des Satish Dhawan Space Center (SDSC) auf Sriharikota ab, zerbrach dann aber noch innerhalb der ersten Flugminute. Die Überreste der Rakete und die an Bord befindliche Nutzlast, der für den Einsatz im Geostationären Orbit gedachte Kommunikationssatellit GSAT 5P, fielen in den indischen Ozean. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am unteren Ende der als dritte Stufe in der GSLV eingesetzten Raketenstufe C15 befand sich ein Zylinder aus einem Kompositwerkstoff, der sich unter den im Flug durch die Atmosphäre auftretenden Lasten verformte. Die Verformung führte schließlich zur Trennung von durch Halterungen an dem Zylinder befestigten Steckverbindungen, was sämtliche zur Lenkung der Rakete erforderlichen Steuerleitungen unterbrach. Informationen der Nachrichtenagentur IANS zufolge war über drei Jahre vorher beim Flug der GSLV-F04 ähnliches vorgefallen. Damals wurden jedoch nicht alle Leitungen unterbrochen, und die Rakete erreichte den Weltraum. Allerdings wurde INSAT 4CR auf einer etwas zu niedrigen Umlaufbahn ausgesetzt, weshalb sein Apogäumsmotor mehr Treibstoff benötigte, um den Satelliten in den Geostationären Orbit zu bringen, was die mögliche Einsatzdauer des Satelliten dort reduziert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinsichtlich der dritten Stufe der GSLV-F06 kam die ISRO nach umfangreichen Analysen, die schließlich auch von russischer Seite unterstützt wurden, zu dem Schluss, dass dem Kompositzylinder am unteren Ende der C15 der GSLV-F06 eine konstruktive Schwäche innewohnte. Eine Inspektion der letzten in Indien verfügbaren Raketenstufe mit KVD-1-Triebwerk förderte zu Tage, dass sie an einer Anzahl von Positionen nicht die Maße aufwies, die dokumentiert waren. Die russischerseits eingestandenen Mängel sollen nach einer eingehenden Inspektion behoben werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim nächsten Start einer GSLV-Rakete will die ISRO in der dritten Stufe zum zweiten Mal eigene Technik verwenden. Derzeit ist der als Test kategorisierte Flug der GSLV-D5 für die erste Hälfte des Jahres 2012 geplant. Die Rakete soll den kleinen Kommunikationssatelliten GSAT 14 (Startmasse rund 2.050 Kilogramm) in einen Transferorbit bringen, von wo aus der Satellit unter Verwendung eines eigenen Treibwerks in den Geostationären Orbit gelangen kann. Der erste Flug einer GSLV-Rakete mit einer in Indien gebauten dritten Raketenstufe und GSAT 4 an Bord scheiterte am 15. April 2010, weil bei der Zündung ihres Triebwerks zur Verbrennung von flüssigem Wasserstoffs mit flüssigem Sauerstoff Probleme im Bereich seiner Treibstoffpumpen auftraten. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>GSLV-Flüge mit russischer Technik in der dritten Stufe:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">GSLV-D1 Mk.1 mit GSAT 1 alias GramSat 1<br>18. April 2001<br>dritte Stufe C12 aus Russland<br>schaltet 10 Sek. zu früh ab, ca. 0,6% um rund 60 m/s zu geringe Geschwindigkeit, Apogäum rund 4.000 km zu niedrig, Treibstoff für den Apogäumsmotor von GSAT 1 reicht anschließend nicht ganz, um Geostationären Orbit zu erreichen, 23 statt 24 Stunden pro Erdumlauf</p>



<p class="wp-block-paragraph">GSLV-D2 Mk.1 mit GSAT 2<br>8. Mai 2003<br>3,4 Meter Fairing<br>dritte Stufe C12 aus Russland<br>erfolgreich</p>



<p class="wp-block-paragraph">GSLV-F01 Mk.1 mit GSAT 3 alias EDUSAT<br>20. September 2004<br>3,4 Meter Fairing<br>dritte Stufe C12 aus Russland<br>erfolgreich</p>



<p class="wp-block-paragraph">GSLV-F02 Mk.1 mit INSAT 4C<br>10. Juli 2006<br>dritte Stufe C12 aus Russland<br>Zerstörung nach Flugwegabweichung wegen Instabilität</p>



<p class="wp-block-paragraph">GSLV-F04 Mk.1 mit INSAT 4CR<br>2. September 2007<br>3,4 Meter Fairing<br>dritte Stufe C12 aus Russland<br>Steckverbinder zwischen 2. und 3. Stufe getrennt, erreichte Bahn im Apogäum um 1.265 km zu niedrig, Apogäumsmotor bringt INSAT 4CR in den GEO, Lebensdauer wegen zusätzlichem Treibstoffverbrauch jedoch reduziert</p>



<p class="wp-block-paragraph">GSLV-F06 Mk.2 mit GSAT 5P<br>25. Dezember 2010<br>4 Meter Fairing<br>dritte Stufe C15 aus Russland (mehr Treibstoff, höhere Masse, längere Brenndauer)<br>Steckverbinder zwischen 2. und 3. Stufe getrennt, Zerstörung nach Flugwegabweichung durch Lenkungsausfall</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8677.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">GSAT 5P auf GSLV-F06</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>PSLV-C17 bringt GSAT 12 ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/pslv-c17-bringt-gsat-12-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Jul 2011 18:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[GSAT 12]]></category>
