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	<title>Sentinel 1C &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<title>Sentinel 1C &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Arianespace startet erfolgreich den Erdbeobachtungs-Satelliten Sentinel-1C für das europäische Copernicus-Programm</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Dec 2024 10:50:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Am Donnerstag, 5. Dezember 2024, ist die Trägerrakete Vega C (Mission VV25) um 18:20 Uhr Ortszeit (21:20 Uhr UTC, 22:20 Uhr MEZ) vom Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana gestartet und hat den Copernicus-Sentinel-1C des Copernicus-Programms erfolgreich in eine sonnensynchrone Umlaufbahn (SSO) in einer Höhe von 700 km gebracht. Die Aussetzung des Satelliten erfolgte 1 Stunde und 43 [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Am Donnerstag, 5. Dezember 2024, ist die Trägerrakete Vega C (Mission VV25) um 18:20 Uhr Ortszeit (21:20 Uhr UTC, 22:20 Uhr MEZ) vom Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana gestartet und hat den Copernicus-Sentinel-1C des Copernicus-Programms erfolgreich in eine sonnensynchrone Umlaufbahn (SSO) in einer Höhe von 700 km gebracht. Die Aussetzung des Satelliten erfolgte 1 Stunde und 43 Minuten nach dem Start. Eine Pressemitteilung von Arianespace.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Arianespace 5. Dezember 2024.</p>



<p>5. Dezember 2024 &#8211; <em>„Vega C hat heute Abend den Satelliten Sentinel-1C des Copernicus-Programms der Europäischen Union erfolgreich in die Umlaufbahn gebracht. Mit dem Launch hat Arianespace für dieses wichtige Umweltprogramm nunmehr sechs Sentinel-Satelliten gelauncht und unser Engagement unterstrichen, den Weltraum zum Wohle des Lebens auf der Erde zu nutzen und zugleich Europas Ambitionen im Weltraum zu unterstützen“, </em>sagte Stéphane Israël, CEO von Arianespace. <em>“Ich möchte unseren Kunden, der Europäischen Kommission und der ESA, für ihr erneutes Vertrauen danken und den Teams von Arianespace und unseren Partnern zur erfolgreichen Wiederaufnahme des Flugbetriebs von Vega C gratulieren. Nach diesem Erfolg und dem des Erstflugs von Ariane 6 bereitet Arianespace sich auf ein sehr arbeitsintensives Jahr 2025 vor.“</em></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/12/VV25_Decollage-plan-large_ZLV_5568x3712-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Am 5. Dezember 2024 (Ortszeit Kourou) hat Vega C im Rahmen eines Vertrags mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) erfolgreich den Satelliten Sentinel-1C des Copernicus-Programms der Europäischen Kommission in eine sonnensynchrone Umlaufbahn gebracht. Start von Vega-C mit Sentiinel-1C (Bild: Arianespace)" data-rl_caption="" title="Am 5. Dezember 2024 (Ortszeit Kourou) hat Vega C im Rahmen eines Vertrags mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) erfolgreich den Satelliten Sentinel-1C des Copernicus-Programms der Europäischen Kommission in eine sonnensynchrone Umlaufbahn gebracht. Start von Vega-C mit Sentiinel-1C (Bild: Arianespace)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/12/VV25_Decollage-plan-large_ZLV_480x320.jpg" alt="Sentinel-2C in Kourou - Öffnen des Transportcontainers. (Bild: EU, ESA, Airbus)"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Am 5. Dezember 2024 (Ortszeit Kourou) hat Vega C im Rahmen eines Vertrags mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) erfolgreich den Satelliten Sentinel-1C des Copernicus-Programms der Europäischen Kommission in eine sonnensynchrone Umlaufbahn gebracht.<br>Start von Vega-C mit Sentiinel-1C<br>(Bild: Arianespace)</figcaption></figure>



<p>ESA General direktor Josef Aschbacher sagte: „<em>In diesem Moment wurden heute zwei große europäische Erfolge vereint: Der dritte Start eines Sentinel-1-Satelliten und der dritte Start von Vega&nbsp;C markieren eine triumphale Rückkehr zu alter Leistungsstärke für beide Vorzeigeprojekte Europas. Es war aufregend und bewegend zu sehen, wie die europäische Trägerraketen- und Copernicus Gemeinschaft und die Teams sich gegenseitig anfeuerten, ganz im Sinne von Team Europe. Mit dem Start von Sentinel-1C in die Umlaufbahn setzt ESA das Erbe der standhaften Sentinels fort, die die Erde schützen, und veranschaulicht, warum Europa sichere Flüge braucht: Denn was wir in den Weltraum schicken, kommt der Erde zugute, und alles beginnt mit einem Start.“</em></p>



<p>Giulio Ranzo, CEO von Avio, sagte: „<em>Wir sind ein weiteres Mal stolz darauf, mit unseren Trägerraketen zum europäischen Copernicus-Programm und, im größeren Kontext, zu Europas unabhängigem Zugang zum Weltraum beizusteuern. Mit Vega C sind wir startklar, um mit der für die kommenden Jahre geplanten Beschleunigung der Startkadenz die Nutzlasten unserer Kunden in ihre Umlaufbahnen zu bringen. Ich möchte dem ganzen Avio-Team für die einzigartige Arbeit für Vega C in Kooperation mit unseren Partnern ESA und Arianespace danken.“</em></p>



<p>Nach dem Start vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou wurde die Vega C-Trägerrakete von den ersten drei Stufen für eine Dauer von etwas mehr als sieben Minuten angetrieben. Dann zündete die vierte Stufe von AVUM+ dreimal, bevor sie ihren Passagier Sentinel-1C in der Zielumlaufbahn abgesetzt und so den Launch erfolgreich ausgeführt hat. Eine vierte und letzte Zündung von AVUM+ diente dazu, das Trägerraketen- Element aus der Umlaufbahn in eine sichere Flugbahn für den Wiedereintritt in die Erdatmosphäre zu befördern.</p>



<p>Wenige Minuten nach der Aussetzung im Orbit empfing die ESA vom Satelliten Signale, womit die Mission für Partner und Kunden erfolgreich war.</p>



<p>Sentinel-1C ist der 107. von Thales Alenia Space entworfene und gebaute Satellit, der von Arianespace gestartet wurde, und ist Teil des Erdbeobachtungsprogramms Copernicus der Europäischen Union. Der Satellit ist mit einem Synthetic-Aperture-Radar (SAR) im C-Band ausgestattet und bietet den Vorteil, dass er in Wellenlängen arbeitet, die nicht von Wolken oder Dunkelheit beeinflusst werden, und daher bei Tag und Nacht und unter allen Wetterbedingungen Daten liefern kann. Sie sind wertvolle Ressourcen für zahlreiche Anwendungen, unter anderem für Stadtplaner und zur Überwachung der Folgen von Erdbeben, von Erdrutschen oder Vulkan-Aktivitäten. SAR-Bilder sind bestens geeignet, Bodensenkungen und strukturelle Schäden der Erdoberfläche zu erfassen.</p>



<p>Mit dem Launch startet Arianespace den sechsten Sentinel-Satelliten im Copernicus-Programm, nach fünf vorangegangenen erfolgreichen Starts, davon drei auf Vega: Sentinel-2A in 2015 (VV05), Sentinel-2B in 2017 (VV09) und Sentinel-2C an Bord der letzten Vega-Trägerrakete am 4. September 2024 (VV24). Die Europäische Kommission hat Arianespace und Vega C vier weitere Copernicus-Missionen anvertraut: Sentinel-1D, Sentinel-3C, Sentinel CO2M-A und CO2M-B.</p>



<p><strong><u>Der VV25-Launch auf einen Blick:</u></strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>351. Start von Arianespace</li>



<li>10% der von Arianespace gestarteten Satelliten sind Erdbeobachtungssatelliten</li>



<li>6. von Arianespace gestarteter Sentinel-Satellit</li>



<li>51. Mission für die Europäische Weltraumorganisation (ESA)</li>



<li>3. Vega C-Launch</li>



<li>107. von Thales Alenia Space gebauter und von Arianespace gestarteter Satellit</li>
</ul>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20336.msg569396#msg569396" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20336.msg569399#msg569399" target="_blank" rel="noopener">Sentinel-1C auf Vega-C (VV25)</a></a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Beyond Gravity: Austro-Thermalhülle für europäischen Umweltsatelliten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/beyond-gravity-austro-thermalhuelle-fuer-europaeischen-umweltsatelliten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Nov 2024 16:59:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Am Mittwoch, den 4. Dezember, soll ein neuer europäische Umweltsatellit ins All gebracht werden. Der Satellit wird von Thermalisolation von Österreichs größtem Weltraumzulieferer Beyond Gravity Austria (vormals RUAG Space) geschützt. Ein Navigationsempfänger des Unternehmens bestimmt die genaue Position des Satelliten im All. Eine Pressemitteilung von Beyond Gravity. Quelle: Beyond Gravity, 29. November 2024 Wien, 29. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am Mittwoch, den 4. Dezember, soll ein neuer europäische Umweltsatellit ins All gebracht werden. Der Satellit wird von Thermalisolation von Österreichs größtem Weltraumzulieferer Beyond Gravity Austria (vormals RUAG Space) geschützt. Ein Navigationsempfänger des Unternehmens bestimmt die genaue Position des Satelliten im All. Eine Pressemitteilung von Beyond Gravity.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Beyond Gravity, 29. November 2024</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/12/The_Sentinel-1_mission_5376x3024-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ein Navigationsempfänger von Beyond Gravity Austria in Wien bestimmt die genaue Position des europäische Umweltsatelliten Sentinel-1C, sobald sich dieser im All befindet. (Bild: ESA, Mlabspace)" data-rl_caption="" title="Ein Navigationsempfänger von Beyond Gravity Austria in Wien bestimmt die genaue Position des europäische Umweltsatelliten Sentinel-1C, sobald sich dieser im All befindet. (Bild: ESA, Mlabspace)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/12/The_Sentinel-1_mission_569x320.jpg" alt="Astronaut arbeitet auf der Mondoberfläche - künstlerische Darstellung. (Grafik: NASA)"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Ein Navigationsempfänger von Beyond Gravity Austria in Wien bestimmt die genaue Position des europäische Umweltsatelliten Sentinel-1C, sobald sich dieser im All befindet.<br>(Bild: ESA, Mlabspace)</figcaption></figure>



<p>Wien, 29. November 2024 &#8211; Kommenden Mittwoch, den 4. Dezember, europäischer Zeit, soll ein neuer europäischer Umweltsatellit in das Weltall geschickt werden. Der Satellit Sentinel-1C wird vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou, Südamerika, an Bord einer europäischen Vega-C-Rakete starten. „Wie fast alle europäischen ESA-Satelliten vertraut auch dieser neue Umweltsatellit auf rot-weiß-rote Technik“, sagt Kurt Kober, Geschäftsführer von Österreichs größtem Weltraumzulieferer Beyond Gravity Austria (vormals RUAG Space) mit Sitz in Wien-Meidling.</p>



<p><strong><strong>Austro-Thermalschutz für Hitze und Kälte im Weltall</strong></strong></p>



<p>Ein Thermalschutz von Beyond Gravity schützt den Umweltsatelliten vor der extremen Kälte und Hitze im Weltraum. Eine mehrschichtige Thermalisolation aus mehreren Lagen ultradünner Spezialfolien aus Polyimid hält die Instrumente des Satelliten trotz der extrem rauen Umgebung im Weltraum auf der erforderlichen Betriebstemperatur. Die Thermalisolation wurde in Wien entwickelt und am Produktionsstandort Berndorf (Niederösterreich) hergestellt. Nahezu jeder europäische ESA-Satellit wird durch eine Thermalisolation von Beyond Gravity geschützt</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/12/Sentinel-1_detects_maritime_traffic_5000x2813-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Thermalisolation aus Österreich schützt den Sentinel-1C-Satelliten vor den extremen Temperaturen im All. Der europäische Umweltsatellit liefert genaue Daten, etwa zum Schiffsverkehr. (Bild: ESA, Mlabspace)" data-rl_caption="" title="Thermalisolation aus Österreich schützt den Sentinel-1C-Satelliten vor den extremen Temperaturen im All. Der europäische Umweltsatellit liefert genaue Daten, etwa zum Schiffsverkehr. (Bild: ESA, Mlabspace)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/12/Sentinel-1_detects_maritime_traffic_569x320.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Thermalisolation aus Österreich schützt den Sentinel-1C-Satelliten vor den extremen Temperaturen im All. Der europäische Umweltsatellit liefert genaue Daten, etwa zum Schiffsverkehr.<br>(Bild: ESA, Mlabspace)</figcaption></figure>



<p><strong><strong>Präzise Positionierung für genauere Umweltdaten</strong></strong></p>



<p>Die Position des Satelliten in einer Höhe von etwa 700 Kilometern im Weltraum wird mithilfe von Technologie aus Wien auf wenige Zentimeter genau bestimmt. Je genauer die Positionierung, desto genauer sind die vom Satelliten bereitgestellten Daten. Der Navigationsempfänger von Beyond Gravity kann sowohl US-amerikanische GPS- als auch europäische Galileo-Signale verarbeiten. Das Wiener Navigationssystem für den Sentinel-1C-Satelliten erlaubt mit Nachbearbeitung eine Genauigkeit von wenigen Zentimetern. Insgesamt verwenden aktuell rund 25 Satelliten im Weltraum die genaue Positionsbestimmung von Beyond Gravity..</p>



<p><strong><strong>Alle Sentinel-Umweltsatelliten Europas mit heimischer Technologie</strong>*</strong></p>



<p>Insgesamt sind aktuell zwei Doppelpaare der Satelliten Sentinel-1, und -3, drei Sentinel-2-Satelliten und zudem der Sentinel-6-Satellit im All. „Alle diese europäischen Umweltsatelliten nutzen zur genauen Positionsbestimmung im Weltraum Technologie aus Österreich“, sagt Kober. Die Navigationsempfänger zur Satelliten-Positionsbestimmung werden am Wiener Hauptsitz von Beyond Gravity Austria entwickelt und produziert.</p>



<p><em>*Nicht berücksichtigt sind die Sentinel-5 (Sentinel-5p „precursor“ ist ein Prototypsatellit; Sentinel-5 ein Instrument, dass auf einem anderen Satelliten mitfliegt).</em></p>