		<category><![CDATA[I-1K]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[ISRO]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[PSLV]]></category>
		<category><![CDATA[PSLV-C17]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[SDSC]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am frühen Nachmittag des 15. Juli 2011 ist die PSLV-C17-Rakete vom Satish Dhawan Space Center (SDSC) auf Sriharikota an Indiens Südküste gestartet und hat den Kommunikationssatelliten GSAT 12 in eine Umlaufbahn um die Erde gebracht. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ISRO. Um 13:18 Uhr MESZ (16:48 Uhr Ortszeit in Indien) war die PSLV-C17 mit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am frühen Nachmittag des 15. Juli 2011 ist die PSLV-C17-Rakete vom Satish Dhawan Space Center (SDSC) auf Sriharikota an Indiens Südküste gestartet und hat den Kommunikationssatelliten GSAT 12 in eine Umlaufbahn um die Erde gebracht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: ISRO.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large advgb-dyn-e989eec3"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/pslvc17laubisro.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/pslvc17laub260isro.jpg" alt="Start der PSLV-C17 mit GSAT 12
(Bild: ISRO)"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Start der PSLV-C17 mit GSAT 12<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Um 13:18 Uhr MESZ (16:48 Uhr Ortszeit in Indien) war die PSLV-C17 mit GSAT 12 an der Spitze vom Pad Nummer 2 des SDSC gestartet. Nach einem rund 53 Stunden dauernden Countdown hob die 44,5 Meter hohe Rakete mit 320 Tonnen Startmasse ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste Stufe wurde beim Flug der PSLV-C17 von sechs zusätzlichen, seitlich angebrachten Boostern mit jeweils zwölf Tonnen Treibstoffzuladung unterstützt. Nach dem Aufbrauchen des festen Treibstoffes in der ersten Stufe, dem Ausbrennen der seitlichen Booster und der Zündung der zweiten, mit flüssigen Treibstoffen (UH25 und N<sub>2</sub>O<sub>4</sub>) betriebenen Raketenstufe wurde um 13:21 Uhr MESZ in etwas über 114 Kilometern Höhe die Nutzlastverkleidung abgeworfen. Anschließend trat die dritte Stufe in Aktion, die festen Treibstoff verbrannte. In der vierten und letzten Raketenstufe wurden wieder flüssige Treibstoffe (MMH und MON-3) verwendet. Nachdem diese ihre Arbeit erledigt hatte, erfolgte nach einer kurzen Freiflugphase die Abtrennung der Nutzlast von der vierten Stufe rund 20 Minuten nach dem Start.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large advgb-dyn-22d705be"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/gsat12atsdscshar900isro.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/gsat12atsdscshar260isro.jpg" alt="GSAT 12 am Boden bei Tests
(Bild: ISRO)"/></a><figcaption class="wp-element-caption">GSAT 12 am Boden bei Tests<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">GSAT 12 befindet sich nach Angaben der indischen Weltraumforschungsorganisation (ISRO) nun in einem Orbit mit rund 284 Kilometern als erdnächstem und rund 21.000 Kilometern als erdfernstem Bahnpunkt. Der Orbit ist um rund 17,9 Grad gegen den Erdäquator geneigt. Um den auf dem indischen Bus I-1K basierenden Satelliten in den geostationären Orbit zu bringen, hat die ISRO fünf Brennphasen des mit MMH und MON-3 betriebenen 440 Newton starken Apogäumsmotors von GSAT 12 geplant.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large advgb-dyn-9f1ca4cc"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/gsat12inspace500isro.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/gsat12inspace260sro.jpg" alt="GSAT 12 im All - Illustration