<p><strong><strong>Radarbilder der Erde</strong></strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/12/Encapsulating_Sentinel-1C_inside_Vega-C_s_fairing-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Sentinel-1C-Umweltsatellit im Reinraum in Kourou (Südamerika). (Bild: ESA–M. Pédoussaut)" data-rl_caption="" title="Der Sentinel-1C-Umweltsatellit im Reinraum in Kourou (Südamerika). (Bild: ESA–M. Pédoussaut)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/12/Encapsulating_Sentinel-1C_inside_Vega-C_s_fairing_320x480.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Sentinel-1C-Umweltsatellit im Reinraum in Kourou (Südamerika).<br>(Bild: ESA–M. Pédoussaut)</figcaption></figure>



<p>Der Radarsatellit Copernicus Sentinel-1C wird von der Erdoberfläche bei Tag und Nacht und durch Wolken und Regen hindurch Bilder aufnehmen. Sentinel-1 liefert hochauflösende Bilder, etwa zu Bodenveränderungen, Eisbewegungen und Meeresbedingungen. Der Satellit kann bei Ereignissen wie Überschwemmungen, Erdrutschen und Ölverschmutzungen wichtige Daten für Katastropheneinsätze liefern.</p>



<p><strong><strong>Über Sentinel-1C</strong></strong></p>



<p>Sentinel-1C ist ein integraler Bestandteil von Copernicus, der Erdbeobachtungskomponente des Weltraumprogramms der Europäischen Union. Copernicus gilt als das fortschrittlichste satellitengestützte Erdbeobachtungssystem der Welt. Es stellt Behörden, Unternehmen und Bürgern auf der ganzen Welt kontinuierlich kostenlose Erdbeobachtungsdaten zur Verfügung. Das von der Europäischen Kommission verwaltete Programm wird von der Europäischen Union mit einem Beitrag der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) finanziert. Der Satellit Sentinel-1C wurde von einem Konsortium aus etwa 60 Unternehmen unter der Leitung von Thales Alenia Space und Airbus Defence and Space entwickelt und gebaut. Copernicus Sentinel-1C ist der dritte Sentinel-1-Satellit, der starten wird. Sentinel-1A wurde 2014 gestartet und ist noch aktiv. Sentinel-1B wurde 2016 gestartet, seine Mission endete 2022.</p>



<p><strong>Vega-C-Rakete: 35 Meter hohe Trägerrakete</strong></p>



<p>Die europäische Vega-C-Rakete kann 2300 Kilogramm in den Weltraum befördern, z. B. kleine wissenschaftliche Satelliten und Erdbeobachtungssatelliten. Die Vega-C-Rakete ist 35 Meter hoch und wiegt auf der Startrampe 210 Tonnen. Vega-C ist die Weiterentwicklung der Vega-Raketenfamilie und bietet eine höhere Leistung, mehr Platz für Satelliten und eine verbesserte Wettbewerbsfähigkeit.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/12/Artist_s_view_of_Sentinel-1C_during_fairing_separation-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Eine europäische Vega-C-Rakete wird den Sentinel-1C-Satelliten ins All befördern. Im All angekommen, öffnet sich die Spitze der Rakete in zwei Hälften, anschließend wird der Satellit im Weltraum ausgesetzt. (Künstlerische Darstellung). (Bild: ESA - P. Carril)" data-rl_caption="" title="Eine europäische Vega-C-Rakete wird den Sentinel-1C-Satelliten ins All befördern. Im All angekommen, öffnet sich die Spitze der Rakete in zwei Hälften, anschließend wird der Satellit im Weltraum ausgesetzt. (Künstlerische Darstellung). (Bild: ESA - P. Carril)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/12/Artist_s_view_of_Sentinel-1C_during_fairing_separation_427x320.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Eine europäische Vega-C-Rakete wird den Sentinel-1C-Satelliten ins All befördern. Im All angekommen, öffnet sich die Spitze der Rakete in zwei Hälften, anschließend wird der Satellit im Weltraum ausgesetzt. (Künstlerische Darstellung). (Bild: ESA &#8211; P. Carril)</figcaption></figure>



<p><strong>Beyond Gravity Austria ist Österreichs größter Weltraumzulieferer</strong></p>



<p>Beyond Gravity Austria (vormals RUAG Space Austria) mit Sitz in Wien-Meidling ist mit rund 50 Millionen Euro Umsatz (2023) und rund 240 Mitarbeitenden das größte österreichische Weltraumtechnikunternehmen. Das Hochtechnologieunternehmen rüstet weltweit Satelliten und Trägerraketen mit Elektronik, Mechanik und Thermalisolation aus und hat eine Exportquote von rund 100 Prozent. Die Firma ist in Europa Marktführer bei Navigationsempfängern, Thermalisolation und Triebwerkssteuerungsmechanismen für Satelliten sowie in den USA für Spezialtransportsysteme für Satelliten. Als Spin-off der Weltraumaktivitäten produziert das Unternehmen Thermalisolation für Anwendungen auf der Erde, zum Beispiel für Magnetresonanztomographen in der Medizintechnik.</p>



<p><strong>Über Beyond Gravity: 1800 Mitarbeitende</strong></p>



<p>Beyond Gravity mit Hauptsitz in Zürich, Schweiz, beschäftigt rund 1800 Mitarbeitende an 14 Standorten in sieben Ländern (Schweiz, Schweden, Österreich, Deutschland, Portugal, USA und Finnland). Beyond Gravity ist der bevorzugte Lieferant von Strukturen für alle Arten von Trägerraketen und führend bei ausgewählten Satellitenprodukten. 2023 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von rund 383 Millionen Schweizer Franken. Mehr Informationen unter: <a href="https://www.beyondgravity.com/en" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">www.beyondgravity.com</a></p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20336.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"> <a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20336.msg569196#msg569196" target="_blank" rel="noopener">Sentinel-1C auf Vega-C (VV25)</a></a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Arianespace: Erstflug der Vega C gelungen, weitere Starts beauftragt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/arianespace-erstflug-der-vega-c-gelungen-weitere-starts-beauftragt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jul 2022 07:15:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nach ihrem erfolgreichen Erstflug nimmt die Vega C-Trägerrakete unter Verantwortung von Arianespace jetzt mit mindestens vier Starts pro Jahr den Betrieb auf und hat bereits sieben Starts und zehn Zusatznutzlasten im Auftragsbuch. Eine Pressemitteilung von Arianespace. Quelle: Arianespace 13. Juli 2022. Évry, Frankreich, 13. Juli 2022 &#8211; Am Mittwoch, den 13. Juli, um 10:13 Uhr [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/arianespace-erstflug-der-vega-c-gelungen-weitere-starts-beauftragt/" data-wpel-link="internal">Arianespace: Erstflug der Vega C gelungen, weitere Starts beauftragt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Nach ihrem erfolgreichen Erstflug nimmt die Vega C-Trägerrakete unter Verantwortung von Arianespace jetzt mit mindestens vier Starts pro Jahr den Betrieb auf und hat bereits sieben Starts und zehn Zusatznutzlasten im Auftragsbuch. Eine Pressemitteilung von Arianespace.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Arianespace 13. Juli 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VegaCinflightArianespace.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Vega C im Flug - künstlerische Darstellung. (Bild: Arianespace)" data-rl_caption="" title="Vega C im Flug - künstlerische Darstellung. (Bild: Arianespace)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VegaCinflightArianespace26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Vega C im Flug &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: Arianespace)</figcaption></figure>



<p>Évry, Frankreich, 13. Juli 2022 &#8211; Am Mittwoch, den 13. Juli, um 10:13 Uhr Ortszeit startete in Kourou, Französisch-Guayana (Südamerika) unter Leitung der ESA die erste Vega C-Trägerrakete vom europäischen Weltraumbahnhof. Die neue leichte europäische Trägerrakete wurde von Avio konzipiert und gebaut.</p>



<p>„Nach diesem erfolgreichen ersten Start wird Arianespace jetzt den Betrieb von Vega C aufnehmen – ein wichtiger Meilenstein für den souveränen Zugang Europas zum All. Mein Dank für diesen Erfolg gilt der ESA für die Durchführung dieses Erstfluges und Avio, die für die Vega-C-Launchsysteme verantwortlich ist“, erklärte Stéphane Israël, CEO von Arianespace. „Dank des erweiterten Leistungsprofils und der größeren Vielseitigkeit konnte Arianespace mit Vega C bereits zahlreiche wichtige Kunden gewinnen, und wir sind zuversichtlich, dass dies erst der Beginn einer wahren Erfolgsgeschichte ist! Die Konfiguration von Vega C orientiert sich an den Bedürfnissen der Kunden und erfolgte in Abstimmung mit unserer neuen schweren Trägerrakete Ariane 6. Dies ist ein erster Schritt auf dem Weg zur vollständigen Erneuerung unseres Produktportfolios und erlaubt uns, unserem Motto gerecht zu werden: jedes Gewicht, jeder Orbit, jederzeit!“</p>



<p>Sieben Vega C sind bereits gebucht und werden sowohl für institutionelle als auch für kommerzielle Missionen eingesetzt:<br>• Unter den institutionellen Missionen sind zu nennen: Sentinel-1C, das im Auftrag der Europäischen Kommission für die ESA gestartet wird; FLEX und ALTIUS, zwei ESA-Programme im Dienste der Umwelt; CSG 3, das von Thales Alenia Space für die italienische Raumfahrtbehörde (ASI) und das italienische Verteidigungsministerium entwickelt wird; PLATiNO 2 von SITAEL für ASI; und Microcarb, das von der Europäischen Kommission im Namen von CNES in Auftrag gegeben wurde.<br>• Zu den wichtigsten kommerziellen Missionen gehören: Pléiades Neo, eine Konstellation von vier Satelliten für Airbus Defence and Space; KOMPSAT 7 für KARI (Korean Aerospace Research Institute); Theos-2 von Airbus Defence and Space für die thailändische Agentur für Geoinformatik und Entwicklung der Raumfahrttechnologie; und Formosat-7R von NSPO für Taiwan.<br>• Mehrere kleine Satelliten-Missionen sind bereits bei Arianespace unter Vertrag und werden dank der modularen SSMS-Anpassungssysteme (Small Spacecraft Mission Service) die meisten Vega C-Flugkonfigurationen vervollständigen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VV21DecollageplanserreZLVesacnesaspacecsg.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Vega C startet zur Mission VV21. (Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)" data-rl_caption="" title="Vega C startet zur Mission VV21. (Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VV21DecollageplanserreZLVesacnesaspacecsg26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Vega C startet zur Mission VV21. (Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)</figcaption></figure>



<p>Der nächste Vega-C-Flug mit der Bezeichnung VV22 ist für November 2022 geplant. Mit dieser Mission wird Arianespace Pléiades Neo 5 und 6 in den Orbit bringen, zwei zusätzliche Satelliten, mit denen Airbus seine Pléaides-Erdbeobachtungskonstellation ausbauen wird. Mit einer nativen Auflösung von 30 Zentimetern, einer Spitzenleistung in der Genauigkeit der Geo-Lokalisierung und einer Überflugrate von zweimal pro Tag erschließen die vier Pléiades-Neo-Satelliten neue Möglichkeiten mit extremer Reaktivität. Die Satellitenkonstellation wurde vollständig von ihrem Betreiber Airbus finanziert und gebaut. Das Airbus-Team übernimmt auch den Satellitenbetrieb und den Vertrieb von Services an kommerzielle Kunden.</p>



<p>Vega C – C steht für „Consolidation“ – ist besser auf Kundenbedürfnisse abgestimmt und basiert auf der zehnjährigen Erfahrung (2012 bis 2022) im Betrieb von Vega. Die Trägerrakete wurde mit leistungsstärkeren Feststofftriebwerken (Solid Rock Motors – SRM) für die erste und zweite Stufe ausgestattet, wobei der erste SRM auch bei der Ariane 6 als Seitenbooster zum Einsatz kommt. Zudem wurde die Nutzlast-Verkleidung vergrößert und erlaubt so die Beladung mit deutlich höherem Gewicht (bis zu 2,350 Tonnen im Sonnensynchronorbit, SSO) und doppeltem Volumen. Diese Leistungssteigerung wird es Vega C ermöglichen, größere Radarsatelliten der Klasse Sentinel 1C zu starten, die Teil des Copernicus-Programms sind und zuvor mit Sojus geflogen wurden. Dank ihres verbesserten SSMS-Dispensers und des AVUM+- Moduls, das sieben statt fünf Wiederzündungen ermöglicht, kann die Trägerrakete zudem besser auf die besonderen Anforderungen kleinerer Satelliten eingehen. Vega C kann somit auf ein und derselben Mission Nutzlasten in drei Referenz-Orbits bringen, anstatt der zwei, die bisher mit Vega möglich waren.</p>



<p>Das Vega-C-Entwicklungsprogramm wird von der ESA geleitet und assoziiert zwölf Mitgliedstaaten der Agentur. Avio Spa (Colleferro, Italien) ist der industrielle Hauptauftragnehmer sowohl für die Trägerrakete als auch für die zugehörige Bodeninfrastruktur. Avio ist auch für die Durchführung der Kampagne und die Vorbereitung der Trägerrakete bis zum Launch verantwortlich. Avio übergibt eine flugfertige Rakete an Arianespace, das Vega C vermarktet, ihre Missionen vorbereitet, ihre Flugtauglichkeit prüft und sie am europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana betreibt. Bei den Startkampagnen arbeitet Arianespace eng mit der französischen Raumfahrtagentur CNES zusammen, der vor allem für den Startplatz am europäischen Weltraumbahnhof in Kourou und die Treibstoffsicherung zuständigen Behörde.</p>