(Bild: ISRO)"/></a><figcaption class="wp-element-caption">GSAT 12 im All &#8211; Illustration<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Stationieren will man den Satelliten mit einer Startmasse von 1.410 Kilogramm und einem Leergewicht von 559 Kilogramm an einer Position von 83 Grad Ost im geostationären Orbit, wo auch INSAT 2E, der das Ende seiner Auslegungsbetriebsdauer bereits überschritten hat, und INSAT 4A stehen. Dort sollen nach den Fehlstarts der <a href="https://www.raumfahrer.net/gslv-d3-mit-gsat-4-versagt/" data-wpel-link="internal">GSLV-D3 mit GSAT 4</a> und der <a href="https://www.raumfahrer.net/fehlstart-gsat-5p-auf-gslv-f06-zerstoert/" data-wpel-link="internal">GSLV-F06 mit GSAT 5P</a> die dringend im All benötigten 12 C-Band-Transponder von GSAT 12 mit einer nutzbaren Bandbreite von jeweils 36 MHz eingesetzt werden, um Empfänger in Indien mit einer Vielzahl verschiedener Telekommunikationsdienste zu versorgen. Die Auslegungsbetriebsdauer von GSAT 12 beträgt acht Jahre.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Flug zum Transport von GSAT 12 wurden bisher zwanzig PSLV-Raketen gestartet, ein Flug war ein vollständiger Misserfolg. Zur Steuerung der PSLV-C17 wurde zum ersten Mal bei diesem Raketentyp ein Computersystem eingesetzt, das ausschließlich indische Prozessoren vom Typ Vikram 1601 in beiden redundanten Teilen der Rechenanlage verwendete. Die indischen Prozessoren hatte man zuvor beim Flug der <a href="https://www.raumfahrer.net/pslv-c-12-bringt-radar-und-kleinsatelliten-ins-all/" data-wpel-link="internal">PSLV-C12</a> im Jahre 2009 getestet, wo sie in einem der beiden Stränge in deren Computersystem benutzt wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">GSAT 12 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 37.746 bzw. als COSPAR-Objekt 2011-034A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9886.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">GSAT 12 auf PSLV-C17</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Fehlstart: GSAT 5P auf GSLV-F06 zerstört</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/fehlstart-gsat-5p-auf-gslv-f06-zerstoert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 15:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Flugcomputer]]></category>
		<category><![CDATA[GSAT 5P]]></category>
		<category><![CDATA[GSLV]]></category>
		<category><![CDATA[GSLV-F06]]></category>
		<category><![CDATA[ISRO]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[SDSC]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstzerstörung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Start des indischen Kommunikationssatelliten GSAT 5P am 25. Dezember 2010 misslang, weil sich die erste Stufe der Trägerrakete vom Typ GSLV nach weniger als einer Minute nicht mehr steuern ließ. Die ungelenkt weiter fliegende, 51 Meter hohe Rakete zerbrach anschließend. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ISRO. Nach dem Start vom Satish Dhawan Space [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/fehlstart-gsat-5p-auf-gslv-f06-zerstoert/" data-wpel-link="internal">Fehlstart: GSAT 5P auf GSLV-F06 zerstört</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Start des indischen Kommunikationssatelliten GSAT 5P am 25. Dezember 2010 misslang, weil sich die erste Stufe der Trägerrakete vom Typ GSLV nach weniger als einer Minute nicht mehr steuern ließ. Die ungelenkt weiter fliegende, 51 Meter hohe Rakete zerbrach anschließend.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: ISRO.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/GSLVF06AtTheLaunchPadisro600.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/GSLVF06AtTheLaunchPadisro260.jpg" alt="GSLV-F06 mit GSAT 5P auf der Startrampe
(Bild: ISRO)"/></a><figcaption>GSLV-F06 mit GSAT 5P auf der Startrampe<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Start vom Satish Dhawan Space Centre auf der Insel Sriharikota an Indiens Südküste um 11:34 Uhr MEZ (16:04 Uhr Ortszeit) arbeitete die dreistufige GSLV-Rakete ersten offiziellen Angaben der indischen Raumfahrtorganisation (ISRO) zufolge 47 Sekunden lang wie vorgesehen. Dann kam es zu einer Unterbrechung der Verbindung zwischen dem Flugcomputer der Rakete und den Stellgliedern zur Lenkung der Rakete in den vier flüssigkeitsbetriebenen seitlichen, L40H genannten Zusatzantrieben der ersten Stufe. Ungelenkt folgte die Rakete noch bis zur 50. Flugsekunde der geplanten Bahn, danach traten größere Abweichungen auf. In Folge einer deutlichen Schrägstellung der Rakete in Bezug auf ihre Flugrichtung begann das Projektil auseinanderzubrechen. Die Videoaufzeichnungen des Fehlstarts legen nahe, dass zunächst die Nutzlast mit GSAT 5P unter ihrer Verkleidung mit einem Durchmesser von 4 Metern und die in Russland gebaute Raketenoberstufe abbrachen. Wenige Sekunden später erfolgten weitere Desintegrationsereignisse, in deren Folge auch ein Selbstzerstörungsmechanismus zum Einsatz kam. Nach Angaben der ISRO wurde die Selbstzerstörung der Rakete in einer Höhe von rund 8 Kilometern in der Flugsekunde 63 aktiviert. Die Radarverfolgung der Trümmer spricht laut ISRO dafür, dass sie ins Meer fielen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/gsat5pgraphisro600.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/gsat5pgraphisro260.jpg" alt="GSAT 5P im All - Illustration