<p><strong>Über Arianespace</strong><br>Arianespace erschließt den Weltraum zur Verbesserung der Lebensbedingungen auf der Erde. Dazu bietet das Unternehmen Startdienste für alle Arten von Satelliten in alle Umlaufbahnen an. Seit 1980 hat Arianespace über 1.100 Satelliten in den Orbit gebracht. Ab 2022 wird Arianespace die von der ESA entwickelten Trägerraketen der neuen Generation Ariane 6 und Vega C betreiben. Das Unternehmen mit Sitz in Évry bei Paris verfügt über eine Einrichtung im Raumfahrtzentrum Kourou in Französisch-Guayana sowie über lokale Vertretungen in Washington D.C, Tokio und Singapur. Arianespace ist eine Tochtergesellschaft von ArianeGroup, die 74 Prozent der Anteile hält. Die übrigen Anteile sind im Besitz von 15 weiteren Vertretern der europäischen Trägerraketenindustrie, zu denen auch Avio als Vega-Hauptauftragnehmer zählt. ESA und CNES gehören dem Verwaltungsrat an.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4208.msg535204#msg535204" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">VEGA Trägerrakete</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Arianespace mit Start von Sentinel-1C auf Vega C beauftragt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/arianespace-mit-start-von-sentinel-1c-auf-vega-c-beauftragt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Apr 2022 17:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) und Arianespace haben im Namen der Europäischen Kommission einen Vertrag über den Start des dritten Radarsatelliten der Mission Sentinel-1, Sentinel-1C, unterzeichnet. Der Satellit soll in der ersten Hälfte des Jahres 2023 vom Guiana Space Center, dem europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana, starten. Eine Pressemitteilung von Arianespace. Quelle: Arianespace. Évry, Frankreich, 7. April [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) und Arianespace haben im Namen der Europäischen Kommission einen Vertrag über den Start des dritten Radarsatelliten der Mission Sentinel-1, Sentinel-1C, unterzeichnet. Der Satellit soll in der ersten Hälfte des Jahres 2023 vom Guiana Space Center, dem europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana, starten. Eine Pressemitteilung von Arianespace.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Arianespace.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VegaConpadartESAJHuart2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VegaConpadartESAJHuart26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Vega C auf der Startrampe in Kourou &#8211; künstlerische Darstellung. (Grafik: ESA / J. Huart)</figcaption></figure></div>



<p>Évry, Frankreich, 7. April 2022 &#8211; Arianespace hat von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) im Namen der Europäischen Kommission den Auftrag erhalten, Sentinel-1C in der ersten Hälfte des Jahres 2023 auf Vega-C zu starten. Der rund 2,3 Tonnen schwere Satellit soll auf einer sonnensynchronen Umlaufbahn in einer Höhe von rund 690 km platziert werden.</p>



<p>&#8222;Wir sind sehr stolz auf diesen neuen Launch-Vertrag im Namen von Europäischen Kommission und der Europäischen Weltraumorganisation ESA sein&#8220;, sagte Stéphane Israël, CEO von Arianespace. &#8222;Für Arianespace ist dieser Vertrag ein Zeichen des Vertrauens in Vega-C und ein starkes Zeichen für das Engagement der europäischen Institutionen für einen autonomen Zugang zum Weltraum.&#8220;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Sentinel1CintestingTASviaESA2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Sentinel1CintestingTASviaESA26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Sentinel 1C im Test. (Foto: Thales Alenia Space)</figcaption></figure></div>



<p>Sentinel-1C, Nachfolger der von Arianespace in den Jahren 2014 und 2016 gestarteten Sentinel- 1A- und -1B-Satelliten, wird die von den beiden Vorgängersatelliten angebotene Basiskapazität vervollständigen und den Bedarf an weltraumgestützten Radarsystemen zur Überwachung von Umwelt und Sicherheit decken. Als Teil des Copernicus-Programms gewährleisten die Sentinel- Satelliten Europa einen kontinuierlichen, unabhängigen und zuverlässigen Zugang zu Erdbeobachtungsdaten.</p>



<p>Copernicus ist eines der Flaggschiffe des Raumfahrtprogramms der Europäischen Union und umfasst derzeit acht Sentinel-Satelliten: die Radar-Imaging-Satelliten Sentinel-1A und -1B, die optischen Imaging-Satelliten Sentinel-2A und -2B, Sentinel-3A und -3B zur Überwachung der Ozeane und der Atmosphäre, Sentinel-5P zur Überwachung der Luftqualität, und Sentinel-6 zur Überwachung des Meeresspiegels. Weitere Sentinel-Satelliten wie Sentinel-4, Sentinel-5 und die CO<sub>2</sub>-Überwachungsmission – um nur einige zu nennen – sind in Vorbereitung.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Sentinel1radarsatinspaceesaatgmedialab2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Sentinel1radarsatinspaceesaatgmedialab26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Satellit vom Typ Sentinel 1 über der Erde &#8211; künstlerische Darstellung. (Grafik: ESA/ATG medialab)</figcaption></figure></div>



<p>Die neue Vega-C-Trägerrakete der ESA, die von Avio (Colleferro, Italien) als Hauptauftragnehmer gebaut wird, ist speziell für den Start von Satelliten der Klasse von Sentinel-1C ausgelegt und eignet sich aufgrund ihrer Leistung und Vielseitigkeit perfekt für die Erdbeobachtung. Mit Vega-C und Ariane 6 ist Arianespace in der Lage, die bestmöglichen Lösungen anzubieten, um alle Arten von Nutzlasten für eine breite Palette von Anwendungen zu starten.</p>



<p><strong>Über Arianespace</strong><br>Arianespace erschließt den Weltraum zur Verbesserung der Lebensbedingungen auf der Erde. Dazu bietet das Unternehmen Startdienste für alle Arten von Satelliten in alle Umlaufbahnen an. Seit 1980 hat Arianespace über 1.100 Satelliten in den Orbit gebracht. Ab 2022 wird Arianespace die von der ESA entwickelten Trägerraketen der neuen Generation Ariane 6 und Vega C betreiben. Das Unternehmen mit Sitz in Évry bei Paris verfügt über eine Einrichtung im Raumfahrtzentrum Kourou in Französisch-Guayana sowie über lokale Vertretungen in Washington D.C, Tokio und Singapur. Arianespace ist eine Tochtergesellschaft von ArianeGroup, die 74 Prozent der Anteile hält. Die übrigen Anteile sind im Besitz von 15 weiteren Vertretern der europäischen Trägerraketenindustrie. ESA und CNES gehören dem Verwaltungsrat an.</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3422.msg530534#msg530534" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Arianespace</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Bessere Klimadaten durch zehnmal genauere Satellitennavigation</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/bessere-klimadaten-durch-zehnmal-genauere-satellitennavigation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Oct 2021 16:06:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Satelliten liefern tagtäglich wichtige Daten über Klima und Umwelt. Laut ersten Tests kann eine neue Software von RUAG Space die Echtzeit-Position eines Satelliten im All zehnmal genauer bestimmen als bisher möglich. Genauere Positionsdaten führen zu präziseren Satellitendaten und helfen, Weltraummüll zu vermeiden. Eine Medienmitteilung von RUAG Space. Quelle: RUAG Space. Zürich/Wien, 27. Oktober 2021 &#8211; [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Satelliten liefern tagtäglich wichtige Daten über Klima und Umwelt. Laut ersten Tests kann eine neue Software von RUAG Space die Echtzeit-Position eines Satelliten im All zehnmal genauer bestimmen als bisher möglich. Genauere Positionsdaten führen zu präziseren Satellitendaten und helfen, Weltraummüll zu vermeiden. Eine Medienmitteilung von RUAG Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: RUAG Space.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TrackingsealevelchangeSentinel6esaatgmedialab2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TrackingsealevelchangeSentinel6esaatgmedialab26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Der Umweltsatellit Sentinel 6 von ESA und NASA. (Bild: ESA/ATG Medialab)</figcaption></figure></div>



<p>Zürich/Wien, 27. Oktober 2021 &#8211; Tagtäglich liefern Satelliten wichtige Daten für die Klima- und Umweltforschung, etwa wie hoch der Meeresspiegel steigt oder welche Auswirkungen die globale Erwärmung auf den Gletscherschwund in den Alpen oder auf Flüsse wie die Donau hat. Je präziser die Satellitendaten, umso genauer die Vorhersagen der Wissenschaftler. Daher arbeitet RUAG Space im Rahmen einer Studie für die Europäische Union an einer genaueren Positionsbestimmung von Satelliten, die wiederum bessere Satellitendaten etwa über Klimaveränderungen ermöglicht.</p>



<p><strong>Tests übertrafen Erwartungen: Position auf 10 Zentimeter genau</strong><br>RUAG Space führte kürzlich erste Tests auf der Erde durch. Dabei wurde eine neue Software mit einem bestehenden Navigationsempfänger für Satelliten von RUAG Space unter simulierten Weltraumbedingungen getestet. „Das Ergebnis war beeindruckend“, berichtete Heinz Reichinger, leitender Ingenieur für Navigationsempfänger und Signalverarbeitung am Wiener Standort von RUAG Space. „Wir konnten die Position des Satelliten zehnmal genauer bestimmen als bisher möglich.“ Die Positionsgenauigkeit verbesserte sich von etwa 100 Zentimeter auf 10 Zentimeter. „Das ist ein Quantensprung in der hochgenauen Positionsbestimmung von Satelliten.“ Mit 10 Zentimetern Genauigkeit übertrafen die Testresultate sogar die ursprünglichen Erwartungen einer Genauigkeit von 20 Zentimetern deutlich.</p>



<p><strong>Neue Software verarbeitet neues Galileo-Signal</strong><br>Erreicht wurde die höhere Genauigkeit mit einem neuen Softwareprogramm. Die Software kann neben den herkömmlichen Signalen auch ein zusätzliches Positionssignal der europäischen Navigationssatelliten Galileo verarbeiten. Um die genaue Position von Satelliten zu bestimmen, kombinieren die aktuellsten Navigationsempfänger von RUAG Space die Signale der europäischen Galileo-Navigationssatelliten und des amerikanischen GPS Systems. Diese Signale werden genutzt, um die Position des Satelliten im All zu bestimmen. „In den Galileo-Satelliten steckt derzeit noch ungenutztes Potenzial. Sie senden mehrere Signale aus in verschiedenen Frequenzbändern“, erklärte Martin Auer, der die Studie bei RUAG Space leitet. Mit dem Galileo High Accuracy Service (HAS) wird Galileo einen weltweiten, kostenlosen und hochgenauen Ortungsdienst für Anwendungen anbieten, die eine höhere Leistung erfordern, wie Drohnen oder autonome Fahrzeuge. Dieser Dienst sollte 2022 verfügbar sein.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Navireceiver01landscapeRUAG2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Navireceiver01landscapeRUAG26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Eine neue Software von RUAG Space ermöglicht es, die Echtzeit-Position eines Satelliten im All zehnmal genauer zu bestimmen. (Bild: RUAG Space)</figcaption></figure></div>



<p>„Ein Softwareupdate kann auf bereits im All befindliche Navigationsempfänger ebenso gespielt werden wie auf Empfänger, die wir bereits an Kunden geliefert haben und noch auf der Erde sind.“ Die Hardware der Geräte bleibt unverändert. Die ESA etwa lässt den bereits an sie ausgelieferten RUAG Space Navigationsempfänger „PODRIX“ für den Umweltsatelliten Sentinel 1C mit dieser neuen Software für die In-Orbit Validation des Satelliten aufrüsten. Der von Thales Alenia Space gebaute Satellit Sentinel 1C wird 2022 ins All starten.</p>



<p>Für eine präzise Positionierung sorgen aber schon heute Navigationsempfänger von RUAG Space, die Galileo-Signale verarbeiten. Dazu gehört derjenige für den „Sentinel 6 Copernicus“ Satelliten, der seit November 2020 im All ist. Er misst das Ausmaß der Meeresspiegelveränderung und liefert wichtige Daten über Küstengebiete, die durch den Meeresspiegelanstieg gefährdet sind. Je genauer die Position des Satelliten bestimmt werden kann, desto präziser sind die Umweltdaten, die er sammelt und liefert. Dies ermöglicht neue Beobachtungen und Vorhersagen, die für die Bewältigung der Auswirkungen der Klimakrise, zum Beispiel in exponierten Küstenstädten wie Venedig, unerlässlich sind&#8220;, erklärte Fiammetta Diani, Leiterin der Abteilung Marktentwicklung bei der Agentur der Europäischen Union für das Weltraumprogramm.</p>



<p><strong>Genauere Positionsdaten vermeiden Satellitenunfälle und Weltraummüll</strong><br>Genauere Daten über die Position eines Satelliten helfen außerdem dabei, eine Kollision von Satelliten im All zu vermeiden und tragen damit zur Vermeidung von Weltraummüll bei. Prallen Satelliten im Orbit aufeinander, entstehen zahlreiche Satellitentrümmer. Durch die hohe Geschwindigkeit im Orbit sind selbst kleinste Trümmerteilchen eine enorme Gefahr für andere Satelliten. „Je genauer die Position eines Satelliten bekannt ist, desto besser kann ein potenzieller Unfall vorhergesagt und beispielsweise Ausweichmanöver durchgeführt werden. Unsere genaueren Positionsdaten von Satelliten helfen, Weltraummüll zu vermeiden“, betonte Heinz Reichinger von RUAG Space.</p>



<p><strong>Neues Navigationssystem für Satellitenschwärme</strong><br>In den kommenden Jahren ist der Start vieler Satellitenschwärme von hunderten bis tausenden Kleinsatelliten im erdnahen Orbit geplant. Für solche Schwärme baugleicher Satelliten entwickelt RUAG Space einen kostengünstigen Navigationsempfänger, der leichter und kleiner als herkömmliche Geräte ist und die neue Software zur Verarbeitung der zusätzlichen Galileo HAS-Signale bereits standardmäßig enthält. Die neuen Empfänger namens „<a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/NavRIX-PinPoint-V1.0-Satellite-Navigation-Receiver.pdf" data-wpel-link="internal">NavRix PinPoint</a>“ sind durch die Verwendung standardisierter Elektronikbauteile (Commercial Off the Shelf) kostengünstiger.</p>



<p><strong>Über die Studie: Forschungsauftrag im Wert von einer Million Euro</strong><br>Anfang 2021 vergab die Agentur der Europäischen Union für das Weltraumprogramm (EUSPA) einen <a href="https://www.ruag.com/en/news" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Forschungsauftrag</a> in Höhe von einer Million Euro an RUAG Space. Ziel der Studie ist es, die Positionsgenauigkeit von Satelliten zu erhöhen. Die Studie wird 2022 abgeschlossen werden. </p>