(Bild: ISRO)"/></a><figcaption>GSAT 5P im All &#8211; Illustration<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Rakete sollte, hätte sie wie geplant gearbeitet, den beim Start rund 2.310 kg schweren, auf dem indischen Satellitenbus I2K basierenden Kommunikationssatelliten GSAT 5P alias GSAT 5 PRIME 1.146 Sekunden nach dem Start in einem Geotransferorbit aussetzen. Das Perigäum, der der Erde am nächsten liegende Bahnpunkt, hätte bei 170 Kilometern über der Erde gelegen, das Apogäum, der von der Erde am weitesten entfernte Bahnpunkt, bei 35.975 Kilometern. Von dort wäre es dem Satelliten unter Einsatz eigener Triebwerke, insbesondere seines mit MON-3 und MMH betriebenen, 440 Newton starken Apogäumsmotors, möglich gewesen, eine Position bei 55 Grad Ost im geostationären Orbit zu erreichen. Anschießend wären seine 24 Transponder für das C-Band und die 12 Transponder für das erweiterte C-Band zum Einsatz gekommen, um Indien mit einer großen Bandbreite von Kommunikationsdiensten zu versorgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8677.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">GSAT 5 auf GSLV-F06</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Indien plant neue Startrampe in Sriharikota</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/indien-plant-neue-startrampe-in-sriharikota/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 06:56:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[GSLV]]></category>
		<category><![CDATA[ISRO]]></category>
		<category><![CDATA[Satish Dhawan]]></category>
		<category><![CDATA[SDSC]]></category>
		<category><![CDATA[Sriharikota]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=32866</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zur Unterstützung des geplanten bemannten Raumfahrtprogramms Indiens soll in Sriharikota eine zusätzliche Startrampe gebaut werden. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: expressbuzz.com. Am 10. Januar 2010 berichtete expressbuzz.com, die neue Startrampe in Sriharikota solle sowohl für die voraussichtlich ab 2015 beginnenden Flüge des indischen bemannten Raumfahrtprogramms von GSLV-Raketen benutzt werden, als auch von einem in [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/indien-plant-neue-startrampe-in-sriharikota/" data-wpel-link="internal">Indien plant neue Startrampe in Sriharikota</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Zur Unterstützung des geplanten bemannten Raumfahrtprogramms Indiens soll in Sriharikota eine zusätzliche Startrampe gebaut werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: expressbuzz.com.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11012010075613_small_1.jpg" alt="NASA" width="357" height="213"/><figcaption>
Satish Dhawan Weltraumzentrum 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 10. Januar 2010 berichtete expressbuzz.com, die neue Startrampe in Sriharikota solle sowohl für die voraussichtlich ab 2015 beginnenden Flüge des indischen bemannten Raumfahrtprogramms von GSLV-Raketen benutzt werden, als auch von einem in Planung befindlichen wiederverwendbaren Raumfahrtträger mit der Bezeichnung RLV (engl. für Reusable Launch Vehicle).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Informationen der indischen Raumfahrtagentur ISRO (engl. für Indian Space Research Organisation) seien vorbereitende Entwurfsarbeiten für die dann dritte Startanlage des Satish Dhawan Weltraumzentrums abgeschlossen. Für den Betrieb des wiederverwendbaren Raumfahrtträgers habe man außerdem mit den Planungen für eine Landebahn begonnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die dritte Rampe werde sich rund einen Kilometer südlich der zweite Rampe in Sriharikota befinden, und mit einem Rettungssystem für die Besatzungen bemannter Träger ausgrüstet werden, wobei eine Art Fluchtmodul eingesetzt würde, hieß es weiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Fertigstellung der neuen Anlagen wird für das Jahr 2015 erwartet. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldung:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/indien-sucht-wiomanauten/" data-wpel-link="internal">Indien sucht Wiomanauten</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/indien-plant-neue-startrampe-in-sriharikota/" data-wpel-link="internal">Indien plant neue Startrampe in Sriharikota</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>PSLV-C12 bringt Radar- und Kleinsatelliten ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/pslv-c-12-bringt-radar-und-kleinsatelliten-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 04:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Anusat]]></category>