<p><strong>Über RUAG Space</strong><br>RUAG Space, mit Hauptsitz in Zürich, ist der führende Zulieferer der Raumfahrtindustrie in Europa mit einer wachsenden Präsenz in den USA. Rund 1.300 Mitarbeiter in sechs Ländern (Schweiz, Schweden, Österreich, Deutschland, USA und Finnland) entwickeln und fertigen Produkte für Satelliten und Trägerraketen &#8211; sowohl für den institutionellen als auch den kommerziellen Raumfahrtmarkt.</p>



<p>In Österreich ist RUAG Space Austria mit Sitz in Wien und rund 250 Mitarbeitern das grösste österreichische Raumfahrtunternehmen, das Satelliten und Trägerraketen weltweit mit Elektronik, Mechanik und Wärmedämmung ausstattet. Als Spin-off der Raumfahrtaktivitäten produziert das Unternehmen in Berndorf, Niederösterreich, auch Thermalisolation, zum Beispiel für den medizinischen Bereich (Magnetresonanztomographen).</p>



<p>RUAG Space ist Teil von RUAG International, einem Schweizer Technologiekonzern mit Produktionsstandorten in 14 Ländern, der in vier Divisionen unterteilt ist: Space, Aerostructures, MRO International und Ammotec. RUAG International beschäftigt rund 6.500 Mitarbeiter, von denen etwa zwei Drittel außerhalb der Schweiz arbeiten. www.ruag.com</p>



<p><strong>Über die Agentur der Europäischen Union für das Weltraumprogramm (EUSPA)</strong><br>Die Agentur der Europäischen Union für das Weltraumprogramm (EUSPA) erbringt zuverlässige und sichere europäische Satellitennavigationsdienste, fördert die Vermarktung von Galileo-, EGNOS- und Copernicus-Daten und -diensten und koordiniert das künftige staatliche Satellitenkommunikationsprogramm GOVSATCOM. Die EUSPA ist für die Sicherheitsakkreditierung sämtlicher Komponenten des EU-Weltraumprogramms zuständig. Durch die Förderung der Entwicklung eines innovativen und wettbewerbsfähigen Raumfahrtsektors und die Zusammenarbeit mit der gesamten Weltraumszene der EU leistet die EUSPA einen Beitrag zum europäischen Green Deal, zum digitalen Wandel, zur Sicherheit sowie zum Schutz der Union und ihrer Bürger und stärkt dabei zugleich ihre Unabhängigkeit und Widerstandsfähigkeit.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>R<a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16595.msg521632#msg521632" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">UAG</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/bessere-klimadaten-durch-zehnmal-genauere-satellitennavigation/" data-wpel-link="internal">Bessere Klimadaten durch zehnmal genauere Satellitennavigation</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Auch Sentinel 1C mit LCT von Tesat</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/auch-sentinel-1c-mit-lct-von-tesat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Nov 2018 12:03:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Tesat Spacecom]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als weltweit einziger Serienhersteller von in-Orbit-zertifizierten und getesteten Laserkommunikationsterminals jagt Tesat seine eigenen Rekorde. Nun wurde ein weiteres LCT135-Terminal in Rekordzeit produziert, getestet und qualifiziert und steht zur Auslieferung bereit. Eine Pressemitteilung der Tesat-Spacecom GmbH &#38; Co. KG. Quelle: Tesat-Spacecom GmbH &#38; Co. KG. Backnang, 21. November 2018: Sentinel 1C wird ESAs achter Satellit des [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Als weltweit einziger Serienhersteller von in-Orbit-zertifizierten und getesteten Laserkommunikationsterminals jagt Tesat seine eigenen Rekorde. Nun wurde ein weiteres LCT135-Terminal in Rekordzeit produziert, getestet und qualifiziert und steht zur Auslieferung bereit. Eine Pressemitteilung der Tesat-Spacecom GmbH &amp; Co. KG.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Tesat-Spacecom GmbH &amp; Co. KG.</p>



<p>Backnang, 21. November 2018: Sentinel 1C wird ESAs achter Satellit des Copernicus Programms, der neben der Beobachtung des arktischen Meeres-Eis, der Kartierung der Meeresumwelt sowie der Überwachung von Wäldern, der Wasseroberfläche und der Bodenbeschaffenheit auch bei humanitären Hilfsmaßnahmen und in Krisensituationen unterstützen soll. Wie auch seine Vorgänger, Sentinel 1A&amp;B und 2A&amp;B, wird der neue Wächter mit einem Laserkommunikationsterminal (LCT) von Tesat ausgestattet. Dieses nun getestete und qualifizierte LCT ist ein Nachbau der sich bereits in Aktion befindlichen Terminals an Bord der anderen Sentinels; der Start ist für das erste Quartal 2020 angekündigt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26112018130345_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26112018130345_small_1.jpg" alt="Tesat-Spacecom GmbH &amp; Co. KG" width="260"/></a><figcaption>
LCT135 für Sentinel-1C-Mission im Prüfstand  
<br>
(Bild: Tesat)
</figcaption></figure></div>



<p>„Auch wenn Tesat bereits mehr als zehn Terminals produziert und in Betrieb genommen hat, ist es jedes Mal ein besonderer Moment, wenn ein LCT in den Prüfstand kommt und getestet wird“, so Matthias Motzigemba, Head of Sales Communication Systems bei Tesat. „Weltweit der einzige Serienhersteller von weltraumzertifizierter Laserkommunikationstechnologie zu sein ist definitiv eine komfortable Ausgangsposition, spornt jedoch ebenso dazu an, sich stets selbst übertreffen zu wollen.“  </p>



<p>Diesem Anspruch folgend wird Tesat Anfang 2019 das erste Unternehmen sein, das das leichteste Direct-to-Earth (DTE) Laserterminal auf einem Cube-Satelliten in den Orbit schickt. Dabei weist das nach dem Satelliten benannte „CubeLCT“ Maße von nur 10 x 10 Zentimetern auf, bei einem Gewicht von weniger als 400 Gramm. Damit leitet das Miniatur-Terminal ein neues Zeitalter der Satellitenkommunikation aus dem niedrigen Erdorbit (LEO) ein. Eine weitere erwähnenswerte Leistung des Unternehmens aus dem Großraum Stuttgart ist, die Internationale Raumstation (ISS) mithilfe ihres anderen DTE-Terminals, T-OSIRIS, ebenfalls Anfang 2019 mit „Highspeed-Internet“ zu versorgen. </p>



<p>Dabei ermöglicht Tesat nicht nur die schnelle Datenverbindung zwischen Satelliten, sondern sorgt mit der Entwicklung optischer Bodenstationen auch dafür, diese Signale mit höchster Geschwindigkeit aus dem Weltall auf die Erde zu befördern. Diese ermöglichen optische Downlinks aus einer Höhe von 36.000 Kilometern und bereichern bestehende Satellitensysteme um neue Einsatzgebiete und Möglichkeiten. Wie zuvor bei beiden Direct-to-Earth Terminals ist Tesat hier in einer Entwicklungskooperation mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). </p>



<p>„Tesat ist mit seinem breiten Laserkommunikationsportfolio bestens für die Zukunft gewappnet. Wir bieten Lösungen vom geostationären bis zu niedrigen Erdorbits, von Satellitenkonstellationen bis hin zu Cube-Satelliten und von optischen Bodenstationen bis hin zur ISS. Als das einzige Unternehmen weltweit mit einem solch differenzierten und tatsächlich weltraumgetesteten Portfolio sind wir der One-Stop-Shop für weltraumbasierte Laserkommunikation“, schließt Motzigemba. </p>



<p>Bei Tesat-Spacecom in Backnang entwickeln, fertigen und vertreiben rund 1.100 Mitarbeiter Systeme und Geräte für die Telekommunikation via Satellit. Das Produktspektrum reicht dabei von kleinsten raumfahrtspezifischen Bauteilen bis hin zu Modulen, ganzen Baugruppen oder Nutzlasten. Weltweit einziger Anbieter und technologisch führend ist Tesat-Spacecom bei den optischen Terminals zur Datenübertragung via Laser (LCTs). Bis heute wurden weit über 700 Raumfahrtprojekte durchgeführt. </p>
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		<title>Copernicus: TAS baut Sentinel 1C und 1D für die ESA</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/copernicus-tas-baut-sentinel-1c-und-1d-fuer-die-esa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Dec 2015 21:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus Defence and Space]]></category>
		<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[SAR]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel 1C]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel 1D]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel-1]]></category>
		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 15. Dezember 2015 gab der französisch-italienische Luft- und Raumfahrtkonzern Thales Alenia Space (TAS) bekannt, dass er von der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA) mit dem Bau der beiden Erdbeobachtungssatelliten Sentinel 1C und 1D beauftragt worden sei. Autor:&#160;Thomas Weyrauch. Quelle: Airbus Defence and Space, ESA, Raumfahrer.net, Thales Alenia Space Der Vertrag zwischen der ESA und TAS im [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Am 15. Dezember 2015 gab der französisch-italienische Luft- und Raumfahrtkonzern Thales Alenia Space (TAS) bekannt, dass er von der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA) mit dem Bau der beiden Erdbeobachtungssatelliten Sentinel 1C und 1D beauftragt worden sei.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Autor:&nbsp;<a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>.   Quelle: Airbus Defence and Space, ESA, Raumfahrer.net, Thales Alenia Space</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/sentinel1sat900esaviatas.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="195" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/sentinel1sat900esaviatas260.jpg" alt="" class="wp-image-10216" style="width:260px;height:195px"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Sentinel-1-Satellit über der Erde &#8211; Illustration
(Bild: ESA via TAS)</figcaption></figure>



<p>Der Vertrag zwischen der ESA und TAS im Wert von 402 Millionen Euro über den Bau von Sentinel 1C und 1D für das europäische Copernicus-Programm wurde am 15. Dezember 2015 in der italienischen Hauptstadt Rom unterzeichnet.</p>



<p>Wie schon bei der Herstellung der mit Radaranlagen mit synthetischer Apertur (Synthetic Aperture Radar, SAR) ausgestatteten Satelliten Sentinel 1A und 1B wird TAS wieder als Hauptauftragnehmer fungieren. TAS führt ein Konsortium von 60 europäischen Unternehmen an und ist verantwortlich für Entwurf, Entwicklung und Integration der beiden Raumfahrzeuge.</p>



<p>Die für einen Einsatz im C-Band gedachten SAR-Antennen werden bei Airbus Defence and Space für 143 Millionen Euro im Auftrag und nach Spezifikationen von TAS produziert. Sende-, Empfangs- und Steuerungselektronik für die Radaranlagen steuert TAS selbst bei.</p>



<p>In den Weltraum gebracht werden die beiden Satelliten ab 2021 als Teil des umfassenden Copernicus-Programms, das sich koordiniert von der Europäischen Kommission der Umweltbeobachtung widmet. Die ESA kümmert sich um Schaffung und Betrieb des Weltraumsegments von Copernicus.</p>



<p>Der von TAS gebaute Sentinel 1A kreist seit seinem Start am 3. April 2014 um die Erde und ist vollständig einsatzbereit. Sein Schwestersatellit, dessen Start derzeit für das Frühjahr 2016 geplant ist, wird aktuell im Werk Cannes in Frankreich von TAS abschließenden Tests unterzogen.</p>



<p>Die jetzt bestellten Satelliten sind dazu gedacht, die Fähigkeit zur Radarbeobachtung innerhalb der Konstellation von Copernicus-Satelliten bis mindestens zum Ende des Jahres 2030 sicherzustellen.</p>



<p>Sentinel 1C und 1D basieren auf dem Satellitenbus Prima, den TAS im Auftrag der Italienischen Raumfahrtagentur (Agenzia Spaziale Italiana, ASI) entwickelt hatte und Basis für die vier italienischen Radarsatelliten der COSMO-SkyMed-Konstellation wurde. Die beiden neuen Satelliten für Copernicus weisen voraussichtlich jeweils eine Startmasse von rund 2.300 Kilogramm auf.</p>



<p>Die Bodenauflösung der neuen Radarsatelliten bei der Erdbeobachtung aus einem Orbit in rund 700 Kilometern Flughöhe wird sich nach Angaben von TAS abhängig vom aktivierten Beobachtungsmodus im Bereich zwischen 5 und 25 Metern bewegen. Dank der Radaranlagen können die Satelliten ihre Beobachtungsaufgaben wie ihre Vorgänger wetterunabhängig und 24 Stunden pro Tag erbringen.</p>



<p>Von ihren Vorgängern Sentinel 1A und 1B unterscheiden sich Sentinel 1C und 1D unter anderem durch einen konstruktiv vorgesehenen Trennmechanismus für die Radarantennen, der nach Betriebsende bei dem jeweils irgendwann stattfindenden Wiedereintritt der Satelliten in die Erdatmosphäre wirksam werden soll.</p>



<p>Die rund 12,3 Meter langen und etwa 90 Zentimeter breiten Antennen mit einer Masse im Bereich von 900 Kilogramm können laut Plan automatisch vom jeweiligen Satellitenkörper abgetrennt werden, wenn beim Wiedereintritt eine bestimmte Temperatur überschritten wird.</p>



<p>Insbesondere die Zerstörung der aus dem Metall Titan bestehenden Treibstofftanks der Satelliten wird durch die Abtrennung der Antennen wahrscheinlicher. Ohne getrennte Antennen können die Tanks im Schatten der Antennen den Wiedereintritt möglicherweise überstehen, und so zu einer Gefahr für Menschen und Dinge am Boden werden.</p>



<p>Von den Vorgängern unterscheiden sich Sentinel 1C und 1D außerdem durch weiterentwickelte Navigationsempfänger für Signale der US-amerikanischen Navigationssatellitenkonstellation GPS und der europäischen Satelliten des Galileo-Satellitennavigationssystems.</p>



<p>Für die neuen Satelliten vorgesehen sind darüber hinaus Transponder für das im VHF-Bereich arbeitende Automatische Identifikationssystem (AIS). Satelliten mit einer Nutzlast für das AIS erweitern das System um ein Weltraumsegment, das den Empfang von Positionsdaten von Wasserfahrzeugen und deren Weiterleitung auch außerhalb der Reichweite terrestrischer AIS-Stationen ermöglicht.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3369.msg347524#msg347524" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Copernicus (früher GMES)</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4216.msg349219#msg349219" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">neue Verträge</a></li>
</ul>
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