		<category><![CDATA[Fernerkundungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[ISRO]]></category>
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		<category><![CDATA[PSLV]]></category>
		<category><![CDATA[Radar]]></category>
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		<category><![CDATA[RISat 2]]></category>
		<category><![CDATA[SDSC]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=10831</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am Morgen des 20. April 2009 brachte eine PSLV-Rakete vom Startgelände der indischen Weltraumorganisation ISRO auf der Insel Sriharikota aus zwei Satelliten in den Weltraum. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ISRO, PTI, bharat-rakshak.com Der Start erfolgte um 3:15 Uhr MESZ im Satish Dhawan Space Centre. Die 44 Meter hohe, vierstufige Trägerrakete hatte eine Startmasse [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/pslv-c-12-bringt-radar-und-kleinsatelliten-ins-all/" data-wpel-link="internal">PSLV-C12 bringt Radar- und Kleinsatelliten ins All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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<h4 class="wp-block-heading" id="am-morgen-des-20-april-2009-brachte-eine-pslv-rakete-vom-startgelande-der-indischen-weltraumorganisation-isro-auf-der-insel-sriharikota-aus-zwei-satelliten-in-den-weltraum">Am Morgen des 20. April 2009 brachte eine PSLV-Rakete vom Startgelände der indischen Weltraumorganisation ISRO auf der Insel Sriharikota aus zwei Satelliten in den Weltraum.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: ISRO, PTI, bharat-rakshak.com</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/r2risatdeployedisro260a.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/r2risatdeployedisro260a.jpg" alt="Risat-2 - Illustration
(Bild: ISRO)"/></a><figcaption>Risat-2 &#8211; Illustration<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start erfolgte um 3:15 Uhr MESZ im Satish Dhawan Space Centre. Die 44 Meter hohe, vierstufige Trägerrakete hatte eine Startmasse von 229 Tonnen. Sie flog die Mission, die fünfzehnte einer PSLV-Rakete, ohne zusätzlich seitlich angebrachte Booster und wurde von einer neu eingeführten, weiterentwickelten Flugelektronik (AAM, Advanced Avionics Module) gelenkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem die vier Stufen der Rakete mit Feststoffmotoren in der ersten und dritten sowie Flüssigkeitstriebwerken in der zweiten und vierten Stufe ihre Aufgaben erfüllt hatten, wurden RISAT-2 nach rund 17 Flugminuten und Anusat nach rund 19 Flugminuten im All ausgesetzt. Für beide Satelliten gibt ISRO zirkulare Zielorbits in 550 Kilometern Höhe über der Erdoberfläche, mit 41 Grad Inklination und einer Umlaufperiode von 90 Minuten an.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/AnuSatisro260.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/AnuSatisro260.jpg" alt="Anusat vor Integration auf dem Träger
(Bild: ISRO)"/></a><figcaption>Anusat vor Integration auf dem Träger<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">RISAT-2, ein Fernerkundungssatellit mit einem in Israel gebauten Radar mit synthetischer Apertur, soll sowohl militärischen als auch zivilen Zwecken dienen. Er soll es ermöglichen, während seiner Lebenserwartung von drei Jahren zu jeder Tages- und Nachtzeit und bei jedem Wetter Beobachtungen durchzuführen. Man erwartet sich von dem beim Start rund 300 Kilogramm schweren Satelliten Hilfe bei der Überwachung von Indiens Grenzen, sowie Unterstützung beim Katastrophenschutz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Radarbildsystem des Satelliten wurde vom israelischen Luft- und Raumfahrtkonzern IAI gebaut. Die Auflösung des Systems soll im besten Fall einen Meter betragen. Der Bus des Satelliten mit den Kommando-, Kontroll- und Kommunikationssystemen wurde von der ISRO beigesteuert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anusat ist der erste von einer indischen Universität entworfene Satellit, der den Weltraum erreichte. Der von der Anna-Universität in Chennai im indischen Bundesstaat Tamil Nadu gebaute, beim Start rund 40 Kilogramm wiegende Satellit ist vornehmlich zur Weiterleitung von Daten vorgesehen. Unter anderem soll der Satellit vertrauliche akademische Daten aufnehmen und zu gegebener Zeit weitergeben. Als Beispiel für solche Daten werden Examensfragen genannt, deren vorzeitiges Bekanntwerden man verhindern möchte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem fliegen auf dem würfelförmigen Anusat mit 60 Zentimetern Kantenlänge zwei miniaturisierte elektromechanische Systeme: ein Gyroskop und ein Magnetometer. Zusätzlich ist Anusat mit einem weiteren Lageregelungssystem ausgesattet. Der Satellit wird vom Madras-Institut für Technologie, Chennai, dem Ingeniuerkolleg Chennai und der Universität Pune im indischen Bundesstaat Maharashtra benutzt werden. Seine Lebenserwartung beträgt ein Jahr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">RISAT-2 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 34807 bzw. als Objekt 2009-019A. Anusat ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 34808 bzw. als Objekt 2009-019B.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5307.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">RISAT-2 auf PSLV</a></li></ul>
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			</item>
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		<title>PSLV-C11 bringt Chandrayaan 1 ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/pslv-c11-bringt-chandrayaan-1-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Oct 2008 17:59:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Chandrayaan 1]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am frühen Morgen des 22. Oktober 2008 ist die PSLV-C11-Rakete vom Satish Dhawan Space Center (SDSC) in Sriharikota an Indiens Südküste gestartet und hat die Mondsonde Chandrayaan 1 in eine Umlaufbahn um die Erde gebracht. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ISRO. Chandrayaan 1 befindet sich nun in einem Orbit mit 255 Kilometern als erdnächstem [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading advgb-dyn-f1080971">Am frühen Morgen des 22. Oktober 2008 ist die PSLV-C11-Rakete vom Satish Dhawan Space Center (SDSC) in Sriharikota an Indiens Südküste gestartet und hat die Mondsonde Chandrayaan 1 in eine Umlaufbahn um die Erde gebracht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: ISRO.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-0590ea73"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22102008195953_small_1.jpg" alt="ISRO" width="260"/><figcaption class="wp-element-caption">
Chandrayaan 1 scannt die Mondoberfläche. 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Chandrayaan 1 befindet sich nun in einem Orbit mit 255 Kilometern als erdnächstem und 22.860 Kilometern als erdfernstem Punkt. Der Orbit ist um 17,9 Grad gegen den Erdäquator geneigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach 52 Stunden Countdown hob die PSLV-C11 um 2:52 MESZ vom Pad Nummer 2 des SDSC ab. Die Version der PSLV (Polar Space Launch Vehicle), die hier verwendet wurde, benutzte stärkere Feststoffbooster, die statt neun Tonnen Treibstoff wie bei früheren Flügen nun zwölf Tonnen Treibstoff enthielten. Diese Version der Rakete wird PSLV-XP genannt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Flug zum Transport von Chandrayaan 1 wurden bisher vierzehn PSLV gestartet, ein Flug war ein Misserfolg.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4212.150" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Diskussion über die Sonde und ihre Mission</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weblink:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://web.archive.org/web/20220809182128/https://www.isro.gov.in/pslv-c11-chandrayaan-1/pslv-c11-chandrayaan-1-gallery" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Photogalerie von Sonde, Träger und Start bei der indischen Raumfahrtorganisation ISRO</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/pslv-c11-bringt-chandrayaan-1-ins-all/" data-wpel-link="internal">PSLV-C11 bringt Chandrayaan 1 ins All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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